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Federation communication ...
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  The Office - Log 2
Geschrieben von: Sareth - Feb-Sun-2026, 02:26 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

*** Mars / Sternenflottenverwaltung Sektion 4 / Amt für Beschaffung / Externe Beziehungen ***

Carmen Weinhold nahm den Weg durch das kunstvoll angelegte Arboretum zwischen den beiden Gebäudeteilen. Immer wieder ein wunderbarer Ort zum Ausspannen und den Alltag mit all seinen Widrigkeiten zu vergessen. Oft verlegte sie ihre Mittagspause auf eine der Bänke am Teich, auf dem diese herrlichen Seerosen wuchsen. Im Moment jedoch blühten sie leider nicht.

Außerdem hatte sie jetzt gerade ohnehin wenig Muße – und selbst die wurde noch von einem Kollegen gestört, der die Gelegenheit nutzte, seine Büroproblemchen bei ihr abzuladen. Er war an ihre Seite gejoggt, und schon ging es los. „….also, dann hat mich Cooper in ein Büro mit diesem Cardassianer gesetzt. Nichts gegen Cardassianer, sie sind, wie sie sind, wir hatten unsere Zwistigkeiten, aber jetzt herrscht Frieden und ich bin ja auch kein Rassist, natürlich….“

Weinhold schnaufte und schritt unwillkürlich schneller aus. „Du, im Moment hab ich es wirklich eilig und..."

„…aber der Geruch, so irgendwie anstrengend. Also ich kann da nicht arbeiten, macht mich ganz nervös. Ich habe also bei Cooper nachgefragt, ob ich nicht wieder in den Common Space zurück könnte, obwohl ich jetzt die Administrator-Position habe, aber da wäre nichts zu machen, und…“

Beinahe wären die beiden mit der Müllabfuhr-Drohne kollidiert, die gerade eines der hier stehenden Behältnisse entleert hatte und nun mit ihrem vollen Container wieder in die Verkehrshöhe aufsteigen wollte. Sie wichen aus um den in prachtvollen Farben leuchtenden Essigbaum. Rechts wurde schon der Ausgang sichtbar.

„… überhaupt bekomme ich jetzt schon die Zoomies, wenn ich dran denke, das Ufrani bald aus dem Urlaub wiederkommt, du weißt schon, die Andorianerin. Sie hat vor kurzem geheiratet, und ich will ja nun nicht dauernd über ihre Familie – du weißt ja, zwei Männer, zwei Frauen, all das – informiert werden, und…“

„Du, ich muss leider, Budgetierung, Komsystem, blabla, du kennst es! Wir sehen uns!“

Damit entwich Carmen endlich in den dahinter liegenden geräumigen Gang. Sie blieb einen Moment lang stehen um sich zu sammeln, genoss den Ausblick auf das Lichtspiel, das von den überkuppelten Strukturen der Kolonie in die karge Landschaft fiel. Weiter um Süden war das Terraforming schon in fortgeschrittener, aber hier konnte man noch die ursprüngliche rötliche Felsenlandschaft genießen. Oder auch nicht – manche Kollegen mochten sie überhaupt nicht. Carmen liebte die Wüste. Während sie Richtung Lift strebte, überlegte sie, wieder einmal Urlaub auf Vulkan zu machen. Die Seele auslüften…

Wenig später stand sie im Büro ihrer Kollegin. Aber auch dort war nicht gerade beste Stimmung. Wie sich herausstellte, gab es eine Fehlfunktion bei den Replikatoren in der Kantine. Während die Technikcrew dabei war, alles zu beheben, gab es nur eine eingeschränkte Menüauswahl. Helenas Lieblingsmenü war nicht dabei, und so saß sie einigermaßen missmutig an einem Ersatz aus Frikadellen und Salat.

„So, das Komsystem spielt mal wieder verrückt? Ich sage ja, dieser ganze Komplex ist einfach altersschwach. Immer funktioniert was nicht. – Bah, schmeckt auch fad, alles!“ Sie schob das Tablett zur Seite und trat an den Getränke-Repli im Büro. Wenigstens der funktionierte und spendete Kaffee!

„Ich muss dringend den Chef kontaktieren, wegen der Freigabe für die Komponenten für die Tarnvorrichtung.“ Carmen griff den Kaffee und sog den Duft ein. „Ahh… ein kleiner Urlaub!“

„Ich habe in 15 Minuten einen Conferencecall. Dann ist das System dicht. Dann musst du gleich ran!“ Helen rollte mit ihrem Stuhl zur Seite, so dass ihre Kollegin auf dem zweiten Sitzmöbel Platz nehmen konnte.

Zum dutzendsten Male an diesem Vormittag gab sie ihre Credentials in das System ein und forderte einen Komlink an. Tatsächlich klappte diesmal alles reibunglos. Beziehungsweise kam keine Fehlermeldung einer inkompetenten AI oder sonst irgendetwas.
Genau genommen kam gar nichts. Weshalb Carmens genau 10 Sekunden währende Freude und Erleichterung sich nunmehr rasch den Tiefen des Vallis Marineris zubewegte.
Und da war es auch schon: +Der Kontakt ist momentan nicht erreichbar. Bitte versuchen Sie es später noch einmal+

(tbc)

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  Interview mit Robert Picardo
Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Jan-Sat-2026, 05:59 PM - Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino *** - Keine Antworten

https://youtu.be/GGIO9J7sjig?si=pFjBpD8YcpUXy7hr

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  Rasende Riesen / Log 16 / LaSalle - NPCs
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jan-Sat-2026, 03:13 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

USS Picard B / Brücke


„Hier scheint ein gesondert gepacktes Muster im Datenstrom zu liegen. Es könnten Informationen über die Spezies sein, etwas, das sie uns mitteilen wollten… Aber es wird eine Weile dauern, es zu entschlüsseln. Die Komprimierungsrate ist sehr hoch.“

T’Kalahns Worte hingen eine Weile im Raum. Es herrschte Schweigen, nur das leise Summen der Klimaanlage war zu hören, nur unterbrochen von gelegentliche Audiorückmeldungen der Systeme. Und dann. Mit etwas belegter Stimme, meldete T´Kalahn einen dekomprimierten Datenstrom.

TKa: Dekomp abgeschlossen. Daten verfügbar. Das ist ein…das sind ASCII-Zeichen
.
Sokar zog eine Augenbraue hoch.

So: Interessant. On Screen!

Auf dem Screen erschienen zunächst wirre Zeichen, dann formten sich Buchstaben:,

>

W
I
R

S
I
N
D

W
I
R

Wir wissen was Ihr seid, wir wissen nicht warum ihr hier seid, aber ihr seid in Gefahr. Und ihr seid die Gefahr. <

Der Screen wurde dunkel. Sareth räusperte sich.

Sa: Das ist……beunruhigend.

Quimby hüstelte.

Qu: Bei allem notwendigen Respekt , Mam. Aber das ist noch untertrieben. Erst attackieren diese „Wesen“ uns und entführen CEO Northal, dann bezeichnen sie uns als Gefahr. Ich glaube wir sollten Maßnahmen gegen diese Wesen ergreifen.
So: Mr. Quimby, wir wisssen nicht, ob CEO Northal entführt wurde. Wenn diese Wesen wirklich aggressiv wären , hätten Sie uns längst erneut angegriffen, oder gar nicht erst aus der Zugbahn der Subraumverdichtung bewegt. Eine Entführung eines einzelnen Crewmitglieds wäre unlogisch.
Qu: Sir, unser CEO ist eine wertvolle Informationsquelle.

Mort Caldred fauchte leise.

MC: Ich muss unserem XO leider Recht geben. Ich rate zu Gegernmaßnahmen und rotem Alarm.

LaSalle gab ein Brummen von sich.

LSD: Mr. Caldred, welche Gegenmaßnahmen wollen Sie denn ergreifen? Wir wissen nichts über die Fähigkeiten dieser Wesen, geschweige denn über ihre Motive.

Quimbys Stimme überschlug sich.

Qu: Über deren Fähigkeiten und Motive wird Ihnen Mr. Northal ein Liedchen singen können, wenn er noch lebt. Was ist das hier? Ein elitärer Debattierclub?

LaSalle Antwort kam leise, aber mit ungewohnter Schärfe.

LS: Mr. Quimby. Sie beginnen überzureagieren! Sie sind der XO! Denken Sie daran.

Quimby verstummte betreten.

LS: In so einer Situation hilft nur eines: Glasklare Deduktion und Logik.
So: Ich muss Admiral LaSalle recht geben. Wir können…..

Sokar wurde durch den Sicherheitsalarm unterbrochen.

„Alarm, Energieanomalie, Deck 3 , Gang 5“.

So: Mr. Caldred!
MC: Ich bin unterwegs.

Mort Caldred stürmte von der Brücke, gefolgt von LaSalle und Sareth.

-------------------------------------------------------------------

Ortswechsel:

USS Picard B / Deck 3 / Gang 5

„Das ist es?“

Sareths Frage war eine nur allzu offensichtliche Reaktion auf den sich bietenden Anblick:
In etwa 2 m Höhe über dem Boden, mitten im Gang, hatte sich ein waberndes Loch gebildet. Entladungen sprühten von den Rändern der Öffnung, welche wirkte, als ob man ein Loch in die Wandung eines Hochofens gebohrt hätte.
Die Öffnung schillerte im Inneren in noch nie gesehenen Farben. Ein unglaublicher Anblick.
Sareth zückte einen Tricorder.

Sa: Das ist keine Subraumverzerrung. Das ist eine Form eines Wurmloches. Extrem konzentriert.
MC: Wie kommt so etwas durch unsere Abschirmung?
Sa: Nicht feststellbar…oha..da tut sich etwas. ACHTUNG!

Sareth sprang zur Seite. Ein gut 5m langer Lichtbogen sprang mit einem peitschenden Knall aus der Öffnung zur gegenüberliegenden Wand und schlug in diese ein faustgroßes Loch. Dem Lichtbogen folgte ein grell leuchtender Plasmaball, welcher mit einem platschenden Geräusch auf den Boden fiel, dann förmlich zerfiel und eine Gestalt freigab. CEO Northal.

No: Was zum…wo, wie bin ich denn hier her gekommen?

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  The Office - Alltag in der Starfleet-Verwaltung - Log 1
Geschrieben von: Sareth - Jan-Wed-2026, 10:45 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

NRGP: langweilige Sitzung gehabt…Ich dachte mir, so ein bisschen Bürochaos, aus dem Leben gegriffen…Stromberg in Space

RPG:

*** Mars / Sternenflottenverwaltung Sektion 4 / Amt für Beschaffung / Externe Beziehungen ***

Carmen Weinhold versuchte zum gefühlten hundersten Mal, eine Verbindung zu ihrer Abteilungsleitung aufzubauen. Die mäßig hilfreiche KI am anderen Ende des Kom-Relais schien ein Hologramm der Ersten Generation des Jahres 2350 zu sein…. Der Stichtag zur Abrechnung war morgen, und ohnehin war es kompliziert genug, die geldfreie Wirtschaft der Föderation mit der geldbasierten des Romulanischen Imperiums auf einen Nenner zu bekommen! Aber die Komponenten für die neue experimentelle Tarnvorrichtung durften gemäß politischer Absprachen nur bei den Rihannsu hergestellt werden, mussten also über die Externe importiert werden.

Also mussten die Freigabe der entsprechenden Credits erfolgen und der Transfer genehmigt. Jedoch war ihr Abteilungsleiter irgendwo zu einer Tagung unterwegs und unerreichbar. Der Stellvertreter war krank, und der Stellvertreter der Stellvertretung wusste nichts. Weinhold nahm an, die Person war nur aufgrund ihrer Beziehungen, ihres Aussehens oder aufgrund irgendwelcher Quoten auf ihren Bürostuhl gelangt, und dort angekommen zog sie sich nur die jüngsten Holonovellen rein!
Niemand hatte mehr Pflichtgefühl!

Sie ärgerte sich mit der grenzdebilen AI herum, um den Abteilungsleiter zu erreichen! +Bitte geben Sie den Zugangscode ein.+

Sie rollte mit den Augen und ratterte die Zahlenfolge herunter, um Zugang in das interplanetare Komsystem zu erhalten. Ganz sicher würde-

+Das war leider nicht korrekt. Kein Verbindungsaufbau möglich. Bitte versuchen Sie es noch einmal.+

Sie saß in einer Endlosschleife fest! Es war ja schön, dass die Sternenflotte wissbegierige und tapfere Offiziere hatte, die fremde Welten und unbekannte Zivilisationen erforschten, aber irgendwer musste hier im Büro, ganz klein und unwichtig, Codes eingeben und die Virtuelle Ablage leeren!

Weinhold beschloss, die nächsthöhere Instanz zu versuchen. „Abteilung Amt für Beschaffung. Nummer 56-89023-56912"

Während sie wartete, fiel ihr Blick auf die darbende Pflanze oben auf dem Regal, die sie im Stress vergessen hatte zu gießen. Auch jetzt kam sie aber nicht dazu, ihre Gedanken in einen Schluck Wasser zu materialisieren.

+Das war leider nicht korrekt. Kein Verbindungsaufbau möglich. Bitte versuchen Sie es noch einmal.+

Mit der Überlegung, ob es eigentlich Mord war, einer offensichtlich NICHT vernunftbegabten KI den Saft abzudrehen, sicherte Weinhold ihr Terminal und verließ ihr Büro. Vielleicht war ihre Kom-Anbindung irgendwie defekt… Sie würde es von ihrer Kollegin aus versuchen, und dabei gleich die Gelegenheit für eine gemeinsame Kaffeepause nutzen.

Da sich deren Büro im anderen Gebäudeflügel befand, beschloss sie, den Transporter zu nutzen. Im Transporterraum angekommen, fand sie ein Chaos wie nach einem Angriff der Borg vor. Aus dem Gewirr von Kabeln, offenen Induktoren und Gelpacks schauten sie zwei Techniker groß an.

„Das wird noch eine Weile dauern hier. Die Zentrale hat die falschen Musterpufferplatten geliefert. Und da wir den Transporter hier nicht einsetzen können, ist Joey jetzt mit dem Antigrav rüber in den anderen Flügel. Außerdem ist gleich Feierabend.“

(Fortsetzung folgt)

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  Rasende Riesen Log 15 - Sareth / NPCs
Geschrieben von: Sareth - Dec-Wed-2025, 11:21 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** USS Picard B / Brücke ***

Wir waren noch dabei, unsere Situation zu evaluieren, als fast zeitgleich mit einem erneuten Signalton, ein Aufschrei von unserer Ferenginavigatorin ertönte. Ich wurde Zeuge, wie effizient die Crew dieses Schiffes selbst in dieser Ausnahmesituation arbeitete.

„Da dringt etwas in unsere Systeme ein!“ rief Mort Caldred, „Ist durch die Firewalls!“

„Bestätigt,“ kam es knapp von der Wissenschaft. Die Finger und Tentakel der Brückencrew flogen über ihre Konsolen, während Sokar knappe Befehle gab, den Maschinenraum zu schützen.

+ Keine Chance!+ traf die Meldung aus dem Maschinenraum ein. Der DCEO Lieutenant Marais klang gehetzt. + Der Eindringling hat unser Trägersignal benutzt, quasi huckepack. Damit hat er alle Clearances! Ich versuche – nein, Mist! Sekundäre Abschirmung ist geknackt!+

Noch immer ohne ein äußeres Anzeichen der Aufregung klappte Sokar eine Zusatzkonsole des Captains Chair auf, aktivierte den Zugriff mit Irisscan, identifizierte sich. „Kommandosubroutinen sperren!“ Nanosekunden darauf entfaltete sich ein Hologramm vor ihm, das ihm isolierten Notfallzugriff gewährte. Alle übrigen Brückensysteme flackerten verdächtig.

XO Quimby der gerade auf die Brücke kam, brummte etwas von ‚irrer Weihnachtsbeleuchtung‘, doch erntete er angesichts der Lage nicht einmal einen irritierten Blick. Er saß noch nicht einmal auf seinem Platz, als die Displays und Holoschirme auf der Brücke plötzlich in Standby gingen, um einen Moment später ein Wirrwar an unbekannten Mustern zu zeigen.

„Das ist-„ setzte T’Kalahn an, doch wurde sie von einer weiteren Meldung aus dem Maschinenraum unterbrochen.

+ Materie-Antimaterie-Reaktion eingeleitet! Abschirmung stabil, aber---ahhh + Der Schrei ging in Zischen und Knistern unter.

„Lt. Marais? Lieutenant, Status?“ fragte Sokar und nickte Quimby zu, der die Krankenstation informierte, damit ein Notfallteam zum Maschinenraum geschickt wurde.

Marais‘ Stimme klang zum Glück wieder aus dem Kom. +Alles soweit in Ordnung. Es hat sich… es hat sich eine Art Kraftfeld um die Konsolen hier gebildet. Wir kommen an nichts mehr ran. +

„Unterlassen Sie weitere Versuche, halten Sie sich in sicherem Abstand! Bereithalten zur Evakuierung!“ – Sokar beendete die Verbindung, versuchte über sein Display die Hauptenergie zum Maschinenraum zu unterbrechen.

„Wir bekommen Navigationsdaten! Und…“

„Wir bewegen uns…“ vollendete LaSalle, den Blick auf den Hauptschirm gerichtet, auf dem noch immer nichts als weißer ‚Nebel‘ zu sehen war.

„Hüllenintegrität?“

„Stabil. Zusätzliche Kraftfelder an den kritischen Punkten aktiv und halten.“

Die ‚Picard‘ vibrierte leicht. Mort ließ ein leises Fauchen hören. „Der Warpantrieb. Wir steigen auf.“

Im selben Moment kam die Bestätigung aus dem Maschinenraum. Das Schiff drehte sich leicht, und dann sahen wir, wie sich eine Art Tunnel im Nebel formte. Noch während wir uns bemühten, die Telemetrie zu bestimmen und weitere Daten zu sammeln, wurde die ‚Picard‘ förmlich nach vor katapultiert. Und als sei nichts gewesen, fanden wir uns nicht einmal eine Sekunde darauf im Normalraum wieder. Die Navigatorin verkündete mit leicht belegter Stimme unsere Koordinaten: exakt an der Position, von der aus wir in die tieferen Subraumschichten abgetaucht waren!

Sokar neigte sich leicht nach vorn, ein Zeichen großer Anspannung. „Gibt es Hinweise auf den Verbleib von Mr. Northal?“

„Nein, die Sensoren kommen gerade wieder online.“

Das fremde Muster auf unseren Bildschirmen wich den vertrauten Anzeigen, Schemata und Farben. „Wir haben wieder Zugriff,“ verkündete T’Kalahn. „Northals Biosignale können nicht geortet werden.“ Sie atmete scharf aus. Für einen Moment waren nur die Geräusche der Elektronik und des Antriebs zu hören.

„Ich habe ebenfalls wieder Zugriff,“ meldete Mort. „Ich starte die Diagnoseroutinen.“

„Faszinierend…“ murmelte Dr. Illiz, „die Ähnlichkeit mit dem Reinigungsprozess bei einer Infektion… oder vielmehr einer Wunde. Der Fremdkörper wird mit einer schützenden Schicht umgeben und hinaustransportiert… ich bin gespannt auf die Sensordaten.“ In seiner Begeisterung für die Wissenschaft ungeachtet der Gefahr übertraf er noch unseren vulkanischen Captain, dachte ich.

Quimby hingegen wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Ihre Freude in allen Ehren, Doc.“ Er gestattete sich einen tiefen Atemzug. „Wir haben ein Crewmitglied verloren. -Systeme arbeiten normal, Sir,“ wandte er sich dann an Sokar.

„Noch geben wir Commander Northal nicht verloren,“ entschied der Captain. „Lt. Marais, Situation im Maschinenraum?“

+ Alles unter Kontrolle, Sir. Zugriff nominal, Level-4 – Diagnose läuft. Was ist da passiert? Wer war das ?+

„Wie’s scheint, hat der Subraum kurz gehustet. Oder seine Bewohner,“ antwortete der XO mit einem schiefen Grinsen in Richtung des CMO.

„Die Lebensformen haben uns heraus katapultiert,“ setzte T’Kalahn hinzu. „So ähnlich muss es auch dem Schiff auf dem Großen Exodus ergangen sein, die Legenden ergeben nun Sinn.“

„Ja, sie haben unsere eigene Kommunikationsmatrix benutzt. Sie sind also ohne Zweifel hoch intelligent und organisiert. Nur bedauerlich, dass wir keinen echten Austausch an Wissen eröffnen konnten.“

„Vielleicht doch,“ antwortete T’Kalahn und musterte stirnrunzelnd ihre Daten. „Hier scheint ein gesondert gepacktes Muster im Datenstrom zu liegen. Es könnten Informationen über die Spezies sein, etwas, das sie uns mitteilen wollten… Aber es wird eine Weile dauern, es zu entschlüsseln. Die Komprimierungsrate ist sehr hoch.“

---
NRPG: Frohes Neues =) Zu Northal fiel mir im Moment nichts mehr ein.

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  Rasende Riesen / Log 14 / LaSalle - NPCs
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Dec-Sat-2025, 12:56 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (2)

USS Picard / Brücke

Eigentlich hatte LaSalle vorgehabt, den XO ein wenig „einzunorden“. Jedoch hatten die neusten Ereignisse Quimby davor bewahrt, von LaSalles „Sarkassmus-Predigt“ überrollt zu werden.
LaSalles Blick pendelte zwischen der Intensitätsanzeige der Subraumverdichtung und der Systemüberwachung des Transmitters hin und her. CEO Northal war noch etwa 20 m von der Luftschleuse entfernt. In diesem Augenblick sandte T’Kalahn das modifizierte Kommunikationssignal ab. Zunächst geschah nichts. Die Werte der Subraumverdichtung änderten sich nicht.
Sokar wandte sich an Quimby.

So: XO, Status des CEO?
Qu: Sir, Mr. Northal ist in der Schleuse ,Ausseschott noch offen und…

Quimby kam nicht weiter. Ein Ruck ging durch das Schiff, dann hatte die gesamte Besatzung das Gefühl, als ob sie in einem Aufzug sich befinden würden, welcher plötzlich aus dem 10. Stock frei nach unten fiel. Dann drehte sich das Bewegungsmuster um Die Brückenbeleuchtung flackerte wild und verlosch. Dann schaltete sich die Notbeleuchtung ein.

So: Bericht!

Quimby, welcher sich gerade mühsam vom Boden aufgerappelt hatte, zog ein Statusterminal zu Rate.

Qu: Alle Stationen melden keine Schäden und keine Verletzten. Warp-Core hzat sich abgeschaltet. Impuls-Antrieb fährt gerade wird an. Und… ehm….nun…..das kann nicht sein.
So: Genauer.
Qu: Nun ehm…die Scanner zeigen nichts. Nuill, Kein Subraumfeld, keine Materie, nichts. Entweder sind die Scanner beschädigt, oder nicht in der Lage die Daten zu verarbeiten……oder da draußen ist wirklich nichts messbares.
So: Was ist mit dem CEO?
Qu: Keine Spur von Mr. Northal.

Sareth atmete scharf ein.

Sa: Ein Abschirmfeld?
Qu: Nichts messbares.
Sa: Stecken wir etwa in der Analogie eines Antikörpers?
So: Dann müssten wir zumindest in die „Zellhülle“ , oder deren energetisches Aquivalent anmessen können.
Qu: Ehm was ich aber hier auf dem Datenlogger sehe….das ist unglaublich. 0,04ms bevor dieses Phänomen auftrat, war die Subraumverzerrung nur noch wenige 100 m von uns entfernt. Bei der Ausbreitungsgeschwindigkeit hätte sie uns 0.042 ms später getroffen. Allerdings waren wir da schon nicht „vor Ort“. Wie auch immer.
Sa: Das klingt fast so, als ob uns jemand rechtzeitig aus „der Schussbahn“ gezoggen hätte.
So: Jemand oder Etwas. Das war kein Zufall.
Sa: Haben wir einen Video-Feed?

Auf dem Screen war ein Bild zu erkennen. Strahlendes aber leeres Weiss.

Sa: Was zum….
So: Nav…drehen Sie das Schiff langsam um 90 Grad über die X-Achse.
Der Nav-Offizier vom Dienst bestätigte.. Auf dem Screen war keine Änderung zu erkennen.

Quimby, welcher wieder auf seinem Sitz Platz genommen hatte, sprang auf.

Qu: Sir, die RKS, sowier der Impuls-Antrieb arbeiten zwar, aber sie üben keinerlei Effekt auf das Schiff aus.
So: Das ist physikalisch völlig unmöglich!
Qu: Wir hängen hier fest, wie ein Türnagel. Was für eine Art von Raum ist das?

LaSalle grinste böse.

LS: Gibt es so etwas wie einen Nullraum?

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  Rasende Riesen Log 13 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Nov-Sun-2025, 09:33 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** USS Picard / Admiral T’Khellians Quartier ***

Ich war dabei, meinen Bericht abzufassen. „…hat die Auswertung der Daten begonnen, die unsere gekoppelten Transmitterbojen aufgefangen haben. CSO T’Kalahn und ihr Team haben große Fortschritte gemacht, das komplexe, mehrdimensionale Signalmuster zusammen zu setzen. Wir können jetzt eine deutliche Korrelation mit der Quantenharmonik der Subraumbänder feststellen. – Computer, Pause.“

Ich lehnte mich zurück und ließ den Blick aus dem Fenster schweifen. Der Ausblick hätte unspektakulärer nicht sein können. Den Sehorganen der Spezies des Normalraumes blieb die Fülle an Informationen verborgen, die unsere Sensorik auffing.

„Computer, Aufzeichnung fortsetzen! – T’Kalahn und Captain Sokar sind sich einig, dass sich wortähnliche Strukturen in den Mustern befinden und dass es sich ohne Zweifel um die Kommunikation einer intelligenten Spezies handelt. Allerdings ist bisher noch kein Fortschritt gemacht worden, die Bedeutung der einzelnen Kommunikationsmuster zu entschlüsseln und in irgendeiner Weise mit den Fremden in einen Austausch zu treten. Das Hoshi-Sato-Kommunikationsinstitut wird vermutlich eine Forschungsstelle für mehrere Jahre damit beschäftigen… - Computer, letzten Satz streichen. Pause.“

In Anbetracht unserer angegriffenen Hüllenstabilität hatten wir nur noch fünf Stunden, und ich bezweifelte, dass wir den Durchbruch schaffen konnten. Das war überaus bedauerlich. CEO Northal war momentan in einem EVA unterwegs, um zwei Strukturen an den Gondeln zu prüfen und per Hand zu versiegeln, nachdem unsere kleinen Servicebots versagt hatten. Sie waren für den Einsatz unter diesen Umweltbedingungen nicht gebaut worden.

Ich öffnete den Mund, um dem Computer die weitere Aufnahme des Diktats zu befehlen, doch der plötzlich aufheulende Alarm machte dies zunichte. Ich speicherte, während ich auf den Kommunikator klopfte. „T’Khellian hier, was ist los?“

+ Eine enorme Subraumverdichtung bewegt sich auf CEO Northals Position zu. Wir sind dabei, ihn reinzuholen,+ hörte ich die Stimme des XO.

Ich griff meine Uniformjacke und eilte zur Tür.

*** USS Picard / Brücke ***

Die Türen glitten zur Seite und ich betrat die in gedämpftes rotes Licht getauchte Brücke. Captain Sokar war bereits an seinem Platz, zwei weitere Mitglieder der Brückencrew eilten, um die Diensthabenden der Betaschicht zu unterstützen. Sokar nickte mir zum Gruß zu und deutete auf den Platz zu seiner Linken.

„Wir messen eine ähnliche Reaktion rings um unsere Bojen, aber im Fall Northals ist sie um 40,8 Prozent stärker. Lt. Sun-Hyu arbeitet an der Modifikation des Transporters, aber eine rechtzeitige Einsatzbereitschaft ist nicht sicher. Northal muss sich über die Sicherheitsleine zurück hangeln.“

„Besteht Lebensgefahr?“

„Nicht, wenn wir ihn innerhalb der nächsten 10 Minuten rein bekommen.“ Die Worte stammten von unserem Doc, der gerade die Brücke betreten hatte. Er überprüfte die Werte, die von Northals Raumanzug gesendet wurden, auf dem mitgebrachten Padd. „Mein Verdacht erhärtet sich leider. Das Ganze ähnelt der Abstoßungsreaktion eines Organismus, wobei die Picard, unsere Bojen, und nun auch Northal die zu neutralisierenden Erreger darstellen. Ich habe meine Analyse hier, wenn wir sie über die Navigationsdaten legen, wird es deutlich.“

Sokar bedeutete ihm, fortzufahren. Dr. Illiz trat an die Navigationskonsole und reichte dem diensthabenden dunkelhäutigen Offizier einen Datenkristall.

Das Außenbild auf unserem Hauptschirm wechselte zu der angekündigten Simulation. „Wie wir festgestellt haben, blockiert die Picard den Informationsfluss, den die Wesen meiner Vermutung nach benötigen, um durch die Subraumschichten zu navigieren. Daher konzentrieren sich ihre Gruppen nun in diesen Bereichen, soweit wir bisher erfassen können. Seit wir die Bojen ausgeschleust haben, verdichtet sich der Subraum und die Signalmuster rings um deren Hüllen. Ich schätze, das Ziel ist, die Bojen zu neutralisieren und somit den unterbrochenen Informationsfluss wieder zum Laufen zu bringen. Wie der Körper versuchen würde, einen Erreger, oder eine Thrombose zu beseitigen.“

Der Vergleich ließ den XO das Gesicht verziehen.

„Wie ist der Status der Hüllenstruktur der Bojen?“ fragte Sokar in Richtung der Technik.

„Noch stabil, Sir, aber erste Fluktuationen erkennbar.“

„Ich nehme an, eine Zerstörung der Bojen unsererseits ist nicht ratsam, Doktor?“

„Nach meinem momentanen Kenntnisstand würde der Energieanstieg die Probleme eher verschlimmern.“

„Wir haben es offenbar nicht mit einer Vielzahl von Lebewesen zu tun, die über eine Art Schwarmbewusstsein verfügen, sondern der gesamt Umgebungsraum ist Teil der Lebensformen.“

„Ähnlich wie im Fluiden Raum?“ hakte ich nach.

„Ja, es sind durchaus Analogien feststellbar.“

„Lassen Sie noch einmal die Muster sehen,“ bat ich. „Wenn sozusagen die Wortbedeutung dieser speziellen Muster dort“ – ich wies auf die markierten Bereiche in der Nähe der Bojen und unseres CEO – „wenn die Bedeutung mit Gefahr/Vernichtung/Neutralisation gleichgesetzt werden kann, wäre es dann nicht möglich, den Fremden zu signalisieren, dass wir keine absichtliche Gefahr darstellen? Dass wir uns bereits vorbereiten, ihr Gebiet zu verlassen.“

„Wir sollten den Versuch unternehmen, um nicht den Eindruck einer Invasionsmacht zu hinterlassen,“ stimmte Dr. Illiz zu.

Sokar wandte sich an T’Kalahn. „Sind wir in der Lage, diese Kommunikationsmuster entsprechend umzukehren und zu senden?“

„Ja, Sir. Ich brauche einige Minuten, um die Transmitter umzupolen…“

Sokar blieb völlig gefasst, der XO presste die Lippen zusammen. Zeit hatten wir nicht gerade im Überfluss. Aber jedes Signal, das Northal und uns etwas Zeit einbringen konnte, war den Versuch wert.


(So, ich habe LaSalle nicht erwähnt, um dir nicht in die Quere zu kommen, gib Bescheid wenn ansonsten noch was anzupassen ist wegen deiner Planung =)

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  Rasende Riesen / Log 12 / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Nov-Wed-2025, 09:05 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

NRPG: Nur was kurzes, da wenig Zeit.

------------------------------------------------------

RPG:


USS Picard B / Brücke

T’Kalahns ruhte auf einem Holo der Bibliothek. Dr. Illiz hatte beiläufig etwas gegenüber T’Kalahn erwähnt. Und dies musste verfolgt werden.
Währenddessen überwachte XO Quimby, in gerwohnt schneidiger Art und Weise, den Start einer Notfallboje, so als on ein Quantentorpedo abgeschossen werden würde. LaSalle schüttelte andeutungsweise den Kopf. Etwas, was nur Sareth und Capatain Sokar wahr nahmen.
Zum Abschluss der Startprozedur drehte sich Quimby zu Sareth, wohlgemerkt nicht zu Captain Sokar herum und meldete zackig:

Qu: Mam, melde , Abschluss der Ausschleusung.
Sa: Danke, Mr. Quimby. Captain Sokar?
So: T´Kalahn, beginnen Sie mit der Übermittlung der Pulsfolge an die Feldemittter der Notfallboja.
TK: Jawohl Sir. Ich möchte nur eines zu bedenken geben .
So: Sprechen Sie.
TK: Sir, Dr. Illiz hat die Beobachtung gemacht, dass die Subraumschicht, in welcher wir uns befinden, von Ihrer Form her, den Isolationsfeldern ähnelt, mit welchen die Antikörper einiger Spezies , Erreger im Blut umgeben, bevor diese neutralisiert werden.
Qu: Tut das etwas zur Sache?
TK: Ich denke schon, Sir.
Qu: Ich nicht!
So: Wir werden das bedenken, Machen Sie weiter.

T’Kalahn nickte und aktivierte die erste Änderungssequenz der Warpfeldfrequenz der Notfallboje.

TK: Mam,. Sirs, wir haben ein Audiofeedback der Änderungssequenz der Boje.
Sa: Lassen Sie hören.

Aus den Lautsprechern klang ein hartes, klirrendes Gerä#usch.

So: Mhm das ist schon einmal ein Anfang. Ändern Sie die Modulation weiter. Wenn Sie evtl. Resonanzen benötigen, um eine ähnliche Frequenzmischung zu erreichen, wie die Signale, welche wir empfangen haben, eine 2. Boje oder 3. Boje ein.
TK: Aye Sir.
So: Fleet-Admireal t´Khellian, ist diese Vorgehensweise in Ihrem Sinne?

Sareth lächelte.

Sa: Es ist Ihr Schiff, Captain und ja, dies ist in meinem Sinne. Ich bin auf der KS. Bei Mr. Caldred.

LaSalle wandte sich an Quimby.

LS: Auf ein Wort. Mr. Quimby.
Qu: Sir, ich bin im Dienst, hat das nicht etwas Zeit?
LS: Leider nein.

Quimby seufzte.

Qu: Nun gut.

Sokar mischte sich ein.

So: Admiral, benutzen Sie bitte meinen Bereitschaftsraum.
LS: Ich danke Ihnen, Captain. Bitte nach Ihnen, Mr. Quimby.

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  Rasende Riesen Log 11 - Mort / Sareth
Geschrieben von: Sareth - Nov-Sun-2025, 07:21 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** USS Picard B / Sicherheitszentrale ***

Mort ließ einen kritischen Blick über sein Hoheitsgebiet schweifen. Er war sonst nicht der grummelige Prinzipienreiter, aber an diesem Morgen fiel ihm sofort Allerlei auf. Der Reinigungsroboter hatte wieder die eine kritische Ecke neben zwischen Waffenschrank und Tür übersehen. Ensign Volkov, der gerade Frühdienst hatte, salutierte zu nachlässig.

„Ensign,“ zischte Mort, „wie sitzt Ihre Uniform? Und wann haben Sie sich zuletzt rasiert?!“

„Äh… vor Dienstantritt, also sechs Stunden…“ Volkov zerrte an seiner Uniformjacke.

„Statusprotokoll!“

„Alles paletti. Keine Änderung zu gestern abend.“

„Was soll das? Ist das Ihrer Meinung nach ein ordnungsgemäßer Statusbericht?“

„Äh… alles nominal. Systeme im grünen Bereich. Keine Eindringlinge oder sonstigen ungewöhnlichen Ereignisse. … Sir.“

„Gut.“ Mort massierte sich die Schläfen. „Wegtreten!“

Volkov salutierte deutlich zackiger und entwich, während der Sicherheitschef auf sein Büro zusteuerte. Dieses neurale Interface zerrte an seinen Nerven. Er rieb sich wieder die Schuppen rings um das kleine Runde Gerät an der rechten Schläfe. Es tat nicht wirklich weh, aber es störte, und zwar stündlich mehr. Hatten die Wissenschaftler mit ihrem Transmitter nicht allmählich genügend Daten gesammelt?! Er war kein Versuchskaninchen!

„Guten Morgen, Mr. Caldred!“

Er sah auf und erblickte LaSalle im Türrahmen. „Admiral. Was kann ich für Sie tun?“
„Ich wollte mich nach dem Status der Abschirmung erkundigen, in Hinsicht auf die Probleme mit der strukturellen Integrität. Und da ich gerade auf der Joggingtour war…“

„Sie joggen durch das Schiff?“

LaSalle grinste schief. „Nun, nach meiner traurigen Performance im Fitnesscenter gestern…So habe ich wenigstens die Gelegenheit, ab und zu jemandem über den Weg zu laufen und eine Entschuldigung für eine Pause. – Aber Sie sehen etwas mitgenommen aus.“

„Ah, dieses verd… ähm, das Interface. Es stört mich beim Schlafen. Es stört mich immer. Es ist wie ein unterschwelliges Vibrieren dauernd. Es sollte nicht sein, laut allem, was der Doc sagte, aber ich spüre es trotzdem.“

„Melden Sie sich auf der KS und lassen Sie sich hier vertreten. Es könnte eine Art Feedback sein. Ich habe das auch erlebt bei meinem Interfacetest für die Shuttlesteuerung damals.“

Mort brummte. Er hatte keine sonderliche Lust, die Krankenstation zu betreten. „Vielleicht … nach meiner Schicht. Ich habe –„ Das Vibrieren hatte plötzlich an Intensität zugenommen und flutete über ihn wie ein Tsunami. Er kniff die Augen zusammen, fauchte und versuchte instinktiv, das Interface abzureissen.
Wie durch Nebel hörte er noch LaSalle einen medizinischen Notfall melden, dann wurde es dunkel um ihn.


*** Einige Stunden später / Besprechungsraum ***

Dr. Illiz hatte sich soeben aus der Krankenstation gemeldet. Mort Caldreds Zustand hatte sich gebessert, nachdem das Interface entkoppelt worden war. Seine Werte stabilisierten sich allmählich; zur Unterstützung hatte der Doc ihm ein leichtes Sedativ verabreicht. Er würde auf jeden Fall die kommenden Stunden auf der Krankenstation unter Beobachtung bleiben.

Zumindest war sein Leiden und Ausharren nicht umsonst gewesen. Dem Team aus Wissenschaftlern und Technikern unter der Führung von T’Kalahn war es nun gelungen, den Transmitterprototyp fertig zu stellen und eine Fülle von Input zu sammeln. Nun hatten wir uns im Besprechungsraum eingefunden, um die erste Auswertung zu begutachten.

„…können wir aufgrund der Menge der aufgefangenen Signale davon ausgehen, dass es sich um eine größere Zahl Lebensformen handelt,“ berichtete T’Kalahn. „Jede dieser Lebensformen ist offensichtlich in der Lage, sich nicht nur vertikal durch den Subraum zu bewegen, sondern vertikal – sozussagen - durch seine Schichten. Im Moment haben Sie uns regelrecht… umzingelt. Oder zumindest umringt, da wir eine feindselige Absicht nicht unterstellen wollen,“ setzte sie nach einem kurzen Blick zu Captain Sokar hinzu. „Wir können definitiv ein Muster in den Signalen erkennen.“

„Ein in mathematische Formeln zu fassendes Muster,“ ergänzte Sokar. „Wir haben es also zweifelsohne mit einer höheren Intelligenz zu tun.“

„Wie eine Art… Sphärenmusik,“ überlegte ich.

„Walgesänge im Subraum…“ murmelte LaSalle.

„Ja, definitiv, Sir. Wir haben es auch bereits mit ähnlichen Modulationen auf einfacher mathematischer Basis versucht. Bisher aber keine Antwort erhalten. Oder irgendeine Reaktion.“

„Aber immerhin scheinen diese Wesen sich ja in größerer Zahl um uns zu versammeln,“ meinte LaSalle. „Vielleicht ist das, was wir senden, eine Art… Lockruf?“

„Was ist diese Zone hier?“ fragte ich und wies auf ein wellenförmiges Band, was die Darstellung der visualisierten Signaldichte unterbrach.

„Die Subraumschicht, in der wir uns momentan befinden. Seit wir stationär verharren, schrumpft die Zone, aber eine Korrelation zu unserer Anwesenheit ist nicht zu leugnen.“

„Eine isolierende Subraumschicht.“

XO Quimby nippte an seinem Kaffee und verzog das Gesicht. „Ich muss mal die eingespeisten Rezepte durchgehen… Nun, was ich sagen wollte: wenn wir einen Störfaktor darstellen innerhalb dieser fremden Lebenswelt, sollten wir dann nicht so rasch wie möglich von hier aufbrechen?“

„Das ist ein berechtigter Einwand,“ sagte Captain Sokar. „Allerdings möchte ich die Gelegenheit, unseren Horizont durch den Kontakt mit dieser Lebensform zu erweitern, noch nicht aufgeben. Ganz zu schweigen von der Frage, ob wir die Entwicklung dieses Antriebs einstellen müssen.“ Er wandte sich an den Chefingenieur. „Mr. Norton, wie lange noch, ehe der Zustand unserer Hülle kritisch wird?“

„Maximal 36 Stunden, Sir.“

„Das heißt, wir haben noch 24 Stunden, innerhalb derer wir in sicherer Toleranz mit unserem Kontaktversuch fortfahren können.“

„Falls sich keine Parameter plötzlich ändern, ja. Aber ich habe alles unter Beobachtung. Sowie irgendwo ein Wert den grünen Bereich verlässt, gibt es Alarm und wir können Gegenmaßnahmen ergreifen.“

Rufus LaSalle wandte den Blick von der jetzt eingefrorenen Darstellung der Messergebnisse. „Mr. Caldred sagte etwas von Vibrationen, die er verstärkt wahrnahm. Vibrationen im Warpfeld. Könnte man anhand dieser Daten ein Warpfeld so modulieren, wie… sagen wir, eine Tonfolge?“

„Ein Warpfeld als Kommunikationsmedium?“

„Nun, jede Kommunikation besteht letztlich aus Relationen verschiedener mathematisch übersetzbarer Elemente…“ gab ich LaSalle Recht. „Aber…“

„Aber auf keinen Fall können wir die Warpblase der Picard irgendwie manipulieren.“ Northal schüttelte nachdrücklich den Kopf. „Es ist ja so schon enorm schwierig, uns statisch in dieser Position zu halten.“

„Ja, ich dachte auch nicht an die Picard. Was ist mit einem Shuttle?“

„Nicht in der zur Verfügung stehenden Zeit. Theoretisch ja, aber die strukturelle Integrität müsste ebenfalls angepasst werden. Da brauche ich Testläufe.“

„Aber wir haben warpfähige Notfallbojen an Bord. Konfiguriert, um hoher Belastung standzuhalten,“ warf ich ein.

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  Rasende Riesen Log 10 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Sep-Tue-2025, 09:19 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

NRPG: wir erinnern uns, dass Sareth einen Aufsatz über Quantenverschränkung bei Tachyonen verfasst hatte, auf dem der nun getestete Antrieb basiert; deshalb ist sie ja auch an Bord Zwinker

RPG:

*** USS Picard B / Quartier Admiral T’Khellians***

Das Geräusch des Türsummers riss mich aus dem Tiefschlaf. In meinem Traum hatte ich gerade an einem Strand gesessen und seltsamen, fluoreszierenden Lebewesen zugeschaut, die aus dem Wasser stiegen und sich dann in eine Blütengirlande über dem Ufer verwandelten. Wahrscheinlich hatte mich die Frage nach der unbekannten Lebensform, der wir auf der Spur waren, bis in den Schlaf verfolgt…

Nun – der Türsummer war sehr real. Als Sternenflottenangehörige hatte ich zwar seit frühester Akademiezeit trainiert, rasch einschlafen zu können und ebenso schnell wieder parat zu sein. Schließlich wusste man nie, ob und wann es irgendwelche Übungen oder Notfälle gab, die einen aus dem Schlaf rissen! Aber die letzten Jahre im eher geordneten Leben des Oberkommandos hatten mich da wohl etwas bequem werden lassen. Vermutlich war ich nach Flottenstandarts etwas zu langsam, denn der Türsummer ertönte erneut, nun begleitet von der Stimme des XO: + Admiral t’Khellian?+

„Ja, ich höre,“ sagte ich und aktivierte durch meine Stimme die Verbindung.

+Mr.Caldreds Neuraltransceiver hat einen Impuls aufgefangen. Aber wir haben Probleme bei der genauen Ortung innerhalb der Subraumschichten. +

„Ah, nun. Interessant. Geben Sie mir fünf Minuten.“ Ich eilte in den Badalkoven, absolvierte eine kurze „Es ist ein Notfall“-Morgenroutine, orderte einen Kaffee vom Replikator und war wenig später an der Tür, die Uniformjacke noch in der Hand. In der anderen hielt ich die Kaffeetasse.

„Guten Morgen, Admiral.“ XO Quimby konnte nicht umhin, auf die Kaffeetasse zu starren, von der aus sich wohliger Koffeinduft durch den Flur ausbreitete.

Ich lächelte kurz, war ihm aber keine Rechtfertigung schuldig. Rank has its Privileges, dachte ich und erinnerte mich an Admiral Janeway, die während der Zweiten Dominionkrise auch mit einem großen dampfenden Kaffeetopf zum Meeting erschienen war. Damals war ich noch nur eine Adjudantin im wissenschaftlichen Stab eines der eingeladenen Offiziere.


*** Wenig später / Besprechungsraum ***

Auch die übrigen Senioroffiziere und Abteilungsspezialisten, die zu dieser frühen Stunde einberufen worden waren, machten einen noch etwas verschlafenen, hastig dienstfertig gemachten Eindruck. Chefingenieur Northal versuchte, seine offenbar ungekämmten, wild abstehenden Haare zur Räson zu bringen, LaSalle schloss gerade seine Uniformjacke, und auch Caldreds Kopfschuppen hatten diese spezielle Färbung die auf Unmut verwies.

T’Kalahn legte ihre bisherigen Ergebnisse dar, während die vielen ‚Ursprungspunkte‘ des fraglichen Signals als rote Punkte im Holobild blinkten, der den Raumbezirk um die Picard visualisierte. „Es ist denkbar, dass es sich bei diesen drei Markern tatsächlich um unterschiedliche Sender, beziehungsweise Lebensformen, handelt. Aber die Übrigen, hier, hier, hier und hier, haben eine identische Energiesignatur. Und sie tauchen praktisch gleichzeitig in unterschiedlichen Subraumschichten auf.“

„Sie bohren sich quasi simultan durch die Schichten,“ um diese einfache Analogie zu verwenden,“ ergänzte Captain Sokar. „Als ob sie sich auf Quanteneben befänden. Ausgesprochen faszinierend.“

Ich blickte in die Holomatrix, wollte etwas zu den Energieniveaus sagen, aber verhielt. Sokar hatte Recht! „Allerdings. Und … ist es nicht wunderbar, dass wir dieses Staunen noch empfinden konnten, nach all den Erstkontakten und vielfältigen neuen Lebensformen und Zivilisationen, denen wir begegnet sind? Auch wenn wir nicht sofort auf alles eine Antwort haben, oder gerade deshalb.“

„Wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist,“ ergänzte Northal und wirkte nun trotz seiner wirren Haare ganz feierlich.

Rufus LaSalle grinste. „Ich störe die weihevolle Andacht ungern, aber –„

„Aber Innezuhalten ist manchmal ein durchaus logischer Schritt,“ ergänzte Sokar.

Nun lächelte ich auch. „Und notwendig,“ sagte ich, denn in diesem Moment war mir etwas aufgefallen. „Dieses Signalmuster erinnert mich an eine der Harmonien der Tachyon-Quantenverschränkung, die ich damals thematisiert hatte,“ entsann ich mich. „Schwenken Sie das Holobild um 45 Grad… nein, 60 Grad….- Mr. Northal, Sie haben sicher den Aufsatz in der technischen Datenbank?“

„Ja, sicher. Moment.“ Er beugte sich über sein Padd und wir warteten gespannt. „Hier ist er…“

„Die Harmonie-Visualisierungen im Anhang.“

Der Chefingenieur nickte und übertrug eine nach dem anderen in unsere Holomatrix. Nummer fünf passte fast exakt und entlockte Sokar ein weiteres „Faszinierend.“

„Sprach nicht auch das Fa’ali-Transzendenzritual von Mustern im Raum?“ sagte T’Kalahn nachdenklich.

„Ich verstehe nicht viel von Warpharmonien und Tachyon-Verschränkungen,“ murmelte LaSalle und musterte eingehend das Bild, das sich in der Matrix darbot, „aber das bedeutet, dass WIR beziehungsweise unser Antrieb auf die Kommunikation dieser Wesen irgendeinen Einfluss haben? Vielleicht stören wir sie, wie die irdischen Schiffe damals die Kommunikation der Wale auf der Erde…“

„Das ist eine im Augenblick nicht zu verifizierende Hypothese,“ entgegnete Sokar. „Es könnte sich ebensogut um Mimikry handeln – einen Kommunikationsversuch seitens der fremden Lebensform. – Miss T’Kalahn, wie weit ist der Aufbau des experimentellen Phasendiskriminators?“

„Wir haben nur auf den Kontakt zu Mr. Caldred gewartet, um die entsprechenden Frequenzen programmieren zu können. Nach dem wir dieses Bild erhielten,“ sie wies auf das Hologramm, „steckten wir sozusagen fest, Sir. Die Apparatur ist nicht in der Lage, in Echtzeit diese Fluktuationen zu programmieren.“

„Aber wenn es ein Muster gäbe, an dem sich orientiert werden könnte?“ fragte ich.

„Das ist von der Kapazität machbar,“ antwortete die Romulanerin, und Northal nickte. „Wir nehmen die Harmonie-Muster sozusagen als Sprachsyntax.“

„Exakt!“ Ich merkte, dass ich vor Aufregung sogar den Rest meines Kaffees vergessen hatte.

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