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KI Die Dritte - Romulaner...
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jul-Thu-2026, 11:20 AM
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BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Sun-2026, 08:52 PM
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BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Sun-2026, 08:51 PM
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BdZ Log 6 / LaSalle / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Mon-2026, 10:23 AM
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KI die ZWEITE
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
May-Sat-2026, 09:43 PM
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BdZ Log 5 - Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Thu-2026, 04:24 PM
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BdZ Log 4 / LaSalle / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Sat-2026, 12:00 AM
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Redneck Star Trek =)
Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Tue-2026, 11:33 AM
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Lifeblog von der ARTEMIS ...
Forum: *** Science News ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:46 PM
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KI bemüht
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:31 PM
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| BdZ Log 3 |
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Geschrieben von: Sareth - Apr-Sun-2026, 03:06 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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*** USS Picard / Bereitschaftsraum des Captains ***
“…Persönliches Logbuch Admiral T’Khellian, Acting CO USS Picard. Fortsetzen! – Wir sind seit fünf Stunden in den Zielsektor Caerna unterwegs. Es ist schon ein seltsames Gefühl, nach so vielen Jahren wieder einmal tatsächlich im Captain’s Chair zu sitzen, und nicht nur auf dem Platz des Missionsberaters zur Linken des Kommandanten! Rufus LaSalle sagte nach seinem Briefing, darauf müssten wir Urgestein von der USS Saipan ja eigentlich mit einem Glas romulanischen Ale anstoßen. Das werden wir vielleicht tatsächlich machen, aber erst am Ende dieser heiklen Mission… Zuerst werden wir jede verfügbare Ressource an Einfallsreichtum und Konzentration benötigen, da bin ich mir sicher.
Auf Jupiter Station ist noch ein Besatzungsmitglied zu uns an Bord gekommen, Prof. Dr. Capranyi, Betazoide, Dozent für Interreligiösen Dialog und Mitglied des Föderationsrates für Religiöse Fragen. Er ist sicher eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Ein kurzer Blick in das Register seiner Veröffentlichungen reicht aus, um uns Sternenflottenpersonal – wie er uns nennt – das klar zu machen. Aber leider ist er eben auch eine Koryphäe in Sachen Arroganz und Exzentrizität. Rufus war der Meinung, dass zu viel Gelehrsamkeit leider oft den Blick auf die Lösungen eher versperrte… Computer, Pause.“
Mein Blick schweifte zu zwei Darstellungen von Caerna Prime, eine Gesamtaufnahme, und ein Detail einer halb unter Wasser liegenden Ruinenstruktur. Sie waren etwa 80 Jahre alt und stammten von einem Survey-Team des Archäologischen Instituts der Sorbonne, die damals hier im Sektor Untersuchungen durchgeführt hatte.
Die meisten Informationen, die wir über den Planeten hatten, und die nicht von Alpha oder Beta Pavonis kamen, stammten aus dieser archäologischen Kampagne. Wenig später hatte ein Abkommen der beiden Planeten mit der Föderation weitere Forschungsaktivitäten untersagt. Die Föderation hatte sich ihrerseits verpflichtet, auf die Einhaltung des Vertrages auch von „Freien Archäologen“ aka Raubgräbern oder Expeditionen anderer Mächte zu achten. Entsprechende Beobachter- und Warnbojen waren platziert worden.
Mein Türmelder ertönte. Es war Rufus LaSalle. „Ich hoffe, ich störe nicht.“
„Nein, kommen Sie herein, ich hatte mein Logbuch ohnehin gerade pausiert.“ Ich wies auf die Sesselecke unter dem Fenster und warf beiläufig einen Blick auf die Zeit, die wir noch bis zum Zielgebiet benötigen würden. Etwas über eine Stunde.
LaSalle warf ebenfalls einen Blick auf die Holoprojektionen von Caerna Prime. „Wenn man die Planeten aus dieser Ferne beobachtet, erscheinen einem diese Konfliktsituationen immer noch absurder,“ sagte er. „Aber auf der Erde war es ja nicht anders.“
„Ja, viele Kulturen machen diese Phase in der Entwicklung durch. Aber in unserem Fall haben die Kontrahenten erst nach der Entwicklung des Raumfluges und nach dem Exodus diese feindselige Ausrichtung gegeneinander entwickelt. Dafür gibt es nur wenige Präzedenzfälle, laut Memory Alpha. – Möchten Sie ein Glas Tee?“
„Ja, danke. - So wie ich das sehe, hat es mit der Geschichte von Alpha Pavonis zu tun. Der Theokratie, die sich nach der iridianischen Pest dort an die Macht kam. Wenn sich ein Regime über die Feindschaft zu allen und allem anderen definiert und in der Abschottung das Heil sieht…“
„Das ist das grundlegende Problem. Sie haben ihr Narrativ geformt, das sie seit fast zweihundert Jahren in die Köpfe der Bewohner hämmern, und jeder der Fragen stellt, ist automatisch ein Feind, der nicht nur unglaubwürdig ist, sondern auch vernichtungswürdig. In der jetzigen Lage allerdings werden die eigenen Hardliner zu Feinden,“ überlegte ich. „Wenn sie mit ihren Siedlungsabsichten auf Caerna einen Krieg auslösen.“
LaSalle nickte. „Mir macht auch die befürchtete Einmischung auswärtiger Mächte ernsthafte Sorgen, was der OBH so vorsichtig ausdrückte. Wir wissen ja ziemlich genau, das Beta Pavonis mit dem Gedanken spielt, dem Ferengi-Konsortium beizutreten. Und das wäre für den Verkehr in der Region eine Katastrophe. Und Situationen wie unsere könnten diese Absichten natürlich beschleunigen.“
„Aber immerhin hat die Regierung von Beta Pavonis die Föderation um Vermittlung gebeten,“ antwortete ich.
„Die Frage ist, welche Macht die Regierung gegenüber den mächtigen Wirtschaftsinteressen überhaupt hat. Auf jeden Fall-„
Das Interkom signalisierte einen eingehenden Ruf von der Brücke. Ich öffnete die Verbindung. „T’Khellian hier, ich höre.“
+Die Langstreckensensoren erfassen zwei Schiffe, die sich uns nähern. Sie senden die Kennung von Alpha Pavonis.+
„Verstanden.“ Ich erhob mich, ebenso wie LaSalle.
„Es geht los!“
*** USS Picard / Brücke ***
Auf dem Hauptschirm formte sich gerade eine Gestalt, als wir die Brücke betraten. Allerdings blieb das Bild in einem undeutlichen Waberzustand. XO Quimby zog irritiert die Brauen zusammen und wollte sich schon an die Komtechnik wenden. Da ertönte die Stimme des Kontaktes: +Abgesandte der Föderation, Sie sprechen mit Zva Makuma. Unsere heiligen Regeln verbieten uns, Ungläubigen unser Gesicht zu zeigen. Es würde unsere Kraftlinien entweihen.+
„Hier spricht Admiral T’Khellian von der USS Picard. Ich danke Ihnen, dass—„
+Wir betrachten Ihre Anwesenheit als eine Einmischung in unsere internen Angelegenheiten. Verlassen Sie unverzüglich diesen Sektor.+
Nun, das war noch ruppiger, als wir es uns ausgemalt hatten! „Zva Makuma, wir möchten Ihnen und den Vertretern von Beta Pavonis eine Plattform bieten, um eine Verhandlungslösung zu erreichen. Blutvergießen und Zerstörungen an Ihrer gemeinsamen heiligen Stätte zu verhindern.“
+NICHTS ist uns und den Ungläubigen von Beta Pavonis GEMEINSAM! WIR fürchten keine Verluste, WIR fürchten kein Blutvergießen!+
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| BdZ Log 2 / LaSalle |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Mar-Sun-2026, 12:20 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Erde / San Francisco / HQ der Sternenflotte / Akademie / Hörsaasl 4
„das Grundkonzept der Dreifaltigkeit ist für viele noch immer ein schwieriges Feld. Sie müsssen hierbei verstehen, dass…“ Die Worte des Dozenten verschwammen zunehmend in LaSalles Geist. Seit 2 Stunden saß er hjer. Und das nur, um den Pflichtkurs „Theologische Konzepte innerhalb der Föderation“ zu absolvieren den OBH Sanderson den Mitarbeitern der Admiralität verordnet hatte. Normalerweise wäre so ein Kurs interessant gewesen, aber die Stimme des Dozenten hatte etwas einschläferndes, langweiliges und trotzdem nervtötendes. Und so kann es Rufus auch gerade recht, dass der Adjutant des OBHs plötzlich neben LaSalles Stuhl stand, aufgetaucht wie ein Geist aus dem Nichts.
LS: Ja?
Adjutant Gus Haltrant beugte sich zu LaSalle herunter und flüsterte LaSalle ins Ohr.
GH: Sir, Sie mögen bitte dringend zum Büro des OBH kommen.
LS: Und warum?
GH: Sir, das ist mir nicht bekannt. Es ist aber dringend.
LS: Ich versuche gerade, den vom OBH anberaumten Kurs „Theologische Konzepte innerhalb der Föderation“ zu absolvieren.
GH: Ich verstehe, Sir. Aber es ist von äußerster Wichtigkeit, dass Sie anwesend sind.
LaSalle erhob sich.
LS: Nun gut. Ich folge errötend Ihren Spuren.
Haltrant wirkte etwas verwirrt, führte LaSalle jedoch aus dem Hörsaal, vorbei an salutierenden Offizieren und zu einem der Schnellaufzüge. Die letzten Worte, welche Rufus aus dem Hörsaal noch wahrnehmen konnte, waren die Worte „…….welche wiederum den Glauben selbst symbolisieren. Bedenkln Sie bitte, dass…..“
LaSalle ahnte nicht, wie oft er noch an diesen Satz denken würde.
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Ortswechsel:
Erde / San Francisco / HQ der Sternenflotte / Büro des OBH / 30 min. später
Über dem Konferenztisch schwebte die rauchgraue Glocke der Abhörsicherung. OBH Sanderson schien sich extrem unwohl zu fühlen. Dies war auch verständlich, denn ihm gegenüber saßen an dem Konferenztisch nicht nur Sareth und LaSalle, sondern auch, etwas im Schatten, Verteidigungsminister Felix DeRaaf. Er wirkte etwas strenger und ernster, als Sareth ihn in Erinnerung hatte. Die Nickelbrille, welche sein Markenzeichen war und mittlerweile schon selbst einen kleinen Mythos darstellte, gab dem Gesicht etwas raubvogelartiges.
OBH Sanderson räusperte sich.
SD: Herr Minister , Fleet-Ad,iral t´Khellian, Admiral LaSalle. Dieses Treffen ist von höchster Brisanz und Wichtigkeit. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Sternenflotte.
DeRaaf hüstelte.
DR: Nicht nur der Sternenflotte. Nein eher der ganzen Föderation.
SD: Sicher Sir, sicher.
Sanderson wandte sich an Sareth.
SD: Fleet-Admiral. Die Lage auf Caerna Prime ist Ihnen bekannt?
Sa: Jawohl Sir.
SD: Ihnen auch, LaSalle?
LS: Bisher nicht, Sir.
SD: Oh, ich dachte, man hätte Sie informiert. Nun das wired Fleet-Admiral t´Khellian übernehmen.
DeRaaf begann, seine Briille zu putzen. Ein Zeichen von Verärgerung.
DR: Mister Sanderson, Admiral LaSalle wurde noch nicht informiert? Kurios. Nun wie auch immer, die Regierung verlangt in diesem Fall äußerstes Fingerspitzengefühl und Vorsicht. Und aus diesem Grund wurden Sie für diese Mission auserwählt, Fleet-Admiral t´Khellian. Ich verlasse mich auf Sie.
Sa: Ich werde mein Bestes geben.
DR: Dessen bin ich mir sicher.
Sanderson räusperte sich.
SD: Was Sie betrifft LaSalle, so ist es wichtig, dass die DIA dort einen Fuß in die Tür bekommt.
LS: Einen Fuß in die Tür….was meinen Sie damit genau, Sir ?
SD: Nun, es gibt Gerüchte, dass evtl. fremde Mächte die Situation ausnutzen können.
LS: Sir, wäre das nicht eher eine Angelegenheit für den Geheimdienst?
SD: Nun, es gibt da einige Umstände, welche es als geraten erscheinen lassen…..
DeRaaf warf einen Blick auf Sanderson und hob die Hand.
DR: Sagen wir es rundheraus. Wir stellen, seit einiger Zeit Ungereimtheiten innerhalb des Geheimdienstes fest. Deshalb hätte ich gerne, das Sie LaSalle, ein Auge auf die Angelegenheit halten.
LS: Nun, wenn ich weiß , worum es geht.
SD: Oh das werden Sie schon noch erfahre, LaSalle. Im Übrigen habe ich Einheiten der 3. Flotte in den Nachbarsektor verlegen lassen.
DeRaaf setzte langsam seine Brille ab.
DR: Sie haben bitte was?
Sd: Nur für den Fall, dass Fleet-Admiral t´Khellians Mission scheitern sollte.
DR: Mister Sanderson. Ich dachte, ich hätte mich klar genug ausgedrückt. Keinerlei Truppenverlegungen vor dem Ende dieser Mission. Und jetzt verlegen Sie Einheiten der 3. Flotte, bevor die Mission überhaupt begonnen hat?
SD: Reine Vorsichtsmaßnahme, Sir. Falls die Mission scheitern sollte.
DR: Vorsichtsmaßnahme, soso. Nun dann werde auch ich eine reine Vorsichtsmaßnahme hier durchführen. Fleet-Admiral t´Khelliian, Sie reporten für diese Mission persönlich an mich. Und nur an mich.
Sa: Verstanden Sir.
DR: Und Sie, Sanderson, halten die Füße still, bis ich Ihnen eine Anweisung gebe. Verstanden?
Sd: Jawohl, Sir.
DR: Gut. Und vorher informieren Sie Admiral LaSalle über die Vorgänge auf Caerna Prime . Und zwar umfassend.
Sa: Sir. Das werde ich übernehmen.
DR: Gut. Nun denn Madame t´Khellian, Stellen Sie Ihre Mannschaft zusammen. Handeln Sie diplomatisch, aber gründlich. Danke.
SD: Gut. Fleet-Admiral T´Khellien. Admiral LaSalle. Viel Glück bei dieser Mission. Wegtreten.
Sareth und LaSalle verließen das Büro. Die letzten Worte, welche Sie hörten, bevor sich die massiven Türen hinter Ihnen schlossen, war ein leises Grollen von DeRaaf.
DR: Und nun zu Ihnen, Sanderson…………………..
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| MISSIONSSTART Der Berg der Zwietracht (BdZ) |
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Geschrieben von: Sareth - Mar-Sun-2026, 09:23 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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*** Caerna Prime ***
Der Wind fegte Eiskristalle vom schneebedeckten Gipfel des Navant über die Klüfte seiner Abhänge, zwischen denen die ebenmäßigen Steinstrukturen kaum noch erkennbar waren. Nur aus der Luft waren Mauerreste und von Flechten überkrustete, korrodierte Metallelemente noch auszumachen. Doch nur die vierflügligen Havris segelten in dieser Höhe, und sie interessierten sich nicht für die Reste der alten Zivilisation. Der Großteil der imposanten Anlage, die Katapulte, von denen aus vor Jahrhunderten die Reisenden zu den Sternen aufbrachen, lag ohnehin unter den Sandbänken und der Wasseroberfläche des Sees in der Ebene verborgen. Von der verbliebenen eisfreien Fläche erhob sich gerade ein Havri mit mächtigen Flügelschlägen, einen Fisch im Schnabel. In einem weiten Bogen, die Luftströmung ausnutzend, schwebte er dann gen Süden, über die trutzigen Rundbauten des alten Klosters.
…
Tamran zog seinen schweren Wollumhang fester um die Schultern, während er mit einem Mitbruder auf die Dachterrasse des Tempels hinaustrat und der Wind sich ihnen entgegen stemmte. Das Tattoo auf seiner Stirn und die rituellen Narben auf seinem Unterarm wiesen ihn als Ältesten der Umkan-Gemeinschaft aus, auch wenn er mit seinen 80 Jahren noch relativ jung für dieses Amt schien. Doch seine Umsicht und die tiefe Kenntnis der religiösen Schriften hatte die Brüder bewogen, ihn zu wählen. Sein Blick folgte dem Flug des Havri.
„Es wird Sturm geben,“ sagte der zweite Mönch. „Bitten wir die Erhabenen, dass es der letzte Wintersturm für diesen Zyklus ist. Wir müssen bald mit dem Pflügen beginnen.“
„Der Sturm bereitet mir nicht so viele Sorgen wie sie…“
Tamran wies in die Ferne, wo sich eine kleine Rauchsäule erhob und etwas Fremdes inmitten der Einöde signalisierte. Mit dem Fernrohr, das auf dem Haupttempel montiert war, hatte er vor zwei Wochen die Zelte und Fertig-Behausungen in der Ebene entdeckt. Eine große Flagge wehte neben ihnen: die Flagge von Alpha Pavonis. Die Gestalten, die das Fernrohr zwischen den Behausungen ausmachte, waren von derselben Spezies wie Tamran, den Kamalek. Sie begannen ihre Tage mit demselben Tanz zu Ehren der Erhabenen wie die Mönche des Klosters.
Und doch empfand Tamran eine große Unruhe und Besorgnis. Navat war ein heiliger Ort, ein einsamer Ort, der niemandem gehörte, und auf den niemand seine Füße setzte außer den Angehörigen des Ordens.
„Sie sind eine Störung in den Linien der Kraft. Sie werden Unruhe und Streit bringen.“
„Wir sollten uns zu ihnen auf den Weg machen und mit ihnen reden. Sie sind Diener der Erhabenen wie wir,“ gab der Mitbruder zu bedenken.
„Das verstößt gegen die heiligen Regeln. Es würde unsere Reinheit beflecken. Ich muss darüber meditieren. Die Erhabenen müssen uns den Weg weisen.“
*** San Francisco / Presidio / Apartment von Admiral T’Khellian ***
Charlie und ich hatten anlässlich unseres Hochzeitstages eine kleine Reise ins Death Valley unternommen, wo der Frühlingsregen für ein überraschendes Blütenmeer gesorgt hatte. Nun war unsere kleine Transferkapsel wieder auf unserem privaten Landeplatz geparkt und wir hatten es uns nach einer Schalldusche im Wohnzimmer gemütlich gemacht.
Vom Fenster gegenüber der Couch konnten wir den Sonnenuntergang an der Golden Gate sehen – ein wirklich idyllischer Wohnort mit ebensolchem Ausblick! Ich freute mich jedesmal wieder, obwohl ich ja schon viele Jahre hier wohnte. Wir hatten kaum das Abendessen beendet und die Golden Gate und Sausalito hatten sich in nächtliche Lichterketten verwandelt, als mich ein Prioritäts-Komsignal erreichte.
Es war Admiral Da’Kshan vom Geheimdienst der Föderation.
+ Admiral T’Khellian, verzeihen Sie die späte Störung. Aber Ihre Expertise wird benötigt. + begann der Andorianer.
Ich bemühte mich, so dienstlich wie möglich auszusehen, trotz Bademantel. Es musste eine schöne Zeit gewesen sein, als es noch nur Audio-Kontaktmöglichkeiten gab, dachte ich kurz.
+… Sagt Ihnen Caerna Prime etwas? +
„Ich erinnere mich… eher dunkel, dass Jean-Luc Picard auf einem Galadinner einmal etwas erwähnte. Unschätzbare interessante archäologische Funde, aber gesperrt für die Föderation aufgrund religiöser Vorbehalte.“
+ Exakt. Es handelt sich um Heiligtümer der Kamalek, die heute auf den Welten Alpha und Beta Pavonis siedeln. Caerna Prime war nach einer kleinen Drift in der Umlaufbahn und größeren ökologischen Katastrophen verlassen worden, soweit wir wissen, vor 480 Jahren. Die Kamalek nahmen ihre gesellschaftlichen Spaltungen mit. Alpha Pavonis ist eine streng regierte Theokratie mit einem ‚Erlauchten Führer‘ an der Spitze, eine Mischung aus Papst und Imperator. Ich sende Ihnen genauere Informationen in diesem Moment… +
Mein Receiver signalisierte mit einem Aufleuchten das Eintreffen des Datenpakets. Ich bestätigte den Empfang, und Da’Kshan fuhr fort. + Trotz der Warpfähigkeit der Bewohner unterhält weder die Föderation noch andere Mächte diplomatische Kontakte zu Alpha Pavonis. Auf Beta Pavonis regiert ein demokratisch gewähltes Konsortium. Die Gesellschaft ist ausgesprochen laizistisch und materialistisch orientiert. Es dürfte für sich sprechen, dass Sie mit den Ferengi seit langem florierende Kontakte pflegen, aber erst vor drei Jahren ihre Fühler Richtung Föderation ausgestreckt haben – verzeihen Sie die Metapher. +
Er räusperte sich und warf einen Blick auf die Nachrichten, die sich in einem Holofeld auf dem Tisch befanden.
+ Nun, vor etwa einem Monat ist offenbar eine Gruppe religiöser Aktivisten von Alpha Pavonis nach Caerna Prime zurück gekehrt und hat dort ein Camp aufgeschlagen. Nach den Informationen, die uns von der Heimatwelt erreichten, ist es eine neue, ultrakonservative Sekte. Sie planen, eine permanente Siedlung zu errichten und vielleicht weitere Gefolgsleute nachkommen zu lassen. Die Regierung weiß wohl davon, und hat die Aktion nicht unterbunden. +
„Aber soweit ich mich erinnere, ist Caerna Prime neutrales Territorium….“
+ Genau DAS ist auch das Problem. +
Da’Kshans Fühler legten sich eng an seinen Kopf, während er fortfuhr. + Eine Patrouillenboje von Beta Pavonis registrierte die Aktivitäten, die den Verträgen der beiden Planeten widersprachen. Das Konsortium sendete eine formelle Beschwerde an den Erlauchten Führer, die ohne weiteres Ergebnis blieb – zumindest, was die Siedlergruppe auf Caerna Prima anbelangt. Daraufhin war man auf Beta Pavonis pikiert und schickte eine Polizeieinheit, um das Camp zu räumen. Was sie nicht erledigen konnten, da Alpha Pavonis vier Schiffe seiner Spezialtruppen schickte, um die bedrohten eigenen Bürger vor unberechtigter Gewalt zu schützen.+
Die Angelegenheit nahm den Lauf so vieler Konflikte auf so vielen Welten außerhalb der Föderation, dachte ich. Alles eskalierte. Und niemand dachte auch nur daran, für einen Moment inne zu halten und nach anderen Wegen zu suchen! Nein, beide Seiten schienen auf den Zwischenfall geradezu gewartet zu haben!
+…letzter Stand ist das offizielle Kommuniqué des Konsortiums, die Ilfrin-Passage zu blockieren. Das bedeutet nicht nur eine Blockade von Caerna Prime und Beta Pavonis, sondern der Handelsrouten, die dort verlaufen. Die Frachter müssten dann entweder durch romulanisches Territorium fliegen – und entsprechend Zoll zahlen -, oder durch den Caerna-Nebel, einer Mutara-Klasse. Die Föderation kann sich dort keinen Konflikt leisten. Weder wirtschaftlich, noch moralisch. Das sind Felix DeRaafs eigene Worte, und die Präsidentin sieht es nicht anders. +
„Also soll ich sehen, ob ich die Erfüllung des alten romulanischen Sprichworts ‚Wo die Religion herrscht, schweigt die Vernunft‘ abwenden kann? Ich danke für das Vertrauen, aber…“
+ Admiral, der OBH würde liebend gern die Dritte Flotte entsenden. DeRaaf hat darauf gedrungen, dass Sie zunächst alle diplomatischen Wege ausschöpfen. +
Ich ließ alles einen Moment lang sinken. Viel Zeit zum Nachdenken blieb in der Situation nicht, obwohl ich gern erst am nächsten Morgen meine Entscheidung gefällt hätte. Aber es stand zuviel auf dem Spiel. „In Ordnung, ich will sehen, was ich tun kann.“
Die Fühler des Geheimdienstadmirals bewegten sich in eine etwas entspanntere Position. +Ich danke Ihnen, auch im Namen von DeRaaf. Er wird sich sicher noch einmal persönlich melden. Sie werden mit der USS Picard reisen, als Kommandantin. Captain Sokar ist noch auf Vulkan zur Hochzeit seines Sohnes und würde nicht mehr rechtzeitig eintreffen können.+
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| Rasende Riesen Log 17 - Sareth |
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Geschrieben von: Sareth - Feb-Sun-2026, 08:15 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Antworten (1)
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*** USS Picard / Krankenstation ***
Dr. Illiz hatte CEO Northal auf die Krankenstation transferieren lassen. Nun, nach einer gründlichen Untersuchung, waren Captain Sokar, ich, LaSalle und XO Quimby in die Krankenstation beordert worden.
Northal lag auf einem Biobett, links und rechts und über ihm eine Dermalregenerationseinheit, die ein schwaches bläuliches Licht abgab. Für die Untersuchungen und Behandlungen hatte ihm der Doc ein Sedativ verabreicht, und so schlief er im Moment, als wir eintraten.
Illiz begrüßte uns und berichtete dann: „Ich konnte keine größeren oder permanenten Schädigungen feststellen. In ein paar Tagen ist er sicher wieder dienstfähig.
Am gesamten Körper Verbrennungen ersten Grades, vermutlich durch den Transportvorgang in Wechselwirkung mit der Isolierung des Raumanzugs entstanden. Erhöhte Serotonin- und Histaminwerte. Diese Hirnregionen der visuellen Rezeption,“ er wies auf eine holographische Anzeige über dem Kopfende, „weisen außergewöhnliche Aktivität auf, was ebenfalls auf einen erhöhten Streßpegel hindeutet. Die Werte normalisieren sich aber rasch.“
„Kann er gefahrlos aufgeweckt werden, Doktor?“ fragte Sokar. „Ich möchte wissen, ob das Schiff in irgendeiner Gefahr ist.“
„Ja, ich wollte das ohnehin in den nächsten Minuten tun.“ Einer der vier Arme des Arztes griff zum Reservoir mit den Hyposprays und nahm eines heraus, dass er dem CEO verabreichte.
Northals Augenlider zitterten, er schnaufte, stöhnte und öffnete dann die Augen einen Spalt weit. „Ahh, ich fühle mich wie nach der Erstsemesterparty an der Akademie… was…“ Er blinzelte wieder, öffnete dann endlich richtig die Augen und ließ den Blick über uns wandern. „Ist das… echt… oder eine Projektion… Bin ich wirklich… zurück?“
„Ja, und ob.“ Der XO klopfte ihm sanft auf die Schulter. „Jedes Molekülchen ist wieder in unserem Universum – falls du drauf gezählt hast, dass du dabei ein paar Pfunde loswirst.“
Northal verzog das Gesicht zu einem Grinsen. „Na warte, dafür wirst DU beim nächsten Holo-Kegelmatch büßen! – Aber im Ernst, ich dachte nicht, dass ich die Picard und Sie alle wiedersehe, da an der Luftschleuse….“ Er schnaufte nochmals und schüttelte den Kopf.
Dr. Illiz warf einen prüfenden Blick auf die Werte, um zu sehen, ob dem Patienten der Streß zu sehr zusetzte. Aber alles war im grünen Bereich.
„Können Sie genauer beschreiben, was geschehen ist, was Sie gesehen haben?“ fragte Sokar.
„Ehrlich gesagt, mir fehlen die Worte… so fremd war alles, Farben, Formen, eine ganz andere Existenzebene. Ich hatte das Gefühl, dass mein Geist außerhalb des Körpers schwebt. Wenn ich ein Künstler wäre, ein Maler… aber so. Es war, als ob ich an mehreren Orten zugleich war. Aber die Orte ähnelten keinen Welten, die ich bisher gesehen habe. Alles war im Fluss. Aber es ist eine hochentwickelte Kultur, vermutlich höher als unsere oder vergleichbarer Zivilisationen. Vielleicht ähnlich der Organier.“
„Haben Sie mit Ihnen kommuniziert?“
Northal nickte. „Auf eine eher telepathische Art. Oder… durch Bilder, nicht durch Worte, zumindest nicht durch Worte, die ich verstehen konnte.“
„Wir haben einen Datenstrom empfangen, der uns als Gefahr bezeichnete und uns vor Gefahr warnte. Können Sie uns dazu etwas sagen? Haben Sie irgendeine Bedrohung wahrgenommen?“ fragte ich.
„Nein… In keinem Moment. Aber ich bin nicht wirklich empathisch oder telepathisch veranlagt. Eine Gefahr für diese Wesen, ja. Soweit ich begriffen habe, benötigen Sie die Kommunikation durch die Subraumschichten hinweg, nicht nur zur Bewegung, sondern überhaupt um zu Leben.“
„Das deckt sich mit den bisher gesammelten Daten und Vermutungen.“
„Sie sind zwar einzelne Lebewesen, aber gehören gleichzeitig zu einer großen Schwarmintelligenz, eine Art natürliches Kollektiv. Und sie sind über Subraumsignale verbunden.“
„Nun, das bedeutete das Aus für die neue Antriebsform,“ resümierte ich. „Diese tiefen Schichten werden unter Quarantäne gestellt werden müssen.“
„Aber was bedeutet, dass WIR in Gefahr sind? Wenn die Lebewesen selbst nicht als Bedrohung agieren?“ überlegte LaSalle.
„Es wäre möglich, nach den Informationen, die wir bisher haben, dass ein weiteres rücksichtsloses Nutzen der entsprechenden Subraumschichten zu einer negativen Rückkopplung auch in die höheren Schichten führen kann,“ antwortete Sokar nachdenklich. „Ähnlich wie ein Hochwasser, das das Fundament eines Hauses angreift, bis es einstürzt.“
„Ich werde mich gleich an den Bericht für das Oberkommando machen,“ sagte ich. „Ich denke, wir sollten Mr. Northal jetzt noch etwas Erholung gönnen.“ Ich blickte zu Sokar, der zustimmend nickte. „Das sehe ich genauso.“
Wir wandten uns nach letzten Besserungswünschen zur Tür. Nachdem Dr. Illiz wieder unumschränkter „Herrscher“ in seinem „Reich“ war, machten sich Sokar und Quimby auf den Weg zur Brücke, um die abschließenden Statuschecks der Schiffssysteme zu überprüfen.
Ich blieb mit LaSalle noch einen Moment vor der Krankenstation stehen.
„Auch wenn der neue Antrieb wohl Geschichte ist – es sei denn, es werden irgendwann Sicherheitsmaßnahmen erfunden, die eine Schädigung der Subraumschichten verhindern – ich frage mich, ob es irgendwann möglich sein wird, die Föderation auf Zivilisationen zu erweitern, die in solchen fremdartigen Existenzebenen leben.“
„Hm, ich schätze ja, irgendwann. Es wäre der nächste Schritt in einem galaktischen Bund, oder? Eine Föderation, die nicht nur diese Existenzebene, sondern auch weitere umfasst.“
„Was wir alles voneinander lernen können. Welche neuen Welten erforscht werden können.“
„Wo wirklich noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Oder überhaupt ein Wesen unserer Galaxis, humanoid oder nicht. Aber zuvor müssen wir unsere Erstkontaktprotokolle überdenken. Sehr viel vorsichtiger vorgehen.“
Wir schritten Richtung Turbolift. „Ja, oft ist Schaden angerichtet, bevor man ihn bemerkt. Oder man bemerkt ihn überhaupt nie.“ Die Türen glitten auf, als wir nah genug waren, und ich nannte das Ziel, Deck 2.
(Das könnten wir auch als Abschlusslog nehmen, wenn ihr keine Idee noch habt, die raus muss )
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| The Office - Log 2 |
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Geschrieben von: Sareth - Feb-Sun-2026, 02:26 PM - Forum: *** UFP ***
- Keine Antworten
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*** Mars / Sternenflottenverwaltung Sektion 4 / Amt für Beschaffung / Externe Beziehungen ***
Carmen Weinhold nahm den Weg durch das kunstvoll angelegte Arboretum zwischen den beiden Gebäudeteilen. Immer wieder ein wunderbarer Ort zum Ausspannen und den Alltag mit all seinen Widrigkeiten zu vergessen. Oft verlegte sie ihre Mittagspause auf eine der Bänke am Teich, auf dem diese herrlichen Seerosen wuchsen. Im Moment jedoch blühten sie leider nicht.
Außerdem hatte sie jetzt gerade ohnehin wenig Muße – und selbst die wurde noch von einem Kollegen gestört, der die Gelegenheit nutzte, seine Büroproblemchen bei ihr abzuladen. Er war an ihre Seite gejoggt, und schon ging es los. „….also, dann hat mich Cooper in ein Büro mit diesem Cardassianer gesetzt. Nichts gegen Cardassianer, sie sind, wie sie sind, wir hatten unsere Zwistigkeiten, aber jetzt herrscht Frieden und ich bin ja auch kein Rassist, natürlich….“
Weinhold schnaufte und schritt unwillkürlich schneller aus. „Du, im Moment hab ich es wirklich eilig und..."
„…aber der Geruch, so irgendwie anstrengend. Also ich kann da nicht arbeiten, macht mich ganz nervös. Ich habe also bei Cooper nachgefragt, ob ich nicht wieder in den Common Space zurück könnte, obwohl ich jetzt die Administrator-Position habe, aber da wäre nichts zu machen, und…“
Beinahe wären die beiden mit der Müllabfuhr-Drohne kollidiert, die gerade eines der hier stehenden Behältnisse entleert hatte und nun mit ihrem vollen Container wieder in die Verkehrshöhe aufsteigen wollte. Sie wichen aus um den in prachtvollen Farben leuchtenden Essigbaum. Rechts wurde schon der Ausgang sichtbar.
„… überhaupt bekomme ich jetzt schon die Zoomies, wenn ich dran denke, das Ufrani bald aus dem Urlaub wiederkommt, du weißt schon, die Andorianerin. Sie hat vor kurzem geheiratet, und ich will ja nun nicht dauernd über ihre Familie – du weißt ja, zwei Männer, zwei Frauen, all das – informiert werden, und…“
„Du, ich muss leider, Budgetierung, Komsystem, blabla, du kennst es! Wir sehen uns!“
Damit entwich Carmen endlich in den dahinter liegenden geräumigen Gang. Sie blieb einen Moment lang stehen um sich zu sammeln, genoss den Ausblick auf das Lichtspiel, das von den überkuppelten Strukturen der Kolonie in die karge Landschaft fiel. Weiter um Süden war das Terraforming schon in fortgeschrittener, aber hier konnte man noch die ursprüngliche rötliche Felsenlandschaft genießen. Oder auch nicht – manche Kollegen mochten sie überhaupt nicht. Carmen liebte die Wüste. Während sie Richtung Lift strebte, überlegte sie, wieder einmal Urlaub auf Vulkan zu machen. Die Seele auslüften…
Wenig später stand sie im Büro ihrer Kollegin. Aber auch dort war nicht gerade beste Stimmung. Wie sich herausstellte, gab es eine Fehlfunktion bei den Replikatoren in der Kantine. Während die Technikcrew dabei war, alles zu beheben, gab es nur eine eingeschränkte Menüauswahl. Helenas Lieblingsmenü war nicht dabei, und so saß sie einigermaßen missmutig an einem Ersatz aus Frikadellen und Salat.
„So, das Komsystem spielt mal wieder verrückt? Ich sage ja, dieser ganze Komplex ist einfach altersschwach. Immer funktioniert was nicht. – Bah, schmeckt auch fad, alles!“ Sie schob das Tablett zur Seite und trat an den Getränke-Repli im Büro. Wenigstens der funktionierte und spendete Kaffee!
„Ich muss dringend den Chef kontaktieren, wegen der Freigabe für die Komponenten für die Tarnvorrichtung.“ Carmen griff den Kaffee und sog den Duft ein. „Ahh… ein kleiner Urlaub!“
„Ich habe in 15 Minuten einen Conferencecall. Dann ist das System dicht. Dann musst du gleich ran!“ Helen rollte mit ihrem Stuhl zur Seite, so dass ihre Kollegin auf dem zweiten Sitzmöbel Platz nehmen konnte.
Zum dutzendsten Male an diesem Vormittag gab sie ihre Credentials in das System ein und forderte einen Komlink an. Tatsächlich klappte diesmal alles reibunglos. Beziehungsweise kam keine Fehlermeldung einer inkompetenten AI oder sonst irgendetwas.
Genau genommen kam gar nichts. Weshalb Carmens genau 10 Sekunden währende Freude und Erleichterung sich nunmehr rasch den Tiefen des Vallis Marineris zubewegte.
Und da war es auch schon: +Der Kontakt ist momentan nicht erreichbar. Bitte versuchen Sie es später noch einmal+
(tbc)
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| Rasende Riesen / Log 16 / LaSalle - NPCs |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jan-Sat-2026, 03:13 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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USS Picard B / Brücke
„Hier scheint ein gesondert gepacktes Muster im Datenstrom zu liegen. Es könnten Informationen über die Spezies sein, etwas, das sie uns mitteilen wollten… Aber es wird eine Weile dauern, es zu entschlüsseln. Die Komprimierungsrate ist sehr hoch.“
T’Kalahns Worte hingen eine Weile im Raum. Es herrschte Schweigen, nur das leise Summen der Klimaanlage war zu hören, nur unterbrochen von gelegentliche Audiorückmeldungen der Systeme. Und dann. Mit etwas belegter Stimme, meldete T´Kalahn einen dekomprimierten Datenstrom.
TKa: Dekomp abgeschlossen. Daten verfügbar. Das ist ein…das sind ASCII-Zeichen
.
Sokar zog eine Augenbraue hoch.
So: Interessant. On Screen!
Auf dem Screen erschienen zunächst wirre Zeichen, dann formten sich Buchstaben:,
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W
I
R
S
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N
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W
I
R
Wir wissen was Ihr seid, wir wissen nicht warum ihr hier seid, aber ihr seid in Gefahr. Und ihr seid die Gefahr. <
Der Screen wurde dunkel. Sareth räusperte sich.
Sa: Das ist……beunruhigend.
Quimby hüstelte.
Qu: Bei allem notwendigen Respekt , Mam. Aber das ist noch untertrieben. Erst attackieren diese „Wesen“ uns und entführen CEO Northal, dann bezeichnen sie uns als Gefahr. Ich glaube wir sollten Maßnahmen gegen diese Wesen ergreifen.
So: Mr. Quimby, wir wisssen nicht, ob CEO Northal entführt wurde. Wenn diese Wesen wirklich aggressiv wären , hätten Sie uns längst erneut angegriffen, oder gar nicht erst aus der Zugbahn der Subraumverdichtung bewegt. Eine Entführung eines einzelnen Crewmitglieds wäre unlogisch.
Qu: Sir, unser CEO ist eine wertvolle Informationsquelle.
Mort Caldred fauchte leise.
MC: Ich muss unserem XO leider Recht geben. Ich rate zu Gegernmaßnahmen und rotem Alarm.
LaSalle gab ein Brummen von sich.
LSD: Mr. Caldred, welche Gegenmaßnahmen wollen Sie denn ergreifen? Wir wissen nichts über die Fähigkeiten dieser Wesen, geschweige denn über ihre Motive.
Quimbys Stimme überschlug sich.
Qu: Über deren Fähigkeiten und Motive wird Ihnen Mr. Northal ein Liedchen singen können, wenn er noch lebt. Was ist das hier? Ein elitärer Debattierclub?
LaSalle Antwort kam leise, aber mit ungewohnter Schärfe.
LS: Mr. Quimby. Sie beginnen überzureagieren! Sie sind der XO! Denken Sie daran.
Quimby verstummte betreten.
LS: In so einer Situation hilft nur eines: Glasklare Deduktion und Logik.
So: Ich muss Admiral LaSalle recht geben. Wir können…..
Sokar wurde durch den Sicherheitsalarm unterbrochen.
„Alarm, Energieanomalie, Deck 3 , Gang 5“.
So: Mr. Caldred!
MC: Ich bin unterwegs.
Mort Caldred stürmte von der Brücke, gefolgt von LaSalle und Sareth.
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Ortswechsel:
USS Picard B / Deck 3 / Gang 5
„Das ist es?“
Sareths Frage war eine nur allzu offensichtliche Reaktion auf den sich bietenden Anblick:
In etwa 2 m Höhe über dem Boden, mitten im Gang, hatte sich ein waberndes Loch gebildet. Entladungen sprühten von den Rändern der Öffnung, welche wirkte, als ob man ein Loch in die Wandung eines Hochofens gebohrt hätte.
Die Öffnung schillerte im Inneren in noch nie gesehenen Farben. Ein unglaublicher Anblick.
Sareth zückte einen Tricorder.
Sa: Das ist keine Subraumverzerrung. Das ist eine Form eines Wurmloches. Extrem konzentriert.
MC: Wie kommt so etwas durch unsere Abschirmung?
Sa: Nicht feststellbar…oha..da tut sich etwas. ACHTUNG!
Sareth sprang zur Seite. Ein gut 5m langer Lichtbogen sprang mit einem peitschenden Knall aus der Öffnung zur gegenüberliegenden Wand und schlug in diese ein faustgroßes Loch. Dem Lichtbogen folgte ein grell leuchtender Plasmaball, welcher mit einem platschenden Geräusch auf den Boden fiel, dann förmlich zerfiel und eine Gestalt freigab. CEO Northal.
No: Was zum…wo, wie bin ich denn hier her gekommen?
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| The Office - Alltag in der Starfleet-Verwaltung - Log 1 |
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Geschrieben von: Sareth - Jan-Wed-2026, 10:45 PM - Forum: *** UFP ***
- Keine Antworten
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NRGP: langweilige Sitzung gehabt…Ich dachte mir, so ein bisschen Bürochaos, aus dem Leben gegriffen…Stromberg in Space
RPG:
*** Mars / Sternenflottenverwaltung Sektion 4 / Amt für Beschaffung / Externe Beziehungen ***
Carmen Weinhold versuchte zum gefühlten hundersten Mal, eine Verbindung zu ihrer Abteilungsleitung aufzubauen. Die mäßig hilfreiche KI am anderen Ende des Kom-Relais schien ein Hologramm der Ersten Generation des Jahres 2350 zu sein…. Der Stichtag zur Abrechnung war morgen, und ohnehin war es kompliziert genug, die geldfreie Wirtschaft der Föderation mit der geldbasierten des Romulanischen Imperiums auf einen Nenner zu bekommen! Aber die Komponenten für die neue experimentelle Tarnvorrichtung durften gemäß politischer Absprachen nur bei den Rihannsu hergestellt werden, mussten also über die Externe importiert werden.
Also mussten die Freigabe der entsprechenden Credits erfolgen und der Transfer genehmigt. Jedoch war ihr Abteilungsleiter irgendwo zu einer Tagung unterwegs und unerreichbar. Der Stellvertreter war krank, und der Stellvertreter der Stellvertretung wusste nichts. Weinhold nahm an, die Person war nur aufgrund ihrer Beziehungen, ihres Aussehens oder aufgrund irgendwelcher Quoten auf ihren Bürostuhl gelangt, und dort angekommen zog sie sich nur die jüngsten Holonovellen rein!
Niemand hatte mehr Pflichtgefühl!
Sie ärgerte sich mit der grenzdebilen AI herum, um den Abteilungsleiter zu erreichen! +Bitte geben Sie den Zugangscode ein.+
Sie rollte mit den Augen und ratterte die Zahlenfolge herunter, um Zugang in das interplanetare Komsystem zu erhalten. Ganz sicher würde-
+Das war leider nicht korrekt. Kein Verbindungsaufbau möglich. Bitte versuchen Sie es noch einmal.+
Sie saß in einer Endlosschleife fest! Es war ja schön, dass die Sternenflotte wissbegierige und tapfere Offiziere hatte, die fremde Welten und unbekannte Zivilisationen erforschten, aber irgendwer musste hier im Büro, ganz klein und unwichtig, Codes eingeben und die Virtuelle Ablage leeren!
Weinhold beschloss, die nächsthöhere Instanz zu versuchen. „Abteilung Amt für Beschaffung. Nummer 56-89023-56912"
Während sie wartete, fiel ihr Blick auf die darbende Pflanze oben auf dem Regal, die sie im Stress vergessen hatte zu gießen. Auch jetzt kam sie aber nicht dazu, ihre Gedanken in einen Schluck Wasser zu materialisieren.
+Das war leider nicht korrekt. Kein Verbindungsaufbau möglich. Bitte versuchen Sie es noch einmal.+
Mit der Überlegung, ob es eigentlich Mord war, einer offensichtlich NICHT vernunftbegabten KI den Saft abzudrehen, sicherte Weinhold ihr Terminal und verließ ihr Büro. Vielleicht war ihre Kom-Anbindung irgendwie defekt… Sie würde es von ihrer Kollegin aus versuchen, und dabei gleich die Gelegenheit für eine gemeinsame Kaffeepause nutzen.
Da sich deren Büro im anderen Gebäudeflügel befand, beschloss sie, den Transporter zu nutzen. Im Transporterraum angekommen, fand sie ein Chaos wie nach einem Angriff der Borg vor. Aus dem Gewirr von Kabeln, offenen Induktoren und Gelpacks schauten sie zwei Techniker groß an.
„Das wird noch eine Weile dauern hier. Die Zentrale hat die falschen Musterpufferplatten geliefert. Und da wir den Transporter hier nicht einsetzen können, ist Joey jetzt mit dem Antigrav rüber in den anderen Flügel. Außerdem ist gleich Feierabend.“
(Fortsetzung folgt)
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| Rasende Riesen Log 15 - Sareth / NPCs |
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Geschrieben von: Sareth - Dec-Wed-2025, 11:21 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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*** USS Picard B / Brücke ***
Wir waren noch dabei, unsere Situation zu evaluieren, als fast zeitgleich mit einem erneuten Signalton, ein Aufschrei von unserer Ferenginavigatorin ertönte. Ich wurde Zeuge, wie effizient die Crew dieses Schiffes selbst in dieser Ausnahmesituation arbeitete.
„Da dringt etwas in unsere Systeme ein!“ rief Mort Caldred, „Ist durch die Firewalls!“
„Bestätigt,“ kam es knapp von der Wissenschaft. Die Finger und Tentakel der Brückencrew flogen über ihre Konsolen, während Sokar knappe Befehle gab, den Maschinenraum zu schützen.
+ Keine Chance!+ traf die Meldung aus dem Maschinenraum ein. Der DCEO Lieutenant Marais klang gehetzt. + Der Eindringling hat unser Trägersignal benutzt, quasi huckepack. Damit hat er alle Clearances! Ich versuche – nein, Mist! Sekundäre Abschirmung ist geknackt!+
Noch immer ohne ein äußeres Anzeichen der Aufregung klappte Sokar eine Zusatzkonsole des Captains Chair auf, aktivierte den Zugriff mit Irisscan, identifizierte sich. „Kommandosubroutinen sperren!“ Nanosekunden darauf entfaltete sich ein Hologramm vor ihm, das ihm isolierten Notfallzugriff gewährte. Alle übrigen Brückensysteme flackerten verdächtig.
XO Quimby der gerade auf die Brücke kam, brummte etwas von ‚irrer Weihnachtsbeleuchtung‘, doch erntete er angesichts der Lage nicht einmal einen irritierten Blick. Er saß noch nicht einmal auf seinem Platz, als die Displays und Holoschirme auf der Brücke plötzlich in Standby gingen, um einen Moment später ein Wirrwar an unbekannten Mustern zu zeigen.
„Das ist-„ setzte T’Kalahn an, doch wurde sie von einer weiteren Meldung aus dem Maschinenraum unterbrochen.
+ Materie-Antimaterie-Reaktion eingeleitet! Abschirmung stabil, aber---ahhh + Der Schrei ging in Zischen und Knistern unter.
„Lt. Marais? Lieutenant, Status?“ fragte Sokar und nickte Quimby zu, der die Krankenstation informierte, damit ein Notfallteam zum Maschinenraum geschickt wurde.
Marais‘ Stimme klang zum Glück wieder aus dem Kom. +Alles soweit in Ordnung. Es hat sich… es hat sich eine Art Kraftfeld um die Konsolen hier gebildet. Wir kommen an nichts mehr ran. +
„Unterlassen Sie weitere Versuche, halten Sie sich in sicherem Abstand! Bereithalten zur Evakuierung!“ – Sokar beendete die Verbindung, versuchte über sein Display die Hauptenergie zum Maschinenraum zu unterbrechen.
„Wir bekommen Navigationsdaten! Und…“
„Wir bewegen uns…“ vollendete LaSalle, den Blick auf den Hauptschirm gerichtet, auf dem noch immer nichts als weißer ‚Nebel‘ zu sehen war.
„Hüllenintegrität?“
„Stabil. Zusätzliche Kraftfelder an den kritischen Punkten aktiv und halten.“
Die ‚Picard‘ vibrierte leicht. Mort ließ ein leises Fauchen hören. „Der Warpantrieb. Wir steigen auf.“
Im selben Moment kam die Bestätigung aus dem Maschinenraum. Das Schiff drehte sich leicht, und dann sahen wir, wie sich eine Art Tunnel im Nebel formte. Noch während wir uns bemühten, die Telemetrie zu bestimmen und weitere Daten zu sammeln, wurde die ‚Picard‘ förmlich nach vor katapultiert. Und als sei nichts gewesen, fanden wir uns nicht einmal eine Sekunde darauf im Normalraum wieder. Die Navigatorin verkündete mit leicht belegter Stimme unsere Koordinaten: exakt an der Position, von der aus wir in die tieferen Subraumschichten abgetaucht waren!
Sokar neigte sich leicht nach vorn, ein Zeichen großer Anspannung. „Gibt es Hinweise auf den Verbleib von Mr. Northal?“
„Nein, die Sensoren kommen gerade wieder online.“
Das fremde Muster auf unseren Bildschirmen wich den vertrauten Anzeigen, Schemata und Farben. „Wir haben wieder Zugriff,“ verkündete T’Kalahn. „Northals Biosignale können nicht geortet werden.“ Sie atmete scharf aus. Für einen Moment waren nur die Geräusche der Elektronik und des Antriebs zu hören.
„Ich habe ebenfalls wieder Zugriff,“ meldete Mort. „Ich starte die Diagnoseroutinen.“
„Faszinierend…“ murmelte Dr. Illiz, „die Ähnlichkeit mit dem Reinigungsprozess bei einer Infektion… oder vielmehr einer Wunde. Der Fremdkörper wird mit einer schützenden Schicht umgeben und hinaustransportiert… ich bin gespannt auf die Sensordaten.“ In seiner Begeisterung für die Wissenschaft ungeachtet der Gefahr übertraf er noch unseren vulkanischen Captain, dachte ich.
Quimby hingegen wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Ihre Freude in allen Ehren, Doc.“ Er gestattete sich einen tiefen Atemzug. „Wir haben ein Crewmitglied verloren. -Systeme arbeiten normal, Sir,“ wandte er sich dann an Sokar.
„Noch geben wir Commander Northal nicht verloren,“ entschied der Captain. „Lt. Marais, Situation im Maschinenraum?“
+ Alles unter Kontrolle, Sir. Zugriff nominal, Level-4 – Diagnose läuft. Was ist da passiert? Wer war das ?+
„Wie’s scheint, hat der Subraum kurz gehustet. Oder seine Bewohner,“ antwortete der XO mit einem schiefen Grinsen in Richtung des CMO.
„Die Lebensformen haben uns heraus katapultiert,“ setzte T’Kalahn hinzu. „So ähnlich muss es auch dem Schiff auf dem Großen Exodus ergangen sein, die Legenden ergeben nun Sinn.“
„Ja, sie haben unsere eigene Kommunikationsmatrix benutzt. Sie sind also ohne Zweifel hoch intelligent und organisiert. Nur bedauerlich, dass wir keinen echten Austausch an Wissen eröffnen konnten.“
„Vielleicht doch,“ antwortete T’Kalahn und musterte stirnrunzelnd ihre Daten. „Hier scheint ein gesondert gepacktes Muster im Datenstrom zu liegen. Es könnten Informationen über die Spezies sein, etwas, das sie uns mitteilen wollten… Aber es wird eine Weile dauern, es zu entschlüsseln. Die Komprimierungsrate ist sehr hoch.“
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NRPG: Frohes Neues =) Zu Northal fiel mir im Moment nichts mehr ein.
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| Rasende Riesen / Log 14 / LaSalle - NPCs |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Dec-Sat-2025, 12:56 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Antworten (2)
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USS Picard / Brücke
Eigentlich hatte LaSalle vorgehabt, den XO ein wenig „einzunorden“. Jedoch hatten die neusten Ereignisse Quimby davor bewahrt, von LaSalles „Sarkassmus-Predigt“ überrollt zu werden.
LaSalles Blick pendelte zwischen der Intensitätsanzeige der Subraumverdichtung und der Systemüberwachung des Transmitters hin und her. CEO Northal war noch etwa 20 m von der Luftschleuse entfernt. In diesem Augenblick sandte T’Kalahn das modifizierte Kommunikationssignal ab. Zunächst geschah nichts. Die Werte der Subraumverdichtung änderten sich nicht.
Sokar wandte sich an Quimby.
So: XO, Status des CEO?
Qu: Sir, Mr. Northal ist in der Schleuse ,Ausseschott noch offen und…
Quimby kam nicht weiter. Ein Ruck ging durch das Schiff, dann hatte die gesamte Besatzung das Gefühl, als ob sie in einem Aufzug sich befinden würden, welcher plötzlich aus dem 10. Stock frei nach unten fiel. Dann drehte sich das Bewegungsmuster um Die Brückenbeleuchtung flackerte wild und verlosch. Dann schaltete sich die Notbeleuchtung ein.
So: Bericht!
Quimby, welcher sich gerade mühsam vom Boden aufgerappelt hatte, zog ein Statusterminal zu Rate.
Qu: Alle Stationen melden keine Schäden und keine Verletzten. Warp-Core hzat sich abgeschaltet. Impuls-Antrieb fährt gerade wird an. Und… ehm….nun…..das kann nicht sein.
So: Genauer.
Qu: Nun ehm…die Scanner zeigen nichts. Nuill, Kein Subraumfeld, keine Materie, nichts. Entweder sind die Scanner beschädigt, oder nicht in der Lage die Daten zu verarbeiten……oder da draußen ist wirklich nichts messbares.
So: Was ist mit dem CEO?
Qu: Keine Spur von Mr. Northal.
Sareth atmete scharf ein.
Sa: Ein Abschirmfeld?
Qu: Nichts messbares.
Sa: Stecken wir etwa in der Analogie eines Antikörpers?
So: Dann müssten wir zumindest in die „Zellhülle“ , oder deren energetisches Aquivalent anmessen können.
Qu: Ehm was ich aber hier auf dem Datenlogger sehe….das ist unglaublich. 0,04ms bevor dieses Phänomen auftrat, war die Subraumverzerrung nur noch wenige 100 m von uns entfernt. Bei der Ausbreitungsgeschwindigkeit hätte sie uns 0.042 ms später getroffen. Allerdings waren wir da schon nicht „vor Ort“. Wie auch immer.
Sa: Das klingt fast so, als ob uns jemand rechtzeitig aus „der Schussbahn“ gezoggen hätte.
So: Jemand oder Etwas. Das war kein Zufall.
Sa: Haben wir einen Video-Feed?
Auf dem Screen war ein Bild zu erkennen. Strahlendes aber leeres Weiss.
Sa: Was zum….
So: Nav…drehen Sie das Schiff langsam um 90 Grad über die X-Achse.
Der Nav-Offizier vom Dienst bestätigte.. Auf dem Screen war keine Änderung zu erkennen.
Quimby, welcher wieder auf seinem Sitz Platz genommen hatte, sprang auf.
Qu: Sir, die RKS, sowier der Impuls-Antrieb arbeiten zwar, aber sie üben keinerlei Effekt auf das Schiff aus.
So: Das ist physikalisch völlig unmöglich!
Qu: Wir hängen hier fest, wie ein Türnagel. Was für eine Art von Raum ist das?
LaSalle grinste böse.
LS: Gibt es so etwas wie einen Nullraum?
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