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  Rasende Riesen / Log 4/ LaSalle / NPCs
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jun-Fri-2025, 11:39 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

USS Picard B / Meetingraum

CEO Northals Blick haftete auf dem Holoutput der Mikrodrohne, welche in die Nähe der biologischen “Anomalie” , wie XO Quimby die Materie im Bussard-Kollektor genannt hatte, frei schwebte.

No: Heisenbergkompensator aktiv, Frequenz angepasst.

LaSalle kratzte sich am Kinn.

LS: Mhmm, die Frequenz des Kompensators auf die Frequenz der Materie anzupassen ist eine Sache. Aber wenn dies wirklich ein Rückstand einer, im Transwarp-Bereich existierenden Lebensform ist, dann haben wir es evtl. auch mit einer Subraum-Varianz zu tun, wenn auch nur im Mikro-Cochran-Bereich. Und das ist eine ganz andere Geschichte.

XO Quimby grinste.

Qu: Nun seien Sie doch nicht so pessimistisch, Sir. Wird schon schiefgehen.

Sokar räusperte sich.

So: Gerade dies sollte nicht passieren.
No: Anpassung durchgeführt. Kompensatorfeld ist jetzt snychron mit den Werten der Fremdmaterie. Es muss jedoch schnell gehen, das Feld kann ab Start des Beamprozesses nur für 30 Sekunden stabil gehalten werden.

Sareth gab einen Brummlaut von sich.

Sa: Wir werden das Material direkt in ein Antigrav- sowie ein angepasstes Subraumfeld unterhalb eines Abschirmfeldes beamen. Ich werde die Krankenstation sofort instruieren.

2 Minuten später gab Sareth grünes Licht und der Beamvorgang begann.

No: Vorgang abgeschlossen. Materie im Abschirmfeld.
Sa: Soweit so gut.

Einige Minuten vergingen.

Sa: Nun gut, Scheint ja alles korrekt verlaufen zu sein.
Qu: Sehen Sie, alles OK

LaSalle blickte Quimby skeptisch an.

LS: Abwarten und Tee trinken.
So: Warum Tee, Sir?

In diesem Augenblick meldete sich CMO Illiz.

Il: Fleet-Admiral, Captain, Sie sollten sich das ansehen!
Sa: Wir kommen rüber.

----------------------------------------------------------------------------------

Ortswechsel:

USS Picard-B / Krankenstation

Unter dem kaum sichtbaren Abschirmfeld war eine, etwa 5x10 cm große, rauchgraue Substanz zu erkennen, welche leicht vibrierte. Dies war jedoch nur ein optischer Effekt, hervorgerufen durch das Kompensationsfeld eines Subraum-Emitters.
CMO Illiz hatte ein Scanner-Holo aufgerufen und schien überaus fasziniert zu sein.

Il: Äußerst interessant. Es ist tatsächlich so etwas wie eine Spur einer Lebensform. Soweit die Scanner dies erfassen können, besteht diese Materie zu 60% aus Silizium, 20% Bor und, man höre und staune aus 10% 2.5.6-Dilizium-2.:.1-Diallosilikat-1:2:1-Heptoferranid . Die restlichen 10% sind unbekannt. Es finden sich Überreste eines Energieabbaus auf der Oberfläche der Materie, welche mich an Stoffwechselprodukte erinnern.

Sareth schüttelte den Kopf.

Sa: Haben Sie so etwas wie DNA-Spuren entdecken können?
Il: Bis jetzt nein. Die Tiefenscans laufen noch, aber so wie es aussieht, gibt es bei dieser Materie so etwas wie eine DNA NICHT. Das Ganze ist auch weniger ein Teil eines Organismus, gleich welcher Art, sondern eher eine Art Rückstand, oder Absonderung.

Quimby grinste.

Qu: Wir sind also auf einer Art Schleimspur einer Hyperraumschnecke ausgerutscht?
Il: Kann man so sagen.
Qu: Na toll. Evtl sehen wir dann noch eine Hyperrraumschlange.

LaSalle gab ein Hüsteln von sich.

LS: Mr. Quimby, ich begrüße ja Ihren Humor, aber der ist hier und jetzt nicht angebracht!
Sa: Nun evtl. sollten wir zu dem Punkt zurück fliegen, an dem der “Konrakt” stattgefunden hat und uns dort einmal umsehen.

Sokar nickte.

So: Ich werde den Antrieb instandsetzen lassen. Wir können in ca 18 Stunden vor Ort sein und dann das Gebiet scannen.
Sa: Sehr gut,
LS: Eventuell finden wie dann etwas in Ihrem Sinne, Mr Quimby.
Qu: Nur wenn es sich um Weinbergschnecken handelt, Sir.

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  Rasende Riesen - Log 3 Sareth
Geschrieben von: Sareth - May-Mon-2025, 05:17 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** USS Picard B / Quartier Admiral T’Khellians***

Ich hatte eine Verbindung zu General Van Sorel im Prokyon-Sektor hergestellt.
….“wie ich sehe, lebt es sich gut als General,“ scherzte ich – denn hinter ihm war das deutliche Ambiente eines Standardzeltes der MACO-Bodentruppen zu sehen.

Er grinste. „Ich bin drei Jahre vor der Pension, und ich wollte mir noch mal was gönnen! Ist auch gar nicht so übel hier. First Level-Testareal, das bedeutet, dass wir all die feinen neuen Sachen bekommen, die in der Technikabteilung des Oberkommandos so ausgeheckt werden. Aber da alles Top-Secret ist, muss man für die Bewegung jedes Staubkorns auf dem Schreibtisch drei Anträge stellen, mit den entsprechenden Authentifizierungprozeduren… Naja, Sie wissen, nichts hasse ich mehr als die Bürokratie. Da wünsche ich mich manchmal auf den Posten auf Unity One zurück.“

„Obwohl die Phyleilani einen mit ihrer Akribie auch ganz schön beschäftigen können…“

„Und ob. Aber Sie haben mich sicher nicht angerufen, um über die gute alte Zeit zu plaudern. Wie ich Sie kenne, steht wieder mal das Schicksal des Universums auf dem Spiel?!“

„Nun, ganz so schlimm ist es nicht, hoffe ich wenigstens.“ Ich berichtete von den Geschehnissen.

Van Sorel zog eine Grimasse. „Ah… ein Wildunfall sozusagen, bei zu schnellem Fahren.“ Ich schaute wohl verdutzt, denn er winkte ab und fuhr fort: „Das Problem ist momentan, dass ich hier ein Manöver habe, und jeder Dockingplatz besetzt ist. Morgen kommen noch Vertreter von der Dritten Flotte, es stapelt sich. Ich würde gern helfen, habe aber frühestens in vier Tagen Kapazitäten auf der Prokyonstation.“

„Wir können ohnehin nicht so schnell fliegen, wir mussten den Kollektor sicherheitshalber offline nehmen. Laut CEO ist nur eine Maximalbeschleunigung von Warp 5 möglich.“

Er warf einen Blick auf die Koordinaten, die meine Transmission mitgesendet hatte. „Also in etwa drei Tagen. Ich sehe, was ich tun kann,“ versprach er. „Vielleicht hilft es, wenn ich Namen wie T’Khellian und LaSalle fallen lasse…“ Er grinste wieder und nahm einen Schluck aus seinem antik wirkenden Blechbecher. Die Grundausrüstung für Truppen im Feld hatte sich wohl seit Jahrhunderten nicht wirklich geändert.


*** Briefingroom ***

Wissenschaftsoffizierin T’Kalahn wies auf die Holomatrix in der Mitte des Tisches, in der eine atomare Struktur langsam rotierte. „Das ist die Konfiguration unserer Außenhülle,“ erläuterte sie. Dann aktivierte sie einen tragbaren Emitter, stellte ihn daneben. Auch er zeigte eine komplexe atomare Struktur, die sich auf den ersten Blick nicht von jener in der Mitte des Tisches unterschied. Zwei rot markierte Bereiche zeigten aber auch dem unerfahrenen Betrachter an, dass hier etwas nicht war, wie es sein sollte.

„Und DAS ist die Struktur, die sich in unmittelbarer Nähe des abgeschirmten Bussardkollektors befindet. Was auch immer da mit uns kollidiert ist, es hat die Struktur unserer Außenhülle auf atomarer Ebene signifikant verändert.“

„Und das ist nicht alles,“ schloss CEO Northal, ein bulliger, eigentlich etwas zu wohlbeleibter, Mensch an. „Die Struktur verändert sich weiterhin. Es ist wie eine Art Säure… schlechter Vergleich, aber so ähnlich auf submolekularem Niveau.“

„Ich vermute, dass es an der unterschiedlichen Phasenmodulation liegt. Das unbekannte Objekt, das sich ja offensichtlich in einer extrem tiefen Subraumschicht befand, muss eine abweichende Phasenmodulation gehabt haben, schon um sich dort gegenläufig zu unserem Transwarpkanal bewegen zu können.“

Captain Sokar nickte. „Eine faszinierende Hypothese… Und wie rasch schreitet diese beobachtete Veränderung fort?“

„Das ist schwer zu prognostizieren. Wir haben noch nicht genug Daten.“

„Und ich würde auch von einer längeren Beobachtung abraten,“ fuhr Northal fort. „Offensichtlich ist unser Isolierfeld nicht in der Lage, diese fremde Materie ausreichend abzuschirmen. Das gefährdet die Integrität der Hülle. Dieses Etwas sollte dort weg, so rasch es geht.“

„Nun.“ XO Quimby räusperte sich. „Das ist ja der springende Punkt, das wir da nicht rankommen, ohne eine Werft.“

„Können die Transportersensoren die Materie nicht punktuell erfassen?“ fragte ich.

„Im Prinzip ja,“ antwortete Northal. „Natürlich. Wenn es sich um Material aus unserem Normaluniversum handeln würde – kein Problem. Aber da wir eine abweichende Phasenmodulation vermuten, könnte ein Transportvorgang zur Zerstörung der Materie führen. Und auch zu einer unvorhersehbaren Kettenreaktion mit UNSERER Materie. Das ist zu riskant. Wir könnten die Parameter für den Transport erst während des Transportvorgangs bestimmen, und selbst der Bruchteil einer Nanosekunde könnte zu viel Abweichung sein.“

Die Ferenginavigatorin schob ihren wuchtigen Kopf nach vorn. „Es sei denn…es sei denn…“ dachte sie laut, „wir schleusen vorher eine Mikrodrohne mit Heisenbergkompensator ein, die die Veränderungen direkt an den Transporter leitet.“

„Interessante Idee,“ meinte Sokar. „Das könnte in der Tat möglich sein.“ Die Frage, wie sie darauf gekommen war, stand ihm trotz stoischer Miene ins Gesicht geschrieben.

Sie kam ihm zuvor, und ich hatte den Eindruck, dass ein klein wenig Stolz mitschwang, trotz allem: „Mit dem Trick hat mein Großcousin mütterlicherseits den Banktresor auf Ilfco geknackt.“

Diesmal zog Rufus LaSalle eine Braue hoch. „Ja, interessant, in der Tat.“
Es klang, als hätte er einen "Cold Case" im Kopf zu der Angelegenheit...

Der CEO hatte einige Daten in sein Padd getippt und sah nun wieder auf. „Wir müssten ein paar virtuelle Tests machen auf jeden Fall. Aber ich denke, ja, das wäre möglich.“

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  Rasende Riesen / Log 2 / LaSalle / NPCs
Geschrieben von: Robert Vandenberg - May-Sat-2025, 09:36 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

USS Picard B / Brücke

Die Picard B bewegte sich noch immer im sogenannten Hyper-Transwarp. So hatte Commander Quimby, der derzeitige XO der Picard B, den Flugmodus genannt. So spektakulär die derzeitige Reisezeitersparnis auch war, so unspektakulär war der Ausblick in den freien Raum. Alles was man erkennen konnte, war ein dunkelgrauer Tunnel, durch den die Picard sich fortbewegte.
Die Stimme der Ferengi-Navigatorin Vag war jetzt zu hören.

Va: Erreichen die L’Rotha-Station in ca....31 min.

Captain Sokar zog eine Augenbraue hoch.

So: Faszinierend. Damit erreichen wir die Station 16 Stunden früher als im Transwarp-Flug.

Quimby grinste.

Qu: Und wir haben noch nicht einmal die maximale Leistung des Systems erreicht.

31min. später erreichte die Picard die L’Rotha-Station im Nachbarsystem von Ch’Rihan. Die kleine Delegation an Wissenschaftlern, welche auf die Picard gewartet hatte, waren offensichtlich über die frühe Ankunft der Picard überrascht, Und auch die Prokunsulin S´thar war wohl so überrascht, daß sie glatt ihre Rede vergaß. So paste es in Bild, daß der “Turnaround” nur 30 min. dauerte und die Picard, die Crew erweitert um die romulanische Wissenschaftlerin t´Malsin , sich wieder auf den Rückflug machte.
Kurz nachdem die Picard wieder auf Transwarp gegangen war, meldete sich Quimby.

Qu: Ich habe mich mit unserem CEO unterhalten. Wir könnten noch mehr Leistung aus dem Antrieb holen, wenn wir die Pulsfrequenz der Initiatoren um 2,5 Ghz erhöhen und den Laminareffekt des Hyper-Transwarp Feldes erhöhen. Das SiF/TDF-Feld würde dies problemlos kompensieren können. Die Integrität wäre nicht gefährdet.

Sokar schien zu überlegen.

So: Ist sich CEO Northal da sicher?
Qu: Er hat mir dies mehrfach versichert.
So: Nun CEO Northal ist in Kontakt mit der Werft. Weisen Sie ihn an, die Anpassungen durchzuführem
Qu: Aye Sir.

Sokar blickte zu Sareth.

So: Mam?
Sa: Keine Einwände. Sollten die Initiatoren überlastet werden, fallen wir nur auf Standard-Warp zurück.

10 min. später hat CEO Northal das System angepasst. Sokar gab sein OK zum Sprung in den Hyper-Transwarp.

So: Sprung durchführen!

Die Navigatorin nickte und aktivierte das Zusatzsystem. Auf dem Holo-Screen leuchtete ein dunkelblauer Punkt auf, mehr war nicht zu erkennen. Dafür war jetzt Quimbys Stimme zu hören.

Qu: Wow, der Bock geht ab, wie ein geölter Blitz. Wir sind jetzt bereits 65 % schneller, als beim Hinflug. Bei dieser Geschwindigkeit könnten wir den Delta-Qaudranten in 1 Monat durchqueren.

Sokar wirkte verwirrt.

So: Das ist unlogisch, Commander. Ein Blitz ist häufig das Aufleuchten erhitzter Gase durch eine elektrische Entladung. Eine Entladung kann nicht mit einem Schmiermittel, gleich welcher Art, beschleunigt werden.

LaSalle grinste.

LS: Und es zu versuchen, würde wirklich zu einem elektrisierenden Erlebnis führen.
So: Sir, korrekt Sir.
Qu: Nun Sirs, das war eine Metapher.
So: Ich verstehe.
LS: Der Vorteil dieses Antriebs scheint auf der Hand zu liegen.

Sokar blickte auf seine Hände, schwieg aber.

2 min später hatte die Picard ihre Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Va: Maximum-Output erreicht. Fluglage stabil. Erreichen Föderationsgebiet in 13 min.
LS: Wir sind derzeit über 180 min. vor unserem Zeitplan.
So: Eine produktive Entwicklung.

Die Picard befand sich seit 30 min. im HTW Flugmodus und eine gewisse, professionelle Langeweile hatte sich auf der Brücke breit gemacht. Ein fast schon schläfrige Stimmung.
Sareth ging einige Berechnungen durch, LaSalle schien seine Nachrichten zu lessen, Quimby pfiff vor sich hin und selbst Sokar schien sich zu langweilen. Und diese Ruhe wurde plötzlich durch Mort Caldred unterbrochen, welcher aufgesprungen war und laut “ACHTUNG” gerufen hatte.
Auf dem Screen war für den Bruchteil einer Sekunde, ein dunkler Schatten zu sehen, dann dröhnte der Annäherungsalarm los.

So: Notstopp. Sofort!

Die Brückencrew arbeitete schnell und konzentriert. 1 min. später lag die Picard bewegungslos im freien Raum. Sokar meldete sich.

So: Bericht.
Qu: Keine Schäden. Antriebsplasma ausgeblasen. System auf cold-standby.
So: Mr. Caldred. Erklären Sie bitte Ihren Warnruf.
Mo: Nun, Sir, ich habe etwas im Warpflow gespürt. Ich kann es nicht erklären. Eine Art...Aufwallung.
Qu: Oh wir haben eine Störung im Fluss der Macht gespürt. Disturbance in the force.

Für diese Bemerkung fing sich Quimby einen bitterbösen Blick von LaSalle ein. Doch die Meldung der Wissenschaftsoffizierin t´Kalahn , rettete Quimby vor LaSalles Standpauke.

tK: Captain, Sensorik meldet Material am Einlassgitter des linken Bussard-Kollektors. Computer hat die Schutzklappe des Kollektors geschlossen. Material ist eingeschlossen und abgeschirmt, Kollektor deaktiviert.
So: Welche Art von Material?
tK: Sir, laut den Sensoren handelt es sich um biologisches Material. Unbekannte Form. Evtl. sind wir mit etwas zusammengestoßen.
Sa: Das ist unmöglich. Wir waren im Trans-Warp.
So: Ist es möglich, an das Material heranzukommen? Zu prüfen, ob es sich wirklich um biologisches Material handelt?
Qu: Nein Sir. Nicht per EVA-Einsatz und auch nicht von innen. An das Material heran zu kommen, ist nur in einer Werft möglich.
Sa: Bevor das Zusatzsystem wieder in Betrieb genommen werden kann, muss hier eine Untersuchung erfolgen.
So: Sehr wohl, Mam.

LaSalle zog sein Padd zu Rate.

LS: Mhm, die nächste Werft ist auf Prokyon Prime.
Qu: Das ist nicht gut, Sir. Die Werft auf Prokyon Prime ist unter der Kontrolle des Marine Commands. Sternenflotten-Schiffe dürfen diese nicht anfliegen. Zumindest nicht ohne vorher einen Berg von Papierkram ausfüllen zu müssen.

LaSalle grinste böse.

LS: Oh das lässt sich ändern. Der frisch ernannte Leiter des Marine Commands ist ein gewissser General Jos VanSorel.

Sareth musste lächeln.

Sa: Oh um VanSorel kümmere ich mich persönlich. Admiral LaSalle, hätten Sie evtl. die Güte , sich um die lokalen Behörden zu kümmern?

LS: Aber mit dem größten Vergnügen, Madame.

Sa: Lassen Sie uns der Sache auf den Grund gehen. Gründlich!

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  MISSIONSSTART Rasende Riesen (RR)
Geschrieben von: Sareth - May-Fri-2025, 01:38 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** San Francisco / Sternenflotten-Oberkommando / Büro von Admiral t’Khellian ***

Nach der anstrengenden Rettungsmission der Feynman und ihrer Crew hatte ich mir ein paar Wochen Urlaub gegönnt. Gemeinsam mit Charlie war ich in einem historischen Campingmobil durch den Westen der ehemaligen USA gereist. Dort, zwischen atemberaubenden Felsformationen, die die Natur mit Künstlerhand geformt hatte, schien die Zeit stehen geblieben. Der Wind raschelte in den Zweigen der alten Pinien und Wacholderbüsche, die sich in erdgefüllten Nischen anklammerten. Die Sonne glänzte im Morgentau auf den Nadeln der Kakteen. Einsam und erhaben zugleich erstreckten sich die alten Straßen oft von Horizont zu Horizont, noch immer meist entfernt von allen größeren Ansiedlungen.

Ich hatte während meiner Karriere bei der Sternenflotte schon viele exotisch-schöne, atemberaubende Plätze gesehen, aber hier auf der Erde, oder auch auf Romulus, das war etwas Besonderes. Man fühlte seine Wurzeln, seine Verankerung in den Elementen der Heimat. Zeit, um zur Ruhe zu kommen, ehe der „Büroalltag“ einen wieder in Beschlag nahm. Und so großartig sich ein Büro im Oberkommando der Sternenflotte auch anhörte, es blieb ein Schreibtisch (zugegeben mit einem grandiosen Ausblick auf die Golden Gate!) aber eben auch mit langwierigen, langweiligen bürokratischen Dienstaufgaben.

Erwartungsgemäß hatten sich in meinem Postfach Unmengen von Nachrichten angehäuft. Da war zum Beispiel die (wiederholte) Aufforderung unseres Sicherheitsbüros, an einer Schulung zur Absicherung der Kommunikatoren teilzunehmen, die in der letzten Zeit mehrfach gehackt worden waren. Von Spaßvögeln zum Glück, und nicht von Terroristen. Das war natürlich wichtig, andererseits wurden sie nun schon mit DNA-Verifizierung auf den jeweiligen Träger eingestellt…

Meine Augen blieben an einer Dienstantrittsanzeige hängen. Rufus LaSalle war zum Leiter der DIA befördert worden! Also hatte es meinen alten Gefährten aus Saipan-Tagen nun doch „erwischt“! Ich konnte mir vorstellen, wie begeistert er davon war. Nun, das war unweigerlich der Lauf einer Sternenflottenkarriere – wenn man einen guten Job machte. Machte man einen weniger guten, wurde man vielleicht irgendwo auf einer drittklassigen Basis geparkt. Kommandos über Schiffe waren uns immer nur eine Zeitlang vergönnt.

Während ich darüber nachsann und beiläufig einige Dokumente auf den bereitliegenden Padds mit der elektronischen Unterschrift versah, erreichte mich eine weitere Nachricht: die USS Picard-B, die monatelang mit einem experimentellen neuen Antrieb ausgerüstet worden war, sollte ihren Testflug antreten. Ich war eingeladen, als Beobachterin teilzunehmen!

Nun beruhte der Antrieb zu einem Teil auf einem von mir verfassten Aufsatz über die Einsatzmöglichkeiten von quantenverschränkten Tachyonen. Auf das Phänomen waren wir damals mit der Saipan gestoßen, noch zu meiner Zeit als Wissenschaftsoffizierin, und jahrelang hatte es in der Abteilung für Temporale Physik entsprechende Forschungen und Feldtests gegeben. Die hatte ich allerdings mangels Zeit nur noch am Rande verfolgt. Nun, das versprach interessant zu werden! Vor allem war es eine Gelegenheit, die Schreibtischbürokratie für ein paar Tage wieder hinter mir zu lassen… In zwei Wochen sollte der Testflug sein, genügend Zeit, um in meinen Terminkalender entsprechend zu schieben.


*** Zwei Wochen darauf / USS Picard-B / Brücke***

Mit einem kaum hörbaren Zischen glitten die Türen des Turbolifts zur Seite und ich trat auf die Brücke. Seit dem letzten Refit hatte es an der Innenausstattung nur geringfügige Änderungen gegeben. Beinahe organisch anmutend gruppierten sich die geschwungenen ergonomischen Konsolen am den Captains Chair in der Mitte der Brücke. Der Ton der Wandvertäfelung war eine Spur wärmer und kontrastierte mit den Holoanzeigen über den einzelnen Konsolen. Vorn am Platz des Navigators glomm das immersive Hologramm in Standby und wartete auf den entsprechenden Befehl, um sich um den Navigator zu entfalten.
Dieser war ein Ferengi, wie unschwer zu erkennen war, und ein weiblicher dazu, was die Ohrringe verrieten. Es gab nur sehr wenige Ferengi in der Sternenflotte, höchstens eine Handvoll. Ich war gespannt, welche Geschichte hinter ihrer Karriere steckte – wenn sie denn bereit war, sie später in der Kantine vielleicht zu teilen.

Von der alten Crew erkannte ich Sicherheitschef Mort Caldred, der wie immer irgendwie zu groß für seine Umgebung wirkte, obwohl seine Station an seine Physiognomie angepasst worden war. Der Schwanz mit der pfeilförmigen Spitze ruhte elegant über der Sitzlehne. Caldreds Gesichtsschuppen hatten sich leicht violett verfärbt, ein Zeichen für die sonst nicht merkbare Anspannung. Wie ich wusste, war auch CMO Illiz an Bord, der vierarmige und vieräugige Zevarroide.

Im Captains Chair saß Sokar mit geradem Rücken, ohne die Lehne zu berühren, und nahm fokussiert den Preflight-Check vor. Ich hatte nur ein paar kurze formelle Worte mit ihm wechseln können. Soweit ich wusste, hatte unterdessen auch einer seiner Söhne an der Sternenflottenakademie die Ausbildung begonnen. Die übrigen Crewmitglieder kannte ich nicht – beziehungsweise nur aus einem kurzen Blick in die Personalakte. An der Wissenschaftsstation stand eine junge Romulanerin in Ereinns-Uniform, wohl wieder eine Austauschoffizierin. Den Sessel des XO besetzte ein Mensch, und auch an der Komkonsole saß ein Terraner.

Einen weiteren Beobachtungsplatz im rückwärtigen Bereich nahm kein anderer als der neue Chef der DIA, Rufus LaSalle, ein. Sein Auftauchen hatte irritierte Blicke zur Folge gehabt. Was wollte er hier? Gab es Missstände, Unlauterkeiten, dunkle Machenschaften an Bord. Er hatte die Befürchtungen mit einem sarkastischen Lächeln quittiert und erklärt, dass es die ja vielleicht gäbe, er diesmal aber nur eine Gelegenheit ergriffen hatte, noch einmal dem Schreibtisch zu entfliehen. Sein offizieller Auftrag lautete die Prüfung der Tauglichkeit der neuen Antriebsmodifikation für die Fregatten der DIA.

Die letzten beiden Dockingklammern waren gelöst. Die letzten Inspektionsdrohnen hatten ihren Flug abgeschlossen. Von der Flugleitung auf Utopia Planitia kam das finale „GO!“ Mit einem halben Impuls begann sich die Picard-B langsam aus dem schützenden Nest der Wert 5 heraus zu bewegen. Unser Testflug sollte uns bis zur romulanischen L’Rotha-Station im Nachbarsystem von Ch’Rihan führen, wo uns ein Team von Wissenschaftlern und eine kleine Politikerdelegation erwartete – mit den üblichen Reden für solche Fälle natürlich. Der Prätor selbst würde nicht dabei sein, da er gerade mit einer diplomatischen Krise zu den Breen beschäftigt war. Aber die Prokonsulin hatte ihr Kommen angesagt.

Entlang unserer Route befanden sich Messbojen, die exakt unsere Zeit protokollieren sollten. War der Flug in der vorgesehenen Zeit absolviert, konnte der neue Antrieb subraumschonender als bisheriger Transwarp eingesetzt werden.

Soeben hatten wir die Außengrenze des terranischen Sonnensystems überquert. Captain Sokar befahl die Aktivierung des Warpantriebs. Kurz darauf waren wir auf Warp 7. Die sichelförmige Zusatzkomponente an den Gondeln wurde ausgefahren und der Accelerator eingeschaltet. Ein leichtes Zittern durchlief das Schiff, als wir schneller als üblich den nächsten Warpfaktor erreichten. Mort Caldred, dessen Spezies Veränderungen im Warpfeld fühlen konnte, verengte kurz die Augen, entspannte sich aber sogleich wieder, noch ehe von der Technik die Meldung der erfolgreichen Kompensierung des Feldes kam. Also war alles in Ordnung. Strukturelle Integrität und Deflektor befanden sich innerhalb des grünen Bereiches.

Mit ruhiger Stimme befahl Sokar die Einleitung der nächsten Stufe. Über den Hauptschirm huschte ein kurzes Flimmern, dann schalteten die Sensoren in Kompensation und wir waren im Transwarp. Unsere Ferenginavigatorin bestätigte die Passage der ersten Boje. Ich konnte auf meinem Armlehnenbildschirm simultan zu Sokar den Status verfolgen. Automatisch sendete die Picard-B den Ping zur nächsten Boje, das Antwortsignal traf ein.

An der Komkonsole gab es kurz ein Alarmsignal, da unser Transmitter nicht mehr mit der Standardfrequenz der Relaisstationen übereinstimmte. Sokar ließ die automatische Kennungssendung deaktivieren, diesem Problem mussten wir uns später widmen. Nächste Boje. Bisher waren wir etwa 40 Minuten schneller, und umweltverträglicher!

„Maximalgeschwindigkeit erreicht,“ kam die Meldung aus der Technik.
„Alle Systeme arbeiten normal.“ Mort Caldreds Schwanzspitze wippte über der Konsole.

Rufus LaSalle warf einen kurzen Blick auf die Daten auf seinem Padd und nickte anerkennend. „Das sieht vielversprechend aus für unsere kleinen Fregatten, dann werden wir dem Schmugglerproblem endlich Herr,“ murmelte er in meine Richtung. Nächste Boje.

Ich dachte zurück an die Anfänge der Sternenflotte, an Captain Archers Enterprise. Welche Aufregung geherrscht hatte, als sie Warp 5 erreichen konnten. Ein echter Meilenstein. Und immer hatten neue Teams von Ingenieuren und Wissenschaftlern gearbeitet, um die Basis des Warpantriebs weiter zu verbessern und rascher die gewaltigen Distanzen im Weltraum überbrücken zu können. Die „Welt“ war dadurch zwar kleiner geworden, doch hinter dem Vertrauten öffneten sich immer neue Welten zur Erforschung. Selbst wenn einige Zusammentreffen nicht wünschenswert friedlich von statten gegangen waren und wir auch auf gefährliche Spezies getroffen waren – das Netzwerk unserer Kooperation hatte sich stets als tragfähig erwiesen. Nächste Boje. Wir würden weiterhin in neue Raumbereiche vorstoßen und neue Zivilisationen und Phänomene kennenlernen, die uns und sie bereicherten.

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  Zwischenlog 1 / LaSalle / NPcs
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Apr-Fri-2025, 02:42 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (1)

Erde / San Francsico / HQ der Sternenflotte / Foyer A

Die Uniform war schlicht und in einem dunklen grau gehalten. Sie wirkte eher wie die Kleidung eines Pfarrers, als die Uniform eines Offiziers der Sternenflotte. Das winzige, blaue Abzeichen, mit dem 3 goldenen Buchstaben „ DIA" , angepinnt am Revers der Uniformjacke, kontrastierte in keinster Weise mit dem Rest der Uniform. Es gab nur 2 bemerkenswerte Dinge an dieser Uniform: Die goldenen Admirals-Rankpins am Kragen des Uniformpullovers und den Gesichtsausdruck des Uniformträgers.
LaSalles Gesicht trug eine tiefe Verstimmung zur Schau. Vor 2 Stunden hatte er, nach seinem „Urlaub“ , seinen Dienst wieder angetreten und so nebenbei erfahren, dass sein Vorgesetzter Admiral VanDiel, der Leiter der DIA, in den Ruhestand gegangen war und auch LaSalles Kollege, Vize-Admiral Winter es vorgezogen hatte, sich in den Vorruhestand zu verabschieden. Man hatte dann LaSalle zum OBH zitiert, wobei Rufus fest mit seiner Versetzung in den Ruhestand gerechnet hatte. Stattdessen hatte OBH Sanderson LaSalle nicht nur eröffnet, dass Rufus jetzt Chef der DIA sei, sondern ihn auch noch, zwecks Ausübung dieses hohen Amtes, in den Rang eines Admirals befördert und ihm, bei der Gratulation, fast den Arm ausgerissen.
Jetzt war LaSalle also Admiral. Und dieser Zustand war für ihn nicht gerade ein Grund der Freude. LaSalle hatte sich im Foyer in eine der Sitzgruppen begeben und blickte mit wachsendem Unmut auf die sich im Minutentakt immer weiter auftürmende Terminliste auf seinem Padd. Immer wenn ein „Pling“ ertönte, tauchte ein neuer Termin auf.
Einer unsinniger als der andere. Ein Dienstessen um 22:00 Uhr mit dem Leiter des Beschaffungsamtes? Warum so spät? Das war etwas, wofür LaSalle jedes Verständnis fehlte.
LaSalle ließ seinen Blick durch das Foyer schweifen. Heute war wieder einmal ein besonderer Tag: Sklavenmarkt . Heute wurden alle frisch ernannten Offiziere auf ihre Schiffe verteilt und Kadetten erhielten ihre Praktikumsstellen. Und was passierte bei solchen Gelegenheiten immer? Irgendein verwirrter Jungoffizier würde kopflos, aber mit einer Tasse Kaffee in der Hand, durch die Gegend rennen und unweigerlich mit jemanden kollidieren. Und wie zum Beweis fiel LaSalles Blick auf einen Captain, welcher gerade recht lautstark einen 2nd Lt. zurecht wies. Auf der Brust der Jacke der makellos sitzenden Uniform des Captains breitete sich gerade ein großer Kaffeefleck aus. Ein besonders prächtiges Exemplar.
Rufus schüttelte den Kopf. Jedes Jahr , an diesem Tag, das Gleiche. Und ewig grüßte der Tribble. Dieser Kaffeefleck bewies, dass das Universum einem bösartigen Plan folgte.
LaSalle hatte keine Lust, involviert zu werden. Deshalb stand er auf und lenkte sein Schritte zu den Aufzügen zu den Transporterräumen . Das Auftauchen von 1st Lt Cadeno-Blanco war dann aber auch für Rufus eine Überraschung . Der Lt rannte zum Aufzug und blockierte die Tür für LaSalle

LS: Danke Lt. Sehr zuvorkommend,
CB: Gerne Sir. Immer wieder gerne zu Diensten für ehem. Offiziere im wohlverdienten Ruhestand.

Der junge Offizier salutierte zackig und verschwand in der wimmelnden Menge.
LaSalle konnte es nicht glauben. Cadeno-Blanco hatte die gleiche Show vor 2 Jahren bereits mit LaSalle und Winters durchgezogen.

LS:…..im wohlverdienten Ruhestand..also das ist…Wenn es denn nur so wäre.

LaSalle machte sich eine geistige Notiz , Lt, Cadena-Blanco zur Beförderung vorzuschlagen. Aus reiner Rachsucht und Bösartigkeit.


---------------------------------

Ortswechsel:

Erde / Berlin / HQ der DIA / LaSalles neues Büro

LaSalles neues Büro atmete noch immer den Geist von DeRaaf. Kühl, funktional in grau und schwarz-Tönen gehalten. So ließ sich arbeiten. Eventuell könnte LaSalle ja hier dem Ruhestand entgegen segeln? Wunderbarer Gedanke. Es gab jedoch ein Hindernis.
LaSalles neuer, persönlicher Adjutant, Lt Collins. Dieser war pflichtbewusst, schneidig und mit einem Organ ausgestatte, welches er mit äußerster Lautstärke dazu verwendete, LaSalles Erscheinen im Vorab zu verkünden: ACHTUNG! ADMIRAL LASALLE BETRITT DEN RAUM. LaSalle würde mit Collins da ein längeres Gespräch führen müssen. Und just jener Collins betrat jetzt den Raum, salutierte so schneidig, dass die Luft um seine Handfläche herum pfiff und schnarrte:

LC: Sir, Mister Morrrrrt Caldred, Sir.

LaSalle kratzte sich am Kopf. Caldred?

LS: Soll reinkommen.
LC: Sir, jawohl Sir,

Collins drehte sich um , riss die Tür zum Vorzimmer auf und brüllte:

LC: Caldred, reinkommen!

LaSalle schüttelte den Kopf.

LS: Danke, Sie können gehen, Lt.Collins.
LC: Sir, jawohl Sir,

Collins stiefelte aus dem Raum während Mort Caldred das Büro betrat,

MC: Sir, Mort Caldred meldet sich wie befohlen, Sir…uh oh..Sir, Sie hier Mr. LaSalle ?
LS: Mr. Caldred, ich bin genauso überrascht wie Sie. Was kann ich für Sie tun?
MC: Nun Sir, ich wurde zum Leiter der DIA befohlen, da ich eine Beschwerde gegen eine Trainingsprogramm für SoCs eingereicht hatte. Ich dachte, Admiral VanDiel würde mich jetzt in den Kühlschrank stellen.
LS: Admiral VanDiel ist im Ruhestand und unglücklicherweise bin ich seit heute der Chef der DIA.
MC: Gratuliere Sir,
LS: Na, wollen mal sehen.

LaSalle rief sich Morts Personalakte auf.

LS: Mhm, Sie sollten an einem Überlebenstraining auf Fenris Bravo teilnehmen. Das hatten Sie abgelehnt. Daraufhin hatte Commodore Edwin Ihnen eine Versetzung zur DIA angedroht. Und dagegen haben Sie eine Beschwerde eingereicht.
MC: Exakt Sir.
LS: Da Überlebenstraining sollte das Überleben bei Temperaturen unter -60 Grad ohne Schutzkleidung zum Inhalt haben.
MC: - 60 Grad Sir. Ohne Schutzanzug. Und das mir.
LS: Ihr Metabolismus ist für solchen Unsinn nicht geeignet. Ein solches Training kommt für Sie gar nicht in Frage. Und Versetzung zur DIA? Sie bei der DIA?
MC: Könnte ich mir nicht vorstellen, Sir.
LS: Ich mir. auch nicht. Mr. Caldred.

LaSalle machte einen Eintrag in Morts Personalakte

LS: Man wird Sie mit diesem Unsinn nicht noch einmal belästigen. Sonst noch etwas?
MC: Nein Sir. Ich werde Fleet-Admiral t´Khellian berichten, dass ich Admiral VanDiel gesucht und Sie Sir, gefunden habe. Die Sache ist erledigt. Bitte wegtreten zu dürfen.
LS: Sie dürfen. Und sagen Sie einen schönen Gruß.
MC: Werde ich Sir, werde ich.

Mort eilte grinsend aus dem Raum. LaSalle schüttelte den Kopf. Wer erdachte sich solche blödsinnigen Befehle? Konnte es noch schlimmer kommen?
LaSalle trat durch die Bürotür und ging in den Vorraum, als Lt. Collins, direkt neben LaSalle stehend, aus Leibeskräften brüllte:

LC: ACHTUNG! ADMIRAL LASALLE BETRITT DEN RAUM
LS: COLLLINSSSSSSSSSSS!

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  KI-Ketzerei - Missionsende Teil II
Geschrieben von: Sareth - Apr-Sun-2025, 06:52 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

*** An Bord der Feynman / Kantine ***

Es war spät abends Bordzeit und Richard hatte sich bei einem Tee an einem der Panoramafenster in der Offiziersmesse niedergelassen, um über die vergangenen Tage auf Spiros Alpha nachzusinnen. Er begrüßte es, dass zu diesem Zeitpunkt niemand sonst mehr hier war und er ungestört philosophieren konnte. Bereute er es, sich auf dieses Abenteuer eingelassen zu haben? Keineswegs. Nicht nur war die Rettung der Crew der Feynman wie geplant gelungen – dies allein wäre ja schon die Unannehmlichkeiten wert gewesen – sondern auch die Fülle an neuen Eindrücken und Inspirationen war ein Geschenk!

Chris Reed hatte sich öfter über die primitiven Zustände und Denkweisen beklagt, abeer Primitivität lag bekanntlich im Auge des Betrachters. Richard hatte die komplexe Kultur und Kunst, die sich schon bei oberflächlichem Kontakt dem Auge und Ohr bot, geradezu aufgesogen und so viel wie möglich in seinen privaten Aufzeichnungen festgehalten.
Er hätte es interessant gefunden, die weitere Entwicklung dieser Gesellschaft aus der Nähe zu verfolgen. Aber da er kein Xeno-Ethnologe war, bestand wohl keine Aussicht auf einen Posten als kultureller Beobachter, selbst wenn sich die Beziehungen von Spiros Alpha zur Föderation wieder andern. Was er für sehr wahrscheinlich hielt. Also würde es bei Inspirationen bleiben. Wer wollte ihm die ‚dichterische Freiheit‘ vorwerfen?

Das Geräusch einer sich öffnenden Tür ließ ihn sich umwenden. Er erkannte Sareth, die einzige Person, die er in diesen Momenten der Reflexion nicht als störend empfand.

„Ich konnte nicht schlafen,“ fügte sie nach dem Gruß erklärend hinzu. „Und da die Replikatoren in den Quartieren ja noch nicht wieder funktionieren, dachte ich mir, ich hole mir einen kleinen Mitternachtsimbiss.“
Sie trat an die Replikatoreinheiten und traf ihre Auswahl. Dann setzte sie sich mit einem Sandwich zu Richard. „Der Platz ist noch frei, hoffe ich.“

Er machte eine einladende Geste. „Es ist nicht mein Schweizer Chalet, aber du bist immer willkommen, wo ich weile.“

„Wahrscheinlich bist du froh, wenn du wieder dort bist, in allem Komfort des 25. Jahrhunderts!“

„Ach, das Leben auf Spiros Alpha ist nicht ohne Reiz…“

„Besonders für einen akademischen Würdenträger!“ Sie lachte. „Was wohl passieren wird, wenn Sie feststellen, dass es keinen Finanzprotektionsaufseher Gurold und keinen Professor Rigamus Riventius gibt?“

„Oh, das gibt vermutlich Anlass zu interessanten Verschwörungstheorien… aber andererseits, in einer Phase de Umbruchs, da können schon einmal analoge Akten verloren gehen.“ Er schmunzelte.

„Ja, das ist der Nachteil in einer analogen Gesellschaft… oder auch Vorteil. In digitale Akten hätten wir leicht eindringen und entsprechende Einträge hinterlegen können, Fotografien, Geburtsregister, Zeugnisse, alles mögliche. Aber Papierurkunden konnten wir so schnell nicht in die Aktenschränke schmuggeln!“

„Andererseits ist es vermutlich so, dass der geschätzte Mr. Barnes Atarver peinlichst darauf achten wird, sich nicht zu kompromittieren. Das wird das offizielle Narrativ der Ereignisse entsprechend beeinflussen. Ich hoffe nur, dass es weiterhin ruhig bleibt und es zu keinen größeren Gewalttaten kommt. Zum Glück scheint es keine sehr explosive Mentalität zu sein, wenn das ganze bei den Klingonen passiert wäre, oder auch den Rihannsu…“

„Allerdings. Hoffen wir das Beste. Die Regularien verbieten uns leider, Sensordrohnen im Orbit zu halten.“ Sareth seufzte.

„Bedauerlicherweise scheint es eine Konstante im Universum zu sein, dass alle Veränderung, alles Neue, nur mit einem gewissen Maß an Gewalt und Schmerz vor sich geht. Nicht umsonst die Metapher vom Geburtsschmerz. Es gilt in der Natur wie in Gesellschaften…“

Eine Weile hingen sie beide schweigend ihren Gedanken nach. Dann fragte er: „Hast du schon Kontakt zu Rollos Taxiservice aufgenommen?“

„Ja, ein Pilot ist in der Nähe, im Denobulabelt. Er soll morgen bei der Feynman eintreffen.“

„Was ist mit diesem Sternenflottenträger, den wir gestern Mittag auf den Sensoren hatten? Könnte er uns… nunja, gefährlich werden? Oh, wie sich das anhört, als seien wir eine Bande von Schmugglern!“

„Gefährliche Fracht bei Spiros Alpha – Ein neuer Actionkrimi!“ Sareth deutete die Größe eines entsprechenden Posters an.

„Haha, nur unter Pseudonym.“



*** Spiros Alpha / Shazach / Studentenviertel ***

Vier Wochen waren seit den Ereignissen in der Universitätsaula vergangen. Die Gemüter hatten sich längst noch nicht beruhigt. Diskussionsgrüppchen auf den Straßen gehörten ebenso zum Alltag wie Glaubenshüter, die an die Wahrung von Moral und alten Werten gemahnten.
Ein paar Verhaftungen hatte es gegeben, nachdem Pflastersteine geflogen waren, und die Gegenseite wiederum Fensterscheiben bei einer Ausstellung über antike Technik eingeschlagen hatte. Eine seltsame Erwartungshaltung lag in der Luft, zwar von Besorgnis begleitet, was nun Neues kommen würde, aber im Allgemeinen doch positiv. Die Regierung hatte Untersuchungskommissionen eingesetzt, die sich in den Bereichen Straßenbau und Umwelt um mögliche Innovationen Gedanken machen sollte – immerhin. Andererseits waren vorsorglich Verordnungen zum Schutz der Kunstschaffenden bestätigt worden.

„Ich kann es immer noch nicht glauben,“ murmelte Namr und blickte in die Runde seiner Freunde. Vor jedem stand ein Krug mit frischem Bier und lag ein Wurstbrot. „Beinahe wären wir im Knast gelandet, und jetzt… Praktikanten beim Denkmalschutzamt.“

„Wir haben so ein verdammtes Glück, dass wir nicht exmatrikuliert worden sind,“ stimmte jemand zu. „Ich meine, ich, kurz vorm Examen. Wär eine Katastrophe gewesen.“

„Und jetzt dürfen wir sogar ganz offiziell an alten Geräten basteln und schrauben!“
„Und ihr glaubt, dass ist einfach so gekommen, die Erleuchtung über die Regierung?“ bohrte Ida. „Atarver war doch immer einer von den ganz Harten. Und dann hat er plötzlich diese Sachen entdeckt? Oder wollte er was verschleiern?“

„Naja, der Protest hat einiges bewirkt. War ja nicht der einzige. Und dann sind ja auch nicht alles verbohrte Dummköpfe an der Macht, nicht so ganz.“
Er lachte und bekam eine Kopfnuss eines seiner Freunde. „Du glaubst immer noch, dass die Aliens dahinter stecken? Die Leute von der Föderation? Warum sollten die an einem Umsturz bei uns interessiert sein? Wir sind doch total uninteressant für die, nach allem, was ich über sie weiß. Wir sind nur ein kleiner Planet, mit nicht mal nennenswert Bodenschätzen, und so, total im Outback.“

„Ich weiß nur, dass ich dieses Medaillon gefunden hatte,“ antwortete Ida. „Und dann, nach unserem Auftritt in der Aula, war es plötzlich weg. Also hat es jemand mitgenommen. Dieser Professor vielleicht, der sich so für uns ins Zeug gelegt hat. Vielleicht-„

„Vielleicht war das ein Agent der Föderation, was? Ida, du musst einen Roman schreiben, du hast Ideen, du wirst berühmt damit!“

Sie rümpfte leicht pikiert die Nase. „Ich habe jedenfalls im Katalog geschaut, nach Veröffentlichungen von dem. Und da war nichts. Ist doch komisch, oder.“

„Jedenfalls hat er unseren Altvorderen ganz schön ins Gewissen geredet. Hoffe, irgendwer hat die Rede mal mitstenographiert.“

„Ich freue mich jedenfalls schon auf morgen, erster Tag im Praktikum. Wir sollen alles aufnehmen, was da unten in den Katakomben steht. Und die Presse ist morgen auch geladen, paar Fotos machen.“

„Dann bringst du besser mal deine Frisur in Form, he!“
Die Freunde stießen mit ihren Keramikkrügen an.

[Bild: Richard-NU-neu.jpg]

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  KI-Ketzerei - Missionsende Teil I
Geschrieben von: Sareth - Mar-Mon-2025, 08:47 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

NRPG: ich weiß, es ist ein Plothole – ich habe gar nicht darüber nachgedacht, was warden soll, wenn die Crew gerettet ist, aber niemand erfahren darf, wo sie waren. Nun ja…

RPG:
*** An Bord der Feynman / Bereitschaftsraum des Captains ***

Endlich war auch der Rest unseres Außenteams – Rufus LaSalle, Chris Reed und Richard von Rabenstein – zurück auf der Feynman. Nach dem obligatorischen Check-up durch Dr. Val’Kara hatten sich alle erst einmal in ihre temporären Quartiere begeben, um die Annehmlichkeiten des 25. Jahrhunderts in Form von Duschen und Memoryfoam-Betten zu genießen.

Unterdessen saß ich mit Jake van Rooyen zusammen, um die Rückkehr der vermissten USS Feynman zu planen. Denn logischerweise musste die Episode Spiros Alpha aus den Logbüchern fernbleiben…

„Wenn wir den Warpfaktor nur um 0,03 nach unten korrigieren, wären wir bei diesen Koordinaten in den Ionensturm geraten,“ sagte Jake und zoomte in ein Areal der Holoprojektion in der Mitte des Tisches. „5,67 AE vor den Ausläufern des Akropolisnebels.“

„…Der bekanntermaßen die Sensorik stark beeinträchtigt.“ Ich verstand.
„Und genügend energetische Partikel für die Aufrechterhaltung der Energieversorgung bereit hält, falls der Warpkern inoperativ ist,“ fuhr Jake fort. „Der beste Platz, um mit einem beschädigten Schiff Zuflucht zu suchen, bis die Reparaturen abgeschlossen sind.“ Er schmunzelte.
„Man sollte eben nicht zu schnell fliegen, damit man am richtigen Ort havariert!“

„Kommen wir aus unserer aktuellen Position auf den Flugvektor vom Akropolisnebel? In Anbetracht der Schiffsaktivitäten im Nachbarsektor (=Nonterraqueos)?“
„Das Problem habe ich schon mit unserer Technik erörtert. Im Augenblick liegen wir noch im Schatten des Spiros-Systems. Chief Benson ist sich sicher, dass wir mit nur einem leichten Impuls in die nahe gelegene Arxstraße einschwenken können und dann einfach treiben, bis wir jenseits der Sensorreichweite sind und gefahrlos den Antrieb aktivieren könnnen. Er meint, er hätte solche Manöver auf den Transportrouten im Zweiten Dominionkrieg gemacht. Ich vertraue ihm.“

„Ja, das klingt machbar.“ Ich seufzte. „Ich bedaure, dass wir überhaupt zu solchen Manövern Zuflucht nehmen müssen. Schließlich war es nicht deine Schuld, oder die deiner Crew, dass die Feynman hier havariert ist und ihr auf den Planeten beamen musstet. Die Gesetzgebung hat hier schlicht eine erhebliche Lücke, da besteht Anpassungsbedarf an Notfallsituationen.“

„Da hast du allerdings Recht – aber DU sitzt ja im Oberkommando, nicht wahr? Ich bin nur ein kleiner Captain, ohne Einfluss auf die Regularien.“

„Warte ab, bis sie dich irgendwann auch an einen Schreibtisch in San Francisco befördern, Jake!“

„Das bringt uns natürlich zu der Frage, wie wir unsere heldenhaften Retter, dich und dein Team, wieder zurück bringen.“

Darüber hatte ich auch mit Rufus und Richard schon kurz gesprochen, während wir noch auf Spiros Alpha waren. „Das Beste wird sein, wir greifen wieder auf eines der Taxis aus Rollo Vegas Zentrale zurück. Die Piloten sind für ihre Diskretion berühmt, und außerdem kennt mein Mann den Firmeninhaber Rollo schon seit Äonen – sozusagen. Das Taxi könnte uns dann von der Feynman abholen und an diversen Plätzen absetzen, von denen aus wir zurück zur Föderation reisen könnten.“

„Dann habt ihr ja noch unterwegs Zeit, an euren Alibis zu feilen!“

„Nun, ich war offiziell im Urlaub, genau wie LaSalle. Wir haben uns zufällig getroffen, in meinem Retreat auf Caltoria. Er war in der Gegend und dachte, wie nett es doch wäre, ein wenig über die guten alten Zeiten an Bord der USS Saipan zu reden… Du weißt, das Schiff ist ja seit ein paar Jahren ein Museum. Richard meinte, er hätte schon lange über einen Meditationsaufenthalt im vulkanischen Kloster P’Jem nachgedacht, und die letzten drei Wochen hätten sich als vorzügliche Gelegenheit herausgestellt…“


(PS: hab jetzt keine Zeit mehr, morgen früh geht’s zum Flughafen. Ich schreibe noch etwas Kleines für die Leute auf Spiros Alpha und für Richard, spätestens bei Rückkehr)

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  KI - Ketzerei / Log 31 / LaSalle / NPcs
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Mar-Sat-2025, 05:04 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

Spiros Alpha / Shazach / Basiscamp

Während Reed sämtliche evtl. verräterische Spure nim Raum zu beseitigen und noch verbliebenes Material auf die Feynman beamen zu lassen, beobachtete LaSalle die Vorgänge vor dem Gebäude. In den letzten 10 Minuten waren diverse Personen, gekleidet in langen , silbernen Roben, aufgetaucht und hatten damit begonen, an die Türen aller Gebäude zu klopfen. LaSalle gab ein Brummen von sich.

LS: Glaubenswächter.

Reed trat neben LaSalle ans Fenster.

Re: Glauben Sie? Die Typen deren Vorgesetzter der Intimfeind von Atarver ist?
LS: Wahrscheinlich. Es wird Zeit zu verschwinden. Packen Sie die letzten Sachen und dann rauf zur Feynman.
Re: Aye Sir.

Richard von Rabenstein schlenderte zu einen Schrank, um zu sehen ob dort noch etwas vom Außenteam uübrig geblieben war, öffnete ihn und gab ein erstauntes Hüsteln von sich.

RR: Das ist interesant.

LaSalle blickte in den Schrank hinein.

LS: Sieh an , sieh an.

LaSale zog aus dem Holz der Schrankrückwand ein unscheinbares , stark korrodiertes Kästchen. LaSalle öffnete das Kästchen und pfiff dann durch die Zähne.

LS: Ein Netzwerkscanner und Interface. Sehr alt, etwa 100 Jahre alt. Aber Föderationstechnik.
RR: 100 Jahre, etwa um die Zeit der KI-Revolte also. Was kann man damit anfangen?
LS: Nun, mit einem einzelnen Gerät dieser Art nicht viel. Aber wenn diese Geräte sich vernetzen, kann man damit ganze planetare Netze infiltrieren und kontrollieren.
RR: Hat dies evtl. etwas mit der Revolte zu tun?
LS: Wer weiß. Wir nehmen das Gerät mit. Wäre interessant wen wir herausfinden könnten wer......was zum...

LaSalle blickte auf die Innenseite des Deckels und fand dort eine Inschrift.

“MKNI”

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Ortswechsel

Parnassus Sektor / Nevaria System / Nähe Nevaria Prime / USS Nonterraqueos / Meeting Raum 1

Die gewaltige , graue , lanzenspitzenförmige Masse der USS Nonterraqueos verdeckte, mit ihren 25 km Rumpflänge , die ferne Sonne des Nevaria-Systems . Der Schatten des Schiffes kleidete die Oberfläche eines nahen Asteroiden in Finsternis. So finster wie die Stimmung im Meeting-Raum 1 im Inneren des Schiffes.

Tullivan Parnas, Vertreter des Erewhoon-Galactic-Security-Service, kam zum Ende seiner Ausführungen.

TP: Die Anwesenheit eines der größten Kriegsschiffe der Föderation, im Nachbarsystem des Sperrgebietes um Spiros Alpha, ist ein Grund zu höchster Besorgnis.

Verteidigungsminister DeRaaf lächelte dünn.

DR: Warum sind Sie alarmiert? Wie Sie schon sagten, befindet sich dieses Schiff im Nachbarsystem von Spiros Alpha, nicht im Spiros-System selbst. Und das Nevaria-System ist immerhin Föderationsgebiet.

Tp: Sie weichen mir aus, Herr Minister. Wir haben Informationen vorliegen, dass zumindest ein Frachtschiff, ein Trampfrachter, das Gebiet illegal durchflogen hat.
DR: Dann sollte es Sie um so mehr beruhigen, dass wir jetzt im Nachbarsystem sind.
TP: Und warum dann mit einem Schiff, welches so schwer bewaffnet ist, daß man damit Ferengi Nar erobern könnte?
DR: Um für Sicherheit zu sorgen
TP: Das ist der Job meines Unternehmens.
DR: Welcher wohl offensichtlich nicht korrekt ausgeführt wurde. Sonst hätte der Frachter nicht das Gebiet in der Nähe des Spiros-System durchflogen, wie Sie soeben so schön ausgeführt haben.

Parnas blickte DeRaaf misstrauisch an.

TP: Und warum sind Sie, als Verteidigungsminister höchstpersönlich hier?

DeRaaf begann intensive seine antike Brille zu putzen.

DR: Nun Sir, ich mache mir ein Bild von der Einsatzbereitschaft der Sternenflote.
TP: Und das machen Sie rein zufällig hier?
DR: Rein zufällig ja.
TP: Das können Sie den Gorn erzählen. Das Ganze stinkt. Erst dieser ominöse Frachter, dann dieses Monster von Schiff, welches auch noch den Verteidigungsminister der Föderation höchstpersönlich an Bord hat. Hier läft doch etwas! Ich warne Sie. Meine Organisation wird gegen jede Intrusion in das FGebiet um Spiros Alpha vorgehen.
DR: Mister Parnas, bei allem notwendigen Respekt, aber das klingt nach einer Drohung. Spiros Alpha wird keine Kontamination erleben. Und jetzt muss ich mich leider um Regierungsangelegenheiten kümmern.
TP: Ungeheuerlich.
DR: Ich habe die Ehre Ihnen noch einen schönen Tag zu wünschen. Commander Nesbitt, bitte geleiten Sie Mr. Parnas zu seinem Shuttle.

Parnas rauschte aus dem Meeting-Raum. DeRaaf ließ alle anwesenden Sicherheitskräfte wegtreten, schloss dann die Türe des Raum und lehnte sich in seinem Sessel zurück.

DR: Sareth T´Khellian, sollten Sie mit dieser Sache etwas zu tun haben....

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  KI-Ketzerei Log 30 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Feb-Sun-2025, 09:39 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

*** Spiros Alpha / Katakomben / altes Labor ***

Zum Glück war ich mit passender Gewandung und dem Holofilter als Einheimische kenntlich. Jakes Uniform war von einem weiten Mantel verdeckt, den er zum Schutz gegen das Tropfwasser in bei dem Marsch durch die Katakomben umgelegt hatte. So konnte er problemlos als Abkömmling einer der menschlichen Einwanderer von Spiros Alpha durchgehen.

Der junge Polizist und wir starrten uns einen Augenblick lang an. Das Gerät, was er hielt, schien eine Kamera zu sein. Ich erinnerte mich, Ähnliches im Smithsonian einmal gesehen zu haben. Was auch immer sich LaSalle in der Universität einfallen lassen würde – diese Situation zu entschärfen lag erst einmal an uns!

Ich beschloss, die Vorwärtsverteidigung aufzunehmen. „Aha, Sie hat Oberprotektionsaufseher Atarver geschickt, um uns bei der Dokumentation zu helfen?“ Ich wünschte, ich hätte seinen Rang gekannt, aber die Abzeichen an seiner Uniform sagten mir nichts.

„Äh…Ich … wir haben hier vorhin eine Verhaftung durchgeführt, von ein paar jungen Leuten, die verbotene Technik einschmuggeln wollten. Ich wollte den Tatort… für die Akten …“

Es war offensichtlich, dass er nicht autorisiert war, hier irgendetwas abzulichten und ihn wohl die Neugier her getrieben hatte. „Sie sind also nicht informiert worden, dass heute die Denkmalschutzbehörde kommt, um die Funde zu klassifizieren?“ Ich legte alle behördliche Entrüstung in meine Stimme.

„Äh… Denkmalschutzbehörde?“

„Barnes Atarver hat kürzlich diese alte Maschinenhalle unter der Stadt entdeckt. Es war Ihnen doch sicher bekannt, dass hier noch Relikte aus der Zeit vor der Kulturrevolution vorhanden sind?“

„Ja, selbstverständlich.“ Jetzt straffte er sich.

„Es unterliegt alles noch strengster Geheimhaltung, schließlich wollen wir nicht, dass Neugierige hier zu schaden kommen oder die wertvollen Objekte in ihrer Unkenntnis beschädigen. Daher wir sind heute hier, um diese Funde zu inventarisieren und klassifizieren. Dafür hatten wir eine Assistenz mit Filmkamera geordert.“

„Eine was-Kamera?“

Ich fluchte im Stillen. „Das beste Modell, meine ich!“

„Das ist das beste, was wir haben, unser Budget wurde leider wieder zusammen gestrichten,“ erwiderte er. „Aber sie hat schon fünf Wechselplatten, und ein wirklich helles Blitzlicht!“ Er hob die abenteuerlich aussehende zweite Apparatur. In diesem Moment blinkte hinter uns eine der alten Apparaturen auf. Ich vermutete, irgendein Alarmsignal. „Sie haben die angeschaltet?“ fragte der Protektionsaufseher etwas nervös.

„Selbstverständlich, für die Dokumentation,“ antwortete Jake Van Rooyen geistesgegenwärtig. „Wir schalten Sie auch sogleich wieder ab, sobald Sie ihre Aufnahmen gemacht haben. Beeilen Sie sich, wir haben noch Tonnen Papierkram zu erledigen heute.“ Er sah zu mir. „Wo ist mein P… ah… mein Schreibzeug?“

Ich hatte bei den Accessoires in meiner Tasche einen Schreibblock und einen Federhalter. Ich reichte Jake beides, und da der junge Polizeibeamte mit seinem Blitzlicht und der Kamera beschäftigt war, bemerkte er zum Glück nicht, dass Jake nicht wusste, wie man mit dem Füller schreibt. Ich nahm hilfreich die Kappe vom Gerät, und immerhin produzierte er dann schon mal einen großen Tintenklecks auf dem Blatt.



Die vierte Fotoplatte war soeben belichtet worden, als schwach ein hektisches Glockengebimmel zu uns in die Katakomben drang. Der Protektionsaufseher schrak zusammen. „Ohweh, Feueralarm!“

„Rasch, machen Sie, dass Sie nach oben in die Wache kommen! Vielleicht müssen Sie Hilfestellung geben!“ ermutigte Jake. „Wir können den Rest allein erledigen!“

„Ja, selbstverständlich!“ Die Kamera und die Platten unter dem Arm machte der junge Mann kehrt. Einen Moment später war er im Dämmerlicht verschwunden. Wir sahen eine Petroleumlampe aufleuchten, dann hasteten seine Schritte eine Treppe hoch.
Jake und ich atmeten auf. Er hatte schon seinen Tricorder wieder in der Hand, und ich signalisierte unseren beiden Alien-Crewmitgliedern, dass sie zurück kommen durften. Endlich konnten wir das Problem in Augenschein nehmen!

„Scheint eine Anlage ähnlich einer der alten Teilchenbeschleuniger zu sein, nur kleiner,“ sagte der Bolianer Dadvin und kniete neben einem der Panels nieder. „Hier ist ein Kühlmittelleck. Wir müssten die Verkleidung abnehmen, um da ran zu kommen.“
„Gut, machen wir uns an die Arbeit. Das Strahlungsniveau ist noch sicher?“

„Ich überwache es die ganze Zeit, Sir. – Sehen Sie sich diese Leitungen an, von irgendwelchem Getier angenagt! Welcher Irre hat das bloß unter Strom gesetzt, und warum?“

Vorsichtig arbeitete das Technikerteam, während ich die Umgebung nach womöglichen weiteren ungebetenen Besuchern im Auge behielt. Aber noch läuteten die Glocken. Die hatten wohl mit dem Alarm alle Hände voll zu tun. Ich war gespannt auf LaSalles Bericht…

Nach etwa einer halben Stunde waren wir soweit, dass ich einen Bericht an Sarek auf der Feynman schicken konnte. Dort analysierten sie die Situation, und wir kamen überein, dass das sicherste Vorgehen sein würde, zunächst ein schützendes Kraftfeld um die gesamte Kernanlage zu errichten und dann die instabile Antimateriereaktion mit einem gezielten Energiepuls erst zu stabilisieren und dann zum Erliegen zu bringen. Anschließend konnten wir die alten Container ausbauen, so dass die Feynman sie sicher herausbeamen konnte. Zurück bleiben würde eine interessante Anlage für den Denkmalschutz, die keinen Schaden mehr anrichten konnte, da die Reaktionsquelle fehlte.

Bevor auch Jake, seine letzten Crewmitglieder und ich zur Feynman beamten, machte Dadvin noch einige Fotos mit seiner Holocam. Vielleicht könne er einen Aufsatz über diese Anlage schreiben, meinte er.


*** An Bord der Feynman / Briefingroom ***

Gleich nach unserer Rückkehr hatten wir uns bei Sarek, Dr. Val’Kara und der übrigen Seniorcrew der Feynman eingefunden. Mit unserem Katakombengeruch in den Kleidern waren wir für den vulkanischen XO sicher eine Zumutung. Er ließ sich aber nichts anmerken, sondern grüßte mit aller Ruhe seinen Captain und wies uns zu den Plätzen am Tisch. In weiser Voraussicht hatte Val‘Kara einen kleinen Imbiss für jeden von uns bereit gestellt. Jake betrachtete verliebt sein Sandwich mit Salat – nach den langen Wochen mit Rationspaketen würde es ohne Zweifel schmecken wie in einem Luxusrestaurant!

Ich war froh, dass die Besatzung der Feynman vollzählig hatte gerettet werden können, aber auch, dass wir die befürchtete kulturelle Kontamination so gering wie nur möglich gehalten hatten. Und gleichzeitig… doch diese festgefahrene Gesellschaft mit einem vorsichtigen Schubs aus ihrer Erstarrung befreit, so hoffte ich zumindest. Aber: es waren ja keine "Aliens" gewesen, sonderen die Honoratioren der eigenen Elite!

Nach einer ersten kurzen Nachricht von LaSalle waren er, Chris Reed und Richard während des „Feueralarms“ aus dem Universitätsgebäude entwichen. Sie wollten zurück zu unserem Basiscamp in der Studentenbude, und sich von dort nochmals melden.

Die Sensoren der Feynman überwachten die Situation in der Hauptstadt; nach der Aufregung war wieder Ruhe eingekehrt, auch wenn überall Gruppen zusammen standen und die Ereignisse während des Literaturwettbewerbs diskutierten. Gewalt konnte bisher nirgends gesichtet werden. Barnes Atarver würde schon um seiner eigenen Reputation wegen sehr, sehr vorsichtig sein.

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  KI - Ketzerei / Log 29 / LaSalle / NPcs
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jan-Sat-2025, 01:56 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

Spiros Alpha / Universität / Aula / Hinterer Bereich

Sareths Stimme klang leise aus Reeds Kommunikator.

Sa: Die Lage hat sich etwas verschärft. In der Nähe des Kühlsystemregulators ist ein Einheimischer aufgetaucht. Wenn er das Loch in der Wand entdeckt, wäre das fatal. Und betäuben können wir ihn auch nicht. Die Gefahr, dass wir dabei Aufsehen erregen, ist zu groß.

Reed nickte.

Re: Ich verstehe, Mam.
Sa: Aus dem gleichen Grund kann hier auch die Feynman nicht eingreifen. Wir benötigen eine lokale Lösung. Eine Ablenkung, welche uns hier freie Bahn und Zeit verschafft.

LaSalle mischte sich ein.

LS: Eine Ablenkung, welche bis zu Ihnen reicht? Nun, das wird etwas schwieriger.
Sa: Ich weiss, aber eine andere Möglichkeit haben wir nicht. Wir müssen um jeden Preis vermeiden, daß man einen Verdacht bezüglich unserer Herkunft schöpfen kann.

Im Hintergrund war jetzt die Stimme von Captain Jake Van Rooyen zu hören.

VR: Sareth, ehm Fleet-Admiral, sagen Sie doch bitte diesem Heini, mit dem Sie da sprechen und dem anderen Himbeertoni, der da so gelehrt herumsalbadert, daß uns die Zeit hier davonläuft.
LS: Über den Heini und den Himbeertoni werde ich noch mit der entsprechenden Person zu reden haben. Wir lassen uns etwas einfallen, Madame. LaSalle Ende.

LaSalles Hand patschte auf Reeds Kommunikator.

LS: Sie haben Fleet-Admiral t´Khellian gehört. Lassen wir uns schnellstens eine Ablenkung. einfallen. Was könnnte die Leute hier so in Bewegeung bringen, daß alle Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Stelle gerichtet ist?
Re: Nun Sir, wie könnten Mister von Rabenstein eine klingonische Oper singen lassen.
LS: Bitte nur enstgemeinte Vorschläge. Meine Laune ist gerade einige Stockwerke tiefer gesunken.

Reed blickte aus den winzigen Fenster der Hintertür des Nebenraums. Sein Blick schweifte über den Platz hinter dem Universitätsgebäude und verfing sich förmlich an einem Gerüst, etwa 30 m gegenüber der Aula, , auf dem ein Pranger stand. Unter dem Gerüst war ein unordentlicher Haufen Stroh zu erkennen.
Reed grinste böse.

Re: Sir, ein Feueralarm würde die gewünschte Aufmerksamkeit erzeugen.

LaSalles Blick folgte dem von Reed in Richtung Pranger.

LS: Wollen Sie hier etwa ein Großfeuer starten?

Reeds Grinsen hatte etwas dämonisches.

Re: Nicht direkt. Aber wo Rauch ist, ist eigentlich auch Feuer. Aber Rauch muss nicht unbedingt etwas mit Feuer zu tun haben.
LS: Rauch....Rauch....RAUCH!

LaSalle elite zu einem Wandschrank, darauf achtend, die noch immer tief schlafenden Studentinnen nicht zu wecken und begann den Schrank zu durchsuchen.

Re: Ähm, was suchen Sie, Sir?
LS: Das hier ist doch eine Universitätsaula?! Hier werden bestimmt auch Theaterstücke o.ä. aufgeführt. Und was benötigt man da ?
Re: Schauspieler?
LS: Mr. Reed, was würde in unserer Situation helfen?
Re: Ein.....Rauchsatz?
LS: Ja etwas in dieser Art. Oder Substanzen, aus denen man einen Rauchsatz herstellen könnte.

Reed nickte und began einen weiteren Schrank zu durchsuchen. In diesem fanden sich einige Lappen, ein Eimer und einige dickwandige Tongefäße. Reed nahm eines der Gefäße hervor und öffnete vorsichtig den Deckel. In dem Behälter befand sich ein graues Pulver. Reed zückte seinen Minitricorder und las das Ergebnis ab.

Re: Sir, ich habe hier etwas gefunden. Sieht wie Scheuerpulver aus, ist aber Kaliumnitrat. Oder etwas sehr ähnliches.
LS: Sehr schön. Dann benötigen wir nur noch einen Oxidator. Was bietet Ihr Giftschrank noch?
Re: Hier ist nichts weiter drin. Aber....

Reed öffnete eine kleine Truhe, welche auf einem Schränkchen neben der Tür stand.

Re: Eine Art....Erste Hilfe-Truhe.....mhmmm

Reed hatte einen etwa 5 cm langen, in Papier verpackten, festen Block gefunden. Er öffnete das Papier und roch an dem Block.

Re: Salmiak.
LS: Ammoniumchlorid? Wunderbar. Daraus kann man zumindestens eine primitive Rauchbombe bauen.
Re: Ich hätte auch einen Oxidator.
LS: Und der wäre?

Reed hielt eine kleine Dose , gefüllt mit einem rötlich-grauen Pulver hoch, welche er nebem dem Kamin gefunnden hatte.

Re: Phosphor. Wahrscheinlich zum Anzünden des Kamins.
LS: Dann ans Werk.

Es dauerte keine 5 Minuten und die improvisierte Rauchbombe war fertig gestellt.
Es fand sich sogar ein kleine Tonbehälter, in welchem das Ganze gefüllt werden konnte.
Reed hattte in den Resten des letzten Kaminfeuers einen unverbrannten Holzspan gefunden und diesen in das Tongefäß gesteckt. Etwas Wachs einer Kerze verschloss die Konstruktion.

Re: Hätte nie gedacht, dass ich einmal Bomben baue.
LS: Schön und gut, aber wie kriegen wir das Ganze unauffällig unter das Gerüst?

Reed begann in seinen Taschen zu suchen und förderte dann ein Gummiband , etwas Klebeband und zwei Schraubendreher hervor.

Re: Denken Sie, was ich denke, Sir?
LS: Legen Sie los!

Innerhalb von 1 Minute hatte Reed aus den beiden Schraubendrehern, dem Klebeband und dem Gummiband eine Schleuder gebaut. Er begab sich an das Fenster und öffnete es.

Re: Sir?
LS: Sie sind der Waffenexperte. Feuer frei.

Reed nickte, atmete tief durch , legte den kleinen Tonbehälter mit der Rauchbombe vor das Gummiband der Schleuder und visierte das Gerüst gegenüber der Aula an. LaSalle entzündete mit einer Kerze den Span, welcher als Lunte dienen sollte. Reed wartete noch, bis ein bedrohhliches Zischen aus dem Tonbehälter zu hören war und ließ die das Gummiband los. Der Tonbehälter flog davon und landete, in einem etwas flachen Bogen gut einen Meter vor dem Gerüst.

Re: Mist. Ich war früher mal besser.
LS: Jetzt wird es spannend.

Der Behälter war auf dem Boden aufgschlagen und zerborsten. Mit einem lauten Zischen zündete die Mischung in dem Behäter durch und erzeugte eine riesige, braune Rauchwolke, welche immer dichter wurde und schnell aufstieg.. Es dauerte keine 30 Sekunden und das Geläute von Glocken war aus allen möglichen Richtungen zu hören.

Reed schloss das Fenster und grinste böse.

Re: Es brennt wohl irgendwo?!
LS: Feueralarm. Das sollte Ablenkung genug sein.
Re: Ähm Sir, was was das eben denn mit dem Heini und dem Himbeertoni?
LS: Das Mr. Reed ist Kommandantensprache. Das sollten Sie sich als Captain merken. So spricht man zu ranghöheren Personen.

Reed grinste.

RE: Ich verstehe, Sir. Himbeertoni. Gefällt mir.

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