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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 04:10 PM
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BdZ Log 19 - Sareth / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Oct-Fri-2026, 11:58 AM
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INN News - Eilmeldung
Forum: *** INN - Independent News Network ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Thu-2026, 09:25 PM
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BdZ Log 18 Varok / NPC's
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 07:50 PM
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BdZ Log 17 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 11:13 AM
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BdZ Log 16 Varok / LaSall...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 02:08 AM
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BdZ Log 15 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Thu-2026, 05:45 PM
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BdZ Log 14 Mort Caldred
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Wed-2026, 11:18 PM
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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 06:44 PM
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BdZ Log 13 / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 12:59 PM
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| Dämonen Log 2 Rewdak |
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Geschrieben von: Rewdak Tr'Kovath - Nov-Thu-2018, 09:50 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Ch’Rihan Orbit
„RRW Pi’Jomr an RRW Talvath, alle Systeme bei 100%, der Test kann losgehen“
„Verstanden Pi’Jomr. Tr’Kovath, sind Sie sicher, dass sie den Test selbst durchführen wollen? Wir haben eine hohe Anzahl ausgewählter junger Piloten die nur darauf warten, sich ihre Sporen zu verdienen.“
„Absolut!“ In Rewdaks stimme schwang Begeisterung mit. „Heute ist ein wichtiger Tag für uns alle, wenn die neue verschachtelte Singularität funktioniert, leiten wir eine neue Ära der romulanischen Raumfahrt ein. Diesen Augenblick will ich so hautnah miterleben wie ich kann. Systeme sind Startbereit, ich richte das Schiff jetzt aus!“
Das Tiercel Shuttle richtete sich langsam auf die eingegebenen Koordinaten aus. Die Flugbahn würde es in die Nähe von Eisn bringen kurz bevor es sprungartig auf warp 8 beschleunigen würde. In das kleine Shuttle überhaupt einen Warpantrieb einzubauen war schon eine Herausforderung aber diesen dann auch noch mit voller Effizienz zu betreiben war eine ganz andere Sache, eine, die bis vor kurzer Zeit noch als völlig unmöglich galt.
„Computer, Status aller Systeme überprüfen und Warpsprung vorbereiten“ Rewdak klammerte sich vor Anspannung an die Steuerkonsole, der Raumanzug, den er sicherheitshalber trug, knisterte vor statischer Aufladung. Als er den Kurs noch einmal genau prüfen wollte merkte er, dass der Anzug kleine Entladungsblitze an der Metallischen Verkleidung der Konsole erzeugte.
„Was zum… Pi’Jomr an Talvath hier stimmt etwas nicht ich habe zu viel Stat-…“ auf einen Schlag war es ruhig. Die Triebwerke erstarben und das Cockpit des Shuttles wurde für einen kurzen Augenblick dunkel.
Ohne Schubdüsen war es ihm nicht möglich den angepeilten Kurs zu halten und aus dem Beobachtungsfenster sah er, wie die Sonne an ihm vorbei rotierte. Mit jedem Grad den er vom Kurs abwich wich er auch von den Chancen ab seinen Traum zu erfüllen. Wütend und verzweifelt begann er, auf das Schaltpult einzutrommeln.
Kurze zeit später erwachte das Schiff mit einem Rumpeln wieder zum Leben. Die Displays flackerten auf während eine Fehlermeldung die nächste jagte. Ohne sein zutun blätterten die Fehlermeldungen weiter und verschwanden wieder, nur um ihm dann bei einem neuen Systemcheck grünes Licht zu geben.
Rewdak gab seinen Kurs erneut ein, doch als er bestätigen wollte meldete sich der Schiffscomputer. „Fehler. Koordinaten Inkorrekt. Warpeffizienz bei 2859,4%. Maximum Warp.“
Das letzte, was er wahrnahm als die Extreme Beschleunigung ihn in die Ohnmacht drückte, war das Display seines Kartenbildschirms, welches die neuen Positionsdaten als Fehlfunktion erkannte und mit einer Fehlermeldung abstürzte.
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| Missionsstart "Dämonen" |
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Geschrieben von: Sokar - Nov-Wed-2018, 06:41 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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*** USS Picard / Büro des Captains ***
"...Das sich die Ansammlung dunkler Energie auf einer Ausdehnung von über 10.000 Lichtjahren auf unserem errechneten Flugvektor erstreckt. Das bedeutet, dass uns eine großräumige Vermeidung der Region mehrere Jahre kosten würde. - Computer, Logbuch pausieren."
Sokar blickte aus dem Fenster seines Büros auf das atemberaubende Panorama, das sich seinen Augen darbot. Die 'Picard' hatte die äußersten Ausläufer der Milchstraße erreicht. Die Sterne und Gaswolken zogen sich als silbrig-golden verflochtenes Band über den fernen Horizont. Das Feld dunkler Energie war dem humanoiden Auge verborgen. Trügerisch frei wirkte das All.
Die rechte Seite des Sichtfeldes nahm ein Planetensystem ein, dessen äußerster Vertreter ein Ringsystem zur Schau stellte. Die einzelnen Staub-, Eis-, und Gesteinspartikel glänzten und glitzerten im bläulichen Licht des zentralen Sterns.Das System wurde von den Ashan bewohnt, mit denen die Crew der 'Picard vor knapp einer Woche Erstkontakt hergestellt hatte. Es war eine faszinierende, amphibische Spezies, nach flüchtigen Schätzungen der Föderation um etwa 200 Jahre voraus. Bereits das erste Treffen auf einem mit künstlicher Gravitation ausgestatteten Asteroiden hatte Sokar beeindruckt zurück gelassen. Wie nützlich würde es sein, vielleicht einen Technologieaustausch in die Wege leiten zu können....! Wobei es diesbezüglich wohl wenig gab, mit dem die 'Picard' punkten konnte...
"Computer, Logbucheintrag wieder aufnehmen! - Der einzige Weg, die Ausdehnung zu vermeiden, ist ein Flug durch das von den Ashan beanspruchte Raumgebiet," fuhr er fort. "Obwohl es sich um eine friedliebende, offene Kultur handelt, stellt die Passage der 'Picard' ein großes Problem dar, da die Ashan sich gerade auf ihren 50jährigen Prokreationszyklus vorbereiten, während dem jeglicher Raumflug durch ihr Gebiet untersagt ist."
Der Türsummer ertönte. Sokar stoppte die Aufzeichnung und bat den Gast herein. XO Vandenberg trat näher und machte eine Geste in Richtung des Fensters. "Was für ein Ausblick! Und das Beste ist, dass da ganz weit hinten irgendwo unsere Heimat ist. - Nun, haben Sie schon Ihre Entscheidung getroffen?"
"Ich will versuchen, mit dem Obersten Rat der Ashan zu sprechen," erwiderte Sokar. "Bei unserem letzten Gespräch schien der Erste Administrator nicht abgeneigt."
"Zumal es ja wissenschaftliche Belege gibt, dass der Antrieb der 'Picard' den Brutzyklus in den Ozeanen nicht beeinträchtigen wird."
"Ja, aber religiöse Überzeugungen und kulturelle Traditionen wiegen oft schwerer als alle wissenschaftlichen Beweise. Und die Direktiven der Föderation verpflichten uns zu ihrer Achtung. Daher werde --"
Ein Ruf von der Brücke unterbrach ihn: + Captain, wir haben ein sich sehr schnell bewegendes Objekt auf den Sensoren, etwa 5,8 auf der Transwarpskala, irregulärer Kurs, aber definitiv in unsere Richtung.+ war Howys Stimme zu hören.
"Gelber Alarm. Ich komme auf die Brücke." Sokar und Robert Vandenberg eilten gemeinsam aus dem Büro.
*** USS Picard / Brücke ***
Die Türen glitten auf. "Status?" fragte Sokar, während er auf den Captains Chair zusteuerte und Vandenberg neben ihm Stellung bezog.
"Objekt hält Kurs, wenn man das bei der Spiralbahn behaupten kann," antwortete Howy. "Reagiert auf keinerlei Rufe."
Sokar ordnete an, die 'Picard' um zwei AE von ihrem gegenwärtigen Standpunkt in der Nähe des Planetensystems weg zu bewegen und die Raumüberwachung der Ashan zu kontaktieren, auch wenn diese das Objekt wahrscheinlich ebenfalls registriert hatten. Während sich das Schiff dreht und auf den neuen Kurs einschwenkte, berichtete Howy weiter."Nach der Extrapolation des Flugvektors muss es aus einem Bereich zwischen 543,65 x20,707 x 67,28 kommen, also aus dem Bereich der Milchstraße oder einer Region knapp darunter. Es ist etwa 15 x 20 Meter groß und rotiert stark."
"Eine Waffe möglicherweise? Ein Sprengkopf?" überlegte Vandenberg. Stellte das Flugobjekt eine Gefahr für die Welten der Ashan dar?
"Die Sensorerfassung ist aufgrund der Geschwindigkeit noch ziemlich erratisch. Ich kann aber keinerlei Hinweise auf Explosivstoffe oder radioaktiven Zerfall feststellen," meldete die Andorianerin von der Sensorik. "Ah, es wird definitiv langsamer. Außerdem erzeugt das Objekt starke gravimetrische Verzerrungen und eine Antineutrinospur. Vermutlich ist es mit den Ausläufern der dunklen Energie in Kontakt gekommen."
Die Brückencrew verfolgte gebannt den kleinen Lichtpunkt auf dem Bildschirm, der hin und herzuckte wie ein Glühwürmchen. "Wann sind wir in Abfangreichweite?" fragte Vandenberg.
"In drei Minuten, Sir, aber es ist definitiv immer noch zu schnell für eine Traktorstrahlerfassung."
"Ich kann jetzt einzelne Hüllenbestandteile anmessen," meldete sich die Andorianerin mit gespannt nach vorn gerichtetem Fühlerpaar. "Duranium, Teraxit... Allurat-Polymer - das klingt alles ziemlich... vertraut, Sir."
Sokar zog die Brauen zusammen. War das ... Besuch aus dem Heimatquadranten? "Lebenszeichen?"
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| Friedensinitiative II - Log 3- Dalok Rul |
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Geschrieben von: Nalae D'Varo - Nov-Sun-2018, 06:57 PM - Forum: *** Ch'Rihan ***
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Im Senatsgebäude
Rul stand mit einem seiner Beführworter im Hof des Senatsgebäudes und unterhielt sich angeregt.
„Hmm..jaja, die haben mir hier eigene Räumlichkeiten angeboten, so als Senator, Sie verstehen. Ein Büro.“ Er lachte ungehobelt.
„Dabei wissen die doch genau, dass ich den Rul Tower höchst selbst erbauen ließ – stellen Sie sich mal vor, mein Guter, ein Büro ohne geile Vorzimmerdame! Das hätten die gerne, diese muffigen Spießer. Nee, nee. Meine Regierungsgeschäfte finden innerhalb des Towers statt, ganz nah am Volke; dort wo gelebt wird!
Nicht so abgeschieden in diesem uralten, verstaubten Gemäuer voller Kleingeister und Kapitalismusverweigerer.“
„Sie sind ein sehr fortschrittlicher Mann, Ihhai Rul. Ich kann gar nicht verstehen, dass sich Leute Ihren neuen Ideen so verschließen.
Ich glaube, Sie werden unser Volk zu einer nie dagewesenen Größe führen können!“
Rul grinste schief.
„Wenn Sie, verehrter Ihhai Rul, mich vielleicht imlaufe der Karriere nicht vergessen; vielleicht irgendwo einmal wohlwollend erwähnen möchten -“
„Ach, gewiss, gewiss“, antwortete Rul beiläufig und winkte gönnerhaft ab.
Die Augen seines Gegenübers glänzten.
Etwas später.
Ein untersetzter, dicker Romulaner stand fuchtelnd und laut redend inmitten des architektonisch zweifelsohne herausragenden Zentralbahnhofs, einem - dank seines Mangels an holografischen Werbungen - angenehmen Durchgangsort und eine stets von Touristen begehrte Sehenswürdigkeit.
Der Romulaner wusste ganz genau, wie er seine neue Machtposition nutzen wollte.
Dalok Rul befand sich dort mit einem Senator, der für den Distrikt des fraglichen Bahnhofes zuständig war und zwei weiteren Beamten, die eine Art Verwaltungsposition innehatten.
Außerdem standen dort noch mehrere Männer und Frauen; offenbar stammten sie von einer Agentur, die sich mit Design und Inneneinrichung beschäftigte.
„Irgendetwas Kreatives“ machten sie, das verriet zumindest ihr etwas exzentrischer Kleidungsstil.
„Der Jahrestag der Besiedlung nähert sich!“
Rul räusperte sich und machte eine auslandende Geste in die Umgebung.
„Sehen Sie sich bitte diesen Antiquierten Schuppen an, dieses urzeitliche Bauwerk! Wenn man hier reinkommt hat man schon das Gefühl, man wird zurück ins Mittelalter versetzt. Da will man gleich wieder raus. So lässt sich kein Geschäft machen. Das geht so nicht, meine Herren!“
Einer der Designer nickte zustimmend.
„Es ist dermaßen outdated, einfach nur totally not fancy. Da fehlt der Groove.“
Rul fragte sich, ob dieser Mann ob seiner seltsamen Betonung und der wasserstoffblondierten Haare vermutlich zum anderen Ufer gehörte, nahm dann jedoch Abstand vonn der Idee ihn zu feuern, da er zweifelsohne zu den Besten seines Metiers gehörte.
„Wissen Sie, ich trete ja ein für die Erhaltung unserer Kultur, aber ich bin eben auch Geschäftsmann“, sagte er.
„Daher muss man das beides irgendwie...verbinden.“
Er untermalte diese Aussage, indem er seine fetten Wurstfinger ineinander verschränkte.
„Aus diesem Grund möche ich Sie beauftragen, Sie haben das richtige Auge für etwas Neues, etwas Lautes, Buntes, etwas mit...mit POP, was die Kunden anzieht wie Kadaver einen Ssaika.
Ich darf mich nicht zu sehr in den trockenen Einöden der Politik verlieren, Business liegt mir einfach im Blut! Da ist der Gewinn manchmal wichtiger, da muss man Kompromisse machen. Also bitte weg mit diesen öden Emaille-Kugeln, die sie seit hunderten von Jahren überall aufhängen. Das hat einfach kein Oompf.“
„Aber natürlich, Ihhai“, antwortete eine der Designerinnen, „was also schwebt Ihnen vor?“
„Mit der Zustimmung von Senator T'Ral-“
Er nickte mit einem gespielten, breiten Lächeln in die Richtung des Senators, der sich sichtlich überrumpelt fühlte -“würde ich dieses Altenheim von Bahnhof gerne in ein aufregendes Brimborium an Dekorationen und Verkaufsständen für das diesjährige Fest verwandeln!“
„Das klingt absolut fabulous!“, ließ der Blonde vernehmen, der sich die ganze Zeit vielsagend umschaute und Notizen auf einem Padd machte.
„Ich kann Ihnen da schon ein paar Ideen pitchen, ahe-he-he-he.“
„Hier zum Beispiel“, fuhr Rul fort, „könnte ich mir sehr gut eine temporäre Beauty-Ecke vorstellen – Haare, Makeup-to-Go, Styling-Beratung, Sie wissen schon! Sexy aussehen wie S'Task oder so, meine PR-Abteilung soll sich da mal Gedanken machen.
Viele Shopinhaber meines Towers würden es lieben! Die Kunden auch, versteht sich - und dort oben, wo das Banner von diesem Menschenaffen Tr'Kaleh hängt, stelle ich mir ein riesiges, bunt leuchtendes Raumschiff vor, das Modell der Besiedler, mit Disco-Halo und exzeptionellen Sparcle-Effects-“
„Giving you glamour fantasies!“, unterbrach ihn der Blonde,
„Sie sagen es, und ebenfalls stelle ich mir vor, dass eine Meile aus massenwarenmässig angefertigten traditionellen Speisen da hinten extrem gut kommen würde, Popcorn, Zuckerwatte undsoweiter! Und dort-“
„Ihhai Rul“, warf der andere Senator nun endlich ein.
„Ich bin mir ja nicht sicher, inwieweit sich das ganze realisieren lässt, aber-“
„Papalapapp, realisieren! Ich bitte Sie!“
Dann beugte er sich zu dem Mann hin.
„Meine Medienverlage würden sich freuen, wenn ich denen ein paar interessante Details über das ein oder andere Faux Pas Ihres Lebens zustecke, meinen Sie nicht?“, gluckste er in das Ohr des Senators, um dann seine ausschweifenden Fantasien über die Dekorierung des Bahnhofes fortzuführen.
„Das Volk will Unterhaltung! Ablenkung! Brot und Spiele! Gerade jetzt zu Zeiten politischer Unsicherheit!“
Eine Stunde später.
Rul hetzte schnaufend aus dem Gebäude auf seinen Luxusgleiter zu, in den Händen die abgenutzte Aktentasche, die er immer bei sich trug.
„So, das wäre erledigt“, sagte er zu sich selbst, während er den Gleiter aufschloss und die Akzentasche auf den Rücksitz warf, „jetzt kommt das nächste. Elemente, ich arbeite mich wirklich ins Burnout für dieses Volk!
Aber ich kann nicht zulassen, dass dieser Tr'Kaleh einfach so mir nichts, dir nichts diese Konferenz mit den Klingonen veranstaltet, unbeaufsichtigt!
Da muss ich mir jetzt selbst mal die Hände schmutzig machen. Das ist zu wichtig alsdass ich das irgendeinem meiner fliegenden Affen überlassen kann.“
Er aktivierte einen Holoemitter, der ihn binnen einer Sekunde in einen stattlichen Rihannsu verwandelte, in der Uniform von Tr'Kalehs Leibgarde.
Tr'Kaleh kannte zwar seine Männer allesamt – dies jedoch würde nicht verhindern, dass der fragliche Mann, in dessen Gestalt Rul sich gewandelt hatte, zum Tage der Konferenz auf seltsame Weise verschwunden und durch Rul ersetzt sein würde.
NRPG nächstes mal mit dem richtigen account :sleepy: :uff:
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| ISDA - Abschlußlog - NPCs |
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Geschrieben von: Sareth - Nov-Sun-2018, 02:49 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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*** Unbekannter Ort im Rihannischen Reich / Terrorzelle der "Reinen Rihannsu" ***
Die unterirdische Caverne hallte wider von einer zornigen Stimme und dem dumpfen Geräusch eines Schlages. "Du hast total versagt, Mann! Total!!!"
"Es war... deine ... verdammte Idee!" röchelte ein Rihanha mittleren Alters, dessen aus der Nase tropfendes Blut sich mit der Feuchtigkeit des Bodens zu einer glitschigen Flüssigkeit mischte, durch die ein achtbeiniges Tier huschte. "Sokar war die beste Option, er war--" Ein weiterer Faustschlag ließ den Rihanha zusammen sacken.
"Ich habe eine halbe Million verloren! Für das verfluchte neue Shuttle und all die kleinen Gefälligkeiten, die mich das Ding gekostet hat!" schnauzte eine robust gebaute Romulanerin, der das linke Ohr fehlte. "Wir haben gute Leute an Bord der Ganelax verloren! Und wofür das alles? Dieser Volksverräter Tr'Kaleh ist IMMER NOCH im Amt und die Havrannsu schmarotzen IMMER NOCH an seinem Hof und überall herum! Ich hätte die Sache selbst in die Hand nehmen sollen, anstatt auf einen degenerierten Vulkanier zu vertrauen!"
Einer ihrer Begleiter riss den hustenden Rihanha hoch. Er zwinkerte gegen ihm in die Augen tropfendes Blut und Schweiß. "Ich schwöre, Lhhei Mi--"
Die Frau hatte ihren Dolch gezogen, dessen blanke Spitze nun auf den Hals des Versagers zielte. "Ich will kein Wort mehr von dir hören. Ich will nichts mehr von diesem Problem hören, hast du verstanden? Schaffe diese Zeugen aus der Welt, wie ist mir egal! Und zwar, bevor sie NOCH irgendwer befragt!"
*** Einige Tage später / Ch'Rihan / Palais des Prätors ***
Turan tr'Kaleh lehnte sich mit einem leisen Seufzer in die mit grüngoldenem Brokat bezogenen Kissen des Diwans zurück und nippte an dem Glas exquisiten Weines. "Ich habe mich verkalkuliert, nun gut," sagte er, als der edle Tropfen seine Magenwände umkleidet hatte. "Ich habe Rewdak tr'Kovath immer für einen meiner besten Männer gehalten. Für den Einzigen, der diesen ... delikaten Auftrag zu meiner Zufriedenheit ausführen könnte. Aber ... vielleicht war er zu lange hinter feindlichen Linien, hat sich zu lange daran gewöhnt, weitestgehend tun und lassen zu können, was ihm beliebte. Bedauerlich." Er schenkte seiner neben ihm lagernden geheimen Mätresse nach und streichelte ihr über die nackten Schultern.
"Vielleicht hat er auch einfach den Spaßfaktor an der Sache zu hoch bewertet. Ich habe dir immer gesagt, ein Mann, der zu viel Spaß daran hat, Knochen zu brechen und Blut spritzen zu sehen ist niemand, der in die Höhle des Löwen geschickt werden sollte."
"Du hattest Recht, Sareth. Wie immer." Der Prätor lächelte.
"Nicht immer. Es ist nicht nötig, dass du mich mit solchen Platitüden umgarnst," gab sie zurück. "Was wirst du jetzt tun mit Rewdak?"
Turan warf einen Blick aus dem Panoramafenster, hinter dem die Lichter des nächtlichen Ra'tleifih strahlten. "Nichts." Er griff nach einem Padd, das auf dem Beistelltisch lag, aktivierte es und hielt es ihr hin.
"Die ISS Choctaw ist beim Warpaustritt mit einer alten Subraummine kollidiert?" las sie und hob ungläubig die Brauen.
"Das scheint mir ...."
"Ein glückliches Zusammentreffen der Elemente," vollendete der Prätor mit einem hintergründigen Lächeln. "Gewisse Fügungen sollte man nicht hinterfragen, wenn sie einem die Arbeit abnehmen."
"Wenn es sich um Fügungen handelt."
Er legte einen Finger auf ihre Lippen. "Die Zeit wird kommen, da ich die Kinder Eisns, Rihannsu und Havrannsu, aus der terranischen Umklammerung befreien und in eine glorreiche Zukunft führen werde. Er wird kommen, Sareth. Ich habe einen langen Atem."
*** Terra / New Berlin / Kanzleramt / Büro des Großkanzlers Van Malnen ***
"Wieso ist dieses abscheuliche Machwerk immer noch hier?" Van Malnen zeigte schnaubend auf ein Gemälde, das den verstorbenen Imperator in jugendlicher Heldenpose zeigte. "Das ist keine Kunst, das ist schlechter Geschmack! ich habe gesagt, das muss weg!"
"Jawohl, Exzellenz!" beeilte sich die gerade im Dienst befindliche Untersekretärin zu versichern. "Ich nehme es sofort ab!"
"Jetzt nicht! Ich habe gleich einen Termin!"
"Jawohl, wie Sie befehlen, Exzellenz!" Die Sekretärin verbeugte sich und strebte rückwärts aus dem Büro, wie es Sitte am kaiserlichen Hof gewesen war.
Ein weiteres idiotisches Relikt, das ich abschaffen werde, dachte der Großkanzler und fingerte in der Schreibtischschublade nach seiner Tablettendose. Noch immer hatte er die Nachwirkungen der Giftattacke des letzten Großinquisitors nicht völlig überstanden. Tagelang hatte er zwischen Tod und Leben geschwebt - es war ein hart erkaufter Sieg gewesen über die Kirche. Aber immerhin: ein Sieg. Und den gedachte er sich nicht so bald wieder aus nehmen zu lassen. Er würde darauf achten, dass der nächste Großinquisitor eine zahme Ratte war, die ihm aus der Hand fraß... Zuviel Ambitionen waren nicht gut für dieses Amt...
Der altmodische Gong läutete und aus dem Zimmer seines Adjudanten erreichte ihn die Meldung, das sein avisierter Gast eingetroffen war. Van Malnen aktivierte das Transporterpad in seinem Büro und die um seinen Schreibtisch angebrachten Sicherheitskraftfelder. Natürlich durchliefen alle Transfers alle nur erdenklichen Sicherheitsfilter - aber bekanntlich war das Verbrechen der Sicherheit oft einen Milllimeter voraus. Das hatte man ja jüngst bei Imperator Augustus bemerken müssen, dieses bedauerliche Problem...
Aus dem Transporterflirren schälte sich eine hochgewachsene, hagere Gestalt in klerikalem Gewand.
"Hochwürden LaSalle! Ich grüße Sie."
Der Mann nickte knapp. Seine eisgrauen Augen blieben unbewegt. "Ich nehme an, Sie wollen mich wegen des anstehenden Konklaves zur Wahl des neuen Großinquisitors sprechen?"
"Die Wahl, ja.... Aber das ist letztendlich nur ein kleiner Stein im gewaltigen Mosaik der Erneuerung des Reiches. In den letzten Jahrzehnten hat eine ungünstige Konkurrenz zwischen Inquisition und Flottensicherheit das Vorankommen unseres Imperiums behindert. Der verehrte Großinquisitor Constantius - Friede seiner Seele - war zu alt und unbeweglich, um die Zeichen der Zeit zu erkennen." Van Malnen beobachtete LaSalle sehr genau, doch sein Gegenüber zeigte keinerlei erkennbare Regung. Und so sprach er weiter von den Plänen, die Flotte zur führenden Macht im Imperium zu erheben und die Inquisition in ihren Dienst zu stellen - und dem Mann, der ihm dabei half, zum höchsten Amt innerhalb dieser neuen Behörde zu verhelfen...
"Das Konklave, Hochwürden LaSalle, ist ein antiquiertes Spielchen für alte Männer. Aber die Zukunft des Imperiums gehört tatkräftigen Geistern wie mir - und Ihnen."
...
(>> Damit ist der Anschluss zur Hintergrundsituation in unserer ersten Spiegelstaffel von 2006 hergestellt. Damals gab es keinen Imperator, die Macht im Imperium hatte der Großkanzler. Die Inquisition unter der Führung von Großinquisitor Rufus LaSalle unterstand der Flotte. Admiral Sareth t'Khellian war an Bord des neuen Flaggschiffes ISS Saipan, um dieses im Einvernehmen mit Prätor tr'Kaleh zu stehlen. Beider Ziel war die Unabhängigkeit des Rihannischen Reiches, die sie mit der Kontrolle über das neu entdeckte Wurmloch in den Deltaquadranten untermauern wollten.<<)
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| Friedensinitiative II - Log 2 - Lhoal |
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Geschrieben von: Turan - Oct-Wed-2018, 08:21 PM - Forum: *** Ch'Rihan ***
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*** Ch'Rihan / Ra'tleifih***
Die Ankündigung Prätor Tr'Kalehs, offizielle Friedensverhandlungen mit dem Klingonischen Reich zu eröffnen, hatte sprichwörtlich eingeschlagen wie eine Bombe. Dabei waren die Reaktionen im Rihannischen Reich eher erwartungsvoll. Die meisten Bedenken schienen in der Föderation zu wachsen, wo sich Politikwissenschaftler Sorgen über eine plötzliche Machtverschiebung in der Galaxis und die Sicherheit der Föderation im Allgemeinen und Besonderen machten. Während Tr'Kalehs und Kanzler Kvorags Spezialabgesandte über einen neutralen Ort für das historische Gipfeltreffen verhandelten, tagte der Sicherheitsrat der Föderation auf Vulcan.
Hdaen tr'Khellian, Sohn der Föderationsadmiralin Sareth t'Khellian, stieg am zentralen Luft-Boden-Terminal der Hauptstadt aus und war einigermaßen froh, wieder rihannische Luft schnuppern zu können, nachdem ihm auf dem Rückflug aus der Föderation ein Handelsvertreter von Bolarus mit allen möglichen Horrorszenarien 'unterhalten' hatte, wie dieser Friedensschluss den intergalaktischen Frieden zerstören würde.
Der Zentralbahnhof wurde in Kunstführern als Paradebeispiel rihannischer Architektur gelobt. Über den Gleisen der Schwebebahnen spannte sich eine kathedralengleiche Strebewerk mit kunstvollen ornamentalen Verzierungen. Anders als in den Verkehrsknotenpunkten der Föderation hingen keine Werbeholos für Speisen, Technik oder Mode in jedem nur erdenklichen Winkel, die den Passagier in sämtlichen Sprachen mit einer musikalischen Kakophonie empfingen. An den Stirnseiten des Zentralbahnhofs hingen lediglich die großen Banner mit den rihannisch-havrannischen Hoheitszeichen. Zwischen den Streben auf den Bahnsteigen forderten Slogans zu moralischem und gesetzestreuen Verhalten auf, und an den Längsseiten prangten zwei überlebensgroße Gemälde mit dem Konterfei des Prätors.
Hdaen zeigte seinen Passierschein an den Kontrollen vor und durchquerte die Sicherheitsgates, die auf Waffen und Sprengstoff abtasteten. Im Atrium bereitete eine Erzieherin ihre aufgeregte Vorschulklasse auf die erste Reise mit der Schwebebahn vor. Noch etwas unbeholfen salutierten die Kleinen, als sie Hdaen in seiner Kadettenuniform sahen. Der junge Mann bemühte sich, nicht zu grinsen, sondern statt dessen respektvoll den Gruß zu erwidern. Auf der gegenüberliegenden Seite schleppte der Sicherheitsdienst gerade einen Betrunkenen ab, der sich lautstark über die Treulosigkeit der Frauen beschwerte.
In eine der im Feierabendverkehr unvermeidlichen Schlangen vor den Ticketschaltern reihte auch Hdaen sich ein, um sich einen Transferschein für die Vorortschwebebahn auf sein persönliches Padd laden zu lassen, während gleichzeitig eine Überprüfung der Personalien stattfand. Ein junger Bursche vor ihm, bei dem die Sicherheitsprüfung offenbar zu einem nicht wünschenswerten Ergebnis geführt hatte, trat gegen das Schalterterminal, wurde dabei Hdaens ansichtig und begann gegen die 'Rundohren und sonstiges Pack' zu motzen, die an allem Schuld seien. Für einen Moment sah es aus, als wolle er sich mit einer Prügelei Luft machen - aber schon war der Sicherheitsdienst zur Stelle. Hdaen blickte dem Rabauken hinterher. Beim Abflug in San Francisco hatte ihn ein Terraner wegen seiner romulanischen Uniform als Verräter angemacht... Ein Sicherheitsmann war da nicht gewesen; Hdaen hatte ihm ein blaues Auge verpasst.
Eine knappe halbe Stunde später stieg Hdaen im noblen Vorort, wo das Anwesen seines Onkels Senator Lhoal tr'Khellians lag, aus der Bahn und legte die letzte Strecke zu Fuß zurück. Die Sonne ging gerade unter und am dunkler werdenden Himmel zeichnete sich hinter einem Purpurschleier die Silhouette Ch'Havrans ab. Lhoal empfing seinen Neffen selbst. Schließlich war das ein ganz gewöhnliches Familiendinner und kein Staatsakt, wozu manche seiner Amtskollegen selbst die kleinste Sache aufbauschten, nur um Prunk und Protz zur Schau zu stellen.
"Ich soll dich grüßen von meiner Mom und von Charlie! Alle sind in heller Aufregung wegen der Sache mit den Klingonen, das kann ich dir sagen!" Sie traten in den Vorraum des Hauses, wo ein Bediensteter den Ankömmling mit Wasser zum Händewaschen und einem Erfrischungstrunk erwartete. "Charlie sagte, er würde für sein Leben gerne mitkommen und auf den Flohmärkten im Tov'kora-Distrikt nach alten Navigationsgeräten fahnden!"
"Ah... ich hörte, er muss für seine Sammlung bald ein neues Haus mieten?"
...
Später am Abend saßen Melissa, Lhoal und Hdaen nach einem leichten Abendessen auf der Terrasse.
"Lhoal, Mom ist etwas besorgt, weil du den Prätor auf der Reise begleiten sollst..." rückte der junge Mann nach einer Weile heraus.
"Das bin ich auch." Melissa legte die Hand auf Lhoals Arm, und er wandte sich ihr mit einem Lächeln zu.
"Dafür gibt es keinen Grund. Tr'Kalehs Sicherheitsabteilung ist so gut, dass nicht einmal ein Moskito sich nähern kann, ohne dass sie ihn abfangen, dass wisst ihr beide doch."
"Ja, darum geht es nicht. Mom meint... sie denkt..." Hdaen fehlten entschieden die Worte, um möglichst höflich zu umkleiden, was die Sorgen seiner Mutter waren.
Lhoal holte tief Atem. "Sie denkt, ich halte das alles nicht aus und erleide einen Nervenzusammenbruch, wenn ich hautnah mit Klingonen konfrontiert werde. Ist es so?" Ehe Hdaen oder auch Melissa etwas sagen konnten, war er aufgestanden und an die Brüstung der Terrasse getreten. Unter ihm umschwirrten die Glühwürmchen die duftenden Kaverienbüsche.
"Lhoal..."
"Es geht mir gut und ich bin kein geistesschwacher Klinikpatient. Ich habe die Order, den Prätor zu begleiten und das will und werde ich tun. Gerade weil ich diese Erfahrungen gemacht habe!" Er starrte noch immer in den dunklen Garten hinunter und verfolgte den Tanz der Glühwürmchen, als wolle er einen wissenschaftlichen Traktat darüber schreiben.
Melissa tauschte einen Blick mit Hdaen. Wenn es nur diplomatische Gespräche mit dem Kanzler oder anderen Mitgliedern des Rates gewesen wären. Aber gleich der erste Programmpunkt, den der Prätor ausgehandelt hatte, war die Rückführung der Gebeine gefallener Rihannsu gewesen - und eine kleine Zeremonie auf K'Muna. "Es ist unverantwortlich von Tr'Kaleh!" murmelte Melissa mit unterdrücktem Zorn. "Wie kann er Lhoal sowas zumuten, verdammt!" In diesem Moment schien sie wieder das fünfzehnjährige Hacker-Kid zu sein, das von der Crew der Saipan aufgelesen worden war.
Lhoals feine Ohren hatten ihre Worte trotz allem gehört. Jetzt drehte er sich um. "Ich begleite Turan - und damit ist diese Diskussion beendet," erwiderte er ungewohnt barsch. "Ich hoffe, ihr habt noch andere Gesprächsthemen für den Abend? Sonst ziehe ich mich in mein Arbeitszimmer zurück."
![[Bild: Lhoal-klein.jpg]](http://www.uss-saipan.de/USS-Saipan/Lhoal-klein.jpg)
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| ISDA Log 63 Vandenberg |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Oct-Sat-2018, 09:33 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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ISS Picard / Brücke
Vandenberg schüttelte den Kopf. Er hatte von je her VanZandt für einen Cretin gehalten. Aber das hier?
Va: Eines muss der Neid Ihnen lassen, Van Zandt. Sie haben es tatsächlich geschafft, den letzten Rest Raffinesse aus sich selbst heraus zu prügeln. Macht so etwas eigentlich Spaß?
Van Zandt wies grinsend auf von Rabenstein.
VZ: Zumindest gebe ich mich nicht mit verweichlichten, pafümierten Bischöfen ab, wie Sie, Vandenberg. Hat er Ihnen die Beichte abgenommen, bevor der Spaß hier los ging?
Va: Sie wissen nicht einmal was eine Beichte ist, Sie Utensil.
Haddus musste lachen und erntete dafür ein groben Schlag mit einem Elektrostab. VanZandt trat dicht an Vandenberg heran.
VZ: Sie scheinen ja mit allen Ihren Spaß gehabt zu haben.
Va: Und Sie mein Bester machen mir ebenfalls Spaß.
VZ: Ach ja?
Va: Sie sind so hässlich, Sie könnten ein bajoranisches Kunstwerk sein.
VZ: Bürschchen ich werde dir…
Va: Sie werden was? Einem Befehl von DeRaaf zu wider handeln? Nur zu! Ihrer Exekution im Agoniestimulator würde ich dann nur allzu gerne beiwohnen.
VanZandt holte aus, seine Faust wurde von Vandenberg jedoch abgefangen. Vandenberg donnerte den Cornel an.
Va: Sie haben Ihre Befehle, Kerl. Also führen Sie Sie auch aus!
VanZandtschrie vor Wut auf und riss seine Waffe hoch.
VZ: Ahhh ich werde…
Mehrere Soldaten hatten ebenfalls ihre Waffen erhoben, als von der Tür plötzlich eine Stimme donnerte. Befehlsgewohnt, hart und trotz der Störungen, welches aus dem Wand- Kom drangen, deutlich als jene von DeRaaf zu erkennen.
DR: Was dauert da so lange, VanZandt? Ich dachte, ich hätte mich deutlich ausgedrückt? Keine Spielchen!
VZ: Nun Sir, ich dachte…
DR: Fürs Denken sind Sie heute nicht hier. Erfüllen Sie Ihren Auftrag, Jetzt!
Mit einem lauten Knacken wurde die Verbi. Haddus, noch etwas außer Atem, klatschte.
Ha: Na? Hat unser Cornel eins drauf gekriegt? Wa der Junge unartig?
Wieder wurde Haddus von einem Elektroschock getroffen. Doch dieser schien ihn diesmal nicht mehr zu stören.
Ha: Hahaha, habt Ihr nichts Besseres drauf?
VanZandt war nahe an einem Herzinfarkt. Doch Befehl war Befehl. Also wandte er sich an seine Männer.
VZ: Was gibt’s da zu grinsen? Schafft die ganze Bande von Bord.
Eilig trieben die Soldaten die Gefangenen zusammen. VanZandt wandte sich jetzt an Sokar, dem man soeben Metallbänder als Fesseln anlegte
VZ: Eines noch, Du abgehalfteter Möchtegern-Terrorist. Was Meister Vandenberg über Deinen Sohn sagte, habe ich gehört. Ja, es könnte war sein. Eventuell dient dein Sohn ja in einer imperialen Einheit? Wäre das nicht ein guter Witz? Oh ja, ein guter Witz!
VanZandt lachte wiehernd, lachte um zu strafen.
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| ISDA Log 62 Jointlog Rabenstein / Sokar / Haddus |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Oct-Sat-2018, 08:40 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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*** ISS Picard / Brücke ***
Vandenbergs Worte hingen in der Luft, in der plötzlich nur das Sirren der Elektronik und die Atemgeräusche der anwesenden Personen zu hören waren. Sokar hielt immer noch den stattlichen Disruptor auf Vandenberg gerichtet. Sein Finger schwebte einen Millimeter über dem Auslöser der maximalen tödlichen Ladung. Seine Augen waren schmale Schlitze, in denen der Wille zur Vernichtung glänzte.
Haddus schien zu überlegen, wie er an Sokar herankommen und ihn entwaffnen könnte - denn genau hinter Vandenberg befanden sich die Kontrollen für die Schildgeneratoren, die bei einem Schuss unweigerlich würden dran glauben müssen...
"Wenn du denkst, mit diesen Lügen erkaufst du dir dein erbärmliches Leben - dann irrst du dich!" stieß der Vulkanier hervor. Dumpfe Geräusche hinter den geschlossenen Schotts der Brücke ließen erahnen, dass der Feind ihnen ganz nahe war, aber noch hatte Sokar Zeit, Vandenberg zu erschießen und die Selbstzerstörung in die Wege zu leiten.
"Erschieß mich, Vulkanier, und du wirst es nie erfahren, ob ich lüge," entgegnete der Flottenkommissar eiskalt. "Willst du das Risiko eingehen?"
"Ich werde-----" Ein hochfrequentes Pfeifen erfüllte die Luft.
"Scheisse!" schrie Haddus, gemeinsam mit Rewdak in Richtung linkes Schott herumwirbelnd. Aber es war zu spät. Der Sprengsatz hatte gezündet und das Feuer ihrer Fusionsphaser ging über dem auf die Brücke hechtenden Sturmtrupp in den dahinter liegenden verrauchten Flur.
Vandenberg nutzte den kurzen Moment der Ablenkung, um sich unter der Konsole weg zu tauchen und Sokar mitt einem Karatetritt zu Fall zu bringen. Einen Augenblick später tanzten die Zielerfassungen des Sturmtrupps über die Anwesenden. Aus einem Helmmikrofon klang die markante, hart akzentuierte Stimme Van Zandts: "Waffen runter, allesamt Hände hoch!"
(ab hier schreibt Jörn: )
Haddus überlegte fieberhaft, welche Optionen er oder sie Alle noch haben könnten, kam aber zu dem Schluß, daß er momentan kaum in der Lage sein würde, die Lage für sie noch positiv zu verändern.
Aber er wäre kein Edzardus, wenn er nicht schon überlegte, was er aus dieser Situation machen konnte und wie er während des Abtransportes sich verdünnisieren könnte.
Irgendwo tat es ihm jetzt doch ein wenig leid, nicht Sokars Vorschlag gefolgt zu sein, und den halben Quadranten gesprengt zu haben, andererseits aber hatte er schon in diversen Zwickmühlen gesteckt, aus denen er immer noch irgendwie herausgekommen war.
Van Zandt brüllte zu seinen Leuten: "Bereiten Sie die Übernahme der beiden Priorität-Eins-Gefangenen Rabenstein und Vandenberg vor, und überführen Sie diese an Bord der ISS Raven. Die Beiden werden nach Terra gebracht und dort einem speziellen Verhör unterzogen. Der Großkanzler hat sich dieses persönlich ausgebeten, und dem ist unbedingt Folge zu leisten! Verstanden?"
Es erfolgte ein Bestätigungsgrunzen.
"Und die anderen werden gut verschnührt auf das Hochsicherheits-Transportschiff Choctaw gebracht. Dessen Flugziel wird dann später vom Großkanzler übermittelt werden."
Haddus nickte: "Aha, die Herren wollen uns trennen!? Werden unsere beiden Nobelhelden hier in eine Art Luxusknast gesteckt, wie das mal im ollen Frankreich bei der Bastille der Fall war? Da hat immerhin ein Kerl wie der notorische De Sade gesessen. Mit allem Kommvor und Kommnach. Und wir sollen dann uns in irgendeiner Mine zu Tode schufften? Offensichtlich empfindet man die beiden Herren nicht als wirklich gefährlich. Hätte ich mir denken können."
Rabenstein zischte: "Haddus, wahrscheinlich haben Sie das bessere Los gezogen. Sie wissen wenigstens,was Ihnen blüht. Bestenfalls ein Erschießungskommando. Bei mir werden die sich ziemlich viel Zeit lassen. Und die dürfte eher unangenehm ausfallen, denn der Großkanzler haßt die Inquisition und die Kirche wie die Pest und wird alles daransetzen, deren Macht nicht nur zu beschränken, sondern auszumerzen. Die Kirche ist die einzige Organisation, die ihm tatsächlich gefährlich werden könnte. Ich bin mir sicher, daß er die Führung persönlich hat umbringen lassen. Und dann wird er dafür sorgen, daß auf der Kongregation nur einer gewählt wird, der zu seinen Heloten gehört."
Van Zandt brüllte: "Höre Sie auf zu quatschen, Mann, sonst vergesse ich mich. Schließlich kann ich Sie immer noch in Notwehr erschießen!"
"Sie wissen doch gar nicht, was 'Notwehr' ist, mein Bester. Das Fegefeuer wird Sie verschlingen und Sie werden in der Hölle braten für den Rest der Ewigkeit."
Van Zandt lachte höhnisch: "Bisher hat noch Keiner von euch Schwarzkitteln nachgewiesen, daß es die Hölle überhaupt gibt. Jedenfalls nicht da, wo ihr behauptet, daß sie sei. Ich persönlich werde dafür sorgen, daß Ihnen die Zeit bis zur Rückkehr zur Erde keinesfalls langweilig wird."
Diesmal war es Vandenberg, der offensichtlich einen plötzlichen Anfall von Solidarität hatte: "Sie werden den sprichwörtlichen Teufel tun, Ich bin mir ziemlich sicher, daß DeRaaf angeordnet hat, uns in einem akzeptablen Zustand zu überstellen. Aber wenn Sie so weitermachen, wird es Tote geben, was, zumindestens in den Augen DeRaafs Ihrer Karriere kaum förderlich sein wird. Also sehen Sie zu, daß Sie uns, und ich verlange, daß Sie ALLE hier zusammen lassen."
Der Desinfektor lachte höhnisch: "Vielleicht sollte ich Ihnen mal den Wortlaut des Befehls zeigen? Und in dem steht erstens NICHTS davon, daß ihr zusammen transportiert werden sollt, und zweitens darf ich, wenn nötig, Maßnahmen der Stufe 6 durchführen. Sie wissen, was das bedeutet, Herzchen?"
Man merkte es Vandenberg deutlich an, daß ihn diese Sprachweise ziemlich indignierte.
"Schluß jetzt!" röhrte Van Zandt, "Dieses Kindertheater könnt ihr euch sonst wohinstecken. Wenn es nach mir ginge, wärt ihr Alle längst im Orkus. Andererseits wäre es eigentlich jammerschade darum, einen Kerl wie Sokar einfach umzunieten. Oder diesen Schnösel von Kaiser... ach ne .... Haddus hier? Man, der Kerl ist derart naß hinter den Ohren, daß ich mich frage, warum die im Oberkommendo überhaupt so ein Faß aufmachen für diesen Knilch?
Und die anderen Romulanerfressen? Die sind es ja noch nicht einmal wert, sich mit ihnen überhaupt zu beschäftigen. Hau wech den Scheiß! Wozu auf diesen Dreck der Galaxis überhaupt Rücksicht nehmen? Das kostet nur Steuergelder."
Er fuchtelte heftig mit dem Fusionsphaser, der bei ihm irgendwie ein wenig zu groß geraten zu sein schien, denn VanZandt hatte seit jeher ein Grundproblem: Seine 'Größe'!
Und das hatte er schon in jungen Jahren, allerdings durchaus erfolgreich, mit erhöhter Brachialität übertüncht.
Schon in der Schule war er ein typischer 'Bulli'! Dank seiner Kräfte hatte er sich schon damals eine Gang geschaffen, die für ihn Schutzgelder erpreßte. Und so war man in der Flottensicherheit früh auf ihn aufmerksam geworden, als 'Mann für's Grobe'. Und er hatte seinem Ruf alle Ehre gemacht, was sich in seinem Flottenspitznamen "Der Desinfektor" niedergeschlagen hatte.
Und seine Erfolgsrate konnte sich sehen lassen: 100%!
Bei diesem Auftrag lief allerdings nicht Alles so, wie er es sich vorgestellt hatte, denn daß die Gefangenen lebend zur Erde gebracht werden solllten, entsprach keinesfalls seinen Vorstellungen von einer 'Problemlösung'.
Aber so war es nun mal: Befehl ist Befehl!
"Loß! Niederknien! Und die Händchen hübsch nach hinten, wenn ich bitten darf!"
Dabei fiel sein Blick auf die Dame, die angeblich Sokars persönliche Sklavin sein sollte.
(ab hier wieder Anke: )
"Rüber da zu den anderen, sagte ich! Sitzt du auf deinen langen Ohren, Spitzohrschlampe!" Van Zandts Disruptorlauf schwenkte in Richtung Nalae. "D'Varo, nicht wahr? Doktor Tod für Insider? Auf dich freuen sich mindestens fünf Exekutionskommandos. Schade, dass nur eines den Zuschlag erhalten wird..."
"Sie steht unter der Jurisdiktion der Kirche." erwiderte Richard und hielt Nalae mit festem Griff um die Schulter fest.
Rewdak konnte nicht mehr. "Du DRECKSACK! Ich werde dich--" Der Hieb eines imperialen Soldaten traf ihn in den Nacken und zwang ihn auf die Knie.
Van Zandts Blick wanderte über den shirtlosen Inquisitor und die Romulanerin. Ein schmieriges Grinsen breitete sich auf seinem hageren Gesicht aus. "Ah jaaa. Ich kann mir vorstellen, dass ich Sie bei einer besonders hitzigen Katechismussitzung unterbrochen habe."
Richard starrte zurück und überlegte einen Moment lang, ob die Amöbe mit dem Phaser da drüben einer Antwort wert war oder ob ihn das selbst zu sehr erniedrigte. Dann entgegnete er mit aller Würde, deren er mit seinem derangierten Äußeren fähig war: "Colonel Van Zandt, Obstruktion der Evangelisationsarbeit der Kirche und Eingriff in die Gerichtsbarkeit der kaiserlichen römischen Inquisition ist ein Kapitalverbrechen. Unabhängig von meiner Person. Das wird vermutlich auch der nächste Großinquisitor so sehen."
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| Geplante neue ST-Serien ! |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Oct-Sat-2018, 05:34 PM - Forum: *** Buch- und Netztips ***
- Keine Antworten
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Neben der groß angekündigten Serie über unsere Diplomaten Captain Picard, sollen noch einige andere Serien mit sehr unterschiedlichem Charakter folgen.
Darunter auch eine neue 'Animated'-Komödie.
http://www.startrek.com/article/new-trek...-announced
Und dann wäre da noch die 9. Folge der neuen Staffel von 'The Orville', in der Jonathan Frakes (Riker) Regie führen wird.
Dafür hat er diverse ST-Stars geholt, unter denen Marina Sirtis (Troy) eine Hauptrolle spielen wird.
Die Spannung schießt durch die Decke.
Frakes wird allerdings auch eine Folge von Discovery machen.
Mal sehen, wie das wird.
Wir haben uns gestern die erste der 'Discovery-Shorts' RUNAWAY angesehen.
Die war echt trekmäßig: Human trifft Alien.
Wenn die SOOO für Discovery weitermachen würden, könnte aus der Serie noch was werden.
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| ISDA Log 61 Richard / Sokar |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Oct-Sun-2018, 09:07 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (10)
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NRPG: so, mal erklären, wie Richard auf die Brücke gekommen ist...
RPG:
*** ISS Picard / Maschinenraum ***
Richard von Rabenstein verfolgte, wie sich die selbstorganisierenden Nanopartikel der Kampfrüstung um Rewdak tr'Kovath schlossen. Wenig später stapfte er mit seinem Bruder Mahan durch das Schott. Sie würden die Entertruppen ohne Zweifel eine Weile beschäftigen und dem denkenden Teil dieser Operation etwas Zeit geben... Minuten vergingen.... Hinter seinen Schläfen begann sich ein unangenehmer Kopfschmerz zu manifestieren. Es hatte keine weitere Anstrengung gekostet, die zornigen, wütenden Emotionen von Sokar zum Überlaufen zu bringen und ihn und diesen jungen Bombenleger Haddus gegeneinander aufzubringen - eine Situation, die er eigentlich hatte nutzen wollen, die Kontrolle wieder zu erlangen. Aber als der Vulkanier gedroht hatte, das Schiff und den ganzen Sektor zu vernichten, war eine rasche Planänderung vonnöten gewesen.... Und die kontinuierliche Anstrengung in Richtung Deeskalation hatte etwas an seinen Kräften gezehrt.
Er holte tief Atem. Ich werde nicht zulassen, dass Van Malnen diese Crew atomisieren lässt. Ich werde nicht zulassen, dass er meine Karriere ruiniert. Ich -- Der Inquisitor zuckte zusammen, weil ihn etwas berührt hatte. Wie sein rascher Blick zur Seite feststellte, ein Jemand, um es deutlicher zu sagen. Die Romulanerin, um präzise zu sein. Und ihre unnatürlich warme Hand lag noch immer auf dem Kreuztattoo auf seiner Brust. Richard hatte das Gefühl, dass sich seine Haut von den Füßen bis zum Kopf kräuselte, als wäre er in einen ganzen Pool von krabbelndem Höllengezücht gefallen. Seine mentale Abschirmung schnellte sofort nach oben und seine rechte Hand packte blitzschnell das Handgelenk der Frau. D'Varo starrte ihn erschrocken an; sie hatte offensichtlich etwas sagen wollen, wirkte aber jetzt völlig paralysiert.
"Mein Kind. Ich habe dir die Dämonen ausgetrieben, nicht, damit du die Pforten deiner Seele für neue Ausgeburten der Hölle öffnest," sagte er mit leiser, aber eindringlicher Stimme. "Du bist zu mehr berufen als deinen niedrigen Instinkten zu folgen." Ich werde sie bekehren. Ich werde der erste sein, der eine dieser spitzohrigen Teufelsgeschöpfe aus den Klauen des Verderbens reißt... Richards freie Hand griff Nalae an der Schulter und drehte sie in Richtung des Sichtschirms, der sie mit dem Geschehen auf der Brücke verband.
Dort war soeben Robert Vandenberg aufgetaucht. Ah... hat man den Fuchs aus dem Bau geräuchert?
Hinter ihm öffneten sich die Schotts erneut und begleitet von den grellen Blitzen mehrerer Fusionsphaser tauchte Mahan tr'Kovath zurück in den Maschinenraum. Brandspuren auf seiner Kleidung und im Gesicht und einige freigelegte Schaltkreise in seinem bionischen Arm zeigten deutlich, dass sein Rückweg nicht ohne Hindernisse abgelaufen war. Ein rascher Befehl aktivierte die Schutzpanzerung und die Kraftfelder am Schott, doch zeigte schon dessen Verformung an, dass der Feind schweres Geschütz zum Einsatz brachte.
"Aus dem Weg!" fauchte Mahan, stieß den Inquisitor (und Nalae) wuchtig zur Seite und brüllte eine der Technikerinnen an, sich zur Hauptkonsole zu bewegen.
"Wo ist der Transporter?" flüsterte Richard. "Du hast einen mobilen Transporter benutzt, um in den Lagerraum zu kommen. Wo ist er?" Dumpf klangen Explosionen zu ihnen. Das Licht flackerte, erlosch einen Sekundenbruchteil später ganz.
"Wo ist der Transporter?" Im aufleuchtenden matten Rot der Notbeleuchtung sah er die Hand der Romulanerin an ihren Gürtel wandern und dort ein kleines flaches Gerät lösen.
Deo Gratias. "Bring uns zur Brücke!"
"Aber--" Ihr Kopf wanderte in Richtung Mahans. "Ich--"
"Lass die Toten ihre Toten begraben!" (Anm. das ist ein Spruch aus der Bibel im Zusammenhang mit der Nachfolge Jesu. Die Ungläubigen = die Toten, die sowieso verloren sind. Der Bekehrte braucht sich nicht mehr um sie kümmern; er hat andere Ziele)
*** Nach Vandenbergs Log / Auf der Brücke der ISS Picard ***
Vor einigen Minuten hatte Rewdak Vandenberg auf die Brücke eskortiert. Nun verkündete eine Textnachricht, dass eine Nachricht für den Flottenkommissar eingetroffen sei. "Codierte Message für dich, Commissario!" raunzte Haddus und wies mit der Mündung seiner Waffe in Richtung des Kommunikationsterminals. Robert Vandenberg folgte der Bewegung und schritt die drei Stufen nach oben, während Haddus ihm Platz machte.
"Keine faulen Tricks. Das sage ich dir, Kerl!"
"Was hätte ich davon? Der 'Desinfector' will uns alle gleichermaßen."
"Jaja, alle sind gleich vor dem lieben Herrgott, was?" (Er grinste in Rabensteins Richtung) "Aber manche sind gleicher als die anderen. Also, was gibts? Liebesgrüße aus Moskau?"
Vandenberg gab seinen Dechiffrierungscode ein und las jetzt die Nachricht von DeRaaf. Seine Lippen verzogen sich zu einem leichten Grinsen. "Nein, aus New-Berlin."
Ein neuer Treffer zerbarst an den vorderen Schilden der Picard und stob in abertausenden Funken über den Schirm.
Sokar hatte es endgültig satt. Er bahnte sich einen Weg zum Captains Chair. "Jetzt ist Schluss mit diesem sinnlosen Geplänkel! - Maschinenraum? Tr'Kovath, hörst du mich?" Keine Antwort. Sokar schlug mit der Hand auf die Armkonsole, dass die Abdeckung zerbarst und fixierte Haddus mit zornigem Blick. "Das ist deine Schuld! Wir hatten die Chance, die halben Allianztruppen hochgehen zu lassen! Und du, du hast es vermasselt, weil du an deinem erbärmlichen Leben hängst! Wie IHR ALLE!"
"Na, aber mal halblang, Alter!"
"Leben ist immer besser als sterben," ließ sich Vandenberg vernehmen. "Außer vielleicht aus der Sicht von Hochwürden von Rabenstein."
"Aber DU, DU stirbst heute!" Sokar hatte den Disrupter aus der Seitenhalterung des Captains Chairs gerissen und zielte auf Vandenberg. "Du bezahlst stellvertretend! Für meine im Lager verhungerten Eltern! Für meine vergewaltigte und ermordete Frau! Für meinen Sohn!"
"Dein Sohn, Sokar von Vulkan. Dein Sohn ist auf Terra und erfreut sich bester Gesundheit."
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