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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 04:10 PM
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BdZ Log 19 - Sareth / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Oct-Fri-2026, 11:58 AM
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INN News - Eilmeldung
Forum: *** INN - Independent News Network ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Thu-2026, 09:25 PM
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BdZ Log 18 Varok / NPC's
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 07:50 PM
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BdZ Log 17 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 11:13 AM
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BdZ Log 16 Varok / LaSall...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 02:08 AM
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BdZ Log 15 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Thu-2026, 05:45 PM
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BdZ Log 14 Mort Caldred
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Wed-2026, 11:18 PM
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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 06:44 PM
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BdZ Log 13 / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 12:59 PM
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| Zwischenlog 1 / LaSalle / NPcs |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Apr-Fri-2025, 02:42 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Erde / San Francsico / HQ der Sternenflotte / Foyer A
Die Uniform war schlicht und in einem dunklen grau gehalten. Sie wirkte eher wie die Kleidung eines Pfarrers, als die Uniform eines Offiziers der Sternenflotte. Das winzige, blaue Abzeichen, mit dem 3 goldenen Buchstaben „ DIA" , angepinnt am Revers der Uniformjacke, kontrastierte in keinster Weise mit dem Rest der Uniform. Es gab nur 2 bemerkenswerte Dinge an dieser Uniform: Die goldenen Admirals-Rankpins am Kragen des Uniformpullovers und den Gesichtsausdruck des Uniformträgers.
LaSalles Gesicht trug eine tiefe Verstimmung zur Schau. Vor 2 Stunden hatte er, nach seinem „Urlaub“ , seinen Dienst wieder angetreten und so nebenbei erfahren, dass sein Vorgesetzter Admiral VanDiel, der Leiter der DIA, in den Ruhestand gegangen war und auch LaSalles Kollege, Vize-Admiral Winter es vorgezogen hatte, sich in den Vorruhestand zu verabschieden. Man hatte dann LaSalle zum OBH zitiert, wobei Rufus fest mit seiner Versetzung in den Ruhestand gerechnet hatte. Stattdessen hatte OBH Sanderson LaSalle nicht nur eröffnet, dass Rufus jetzt Chef der DIA sei, sondern ihn auch noch, zwecks Ausübung dieses hohen Amtes, in den Rang eines Admirals befördert und ihm, bei der Gratulation, fast den Arm ausgerissen.
Jetzt war LaSalle also Admiral. Und dieser Zustand war für ihn nicht gerade ein Grund der Freude. LaSalle hatte sich im Foyer in eine der Sitzgruppen begeben und blickte mit wachsendem Unmut auf die sich im Minutentakt immer weiter auftürmende Terminliste auf seinem Padd. Immer wenn ein „Pling“ ertönte, tauchte ein neuer Termin auf.
Einer unsinniger als der andere. Ein Dienstessen um 22:00 Uhr mit dem Leiter des Beschaffungsamtes? Warum so spät? Das war etwas, wofür LaSalle jedes Verständnis fehlte.
LaSalle ließ seinen Blick durch das Foyer schweifen. Heute war wieder einmal ein besonderer Tag: Sklavenmarkt . Heute wurden alle frisch ernannten Offiziere auf ihre Schiffe verteilt und Kadetten erhielten ihre Praktikumsstellen. Und was passierte bei solchen Gelegenheiten immer? Irgendein verwirrter Jungoffizier würde kopflos, aber mit einer Tasse Kaffee in der Hand, durch die Gegend rennen und unweigerlich mit jemanden kollidieren. Und wie zum Beweis fiel LaSalles Blick auf einen Captain, welcher gerade recht lautstark einen 2nd Lt. zurecht wies. Auf der Brust der Jacke der makellos sitzenden Uniform des Captains breitete sich gerade ein großer Kaffeefleck aus. Ein besonders prächtiges Exemplar.
Rufus schüttelte den Kopf. Jedes Jahr , an diesem Tag, das Gleiche. Und ewig grüßte der Tribble. Dieser Kaffeefleck bewies, dass das Universum einem bösartigen Plan folgte.
LaSalle hatte keine Lust, involviert zu werden. Deshalb stand er auf und lenkte sein Schritte zu den Aufzügen zu den Transporterräumen . Das Auftauchen von 1st Lt Cadeno-Blanco war dann aber auch für Rufus eine Überraschung . Der Lt rannte zum Aufzug und blockierte die Tür für LaSalle
LS: Danke Lt. Sehr zuvorkommend,
CB: Gerne Sir. Immer wieder gerne zu Diensten für ehem. Offiziere im wohlverdienten Ruhestand.
Der junge Offizier salutierte zackig und verschwand in der wimmelnden Menge.
LaSalle konnte es nicht glauben. Cadeno-Blanco hatte die gleiche Show vor 2 Jahren bereits mit LaSalle und Winters durchgezogen.
LS:…..im wohlverdienten Ruhestand..also das ist…Wenn es denn nur so wäre.
LaSalle machte sich eine geistige Notiz , Lt, Cadena-Blanco zur Beförderung vorzuschlagen. Aus reiner Rachsucht und Bösartigkeit.
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Ortswechsel:
Erde / Berlin / HQ der DIA / LaSalles neues Büro
LaSalles neues Büro atmete noch immer den Geist von DeRaaf. Kühl, funktional in grau und schwarz-Tönen gehalten. So ließ sich arbeiten. Eventuell könnte LaSalle ja hier dem Ruhestand entgegen segeln? Wunderbarer Gedanke. Es gab jedoch ein Hindernis.
LaSalles neuer, persönlicher Adjutant, Lt Collins. Dieser war pflichtbewusst, schneidig und mit einem Organ ausgestatte, welches er mit äußerster Lautstärke dazu verwendete, LaSalles Erscheinen im Vorab zu verkünden: ACHTUNG! ADMIRAL LASALLE BETRITT DEN RAUM. LaSalle würde mit Collins da ein längeres Gespräch führen müssen. Und just jener Collins betrat jetzt den Raum, salutierte so schneidig, dass die Luft um seine Handfläche herum pfiff und schnarrte:
LC: Sir, Mister Morrrrrt Caldred, Sir.
LaSalle kratzte sich am Kopf. Caldred?
LS: Soll reinkommen.
LC: Sir, jawohl Sir,
Collins drehte sich um , riss die Tür zum Vorzimmer auf und brüllte:
LC: Caldred, reinkommen!
LaSalle schüttelte den Kopf.
LS: Danke, Sie können gehen, Lt.Collins.
LC: Sir, jawohl Sir,
Collins stiefelte aus dem Raum während Mort Caldred das Büro betrat,
MC: Sir, Mort Caldred meldet sich wie befohlen, Sir…uh oh..Sir, Sie hier Mr. LaSalle ?
LS: Mr. Caldred, ich bin genauso überrascht wie Sie. Was kann ich für Sie tun?
MC: Nun Sir, ich wurde zum Leiter der DIA befohlen, da ich eine Beschwerde gegen eine Trainingsprogramm für SoCs eingereicht hatte. Ich dachte, Admiral VanDiel würde mich jetzt in den Kühlschrank stellen.
LS: Admiral VanDiel ist im Ruhestand und unglücklicherweise bin ich seit heute der Chef der DIA.
MC: Gratuliere Sir,
LS: Na, wollen mal sehen.
LaSalle rief sich Morts Personalakte auf.
LS: Mhm, Sie sollten an einem Überlebenstraining auf Fenris Bravo teilnehmen. Das hatten Sie abgelehnt. Daraufhin hatte Commodore Edwin Ihnen eine Versetzung zur DIA angedroht. Und dagegen haben Sie eine Beschwerde eingereicht.
MC: Exakt Sir.
LS: Da Überlebenstraining sollte das Überleben bei Temperaturen unter -60 Grad ohne Schutzkleidung zum Inhalt haben.
MC: - 60 Grad Sir. Ohne Schutzanzug. Und das mir.
LS: Ihr Metabolismus ist für solchen Unsinn nicht geeignet. Ein solches Training kommt für Sie gar nicht in Frage. Und Versetzung zur DIA? Sie bei der DIA?
MC: Könnte ich mir nicht vorstellen, Sir.
LS: Ich mir. auch nicht. Mr. Caldred.
LaSalle machte einen Eintrag in Morts Personalakte
LS: Man wird Sie mit diesem Unsinn nicht noch einmal belästigen. Sonst noch etwas?
MC: Nein Sir. Ich werde Fleet-Admiral t´Khellian berichten, dass ich Admiral VanDiel gesucht und Sie Sir, gefunden habe. Die Sache ist erledigt. Bitte wegtreten zu dürfen.
LS: Sie dürfen. Und sagen Sie einen schönen Gruß.
MC: Werde ich Sir, werde ich.
Mort eilte grinsend aus dem Raum. LaSalle schüttelte den Kopf. Wer erdachte sich solche blödsinnigen Befehle? Konnte es noch schlimmer kommen?
LaSalle trat durch die Bürotür und ging in den Vorraum, als Lt. Collins, direkt neben LaSalle stehend, aus Leibeskräften brüllte:
LC: ACHTUNG! ADMIRAL LASALLE BETRITT DEN RAUM
LS: COLLLINSSSSSSSSSSS!
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| KI-Ketzerei - Missionsende Teil II |
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Geschrieben von: Sareth - Apr-Sun-2025, 06:52 PM - Forum: *** UFP ***
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*** An Bord der Feynman / Kantine ***
Es war spät abends Bordzeit und Richard hatte sich bei einem Tee an einem der Panoramafenster in der Offiziersmesse niedergelassen, um über die vergangenen Tage auf Spiros Alpha nachzusinnen. Er begrüßte es, dass zu diesem Zeitpunkt niemand sonst mehr hier war und er ungestört philosophieren konnte. Bereute er es, sich auf dieses Abenteuer eingelassen zu haben? Keineswegs. Nicht nur war die Rettung der Crew der Feynman wie geplant gelungen – dies allein wäre ja schon die Unannehmlichkeiten wert gewesen – sondern auch die Fülle an neuen Eindrücken und Inspirationen war ein Geschenk!
Chris Reed hatte sich öfter über die primitiven Zustände und Denkweisen beklagt, abeer Primitivität lag bekanntlich im Auge des Betrachters. Richard hatte die komplexe Kultur und Kunst, die sich schon bei oberflächlichem Kontakt dem Auge und Ohr bot, geradezu aufgesogen und so viel wie möglich in seinen privaten Aufzeichnungen festgehalten.
Er hätte es interessant gefunden, die weitere Entwicklung dieser Gesellschaft aus der Nähe zu verfolgen. Aber da er kein Xeno-Ethnologe war, bestand wohl keine Aussicht auf einen Posten als kultureller Beobachter, selbst wenn sich die Beziehungen von Spiros Alpha zur Föderation wieder andern. Was er für sehr wahrscheinlich hielt. Also würde es bei Inspirationen bleiben. Wer wollte ihm die ‚dichterische Freiheit‘ vorwerfen?
Das Geräusch einer sich öffnenden Tür ließ ihn sich umwenden. Er erkannte Sareth, die einzige Person, die er in diesen Momenten der Reflexion nicht als störend empfand.
„Ich konnte nicht schlafen,“ fügte sie nach dem Gruß erklärend hinzu. „Und da die Replikatoren in den Quartieren ja noch nicht wieder funktionieren, dachte ich mir, ich hole mir einen kleinen Mitternachtsimbiss.“
Sie trat an die Replikatoreinheiten und traf ihre Auswahl. Dann setzte sie sich mit einem Sandwich zu Richard. „Der Platz ist noch frei, hoffe ich.“
Er machte eine einladende Geste. „Es ist nicht mein Schweizer Chalet, aber du bist immer willkommen, wo ich weile.“
„Wahrscheinlich bist du froh, wenn du wieder dort bist, in allem Komfort des 25. Jahrhunderts!“
„Ach, das Leben auf Spiros Alpha ist nicht ohne Reiz…“
„Besonders für einen akademischen Würdenträger!“ Sie lachte. „Was wohl passieren wird, wenn Sie feststellen, dass es keinen Finanzprotektionsaufseher Gurold und keinen Professor Rigamus Riventius gibt?“
„Oh, das gibt vermutlich Anlass zu interessanten Verschwörungstheorien… aber andererseits, in einer Phase de Umbruchs, da können schon einmal analoge Akten verloren gehen.“ Er schmunzelte.
„Ja, das ist der Nachteil in einer analogen Gesellschaft… oder auch Vorteil. In digitale Akten hätten wir leicht eindringen und entsprechende Einträge hinterlegen können, Fotografien, Geburtsregister, Zeugnisse, alles mögliche. Aber Papierurkunden konnten wir so schnell nicht in die Aktenschränke schmuggeln!“
„Andererseits ist es vermutlich so, dass der geschätzte Mr. Barnes Atarver peinlichst darauf achten wird, sich nicht zu kompromittieren. Das wird das offizielle Narrativ der Ereignisse entsprechend beeinflussen. Ich hoffe nur, dass es weiterhin ruhig bleibt und es zu keinen größeren Gewalttaten kommt. Zum Glück scheint es keine sehr explosive Mentalität zu sein, wenn das ganze bei den Klingonen passiert wäre, oder auch den Rihannsu…“
„Allerdings. Hoffen wir das Beste. Die Regularien verbieten uns leider, Sensordrohnen im Orbit zu halten.“ Sareth seufzte.
„Bedauerlicherweise scheint es eine Konstante im Universum zu sein, dass alle Veränderung, alles Neue, nur mit einem gewissen Maß an Gewalt und Schmerz vor sich geht. Nicht umsonst die Metapher vom Geburtsschmerz. Es gilt in der Natur wie in Gesellschaften…“
Eine Weile hingen sie beide schweigend ihren Gedanken nach. Dann fragte er: „Hast du schon Kontakt zu Rollos Taxiservice aufgenommen?“
„Ja, ein Pilot ist in der Nähe, im Denobulabelt. Er soll morgen bei der Feynman eintreffen.“
„Was ist mit diesem Sternenflottenträger, den wir gestern Mittag auf den Sensoren hatten? Könnte er uns… nunja, gefährlich werden? Oh, wie sich das anhört, als seien wir eine Bande von Schmugglern!“
„Gefährliche Fracht bei Spiros Alpha – Ein neuer Actionkrimi!“ Sareth deutete die Größe eines entsprechenden Posters an.
„Haha, nur unter Pseudonym.“
…
*** Spiros Alpha / Shazach / Studentenviertel ***
Vier Wochen waren seit den Ereignissen in der Universitätsaula vergangen. Die Gemüter hatten sich längst noch nicht beruhigt. Diskussionsgrüppchen auf den Straßen gehörten ebenso zum Alltag wie Glaubenshüter, die an die Wahrung von Moral und alten Werten gemahnten.
Ein paar Verhaftungen hatte es gegeben, nachdem Pflastersteine geflogen waren, und die Gegenseite wiederum Fensterscheiben bei einer Ausstellung über antike Technik eingeschlagen hatte. Eine seltsame Erwartungshaltung lag in der Luft, zwar von Besorgnis begleitet, was nun Neues kommen würde, aber im Allgemeinen doch positiv. Die Regierung hatte Untersuchungskommissionen eingesetzt, die sich in den Bereichen Straßenbau und Umwelt um mögliche Innovationen Gedanken machen sollte – immerhin. Andererseits waren vorsorglich Verordnungen zum Schutz der Kunstschaffenden bestätigt worden.
„Ich kann es immer noch nicht glauben,“ murmelte Namr und blickte in die Runde seiner Freunde. Vor jedem stand ein Krug mit frischem Bier und lag ein Wurstbrot. „Beinahe wären wir im Knast gelandet, und jetzt… Praktikanten beim Denkmalschutzamt.“
„Wir haben so ein verdammtes Glück, dass wir nicht exmatrikuliert worden sind,“ stimmte jemand zu. „Ich meine, ich, kurz vorm Examen. Wär eine Katastrophe gewesen.“
„Und jetzt dürfen wir sogar ganz offiziell an alten Geräten basteln und schrauben!“
„Und ihr glaubt, dass ist einfach so gekommen, die Erleuchtung über die Regierung?“ bohrte Ida. „Atarver war doch immer einer von den ganz Harten. Und dann hat er plötzlich diese Sachen entdeckt? Oder wollte er was verschleiern?“
„Naja, der Protest hat einiges bewirkt. War ja nicht der einzige. Und dann sind ja auch nicht alles verbohrte Dummköpfe an der Macht, nicht so ganz.“
Er lachte und bekam eine Kopfnuss eines seiner Freunde. „Du glaubst immer noch, dass die Aliens dahinter stecken? Die Leute von der Föderation? Warum sollten die an einem Umsturz bei uns interessiert sein? Wir sind doch total uninteressant für die, nach allem, was ich über sie weiß. Wir sind nur ein kleiner Planet, mit nicht mal nennenswert Bodenschätzen, und so, total im Outback.“
„Ich weiß nur, dass ich dieses Medaillon gefunden hatte,“ antwortete Ida. „Und dann, nach unserem Auftritt in der Aula, war es plötzlich weg. Also hat es jemand mitgenommen. Dieser Professor vielleicht, der sich so für uns ins Zeug gelegt hat. Vielleicht-„
„Vielleicht war das ein Agent der Föderation, was? Ida, du musst einen Roman schreiben, du hast Ideen, du wirst berühmt damit!“
Sie rümpfte leicht pikiert die Nase. „Ich habe jedenfalls im Katalog geschaut, nach Veröffentlichungen von dem. Und da war nichts. Ist doch komisch, oder.“
„Jedenfalls hat er unseren Altvorderen ganz schön ins Gewissen geredet. Hoffe, irgendwer hat die Rede mal mitstenographiert.“
„Ich freue mich jedenfalls schon auf morgen, erster Tag im Praktikum. Wir sollen alles aufnehmen, was da unten in den Katakomben steht. Und die Presse ist morgen auch geladen, paar Fotos machen.“
„Dann bringst du besser mal deine Frisur in Form, he!“
Die Freunde stießen mit ihren Keramikkrügen an.
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| KI-Ketzerei - Missionsende Teil I |
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Geschrieben von: Sareth - Mar-Mon-2025, 08:47 PM - Forum: *** UFP ***
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NRPG: ich weiß, es ist ein Plothole – ich habe gar nicht darüber nachgedacht, was warden soll, wenn die Crew gerettet ist, aber niemand erfahren darf, wo sie waren. Nun ja…
RPG:
*** An Bord der Feynman / Bereitschaftsraum des Captains ***
Endlich war auch der Rest unseres Außenteams – Rufus LaSalle, Chris Reed und Richard von Rabenstein – zurück auf der Feynman. Nach dem obligatorischen Check-up durch Dr. Val’Kara hatten sich alle erst einmal in ihre temporären Quartiere begeben, um die Annehmlichkeiten des 25. Jahrhunderts in Form von Duschen und Memoryfoam-Betten zu genießen.
Unterdessen saß ich mit Jake van Rooyen zusammen, um die Rückkehr der vermissten USS Feynman zu planen. Denn logischerweise musste die Episode Spiros Alpha aus den Logbüchern fernbleiben…
„Wenn wir den Warpfaktor nur um 0,03 nach unten korrigieren, wären wir bei diesen Koordinaten in den Ionensturm geraten,“ sagte Jake und zoomte in ein Areal der Holoprojektion in der Mitte des Tisches. „5,67 AE vor den Ausläufern des Akropolisnebels.“
„…Der bekanntermaßen die Sensorik stark beeinträchtigt.“ Ich verstand.
„Und genügend energetische Partikel für die Aufrechterhaltung der Energieversorgung bereit hält, falls der Warpkern inoperativ ist,“ fuhr Jake fort. „Der beste Platz, um mit einem beschädigten Schiff Zuflucht zu suchen, bis die Reparaturen abgeschlossen sind.“ Er schmunzelte.
„Man sollte eben nicht zu schnell fliegen, damit man am richtigen Ort havariert!“
„Kommen wir aus unserer aktuellen Position auf den Flugvektor vom Akropolisnebel? In Anbetracht der Schiffsaktivitäten im Nachbarsektor (=Nonterraqueos)?“
„Das Problem habe ich schon mit unserer Technik erörtert. Im Augenblick liegen wir noch im Schatten des Spiros-Systems. Chief Benson ist sich sicher, dass wir mit nur einem leichten Impuls in die nahe gelegene Arxstraße einschwenken können und dann einfach treiben, bis wir jenseits der Sensorreichweite sind und gefahrlos den Antrieb aktivieren könnnen. Er meint, er hätte solche Manöver auf den Transportrouten im Zweiten Dominionkrieg gemacht. Ich vertraue ihm.“
„Ja, das klingt machbar.“ Ich seufzte. „Ich bedaure, dass wir überhaupt zu solchen Manövern Zuflucht nehmen müssen. Schließlich war es nicht deine Schuld, oder die deiner Crew, dass die Feynman hier havariert ist und ihr auf den Planeten beamen musstet. Die Gesetzgebung hat hier schlicht eine erhebliche Lücke, da besteht Anpassungsbedarf an Notfallsituationen.“
„Da hast du allerdings Recht – aber DU sitzt ja im Oberkommando, nicht wahr? Ich bin nur ein kleiner Captain, ohne Einfluss auf die Regularien.“
„Warte ab, bis sie dich irgendwann auch an einen Schreibtisch in San Francisco befördern, Jake!“
„Das bringt uns natürlich zu der Frage, wie wir unsere heldenhaften Retter, dich und dein Team, wieder zurück bringen.“
Darüber hatte ich auch mit Rufus und Richard schon kurz gesprochen, während wir noch auf Spiros Alpha waren. „Das Beste wird sein, wir greifen wieder auf eines der Taxis aus Rollo Vegas Zentrale zurück. Die Piloten sind für ihre Diskretion berühmt, und außerdem kennt mein Mann den Firmeninhaber Rollo schon seit Äonen – sozusagen. Das Taxi könnte uns dann von der Feynman abholen und an diversen Plätzen absetzen, von denen aus wir zurück zur Föderation reisen könnten.“
„Dann habt ihr ja noch unterwegs Zeit, an euren Alibis zu feilen!“
„Nun, ich war offiziell im Urlaub, genau wie LaSalle. Wir haben uns zufällig getroffen, in meinem Retreat auf Caltoria. Er war in der Gegend und dachte, wie nett es doch wäre, ein wenig über die guten alten Zeiten an Bord der USS Saipan zu reden… Du weißt, das Schiff ist ja seit ein paar Jahren ein Museum. Richard meinte, er hätte schon lange über einen Meditationsaufenthalt im vulkanischen Kloster P’Jem nachgedacht, und die letzten drei Wochen hätten sich als vorzügliche Gelegenheit herausgestellt…“
(PS: hab jetzt keine Zeit mehr, morgen früh geht’s zum Flughafen. Ich schreibe noch etwas Kleines für die Leute auf Spiros Alpha und für Richard, spätestens bei Rückkehr)
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| KI - Ketzerei / Log 31 / LaSalle / NPcs |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Mar-Sat-2025, 05:04 PM - Forum: *** UFP ***
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Spiros Alpha / Shazach / Basiscamp
Während Reed sämtliche evtl. verräterische Spure nim Raum zu beseitigen und noch verbliebenes Material auf die Feynman beamen zu lassen, beobachtete LaSalle die Vorgänge vor dem Gebäude. In den letzten 10 Minuten waren diverse Personen, gekleidet in langen , silbernen Roben, aufgetaucht und hatten damit begonen, an die Türen aller Gebäude zu klopfen. LaSalle gab ein Brummen von sich.
LS: Glaubenswächter.
Reed trat neben LaSalle ans Fenster.
Re: Glauben Sie? Die Typen deren Vorgesetzter der Intimfeind von Atarver ist?
LS: Wahrscheinlich. Es wird Zeit zu verschwinden. Packen Sie die letzten Sachen und dann rauf zur Feynman.
Re: Aye Sir.
Richard von Rabenstein schlenderte zu einen Schrank, um zu sehen ob dort noch etwas vom Außenteam uübrig geblieben war, öffnete ihn und gab ein erstauntes Hüsteln von sich.
RR: Das ist interesant.
LaSalle blickte in den Schrank hinein.
LS: Sieh an , sieh an.
LaSale zog aus dem Holz der Schrankrückwand ein unscheinbares , stark korrodiertes Kästchen. LaSalle öffnete das Kästchen und pfiff dann durch die Zähne.
LS: Ein Netzwerkscanner und Interface. Sehr alt, etwa 100 Jahre alt. Aber Föderationstechnik.
RR: 100 Jahre, etwa um die Zeit der KI-Revolte also. Was kann man damit anfangen?
LS: Nun, mit einem einzelnen Gerät dieser Art nicht viel. Aber wenn diese Geräte sich vernetzen, kann man damit ganze planetare Netze infiltrieren und kontrollieren.
RR: Hat dies evtl. etwas mit der Revolte zu tun?
LS: Wer weiß. Wir nehmen das Gerät mit. Wäre interessant wen wir herausfinden könnten wer......was zum...
LaSalle blickte auf die Innenseite des Deckels und fand dort eine Inschrift.
“MKNI”
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Ortswechsel
Parnassus Sektor / Nevaria System / Nähe Nevaria Prime / USS Nonterraqueos / Meeting Raum 1
Die gewaltige , graue , lanzenspitzenförmige Masse der USS Nonterraqueos verdeckte, mit ihren 25 km Rumpflänge , die ferne Sonne des Nevaria-Systems . Der Schatten des Schiffes kleidete die Oberfläche eines nahen Asteroiden in Finsternis. So finster wie die Stimmung im Meeting-Raum 1 im Inneren des Schiffes.
Tullivan Parnas, Vertreter des Erewhoon-Galactic-Security-Service, kam zum Ende seiner Ausführungen.
TP: Die Anwesenheit eines der größten Kriegsschiffe der Föderation, im Nachbarsystem des Sperrgebietes um Spiros Alpha, ist ein Grund zu höchster Besorgnis.
Verteidigungsminister DeRaaf lächelte dünn.
DR: Warum sind Sie alarmiert? Wie Sie schon sagten, befindet sich dieses Schiff im Nachbarsystem von Spiros Alpha, nicht im Spiros-System selbst. Und das Nevaria-System ist immerhin Föderationsgebiet.
Tp: Sie weichen mir aus, Herr Minister. Wir haben Informationen vorliegen, dass zumindest ein Frachtschiff, ein Trampfrachter, das Gebiet illegal durchflogen hat.
DR: Dann sollte es Sie um so mehr beruhigen, dass wir jetzt im Nachbarsystem sind.
TP: Und warum dann mit einem Schiff, welches so schwer bewaffnet ist, daß man damit Ferengi Nar erobern könnte?
DR: Um für Sicherheit zu sorgen
TP: Das ist der Job meines Unternehmens.
DR: Welcher wohl offensichtlich nicht korrekt ausgeführt wurde. Sonst hätte der Frachter nicht das Gebiet in der Nähe des Spiros-System durchflogen, wie Sie soeben so schön ausgeführt haben.
Parnas blickte DeRaaf misstrauisch an.
TP: Und warum sind Sie, als Verteidigungsminister höchstpersönlich hier?
DeRaaf begann intensive seine antike Brille zu putzen.
DR: Nun Sir, ich mache mir ein Bild von der Einsatzbereitschaft der Sternenflote.
TP: Und das machen Sie rein zufällig hier?
DR: Rein zufällig ja.
TP: Das können Sie den Gorn erzählen. Das Ganze stinkt. Erst dieser ominöse Frachter, dann dieses Monster von Schiff, welches auch noch den Verteidigungsminister der Föderation höchstpersönlich an Bord hat. Hier läft doch etwas! Ich warne Sie. Meine Organisation wird gegen jede Intrusion in das FGebiet um Spiros Alpha vorgehen.
DR: Mister Parnas, bei allem notwendigen Respekt, aber das klingt nach einer Drohung. Spiros Alpha wird keine Kontamination erleben. Und jetzt muss ich mich leider um Regierungsangelegenheiten kümmern.
TP: Ungeheuerlich.
DR: Ich habe die Ehre Ihnen noch einen schönen Tag zu wünschen. Commander Nesbitt, bitte geleiten Sie Mr. Parnas zu seinem Shuttle.
Parnas rauschte aus dem Meeting-Raum. DeRaaf ließ alle anwesenden Sicherheitskräfte wegtreten, schloss dann die Türe des Raum und lehnte sich in seinem Sessel zurück.
DR: Sareth T´Khellian, sollten Sie mit dieser Sache etwas zu tun haben....
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| KI-Ketzerei Log 30 - Sareth |
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Geschrieben von: Sareth - Feb-Sun-2025, 09:39 PM - Forum: *** UFP ***
- Keine Antworten
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*** Spiros Alpha / Katakomben / altes Labor ***
Zum Glück war ich mit passender Gewandung und dem Holofilter als Einheimische kenntlich. Jakes Uniform war von einem weiten Mantel verdeckt, den er zum Schutz gegen das Tropfwasser in bei dem Marsch durch die Katakomben umgelegt hatte. So konnte er problemlos als Abkömmling einer der menschlichen Einwanderer von Spiros Alpha durchgehen.
Der junge Polizist und wir starrten uns einen Augenblick lang an. Das Gerät, was er hielt, schien eine Kamera zu sein. Ich erinnerte mich, Ähnliches im Smithsonian einmal gesehen zu haben. Was auch immer sich LaSalle in der Universität einfallen lassen würde – diese Situation zu entschärfen lag erst einmal an uns!
Ich beschloss, die Vorwärtsverteidigung aufzunehmen. „Aha, Sie hat Oberprotektionsaufseher Atarver geschickt, um uns bei der Dokumentation zu helfen?“ Ich wünschte, ich hätte seinen Rang gekannt, aber die Abzeichen an seiner Uniform sagten mir nichts.
„Äh…Ich … wir haben hier vorhin eine Verhaftung durchgeführt, von ein paar jungen Leuten, die verbotene Technik einschmuggeln wollten. Ich wollte den Tatort… für die Akten …“
Es war offensichtlich, dass er nicht autorisiert war, hier irgendetwas abzulichten und ihn wohl die Neugier her getrieben hatte. „Sie sind also nicht informiert worden, dass heute die Denkmalschutzbehörde kommt, um die Funde zu klassifizieren?“ Ich legte alle behördliche Entrüstung in meine Stimme.
„Äh… Denkmalschutzbehörde?“
„Barnes Atarver hat kürzlich diese alte Maschinenhalle unter der Stadt entdeckt. Es war Ihnen doch sicher bekannt, dass hier noch Relikte aus der Zeit vor der Kulturrevolution vorhanden sind?“
„Ja, selbstverständlich.“ Jetzt straffte er sich.
„Es unterliegt alles noch strengster Geheimhaltung, schließlich wollen wir nicht, dass Neugierige hier zu schaden kommen oder die wertvollen Objekte in ihrer Unkenntnis beschädigen. Daher wir sind heute hier, um diese Funde zu inventarisieren und klassifizieren. Dafür hatten wir eine Assistenz mit Filmkamera geordert.“
„Eine was-Kamera?“
Ich fluchte im Stillen. „Das beste Modell, meine ich!“
„Das ist das beste, was wir haben, unser Budget wurde leider wieder zusammen gestrichten,“ erwiderte er. „Aber sie hat schon fünf Wechselplatten, und ein wirklich helles Blitzlicht!“ Er hob die abenteuerlich aussehende zweite Apparatur. In diesem Moment blinkte hinter uns eine der alten Apparaturen auf. Ich vermutete, irgendein Alarmsignal. „Sie haben die angeschaltet?“ fragte der Protektionsaufseher etwas nervös.
„Selbstverständlich, für die Dokumentation,“ antwortete Jake Van Rooyen geistesgegenwärtig. „Wir schalten Sie auch sogleich wieder ab, sobald Sie ihre Aufnahmen gemacht haben. Beeilen Sie sich, wir haben noch Tonnen Papierkram zu erledigen heute.“ Er sah zu mir. „Wo ist mein P… ah… mein Schreibzeug?“
Ich hatte bei den Accessoires in meiner Tasche einen Schreibblock und einen Federhalter. Ich reichte Jake beides, und da der junge Polizeibeamte mit seinem Blitzlicht und der Kamera beschäftigt war, bemerkte er zum Glück nicht, dass Jake nicht wusste, wie man mit dem Füller schreibt. Ich nahm hilfreich die Kappe vom Gerät, und immerhin produzierte er dann schon mal einen großen Tintenklecks auf dem Blatt.
…
Die vierte Fotoplatte war soeben belichtet worden, als schwach ein hektisches Glockengebimmel zu uns in die Katakomben drang. Der Protektionsaufseher schrak zusammen. „Ohweh, Feueralarm!“
„Rasch, machen Sie, dass Sie nach oben in die Wache kommen! Vielleicht müssen Sie Hilfestellung geben!“ ermutigte Jake. „Wir können den Rest allein erledigen!“
„Ja, selbstverständlich!“ Die Kamera und die Platten unter dem Arm machte der junge Mann kehrt. Einen Moment später war er im Dämmerlicht verschwunden. Wir sahen eine Petroleumlampe aufleuchten, dann hasteten seine Schritte eine Treppe hoch.
Jake und ich atmeten auf. Er hatte schon seinen Tricorder wieder in der Hand, und ich signalisierte unseren beiden Alien-Crewmitgliedern, dass sie zurück kommen durften. Endlich konnten wir das Problem in Augenschein nehmen!
„Scheint eine Anlage ähnlich einer der alten Teilchenbeschleuniger zu sein, nur kleiner,“ sagte der Bolianer Dadvin und kniete neben einem der Panels nieder. „Hier ist ein Kühlmittelleck. Wir müssten die Verkleidung abnehmen, um da ran zu kommen.“
„Gut, machen wir uns an die Arbeit. Das Strahlungsniveau ist noch sicher?“
„Ich überwache es die ganze Zeit, Sir. – Sehen Sie sich diese Leitungen an, von irgendwelchem Getier angenagt! Welcher Irre hat das bloß unter Strom gesetzt, und warum?“
Vorsichtig arbeitete das Technikerteam, während ich die Umgebung nach womöglichen weiteren ungebetenen Besuchern im Auge behielt. Aber noch läuteten die Glocken. Die hatten wohl mit dem Alarm alle Hände voll zu tun. Ich war gespannt auf LaSalles Bericht…
Nach etwa einer halben Stunde waren wir soweit, dass ich einen Bericht an Sarek auf der Feynman schicken konnte. Dort analysierten sie die Situation, und wir kamen überein, dass das sicherste Vorgehen sein würde, zunächst ein schützendes Kraftfeld um die gesamte Kernanlage zu errichten und dann die instabile Antimateriereaktion mit einem gezielten Energiepuls erst zu stabilisieren und dann zum Erliegen zu bringen. Anschließend konnten wir die alten Container ausbauen, so dass die Feynman sie sicher herausbeamen konnte. Zurück bleiben würde eine interessante Anlage für den Denkmalschutz, die keinen Schaden mehr anrichten konnte, da die Reaktionsquelle fehlte.
Bevor auch Jake, seine letzten Crewmitglieder und ich zur Feynman beamten, machte Dadvin noch einige Fotos mit seiner Holocam. Vielleicht könne er einen Aufsatz über diese Anlage schreiben, meinte er.
*** An Bord der Feynman / Briefingroom ***
Gleich nach unserer Rückkehr hatten wir uns bei Sarek, Dr. Val’Kara und der übrigen Seniorcrew der Feynman eingefunden. Mit unserem Katakombengeruch in den Kleidern waren wir für den vulkanischen XO sicher eine Zumutung. Er ließ sich aber nichts anmerken, sondern grüßte mit aller Ruhe seinen Captain und wies uns zu den Plätzen am Tisch. In weiser Voraussicht hatte Val‘Kara einen kleinen Imbiss für jeden von uns bereit gestellt. Jake betrachtete verliebt sein Sandwich mit Salat – nach den langen Wochen mit Rationspaketen würde es ohne Zweifel schmecken wie in einem Luxusrestaurant!
Ich war froh, dass die Besatzung der Feynman vollzählig hatte gerettet werden können, aber auch, dass wir die befürchtete kulturelle Kontamination so gering wie nur möglich gehalten hatten. Und gleichzeitig… doch diese festgefahrene Gesellschaft mit einem vorsichtigen Schubs aus ihrer Erstarrung befreit, so hoffte ich zumindest. Aber: es waren ja keine "Aliens" gewesen, sonderen die Honoratioren der eigenen Elite!
Nach einer ersten kurzen Nachricht von LaSalle waren er, Chris Reed und Richard während des „Feueralarms“ aus dem Universitätsgebäude entwichen. Sie wollten zurück zu unserem Basiscamp in der Studentenbude, und sich von dort nochmals melden.
Die Sensoren der Feynman überwachten die Situation in der Hauptstadt; nach der Aufregung war wieder Ruhe eingekehrt, auch wenn überall Gruppen zusammen standen und die Ereignisse während des Literaturwettbewerbs diskutierten. Gewalt konnte bisher nirgends gesichtet werden. Barnes Atarver würde schon um seiner eigenen Reputation wegen sehr, sehr vorsichtig sein.
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| KI - Ketzerei / Log 29 / LaSalle / NPcs |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jan-Sat-2025, 01:56 PM - Forum: *** UFP ***
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Spiros Alpha / Universität / Aula / Hinterer Bereich
Sareths Stimme klang leise aus Reeds Kommunikator.
Sa: Die Lage hat sich etwas verschärft. In der Nähe des Kühlsystemregulators ist ein Einheimischer aufgetaucht. Wenn er das Loch in der Wand entdeckt, wäre das fatal. Und betäuben können wir ihn auch nicht. Die Gefahr, dass wir dabei Aufsehen erregen, ist zu groß.
Reed nickte.
Re: Ich verstehe, Mam.
Sa: Aus dem gleichen Grund kann hier auch die Feynman nicht eingreifen. Wir benötigen eine lokale Lösung. Eine Ablenkung, welche uns hier freie Bahn und Zeit verschafft.
LaSalle mischte sich ein.
LS: Eine Ablenkung, welche bis zu Ihnen reicht? Nun, das wird etwas schwieriger.
Sa: Ich weiss, aber eine andere Möglichkeit haben wir nicht. Wir müssen um jeden Preis vermeiden, daß man einen Verdacht bezüglich unserer Herkunft schöpfen kann.
Im Hintergrund war jetzt die Stimme von Captain Jake Van Rooyen zu hören.
VR: Sareth, ehm Fleet-Admiral, sagen Sie doch bitte diesem Heini, mit dem Sie da sprechen und dem anderen Himbeertoni, der da so gelehrt herumsalbadert, daß uns die Zeit hier davonläuft.
LS: Über den Heini und den Himbeertoni werde ich noch mit der entsprechenden Person zu reden haben. Wir lassen uns etwas einfallen, Madame. LaSalle Ende.
LaSalles Hand patschte auf Reeds Kommunikator.
LS: Sie haben Fleet-Admiral t´Khellian gehört. Lassen wir uns schnellstens eine Ablenkung. einfallen. Was könnnte die Leute hier so in Bewegeung bringen, daß alle Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Stelle gerichtet ist?
Re: Nun Sir, wie könnten Mister von Rabenstein eine klingonische Oper singen lassen.
LS: Bitte nur enstgemeinte Vorschläge. Meine Laune ist gerade einige Stockwerke tiefer gesunken.
Reed blickte aus den winzigen Fenster der Hintertür des Nebenraums. Sein Blick schweifte über den Platz hinter dem Universitätsgebäude und verfing sich förmlich an einem Gerüst, etwa 30 m gegenüber der Aula, , auf dem ein Pranger stand. Unter dem Gerüst war ein unordentlicher Haufen Stroh zu erkennen.
Reed grinste böse.
Re: Sir, ein Feueralarm würde die gewünschte Aufmerksamkeit erzeugen.
LaSalles Blick folgte dem von Reed in Richtung Pranger.
LS: Wollen Sie hier etwa ein Großfeuer starten?
Reeds Grinsen hatte etwas dämonisches.
Re: Nicht direkt. Aber wo Rauch ist, ist eigentlich auch Feuer. Aber Rauch muss nicht unbedingt etwas mit Feuer zu tun haben.
LS: Rauch....Rauch....RAUCH!
LaSalle elite zu einem Wandschrank, darauf achtend, die noch immer tief schlafenden Studentinnen nicht zu wecken und begann den Schrank zu durchsuchen.
Re: Ähm, was suchen Sie, Sir?
LS: Das hier ist doch eine Universitätsaula?! Hier werden bestimmt auch Theaterstücke o.ä. aufgeführt. Und was benötigt man da ?
Re: Schauspieler?
LS: Mr. Reed, was würde in unserer Situation helfen?
Re: Ein.....Rauchsatz?
LS: Ja etwas in dieser Art. Oder Substanzen, aus denen man einen Rauchsatz herstellen könnte.
Reed nickte und began einen weiteren Schrank zu durchsuchen. In diesem fanden sich einige Lappen, ein Eimer und einige dickwandige Tongefäße. Reed nahm eines der Gefäße hervor und öffnete vorsichtig den Deckel. In dem Behälter befand sich ein graues Pulver. Reed zückte seinen Minitricorder und las das Ergebnis ab.
Re: Sir, ich habe hier etwas gefunden. Sieht wie Scheuerpulver aus, ist aber Kaliumnitrat. Oder etwas sehr ähnliches.
LS: Sehr schön. Dann benötigen wir nur noch einen Oxidator. Was bietet Ihr Giftschrank noch?
Re: Hier ist nichts weiter drin. Aber....
Reed öffnete eine kleine Truhe, welche auf einem Schränkchen neben der Tür stand.
Re: Eine Art....Erste Hilfe-Truhe.....mhmmm
Reed hatte einen etwa 5 cm langen, in Papier verpackten, festen Block gefunden. Er öffnete das Papier und roch an dem Block.
Re: Salmiak.
LS: Ammoniumchlorid? Wunderbar. Daraus kann man zumindestens eine primitive Rauchbombe bauen.
Re: Ich hätte auch einen Oxidator.
LS: Und der wäre?
Reed hielt eine kleine Dose , gefüllt mit einem rötlich-grauen Pulver hoch, welche er nebem dem Kamin gefunnden hatte.
Re: Phosphor. Wahrscheinlich zum Anzünden des Kamins.
LS: Dann ans Werk.
Es dauerte keine 5 Minuten und die improvisierte Rauchbombe war fertig gestellt.
Es fand sich sogar ein kleine Tonbehälter, in welchem das Ganze gefüllt werden konnte.
Reed hattte in den Resten des letzten Kaminfeuers einen unverbrannten Holzspan gefunden und diesen in das Tongefäß gesteckt. Etwas Wachs einer Kerze verschloss die Konstruktion.
Re: Hätte nie gedacht, dass ich einmal Bomben baue.
LS: Schön und gut, aber wie kriegen wir das Ganze unauffällig unter das Gerüst?
Reed begann in seinen Taschen zu suchen und förderte dann ein Gummiband , etwas Klebeband und zwei Schraubendreher hervor.
Re: Denken Sie, was ich denke, Sir?
LS: Legen Sie los!
Innerhalb von 1 Minute hatte Reed aus den beiden Schraubendrehern, dem Klebeband und dem Gummiband eine Schleuder gebaut. Er begab sich an das Fenster und öffnete es.
Re: Sir?
LS: Sie sind der Waffenexperte. Feuer frei.
Reed nickte, atmete tief durch , legte den kleinen Tonbehälter mit der Rauchbombe vor das Gummiband der Schleuder und visierte das Gerüst gegenüber der Aula an. LaSalle entzündete mit einer Kerze den Span, welcher als Lunte dienen sollte. Reed wartete noch, bis ein bedrohhliches Zischen aus dem Tonbehälter zu hören war und ließ die das Gummiband los. Der Tonbehälter flog davon und landete, in einem etwas flachen Bogen gut einen Meter vor dem Gerüst.
Re: Mist. Ich war früher mal besser.
LS: Jetzt wird es spannend.
Der Behälter war auf dem Boden aufgschlagen und zerborsten. Mit einem lauten Zischen zündete die Mischung in dem Behäter durch und erzeugte eine riesige, braune Rauchwolke, welche immer dichter wurde und schnell aufstieg.. Es dauerte keine 30 Sekunden und das Geläute von Glocken war aus allen möglichen Richtungen zu hören.
Reed schloss das Fenster und grinste böse.
Re: Es brennt wohl irgendwo?!
LS: Feueralarm. Das sollte Ablenkung genug sein.
Re: Ähm Sir, was was das eben denn mit dem Heini und dem Himbeertoni?
LS: Das Mr. Reed ist Kommandantensprache. Das sollten Sie sich als Captain merken. So spricht man zu ranghöheren Personen.
Reed grinste.
RE: Ich verstehe, Sir. Himbeertoni. Gefällt mir.
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| Prodigy Staffel 2 |
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Geschrieben von: Sareth - Dec-Thu-2024, 08:24 PM - Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
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Sooo leider LEIDER bin ich mit Prodigy Staffel 2 schon beinahe durch, und die Folgen haben auch LEIDER nur 20 Minuten. Schon daran merkt man, dass die Serie bei mir wirklich alle oder doch fast alle Punkte abgeräumt hat.
Während wir in der ersten Staffel miterleben, wie Dal, Gwyn und die anderen von diesem Minenplaneten fliehen und dann von dem Übelbold verfolgt werden, ware es ja stellenweise noch etwas "Star Wars-lastig". Aber das Janeway Hologramm sorgte schon für sehr viel Star Trek - Feeling. Darüber hinaus, wie diese Jugendlichen die Werte von Star Trek entdecken, wie sie lernen, zusammen zu arbeiten, nicht selbstsüchtig nur an sich zu denken, wie sie lernen Freundschaften zu schätzen, sehr gut. Besonders diese eine Folge war sooo schön, wo sie diese Aliens treffen, die Starfleet spielen, bzw. leben. Viele Spezies tauchen auf, die wir schon kennen, Kazon, Klingonen, Romulaner, Xindi und Charaktere, die wir kennen, wie Captain Okona. Trotzden fühlt sich alles stimmig an.
Auch die Charas finde ich toll und gut auf einander abgestimmt. Der "Autoschrauber" Jankom, der/die intellektuelle Zero...
In der zweiten Staffel geht es nun darum, wie Captain Chakotay (der in der ersten Staffel ja mit der Protostar havariert war) gerettet wird UND die Zeitlinie repariert.
Die Geschichte ist wirklich detailiert durchdacht, und recht kompliziert. Zu kompliziert für Kinder? Obwohl das Wichtigste immer noch in wenigen Worten verständlich zusammen gefasst wird. Also, ob es für Kinder nicht zu "hoch" ist, fragte ich mich. MIR gefiel es. Und anderes als bei Discovery konzentriert sich der Plot auch nicht immer nur um eine Heldenfigur. Es gibt kurz und knapp etwas "echte Wissenschaft" zu lernen, wie in der Folge, wo ein neuer Protostar-Antrieb aus exotischer Materie gebaut wird.
Es gibt VIELE tolle neue Welten zu sehen und Situationen, tolle Ideen und grafische Umsetzung. Wesley Crusher taucht als zeitreisender Helfer auf. Durch Admiral Janeway, Captain Chakotey und den Holodoc fühlt es sich wirklich wie eine echte Fortsetzung von Voyager an (abgesehen davon, dass sie auf einer neuen Variante der Voyager fliegen, während die alte Protostar ja erst gefunden und reaktiviert werden muss). Es gibt sogar eine kurze Spiegeluniversumssequenz mit Spiegel Janeway, haha, böse...
Einziges Problem für mich, die Kürze der Folgen, wodurch mancher Plot schon recht rasch durch muss. Aber das ist eben dem Format geschuldet. Alles in allem, bin ein großer Fan. Und diese kleine Tribble-Kreuzung, mal ehrlich, ich kann nicht mehr, so niedlich. Warum gibts da kein Plüschtier? =)
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| Ki - Ketzerei Log 28 - Sareth / NPCs |
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Geschrieben von: Sareth - Dec-Thu-2024, 08:00 PM - Forum: *** UFP ***
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NRPG: Atarver hatte das von ihm gezündete Problem vergessen…
RPG:
*** Spiros Alpha / Universität / Aula / Hinterer Bereich ***
Im letzten Moment, bevor Barnes Atarver auf die Bühne trat, um Teil des heroischen Augenblicks, seines heroischen Augenblicks an der Wende zur Zukunft des Planeten zu werden – im letzten Moment fiel ihm das Hindernis ein: „Es gibt…“ Er räusperte sich. „Ein… gewisses… ein Problem.“
„Welcher Art?“ fragte LaSalle zurück.
„Nun. Ich habe… um meine Feinde aus der Reserve zu locken… eine der alten Maschinenparks… Ich habe etwas in Gang gesetzt, um dass ich mich zuerst kümmern sollte..“ Er schnaufte. „Ich habe die Kühlleitungen unterbrochen und… Nun….“
„Die Antimateriereaktion…“ flüsterte Reed kaum hörbar in LaSalles Richtung, und dieser hatte auch sofort die Situation erfasst. Er nickte ihm zu.
„Machen Sie sich keine Sorgen, das haben wir um Griff,“ gab Reed zurück.
„Tatsächlich? Aber wie-„
„Wir sind die Protektion, Sir. Wir haben die Augen und Ohren überall. Zum Wohle der Gemeinschaft.“
Rufus LaSalle runzelte kurz die Stirn, aber der Slogan, den Reed sicher aus einem dieser alten Science-Fiction Filme hatte, traf offenbar ins Schwarze.
„Ah, selbstverständlich! Sehr löblich!“
„Das haben wir nur Ihnen zu verdanken, Sir! Was Sie uns gelehrt haben. Nun gehen Sie und unterstützen Sie Seine Spektabilität bei der Einleitung einer neuen Ära!“ ermunterte Reed.
Endlich war Atarver aus der Tür. Reed atmete hörbar aus und wieder ein, dann berührte er seinen Kommunikator. +Reed an T’Khellian.+
*** Gleichzeitig / In den Katakomben unter der Stadt ***
Ich stapfte an der Seite von Captain Jake Van Rooyen und seinem kleinen Team in Richtung der Innenstadt und der Quelle der Antimaterierektion. Unter dem Luftschiffhangar bereitete sich der Rest seiner Gruppe unterdessen auf den Rücktransport zur Feynman vor, packte Ausrüstungsgegenstände zusammen und beseitigte Spuren, die die Anwesenheit von Außenweltlern verraten hätten, sollte jemals ein Einheimischer durch diese alten Katakomben strolchen. Auch unter den Crewmitgliedern der Feynman, die jetzt mit uns noch unterwegs waren, herrschte freudige Erwartung.
Endlich wieder ordentlich duschen und baden, vertrautes „frisches“ sauberes Essen aus den Replikatoren, ergonomische Sitz- und Schlafgelegenheiten, und was sonst das 25. Jahrhundert an Annehmlichkeiten bot!
Ich hatte Jake gerade berichtet, auf welche abenteuerliche Weise wir nach Spiros Alpha gekommen waren, und er musste trotz der angespannten Situation lachen. „Das sieht dir ähnlich, Sareth! Du warst ja schon auf der Akademie immer für unkonventionelle Lösungen zu haben. Wenn es herauskommt…“
„Wird man mich sicher auf einen Frachter strafversetzen!“ schmunzelte ich. „Aber schließlich konnte ich dich und die Feynman-Crew nicht im Stich lassen. Und solang wir es schaffen, unsere Anwesenheit hier vor den Leuten geheim zu halten, haben wir dieses Regulativ nicht verletzt.“
Dadvin, der bolianische Techniker, war stehen geblieben und prüfte die Daten, die ihm sein Tricorder lieferte. „Jenseits dieser Wand liegt die Energiequelle. Ich messe gerade wieder einen leichten Anstieg im Neutrinoniveau.“
Ich trat neben ihn und überprüfte mit einem eigenen Radar- und Infrarotscan die Räumlichkeiten hinter der Wand. „Dort ist ein etwa 500 Quadratmeter großer Raum mit mehreren Seitenkammern. Symmetrische Anlage größerer Komponenten, vermutlich Computertürme und weitere Maschinen.“ Ich projizierte das Ergebnis des Scans auf den Holoemitter des Tricorders, so dass auch die anderen den Lageplan erkennen konnten. In der Mitte der bläulichen Linien zeichnete sich eine kreisförmige Komponente ab. Unsere Strahlungsquelle.
„Sieht nach einer klassischen Anordnung für eine Carter-Perotti-Versuchsanordnung aus,“ murmelte Jake. „Irgendwelche Anzeigen, die auf anwesende Personen hindeuten?“
„Negativ.“
„Gut. Dann bohren wir zuerst ein Loch hier über dem Boden, und schicken die Kamera durch. Ich will kein Risiko eingehen. Auch, was die alten Stromleitungen anbelangt. Ensign Dadvin, übernehmen Sie das!“
Während der junge Bolianer seinen Phaser entsprechend justierte, um die Wand zu durchbohren, erreichte mich ein Ruf von Chris Reed: + Wir haben den Schuldigen unseres Antimaterieproblems ausfindig gemacht, + berichtete er. + Der Leiter der hiesigen Polizeibehörde persönlich, ein gewisser Atarver. Er sagte etwas von unterbrochenen Kühlleitungen. +
Ich warf einen Blick auf meinen Tricorder. „Das passt zu den Anzeigen. Es ist keine gezielte Reaktion.“
+ Wir konnten weiter nichts tun, ohne unsere Tarnung auffliegen zu lassen. Wie ist Ihr Status bei der Angelegenheit? +
„Wir schaffen uns gerade Zugang. Und die Lage bei Ihnen an der Universität?“
+ Alles innerhalb der Parameter. Keine Unruhe, keine Gewalt. Mr. Von Rabenstein und Mr. Atarver haben gerade den Auftritt ihres Lebens. Wir mussten die Erste Direktive etwas fluide auslegen. +
Im Hintergrund hörte ich LaSalle etwas murmeln. „Ich habe Vertrauen in Sie alle, dass Sie das richtige Augenmaß bewahren. – Wir haben die ersten Kameradaten!“ Ich wandte mich der Holoanzeige auf dem Tricorder von Ensign Dadvin zu. „Das sieht gut aus. Wir erweitern den Zugang und gehen dann rein.“ Ich beendete den Komkontakt.
Wenig später hatten die Phaser den Mauerdurchbruch weit genug geöffnet, dass unser Team in den dahinter liegenden Raum steigen konnte. Vorsichtig sahen wir uns um. Die Scheinwerfer rissen ein Ambiente aus dem Dunkel, auf das jedes Technik- und Computermuseum der Föderation neidisch gewesen wäre. Fast alle Bildschirme und Anzeigen waren zwar erloschen und von einer dicken Staubschicht bedeckt, doch ließ sich erahnen, wie sie einst geschäftig gebrummt und gezirpt haben mussten.
Der Scanner erfasste die Kabelstränge noch weit jenseits der Mauern. Ich vermutete, so dicht wie wir bei der Universität waren, dass dies vielleicht ein altes Laboratorium gewesen war. Die Kabel waren sicher an das alte Stromnetz der Stadt angeschlossen – was die Gefahr nun noch erhöhte.
„Hier war definitiv erst vor kurzem jemand zugange,“ sagte ich, und wies auf die Fußabdrücke im Staub und die Fingerabdrücke auf einer der Konsolen neben der ringförmigen Anordnung im Zentrum.
Jake hatte unterdessen eine tragbare Energiequelle angebracht. Ensign Dadvin pustete Staub von einem Bildschirm und hielt die Translatoreinheit über die langsam zum Leben erwachenden Anzeigen. Der Reaktor, oder was es auch immer genau war, lag noch einige Meter tief im Boden. Arbeiteten wir schnell genug, stellte die Strahlung keine Gefahr für uns dar.
Ich kontaktierte die Feynman. „Commander Sarek, T’Khellian hier. Wir sind jetzt an der Quelle. Können Sie unsere Koordinaten präzise erfassen?“
+ Ja, die Sensoren arbeiten wieder mit maximaler Effizienz. Im Notfall können wir auch von der Feynman aus ein Sperrfeld um die kritische Zone errichten und das kritische Objekt neutralisieren. Dabei kann aber eine optische Inkursion nicht ausgeschlossen werden. +
Bedeutete, auf dem Planeten würde man sehen, dass aus dem Orbit etwas nach unten strahlte. Möglicherweise würde man auch die Feynman entdecken, da sie sich entsprechend positionieren musste. „Danke, Commander, wir halten uns diese Option für den Notfall offen.“
In diesem Moment hörten wir unverkennbare Schritte, die sich ebenso unverkennbar näherten. Geistesgegenwärtig bedeutete Jake unseren beiden deutlichen Alien-Teammitgliedern, Dadvin und einer Andorianerin, in der Dunkelheit zurück durch den Mauerspalt zu schlüpfen.
Schon knarrte eine Tür, dann eine zweite – und dann stand ein junger Mann in der Uniform der Protektion vor uns, ein großes kastenförmiges Etwas mit einer Linse in der Hand.
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PS: die Aufgabe ist, dass die Leute von Spiros Alpha nicht erfahren, dass da Aliens unter ihnen waren =)
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| KI - Ketzerei / Log 27 / LaSalle / NPcs |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Dec-Sat-2024, 11:22 PM - Forum: *** UFP ***
- Antworten (1)
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Spiros Alpha / Shazach Nueva / Universität / Aula / Hinterer Bereich
Reed grinste kurz.
Re: Aber ja. Wir haben dem Vorfall den Codenamen „Roswell“ gegeben.
Atarver wirkte etwas irritiert.
BA: Roswell?
Re: Roswell war der Name Spitzname des Schriftstellers welcher den Fall aufgedeckt hatte.Als Roswell-Zwischenfall oder Roswell-Fremd Objekt wird seit etwa 10 Zyklen der Absturz eines angeblichen unbekannten Fremd-Objekts ,besser eines unbekannten Flugobjekts (UFO) im 14. bzw 15. Monats des 42. Zyklus in der Nähe der Kleinstadt Soamandrakisal im 8. Distrikt bezeichnet..Skeptiker bei uns sprechen vom Roswell-Mythos oder der Roswell-Legende.
Die UFO-Theorie stammt aus Zeitungsberichten über eine “fliegende Schüssel “ vom 8. Sommertag des 14. Monats, deren Fund die Protektionsleitung von Soamandrakisal gemeldet hatte. Diese erklärte dazu am selben Tag, beider Stadt gefundene Trümmer gehörten zu einem abgestürzten Ballon mit einem Reflektor für optische Kommunikation
Multon Gwillim und Harland Quoch machten den vergessenen Vorfall mit ihrem als Roswell-Zwischenfall titulierten Papier, bekannt. Sie verbreiteten die Theorie, die Regierung habe damals ein fremdes Raumschiff und Leichen fremder Lebewesen gefunden, heimlich untersucht und halte sie bis heute versteckt. Dem folgten viele weitere Leserollen und Berichte mit zahlreichen Varianten zu diesem Thema. Der Roswell-Zwischenfall entwickelte sich in den letzeten Jahren zum bekanntesten angeblichen UFO-Vorfall , ging in die Kultur ein und wurde zum Anknüpfungspunkt für zahlreicher Zukunfts-Geschichten.
Im Jahre 8 des 43. Zyklus deckten mehrere Autoren und die Teriitorial-Protektion auf, dass die Trümmer von Ballons mit optischen Reflektoren stammten, deren Eignung zum Aufspüren fremder Eindringlinge , unter strengster Geheimhaltung getestet worden war. Stichwort Projekt Morgus Mogul. Ein zweiter Protekttions-Bericht von 10/43 überprüfte Zeugenaussagen zu Aliens und führte aus, sie seien haltlos, erfunden oder durch Fallpuppen angeregt worden.
Wir mussten jedoch feststellen, dass weiterhin Gelder in das Projekt floßen, obwohl seine Obskurität bekannt war. Ich sandte daraufhin einen unserer Feld-Ermittler unter dem Tarnnamen “Major Marcellus”, vor Ort. Er deckte auf, daß Gelder zur Suche nach den “seit Jahren auf unserer Welt befindlichen , bösartigen Fremdweltlern” aus dem Abgaben-Haushalt direkt an das Privatbüro des obersten Aufsehers für Glaubensfragen ging.
Barnes Atarver grunzte.
BA: Schabrall, das gleicht ihm.
Re: Exakt. Leider kam Marcellus später bei einem “Unfall” ums Leben.
BA: Ich verstehe.
Re: Nun, diese Aktion läuft noch heute. Und damit das Geld weiter fließt, wird die Angst vor “Fremden aus dem Himmel und ihrer teuflischen Technik” weiter geschürt. Und das läuft erstaunlich gut und ist mehr als lukrativ.
Barnes musste innerlich grinsen. Wenn auch nur die Hälfte von dem stimmte, was der Kerl da erzählte, wenn er auch nur einen Hauch von Wahrheit von sich gab, dann konnte das Atarvers Gegnern das Genick brechen. Buchstäblich.
BA: Und was empfehlen Sie, um diese Umtriebe zu entlarven?
Reed blickte kurz zu LaSalle, welcher unmerklich nickte. Ein Zeichen dafür, zu improvisieren, aber auch nicht zu übertreiben.
Re: Nun Euer Exzellenz, die beste Methode, ist in die Offensive zu gehen. Den Fall öffentlich ansprechen. Lassen Sie die Sonne der Wahrheit auf die Schatten dieser Ränkespiele scheinen. Wie Sie sehen , Euer Exzellenz, wurde und wird die Angst vor der Technik und dem “Fremden” ausgenutzt, um Macht und Reichtum zu erhalten. Die strenge Abschirmung unserer Welt war anfangs sicherlich richtig. Jetzt wird sie schamlos ausgenutzt.
LaSalle mischte sich ein.
LS: Die getroffenen Maßnahmen “fremde Eindringlinge” und ihre Sympatisanten auszuschalten, genau wie die Maßnahmen zur Abschirmung vor allem fremden und neuen Einfluß, vor neuen Gedanken, glauben Sie wirklich, daß solche Maßnahmen Wesen von einer Landung hier abhalten würden, welche in der Lage sind, die Weiten des Alls zu durcheilen? Glauben Sie wirklich, dass solche Wesen nicht Mittel und Wege hätten, sich jeglicher Kontrolle durch uns zu entziehen?
BA: Das klingt fast so, als ob Sie da gewisse Erfahrungen hätten?
LS: Glauben Sie mir, als Mitarbeiter des Finanzprotektion liest man vieles, was das Volk erschrecken würde.
Re: Und man muss ja auch an die allgemeine Sicherheit denken. Ihr Ressort, Eure Exzellenz.
BA: Erklären Sie das bitte genauer.
LaSalle lächelte freudlos.
LS: Nun, unsere Welt hat sich abgeschottet, jeglicher nicht mechanischer Technologie sich versagt. Alle Kontakte nach außen abgeschnitten. Soweit, so gut. Doch was passiert, wenn wir einmal mit Umständen konfrontiert werden, welche wir mit unseren Mitteln und unserem Wissen nicht bewältigen können?
BA: An was denken Sie?
LS: Nun, was ist, wenn wirklich einmal der Fall eintritt, den Sie so fürchten? Ein Angriff aus dem Weltall. Wie sollen wir uns gegen soetwas verteidigen? Vor der Revolution hätten wir andere Welten um Hilfe gebeten. Jetzt würde uns keiner mehr helfen, weil wir keine Möglichkeit hätten, überhaupt einen Notruf abzusetzen.
Aber wir müssen nicht einmal an einen Angriff von außen denken. Was tun wir, wenn etwas aus dem All, auf unsere Welt zufliegt? Was bei einer Epidemie, welche unsere Ärzte nicht in den Griff kriegen?
BA: Dann würde die Glaubensprotektion nur die Anweisunng an die Bevölkerung herausgeben, dass dies zu ertragen sei, weil es der Wunsch der Elemente sei. Weil wie für unser sündiges Leben bestraft werden müssten.
LS: Und das aus dem Munde einer Behörde, welche Geld illegal aus den Taschen der Bürger zieht. Nein, wir würden alle untergehen und niemand da draußen würde auch nur Notiz davon nehmen, da niemand etwas über uns weiß. Wir haben uns abgeschottet und damit vieleicht, den Weg zu unserem Untergang eingeschlagen.
Barnes war etwas blass um die Nase geworden. Doch die Logik der Worte dieses merkwürdigen Kerls waren leider nur zu wahr. Doch bei all Ihrer Düsternis boten sie für Barnes persönlich , eine große Chance. Er konnte zum großen Helden werden. Und damit seine Gegner und deren überkommenen Ideen, endgültig der Lächerlichkeit preis geben. Er straffte sich.
BA: Ich gehe jetzt da raus.
Barnes riss die Tür zur Auls auf und eilte durch sie hindurch.
Reed wandte sich flüsternd an LaSalle,
Re: Sir, haben wir da soeben die oberste Direktive "überdehnt" indem wir evtl. eine Kulturrevolution angestiftet haben?
LaSalles Blick fiel auf die Stundentinnen, welche in einer Ecke des Raumes lagen und mittlerweile eingeschlafen waren. Dann lächelte er ein Totenkopflächeln.
LS: Nein Mr. Reed. Wir haben die oberste Direktive nicht "überdehnt", wir haben sie "gerissen".
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Ortswechsel:
Erde / San Francisco / HQ der Sternenflotte / Büro des OBH
OBH Paul Sandford fühlte sich wie immer sehr unwohl, wenn Verteidigungsminister DeRaaf vor ihm sass und seine Brille putzte. Das bedeutete mehr als Ärger.
DR: Der Erewhoon-Galactic-Security-Service bzw. dessen Muttergesellschaft Commeck-Industries hat eine Beschwerde an unsere Präsidentin gesandt. Persönlich. Während ihres Urlaubs auf Bajor. Sie können sich vorstellen, daß dies nicht unbedingt erbaulich für sie war. Und schon alleine die Tatsache, dass ein, in der Föderation registrierte Frachter sich dem Parnassus Sektor auch nur genähert hat, ist für mich nicht erbaulich. Sie wissen besser als ich, das der gesamte Sektor und das Gebiet um ihn herum, Sperrgebiet sind.
PS: Nun Sir, mir ist der Fall bekannt, aber leider konnten wir den Frachter noch nicht ausfindig machen.
DR: Ihnen ist also der Fall bekannt? Warum haben Sie den Frachter noch nicht ausfindig machen können?
PS: Nun Sir, wir sind, aufgrund der neuen und vielfältigen Aufgaben, derzeit personell etwas indisponiert.
DR: Dann soll die DIA suchen.
PS: Unglücklicherweise ist der Leiter der DIA erkrankt und sowol Admiral Winter als auch Admiral LaSalle sind in Urlaub.
DR: Dann holen Sie LaSalle aus dem Urlaub. Oder haben Sie Angst vor ihm?
PS: Leider hat Rufus LaSalle keine Kontaktmöglichkeit hinterlassen.
DR: Dann senden Sie eben die Person, die immer dort eine Lösung findet, wo andere versagen. Fleet-Admiral t´Khellian.
PS: Nun Sir, das würde ich gerne tun, nur...
DR: Nein, sagen Sie es nicht. Ich möchte gerne raten. Sie ist in Urlaub und hat keine Kontaktadresse hinterlassen.
PS: Exakt, Sir.
DR: Dann senden Sie Sonderermittler Reed.
PS: Nun Sir...
DR: Ich sehe schon. Urlaub. Fällt Ihnen da nichts auf? Na? Reed, LaSalle, t´Khellian? USS Saipan!
PS: Sie meinen doch nicht etwa....
DR: Oh ich kann mir
schon vorstellen was da passiert ist. Der Vorfall ist bereits mehrere Tag her. Die 3 werden dan Fall wahrscheinlich schon untersuchen. Diskret so hoffe ich. Aber auf eigene Faust, da mal wieder unsere Bürokratie alles verzögert hat.Sandford, das ist mal wieder eine Performance der Sternenflotte, welche wirklich unterirdisch ist. Sie wissen nicht , wo Ihre Führungsoffiziere sich aufhalten? Unglaublich. Unverzeihlich. Hier müssen Sie dringend etwas tun. Aber jetrzt müssen wir schnell handeln. Wo steht die Nonterraqueos?
Sandford musste blinzeln. Was wollte der Verteidigungsminister mit der Position des mächtigtsten Superträger der Flotte anfangen?
PS: Sie ist momentan im Hauptdock der Jupiter-Atmo-Basis angedockt.
DR: Lassen Sie das Schiff einsatzbereit machen, ich übernehme das Kommando und begebe mich in den Nachbarsektor von Parnassus.
PS: Sir, bei allem notwendigen Respekt, aber Sie wollen selbst das Kommando übernehmen?
DR: Ganz recht.
PS: Wegen einer solchen Kleinigkeit, wegen eines Frachters der am Perimeter eines Sperrgebietes vorbei geflogen ist?
DR: Nein, weil man nie weiß, was sich aus solchen “Kleinigkeiten” entwickeln kann. Nun denn Mr. Sandford, Ich hoffe, nein ich gehe davon aus, dass Sie mich in der Sache unterstützen. Danke
DeRaaf setzte seine Brille auf und schlenderte aus dem Raum.
OBH Paul Sandford blieb eine Weile starr hinter seinem Schreibtisch sitzen. Dann warf er seine Kaffeetasse gegen die Wand. Doch statt wie erwartet zu zersplittern, hinterließ sie nur einen feuchten Fleck an der stoffbezogenen Wand und fiel auf den Boden. Sandford stützte seinen Kopf in seine Hände und seufzte grollend.
PS: Ich werde in diesem Laden noch wahnsinnig.
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| KI - Ketzerei Log 26 - Richard |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Dec-Mon-2024, 09:52 PM - Forum: *** UFP ***
- Keine Antworten
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*** Spiros Alpha / Universität / Aula / Hinterer Bereich ***
“Ich werde jetzt wieder dort hinaus gehen und die Gemüter beruhigen,” erklärte Richard und trat zur Tür.
„Das werden Sie nicht,“ zischte LaSalle kaum hörbar und trat ihm in den Weg. „Sie haben mit ihrem Weltrettungsmanöver ja schon genug Chaos an gerichtet.“
„Was heißt Weltrettungsmanöver? Die Situation war unter Kontrolle, bevor Sie den Oberinspektor ins Land der Träume geschickt haben!“ Damit schritt Richard an Chris Reed vorbei, der nicht einschreiten konnte, ohne die Tarnidentität der Beteiligten endgültig zusammen brechen zu lassen.
LaSalle knirschte mit den Zähnen und nahm sich vor, mit Admiral T’Khellian in Punkto „Teilnahme von Nicht-Sternenflottenpersonal bei sensiblen Ausseneinsätzen“ zu sprechen.
„Probleme mit der hochheiligen Kulturbehörde?“ fragte Atarver aus dem Hintergrund mit einem gehässigen Unterton.
Da hatte sich die Tür bereits hinter Richard von Rabenstein geschlossen.
*** Aula / Bühne ***
Rufe nach dem Verbleib von Barnes Atarver klangen dem vermeintlichen Professor und Arzt der hauptstädtischen Eliteuniversität entgegen. Immerhin hatten sie Vertrauen in ihn und Respekt vor seinem Amt, das würde dieses besondere Bühnenstück einfacher machen und ihm hoffentlich zum Erfolg verhelfen.
Ich hätte nicht für möglich gehalten, einmal in einer meiner Holonovellen selbst zu spielen. Aber die Situation hier ist so vergleichbar mit dem Turning Point in Melusinen der Ehre…
„Unser geschätzter Leiter der Sicherheitsprotektion ist bereits wieder erwacht. Ein leichter Schwächeanfall in Folge der Aufregung,“ rief Richard den Versammelten entgegen. „Ich bin sogar sicher, dass er sich bald wieder zu uns gesellt. … Bitte nehmen Sie wieder Platz, das Letzte, was Hochkommissar Atarver wollte, wäre eine lange Störung dieses Festaktes. Ihm und mir liegt wie uns allen hier die Zukunft dieser Stadt und ihrer Bevölkerung, dieses Planeten, am Herzen. Kräfte der Veränderungen drängen vorwärts, manchmal zu rasch und unbesonnen, aber sie sollten dennoch gehört werden. Wie diese beiden Studentinnen. Wie die Stimmen noch vieler anderer.“
Er ließ den Blick durch den Saal schweifen und merkte, wie viele sich tatsächlich angesprochen fühlten. „Auf dem Fundament unserer Kultur sind wir alle stark genug für Veränderungen. Wir brauchen sie nicht zu fürchten. Wir können sie beherrschen.“
*** Aula / Hinterer Bereich ***
Die Anwesenden lauschten den Worten, die über den Lichtschacht des großen Diaprojektors zu ihnen drangen, mit äußerst gemischten Gefühlen. Doch LaSalle hatte die Melusinen der Ehre gelesen und gesehen –und begriff plötzlich das Stichwort.
Er wandte sich dem zunehmend unruhig werdenden und schwitzenden Atarver zu: „Es liegt ganz an Ihnen. Sie können sich verstecken, oder Sie können sich mutig den Stürmen stellen und als Held in die Geschichte eingehen.“
„Wie? Wo gerade ein Attentat auf mich verübt wurde? Sollten wir nicht an einen diskreten Ort…?“
„Das ist das, was ihre Gegner erwarten, um sie dort dann heimlich aus dem Weg zu räumen. Nein, Sie gehören hinaus, ins Rampenlicht. Und das ist auch das, was Sie wirklich wollen, nicht wahr?“
„Ähhh…“
„Sie wollen Spiros Alpha vor seinen Feinden beschützen. So sagt es Ihr Amtseid. Dieser Korruptionsskandal, von dem wir die Spitze aufgedeckt haben – er dient nur einem Zweck: der Verschleierung des—„
„Ich wusste es! SIE sind hier!“ brachte Atarver jetzt mit glänzenden Augen hervor. „Ich habe es die ganze Zeit gewusst, dass der Oberste Rat und die Glaubenswächter von der Kulturbehörde unter einer Decke stecken, um ihre Anwesenheit zu verschleiern!“
Nun war LaSalle verblüfft, aber bevor er vorsichtig bohren konnte, sprach Atarver hektisch weiter: „Die FÖDERATION, verstehen Sie? Die Aussenweltler, die Fremden! Sie haben uns unterwandert und die Ratsmitglieder gekauft! Ich wusste es!!! Und glauben Sie mir, ich habe dafür gesorgt, dass alles auffliegt, ALLES!“
Chris Reed, mit seinem Faible für das zwanzigste Jahrhundert, improvisierte blitzschnell. „Das ist genau das, was Ihre Feinde glauben machen wollen. Sie haben die Falschinformationen über diese Aliens gesät, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken.“
LaSalle wandte sich um und blicke Reed an. „Erläutern Sie das doch, Protektionsaufseher. Es war ihre Investigation.“
Reed grinste kurz. „Aber ja. Wir haben dem Vorfall den Codenamen „Roswell“ gegeben….“
…
NRPG: ich habe versucht, die Stränge zueinander zu führen, hoffe, es ist ok
Atarver hat ja immer noch die Antimateriereaktion, von der er NICHT weiß, dass sie ggf. schon unter Kontrolle gebracht wurde von Team Sareth und Van Rooyen mit Hilfe der Feynman.
Wenn nicht passt, weil ihr schon was geplant, gebt Bescheid.
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