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KI Die Dritte - Romulaner...
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jul-Thu-2026, 11:20 AM
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BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Sun-2026, 08:52 PM
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BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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BdZ Log 6 / LaSalle / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Mon-2026, 10:23 AM
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KI die ZWEITE
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
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May-Sat-2026, 09:43 PM
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BdZ Log 5 - Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Apr-Thu-2026, 04:24 PM
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BdZ Log 4 / LaSalle / NPC...
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Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Sat-2026, 12:00 AM
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Redneck Star Trek =)
Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
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Lifeblog von der ARTEMIS ...
Forum: *** Science News ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:46 PM
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KI bemüht
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:31 PM
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| Star Dreck – die nächste Konfusion EP 1: Trinkgonen- Teil 1 |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Oct-Sat-2018, 09:32 AM - Forum: *** UFP ***
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Tiefschürfender Einschub Nummer 1
Star Dreck – die nächste Konfusion
Episode 1: Trinkgonen
Teil 1
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Das Weltall – unendliche Weiten.
Dies sind die Arbeiten des Raumschiffes Glencoe
Seine 5 Jahresmission: Das wieder gerade zu richten, was die Stars der Sternenflotte an Unordnung hinterlassen haben, zerschlagenes Porzellan weg zu räumen und mutig sich gegen Chaos stellen, dessen Ausmaß nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Jahahaaahaahaha (oder ähnlich)
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USS Glencoe / Brücke
Captain John Quirk saß hochkonzentriert auf seinem Sessel und dachte über seine Karriere nach. Auch er wollte einst neue Lebensformen entdecken, neue Planeten erforschen und mutig in Galaxien, ja gleich in ganze Galaxien, vordringen, welche nie ein Mensch zuvor gesehen hatte. Er hatte beste Referenzen, hatte auf der USS Titan unter Captain Riker gedient, hatte haarsträubende Abenteuer erlebt. Und jetzt?
Jetzt saß er an Bord eines älteren Schiffes der Saracen-Klasse und musste hinter all den Rettern der Föderation, hinter all den Helden und Mega-Diplomaten herräumen. Immer wenn das Licht der Öffentlichkeit ausging, mussten er und seine Crew auftauchen. Crew, pah. Was hatte er überhaupt für eine Crew? Wenn er sich seinen ersten Offizier ansah, bekam er fast einen Weinkrampf. Commander Edward Jellicoe hatte im berühmten Sonderbotschafter Spock ein Vorbild gefunden. Allerdings hatte Jellicoe, im Gegensatz zu Spock, ein gehöriges Übergewicht und ein stark cholerisches Temperament. Oder der Navigator: Lt. Nastroyow. Ein eher fader Mensch, dessen Namen jedoch von der Crew immer zum Anlass für derbe Scherze genommen wurde. Oder die Kommunikationsoffizierin, Lt. Ruby Haura. Sie einsilbig zu nennen, würde bedeuten zu behaupten, dass dieses Spät-Goth-Girl plappern würde. Mit einer solchen Crew konnte man nur verzweifeln.
Gerade ging es wieder los. Commander Jellicoe pfefferte einen Lichtgriffel in die Ecke und brüllte wieder einmal los.
CJ: Verdammter Mist, Verdammter!
Quirk seufzte.
CQ: Was ist denn jetzt schon wieder?
CJ: Diese idiotische Menüführung. Warum finde ich die Suchfunktion in der Datenbank nicht? Wer hat sich diesen Kack ausgedacht?
Lt. Haura stand auf, schlich zum Platz des XO und drückte neben dem Holodisplay eine einzige Taste. Dann nickte sie kurz und schwebte wieder auf ihren Platz. Jellicoe war jetzt einem Tobsuchtsanfall nahe.
CJ: Einschalten kann ich auch.
In diesem Augenblick öffnete sich die Tür zur Brücke und ein langhaariger, bärtiger Kerl betrat die Brücke. Begleitet wurde er vom wohl intelligentesten Teil der Crew, jedenfalls Quirks Meinung nach: Dem Bordmops Churchill.
Der bärtige Kerle war niemand anderes als Chefarzt Lenny McAvoy. McAvoy wollte früher einmal Rockstar werden, war Leadsänger und Bassist einer Anarcho-Plutonium-Rock-Band gewesen und war, auf besser nicht näher zu betrachtender Weise, Schiffsarzt geworden. Seine laute, rumpelnde Art kam nicht bei jedem an.
LM: Johnboy, was liegt an?
Quirk rollte mit den Augen. Er nahm einen leicht süßlichen Geruch an McAvoy wahr.
CQ: Nenn mich nicht Johnboy. Was hast Du wieder geraucht?
LM: He Junge, chill mal. Im Dienst rauche ich nicht. Also, was liegt an?
CQ: Wir sind auf dem Weg zu SB847. Vor 5 Tagen hat die Enterprise -G hier eine Konferenz mit den Klingonen abgehalten. Wir sollen dort einmal wieder aufräumen.
LM: Hui, die Enterprise. Das ist ja einmal eine Nummer. Das rockt. Jetzt kann ich einen anderen Song als „i can´t get no satisfaction“ auflegen.
CQ: Oh ja bitte. Ich kann diesen Titel nicht mehr hören.
In diesem Augenblick meldete sich Lt. Nastroyow.
Na: Kiptenn, wirr näherrn uns SB847.
CQ: Schön, gehen Sie unter Warp. Lt. Haura, rufen Sie den Administrator der Station.
RH: Mhmmm
CQ: Bitte?
RH: Jawohl.
Auf dem Screen erschien das Bild eines genervt wirkenden Menschen, dessen Haare zu Berge standen.
AS: Administrator Rupert Schalishkacsvili hier. Mit wem habe ich das Vergnügen?
Quirk warf sich in Positur.
CQ: Administrator Schaschlikwilli, ich bin Captain John Tyler Quirk. Wir sollen Ihr Problem lösen.
AS: Rupert Schalishkacsvili ist mein Name. Soviel Zeit muss sein. Da hat sich die Flotte ja Zeit gelassen. Nun gut. Ich warte auf Ihre Experten.
CQ: Wir kommen in 10 min an Bord. Mr. Nastroyow, gehen Sie längsseits zur Station.
Na: Ei Kipptenn.
Nastroyow wendete das Schiff, aktivierte das RKS und die Handsteuerung. Die Glencoe drehte sich um ihre Hochachse und rumpelte mit dem Antennenkomplex der Station zusammen.
Quirk wurde schlecht. Das dufte nicht wahr sein. So sah das auch Administrator Schalishkacsvili.
AS: Sind Sie vom wilden Affen gebissen?
CQ: Ähm nun, da gab es wohl eine Panne, wir kommen rüber.
AS: Genau das befürchte ich. Schalishkacsvili Ende.
Quirk schüttelte den Kopf.
CQ: Wahhhh, wo bin ich hier gelandet? Ich gehe rüber. Doktor McAvoy, Sie ebenso. Lt. Haura, kontaktieren Sie unseren Chefing. Er soll sich mit uns in Transporterraum 2 treffen. XO, Sie haben die Brücke.
CJ: Wenn es denn sein muss.
Jellicoe sprang auf und trat gegen seinen Sessel, dessen Lehne recht schief wirkte.
CJ: SCHEISS SESSEL. VERRECK DOCH!
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Ortswechsel: SB847 / Transporterraum
Die Crew der USS Glencoe sah genauso aus, wie Administrator Schalishkacsvili sie sich vorgestellt hat. Besonders der Chefing. Lt. Commander Charles McClintok fiel mit seinem bärbeißigen Aussehen ins Auge. Administrator Schalishkacsvili atmete tief durch. Das Unheil müsste jetzt wohl seinen Lauf nehmen.
AS: Willkommen an Bord von SB847. Bitte folgen Sie mir zum Meetingraum.
Schalishkacsvili eilte davon, Quirk und seine Truppe im Schlepptau.
CQ: Worum geht es?
AS: Ihre Kameraden von der Enterprise haben vor 5 Tagen hier ein Attentat auf einen klingonischen Unterhändler vereitelt. Dann sind sie, wie üblich, einfach abgerauscht. Und haben uns im Chaos zurück gelassen.
CQ: Aha. Nun, wir kümmern uns darum.
Die Gruppe hatte jetzt den Meetingraum erreicht. Die Wände trugen Brandspuren, auf dem Konferenztisch lagen Flaschen und ein ungeheurer Geruch nach Fusel erfüllte den Raum. Doktor McAvoy roch an einer Flasche.
LM: Whoaaaa watt für ein Fusel. Das soll romulanisches Ale sein? Das ist ja unterirdisch.
AS: Während der Konferenz wurden keine Alkoholika ausgeschenkt.
McAvoy roch an einer weiteren Flasche.
LM: Oha, das ist gut. Blutwein. Rollo Vegas Wrath.
McAvoy wollte die Flasche an den Mund setzen, fing sich jedoch einen bösen Blick von Quirk ein.
Quirk wandte sich an Administrator Schalishkacsvili.
CQ: Warum hängt an dem Verteilerschrank ein Warnschild?
AS: Nun, dies ist einer der Gründe, warum wir Sie gerufen haben. Wir haben in diesem Schrank eine ungewöhnlich hohe Konzentration an Methangas festgestellt.
McAvoy grunzte.
LM: Wieso? Haben die Klingonen den Schrank als Ausweichtoilette benutzt?
AS: Ich muss doch sehr bitten.
LM: Heh, alles easy Baby.
CQ: Administrator Schaschlikwilli, Sie können getrost in ihr Büro zurück gehen. Wir kümmern uns drum.
Quirk schob den Administrator aus dem Raum. Dann wandte er sich an McClintok.
CQ: Lt. Com. Gibt es eine Möglichkeit, die Methankonzentration unschädlich zu machen?
MC: Aye Sir. Die gibt es.
CQ: Na dann. Ich verlasse mich auf Ihr Fingerspitzengefühl.
MC: Gut, dann bitte alle an die gegenüberliegende Wand. Es könnte gefährlich werden. Das ist nichts für Anfänger.
McClintok postierte sich 5 Meter und etwas schräg vom Wandschrank entfernt, zog seinen Phaser und feuerte auf die Schranktür. Mit einem dumpfen Knall detonierte das Methangas. Die Schranktür flog quer durch den Raum, zerschlug eine Scheibe und krachte an die Wand des gegenüberliegenden Korridors.
McClintok grinste zufrieden.
MC: Gefahr neutralisiert, Captain.
Captain Quirk wurde schon wieder schlecht.
Fortsetzung folgt
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| Rätselhafte 'Fast Radio Bursts'! |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Oct-Thu-2018, 09:13 AM - Forum: *** Science News ***
- Antworten (1)
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Seit eingen Jahren kennt man die FRBs nun schon, aber erst jetzt haben australische Astronomen eine größere Anzahl von ihnen entdeckt und deren Positionen am Himmel bestimmen können.
Sie kommen aus den ZWISCHENRÄUMEN der Galaxien und haben die dort befindliche Materie durchlaufen, die man bisher nicht wirklich 'sehen' konnte.
So wie ich eigentlich schon seit Langem vermutet habe, könnte das (meine persönliche Theorie!) einen Teil der sogenannten 'Dunklen Materie' erklären. Für mich war es eigentlich schon immer klar, daß es große Mengen von Materie zwischen den Galaxien geben muß, denn bei deren Etstehung wird kaum alles verbraucht worden sein.
Und das könnte auch einen Teil der Rotverschiebung eben dieser erklären, denn auch das Licht der Galaxien muß ja durch diese Materiemengen gelaufen sein, bevor es uns erreichte.
https://web.de/magazine/wissen/mystery/k...t-33239338
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| ISDA Log 56 Vandenberg |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Oct-Tue-2018, 08:43 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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ISS Picard / Quartier Robert Vandenbergs
Wem Vandenberg die Ausgangsperre zu verdanken hatte, war sehr schnell klar geworden. Eine kurze Anfrage und natürlich von Rabenstein Durchsage hatten die Lage nur allzu klar gemacht. Doch wenn dieser widerliche Nift von Adolf Kaiser dachte, er hätte Ruhe vor Vandenberg hatte dieser sich getäuscht. Vandenberg eilte zu seinem Koffer. Ein Mitarbeiter der Flottensicherheit hatte Vorsorge zu treffen. Und dies hatte Vandenberg getan. Man konnte ja nie wissen. Und manchmal war eine anerzogene Paranoia eben auch sehr nützlich.
Vandenberg war sich sicher, dass Kaiser vor der Raumsperre alle Waffen aus dem Quartier entfernt hatte. Aber nur jene, welche er als Waffe erkannte. Und aus diesem Grunde eilte Vandenberg zu seinem Koffer und zog aus dem Deckel ein Scharnier heraus. Kombiniert mit einer scheinbaren Kästchen zur Aufbewahrung von Rangabzeichen und einem würfelförmigen Energiespeicher ergab das Ganze eine schöne Projektilwaffe, 10 Schuss, Micro-Raks mit Aufschlagzünder. Standard-Notfall-Ausrüstung. Das sollte genügen. Damit konnte man sicherlich nicht gegen einen ganzen Sicherheitstrupp vorgehen, aber gegen eine Tür. Und außerdem war die Detonation nicht anpeilbar, da sie keine Energieschocks auslöste.
Vandenberg ging hinter seinem Bett in Stellung, dann zielte er auf die Tür und feuerte.
Der Knall war ohrenbetäubend, zeigte jedoch Wirkung. Im Öffnungsmechanismus der Tür prangte ein Loch. Vandenberg schob die Tür mit Mühe auf und schob sich vorsichtig. auf den Gang hinaus. Die Detonation hatte man wohl gehört, denn schon kam ein SO um die Ecke. Ob dieser zu Kaisers Spießgesellen gehörte, war Vandenberg herzlich egal. Der SO sah Vandenberg stieß einen Schrei aus und zog seinen Phaser. Doch Vandenbergs Schuss war schneller. Der Kopf des Mannes zerplatzte wie eine Wassermelone, die von einem Hammer getroffen worden war. Vandenbergs Projektil hatte sein Ziel gefunden.
Vandenberg nahm den Phaser des Toten an sich und beförderte den Kommunikator des Mannes in einen Mülldesintegrator. Jetzt galt es sich, um von Rabenstein zu kümmern. Ganz gleich, wie Kaiser es angestellt hatte, die Crew folgte derzeit offenbar noch seinen Befehlen. Also konnte Vandenberg nur Verstärkung in von Rabenstein finden. Das Quartier des Inquisitors befand sich auf der anderen Seite des Ganges. Dem gelben Alarm zu Folge gab es Sicherheitsalarm. Also hatte Vandenberg bestenfalls 2 min. Zeit.
Vor von Rabenstein Quartier gab es keine Wache. Man hatte sich wohl auf die Verriegelung der Tür verlassen. Die Tür würde Vandenbergs improvisierter Waffe nicht standhalten. Aber wie konnte man verhindern, dass die Explosion der Tür dem Inquisitor den Kopf abriss? Nun, man konnte es mit einem alten Kommunikationsmittel versuchen. Morsecode. Dieses sollte man ja dem Inquisitor beigebracht haben. Mit dem Magazin seiner improvisierten Waffe klopfte Vandenberg gegen die Tür und sendete ein deutliches ACHTUNG!!! Dann feuerte er auf die Tür von von Rabensteins Quartier
Das Ergebnis war eine zerstörte Tür und ein etwas derangierter Inquisitor.
Vandenberg grinste gehässig.
Va: Hochwürden? Heute etwas lässig im Outfit?
Ra: Ich muss zugeben, ich freue mich über Ihr Auftauchen. Wie Sie das gemacht haben, werden Sie mir wohl noch verraten.
Vandenberg warf dem Inquisitor den Phaser zu.
Va: In etwa 1 Minute wird es von SOs hier nur so wimmeln
Ra: Mit einem Phaser und einer, mhm Waffe, kommen wir nicht weit.
Va: Deswegen begeben wir uns auf die Suche nach etwas aus dem Quartier des Captains.
Ra: Die Waffenschränke dort sind sicher leer geräumt.
Va: Ja die Schränke, aber nicht Salazars persönliche Kiste. Dieses sollte zumindest einen Fusionsphaser beinhalten.
Ra: Woher wissen Sie das?
Va: Quinn!
Ra: Ahja.
Va: Dann mal los.
Ra: Und wie wollen Sie an Salazars Kiste heran kommen?
Va: Quinn hat sie beschlagnahmt. Zusammen mit diversen anderen Waffen.
Ra: Ja, aber…
Va: Quinn hat ihre „Beute“ nicht im Sicherheitsbüro untergebracht, aber jeder Offizier hat ein privaten Lagerbereich im Schiff. Und Quinn hat sich die Kabine des Hafenmeisters zu eigen gemacht.
Ra: Wenn ich mich an die Pläne richtig erinnere, liegt diese im Bereich von Deck 5. Da unten gibt es weder Licht noch einen Turbolift.
Vandenberg wies auf ein Gitter im Boden.
Ra: Das ist nicht Ihr Ernst. Das ist der Zugang zum Sanitärsystem des Schiffes.
Va: Durch die Enge zum Erhabenen, Euer Eminenz.
Von Rabenstein bekreuzigte sich, zuckte einmal mit den Schultern, wartete bis Vandenberg das Gitter geöffnet hatte und sprang dann in den Schacht. Vandenberg folgte ihm, nicht ohne vorher das Gitter wieder geschlossen zu haben.
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Und unbemerkt von Allen näherte sich allmählich ein Schatten der Picard. Ein schweres Sturmshuttle der ISS Raven. An Bord: Colonel Nikodemus VanZandt und sein 20 Mann starkes „Desinfektionsteam“. Bald würde die Picard in Reichweite sein.
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| ISDA Log 55 - Richard |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Oct-Tue-2018, 03:54 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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NRPG: Ich konnte ihn nicht so tatenlos da sitzen lassen, nicht wahr?
RPG:
*** ISS Picard / Quartier Richards von Rabenstein ***
Richard entdeckte sehr bald, dass er weder sein Quartier verlassen noch einen Ort zu Ort-Transport initiieren konnte. Das Kraftfeld, das aufleuchtete, sobald er sich in den als 20 Zentimeter definierten Sicherheitsbereich der Tür begab, machte deutlich, dass es sich um keinen technischen Defekt handelte. Jemand hatte dafür gesorgt, dass er hier eingeschlossen war.
Vandenberg?war sein erster Gedanke. Versucht er, auf meine Kosten einen Deal auszuhandeln? "Computer, wer hat die Sicherung meines Quartiers veranlasst?"
+Acting Captain Leutnant Adolf Kaiser.+
Ha! Da hat es jemand mit der Angst zu tun bekommen! Aber der Bursche konnte sich keinen besseren Zeitpunkt aussuchen... Eine kurze Nachfrage erbrachte das Ergebniss, dass Robert Vandenberg das Schicksal des Inquisitors teilte.
"Computer, Aufenthaltsort der arrestierten Personen Sokar, Nalae d'Varo, Mahan tr'Kovath und Rewdak tr'Kovath?"
+Diese Informationen sind aufgrund Ihres derzeitigen Status klassifiziert.+
"Computer, wo befindet sich Leutnant Kaiser?"
+Diese Informationen sind aufgrund Ihres derzeitigen Status klassifiziert.+
Richard fluchte leise auf Lateinisch und bekreuzigte sich. Nun, er konnte sich eigentlich denken, wo der angebliche Adolf Kaiser und die Gefangenen befanden - jedenfalls nicht dort, wohin sie gehörten! Der Blick des Inquisitors wanderte durch den Raum und blieb an der aufgeschlagenen Heiligen Schrift hängen, worin er am Morgen vor all diesen furchtbaren Nachrichten noch gelesen hatte. Die Mahnungen des Propheten Ezechiel an das Volk Israel... Ein Lächeln huschte über Richards Gesicht und er wandte sich dem Komterminal zu. Sein Zugang war noch nicht gesperrt - aha! Mr. Kaiser unterschätzte ganz klar die Macht des Wortes!
Er schaltete auf schiffsweiten Empfang und begann: "Besatzung der ISS Picard! Hier spricht Richard von Rabenstein, Priester und Diener der Heiligen Inquisition. An Bord dieses Schiffes, des Stolzes des Imperiums und Ergebnisses der harten Arbeit so vieler loyaler Bürger und Bürgerinnen hat sich terroristisches Ungeziefer breit gemacht! Sowohl ich als auch Flottenkommissar Vandenberg wurden in niederträchtiger Weise unserer Freiheit beraubt. Das Ziel der Terroristen ist höchstwahrscheinlich die Übernahme des Schiffes und dessen Einsatz in ihren verbrecherischen Aktivitäten! Besatzung der Picard! Lasst das nicht zu! Kraft meines Amtes verspreche ich allen einen vollständigen Sündennachlass--"
Der Inquisitor verstummte, als das Komterminal die Sperrung des Kanals mit einem dicken roten Balken anzeigte. Er stand auf und ließ den Blick wieder durch sein Quartier wandern. Es musste einen Weg hier heraus geben; bis jemand von der loyalen Crew ihm zu Hilfe kam oder die Terroristen überwältigt wurden konnte es auf jeden Fall dauern. Und dann wiederum könnte es für sie alle zu spät sein!
Ich muss mit Vandenberg Kontakt aufnehmen. Er hat zumindest eine Waffe... Das Gästequartier des Flottenkommissars lag auf der gegenüberliegenden Seite des Ganges. So weit so gut. Richard wanderte auf und ab und dachte nach. Wie konnte er aus diesen 'vier Wänden' kommen? Neben der gesperrten Tür war ein elektronisches Panel, wie an mehreren anderen Orten im Quartier ebenso. Aber seine Kenntnisse in Elektronik und Programmiertechnik bewegten sich im Basisniveau der höheren Schule, also konnte er von dieser Seite her nichts gegen die Sperre ausrichten. Was aber dann?
Die Lebenserhaltungssysteme... die Klimaanlage... da müssen Ventilationsschächte sein, irgendwo... Richard suchte die Wände und Deckenränder ab. Erst nach einer Weile hatte er die unauffälligen Schlitze über den Fenstern entdeckt, die sich perfekt in die Wandstruktur einfügten. Ebenso perfekt wie die Gitter, wie er wenig später feststellen musste. Ohne spezielles Werkzeug mit Saugnäpfen war da kein Herankommen. Das Bad?! Eingehend inspizierte er auch diese Option - mit demselben Ergebniss. Ein Gorn mochte die Kunststoffverkleidung einfach mit der Faust durchschlagen und ein geübter Schiffstechniker wusste sicherlich, wie die Armaturen zu entfernen waren, um an die notwendigen Schächte dahinter zu gelangen. Für ihn war alles so undurchdringlich wie ein Gefängnis aus Duraniumstahl.
Blieb... der Replikator! Mit neuem Elan untersuchte Richard das Terminal und den Ausgabeschacht. Dann wickelte er sich ein Tuch um die Hand, griff die silberne Weihrauchzange aus seinem liturgischen Besteck und hieb mit aller Kraft auf das Display ein. Er brauchte vier Anläufe, bis sich die ersten Risse zeigten und und schließlich nach dem sechsten Schlag größere Splitter auf dem Boden landeten. Hastig riss er so viel es ging von der vorderen Verkleidung ab und rückte dann dem Innenleben des Geräts zu Leibe. Nach einer weiteren viertel Stunde schweißtreibender Arbeit sah der Inquisitor den Kabelschacht vor sich. Und der war schmal - sehr schmal. Richard war zwar schlank und feingliedrig, aber hier würde bestenfalls ein Rhoidianer durchpassen... Vielleicht, wenn er wenigstens einige Kabel heraus reißen konnte...?
Zwei dünnere Leitungen stellten kein Problem dar. Die dritte leistete erheblichen Widerstand. Und als er schon fast glaubte, sie löse sich aus ihrer Verankerung, sprühte ein Funkenregen über ihn und in der nächsten Sekunde sprang der lokale Alarm an. Sicherheitsbruch!
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| ISDA Log 54 Haddus |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Oct-Mon-2018, 05:44 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (2)
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======== An Bord der ISS Picard ==========
Haddus wußte, daß er ein riesiges Problem an der Backe hatte.
Und er war sich ebenfalls darüber im Klaren, daß die Lösung seine Fähigkeiten erheblich überschreiten würde.
Er war sicherlich ein hervorragender Navigator und auch ein ziemlich guter Renegat und Führer eines kleineren Überfallkommandos, aber jetzt mußte er Dinge tun, von denen er genau wußte, daß sie ihm einige Schuhnummern zu groß waren.
Trotzdem wußte er auch, daß er handeln mußte. Und zwar sofort.
Ihre ursprüngliche Aufgabe war es, die Picard zu highjacken und diese dann gegen den Feind zu führen.
Er wußte zwar nicht, was Sokar letztlich geplant hatte, aber das war auch nicht seine Aufgabe gewesen.
Er und Mahan Tr’Kovath sollten dafür sorgen, daß beide Seiten, die Imperialisten aber auch die Romulaner dachten, man würde sie überfallen und vernichten während des Manövers. Dadurch sollten diese gegeneinander aufgehetzt und in einen Krieg geführt werden.
Anfänglich hatte es auch recht gut ausgesehen. Alles sprach dafür, daß es klappen würde. Dann aber lief Alles schief. Nicht zuletzt auch durch das wirklich bespiellose Verhalten Nalaes und Rewdaks.
Eine Herde Elefanten im Porzellanladen waren sicherlich noch geschickter, als diese Beiden.
Deswegen waren die ursprünglichen Pläne grundsätzlich gescheitert, denn Sokar, Nalae und auch Rewdak waren von den Romis festgesetzt und an das Imperium bzw. die Besatzung der Picard überstellt worden, was diese Drei den Griffeln Rabensteins und Vandenbergs auslieferte.
Und genau bei diesen Beiden lag das größere Problem, denn er hatte keinerlei Vorstellungen, wie diese im Zweifelsfall gegeneinander reagieren würden.
Er war sich sicher, daß diese Typen einander haßten wie die Pest und das das Wort ‚Intrige‘ sicherlich noch harmlos war, aber was würde passieren, wenn er das Schiff übernehmen würde?
Wie würden die handeln?
Würden sie ernsthaft Widerstand leisten?
Würde die Crew ihnen folgen?
Diplomatie oder gar Intrigen waren Haddus so fremd, wie eine Galaxie in 15 Mrd. Lichtjahren Entfernung.
Haddus war Einer, der immer geradeaus handelte. Das hinterrücks agieren war nicht sein Ding.
Oder sich in andere Leute einschleimen? Nie!
Er war sich sicher, daß beide Kapeiken ihn inzwischen verdächtigten, mit den Revolutionären oder Freibeutern zu paktieren. Sie konnten ihm wohl bisher nichts beweisen oder brauchten ihn, aber der Verdacht bestand bei denen, das wußte er genau.
Und das bedeutete, daß er keine Zeit mehr hatte, wenn noch Irgendetwas geschehen sollte, um den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen.
Der Übernahmeversuch mußte jetzt sofort über die Bühne gehen, noch bevor dieser dämliche General Jellico an Bord gekommen war.
Im Moment gab es einen Bruch in der Befehlsstruktur des Schiffes, den er nutzen mußte, denn die Führungscrew war im Jenseits und Vandenberg und Rabenstein wußten weder etwas von Schiffsführung, noch hatten sie besonderen Rückhalt in der Besatzung.
Aber zunächst galt es, den guten Sokar wieder unter die mitdenkenden Wesen zu bringen, denn er brauchte ihn für die mittelfristigen Planungen. Nur der hatte die Möglichkeit, den Gedankengängen und Handlungen der Krähe und des Sicherheitsfuzzis etwas entgegenzusetzen.
========== Etwa 2 Stunden später ==========
Über das Intercom des Schiffes drang plötzlich getragene Musik. Dann sprach eine sonore Stimme:
„Dieses ist eine offizielle Durchsage der imperialen Regierung.
Gestern abend gegen 20.35 Uhr Terra Standard Time entschlief unser aller geliebter Imperator seine Heiligkeit Augustus XXV. Er trat damit den Weg in die himmlischen Gefilde an, woher er uns vor genau 67 Jahren geschickt worden war, um das marode Reich endlich wieder zu einigen und zu alter Größe wieder aufzubauen. Er hinterließ ein ruhmvolles Erbe, denn das Imperium ist so groß, stark und geeint wie nie zuvor.
Die Übergangsregierung wird in den bewehrten Händen des verdienten Großkanzlers van Malnen verbleiben, bis für eine Nachfolge und eine Neuernennung eines Imperators gesorgt ist.
Es wurde eine reichsweite Staatstrauer angeordnet und das Manöver mit den Romulanern um 5 Tage verschoben. Das Oberkommando verbleibt aber in den Händen Admiral Jellicos.
Weiterhin wurde ebenfalls gemeldet, daß der Großinquisitor Valentinian Constantius heimtückisch durch den Adjunkt des Großkanzlers ermordet worden sei.
Dieser Zwischenfall steht in keinem Zusammenhang mit dem Ableben des Imperators, sondern geschah einzig deswegen, weil der Adjunkt eine persönliche Rache gegen den Großinquisitor umsetzen wolle, da dieser seine Nichte vergewaltigt hatte.
Der Adjunkt Ophelios sei in Haft und erwarte sein gebührendes Urteil.
Auch hier gedenken wir dieser verdienten großen Persönlichkeit des Groinquisitors Valentinian Constantius. Er ruhe in Frieden.
Über die Nachfolge des Großinquisitors müsse nun ein Konzil entscheiden, das gerade einberufen wird.
Die rechtmäßige Zentralregierung unter Großkanzler van Malnen ruft alle Bürger, vor allem aber unsere Soldaten zur Ruhe und Disziplin auf.
Bitte warten Sie auf weitere Anweisungen.“
Natürlich wußte Haddus, daß das Alles erstunken und erlogen war.
Sicherlich war der Imperator je und unerwartet verstorben worden und auch der Großinquisitor hatte nach den gleichen Plänen ins Gras beißen müssen. Solche Zufälle gab es grundsätzlich nicht.
Und der Initiator des Ganzen war, da war sich Haddus sicher, niemand anderes als der Großkanzler van Malnen höchst persönlich. Dessen Adjunkt war nur die arme Sau, die dafür seine Rübe hinhalten mußte. Und ganz sicher nicht freiwillig.
Aber wie würden Rabenstein und Vandenberg handeln?
Rabenstein hatte seinen Vorgesetzten verloren, und – auch da war sich Haddus sicher – wußte er von dieser Exekution nichts, denn als Beteiligter war er viel zu weit weg vom Schuß, um reagieren zu können und die Macht an sich zu reißen.
Hätte er das Attentat geplant, wäre er natürlich vor Ort geblieben.
Die Krähe dürfte also durch diesen Mord genauso überrascht sein, wie alle Anderen.
Aber, was würde er tun? Wie würde er reagieren?
Und Vandenberg war als Flottenkommissar natürlich dazu verpflichtet, die einkommenden Befehle strickt und erfolgreich umzusetzen. Befehlen, von denen er noch nicht wußte, wie diese lauten könnten.
Aber diese würden die Pläne der Rebellen sicherlich nicht erleichtern.
Eines wußte Haddus: Er mußte sofort handeln!
Er mußte diese Trauerperiode ausnutzen, zumal sie ihm vielleicht ein paar Argumente bot, die Besatzung auf seine Seite zu ziehen.
Zunächst aber mußte er als Erstes versuchen, die beiden Hauptgegner festzusetzen und dann seine Mitkämpfer zu befreien.
Dann mußte Nalae Sokar wiederherstellen, damit dieser das Kommando übernahm und den weiteren Gang der Sache entschied.
========== weitere 10 Minuten später ==========
Haddus war in den Bereitschaftsraum gegangen, damit keiner mithören konnte.
„Computer. Lokalisieren Vandenberg und Rabenstein.“
„Beide Personen sind in ihren Quartieren.“
„Gut. Sperre alle Zugänge! Beide können nur mit meinem Kommandocode geöffnet werden. Sperre alle Codes von Rabenstein und Vandenberg!“
„Das sind Kommandocodes, Sir.“
„Nach Artikel 1031c §5 Abs. 19 der Flottenregularien annulliere ich diese Codes kraft meines Amtes als amtierender CO der ISS Picard, da beide Personen nicht voll zurechnungsfähig sind.“
„Verstanden, Sir. Codes annulliert und Zugänge gesperrt.“
„Gut. Wo ist CoS Quinn?“
„CoS Quinn steht unter Arrest in ihrem Quartier.“
„Tatsächlich? Wer hat das angeordnet?“
„Der Inquisitor von Rabenstein, Sir.“
„Das ist ja mehr als interessant,“ grummelte Haddus und begab sich umgehend auf die Brücke.
„Meine Damen und Herren. Sie Alle haben die Durchsage eben gehört.
Die Picard wird gestoppt und bleibt bis auf Weiteres auf Position.
Es herrscht weiterhin Alarmbereitschaft. Der gelbe Alarm bleibt bestehen.
Ich selber werde jetzt mit den anderen leitenden Offizieren beratschlagen, was zu tun ist.
Bleiben sie Alle auf Ihren Posten, bis ich weitere Befehle erteile.
Auf dem Weg zum Arresttrackt nahm er sich noch ein paar Phaser mit, denn sie mußten im Fall des Falles bewaffnet sein. Es war jederzeit mit Widerstand zu rechnen, denn es gab natürlich auch jede Menge hardcore Imperiumsanhänger unter der Besatzung, die unter Umständen bereit waren, den Heldentod zu sterben, oder direkt ins Paradies einzugehen, wenn es gläubige Anhänger der Kirche waren.
Die Inquisition hatte es den Bürgern und gerade den Soldaten oft genug in Gehirn gehämmert, daß man ohne Umwege ins Paradies käme, wenn man für Imperator, Volk und Vaterland auf dem Felde der Ehre fiel! Schließlich war der Imperator eine gottgleiche Person, die man anbetete und der man Opfer brachte.
========== Im Arresttrakt ==========
Haddus betrat den Sicherheitsbereich.
Ein Wachmann stellte sich ihm in den Weg.
„Wohin wollen Sie, Sir?“
„Zu den Gefangen. Wohin wohl sonst?“
„Das kann ich leider nicht zulassen, Sir. Strikter Befehl von Vandenberg. Niemand darf sich den Gefangenen nähern oder Kontakt aufnehmen. Auch Sie nicht, Sir. Das wurde ausdrücklich von ihm erwähnt.“
Haddus zögerte nicht und feuerte. Der Wachmann wurde gegen die Wand geschleudert und hauchte sein Leben aus, noch bevor er realisiert hatte, was geschah.
Rewdak röhrte aus der Zelle: „Wow, Mann! Hätte ich dir gar nicht zugetraut. Gute Zugschnelligkeit, wie ich feststellen muß.“
„Halt die Klappe, Mann!
Ich bin gerade dabei, das Schiff zu übernehmen, und da brauche ich keine Hirnis, sondern Leute, die nicht nur schießen, sondern auch denken können.“
Rewdak grinste: „Und so Einer bist natürlich du. Klar. Verstehe.“
„Halt’s Maul, sonst lasse ich dich hier weiter schmoren.“
Er deaktivierte die Kraftfelder.
„Nalae, du und Rewdak bringen sofort Sokar zur Krankenstation. Dort bringt ihr ihn auf Vordermann. Und das meine ich. Ein bißchen zügig, wenn ich bitten darf.
Wir brauchen hier wenigsten Einen, der noch etwas Resthirn besitzt.
Rewdak. Du übernimmst den Schutz und wachst darüber, daß euch Keiner in die Quere kommt. Aber Schießen tust du erst, wenn es nicht anders geht! Verstanden?“
„Klar. Aber darf ich dan dem Einen oder Anderen wenigstens ein bißchen das Genick brechen?“
„Nein! Mein Befehl gilt für alle Arten von Gewalt.
Wenn Sokar wieder unter uns weilt, werdet ihr mich umgehend benachrichtigen.
Und nun zu dir, Mahan. Ich hoffe, du bist fit genug, deine Arbeit in der Maschine zu verrichten.
Sollte es Widerstand geben, so wird der auch in der Maschine vorkommen. Und du mußt versuchen, alles am Laufen zu halten, was immer von unseren Gegnern an Befehlen kommen sollte.
Bleib zunächst unauffällig, denn die Besatzung weiß noch nichts von unserem Coup. Erst wenn Sokar das Kommando übernommen hat, siehst du zu, daß du wenigstens ein paar Männeken hinter dich bringst. Den Rest schickst du ins Nirvana!
Aber zunächst einmal die Befehle abwarten. Tu so, als seist du rehabilitiert worden.
Ich werde dazu gleich eine entsprechende Durchsage machen.“
Mahan nickte, und Haddus hoffte zutiefst, daß diesmal diese Typen das tun würden, was man ihnen befohlen hatte.
Aber er hatte keine Wahl. Er mußte denen vertrauen.
Und schließlich starb ja die Hoffnung bekanntlich als Letzte.
In dieser Sekunde kam eine weitere Wache in den Raum und sah sofort den Toten an der Wand.
„Was ist passiert? Und warum sind die Gefangenen ….?“
Zu mehr kam er nicht, denn da hatte Rewdak ihm schon das Genick gebrochen.
Haddus grinste: „Na ja, diesmal laß ich das durchgehen.“
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| Das große Grauen. |
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Geschrieben von: Nalae D'Varo - Oct-Mon-2018, 01:18 PM - Forum: *** Buch- und Netztips ***
- Antworten (9)
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Halloween-Horror, aber zu früh.
Es schien ein Tag wie jeder andere zu werden.
Als ich heute Morgen mit einem frischgebrühten Kaffee den Gang zum PC antrat, war ich vollkommen ahnungslos.
Wie immer ging ich als erstes meine Twittertimeline durch und nippte völlig ahnungslos ob des Horrors, der mich erwarten sollte, unschuldig an meinem Heißgetränk.
Auf meiner Timeline tauche ein Tweet auf, den ich zunächst nicht richtig verstand.
Als ich sah, dass es um Discovery ging, amüsierte ich mich kurz über den mir dargebotenen Unsinn und fuhr mein Tagwerk fort.
Dann jedoch erhielt ich eine Twitter-DM von Rewdak, durch welche sich mir das vollkommene Grauen erst eröffnete.
Voller Entsetzen prallte ich vom Bildschirm zurück.
In einem Unglauben fragte ich ihn, ob er mich denn wohl zum Narren hielte.
Was ich dort sah, konnte nicht real sein.
Ich habe bereits vieles gesehen; selbst die Berge des Wahnsinns habe ich bereist und entkam lebend, ja sogar dem unsäglichen Cthulhu habe ich bereits einmal in das monströse Antlitz geblickt.
Aber dies war selbst für meine stählernen Nerven einfach zuviel.
Und so fiel ich einem tiefen, endlosen Wahnsinn anheim, der meinen Verstand, mein ganzes Innerstes, langsam und qualvoll verzehrte.
Es war ein Bild.
Von Mr. Spock.
Der offensichtlich imlaufe der letzten 60 Jahre begann, nur noch bei Biocompany zu kaufen, nur noch Soja-Chai-Latte zu konsumieren und außerdem seinen Kinderwagen mitten in der Eingangszone von Cafés abstellt.
Dabei trägt er Holzfällerhosen, kleine Seemannshütchen und Jutebeutel.
Den Rest seines Gehaltes gibt er für Bartpflegeprodukte und Augenbrauen-Stutzen bei "Ismail's Herrenfriseur" aus.
Und eine Premiummitgliedschaft bei Tinder.
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| ISDA Log 53 Rabenstein |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Oct-Sun-2018, 03:14 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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*** An Bord der ISS Picard / Kurz nach der erneuten Verhaftung von Rewdak ***
CoS Quinn war hocherhobenen Hauptes im Turbolift verschwunden, um sich auf die Brücke zu begeben und die Ankunft Admiral Jellicos vorzubereiten. Flottenkommissar Vandenberg stieß scharf die Luft aus und erntete ein spöttisches Lächeln seitens Rabensteins.
"Sie haben es so gewollt, nicht wahr? Es war Ihre Idee, dieses Weibsstück nicht zu verhaften, obwohl Sie sie überführt hatten. Dann darf sie Ihnen jetzt auf der Nase herum tanzen."
"Sie war vom Großkanzler an Bord geschickt worden," erwiderte Vandenberg. "Nachdem ich das wusste, hielt ich es für strategisch klüger, sie operieren zu lassen und so ein wenig über die Beweggründe ihres Auftraggebers in Erfahrung zu bringen."
Richard verschränkte die Hände hinter dem Rücken, während sie ihren Weg fortsetzten. "Dann scheint es Absicht des Großkanzlers gewesen zu sein, Captain Salazar zu beseitigen, einen der Thronprätendenten immerhin. Interessant, finden Sie nicht?"
"Ja. Aber vor allem finde ich, dass diese Angelegenheit einige Parsec zu hoch für uns beide hängt. Und deshalb hatte ich gehofft, Quinn auf das Eis zu locken, in dem sie selber einbricht."
"Nun, ich kann Ihnen sagen, Kaiser hat kein Interesse an ihr. Wem auch immer Sie da eine Venusfalle auslegen wollen, die Lockstoffe scheinen etwas fad."
Robert Vandenberg brummte einen Gruß, als ein anderes Crewmitglied vorbeiging und salutierte. Dann erwiderte er beißend: "Apropos 'Lockstoffe' - was ist mit Ihnen und dieser Spitzohrhure?"
"Wie bitte?" Richard blieb stehen und sah den Flottenkommissar an, als habe dieser soeben eine Portion Brathering von ihm verlangt. "Die arrestierte D'Varo? Ich habe sie exorziert. Bei CoS Quinn kann ich aber keine Anzeichen von Besessenheit erkennen. Sie? - Ich muss mich jetzt leider entschuldigen; ich bin zwanzig Minuten im Verzug mit dem Mittagsgebet."
*** ISS Picard / Quartier Richards von Rabenstein / Selber Tag, einige Stunden nach dem Gespräch mit Rewdak ***
Richard schloss seinen täglichen geistlichen Rechenschaftbericht mit einem stillen Gebet ab und lehnte sich zurück. Zweifellos, die Gnade hatte ihm beigestanden, dass der Exorzismus so rasch und problemlos verlaufen war, und das bei einer Romulanerin! Die Theologen waren uneins, ob die Rihannsu (und andere Völker der Galaxis) Ausgeburten dämonischer Kräfte waren oder durchaus Geschöpfe des allheiligen dreieinigen Gottes, die erst später durch die Verlockungen des Bösen pervertiert waren - wie Luzifer und seine gefallenen Engel. War letzteres der Fall, musste es möglich sein, auch diese spitzohrigen Kreaturen zum wahren Glauben zu bekehren und sie durch die Taufe zu retten. Der Inquisitor begann sich zu fragen, ob ihm dies gelingen könnte.... Oder wäre es Vermessenheit, ein zu großes Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten?
Ich muss mich einer eingehenden Gewissensprüfung unterziehen. Er stand auf und wählte eines der ledergebundenen Bücher von seinem Regal. Insofern mir die Ereignisse hier an Bord dazu Zeit lassen. Nun gut, morgen 6 Uhr früh Bordzeit müsste Admiral Jellico an Bord sein.... er wird sich hoffentlich einiger dieser hinderlichen Banalitäten annehmen...
*** ISS Picard / Quartier Richards von Rabenstein / Nächster Tag ***
Richard starrte noch immer auf die Textnachricht, die er soeben entschlüsselt hatte. Er wusste nicht, wie lange er so an seinem Tisch gesessen hatte, unfähig, überhaupt zu denken. Zunächst hatte sein Verstand revoltiert. Das musste ein Missverständnis sein, eine Probe ein ... was auch immer, aber das KONNTE ganz einfach nicht wahr sein!
Großinquisitor Valentinian Constantius war tot, der Imperator war tot - Großkanzler Frederik van Malnen hatte die Annihilierung der gesamten Besatzung der Picard befohlen? Und ihn sowie Vandenberg als personae non gratae gleich eingeschlossen? Das war ungeheuerlich! Das war einfach unmöglich!
Richard stand auf und marschierte durch sein Quartier. Eine Lüge? Eine ausgeklügelte Falle? Aber nicht von Anselmus... Nein, er ist immer und überall mein treues Auge und Ohr gewesen, etwas einfältig, aber absolut treu. Und die Nachricht macht nicht den Eindruck einer Fälschung. Ich habe jetzt alles mehrfach geprüft.... Valentinian Constantius und der Imperator tot. Das ist unfassbar. Was wird jetzt geschehen? Wer wird der nächste Großinquisitor? Dieser Mystizist LaSalle etwa?
Er blieb stehen, lehnte sich gegen die Wand und schloss die Augen, erkennend, dass diese spezielle Frage zur Zeit sein geringstes Problem darstellte. Seine eigene Zukunft stand auf dem Spiel, nein, nicht nur seine Zukunft, sondern schlichtweg sein Leben.
Wenn van Malnen den Imperator beseitigt hat UND den Großinquisitor, dann sind wir hier an Bord nur lästige Zeugen. Vielleicht hat er sogar die Terrorzelle des 'Patriarchen' gesponsert, als kleine Ablenkung sozusagen.Bestenfalls würden sie ihm ein Schweigegebot auferlegen und ihn in irgendein abgelegenes Kloster am Rande der Zivilisation verfrachten... Aber Van Malnen würde nicht das kleinste Risiko eingehen, und das bedeutet... Sancti Martyres et Confessores! Ich bin 31 Jahre alt und hab nicht vor, mir alles, wofür ich gearbeitet und gelebt und immense Opfer gebracht habe--
Richard unterbrach seine düsteren Gedanken, entschlossen, erst einmal einen Blick in die offiziellen Nachrichtenkanäle zu werfen. Vielleicht war das Ganze ja doch--- Einige Minuten später wusste er, dass diese Hoffnung vergebens war. Seine Heiligkeit Augustus XXV. war 'vor 10 Stunden friedlich entschlafen und hatte die Heimreise in die himmlischen Gefilde angetreten', wie aus dem Büro des Großkanzlers verlautete. Im gesamten Imperium war Staatstrauer angeordnet; das anberaumte Manöver mit den Romulanern um fünf Tage verschoben worden. Was den Großinquisitor anbelangte, so sprachen die offiziellen Meldungen von Mord 'aus niederen Rachegelüsten', und zwar durch den Adjunkt des Großkanzlers.
Das ist der Grund, warum Admiral Jellico noch immer nicht hier ist. Man will das Problem... man will UNS alle vorher aus dem Weg schaffen, rasch und sauber. Vielleicht mit einem Baryon-Sweep, wie damals bei der Cavendish-Rebellion. Auf jeden Fall werden wir nicht mehr allzu viel Zeit haben... Der Inquisitor deaktivierte das Terminal und holte tief Atem. "Computer, lokalisiere Robert Vandenberg!"
+Robert Vandenberg befindet sich im Arresttrakt, Verhörraum 3.+
"Wer ist bei ihm?"
+Die arrestierten Subjekte Sokar von Vulkan, Mahan tr'Kovath und Nalae d'Varo. Leutnant Adolf Kaiser.+
"Wo befindet sich CoS Quinn?"
+CoS Quinn befindet sich in ihrem Quartier, Deck 2.+
"Abriegeln des Quartiers mit der maximalen Sicherheitsstufe. Sperrung aller Kommandozugriffe. Autorisation Rabenstein Ricardus 43Init-Vz-3."
+Verstanden. Befehl ausgeführt.+
Wunderbar."Computer, Ort zu Ort - Transport. Erfasse meine Daten und beame mich direkt in den Arrestrakt, Verhörraum 3!"
(So, der Rest der Szene ist bei Vandenberg zu lesen.)
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| ISDA Log 52 - NPCs |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Oct-Fri-2018, 04:41 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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NRPG: weil ich ja immer mal wieder einen Imperator in meinen Logs erwähnt hatte...
RPG:
*** Terra / Konstantinopel / Residenzbezirk ***
Eine kaum merkliche Handbewegung genügte und die acht Säftenträger des Großinquisitors hoben die mit Elfenbeinintarsien verzierte antike Sedes gestatoria. Valentinian Constantius ordnete sein schwarzviolettes Amtsgewand und richtete den Blick nach vorn, die Stufen des Palais des Hofsekretärs hinauf, auf den modernistischen häßlichen Kubus dahinter. Dieser widerwärtige, den Namen Palais nicht im Mindesten verdienende bauliche Horror, dieser Schandfleck in der prächtigen alten Architektur der Residenz, war für ihn das sichtbare Zeichen der besorgniserregenden Entwicklung der letzten 50 Jahre und insbesondere der Ereignisse der letzten 24 Stunden. Gerade deshalb benutzte Valentinian Constantius die Sänfte: dieses schlichte Fortbewegungsmittel verkörperte für ihn das alte Imperium, seine Kraft, Ausstrahlung und schlichte Größe, seine Gründung auf menschliche Tugenden und Kraft - nicht auf seelenlose Technologie.
Nach der unerfreulichen Unterredung mit Van Malnen hatte der Großinquisitor beschlossen, dass er zum Imperator direkt vordringen musste. Seine Heiligkeit Augustus XXV. lebte abgeschieden in der Verbotenen Stadt in Konstantinopel - so abgeschieden, dass manche Leute seine Existenz als Mythos bezeichneten. Aber nichts desto trotz war er der nominelle Herrscher des Imperiums und die Heilige Inquisition sein Schwert. Ein Schwert, das scharf zu halten er, Valentinian Constantius, verpflichtet war.
Im Vestibül des Palais erwartete ihn nicht etwa der Hofsekretär, sondern der Adjunkt zur Flotte, die rechte Hand des Großkanzlers.
"Eminenz." Der Adjunkt, ein dunkelhäutiger wohlbeleibter Typ, verneigte sich so knapp, wie es gerade noch gangbar war, während die Sänftenträger ihre Last absetzten. "Hätten Sie mich rechtzeitig über Ihren Besuch informiert, hätte ich Ihnen einen Antigravsessel geschickt, um Ihre Kräfte zu schonen..."
Constantius erhob sich mit der federnden Eleganz eines jungen Mannes, wartete, bis der Adjunkt den schuldigen Ringkuss geleistet hatte und sagte dann grußlos: "Ich hatte eine Audienz mit dem Ersten Hofsekretär. Wo ist er?"
"Eine Dringende Gesandtschaft nach Alpha Centauri, Eminenz. Sie werden verstehen --"
"Ich muss umgehend den Imperator sprechen. Es geht um die Sicherheit des Reiches."
"Seine Heiligkeit ist leider sehr unpässlich. Die Leibärzte haben strengstens von Besuchen und Kontakten aller Art abgeraten," sagte der Adjunkt und stellte sich dem Großinquisitor in den Weg. "Der Tod seines Großneffen hat ihn schwer getroffen. Auch wenn es ein Heldentod im Gefecht gegen die Terroristen war... der Verlust ist doch der Gleiche, zumal Antonio Rodriguez de Salazar als Thronerbe ---"
Heldentod! dachte der Großinquisitor abschätzig. Da hatte er etwas anderes gehört. Nein, um Salazar war es nicht schade. Da würde man schon noch andere Thronprätendenten aus irgendeiner Ecke ziehen können, nachdem die vier Ehen des Imperators kinderlos geblieben waren.
"Gerade um diese Terroristen geht es!"
"Großkanzler Van Malnen ist von Seiner Heiligkeit persönlich autorisiert worden, sämtliche Regierungsgeschäfte zu führen und nach seinem Gutdünken zu entscheiden."
"Ich habe Beweise, dass die jüngst zirkulierenden Falschmeldungen gezielt gestreut wurden."
Der Adjunkt verzog das Gesicht zu einem schiefen Grinsen. "Das habe ich auch schon munkeln hören, Eminenz. Es gibt sogar Leute, die behaupten, SIE stecken hinter dieser Sache."
"Aber mein Freund!" Wer 'munkelt' das? Dein Herrchen Van Malnen, was? Glaubst du, damit kannst du mich einschüchtern, du Kretin?" Was für irregeleitete Seelen. Was hätte die Inquisition von einem Krieg mit den Romulanern?"
"Die Reinheit des Imperiums zum Beispiel," mischte sich eine neue Stimme in die Unterhaltung. Constantius wandte den Kopf und erblickte den Großkanzler höchstpersönlich auf der Treppe, die zum Haupttor der äußeren Mauer führte. "Die Befreiung von den satanischen 'Maledicti', wie Sie sie so gern nennen."
"Exzellenz, ich bewundere Ihre Phantasie," entgegnete der Großinquisitor eisig. "Ich könnte vielmehr an gewisse Industrielle denken, die sich in einem etwaigen Krieg gewaltige Profite erhoffen."
Van Malnen lachte. "Nun, Krieg ist gut für das Geschäft. Welches unserer unterworfenen Völker hat das noch gleich gesagt....?"
"Sie sind eine Schande für Ihr Amt!"
"Und Sie sind von Gestern."
"Wenn Sie mich jetzt nicht weiter gehen lassen, werde ich Sie mit dem Großen Anathema belegen! Und das wird Sie regierungsunfähig machen!"
"Aber aber.... Ihre Aufregung ist doch ganz unnötig." Aus Van Malnens Mantelmanschette schnellte ein schmales Stilett mit integrierter Laserklinge. Im Bruchteil einer Sekunde hatte sie sich durch die Brust des Großinquisitors gebohrt.
Constantius brach hustend in die Knie und presste die Hand gegen die Wunde.
"Sie wollten den Imperator sprechen? Aber bitte, nur zu. Sie können Ihn gleich in den jenseitigen Gefilden treffen," zischte Van Malnen und stieß den Großinquisitor zu Boden. "...wohin er Ihnen vorausgegangen ist!"
Mit letzter Kraft flüsterte Constantius die Verdammungsformel und packte dabei den Knöchel des Großkanzlers. Angewidert schüttelte Van Malnen den Fuß - und fühlte im selben Moment ein Brennen das Bein hinauf kriechen. Einen schrillen Schrei ausstoßend sprang er von dem Leichnahm zurück und riss den Stoff des Hosenbeins nach oben. Tentakeln gleich zog sich ein blutiges Geäst über seine eben noch unversehrte Haut.
"Esyralin, verdammt!!!" Er starrte den erschrockenen Adjunkt an. "Peters, her mit Ihrem Transporter! Schnell! Ich brauche ein Gegenmittel!!!"
Der Adjunkt fingerte zitternd an seinem Transporterarmband, während sich eilige Schritte der Palastgarde näherten.
"Beeil dich, du Vollidiot!" Van Malnen hatte noch Kraft genug, dem kleineren Mann den Transporter aus der Hand zu reißen. Einen Moment später dematerialisierte er, einen Tatverdächtigen ohne Alibi zurücklassend....
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| ISDA Log 51 Vandenberg |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Oct-Thu-2018, 05:39 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (1)
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Erde / Rom / Regierungssitz des Imperiums / Aula Terranica / Wandelgang
Die 3 Personen, welche über die Marmorfläche im Inneren der gewaltigen Glas-und Stahlpyramide schritten , hätten nicht unterschiedlicher sein können. Auf der rechten Seite des Trios ging ein älterer, hagerer, gebeugt wirkender Mann mit Adlernase und federndem Schritt: Valentinian Constantius, der Großinquisitor des terranischen Imperiums. Sein Gesichtsausdruck war eine Mischung aus äußerstem Missfallen und Überraschung.
Im Gegensatz zu Constantinus trug der Mann auf der linken Seite des Trios seine Wut und sein Unverständnis wie eine Maske vor sich her. Jeder Schritt dieses Mannes war ein Ausdruck von Widerwillen und Zorn. Großadmiral Georg-Wilhelm von Ravensburgh, Oberbefehlshaber der imperialen Streitkräfte war mit den neuen Befehlen nicht einverstanden. Doch er konnte nicht dagegen tun, kamen seine neuen Anweisungen und auch jene, welche der Großinquisitor erhalten hatte, doch von jenem Mann, welcher in der Mitte dieses erlauchten Trios schritt.:
Einem Mann, Mitte 40 wirkend, dessen Frisur ihm einen eher jugendlichen Ausdruck gab. Der Körper schien eher jener eines Asketen zu sein, er schritt mit einem für ihn gemächlichen Schritt voran, für seine beiden Begleiter war das jedoch eher Stechschritttempo. Dieser Mann war niemand anderes als Großkanzler Frederick van Malnen, Sohn des Großindustriellen Rupert van Malnen und derzeit wohl die Person, mit der größten Machtfülle, die je ein Mensch innehatte. Weltlicher und geistlicher Herrscher über das Empire. Und derzeit nicht in bester Laune.
Frederick van Malnen war stehen geblieben, seufzte und blickte scheinbar erschöpft auf die riesige Wasserfläche eines Prachtteiches, welcher die Umrisse des Hoheitsgebietes des terranischen Imperiums zeigte.
FM: Meine Herren, ich kann ihre Bedenken ja nachvollziehen. Ich weiß sehr wohl, dass Sie, verehrter Valentinian, einen Inquisitor an Bord der Picard haben und das Sie, von Ravensburg, nicht nur einen Flottenkommissar vor Ort haben, nein auch die gesamte Crew der Picard ist in Ihrer Sorge inbegriffen. Aber meine Herren, was soll ich denn sonst tun? Meine Aufgabe ist es, die Sicherheit des gesamten Imperiums im Auge zu behalten. Man muss das große Ganze sehen. Wenn das, was auf der Picard passiert ist, publik wird, wie stehen wir denn gegenüber unseren Verbündeten da?
Ravensburgh schnaubte.
Rb: Unsere Verbündeten? Bei allem notwendigen Respekt, euer Exzellenz, aber bei den Romulanern haben sich doch ähnliche Vorfälle abgespielt.
FM: Wie der Prätor damit umgeht, kann uns gleichgültig sein. Disziplin ist das A&O der Flotte. Und so leid es mir tut, ich sehe keine andere Chance, als eine komplette Neutralisierung all jener, welche an Bord der Picard sind. Ja, auch Ihrer Leute meine Herren. Und auch der Gefangenen. Diese sind sicherlich wertvoll, aber nicht so wertvoll wie der Ruf des Empires.
Rb: Was wird aus unserer Informantin? Lt. Com. Quinn?
FM: Neutralisieren!
RB: Das er Vandenberg verliert, wie Commodore Valen nicht gefallen.
FM: Dann schicken Sie Valen in den wohlvedienten Ruhestand. DeRaaf soll die Leitung der Flottensicherheit übernehmen.
RB: Nun äh gut.
FM: Was Vandenberg und von Rabenstein betrifft. Parken Sie die beiden irgendwo meine Herren. An einem Ort, an dem sie uns nützlich sind, ohne das ihr Wissen über die Picard zu Tage tritt. Und den Rest der Crew. Nun ja, alles für das Imperium. Sie haben mich verstanden meine Herren?
VC: Natürlich.
FM: Dann entschuldigen Sie mich jetzt bitte. Jetzt beginnt für mich die Zeit, welche ich für Debussy reserviert habe. Wir sehen uns sicherlich heute Abend zu Andacht?
VC: Wie immer, Euer Exzellenz.
FM: Dann einen produktiven Tag noch , meine Herren.
Van Malnen entschwand in einem der Zugänge zu seinen Privatgemächern.
Valentinian Constantius atmete tief durch.
VC: Das ist kein guter Tag für die Inquisition.
RB: Kein guter Tag? Das ist eine absolute Katastrophe. Diesmal geht er zu weit. Die Institutionen des Empires sind kein Spielzeug!
Valentinian lachte kurz und freudlos auf
VC: Machen Sie ihm das einmal klar. Er führt das Reich wie einen Konzern.
RB: Ja, in den Abgrund!
VC: Nun gut. Wir müssen uns an die Anweisungen halten.
RB: Ja, das müssen wir wohl. Aber das wird kein gutes Ende nehmen. Wie auch immer, ich werde Admiral Jellico informieren.
VC: Tun Sie das. Ich werde eine Messe für die Crew der Picard lesen lassen.
Die beiden Würdenträger trennten sich und eilten zu ihren jeweiligen Büros. Nur ein kleiner Mönch war im weiten Rund des Vorraumes geblieben. Der Mönch trat jetzt aus dem Schatten einer Arkade. Das was er gehört hatte, war ungeheuerlich. Nein, selbst nach Bruder Anselmus Maßstäben ging der Großkanzler zu weit. Diese Informationen mussten weitergegeben werden. Und Anselmus wusste auch schon an welchen Adressaten.
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Ortswechsel:
ISS Matterick / Yacht von Admiral Jellico / Brücke
Sah man von merkwürdigen, blauen Haarfarbe des Mannes auf dem Screen ab, so wirkte Cornel VanZandt eigentlich eher wie ein Buchhalter. Doch sein Spitzname „der Desinfektor“ war wohl gewählt. Wo immer es etwas zu vertuschen oder jemanden auszuschalten galt, da konnte man sich auf VanZandt verlassen. Auf dem Holoscreen war sein derzeitiger Stationierungsort zu erkennen. Die ISS Raven, ein Träger der Colossus-Klasse, war auf dem Weg in das Manövergebiet. Eigentlich hätte sie jetzt in der Nähe von Quonos ein paar klingonische Renegaten ausräuchern sollen, doch war dieser Auftrag wichtiger. Admiral Jellico musste nur ein kleines Problem lösen.
AJ: Sie haben Ihre Befehle, Cornel?
VZ: Jawohl Sir, wenn Sie mir auch nicht passen. Die Anweisungen wurden gegengeprüft?
AJ: Vierfach. Die Befehle stammen direkt vom Großkanzler.
VZ: Hmmm, Separation von diesem von Rabenstein und von Vandenberg. Alle anderen: Neutralisation:
AJ: Wie lange wird die Sache dauern?
VZ: Kommt auf den Widerstand an. Ich schätze 2 Stunden.
AJ: Gut. Ich habe meine Ankunft bereits der Picard mit geteilt. Jedoch werde ich ihr eine Nachricht zu kommen lassen, dass ich mich um 2 Tage verspäte. Das gibt Ihnen genügend Zeit zum Handeln. Wenn ich ankomme, möchte ich von der Sache nichts mehr sehen. Kann für die Picard eine Notbesatzung gestellt werden?
VZ: Oh ich glaube, ich werde da Admiral Cooper eine schöne Story erzählen können.
AJ: Nun gut. Diese Kommunikation hat nie statt gefunden? Verstanden?
VZ: Keine Sorge Sir. Ich sende von Bord meines Sturmshuttles aus.
AJ: Gut. Ich zähle auf Sie! Jellico Ende.
Jellico schnaubte verbittert. Dann wandte er sich an den Steuermann seiner Yacht.
AJ: Gehen Sie runter auf Warp 2
St: Aber Sir, dann verpassen wir den Rendezvouspunkt mit der Picard.
AJ: Ich kann mich nicht erinnern, Sie um Ihre Meinung gefragt zu haben, Commander. Tun Sie es einfach!
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Ortswechsel:
ISS Picard / Verhörraum
Nalae arbeitete intensiv daran, Sokar wieder „auf Kurs“ zu bringen. Gerade hatte sie sich an Haddus gewandt.
Na: Nur noch ein paar Minuten, Haddus! ...jetzt benötige ich die Hyronalinsäure!
In diesem Augenblick hörten die Anwesenden das Zischen einer sich öffnenden Schiebetür.
Haddus wagte es kaum, sich umzudrehen.
Nalae hielt inne, erstarrte einen Moment und wandte dann langsam den Kopf in Richtung der Tür.
Es war Vandenberg. Und mit ihm betrat von Rabenstein und den Raum.
Va: Na da haben wir ja eine nette kleine Party. Was gibt es denn zu feiern? Mr. Kaiser, die Romulanerin soll die Spritze weglegen. Sofort!
Haddus schlug mit der flachen Hand Nalae die Spritze aus der Hand.
Va: Was wird das hier ? Eine Terroristen-Revival-Party? Sollten Sie nicht auf der Brücke sein, Kaiser?
Haddus versuchte die Situation zu retten.
Hd: Nun, Admiral Jellico wird sich um zwei Tage verspäten. Und daher…nun ich wollte ein paar Informationen aus diesem vulkanischen Stück Dreck herausholen. Und weil seine Sklavin wohl über seine Marotten Bescheid weiß, dachte ich…
Von Rabenstein grinste böse.
Ra: Mr. Kaiser, Verhöre sollte man den Spezialisten überlassen, Schauen Sie zu und lernen Sie. Mr. Vandenberg seien Sie mein Gast.
Vandenberg grinste böse. Dann zog er seine Uniformjacke aus und setzte sich Sokar, welchen man auf einer Liege gelagert hatte, gegenüber.
Va: Ich weiß, das Sie mich hören können, Sokar. Der Patriarch des Terrors, der Alte vom Blutberg. Sie haben viele Namen. Und ich weiß, dass viele Namen in den Untiefen ihrer Erinnerung zu finden sind. Darunter wohl auch mein Name. Nur eine kleine Randnotiz unter den vielen Daten, unter den vielen Ereignissen ihres Lebens. So viele Ereignisse, so viele Fehlschläge.
Nalae wollte etwas sagen, doch der eiserne Druck der Hand des Inquisitors auf ihrer Schulter und von Rabensteins warnender Blick, ließ sie verstummen und wie zu einer Salzsäule erstarren.
Va: Ja, es wird Ihnen evtl. etwas schwerfallen, sich zu erinnern. Aber ich kann mich sehr gut an Sie erinnern. Oh ja. Ich kann es hören, noch heute kann ich es hören. Ihr verächtliches Schnauben, als Ihre Truppe von Marodeuren und halbverrückten Tieren das Dorf Mendric auf Mintaka III ausgelöscht hatten. Noch nicht einmal zum Kampf hatten Sie sich gestellt, als die Einsatzgruppe des Imperiums damals aufgetaucht war. Und Teil dieser Einsatzgruppe war damals ich. Leutnant Vandenberg. Nein, Ihre Truppe war nicht geflüchtet. Sie war einfach davon geschlendert, meine Einheiten nicht als Gegner würdig erachtend. Was das Logik? Nein, es war Hybris. Genau wie das Ziel. Eine unwichtige Agrarkolonie am Rande des Nichts. Für Niemanden besaß diese Kolonie einen strategischen Wert. Es ging Ihnen wohl nur darum, Ihre Truppen in Übung zu halten. Und das man Frauen und Kinder in der Logik des Terrors als valide Ziele ansieht, das ist mir auch bewusst. Aber die Art und Weise hast mich doch gewundert. So plakativ, so wenig effizient. War da die Lust am Töten am Werk? Eine Empfindung? Nein, bei einem Vulkanier doch nicht. Oder doch? Haben wir da etwa alle unsere Dämonen? Nun, wir werden dies herausfinden. Wir werden nun beide eine Reise machen. Eine Reise in neue Dimensionen des Schmerzes. Sie als Reisender, ich als Zuschauer. Oh, natürlich werde ich keine plumpen Foltermethoden anwenden. Das wäre Ihrer nicht würdig. Sokar. Nein. Wir werden anders reisen. Ganz anders. Ich werde mich keiner so esoterischen Kunst befleißigen wie mein Kollege der Inquisition hier. Nein, ich werde etwas ganz Einfaches anwenden. Die Kunst des Wortes.
Vandenbergs Stimme hatte einen einschläfernden Klang angenommen.
Va: Nun reisen wie in zurück in jene Zeit vor Ihrer Geburt. Ja, bis zur Kapitulation von Vulkan im Jahre 2155. Als Ihre Vorfahren, im Namen der Logik, kampflos aufgaben. Als sie vorher die Terraner nicht für voll genommen hatten, hieß es noch, man müsste und eindämmen, wie einen Virus. Ja. Hochmut kommt vor dem Fall. Unfähig sich einem Haufen Barbaren entgegen zu stellen. Ja das war das Ende Vulkans, der selbsternannten Ordner der Galaxis. Und warum? Weil Ihr nicht in der Lage wart, Eure Gefühle auszubalancieren. Es gab nur das wilde Extrem oder die blanke Logik. Doch als ein großer Anteil Eurer Bevölkerung den Worten Suraks nicht mehr folgen wollte und das romulanische Reich gründete, da hattet Ihr Euren Widerstandswillen verloren. Und habt diese unter dem erbärmlichen Mäntelchen der Logik versteckt. Weil Ihr nicht einmal mehr den Mut hattet, Eure Fehler Euch selbst einzugestehen. War es nicht so? Ja dem war so! Gehen wir ein wenig weiter nach vorne. Sprechen wir über Sie. Ja, ich habe mich kundig über Sie gemacht. Über Ihre Eltern. Ja, beide versuchten, für Ihr Volk etwas zu erreichen. Und würden dafür getötet. Verraten von einem Vulkanier. Der Logik wegen, Sie wissen der Verräter war. Sie wissen es nur zu gut. Es war Ihr Onkel. Und Sie konnten ihn dafür nie zur Rechenschaft ziehen.
Vandenbergs Worte hatten sich wie eine Klammer um Sokars Geist gelegt. Sie drangen unaufhaltsam ein und verursachten nie gekannte Schmerzen und ein Gefühl, dass Sokar bisher nicht gekannt hatte. Ein Gefühl des Verlustes und des Schams. Eine Träne wurde in einem Augenwinkel des Vulkaniers sichtbar.
Va: Oha, sehe ich da etwa eine Reaktion auf das Aufkommen vergrabener Emotionen? Oder ist da nur etwas Staub in Ihr Auge geraten? Nun, das glaube ich weniger. Die Luft hier ist staubfrei. Nein, ich glaube eher, Sie zeigen eine Emotion. Wut? Hass? Auf jeden Fall etwas Primitives. Etwas Menschliches. Denn seien wir doch einmal ehrlich. Sind wir nicht alle menschlich?
Aus Sokar drang eine Art leises Keuchen hervor. Und dies war zuviel für Haddus. Er sprang auf und wollte Vandenberg von Sokar wegreissen.
Hd: Ich protestiere…
Vandenberg reagierte unheimlich schnell. Seine Handkante schlug krachend gegen Haddus Nase und dann gegen seinen Kehlkopf. Haddus flog gegen eine Wand und sah zunächst nur Sterne. Dann spürte er einen eisenharten Griff um seinen Hals. Es war Vandenberg. Er hob Haddus mühelos 20 cm in die Höhe und blickte ihm direkt ins Auge.
Va: Wagen Sie ja nicht, mich je noch einmal zu unterbrechen Mr. Kaiser. Sonst zermahle ich Sie wie ein Stück Dreck. Und jetzt scheren Sie sich auf die Brücke. Wird’s bald?
Vandenberg ließ Haddus einfach fallen. Dieser kochte vor Wut. Doch momentan musste er sich zügeln. Verdammt, warum hatte er sich diesmal nicht im Griff gehabt? Er eilte fluchend zur Brücke.
Von Rabenstein hatte in der Zwischenzeit 4 Wachen rufen lassen.
Ra:Aufräumen da drinnen. Lassen Sie die beiden Personen nicht aus dem Auge. Handschellen anlegen. Höchste Sicherheitsstufe.
Vandenberg wandte sich wieder an Sokar.
Va: Ich bedauere, dass unsere kleine Unterhaltung so abrupt enden musste. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung. Auf Bald.
Vandenberg und Rabenstein verließen den Raum. Von Rabenstein lächelte grimmig.
Ra: Schöne Show. Wusste gar nicht, dass Sie, neben Ihren komödiantischen Fähigkeiten, auch die vendranische Stimmentechnik beherrschen. Ist das Teil der Standardausbildung?
Va: Weniger. Aber so manche Nacht in einem Archiv kann evtl. Erfolge zeitigen. Nun zumindest hat er reagiert.
Ra: Ja, da gab es einige, interessante Phasen. Aber die Sache mit seinem Onkel?
Vandenberg zuckte mit den Schultern.
Va: Geraten. Ich weiss nichts über seinen Onkel. Noch nicht einmal, ob er einen hatte. In jeder Familie gibt es einen dunklen Punkt. Aber irgend etwas hat die Erwähnung seines Onkels ausgelöst
Ra: Ja, ebenso wie bei Mr. Kaiser. Im Übrigen: Ich halte unseren Sunnyboy mehr denn je für einen Renegaten.
Va: Nun, evtl. erfahren wir beim nächsten Treffen mit Sokar ja mehr.
Ra: Ich fürchte, dazu wird es nicht kommen.
Va: Und warum nicht?
Ra: Ich habe soeben, über meinen Privatkanal, folgende Botschaft erhalten. Lesen Sie.
Vandenberg nahm die Datenfolie entgegen und überflog den Text.
Va: Da soll doch wohl…
Ra: Das dachte ich mir soeben auch.
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