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  Rasende Riesen Log 13 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Nov-Sun-2025, 09:33 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** USS Picard / Admiral T’Khellians Quartier ***

Ich war dabei, meinen Bericht abzufassen. „…hat die Auswertung der Daten begonnen, die unsere gekoppelten Transmitterbojen aufgefangen haben. CSO T’Kalahn und ihr Team haben große Fortschritte gemacht, das komplexe, mehrdimensionale Signalmuster zusammen zu setzen. Wir können jetzt eine deutliche Korrelation mit der Quantenharmonik der Subraumbänder feststellen. – Computer, Pause.“

Ich lehnte mich zurück und ließ den Blick aus dem Fenster schweifen. Der Ausblick hätte unspektakulärer nicht sein können. Den Sehorganen der Spezies des Normalraumes blieb die Fülle an Informationen verborgen, die unsere Sensorik auffing.

„Computer, Aufzeichnung fortsetzen! – T’Kalahn und Captain Sokar sind sich einig, dass sich wortähnliche Strukturen in den Mustern befinden und dass es sich ohne Zweifel um die Kommunikation einer intelligenten Spezies handelt. Allerdings ist bisher noch kein Fortschritt gemacht worden, die Bedeutung der einzelnen Kommunikationsmuster zu entschlüsseln und in irgendeiner Weise mit den Fremden in einen Austausch zu treten. Das Hoshi-Sato-Kommunikationsinstitut wird vermutlich eine Forschungsstelle für mehrere Jahre damit beschäftigen… - Computer, letzten Satz streichen. Pause.“

In Anbetracht unserer angegriffenen Hüllenstabilität hatten wir nur noch fünf Stunden, und ich bezweifelte, dass wir den Durchbruch schaffen konnten. Das war überaus bedauerlich. CEO Northal war momentan in einem EVA unterwegs, um zwei Strukturen an den Gondeln zu prüfen und per Hand zu versiegeln, nachdem unsere kleinen Servicebots versagt hatten. Sie waren für den Einsatz unter diesen Umweltbedingungen nicht gebaut worden.

Ich öffnete den Mund, um dem Computer die weitere Aufnahme des Diktats zu befehlen, doch der plötzlich aufheulende Alarm machte dies zunichte. Ich speicherte, während ich auf den Kommunikator klopfte. „T’Khellian hier, was ist los?“

+ Eine enorme Subraumverdichtung bewegt sich auf CEO Northals Position zu. Wir sind dabei, ihn reinzuholen,+ hörte ich die Stimme des XO.

Ich griff meine Uniformjacke und eilte zur Tür.

*** USS Picard / Brücke ***

Die Türen glitten zur Seite und ich betrat die in gedämpftes rotes Licht getauchte Brücke. Captain Sokar war bereits an seinem Platz, zwei weitere Mitglieder der Brückencrew eilten, um die Diensthabenden der Betaschicht zu unterstützen. Sokar nickte mir zum Gruß zu und deutete auf den Platz zu seiner Linken.

„Wir messen eine ähnliche Reaktion rings um unsere Bojen, aber im Fall Northals ist sie um 40,8 Prozent stärker. Lt. Sun-Hyu arbeitet an der Modifikation des Transporters, aber eine rechtzeitige Einsatzbereitschaft ist nicht sicher. Northal muss sich über die Sicherheitsleine zurück hangeln.“

„Besteht Lebensgefahr?“

„Nicht, wenn wir ihn innerhalb der nächsten 10 Minuten rein bekommen.“ Die Worte stammten von unserem Doc, der gerade die Brücke betreten hatte. Er überprüfte die Werte, die von Northals Raumanzug gesendet wurden, auf dem mitgebrachten Padd. „Mein Verdacht erhärtet sich leider. Das Ganze ähnelt der Abstoßungsreaktion eines Organismus, wobei die Picard, unsere Bojen, und nun auch Northal die zu neutralisierenden Erreger darstellen. Ich habe meine Analyse hier, wenn wir sie über die Navigationsdaten legen, wird es deutlich.“

Sokar bedeutete ihm, fortzufahren. Dr. Illiz trat an die Navigationskonsole und reichte dem diensthabenden dunkelhäutigen Offizier einen Datenkristall.

Das Außenbild auf unserem Hauptschirm wechselte zu der angekündigten Simulation. „Wie wir festgestellt haben, blockiert die Picard den Informationsfluss, den die Wesen meiner Vermutung nach benötigen, um durch die Subraumschichten zu navigieren. Daher konzentrieren sich ihre Gruppen nun in diesen Bereichen, soweit wir bisher erfassen können. Seit wir die Bojen ausgeschleust haben, verdichtet sich der Subraum und die Signalmuster rings um deren Hüllen. Ich schätze, das Ziel ist, die Bojen zu neutralisieren und somit den unterbrochenen Informationsfluss wieder zum Laufen zu bringen. Wie der Körper versuchen würde, einen Erreger, oder eine Thrombose zu beseitigen.“

Der Vergleich ließ den XO das Gesicht verziehen.

„Wie ist der Status der Hüllenstruktur der Bojen?“ fragte Sokar in Richtung der Technik.

„Noch stabil, Sir, aber erste Fluktuationen erkennbar.“

„Ich nehme an, eine Zerstörung der Bojen unsererseits ist nicht ratsam, Doktor?“

„Nach meinem momentanen Kenntnisstand würde der Energieanstieg die Probleme eher verschlimmern.“

„Wir haben es offenbar nicht mit einer Vielzahl von Lebewesen zu tun, die über eine Art Schwarmbewusstsein verfügen, sondern der gesamt Umgebungsraum ist Teil der Lebensformen.“

„Ähnlich wie im Fluiden Raum?“ hakte ich nach.

„Ja, es sind durchaus Analogien feststellbar.“

„Lassen Sie noch einmal die Muster sehen,“ bat ich. „Wenn sozusagen die Wortbedeutung dieser speziellen Muster dort“ – ich wies auf die markierten Bereiche in der Nähe der Bojen und unseres CEO – „wenn die Bedeutung mit Gefahr/Vernichtung/Neutralisation gleichgesetzt werden kann, wäre es dann nicht möglich, den Fremden zu signalisieren, dass wir keine absichtliche Gefahr darstellen? Dass wir uns bereits vorbereiten, ihr Gebiet zu verlassen.“

„Wir sollten den Versuch unternehmen, um nicht den Eindruck einer Invasionsmacht zu hinterlassen,“ stimmte Dr. Illiz zu.

Sokar wandte sich an T’Kalahn. „Sind wir in der Lage, diese Kommunikationsmuster entsprechend umzukehren und zu senden?“

„Ja, Sir. Ich brauche einige Minuten, um die Transmitter umzupolen…“

Sokar blieb völlig gefasst, der XO presste die Lippen zusammen. Zeit hatten wir nicht gerade im Überfluss. Aber jedes Signal, das Northal und uns etwas Zeit einbringen konnte, war den Versuch wert.


(So, ich habe LaSalle nicht erwähnt, um dir nicht in die Quere zu kommen, gib Bescheid wenn ansonsten noch was anzupassen ist wegen deiner Planung =)

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  Rasende Riesen / Log 12 / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Nov-Wed-2025, 09:05 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

NRPG: Nur was kurzes, da wenig Zeit.

------------------------------------------------------

RPG:


USS Picard B / Brücke

T’Kalahns ruhte auf einem Holo der Bibliothek. Dr. Illiz hatte beiläufig etwas gegenüber T’Kalahn erwähnt. Und dies musste verfolgt werden.
Währenddessen überwachte XO Quimby, in gerwohnt schneidiger Art und Weise, den Start einer Notfallboje, so als on ein Quantentorpedo abgeschossen werden würde. LaSalle schüttelte andeutungsweise den Kopf. Etwas, was nur Sareth und Capatain Sokar wahr nahmen.
Zum Abschluss der Startprozedur drehte sich Quimby zu Sareth, wohlgemerkt nicht zu Captain Sokar herum und meldete zackig:

Qu: Mam, melde , Abschluss der Ausschleusung.
Sa: Danke, Mr. Quimby. Captain Sokar?
So: T´Kalahn, beginnen Sie mit der Übermittlung der Pulsfolge an die Feldemittter der Notfallboja.
TK: Jawohl Sir. Ich möchte nur eines zu bedenken geben .
So: Sprechen Sie.
TK: Sir, Dr. Illiz hat die Beobachtung gemacht, dass die Subraumschicht, in welcher wir uns befinden, von Ihrer Form her, den Isolationsfeldern ähnelt, mit welchen die Antikörper einiger Spezies , Erreger im Blut umgeben, bevor diese neutralisiert werden.
Qu: Tut das etwas zur Sache?
TK: Ich denke schon, Sir.
Qu: Ich nicht!
So: Wir werden das bedenken, Machen Sie weiter.

T’Kalahn nickte und aktivierte die erste Änderungssequenz der Warpfeldfrequenz der Notfallboje.

TK: Mam,. Sirs, wir haben ein Audiofeedback der Änderungssequenz der Boje.
Sa: Lassen Sie hören.

Aus den Lautsprechern klang ein hartes, klirrendes Gerä#usch.

So: Mhm das ist schon einmal ein Anfang. Ändern Sie die Modulation weiter. Wenn Sie evtl. Resonanzen benötigen, um eine ähnliche Frequenzmischung zu erreichen, wie die Signale, welche wir empfangen haben, eine 2. Boje oder 3. Boje ein.
TK: Aye Sir.
So: Fleet-Admireal t´Khellian, ist diese Vorgehensweise in Ihrem Sinne?

Sareth lächelte.

Sa: Es ist Ihr Schiff, Captain und ja, dies ist in meinem Sinne. Ich bin auf der KS. Bei Mr. Caldred.

LaSalle wandte sich an Quimby.

LS: Auf ein Wort. Mr. Quimby.
Qu: Sir, ich bin im Dienst, hat das nicht etwas Zeit?
LS: Leider nein.

Quimby seufzte.

Qu: Nun gut.

Sokar mischte sich ein.

So: Admiral, benutzen Sie bitte meinen Bereitschaftsraum.
LS: Ich danke Ihnen, Captain. Bitte nach Ihnen, Mr. Quimby.

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  Rasende Riesen Log 11 - Mort / Sareth
Geschrieben von: Sareth - Nov-Sun-2025, 07:21 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** USS Picard B / Sicherheitszentrale ***

Mort ließ einen kritischen Blick über sein Hoheitsgebiet schweifen. Er war sonst nicht der grummelige Prinzipienreiter, aber an diesem Morgen fiel ihm sofort Allerlei auf. Der Reinigungsroboter hatte wieder die eine kritische Ecke neben zwischen Waffenschrank und Tür übersehen. Ensign Volkov, der gerade Frühdienst hatte, salutierte zu nachlässig.

„Ensign,“ zischte Mort, „wie sitzt Ihre Uniform? Und wann haben Sie sich zuletzt rasiert?!“

„Äh… vor Dienstantritt, also sechs Stunden…“ Volkov zerrte an seiner Uniformjacke.

„Statusprotokoll!“

„Alles paletti. Keine Änderung zu gestern abend.“

„Was soll das? Ist das Ihrer Meinung nach ein ordnungsgemäßer Statusbericht?“

„Äh… alles nominal. Systeme im grünen Bereich. Keine Eindringlinge oder sonstigen ungewöhnlichen Ereignisse. … Sir.“

„Gut.“ Mort massierte sich die Schläfen. „Wegtreten!“

Volkov salutierte deutlich zackiger und entwich, während der Sicherheitschef auf sein Büro zusteuerte. Dieses neurale Interface zerrte an seinen Nerven. Er rieb sich wieder die Schuppen rings um das kleine Runde Gerät an der rechten Schläfe. Es tat nicht wirklich weh, aber es störte, und zwar stündlich mehr. Hatten die Wissenschaftler mit ihrem Transmitter nicht allmählich genügend Daten gesammelt?! Er war kein Versuchskaninchen!

„Guten Morgen, Mr. Caldred!“

Er sah auf und erblickte LaSalle im Türrahmen. „Admiral. Was kann ich für Sie tun?“
„Ich wollte mich nach dem Status der Abschirmung erkundigen, in Hinsicht auf die Probleme mit der strukturellen Integrität. Und da ich gerade auf der Joggingtour war…“

„Sie joggen durch das Schiff?“

LaSalle grinste schief. „Nun, nach meiner traurigen Performance im Fitnesscenter gestern…So habe ich wenigstens die Gelegenheit, ab und zu jemandem über den Weg zu laufen und eine Entschuldigung für eine Pause. – Aber Sie sehen etwas mitgenommen aus.“

„Ah, dieses verd… ähm, das Interface. Es stört mich beim Schlafen. Es stört mich immer. Es ist wie ein unterschwelliges Vibrieren dauernd. Es sollte nicht sein, laut allem, was der Doc sagte, aber ich spüre es trotzdem.“

„Melden Sie sich auf der KS und lassen Sie sich hier vertreten. Es könnte eine Art Feedback sein. Ich habe das auch erlebt bei meinem Interfacetest für die Shuttlesteuerung damals.“

Mort brummte. Er hatte keine sonderliche Lust, die Krankenstation zu betreten. „Vielleicht … nach meiner Schicht. Ich habe –„ Das Vibrieren hatte plötzlich an Intensität zugenommen und flutete über ihn wie ein Tsunami. Er kniff die Augen zusammen, fauchte und versuchte instinktiv, das Interface abzureissen.
Wie durch Nebel hörte er noch LaSalle einen medizinischen Notfall melden, dann wurde es dunkel um ihn.


*** Einige Stunden später / Besprechungsraum ***

Dr. Illiz hatte sich soeben aus der Krankenstation gemeldet. Mort Caldreds Zustand hatte sich gebessert, nachdem das Interface entkoppelt worden war. Seine Werte stabilisierten sich allmählich; zur Unterstützung hatte der Doc ihm ein leichtes Sedativ verabreicht. Er würde auf jeden Fall die kommenden Stunden auf der Krankenstation unter Beobachtung bleiben.

Zumindest war sein Leiden und Ausharren nicht umsonst gewesen. Dem Team aus Wissenschaftlern und Technikern unter der Führung von T’Kalahn war es nun gelungen, den Transmitterprototyp fertig zu stellen und eine Fülle von Input zu sammeln. Nun hatten wir uns im Besprechungsraum eingefunden, um die erste Auswertung zu begutachten.

„…können wir aufgrund der Menge der aufgefangenen Signale davon ausgehen, dass es sich um eine größere Zahl Lebensformen handelt,“ berichtete T’Kalahn. „Jede dieser Lebensformen ist offensichtlich in der Lage, sich nicht nur vertikal durch den Subraum zu bewegen, sondern vertikal – sozussagen - durch seine Schichten. Im Moment haben Sie uns regelrecht… umzingelt. Oder zumindest umringt, da wir eine feindselige Absicht nicht unterstellen wollen,“ setzte sie nach einem kurzen Blick zu Captain Sokar hinzu. „Wir können definitiv ein Muster in den Signalen erkennen.“

„Ein in mathematische Formeln zu fassendes Muster,“ ergänzte Sokar. „Wir haben es also zweifelsohne mit einer höheren Intelligenz zu tun.“

„Wie eine Art… Sphärenmusik,“ überlegte ich.

„Walgesänge im Subraum…“ murmelte LaSalle.

„Ja, definitiv, Sir. Wir haben es auch bereits mit ähnlichen Modulationen auf einfacher mathematischer Basis versucht. Bisher aber keine Antwort erhalten. Oder irgendeine Reaktion.“

„Aber immerhin scheinen diese Wesen sich ja in größerer Zahl um uns zu versammeln,“ meinte LaSalle. „Vielleicht ist das, was wir senden, eine Art… Lockruf?“

„Was ist diese Zone hier?“ fragte ich und wies auf ein wellenförmiges Band, was die Darstellung der visualisierten Signaldichte unterbrach.

„Die Subraumschicht, in der wir uns momentan befinden. Seit wir stationär verharren, schrumpft die Zone, aber eine Korrelation zu unserer Anwesenheit ist nicht zu leugnen.“

„Eine isolierende Subraumschicht.“

XO Quimby nippte an seinem Kaffee und verzog das Gesicht. „Ich muss mal die eingespeisten Rezepte durchgehen… Nun, was ich sagen wollte: wenn wir einen Störfaktor darstellen innerhalb dieser fremden Lebenswelt, sollten wir dann nicht so rasch wie möglich von hier aufbrechen?“

„Das ist ein berechtigter Einwand,“ sagte Captain Sokar. „Allerdings möchte ich die Gelegenheit, unseren Horizont durch den Kontakt mit dieser Lebensform zu erweitern, noch nicht aufgeben. Ganz zu schweigen von der Frage, ob wir die Entwicklung dieses Antriebs einstellen müssen.“ Er wandte sich an den Chefingenieur. „Mr. Norton, wie lange noch, ehe der Zustand unserer Hülle kritisch wird?“

„Maximal 36 Stunden, Sir.“

„Das heißt, wir haben noch 24 Stunden, innerhalb derer wir in sicherer Toleranz mit unserem Kontaktversuch fortfahren können.“

„Falls sich keine Parameter plötzlich ändern, ja. Aber ich habe alles unter Beobachtung. Sowie irgendwo ein Wert den grünen Bereich verlässt, gibt es Alarm und wir können Gegenmaßnahmen ergreifen.“

Rufus LaSalle wandte den Blick von der jetzt eingefrorenen Darstellung der Messergebnisse. „Mr. Caldred sagte etwas von Vibrationen, die er verstärkt wahrnahm. Vibrationen im Warpfeld. Könnte man anhand dieser Daten ein Warpfeld so modulieren, wie… sagen wir, eine Tonfolge?“

„Ein Warpfeld als Kommunikationsmedium?“

„Nun, jede Kommunikation besteht letztlich aus Relationen verschiedener mathematisch übersetzbarer Elemente…“ gab ich LaSalle Recht. „Aber…“

„Aber auf keinen Fall können wir die Warpblase der Picard irgendwie manipulieren.“ Northal schüttelte nachdrücklich den Kopf. „Es ist ja so schon enorm schwierig, uns statisch in dieser Position zu halten.“

„Ja, ich dachte auch nicht an die Picard. Was ist mit einem Shuttle?“

„Nicht in der zur Verfügung stehenden Zeit. Theoretisch ja, aber die strukturelle Integrität müsste ebenfalls angepasst werden. Da brauche ich Testläufe.“

„Aber wir haben warpfähige Notfallbojen an Bord. Konfiguriert, um hoher Belastung standzuhalten,“ warf ich ein.

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  Rasende Riesen Log 10 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Sep-Tue-2025, 09:19 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

NRPG: wir erinnern uns, dass Sareth einen Aufsatz über Quantenverschränkung bei Tachyonen verfasst hatte, auf dem der nun getestete Antrieb basiert; deshalb ist sie ja auch an Bord Zwinker

RPG:

*** USS Picard B / Quartier Admiral T’Khellians***

Das Geräusch des Türsummers riss mich aus dem Tiefschlaf. In meinem Traum hatte ich gerade an einem Strand gesessen und seltsamen, fluoreszierenden Lebewesen zugeschaut, die aus dem Wasser stiegen und sich dann in eine Blütengirlande über dem Ufer verwandelten. Wahrscheinlich hatte mich die Frage nach der unbekannten Lebensform, der wir auf der Spur waren, bis in den Schlaf verfolgt…

Nun – der Türsummer war sehr real. Als Sternenflottenangehörige hatte ich zwar seit frühester Akademiezeit trainiert, rasch einschlafen zu können und ebenso schnell wieder parat zu sein. Schließlich wusste man nie, ob und wann es irgendwelche Übungen oder Notfälle gab, die einen aus dem Schlaf rissen! Aber die letzten Jahre im eher geordneten Leben des Oberkommandos hatten mich da wohl etwas bequem werden lassen. Vermutlich war ich nach Flottenstandarts etwas zu langsam, denn der Türsummer ertönte erneut, nun begleitet von der Stimme des XO: + Admiral t’Khellian?+

„Ja, ich höre,“ sagte ich und aktivierte durch meine Stimme die Verbindung.

+Mr.Caldreds Neuraltransceiver hat einen Impuls aufgefangen. Aber wir haben Probleme bei der genauen Ortung innerhalb der Subraumschichten. +

„Ah, nun. Interessant. Geben Sie mir fünf Minuten.“ Ich eilte in den Badalkoven, absolvierte eine kurze „Es ist ein Notfall“-Morgenroutine, orderte einen Kaffee vom Replikator und war wenig später an der Tür, die Uniformjacke noch in der Hand. In der anderen hielt ich die Kaffeetasse.

„Guten Morgen, Admiral.“ XO Quimby konnte nicht umhin, auf die Kaffeetasse zu starren, von der aus sich wohliger Koffeinduft durch den Flur ausbreitete.

Ich lächelte kurz, war ihm aber keine Rechtfertigung schuldig. Rank has its Privileges, dachte ich und erinnerte mich an Admiral Janeway, die während der Zweiten Dominionkrise auch mit einem großen dampfenden Kaffeetopf zum Meeting erschienen war. Damals war ich noch nur eine Adjudantin im wissenschaftlichen Stab eines der eingeladenen Offiziere.


*** Wenig später / Besprechungsraum ***

Auch die übrigen Senioroffiziere und Abteilungsspezialisten, die zu dieser frühen Stunde einberufen worden waren, machten einen noch etwas verschlafenen, hastig dienstfertig gemachten Eindruck. Chefingenieur Northal versuchte, seine offenbar ungekämmten, wild abstehenden Haare zur Räson zu bringen, LaSalle schloss gerade seine Uniformjacke, und auch Caldreds Kopfschuppen hatten diese spezielle Färbung die auf Unmut verwies.

T’Kalahn legte ihre bisherigen Ergebnisse dar, während die vielen ‚Ursprungspunkte‘ des fraglichen Signals als rote Punkte im Holobild blinkten, der den Raumbezirk um die Picard visualisierte. „Es ist denkbar, dass es sich bei diesen drei Markern tatsächlich um unterschiedliche Sender, beziehungsweise Lebensformen, handelt. Aber die Übrigen, hier, hier, hier und hier, haben eine identische Energiesignatur. Und sie tauchen praktisch gleichzeitig in unterschiedlichen Subraumschichten auf.“

„Sie bohren sich quasi simultan durch die Schichten,“ um diese einfache Analogie zu verwenden,“ ergänzte Captain Sokar. „Als ob sie sich auf Quanteneben befänden. Ausgesprochen faszinierend.“

Ich blickte in die Holomatrix, wollte etwas zu den Energieniveaus sagen, aber verhielt. Sokar hatte Recht! „Allerdings. Und … ist es nicht wunderbar, dass wir dieses Staunen noch empfinden konnten, nach all den Erstkontakten und vielfältigen neuen Lebensformen und Zivilisationen, denen wir begegnet sind? Auch wenn wir nicht sofort auf alles eine Antwort haben, oder gerade deshalb.“

„Wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist,“ ergänzte Northal und wirkte nun trotz seiner wirren Haare ganz feierlich.

Rufus LaSalle grinste. „Ich störe die weihevolle Andacht ungern, aber –„

„Aber Innezuhalten ist manchmal ein durchaus logischer Schritt,“ ergänzte Sokar.

Nun lächelte ich auch. „Und notwendig,“ sagte ich, denn in diesem Moment war mir etwas aufgefallen. „Dieses Signalmuster erinnert mich an eine der Harmonien der Tachyon-Quantenverschränkung, die ich damals thematisiert hatte,“ entsann ich mich. „Schwenken Sie das Holobild um 45 Grad… nein, 60 Grad….- Mr. Northal, Sie haben sicher den Aufsatz in der technischen Datenbank?“

„Ja, sicher. Moment.“ Er beugte sich über sein Padd und wir warteten gespannt. „Hier ist er…“

„Die Harmonie-Visualisierungen im Anhang.“

Der Chefingenieur nickte und übertrug eine nach dem anderen in unsere Holomatrix. Nummer fünf passte fast exakt und entlockte Sokar ein weiteres „Faszinierend.“

„Sprach nicht auch das Fa’ali-Transzendenzritual von Mustern im Raum?“ sagte T’Kalahn nachdenklich.

„Ich verstehe nicht viel von Warpharmonien und Tachyon-Verschränkungen,“ murmelte LaSalle und musterte eingehend das Bild, das sich in der Matrix darbot, „aber das bedeutet, dass WIR beziehungsweise unser Antrieb auf die Kommunikation dieser Wesen irgendeinen Einfluss haben? Vielleicht stören wir sie, wie die irdischen Schiffe damals die Kommunikation der Wale auf der Erde…“

„Das ist eine im Augenblick nicht zu verifizierende Hypothese,“ entgegnete Sokar. „Es könnte sich ebensogut um Mimikry handeln – einen Kommunikationsversuch seitens der fremden Lebensform. – Miss T’Kalahn, wie weit ist der Aufbau des experimentellen Phasendiskriminators?“

„Wir haben nur auf den Kontakt zu Mr. Caldred gewartet, um die entsprechenden Frequenzen programmieren zu können. Nach dem wir dieses Bild erhielten,“ sie wies auf das Hologramm, „steckten wir sozusagen fest, Sir. Die Apparatur ist nicht in der Lage, in Echtzeit diese Fluktuationen zu programmieren.“

„Aber wenn es ein Muster gäbe, an dem sich orientiert werden könnte?“ fragte ich.

„Das ist von der Kapazität machbar,“ antwortete die Romulanerin, und Northal nickte. „Wir nehmen die Harmonie-Muster sozusagen als Sprachsyntax.“

„Exakt!“ Ich merkte, dass ich vor Aufregung sogar den Rest meines Kaffees vergessen hatte.

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  Rasende Riesen / Log 9 / LaSalle + NPCs
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Sep-Fri-2025, 10:47 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

USS Picard-B / LaSalles Quartier / 3:56 Uhr

LaSalles Schnarchen hätte man fast als Nutzung illegaler, akustischer Waffensysteme missdeuten können. Das dröhnende Donnern und Rasseln hallte von Wand zu Wand. Und so war es auch kein Wunder, dass das Signal des Türsummers geschlagene 4 min. benötige, um bis in LaSalles Bewusstsein vorzudringen. Und es dauerte noch weitere 2 min. bis LaSalle die Tür öffnete. Im Schlafanzug. Vor der Tür stand Captain Sokar, wie immer gekleidet in eine perfekt sitzenden Uniform.

LS: Captain Sokar, was kann ich für Sie tun?
So: Nun Sir, Fleet-Admiral t´Khellian war bis um 02:00 Uhr in einem Meeting. Eine Störung wäre unlogisch gewesen.
LS: Und daher sind Sie zu mir gekommen.
So: Korrekt Sir.
LS: Nun?
So: Mr. Caldreds Sensor hat um 03:25 Uhr ein Signal registriert.
LS: Mhm, wir gondeln hier seit 5 Tagen in der Gegend herum und ausgerechnet heute um 03:25 Uhtr empfängt der Sensor einen Impuls ?
So: Darüber kann ich keine Aussage treffen, Sir.
LS: Dann lassen Sie uns zur Brücke gehen.

Sokar blickte an LaSalle einmal herauf und herunter.

So: Ähm Sir, sollten Sie nicht……

LaSalle blickte an sich herunter.

LS: Die Sache ist dringend.
So: Wie Sie meinen, Sir.

------------------------------------------------------

Ortswechsel:
USS Picard-B / Brücke
Zeit: 10 min später.

Wissenschaftsoffizierin t´Kalahns Finger flogen förmlich durch die holografische Abbildung einer komplexen Warpwolke, in der es von Positionsanzeigen nur so wimmelte. XO Quimbys Stimme schnitt durch den Raum. Er klang mehr als ungehalten.

Qu: Das ist völlig unmöglich. Sie müssten doch eine klare Position des Ursprungs des Impulses bekommen?

CSO t´Kalahn antwortete kühl.

tK: Ich kann nur wiederholen, die Positionswerte fluktuieren, Sir.
Qu: Unmöglich. Völlig unmöglich. Entweder stimmen die Berechnungen nicht oder Ihre Parametereingabe war schon nicht korrekt. Lassen Sie den Algorhitmus noch einmal durchlaufen.
tK: Das Sir, wäre dann der fünfte Durchlauf und wird das gleiche Ergebnis zeigen.
Qu: Das können Sie nicht wissen. Führen Sie meinen Befehl aus und hören Sie auf, hier herum zu diskutieren.
tK: Wie Sie wünschen, Sir.

Auch dieser Durchlauf brachte wieder nur das altbekannte Ergebnis.

tK: Weitere Anweisungen, Sir?
Qu: Ja, solange weiter machen, bis Sie ein brauchbares Ergebnis erhalten und keinen solchen Blödsinn. Ich wecke t´Khellian.

Quimby rauschte von der Brücke.

Sokar , welcher im Reinkommen gerade Quimbys letzte Worte mitbekommen hatte, mischte sich ein.

So:Miss t´Kalahn, Befehl zurück genommen. Zeigen Sie mir bitte einmal das Analyseholo.

Die Warp-Wolke erschien wieder. Sokar marschierte 4 mal um die Darstellung herum und brummte mehrfach „faszinierend“. Dann wandte er sich an LaSalle.

So: Sir, sehen Sie das? Meines Erachtens haben wir es hier mit einem schnellen Wechsel zwischen unterschiedlichen Subraumebenen zu tun. Während des Ebenenwechsels bewegt sich der „Sender“ auch innerhalb der gesamten Warpblase weiter. Daher dieses Bild.
LS: Mhmm. Dazu müsste der Sender „Löcher“ in die einzelnen Ebenen „bohren“ um sich hindurch zu bewegen. Das ginge aber nur, mittels eines gezielten Subraumimpulses.
So: Was Mr. Caldreds „Empfindungen“ erklären würde. Wir sollten versuchen, die einzelnen Ebenen zu analysieren und diesem Pfad als Kurs zu folgen.
LS: Diese Entscheidung sollten wir Fleet-Admiral t´Khellian überlassen.
So: Mr. Quimby wird Madame t´Khellian wohl informieren. Ich werde jedoch mit unserem XO einmal eine Unterhaltung führen müssen.

LaSalle lächelte böse.

LS: Captain, ich würde Sie bitten, dies mir zu überlassen.
So: Ich verstehe, Sir. Ja das wäre im Falle von Mr. Quimby dann logisch. Aber im Schlafanzug?
LS: Im Schlafanzug!

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  Rasende Riesen Log 8 - Mort Caldred
Geschrieben von: Sareth - Aug-Sun-2025, 08:21 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** Auf der Picard /Gang auf dem Weg zur Krankenstation

Mort Caldred mochte keine Krankenstationen. Auch keine Ärzte, medizinischen Checks oder dergleichen. Er hatte kein Problem damit, allein in eine übel beleumdete Kaschemme zu gehen um einen noch übler beleumdeten flüchtigen Verbrecher dingfest zu machen. Auch sich allein in ein von Borg infiltriertes Schiff zu begeben war nicht so furchtbar, wie nun auf die Krankenstation zu zu steuern. Unwillkürlich wurde er mit jedem Schritt etwas langsamer. Dabei hatte er schon auf den Turbolift verzichtet. Dass er sich über diese irrationale Furcht ärgerte, machte die Angelegenheit nur noch schlimmer!

Aller Verzögerung zum Trotz stand er allzu rasch vor der Tür mit dem bekannten Symbol von Starfleet Medical. Er überlegte, ob er vielleicht noch einmal zurück zur Brücke sollte, um die Station zu überprüfen, die er vorhin dem Crewman der zweiten Schicht übergeben hatte. Vielleicht hatte er in der Eile etwas Wichtiges übersehen… Und der Crewman war noch recht jung. Soweit er wusste, war das seine erste Tiefenraummission. Da sollte er tatsächlich... Morts Hand hing über dem Türmelder wie eingefroren.


*** Auf der Picard / Krankenstation

In diesem Augenblick glitt die Tür auf, und Dr. Illiz stand ihm persönlich gegenüber. Die vier auf Tentakeln sitzenden Augen des Zevarroiden stellten sich nun in einer horizontalen Linie, was seinen Anblick für Mort noch irritierender machte. Er räusperte sich und suchte nach einer Ausrede, wieder zu gehen.

„Mr. Caldred, herein mit Ihnen, ich warte schon.“ Möglicherweise war der Stimm-Modulator schuld, den der Arzt benutzte um sich mit anderen Spezies verständigen zu können, aber er klang ausgesprochen fröhlich. „Nehmen Sie da drüben auf dem Biobett Platz. Es geht ganz rasch. Ich gebe Ihnen ein Hypospray…“

„Ist das wirklich notwendig?“ Mort betrachtete den Injektor feindselig.

„Das wird die Anpassung erleichtern und Ihnen mögliche Kopfschmerzen ersparen.“ Illiz zog das Medikament auf und verabreichte Mort die Dosis. Der Sicherheitschef rieb sich den Hals.

„Und nun das Interface.“ Der CMO öffnete eine kleine Dose und entnahm ihr ein rundes Kunststoffobjekt, das nach einem kurzen Tastendruck kurz blau aufleuchtete. Dr. Illiz prüfte letztmalig die Funktionalität des Transmitters, dann entfernte er das an der Rückseite angebrachte Adhesiv.

„Ich bin… allergisch gegen Klebstoffe,“ brummte Mort.

„Keine Sorge, ich habe alles mit Ihren medizinischen Daten abgeglichen. Es wird zu keinerlei Problemen führen.“ Er klebte ihm das neurale Interface an die Schläfe, und Mort hatte sofort das Gefühl, dass es zu jucken begann. Er musste sich zwingen, nicht sofort danach zu fassen.
„Und das… wird mich nicht bei der Ausübung meines Dienstes behindern, Doc?“

„In keinster Weise. Vergessen Sie einfach, dass es da ist. Wenn Sie einen Kontakt zu der fremden Lebensform wahrnehmen, erhalte ich hier automatisch ein entsprechendes Signal. Selbst wenn Sie gar nichts wahrnehmen sollten. Machen Sie sich also keine Sorgen.“

Mort hasste es, dass er offensichtlich so besorgt wirkte! Er nickte und beeilte sich, aus der Krankenstation zu kommen, ohne auszusehen, als ob er aus einer Assimilationskammer floh!


*** Auf der Picard / Fitnesscenter

Um sich abzulenken, hatte sich Mort in das bordeigene Fitnesscenter begeben. Er war hier gewohnheitsmäßig jeden Morgen vor Dienstbeginn – dann also heute auch einmal zur Feierabend-Entspannung. Als er eintraf, stand die romulanische Austauschoffizierin T’Kalahn auf dem Laufband, und Rufus LaSalle war mit einem Paar Hanteln beschäftigt.

Als T’Kalahn ihn sah, stoppte sie das Laufband. „Ich bin gespannt, wann Sie etwas auffangen, Mr. Caldred.“

So viel zum Versuch, sich abzulenken!

„…Falls tatsächlich ein Kontakt zu diesen Wesen zustande kommt, und es die sich, die in der Überlieferung der K’Amaral erwähnt werden – dass wäre eine enorme wissenschaftliche Entdeckung. Leider bin ich keine Religionswissenschaftlerin! Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Akademie der Wissenschaften—„

„Nun, warten wir erst einmal ab,“ unterbrach LaSalle glücklicherweise ihren Redeschwall. „Sagen Sie, haben Sie sich vielleicht einen Scherz erlaubt und diese Hanteln manipuliert, Madam?“

„Ich? Wieso? Nein, es sind ganz normal 6 Kilo-Hanteln. Ich habe sie ja eben noch benutzt.“

„Das habe ich gesehen,“ knurrte LaSalle und hievte sie nun mit deutlicher Anstrengung hoch. „Sie erschienen mir nur eben etwas… aus der Balance. Daher dachte ich…“

„Sir! Ich würde niemals einen solchen Protokollbruch an Bord eines Föderationsschiffes begehen. Das ist absolut undenkbar!“

„Entschuldigen Sie. Wir haben so etwas öfters gemacht, auf der Akademie.“ Noch einmal hievte er die Hanteln hoch. „Besonders erinnere ich mich, wie wir den vulkanischen Überflieger in unserer Klasse damit geärgert haben.“

T’Kalahn verschränkte die Arme hinter dem Rücken und blickte ihn mit aller Überlegenheit der Rihannsu gegenüber dem Rest der Galaxis an. „Das ist typisch für die laxe Disziplin in der Sternenflotte, wenn Sie mir erlauben, das zu erwähnen, Sir. – Ich bin für heute fertig mit dem Training und werde gleich noch einmal in der Technik vorbeisehen.“

„Tun Sie das. Northal war gerade dabei, die ersten replizierten Teile des Transmitters zusammen zu schrauben, als ich ihn verließ. Es sah sehr abenteuerlich aus.“

Die Romulanerin nickte, salutierte und eilte in Richtung der Schallduschen. LaSalle ließ mit einem erleichterten Seufzer die Hanteln in die Aufbewahrung gleiten, während Mort sein Laufband startete. „Nun, ich bin etwas aus der Übung, wie es scheint. Dieses ewige am Schreibtisch sitzen und diese ewigen Meetings.“

„Wenn Sie möchten, kann ich ein persönliches Fitnessprogramm für Sie zusammen stellen, Sir, auf Wunsch auch mit Schützentraining für Fortgeschrittene!“

„Wenn wir aus unserer Tauchposition wieder oben im Normalraum sind, können wir gern darüber reden. Jetzt hoffe ich erst einmal, dass Sie rasch einen Kontakt herstellen werden.“

„Da habe ich keinen Einfluss darauf.“ Aber Mort hoffte es auch äußerst dringend, denn er wollte das Interface so schnell wie möglich wieder loswerden.
[Bild: Mort.jpg]

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  Rasende Riesen / Log 7 / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Aug-Fri-2025, 07:58 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (1)

USS Picard B / Kybernetik-Labor

CEO Northal gab ein grummelndes Geräusch von sich. Für die Anwesenden, Sareth, LaSalle, Mort Caldred und XO Quimby, sowie Captain Sokar, war Northal nur verschwommen, durch das bläuliche Hologramm einer Textausgabe hindurch zu erkennnen.

No: Ich habe alle Daten, welche mir von den jeweiligen Abteilungen übermittelt wurden, durchgearbeitet. Wenn wir davon ausgehen, dass das dem Ritual zugrunde liegende Gerät, eine Fofm eines Phassendiskriminators ist, so ließe sich ein solches Modul sicherlich auch softwaretechnisch implemetietren, jedoch fehlt uns eine wichtige Information für das erfolgreiche Betreiben des Diskriminators. Nämlich das Frequenzband über und unter welchem wir die Subraumsignale ausblenden müssen.

LaSalle kratzte sich am Bart.

LS: Mhmmm, gehen wir mal weit zurück in der Elektronik-Geschichte. Was fällt uns zum Phasendiskriminator ein? Foster-Seeley?
No: Mhmmm der Foster-Seeley-Diskriminator ist ein gängiger FM- Detektorschaltkreis , der 1936 von Dudley E. Foster und Stuart William Seeley erfunden wurde . Der Foster-Seeley-Diskriminator wurde für die automatische Frequenzregelung von Empfängern entwickelt , fand aber auch Anwendung bei der Demodulation eines FM-Signals.
Der Foster-Seeley-Diskriminator verwendet einen abgestimmten HF- Transformator, um Frequenzänderungen in Amplitudenänderungen umzuwandeln. Ein auf die Trägerfrequenz abgestimmter Transformator ist mit zwei Gleichrichterdioden verbunden . Die Schaltung ähnelt einem Vollbrückengleichrichter .
Die Phase der Spannung an der Sekundärspule hängt davon ab, ob der Träger unterhalb oder oberhalb der Resonanz liegt, was jeweils zu einer positiven oder negativen Verschiebung führt.
Die Schaltung nutzt die Nähe der 90 Grad Phasendifferenz, die zwischen den Spannungen in zwei lose gekoppelten Resonanzkreisen bei der Spitzenfrequenz auftritt.

XO Quimby maulte

Qu: Mr. Northal, dass sind doch nur…Basics.
LS: Mhm….Resonanzkreis……Resonanz….Resonanz zu was? Resonanz zu Mr. Caldreds Wahrnehmungen ?

Sareth rieb sich die Stirn.

Sa: Mr. Caldreds Wahrnehmungen….ja…..je nun.
Qu: Packen Sie doch Mr. Caldred als Sekundärspule in das Modul.

Sokar blickte Quimby mit hochgezogener Braue an.

So: Commander, es wäre nur logisch, wenn Sie beim Thema bleiben würden.

Mort lief giftgrün im Gesicht an.

Mo: Kommt nicht auf meine Klinge. Ich bin kein elektronisches Bauteil.

CEO Northals Finger rasten über das vor ihm schwebende Hologramm.

No: Nun Sir, wenn wir Mr. Caldred sozusagen als Antenne verwenden, könnten wir über einen Autotuner die Resonanzfrequenz einspeisen.
Mo: Antenne? Ich glaube ja wohl…
Sa: Mr. Quimby Ihre Idee hat etwas.
Qu: Äh so?
Sa: Wennn wir, wenn wir an das Signal herrankommen ....ja mit einem Neuralscanner könnte das funktionieren.
Mo: Ähm...
LS: Mr. Caldred, wenn wir Ihre Hirnaktivität dauerscannen, dann könnten wir ihren nächsten „Encounter“ als Signal über den Computer in den Diskriminator einspeisen und zumindest messen.
Mo: Ja, aber meine Spezies hat völlig andere Denkmuster als Humanoide.
Sa: Wir benötigen nur die Frequenz des Signals, welches Ihre Reaktion antriggert, Mr. Caldred, nicht den Inhalt.
Mo: Mhmm nun gut. Aber ich kann nicht Tage auf der KS verbringen, bis das Ereignis erneut auftritt!
Sa: Nein, aber evtl. hat unser CMO einen tragbaren Neuralscanner mit Übertragung. Ich werde eine Anfrage stellen.
Mo: Ich gehe dann mal wieder in mein Büro, wenn es erlaubt ist. Bevor ich noch zum Widerstand verarbeitet werde. Sirs. Madame. Bitte wegtreten zu dürfen.
So: Ihr Wegtreten, Mr. Caldred, ist akzeptabel.

Mort eilte aus dem Raum. Sokar wandte sich an LaSalle.

So: Sir, was meinte Mr. Caldred, das etwas nicht auf seine Klinge käme?

LaSalle grinste leicht.

LS: Nun Captain, das heißt soviel wie: Kommt ja gar nicht in die Tüte.
So: Tüte?
LS: Tüte.
So: Faszinierend.

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  Rasende Riesen - Log 6 Sareth
Geschrieben von: Sareth - Jul-Fri-2025, 05:33 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

NRPG: ich hatte ne langweilige Sitzung, musste mich beschäftigen...

RPG:

*** USS Picard / Besprechungsraum ***

Seit 23 Stunden befand sich unser Schiff im tiefen Subraum auf Warteposition mit passiven Sensoren. Außer Mort Caldreds Instinkt oder Gespür hatten wir weder eine fremde Materie, Bewusstseinspräsenz oder sonst irgendeine Anomalie entdeckt. War unser Zusammentreffen ein einzigartiges Phänomen gewesen? Befand sich die hypothetische Lebensform unterdessen an einem völlig anderen Ort – schließlich war innerhalb des Subraums eine schnelle Bewegung von Ort zu Ort möglich!
Nun aber hatte uns unsere romulanische Austauschwissenschaftlerin unerwartet zu einer Besprechung geladen.

„Ich erinnere mich an eine Erzählung in der rihannischen Mythologie,“ hatte sie begonnen. „Auf der Reise von Vulkan zu den zwei Heimatwelten sollen zwei der Schiffe durch eine Anomalie vom Krus abgekommen und in die „Tiefe“ gezogen worden sein. Moderne Forschung vermutet eine mobile Arxstraße, die die Schiffe mit sich in den tiefen Subraum gezogen haben könnte. Die Sekte der K’Amaral behauptet, sie seien von Dunkelgeistern festgehalten worden, die sie sich einverleiben wollten.“

„Mythologie und Religion-„ setzte der XO an, doch ein Blick Captain Sokars ließ ihn mit einem kurzen Räuspern abbrechen. „Fahren Sie fort, bitte!“

„Es ist mir klar, dass die Ereignisse mythologisch verzerrt dargestellt werden, aber dennoch kann ich interessante Parallelen erkennen. Der tiefe Subraum, die Wesen, die man nicht sehen kann.
Das „Einverleiben“ könnte eine Metapher für die Auflösung der eigenen Hüllenstruktur sein, die wir ja ebenfalls im Kontakt mit der Fremdmaterie festgestellt haben. Laut der Legende hinterließ auch der Kontakt mit den Dunkelgeistern eine Art Spur, die die Struktur auflöste.“

„Ich kenne die Legenden,“ erinnerte ich mich. Die K’Amaral war eine kleine unbedeutende Glaubensgemeinschaft, beinahe schon ausgestorben, und praktizierte nur noch in einigen abgelegenen Regionen. Ihre Mitglieder galten als technologiefeindlich und das mochte der Grund sein, dass T’Kalahn sie erst jetzt ins Spiel brachte. Möglicherweise hatte sie sogar selbst zu ihr gehört als Kind – ich hatte ihre Personalakte noch nicht studiert. Aber das war auch gleichgültig, denn der Hinweis war auf jeden Fall von großer Bedeutung.

„…Das Fa’ali-Transzendenzritual habe ein heiliges Muster in der Raumstruktur entdeckt,“ berichtete die Wissenschaftlerin weiter. „Darüber sei dann mit den Dunkelgeistern verhandelt worden, die die Schiffe gehen ließen.“ Sie rief im Holoprojektor eine Reihe von Beispielen fraktaler Muster auf, die sich offensichtlich an oder in Gebäuden befanden. „Die Gebetsstätten der K’Amaral haben die Muster in verschiedener Ausführung an den Wänden.“

„Das könnte sehr gut die geometische Umsetzung einer auf Mathematik basierenden Sprache sein,“ vermutete Sokar. „Ich habe Ähnliches bei der frühen Bynar-Kultur gesehen. – Aber auf welche Weise wurde der Kommunikationskontakt hergestellt? Gibt die Mythologie deutlichere Hinweise?“

„Das Fa’ali-Ritual beruht auf einer Apparatur, die heute als eine Art natürlicher Phasendiskriminator angesehen wird. Sie nutzt Dilithiumkristalle als Basis, die auf den Schiffen ja als Energiequelle vorhanden waren. Leider sind die Informationen sehr knapp. Es ist ein Gebetsritual, keine technische Anleitung.“

„Also ungefähr, als ob man nach den Angaben in der Bibel im Buch Ezechiel, wo eine Art Luft- oder Raumfahrzeit beschrieben worden sein soll, eines versucht zu konstruieren,“ brummte der XO.

„Was heißt, beschrieben worden sein soll, Sir?“ entgegnete die Ferengi-Navigatorin Nandi indigniert. „Unterdessen ist doch bekannt, dass es der Prototyp eines Ferengischiffes war, der da beschrieben wurde! Dass immer wieder die Erstkontakte mit den Ferengi unterschlagen werden, wirklich… Wie auch in Roswell, wo ja auch-"

„Lieutenant,“ unterbrach Sokar, während LaSalle sich ein Grinsen nicht verkneifen konnte. „Diese Diskussion trägt nichts zur Lösung unseres momentanen Problems bei. Daher bitte ich Sie, diese zu einem späteren Zeitpunkt fortzuführen.“

Nandi grummelte, schwieg aber.

„Können diese Ereignisse auf dem Exodus denn lokalisiert werden?“ fragte ich.

„Die Legende gibt keine genauen Koordinaten, natürlich. Lediglich äußere Phänomene und Metaphern. Und die automatischen Logbücher sind verloren oder längst nicht mehr auslesbar. Soweit ich weiß, herrscht in der Forschung Uneinigkeit, wo genau diese Dunkelgeisterepisode passiert sein soll. Aber es gibt Theorien mit Lokalisierungen.“

„Bitte suchen Sie die entsprechenden Thesen in den Datenbanken heraus, Miss T’Kalahn. Möglicherweise finden wir eine Deckungsgleichheit mit unserem Erlebnis.“

Cheftechniker Northal lehnte sich über den Tisch, um aus nächster Nähe die Muster in der Holoprojektion zu betrachten. „Und was ist mit dieser Maschine, oder was immer es ist, aus dem Ritual? Können wir so etwas nachbauen oder nicht?“

„Nun, wie gesagt, es ist keine technische Anleitung. Einige Technikarchäologen hatten sich damit schon befasst… Warten Sie…. Hier ist die Passage aus dem Ritual.“ T’Kalahn war einen Moment lang mit ihrem Padd beschäftigt, stellte dann das rihannische Interface auf Föderationsstandard um und reichte es dem Cheftechniker. Sokar und ich, die wir am Nächsten saßen beugten uns interessiert in Richtung des kleinen Bildschirms.

T’Kalahn wies auf einige Passagen. „Dies könnten technische Details sein, hier etwa über den Energiefluss, aber auch einfach nur die spirituelle Vorstellung, dass Wesen sich manifestieren. Das ist schwer zu unterscheiden.“

„Aber vielleicht könnte Mr. Caldred hier etwas beitragen. Und kombiniert mit dem, was wir bei der Untersuchung der Materiespur herausgefunden haben, wäre vielleicht ein neuer Blick auf diese Angaben möglich,“ überlegte ich, und Sokar nickte. „Lassen Sie uns alles zusammen tragen.“

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  Bilder vom RUBIN-Teleskop, Chile
Geschrieben von: Sareth - Jun-Tue-2025, 12:02 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

https://rubinobservatory.org/

zum Beispiel der Trifid-Nebel... einfach Wahnsinn, könnt ihr euch als riesiges Poster gönnen =)

https://rubinobservatory.org/gallery/col...tjdgp2jg2t

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  Rasender Riesen - Log 5 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Jun-Mon-2025, 04:50 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** USS Picard B / Bereitschaftsraum ***

Wir waren an die Koordinaten zurück gekehrt, in deren Subraumschichten wir den „Verkehrsunfall“ wie der XO es nannte, gehabt hatten. Wir wollten jedoch keinen Hochgeschwindigkeitsflug durch die Region einleiten, da wir auf keinen Fall die Lebensformen oder die Lebensform gefährden, stören oder gar verletzten wollten. Es war unterdessen sicher, dass es sich um organische Molekülstrukturen handelte.

Allerdings konnten wir anhand der „Schleimspur“ keine Aussage über neurale Komplexität und damit mögliche Intelligenz des fremden Wesens treffen. Aber dies war auch zweitrangig – jede Mikrobe stand unter besonderem Schutz, seit die Menschheit begonnen hatte, ins All vorzustoßen. Dieser Schutz jedweder Lebensform war Hauptbestandteil der Charta der Föderation.
Dies stellte uns aber im Moment vor ein Problem. Wir mussten unseren Antrieb aktivieren, ohne uns tatsächlich von der Stelle zu bewegen, sondern lediglich in den tiefen Subraum absinken. Wissenschaft und Technik beratschlagten seit einigen Stunden, wie sie eine Art statisches Transwarpfeld erschaffen könnten.

LaSalle und ich saßen im Bereitschaftsraum und gingen vergleichbare Erstkontakte durch, um Möglichkeiten der Kommunikation zu erwägen.

„Das Ganze erinnert mich an die ersten Tiefseemissionen auf der Erde,“ murmelte LaSalle und legte das Padd zur Seite. „Mit den Taucherglocken. Die Forscher konnten nichts sehen, denn schließlich ist dort unten alles dunkel. Schalteten sie das Licht an, waren sämtliche Lebewesen sofort verschwunden, da sie das Licht nicht vertrugen. Man hat dann versucht, mit Tonaufnahmen auf das Aussehen der Tiefseewesen zu schließen. Was natürlich nicht besonders akkurat war. Erst im 21. Jahrhundert waren die Nachtsichtgeräte entsprechend ausgereift.“

„Ich wusste gar nicht, dass Sie sich mit der Tiefseeforschung auskennen!“

„Oh, nun ich hatte eine Jugendliebe in der Meeresforschung und habe versucht, sie entsprechend zu beeindrucken,“ erwiderte er mit gequälten Grinsen. „Erfolglos im Übrigen.“

„Aber das stimmt, nicht nur unser Antrieb, auch unsere Sensoren könnten unter Umständen schädlich sein. Wir müssen sehr vorsichtig vorgehen. Wir sollten aktive Scans auf jeden Fall zunächst vermeiden.“

Die Kom-Anlage ertönte. + Madame, Sir, Quimby hier. Ich denke, wir haben die Nuss geknackt.+ Ein nicht genau identifizierbares Murmeln im Hintergrund, das von der romulanischen Wissenschaftsoffizierin stammte, veranlasste ihn, umzuformulieren: + Das Problem des statischen Hypersubraumfeldes scheint gelöst. CEO Northal hat eine Simulation vorbereitet. Wenn Sie sich in der Astrometrie einfinden möchten?+

„Wir sind schon auf dem Weg.“

„Quimby hätte sich ja mit dem früheren Navigator der Picard, Howy, gut verstanden,“ bemerkte ich auf dem Weg zum Lift. „Der hatte auch immer so eine flapsige Ausdrucksweise.“

„Was ist eigentlich aus ihm geworden, nachdem er die Sternenflotte verlassen hatte? Haben Sie noch Kontakt?“

„Soweit ich weiß, ist er bei Rollo Vegas Taxiservice eingestiegen und hat eine eigene kleine Firma auf der Route zum Andromedanebel eingerichtet. Charlie traf ihn vor einigen Wochen zufällig auf dem Weg zu einer Konferenz.“


*** Nächster Tag / Auf der Brücke ***

Um unsere sprichwörtliche Taucherglocke „abzusenken“, waren nicht nur genaueste Berechnungen und mehrere Simulationen notwendig gewesen. Es hatte sich herausgestellt, dass unsere Antriebsgondeln entsprechende Zusatzstabilisatoren benötigten, um unter diesen Bedingungen ein Warpfeld stabil zu halten.

Glücklicherweise war auf der Picard ein neuartiger industrieller Replikator eingebaut werden, der eigentlich zur Entwicklung von genau angepassten Fahrzeugen bei Außenmissionen dienen sollte. Aber er taugte ebenso gut, die beiden Stabilisatoren zu fertigen. Nach der üblichen Stabilitätsprüfung wurden sie von CEO Northal und einem Mitglied seines Teams in einer EVA angebracht wurden. Nun hatte unser Schiff vielleicht seine Eleganz verloren, aber dafür waren wir bereit für eine Entdeckungsreise ganz neuer Art.

Gespannt saß ich auf meinem Beobachterplatz auf der Brücke, während Sokar den Befehl zum „abtauchen“ gab. Ich sah einige kurze Lichtblitze auf dem Schirm, aber ansonsten blieb es unspektakulär. Wären nicht die Meldungen von T’Kalahn von der Wissenschaftsstation gekommen, wie weit wir in die Subraumschichten vorgedrungen waren, hätte es ausgesehen, als ob wir unsere Position gar nicht änderten.

„Ziel erreicht,“ verkündete T’Kalahn schließlich und verschränkte die Arme hinter dem Rücken. „Passivsensoren erfassen keine ungewöhnlichen Aktivitäten. Energieniveau statisch.“

„Alle Systeme der Picard stabil,“ meldete Quimby und lehnte sich in seinem Sitz nach vorn, als könne er mit Sehkraft allein das Undurchdringliche durchdringen.

Vielleicht war unser Zusammentreffen auch ein seltener Zufall gewesen, überlegte ich. Im Einvernehmen mit Sokar hatten wir eine Sondierungsforschung von maximal zwei Tagen eingeplant. Die konnten lang werden, falls sich absolut nichts tat. Fanden wir keine weiteren Anzeichen einer Lebensform, wollten wir zunächst Bojen aussetzen. Ich hatte den Forschungsrat der Föderation informiert, und vermutlich würde dann erst einmal auf weitere Hochgeschwindigkeitsflüge verzichtet werden, ehe Gewissheit über möglichen Schaden herrschte.

Plötzlich hörte ich ein leises Zischen aus Mort Caldreds Richtung. „Da ist etwas,“ flüsterte er. „Wie ein leichtes… Vibrieren.“

„Die Sensoren konnten nichts erfassen.“

„Jetzt ist es wieder vorbei. Aber ich konnte es ganz klar wahrnehmen. Es lief durch das ganze Schiff, wie eine Art Welle.“

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