| Hallo, Gast |
Du musst dich registrieren bevor du auf unserer Seite Beiträge schreiben kannst.
|
| Aktive Themen |
Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 04:10 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 17
|
BdZ Log 19 - Sareth / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Oct-Fri-2026, 11:58 AM
» Antworten: 0
» Ansichten: 13
|
INN News - Eilmeldung
Forum: *** INN - Independent News Network ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Thu-2026, 09:25 PM
» Antworten: 1
» Ansichten: 9
|
BdZ Log 18 Varok / NPC's
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 07:50 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 32
|
BdZ Log 17 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 11:13 AM
» Antworten: 0
» Ansichten: 38
|
BdZ Log 16 Varok / LaSall...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 02:08 AM
» Antworten: 0
» Ansichten: 35
|
BdZ Log 15 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Thu-2026, 05:45 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 42
|
BdZ Log 14 Mort Caldred
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Wed-2026, 11:18 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 45
|
Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 06:44 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 18
|
BdZ Log 13 / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 12:59 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 50
|
|
|
| Rasende Riesen / Log 9 / LaSalle + NPCs |
|
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Sep-Fri-2025, 10:47 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
|
 |
USS Picard-B / LaSalles Quartier / 3:56 Uhr
LaSalles Schnarchen hätte man fast als Nutzung illegaler, akustischer Waffensysteme missdeuten können. Das dröhnende Donnern und Rasseln hallte von Wand zu Wand. Und so war es auch kein Wunder, dass das Signal des Türsummers geschlagene 4 min. benötige, um bis in LaSalles Bewusstsein vorzudringen. Und es dauerte noch weitere 2 min. bis LaSalle die Tür öffnete. Im Schlafanzug. Vor der Tür stand Captain Sokar, wie immer gekleidet in eine perfekt sitzenden Uniform.
LS: Captain Sokar, was kann ich für Sie tun?
So: Nun Sir, Fleet-Admiral t´Khellian war bis um 02:00 Uhr in einem Meeting. Eine Störung wäre unlogisch gewesen.
LS: Und daher sind Sie zu mir gekommen.
So: Korrekt Sir.
LS: Nun?
So: Mr. Caldreds Sensor hat um 03:25 Uhr ein Signal registriert.
LS: Mhm, wir gondeln hier seit 5 Tagen in der Gegend herum und ausgerechnet heute um 03:25 Uhtr empfängt der Sensor einen Impuls ?
So: Darüber kann ich keine Aussage treffen, Sir.
LS: Dann lassen Sie uns zur Brücke gehen.
Sokar blickte an LaSalle einmal herauf und herunter.
So: Ähm Sir, sollten Sie nicht……
LaSalle blickte an sich herunter.
LS: Die Sache ist dringend.
So: Wie Sie meinen, Sir.
------------------------------------------------------
Ortswechsel:
USS Picard-B / Brücke
Zeit: 10 min später.
Wissenschaftsoffizierin t´Kalahns Finger flogen förmlich durch die holografische Abbildung einer komplexen Warpwolke, in der es von Positionsanzeigen nur so wimmelte. XO Quimbys Stimme schnitt durch den Raum. Er klang mehr als ungehalten.
Qu: Das ist völlig unmöglich. Sie müssten doch eine klare Position des Ursprungs des Impulses bekommen?
CSO t´Kalahn antwortete kühl.
tK: Ich kann nur wiederholen, die Positionswerte fluktuieren, Sir.
Qu: Unmöglich. Völlig unmöglich. Entweder stimmen die Berechnungen nicht oder Ihre Parametereingabe war schon nicht korrekt. Lassen Sie den Algorhitmus noch einmal durchlaufen.
tK: Das Sir, wäre dann der fünfte Durchlauf und wird das gleiche Ergebnis zeigen.
Qu: Das können Sie nicht wissen. Führen Sie meinen Befehl aus und hören Sie auf, hier herum zu diskutieren.
tK: Wie Sie wünschen, Sir.
Auch dieser Durchlauf brachte wieder nur das altbekannte Ergebnis.
tK: Weitere Anweisungen, Sir?
Qu: Ja, solange weiter machen, bis Sie ein brauchbares Ergebnis erhalten und keinen solchen Blödsinn. Ich wecke t´Khellian.
Quimby rauschte von der Brücke.
Sokar , welcher im Reinkommen gerade Quimbys letzte Worte mitbekommen hatte, mischte sich ein.
So:Miss t´Kalahn, Befehl zurück genommen. Zeigen Sie mir bitte einmal das Analyseholo.
Die Warp-Wolke erschien wieder. Sokar marschierte 4 mal um die Darstellung herum und brummte mehrfach „faszinierend“. Dann wandte er sich an LaSalle.
So: Sir, sehen Sie das? Meines Erachtens haben wir es hier mit einem schnellen Wechsel zwischen unterschiedlichen Subraumebenen zu tun. Während des Ebenenwechsels bewegt sich der „Sender“ auch innerhalb der gesamten Warpblase weiter. Daher dieses Bild.
LS: Mhmm. Dazu müsste der Sender „Löcher“ in die einzelnen Ebenen „bohren“ um sich hindurch zu bewegen. Das ginge aber nur, mittels eines gezielten Subraumimpulses.
So: Was Mr. Caldreds „Empfindungen“ erklären würde. Wir sollten versuchen, die einzelnen Ebenen zu analysieren und diesem Pfad als Kurs zu folgen.
LS: Diese Entscheidung sollten wir Fleet-Admiral t´Khellian überlassen.
So: Mr. Quimby wird Madame t´Khellian wohl informieren. Ich werde jedoch mit unserem XO einmal eine Unterhaltung führen müssen.
LaSalle lächelte böse.
LS: Captain, ich würde Sie bitten, dies mir zu überlassen.
So: Ich verstehe, Sir. Ja das wäre im Falle von Mr. Quimby dann logisch. Aber im Schlafanzug?
LS: Im Schlafanzug!
|
|
|
| Rasende Riesen Log 8 - Mort Caldred |
|
Geschrieben von: Sareth - Aug-Sun-2025, 08:21 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
|
 |
*** Auf der Picard /Gang auf dem Weg zur Krankenstation
Mort Caldred mochte keine Krankenstationen. Auch keine Ärzte, medizinischen Checks oder dergleichen. Er hatte kein Problem damit, allein in eine übel beleumdete Kaschemme zu gehen um einen noch übler beleumdeten flüchtigen Verbrecher dingfest zu machen. Auch sich allein in ein von Borg infiltriertes Schiff zu begeben war nicht so furchtbar, wie nun auf die Krankenstation zu zu steuern. Unwillkürlich wurde er mit jedem Schritt etwas langsamer. Dabei hatte er schon auf den Turbolift verzichtet. Dass er sich über diese irrationale Furcht ärgerte, machte die Angelegenheit nur noch schlimmer!
Aller Verzögerung zum Trotz stand er allzu rasch vor der Tür mit dem bekannten Symbol von Starfleet Medical. Er überlegte, ob er vielleicht noch einmal zurück zur Brücke sollte, um die Station zu überprüfen, die er vorhin dem Crewman der zweiten Schicht übergeben hatte. Vielleicht hatte er in der Eile etwas Wichtiges übersehen… Und der Crewman war noch recht jung. Soweit er wusste, war das seine erste Tiefenraummission. Da sollte er tatsächlich... Morts Hand hing über dem Türmelder wie eingefroren.
*** Auf der Picard / Krankenstation
In diesem Augenblick glitt die Tür auf, und Dr. Illiz stand ihm persönlich gegenüber. Die vier auf Tentakeln sitzenden Augen des Zevarroiden stellten sich nun in einer horizontalen Linie, was seinen Anblick für Mort noch irritierender machte. Er räusperte sich und suchte nach einer Ausrede, wieder zu gehen.
„Mr. Caldred, herein mit Ihnen, ich warte schon.“ Möglicherweise war der Stimm-Modulator schuld, den der Arzt benutzte um sich mit anderen Spezies verständigen zu können, aber er klang ausgesprochen fröhlich. „Nehmen Sie da drüben auf dem Biobett Platz. Es geht ganz rasch. Ich gebe Ihnen ein Hypospray…“
„Ist das wirklich notwendig?“ Mort betrachtete den Injektor feindselig.
„Das wird die Anpassung erleichtern und Ihnen mögliche Kopfschmerzen ersparen.“ Illiz zog das Medikament auf und verabreichte Mort die Dosis. Der Sicherheitschef rieb sich den Hals.
„Und nun das Interface.“ Der CMO öffnete eine kleine Dose und entnahm ihr ein rundes Kunststoffobjekt, das nach einem kurzen Tastendruck kurz blau aufleuchtete. Dr. Illiz prüfte letztmalig die Funktionalität des Transmitters, dann entfernte er das an der Rückseite angebrachte Adhesiv.
„Ich bin… allergisch gegen Klebstoffe,“ brummte Mort.
„Keine Sorge, ich habe alles mit Ihren medizinischen Daten abgeglichen. Es wird zu keinerlei Problemen führen.“ Er klebte ihm das neurale Interface an die Schläfe, und Mort hatte sofort das Gefühl, dass es zu jucken begann. Er musste sich zwingen, nicht sofort danach zu fassen.
„Und das… wird mich nicht bei der Ausübung meines Dienstes behindern, Doc?“
„In keinster Weise. Vergessen Sie einfach, dass es da ist. Wenn Sie einen Kontakt zu der fremden Lebensform wahrnehmen, erhalte ich hier automatisch ein entsprechendes Signal. Selbst wenn Sie gar nichts wahrnehmen sollten. Machen Sie sich also keine Sorgen.“
Mort hasste es, dass er offensichtlich so besorgt wirkte! Er nickte und beeilte sich, aus der Krankenstation zu kommen, ohne auszusehen, als ob er aus einer Assimilationskammer floh!
*** Auf der Picard / Fitnesscenter
Um sich abzulenken, hatte sich Mort in das bordeigene Fitnesscenter begeben. Er war hier gewohnheitsmäßig jeden Morgen vor Dienstbeginn – dann also heute auch einmal zur Feierabend-Entspannung. Als er eintraf, stand die romulanische Austauschoffizierin T’Kalahn auf dem Laufband, und Rufus LaSalle war mit einem Paar Hanteln beschäftigt.
Als T’Kalahn ihn sah, stoppte sie das Laufband. „Ich bin gespannt, wann Sie etwas auffangen, Mr. Caldred.“
So viel zum Versuch, sich abzulenken!
„…Falls tatsächlich ein Kontakt zu diesen Wesen zustande kommt, und es die sich, die in der Überlieferung der K’Amaral erwähnt werden – dass wäre eine enorme wissenschaftliche Entdeckung. Leider bin ich keine Religionswissenschaftlerin! Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Akademie der Wissenschaften—„
„Nun, warten wir erst einmal ab,“ unterbrach LaSalle glücklicherweise ihren Redeschwall. „Sagen Sie, haben Sie sich vielleicht einen Scherz erlaubt und diese Hanteln manipuliert, Madam?“
„Ich? Wieso? Nein, es sind ganz normal 6 Kilo-Hanteln. Ich habe sie ja eben noch benutzt.“
„Das habe ich gesehen,“ knurrte LaSalle und hievte sie nun mit deutlicher Anstrengung hoch. „Sie erschienen mir nur eben etwas… aus der Balance. Daher dachte ich…“
„Sir! Ich würde niemals einen solchen Protokollbruch an Bord eines Föderationsschiffes begehen. Das ist absolut undenkbar!“
„Entschuldigen Sie. Wir haben so etwas öfters gemacht, auf der Akademie.“ Noch einmal hievte er die Hanteln hoch. „Besonders erinnere ich mich, wie wir den vulkanischen Überflieger in unserer Klasse damit geärgert haben.“
T’Kalahn verschränkte die Arme hinter dem Rücken und blickte ihn mit aller Überlegenheit der Rihannsu gegenüber dem Rest der Galaxis an. „Das ist typisch für die laxe Disziplin in der Sternenflotte, wenn Sie mir erlauben, das zu erwähnen, Sir. – Ich bin für heute fertig mit dem Training und werde gleich noch einmal in der Technik vorbeisehen.“
„Tun Sie das. Northal war gerade dabei, die ersten replizierten Teile des Transmitters zusammen zu schrauben, als ich ihn verließ. Es sah sehr abenteuerlich aus.“
Die Romulanerin nickte, salutierte und eilte in Richtung der Schallduschen. LaSalle ließ mit einem erleichterten Seufzer die Hanteln in die Aufbewahrung gleiten, während Mort sein Laufband startete. „Nun, ich bin etwas aus der Übung, wie es scheint. Dieses ewige am Schreibtisch sitzen und diese ewigen Meetings.“
„Wenn Sie möchten, kann ich ein persönliches Fitnessprogramm für Sie zusammen stellen, Sir, auf Wunsch auch mit Schützentraining für Fortgeschrittene!“
„Wenn wir aus unserer Tauchposition wieder oben im Normalraum sind, können wir gern darüber reden. Jetzt hoffe ich erst einmal, dass Sie rasch einen Kontakt herstellen werden.“
„Da habe ich keinen Einfluss darauf.“ Aber Mort hoffte es auch äußerst dringend, denn er wollte das Interface so schnell wie möglich wieder loswerden.
|
|
|
| Rasende Riesen / Log 7 / LaSalle |
|
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Aug-Fri-2025, 07:58 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Antworten (1)
|
 |
USS Picard B / Kybernetik-Labor
CEO Northal gab ein grummelndes Geräusch von sich. Für die Anwesenden, Sareth, LaSalle, Mort Caldred und XO Quimby, sowie Captain Sokar, war Northal nur verschwommen, durch das bläuliche Hologramm einer Textausgabe hindurch zu erkennnen.
No: Ich habe alle Daten, welche mir von den jeweiligen Abteilungen übermittelt wurden, durchgearbeitet. Wenn wir davon ausgehen, dass das dem Ritual zugrunde liegende Gerät, eine Fofm eines Phassendiskriminators ist, so ließe sich ein solches Modul sicherlich auch softwaretechnisch implemetietren, jedoch fehlt uns eine wichtige Information für das erfolgreiche Betreiben des Diskriminators. Nämlich das Frequenzband über und unter welchem wir die Subraumsignale ausblenden müssen.
LaSalle kratzte sich am Bart.
LS: Mhmmm, gehen wir mal weit zurück in der Elektronik-Geschichte. Was fällt uns zum Phasendiskriminator ein? Foster-Seeley?
No: Mhmmm der Foster-Seeley-Diskriminator ist ein gängiger FM- Detektorschaltkreis , der 1936 von Dudley E. Foster und Stuart William Seeley erfunden wurde . Der Foster-Seeley-Diskriminator wurde für die automatische Frequenzregelung von Empfängern entwickelt , fand aber auch Anwendung bei der Demodulation eines FM-Signals.
Der Foster-Seeley-Diskriminator verwendet einen abgestimmten HF- Transformator, um Frequenzänderungen in Amplitudenänderungen umzuwandeln. Ein auf die Trägerfrequenz abgestimmter Transformator ist mit zwei Gleichrichterdioden verbunden . Die Schaltung ähnelt einem Vollbrückengleichrichter .
Die Phase der Spannung an der Sekundärspule hängt davon ab, ob der Träger unterhalb oder oberhalb der Resonanz liegt, was jeweils zu einer positiven oder negativen Verschiebung führt.
Die Schaltung nutzt die Nähe der 90 Grad Phasendifferenz, die zwischen den Spannungen in zwei lose gekoppelten Resonanzkreisen bei der Spitzenfrequenz auftritt.
XO Quimby maulte
Qu: Mr. Northal, dass sind doch nur…Basics.
LS: Mhm….Resonanzkreis……Resonanz….Resonanz zu was? Resonanz zu Mr. Caldreds Wahrnehmungen ?
Sareth rieb sich die Stirn.
Sa: Mr. Caldreds Wahrnehmungen….ja…..je nun.
Qu: Packen Sie doch Mr. Caldred als Sekundärspule in das Modul.
Sokar blickte Quimby mit hochgezogener Braue an.
So: Commander, es wäre nur logisch, wenn Sie beim Thema bleiben würden.
Mort lief giftgrün im Gesicht an.
Mo: Kommt nicht auf meine Klinge. Ich bin kein elektronisches Bauteil.
CEO Northals Finger rasten über das vor ihm schwebende Hologramm.
No: Nun Sir, wenn wir Mr. Caldred sozusagen als Antenne verwenden, könnten wir über einen Autotuner die Resonanzfrequenz einspeisen.
Mo: Antenne? Ich glaube ja wohl…
Sa: Mr. Quimby Ihre Idee hat etwas.
Qu: Äh so?
Sa: Wennn wir, wenn wir an das Signal herrankommen ....ja mit einem Neuralscanner könnte das funktionieren.
Mo: Ähm...
LS: Mr. Caldred, wenn wir Ihre Hirnaktivität dauerscannen, dann könnten wir ihren nächsten „Encounter“ als Signal über den Computer in den Diskriminator einspeisen und zumindest messen.
Mo: Ja, aber meine Spezies hat völlig andere Denkmuster als Humanoide.
Sa: Wir benötigen nur die Frequenz des Signals, welches Ihre Reaktion antriggert, Mr. Caldred, nicht den Inhalt.
Mo: Mhmm nun gut. Aber ich kann nicht Tage auf der KS verbringen, bis das Ereignis erneut auftritt!
Sa: Nein, aber evtl. hat unser CMO einen tragbaren Neuralscanner mit Übertragung. Ich werde eine Anfrage stellen.
Mo: Ich gehe dann mal wieder in mein Büro, wenn es erlaubt ist. Bevor ich noch zum Widerstand verarbeitet werde. Sirs. Madame. Bitte wegtreten zu dürfen.
So: Ihr Wegtreten, Mr. Caldred, ist akzeptabel.
Mort eilte aus dem Raum. Sokar wandte sich an LaSalle.
So: Sir, was meinte Mr. Caldred, das etwas nicht auf seine Klinge käme?
LaSalle grinste leicht.
LS: Nun Captain, das heißt soviel wie: Kommt ja gar nicht in die Tüte.
So: Tüte?
LS: Tüte.
So: Faszinierend.
|
|
|
| Rasende Riesen - Log 6 Sareth |
|
Geschrieben von: Sareth - Jul-Fri-2025, 05:33 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
|
 |
NRPG: ich hatte ne langweilige Sitzung, musste mich beschäftigen...
RPG:
*** USS Picard / Besprechungsraum ***
Seit 23 Stunden befand sich unser Schiff im tiefen Subraum auf Warteposition mit passiven Sensoren. Außer Mort Caldreds Instinkt oder Gespür hatten wir weder eine fremde Materie, Bewusstseinspräsenz oder sonst irgendeine Anomalie entdeckt. War unser Zusammentreffen ein einzigartiges Phänomen gewesen? Befand sich die hypothetische Lebensform unterdessen an einem völlig anderen Ort – schließlich war innerhalb des Subraums eine schnelle Bewegung von Ort zu Ort möglich!
Nun aber hatte uns unsere romulanische Austauschwissenschaftlerin unerwartet zu einer Besprechung geladen.
„Ich erinnere mich an eine Erzählung in der rihannischen Mythologie,“ hatte sie begonnen. „Auf der Reise von Vulkan zu den zwei Heimatwelten sollen zwei der Schiffe durch eine Anomalie vom Krus abgekommen und in die „Tiefe“ gezogen worden sein. Moderne Forschung vermutet eine mobile Arxstraße, die die Schiffe mit sich in den tiefen Subraum gezogen haben könnte. Die Sekte der K’Amaral behauptet, sie seien von Dunkelgeistern festgehalten worden, die sie sich einverleiben wollten.“
„Mythologie und Religion-„ setzte der XO an, doch ein Blick Captain Sokars ließ ihn mit einem kurzen Räuspern abbrechen. „Fahren Sie fort, bitte!“
„Es ist mir klar, dass die Ereignisse mythologisch verzerrt dargestellt werden, aber dennoch kann ich interessante Parallelen erkennen. Der tiefe Subraum, die Wesen, die man nicht sehen kann.
Das „Einverleiben“ könnte eine Metapher für die Auflösung der eigenen Hüllenstruktur sein, die wir ja ebenfalls im Kontakt mit der Fremdmaterie festgestellt haben. Laut der Legende hinterließ auch der Kontakt mit den Dunkelgeistern eine Art Spur, die die Struktur auflöste.“
„Ich kenne die Legenden,“ erinnerte ich mich. Die K’Amaral war eine kleine unbedeutende Glaubensgemeinschaft, beinahe schon ausgestorben, und praktizierte nur noch in einigen abgelegenen Regionen. Ihre Mitglieder galten als technologiefeindlich und das mochte der Grund sein, dass T’Kalahn sie erst jetzt ins Spiel brachte. Möglicherweise hatte sie sogar selbst zu ihr gehört als Kind – ich hatte ihre Personalakte noch nicht studiert. Aber das war auch gleichgültig, denn der Hinweis war auf jeden Fall von großer Bedeutung.
„…Das Fa’ali-Transzendenzritual habe ein heiliges Muster in der Raumstruktur entdeckt,“ berichtete die Wissenschaftlerin weiter. „Darüber sei dann mit den Dunkelgeistern verhandelt worden, die die Schiffe gehen ließen.“ Sie rief im Holoprojektor eine Reihe von Beispielen fraktaler Muster auf, die sich offensichtlich an oder in Gebäuden befanden. „Die Gebetsstätten der K’Amaral haben die Muster in verschiedener Ausführung an den Wänden.“
„Das könnte sehr gut die geometische Umsetzung einer auf Mathematik basierenden Sprache sein,“ vermutete Sokar. „Ich habe Ähnliches bei der frühen Bynar-Kultur gesehen. – Aber auf welche Weise wurde der Kommunikationskontakt hergestellt? Gibt die Mythologie deutlichere Hinweise?“
„Das Fa’ali-Ritual beruht auf einer Apparatur, die heute als eine Art natürlicher Phasendiskriminator angesehen wird. Sie nutzt Dilithiumkristalle als Basis, die auf den Schiffen ja als Energiequelle vorhanden waren. Leider sind die Informationen sehr knapp. Es ist ein Gebetsritual, keine technische Anleitung.“
„Also ungefähr, als ob man nach den Angaben in der Bibel im Buch Ezechiel, wo eine Art Luft- oder Raumfahrzeit beschrieben worden sein soll, eines versucht zu konstruieren,“ brummte der XO.
„Was heißt, beschrieben worden sein soll, Sir?“ entgegnete die Ferengi-Navigatorin Nandi indigniert. „Unterdessen ist doch bekannt, dass es der Prototyp eines Ferengischiffes war, der da beschrieben wurde! Dass immer wieder die Erstkontakte mit den Ferengi unterschlagen werden, wirklich… Wie auch in Roswell, wo ja auch-"
„Lieutenant,“ unterbrach Sokar, während LaSalle sich ein Grinsen nicht verkneifen konnte. „Diese Diskussion trägt nichts zur Lösung unseres momentanen Problems bei. Daher bitte ich Sie, diese zu einem späteren Zeitpunkt fortzuführen.“
Nandi grummelte, schwieg aber.
„Können diese Ereignisse auf dem Exodus denn lokalisiert werden?“ fragte ich.
„Die Legende gibt keine genauen Koordinaten, natürlich. Lediglich äußere Phänomene und Metaphern. Und die automatischen Logbücher sind verloren oder längst nicht mehr auslesbar. Soweit ich weiß, herrscht in der Forschung Uneinigkeit, wo genau diese Dunkelgeisterepisode passiert sein soll. Aber es gibt Theorien mit Lokalisierungen.“
„Bitte suchen Sie die entsprechenden Thesen in den Datenbanken heraus, Miss T’Kalahn. Möglicherweise finden wir eine Deckungsgleichheit mit unserem Erlebnis.“
Cheftechniker Northal lehnte sich über den Tisch, um aus nächster Nähe die Muster in der Holoprojektion zu betrachten. „Und was ist mit dieser Maschine, oder was immer es ist, aus dem Ritual? Können wir so etwas nachbauen oder nicht?“
„Nun, wie gesagt, es ist keine technische Anleitung. Einige Technikarchäologen hatten sich damit schon befasst… Warten Sie…. Hier ist die Passage aus dem Ritual.“ T’Kalahn war einen Moment lang mit ihrem Padd beschäftigt, stellte dann das rihannische Interface auf Föderationsstandard um und reichte es dem Cheftechniker. Sokar und ich, die wir am Nächsten saßen beugten uns interessiert in Richtung des kleinen Bildschirms.
T’Kalahn wies auf einige Passagen. „Dies könnten technische Details sein, hier etwa über den Energiefluss, aber auch einfach nur die spirituelle Vorstellung, dass Wesen sich manifestieren. Das ist schwer zu unterscheiden.“
„Aber vielleicht könnte Mr. Caldred hier etwas beitragen. Und kombiniert mit dem, was wir bei der Untersuchung der Materiespur herausgefunden haben, wäre vielleicht ein neuer Blick auf diese Angaben möglich,“ überlegte ich, und Sokar nickte. „Lassen Sie uns alles zusammen tragen.“
|
|
|
| Rasender Riesen - Log 5 - Sareth |
|
Geschrieben von: Sareth - Jun-Mon-2025, 04:50 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
|
 |
*** USS Picard B / Bereitschaftsraum ***
Wir waren an die Koordinaten zurück gekehrt, in deren Subraumschichten wir den „Verkehrsunfall“ wie der XO es nannte, gehabt hatten. Wir wollten jedoch keinen Hochgeschwindigkeitsflug durch die Region einleiten, da wir auf keinen Fall die Lebensformen oder die Lebensform gefährden, stören oder gar verletzten wollten. Es war unterdessen sicher, dass es sich um organische Molekülstrukturen handelte.
Allerdings konnten wir anhand der „Schleimspur“ keine Aussage über neurale Komplexität und damit mögliche Intelligenz des fremden Wesens treffen. Aber dies war auch zweitrangig – jede Mikrobe stand unter besonderem Schutz, seit die Menschheit begonnen hatte, ins All vorzustoßen. Dieser Schutz jedweder Lebensform war Hauptbestandteil der Charta der Föderation.
Dies stellte uns aber im Moment vor ein Problem. Wir mussten unseren Antrieb aktivieren, ohne uns tatsächlich von der Stelle zu bewegen, sondern lediglich in den tiefen Subraum absinken. Wissenschaft und Technik beratschlagten seit einigen Stunden, wie sie eine Art statisches Transwarpfeld erschaffen könnten.
LaSalle und ich saßen im Bereitschaftsraum und gingen vergleichbare Erstkontakte durch, um Möglichkeiten der Kommunikation zu erwägen.
„Das Ganze erinnert mich an die ersten Tiefseemissionen auf der Erde,“ murmelte LaSalle und legte das Padd zur Seite. „Mit den Taucherglocken. Die Forscher konnten nichts sehen, denn schließlich ist dort unten alles dunkel. Schalteten sie das Licht an, waren sämtliche Lebewesen sofort verschwunden, da sie das Licht nicht vertrugen. Man hat dann versucht, mit Tonaufnahmen auf das Aussehen der Tiefseewesen zu schließen. Was natürlich nicht besonders akkurat war. Erst im 21. Jahrhundert waren die Nachtsichtgeräte entsprechend ausgereift.“
„Ich wusste gar nicht, dass Sie sich mit der Tiefseeforschung auskennen!“
„Oh, nun ich hatte eine Jugendliebe in der Meeresforschung und habe versucht, sie entsprechend zu beeindrucken,“ erwiderte er mit gequälten Grinsen. „Erfolglos im Übrigen.“
„Aber das stimmt, nicht nur unser Antrieb, auch unsere Sensoren könnten unter Umständen schädlich sein. Wir müssen sehr vorsichtig vorgehen. Wir sollten aktive Scans auf jeden Fall zunächst vermeiden.“
Die Kom-Anlage ertönte. + Madame, Sir, Quimby hier. Ich denke, wir haben die Nuss geknackt.+ Ein nicht genau identifizierbares Murmeln im Hintergrund, das von der romulanischen Wissenschaftsoffizierin stammte, veranlasste ihn, umzuformulieren: + Das Problem des statischen Hypersubraumfeldes scheint gelöst. CEO Northal hat eine Simulation vorbereitet. Wenn Sie sich in der Astrometrie einfinden möchten?+
„Wir sind schon auf dem Weg.“
„Quimby hätte sich ja mit dem früheren Navigator der Picard, Howy, gut verstanden,“ bemerkte ich auf dem Weg zum Lift. „Der hatte auch immer so eine flapsige Ausdrucksweise.“
„Was ist eigentlich aus ihm geworden, nachdem er die Sternenflotte verlassen hatte? Haben Sie noch Kontakt?“
„Soweit ich weiß, ist er bei Rollo Vegas Taxiservice eingestiegen und hat eine eigene kleine Firma auf der Route zum Andromedanebel eingerichtet. Charlie traf ihn vor einigen Wochen zufällig auf dem Weg zu einer Konferenz.“
*** Nächster Tag / Auf der Brücke ***
Um unsere sprichwörtliche Taucherglocke „abzusenken“, waren nicht nur genaueste Berechnungen und mehrere Simulationen notwendig gewesen. Es hatte sich herausgestellt, dass unsere Antriebsgondeln entsprechende Zusatzstabilisatoren benötigten, um unter diesen Bedingungen ein Warpfeld stabil zu halten.
Glücklicherweise war auf der Picard ein neuartiger industrieller Replikator eingebaut werden, der eigentlich zur Entwicklung von genau angepassten Fahrzeugen bei Außenmissionen dienen sollte. Aber er taugte ebenso gut, die beiden Stabilisatoren zu fertigen. Nach der üblichen Stabilitätsprüfung wurden sie von CEO Northal und einem Mitglied seines Teams in einer EVA angebracht wurden. Nun hatte unser Schiff vielleicht seine Eleganz verloren, aber dafür waren wir bereit für eine Entdeckungsreise ganz neuer Art.
Gespannt saß ich auf meinem Beobachterplatz auf der Brücke, während Sokar den Befehl zum „abtauchen“ gab. Ich sah einige kurze Lichtblitze auf dem Schirm, aber ansonsten blieb es unspektakulär. Wären nicht die Meldungen von T’Kalahn von der Wissenschaftsstation gekommen, wie weit wir in die Subraumschichten vorgedrungen waren, hätte es ausgesehen, als ob wir unsere Position gar nicht änderten.
„Ziel erreicht,“ verkündete T’Kalahn schließlich und verschränkte die Arme hinter dem Rücken. „Passivsensoren erfassen keine ungewöhnlichen Aktivitäten. Energieniveau statisch.“
„Alle Systeme der Picard stabil,“ meldete Quimby und lehnte sich in seinem Sitz nach vorn, als könne er mit Sehkraft allein das Undurchdringliche durchdringen.
Vielleicht war unser Zusammentreffen auch ein seltener Zufall gewesen, überlegte ich. Im Einvernehmen mit Sokar hatten wir eine Sondierungsforschung von maximal zwei Tagen eingeplant. Die konnten lang werden, falls sich absolut nichts tat. Fanden wir keine weiteren Anzeichen einer Lebensform, wollten wir zunächst Bojen aussetzen. Ich hatte den Forschungsrat der Föderation informiert, und vermutlich würde dann erst einmal auf weitere Hochgeschwindigkeitsflüge verzichtet werden, ehe Gewissheit über möglichen Schaden herrschte.
Plötzlich hörte ich ein leises Zischen aus Mort Caldreds Richtung. „Da ist etwas,“ flüsterte er. „Wie ein leichtes… Vibrieren.“
„Die Sensoren konnten nichts erfassen.“
„Jetzt ist es wieder vorbei. Aber ich konnte es ganz klar wahrnehmen. Es lief durch das ganze Schiff, wie eine Art Welle.“
|
|
|
| Rasende Riesen / Log 4/ LaSalle / NPCs |
|
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jun-Fri-2025, 11:39 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
|
 |
USS Picard B / Meetingraum
CEO Northals Blick haftete auf dem Holoutput der Mikrodrohne, welche in die Nähe der biologischen “Anomalie” , wie XO Quimby die Materie im Bussard-Kollektor genannt hatte, frei schwebte.
No: Heisenbergkompensator aktiv, Frequenz angepasst.
LaSalle kratzte sich am Kinn.
LS: Mhmm, die Frequenz des Kompensators auf die Frequenz der Materie anzupassen ist eine Sache. Aber wenn dies wirklich ein Rückstand einer, im Transwarp-Bereich existierenden Lebensform ist, dann haben wir es evtl. auch mit einer Subraum-Varianz zu tun, wenn auch nur im Mikro-Cochran-Bereich. Und das ist eine ganz andere Geschichte.
XO Quimby grinste.
Qu: Nun seien Sie doch nicht so pessimistisch, Sir. Wird schon schiefgehen.
Sokar räusperte sich.
So: Gerade dies sollte nicht passieren.
No: Anpassung durchgeführt. Kompensatorfeld ist jetzt snychron mit den Werten der Fremdmaterie. Es muss jedoch schnell gehen, das Feld kann ab Start des Beamprozesses nur für 30 Sekunden stabil gehalten werden.
Sareth gab einen Brummlaut von sich.
Sa: Wir werden das Material direkt in ein Antigrav- sowie ein angepasstes Subraumfeld unterhalb eines Abschirmfeldes beamen. Ich werde die Krankenstation sofort instruieren.
2 Minuten später gab Sareth grünes Licht und der Beamvorgang begann.
No: Vorgang abgeschlossen. Materie im Abschirmfeld.
Sa: Soweit so gut.
Einige Minuten vergingen.
Sa: Nun gut, Scheint ja alles korrekt verlaufen zu sein.
Qu: Sehen Sie, alles OK
LaSalle blickte Quimby skeptisch an.
LS: Abwarten und Tee trinken.
So: Warum Tee, Sir?
In diesem Augenblick meldete sich CMO Illiz.
Il: Fleet-Admiral, Captain, Sie sollten sich das ansehen!
Sa: Wir kommen rüber.
----------------------------------------------------------------------------------
Ortswechsel:
USS Picard-B / Krankenstation
Unter dem kaum sichtbaren Abschirmfeld war eine, etwa 5x10 cm große, rauchgraue Substanz zu erkennen, welche leicht vibrierte. Dies war jedoch nur ein optischer Effekt, hervorgerufen durch das Kompensationsfeld eines Subraum-Emitters.
CMO Illiz hatte ein Scanner-Holo aufgerufen und schien überaus fasziniert zu sein.
Il: Äußerst interessant. Es ist tatsächlich so etwas wie eine Spur einer Lebensform. Soweit die Scanner dies erfassen können, besteht diese Materie zu 60% aus Silizium, 20% Bor und, man höre und staune aus 10% 2.5.6-Dilizium-2.:.1-Diallosilikat-1:2:1-Heptoferranid . Die restlichen 10% sind unbekannt. Es finden sich Überreste eines Energieabbaus auf der Oberfläche der Materie, welche mich an Stoffwechselprodukte erinnern.
Sareth schüttelte den Kopf.
Sa: Haben Sie so etwas wie DNA-Spuren entdecken können?
Il: Bis jetzt nein. Die Tiefenscans laufen noch, aber so wie es aussieht, gibt es bei dieser Materie so etwas wie eine DNA NICHT. Das Ganze ist auch weniger ein Teil eines Organismus, gleich welcher Art, sondern eher eine Art Rückstand, oder Absonderung.
Quimby grinste.
Qu: Wir sind also auf einer Art Schleimspur einer Hyperraumschnecke ausgerutscht?
Il: Kann man so sagen.
Qu: Na toll. Evtl sehen wir dann noch eine Hyperrraumschlange.
LaSalle gab ein Hüsteln von sich.
LS: Mr. Quimby, ich begrüße ja Ihren Humor, aber der ist hier und jetzt nicht angebracht!
Sa: Nun evtl. sollten wir zu dem Punkt zurück fliegen, an dem der “Konrakt” stattgefunden hat und uns dort einmal umsehen.
Sokar nickte.
So: Ich werde den Antrieb instandsetzen lassen. Wir können in ca 18 Stunden vor Ort sein und dann das Gebiet scannen.
Sa: Sehr gut,
LS: Eventuell finden wie dann etwas in Ihrem Sinne, Mr Quimby.
Qu: Nur wenn es sich um Weinbergschnecken handelt, Sir.
|
|
|
| Rasende Riesen - Log 3 Sareth |
|
Geschrieben von: Sareth - May-Mon-2025, 05:17 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
|
 |
*** USS Picard B / Quartier Admiral T’Khellians***
Ich hatte eine Verbindung zu General Van Sorel im Prokyon-Sektor hergestellt.
….“wie ich sehe, lebt es sich gut als General,“ scherzte ich – denn hinter ihm war das deutliche Ambiente eines Standardzeltes der MACO-Bodentruppen zu sehen.
Er grinste. „Ich bin drei Jahre vor der Pension, und ich wollte mir noch mal was gönnen! Ist auch gar nicht so übel hier. First Level-Testareal, das bedeutet, dass wir all die feinen neuen Sachen bekommen, die in der Technikabteilung des Oberkommandos so ausgeheckt werden. Aber da alles Top-Secret ist, muss man für die Bewegung jedes Staubkorns auf dem Schreibtisch drei Anträge stellen, mit den entsprechenden Authentifizierungprozeduren… Naja, Sie wissen, nichts hasse ich mehr als die Bürokratie. Da wünsche ich mich manchmal auf den Posten auf Unity One zurück.“
„Obwohl die Phyleilani einen mit ihrer Akribie auch ganz schön beschäftigen können…“
„Und ob. Aber Sie haben mich sicher nicht angerufen, um über die gute alte Zeit zu plaudern. Wie ich Sie kenne, steht wieder mal das Schicksal des Universums auf dem Spiel?!“
„Nun, ganz so schlimm ist es nicht, hoffe ich wenigstens.“ Ich berichtete von den Geschehnissen.
Van Sorel zog eine Grimasse. „Ah… ein Wildunfall sozusagen, bei zu schnellem Fahren.“ Ich schaute wohl verdutzt, denn er winkte ab und fuhr fort: „Das Problem ist momentan, dass ich hier ein Manöver habe, und jeder Dockingplatz besetzt ist. Morgen kommen noch Vertreter von der Dritten Flotte, es stapelt sich. Ich würde gern helfen, habe aber frühestens in vier Tagen Kapazitäten auf der Prokyonstation.“
„Wir können ohnehin nicht so schnell fliegen, wir mussten den Kollektor sicherheitshalber offline nehmen. Laut CEO ist nur eine Maximalbeschleunigung von Warp 5 möglich.“
Er warf einen Blick auf die Koordinaten, die meine Transmission mitgesendet hatte. „Also in etwa drei Tagen. Ich sehe, was ich tun kann,“ versprach er. „Vielleicht hilft es, wenn ich Namen wie T’Khellian und LaSalle fallen lasse…“ Er grinste wieder und nahm einen Schluck aus seinem antik wirkenden Blechbecher. Die Grundausrüstung für Truppen im Feld hatte sich wohl seit Jahrhunderten nicht wirklich geändert.
*** Briefingroom ***
Wissenschaftsoffizierin T’Kalahn wies auf die Holomatrix in der Mitte des Tisches, in der eine atomare Struktur langsam rotierte. „Das ist die Konfiguration unserer Außenhülle,“ erläuterte sie. Dann aktivierte sie einen tragbaren Emitter, stellte ihn daneben. Auch er zeigte eine komplexe atomare Struktur, die sich auf den ersten Blick nicht von jener in der Mitte des Tisches unterschied. Zwei rot markierte Bereiche zeigten aber auch dem unerfahrenen Betrachter an, dass hier etwas nicht war, wie es sein sollte.
„Und DAS ist die Struktur, die sich in unmittelbarer Nähe des abgeschirmten Bussardkollektors befindet. Was auch immer da mit uns kollidiert ist, es hat die Struktur unserer Außenhülle auf atomarer Ebene signifikant verändert.“
„Und das ist nicht alles,“ schloss CEO Northal, ein bulliger, eigentlich etwas zu wohlbeleibter, Mensch an. „Die Struktur verändert sich weiterhin. Es ist wie eine Art Säure… schlechter Vergleich, aber so ähnlich auf submolekularem Niveau.“
„Ich vermute, dass es an der unterschiedlichen Phasenmodulation liegt. Das unbekannte Objekt, das sich ja offensichtlich in einer extrem tiefen Subraumschicht befand, muss eine abweichende Phasenmodulation gehabt haben, schon um sich dort gegenläufig zu unserem Transwarpkanal bewegen zu können.“
Captain Sokar nickte. „Eine faszinierende Hypothese… Und wie rasch schreitet diese beobachtete Veränderung fort?“
„Das ist schwer zu prognostizieren. Wir haben noch nicht genug Daten.“
„Und ich würde auch von einer längeren Beobachtung abraten,“ fuhr Northal fort. „Offensichtlich ist unser Isolierfeld nicht in der Lage, diese fremde Materie ausreichend abzuschirmen. Das gefährdet die Integrität der Hülle. Dieses Etwas sollte dort weg, so rasch es geht.“
„Nun.“ XO Quimby räusperte sich. „Das ist ja der springende Punkt, das wir da nicht rankommen, ohne eine Werft.“
„Können die Transportersensoren die Materie nicht punktuell erfassen?“ fragte ich.
„Im Prinzip ja,“ antwortete Northal. „Natürlich. Wenn es sich um Material aus unserem Normaluniversum handeln würde – kein Problem. Aber da wir eine abweichende Phasenmodulation vermuten, könnte ein Transportvorgang zur Zerstörung der Materie führen. Und auch zu einer unvorhersehbaren Kettenreaktion mit UNSERER Materie. Das ist zu riskant. Wir könnten die Parameter für den Transport erst während des Transportvorgangs bestimmen, und selbst der Bruchteil einer Nanosekunde könnte zu viel Abweichung sein.“
Die Ferenginavigatorin schob ihren wuchtigen Kopf nach vorn. „Es sei denn…es sei denn…“ dachte sie laut, „wir schleusen vorher eine Mikrodrohne mit Heisenbergkompensator ein, die die Veränderungen direkt an den Transporter leitet.“
„Interessante Idee,“ meinte Sokar. „Das könnte in der Tat möglich sein.“ Die Frage, wie sie darauf gekommen war, stand ihm trotz stoischer Miene ins Gesicht geschrieben.
Sie kam ihm zuvor, und ich hatte den Eindruck, dass ein klein wenig Stolz mitschwang, trotz allem: „Mit dem Trick hat mein Großcousin mütterlicherseits den Banktresor auf Ilfco geknackt.“
Diesmal zog Rufus LaSalle eine Braue hoch. „Ja, interessant, in der Tat.“
Es klang, als hätte er einen "Cold Case" im Kopf zu der Angelegenheit...
Der CEO hatte einige Daten in sein Padd getippt und sah nun wieder auf. „Wir müssten ein paar virtuelle Tests machen auf jeden Fall. Aber ich denke, ja, das wäre möglich.“
|
|
|
| Rasende Riesen / Log 2 / LaSalle / NPCs |
|
Geschrieben von: Robert Vandenberg - May-Sat-2025, 09:36 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
|
 |
USS Picard B / Brücke
Die Picard B bewegte sich noch immer im sogenannten Hyper-Transwarp. So hatte Commander Quimby, der derzeitige XO der Picard B, den Flugmodus genannt. So spektakulär die derzeitige Reisezeitersparnis auch war, so unspektakulär war der Ausblick in den freien Raum. Alles was man erkennen konnte, war ein dunkelgrauer Tunnel, durch den die Picard sich fortbewegte.
Die Stimme der Ferengi-Navigatorin Vag war jetzt zu hören.
Va: Erreichen die L’Rotha-Station in ca....31 min.
Captain Sokar zog eine Augenbraue hoch.
So: Faszinierend. Damit erreichen wir die Station 16 Stunden früher als im Transwarp-Flug.
Quimby grinste.
Qu: Und wir haben noch nicht einmal die maximale Leistung des Systems erreicht.
31min. später erreichte die Picard die L’Rotha-Station im Nachbarsystem von Ch’Rihan. Die kleine Delegation an Wissenschaftlern, welche auf die Picard gewartet hatte, waren offensichtlich über die frühe Ankunft der Picard überrascht, Und auch die Prokunsulin S´thar war wohl so überrascht, daß sie glatt ihre Rede vergaß. So paste es in Bild, daß der “Turnaround” nur 30 min. dauerte und die Picard, die Crew erweitert um die romulanische Wissenschaftlerin t´Malsin , sich wieder auf den Rückflug machte.
Kurz nachdem die Picard wieder auf Transwarp gegangen war, meldete sich Quimby.
Qu: Ich habe mich mit unserem CEO unterhalten. Wir könnten noch mehr Leistung aus dem Antrieb holen, wenn wir die Pulsfrequenz der Initiatoren um 2,5 Ghz erhöhen und den Laminareffekt des Hyper-Transwarp Feldes erhöhen. Das SiF/TDF-Feld würde dies problemlos kompensieren können. Die Integrität wäre nicht gefährdet.
Sokar schien zu überlegen.
So: Ist sich CEO Northal da sicher?
Qu: Er hat mir dies mehrfach versichert.
So: Nun CEO Northal ist in Kontakt mit der Werft. Weisen Sie ihn an, die Anpassungen durchzuführem
Qu: Aye Sir.
Sokar blickte zu Sareth.
So: Mam?
Sa: Keine Einwände. Sollten die Initiatoren überlastet werden, fallen wir nur auf Standard-Warp zurück.
10 min. später hat CEO Northal das System angepasst. Sokar gab sein OK zum Sprung in den Hyper-Transwarp.
So: Sprung durchführen!
Die Navigatorin nickte und aktivierte das Zusatzsystem. Auf dem Holo-Screen leuchtete ein dunkelblauer Punkt auf, mehr war nicht zu erkennen. Dafür war jetzt Quimbys Stimme zu hören.
Qu: Wow, der Bock geht ab, wie ein geölter Blitz. Wir sind jetzt bereits 65 % schneller, als beim Hinflug. Bei dieser Geschwindigkeit könnten wir den Delta-Qaudranten in 1 Monat durchqueren.
Sokar wirkte verwirrt.
So: Das ist unlogisch, Commander. Ein Blitz ist häufig das Aufleuchten erhitzter Gase durch eine elektrische Entladung. Eine Entladung kann nicht mit einem Schmiermittel, gleich welcher Art, beschleunigt werden.
LaSalle grinste.
LS: Und es zu versuchen, würde wirklich zu einem elektrisierenden Erlebnis führen.
So: Sir, korrekt Sir.
Qu: Nun Sirs, das war eine Metapher.
So: Ich verstehe.
LS: Der Vorteil dieses Antriebs scheint auf der Hand zu liegen.
Sokar blickte auf seine Hände, schwieg aber.
2 min später hatte die Picard ihre Höchstgeschwindigkeit erreicht.
Va: Maximum-Output erreicht. Fluglage stabil. Erreichen Föderationsgebiet in 13 min.
LS: Wir sind derzeit über 180 min. vor unserem Zeitplan.
So: Eine produktive Entwicklung.
Die Picard befand sich seit 30 min. im HTW Flugmodus und eine gewisse, professionelle Langeweile hatte sich auf der Brücke breit gemacht. Ein fast schon schläfrige Stimmung.
Sareth ging einige Berechnungen durch, LaSalle schien seine Nachrichten zu lessen, Quimby pfiff vor sich hin und selbst Sokar schien sich zu langweilen. Und diese Ruhe wurde plötzlich durch Mort Caldred unterbrochen, welcher aufgesprungen war und laut “ACHTUNG” gerufen hatte.
Auf dem Screen war für den Bruchteil einer Sekunde, ein dunkler Schatten zu sehen, dann dröhnte der Annäherungsalarm los.
So: Notstopp. Sofort!
Die Brückencrew arbeitete schnell und konzentriert. 1 min. später lag die Picard bewegungslos im freien Raum. Sokar meldete sich.
So: Bericht.
Qu: Keine Schäden. Antriebsplasma ausgeblasen. System auf cold-standby.
So: Mr. Caldred. Erklären Sie bitte Ihren Warnruf.
Mo: Nun, Sir, ich habe etwas im Warpflow gespürt. Ich kann es nicht erklären. Eine Art...Aufwallung.
Qu: Oh wir haben eine Störung im Fluss der Macht gespürt. Disturbance in the force.
Für diese Bemerkung fing sich Quimby einen bitterbösen Blick von LaSalle ein. Doch die Meldung der Wissenschaftsoffizierin t´Kalahn , rettete Quimby vor LaSalles Standpauke.
tK: Captain, Sensorik meldet Material am Einlassgitter des linken Bussard-Kollektors. Computer hat die Schutzklappe des Kollektors geschlossen. Material ist eingeschlossen und abgeschirmt, Kollektor deaktiviert.
So: Welche Art von Material?
tK: Sir, laut den Sensoren handelt es sich um biologisches Material. Unbekannte Form. Evtl. sind wir mit etwas zusammengestoßen.
Sa: Das ist unmöglich. Wir waren im Trans-Warp.
So: Ist es möglich, an das Material heranzukommen? Zu prüfen, ob es sich wirklich um biologisches Material handelt?
Qu: Nein Sir. Nicht per EVA-Einsatz und auch nicht von innen. An das Material heran zu kommen, ist nur in einer Werft möglich.
Sa: Bevor das Zusatzsystem wieder in Betrieb genommen werden kann, muss hier eine Untersuchung erfolgen.
So: Sehr wohl, Mam.
LaSalle zog sein Padd zu Rate.
LS: Mhm, die nächste Werft ist auf Prokyon Prime.
Qu: Das ist nicht gut, Sir. Die Werft auf Prokyon Prime ist unter der Kontrolle des Marine Commands. Sternenflotten-Schiffe dürfen diese nicht anfliegen. Zumindest nicht ohne vorher einen Berg von Papierkram ausfüllen zu müssen.
LaSalle grinste böse.
LS: Oh das lässt sich ändern. Der frisch ernannte Leiter des Marine Commands ist ein gewissser General Jos VanSorel.
Sareth musste lächeln.
Sa: Oh um VanSorel kümmere ich mich persönlich. Admiral LaSalle, hätten Sie evtl. die Güte , sich um die lokalen Behörden zu kümmern?
LS: Aber mit dem größten Vergnügen, Madame.
Sa: Lassen Sie uns der Sache auf den Grund gehen. Gründlich!
|
|
|
| MISSIONSSTART Rasende Riesen (RR) |
|
Geschrieben von: Sareth - May-Fri-2025, 01:38 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
|
 |
*** San Francisco / Sternenflotten-Oberkommando / Büro von Admiral t’Khellian ***
Nach der anstrengenden Rettungsmission der Feynman und ihrer Crew hatte ich mir ein paar Wochen Urlaub gegönnt. Gemeinsam mit Charlie war ich in einem historischen Campingmobil durch den Westen der ehemaligen USA gereist. Dort, zwischen atemberaubenden Felsformationen, die die Natur mit Künstlerhand geformt hatte, schien die Zeit stehen geblieben. Der Wind raschelte in den Zweigen der alten Pinien und Wacholderbüsche, die sich in erdgefüllten Nischen anklammerten. Die Sonne glänzte im Morgentau auf den Nadeln der Kakteen. Einsam und erhaben zugleich erstreckten sich die alten Straßen oft von Horizont zu Horizont, noch immer meist entfernt von allen größeren Ansiedlungen.
Ich hatte während meiner Karriere bei der Sternenflotte schon viele exotisch-schöne, atemberaubende Plätze gesehen, aber hier auf der Erde, oder auch auf Romulus, das war etwas Besonderes. Man fühlte seine Wurzeln, seine Verankerung in den Elementen der Heimat. Zeit, um zur Ruhe zu kommen, ehe der „Büroalltag“ einen wieder in Beschlag nahm. Und so großartig sich ein Büro im Oberkommando der Sternenflotte auch anhörte, es blieb ein Schreibtisch (zugegeben mit einem grandiosen Ausblick auf die Golden Gate!) aber eben auch mit langwierigen, langweiligen bürokratischen Dienstaufgaben.
Erwartungsgemäß hatten sich in meinem Postfach Unmengen von Nachrichten angehäuft. Da war zum Beispiel die (wiederholte) Aufforderung unseres Sicherheitsbüros, an einer Schulung zur Absicherung der Kommunikatoren teilzunehmen, die in der letzten Zeit mehrfach gehackt worden waren. Von Spaßvögeln zum Glück, und nicht von Terroristen. Das war natürlich wichtig, andererseits wurden sie nun schon mit DNA-Verifizierung auf den jeweiligen Träger eingestellt…
Meine Augen blieben an einer Dienstantrittsanzeige hängen. Rufus LaSalle war zum Leiter der DIA befördert worden! Also hatte es meinen alten Gefährten aus Saipan-Tagen nun doch „erwischt“! Ich konnte mir vorstellen, wie begeistert er davon war. Nun, das war unweigerlich der Lauf einer Sternenflottenkarriere – wenn man einen guten Job machte. Machte man einen weniger guten, wurde man vielleicht irgendwo auf einer drittklassigen Basis geparkt. Kommandos über Schiffe waren uns immer nur eine Zeitlang vergönnt.
Während ich darüber nachsann und beiläufig einige Dokumente auf den bereitliegenden Padds mit der elektronischen Unterschrift versah, erreichte mich eine weitere Nachricht: die USS Picard-B, die monatelang mit einem experimentellen neuen Antrieb ausgerüstet worden war, sollte ihren Testflug antreten. Ich war eingeladen, als Beobachterin teilzunehmen!
Nun beruhte der Antrieb zu einem Teil auf einem von mir verfassten Aufsatz über die Einsatzmöglichkeiten von quantenverschränkten Tachyonen. Auf das Phänomen waren wir damals mit der Saipan gestoßen, noch zu meiner Zeit als Wissenschaftsoffizierin, und jahrelang hatte es in der Abteilung für Temporale Physik entsprechende Forschungen und Feldtests gegeben. Die hatte ich allerdings mangels Zeit nur noch am Rande verfolgt. Nun, das versprach interessant zu werden! Vor allem war es eine Gelegenheit, die Schreibtischbürokratie für ein paar Tage wieder hinter mir zu lassen… In zwei Wochen sollte der Testflug sein, genügend Zeit, um in meinen Terminkalender entsprechend zu schieben.
*** Zwei Wochen darauf / USS Picard-B / Brücke***
Mit einem kaum hörbaren Zischen glitten die Türen des Turbolifts zur Seite und ich trat auf die Brücke. Seit dem letzten Refit hatte es an der Innenausstattung nur geringfügige Änderungen gegeben. Beinahe organisch anmutend gruppierten sich die geschwungenen ergonomischen Konsolen am den Captains Chair in der Mitte der Brücke. Der Ton der Wandvertäfelung war eine Spur wärmer und kontrastierte mit den Holoanzeigen über den einzelnen Konsolen. Vorn am Platz des Navigators glomm das immersive Hologramm in Standby und wartete auf den entsprechenden Befehl, um sich um den Navigator zu entfalten.
Dieser war ein Ferengi, wie unschwer zu erkennen war, und ein weiblicher dazu, was die Ohrringe verrieten. Es gab nur sehr wenige Ferengi in der Sternenflotte, höchstens eine Handvoll. Ich war gespannt, welche Geschichte hinter ihrer Karriere steckte – wenn sie denn bereit war, sie später in der Kantine vielleicht zu teilen.
Von der alten Crew erkannte ich Sicherheitschef Mort Caldred, der wie immer irgendwie zu groß für seine Umgebung wirkte, obwohl seine Station an seine Physiognomie angepasst worden war. Der Schwanz mit der pfeilförmigen Spitze ruhte elegant über der Sitzlehne. Caldreds Gesichtsschuppen hatten sich leicht violett verfärbt, ein Zeichen für die sonst nicht merkbare Anspannung. Wie ich wusste, war auch CMO Illiz an Bord, der vierarmige und vieräugige Zevarroide.
Im Captains Chair saß Sokar mit geradem Rücken, ohne die Lehne zu berühren, und nahm fokussiert den Preflight-Check vor. Ich hatte nur ein paar kurze formelle Worte mit ihm wechseln können. Soweit ich wusste, hatte unterdessen auch einer seiner Söhne an der Sternenflottenakademie die Ausbildung begonnen. Die übrigen Crewmitglieder kannte ich nicht – beziehungsweise nur aus einem kurzen Blick in die Personalakte. An der Wissenschaftsstation stand eine junge Romulanerin in Ereinns-Uniform, wohl wieder eine Austauschoffizierin. Den Sessel des XO besetzte ein Mensch, und auch an der Komkonsole saß ein Terraner.
Einen weiteren Beobachtungsplatz im rückwärtigen Bereich nahm kein anderer als der neue Chef der DIA, Rufus LaSalle, ein. Sein Auftauchen hatte irritierte Blicke zur Folge gehabt. Was wollte er hier? Gab es Missstände, Unlauterkeiten, dunkle Machenschaften an Bord. Er hatte die Befürchtungen mit einem sarkastischen Lächeln quittiert und erklärt, dass es die ja vielleicht gäbe, er diesmal aber nur eine Gelegenheit ergriffen hatte, noch einmal dem Schreibtisch zu entfliehen. Sein offizieller Auftrag lautete die Prüfung der Tauglichkeit der neuen Antriebsmodifikation für die Fregatten der DIA.
Die letzten beiden Dockingklammern waren gelöst. Die letzten Inspektionsdrohnen hatten ihren Flug abgeschlossen. Von der Flugleitung auf Utopia Planitia kam das finale „GO!“ Mit einem halben Impuls begann sich die Picard-B langsam aus dem schützenden Nest der Wert 5 heraus zu bewegen. Unser Testflug sollte uns bis zur romulanischen L’Rotha-Station im Nachbarsystem von Ch’Rihan führen, wo uns ein Team von Wissenschaftlern und eine kleine Politikerdelegation erwartete – mit den üblichen Reden für solche Fälle natürlich. Der Prätor selbst würde nicht dabei sein, da er gerade mit einer diplomatischen Krise zu den Breen beschäftigt war. Aber die Prokonsulin hatte ihr Kommen angesagt.
Entlang unserer Route befanden sich Messbojen, die exakt unsere Zeit protokollieren sollten. War der Flug in der vorgesehenen Zeit absolviert, konnte der neue Antrieb subraumschonender als bisheriger Transwarp eingesetzt werden.
Soeben hatten wir die Außengrenze des terranischen Sonnensystems überquert. Captain Sokar befahl die Aktivierung des Warpantriebs. Kurz darauf waren wir auf Warp 7. Die sichelförmige Zusatzkomponente an den Gondeln wurde ausgefahren und der Accelerator eingeschaltet. Ein leichtes Zittern durchlief das Schiff, als wir schneller als üblich den nächsten Warpfaktor erreichten. Mort Caldred, dessen Spezies Veränderungen im Warpfeld fühlen konnte, verengte kurz die Augen, entspannte sich aber sogleich wieder, noch ehe von der Technik die Meldung der erfolgreichen Kompensierung des Feldes kam. Also war alles in Ordnung. Strukturelle Integrität und Deflektor befanden sich innerhalb des grünen Bereiches.
Mit ruhiger Stimme befahl Sokar die Einleitung der nächsten Stufe. Über den Hauptschirm huschte ein kurzes Flimmern, dann schalteten die Sensoren in Kompensation und wir waren im Transwarp. Unsere Ferenginavigatorin bestätigte die Passage der ersten Boje. Ich konnte auf meinem Armlehnenbildschirm simultan zu Sokar den Status verfolgen. Automatisch sendete die Picard-B den Ping zur nächsten Boje, das Antwortsignal traf ein.
An der Komkonsole gab es kurz ein Alarmsignal, da unser Transmitter nicht mehr mit der Standardfrequenz der Relaisstationen übereinstimmte. Sokar ließ die automatische Kennungssendung deaktivieren, diesem Problem mussten wir uns später widmen. Nächste Boje. Bisher waren wir etwa 40 Minuten schneller, und umweltverträglicher!
„Maximalgeschwindigkeit erreicht,“ kam die Meldung aus der Technik.
„Alle Systeme arbeiten normal.“ Mort Caldreds Schwanzspitze wippte über der Konsole.
Rufus LaSalle warf einen kurzen Blick auf die Daten auf seinem Padd und nickte anerkennend. „Das sieht vielversprechend aus für unsere kleinen Fregatten, dann werden wir dem Schmugglerproblem endlich Herr,“ murmelte er in meine Richtung. Nächste Boje.
Ich dachte zurück an die Anfänge der Sternenflotte, an Captain Archers Enterprise. Welche Aufregung geherrscht hatte, als sie Warp 5 erreichen konnten. Ein echter Meilenstein. Und immer hatten neue Teams von Ingenieuren und Wissenschaftlern gearbeitet, um die Basis des Warpantriebs weiter zu verbessern und rascher die gewaltigen Distanzen im Weltraum überbrücken zu können. Die „Welt“ war dadurch zwar kleiner geworden, doch hinter dem Vertrauten öffneten sich immer neue Welten zur Erforschung. Selbst wenn einige Zusammentreffen nicht wünschenswert friedlich von statten gegangen waren und wir auch auf gefährliche Spezies getroffen waren – das Netzwerk unserer Kooperation hatte sich stets als tragfähig erwiesen. Nächste Boje. Wir würden weiterhin in neue Raumbereiche vorstoßen und neue Zivilisationen und Phänomene kennenlernen, die uns und sie bereicherten.
|
|
|
|