| Hallo, Gast |
Du musst dich registrieren bevor du auf unserer Seite Beiträge schreiben kannst.
|
| Aktive Themen |
KI Die Dritte - Romulaner...
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jul-Thu-2026, 11:20 AM
» Antworten: 0
» Ansichten: 29
|
BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Sun-2026, 08:52 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 64
|
BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Sun-2026, 08:51 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 60
|
BdZ Log 6 / LaSalle / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Mon-2026, 10:23 AM
» Antworten: 1
» Ansichten: 130
|
KI die ZWEITE
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
May-Sat-2026, 09:43 PM
» Antworten: 1
» Ansichten: 136
|
BdZ Log 5 - Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Thu-2026, 04:24 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 82
|
BdZ Log 4 / LaSalle / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Sat-2026, 12:00 AM
» Antworten: 0
» Ansichten: 89
|
Redneck Star Trek =)
Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Tue-2026, 11:33 AM
» Antworten: 1
» Ansichten: 122
|
Lifeblog von der ARTEMIS ...
Forum: *** Science News ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:46 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 82
|
KI bemüht
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:31 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 86
|
|
|
| Dämonen Log 5 - Sokar |
|
Geschrieben von: Sokar - Nov-Tue-2018, 02:12 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
|
 |
*** USS 'Picard' / Shuttlehangar ***
Sokar und Vandenberg hatten sich in den Shuttlehangar begeben, um das mysteriöse romulanische Schiff persönlich in Augenschein zu nehmen. Sein Insasse befand sich in der Sorge Dr. D'Varos, die im Augenblick niemanden zu ihrem Patienten ließ - verständlicherweise!
Wie das Konglomerat an Metallen, Nanopolymeren und transparentem Teraxit dort in der Shuttlebay stand, hatte es allerdings nur noch wenig Ähnlichkeit mit dem Äußeren eines romulanischen Kleinschiffes. Die Außenhaut war an zahlreichen Stellen blasig verkohlt, Risse durchzogen sie, Schutzplatten waren abgefallen und legten ein ebenfalls verbranntes Innenleben an Schaltkreisen und Kühlsystemen frei.
"Dass das Ding die Kollision mit der Dunklen Energie überstanden hat....!" murmelte Randy Marlowe, der mit einem weiteren Techniker das Äußere des Shuttles untersuchte. "Mann o Mann, sowas hab' ich im Krieg mit dem New Dominion das letzte Mal gesehen! - Ah, Captain!" Marlowe hatte Sokar bemerkt und richtete sich von seiner Position unter dem linken Flügelstummel auf. Die Schutzmaske vom Gesicht ziehend trat er durch das Kraftfeld, das sicherheitshalber um das Shuttle errichtet worden war.
"Wie ist der Zustand des Schiffes? Besteht eine Gefahr für die Picard?" fragte Sokar.
"Was meinen Prüfbereich anbelangt nicht," antwortete Marlowe, "die Lecks in der Plasmakühlung sind versiegelt und die Ausgasungen diverser Brandreste haben wir unter Kontrolle. Was den Antrieb angeht, ist Dr. Tr'Kovath gerade bei einem Checkup."
Sokar und Vandenberg ließen sich einige Details auf dem neben dem Shuttle installierten Holodisplay zeigen, bis Mahan tr'Kovath sich zu ihnen gesellte. "Eine unmittelbare Gefahr besteht nicht, Sir," entgegnete er auf Sokars Besorgnis. "Die Eindämmungsfelder der Singularität sind stabil und wir haben noch ein weiteres Sicherheitsfeld darum gelegt. Es handelt sich um eine verschachtelte Singularität, soweit ich das bisher erkennen kann." Es fiel ihm schwer, seine Begeisterung nicht überborden zu lassen. "Das ist einfach unfassbar! Ich wusste, dass Forscher daran arbeiteten, aber als die 'Picard' startete, war alles noch im Experimentalstadium! Unglaublich, dass es gelungen ist die koaxiale Trigonomie des --" Tr'Kovath hielt inne und räusperte sich verlegen.
Sokar lächelte kaum merklich und dankte für den Bericht, während seine Augen über das ramponierte Shuttle schweiften. Auch die 'Picard' wurde von einer künstlichen Singularität angetrieben. Konnte es eine Möglichkeit geben, die neuen Erkenntnisse der Rihannsu in der Antriebstechnik auf für ihr Schiff nutzbar zu machen? Konnten sie damit vielleicht schneller nach Hause kommen? Oder hatte die Verschachtelung doch einen inherenen Konstruktionsfehler? Was hatte zu diesem Unfall geführt? Doch genau wie Tr'Kovath musste er seine Neugier und ... nun ja, Aufregung, das gab er zu, zügeln. Hast war hier auf jeden Fall fehl am Platze! Wenn überhaupt, würden lange Testreihen gestartet werden müssen, ehe er irgendeine Prognose abgab.
"... ist ja auch irre, dass ausgerechnet Ihr Bruder da drin saß!" ließ sich Marlowes Stimme vernehmen. "Eine Familie von Genies, was?" Er klopfte dem Cheftechniker auf die Schulter. "Ihre Eltern müssen ja vor Stolz geplatzt sein! Wenn ich da an meinen Vater denke, als ich das Ingenieursdiplom endlich hatte...! Wie kommt es, dass Sie nie von Ihrem Bruder erzählt haben?"
"Nun," Mahan sah mit leichtem Unbehagen zu Sokar, der ihn jetzt mit dem Interesse eines sezierenden Wissenschaftlers musterte. "Wir haben uns nicht sonderlich gut verstanden, gab er dann zu. "Meine Eltern und Rewdak haben es mir immer ... nun, verübelt, dass ich zum Tal Shiar gegangen bin. Sie wollten uns beide in der Galae sehen. Um ehrlich zu sein, habe ich seit Jahren keinen Kontakt zu meinem Bruder gehabt."
"Dann sieht's so aus, als ob Sie sich jetzt ja zusammen raufen müssen - egal wie." bemerkte Vandenberg trocken. "Eine Familienfehde können wir uns hier nicht leisten."
In diesem Moment meldete sich Howy von der Brücke: + Captain Sokar, der Erste Administrator der Ashan lässt anfragen, wann Sie zu einem Transfer bereit sind? Die Feierlichkeiten stünden an und er müsse bei einigen Zeremonien dabei sein. +
Sokar holte tief Atem und nutzte den Moment, sich auf jene andere Situation zu konzentrieren, die jetzt seine volle Aufmerksamkeit verlangte. "Danke, Mr. Edzardus. Richten Sie dem Ersten Administrator aus, dass wir noch ein Problem mit unserer Shuttlerampe haben. Ich denke aber, dass wir in drei Stunden uns auf den Weg machen können." Er wandte sich wieder an die Techniker. "Oder gibt es Ihrerseits Einwände?"
Marlowe schüttelte den Kopf. "Wir werden noch knapp eine halbe Stunde brauchen, bevor wir hier alles komplett abgeschirmt und den Luken bereich dekontaminiert haben. Aber dann können wir eines unserer Shuttle ausschleusen."
"Gut. - Robert, kommen Sie, wir haben noch einige Details für die voraussichtliche Zeit meiner Abwesenheit zu besprechen..."
|
|
|
| Dämonen Log 4 - Nalae |
|
Geschrieben von: Nalae D'Varo - Nov-Sat-2018, 04:13 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Antworten (2)
|
 |
USS Picard | Shuttlerampe
Nalae D'Varo öffnete die Türen des kleinen Tiercelshuttles, welche langsam nach oben aufschwenkten.
Sie war durchaus neugierig, welcher Rihannsu durch diesen unglaublichen, ja fast unmöglichen Zufall bei seiner unglückseligen Reise durch die gesamte Galaxie direkt vor die Füße der Picard gespült worden war.
Die Ärztin betrat das Shuttle als erste und erblickte sofort eine Gestalt, die leblos in die Vordersitze des Gefährts gesunken war.
Mit sirrendem Tricorder näherte sie sich dem Mann.
Ein Rihannsu, Mitte Vierzig, in einem Raumanzug ohne Helm lag dort.
Mort Caldred hatte das Shuttle nach Nalae betreten und beobachtete das Szenario mit Vorsicht.
„Er ist bewusstlos“, stellte Nalae nach einem kurzen Scan fest.
„In der Tat ist es so, dass das Shuttle in viel zu kurzer Zeit auf eine undenkbare Geschwindigkeit geraten ist; dabei ist es in keinsterweise mit Vorrichtungen ausgestattet, die einen humanoiden Körper vor den Auswirkungen einer solchen Reise schützen.
Mein Landsmann hier hat Glück, aber ich muss ihn direkt in die Krankenstation beamen.“
Mahan Tr'Kovath betrat das Shuttle.
„Ich gebe zu, ich bin mehr als neugierig herauszufinden, was der Mann da versucht ha-“
Der Rihanha verstummte, als sein Blick auf den Bewusstlosen traf.
Langsam und mit ungläubigem Blick näherte er sich dem Körper.
„Was ist los?“, fragte Nalae.
„Das ist – das ist – das kann nicht sein“, stammelte Tr'Kovath und streckte seine Hand nach dem Rihanha aus.
„Das ist – mein Bruder!“, stieß er hervor.
„Bitte, was?“, Nalae starrte ihn einen Moment verdutzt an – besann sich dann jedoch und aktivierte ihren Kommunikator.
„Familienzusammenführung müssen wir auf später verschieben, er braucht sofort medizinische Hilfe!“
USS Picard | Krankenstation
Mahan Tr'Kovath hatte es sich nicht nehmen lassen, Nalae auf die Krankenstation zu begleiten.
„Was ist mit ihm? Wird er überleben?!“
Er stellte die ganze Zeit hastige Fragen und umrundete Nalae und ihren Patienten wie ein wahnsinniges Neihaan auf Koks.
Nalae schob Mahan mit sanfter Bestimmtheit ein wenig Abseits des Biobettes.
„Wir brauchen ein bisschen Platz! Er wird es schaffen – mit entsprechender Behandlung. Aber dafür ist höchstes Konzentration vonnöten“, erklärte sie.
Sie entließ eine Salve aus medizinischen Fachbegriffen während sie ihren Stab anwies.
„Lieutenand Soto, den popetrischen Cortikalsensor ansetzen, drei Impulse während ich das Hydrazin initiiere!“
Eine gefühlte Ewigkeit später erwachte der Rihanha aus seinem komatösen Zustand.
„N-Nevala?“, murmelte er.
„Sind die Kinder schon in der Schule?“
Einen Moment lang herrschte Stille während der verwirrte Rihanha sich blinzelnd umsah.
„Seine kortikalen Synapsenendknöpfchen haben sich offenbar noch nicht angepasst; bei derartigen Belastungen kann das durchaus passieren“, erklärte Nalae auf Mahans entsetzten Gesichtsausdruck hin.
„JA, ABER GEHT DAS DENN WIEDER IN ORDNUNG?!“
Mahan drängelte dem Biobett entgegen.
„Mit hoher Wahrscheinlichkeit, es braucht nur ein wenig Zei-“
Der augenscheinliche Bruder Mahans schnellte nach oben.
„Ich muss ja noch einkaufen gehen, die Läden schließen bald!“
„Beruhigen Sie sich bitte, Mr...Tr'Kovath. Mein Name ist Dr. D'Varo. Sie sind auf der USS-“
„Was?!“
Der Mann machte Anstalten, aufzustehen.
„Ich muss EINKAUFEN, hören Sie schlecht?!“
Er schwang die Beine über die Liege und wollte Nalae dabei aus dem Weg schubsen, was jedoch darin fruchtete, dass er taumelnd direkt in die Arme seines Bruders stolperte.
„Ma-Mahan? Gut, dass du hier bist“, sagte er und stellte sich unbeholfen auf seine wankenden Beine.
„Diese Irre da, wer ist das? Warum bin ich hier, wo bin ich, was und wieso?!“
„Bitte, Rewdak, versuch dich zu beruhigen. Du bist auf der USS Picard, einem Forschungsschiff der Föderation. Ich-“
„Ist das wieder einer von deinen superwitzigen Scherzen, Mahan? Im Gegensatz zu dir habe ich eine Familie, um die ich mich kümmern muss! Also lass jetzt den Scheiß- wo warst du eigentlich all die Jahre, ich meine, du verschwindest einfach so, ich freue mich ja eigentlich dich wiederzusehen, aber wie ich sehe bist du immer noch so ein kindischer-“
Der Rihansu brauch seine Tirade ab und sackte in sich zusammen.
Nalae hatte die ganze Zeit zu intervenieren versucht und hievte ihn nun gemeinsam mit Mahan zurück aufs Biobett.
„So, jetzt ist mal Schluss hier!“, sagte sie.
„Der Patient braucht Ruhe und keinen Familienkrach! Und jetzt bitte alles raus was keine medizinische Ausbildung hat, los, los, keine Extrawürste mehr! Tut mir Leid Mahan, aber du tust deinem Bruder keinen Gefallen.“
Sie schnaufte kurz und erlaubte sich, den Techniker einen Moment in die Arme zu nehmen bevor sie ihn aus der Krankenstation beförderte.
|
|
|
| Dämonen /Log 3 / XO / NPC |
|
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Nov-Sat-2018, 11:59 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
|
 |
USS Picard / Brücke
Auf dem Hauptscreen erschienen jetzt die ersten Grafikdaten des fremden Objektes. Die Stimme der Sensorikoffizierin nahm einen überraschten Tonfall an.
SO: Sir, das Objekt weist alle Merkmale eines romulanischen Kleinfahrzeuges auf.
Sokar hob eine Augenbraue.
So: Interessant.
Vandenberg kratzte sich am Kopf.
Va: Ein romulanisches Shuttle? Hier draußen?
So: Ungewöhnlich, ja.
Howy meldete ich zu Wort.
Ho: Meine Großmutter sagte immer, dass aus dem krass Ungewöhnlichen, etwas ungewöhnlich Krasses werden kann.
So: Ihre Großmutter war eine weise Frau.
Ho: Soweit ich das beurteilen kann Sir, ist sie das noch.
Va: Mister Edzardus, was macht der Abfangkurs?
Ho: Sind in Reichweite in 3-2-1 jetzt.
So: Traktorstrahlemitter auf 60% . Vorsichtig abbremsen.
SO: Sir, ich empfange Biodaten. 1 Lebenszeichen, schwach.
So: Dann sollten wir die Quelle der Lebenszeichen da herausholen.
SO: Das wird schwierig Sir. Ich messe hier extreme Schwankungen in der Signaldichte!
Va: Sie empfangen Biodaten, ermitteln aber gleichzeitig Schwankungen in der Signaldichte, die einen Transport unmöglich machen? Wie kann das sein?
SO: Es ist fast so, als ob das Objekt noch von einer Art Warp-Skineffekt umgeben ist. Das Objekt ist sozusagen noch zu einem Bruchanteil eines Prozents im Warp, zu 99,99999% aber im Normalraum.
So: Das ist allerdings höchst ungewöhnlich. Nun gut. Abbremsen vorsichtig verstärken. Stellen Sie die Rotation um die Längsachse ab und holen Sie das Schiff rein.
Ho: Aye Sir.
So: Alarm gelb.
Va: Vandenberg an Caldred, Tr´Kovath und D´Varo. Ein Sicherheitsteam, ein Investigationsteam sowie ein Med-Team zur Shuttlerampe. Ankunft unbekanntes Objekt, evtl. med. Notfall.
So: Begeben wir uns zur Shuttle-Rampe und schauen wir einmal, was wir da haben. Mr. Edzardus, Sie haben die Brücke.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ortswechsel / Planet Nibonez / Hochplateau von Dorlim / Bronzemaskenstadt / Haus des Gelehrten Barnes Atarver
Die Sonne stand hoch am hellgrünen Himmel und beleuchtete das Hochplateau. Eigentlich war dies die schönste Zeit des Jahres. Eigentlich. Denn für Barnes Artaver waren die letzten 10 Tage mehr als nur ein Alptraum gewesen. Das Grauen war durch das Land gerast. Und der gierig raffende Tod hatte alle jene mitgenommen, welche nicht schon vorher dem Wahnsinn anheim gefallen waren. Niemand wusste warum, niemand wusste woher, doch das Grauen war gekommen, hatte Jung und Alt,d ie Mächtigen und die Machtlosen, die Starken und die Schwachen, wie reife Früchte mit genommen. Der Ernter hatte wahrhaftig grausige Lese gehalten.
Und so schien für Barnes Artaver, der letzten lebenden Seele in dieser Gegend, die Sonne nicht freundlich vom schönsten Himmel des Zyklus, nein sie schien mitleidlos auf Trümmer einer einst stolzen Kolonie. Auf die Ruinen ausgebrannter Gebäude, auf den Rauch, der noch immer in die kalte Luft aufstieg und vom lauen Wind des strahlenden Tages hinweg getragen wurde. Auf die Stille, welche auf dem einst so geschäftigen Plateau lastete. Und auf die grotesk veränderten Körper der Toten. Sovieler, die einst diese Stadt bevölkert hatten. Und nicht nur diese.
Und auch Barnes spürte, dass das Grauen, das Dunkel, der Abgrund allen Seins, jetzt auch nach ihm griff. Er konnte es körperlich fühlen, wie sein Verstand von Etwas Zornigem angenagt wurde. Bald würde es seinen Verstand zerfetzen. Doch soweit würde es nicht kommen. Barnes Artaver würde es nicht zulassen, so wie die anderen zu werden.
Er schleppte sich zu einem Tisch, welcher in der Mitte seiner kleinen Bibliothek stand. Dort lag der kleine Sender, welchen er für diesen Fall vorbereitet hatte.
Barnes Sinne schwanden. Er fand gerade noch genug Kraft um schmerzlich sich zu erinnern, dass er vergessen hatte, den Notsender zu deaktivieren. Eigentlich dürfte niemand hierherkommen, niemand dem Wahnsinn anheimfallen. Doch dies war jetzt nicht mehr zu ändern. Und bevor Barnes Verstand von den, für ihn schon sichtbaren, schwarzen Flügeln des Grauens ergriffen wurde, drückte der Gelehrte Barnes Atarver, Schreiber des Hauses Meluk, Bewahrer der Reinheit von Alshak, den Knopf des Senders tief durch.
Doch nichts geschah.Barnes Wut- und Verzweiflungsschrei ging in einer Kakophonie von Lauten unter als das Grauen seinen Verstand endgültig wegriss.
|
|
|
| Dämonen Log 2 Rewdak |
|
Geschrieben von: Rewdak Tr'Kovath - Nov-Thu-2018, 09:50 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
|
 |
Ch’Rihan Orbit
„RRW Pi’Jomr an RRW Talvath, alle Systeme bei 100%, der Test kann losgehen“
„Verstanden Pi’Jomr. Tr’Kovath, sind Sie sicher, dass sie den Test selbst durchführen wollen? Wir haben eine hohe Anzahl ausgewählter junger Piloten die nur darauf warten, sich ihre Sporen zu verdienen.“
„Absolut!“ In Rewdaks stimme schwang Begeisterung mit. „Heute ist ein wichtiger Tag für uns alle, wenn die neue verschachtelte Singularität funktioniert, leiten wir eine neue Ära der romulanischen Raumfahrt ein. Diesen Augenblick will ich so hautnah miterleben wie ich kann. Systeme sind Startbereit, ich richte das Schiff jetzt aus!“
Das Tiercel Shuttle richtete sich langsam auf die eingegebenen Koordinaten aus. Die Flugbahn würde es in die Nähe von Eisn bringen kurz bevor es sprungartig auf warp 8 beschleunigen würde. In das kleine Shuttle überhaupt einen Warpantrieb einzubauen war schon eine Herausforderung aber diesen dann auch noch mit voller Effizienz zu betreiben war eine ganz andere Sache, eine, die bis vor kurzer Zeit noch als völlig unmöglich galt.
„Computer, Status aller Systeme überprüfen und Warpsprung vorbereiten“ Rewdak klammerte sich vor Anspannung an die Steuerkonsole, der Raumanzug, den er sicherheitshalber trug, knisterte vor statischer Aufladung. Als er den Kurs noch einmal genau prüfen wollte merkte er, dass der Anzug kleine Entladungsblitze an der Metallischen Verkleidung der Konsole erzeugte.
„Was zum… Pi’Jomr an Talvath hier stimmt etwas nicht ich habe zu viel Stat-…“ auf einen Schlag war es ruhig. Die Triebwerke erstarben und das Cockpit des Shuttles wurde für einen kurzen Augenblick dunkel.
Ohne Schubdüsen war es ihm nicht möglich den angepeilten Kurs zu halten und aus dem Beobachtungsfenster sah er, wie die Sonne an ihm vorbei rotierte. Mit jedem Grad den er vom Kurs abwich wich er auch von den Chancen ab seinen Traum zu erfüllen. Wütend und verzweifelt begann er, auf das Schaltpult einzutrommeln.
Kurze zeit später erwachte das Schiff mit einem Rumpeln wieder zum Leben. Die Displays flackerten auf während eine Fehlermeldung die nächste jagte. Ohne sein zutun blätterten die Fehlermeldungen weiter und verschwanden wieder, nur um ihm dann bei einem neuen Systemcheck grünes Licht zu geben.
Rewdak gab seinen Kurs erneut ein, doch als er bestätigen wollte meldete sich der Schiffscomputer. „Fehler. Koordinaten Inkorrekt. Warpeffizienz bei 2859,4%. Maximum Warp.“
Das letzte, was er wahrnahm als die Extreme Beschleunigung ihn in die Ohnmacht drückte, war das Display seines Kartenbildschirms, welches die neuen Positionsdaten als Fehlfunktion erkannte und mit einer Fehlermeldung abstürzte.
|
|
|
| Missionsstart "Dämonen" |
|
Geschrieben von: Sokar - Nov-Wed-2018, 06:41 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
|
 |
*** USS Picard / Büro des Captains ***
"...Das sich die Ansammlung dunkler Energie auf einer Ausdehnung von über 10.000 Lichtjahren auf unserem errechneten Flugvektor erstreckt. Das bedeutet, dass uns eine großräumige Vermeidung der Region mehrere Jahre kosten würde. - Computer, Logbuch pausieren."
Sokar blickte aus dem Fenster seines Büros auf das atemberaubende Panorama, das sich seinen Augen darbot. Die 'Picard' hatte die äußersten Ausläufer der Milchstraße erreicht. Die Sterne und Gaswolken zogen sich als silbrig-golden verflochtenes Band über den fernen Horizont. Das Feld dunkler Energie war dem humanoiden Auge verborgen. Trügerisch frei wirkte das All.
Die rechte Seite des Sichtfeldes nahm ein Planetensystem ein, dessen äußerster Vertreter ein Ringsystem zur Schau stellte. Die einzelnen Staub-, Eis-, und Gesteinspartikel glänzten und glitzerten im bläulichen Licht des zentralen Sterns.Das System wurde von den Ashan bewohnt, mit denen die Crew der 'Picard vor knapp einer Woche Erstkontakt hergestellt hatte. Es war eine faszinierende, amphibische Spezies, nach flüchtigen Schätzungen der Föderation um etwa 200 Jahre voraus. Bereits das erste Treffen auf einem mit künstlicher Gravitation ausgestatteten Asteroiden hatte Sokar beeindruckt zurück gelassen. Wie nützlich würde es sein, vielleicht einen Technologieaustausch in die Wege leiten zu können....! Wobei es diesbezüglich wohl wenig gab, mit dem die 'Picard' punkten konnte...
"Computer, Logbucheintrag wieder aufnehmen! - Der einzige Weg, die Ausdehnung zu vermeiden, ist ein Flug durch das von den Ashan beanspruchte Raumgebiet," fuhr er fort. "Obwohl es sich um eine friedliebende, offene Kultur handelt, stellt die Passage der 'Picard' ein großes Problem dar, da die Ashan sich gerade auf ihren 50jährigen Prokreationszyklus vorbereiten, während dem jeglicher Raumflug durch ihr Gebiet untersagt ist."
Der Türsummer ertönte. Sokar stoppte die Aufzeichnung und bat den Gast herein. XO Vandenberg trat näher und machte eine Geste in Richtung des Fensters. "Was für ein Ausblick! Und das Beste ist, dass da ganz weit hinten irgendwo unsere Heimat ist. - Nun, haben Sie schon Ihre Entscheidung getroffen?"
"Ich will versuchen, mit dem Obersten Rat der Ashan zu sprechen," erwiderte Sokar. "Bei unserem letzten Gespräch schien der Erste Administrator nicht abgeneigt."
"Zumal es ja wissenschaftliche Belege gibt, dass der Antrieb der 'Picard' den Brutzyklus in den Ozeanen nicht beeinträchtigen wird."
"Ja, aber religiöse Überzeugungen und kulturelle Traditionen wiegen oft schwerer als alle wissenschaftlichen Beweise. Und die Direktiven der Föderation verpflichten uns zu ihrer Achtung. Daher werde --"
Ein Ruf von der Brücke unterbrach ihn: + Captain, wir haben ein sich sehr schnell bewegendes Objekt auf den Sensoren, etwa 5,8 auf der Transwarpskala, irregulärer Kurs, aber definitiv in unsere Richtung.+ war Howys Stimme zu hören.
"Gelber Alarm. Ich komme auf die Brücke." Sokar und Robert Vandenberg eilten gemeinsam aus dem Büro.
*** USS Picard / Brücke ***
Die Türen glitten auf. "Status?" fragte Sokar, während er auf den Captains Chair zusteuerte und Vandenberg neben ihm Stellung bezog.
"Objekt hält Kurs, wenn man das bei der Spiralbahn behaupten kann," antwortete Howy. "Reagiert auf keinerlei Rufe."
Sokar ordnete an, die 'Picard' um zwei AE von ihrem gegenwärtigen Standpunkt in der Nähe des Planetensystems weg zu bewegen und die Raumüberwachung der Ashan zu kontaktieren, auch wenn diese das Objekt wahrscheinlich ebenfalls registriert hatten. Während sich das Schiff dreht und auf den neuen Kurs einschwenkte, berichtete Howy weiter."Nach der Extrapolation des Flugvektors muss es aus einem Bereich zwischen 543,65 x20,707 x 67,28 kommen, also aus dem Bereich der Milchstraße oder einer Region knapp darunter. Es ist etwa 15 x 20 Meter groß und rotiert stark."
"Eine Waffe möglicherweise? Ein Sprengkopf?" überlegte Vandenberg. Stellte das Flugobjekt eine Gefahr für die Welten der Ashan dar?
"Die Sensorerfassung ist aufgrund der Geschwindigkeit noch ziemlich erratisch. Ich kann aber keinerlei Hinweise auf Explosivstoffe oder radioaktiven Zerfall feststellen," meldete die Andorianerin von der Sensorik. "Ah, es wird definitiv langsamer. Außerdem erzeugt das Objekt starke gravimetrische Verzerrungen und eine Antineutrinospur. Vermutlich ist es mit den Ausläufern der dunklen Energie in Kontakt gekommen."
Die Brückencrew verfolgte gebannt den kleinen Lichtpunkt auf dem Bildschirm, der hin und herzuckte wie ein Glühwürmchen. "Wann sind wir in Abfangreichweite?" fragte Vandenberg.
"In drei Minuten, Sir, aber es ist definitiv immer noch zu schnell für eine Traktorstrahlerfassung."
"Ich kann jetzt einzelne Hüllenbestandteile anmessen," meldete sich die Andorianerin mit gespannt nach vorn gerichtetem Fühlerpaar. "Duranium, Teraxit... Allurat-Polymer - das klingt alles ziemlich... vertraut, Sir."
Sokar zog die Brauen zusammen. War das ... Besuch aus dem Heimatquadranten? "Lebenszeichen?"
|
|
|
| Friedensinitiative II - Log 3- Dalok Rul |
|
Geschrieben von: Nalae D'Varo - Nov-Sun-2018, 06:57 PM - Forum: *** Ch'Rihan ***
- Keine Antworten
|
 |
Im Senatsgebäude
Rul stand mit einem seiner Beführworter im Hof des Senatsgebäudes und unterhielt sich angeregt.
„Hmm..jaja, die haben mir hier eigene Räumlichkeiten angeboten, so als Senator, Sie verstehen. Ein Büro.“ Er lachte ungehobelt.
„Dabei wissen die doch genau, dass ich den Rul Tower höchst selbst erbauen ließ – stellen Sie sich mal vor, mein Guter, ein Büro ohne geile Vorzimmerdame! Das hätten die gerne, diese muffigen Spießer. Nee, nee. Meine Regierungsgeschäfte finden innerhalb des Towers statt, ganz nah am Volke; dort wo gelebt wird!
Nicht so abgeschieden in diesem uralten, verstaubten Gemäuer voller Kleingeister und Kapitalismusverweigerer.“
„Sie sind ein sehr fortschrittlicher Mann, Ihhai Rul. Ich kann gar nicht verstehen, dass sich Leute Ihren neuen Ideen so verschließen.
Ich glaube, Sie werden unser Volk zu einer nie dagewesenen Größe führen können!“
Rul grinste schief.
„Wenn Sie, verehrter Ihhai Rul, mich vielleicht imlaufe der Karriere nicht vergessen; vielleicht irgendwo einmal wohlwollend erwähnen möchten -“
„Ach, gewiss, gewiss“, antwortete Rul beiläufig und winkte gönnerhaft ab.
Die Augen seines Gegenübers glänzten.
Etwas später.
Ein untersetzter, dicker Romulaner stand fuchtelnd und laut redend inmitten des architektonisch zweifelsohne herausragenden Zentralbahnhofs, einem - dank seines Mangels an holografischen Werbungen - angenehmen Durchgangsort und eine stets von Touristen begehrte Sehenswürdigkeit.
Der Romulaner wusste ganz genau, wie er seine neue Machtposition nutzen wollte.
Dalok Rul befand sich dort mit einem Senator, der für den Distrikt des fraglichen Bahnhofes zuständig war und zwei weiteren Beamten, die eine Art Verwaltungsposition innehatten.
Außerdem standen dort noch mehrere Männer und Frauen; offenbar stammten sie von einer Agentur, die sich mit Design und Inneneinrichung beschäftigte.
„Irgendetwas Kreatives“ machten sie, das verriet zumindest ihr etwas exzentrischer Kleidungsstil.
„Der Jahrestag der Besiedlung nähert sich!“
Rul räusperte sich und machte eine auslandende Geste in die Umgebung.
„Sehen Sie sich bitte diesen Antiquierten Schuppen an, dieses urzeitliche Bauwerk! Wenn man hier reinkommt hat man schon das Gefühl, man wird zurück ins Mittelalter versetzt. Da will man gleich wieder raus. So lässt sich kein Geschäft machen. Das geht so nicht, meine Herren!“
Einer der Designer nickte zustimmend.
„Es ist dermaßen outdated, einfach nur totally not fancy. Da fehlt der Groove.“
Rul fragte sich, ob dieser Mann ob seiner seltsamen Betonung und der wasserstoffblondierten Haare vermutlich zum anderen Ufer gehörte, nahm dann jedoch Abstand vonn der Idee ihn zu feuern, da er zweifelsohne zu den Besten seines Metiers gehörte.
„Wissen Sie, ich trete ja ein für die Erhaltung unserer Kultur, aber ich bin eben auch Geschäftsmann“, sagte er.
„Daher muss man das beides irgendwie...verbinden.“
Er untermalte diese Aussage, indem er seine fetten Wurstfinger ineinander verschränkte.
„Aus diesem Grund möche ich Sie beauftragen, Sie haben das richtige Auge für etwas Neues, etwas Lautes, Buntes, etwas mit...mit POP, was die Kunden anzieht wie Kadaver einen Ssaika.
Ich darf mich nicht zu sehr in den trockenen Einöden der Politik verlieren, Business liegt mir einfach im Blut! Da ist der Gewinn manchmal wichtiger, da muss man Kompromisse machen. Also bitte weg mit diesen öden Emaille-Kugeln, die sie seit hunderten von Jahren überall aufhängen. Das hat einfach kein Oompf.“
„Aber natürlich, Ihhai“, antwortete eine der Designerinnen, „was also schwebt Ihnen vor?“
„Mit der Zustimmung von Senator T'Ral-“
Er nickte mit einem gespielten, breiten Lächeln in die Richtung des Senators, der sich sichtlich überrumpelt fühlte -“würde ich dieses Altenheim von Bahnhof gerne in ein aufregendes Brimborium an Dekorationen und Verkaufsständen für das diesjährige Fest verwandeln!“
„Das klingt absolut fabulous!“, ließ der Blonde vernehmen, der sich die ganze Zeit vielsagend umschaute und Notizen auf einem Padd machte.
„Ich kann Ihnen da schon ein paar Ideen pitchen, ahe-he-he-he.“
„Hier zum Beispiel“, fuhr Rul fort, „könnte ich mir sehr gut eine temporäre Beauty-Ecke vorstellen – Haare, Makeup-to-Go, Styling-Beratung, Sie wissen schon! Sexy aussehen wie S'Task oder so, meine PR-Abteilung soll sich da mal Gedanken machen.
Viele Shopinhaber meines Towers würden es lieben! Die Kunden auch, versteht sich - und dort oben, wo das Banner von diesem Menschenaffen Tr'Kaleh hängt, stelle ich mir ein riesiges, bunt leuchtendes Raumschiff vor, das Modell der Besiedler, mit Disco-Halo und exzeptionellen Sparcle-Effects-“
„Giving you glamour fantasies!“, unterbrach ihn der Blonde,
„Sie sagen es, und ebenfalls stelle ich mir vor, dass eine Meile aus massenwarenmässig angefertigten traditionellen Speisen da hinten extrem gut kommen würde, Popcorn, Zuckerwatte undsoweiter! Und dort-“
„Ihhai Rul“, warf der andere Senator nun endlich ein.
„Ich bin mir ja nicht sicher, inwieweit sich das ganze realisieren lässt, aber-“
„Papalapapp, realisieren! Ich bitte Sie!“
Dann beugte er sich zu dem Mann hin.
„Meine Medienverlage würden sich freuen, wenn ich denen ein paar interessante Details über das ein oder andere Faux Pas Ihres Lebens zustecke, meinen Sie nicht?“, gluckste er in das Ohr des Senators, um dann seine ausschweifenden Fantasien über die Dekorierung des Bahnhofes fortzuführen.
„Das Volk will Unterhaltung! Ablenkung! Brot und Spiele! Gerade jetzt zu Zeiten politischer Unsicherheit!“
Eine Stunde später.
Rul hetzte schnaufend aus dem Gebäude auf seinen Luxusgleiter zu, in den Händen die abgenutzte Aktentasche, die er immer bei sich trug.
„So, das wäre erledigt“, sagte er zu sich selbst, während er den Gleiter aufschloss und die Akzentasche auf den Rücksitz warf, „jetzt kommt das nächste. Elemente, ich arbeite mich wirklich ins Burnout für dieses Volk!
Aber ich kann nicht zulassen, dass dieser Tr'Kaleh einfach so mir nichts, dir nichts diese Konferenz mit den Klingonen veranstaltet, unbeaufsichtigt!
Da muss ich mir jetzt selbst mal die Hände schmutzig machen. Das ist zu wichtig alsdass ich das irgendeinem meiner fliegenden Affen überlassen kann.“
Er aktivierte einen Holoemitter, der ihn binnen einer Sekunde in einen stattlichen Rihannsu verwandelte, in der Uniform von Tr'Kalehs Leibgarde.
Tr'Kaleh kannte zwar seine Männer allesamt – dies jedoch würde nicht verhindern, dass der fragliche Mann, in dessen Gestalt Rul sich gewandelt hatte, zum Tage der Konferenz auf seltsame Weise verschwunden und durch Rul ersetzt sein würde.
NRPG nächstes mal mit dem richtigen account :sleepy: :uff:
|
|
|
| ISDA - Abschlußlog - NPCs |
|
Geschrieben von: Sareth - Nov-Sun-2018, 02:49 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
|
 |
*** Unbekannter Ort im Rihannischen Reich / Terrorzelle der "Reinen Rihannsu" ***
Die unterirdische Caverne hallte wider von einer zornigen Stimme und dem dumpfen Geräusch eines Schlages. "Du hast total versagt, Mann! Total!!!"
"Es war... deine ... verdammte Idee!" röchelte ein Rihanha mittleren Alters, dessen aus der Nase tropfendes Blut sich mit der Feuchtigkeit des Bodens zu einer glitschigen Flüssigkeit mischte, durch die ein achtbeiniges Tier huschte. "Sokar war die beste Option, er war--" Ein weiterer Faustschlag ließ den Rihanha zusammen sacken.
"Ich habe eine halbe Million verloren! Für das verfluchte neue Shuttle und all die kleinen Gefälligkeiten, die mich das Ding gekostet hat!" schnauzte eine robust gebaute Romulanerin, der das linke Ohr fehlte. "Wir haben gute Leute an Bord der Ganelax verloren! Und wofür das alles? Dieser Volksverräter Tr'Kaleh ist IMMER NOCH im Amt und die Havrannsu schmarotzen IMMER NOCH an seinem Hof und überall herum! Ich hätte die Sache selbst in die Hand nehmen sollen, anstatt auf einen degenerierten Vulkanier zu vertrauen!"
Einer ihrer Begleiter riss den hustenden Rihanha hoch. Er zwinkerte gegen ihm in die Augen tropfendes Blut und Schweiß. "Ich schwöre, Lhhei Mi--"
Die Frau hatte ihren Dolch gezogen, dessen blanke Spitze nun auf den Hals des Versagers zielte. "Ich will kein Wort mehr von dir hören. Ich will nichts mehr von diesem Problem hören, hast du verstanden? Schaffe diese Zeugen aus der Welt, wie ist mir egal! Und zwar, bevor sie NOCH irgendwer befragt!"
*** Einige Tage später / Ch'Rihan / Palais des Prätors ***
Turan tr'Kaleh lehnte sich mit einem leisen Seufzer in die mit grüngoldenem Brokat bezogenen Kissen des Diwans zurück und nippte an dem Glas exquisiten Weines. "Ich habe mich verkalkuliert, nun gut," sagte er, als der edle Tropfen seine Magenwände umkleidet hatte. "Ich habe Rewdak tr'Kovath immer für einen meiner besten Männer gehalten. Für den Einzigen, der diesen ... delikaten Auftrag zu meiner Zufriedenheit ausführen könnte. Aber ... vielleicht war er zu lange hinter feindlichen Linien, hat sich zu lange daran gewöhnt, weitestgehend tun und lassen zu können, was ihm beliebte. Bedauerlich." Er schenkte seiner neben ihm lagernden geheimen Mätresse nach und streichelte ihr über die nackten Schultern.
"Vielleicht hat er auch einfach den Spaßfaktor an der Sache zu hoch bewertet. Ich habe dir immer gesagt, ein Mann, der zu viel Spaß daran hat, Knochen zu brechen und Blut spritzen zu sehen ist niemand, der in die Höhle des Löwen geschickt werden sollte."
"Du hattest Recht, Sareth. Wie immer." Der Prätor lächelte.
"Nicht immer. Es ist nicht nötig, dass du mich mit solchen Platitüden umgarnst," gab sie zurück. "Was wirst du jetzt tun mit Rewdak?"
Turan warf einen Blick aus dem Panoramafenster, hinter dem die Lichter des nächtlichen Ra'tleifih strahlten. "Nichts." Er griff nach einem Padd, das auf dem Beistelltisch lag, aktivierte es und hielt es ihr hin.
"Die ISS Choctaw ist beim Warpaustritt mit einer alten Subraummine kollidiert?" las sie und hob ungläubig die Brauen.
"Das scheint mir ...."
"Ein glückliches Zusammentreffen der Elemente," vollendete der Prätor mit einem hintergründigen Lächeln. "Gewisse Fügungen sollte man nicht hinterfragen, wenn sie einem die Arbeit abnehmen."
"Wenn es sich um Fügungen handelt."
Er legte einen Finger auf ihre Lippen. "Die Zeit wird kommen, da ich die Kinder Eisns, Rihannsu und Havrannsu, aus der terranischen Umklammerung befreien und in eine glorreiche Zukunft führen werde. Er wird kommen, Sareth. Ich habe einen langen Atem."
*** Terra / New Berlin / Kanzleramt / Büro des Großkanzlers Van Malnen ***
"Wieso ist dieses abscheuliche Machwerk immer noch hier?" Van Malnen zeigte schnaubend auf ein Gemälde, das den verstorbenen Imperator in jugendlicher Heldenpose zeigte. "Das ist keine Kunst, das ist schlechter Geschmack! ich habe gesagt, das muss weg!"
"Jawohl, Exzellenz!" beeilte sich die gerade im Dienst befindliche Untersekretärin zu versichern. "Ich nehme es sofort ab!"
"Jetzt nicht! Ich habe gleich einen Termin!"
"Jawohl, wie Sie befehlen, Exzellenz!" Die Sekretärin verbeugte sich und strebte rückwärts aus dem Büro, wie es Sitte am kaiserlichen Hof gewesen war.
Ein weiteres idiotisches Relikt, das ich abschaffen werde, dachte der Großkanzler und fingerte in der Schreibtischschublade nach seiner Tablettendose. Noch immer hatte er die Nachwirkungen der Giftattacke des letzten Großinquisitors nicht völlig überstanden. Tagelang hatte er zwischen Tod und Leben geschwebt - es war ein hart erkaufter Sieg gewesen über die Kirche. Aber immerhin: ein Sieg. Und den gedachte er sich nicht so bald wieder aus nehmen zu lassen. Er würde darauf achten, dass der nächste Großinquisitor eine zahme Ratte war, die ihm aus der Hand fraß... Zuviel Ambitionen waren nicht gut für dieses Amt...
Der altmodische Gong läutete und aus dem Zimmer seines Adjudanten erreichte ihn die Meldung, das sein avisierter Gast eingetroffen war. Van Malnen aktivierte das Transporterpad in seinem Büro und die um seinen Schreibtisch angebrachten Sicherheitskraftfelder. Natürlich durchliefen alle Transfers alle nur erdenklichen Sicherheitsfilter - aber bekanntlich war das Verbrechen der Sicherheit oft einen Milllimeter voraus. Das hatte man ja jüngst bei Imperator Augustus bemerken müssen, dieses bedauerliche Problem...
Aus dem Transporterflirren schälte sich eine hochgewachsene, hagere Gestalt in klerikalem Gewand.
"Hochwürden LaSalle! Ich grüße Sie."
Der Mann nickte knapp. Seine eisgrauen Augen blieben unbewegt. "Ich nehme an, Sie wollen mich wegen des anstehenden Konklaves zur Wahl des neuen Großinquisitors sprechen?"
"Die Wahl, ja.... Aber das ist letztendlich nur ein kleiner Stein im gewaltigen Mosaik der Erneuerung des Reiches. In den letzten Jahrzehnten hat eine ungünstige Konkurrenz zwischen Inquisition und Flottensicherheit das Vorankommen unseres Imperiums behindert. Der verehrte Großinquisitor Constantius - Friede seiner Seele - war zu alt und unbeweglich, um die Zeichen der Zeit zu erkennen." Van Malnen beobachtete LaSalle sehr genau, doch sein Gegenüber zeigte keinerlei erkennbare Regung. Und so sprach er weiter von den Plänen, die Flotte zur führenden Macht im Imperium zu erheben und die Inquisition in ihren Dienst zu stellen - und dem Mann, der ihm dabei half, zum höchsten Amt innerhalb dieser neuen Behörde zu verhelfen...
"Das Konklave, Hochwürden LaSalle, ist ein antiquiertes Spielchen für alte Männer. Aber die Zukunft des Imperiums gehört tatkräftigen Geistern wie mir - und Ihnen."
...
(>> Damit ist der Anschluss zur Hintergrundsituation in unserer ersten Spiegelstaffel von 2006 hergestellt. Damals gab es keinen Imperator, die Macht im Imperium hatte der Großkanzler. Die Inquisition unter der Führung von Großinquisitor Rufus LaSalle unterstand der Flotte. Admiral Sareth t'Khellian war an Bord des neuen Flaggschiffes ISS Saipan, um dieses im Einvernehmen mit Prätor tr'Kaleh zu stehlen. Beider Ziel war die Unabhängigkeit des Rihannischen Reiches, die sie mit der Kontrolle über das neu entdeckte Wurmloch in den Deltaquadranten untermauern wollten.<<)
|
|
|
| Friedensinitiative II - Log 2 - Lhoal |
|
Geschrieben von: Turan - Oct-Wed-2018, 08:21 PM - Forum: *** Ch'Rihan ***
- Keine Antworten
|
 |
*** Ch'Rihan / Ra'tleifih***
Die Ankündigung Prätor Tr'Kalehs, offizielle Friedensverhandlungen mit dem Klingonischen Reich zu eröffnen, hatte sprichwörtlich eingeschlagen wie eine Bombe. Dabei waren die Reaktionen im Rihannischen Reich eher erwartungsvoll. Die meisten Bedenken schienen in der Föderation zu wachsen, wo sich Politikwissenschaftler Sorgen über eine plötzliche Machtverschiebung in der Galaxis und die Sicherheit der Föderation im Allgemeinen und Besonderen machten. Während Tr'Kalehs und Kanzler Kvorags Spezialabgesandte über einen neutralen Ort für das historische Gipfeltreffen verhandelten, tagte der Sicherheitsrat der Föderation auf Vulcan.
Hdaen tr'Khellian, Sohn der Föderationsadmiralin Sareth t'Khellian, stieg am zentralen Luft-Boden-Terminal der Hauptstadt aus und war einigermaßen froh, wieder rihannische Luft schnuppern zu können, nachdem ihm auf dem Rückflug aus der Föderation ein Handelsvertreter von Bolarus mit allen möglichen Horrorszenarien 'unterhalten' hatte, wie dieser Friedensschluss den intergalaktischen Frieden zerstören würde.
Der Zentralbahnhof wurde in Kunstführern als Paradebeispiel rihannischer Architektur gelobt. Über den Gleisen der Schwebebahnen spannte sich eine kathedralengleiche Strebewerk mit kunstvollen ornamentalen Verzierungen. Anders als in den Verkehrsknotenpunkten der Föderation hingen keine Werbeholos für Speisen, Technik oder Mode in jedem nur erdenklichen Winkel, die den Passagier in sämtlichen Sprachen mit einer musikalischen Kakophonie empfingen. An den Stirnseiten des Zentralbahnhofs hingen lediglich die großen Banner mit den rihannisch-havrannischen Hoheitszeichen. Zwischen den Streben auf den Bahnsteigen forderten Slogans zu moralischem und gesetzestreuen Verhalten auf, und an den Längsseiten prangten zwei überlebensgroße Gemälde mit dem Konterfei des Prätors.
Hdaen zeigte seinen Passierschein an den Kontrollen vor und durchquerte die Sicherheitsgates, die auf Waffen und Sprengstoff abtasteten. Im Atrium bereitete eine Erzieherin ihre aufgeregte Vorschulklasse auf die erste Reise mit der Schwebebahn vor. Noch etwas unbeholfen salutierten die Kleinen, als sie Hdaen in seiner Kadettenuniform sahen. Der junge Mann bemühte sich, nicht zu grinsen, sondern statt dessen respektvoll den Gruß zu erwidern. Auf der gegenüberliegenden Seite schleppte der Sicherheitsdienst gerade einen Betrunkenen ab, der sich lautstark über die Treulosigkeit der Frauen beschwerte.
In eine der im Feierabendverkehr unvermeidlichen Schlangen vor den Ticketschaltern reihte auch Hdaen sich ein, um sich einen Transferschein für die Vorortschwebebahn auf sein persönliches Padd laden zu lassen, während gleichzeitig eine Überprüfung der Personalien stattfand. Ein junger Bursche vor ihm, bei dem die Sicherheitsprüfung offenbar zu einem nicht wünschenswerten Ergebnis geführt hatte, trat gegen das Schalterterminal, wurde dabei Hdaens ansichtig und begann gegen die 'Rundohren und sonstiges Pack' zu motzen, die an allem Schuld seien. Für einen Moment sah es aus, als wolle er sich mit einer Prügelei Luft machen - aber schon war der Sicherheitsdienst zur Stelle. Hdaen blickte dem Rabauken hinterher. Beim Abflug in San Francisco hatte ihn ein Terraner wegen seiner romulanischen Uniform als Verräter angemacht... Ein Sicherheitsmann war da nicht gewesen; Hdaen hatte ihm ein blaues Auge verpasst.
Eine knappe halbe Stunde später stieg Hdaen im noblen Vorort, wo das Anwesen seines Onkels Senator Lhoal tr'Khellians lag, aus der Bahn und legte die letzte Strecke zu Fuß zurück. Die Sonne ging gerade unter und am dunkler werdenden Himmel zeichnete sich hinter einem Purpurschleier die Silhouette Ch'Havrans ab. Lhoal empfing seinen Neffen selbst. Schließlich war das ein ganz gewöhnliches Familiendinner und kein Staatsakt, wozu manche seiner Amtskollegen selbst die kleinste Sache aufbauschten, nur um Prunk und Protz zur Schau zu stellen.
"Ich soll dich grüßen von meiner Mom und von Charlie! Alle sind in heller Aufregung wegen der Sache mit den Klingonen, das kann ich dir sagen!" Sie traten in den Vorraum des Hauses, wo ein Bediensteter den Ankömmling mit Wasser zum Händewaschen und einem Erfrischungstrunk erwartete. "Charlie sagte, er würde für sein Leben gerne mitkommen und auf den Flohmärkten im Tov'kora-Distrikt nach alten Navigationsgeräten fahnden!"
"Ah... ich hörte, er muss für seine Sammlung bald ein neues Haus mieten?"
...
Später am Abend saßen Melissa, Lhoal und Hdaen nach einem leichten Abendessen auf der Terrasse.
"Lhoal, Mom ist etwas besorgt, weil du den Prätor auf der Reise begleiten sollst..." rückte der junge Mann nach einer Weile heraus.
"Das bin ich auch." Melissa legte die Hand auf Lhoals Arm, und er wandte sich ihr mit einem Lächeln zu.
"Dafür gibt es keinen Grund. Tr'Kalehs Sicherheitsabteilung ist so gut, dass nicht einmal ein Moskito sich nähern kann, ohne dass sie ihn abfangen, dass wisst ihr beide doch."
"Ja, darum geht es nicht. Mom meint... sie denkt..." Hdaen fehlten entschieden die Worte, um möglichst höflich zu umkleiden, was die Sorgen seiner Mutter waren.
Lhoal holte tief Atem. "Sie denkt, ich halte das alles nicht aus und erleide einen Nervenzusammenbruch, wenn ich hautnah mit Klingonen konfrontiert werde. Ist es so?" Ehe Hdaen oder auch Melissa etwas sagen konnten, war er aufgestanden und an die Brüstung der Terrasse getreten. Unter ihm umschwirrten die Glühwürmchen die duftenden Kaverienbüsche.
"Lhoal..."
"Es geht mir gut und ich bin kein geistesschwacher Klinikpatient. Ich habe die Order, den Prätor zu begleiten und das will und werde ich tun. Gerade weil ich diese Erfahrungen gemacht habe!" Er starrte noch immer in den dunklen Garten hinunter und verfolgte den Tanz der Glühwürmchen, als wolle er einen wissenschaftlichen Traktat darüber schreiben.
Melissa tauschte einen Blick mit Hdaen. Wenn es nur diplomatische Gespräche mit dem Kanzler oder anderen Mitgliedern des Rates gewesen wären. Aber gleich der erste Programmpunkt, den der Prätor ausgehandelt hatte, war die Rückführung der Gebeine gefallener Rihannsu gewesen - und eine kleine Zeremonie auf K'Muna. "Es ist unverantwortlich von Tr'Kaleh!" murmelte Melissa mit unterdrücktem Zorn. "Wie kann er Lhoal sowas zumuten, verdammt!" In diesem Moment schien sie wieder das fünfzehnjährige Hacker-Kid zu sein, das von der Crew der Saipan aufgelesen worden war.
Lhoals feine Ohren hatten ihre Worte trotz allem gehört. Jetzt drehte er sich um. "Ich begleite Turan - und damit ist diese Diskussion beendet," erwiderte er ungewohnt barsch. "Ich hoffe, ihr habt noch andere Gesprächsthemen für den Abend? Sonst ziehe ich mich in mein Arbeitszimmer zurück."
![[Bild: Lhoal-klein.jpg]](http://www.uss-saipan.de/USS-Saipan/Lhoal-klein.jpg)
|
|
|
| ISDA Log 63 Vandenberg |
|
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Oct-Sat-2018, 09:33 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
|
 |
ISS Picard / Brücke
Vandenberg schüttelte den Kopf. Er hatte von je her VanZandt für einen Cretin gehalten. Aber das hier?
Va: Eines muss der Neid Ihnen lassen, Van Zandt. Sie haben es tatsächlich geschafft, den letzten Rest Raffinesse aus sich selbst heraus zu prügeln. Macht so etwas eigentlich Spaß?
Van Zandt wies grinsend auf von Rabenstein.
VZ: Zumindest gebe ich mich nicht mit verweichlichten, pafümierten Bischöfen ab, wie Sie, Vandenberg. Hat er Ihnen die Beichte abgenommen, bevor der Spaß hier los ging?
Va: Sie wissen nicht einmal was eine Beichte ist, Sie Utensil.
Haddus musste lachen und erntete dafür ein groben Schlag mit einem Elektrostab. VanZandt trat dicht an Vandenberg heran.
VZ: Sie scheinen ja mit allen Ihren Spaß gehabt zu haben.
Va: Und Sie mein Bester machen mir ebenfalls Spaß.
VZ: Ach ja?
Va: Sie sind so hässlich, Sie könnten ein bajoranisches Kunstwerk sein.
VZ: Bürschchen ich werde dir…
Va: Sie werden was? Einem Befehl von DeRaaf zu wider handeln? Nur zu! Ihrer Exekution im Agoniestimulator würde ich dann nur allzu gerne beiwohnen.
VanZandt holte aus, seine Faust wurde von Vandenberg jedoch abgefangen. Vandenberg donnerte den Cornel an.
Va: Sie haben Ihre Befehle, Kerl. Also führen Sie Sie auch aus!
VanZandtschrie vor Wut auf und riss seine Waffe hoch.
VZ: Ahhh ich werde…
Mehrere Soldaten hatten ebenfalls ihre Waffen erhoben, als von der Tür plötzlich eine Stimme donnerte. Befehlsgewohnt, hart und trotz der Störungen, welches aus dem Wand- Kom drangen, deutlich als jene von DeRaaf zu erkennen.
DR: Was dauert da so lange, VanZandt? Ich dachte, ich hätte mich deutlich ausgedrückt? Keine Spielchen!
VZ: Nun Sir, ich dachte…
DR: Fürs Denken sind Sie heute nicht hier. Erfüllen Sie Ihren Auftrag, Jetzt!
Mit einem lauten Knacken wurde die Verbi. Haddus, noch etwas außer Atem, klatschte.
Ha: Na? Hat unser Cornel eins drauf gekriegt? Wa der Junge unartig?
Wieder wurde Haddus von einem Elektroschock getroffen. Doch dieser schien ihn diesmal nicht mehr zu stören.
Ha: Hahaha, habt Ihr nichts Besseres drauf?
VanZandt war nahe an einem Herzinfarkt. Doch Befehl war Befehl. Also wandte er sich an seine Männer.
VZ: Was gibt’s da zu grinsen? Schafft die ganze Bande von Bord.
Eilig trieben die Soldaten die Gefangenen zusammen. VanZandt wandte sich jetzt an Sokar, dem man soeben Metallbänder als Fesseln anlegte
VZ: Eines noch, Du abgehalfteter Möchtegern-Terrorist. Was Meister Vandenberg über Deinen Sohn sagte, habe ich gehört. Ja, es könnte war sein. Eventuell dient dein Sohn ja in einer imperialen Einheit? Wäre das nicht ein guter Witz? Oh ja, ein guter Witz!
VanZandt lachte wiehernd, lachte um zu strafen.
|
|
|
|