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  KI-Ketzerei Log 25 Sareth
Geschrieben von: Sareth - Nov-Tue-2024, 05:36 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

*** Shazach / Studentenviertel ***

LaSalle hatte sich nicht zur vereinbarten Zeit zurückgemeldet, aber noch sah ich keinen Grund zur Sorge. Er war unterwegs in die Aula der Universität gewesen, wo eine Großveranstaltung stattfand. Ich konnte mir denken, dass es kaum Möglichkeiten gab, ungehindert über den Kommunikator zu sprechen.

Dafür wurde ich von Sarek von der Feynman kontaktiert. Dr. Val’Kara hatte fünf weitere Crewmitglieder zurück schicken können, doch nun gab es Probleme.
+… im Backbord-Sensorcluster hat es einen Kurzschluss gegeben, vermutlich infolge eines korrodierten Subrelais. Wir haben 24 Gelpacks verloren. Ein Team ist bereits mit ihrem Ersatz befass. Laut Auskunft von DCEO McLaren wird es bis zu zwei Stunden dauern, ehe wir die Sensoren integriert und wieder in Betrieb nehmen können. – Wie ist der Status der registrierten Antimateriereaktion? +

Ich blickte auf die Anzeige des Tricorders, den ich zur Überwachung eingerichtet hatte. „Vor zehn Minuten leichter Anstieg des Energieniveaus, seither fallend. Die Kurve weist nach wie vor auf eine ungesteuerte Reaktion hin.“

+ Halten Sie mich auf dem Laufenden! Sarek Ende. + Wie es die Art der Vulkanier war, hatte er sich nicht mit unnötigen Reden aufgehalten. Wir alle hatten wichtige Dinge zu erledigen! Ich justierte den Tricorder, um genauere Meßergebnisse bezüglich des Neutrinooutputs zu erhalten, aber im Moment war dieser Gering. Trotz der relativen Nähe des Standorts war kaum etwas aufzufangen.

In diesem Moment zirpte mein Kommunikator mit dem charakteristischen Ton, der einen Kontaktversuch ohne Personenkennung – also ohne Nennung des Namens und den zugehörigen Transpondercode – anzeigte. Ich aktivierte das Gerät. „Hallo? Hier T’Khellian.“

Dann hörte ich eine Stimme, die trotz der schlechten Verbindung unverkennbar war: Jake vn Rooyen, Captain der Feynman und mein alter Akademiekamerad!
+ Sareth?! Beim großen Vogel der Galaxis! Du hast es geschafft, eine Rettungsmission nach Spiros Alpha durchzuboxen?+

„Nun, ich habe ein paar Veteranen aus alten Saipanzeiten rekrutiert, nichts Offizielles.“ Ich war erleichtert, dass es ihm offenbar gut ging. „Wo bist du, Jake?“

+ Momentan in einem Abwasserkanal unter der Hauptstadt. Ich habe vier meiner Leute bei mir, der Rest ist im Basiscamp unter dem Luftschiffhafen. Konntet ihr Kontakt zu meiner übrigen Crew herstellen? Sind alle wohlauf? +

„Die meisten sind bereits wieder an Bord der Feynman. Aber die Reparaturen dauern noch an. Verluste haben wir bisher nicht zu beklagen. Allen geht es den Umständen entsprechend gut. Ein paar kleinere Verletzungen, viele Infektionen. Aber nichts, was auf der Krankenstation eines Schiffs der Einsteinklasse nicht gut zu behandeln wäre. Wie sieht es bei dir aus?“

+ Alles soweit im Grünen Bereich. Wieviele konntet ihr retten bisher? +

„Hundertsechzehn.“

+ Commander Sarek? +

„Ist auf der Feynman und koordiniert mit Dr. Val’Kara die noch laufenden Rettungsmaßnahmen. Die Transporter haben noch nicht volle Kapazität und auch die Sensoren arbeiten noch nicht komplett. Aber wenn ihr euch näher an die Oberfläche bewegt, müssten wir euch erfassen können.“

+ Ich übermittle die gute Nachricht an das Basiscamp, + antwortete er. + Aber mein Team und ich sind einer gefährlichen Situation auf der Spur, die behoben werden sollte, bevor wir Spiros Alpha den Rücken kehren. +

„Die Antimateriereaktion.“

+ Exakt. Habt ihr weitere Daten, worum es sich handeln könnte? +

„Leider noch nicht. Ich überwache die Situation. Sobald man auf der Feynman soweit ist, soll ein Sperrfeld errichtet werden.“

+ Ich fürchte, dass Risiko ist zu hoch, so lang zu warten. Wir sind schon ziemlich nah am Ursprung der Energiesignatur. Ich sehe mir das an, vielleicht können wir schon etwas tun. +

Ich wusste, dass Jake aus der Technik in die Kommandoebene gewechselt war und als Antriebsspezialist galt. Rasch tauschten wir die Details aus, die jeder von uns bisher hatte sammeln können – viel war es nicht. Dann entschied ich: „Ich beame zu euch mit meinem Equipment. Dann können wir auch ohne Probleme den Kontakt zur Feynman halten und rasche reagieren.“

+ Gute Idee. Aber ich warne dich. Hier ist kein besonders schönes Plätzchen für eine Romulanerin aus adligem Haus! +

Trotz der ernsten Situation musste ich lachen. Damit hatte er mich schon zu Akademiezeiten immer aufgezogen! Wir stimmten die Position ab, bei der wir uns treffen wollten und ich gab die Koordinaten in unser mobiles Transferpad ein. Bevor ich mich auf den Weg machte, versuchte ich noch einmal, ein Mitglied des „Universitäts-Teams“ zu erreichen.

LaSalles Kommunikator gab ein do-not-disturb-Signal zurück, aber Chris Reed antwortete. Das Team war noch immer im Bereich der Aula.
+ … ich weiß nicht, ob Ihnen die „68er“ und der „Studentenaufstand“ was sagen, Admiral, im 20. Jahrhundert? +

Ich hatte nicht wirklich eine Vorstellung. „Sie sind der Geschichtsexperte mit dem Faible für das 20. Und 21. Jahrhundert. Ich fürchte, ich muss passen.“

+ Es war ein Aufstand der Jugend gegen das Establishment, verkrustete Strukturen, alte Wertsysteme und Glaubenssätze. Und soetwas scheint sich hier gerade abzuspielen. + Rasch setzte er mich über die Ereignisse der letzten zwei Stunden in Kenntnis. + … die Situation ist „volatil“, um mit Herrn von Rabenstein zu sprechen, aber LaSalle und er sind sicher, alles unter Kontrolle zu haben. +

„Das Wichtigste ist, dass es zu keiner Gewalt kommt.“ Und das wir das Problem mit der Antimaterie lösen. Eine Massenpanik und große Katastrophe wollen wir auch nicht…. setzte ich in Gedanken hinzu, während ich meinen „Ausgehmantel“ vom Haken nahm.

+ Die Leute hier sind eigentlich sehr gebildet und kulturell feinsinnig, nicht die Hau-Drauf-Sorte. Daher hoffe ich das Beste, + erwiderte Reed.

Ich berichtete von meinem Plan, zu Captain Van Rooyen zu stoßen, und mich dann wieder zu melden, sobald wir das Antimaterieproblem in Augenschein genommen hatten. Wenig später materialisierte ich in meinem bodenlangen Stadtgewand auf dem bemoosten Treppenabsatz am Rendezvouspunkt in den Abwasserkanälen. Tatsächlich war für solche Expeditionen meine Kleidung nicht wirklich passend – der Rocksaum hing schon in einem Rinnsaal.

Aber immerhin sah ich noch immer wie eine Einheimische aus, und da auch Jake und seine vier Begleiter lange Lederumhänge trugen, konnten wir notfalls unerkannt bleiben auf diesem besonderen Außeneinsatz!

---

(PS: so, Sareth wollte mal aus ihrem Zimmer raus. =) Da die Story eigentlich um das Verhältnis zur Technik/Angst vor Technik, Computern, KI ging und die Rettung der Crew der Feynman, sollte das Problem der Antimaterie auch als Nebenstory ohne weitere Probs gelöst werden. Natürlich treffen wir den armen Polizeier mit seiner antiken Kamera. Für das Team in der Uni-Aula ist mir noch nichts eingefallen…. Kann aber erst mal NPC geschrieben werden, für die Studis, die Polizei… Oder wenn euch was tolles einfällt, könnt ihr da auch weitermachen. Mir schwebt als Schluss etwas Ähnliches vor wie in der ersten Episode von Star Trek New Worlds, 1. Staffel – nur nicht so doof und banal. Also dass der Planet in die Richtung gelenkt wird, das bisherige System zu überdenken…. Oder so…)

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  KI - Ketzerei Log 24 - NPCs
Geschrieben von: Sareth - Nov-Fri-2024, 11:10 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

*** Spiros Alpha / Polizeiwache bei der Behörde der Obersten Protektion ***

Namr und seine „Erleuchter“ saßen in einer von einer Petroleumfunzel eher spärlich erleucheten Zelle. Noch einige Stunden zuvor hatten sie alles im Griff, so schien es. Es gab einen Plan, das selbstgebaute primitive Fernsehgerät in Sicherheit und aus den Augen der möglicherweise schnüffelnden Behörde zu bringen – und exakt unter den Augen des Chefs der Behörde waren sie dabei gelandet!

„Das ist einfach toro, oder?!“ murmelte Jadar zum wiederholten Mal und wanderte bis an die Gitterstäbe der Zelle und dann die vier Meter zurück. „Wie konnte der Obervallo da uns persönlich erwischen? Was hat der Kerl da getrieben, mitten in der Nacht? Und was waren das für Maschinen?“

„Vielleicht haben die uns schon die ganze Zeit überwacht,“ krächzte Kevvik verzweifelt. „Jetzt wird mein Vater Stress in der Fabrik bekommen, wegen mir. Vielleicht zitiert ihn der Direktor zu sich. Oder er verliert gleich seine Arbeit! Und die Uni wird uns exmatrikulieren!“

Namr brütete nur düster neben den Gitterstäben und überlegte, dass Exmatrikulieren eigentlich noch das Beste war, was ihnen passieren könnte. „Obervallo“ Atarver konnte sie auch in einem öffentlichen Schauprozess abservieren… Er dachte an Ida und wie es ihr wohl ergangen sein mochte mit der geplanten Aktion bei den Großen Literaturfestspielen. Vielleicht sahen sie sich bald wieder, hier, in der zentralen Korrektionsanstalt von Shazar.

Aber Jadar hatte wirklich Recht. Was bei allen alten Göttern waren das für Maschinen gewesen, in den Gewölben neben dem Museum, unter der Protektionsbehörde? Und die hatten nicht einfach da gestanden, eingestaubt, von Spinnen zugewebt, kalt und tot, wie so viele Artefakte, die er bei den Streifzügen in den Katakomben des Museums gefunden hatte. Nein, diese Maschinen brummten, zirpten, blinkten. Und der Oberste Kommissar der Protektion schien DAS gar nicht aufzuregen.

Ihre kleine Kiste mit dem selbstgebauten Fernseher brachte ihn sofort auf hundertachtzig, aber das Zeug um ihn rum? Seine Reaktion ließ eigentlich nur einen Schluss zu: er wusste über diese Maschinen Bescheid. Und…. Namr stockte bei dem Gedanken fast der Atem: er oder irgendwer, den er kannte, benutzte sie auch. Trotzdem saßen SIE hinter Gittern und Atarver inszenierte sich gerade irgendwo.

…

Die festgesetzten Studenten ahnten nicht, dass sich die Wachposten im angrenzenden Raum ganz ähnliche Fragen stellten:
„Hast du das gesehen, da unten, Szepi?“

„Ich bin nicht blind. Aber ich habe NICHTS gesehen, falls du das meinst.“

„ICH bin zur Protektion gegangen, um die Bürger vor Verbrechern und Bedrohungen zu schützen,“ entgegnete sein jüngerer Kamerad. „Nicht, um meinen Verstand vorne in der Wachstube an den Haken zu hängen, ehe ich die Uniform anziehe!“

„Ich sage dir, es ist gesünder, seinen Job zu tun, und Befehle zu befolgen.“

„Szepi! Mann! Wach auf! Kennst du die alten Berichte nicht? Von den Maschinenhallen und geheimen Anlagen unter der Erde?! Und dass die Regierung sie benutzt, um uns zu überwachen?“

„Du hast letztens zu lange diesen Verschwörungstheoretiker verhört, glaub ich!“

„Vielleicht war es kein Verschwörungstheoretiker, sondern jemand, der Bescheid wusste!“

Szepi legte die Füße auf den alten Holztisch der Wache und griff nach der Dose mit seinem Abendessen. „Jemand, der mit einem Fernrohr in die Nacht starrt, und dort Raumschiffe findet, die Spiros Alpha umkreisen, weiß nicht Bescheid. Unser Planet ist verbotenes Terrain, laut Gesetz. Hier kreist niemand. Du machst mich ganz nervös. Setz dich. Ich habe heute feinen Käse mit, kannst was abhaben….“

„Käse?! Wen interessiert dein Käse! Mann! Da unten, unter UNSEREN FÜSSEN ist ein Labor mit irgendwelchen blinkenden Kästen! Das sollte da nicht sein!“
Er ging an den Schrank und holte die Kamera der Wache, mit der für gewöhnlich Beweisobjekte festgehalten wurden. Vor einigen Stunden hatte sie das komische Gerät der inhaftierten Studenten abgelichtet. Die Platten waren unterdessen im Fotolabor, würden aber erst morgen entwickelt werden, da der Fotograf bereits Dienstschluss gehabt hatte.

Nun stellte der junge Protektionsdiener den mittelgroßen Kasten mit der schweren Glasoptik und dem ausziehbaren Lederbalgen wieder auf den Tisch und schob ein neues Fünferpaket mit fotografischen Platten in das vorgesehene Fach. Die Kamera war eine neue Entwicklung; statt nur einer Platte, konnte sie nacheinander auf vier weitere zugreifen, die über einen raffinierten Mechanismus hochgeklappt wurden.

„Was hast du jetzt vor?“

„Ich gehe da noch mal runter und fotografiere alles. Schon als Beweis für uns, dass wir es wirklich gesehen haben! Und wer weiß…“


*** In den Tunneln unterhalb der Stadt ***


Captain Van Rooyen und ein Teil seiner Gruppe hatten sich auf den Weg gemacht, der ominösen Antimateriesignatur auf die Spur zu kommen, die sie plötzlich mit dem Tricorder angemessen hatten. Innerhalb der letzten Stunde, während der sie sich durch alte Abwässerkanäle und U-Bahnschächte vorarbeiteten, war die Anzeige noch einmal hochgeschnellt und dann wieder abgefallen. Auf jeden Fall sah das nicht nach einer kontrollierten Reaktion aus. Abgesehen davon, dass es hier auf diesem Planeten ohnehin keine kontrollierte Antimateriereaktion geben sollte – höchstens die allgemein bekannte Reaktion, die heißer Dampf auf einen mechanischen Kolben bewirkte!

Die Handgelenk- und Kopftaschenlampen seines Teams rissen von den Gewölben herabhängende Wurzeln und Spinnweben aus dem Dunkel. Unter den Füßen verkündeten schmatzende Geräusche, dass das Feuchtigkeitsniveau sich gesteigert hatte. Irgendwo im Dunkel klang auch leichtes Plätschern und Tropfen.

Van Rooyen blickte auf die holographische Anzeige des Tricorders, die eine Überlagerung des bekannten Stadtplanes mit ihren bisher erhaltenen Scanergebnissen zeigte. Die im Moment nur noch schwache Antimateriespur wurde als blaue Raute angezeigt. „Das ist ziemlich im Stadtzentrum, in der Nähe der Universität,“ erkannte er. „Möglicherweise eines der alten Labore, in denen damals geforscht wurde, vor der Kulturrevolution.“

Die Andorianerin neben ihm, eine Technikern, klappte ihre Fühler zurück. „Und die ganze Zeit saßen sie auf diesem Blindgänger, sozusagen. Wie auf Andoria, wo sie vor einigen Jahrzehnten noch einen Torpedo aus den Kriegen mit Vulkan entdeckten, friedlich unter dem neuen Regierungsgebäude. Lag da seit dreihundert Jahren und rottete vor sich hin. Nur die Kälte hat uns vor dem Schlimmsten bewahrt.“

Dadvin, der bolianische Ensign, meldete sich aus dem Basiscamp unter dem alten Flughafen. Das hieß, er hatte es geschafft, den Transmitter wieder zum Leben zu erwecken, so dass sie über die Kommunikatoren Kontakt halten konnten!

+… kann ich noch einige andere Com-Badge-Signaturen auffangen, aber fast alle sehr schwach. Meine Reichweite ist nicht stark genug. .. + Seine Stimme brach kurz ab, aber Van Rooyen bekam noch mit, dass er irgendwelche alten Kupferspulen auf abenteuerliche Weise mit dem Transmitter koppeln musste.

Der Captain hoffte, dass der Rest seiner Crew an den diversen Landeplätzen wohlauf war, dass es keine ernsthaft Verletzten oder Erkrankten gab – aber auch keine Kontaminationen der lokalen Kultur! Ob tatsächlich schon ein Rettungsteam hier auf Spiros Alpha war und nach ihnen suchte? Oder hatten die Sensoren von Dadvins Tricorder eine Fehlanzeige geliefert? Schließlich hatten sie die Kapazität drosseln müssen, um die Akkulaufzeit zu verlängern.
Andererseits –

Dadvins Stimme, nun wieder deutlich und klar, durchbrach seine Gedanken:
+… ein Signal in relativer Nähe anmessen, etwa 12 bis 15 Kilometer von Ihnen, Sir.+

Vielleicht Sokar?! hoffe Van Rooyen. Schließlich war sein Erster Offizier in der Stadt unterwegs gewesen, als ihr Kontakt abbrach!

+… habe einen Ping gesetzt, und es kam die korrekte automatische Transpondersignatur zurück. Definitiv ein aktiver Sternenflottenkommunikator. Ich sende einen Request… + Nur einen Moment später hallte Dadvins aufgeregte Stimme wieder durch den Abwassertunnel. + Ich habe Kontakt, Sir! Ich patche zu Ihrem Kommunikator durch! +

Van Rooyen, der halb und halb erwartet hatte, Sokars vertraute Stimme zu vernehmen, schrak beinahe zusammen, als er eine weibliche Stimme hörte. Und eine bekannte dazu:
+Hier T’Khellian. Hallo?+

„Sareth? Hier ist Jake! … Ah… Van Rooyen, USS Feynman!“
Also war sie hier, die Rettungsmission! Das sah Sareth ähnlich, dass sie einen Weg fand, die Regularien irgendwie zu umgehen und zu ihrer Rettung aufzubrechen!

(Fortsetzung folgt aus Sareths Sicht)

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  KI-Ketzerei Log 23 NPCs / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Oct-Sat-2024, 06:23 PM - Forum: *** UFP *** - Antworten (3)

Spiros Alpha / Shazach / Campus / Festaula

Barnes Atarver hatte sich in einen regelrechten Rausch geredet.

BA: Und diese, diese Subjekte! Diese bekifften Revoluzzer, die stecken bestimmt mit denen unter einer Decke. Aber ich werde diesen Wildwuchs ausrotten. Mit Stumpf-und Stiel werde ich ihn ausreißen.

In einer fast schon übertrieben dramatischen Geste sprang Atarver auf die beiden Studentinnen zu, stieß dabei Richard zur Seite und packte Ida am Arm.

BA: Ich, Barnes Atarver, Leiter der Sicherheitsprotektion schwöre, daß dieses Geschmeiß vertilgt wird. Zur Hölle mit allen Blasphemikern.

Dann brüllte er aus Leibeskräften nach den Wachen.

LaSalle beschloß zu handeln. Von links hatte sich Reed zur Bühne hin bewegt, LaSalle näherte sich von rechts. Wo eine Bühne sich befand, da konnte man auch ein Schauspiel aufführen. Und LaSalle musste jetzt zum Schauspieler werden. Das sah auch Reed wohl so. Blieb nur zu hoffen, daß dies auch Richard so sah.

LaSalle bahnte sich jetzt seinen Weg zu Barnes Atarver und baute sich vor ihm.

BA: Wer sind Sie den? Was wollen Sie hier? Sehen Sie nicht, dass ich hier eine Festnahme durchführe?
LS: Euer Ehren, ich bin Finanzprotektionsaufseher Gurold. Ich unterbreche Ihre Amsthandlung nur ungern, aber die Behörde .....
BA: Was habe ich mit Tanov Wallanks verdammten Geldzählern zu tun? Verschwinden Sie , umgehend!
LS: Nun, das wird leider nicht möglich sein. Aber ich müsste mich mit Ihnen unterhalten. Jetzt!
BA: Sie sind wohl vom wilden Durong gebissen, was?
LS: Ich fürchte, ich muss darauf bestehen.

LaSalle wies auf Reed, welcher sich soeben in der Nähe von Barnes platziert hatte.

LS: Protektionsaufseher Gronak wird sich um die Verdächtigen kümmern.
BA: Nichts wird er. Ich befehle Ihnen hiermit...

Barnes sackte lautlos in sich zusammen. LsSalle ließ den Microstunner in den Tiefen seiner Amtsrobe verschwinden.

BA: Man rufe einen Arzt. Sofort. Oberprotektionsaufseher Atarver hat einen Schwächeanfall erlitten!

Richard, welcher sich von seinem Zusammenstoß mit Barmes wieder aufgerappelt hatte, erschien wie aus dem Boden gewachsen, neben LaSalle.

RR: Spektabilität Rigamus Riventius, Hochprofessor der Universität. Und Arzt. Ich werde mich um den Mann kümmern.

Richard beugte sich über Atarver . LaSalle raunte ihm leise zu.

LS: Übetreiben Sie es nicht.
RR: Ich habe noch nicht einmal angefangen.

Nach einigen Sekunden atmete Richard hörbar auf.

RR: Er wird gleich wieder zu sich kommen. In wenigen Einheiten.

LaSalle wandte sich an Reed.

LS: Dort hinten ist die Garderobe. Bringen Sie die Verdächtigen dort hinein. Seine Spektabilät und ich folgen in wenigen Einheiten.

Reed grinste.

Re: Jawohl.

Dann scheuchte er die beiden Studentinen vor sich her und verschwand Richtung Garderobe.
LaSalle pfiff 2 Saaldiener herbei und befahl diesen, mit donnernder Stimme, sich um Barnes zu kümmern, Sobald dieser wieder bei Bewusssein sei, soller er in die Garderobe kommen.
Sodann begaben sich auch LaSalle und von Rabenstein in die Garderobe.

Dort angekommen befreite sich LaSalle erst einmal von seiner Amtsrobe.

LS: Mr. Reed, die Tür.

Reed nickte und schob einen Tisch vor die Tür.

Re: Das wird uns nur kurz schützen.Wenn dieser Barnes feststellt, das sich die Tür nicht öffnen lässt, wird er die halbe Protektion hier aufmarschieren lassen.
LS: Dieser ganze Blödsinn wäre nicht notwendig, wenn Sie Mr. von Rabenstein, nicht mal wieder auf den Accelerator getreten hätten. Darüber reden wir noch!
RR: Gerne. Sie wissen doch: To boldly go......Außerdem habe ich keine Parolen von mir gegeben.

LaSalle blickte auf die beiden Studentinen.

LS: Ja das wird kompliziert. Nun gut. Wir haben bestenfalls 5 min. Mister Reed, rufen Sie unser “Hauptquartier”. Wir müssen hier sofort weg.

Reed tat wie ihm geheissen , wandte sich dann jedoch etwas alarmiert an LaSalle.

Re: Momentan scheint es starke Subraumstörungen zu geben. Kein Kontakt. So wie es aussieht, sitzen wir hier erst einmal fest.

LaSalle knurrte wie ein schlecht getunter Gleiterantrieb.

LS: Dann haben wir jetzt ein Problem.
RR: Sie haben uns in diese Garderobe geführt. Lassen Sie sich etwas einfallen.
LS: Da bleibt nicht viel übrig.

Von draußen waren jetzt Schläge gegen die Türe zu hören. Jemand brüllte „Aufmachen“.

Re: Und jetzt?
RR: Spielen wir doch diese Provinzposse weiter.
LS: Das kann nicht Ihr Ernst sein!?
RR: Heben Sie eine bessere Idee?

LaSalle gab ein undefinierbares Geräusch von sich.

LS: Nun gut Äußerst ungern..

LaSalle schwieg eine Weile.

LS: Was soll’s. Die ganze Sache hier ist ohnehin schon hanebüchend genug. Da kommt es auf weitere Katastrophen nicht mehr an. Dann wollen wir mal sehen
RR:Und was?

LaSalle lächelte böse.

Las.p:Mr. Reed, schieben wir den Tisch weg. Sobald dieser Barnes hier drin ist, blockieren Sie wieder die Tür.
Re: Wenns denn sein muss.

Kaum hatte Reed den Tisch wieder weggeschoben, flog die Tür auf und Barnes Atarver und ein weiterer bewaffneter Mann stürmten in den Raum.
Reed schloss die Tür und postierte sich vor Ihr.
Barnes brüllte aus vollem Halse.

BA: Was soll dieser Blödsinn?
LS: Es freut mich, Sie wieder gesund unter uns zu sehen.
BA:Wer glauben Sie, wer Sie sind? Sie wagen es, mich hier her zu zitieren?
Ich habe keine Zeit, den wirren Ausführungen eines dahergelaufenen Mitarbeiters der Finanzprotektion zu zu hören.

LaSalle lächelte kalt.

LS: Barnes Atarver, als Mitarbeiter der Finanzprotektion habe ich Ihnen etwas Entscheidendes zu verkünden. Entscheidend und….pikant.
BA:Was haben Sie schon zu verkünden?

LaSalle wies auf Barnes bewaffneten Begleiter.

LS: Wollen Sie das wirklich in diesem Rahmen hören?

Barnes blickte auf seinen Begleiter.

BA:Minaff, raus, Ich bin in der Lage, mich durchzusetzen.

Minaff nickte und verließ den Raum, nicht ohne sich einen warnenden Blick von Reed einzufangen.
Barnes wies auf die beiden Studentinnen, welche das Geschehen noch immer fassungslos beobachteten.

BA: Warum sind diese Subjekte noch nicht abtransportiert worden?
LS: Nun Euer Exzellenz, dies sind Zeugen.
BA: Zeugen für was?

LaSalle stolzierte durch den Raum, wie Hercule Poirot persönlich und begann im typischen Tonfall eines Finanzbeamten zu dozieren.

LS:Euer Exzellenz, offen gesagt, Sie und Ihre Behörde sind leider in den Fokus von Ermittlungen der Oberfinazprotektion geraten. Wir untersuchen Vorfälle von Abgabenhinterziehung in Ihrem Zuständigkeitsbereich.
BA:Kaminiff. Unfug.
LS: Leider nicht. Wie Sie sicher vorstellen können, ist die Sache sehr….nun pikant. Deshalb wollte ich Sie auch in diesem Raum sprechen und nicht in aller Öffentlichkeit.
BA: Wie rücksichtsvoll.
LS: Nun, es gibt verlässliche Meldungen über die Abfuhr großer Mengen an Kapital in Richtung der Glaubensaufsicht. Diese Gelder werden über Ihre Behörde geschleust.
BA: Und von welcher Behörde wird das Geld abgezweigt?
LS: Bedauere , das ist vertraulich. Um die Abflüsse über Ihre Behörde zu unterbinden benötigen wir Ihre Hilfe. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass meine Vorgesetzten sich hier nicht weiter exponieren möchten. Soweit wir jetzt wissen, geht diese Sache bis in höchsten Kreise der Glaubensbewahrer. Daher benötigen wir Ihre Hilfe.

Barnes schwieg eine Weile. Wenn das wahr war, was dieser Kerl da von sich gab, würde dies Barnes Erzfeind im Rat, ihm ans Messer liefern. Ja, einen Versuch war es wert.

BA: Was kann ich für Sie tun?
LS: Zunächst müssen wir diesen Ort möglichst diskret verlassen. Dann benötigen wir einen sicheren Ort für die Zeugen UND vor allem für Sie, Euer Exzellenz.
BA: Für mich?

Richard war schneller als LaSalle und antwortete Barnes.

RR: Gewissen Elementen in gewissen Kreisen sind Sie ein Dorn im Auge, Euer Exzellenz. Un diese Elemente sind bereit, sehr weit zu gehen.

LaSalle nickte.

BA: Das würde man nicht wagen
LS: Man hat es bereits versucht. Ihre „Unpässlichkeit“ im Saal war kein Zufall.
BA: Ein Attentat?
LS: Ein Versuch, ja.

Barnes schwieg. War es möglich? Ja, durchaus.

BA: Nun Gut, ich lasse mir etwas einfallen.

Barnes wies auf Reed.

BA: Sie, wie immer Sie auch heißen, hier darf keiner rein.

Reed nickte grinsend. Atarver zog sich in eine Ecke des Raums zurück und begann zu grübeln.
Richard war neben LaSalle getreten und zischte ihm leise zu.

RR: Wer sagte hier, vor nicht all zu langer Zeit, ich solle es nicht übertreiben?
Wo haben Sie diese angeblichen Informationen über Korruption her. Wir wissen so gut wie nichts über die internen Strukturen der Regierung hier.
LS: Sagen wir improvisiert.
RR: Also geraten?
LS:Sagen wir eher, aus Holoromanen herausgezogen.
RR:Nun, zumindest auf Kleinkunstbühnen könnte aus Ihnen noch ein passabler Volkstheater-Darsteller werden.
LS: Dann brauche ich mir ja keine Sorgen zu machen, sollte mir mein Job mal langweilig werden.

Richard schüttelte resignierend denn Kopf.

RR: Bei allen Elementen , es regiert der Wahnsinn!

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  KI-Ketzerei Log 22 - Richard
Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Sep-Thu-2024, 03:55 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

***Spiros Alpha / Shazach / Campus / Festaula***

Richard von Rabenstein genoss die Darbietungen des landesweiten Literaturfestivals an der Universität. Nicht nur, dass die Aula ein architektonisches Juwel darstellte und die Akustik atemberaubend war. Einige der jungen Autoren verfügten über großes Talent. Sie konnten Stimmungsnuancen in Worte fassen, Naturgewalten in machtvollen Sprachbildern malen. Eine glänzende Zukunft stand ihnen sicher in dieser kunstaffinen Gesellschaft bevor, wenn nicht—

Die Sorge, die sich in seinem Kopf gerade zu formen begann, nahm schlagartig Gestalt an in Form eines Tumultes vor der Bühne. Im nächsten Moment kletterten zwei junge Mädchen nach oben. Eine von ihnen war Ida; sie trug immer noch das Kommunikatoremblem der Sternenflotte um den Hals.

Mit einer raschen Bewegung, die sie sicher lange einstudiert hatten, entrollten die beiden Studentinnen ihr Banner vor den Honoratioren aus der Provinz- und Stadtregierung.

++Zukunft braucht Veränderung++ konnte Richard die einheimischen Schriftzeichen entziffern.

Ein Saaldiener versuchte, den Protest zu unterbinden und das Banner ihren Händen zu entreissen, hatte aber keinen Erfolg. Stattdessen rief Ida nun in die Menge: „Wir zerstören unsere Zukunft! Wir zerstören unsere Umwelt, weil wir Angst haben! Angst vor Technik, die uns helfen könnte! Wir klammern uns an einen Status Quo von vor hundert Jahren! Wir verpesten mit Dampfmaschinen und Petroleum die Luft!“

Ihre Kameradin fiel ein: „Wir dürfen nicht forschen, nicht entwickeln! Nicht denken!“

„Das ist glatte Ketzerei!“ ereiferte sich eine beleibte Dame in Richards Nähe und fächelte sich Luft mit ihrer Federboa zu. „Warum tun Sie nichts?!“

Ihm wurde bewusst, dass er hier ja nicht als Literaturkritiker saß, sondern in seinem Gewand für die Einheimischen als „Beglaubigter Wahrer der Identität“ erkennbar war. Ein Amt, dessen zu walten er sich spontan entschloss. Er erhob sich, und die Gäste in seiner Reihe gaben den Weg frei. Zustimmendes Gemurmel klang aus der Gruppe der Honoratioren und der Universitätsleitung. Ihnen schwebte sicher eine rasche Wiederherstellung der Ruhe nach dieser kleinen Störung vor.
Die beiden Demonstrantinnen verhielten unsicher. Ehe eine von ihnen weitersprechen konnte, hatte Richard das Wort ergriffen.

„Wir alle sorgen uns um unsere Zukunft, wir alle WOLLEN eine Zukunft, diese beiden jungen Frauen hier ebenso wie Sie, Mitglieder des Stadtrates oder Sie, Legaten des Provinzgouverneurs. Eine Zukunft kann es aber nur geben, wenn Entwicklung stattfindet. Stillstand kreiert keine Zukunft, sondern Absterben der Kultur und Tod der Gesellschaft.“

Einige Leute im Auditorium machten eine verwirrte oder überraschte Miene, aber er sah auch zustimmendes Nicken.

„…Gefahr geht in erster Linie von Nichtwissen aus. Eine Technologie, ein technologisches Hilfsmittel, wird dann gefährlich, wenn der Umgang damit nicht erlernt wird, wenn es keine gesetzlichen Richtlinien für seinen Einsatz gibt, wenn kein verantwortungsvoller Gebrauch stattfindet. Verbote aber erhöhen die Mystifizierung und die Neugier. Und damit den unkontrollierten, unwissenden Gebrauch. Lernen und Wissen ist das einzige, was eine Gesellschaft voranbringt, kulturell und sozial.“

„Blasphemie!“ röhrte irgendwoher aus dem Publikum eine Stimme. „Das ist gegen den Willen unserer Vorfahren! Gegen das göttliche Prinzip! Gegen die Weltordnung!“

„Gegen die Weltordnung ist es, Stillstand zu verordnen. Die Entwicklung ist das Grundprinzip der Evolution des Universums und der Gesellschaften. Sie haben eine hohe Kultur, gewähren Sie ihr auch Luft zum Atmen! Ganz praktisch und metaphorisch!“

Die Worte erregten sichtlich Aufsehen. Zwei Honoratioren schienen zu diskutieren, ob man dem Ganzen ein Ende bereiten sollte, wagten es jedoch nicht. Ein „Beglaubigter Wahrer der Identität“, soweit hatte sich Richard im Vorfeld informiert, war ein sehr hochrangiger Bevollmächtigter – ihm in den Weg zu treten konnte unangenehme Folgen haben. Das war er bereit auszunutzen, um diese festgefahrene Gesellschaft – hoffentlich – wieder in Fahrt zu bringen und gleichzeitig einen Bürgerkrieg zu verhindern.

Am Rande des Geschehens nahm er Rufus LaSalle wahr, der in seinem Beamten-Outfit mit weißer Halskrause in die Aula getreten war. Ein Saaldiener eilte pflichteifrig zu ihm, um ihm einen der Stellung entsprechenden Platz weit vorn zu verschaffen.
LaSalle hatte sich gerade in der Nähe der Legaten der Provinzregierung platziert, die sichtlich von der Situation überfordert waren.

„Aber wir wissen, dass die Computer und die KI gefährliche Folgen haben kann, Not und Krieg verursachen kann! Kunst und Kultur verkümmern lässt!“ rief nun einer von ihnen. „Stellen Sie das in Abrede?... Euer Spektabilität?“

„Die Gefahr ist da, wenn Sie nicht lernen, die Technik, jede Technik, unter Kontrolle zu halten. Wenn demokratische und wissenschaftliche Mechanismen fehlen. Wenn Sie schlicht Wissen, das der Allgemeinheit zugänglich und nutzbar sein soll, einer Elite vorbehalten, die es missbraucht.“

Weiter kam Richard nicht, denn in diesem Augenblick stürmte über den Bühneneingang Barnes Atarver nach vorn. „Ich habe sie!“ brüllte er. „Die Beweise für die gefährlichen Umtriebe der Ketzer! Der Umstürzler! Ich habe sie soeben festgenommen, sie und ihre Höllenmaschine!“ Er fuhr herum und durchbohrte mit seinem Finger die beiden Frauen mit dem Transparent, die sich die ganze Zeit still neben Richard gehalten hatten. „Und die, diese Subjekte! Diese bekifften Revoluzzer, die stecken bestimmt mit denen unter einer Decke!“

[Bild: Richard-NU-neu.jpg]

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  KI-Ketzerei Log 21 - Sareth / NPCs
Geschrieben von: Sareth - Sep-Sun-2024, 05:35 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

*** Spiros Alpha / Alter Bunker unter dem Luftschiffhafen ***

Dadvin, der bolianische Ensign, dessen Lebenszeichen LaSalles Tricorder kurzzeitig ausgewiesen hatte, schloss das alte Schott hinter sich und stieg die quietschende Metalltreppe weiter abwärts. Dabei befreite er sich von dem Umhang mit Kapuze und der Atemmaske, die sein fremdes Äußeres verborgen hatte. Schlechte Luftqualität und Maskenverordnungen hatten eben auch was Gutes, dachte er. Ansonsten hätte ich hier unten hocken bleiben müssen…

Captain Van Rooyen und seine Gruppe der Crew der Feynman hatten vor knapp drei Wochen hier Zuflucht gesucht, nachdem der eigentlich geplante Weg in ein unbewohntes Areal durch größere Überschwemmungen abgeschnitten gewesen war. Die Scanergebnisse hatten hier ein größeres Tunnelsystem ausgewiesen, was recht vielversprechend ausgesehen hatte.
Dies hatte sich bald als unterirdische Wartungs- und- oder Bunkeranlage herausgestellt, die vermutlich mit dem hier früher befindlichen Militärflughafen in Zusammenhang gestanden hatte. Vergilbte Pläne in brüchigen Plastikhüllen an den Wänden wiesen noch Terminals, Startbahnen, Servicehookups und ähnliches aus. Oberirdisch war nicht davon mehr zu sehen. Eine weitläufige Halle mit Gaststätte, Wartesälen verschiedener Klassen und Gepäckabfertigung stand den Passagieren der Luftschiffe zur Verfügung, von denen bei der Ankunft der Sternenflottenoffiziere vier startbereit gewesen waren.

Dadvin hätte zu gern diese antike Flugtechnik näher untersucht. Schließlich kam er aus einer alten Luftfahrtfamilie auf Bolarus! Aber gemäß der Ersten Direktive war natürlich jeder Kontakt zu vermeiden. So hatte er sich nur nachts einige Male heimlich heraus geschlichen, um wenigstens Holofotos zu machen. Diesmal aber war er in offizieller Mission als Techniker mit dem Spezialgebiet historische Technik unterwegs gewesen.

Der junge Bolianer brachte die letzten Meter eines engen Korridors im Licht seines Handscheinwerfers hinter sich, öffnete ein weiteres Schott und befand sich im Hauptraum, der ihm und 12 weiteren Crewmitgliedern Unterschlupf bot. Sie hatten einen tragbaren Generator angeschlossen, aber um Strom zu sparen, war das Licht nur gedämpft. Ein heller Spot umrahmte nur den – defekten – Transmitter, an dem Van Rooyen und eine dunkelhäutiger Technikerin gerade arbeiteten.

Der Captain der Feynman sah auf.
„Willkommen zurück, Ensign! Ich hoffe, Sie konnten die Kupferdrahtspulen auftreiben?“

„Ja, Sir.“ Dadvin reichte ihm eine kleine Papiertüte mit drei winzigen Spulen. „In einer Uhrmacherwerkstatt. Zum Glück hat das replizierte Geld gereicht.“

Van Rooyen begutachtete das Material. „Sehr gut. Ich denke, damit bekommen wir den Transmitter wieder hin. Wir müssen unbedingt Kontakt zu den anderen herstellen.“

„Da war noch etwas,“ fuhr Dadvin fort, während er ein Rationspaket aus der entsprechenden Box nahm. „Ich hatte eine Energieanzeige auf dem Tricorder, wie von einem Transportervorgang. Ich war gerade durch das erste Schott. Sehen Sie, ich habe die Parameter abgespeichert.“

„Das würde bedeuten, dass schon eine Suchmannschaft der Föderation hier ist. Das mein Notsignal Erfolg hatte… “

Dadvin wollte seinen Tricorder gerade schließen, um sich dem Transmitterteam zu zu gesellen, als ein Warnsignal aufleuchtete. „Captain, ich bekomme Ergebnisse, die auf eine Antimateriereaktion hindeuten!“

„Unmöglich,“ murmelte jemand aus der Crew. „Hier?“

„Eine Fehlfunktion?“ Van Rooyen warf einen Blick auf die Anzeige, dann prüften auch weitere Crewmitglieder auf ihren Tricordern. Es gab keinen Zweifel. In etwa 20 km Entfernung war das Epizentrum des Outputs.

„Ein Schiffsantrieb? Einer Rettungmission?“ mutmaßte jemand. „Vielleicht ein gelandetes Shuttle?“

„Jetzt fallen die Werte wieder. Merkwürdig.“

„Dazu sind die Werte zu erratisch,“ erwiederte Van Rooyen. „Aber als Spiros Alpha vor etwa hundert Jahren seine Kulturrevolution einleitete, waren die Wissenschaftler an einigen Orten dabei, erste Experimente mit Antimateriereaktionen durchzuführen. Es ist möglich, dass irgendwelche Anlagen nicht korrekt versiegelt wurden, oder korrodiert sind.“

„Kann uns das gefährlich werden? Und den Leuten hier?“

„Wenn das Energielevel weiter steigt. Im Moment sind es nur ein paar isolierte Antiprotonen. Wir müssen mehr herausfinden.“

„Wir könnten die Tricorder mit dem Transmitter koppeln,“ schlug Dadvin vor. „Sobald er wieder einsatzbereit ist.“

„Also sehen wir, dass wir ihn einsatzbereit bekommen!“


*** Spiros Alpha / Shazach / Studentenviertel ***

Ich hatte soeben die beunruhigende Nachricht von LaSalle erhalten und mich daraufhin mit Commander Sarek an Bord der Feynman in Verbindung gesetzt.

+Wir nehmen gerade die letzte Kalibrierung unserer Sensoren vor, Admiral,+ antwortete er auf meine Nachfrage. +In dreißig Minuten werden wir in der Lage sein, einen entsprechenden Tiefenscan durchzuführen. Dann kann ich Auskunft über Lage, Gefährdungspotential und mögliche Neutralisierung dieser Antimateriereaktion geben.+

„Gut, tun Sie das prioritär!“

+Selbstverständlich, Admiral.+

Ich konnte förmlich seine Verwunderung fühlen, dass jemand annehmen konnte, dass er diese Aufgabe nicht an erste Stelle setzte. „Konnten Sie weitere Crewmitglieder zurückführen?“

+Dr. Val’Kara ist vor drei Stunden mit fünf weiteren Besatzungsmitgliedern zurück gekehrt. Vierzehn weitere sind noch in ihrem letzten Operationsgebiet. Wir haben immer noch Probleme mit der Energieversorgung der Transporter. Der Ionensturm hat die sekundäre Puffermatrix zerstört. Wir können nur mit einem viertel Kapazität arbeiten, dann brauchen wir zwei Stunden Pause.+

Das waren zumindest weitere Gerettete, um die wir uns keine Sorgen machen brauchten! Sarek versprach, sich sofort zu melden, sobald er genaue Sensordaten hatte. Im Grunde fehlte jetzt nur noch eine Gruppe, die mit einem der Shuttle in der südlichen Hemisphäre gelandet sein musste, und Captain Van Rooyen und die Crewmitglieder bei ihm. Aber vielleicht hatte Chris Reed mit seinem Kontaktversuch zu der Einheimischen unterdessen Erfolg gehabt und konnte eine weitere Spur vorweisen…

Ich ging gerade unsere kartographischen Daten von Spiros Alpha durch, als sich Rufus LaSalle wieder meldete.
+Madame, ich bin jetzt vor der Universität, aber mit Mr. Reed oder Mr. Rabenstein ist derzeit kein Kontakt möglich. Das Literaturfestival in der großen Aula hat bereits begonnen, und sie sind wie geplant dort. Wenn ich sie jetzt anfunke, ist das Risiko einer Entdeckung unkalkulierbar.+

„Können Sie die Antimateriereaktion noch anmessen? Ich bekomme hier keinen Input.“

+Im Moment nicht, nein. Es ist obskur.+

„Obskur. LaSalle, das habe ich von Ihnen noch nie gehört.“

+Wahrscheinlich färbt der hochgelehrte Richard von Rabenstein etwas ab.+ Er räusperte sich. +Nun gut, ich sehe, dass ich ins Gebäude komme und die Lage im Auge behalte.+

„Tun Sie das. Auf der Feynman ist man in etwa fünfzehn Minuten für einen Tiefenscan bereit. Spätestens dann wissen wir mehr.“


(PS: für Richard kommt noch ein Log, spätestens nächstes Wochenende, damit wir auch wissen, warum er mit seinem kulturphilosophischen Hintergrund unbedingt mit auf die Mission musste.)

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  KI-Ketzerei Log 20 NPCs / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Aug-Sat-2024, 11:25 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

Spiros Alpha / Shazach-City / Palast der Protektion / geheimes Zimmer

Kevviks Blick glitt über die Ansammlung an Technik, welche sich vor ihm und den anderen “Erleuchtern” auftürmte. Auf einigen der Bildschirme rasten Zahlen über die Anzeige, geometrische Figuren drehten sich majestätisch auf anderen und auf einem der Bildschirme war eine Figur zu erkennen, die man scheinbar greifen konnte. Für Kevvik ein Technik-Wunderland.
Ke: Das ist................
Namr schüttelte den Kopf.
Na: Wenn das die Protektion hier sieht und uns hier erwischt, werden wir alle hängen.
Kevvik grinste bösartig.
Ke: Da wird die Sache doch erst spaßig.

Kevvik trat einen Schritt zurück und stieß gegen einen alten Folianten, welcher polternd zu Boden ging.

Na: Bei den Feuern Kravaks.....

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Ortswechsel:

Spiros Alpha / Shazach-City / Palast der Protektion / Zimmer des Oberprotektionsrates Barnes Atarver

Barnes lehnte sich entspannt in seinem Sessel zurück. Nach all den Jahren seines Kampfes gegen die allgemein verbreitete Dummheit und Ignoranz, gab es jetzt endlich die Möglichkeit, den Beweis für die Anwesenheit der Fremden zu liefern.
Im geheimen Zimmer, dort wo die Überreste aus alten Zeiten, antike Rechnersysteme, standen, da würde Barnes dem Leben auf diesem Planeten eine neue Richtung geben.
Jahrelang hatte er konfisziertes Material durchforstet, alte Folianten gelesen und sich jetzt einen Plan zu Recht gelegt. Einen Plan, welcher die Fremden aus ihrem Versteck befördern würden.
Tief im Inneren des Planeten existierten noch die alten Energieversorgungssysteme des Planeten. Während der Revolution gegen die KI waren diese Anlagen auf StandBy gesetzt worden. Und über die Systeme im Geheimzimmer würde es möglich sein, die Energieversorgungsysteme zu kontrollieren. Zwar hatte Barnes nicht die geringste Ahnung, wie die Systeme funktionierten, aber welche Befehle er eingeben musste, um die Energieversorgungssysteme in den Überlastmodus zu bringen, das hatte er, nach monatelangem Studium verbotener Folianten, mittlerweile festgestellt. Und wenn die Systeme kurz vor der Explosion stehen würden, dann würden die Fremden auftauchen. Und dann würde die Falle, seine Falle, zu schnappen. Alle würden es endlich sehen und dann.....wer wüßte das schon?
Ein lautes Poltern aus dem Zimmer neben Barnes Büro, unterbrach Barnes Gedanken. Dieses Nebenzimmer war nur ihm bekannt. Und es gab dort nichts, was von selbst ein solches Geräusch erzeugen konnte.
Barnes griff in die Schublade seines Schreibtisches und zog eine Handambrust hervor. Geübt legte er den Bolzen ein und entsicherte die Waffe. Dann öffnete er leise die versteckte Tür , trat durch den Zwischengang und riss dann die eigentliche Tür zum Geheimzimmer auf. Ihm starrten 3 entsetzte Augenpaare entgegen.
BA: Na wen und was haben wir denn da?
Kevvik konnte vor Entsetzen nur noch stammeln.

Ke: Oberprotektionsrat Atarver......
BA: Ganz recht. Und wen haben wir hier? Drei Verbrecher und ihre Höllenmaschinen. Was hattet Ihr vor? Den Palast in die Luft zu sprengen? Oder gar die alten Geister zu beschwören?
Ke: Wir....

Barnes zielte mit seine Handarmbrust direkt auf Kevviks Hals.

Ba: Klappe halten. Oder dieser Bolzen wird für Ruhe sorgen. In die Ecke mit Euch und keinen Mucks. Ich nehme Euch hiermit wegen Verstoßes gegen den §1 Abschnitt 1 fest. Ihr werdet vor Gericht gestellt. Oh ja. Es wird einen Prozess geben, wie es ihn noch nie gegeben hat. Und dann werdet Ihr hängen, hängen wie die Fische an der Leine. Am höchsten Galgen der Stadt. Und alle werden es sehen.

Barnes trat einen Schritt zurück und öffnete die Tür zu seinem Büro. Dann griff er, noch immer auf Kevvik und seine Freunde zielend, nach einem Klingelseii, welches neben dem Eingang zum Geheimzimmer hing und zog daran. Keine 30 Sekunden später eilten 6 Wachen in den Raum.
Barnes wies auf die 3 “Erleuchter” und wandte sich dann an die Wachen.

Ba: Ich habe diese 3 Subjekte erwischt, wie sie versucht haben, eine Höllenmaschine hier herein zu schmuggeln. Festnehmen . Bringen Sie die 3 in die tiefsten Zellen die wir haben. Fesseln Sie sie mit jedem Strick, jeder Kette, jedem Riemen, jedem Gurt den Sie finden können. Sie dürfen sich nicht mehr bewegen können. Dann anketten an die Säulen. Ich kümmere mich um die Höllenmaschine. Ausführung !

Die Wachen nickten stumm, packten Kevvek und seine Freunde mit aller Härte , fesselten die 3 und schleppten sie davon.
Barnes rieb sich die Hände. Die Sache lief besser, als er es sich je vorgestellt . Er atmete tief durch und trat vor die Tastataur eines der antiken Rechnersysteme, dachte einen Moment nach und began dann, langsam und gewissenhaft mit den Eingaben.

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Ortswechel:

Spiros Alpha / Luftschiffhafen

LaSalle blickte zum wiederholten Male auf seinen Tricorder. Diese Daten konnten einfach nicht stimmen. Von den bolianischen Daten, welche LaSalle hierher geführt hatten, war nichts zu sehen. Sie waren nicht mehr anmessbar, förmlich herausgedrängt von immer starker werdenden, sich mehrfach überlagendern Schwingungen, wie sie typisch für die Zündungsfolge eines startenden MaAmRK , eines primitiven Warpkerns, waren. Jedoch war das Muster ein völlig anderes, als bei Föderationssystemen. Wie konnte das sein?
LaSalle aktivierte sein Com.

LS: LaSalle an Fleet-Admiral t´Khellian.

Sareths Stimme klang aus dem winzigen Transducer.

Sa: Ich höre?
LS: Madame, ich bin im Suchgebiet. Ich sende Ihnen einmal die Tricorderdaten rüber.
Sa: Nur zu.

Für einen Moment herrschte Schweigen.

Sa: Das ist unmöglich!
LS: Ich habe die Daten 5 Mal überprüft. Die Werte steigen weiterhin an.
Sa: Das sieht eher nach einem unkontrollierten Startvorgang aus.
LS: Und nicht nach Förderationstechnik.
Sa: Das gefällt mir ganz und gar nicht. Rufus, treffen Sie bitte mit Reed und Mr. von Rabenstein.
LS: Gut, ich beame zu den Beiden.
Sa: Diese ganze Mission wird allmählich zu einen gefährlichen Mysterium.
LS: Werden das nicht alle Missionen?

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  Star Trek Strange New Worlds Staffel 2
Geschrieben von: Sareth - Aug-Fri-2024, 02:24 PM - Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino *** - Antworten (1)

So, nachdem die DVD nun erschienen war, habe ich mir auch die zweite Staffel von STSNW (fast) zu Ende angeschaut. Daher ist es Zeit für einen Kommentar!

Ich meine immer noch, Strange New Worlds ist das Beste der neuen Star Trek Inkarnationen. Ich habe letztens - der Romulanerfolge wegen - die erste Folge der letzten Staffel Discovery gesehen... Also mal abgesehen von dem IDIOTISCHEN Plot (zwei Raumschiffe werden wie Schaufeln in die Oberfläche eines Planeten gerammt, um eine Lawine aufzuhalten) fühlte und hörte sich das Ganze eher wie Star Wars an, inklusive Wüstenstadt, erdigen "Orient"-Klamotten, Futur-Bikes, Westernschießerei.

Zurück zu STSNW! Ich schätze, das Problem ist einfach, dass es früher eben ca. 24 Folgen in einer Staffel von Star Trek gab, und da konnte schon mal die ein oder andere langweilige, Plothole-haltige, nervige drunter sein, das war zu verschmerzen. Jetzt aber gibt es nur 10 Folgen, so dass jede nicht so gute schwerer ins Gewicht fällt.
Was ich generell vermisse in der zweiten Staffel die STRANGE NEW WORLDS und unbekannten Zivilisationen...

In Enterprise zum Beispiel (mit Archer) hatten wir davon wirklich viel, spannende Aliens und Lebensformen, Sitten... Ich erinnere nur an die Folge mit den Xylieanern, andere Atmosphäre auf dem Schiff, wo Trip schwanger wird. Kann man doof finden, fand ich aber originell. Oder diese Lebensformen, die die Crew in Spinnengewebe wickeln zum Kommunizieren, die Xindi. Usw. Diplomatische Fauxpas bei fremden Kulturen, und natürlich Dr. Phlox. Also dort konnte man STRANGE NEW WORLDS sehen. Auch natürlich bei Voyager und TNG.

Bei STSNW habe ich in der zweiten Staffel das Gefühl, dass die "ungesehen Welten" sich eher auf die Genreverrenkungen wie die Musicalepisode beziehen. Vielleicht liegt es an dem Writers Strike, aber ich vermisse definitiv WELTRAUMABENTEUER, also Weltraumphänomene, neue Kulturen, Lebensformen - etwas in der Art. Die Folgen waren nicht unbedingt schlecht, die hatten auch Star Trek - Feeling, aber ich vermisse eben einfach diese spezielle Art Abenteuer.
Statt dessen:
1. Folge: war gut, besonders Spock beim Fraternisieren mit den Klingonen, aber Kriegs- Nachkriegsdrama.
2. Folge: Gerichtsdrama über Diversity und Akzeptanz (nicht sooo neu, hatten wir mit The Drumhead wegen des Viertelromulaners. Mit Data natürlich, bei Voyager mit dem Holodoc).
3. Folge: die Zeitreise mit Kirk und Laan - fand ich gut, ich liebe ja Zeitreisen und was wäre gewesen wenn...
4. Folge: war gut, interessant, FREMDE KULTUR, oha. Auch Ortegas auf der Enterprise - gut.
5. Folge: Spock verliert seine vulkanische DNA. Naja... nachdem wir in der ersten Staffel erste einen Spock-Körpertausch hatten und das Thema Spock-menschliche Seite eigentlich auch abgetreten ist, wars nicht so nötig. Die Witze, wie er auf Essen, Humor etc. reagiert auch nicht neu - Data mit dem Emotionschip, der Holodoc beim Körper"tausch" mit Seven of Nine.
6. Folge: war gut, über Halluzinationen kommunizierende Aliens, Uhura im Mittelpunkt.
7. Folge: Das Crossover mit Lower Decks.... Nunja. Es war hervorragend gemacht, angesichts der Prämisse. Es war auch witzig, die Heldenverehrung (geht aber auch schöner, bei DS9-Tribble Episode mit Jadzia). Die Frage ist, MUSSTE das sein? Diese überdrehten Comiccharaktere mit ihrer Slangsprache fühlten sich nicht wirklich richtig gut in "echt" an.
8. Folge: mit diesem klingonischen Kriegsverbrecher. Hm... sowas hatten wir schon besser in ähnlicher Form bei DS9 und Voyager, wo eine traumatisierte Person einen Kriegsverbrecher trifft, der geläutert ist, und/oder beide müssen irgendwie zusammenarbeiten. Also das war MASH in Space, und eine Menge PTSD. Muss ich jetzt nicht schon wieder haben, nachdem ja schon Folge 1 drauf einging. Überhaupt ist gefühlt JEDER an Bord irgendwie traumatisiert: Chapel und M'Benga durch den Krieg gegen die Klingonen, Laan durch den Kampf gegen die Gorn, Una durch die Diskriminierung, Uhura durch den Tod der Eltern, und Pike durch das Wissen um seine Zukunft sowieso. Es wäre schön gewesen, dass etwas zu beschränken, und auch mal normale Typen zu haben, die eben einfach (wie Ensign Kim) von der Akademie kommen und meinetwegen Angst haben (wie Hoshi), aber nicht gleich übelst traumatisiert und eigentlich deswegen dienstuntauglich sind.
9. Folge: ich glaub, die kann mir nicht antun
10. Folge: Gorn, schon wieder Horror und Krieg a la Alien.... schieb es vor mir her, ehrlich gesagt.

Im Endeffekt VIER von 10 Episoden, die "strange new worlds, new civilizations" zeigen und den Fokus drauf legen. Für meine Begriffe viel zu viel Gewalt. Ja, klar, der Krieg mit den Klingonen ist Star Trek Geschichte, aber genau wie bei Star Wars will ich eben in diesen beiden Genres nicht unbedingt gritty Kriegsdramen wie "Der Längste Tag" sehen. Ich kann es gar nicht richtig einkreisen, was mich stört, ich denke, das es wirklich dieses fehlende "Space Adventure" ist. Und diese traumatisierten Leute, die kurz vom Zusammenbrechen oder Explodieren sind. Pike als Captain ist irgendwie auch blass.... Irgendwie fehlt diese "Leadership" Komponente, die bei Kirk, Picard, Janeway und Sisko und Archer da waren.

Naja, genug gejammert! Als nächstes schaue ich Prodigy Staffel Zwei weiter, das sah ja vielversprechend aus.

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  KI-Ketzerei Log 19 - Sareth /NPCs
Geschrieben von: Sareth - Aug-Sun-2024, 07:57 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

*** Spiros Alpha / Shazach / Studentenviertel ***

Nervös packten Namr, Jadah und weitere Freunde aus dem Kreis der “Erleuchter” ihre Ausrüstung zusammen.

„Es ist einfach zu gefährlich,“ hatte Namr entschieden, nachdem auf ihrer Amateur-TV-Übertragung plötzlich das Gesicht eines fremden Mannes aufgetaucht war, ehe sich die durchgebrannte Röhre vollends verabschiedete. „Die Polizei ist uns auf den Spuren, oder die Wächter von der Kulturbehörde. Ich will nicht, dass meine Familie mit reingezogen wird, wenn sie dieses ganze Zeug bei einer Hausdurchsuchung entdecken!“

„Ist alles Idas Schuld,“ brummte Kevvik. „Warum musste sie mit diesem dämlichen Anhänger rumlaufen?! Total weggesumpft, einfach toro!“

„Wenn wir verhaftet werden, und verhört… Die Aliens oder diese Föderation wird nicht einfach auftauchen und uns in retten!“

„Vielleicht in Luft auflösen, wie Kirida erzählte, dass ihre Urgroßmutter das immer sagte, wenn jemand unartig war. Wenn du nicht gehorchst, dann kommen die Aliens und beamen dich weg. Auf ihr Schiff.“

„Das sind alles Märchen! – Pack mal mit an, dieser Trafo wiegt soviel wie ein halbes Haus, Mann! – Also Märchen, oder Zeug, was die Regierung erfindet, um die Bevölkerung abzulenken und bei der Stange zu halten.“

Namr und Jadah wuchteten den antiken schwarz lackierten Trafo in eine Holzkiste, während Kevvik vorsichtig ein Bündel Kupferdraht aufrollte. „Irgendwoher muss Ida diesen Anhänger aber haben… Und der war neu, das war kein Teil, was zweihundert Jahre irgendwo in der Erde gelegen hat, von den ersten Siedlern noch.“

„Vielleicht war’s genau die Falle, von der Protektionsbehörde, fabriziert, um uns und andere wie uns aus der Reserve zu locken. So dass wir uns selber verraten,“ überlegte Namr. „Erinnerst du dich, wie damals diese Flugblätter auftauchten, die vor der Umweltverschmutzung warnten? Ich war in Pallistar in der Schule. Es hieß, es gäbe eine Kampagne. Als die Leute am Treffpunkt ankamen, wartete die Polizei. – Wir bringen unsere Ausrüstung jetzt an einen sicheren Ort, und halten eine Weile den Kopf flach…“

„Da musst du dir mit deinen abstehenden Haaren aber Mühe geben!“ gab Kevvik lachend zurück, und für einen Moment waren alle nur wieder eine unbeschwerte Gruppe junger Leute.

„Wo willst du den ganzen Kram eigentlich hinbringen, wo niemand drin herum schnüffelt?“ Jahad breitete Holzwolle über einige antike Glasröhren und schloss dann den Deckel der Holzkiste. „Das hast du uns noch gar nicht verraten.“

„Ja.“ Namr wischte sich den Schweiss von der Stirn. „Ich habe einen guten Platz. Wir werden es direkt unter der Nase der Protektion parken. Dort, wo sie es nie und nimmer vermuten, und niemals suchen, natürlich!“

Er berichtete seinen Freunden von dem alten zugemauerten Durchgang, den er bei einer Inspektion im Depot des Museums entdeckt hatte, in dem er ja als Hiwi arbeitete. „….dann habe ich alles mit alten Plänen abgeglichen. Also, ich denke, diese ganzen Keller waren mal Teil vom Unterbau des Hotels, was da mal stand, so ein großes Konferenzzentrum, mit großen Rechenmaschinen und allem. Bis zur Revolution, dann hat man es natürlich dicht gemacht, und die Rechner zerstört. Aber die Katakomben sind noch da. Ein Teil liegt jetzt unter dem Museum, was anstelle des Hotels gebaut wurde. Und daneben…“

„Der Palast der Protektion!“ Kevvik grinste. „Genial.“

„Wir reißen diese Mauer ein, schieben alles rüber in eine dunkle Ecke und mauern wieder auf….“

„Genial, wie immer. Namr, der Top-Verschwörer.“

….

Wenig später, als es dunkel genug war, pirschte sich die Gruppe durch Gassen mit bekannt geringer beziehunsweise ausgefallener Gaslaternenbeleuchtung Richtung des Museums. Namr besaß einen Schlüssel, da er oft nach offizieller Schließungszeit noch räumte, säuberte, oder für seine Studien forschte. Während seine Freunde Wache hielten, schob er das Ungetüm von einem Gusseisenschlüssel in das Schloss des Nebeneingangs. Es knirschte und polterte und er hatte das Gefühl, die halbe Stadt müsste es hören und würde schon aus den Fenstern hängen.

Nein, ich tauge nicht zum Held und großen Revolutionär, dachte er wieder. Ich will einfach nur an Technik schrauben… und mich freuen, wenn alles funktioniert… Ida, die war da ganz anders. Sie wollte furchtlos nach vorn, auf die Bühne, Aktionen starten, Demonstrationen. Er bewunderte sie, hielt sie aber gleichzeitig auch für verrückt. Wem nützte schon der ganze Mut, wenn er dann im Gefängnis hockte?!

Endlich waren die „Erleuchter“ mit ihrem Gepäck innerhalb des Museums. Namr führte sie hinunter ins Depot, vorbei an sorgfältig in Segeltuch eingeschlagenen Artefakten, sorgfältig nummerierten Kisten voller archäologischer Fundstücke, alten Statuen, Leuchtern – das meiste voller Staub und Spinnweben.

„Hier unten kann man ja auch schon Ausgrabungen machen!“ witzelte Jahad.

„Nee, das ist alles inventarisiert und eingetragen. Hab ich selber mit geholfen. Deshalb können wir unsere Sachen auch hier nicht ablagern. Nur nebenan… - Da vorn ist der Durchgang, hinter den alten Vasen. Seit vorsichtig, bloß nichts umwerfen und kaputt machen!“

Kevvik und Jahad machten sich daran, die Steine zu lösen. Namr hielt die Petroleumlampe. Zum Glück waren es einfach übereinander geschichtete Ziegel, ohne Mörtel. Eine halbe Stunde später war der alte Durchgang breit genug frei geräumt, das sie mit ihrer Ausrüstung hindurch passen würden.

„Gib mir mal die Lampe, ich leuchte mal, wie’s dahinter aussieht, ob alles frei ist.“ Kevvik kniete vor der Öffnung, griff die Lampe und hob sie vorsichtig in das Dunkel vor ihm. Dann wurden seine Augen groß, sein Mund klappte auf – und für einen Moment konnte er absolut gar nichts raus bringen.

„Leute….“ Hauchte er dann, und machte nur eine Handbewegung.

Die Anderen beugten sich vor, sahen und erstarrten ebenfalls in Staunen. Hinter dem kleinen dunklen Durchgang eröffnete sich ein Raum. Dort standen ganz erkennbar Maschinen. RECHENmaschinen. Mit grünlich flimmernden Bildschirmen. Vier Stück. Alt, klobig, aber immer noch eleganter als das, was die „Erleuchter“ mit so viel Mühe zusammen gebaut hatten.

(…also ich dachte, sie treffen nun auf Barnes Atarver, der Stab ist an den Erfinder des Charas gereicht Ultragrins)


*** Etwa gleichzeitig / Studentenviertel / Pensionszimmer ***

Ich war dabei, unser nächstes Vorgehen zu planen. Glücklicherweise hatten die bereits geretteten Crewmitglieder, die unter dem XO der Feynman, Sarek, wieder an Bord gebracht worden waren, mit den Reparaturen des Schiffes beginnen können. Die Sensoren waren nach den Lebenserhaltungsystemen wieder in Betrieb genommen worden, und bisher waren noch zwei kleinere Gruppen von Crewmitgliedern ausfindig gemacht worden. Eine davon hatte sich auf eine Insel in sumpfigem Gelände zurück gezogen, was jetzt mit steigenden Temperaturen allerdings zunehmend schwierig wurde.

Dr. Val’Kara hatte die wenigen noch hilfsbedürftigen Crewmitglieder auf der Feynman dem MHN überlassen und sich mit Notfallausrüstung in das Sumpfgebiet begeben.

Dank der Sensoren hatten wir noch drei Personen in einem Dorf südlich von Shazach entdeckt, aber bisher noch keinen Kontakt aufnehmen können, da sie sich immer in Gegenwart Einheimischer aufhielten. 35 Personen, darunter Captain Van Rooyen, hatten wir noch nicht ausfindig gemacht. Ich hoffte, dass uns die Studentin mit dem Kommunikatoranhänger auf ihre Spur bringen könnte.

Im Augenblick hatten sich Richard und Chris Reed wieder an ihre Spuren geheftet und waren im Bereich der Universität unterwegs. Dort sollte heute Abend das Literaturfestival beginnen. Rufus LaSalle war einer anderen Spur nachgegangen: sein Tricorder hatte im Bereich des Luftschiffhafens (=Zeppeline) kurzzeitig bolianische Lebenszeichen aufgefangen.

Nur ich saß hier im Zimmer! Aber so war es eben, ab einem bestimmten Dienstgrad kommandierte man einen Schreibtisch – wo und wie auch immer…

(..PS: Schriftgröße bekomme ich nicht hin. Egal, ob ish 50, 80 oder 150 eingebe, wird immer nur EINE Riesengröße.)

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  Zwischen Licht und Finsternis - Abschlusslog
Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Jul-Sun-2024, 08:50 PM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Antworten (1)

NRPG: in diesem Universum haben wir ja keinen Papst, nur den Kaiser und einen normalen Bischof von Rom. Also all der Prunk, den früher vor dem Konzil die Päpste hatten, ist hier Teil des Amtes des Großinquisitors.

RPG:

*** Terra / Rom ***

Der ehrwürdige alter Petersdom aus Zeiten des ersten christlichen Kaisers – an die 2000 Jahre alt – glänzte in festlicher Beleuchtung und wetteiferte mit den Bannern am daneben stehenden, einige Jahrhunderte jüngeren Palast der Inquisition. Es war ein Festtag mit allem antiken Prunk, den Rom, Herz des Terranischen Imperiums, aufzubieten hatte. Mehr noch, es war nicht eine bloße Inszenierung, der das Volk aus Staatsräson zu applaudieren hatte. Es war ein wirkliches Fest, der Anbruch einer neuen Ära.

Richard von Rabenstein stand in der edle Eleganz verströmenden Sakristei des Palais – SEINES Palais – und verlor sich im Anblick seines Spiegelbildes in den Paneelen. Schwer und kühl senkte sich das Ornat aus violettem Silberbrokat über ihn und sein persönlicher Leibdiener schloss mit religiöser Sorgfalt die einzelnen Knöpfe.

Ich bin hier, tatsächlich hier, an diesem Ort, in diesem Amt. Endlich. dachte Richard. Eitelkeit mochte eine Sünde sein, aber eine gewisse Genugtuung sollte ihm vergönnt sein, fand er. Er hatte gekämpft, gelitten, in Verfolgung, in miserabelsten Umständen, unter Dealern dahinvegetiert, Machtlosigkeit und Schmutz ertragen. Aber nun, nun hatte alles ein Ende! Ich bin an dem Platz, für den der Allmächtige mich bestimmt hat. Ich bin der Inquisitor Maximus!

Es fiel nicht sonderlich ins Gewicht, dass er in einem anderen Universum in dieses Amt gewählt worden war. HIER hatte man die Konzilien vor etwa hundert Jahren abgeschafft und der Imperator bestimmte den Großinquisitor. Bis jetzt. Er würde dieser Unsitte selbstverständlich ein Ende bereiten! Ihn hatte das Volk hatte ihn quasi akklamiert, und die Heilige Dreieinigkeit hatte ihn legitimiert, was auch immer der Imperator tun würde, war eine schlichte Formalität…

„Vorsicht! Nicht bewegen, ich stecke die Fibeln für das Skapulier an.“ Der Leibdiener schob das erste der antiken Schmuckstücke in die vorgesehenen Ösen auf der linken Seite des Ornats. „Ich bin so glücklich, Euer Exzellenz, muss ich gestehen! Endlich wieder jemand, der die Tradition zu würdigen weiß! LaSalle – verzeiht, dass ich seinen Namen erwähne – mochte die Gewänder nicht, die Farben, den Schmuck… Er war ein düsterer Mystiker.“

„Nun, es ist vorüber.“

„Ja, Deo Gratias, das sehe ich, Euer Exzellenz!“ Der Leibdiener hatte die zweite Fibel befestigt.
Der zugehörige schwarze Samtumhang fiel in tiefen Falten bis auf den Boden. Während der Leibdiener das Ornat mit allen zugehörigen Details vollendete, wanderten Richards Gedanken zurück in jene Stunde der Entscheidung im Dark Rim Sektor...

Während die imperiale Taskforce unter Großadmiral DeRaaf und die Tholianer LaSalles Überfall auf Raucis IV vereitelte, hatte er mit seinen Getreuen auf LaSalle gewartet, nur wenige AE von der alten Raumstation entfernt. Waltham und Dolittle und deren Schiffe waren bereit gewesen, und schließlich hatten sich noch ungezählte weitere Raumfahrzeuge eingefunden, inklusive ferngesteuerte Drohnen.

Er selbst hatte auf der Brücke der Vindicator gestanden, hatte auf die Nachricht von der Sensorüberwachung gewartet. Er hatte sich geistig auf einen heroischen Endkampf der Mächte vorbereitet, auf eine epische Schlacht zwischen Licht und Finsternis, aus der er natürlich als siegreicher Lichtbringer hervorzugehen wünschte.
Allein – diese Gloriole war ihm nicht vergönnt gewesen. LaSalle hatte sich mit seinen Gefolgsleuten schlicht der Entscheidung entzogen. Er war aus dem Licht entschwunden, um irgendwo auf den günstigen Moment zu warten.

Aber vielleicht, überlegte Richard jetzt, war es gut so. Das würde ihn wachsam halten. Musste man nicht auch wachsam gegenüber den Tricks des Maleficus sein? Er kannte tausend Verkleidungen, wog einen in trügerischer Sicherheit, und schlug aus dem Hinterhalt zu. Ja, Wachsamkeit war angebracht, und die Festigung der eigenen Reihen. Rufus LaSalle war niemand, der einfach aufgab, um in einem Gott verlassenen Eckchen der Galaxis Gemüse zu züchten. Sie würden von ihm hören, ER , der Inquisitor Maximus, würde von ihm hören.

Die schweren Mahagoni-Türflügel der Sakristei wurden aufgestoßen. Der Haushofmeister trat ein, fiel auf die Knie und küsste den Amtsring des Großinquisitors. „Die Sänfte ist bereit, Euer Exzellenz.“

***

In einer der Logen in der großen Audienzaula des Inquisitionspalais, wo die Plätze ein kleines Vermögen gekostet hatten, saßen Waltham und Dolittle.

„Sieh dir das an,“ brummte der Pirat. „Gleich fällt er vor Eitelkeit vom Stuhl!“

Er wies auf die Sänfte, die sich gerade dem Podium des Thrones näherte, begleitet von den obligatorischen Straußenfederwedeln und violetten Bannern in den Händen der Lakaien und der Leibgarde.

„Der Prunk ehrt das Amt“, zitierte Waltham den Informationsflyer, den die imperiale Public Relations-Behörde sicherheitshalber ausgegeben hatte, um etwaige Irritationen zu vermeiden. Waltham hatte sich selbst in ein extravagantes Outfit ferengischer Provenienz geworfen. Anlässe wie diese waren schließlich wie geschaffen, neue Geschäftsverbindungen zu knüpfen. Und dafür musste man in erster Linie erst einmal auf sich aufmerksam machen.

„Krieg ist gut für das Geschäft, Frieden ist gut für das Geschäft, eine der weisen Erwerbsregeln der Ferengi.“

„Du hast gut reden, du hast ja schon eine Niederlassung im tholianischen Raum konzessionieren lassen.“

„Gute Gelegenheiten darf man nicht verstreichen lassen. Warum sollte nur seine hochwürdigste Exzellenz Richard von Rabenstein seine Missionare senden. Imperiale Kreditkarten verbreiten auch eine gute Nachricht.“

„Aber für einen Freelancer wie mich gibt’s im Frieden wenig lukrative Jagdgründe.“
Waltham zückte sein wertvolles antikes Opernglas, um den Festzug zum kaiserlichen Thron genauer zu delektieren. In der Vergrößerung wurde das leichte Flimmern des Schutzfeldes um Rabenstein sichtbar. Nun ja, bei allem Gottvertrauen, nur ein Narr würde sich ohne modernste Schutzmaßnahmen in so eine Massenveranstaltung begeben!

„Ich hörte, im klingonisch-romulanischen Grenzgebiet wird es gerade wieder unruhiger,“ sagte er zu seinem Begleiter. „Überhaupt empfiehlt es sich, die Romulaner im Auge zu behalten. Gewisse Kreise munkeln von Sezession. – Ah, unser ruhmreicher Imperator und Vater des Vaterlandes!“

***

Constantinus Augustus XXIV. war ein vierzehnjähriger Knabe, der in seinem antiken Prachtgewand aussah wie eine lebendige Ikone. Bis dato war er in der Öffentlichkeit kaum in Erscheinung getreten. Die Regierung des Imperiums oblag längst Ministerien und Heeren von Beamten und Militärs. Dennoch war er der Erbe der heiligen Blutlinie und bei bestimmten Anlässen unverzichtbar. Eine solche war die Amtseinführung eines Inquisitor Maximus. Schließlich hatte einer der Imperatoren vor über 1500 Jahren dieses Amt begründet.

Richard war auf der vorletzten Stufe des Podiums angekommen. Er war immer noch fast einen Kopf größer als der Junge im Imperatorenornat mit der riesenhaft wirkenden Krone. Die beiden offiziell Mächtigsten des Reiches begrüßten sich mit den traditionellen Formeln auf Latein. Constantius Augustus war zu seinem Leidwesen im Stimmbruch.

„Ich übertrage dir, Bruder Ricardus, dieses heilige Amt zur Bewahrung der Reinheit des Imperiums. Denn nur ein reines Imperium im wahren heiligen Glauben ist ein starkes Imperium. Und nur ein starkes Imperium kann die Aufgabe erfüllen, die die allmächtige Dreifaltigkeit ihm zugedacht hat: Ordnung zu schaffen im Chaos, Frieden, Recht und Ordnung in das Universum zu bringen.“
Auf einem Samtkissen präsentierte er Richard das zeremonielle Schwert und die auf Pergament geschriebene Ernennungsurkunde. „Suche die Wahrheit, scheide Recht von Unrecht! Verfolge die Häretiker, verfolge die Feinde des Imperiums, zum Lob und Ruhme des göttlichen Namens!“

Die Bedeutung des Augenblicks traf Richard mit solcher Macht, dass er tatsächlich leicht zitterte, als er das schlanke Zeremonienschwert hoch über seinen Kopf erhob, um es dann auf das Kissen zurück zu betten und die Urkunde zu ergreifen.
„So wahr mir Gott helfe. Ad maiorem Dei gloriam,“ flüsterte er.

***

„Ich frage mich, ob es eine gute Idee war, ihn zu unterstützen nach der Schlacht. Schließlich sind wir gerade LaSalles Wahn entkommen,“ brummte Großadmiral Vandenberg hinter dem dreifachen Sicherheitscordon aus imperialer Garde.

„Wir hatten keine große Wahl, nach den Mengen Unterstützern, die ihn quasi angebetet haben seit diesen dauernd Subraumtransmissionen. Wir konnten schließlich keinen neuen Bürgerkrieg riskieren,“ antwortete der Kommandant der Planetaren Verteidigung. „Wir brauchen etwas Ruhe. Wir müssen mit den Rebellen fertig werden. Wir müssen die Romulaner-„

„Trotzdem, ich weiß nicht, ob wir nicht den Bock zum Gärtner gemacht haben.“
„Philip, das ist eine unpassende Metapher,“ antwortete der neben ihm sitzende DeRaaf in gesenktem Ton und mit einem leichten Lächeln. „Ich fürchte, wir sollten uns alle mit der christlichen Symbolik etwas näher befassen. Ein Häretiker ist schneller geboren, als einem lieb ist.“

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(PS: also, ich hoffe, dass ist für alle Beteiligten ein gutes Ende mit Ausblick, was weiter passieren könnte... Die Schrift bekam ich leider nicht größer, wie lautet der entsprechende Befehl?)

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  KI-Ketzerei Log 18 LaSalle / NPCs
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jul-Sun-2024, 03:19 AM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

Spiros Alpha / Shazach Nueva / Universitätsviertel / Straßenbahn-grüne Linie

Der morgendliche Zug war um 28 Großeinheiten und 94 Kleineinheiten vor dem 7. Schlag des Tageszyklus, wie immer voll. Dutzende von Schülern und Studenten, sowie von Arbeitern des nahen Gaswerks, drängelten sich in den 3 Wagen. Und da der ziehende Dampftriebwagen mal wieder ausgefallen war, hatte man einfach 8 kräftige Zugtiere vorgespannt. Doch diese schafften maximal 1/3 der Geschwinidigkeit des Triebwagens. Die Verspätung war bereits jetzt gigantisch. Eine Katastrophe für die meisten Fahrgäste. Ein Glücksfall für Conver Bullaks. Denn das was er vor hatte, benötigte eine genaue Beobachtung der Umgebung. Und je mehr Zeit er hatte, desto genauer würde er sein Ziel finden. Die Person, welche heute dazu bestimmt, ihm zu Diensten zu sein. Und sie würde es nicht wagen, sich ihm zu widersetzen.
Bullaks griff in seine Manteltasche, die beruhigende Schärfe der Klinge seines Messers fühlend. Er ließ seinen Blick über die Fahrgäste schweifend. Da war dieser blasierte Heeres-Offizier, welcher schon einmal einen Schüler von seinem Platz warf, wenn ein älterer Fahrgast einen Sitzplatz benötigte, da waren Bediensteten diverser hoher Beamten, unterwegs zum Einkaufen. Ja und da waren auch noch diese 3 streng blickenden Kerle, welche Bullaks nicht recht einordnen konnte. Roch nach Protektoren oder höher. Und plötzlich stieg dieses Mädchen zu. Jung, sehr jung, wohl Studentin, den Arm voller Bücher. Sie trug einen merkwürdigen Anhänger um den Hals und sie trug für Bullaks ein Zeichen auf der Stirn. Sie war sein Ziel. Und es war ihr Schicksal, ihm das zu geben, was Bullaks mehr als alles brauchte. Das was seinen Hunger nach Macht und Bestätigung für heute erfüllen würde. Und danach würde sie nur noch eine leere Hülle sein, die Essenz ihres Seins würde Bullaks nähren. Und danach würde es Zeit sein. Aus der Stadt zu verschwinden.
Vor dem nächsten Halt stand Bullaks auf und began sich zu dem jungen Mädchen vorzuarbeiten. Bald würde er sie erreichen. Bald schon.....

Chris Reeds Blick streifte durch den Waggon. Sie waren bereits seit 2 Stunden auf der Suche nach der Studentin mit dem Amulett. Bisher Fehlanzeige. Zudem hatte er sich Ärger mit LaSalle eingehandelt, weil er keinen Hut trug. So eine Dunstkiepe würde er niemals tragen. Da konnte LaSalle wüten wie er wollte. Und selbst Richard von Rabenstein konnte hier den Mund verziehen, wie er wollte. Nein, einen Hut würde Chris nie tragen.
Auf dem Sitz Neben Chris saß LaSalle, welcher seinen Blick auf die Einstiegstür gerichtet hatte. Auf dem 3. Sitz , neben LaSalle, saß Richard von Rabenstein, scheinbar seinen Blick auf eine Lesespule gerichtet. An der Haltestelle “Weg zur Genügsamkeit” stieß Reed plötzlich seinen Ellenbogen in LaSalles Seite und zischte leise:

Re: Das ist sie. Sie ist soeben zugestiegen.

La Salle rümpfte die Nase.

LS: Sind Sie sicher?
Re: Ganz sicher. Sie trägt den Anhänger.

LaSalle nickte langsam.

LS: Dann los.
Re: Wer ist der Typ neben ihr?

Reed wies jetzt auf einen Einheimischen, welcher leise auf das Mädchen einredete . Das Mädchen verhielt sich jedoch eindeutig abwehrend. Und als der Einheimische eine eindeutig obszöne Geste vor den Augen des Mädchens machte, fing er sich eine schallende Ohrfeige ein.
Das Mädchen zog am Seil für die Halteglocke und verließ fluchtartig die Bahn, als diese anhielt. Der Einheimische folgte ihr auf dem Fuße.
Reed war aufgesprungen.

Re: Hier stimmt etwas nicht.

Und bevor LaSalle reagieren konnte, war Reed sprang auf, bahnte sich seinen Weg durch die ebenfalls austeigenden Fahrgäste, welche murrend zur Seite wichen und eilte in Richtung des Mädchens.

LaSalle fluchte leise vor sich hin.

LS: Das ist ja wohl die Höhe. Reed hält sich mal wieder nicht an seine Befehle.

Richard von Rabensetin lächelte dünn.

RR: So ist er halt. Knight in shining armor.
LS: Wollen Sie ein Drama mit Reed in der Hauptrolle schreiben?
RR: Warum eigentlich nicht?
LS: Wie auch immer. Wir müssen hinterher.

LaSale zog ebenfalls an der Halteglocke und er und Richard sprangen förmlich aus der Bahn.

Reed hatte einen Sprint hingelegt, den er sich selbst nicht zugetraut hatte und holte sowohl Bullaks, als auch das Mädchen nach 2 Minuten ein. Bullaks, der Einheimische, hatte sich vor dm Mädchen aufgebaut und ihr den Weg abgeschnitten.

Bu: Zier dir nicht so. So wie Du aussiehst, brauchst Du so einen Typ wie mich, der dich mal so richtig

Das Mädchen, niemand anderes als Ida, schnitt ihm das Wort ab.

Id: Ich habe Ihnen schon in der Bahn gesagt, dass Sie mich in Ruhe lassen sollen. Was wollen Sie eigentlich von mir?
Bu: Ich will dich. Und wenn du mir noch einmal eine runter haust, wirst du es bereuen.
Id: Wenn Sie mich anfassen, trete ich Ihnen in die Kallinmis.
Bu: Oh das würde ich dir nicht empfehlen, kleines Luder.......

Bullaks packte Ida brutal am Arm und versuchte sie, in eine Nische in der Mauer des Gaswerkes zu ziehen, als seine fremde Stimme hinter Bullaks ertönte:

“Sie sehen und hören doch, das die Dame in Ruhe gelassen möchte.”

Bullaks wirbelte herum und stand einem eher blass wirkenden Mann gegenüber: Reed!

Bu: Was willst Du denn, Kerl?
Re: Dass Sie die Dame in Ruhe lassen.

Bullaks grinste böse und zog dann sein Messer.

Bu: Ich steche dich ab, Witzbold.

Bullaks sprang auf Reed zu. Doch dieser trat einfach zur Seite, packte Bullaks am Arm und zog diesen ruckartig zu sich. Man hörte ein Knacken und Bullaks schrie auf. Das Messer fiel klirrend zu Boden. Reed packte mit seiner linken Hand Bullaks am Hals, riss ihn zu sich und rammte sein Knie in Bullaks Unterleib. Stöhnend ging Bullaks zu Boden und Reeds Ellenbogen landete auf Bullaks Kopf. Lautlos brach Bullaksa bewusstlos zusammen.
Ida traute sich langsam aus der Nische hervor, in welche sie sich während der Auseinandersetzung geflüchtet hatte. Reed wandte sich an sie.

Re: Alles in Ordnung?
Id: J...a... ich glaube schon, ich danke Ihnen für die Hilfe.
Re: Kein Problem. Kennen Sie diesen Kerl?
Id: Nein, nie gesehen.

Reed zog zwei Schals aus seinem Mantel und fesselte damit Bullak an Händen und Füßen.

Id: Ich habe Sie schon einmal gesehen. Vor 2 Tagen, in der Bahn.

Reed nickte und hob das Amulett , welches Bullak Ida vom Hals gerissen hatte, vom Boden auf.

Re: Sehr schöner Anhänger. Von wo haben Sie diesen den?

In diesem Augenblick kamen LaSalle und ein leicht erschöpfter Richard von Rabenstein um die Ecke. Und LaSalle war absolut nicht erbaut von dem, was er da sah.

LS: Ree.......Gronak. Was glauben Sie , was Sie hier tun? Was ist hier vorgefallen?
Re: Nun, diese junge Dame ist von dieser Person attackiert worden. Ich habe ihn neutralisiert.

Ida meldete sich zu Wort.

Id: Darf ich fragen, wer Sie sind?
LS: Finanzprotektionsaufseher Gurold. Und der Mann, der Ihnen zu Hilfe kam, ist Protektionsaufseher Gronak.
Id: Protektion, aha. Und wer ist der da?

Ida wies auf Richard von Rabenstein.

LS: Das ist seine Spektabilität Rigamus Riventius, Hochprofessor der Universität. Er hat uns freundlicherweise unterstützt.

Ida nickte kurz.

LS: Darf ich Ihren Namen erfahren?
Id: Ida.
LS: Und weiter?
Id: Das geht Sie nichts an.
Re: Darf ich fragen, wo Sie den Anhänger her haben?
Id: Das werde ich Ihnen nicht verraten.
Re: Nicht einmal mir?

Idas lächelte Reed leicht an. Dann blickte sie auf LaSalle und ihre Gesichtszüge verfinsterten sich wieder.

Id: Auch wenn Sie mir diesen Kerl von Hals geschafft haben, mit der Protektion will ich nichts zu tun haben.

Richard von Rabenstein hatte inzwischen die Bücher, welche Ida während Bullaks Angriff fallen gelassen hatte, vom Boden aufgehoben hatte und übergab diese an Ida.

RR: Ich kann Sie verstehen. Ich werde mit diesen Herrschaften reden. Hier sind Ihre Bücher.
Id: Ich...ich danke Ihnen.
RR: Und nun nehmen Sie so schnell wie möglich die nächste Bahn. Sie wollen doch nicht den Vorlesungsbeginn verpassen?
Id: N..ein, Euer Spektabilität.

Richard drückte fest Idas Hand.

RR: Sie sind eine mutige Frau. Gehen Sie mit dem Segen der Alten.

Ida nickte beklommen und eilte dann davon.
Kaum war sie außer Sicht-und Hörweite, liess LaSalle ein Donnerwetter los.

LS: Mister Reed, was haben Sie sich dabei gedacht? Wenn dies jemand mit bekommen hat.....
Re: Hat ja niemand, Sir.
LS: Captain, Sie machen wohl immer was Sie wollen? Dies hier verstößt eindeutig gegen die oberste Direktive.
Re: Sir, was hätte ich den tun sollen?
LS: Zumindest nicht einfach hinter den beiden her rennen.
Re: Das hätte wahrscheinlich zu einer Katastrophe geführt.
LS: Und wenn etwas schief gegangen wäre?
Re: Wie gesagt, es ist alles OK.
LS: Das ist noch immer ein Verstoß gegen die OD
Re: Sir, bei allem notwendigen Resepekt, aber haben Sie nicht selbst kürzlich gesgat, dass die Föderation weit, weit weg. Und wo kein Ankläger, da kein Richter?
LS: Wann soll ich das gesagt haben? Moment.....

LaSalle drehte sich zu Richard von Rabenstein um. Dieser grinste breit.

RR: Ich muss Captain Reed leider recht geben,

LS: Aha eine kleine Verschwörung. Wie auch immer. Wir sind leider keinen Schritt weiter.
RR: Nicht ganz. Während Sie mit der jungen Dame gesprochen haben, habe ich ihr die Bücher zurück gegeben.
LS: Ja und?

Richard lächelte unergründlich und hielt eine winzige, leere Phiole in die Höhe.

RR: Ich habe der Dame die Hand gegeben.
Re: Das habe ich auch gesehen. Und dann?

Richard wies auf die Phiole. LaSalle schüttelte den Kopf.

LS: Sie haben einen Dermal-Transponder der Studentin in die Hand geklebt?
RR: Korrekt. Genauer gesagt in den Handrücken implantiert. Ein autom. Subdermal-Transponder.
Re: Wo hatten Sie denn den her?
RR: Oh ich und Doktor Val´Kara hatten eine kleine Unterhaltung und einen Plan B, falls die Studentin nicht mitspielen würde. Und auch die Nutzung des Transponders, ist bestimmt gegen die oberster Direktive.

LaSalle machte eine abwinkende Geste.

LS: Ich gebe es auf.
Re: Immerhin können wir die junge Dame jetzt tracken.

LaSalle wies auf den immer noch bewußtlosen Bullak.

LS: Mister Reed, beenden Sie Ihren Job als einsamer Retter und Rächer und sorgen Sie dafür, daß diese nette Person von der Protektion gefunden wird. Und dann sollten wir von hier verschwinden. Falls das jemand hier mitbekommen hat!
RR: Oh ich habe alles mitbekommen...
LS: Und Sie werden ein Drama über Mister Reeds heroischen Einsatz schreiben.
RR: Oh das ist eine gute Idee.
Re: Ida mag mich nicht. Dabei hat alles so gut angefangen.
RR: Das wird ja immer besser.
LS: Mister Reed, Sie sind ein verheiraterter Mann.
RR: Wunderbar.
LS: So, verhinderter Romeo und Shakespeares Nachfahre, wir begeben uns sofort zurück in die Unterkunft. Wir haben einiges an Tracking durchzuführen.
Re: Aber immerhin hat sie mich angelächelt.

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