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| ISDA Log 60 Vandenberg |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Oct-Sat-2018, 09:03 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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ISS Picard / Brücke
Vandenberg betrachtete sich die Szene angelegentlich. So wie er VanZandt kannte, würde er nicht lange fackeln und allen Widerstand aus dem Weg räumen. Aber noch hatte man etwas Zeit. Von Rabenstein hatte sich, scheinbar gemächlich, neben Vandenberg begeben. Er wies mit dem Kinn auf die Szene auf dem Überwachungsscreen.
Ra: Eines muss man Ihren Kollegen lassen. Gründlich sind sie.
Va: Das sind nicht unbedingt meine Kollegen.
Ra: Ahhh, nennt man das jetzt so? Übrigens, danke dass Sie mich so schön im Stich gelassen haben.
Va: Ich habe Sie nicht im Stich gelassen. Im Gegenteil, ich habe eventuell für unser Überleben gesorgt.
Ra: Indem Sie sich in ein Shuttle verzogen haben?
Va: Nein, indem ich dort eine gewisse Verschlüsselungsanlage benutzt habe, um gewisse Dinge weiter zu geben.
Ra: Ich verstehe. Dann hoffe ich, dass der Adressat dieser Informationen die richtigen Schlüsse zieht.
Va: Oh wir werden sehen.
Ra: Darf ich fragen, wer der Adressat dieser Informationen war?
Va: Der neue Leiter der Flottensicherheit. DeRaaf.
Von Rabenstein bekreuzigte sich.
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Ortswechsel:
ISS Picard, Deck 4, im Gang zum Maschinenraum.
Das Stöhnen von Verwundeten Crewmitgliedern der Picard hallten durch den Gang, gemischt mit dem Zischen schwerer Fusionsphaser und dem dumpfen Dröhnen von Sprengschneidern. Es roch nach Blut und verbrannter Elektronik.
Eine schwer gepanzerte Gestalt blieb neben einem blutigen Haufen stehen, welcher vor einigen Sekunden noch ein Ensign der Picard gewesen war und senkte seine Schnellfeuer-Projektil-Waffe.
Cornel VanZandt öffnete das Visier seines Sturmhelms und wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht. Der Widerstand war heftiger als gedacht und das ärgerte ihn. Ein Offizier eilte soeben herbei. Sein Gesichtsausdruck verhieß nichts Gutes.
VZ: Lt. Carson?
LC: Sir, die Raven schickt ein weiteres Shuttle.
VZ: Wurde auch Zeit. Mir gehen hier langsam die Männer aus.
LC: Admiral Jellicoe meinte, die Raven wäre in etwa 20 min in Feuerreichweite. 1 oder 2 Treffer der Hauptbatterien der Raven müssten genügen, um die Hauptenergieversorgung der Picard zumindest temporär auszuschalten.
VZ: Ich lasse mir hier doch nicht den Arsch wegballern. Team 1 soll sich beeilen.
LC: Aber Sir, Team 1 stößt noch immer auf erheblichen Widerstand. Wir haben bereits 3 Mann verloren.
VZ: Die Kontrolle über den Maschinenraum ist eine absolute Notwendigkeit. Setzen Sie eben MBSGs ein.
LC: Aber Sir, mobile Barion Sweep Generatoren vernichten alles organische…
VZ: Darum sollen Sie sie ja auch einsetzen.
In diesem Augenblick trat eine Person an VanZandt heran. Es war CoS Quinn.
Qu: Ich protestiere. Wir haben es hier schließlich mit Crewmitgliedern der Picard zu tun. Mit wem soll ich das Schiff bemannen, wenn Sie…
VZ: Quinn, Sie können es wohl nicht erwarten, Ihre Belohnung zu erhalten? Lt. Carson!
Qu: Ich bin eine loyale…
Quinns Worte gingen im Geratter von Carsons Schnellfeuerwaffe unter. VanZandt schüttelte den Kopf.
VZ: Es war uns ein Vergnügen, mit Ihnen Geschäfte zu machen Lt. Com.
VanZandt stieg über Quinns zerfetzte Leiche und wandte sich an Carson.
VZ: Die Befehle sich eindeutig. Dekontaminierung, vollumfänglich.
LC: Ich verstehe, Sir.
Carson sprach in seinen Kommunikator und 2 min. später schleppten 2 Mann ein kanisterförmiges Gerät herbei, richteten es auf den Gang aus und aktivierten dann das Gerät, welches mit einem hohen Sirren startete.
VZ: Alles raus hier!
Ein grünlicher Strahl wurde von dem Kanister abgestrahlt, dann setzte sich das Gerät in Bewegung und begann den gesamten Korridor auszuleuchten. Als an die erste Biegung des Ganges kam, sprangen 2 Männer der Picard-Crew hervor und zielten auf den Kanister. Doch bevor sie feuern konnten, erwischte sie das grünlich leuchtende Feld. Die Männer verdampften förmlich.
VZ: Sehr gut. Lassen Sie weitere MBSGs einsetzen. Geben Sie außerdem an unsere Einheiten Fusionsphaser aus. Und dann auf zum Maschinenraum. Keine Gefangenen!
Ein Surren ertönte. VanZandt zog entnervt seinen Kommunikator hervor. Er blickte auf die codierte Nachricht, dann fluchte er laut vor sich hin.
VZ: Diese….Lt. Carsons. Neue Befehle!
LC: Und die wären, Sir?
VanZandt hielt Carson den Kommunikator vor die Nase. Was Carson da las, konnte er fast nicht glauben:
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Von: Büro Leitung imperiale Flottensicherheit.
An: VandZandt, Rupert
Änderung der Sekundärziele der Operation Hugin,
Folgende Personen sind in Gewahrsam zu nehmen und auf die ISS Raven zu überführen:
Von Rabenstein, Richard
Vandenberg, Robert F.
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Folgende Personen sind fest zu nehmen, zu immobilisieren und auf den Hochsicherheitstransporter ISS Choctaw zu überführen. Die Personen sind lebend zu transferieren. Jeglicher Widerstand ist zu brechen. Freigabe von Zwangsmaßnahmen bis Stufe 6:
Sokar, Vulkanier nebst pers. Sklavin
Kaiser, Adolf
Tr´ Kovath, Mahan
1 weiterer Romulaner aus Sokars Umfeld
Gez. DeRaaf, F.
Leiter der Flottensicherheit
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LC: Scheiße!
VZ: Das können Sie laut sagen. Und jetzt bewegen Sie Ihren Hintern und bereiten Sie die Ankunft von Team 3 vor. Ich werde dann persönlich diese Vögel auf der Brücke festnehmen. LOS JETZT!
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| ISDA Log 59 Haddus |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Oct-Fri-2018, 05:10 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (3)
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========== Auf der Brücke der Picard etwas vor den letzten Ereignissen ==========
Haddus hatte alle Hände voll zu tun.
Mehr, als er eigentlich hätte tun wollen, zumal er jetzt auch noch den guten Sokar davon hatte abhalten müssen, das ganze Schiff hochgehen zu lassen.
OK, es hatte sich herausgestellt, daß sein ursprünglicher Plan, die Krähe auszutauschen, schiefgelaufen war, was äußerst ärgerlich, aber, wenn er die neuesten Entwicklungen auf Terra analysierte, eigentlich nur logisch war.
Der Großkanzler hatte offenbar BEIDE, den Imperator und den Großinquisitor beseitigt oder beseitigen lassen und hatte nun natürlich kein Interesse mehr daran, noch irgendwelche Konkurrenten oder gar potentielle Nachfolger auf dem Stuhl der Inquisition zu sehen. Es sollte zwar eine Kongretation der Inquisitionsoberen geben, um sich ein neues Oberhaupt zu wählen, und da hätte der gute Rabenstein möglichweise einen chancenreichen Kandidaten abgegeben, aber der Großkanzler wollte möglichst alles daran setzen, nur einen Kandidaten in das Amt zu bekommen, den er kontrollieren konnte.
Und wenn man sowieso beschlossen hatte, daß ganze Schiff sammt kompletter Besatzung zu opfern, dann wäre ein Austausch völlig unnötig geworden.
Offiziell handelte man sowieso nach der Devise: Wir verhandeln niemals mit Terroristen!
Was die Besatzung der Picard betraf, so hatte er es geschafft, wieder Ruhe einkehren zu lassen.
Es hatte unter den 180%igen erheblichen Widerstand gegeben, aber er hatte den Rest der Crew mit Hilfe von Rabensteins überzeugenden Argumenten dann doch auf ihre Seite bringen können. Dadurch war es gelungen, wenn auch mit dem Verlust von 21 Leuten, den Widerstand der Imperiumstreuen zu brechen. Drei saßen in Zellen, Einige hatten versprochen, sich seinem Befehl unterzuordnen, denn auch sie hatten wohl begriffen, daß sie mit geopfert würden, was immer auch komme.
Dann war da noch Sokar. Es hatte schon einige Mühe gekostet, ihn wenigstens zunächst von seinem Vorhaben abzubringen, das ganze Schiff und damit die halbe imperiale Flotte zu sprengen.
Er, Haddus, hatte keinen Bock drauf, so einfach mal ins Gras zu beißen, ohne wirklich von dem Erfolg was zu haben. Und außerdem hatte er durchaus vor, steinalt zu werde.
Seine Vorfahren waren alle in hohem Alter in die Ewigen Jagdgründe eingegangen, und er gedachte, es denen gleichzutun. Außerdem wollte er durchaus auch noch etwas Spaß haben, was aber schwierig werden konnte, in Anbetracht der Lage, in der er sich derzeit befand.
Und dann war da noch das Problem Vandenberg.
Der Mann war verschwunden. Er hatte sich mit einem Ort-zu-Ort-Transport an einen unbekannten Ort gebeamt, der allerdings innerhalb der Picard liegen mußte, denn erstens gab es draußen keine Schiffe, auf die er sich hätte beamen können, und zweitens war der Schutzschirm auf voller Leistung, was einen Beamvorgang unmöglich machte.
Wegen der Kämpfe zwischen den Besatzungsmitgliedern hatte er zunächst nicht nach ihm suchen lassen können, jetzt aber wurde es Zeit, ihn zu finden, wobei Haddus, wie im Fall Rabensteins, darauf baute, daß er inzwischen zur Vernunft gekommen sei und mit ihnen kooperieren würde, denn das war die einzige Chance, die sie noch hatten, ohne sich selber in die Luft zu sprengen.
Auf Grund diverser Ort-zu-Ort-Transporte gab es auf dem Schiff keine Möglichkeit mehr, seinen Sprung nachzuverfolgen. Haddus überlegte scharf, wo der wohl sein könnte, und äußerte das auch gegenüber den auf der Brücke Anwesenden.
Und es war Sokar, der sofort den richtigen Schluß zog: Er wird an Bord seines Shuttles sein, das sich im Hangar 2 befand. Sicherlich baute er darauf, daß die Sperren irgendwann ausfallen könnten und er dann das Schiff verlassen konnte, wohin auch immer.
Haddus nickte: „Das ist logisch! Warum bin ich nicht gleich darauf gekommen?“
Er ging zum Com: „Rewdak! Schlepp deinen erschlafften Body in Richtung Hangar 2 und schaue mal in die Dose Vandenbergs. Es könnte gut sein, daß dieser Herr uns klammheimlich verlassen möchte, sollten die Schutzfelder zusammenbrechen. Sollte er da sein, sammelt ihn auf und bringt ihn her!“
Rewdak nahm das zur Kenntnis und griff sich zwei weitere Jungs und machte sich auf den Weg.
Und wenige Minuten später standen sie vor dem Shuttle. Von außen konnte man nicht erkennen, ob sich Vandenberg drinnen aufhielt, aber die Tür ließ sich nicht öffnen, was immer sie versuchten.
„Der hat die Türen von innen her verklemmt oder mechanisch gesperrt, denn grundsätzlich müßten unsere Codes reichen, um die Klappe zu öffnen.
Rewdak nickte und klebte einen Sprengsatz an eines der Tür-Scharniere. Nachdem sie Deckung genommen hatten, drückte er auf den Auslöser und die Klappe fiel zu Boden.
Rewdak hechtete hinein und machte auf dem Boden eine sehenswerte Kür, was aber unnötig war, da Vandenberg mit erhobenen Händen unbewaffnet dastand.
„Sie möchten mich festnehmen, meine Herren? Walten Sie Ihres nicht befugten Amtes!“
„Halt die Klappe, Alter! Du sollst sofort mit auf die Brücke kommen. Captain Haddus … äh … Kaiser braucht dich da.“
„Captain Haddus? Soso. Als hätte ich dieses nicht geahnt. Und der ist jetzt Captain?“
„Red nicht so viel, sondern schwing die Tentakel! Du wirst da gebraucht. Ich weiß zwar auch nicht wofür eigentlich, aber mein Befehl lautet so. Also mal etwas zügig, wenn ich bitten darf!“
Man merkte Vandenberg an, daß Rewdak für ihn die Ausgeburt eines ungebildeten Primitivlings nur knapp oberhalb einer Amöbe darstellte, aber er war auch intelligent genug zu erkennen, daß er momentan folgen mußte.
Er rechnete sich doch noch eine, wenn auch geringe, Chance aus, das Schiff wieder unter seine Kontrolle zu kriegen und dann vielleicht zu einem Deal mit dem Großkanzler zu kommen, und sei die Chance auch noch so gering.
========== Kurz darauf war er auf der Brücke ==========
Vandenberg grinste süffisant: „Ah, unser guter Acting-Captain Haddus. Keine schlechte Karriere von einem kleinen minderbemittelten Mörder und Räuber zum Captain des besten Sternenschiffes des Imperiums.”
Haddus grinste ihn an: „Schön, Sie wiederzusehen, mein Herr.
Ich dachte mir mal so, daß ein Absetzen von der Front irgendwie ein Akt sei, der Ihnen doch eigentlich fremd sein sollte? Wo Sie doch so ein tapferer Kämpfer für Recht, Ordnung und Imperium waren?
Aber wie würde es Rabenstein jetzt sagen, wenn er anwesend wäre? ‚O tempora, o mores!‘ So ein paar Zitate sind auch bei mir hängen geblieben. Und Latein hört sich ja doch viel intelligenter an als dummes Standard.
Aber wie es das Schicksal so spielt, brauchen wir auch Ihre Expertise, wenn wir haben da draußen ein echtes Problem!“ Dabei wies er auf den Schirm, auf dem schwer gepanzerte Kampfshuttles die Picard umschwärmten, wie Wölfe ein wehrloses Rind.
Vandenberg stutzte kurz: „Das größere Schiff ist die ISS Matterick, die Privatyacht Admiral Jellicos. Ein schwer gepanzertes Schiff mit Platz für mindestens 20 Spezialkräfte mit voller Ausrüstung.
Und nach meinen Informationen wird das mit Sicherheit von Cormel VanZandt kommandiert, der bei uns den Spitznamen ‚The Desinfector‘ trägt.
Und wie es der Name schon andeutet, ist er ein echter Spezi in diesen Sachen. Und er ist höchstens bei seinen Goldfischen zartbeseitet!“
Der OPS meldete: „Sir. Unsere Schilde liegen bei 98%. Da werden die so schnell nicht durchkommen.“
Vandenberg grunzte: „Aber es wird der Moment kommen, wo es auch nur eine kleine Fluktuation gibt, und genau darauf ist der Kerl trainiert.
Und wenn wir den erst mal an Bord haben, wird es schwierig werden, ihn wieder loszuwerden.“
Haddus nickte: „Ja, wir müssen versuchen, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. Wir haben da ein kleines Attentat auf die Typen da drüben vor. Wir lassen eine Bombe die denen an Bord explodieren.“
Vandenberg stöhnte auf: „Das ist doch genau der Moment, auf den VanZandt wartet. Denn dafür müßt ihr den Schirm für eine Sekunde abschalten. Seid ihr denn völlig bescheuert?“
In diesem Moment heulte ein Alarm.
Der OPS schrie: „Sir, der Schirm ist tatsächlich kurz zusammengebrochen. Mist!“
========== Zur gleichen Zeit wie in Rewdaks Log ==========
„Scheiße!“ brüllte Haddus.
„Scheiße!“ kommentierte Vandenberg das Geschehen.
Das einzig Gute war, daß eines der großen Kampfshuttles sich gerade direkt vor ihrem Schiff in seine Moleküle auflöste.
Aus dem Com hörte man Mahans Stimme: „Klasse! Eines weniger! Das Bömbchen wird sie hoffentlich….“
Vandenberg zischte: „Ihr hättet die Bombe wenigstens an Bord der Matterik plazieren können, ihr Hirnis!“
Der OPS brüllte: „Eindringlingsalarm! In Hangar zwei war die ISS Matterik aufgeschlagen. Hatte dabei etwas ruppig die Wände demoliert und klappte gerade hinten die Schnauze auf. Die Kamera zeigte die schwer gepanzerten Cracktroops mit voller Ausrüstung aus dem Shuttle springen und sich den Zugängen nähern.
Diese waren zwar alle versperrt und auch baulich recht solide gearbeitet, aber dem Material, was diese Jungs bei sich hatten, würden die keine Minute standhalten.
Haddus ließ alle Zugänge und Korridore durch Kraftfelder sperren, was ihnen das Ausschwärmen über das Schiff zumindest erschweren würde. Und dann ließ er in allen Bereichen die gesperrten Waffenkammern öffnen, damit sich die Crew bewaffnen konnte, und das nicht nur mit kleinen Handphasern.
Die Bordkameras zeigten, wie die imperialen Soldaten die Hangartüren schlicht wegsprengten und dann in die Gänge ausschwärmten.
Allerdings waren sie schnell ausgebremst wegen der Kraftfelder, und diese waren für solche Situationen konstruiert, also schon ein echtes Hindernis, selbst für solche Heinis.
Haddus rief ins Com: „Für alle an Bord der Picard. Jeder hat volle Erlaubnis das Feuer zu eröffnen und die Gegner niederzumachen!
Gefangene werden nicht gemacht! Es gibt nur die oder uns!
Denkt immer daran, was für euch davon abhängt, ob diese Scheißkerle siegen oder wir!
Wie war der Wahlspruch der ollen Ostfriesen, wo meine Familie herkommt? ‚Lever dot as Slav!‘
Handelt danach! Es gibt nur die oder uns!“
Sokar betrachtete die Szene auf dem Schirm und kommentierte:
„Es wird euch noch leid tun, daß wir uns nicht gesprengt haben! Vorhin hattet ihr die Chance, sie wirklich alle mitzunehmen.
Leider ist man wirklich nur von Dummköpfen umzingelt."
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| ISDA Log 58 Rewdak und Mahan |
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Geschrieben von: Rewdak Tr'Kovath - Oct-Thu-2018, 10:47 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (4)
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30 Minuten Später im Maschinenraum
„Sie sind komplett übergeschnappt, das klappt nie!“ der Inquisitor machte ein Gesicht als hätte man ihm gerade vorgeschlagen ein magisches Ritual durchzuführen. „Wie wollen Sie das überhaupt anstellen?“
Die romulanischen Brüder feixten um die Wette. „Klar klappt das, hältst du uns etwa für Amateure? Alles was wir brauchen ist Zugang zu einem Transporter, den Rest erledigen wir.“ Mahan hielt dem Kleriker ein Padd hin. „Hilfst du uns jetzt oder nicht?“
„Na schön. Aber wenn Sie es schaffen sich selbst, oder gegenseitig, dabei umzubringen, werde ich nicht für Ihre animi perditi beten, so viel sei Ihnen versichert.“ Er öffnete ein verstecktes Programm und tippte seinen persönlichen Code in das Padd ein, welches Rewdak und Mahan von nun an ermöglichte, die Sicherheitsstufen des Computersystems zu umgehen.
Rewdak tauchte plötzlich hinter dem Inquisitor auf und schob ihn ruppig zur Seite. „Jaja, keine Ahnung wofür du beten willst aber uns nützt es eh nix also mach was du willst. Mahan, ich habe den Chip soweit, stempel‘ mir das Ding jetzt in die Birne und wir können abhauen.“ Mit den Worten gab er Mahan einen kleinen Mikrochip, welcher direkt an Nalae weitergeleitet wurde.
Mit einem kurzen „Stillhalten“ zog diese Rewdaks Kopf zu sich herunter, setzte den Chip auf ein chirurgisches Instrument das aussah wie ein Autoinjektor und rammte ihm selbigen über dem linken Ohr in den Schädel. „Da, Abflug jetzt.“ Übertönte sie dessen lautstarkes Gejammer und schob ihn von sich weg, woraufhin er sich mit Mahan auf den Weg zum Transporterraum machte.
10 Minuten Später
Haddus Stimme erreichte die beiden nur verzerrt über das Intercom. „Ich hoffe ihr seid soweit, wir werden inzwischen von 5 Jägern umkreist und haben 3 Landungsschiffe um uns herum die nur darauf warten, dass unsere Schilde versagen!“ Im Hintergrund war Waffenfeuer deutlich zu hören und Haddus‘ Stimmlage war trotz der Interferenz zu entnehmen, dass die Situation angespannt war.
„Alles klar, die Sprengladung und Rewdak sind bereit, gib uns nur das Zeichen, dann kann es losgehen!“ Mahans Stimme war nicht weniger gepresst.
„Wir werden nur einen Sekundenbruchteil Zeit haben das durchzuziehen, konzentrier dich also“ Rewdak machte sich bereit auf den Detonationsknopf der Bombe zu schlagen, um eine Fernbedienung oder einen Zeitschalter zu bauen hatten sie keine Zeit, sie würden also eine Bombe in der mitte der Detonation auf das Landungsboot teleportieren müssen, während sie eine der terranischen Kampfrüstungen von selbigem herunterteleportierten.
„JETZT!“
Der Funkspruch wäre nicht nötig gewesen, ein dumpfes Rumpeln ertönte durch das Schiff als der Schildgenerator überlud und neu startete, einige Lampen flackerten als Plasmastrahlung das Schiff traf und die schwächer isolierten Leitungen beeinflusste. Rewdak hämmerte auf den Knopf und hörte das Pfeifen des chemischen Zünders kurz bevor der Transporter ansprang und die Ladung auf das Landungsboot brachte.
Nur einen Sekundenbruchteil später materialisierte sich eine Kampfrüstung und ein weiteres, großes, technisches Bauteil mitten im Raum.
„Wofür ist das denn? Machst du jetzt ein Ersatzteillager auf?“ spöttelte Rewdak“
Mahan Grunzte nur. „Kletter mal in deinen Anzug und überlass das ding mir.“ Mit diesen Worten drehte er sich um und riss ein Panel von der Transporterwand.
Rewdak wandte sich der Kampfrüstung zu. Wie erwartet war sie leer, bei der Vorstellung wie ein Imperialer Soldat plötzlich ohne Rüstung aber mit einer Bombe im Raum in einem Landungsboot stand und nicht wusste wie ihm geschieht musste er kurz lachen. Er legte die Rüstung und aktivierte sie, was eine Flut an Symbolen und Textzeilen auf das Helmdisplay zauberte. Er fragte sich schon wie oft der Erdball mit dem Schwert darin über das Display gehen sollte als ein Fehlerton ertönte. „Fehler! Nichtmenschliche DNS erkannt! Notabschaltung aktiviert.“ Nach dem Neustart aktivierte sich der Mikrochip den Nalae ihm gerade eingepflanzt hatte und überschrieb das Betriebssystem des Anzugs, was Rewdak volle Kontrolle über die Funktionen gab.
„Endlich…“ Zischte er, als die Servomotoren ansprangen und er sich das schwere Plasmasturmgewehr von der Hüfte nahm.
Mahan hatte sich inzwischen aus Teilen des Transporters eine rucksackgroße, tragbare Energieversorgung gebaut, welche an den Apparat angeschlossen war den er zuvor in die Kammer transportiert hatte. Als er ihn aufhob erkannte Rewdak was das eigentlich für ein Teil war. Mahan hatte die Schnellfeuerkanone aus dem Shuttle herausteleportiert und in eine schwere, tragbare Version umgebaut.
„Was dauert da so lange, wir haben 2 Sturmtrupps auf dem Schiff, die sich in Richtung Brücke vorarbeiten, beeilt euch gefälligst!“
Das Intercom fing an Funken zu sprühen als ein Phaserstrahl auf die Tür traf und das ganze System überlastete. Rewdak entsicherte sein Sturmgewehr, doch als die Tür sich einen Spalt breit öffnete eröffnete Mahan bereits das Feuer. Die Medizinballgroßen Plasmageschosse schmolzen zuerst die Tür und danach die beiden Imperialen Marinesoldaten dahinter in einen nicht mehr identifizierbaren Haufen Schlacke.
„Gut! Zur Brücke jetzt!“ Rewdak stapfte unbeeindruckt durch die dampfenden Überreste der beiden Soldaten und schlug den Weg zur Brücke ein. Eile war geboten, sie hatten zwar ein Landungsboot zerstört, doch der Schildausfall ermöglichte es den beiden anderen einige Sturmtrupps auf die Picard zu transportieren, bevor sie im Hangar landen und den Hauptteil der Truppen dort ausladen würden.
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| ISDA Joint-Venture-Log 57 - Rabenstein/Nalae/Sokar |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Oct-Tue-2018, 12:10 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (1)
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(von Anke)
*** Wartungsschacht 67-F der ISS Picard ***
Von Rabenstein und Vandenberg krochen seit einer gefühlten Woche durch die Eingeweide des Schiffes. Ab und zu klangen Stimmen, Schüsse und
weitere Geräusche heftiger Auseinandersetzungen zu Ihnen. Richard war sich sicher, dass dies der schlimmste Tag seines Lebens war - wobei noch nicht abzusehen war, was noch kommen würde. Aber allein, dass er hier voller Spuren von Schweiß, Ruß und Schmieröl durch ein nur notdürftig erhelltes Halbdunkel kroch, begleitet von widerlichen Gerüchen, die zwischen heißem Metall, Ammoniak und Jauchegrube changierten war entsetzlich. Ad maiorem Dei gloriam, versuchte er sich abzulenken,konnte dem Gedanken im Moment aber nichts abringen.
"Wenn das so weiter geht, wird Van Malnens Handlanger das Schiff unter Kontrolle haben, ehe wir dieses Depot überhaupt erreichen!"
"Wir müssten es gleich geschafft haben. Es sei denn die Blaupausen für dieses Schiff stimmen nicht mit dem überein, was ich im Hauptquartier gesehen habe," knurrte der Flottenkommissar zurück und pausierte einen Moment.
Richard entledigte sich mit einem Schnaufen seines Oberhemdes. Entwürdigend das Ganze. "Hier müssen mindestens 50 Grad herrschen! Funktionieren denn die Kühlsysteme nicht in diesem 'Stolz der imperialen Flotte'?!"
"Wir sind über dem Wärmeabsorber. - Ah, apartes Tattoo. Sie wollten wohl sichergehen, bei jeder Gelegenheit Ihren Ausweis bei sich zu
tragen?" Vandenberg wies auf das Lilienkreuz auf Richards linker Brustseite.
"Das ist üblich!" fauchte der Inquisitor zurück. "Falls ein Diener der Kirche ohne äußere Kennzeichen auf dem Schlachtfeld bleibt, damit er
mit den entsprechenden Riten bestattet werden kann. - Hier ist die Kreuzung zu 5-L."
"Hervorragend." Vandenberg wischte sich den Schweiß von der Stirn und hustete. "Hier müsste eine Leiter abwärts führen, dann wären wir vor
der Luke zu den Lagerräumen. Also los, keine Müdigkeit vorschützen!"
(von Stella)
*** ISS Picard / Krankenstation ***
Nalae hatte Sokar halb zur Krankenstation tragen oder schleifen müssen. Sie hatten es ziemlich eilig, aber der Vulkanier schien das anders zu sehen!
„Los jetzt mal, rauf auf die Bare“, sagte sie.„Rewdak, du sicherst die Tür!“
Dann verriegelte sie die Krankenstation und hievte den Rest von Sokar auf das Biobett.
„Verdammt, wo ist denn jetzt ein popetrischer Cortikalsensor?“
Nalae merkte, dass sie nicht in Panik und Hast ausbrach und dabei die Krankenstation verwüstete, sondern sich in der Lage wiederfand, zu überlegen, wo sie die benötigten medizinischen Geräte konnte.
Es dauerte nicht lange, da hatte sie ihre Gerätschaften zusammengesammelt und machte sich daran, den Vulkanier wieder auf die Beine zu bringen.
Sokar erwachte aus seiner Trance. Er richtete sich langsam auf und blinzelte verwirrt.
„Dr. D'Varo“, stellte er fest, als er sie erblickte.„Wo befinden wir uns?“
„Auf der Krankenstation der ISS Picard“, antwortete die Ärztin.
„Sie haben eine Tortur mit romulanischer Verhörtechnik hinter sich...es hat ein paar Tage gedauert, ihre Hirnwindungen wieder zusammenzuflicken.“
Sokar überlegte. „Ich erinnere mich lediglich an das feiste Gesicht von so einem Romulaner...ein romulanischer General....glaub ich...mehr weiß ich nicht“, sagte er.
„Es gab hier einige Probleme in Bezug auf unseren Plan, aber das Blatt hat sich gewendet.Haddus hat hier eine hervorragende Rolle gespielt; vom Navigator zum Captain – eine starke Leistung! Jedenfalls hat er mithilfe von Rewdak zuletzt ordentlich die Wachen aufgemischt und konnte uns befreien. Ich habe einige Mühe mit deinem Matschhirn gehabt! Den Elementen sei Dank ist das endlich erledigt“, sagte sie und warf ein Hypospray auf das nächstliegende Biobett.
(von Anke)
Sokar bemühte sich, die neuen Informationen zu verarbeiten, während Nalae nach dem Ort zu Ort-Transporter der Krankenstation suchte und über das schiffsweite Interkom Haddus' markige Rede hallte. Worte von Freiheit, Mitbestimmung, Kampf den Autoritäten, der Bürokratie, jeder sein eigener Herr.... Sokar dachte nur an Eines: seine mühselig über Jahre hinweg vorbereitete Aktion war gescheitert. Er hatte es nicht geschafft, die Terraner in einen Krieg mit den Romulanern zu verwickeln. Er hatte es nicht geschafft, die 'Ganelax' unter seine Kontrolle zu bringen. Und der verfluchte Imperator war ganz ohne sein Zutun in die körperlosen Gefilde abgetreten!
Zorn braute sich in ihm zusammen, Zorn auf seine romulanischen Mitkämpfer, die seiner Meinung nach gnadenlos versagt hatten, Zorn auf das Schicksal und sich selbst. Und dann noch Vandenberg, der ihn mit seiner boshaften Tortur in einem Moment überfallen hatte, in dem er sich nicht wirklich wehren konnte! Die Vulkanier waren vernichtet worden, weil sie zu hochmütig waren, die Zeichen der Zeit zu erkennen?
Aber Sie sind genauso hochmütig, Sie, Vandenberg und alle Schergen und Speichellecker dieser verrotteten Allianz! Sie glauben, nichts kann an Sie heran kommen, nichts kann Sie kratzen, Sie sitzen immer am längeren Hebel - aber nicht mehr lange.... nicht mehr lange....
Draußen vor der Krankenstation braute sich ein Tumult zusammen. Nalae schrie etwas von 'beeilen' und 'Transporter initiieren'.
Sokar stand auf, straffte sich mit neuer Entschlossenheit. Heute war der Tag des Untergangs. Die Terraner und Romulaner würden sich nicht gegenseitig vernichten - was machte das schon aus! ER würde sie vernichten! Dieser Tag würde zu einem Desaster für die Allianz werden; sie würden Zehntausende ihrer Offiziere und Soldaten verlieren. Und mit diesem Gedanken würde er sterben!
Nur am Rande hörte er eine Diskussion zwischen Rewdak und Nalae, dass man Vandenberg und eine zweite Person ganz in der Nähe lokalisiert hatte. Es interessierte ihn auch nicht. Das Einzige, was ihn interessierte, war der Maschinenraum und die Singularität.
*** ISS Picard / Lagerraum / Etwas später ***
Mit einer kleinen Handlampe, die sich in der Halterung neben der Wartungsluke befunden hatte, leuchtete Vandenberg über die Markierungsnummern an der Wand, die die Eigentümer der einzelnen Compartments identifizierten.
Richard hatte einen Lappen gegriffen und begonnen, sich wenigstens rudimentär zu säubern. „Sie wissen, dass ich auf keinen Terraner in Tötungsabsicht schießen darf,“ wandte er sich an den Flottenkommissar. „Terrorist oder nicht.“
„Nun, dann zielen Sie auf die verdammten Spitzohren, das ist ja keine homicidia (Anm.: Homicidia= MENSCHENmord).“
„Wie ich sehe, sind Sie theologisch ja nicht unbewandert.“ Der Inquisitor verschwieg, dass er außerdem zweifelte, einen Fusionsphaser oder andere schwere Waffen überhaupt bedienen zu können.
Vandenberg blieb stehen.“Ah, dort drüben muss es sein. Merkwürdig, wieso ist dort noch die automatische Beleuchtung aktiv?“
„Vielleicht hat sich schon jemand anderes hier umgesehen...“
(von Stella)
Die beiden Männer hatten die Lagerräume endlich erreicht.
Gut. Ich kann es kaum erwarten....
„Hier irgendwo muss die Kiste sein...“
Da waren einige Kisten – und so durchwühlten Vandenberg und Rabenstein hektisch den Lagerraum.
„Hier, die ist ordentlich groß – sieht so aus, als könnten da ein paar sperrige Gewehre drin sein“, sagte Vandenberg und öffnete eine große Kiste.
„Wenn wir Glück haben, finden wir auch ein paar Granaten, die-“
„Ja, eine Granate, aber leider keine Gewehre!“, rief Nalae, die aus der Kiste schoss, sobald die beiden die Lagerungskiste auch nur einen Spalt geöffnet hatten.
Sie hielt je links und rechts eine Disruptorpistole in der Hand.
Haddus tauchte mit einem Plasmagewehr hinter ihnen beiden auf.
„Besser keine Mätzchen machen“, sagte er.
„Wie bitte haben Sie-“
„Betriebsgeheimnis“, erwiderte Nalae. „Jedenfalls konnten wir Sie orten und Ihre kleine Reise überwachen. Am besten kommen Sie jetzt mal schön mit in den Maschinenraum, es gibt dort ordentlich etwas zu tun!“
„Das denken Sie vielleicht, Spitzohrhure“, sagte Vandenberg und aktivierte eine mobile Transportervorrichtung, welche ihn an einen Ort brachte, den er für Notfälle dieser Art – denn auf einem Schiff wie der Picard konnte man nie vorsichtig genug sein – als Refugium auserwählt hatte.
(von Anke)
Richard starrte fassungslos auf die sich auflösenden Schlieren des Transportervorgangs. Der Flottenkommissar hatte ihn einfach hier zurück gelassen?! Nun gut, das liegt in der Natur niedriger Lebensformen. Jeder ist sich selbst der Nächste. Er musterte die ihn umringende Bande von Halsabschneidern Eine ganze Reihe widerstreitender Emotionen brodelten in ihnen wie in einem Vulkan kurz vor der Explosion. Der Inquisitor wappnete sich mit den Waffen, in denen er seit frühester Kindheit geschult worden war: die Waffen des Geistes. Die Frage war, ob er Zeit genug hatte… Er blickte die Romulanerin an. Aber… es gab ja bereits eine Bresche in der feindlichen Festung…
*** Etwas später / ISS Picard – Maschinenraum ***
Die Wände zeigten Spuren eines heftigen Feuergefechts. Auf dem Boden lagen dessen Opfer: drei loyale Crewmitlieder der ISS Picard und vier Leute, die sich Haddus angeschlossen hatten. Sie, die eben noch von Freiheit und Unabhängigkeit und geträumt hatten, fanden sich nun einer anderen Tonart gegenüber. Und das Klanggemälde des „Patriarchen“ war nicht weniger häßlich als das eines imperialen Killerkommandos.
"Tr'Kovath, deaktivieren Sie die Sicherheitssperre und runter mit diesen beiden Schaltern!" hatte Sokar soeben gefordert.
"Aber das sind die Sicherungen für das Eindämmungsfeld der Singularität." Der Romulaner schien an Sokars geistiger Gesundheit zu zweifeln. "Wenn wir das tun--"
"Ich WEISS, was dann passiert, halten Sie mir keine Vorträge!" Sokar entwand einem der toten Techniker seine Waffe, entsicherte sie und richtete sie auf Mahan. "Wir verlieren kostbare Zeit!"
Haddus war mit einem Sprung neben dem Romulaner. "Pfoten weg da!" Er riss seinen eigenen Disruptor hoch und visierte Sokar an. "Du bist völlig irre, Alter!"
"Im Gegenteil, ich bin offensichtlich der Einzige, der hier noch klar denken kann!"
"Du willst uns alle hier in die Luft sprengen! Bloß um deine persönliche Rache zu befriedigen!"
"Das hat mit Rache nichts zu tun, sondern mit Gerechtigkeit. Gerechtigkeit für all die von der Allianz ermordeten Männer, Frauen und Kinder! Einschließlich meiner eigenen Familie! - Geh mir aus dem Weg oder ich schieße!"
"Ich hab' keine Lust, hier ins Gras zu beißen!" brüllte Haddus zurück. "Für das Imperium nicht und auch für dich nicht!"
"Wir haben sowieso keine andere Wahl. Wir sind umzingelt von Kampfschiffen der Romulaner und Terraner. Alles, was wir tun können, ist soviele von ihnen wie nur möglich mit zu nehmen!"
"Wir nehmen die Picard und verschwinden! Live today and fight tomorrow, kapiert ihr das nicht in eurer scheiß-vulkanischen Logik?"
"Wir werden NIE unbeschadet hier heraus kommen!" entgegnete Sokar. "JETZT ist unsere einzige Chance, etwas zu bewegen! - Tr'Kovath, ich--"
"Wir kommen hier raus!" Haddus packte den Inquisitor und zerrte ihn auf die Füße. "Wir haben den hier! Niemand wird auf uns feuern, solange wir die Krähe hier haben! - Mahan, sieh zu, dass du einen Kanal zum Oberkommando schalten kannst!"
(von Stella)
„Das wird euch herzlich wenig nützen“, erklärte der Inquisitor mit der ihm stets zu eigenen Ruhe.
„Das Oberkommando würde mit Freuden sehen, wie die Picard in Stücke gerissen wird und es wird auch ganz sicher kein Problem darin sehen, dass ich von euch niedergestreckt werde. Ihr würdet ihnen sogar noch etwas Arbeit ersparen.“
„Hä? Was faselst du, Krähe?“, fragte Haddus.
„Es sind bereits Liquidationsteams unterwegs“, erklärte Rabenstein, ohne eine Miene zu verziehen.
„Offenbar hat Großkanzler Van Malnen beschlossen, dass die ISS Picard nicht mehr vonnöten ist. Vielleicht bangt er um den Ruf seines großartigen Imperiums ob dieses grotesken Spectaculums, das hier dargeboten wird.“
„Großkanzler Van Malnen...“, wiederholte Haddus.
„Damit ist alles gesagt!“, schnaubte Sokar. Schweiß rann ihm über die Stirn. „Der Geistliche ist völlig unnütz für uns. Mahan! Sie deaktivieren jetzt sofort diese Sicherheitssperre. Ich lasse es nicht zu, dass so ein stinkender, marodierender Romulaner meine Pläne zerstört!“
Seine Waffe richtete sich erneut auf Tr'Kovath.
„Sie können es immer noch ohne diesen Massenmord versuchen“, mischte sich Nalae ein.
„Nicht, dass ich mit einem Massenmord Probleme hätte – aber wenn ich davon betroffen bin, so stört es mich doch ein wenig. Wir bringen Sie über den Ort-zu-Ort-Transport auf die Brücke, zusammen mit Haddus. Dort die Kontrolle zu übernehmen, sollte doch wohl ein Kinderspiel sein.
Und unser Meisternavigator sorgt dafür, dass die Picard schnellstmöglich dem Klammergriff von Van Malnens Gummibärchenbande entrinnt. Mahan kann die Singularität immer noch zu Kleinholz verarbeiten, falls das nicht klappt. Nun, wie wäre das?“
Sokars Blick huschte nervös von einem zum anderen, die Waffe immer noch auf den Romulaner gerichtet.
„Iniziier den Ort-zu-Ort-Transport, Mahan!“, befahl Haddus.
Sokar gab nach und ließ die Waffe sinken.
„Endlich mal was Anständiges beigetragen“, murmelte Haddus in Nalaes Richtung.
Nachdem die beiden erfolgreich auf die Brücke transportiert worden waren, lag es nun an Mahan dafür zu sorgen, dass die Picard für die „Flucht“ - oder auch das anstehende Gefecht - bereit war.
Doch auch dieses Vorhaben sollte nicht so einfach von statten gehen, wie erhofft.
„Hey! Bist du nicht der Verräter? Der Typ, der sich abfällig über den Prätor geäußert hat?!“
Eine Romulanerin verließ ihr Schaltpult und ging auf Mahan zu.
„Hey, hey, Schnucki, jetzt halt mal den Ball flach ja, ich -“
Im nächsten Augenblick hatte er eine schallende Ohrfeige sitzen. „Der Typ ist ein dreckiger Marodeur, der gehört an die Plasmaleitung gekettet!“, brüllte die Romulanerin.
Mahan wollte ihr schon sämtliche Knochen brechen, doch Nalae hielt ihn zurück. „Moment jetzt mal! Habt ihr denn nicht gehört, was Rabenstein gesagt hat?! Van Malnen will uns alle ausräuchern!“,
„Wir sitzen alle im selben Boot“, pflichtete Mahan ihr bei. „Wenn der Alte es auf der Brücke nicht macht, sind wir Mus. Aber dafür braucht er hier meine Unterstützung.“
„Habe ich ja noch nie erlebt, dass irgend so ein Weib mir so blöd kommt!“, keifte Mahan und zerbog vor Wut einen technischen Schlüssel mit seiner bionischen Hand.
„Die beiden Romulaner haben leider Recht“, mischte Rabenstein sich nun ein. „Van Malnens Männer und die romulanische Flotte umzingelt uns“, sagte er, laut genug, sodass alle es hören konnten. „Wir müssen jetzt zusammenarbeiten, sonst sind wir alle bald des Todes.“
Nalae trat an den Kleriker heran. „Sie sind ja grandios, mein lieber Rabenstein. Ihre Redegewandtheit – Sie verfügen gewiss über sehr viel Macht, aber die des Wortes obliegt Ihnen wahrlich in Größe.“
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| Star Dreck – die nächste Konfusion EP 1: Trinkgonen- Teil 1 |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Oct-Sat-2018, 09:32 AM - Forum: *** UFP ***
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Tiefschürfender Einschub Nummer 1
Star Dreck – die nächste Konfusion
Episode 1: Trinkgonen
Teil 1
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Das Weltall – unendliche Weiten.
Dies sind die Arbeiten des Raumschiffes Glencoe
Seine 5 Jahresmission: Das wieder gerade zu richten, was die Stars der Sternenflotte an Unordnung hinterlassen haben, zerschlagenes Porzellan weg zu räumen und mutig sich gegen Chaos stellen, dessen Ausmaß nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Jahahaaahaahaha (oder ähnlich)
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USS Glencoe / Brücke
Captain John Quirk saß hochkonzentriert auf seinem Sessel und dachte über seine Karriere nach. Auch er wollte einst neue Lebensformen entdecken, neue Planeten erforschen und mutig in Galaxien, ja gleich in ganze Galaxien, vordringen, welche nie ein Mensch zuvor gesehen hatte. Er hatte beste Referenzen, hatte auf der USS Titan unter Captain Riker gedient, hatte haarsträubende Abenteuer erlebt. Und jetzt?
Jetzt saß er an Bord eines älteren Schiffes der Saracen-Klasse und musste hinter all den Rettern der Föderation, hinter all den Helden und Mega-Diplomaten herräumen. Immer wenn das Licht der Öffentlichkeit ausging, mussten er und seine Crew auftauchen. Crew, pah. Was hatte er überhaupt für eine Crew? Wenn er sich seinen ersten Offizier ansah, bekam er fast einen Weinkrampf. Commander Edward Jellicoe hatte im berühmten Sonderbotschafter Spock ein Vorbild gefunden. Allerdings hatte Jellicoe, im Gegensatz zu Spock, ein gehöriges Übergewicht und ein stark cholerisches Temperament. Oder der Navigator: Lt. Nastroyow. Ein eher fader Mensch, dessen Namen jedoch von der Crew immer zum Anlass für derbe Scherze genommen wurde. Oder die Kommunikationsoffizierin, Lt. Ruby Haura. Sie einsilbig zu nennen, würde bedeuten zu behaupten, dass dieses Spät-Goth-Girl plappern würde. Mit einer solchen Crew konnte man nur verzweifeln.
Gerade ging es wieder los. Commander Jellicoe pfefferte einen Lichtgriffel in die Ecke und brüllte wieder einmal los.
CJ: Verdammter Mist, Verdammter!
Quirk seufzte.
CQ: Was ist denn jetzt schon wieder?
CJ: Diese idiotische Menüführung. Warum finde ich die Suchfunktion in der Datenbank nicht? Wer hat sich diesen Kack ausgedacht?
Lt. Haura stand auf, schlich zum Platz des XO und drückte neben dem Holodisplay eine einzige Taste. Dann nickte sie kurz und schwebte wieder auf ihren Platz. Jellicoe war jetzt einem Tobsuchtsanfall nahe.
CJ: Einschalten kann ich auch.
In diesem Augenblick öffnete sich die Tür zur Brücke und ein langhaariger, bärtiger Kerl betrat die Brücke. Begleitet wurde er vom wohl intelligentesten Teil der Crew, jedenfalls Quirks Meinung nach: Dem Bordmops Churchill.
Der bärtige Kerle war niemand anderes als Chefarzt Lenny McAvoy. McAvoy wollte früher einmal Rockstar werden, war Leadsänger und Bassist einer Anarcho-Plutonium-Rock-Band gewesen und war, auf besser nicht näher zu betrachtender Weise, Schiffsarzt geworden. Seine laute, rumpelnde Art kam nicht bei jedem an.
LM: Johnboy, was liegt an?
Quirk rollte mit den Augen. Er nahm einen leicht süßlichen Geruch an McAvoy wahr.
CQ: Nenn mich nicht Johnboy. Was hast Du wieder geraucht?
LM: He Junge, chill mal. Im Dienst rauche ich nicht. Also, was liegt an?
CQ: Wir sind auf dem Weg zu SB847. Vor 5 Tagen hat die Enterprise -G hier eine Konferenz mit den Klingonen abgehalten. Wir sollen dort einmal wieder aufräumen.
LM: Hui, die Enterprise. Das ist ja einmal eine Nummer. Das rockt. Jetzt kann ich einen anderen Song als „i can´t get no satisfaction“ auflegen.
CQ: Oh ja bitte. Ich kann diesen Titel nicht mehr hören.
In diesem Augenblick meldete sich Lt. Nastroyow.
Na: Kiptenn, wirr näherrn uns SB847.
CQ: Schön, gehen Sie unter Warp. Lt. Haura, rufen Sie den Administrator der Station.
RH: Mhmmm
CQ: Bitte?
RH: Jawohl.
Auf dem Screen erschien das Bild eines genervt wirkenden Menschen, dessen Haare zu Berge standen.
AS: Administrator Rupert Schalishkacsvili hier. Mit wem habe ich das Vergnügen?
Quirk warf sich in Positur.
CQ: Administrator Schaschlikwilli, ich bin Captain John Tyler Quirk. Wir sollen Ihr Problem lösen.
AS: Rupert Schalishkacsvili ist mein Name. Soviel Zeit muss sein. Da hat sich die Flotte ja Zeit gelassen. Nun gut. Ich warte auf Ihre Experten.
CQ: Wir kommen in 10 min an Bord. Mr. Nastroyow, gehen Sie längsseits zur Station.
Na: Ei Kipptenn.
Nastroyow wendete das Schiff, aktivierte das RKS und die Handsteuerung. Die Glencoe drehte sich um ihre Hochachse und rumpelte mit dem Antennenkomplex der Station zusammen.
Quirk wurde schlecht. Das dufte nicht wahr sein. So sah das auch Administrator Schalishkacsvili.
AS: Sind Sie vom wilden Affen gebissen?
CQ: Ähm nun, da gab es wohl eine Panne, wir kommen rüber.
AS: Genau das befürchte ich. Schalishkacsvili Ende.
Quirk schüttelte den Kopf.
CQ: Wahhhh, wo bin ich hier gelandet? Ich gehe rüber. Doktor McAvoy, Sie ebenso. Lt. Haura, kontaktieren Sie unseren Chefing. Er soll sich mit uns in Transporterraum 2 treffen. XO, Sie haben die Brücke.
CJ: Wenn es denn sein muss.
Jellicoe sprang auf und trat gegen seinen Sessel, dessen Lehne recht schief wirkte.
CJ: SCHEISS SESSEL. VERRECK DOCH!
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Ortswechsel: SB847 / Transporterraum
Die Crew der USS Glencoe sah genauso aus, wie Administrator Schalishkacsvili sie sich vorgestellt hat. Besonders der Chefing. Lt. Commander Charles McClintok fiel mit seinem bärbeißigen Aussehen ins Auge. Administrator Schalishkacsvili atmete tief durch. Das Unheil müsste jetzt wohl seinen Lauf nehmen.
AS: Willkommen an Bord von SB847. Bitte folgen Sie mir zum Meetingraum.
Schalishkacsvili eilte davon, Quirk und seine Truppe im Schlepptau.
CQ: Worum geht es?
AS: Ihre Kameraden von der Enterprise haben vor 5 Tagen hier ein Attentat auf einen klingonischen Unterhändler vereitelt. Dann sind sie, wie üblich, einfach abgerauscht. Und haben uns im Chaos zurück gelassen.
CQ: Aha. Nun, wir kümmern uns darum.
Die Gruppe hatte jetzt den Meetingraum erreicht. Die Wände trugen Brandspuren, auf dem Konferenztisch lagen Flaschen und ein ungeheurer Geruch nach Fusel erfüllte den Raum. Doktor McAvoy roch an einer Flasche.
LM: Whoaaaa watt für ein Fusel. Das soll romulanisches Ale sein? Das ist ja unterirdisch.
AS: Während der Konferenz wurden keine Alkoholika ausgeschenkt.
McAvoy roch an einer weiteren Flasche.
LM: Oha, das ist gut. Blutwein. Rollo Vegas Wrath.
McAvoy wollte die Flasche an den Mund setzen, fing sich jedoch einen bösen Blick von Quirk ein.
Quirk wandte sich an Administrator Schalishkacsvili.
CQ: Warum hängt an dem Verteilerschrank ein Warnschild?
AS: Nun, dies ist einer der Gründe, warum wir Sie gerufen haben. Wir haben in diesem Schrank eine ungewöhnlich hohe Konzentration an Methangas festgestellt.
McAvoy grunzte.
LM: Wieso? Haben die Klingonen den Schrank als Ausweichtoilette benutzt?
AS: Ich muss doch sehr bitten.
LM: Heh, alles easy Baby.
CQ: Administrator Schaschlikwilli, Sie können getrost in ihr Büro zurück gehen. Wir kümmern uns drum.
Quirk schob den Administrator aus dem Raum. Dann wandte er sich an McClintok.
CQ: Lt. Com. Gibt es eine Möglichkeit, die Methankonzentration unschädlich zu machen?
MC: Aye Sir. Die gibt es.
CQ: Na dann. Ich verlasse mich auf Ihr Fingerspitzengefühl.
MC: Gut, dann bitte alle an die gegenüberliegende Wand. Es könnte gefährlich werden. Das ist nichts für Anfänger.
McClintok postierte sich 5 Meter und etwas schräg vom Wandschrank entfernt, zog seinen Phaser und feuerte auf die Schranktür. Mit einem dumpfen Knall detonierte das Methangas. Die Schranktür flog quer durch den Raum, zerschlug eine Scheibe und krachte an die Wand des gegenüberliegenden Korridors.
McClintok grinste zufrieden.
MC: Gefahr neutralisiert, Captain.
Captain Quirk wurde schon wieder schlecht.
Fortsetzung folgt
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| Rätselhafte 'Fast Radio Bursts'! |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Oct-Thu-2018, 09:13 AM - Forum: *** Science News ***
- Antworten (1)
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Seit eingen Jahren kennt man die FRBs nun schon, aber erst jetzt haben australische Astronomen eine größere Anzahl von ihnen entdeckt und deren Positionen am Himmel bestimmen können.
Sie kommen aus den ZWISCHENRÄUMEN der Galaxien und haben die dort befindliche Materie durchlaufen, die man bisher nicht wirklich 'sehen' konnte.
So wie ich eigentlich schon seit Langem vermutet habe, könnte das (meine persönliche Theorie!) einen Teil der sogenannten 'Dunklen Materie' erklären. Für mich war es eigentlich schon immer klar, daß es große Mengen von Materie zwischen den Galaxien geben muß, denn bei deren Etstehung wird kaum alles verbraucht worden sein.
Und das könnte auch einen Teil der Rotverschiebung eben dieser erklären, denn auch das Licht der Galaxien muß ja durch diese Materiemengen gelaufen sein, bevor es uns erreichte.
https://web.de/magazine/wissen/mystery/k...t-33239338
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| ISDA Log 56 Vandenberg |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Oct-Tue-2018, 08:43 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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ISS Picard / Quartier Robert Vandenbergs
Wem Vandenberg die Ausgangsperre zu verdanken hatte, war sehr schnell klar geworden. Eine kurze Anfrage und natürlich von Rabenstein Durchsage hatten die Lage nur allzu klar gemacht. Doch wenn dieser widerliche Nift von Adolf Kaiser dachte, er hätte Ruhe vor Vandenberg hatte dieser sich getäuscht. Vandenberg eilte zu seinem Koffer. Ein Mitarbeiter der Flottensicherheit hatte Vorsorge zu treffen. Und dies hatte Vandenberg getan. Man konnte ja nie wissen. Und manchmal war eine anerzogene Paranoia eben auch sehr nützlich.
Vandenberg war sich sicher, dass Kaiser vor der Raumsperre alle Waffen aus dem Quartier entfernt hatte. Aber nur jene, welche er als Waffe erkannte. Und aus diesem Grunde eilte Vandenberg zu seinem Koffer und zog aus dem Deckel ein Scharnier heraus. Kombiniert mit einer scheinbaren Kästchen zur Aufbewahrung von Rangabzeichen und einem würfelförmigen Energiespeicher ergab das Ganze eine schöne Projektilwaffe, 10 Schuss, Micro-Raks mit Aufschlagzünder. Standard-Notfall-Ausrüstung. Das sollte genügen. Damit konnte man sicherlich nicht gegen einen ganzen Sicherheitstrupp vorgehen, aber gegen eine Tür. Und außerdem war die Detonation nicht anpeilbar, da sie keine Energieschocks auslöste.
Vandenberg ging hinter seinem Bett in Stellung, dann zielte er auf die Tür und feuerte.
Der Knall war ohrenbetäubend, zeigte jedoch Wirkung. Im Öffnungsmechanismus der Tür prangte ein Loch. Vandenberg schob die Tür mit Mühe auf und schob sich vorsichtig. auf den Gang hinaus. Die Detonation hatte man wohl gehört, denn schon kam ein SO um die Ecke. Ob dieser zu Kaisers Spießgesellen gehörte, war Vandenberg herzlich egal. Der SO sah Vandenberg stieß einen Schrei aus und zog seinen Phaser. Doch Vandenbergs Schuss war schneller. Der Kopf des Mannes zerplatzte wie eine Wassermelone, die von einem Hammer getroffen worden war. Vandenbergs Projektil hatte sein Ziel gefunden.
Vandenberg nahm den Phaser des Toten an sich und beförderte den Kommunikator des Mannes in einen Mülldesintegrator. Jetzt galt es sich, um von Rabenstein zu kümmern. Ganz gleich, wie Kaiser es angestellt hatte, die Crew folgte derzeit offenbar noch seinen Befehlen. Also konnte Vandenberg nur Verstärkung in von Rabenstein finden. Das Quartier des Inquisitors befand sich auf der anderen Seite des Ganges. Dem gelben Alarm zu Folge gab es Sicherheitsalarm. Also hatte Vandenberg bestenfalls 2 min. Zeit.
Vor von Rabenstein Quartier gab es keine Wache. Man hatte sich wohl auf die Verriegelung der Tür verlassen. Die Tür würde Vandenbergs improvisierter Waffe nicht standhalten. Aber wie konnte man verhindern, dass die Explosion der Tür dem Inquisitor den Kopf abriss? Nun, man konnte es mit einem alten Kommunikationsmittel versuchen. Morsecode. Dieses sollte man ja dem Inquisitor beigebracht haben. Mit dem Magazin seiner improvisierten Waffe klopfte Vandenberg gegen die Tür und sendete ein deutliches ACHTUNG!!! Dann feuerte er auf die Tür von von Rabensteins Quartier
Das Ergebnis war eine zerstörte Tür und ein etwas derangierter Inquisitor.
Vandenberg grinste gehässig.
Va: Hochwürden? Heute etwas lässig im Outfit?
Ra: Ich muss zugeben, ich freue mich über Ihr Auftauchen. Wie Sie das gemacht haben, werden Sie mir wohl noch verraten.
Vandenberg warf dem Inquisitor den Phaser zu.
Va: In etwa 1 Minute wird es von SOs hier nur so wimmeln
Ra: Mit einem Phaser und einer, mhm Waffe, kommen wir nicht weit.
Va: Deswegen begeben wir uns auf die Suche nach etwas aus dem Quartier des Captains.
Ra: Die Waffenschränke dort sind sicher leer geräumt.
Va: Ja die Schränke, aber nicht Salazars persönliche Kiste. Dieses sollte zumindest einen Fusionsphaser beinhalten.
Ra: Woher wissen Sie das?
Va: Quinn!
Ra: Ahja.
Va: Dann mal los.
Ra: Und wie wollen Sie an Salazars Kiste heran kommen?
Va: Quinn hat sie beschlagnahmt. Zusammen mit diversen anderen Waffen.
Ra: Ja, aber…
Va: Quinn hat ihre „Beute“ nicht im Sicherheitsbüro untergebracht, aber jeder Offizier hat ein privaten Lagerbereich im Schiff. Und Quinn hat sich die Kabine des Hafenmeisters zu eigen gemacht.
Ra: Wenn ich mich an die Pläne richtig erinnere, liegt diese im Bereich von Deck 5. Da unten gibt es weder Licht noch einen Turbolift.
Vandenberg wies auf ein Gitter im Boden.
Ra: Das ist nicht Ihr Ernst. Das ist der Zugang zum Sanitärsystem des Schiffes.
Va: Durch die Enge zum Erhabenen, Euer Eminenz.
Von Rabenstein bekreuzigte sich, zuckte einmal mit den Schultern, wartete bis Vandenberg das Gitter geöffnet hatte und sprang dann in den Schacht. Vandenberg folgte ihm, nicht ohne vorher das Gitter wieder geschlossen zu haben.
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Und unbemerkt von Allen näherte sich allmählich ein Schatten der Picard. Ein schweres Sturmshuttle der ISS Raven. An Bord: Colonel Nikodemus VanZandt und sein 20 Mann starkes „Desinfektionsteam“. Bald würde die Picard in Reichweite sein.
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