| Hallo, Gast |
Du musst dich registrieren bevor du auf unserer Seite Beiträge schreiben kannst.
|
| Aktive Themen |
KI Die Dritte - Romulaner...
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jul-Thu-2026, 11:20 AM
» Antworten: 0
» Ansichten: 25
|
BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Sun-2026, 08:52 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 61
|
BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Sun-2026, 08:51 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 53
|
BdZ Log 6 / LaSalle / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Mon-2026, 10:23 AM
» Antworten: 1
» Ansichten: 119
|
KI die ZWEITE
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
May-Sat-2026, 09:43 PM
» Antworten: 1
» Ansichten: 120
|
BdZ Log 5 - Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Thu-2026, 04:24 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 75
|
BdZ Log 4 / LaSalle / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Sat-2026, 12:00 AM
» Antworten: 0
» Ansichten: 83
|
Redneck Star Trek =)
Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Tue-2026, 11:33 AM
» Antworten: 1
» Ansichten: 110
|
Lifeblog von der ARTEMIS ...
Forum: *** Science News ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:46 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 79
|
KI bemüht
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:31 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 77
|
|
|
| Prodigy Staffel 2 |
|
Geschrieben von: Sareth - Dec-Thu-2024, 08:24 PM - Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
- Keine Antworten
|
 |
Sooo leider LEIDER bin ich mit Prodigy Staffel 2 schon beinahe durch, und die Folgen haben auch LEIDER nur 20 Minuten. Schon daran merkt man, dass die Serie bei mir wirklich alle oder doch fast alle Punkte abgeräumt hat.
Während wir in der ersten Staffel miterleben, wie Dal, Gwyn und die anderen von diesem Minenplaneten fliehen und dann von dem Übelbold verfolgt werden, ware es ja stellenweise noch etwas "Star Wars-lastig". Aber das Janeway Hologramm sorgte schon für sehr viel Star Trek - Feeling. Darüber hinaus, wie diese Jugendlichen die Werte von Star Trek entdecken, wie sie lernen, zusammen zu arbeiten, nicht selbstsüchtig nur an sich zu denken, wie sie lernen Freundschaften zu schätzen, sehr gut. Besonders diese eine Folge war sooo schön, wo sie diese Aliens treffen, die Starfleet spielen, bzw. leben. Viele Spezies tauchen auf, die wir schon kennen, Kazon, Klingonen, Romulaner, Xindi und Charaktere, die wir kennen, wie Captain Okona. Trotzden fühlt sich alles stimmig an.
Auch die Charas finde ich toll und gut auf einander abgestimmt. Der "Autoschrauber" Jankom, der/die intellektuelle Zero...
In der zweiten Staffel geht es nun darum, wie Captain Chakotay (der in der ersten Staffel ja mit der Protostar havariert war) gerettet wird UND die Zeitlinie repariert.
Die Geschichte ist wirklich detailiert durchdacht, und recht kompliziert. Zu kompliziert für Kinder? Obwohl das Wichtigste immer noch in wenigen Worten verständlich zusammen gefasst wird. Also, ob es für Kinder nicht zu "hoch" ist, fragte ich mich. MIR gefiel es. Und anderes als bei Discovery konzentriert sich der Plot auch nicht immer nur um eine Heldenfigur. Es gibt kurz und knapp etwas "echte Wissenschaft" zu lernen, wie in der Folge, wo ein neuer Protostar-Antrieb aus exotischer Materie gebaut wird.
Es gibt VIELE tolle neue Welten zu sehen und Situationen, tolle Ideen und grafische Umsetzung. Wesley Crusher taucht als zeitreisender Helfer auf. Durch Admiral Janeway, Captain Chakotey und den Holodoc fühlt es sich wirklich wie eine echte Fortsetzung von Voyager an (abgesehen davon, dass sie auf einer neuen Variante der Voyager fliegen, während die alte Protostar ja erst gefunden und reaktiviert werden muss). Es gibt sogar eine kurze Spiegeluniversumssequenz mit Spiegel Janeway, haha, böse...
Einziges Problem für mich, die Kürze der Folgen, wodurch mancher Plot schon recht rasch durch muss. Aber das ist eben dem Format geschuldet. Alles in allem, bin ein großer Fan. Und diese kleine Tribble-Kreuzung, mal ehrlich, ich kann nicht mehr, so niedlich. Warum gibts da kein Plüschtier? =)
|
|
|
| Ki - Ketzerei Log 28 - Sareth / NPCs |
|
Geschrieben von: Sareth - Dec-Thu-2024, 08:00 PM - Forum: *** UFP ***
- Keine Antworten
|
 |
NRPG: Atarver hatte das von ihm gezündete Problem vergessen…
RPG:
*** Spiros Alpha / Universität / Aula / Hinterer Bereich ***
Im letzten Moment, bevor Barnes Atarver auf die Bühne trat, um Teil des heroischen Augenblicks, seines heroischen Augenblicks an der Wende zur Zukunft des Planeten zu werden – im letzten Moment fiel ihm das Hindernis ein: „Es gibt…“ Er räusperte sich. „Ein… gewisses… ein Problem.“
„Welcher Art?“ fragte LaSalle zurück.
„Nun. Ich habe… um meine Feinde aus der Reserve zu locken… eine der alten Maschinenparks… Ich habe etwas in Gang gesetzt, um dass ich mich zuerst kümmern sollte..“ Er schnaufte. „Ich habe die Kühlleitungen unterbrochen und… Nun….“
„Die Antimateriereaktion…“ flüsterte Reed kaum hörbar in LaSalles Richtung, und dieser hatte auch sofort die Situation erfasst. Er nickte ihm zu.
„Machen Sie sich keine Sorgen, das haben wir um Griff,“ gab Reed zurück.
„Tatsächlich? Aber wie-„
„Wir sind die Protektion, Sir. Wir haben die Augen und Ohren überall. Zum Wohle der Gemeinschaft.“
Rufus LaSalle runzelte kurz die Stirn, aber der Slogan, den Reed sicher aus einem dieser alten Science-Fiction Filme hatte, traf offenbar ins Schwarze.
„Ah, selbstverständlich! Sehr löblich!“
„Das haben wir nur Ihnen zu verdanken, Sir! Was Sie uns gelehrt haben. Nun gehen Sie und unterstützen Sie Seine Spektabilität bei der Einleitung einer neuen Ära!“ ermunterte Reed.
Endlich war Atarver aus der Tür. Reed atmete hörbar aus und wieder ein, dann berührte er seinen Kommunikator. +Reed an T’Khellian.+
*** Gleichzeitig / In den Katakomben unter der Stadt ***
Ich stapfte an der Seite von Captain Jake Van Rooyen und seinem kleinen Team in Richtung der Innenstadt und der Quelle der Antimaterierektion. Unter dem Luftschiffhangar bereitete sich der Rest seiner Gruppe unterdessen auf den Rücktransport zur Feynman vor, packte Ausrüstungsgegenstände zusammen und beseitigte Spuren, die die Anwesenheit von Außenweltlern verraten hätten, sollte jemals ein Einheimischer durch diese alten Katakomben strolchen. Auch unter den Crewmitgliedern der Feynman, die jetzt mit uns noch unterwegs waren, herrschte freudige Erwartung.
Endlich wieder ordentlich duschen und baden, vertrautes „frisches“ sauberes Essen aus den Replikatoren, ergonomische Sitz- und Schlafgelegenheiten, und was sonst das 25. Jahrhundert an Annehmlichkeiten bot!
Ich hatte Jake gerade berichtet, auf welche abenteuerliche Weise wir nach Spiros Alpha gekommen waren, und er musste trotz der angespannten Situation lachen. „Das sieht dir ähnlich, Sareth! Du warst ja schon auf der Akademie immer für unkonventionelle Lösungen zu haben. Wenn es herauskommt…“
„Wird man mich sicher auf einen Frachter strafversetzen!“ schmunzelte ich. „Aber schließlich konnte ich dich und die Feynman-Crew nicht im Stich lassen. Und solang wir es schaffen, unsere Anwesenheit hier vor den Leuten geheim zu halten, haben wir dieses Regulativ nicht verletzt.“
Dadvin, der bolianische Techniker, war stehen geblieben und prüfte die Daten, die ihm sein Tricorder lieferte. „Jenseits dieser Wand liegt die Energiequelle. Ich messe gerade wieder einen leichten Anstieg im Neutrinoniveau.“
Ich trat neben ihn und überprüfte mit einem eigenen Radar- und Infrarotscan die Räumlichkeiten hinter der Wand. „Dort ist ein etwa 500 Quadratmeter großer Raum mit mehreren Seitenkammern. Symmetrische Anlage größerer Komponenten, vermutlich Computertürme und weitere Maschinen.“ Ich projizierte das Ergebnis des Scans auf den Holoemitter des Tricorders, so dass auch die anderen den Lageplan erkennen konnten. In der Mitte der bläulichen Linien zeichnete sich eine kreisförmige Komponente ab. Unsere Strahlungsquelle.
„Sieht nach einer klassischen Anordnung für eine Carter-Perotti-Versuchsanordnung aus,“ murmelte Jake. „Irgendwelche Anzeigen, die auf anwesende Personen hindeuten?“
„Negativ.“
„Gut. Dann bohren wir zuerst ein Loch hier über dem Boden, und schicken die Kamera durch. Ich will kein Risiko eingehen. Auch, was die alten Stromleitungen anbelangt. Ensign Dadvin, übernehmen Sie das!“
Während der junge Bolianer seinen Phaser entsprechend justierte, um die Wand zu durchbohren, erreichte mich ein Ruf von Chris Reed: + Wir haben den Schuldigen unseres Antimaterieproblems ausfindig gemacht, + berichtete er. + Der Leiter der hiesigen Polizeibehörde persönlich, ein gewisser Atarver. Er sagte etwas von unterbrochenen Kühlleitungen. +
Ich warf einen Blick auf meinen Tricorder. „Das passt zu den Anzeigen. Es ist keine gezielte Reaktion.“
+ Wir konnten weiter nichts tun, ohne unsere Tarnung auffliegen zu lassen. Wie ist Ihr Status bei der Angelegenheit? +
„Wir schaffen uns gerade Zugang. Und die Lage bei Ihnen an der Universität?“
+ Alles innerhalb der Parameter. Keine Unruhe, keine Gewalt. Mr. Von Rabenstein und Mr. Atarver haben gerade den Auftritt ihres Lebens. Wir mussten die Erste Direktive etwas fluide auslegen. +
Im Hintergrund hörte ich LaSalle etwas murmeln. „Ich habe Vertrauen in Sie alle, dass Sie das richtige Augenmaß bewahren. – Wir haben die ersten Kameradaten!“ Ich wandte mich der Holoanzeige auf dem Tricorder von Ensign Dadvin zu. „Das sieht gut aus. Wir erweitern den Zugang und gehen dann rein.“ Ich beendete den Komkontakt.
Wenig später hatten die Phaser den Mauerdurchbruch weit genug geöffnet, dass unser Team in den dahinter liegenden Raum steigen konnte. Vorsichtig sahen wir uns um. Die Scheinwerfer rissen ein Ambiente aus dem Dunkel, auf das jedes Technik- und Computermuseum der Föderation neidisch gewesen wäre. Fast alle Bildschirme und Anzeigen waren zwar erloschen und von einer dicken Staubschicht bedeckt, doch ließ sich erahnen, wie sie einst geschäftig gebrummt und gezirpt haben mussten.
Der Scanner erfasste die Kabelstränge noch weit jenseits der Mauern. Ich vermutete, so dicht wie wir bei der Universität waren, dass dies vielleicht ein altes Laboratorium gewesen war. Die Kabel waren sicher an das alte Stromnetz der Stadt angeschlossen – was die Gefahr nun noch erhöhte.
„Hier war definitiv erst vor kurzem jemand zugange,“ sagte ich, und wies auf die Fußabdrücke im Staub und die Fingerabdrücke auf einer der Konsolen neben der ringförmigen Anordnung im Zentrum.
Jake hatte unterdessen eine tragbare Energiequelle angebracht. Ensign Dadvin pustete Staub von einem Bildschirm und hielt die Translatoreinheit über die langsam zum Leben erwachenden Anzeigen. Der Reaktor, oder was es auch immer genau war, lag noch einige Meter tief im Boden. Arbeiteten wir schnell genug, stellte die Strahlung keine Gefahr für uns dar.
Ich kontaktierte die Feynman. „Commander Sarek, T’Khellian hier. Wir sind jetzt an der Quelle. Können Sie unsere Koordinaten präzise erfassen?“
+ Ja, die Sensoren arbeiten wieder mit maximaler Effizienz. Im Notfall können wir auch von der Feynman aus ein Sperrfeld um die kritische Zone errichten und das kritische Objekt neutralisieren. Dabei kann aber eine optische Inkursion nicht ausgeschlossen werden. +
Bedeutete, auf dem Planeten würde man sehen, dass aus dem Orbit etwas nach unten strahlte. Möglicherweise würde man auch die Feynman entdecken, da sie sich entsprechend positionieren musste. „Danke, Commander, wir halten uns diese Option für den Notfall offen.“
In diesem Moment hörten wir unverkennbare Schritte, die sich ebenso unverkennbar näherten. Geistesgegenwärtig bedeutete Jake unseren beiden deutlichen Alien-Teammitgliedern, Dadvin und einer Andorianerin, in der Dunkelheit zurück durch den Mauerspalt zu schlüpfen.
Schon knarrte eine Tür, dann eine zweite – und dann stand ein junger Mann in der Uniform der Protektion vor uns, ein großes kastenförmiges Etwas mit einer Linse in der Hand.
----
PS: die Aufgabe ist, dass die Leute von Spiros Alpha nicht erfahren, dass da Aliens unter ihnen waren =)
|
|
|
| KI - Ketzerei / Log 27 / LaSalle / NPcs |
|
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Dec-Sat-2024, 11:22 PM - Forum: *** UFP ***
- Antworten (1)
|
 |
Spiros Alpha / Shazach Nueva / Universität / Aula / Hinterer Bereich
Reed grinste kurz.
Re: Aber ja. Wir haben dem Vorfall den Codenamen „Roswell“ gegeben.
Atarver wirkte etwas irritiert.
BA: Roswell?
Re: Roswell war der Name Spitzname des Schriftstellers welcher den Fall aufgedeckt hatte.Als Roswell-Zwischenfall oder Roswell-Fremd Objekt wird seit etwa 10 Zyklen der Absturz eines angeblichen unbekannten Fremd-Objekts ,besser eines unbekannten Flugobjekts (UFO) im 14. bzw 15. Monats des 42. Zyklus in der Nähe der Kleinstadt Soamandrakisal im 8. Distrikt bezeichnet..Skeptiker bei uns sprechen vom Roswell-Mythos oder der Roswell-Legende.
Die UFO-Theorie stammt aus Zeitungsberichten über eine “fliegende Schüssel “ vom 8. Sommertag des 14. Monats, deren Fund die Protektionsleitung von Soamandrakisal gemeldet hatte. Diese erklärte dazu am selben Tag, beider Stadt gefundene Trümmer gehörten zu einem abgestürzten Ballon mit einem Reflektor für optische Kommunikation
Multon Gwillim und Harland Quoch machten den vergessenen Vorfall mit ihrem als Roswell-Zwischenfall titulierten Papier, bekannt. Sie verbreiteten die Theorie, die Regierung habe damals ein fremdes Raumschiff und Leichen fremder Lebewesen gefunden, heimlich untersucht und halte sie bis heute versteckt. Dem folgten viele weitere Leserollen und Berichte mit zahlreichen Varianten zu diesem Thema. Der Roswell-Zwischenfall entwickelte sich in den letzeten Jahren zum bekanntesten angeblichen UFO-Vorfall , ging in die Kultur ein und wurde zum Anknüpfungspunkt für zahlreicher Zukunfts-Geschichten.
Im Jahre 8 des 43. Zyklus deckten mehrere Autoren und die Teriitorial-Protektion auf, dass die Trümmer von Ballons mit optischen Reflektoren stammten, deren Eignung zum Aufspüren fremder Eindringlinge , unter strengster Geheimhaltung getestet worden war. Stichwort Projekt Morgus Mogul. Ein zweiter Protekttions-Bericht von 10/43 überprüfte Zeugenaussagen zu Aliens und führte aus, sie seien haltlos, erfunden oder durch Fallpuppen angeregt worden.
Wir mussten jedoch feststellen, dass weiterhin Gelder in das Projekt floßen, obwohl seine Obskurität bekannt war. Ich sandte daraufhin einen unserer Feld-Ermittler unter dem Tarnnamen “Major Marcellus”, vor Ort. Er deckte auf, daß Gelder zur Suche nach den “seit Jahren auf unserer Welt befindlichen , bösartigen Fremdweltlern” aus dem Abgaben-Haushalt direkt an das Privatbüro des obersten Aufsehers für Glaubensfragen ging.
Barnes Atarver grunzte.
BA: Schabrall, das gleicht ihm.
Re: Exakt. Leider kam Marcellus später bei einem “Unfall” ums Leben.
BA: Ich verstehe.
Re: Nun, diese Aktion läuft noch heute. Und damit das Geld weiter fließt, wird die Angst vor “Fremden aus dem Himmel und ihrer teuflischen Technik” weiter geschürt. Und das läuft erstaunlich gut und ist mehr als lukrativ.
Barnes musste innerlich grinsen. Wenn auch nur die Hälfte von dem stimmte, was der Kerl da erzählte, wenn er auch nur einen Hauch von Wahrheit von sich gab, dann konnte das Atarvers Gegnern das Genick brechen. Buchstäblich.
BA: Und was empfehlen Sie, um diese Umtriebe zu entlarven?
Reed blickte kurz zu LaSalle, welcher unmerklich nickte. Ein Zeichen dafür, zu improvisieren, aber auch nicht zu übertreiben.
Re: Nun Euer Exzellenz, die beste Methode, ist in die Offensive zu gehen. Den Fall öffentlich ansprechen. Lassen Sie die Sonne der Wahrheit auf die Schatten dieser Ränkespiele scheinen. Wie Sie sehen , Euer Exzellenz, wurde und wird die Angst vor der Technik und dem “Fremden” ausgenutzt, um Macht und Reichtum zu erhalten. Die strenge Abschirmung unserer Welt war anfangs sicherlich richtig. Jetzt wird sie schamlos ausgenutzt.
LaSalle mischte sich ein.
LS: Die getroffenen Maßnahmen “fremde Eindringlinge” und ihre Sympatisanten auszuschalten, genau wie die Maßnahmen zur Abschirmung vor allem fremden und neuen Einfluß, vor neuen Gedanken, glauben Sie wirklich, daß solche Maßnahmen Wesen von einer Landung hier abhalten würden, welche in der Lage sind, die Weiten des Alls zu durcheilen? Glauben Sie wirklich, dass solche Wesen nicht Mittel und Wege hätten, sich jeglicher Kontrolle durch uns zu entziehen?
BA: Das klingt fast so, als ob Sie da gewisse Erfahrungen hätten?
LS: Glauben Sie mir, als Mitarbeiter des Finanzprotektion liest man vieles, was das Volk erschrecken würde.
Re: Und man muss ja auch an die allgemeine Sicherheit denken. Ihr Ressort, Eure Exzellenz.
BA: Erklären Sie das bitte genauer.
LaSalle lächelte freudlos.
LS: Nun, unsere Welt hat sich abgeschottet, jeglicher nicht mechanischer Technologie sich versagt. Alle Kontakte nach außen abgeschnitten. Soweit, so gut. Doch was passiert, wenn wir einmal mit Umständen konfrontiert werden, welche wir mit unseren Mitteln und unserem Wissen nicht bewältigen können?
BA: An was denken Sie?
LS: Nun, was ist, wenn wirklich einmal der Fall eintritt, den Sie so fürchten? Ein Angriff aus dem Weltall. Wie sollen wir uns gegen soetwas verteidigen? Vor der Revolution hätten wir andere Welten um Hilfe gebeten. Jetzt würde uns keiner mehr helfen, weil wir keine Möglichkeit hätten, überhaupt einen Notruf abzusetzen.
Aber wir müssen nicht einmal an einen Angriff von außen denken. Was tun wir, wenn etwas aus dem All, auf unsere Welt zufliegt? Was bei einer Epidemie, welche unsere Ärzte nicht in den Griff kriegen?
BA: Dann würde die Glaubensprotektion nur die Anweisunng an die Bevölkerung herausgeben, dass dies zu ertragen sei, weil es der Wunsch der Elemente sei. Weil wie für unser sündiges Leben bestraft werden müssten.
LS: Und das aus dem Munde einer Behörde, welche Geld illegal aus den Taschen der Bürger zieht. Nein, wir würden alle untergehen und niemand da draußen würde auch nur Notiz davon nehmen, da niemand etwas über uns weiß. Wir haben uns abgeschottet und damit vieleicht, den Weg zu unserem Untergang eingeschlagen.
Barnes war etwas blass um die Nase geworden. Doch die Logik der Worte dieses merkwürdigen Kerls waren leider nur zu wahr. Doch bei all Ihrer Düsternis boten sie für Barnes persönlich , eine große Chance. Er konnte zum großen Helden werden. Und damit seine Gegner und deren überkommenen Ideen, endgültig der Lächerlichkeit preis geben. Er straffte sich.
BA: Ich gehe jetzt da raus.
Barnes riss die Tür zur Auls auf und eilte durch sie hindurch.
Reed wandte sich flüsternd an LaSalle,
Re: Sir, haben wir da soeben die oberste Direktive "überdehnt" indem wir evtl. eine Kulturrevolution angestiftet haben?
LaSalles Blick fiel auf die Stundentinnen, welche in einer Ecke des Raumes lagen und mittlerweile eingeschlafen waren. Dann lächelte er ein Totenkopflächeln.
LS: Nein Mr. Reed. Wir haben die oberste Direktive nicht "überdehnt", wir haben sie "gerissen".
------------------------------------------------------------------------
Ortswechsel:
Erde / San Francisco / HQ der Sternenflotte / Büro des OBH
OBH Paul Sandford fühlte sich wie immer sehr unwohl, wenn Verteidigungsminister DeRaaf vor ihm sass und seine Brille putzte. Das bedeutete mehr als Ärger.
DR: Der Erewhoon-Galactic-Security-Service bzw. dessen Muttergesellschaft Commeck-Industries hat eine Beschwerde an unsere Präsidentin gesandt. Persönlich. Während ihres Urlaubs auf Bajor. Sie können sich vorstellen, daß dies nicht unbedingt erbaulich für sie war. Und schon alleine die Tatsache, dass ein, in der Föderation registrierte Frachter sich dem Parnassus Sektor auch nur genähert hat, ist für mich nicht erbaulich. Sie wissen besser als ich, das der gesamte Sektor und das Gebiet um ihn herum, Sperrgebiet sind.
PS: Nun Sir, mir ist der Fall bekannt, aber leider konnten wir den Frachter noch nicht ausfindig machen.
DR: Ihnen ist also der Fall bekannt? Warum haben Sie den Frachter noch nicht ausfindig machen können?
PS: Nun Sir, wir sind, aufgrund der neuen und vielfältigen Aufgaben, derzeit personell etwas indisponiert.
DR: Dann soll die DIA suchen.
PS: Unglücklicherweise ist der Leiter der DIA erkrankt und sowol Admiral Winter als auch Admiral LaSalle sind in Urlaub.
DR: Dann holen Sie LaSalle aus dem Urlaub. Oder haben Sie Angst vor ihm?
PS: Leider hat Rufus LaSalle keine Kontaktmöglichkeit hinterlassen.
DR: Dann senden Sie eben die Person, die immer dort eine Lösung findet, wo andere versagen. Fleet-Admiral t´Khellian.
PS: Nun Sir, das würde ich gerne tun, nur...
DR: Nein, sagen Sie es nicht. Ich möchte gerne raten. Sie ist in Urlaub und hat keine Kontaktadresse hinterlassen.
PS: Exakt, Sir.
DR: Dann senden Sie Sonderermittler Reed.
PS: Nun Sir...
DR: Ich sehe schon. Urlaub. Fällt Ihnen da nichts auf? Na? Reed, LaSalle, t´Khellian? USS Saipan!
PS: Sie meinen doch nicht etwa....
DR: Oh ich kann mir
schon vorstellen was da passiert ist. Der Vorfall ist bereits mehrere Tag her. Die 3 werden dan Fall wahrscheinlich schon untersuchen. Diskret so hoffe ich. Aber auf eigene Faust, da mal wieder unsere Bürokratie alles verzögert hat.Sandford, das ist mal wieder eine Performance der Sternenflotte, welche wirklich unterirdisch ist. Sie wissen nicht , wo Ihre Führungsoffiziere sich aufhalten? Unglaublich. Unverzeihlich. Hier müssen Sie dringend etwas tun. Aber jetrzt müssen wir schnell handeln. Wo steht die Nonterraqueos?
Sandford musste blinzeln. Was wollte der Verteidigungsminister mit der Position des mächtigtsten Superträger der Flotte anfangen?
PS: Sie ist momentan im Hauptdock der Jupiter-Atmo-Basis angedockt.
DR: Lassen Sie das Schiff einsatzbereit machen, ich übernehme das Kommando und begebe mich in den Nachbarsektor von Parnassus.
PS: Sir, bei allem notwendigen Respekt, aber Sie wollen selbst das Kommando übernehmen?
DR: Ganz recht.
PS: Wegen einer solchen Kleinigkeit, wegen eines Frachters der am Perimeter eines Sperrgebietes vorbei geflogen ist?
DR: Nein, weil man nie weiß, was sich aus solchen “Kleinigkeiten” entwickeln kann. Nun denn Mr. Sandford, Ich hoffe, nein ich gehe davon aus, dass Sie mich in der Sache unterstützen. Danke
DeRaaf setzte seine Brille auf und schlenderte aus dem Raum.
OBH Paul Sandford blieb eine Weile starr hinter seinem Schreibtisch sitzen. Dann warf er seine Kaffeetasse gegen die Wand. Doch statt wie erwartet zu zersplittern, hinterließ sie nur einen feuchten Fleck an der stoffbezogenen Wand und fiel auf den Boden. Sandford stützte seinen Kopf in seine Hände und seufzte grollend.
PS: Ich werde in diesem Laden noch wahnsinnig.
|
|
|
| KI - Ketzerei Log 26 - Richard |
|
Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Dec-Mon-2024, 09:52 PM - Forum: *** UFP ***
- Keine Antworten
|
 |
*** Spiros Alpha / Universität / Aula / Hinterer Bereich ***
“Ich werde jetzt wieder dort hinaus gehen und die Gemüter beruhigen,” erklärte Richard und trat zur Tür.
„Das werden Sie nicht,“ zischte LaSalle kaum hörbar und trat ihm in den Weg. „Sie haben mit ihrem Weltrettungsmanöver ja schon genug Chaos an gerichtet.“
„Was heißt Weltrettungsmanöver? Die Situation war unter Kontrolle, bevor Sie den Oberinspektor ins Land der Träume geschickt haben!“ Damit schritt Richard an Chris Reed vorbei, der nicht einschreiten konnte, ohne die Tarnidentität der Beteiligten endgültig zusammen brechen zu lassen.
LaSalle knirschte mit den Zähnen und nahm sich vor, mit Admiral T’Khellian in Punkto „Teilnahme von Nicht-Sternenflottenpersonal bei sensiblen Ausseneinsätzen“ zu sprechen.
„Probleme mit der hochheiligen Kulturbehörde?“ fragte Atarver aus dem Hintergrund mit einem gehässigen Unterton.
Da hatte sich die Tür bereits hinter Richard von Rabenstein geschlossen.
*** Aula / Bühne ***
Rufe nach dem Verbleib von Barnes Atarver klangen dem vermeintlichen Professor und Arzt der hauptstädtischen Eliteuniversität entgegen. Immerhin hatten sie Vertrauen in ihn und Respekt vor seinem Amt, das würde dieses besondere Bühnenstück einfacher machen und ihm hoffentlich zum Erfolg verhelfen.
Ich hätte nicht für möglich gehalten, einmal in einer meiner Holonovellen selbst zu spielen. Aber die Situation hier ist so vergleichbar mit dem Turning Point in Melusinen der Ehre…
„Unser geschätzter Leiter der Sicherheitsprotektion ist bereits wieder erwacht. Ein leichter Schwächeanfall in Folge der Aufregung,“ rief Richard den Versammelten entgegen. „Ich bin sogar sicher, dass er sich bald wieder zu uns gesellt. … Bitte nehmen Sie wieder Platz, das Letzte, was Hochkommissar Atarver wollte, wäre eine lange Störung dieses Festaktes. Ihm und mir liegt wie uns allen hier die Zukunft dieser Stadt und ihrer Bevölkerung, dieses Planeten, am Herzen. Kräfte der Veränderungen drängen vorwärts, manchmal zu rasch und unbesonnen, aber sie sollten dennoch gehört werden. Wie diese beiden Studentinnen. Wie die Stimmen noch vieler anderer.“
Er ließ den Blick durch den Saal schweifen und merkte, wie viele sich tatsächlich angesprochen fühlten. „Auf dem Fundament unserer Kultur sind wir alle stark genug für Veränderungen. Wir brauchen sie nicht zu fürchten. Wir können sie beherrschen.“
*** Aula / Hinterer Bereich ***
Die Anwesenden lauschten den Worten, die über den Lichtschacht des großen Diaprojektors zu ihnen drangen, mit äußerst gemischten Gefühlen. Doch LaSalle hatte die Melusinen der Ehre gelesen und gesehen –und begriff plötzlich das Stichwort.
Er wandte sich dem zunehmend unruhig werdenden und schwitzenden Atarver zu: „Es liegt ganz an Ihnen. Sie können sich verstecken, oder Sie können sich mutig den Stürmen stellen und als Held in die Geschichte eingehen.“
„Wie? Wo gerade ein Attentat auf mich verübt wurde? Sollten wir nicht an einen diskreten Ort…?“
„Das ist das, was ihre Gegner erwarten, um sie dort dann heimlich aus dem Weg zu räumen. Nein, Sie gehören hinaus, ins Rampenlicht. Und das ist auch das, was Sie wirklich wollen, nicht wahr?“
„Ähhh…“
„Sie wollen Spiros Alpha vor seinen Feinden beschützen. So sagt es Ihr Amtseid. Dieser Korruptionsskandal, von dem wir die Spitze aufgedeckt haben – er dient nur einem Zweck: der Verschleierung des—„
„Ich wusste es! SIE sind hier!“ brachte Atarver jetzt mit glänzenden Augen hervor. „Ich habe es die ganze Zeit gewusst, dass der Oberste Rat und die Glaubenswächter von der Kulturbehörde unter einer Decke stecken, um ihre Anwesenheit zu verschleiern!“
Nun war LaSalle verblüfft, aber bevor er vorsichtig bohren konnte, sprach Atarver hektisch weiter: „Die FÖDERATION, verstehen Sie? Die Aussenweltler, die Fremden! Sie haben uns unterwandert und die Ratsmitglieder gekauft! Ich wusste es!!! Und glauben Sie mir, ich habe dafür gesorgt, dass alles auffliegt, ALLES!“
Chris Reed, mit seinem Faible für das zwanzigste Jahrhundert, improvisierte blitzschnell. „Das ist genau das, was Ihre Feinde glauben machen wollen. Sie haben die Falschinformationen über diese Aliens gesät, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken.“
LaSalle wandte sich um und blicke Reed an. „Erläutern Sie das doch, Protektionsaufseher. Es war ihre Investigation.“
Reed grinste kurz. „Aber ja. Wir haben dem Vorfall den Codenamen „Roswell“ gegeben….“
…
NRPG: ich habe versucht, die Stränge zueinander zu führen, hoffe, es ist ok
Atarver hat ja immer noch die Antimateriereaktion, von der er NICHT weiß, dass sie ggf. schon unter Kontrolle gebracht wurde von Team Sareth und Van Rooyen mit Hilfe der Feynman.
Wenn nicht passt, weil ihr schon was geplant, gebt Bescheid.
---
|
|
|
| KI-Ketzerei Log 25 Sareth |
|
Geschrieben von: Sareth - Nov-Tue-2024, 05:36 PM - Forum: *** UFP ***
- Keine Antworten
|
 |
*** Shazach / Studentenviertel ***
LaSalle hatte sich nicht zur vereinbarten Zeit zurückgemeldet, aber noch sah ich keinen Grund zur Sorge. Er war unterwegs in die Aula der Universität gewesen, wo eine Großveranstaltung stattfand. Ich konnte mir denken, dass es kaum Möglichkeiten gab, ungehindert über den Kommunikator zu sprechen.
Dafür wurde ich von Sarek von der Feynman kontaktiert. Dr. Val’Kara hatte fünf weitere Crewmitglieder zurück schicken können, doch nun gab es Probleme.
+… im Backbord-Sensorcluster hat es einen Kurzschluss gegeben, vermutlich infolge eines korrodierten Subrelais. Wir haben 24 Gelpacks verloren. Ein Team ist bereits mit ihrem Ersatz befass. Laut Auskunft von DCEO McLaren wird es bis zu zwei Stunden dauern, ehe wir die Sensoren integriert und wieder in Betrieb nehmen können. – Wie ist der Status der registrierten Antimateriereaktion? +
Ich blickte auf die Anzeige des Tricorders, den ich zur Überwachung eingerichtet hatte. „Vor zehn Minuten leichter Anstieg des Energieniveaus, seither fallend. Die Kurve weist nach wie vor auf eine ungesteuerte Reaktion hin.“
+ Halten Sie mich auf dem Laufenden! Sarek Ende. + Wie es die Art der Vulkanier war, hatte er sich nicht mit unnötigen Reden aufgehalten. Wir alle hatten wichtige Dinge zu erledigen! Ich justierte den Tricorder, um genauere Meßergebnisse bezüglich des Neutrinooutputs zu erhalten, aber im Moment war dieser Gering. Trotz der relativen Nähe des Standorts war kaum etwas aufzufangen.
In diesem Moment zirpte mein Kommunikator mit dem charakteristischen Ton, der einen Kontaktversuch ohne Personenkennung – also ohne Nennung des Namens und den zugehörigen Transpondercode – anzeigte. Ich aktivierte das Gerät. „Hallo? Hier T’Khellian.“
Dann hörte ich eine Stimme, die trotz der schlechten Verbindung unverkennbar war: Jake vn Rooyen, Captain der Feynman und mein alter Akademiekamerad!
+ Sareth?! Beim großen Vogel der Galaxis! Du hast es geschafft, eine Rettungsmission nach Spiros Alpha durchzuboxen?+
„Nun, ich habe ein paar Veteranen aus alten Saipanzeiten rekrutiert, nichts Offizielles.“ Ich war erleichtert, dass es ihm offenbar gut ging. „Wo bist du, Jake?“
+ Momentan in einem Abwasserkanal unter der Hauptstadt. Ich habe vier meiner Leute bei mir, der Rest ist im Basiscamp unter dem Luftschiffhafen. Konntet ihr Kontakt zu meiner übrigen Crew herstellen? Sind alle wohlauf? +
„Die meisten sind bereits wieder an Bord der Feynman. Aber die Reparaturen dauern noch an. Verluste haben wir bisher nicht zu beklagen. Allen geht es den Umständen entsprechend gut. Ein paar kleinere Verletzungen, viele Infektionen. Aber nichts, was auf der Krankenstation eines Schiffs der Einsteinklasse nicht gut zu behandeln wäre. Wie sieht es bei dir aus?“
+ Alles soweit im Grünen Bereich. Wieviele konntet ihr retten bisher? +
„Hundertsechzehn.“
+ Commander Sarek? +
„Ist auf der Feynman und koordiniert mit Dr. Val’Kara die noch laufenden Rettungsmaßnahmen. Die Transporter haben noch nicht volle Kapazität und auch die Sensoren arbeiten noch nicht komplett. Aber wenn ihr euch näher an die Oberfläche bewegt, müssten wir euch erfassen können.“
+ Ich übermittle die gute Nachricht an das Basiscamp, + antwortete er. + Aber mein Team und ich sind einer gefährlichen Situation auf der Spur, die behoben werden sollte, bevor wir Spiros Alpha den Rücken kehren. +
„Die Antimateriereaktion.“
+ Exakt. Habt ihr weitere Daten, worum es sich handeln könnte? +
„Leider noch nicht. Ich überwache die Situation. Sobald man auf der Feynman soweit ist, soll ein Sperrfeld errichtet werden.“
+ Ich fürchte, dass Risiko ist zu hoch, so lang zu warten. Wir sind schon ziemlich nah am Ursprung der Energiesignatur. Ich sehe mir das an, vielleicht können wir schon etwas tun. +
Ich wusste, dass Jake aus der Technik in die Kommandoebene gewechselt war und als Antriebsspezialist galt. Rasch tauschten wir die Details aus, die jeder von uns bisher hatte sammeln können – viel war es nicht. Dann entschied ich: „Ich beame zu euch mit meinem Equipment. Dann können wir auch ohne Probleme den Kontakt zur Feynman halten und rasche reagieren.“
+ Gute Idee. Aber ich warne dich. Hier ist kein besonders schönes Plätzchen für eine Romulanerin aus adligem Haus! +
Trotz der ernsten Situation musste ich lachen. Damit hatte er mich schon zu Akademiezeiten immer aufgezogen! Wir stimmten die Position ab, bei der wir uns treffen wollten und ich gab die Koordinaten in unser mobiles Transferpad ein. Bevor ich mich auf den Weg machte, versuchte ich noch einmal, ein Mitglied des „Universitäts-Teams“ zu erreichen.
LaSalles Kommunikator gab ein do-not-disturb-Signal zurück, aber Chris Reed antwortete. Das Team war noch immer im Bereich der Aula.
+ … ich weiß nicht, ob Ihnen die „68er“ und der „Studentenaufstand“ was sagen, Admiral, im 20. Jahrhundert? +
Ich hatte nicht wirklich eine Vorstellung. „Sie sind der Geschichtsexperte mit dem Faible für das 20. Und 21. Jahrhundert. Ich fürchte, ich muss passen.“
+ Es war ein Aufstand der Jugend gegen das Establishment, verkrustete Strukturen, alte Wertsysteme und Glaubenssätze. Und soetwas scheint sich hier gerade abzuspielen. + Rasch setzte er mich über die Ereignisse der letzten zwei Stunden in Kenntnis. + … die Situation ist „volatil“, um mit Herrn von Rabenstein zu sprechen, aber LaSalle und er sind sicher, alles unter Kontrolle zu haben. +
„Das Wichtigste ist, dass es zu keiner Gewalt kommt.“ Und das wir das Problem mit der Antimaterie lösen. Eine Massenpanik und große Katastrophe wollen wir auch nicht…. setzte ich in Gedanken hinzu, während ich meinen „Ausgehmantel“ vom Haken nahm.
+ Die Leute hier sind eigentlich sehr gebildet und kulturell feinsinnig, nicht die Hau-Drauf-Sorte. Daher hoffe ich das Beste, + erwiderte Reed.
Ich berichtete von meinem Plan, zu Captain Van Rooyen zu stoßen, und mich dann wieder zu melden, sobald wir das Antimaterieproblem in Augenschein genommen hatten. Wenig später materialisierte ich in meinem bodenlangen Stadtgewand auf dem bemoosten Treppenabsatz am Rendezvouspunkt in den Abwasserkanälen. Tatsächlich war für solche Expeditionen meine Kleidung nicht wirklich passend – der Rocksaum hing schon in einem Rinnsaal.
Aber immerhin sah ich noch immer wie eine Einheimische aus, und da auch Jake und seine vier Begleiter lange Lederumhänge trugen, konnten wir notfalls unerkannt bleiben auf diesem besonderen Außeneinsatz!
---
(PS: so, Sareth wollte mal aus ihrem Zimmer raus. =) Da die Story eigentlich um das Verhältnis zur Technik/Angst vor Technik, Computern, KI ging und die Rettung der Crew der Feynman, sollte das Problem der Antimaterie auch als Nebenstory ohne weitere Probs gelöst werden. Natürlich treffen wir den armen Polizeier mit seiner antiken Kamera. Für das Team in der Uni-Aula ist mir noch nichts eingefallen…. Kann aber erst mal NPC geschrieben werden, für die Studis, die Polizei… Oder wenn euch was tolles einfällt, könnt ihr da auch weitermachen. Mir schwebt als Schluss etwas Ähnliches vor wie in der ersten Episode von Star Trek New Worlds, 1. Staffel – nur nicht so doof und banal. Also dass der Planet in die Richtung gelenkt wird, das bisherige System zu überdenken…. Oder so…)
|
|
|
| KI - Ketzerei Log 24 - NPCs |
|
Geschrieben von: Sareth - Nov-Fri-2024, 11:10 PM - Forum: *** UFP ***
- Keine Antworten
|
 |
*** Spiros Alpha / Polizeiwache bei der Behörde der Obersten Protektion ***
Namr und seine „Erleuchter“ saßen in einer von einer Petroleumfunzel eher spärlich erleucheten Zelle. Noch einige Stunden zuvor hatten sie alles im Griff, so schien es. Es gab einen Plan, das selbstgebaute primitive Fernsehgerät in Sicherheit und aus den Augen der möglicherweise schnüffelnden Behörde zu bringen – und exakt unter den Augen des Chefs der Behörde waren sie dabei gelandet!
„Das ist einfach toro, oder?!“ murmelte Jadar zum wiederholten Mal und wanderte bis an die Gitterstäbe der Zelle und dann die vier Meter zurück. „Wie konnte der Obervallo da uns persönlich erwischen? Was hat der Kerl da getrieben, mitten in der Nacht? Und was waren das für Maschinen?“
„Vielleicht haben die uns schon die ganze Zeit überwacht,“ krächzte Kevvik verzweifelt. „Jetzt wird mein Vater Stress in der Fabrik bekommen, wegen mir. Vielleicht zitiert ihn der Direktor zu sich. Oder er verliert gleich seine Arbeit! Und die Uni wird uns exmatrikulieren!“
Namr brütete nur düster neben den Gitterstäben und überlegte, dass Exmatrikulieren eigentlich noch das Beste war, was ihnen passieren könnte. „Obervallo“ Atarver konnte sie auch in einem öffentlichen Schauprozess abservieren… Er dachte an Ida und wie es ihr wohl ergangen sein mochte mit der geplanten Aktion bei den Großen Literaturfestspielen. Vielleicht sahen sie sich bald wieder, hier, in der zentralen Korrektionsanstalt von Shazar.
Aber Jadar hatte wirklich Recht. Was bei allen alten Göttern waren das für Maschinen gewesen, in den Gewölben neben dem Museum, unter der Protektionsbehörde? Und die hatten nicht einfach da gestanden, eingestaubt, von Spinnen zugewebt, kalt und tot, wie so viele Artefakte, die er bei den Streifzügen in den Katakomben des Museums gefunden hatte. Nein, diese Maschinen brummten, zirpten, blinkten. Und der Oberste Kommissar der Protektion schien DAS gar nicht aufzuregen.
Ihre kleine Kiste mit dem selbstgebauten Fernseher brachte ihn sofort auf hundertachtzig, aber das Zeug um ihn rum? Seine Reaktion ließ eigentlich nur einen Schluss zu: er wusste über diese Maschinen Bescheid. Und…. Namr stockte bei dem Gedanken fast der Atem: er oder irgendwer, den er kannte, benutzte sie auch. Trotzdem saßen SIE hinter Gittern und Atarver inszenierte sich gerade irgendwo.
…
Die festgesetzten Studenten ahnten nicht, dass sich die Wachposten im angrenzenden Raum ganz ähnliche Fragen stellten:
„Hast du das gesehen, da unten, Szepi?“
„Ich bin nicht blind. Aber ich habe NICHTS gesehen, falls du das meinst.“
„ICH bin zur Protektion gegangen, um die Bürger vor Verbrechern und Bedrohungen zu schützen,“ entgegnete sein jüngerer Kamerad. „Nicht, um meinen Verstand vorne in der Wachstube an den Haken zu hängen, ehe ich die Uniform anziehe!“
„Ich sage dir, es ist gesünder, seinen Job zu tun, und Befehle zu befolgen.“
„Szepi! Mann! Wach auf! Kennst du die alten Berichte nicht? Von den Maschinenhallen und geheimen Anlagen unter der Erde?! Und dass die Regierung sie benutzt, um uns zu überwachen?“
„Du hast letztens zu lange diesen Verschwörungstheoretiker verhört, glaub ich!“
„Vielleicht war es kein Verschwörungstheoretiker, sondern jemand, der Bescheid wusste!“
Szepi legte die Füße auf den alten Holztisch der Wache und griff nach der Dose mit seinem Abendessen. „Jemand, der mit einem Fernrohr in die Nacht starrt, und dort Raumschiffe findet, die Spiros Alpha umkreisen, weiß nicht Bescheid. Unser Planet ist verbotenes Terrain, laut Gesetz. Hier kreist niemand. Du machst mich ganz nervös. Setz dich. Ich habe heute feinen Käse mit, kannst was abhaben….“
„Käse?! Wen interessiert dein Käse! Mann! Da unten, unter UNSEREN FÜSSEN ist ein Labor mit irgendwelchen blinkenden Kästen! Das sollte da nicht sein!“
Er ging an den Schrank und holte die Kamera der Wache, mit der für gewöhnlich Beweisobjekte festgehalten wurden. Vor einigen Stunden hatte sie das komische Gerät der inhaftierten Studenten abgelichtet. Die Platten waren unterdessen im Fotolabor, würden aber erst morgen entwickelt werden, da der Fotograf bereits Dienstschluss gehabt hatte.
Nun stellte der junge Protektionsdiener den mittelgroßen Kasten mit der schweren Glasoptik und dem ausziehbaren Lederbalgen wieder auf den Tisch und schob ein neues Fünferpaket mit fotografischen Platten in das vorgesehene Fach. Die Kamera war eine neue Entwicklung; statt nur einer Platte, konnte sie nacheinander auf vier weitere zugreifen, die über einen raffinierten Mechanismus hochgeklappt wurden.
„Was hast du jetzt vor?“
„Ich gehe da noch mal runter und fotografiere alles. Schon als Beweis für uns, dass wir es wirklich gesehen haben! Und wer weiß…“
*** In den Tunneln unterhalb der Stadt ***
Captain Van Rooyen und ein Teil seiner Gruppe hatten sich auf den Weg gemacht, der ominösen Antimateriesignatur auf die Spur zu kommen, die sie plötzlich mit dem Tricorder angemessen hatten. Innerhalb der letzten Stunde, während der sie sich durch alte Abwässerkanäle und U-Bahnschächte vorarbeiteten, war die Anzeige noch einmal hochgeschnellt und dann wieder abgefallen. Auf jeden Fall sah das nicht nach einer kontrollierten Reaktion aus. Abgesehen davon, dass es hier auf diesem Planeten ohnehin keine kontrollierte Antimateriereaktion geben sollte – höchstens die allgemein bekannte Reaktion, die heißer Dampf auf einen mechanischen Kolben bewirkte!
Die Handgelenk- und Kopftaschenlampen seines Teams rissen von den Gewölben herabhängende Wurzeln und Spinnweben aus dem Dunkel. Unter den Füßen verkündeten schmatzende Geräusche, dass das Feuchtigkeitsniveau sich gesteigert hatte. Irgendwo im Dunkel klang auch leichtes Plätschern und Tropfen.
Van Rooyen blickte auf die holographische Anzeige des Tricorders, die eine Überlagerung des bekannten Stadtplanes mit ihren bisher erhaltenen Scanergebnissen zeigte. Die im Moment nur noch schwache Antimateriespur wurde als blaue Raute angezeigt. „Das ist ziemlich im Stadtzentrum, in der Nähe der Universität,“ erkannte er. „Möglicherweise eines der alten Labore, in denen damals geforscht wurde, vor der Kulturrevolution.“
Die Andorianerin neben ihm, eine Technikern, klappte ihre Fühler zurück. „Und die ganze Zeit saßen sie auf diesem Blindgänger, sozusagen. Wie auf Andoria, wo sie vor einigen Jahrzehnten noch einen Torpedo aus den Kriegen mit Vulkan entdeckten, friedlich unter dem neuen Regierungsgebäude. Lag da seit dreihundert Jahren und rottete vor sich hin. Nur die Kälte hat uns vor dem Schlimmsten bewahrt.“
Dadvin, der bolianische Ensign, meldete sich aus dem Basiscamp unter dem alten Flughafen. Das hieß, er hatte es geschafft, den Transmitter wieder zum Leben zu erwecken, so dass sie über die Kommunikatoren Kontakt halten konnten!
+… kann ich noch einige andere Com-Badge-Signaturen auffangen, aber fast alle sehr schwach. Meine Reichweite ist nicht stark genug. .. + Seine Stimme brach kurz ab, aber Van Rooyen bekam noch mit, dass er irgendwelche alten Kupferspulen auf abenteuerliche Weise mit dem Transmitter koppeln musste.
Der Captain hoffte, dass der Rest seiner Crew an den diversen Landeplätzen wohlauf war, dass es keine ernsthaft Verletzten oder Erkrankten gab – aber auch keine Kontaminationen der lokalen Kultur! Ob tatsächlich schon ein Rettungsteam hier auf Spiros Alpha war und nach ihnen suchte? Oder hatten die Sensoren von Dadvins Tricorder eine Fehlanzeige geliefert? Schließlich hatten sie die Kapazität drosseln müssen, um die Akkulaufzeit zu verlängern.
Andererseits –
Dadvins Stimme, nun wieder deutlich und klar, durchbrach seine Gedanken:
+… ein Signal in relativer Nähe anmessen, etwa 12 bis 15 Kilometer von Ihnen, Sir.+
Vielleicht Sokar?! hoffe Van Rooyen. Schließlich war sein Erster Offizier in der Stadt unterwegs gewesen, als ihr Kontakt abbrach!
+… habe einen Ping gesetzt, und es kam die korrekte automatische Transpondersignatur zurück. Definitiv ein aktiver Sternenflottenkommunikator. Ich sende einen Request… + Nur einen Moment später hallte Dadvins aufgeregte Stimme wieder durch den Abwassertunnel. + Ich habe Kontakt, Sir! Ich patche zu Ihrem Kommunikator durch! +
Van Rooyen, der halb und halb erwartet hatte, Sokars vertraute Stimme zu vernehmen, schrak beinahe zusammen, als er eine weibliche Stimme hörte. Und eine bekannte dazu:
+Hier T’Khellian. Hallo?+
„Sareth? Hier ist Jake! … Ah… Van Rooyen, USS Feynman!“
Also war sie hier, die Rettungsmission! Das sah Sareth ähnlich, dass sie einen Weg fand, die Regularien irgendwie zu umgehen und zu ihrer Rettung aufzubrechen!
(Fortsetzung folgt aus Sareths Sicht)
|
|
|
| KI-Ketzerei Log 23 NPCs / LaSalle |
|
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Oct-Sat-2024, 06:23 PM - Forum: *** UFP ***
- Antworten (3)
|
 |
Spiros Alpha / Shazach / Campus / Festaula
Barnes Atarver hatte sich in einen regelrechten Rausch geredet.
BA: Und diese, diese Subjekte! Diese bekifften Revoluzzer, die stecken bestimmt mit denen unter einer Decke. Aber ich werde diesen Wildwuchs ausrotten. Mit Stumpf-und Stiel werde ich ihn ausreißen.
In einer fast schon übertrieben dramatischen Geste sprang Atarver auf die beiden Studentinnen zu, stieß dabei Richard zur Seite und packte Ida am Arm.
BA: Ich, Barnes Atarver, Leiter der Sicherheitsprotektion schwöre, daß dieses Geschmeiß vertilgt wird. Zur Hölle mit allen Blasphemikern.
Dann brüllte er aus Leibeskräften nach den Wachen.
LaSalle beschloß zu handeln. Von links hatte sich Reed zur Bühne hin bewegt, LaSalle näherte sich von rechts. Wo eine Bühne sich befand, da konnte man auch ein Schauspiel aufführen. Und LaSalle musste jetzt zum Schauspieler werden. Das sah auch Reed wohl so. Blieb nur zu hoffen, daß dies auch Richard so sah.
LaSalle bahnte sich jetzt seinen Weg zu Barnes Atarver und baute sich vor ihm.
BA: Wer sind Sie den? Was wollen Sie hier? Sehen Sie nicht, dass ich hier eine Festnahme durchführe?
LS: Euer Ehren, ich bin Finanzprotektionsaufseher Gurold. Ich unterbreche Ihre Amsthandlung nur ungern, aber die Behörde .....
BA: Was habe ich mit Tanov Wallanks verdammten Geldzählern zu tun? Verschwinden Sie , umgehend!
LS: Nun, das wird leider nicht möglich sein. Aber ich müsste mich mit Ihnen unterhalten. Jetzt!
BA: Sie sind wohl vom wilden Durong gebissen, was?
LS: Ich fürchte, ich muss darauf bestehen.
LaSalle wies auf Reed, welcher sich soeben in der Nähe von Barnes platziert hatte.
LS: Protektionsaufseher Gronak wird sich um die Verdächtigen kümmern.
BA: Nichts wird er. Ich befehle Ihnen hiermit...
Barnes sackte lautlos in sich zusammen. LsSalle ließ den Microstunner in den Tiefen seiner Amtsrobe verschwinden.
BA: Man rufe einen Arzt. Sofort. Oberprotektionsaufseher Atarver hat einen Schwächeanfall erlitten!
Richard, welcher sich von seinem Zusammenstoß mit Barmes wieder aufgerappelt hatte, erschien wie aus dem Boden gewachsen, neben LaSalle.
RR: Spektabilität Rigamus Riventius, Hochprofessor der Universität. Und Arzt. Ich werde mich um den Mann kümmern.
Richard beugte sich über Atarver . LaSalle raunte ihm leise zu.
LS: Übetreiben Sie es nicht.
RR: Ich habe noch nicht einmal angefangen.
Nach einigen Sekunden atmete Richard hörbar auf.
RR: Er wird gleich wieder zu sich kommen. In wenigen Einheiten.
LaSalle wandte sich an Reed.
LS: Dort hinten ist die Garderobe. Bringen Sie die Verdächtigen dort hinein. Seine Spektabilät und ich folgen in wenigen Einheiten.
Reed grinste.
Re: Jawohl.
Dann scheuchte er die beiden Studentinen vor sich her und verschwand Richtung Garderobe.
LaSalle pfiff 2 Saaldiener herbei und befahl diesen, mit donnernder Stimme, sich um Barnes zu kümmern, Sobald dieser wieder bei Bewusssein sei, soller er in die Garderobe kommen.
Sodann begaben sich auch LaSalle und von Rabenstein in die Garderobe.
Dort angekommen befreite sich LaSalle erst einmal von seiner Amtsrobe.
LS: Mr. Reed, die Tür.
Reed nickte und schob einen Tisch vor die Tür.
Re: Das wird uns nur kurz schützen.Wenn dieser Barnes feststellt, das sich die Tür nicht öffnen lässt, wird er die halbe Protektion hier aufmarschieren lassen.
LS: Dieser ganze Blödsinn wäre nicht notwendig, wenn Sie Mr. von Rabenstein, nicht mal wieder auf den Accelerator getreten hätten. Darüber reden wir noch!
RR: Gerne. Sie wissen doch: To boldly go......Außerdem habe ich keine Parolen von mir gegeben.
LaSalle blickte auf die beiden Studentinen.
LS: Ja das wird kompliziert. Nun gut. Wir haben bestenfalls 5 min. Mister Reed, rufen Sie unser “Hauptquartier”. Wir müssen hier sofort weg.
Reed tat wie ihm geheissen , wandte sich dann jedoch etwas alarmiert an LaSalle.
Re: Momentan scheint es starke Subraumstörungen zu geben. Kein Kontakt. So wie es aussieht, sitzen wir hier erst einmal fest.
LaSalle knurrte wie ein schlecht getunter Gleiterantrieb.
LS: Dann haben wir jetzt ein Problem.
RR: Sie haben uns in diese Garderobe geführt. Lassen Sie sich etwas einfallen.
LS: Da bleibt nicht viel übrig.
Von draußen waren jetzt Schläge gegen die Türe zu hören. Jemand brüllte „Aufmachen“.
Re: Und jetzt?
RR: Spielen wir doch diese Provinzposse weiter.
LS: Das kann nicht Ihr Ernst sein!?
RR: Heben Sie eine bessere Idee?
LaSalle gab ein undefinierbares Geräusch von sich.
LS: Nun gut Äußerst ungern..
LaSalle schwieg eine Weile.
LS: Was soll’s. Die ganze Sache hier ist ohnehin schon hanebüchend genug. Da kommt es auf weitere Katastrophen nicht mehr an. Dann wollen wir mal sehen
RR:Und was?
LaSalle lächelte böse.
Las.p:Mr. Reed, schieben wir den Tisch weg. Sobald dieser Barnes hier drin ist, blockieren Sie wieder die Tür.
Re: Wenns denn sein muss.
Kaum hatte Reed den Tisch wieder weggeschoben, flog die Tür auf und Barnes Atarver und ein weiterer bewaffneter Mann stürmten in den Raum.
Reed schloss die Tür und postierte sich vor Ihr.
Barnes brüllte aus vollem Halse.
BA: Was soll dieser Blödsinn?
LS: Es freut mich, Sie wieder gesund unter uns zu sehen.
BA:Wer glauben Sie, wer Sie sind? Sie wagen es, mich hier her zu zitieren?
Ich habe keine Zeit, den wirren Ausführungen eines dahergelaufenen Mitarbeiters der Finanzprotektion zu zu hören.
LaSalle lächelte kalt.
LS: Barnes Atarver, als Mitarbeiter der Finanzprotektion habe ich Ihnen etwas Entscheidendes zu verkünden. Entscheidend und….pikant.
BA:Was haben Sie schon zu verkünden?
LaSalle wies auf Barnes bewaffneten Begleiter.
LS: Wollen Sie das wirklich in diesem Rahmen hören?
Barnes blickte auf seinen Begleiter.
BA:Minaff, raus, Ich bin in der Lage, mich durchzusetzen.
Minaff nickte und verließ den Raum, nicht ohne sich einen warnenden Blick von Reed einzufangen.
Barnes wies auf die beiden Studentinnen, welche das Geschehen noch immer fassungslos beobachteten.
BA: Warum sind diese Subjekte noch nicht abtransportiert worden?
LS: Nun Euer Exzellenz, dies sind Zeugen.
BA: Zeugen für was?
LaSalle stolzierte durch den Raum, wie Hercule Poirot persönlich und begann im typischen Tonfall eines Finanzbeamten zu dozieren.
LS:Euer Exzellenz, offen gesagt, Sie und Ihre Behörde sind leider in den Fokus von Ermittlungen der Oberfinazprotektion geraten. Wir untersuchen Vorfälle von Abgabenhinterziehung in Ihrem Zuständigkeitsbereich.
BA:Kaminiff. Unfug.
LS: Leider nicht. Wie Sie sicher vorstellen können, ist die Sache sehr….nun pikant. Deshalb wollte ich Sie auch in diesem Raum sprechen und nicht in aller Öffentlichkeit.
BA: Wie rücksichtsvoll.
LS: Nun, es gibt verlässliche Meldungen über die Abfuhr großer Mengen an Kapital in Richtung der Glaubensaufsicht. Diese Gelder werden über Ihre Behörde geschleust.
BA: Und von welcher Behörde wird das Geld abgezweigt?
LS: Bedauere , das ist vertraulich. Um die Abflüsse über Ihre Behörde zu unterbinden benötigen wir Ihre Hilfe. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass meine Vorgesetzten sich hier nicht weiter exponieren möchten. Soweit wir jetzt wissen, geht diese Sache bis in höchsten Kreise der Glaubensbewahrer. Daher benötigen wir Ihre Hilfe.
Barnes schwieg eine Weile. Wenn das wahr war, was dieser Kerl da von sich gab, würde dies Barnes Erzfeind im Rat, ihm ans Messer liefern. Ja, einen Versuch war es wert.
BA: Was kann ich für Sie tun?
LS: Zunächst müssen wir diesen Ort möglichst diskret verlassen. Dann benötigen wir einen sicheren Ort für die Zeugen UND vor allem für Sie, Euer Exzellenz.
BA: Für mich?
Richard war schneller als LaSalle und antwortete Barnes.
RR: Gewissen Elementen in gewissen Kreisen sind Sie ein Dorn im Auge, Euer Exzellenz. Un diese Elemente sind bereit, sehr weit zu gehen.
LaSalle nickte.
BA: Das würde man nicht wagen
LS: Man hat es bereits versucht. Ihre „Unpässlichkeit“ im Saal war kein Zufall.
BA: Ein Attentat?
LS: Ein Versuch, ja.
Barnes schwieg. War es möglich? Ja, durchaus.
BA: Nun Gut, ich lasse mir etwas einfallen.
Barnes wies auf Reed.
BA: Sie, wie immer Sie auch heißen, hier darf keiner rein.
Reed nickte grinsend. Atarver zog sich in eine Ecke des Raums zurück und begann zu grübeln.
Richard war neben LaSalle getreten und zischte ihm leise zu.
RR: Wer sagte hier, vor nicht all zu langer Zeit, ich solle es nicht übertreiben?
Wo haben Sie diese angeblichen Informationen über Korruption her. Wir wissen so gut wie nichts über die internen Strukturen der Regierung hier.
LS: Sagen wir improvisiert.
RR: Also geraten?
LS:Sagen wir eher, aus Holoromanen herausgezogen.
RR:Nun, zumindest auf Kleinkunstbühnen könnte aus Ihnen noch ein passabler Volkstheater-Darsteller werden.
LS: Dann brauche ich mir ja keine Sorgen zu machen, sollte mir mein Job mal langweilig werden.
Richard schüttelte resignierend denn Kopf.
RR: Bei allen Elementen , es regiert der Wahnsinn!
|
|
|
| KI-Ketzerei Log 22 - Richard |
|
Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Sep-Thu-2024, 03:55 PM - Forum: *** UFP ***
- Keine Antworten
|
 |
***Spiros Alpha / Shazach / Campus / Festaula***
Richard von Rabenstein genoss die Darbietungen des landesweiten Literaturfestivals an der Universität. Nicht nur, dass die Aula ein architektonisches Juwel darstellte und die Akustik atemberaubend war. Einige der jungen Autoren verfügten über großes Talent. Sie konnten Stimmungsnuancen in Worte fassen, Naturgewalten in machtvollen Sprachbildern malen. Eine glänzende Zukunft stand ihnen sicher in dieser kunstaffinen Gesellschaft bevor, wenn nicht—
Die Sorge, die sich in seinem Kopf gerade zu formen begann, nahm schlagartig Gestalt an in Form eines Tumultes vor der Bühne. Im nächsten Moment kletterten zwei junge Mädchen nach oben. Eine von ihnen war Ida; sie trug immer noch das Kommunikatoremblem der Sternenflotte um den Hals.
Mit einer raschen Bewegung, die sie sicher lange einstudiert hatten, entrollten die beiden Studentinnen ihr Banner vor den Honoratioren aus der Provinz- und Stadtregierung.
++Zukunft braucht Veränderung++ konnte Richard die einheimischen Schriftzeichen entziffern.
Ein Saaldiener versuchte, den Protest zu unterbinden und das Banner ihren Händen zu entreissen, hatte aber keinen Erfolg. Stattdessen rief Ida nun in die Menge: „Wir zerstören unsere Zukunft! Wir zerstören unsere Umwelt, weil wir Angst haben! Angst vor Technik, die uns helfen könnte! Wir klammern uns an einen Status Quo von vor hundert Jahren! Wir verpesten mit Dampfmaschinen und Petroleum die Luft!“
Ihre Kameradin fiel ein: „Wir dürfen nicht forschen, nicht entwickeln! Nicht denken!“
„Das ist glatte Ketzerei!“ ereiferte sich eine beleibte Dame in Richards Nähe und fächelte sich Luft mit ihrer Federboa zu. „Warum tun Sie nichts?!“
Ihm wurde bewusst, dass er hier ja nicht als Literaturkritiker saß, sondern in seinem Gewand für die Einheimischen als „Beglaubigter Wahrer der Identität“ erkennbar war. Ein Amt, dessen zu walten er sich spontan entschloss. Er erhob sich, und die Gäste in seiner Reihe gaben den Weg frei. Zustimmendes Gemurmel klang aus der Gruppe der Honoratioren und der Universitätsleitung. Ihnen schwebte sicher eine rasche Wiederherstellung der Ruhe nach dieser kleinen Störung vor.
Die beiden Demonstrantinnen verhielten unsicher. Ehe eine von ihnen weitersprechen konnte, hatte Richard das Wort ergriffen.
„Wir alle sorgen uns um unsere Zukunft, wir alle WOLLEN eine Zukunft, diese beiden jungen Frauen hier ebenso wie Sie, Mitglieder des Stadtrates oder Sie, Legaten des Provinzgouverneurs. Eine Zukunft kann es aber nur geben, wenn Entwicklung stattfindet. Stillstand kreiert keine Zukunft, sondern Absterben der Kultur und Tod der Gesellschaft.“
Einige Leute im Auditorium machten eine verwirrte oder überraschte Miene, aber er sah auch zustimmendes Nicken.
„…Gefahr geht in erster Linie von Nichtwissen aus. Eine Technologie, ein technologisches Hilfsmittel, wird dann gefährlich, wenn der Umgang damit nicht erlernt wird, wenn es keine gesetzlichen Richtlinien für seinen Einsatz gibt, wenn kein verantwortungsvoller Gebrauch stattfindet. Verbote aber erhöhen die Mystifizierung und die Neugier. Und damit den unkontrollierten, unwissenden Gebrauch. Lernen und Wissen ist das einzige, was eine Gesellschaft voranbringt, kulturell und sozial.“
„Blasphemie!“ röhrte irgendwoher aus dem Publikum eine Stimme. „Das ist gegen den Willen unserer Vorfahren! Gegen das göttliche Prinzip! Gegen die Weltordnung!“
„Gegen die Weltordnung ist es, Stillstand zu verordnen. Die Entwicklung ist das Grundprinzip der Evolution des Universums und der Gesellschaften. Sie haben eine hohe Kultur, gewähren Sie ihr auch Luft zum Atmen! Ganz praktisch und metaphorisch!“
Die Worte erregten sichtlich Aufsehen. Zwei Honoratioren schienen zu diskutieren, ob man dem Ganzen ein Ende bereiten sollte, wagten es jedoch nicht. Ein „Beglaubigter Wahrer der Identität“, soweit hatte sich Richard im Vorfeld informiert, war ein sehr hochrangiger Bevollmächtigter – ihm in den Weg zu treten konnte unangenehme Folgen haben. Das war er bereit auszunutzen, um diese festgefahrene Gesellschaft – hoffentlich – wieder in Fahrt zu bringen und gleichzeitig einen Bürgerkrieg zu verhindern.
Am Rande des Geschehens nahm er Rufus LaSalle wahr, der in seinem Beamten-Outfit mit weißer Halskrause in die Aula getreten war. Ein Saaldiener eilte pflichteifrig zu ihm, um ihm einen der Stellung entsprechenden Platz weit vorn zu verschaffen.
LaSalle hatte sich gerade in der Nähe der Legaten der Provinzregierung platziert, die sichtlich von der Situation überfordert waren.
„Aber wir wissen, dass die Computer und die KI gefährliche Folgen haben kann, Not und Krieg verursachen kann! Kunst und Kultur verkümmern lässt!“ rief nun einer von ihnen. „Stellen Sie das in Abrede?... Euer Spektabilität?“
„Die Gefahr ist da, wenn Sie nicht lernen, die Technik, jede Technik, unter Kontrolle zu halten. Wenn demokratische und wissenschaftliche Mechanismen fehlen. Wenn Sie schlicht Wissen, das der Allgemeinheit zugänglich und nutzbar sein soll, einer Elite vorbehalten, die es missbraucht.“
Weiter kam Richard nicht, denn in diesem Augenblick stürmte über den Bühneneingang Barnes Atarver nach vorn. „Ich habe sie!“ brüllte er. „Die Beweise für die gefährlichen Umtriebe der Ketzer! Der Umstürzler! Ich habe sie soeben festgenommen, sie und ihre Höllenmaschine!“ Er fuhr herum und durchbohrte mit seinem Finger die beiden Frauen mit dem Transparent, die sich die ganze Zeit still neben Richard gehalten hatten. „Und die, diese Subjekte! Diese bekifften Revoluzzer, die stecken bestimmt mit denen unter einer Decke!“
|
|
|
| KI-Ketzerei Log 21 - Sareth / NPCs |
|
Geschrieben von: Sareth - Sep-Sun-2024, 05:35 PM - Forum: *** UFP ***
- Keine Antworten
|
 |
*** Spiros Alpha / Alter Bunker unter dem Luftschiffhafen ***
Dadvin, der bolianische Ensign, dessen Lebenszeichen LaSalles Tricorder kurzzeitig ausgewiesen hatte, schloss das alte Schott hinter sich und stieg die quietschende Metalltreppe weiter abwärts. Dabei befreite er sich von dem Umhang mit Kapuze und der Atemmaske, die sein fremdes Äußeres verborgen hatte. Schlechte Luftqualität und Maskenverordnungen hatten eben auch was Gutes, dachte er. Ansonsten hätte ich hier unten hocken bleiben müssen…
Captain Van Rooyen und seine Gruppe der Crew der Feynman hatten vor knapp drei Wochen hier Zuflucht gesucht, nachdem der eigentlich geplante Weg in ein unbewohntes Areal durch größere Überschwemmungen abgeschnitten gewesen war. Die Scanergebnisse hatten hier ein größeres Tunnelsystem ausgewiesen, was recht vielversprechend ausgesehen hatte.
Dies hatte sich bald als unterirdische Wartungs- und- oder Bunkeranlage herausgestellt, die vermutlich mit dem hier früher befindlichen Militärflughafen in Zusammenhang gestanden hatte. Vergilbte Pläne in brüchigen Plastikhüllen an den Wänden wiesen noch Terminals, Startbahnen, Servicehookups und ähnliches aus. Oberirdisch war nicht davon mehr zu sehen. Eine weitläufige Halle mit Gaststätte, Wartesälen verschiedener Klassen und Gepäckabfertigung stand den Passagieren der Luftschiffe zur Verfügung, von denen bei der Ankunft der Sternenflottenoffiziere vier startbereit gewesen waren.
Dadvin hätte zu gern diese antike Flugtechnik näher untersucht. Schließlich kam er aus einer alten Luftfahrtfamilie auf Bolarus! Aber gemäß der Ersten Direktive war natürlich jeder Kontakt zu vermeiden. So hatte er sich nur nachts einige Male heimlich heraus geschlichen, um wenigstens Holofotos zu machen. Diesmal aber war er in offizieller Mission als Techniker mit dem Spezialgebiet historische Technik unterwegs gewesen.
Der junge Bolianer brachte die letzten Meter eines engen Korridors im Licht seines Handscheinwerfers hinter sich, öffnete ein weiteres Schott und befand sich im Hauptraum, der ihm und 12 weiteren Crewmitgliedern Unterschlupf bot. Sie hatten einen tragbaren Generator angeschlossen, aber um Strom zu sparen, war das Licht nur gedämpft. Ein heller Spot umrahmte nur den – defekten – Transmitter, an dem Van Rooyen und eine dunkelhäutiger Technikerin gerade arbeiteten.
Der Captain der Feynman sah auf.
„Willkommen zurück, Ensign! Ich hoffe, Sie konnten die Kupferdrahtspulen auftreiben?“
„Ja, Sir.“ Dadvin reichte ihm eine kleine Papiertüte mit drei winzigen Spulen. „In einer Uhrmacherwerkstatt. Zum Glück hat das replizierte Geld gereicht.“
Van Rooyen begutachtete das Material. „Sehr gut. Ich denke, damit bekommen wir den Transmitter wieder hin. Wir müssen unbedingt Kontakt zu den anderen herstellen.“
„Da war noch etwas,“ fuhr Dadvin fort, während er ein Rationspaket aus der entsprechenden Box nahm. „Ich hatte eine Energieanzeige auf dem Tricorder, wie von einem Transportervorgang. Ich war gerade durch das erste Schott. Sehen Sie, ich habe die Parameter abgespeichert.“
„Das würde bedeuten, dass schon eine Suchmannschaft der Föderation hier ist. Das mein Notsignal Erfolg hatte… “
Dadvin wollte seinen Tricorder gerade schließen, um sich dem Transmitterteam zu zu gesellen, als ein Warnsignal aufleuchtete. „Captain, ich bekomme Ergebnisse, die auf eine Antimateriereaktion hindeuten!“
„Unmöglich,“ murmelte jemand aus der Crew. „Hier?“
„Eine Fehlfunktion?“ Van Rooyen warf einen Blick auf die Anzeige, dann prüften auch weitere Crewmitglieder auf ihren Tricordern. Es gab keinen Zweifel. In etwa 20 km Entfernung war das Epizentrum des Outputs.
„Ein Schiffsantrieb? Einer Rettungmission?“ mutmaßte jemand. „Vielleicht ein gelandetes Shuttle?“
„Jetzt fallen die Werte wieder. Merkwürdig.“
„Dazu sind die Werte zu erratisch,“ erwiederte Van Rooyen. „Aber als Spiros Alpha vor etwa hundert Jahren seine Kulturrevolution einleitete, waren die Wissenschaftler an einigen Orten dabei, erste Experimente mit Antimateriereaktionen durchzuführen. Es ist möglich, dass irgendwelche Anlagen nicht korrekt versiegelt wurden, oder korrodiert sind.“
„Kann uns das gefährlich werden? Und den Leuten hier?“
„Wenn das Energielevel weiter steigt. Im Moment sind es nur ein paar isolierte Antiprotonen. Wir müssen mehr herausfinden.“
„Wir könnten die Tricorder mit dem Transmitter koppeln,“ schlug Dadvin vor. „Sobald er wieder einsatzbereit ist.“
„Also sehen wir, dass wir ihn einsatzbereit bekommen!“
*** Spiros Alpha / Shazach / Studentenviertel ***
Ich hatte soeben die beunruhigende Nachricht von LaSalle erhalten und mich daraufhin mit Commander Sarek an Bord der Feynman in Verbindung gesetzt.
+Wir nehmen gerade die letzte Kalibrierung unserer Sensoren vor, Admiral,+ antwortete er auf meine Nachfrage. +In dreißig Minuten werden wir in der Lage sein, einen entsprechenden Tiefenscan durchzuführen. Dann kann ich Auskunft über Lage, Gefährdungspotential und mögliche Neutralisierung dieser Antimateriereaktion geben.+
„Gut, tun Sie das prioritär!“
+Selbstverständlich, Admiral.+
Ich konnte förmlich seine Verwunderung fühlen, dass jemand annehmen konnte, dass er diese Aufgabe nicht an erste Stelle setzte. „Konnten Sie weitere Crewmitglieder zurückführen?“
+Dr. Val’Kara ist vor drei Stunden mit fünf weiteren Besatzungsmitgliedern zurück gekehrt. Vierzehn weitere sind noch in ihrem letzten Operationsgebiet. Wir haben immer noch Probleme mit der Energieversorgung der Transporter. Der Ionensturm hat die sekundäre Puffermatrix zerstört. Wir können nur mit einem viertel Kapazität arbeiten, dann brauchen wir zwei Stunden Pause.+
Das waren zumindest weitere Gerettete, um die wir uns keine Sorgen machen brauchten! Sarek versprach, sich sofort zu melden, sobald er genaue Sensordaten hatte. Im Grunde fehlte jetzt nur noch eine Gruppe, die mit einem der Shuttle in der südlichen Hemisphäre gelandet sein musste, und Captain Van Rooyen und die Crewmitglieder bei ihm. Aber vielleicht hatte Chris Reed mit seinem Kontaktversuch zu der Einheimischen unterdessen Erfolg gehabt und konnte eine weitere Spur vorweisen…
Ich ging gerade unsere kartographischen Daten von Spiros Alpha durch, als sich Rufus LaSalle wieder meldete.
+Madame, ich bin jetzt vor der Universität, aber mit Mr. Reed oder Mr. Rabenstein ist derzeit kein Kontakt möglich. Das Literaturfestival in der großen Aula hat bereits begonnen, und sie sind wie geplant dort. Wenn ich sie jetzt anfunke, ist das Risiko einer Entdeckung unkalkulierbar.+
„Können Sie die Antimateriereaktion noch anmessen? Ich bekomme hier keinen Input.“
+Im Moment nicht, nein. Es ist obskur.+
„Obskur. LaSalle, das habe ich von Ihnen noch nie gehört.“
+Wahrscheinlich färbt der hochgelehrte Richard von Rabenstein etwas ab.+ Er räusperte sich. +Nun gut, ich sehe, dass ich ins Gebäude komme und die Lage im Auge behalte.+
„Tun Sie das. Auf der Feynman ist man in etwa fünfzehn Minuten für einen Tiefenscan bereit. Spätestens dann wissen wir mehr.“
(PS: für Richard kommt noch ein Log, spätestens nächstes Wochenende, damit wir auch wissen, warum er mit seinem kulturphilosophischen Hintergrund unbedingt mit auf die Mission musste.)
|
|
|
| KI-Ketzerei Log 20 NPCs / LaSalle |
|
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Aug-Sat-2024, 11:25 PM - Forum: *** UFP ***
- Keine Antworten
|
 |
Spiros Alpha / Shazach-City / Palast der Protektion / geheimes Zimmer
Kevviks Blick glitt über die Ansammlung an Technik, welche sich vor ihm und den anderen “Erleuchtern” auftürmte. Auf einigen der Bildschirme rasten Zahlen über die Anzeige, geometrische Figuren drehten sich majestätisch auf anderen und auf einem der Bildschirme war eine Figur zu erkennen, die man scheinbar greifen konnte. Für Kevvik ein Technik-Wunderland.
Ke: Das ist................
Namr schüttelte den Kopf.
Na: Wenn das die Protektion hier sieht und uns hier erwischt, werden wir alle hängen.
Kevvik grinste bösartig.
Ke: Da wird die Sache doch erst spaßig.
Kevvik trat einen Schritt zurück und stieß gegen einen alten Folianten, welcher polternd zu Boden ging.
Na: Bei den Feuern Kravaks.....
----------------------------------------
Ortswechsel:
Spiros Alpha / Shazach-City / Palast der Protektion / Zimmer des Oberprotektionsrates Barnes Atarver
Barnes lehnte sich entspannt in seinem Sessel zurück. Nach all den Jahren seines Kampfes gegen die allgemein verbreitete Dummheit und Ignoranz, gab es jetzt endlich die Möglichkeit, den Beweis für die Anwesenheit der Fremden zu liefern.
Im geheimen Zimmer, dort wo die Überreste aus alten Zeiten, antike Rechnersysteme, standen, da würde Barnes dem Leben auf diesem Planeten eine neue Richtung geben.
Jahrelang hatte er konfisziertes Material durchforstet, alte Folianten gelesen und sich jetzt einen Plan zu Recht gelegt. Einen Plan, welcher die Fremden aus ihrem Versteck befördern würden.
Tief im Inneren des Planeten existierten noch die alten Energieversorgungssysteme des Planeten. Während der Revolution gegen die KI waren diese Anlagen auf StandBy gesetzt worden. Und über die Systeme im Geheimzimmer würde es möglich sein, die Energieversorgungsysteme zu kontrollieren. Zwar hatte Barnes nicht die geringste Ahnung, wie die Systeme funktionierten, aber welche Befehle er eingeben musste, um die Energieversorgungssysteme in den Überlastmodus zu bringen, das hatte er, nach monatelangem Studium verbotener Folianten, mittlerweile festgestellt. Und wenn die Systeme kurz vor der Explosion stehen würden, dann würden die Fremden auftauchen. Und dann würde die Falle, seine Falle, zu schnappen. Alle würden es endlich sehen und dann.....wer wüßte das schon?
Ein lautes Poltern aus dem Zimmer neben Barnes Büro, unterbrach Barnes Gedanken. Dieses Nebenzimmer war nur ihm bekannt. Und es gab dort nichts, was von selbst ein solches Geräusch erzeugen konnte.
Barnes griff in die Schublade seines Schreibtisches und zog eine Handambrust hervor. Geübt legte er den Bolzen ein und entsicherte die Waffe. Dann öffnete er leise die versteckte Tür , trat durch den Zwischengang und riss dann die eigentliche Tür zum Geheimzimmer auf. Ihm starrten 3 entsetzte Augenpaare entgegen.
BA: Na wen und was haben wir denn da?
Kevvik konnte vor Entsetzen nur noch stammeln.
Ke: Oberprotektionsrat Atarver......
BA: Ganz recht. Und wen haben wir hier? Drei Verbrecher und ihre Höllenmaschinen. Was hattet Ihr vor? Den Palast in die Luft zu sprengen? Oder gar die alten Geister zu beschwören?
Ke: Wir....
Barnes zielte mit seine Handarmbrust direkt auf Kevviks Hals.
Ba: Klappe halten. Oder dieser Bolzen wird für Ruhe sorgen. In die Ecke mit Euch und keinen Mucks. Ich nehme Euch hiermit wegen Verstoßes gegen den §1 Abschnitt 1 fest. Ihr werdet vor Gericht gestellt. Oh ja. Es wird einen Prozess geben, wie es ihn noch nie gegeben hat. Und dann werdet Ihr hängen, hängen wie die Fische an der Leine. Am höchsten Galgen der Stadt. Und alle werden es sehen.
Barnes trat einen Schritt zurück und öffnete die Tür zu seinem Büro. Dann griff er, noch immer auf Kevvik und seine Freunde zielend, nach einem Klingelseii, welches neben dem Eingang zum Geheimzimmer hing und zog daran. Keine 30 Sekunden später eilten 6 Wachen in den Raum.
Barnes wies auf die 3 “Erleuchter” und wandte sich dann an die Wachen.
Ba: Ich habe diese 3 Subjekte erwischt, wie sie versucht haben, eine Höllenmaschine hier herein zu schmuggeln. Festnehmen . Bringen Sie die 3 in die tiefsten Zellen die wir haben. Fesseln Sie sie mit jedem Strick, jeder Kette, jedem Riemen, jedem Gurt den Sie finden können. Sie dürfen sich nicht mehr bewegen können. Dann anketten an die Säulen. Ich kümmere mich um die Höllenmaschine. Ausführung !
Die Wachen nickten stumm, packten Kevvek und seine Freunde mit aller Härte , fesselten die 3 und schleppten sie davon.
Barnes rieb sich die Hände. Die Sache lief besser, als er es sich je vorgestellt . Er atmete tief durch und trat vor die Tastataur eines der antiken Rechnersysteme, dachte einen Moment nach und began dann, langsam und gewissenhaft mit den Eingaben.
-----------------------------------------------------
Ortswechel:
Spiros Alpha / Luftschiffhafen
LaSalle blickte zum wiederholten Male auf seinen Tricorder. Diese Daten konnten einfach nicht stimmen. Von den bolianischen Daten, welche LaSalle hierher geführt hatten, war nichts zu sehen. Sie waren nicht mehr anmessbar, förmlich herausgedrängt von immer starker werdenden, sich mehrfach überlagendern Schwingungen, wie sie typisch für die Zündungsfolge eines startenden MaAmRK , eines primitiven Warpkerns, waren. Jedoch war das Muster ein völlig anderes, als bei Föderationssystemen. Wie konnte das sein?
LaSalle aktivierte sein Com.
LS: LaSalle an Fleet-Admiral t´Khellian.
Sareths Stimme klang aus dem winzigen Transducer.
Sa: Ich höre?
LS: Madame, ich bin im Suchgebiet. Ich sende Ihnen einmal die Tricorderdaten rüber.
Sa: Nur zu.
Für einen Moment herrschte Schweigen.
Sa: Das ist unmöglich!
LS: Ich habe die Daten 5 Mal überprüft. Die Werte steigen weiterhin an.
Sa: Das sieht eher nach einem unkontrollierten Startvorgang aus.
LS: Und nicht nach Förderationstechnik.
Sa: Das gefällt mir ganz und gar nicht. Rufus, treffen Sie bitte mit Reed und Mr. von Rabenstein.
LS: Gut, ich beame zu den Beiden.
Sa: Diese ganze Mission wird allmählich zu einen gefährlichen Mysterium.
LS: Werden das nicht alle Missionen?
|
|
|
|