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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 04:10 PM
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BdZ Log 19 - Sareth / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Oct-Fri-2026, 11:58 AM
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INN News - Eilmeldung
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Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Thu-2026, 09:25 PM
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BdZ Log 18 Varok / NPC's
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Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 07:50 PM
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BdZ Log 17 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 11:13 AM
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BdZ Log 16 Varok / LaSall...
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Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 02:08 AM
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BdZ Log 15 / LaSalle
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Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Thu-2026, 05:45 PM
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BdZ Log 14 Mort Caldred
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Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Wed-2026, 11:18 PM
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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 06:44 PM
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BdZ Log 13 / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 12:59 PM
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| Dämonen / Log 22 / Rewdak |
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Geschrieben von: Rewdak Tr'Kovath - Feb-Sat-2019, 07:23 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Hangar 2
Rewdak atmete erleichtert auf. Bei näherer Inspektion waren die Schäden am Shuttle nur oberflächlich und leicht zu reparieren, in das Computersystem würde er jedoch viel Zeit investieren müssen, denn egal was er dem Computer befahl, sein Befehl wurde nie richtig ausgeführt. Statt eines Diagnoseberichtes des Warpsprunges anzuzeigen und den Singularitätsgenerator freizulegen entschied sich der Computer dazu das Cockpit auf tropische Temperaturen aufzuheizen und lurianische Clubmusik zu spielen, welche aus einer schnellen Abfolge dröhnender, basslastiger Schläge bestand.
Rewdak machte sich nichts daraus. Er war es, als Vater von 2 Kindern, gewohnt unter widrigen und wenig konzentrationsfördernden Umständen komplizierte Arbeiten zu verrichten und begann, den Generator freizulegen.
Plötzlich hämmerte es dumpf von außen gegen die Zugangstür. „Mr. Tr’Kovath!“ vernahm er dumpf.
„Mr. Tr’Kovath, was tun Sie da? Dieses ohrenbetäubende Gewummer hört man noch 3 Systeme weiter, schalten Sie das ab!“. Rewdak erinnerte sich nicht an den Namen des Mannes, der sich wutentbrannt vor ihm aufbaute. Spencer, oder Sponsor oder irgendetwas in die Richtung, es war ihm auch gleichgültig.
„Ich mache das nicht mit Absicht, der Bordcomputer des Shuttles ist derzeit nicht nutzbar und wenn er den Befehl die Musik abzuschalten fehlinterpretiert und hier drin mit offenem Gehäuse den Singularitätsreaktor hochfährt sehen wir runzlig aus.“
Rewdak versuchte bei dem jungen Mann mit Hilfe von menschlichen Metaphern Eindruck zu schinden, verblieb dabei jedoch erfolglos.
„Dann bauen Sie von mir aus das Lautsprechersystem aus, mit diesem Krach kann niemand arbeiten. Wenn es nach mir ginge würden wir diesen havarierten Schrotthaufen einfach ausschlachten und treiben lassen aber mich fragt ja niemand!“
Der Mann drehte sich um und stapfte davon, wobei er es sich nicht nehmen lassen konnte gegen einen der Werkzeugschränke zu treten, welche um das Shuttle herumstanden. Zu seiner und Rewdaks Verwirrung flog der Schrank einige Meter weit, bevor er wie in Zeitlupe mit dem Sicherheitsschott des Hangars kollidierte.
„Wow, ich wusste gar nicht, dass ich das kann!“ Jubelte er ob seiner herkulischen Leistung. „Ich sollte mich für den Sicherheitsdienst melden!“
„Werden Sie nicht übermütig, merken Sie das nicht? Die Graviationsgeneratoren sind offline, wenn die offline sind, was ist noch alles betroffen? Die Lebenserhaltung?“ Rewdak aktivierte seinen Kommunikator. „Tr’Kovath zur Brücke, warum sind wir schwerelos? Im Hangar schwebt uns das Werkzeug davon, welche Systeme sind noch betroffen?“
„Mr Tr’Kovath, schön mal wieder von Ihnen zu hören!“ entgegnete der XO bissig. „Wir haben keine Berichte aus dem Maschinenraum, dort scheint alles einwandfrei zu funktionieren, wir sind ebenfalls ein wenig verwundert. Was ist das eigentlich für ein Lärm bei Ihnen im Hintergrund, das klingt ja als wären Sie mitten in einem Feuergefecht!“
„Das ist Musik. Ich habe den Singularitätsgenerator aus dem Shuttle ausgebaut um ihn mir noch einmal genauer anzusehen, wenn uns jetzt aber ein System nach dem anderen ausfällt sollte ich vielleicht doch auf die Brücke kommen und Ihnen zur Hand gehen.“
„Sie meinen sie können keine Simulationen daran durchführen und beehren uns jetzt mit Ihrer Anwesenheit?“
„In etwa.“ Rewdak verzichtete auf weitere Funkdisziplin und schaltete einfach den Kommunikator ab.
Brücke
Rewdak schwebte mehr in den Raum, als dass er ging. Die Schwerkraftgeneratoren waren inzwischen komplett abgeschaltet. „Was ist denn im ganzen Schiff los, die Schwerkraft geht nicht, ich wollte vorhin eine Abkürzung nehmen und stand vor einer komplett stillgelegten Sektion in der es nicht einmal mehr Atmosphäre gab und die Turbolifte bewegen sich beinahe in Schrittgeschwindigkeit.“
„Das wissen wir derzeit auch nicht, aber wenn Sie sich endlich einmal wirklich nützlich machen würden und das herausfinden käme uns das sehr gelegen.“ Vandenberg drehte sich nicht einmal zu Rewdak um während er mit ihm sprach. „Navigator, versuchen Sie noch einmal das Objekt zu erfassen.“
„Sir, unsere Sensoren haben starken Energieverlust, im Moment laufen sie nur auf Reserveenergie und das reicht kaum um den Raum direkt um uns herum zu scannen, wenn das so weiter geht fliegen wir bald vollkommen blind.“
„Wie kann das sein? Was zur Hölle geschieht hier? Vandenberg an Tr’Kovath“
Rewdak wollte gerade etwas sagen, als Vandenberg ihm das Wort abschnitt. „Nicht Sie, der Nützliche. Mr. Tr’Kovath, ich möchte, dass sie absolut jedes Energierelais im Maschinenraum dreifach überprüfen. Wenn der Warpkern bei maximaler Effizienz läuft, warum kommt nichts davon beim Rest des Schiffes an?“
„Das verstehen wir auch nicht, Sir.“ Ertönte Mahans stimme durch den Kommunikator. „Der Maschinenraum ist, allem Anschein nach, der einzige Ort des Schiffes der nicht betroffen ist, wir können auch nicht ausmachen woher die Störung kommt, laut unseren Diagrammen kommt die von überall.“
„Oder von der Brücke!“ warf Rewdak ein.
„WAS?“ fauchte Vandenberg ihn an
„Oder von der Brücke. Mr. Cunningham, bitte treten Sie von Ihrer Konsole zurück.“
„Nein“ antwortete dieser, ohne den Blick von der Konsole abzuwenden.
„Mr. Cunningham was tun sie da?“ Wandte sich nun Vandenberg an ihn.
„Wir verschwenden Energie. Wir nehmen uns Ressourcen die uns nicht zustehen um diese Energie zu generieren. Wir verletzen die oberste Direktive um uns Luxus wie Schwerkraft und Repliziertes Essen leisten zu können, wir sind nicht besser als Kolonialmächte, wenn wir das tun. Ab sofort wird Energie gespart, damit wir ohne Plünderfahrten nach Hause kommen.“
Vandenberg sah aus als würde ihm gleich eine Ader am Hals bersten.
„Mr. Cunningham, stellen Sie SO FORT die Energie wieder her und treten Sie von der Konsole zurück. Was ist denn in Sie gefahren, Mann!“
Cunningham sah trotzig auf. „Nein. Ich habe keine Angst mehr vor Ihnen, oder dem Flottengericht. Es ist mir egal was sie tun, ich weiß, dass ich recht habe und Sie werden es auch erkennen.“
Mit einem räuspern meldete sich der Navigator wieder zu Wort. „XO, das unbekannte Objekt ist wieder auf unseren Sensoren aufgetaucht“
„Sind Ihre Sensoren wieder bei voller Energie?“
„Nein Sir, das Objekt ist jetzt direkt vor uns.“
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| Friedensinitiative II - Log 5- Ph. DuVal |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Feb-Sat-2019, 01:04 PM - Forum: *** Ch'Rihan ***
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Romulanisches Reich / Grenzgebiet/ Bergbau-Kolonie Valkora Prime / Valkora City / untere Ebenen.
Draußen prasselte der immerwährende alkalische Regen auf die Straße, doch hier drinnen waren nur ein leises Summen und gedämpfte Atemzüge zu hören.
Es war fast zu einfach gewesen, dachte Senator Setek t´Bilam. Der Rihannsu musste den Kopf schütteln. Diese Remaner waren einfach zu naiv. Mit der Aussicht auf einen Vertrag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der remanischen Bergleute, hatte er die beiden remanischen Aktivisten hierher, in den Anschlussraum, 2 Ebenen unter dem belebtesten Kaufhaus von ganz Valkora City, gelockt. Und obwohl die beiden sich gewehrt hatten, lagen sie jetzt hier gefesselt und geknebelt. Nun, sie hatten eine Rolle zu spielen.Als DANN-Lieferanten. Man würde nach der Explosion, ihre Überreste finden. Neben denen Hunderter unschuldiger Rihannsu, hauptsächlich von Frauen und Kindern. Ja, die beiden Extrassit-Bomben würden in 15 Minuten hoch gehen und das Gebäude darüber pulverisieren. Und das würde nur der Beginn eines remanischen Aufstandes sein. So würde es bei der Regierung ankommen. Es würde im gesamten Reich einen Aufschrei und Aufruhr geben. Und dann würde man endlich die Remaner an jenen Platz verweisen, an den sie gehörten. Schon immer gehörten. An den Platz von Sklaven. Und er, Senator T´Bilam, würde aufsteigen. Als jener, der den Aufstand vorher gesehen hatte. Als jener, der schon immer gewarnt hatte. Und nie wieder würde ein remanischer Vertreter im Senat es wagen, ihm zu widersprechen. Denn es würde dann keine Remaner im Senat mehr geben. Ja, manchmal musste man den Dingen eben einen Anstoß geben, wenn die Regierung zu blind und der Feind zu träge war,
T´Bilam lächelte. Es war alles wasserdicht. 2 Jahre Planung würden sich in 15min gelohnt haben. Und würden die Arbeit des früheren Tal Shiar Mitarbeiters krönen. Jetzt musste T´Bilam lachen. Doch sehr zu seiner Überraschung wurde das Lachen erwidert.
Aus einer Ecke des Raumes trat eine Gestalt, die Kapuze Mantes tief über das Gesicht gezogen. Die Gestalt applaudierte spöttisch.
#1: Das ist ja geradezu herzerfrischend, dieser Plan. Plump, aber lustig. Ich gratuliere Ihnen. Senator. Ein neuer Höhepunkt in Ihrem Kampf um den Gipfel der Inkompetenz.
Wie war diese Person hier herein gekommen? Gleichgültig. Sie musste verschwinden. T´Bilam vergeudete keine Zeit. Mit unglaublicher Geschwindigkeit zog der geübte Kämpfer einen Dolch und sprang auf den Neuankömmling zu. Doch dieser wich scheinbar gedankenschnell aus und der Dolchstoß ging ins Leere. Doch T´Bilam gab nicht auf. Denn die Zeit bis zur Detonation der beiden Bomben lief unaufhaltsam herunter.
Die beiden Kontrahenten umkreisten einander, immer wider griff T´Bilam an, immer wieder wich der Fremde aus. Doch schließlich gelang es dem Senator, die Abwehr des Fremden zu unterlaufen und ihm seinen Dolch durch die Kehle zu stoßen. Doch er spürte keinen Widerstand. Stattdessen lachte der Fremde nur gehässig. Die Kapuze des Fremden rutschte vom Kopf und gab den Blick auf einen grinsenden Totenschädel frei, bevor die gesamte Gestalt schmolz, wie Wachs einer Kerze.
Entsetzt trat T´Bilam einen Schritt zurück um dann zu erstarren. Aus seiner Brust ragte die Spitze einer dünnen Klinge. T´Bilam fiel auf die Knie, keiner Bewegung mehr fähig.
Hinter einem Kühlagregat trat jetzt eine grau gekleidete Gestalt hervor und deaktivierte ein kleines Gerät.
Die Gestalt nahm ihre Kapuze ab und enthüllte ihr Gesicht. Das scharf geschnittene Gesicht eines Menschen wurde sichtbar. Der Mann wandte sich jetzt, in perfektem Rihannsu, an den Senator.
Me: Tragbare Holoemitter mit Festköpersimulation sind nicht nur etwas für die Unterhaltungsindustrie, meinen Sie nicht auch, Herr Senator? Sie gestatten?!
Der Mensch durchsuchte, von einem Ganzkörperfeld umhüllt, welches das Hinterlassen von Spuren verhinderte, nun den Senator und fand den winzigen Fernzünder für die Bomben. Ein kurzer Druck auf den Sicherungsschalter und mit einem leisen Klick deaktivierten sich die Bomben. Dann wanderte der Fernzünder wieder zurück in die Robe des Senators.
Me: Zu Schade, dass Sie mich nicht sehen können, Senator. Aber das Gift lähmt nicht nur Ihren Körper, nein Ihr Sehzentrum wird zuerst ausgeschaltet. Bei Ihrer Verletzung geben ich Ihnen noch 6 Stunden. Und nachdem die Einheiten des Tal Shiar in etwa 8 min. hier sein werden, werden Sie, nachdem die Lähmung Ihres Sprachzentrums abgeklungen ist, diesen Personen noch ein paar Fragen beantworten müssen. Denn die Situation und Ihre Rolle darin, sind ja mehr als eindeutig. Danach werden Sie sterben. So oder so. Und der Prätor wird einen Gegner weniger haben.
Und er wird aufsteigen. Weiter und immer höher den Baum des Ruhmes hinauf. Dafür werde ich sorgen. Und dann wird er irgendwann so hoch oben sein, dass der Ast auf dem er sitzt, bricht. Und dann wird er abstürzen. Ob als Märtyrer oder gefallener Tyrann. Das ist dann gleichgültig. Denn ich werde meine Rache dann haben.
Ach, ich vergaß Senator. Sie können mich ja nicht hören. Ihr Gehör ist ja durch den Wirkstoff an der Klinge ebenfalls beeinträchtigt. Zumindest noch 10 Minuten. Aber trösten Sie sich. Im Moment Ihres Todes werden Sie wiedersehen und hören können. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag.
Der Mensch zog nun die Klinge aus dem Körper des noch immer, wie im Gebet niederknienden Senators und verstaute sie in seinem Mantel. Dann wandte er sich zu den beiden gefesselten Remanern.
Me: So leid es mir tut, aber aus Gründen der Beweissicherung muss ich Euch leider in Fesseln lassen. Doch die Tal Shiar-Agenten, welche in exakt 1 Minute hier eintreffen, werden Euch befreien. Und wenn man Euch fragt, wer den Senator neutralisiert hat, so erinnert Euch an jene Person aus dem uralten Buch des Ramanu: Er, der weder Rihannsu, noch Havrannsu ist. Er der nicht vom Ursprung stammt. Er wird die Havrannsu befreien und ihre Unterdrücker in den Staub werfen. Und sein Name wird von seinen Feinden in Furcht und von seinen Schützlingen mit Freude genannt. Und sein Name sei: Vad Tars Gandt.
Das Geräusch herannahender Personen war zu hören.
Me: Ich verlasse Euch jetzt. Emen Mek´thu
Kurz bevor ein gutes Dutzend Tal Shiar- Beamter den Raum stürmten, löste sich der Unbekannte in den Schlieren eines Transportvorganges auf und gelangte, über mehrere gesicherte Zwischenstationen an sein Ziel.
Und nur 4 Minuten später verließ ein elegantes, pfeilförmiges Schiff, nicht größer als eine Raumyacht, den Orbit von Valkora, aktivierte seine Tarnung und ging auf Warp.
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| Dämonen / Log 21 / XO |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Feb-Sat-2019, 11:54 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Antworten (2)
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USS Picard / Deck 1 / Gang zur Brücke
Vandenberg hatte noch nie in dem Ruf gestanden, ein Empath zu sein. Doch selbst er spürte gerade die Anspannung, welche die Crew erfasst hatte. Und bei jenen gerade statt findenden Vorgängen war dies auch nicht verwunderlich.
Vandenberg war sich unsicher. Hatte man es hier mit einem fremden Organismus, oder mit einem Geist zu tun? Oder etwa einer Manifestation des Bösen? Solche Dinge durfte man gar nicht erst in Betracht ziehen. Nein, hier musste mit klarem Verstand an das Problem heran gegangen werden. Und schließlich hatte man als Wissenschaftler einen klaren Verstand. Jederzeit und zwingend.
Und gerade an diesem klaren Verstand begann Vandenberg gerade zu zweifeln. Zumal bei der Betrachtung des Schauspiel, welches sich ihm bot: Tr´Kovath kam gerade schreiend um die Korridorecke gerannt, verfolgt von einer tobsüchtigen, brüllenden Nalae, welche ein blinkendes Bathlett schwang. Vandenberg aktivierte seinen Kommunikator.
Va: Vandenberg an Doktor D´Varo. Wo sind Sie gerade und was tun Sie?
Nalae meldete sich, mit leicht gereizter Stimme.
Na: Auf der KS , wo soll ich sonst sein, auf dem Sirius? Ich räume das Labor auf.
Va: Sie verfolgen nicht gerade Mister tr´Kovath auf Deck 1 und versuchen ihn, im Laufen, mit einem Bathlett zu enthaupten?
Na: Geht es Ihnen gut, Sir?
Va: Das werden wir sehen. Bringen Sie jede Menge neurale Dämpfer mit. Wir treffen uns auf der Brücke.
Na: Wozu da denn?
Va: Tun Sie es einfach. Vandenberg Ende.
Vandenberg hatte eine vage Idee. Nur eine Idee, nichts konkretes. Aber eventuell….
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Ortswechsel:
USS Picard / Brücke
Nalae erschien auf der Brücke.Ihre Bereitschaftstasche quoll über mit Tablettenverpackunhen und Phiolen für ein Hypospray. Nalae machte einen leicht erblassten Eindruck.
Va: Doktor, Sie sehen aus, als hätten Sie ein Gespenst gesehen!
Na: Das habe ich in der Tat. Auf irgendeine Weise.
Va: Und?
Na: Nun ja, ich hatte, kurz bevor Sie sich gemeldet haben, hatte ich Ensign Monahan damit beauftragt, das Labor zu säubern. Sie hat es wohl nicht getan. Also habe ich mir gesagt „Zur Hölle mit ihr“. Und daraufhin habe ich gesehen, wie Ensign Monahan in einem feurigen Schlund versank. Und dann wusste ich, was Sie mit Neural-Blocker meinten.
Va: Sie sagten, Sie sahen Ensign Monahan?
Na: Ja Sir. Sie gehört zwar nicht zu meinem Stab, aber ich dachte, sie wurde auf die KS abgeordnet.
Va: Woher wissen Sie, dass es Einsign Monahan war?
Na: Sie hatte sich vorher bei mir gemeldet.
Va: Das ist ungewöhnlich, denn Ensign Monahan wurde auf eigenen Wunsch zu SB-436 versetzt. Vor unserem Start! Sie kann also unmöglich an Bord der Picard sein.
Na: Nun…
Va: Was immer hier auch vorgeht. Etwas oder Jemand greift auf unsere Ängste, Wünsche und Erinnerungen zu und projiziert sie auf andere Personen. Und zwar bisweilen planlos und willkürlich.
Na: Das könnte stimmen. Mr. Marlowe hatte den Brief untersucht. Dieser Brief stammt aus einem Holodeck-Roman.
Va: Und wer hat den Roman eingespielt?
Na: Lt. Harmon aus der Astrophysik.
In diesem Augenblick öffnete sich die Tür und ein völlig irrsinning blickender Marlow rannte auf die Brücke und warf sich dem Ops-Offizier Cunningham entgegen.
Ma: Alles in Deckung. Er hat eine Bombe. Ich rette Sie alle.
Marlow schlug den Ops-Offizier mit einem gekonnten rechten Haken nieder und warf sich über ihn. Dann schrie er laut auf und wand sich auf dem Boden hin und her.
Ma: Ahhhhh diese Schmerzen! Ich habe es für Euch getan. Ich….
Va: Jetzt reicht es! Ich wusste ja schon immer, dass Mister Marlowe ein schlechter Schauspieler ist, aber Märtyrer? Das ist zu viel! Doktor walten Sie Ihres Amtes!
Nalae sprang zu dem, sich auf dem Boden wälzenden Marlowe und verabreichte ihm ein Hyposray, welches ihn sofort beruhigte. Marlowe blinzelte und erhob sich vorsichtig. Dann blickte er, etwas verblüfft auf den, sich gerade wieder aufrappelnden Ops-Offizier.
Ma: Was zum…
Na: Der Neural-Blocker scheint zu wirken, nur weiß ich nicht, wie lange die Dosis ausreichend ist.
Va: Nun Mister Marlow. Gekonnter rechter Haken.
Ma: Ich war das ?
Va: Ganz recht! Was sollte das?
Ma: Nun Sir, ich dachte, Mr Cunningham hätte in seinem Körper ein Bombe. Und ich wollte mit meinem Körper die Explosion dämpfen.
Na: Sie wollten ein Held sein.
Ma: Ehm Ja. Und ich habe ja auch die Explosion gespürt.
Va: Emotionen, Wünsche und alles in übersteigerter Form. Die ganze Sache beginnt ein Muster zu bekommen.
Nalae nickte und drückte Vandenberg zwei Tabletten in die Hand.
Va: Was ist das?
Na: Ihre Portion Neuralblocker. Nennt man bei der Sternenflotte wohl auch „Scheissegaltabletten“.
Va: Nebenwirkungen?
Na: Nun, wenn die Wirkung abgeklungen ist, hat man normalerweise äußerst schlechte Laune. Was bei Ihnen also keinen großen Unterschied zu vorher machen wird, Sir.
Va: Äußerst zuvorkommend, Doktor. Kümmern Sie sich jetzt um Mr. Cunningham und dann verteilen Sie bitte den Neuralblocker an die Crew.
Na: ich sagte ja, es wird keinen Unterschied in der Laune unseres XO geben.
Cunningham, welcher sich stöhnend wieder an seine Konsole begeben hatte, meldete sich.
Cu: Ähm Sir. Langstreckensensoren melden ein Objekt mit Kurs auf unseren Rendezvouspunkt.
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| Dämonen Log 20 - Nalae |
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Geschrieben von: Nalae D'Varo - Jan-Sun-2019, 11:53 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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USS Picard |Krankenstation
„...Eine Subraumstörung, welche nicht von Subraumlebewesen verursacht wird, erscheint mir daher paradox und eigentlich vollkommen unmöglich“, schloss Nalae ihren persönlichen Logbucheintrag, während dessen Diktates sie mit verschränkten armen in ihrem Bürozimmer auf und ab lief.
Es ist mir ganz gleich, was der Computer ausgibt, solange er mir nicht anzeigen kann, woher diese Störung nun tatsächlich rührt, könnte es alles sein, dachte sie, während sie den T'Liss auf ihrem Schreibtisch nervös mit den Händen knetete.
Nachdem sie dies eine gefühlte Ewigkeit lang getan hatte, packte sie den Tricorder und führte einen Subraumscan an sich selbst durch – jedoch ohne Ergebnis.
Interessant, stellte die Ärztin fest, mein Subraumschatten muss dieselbe Störung aufgewiesen haben wie die von Lt. Melvis.
Allerdings unterscheidet sich mein Erlebnis, denn ich musste nicht Wachkoma versetzt werden, außer ich befinde mich gerade in einem Traum!
Es ist offenbar der Fall, dass diese Störungen nur temporärer Natur sind.
Oder vielleicht hängt es von der Intensität der Angst des Betroffenen ab?
Oder von der Dauer des Eingriffes?
Fragen über Fragen!
...Die ich heute Nacht schwerlich lösen kann.
Allerdings werde ich mich vorsehen, die Replikatoren zu benutzen.
Im Quartier
„Nalae. Ich finde es wirklich lieb, dass du etwas für uns gekocht hast, aber...was in aller Welt und warum...ist das?“
„Da die Replikatoren momentan eine Sicherheitslücke darstellen, habe ich ein Abendessen aus allem kreiert, was noch da war und was ich von den Nachbarn bekommen habe.
Das sind Tortellini mit einem Cocktail aus Dosenfrüchten, einer Dosenfruchtsaft-Sahnesoße, verfeinert mit 300gramm eines terranischen Gewürzes „Pfeffer“ - das soll sehr pikant sein, Fleischwurststreifen und-“
„Sind das da völlig verschmohrte Stücke von meinem Kobe-Rind?“
„...Probier' doch erstmal! Ich habe herausgefunden, dass die Benutzung der Replikatoren mit den beängstigenden Trugbildern der Betroffenen zusammenhängt“, erklärte die Ärztin.
„Es wird eine Anomalie im Subraumschatten der jeweiligen Person erzeugt, die offenbar diese Halluzinationen hervorrufen.“
Tr'Kovath nickte.
„Dieses Gericht könnte ebensogut bereits eine derartige Illusion sein.
Vielleicht solltest du meinen Neocortex nach dieser Subraumanomalie scannen.“
„Sehr WITZIG!“
„Wenn es sich hierbei möglicherweise um eine Subraum-Lebensform handelt, dann könnte man ihr eine Falle stellen“, überlegte Tr'Kovath.
„Wenn dem so ist“, fuhr er fort, „die derzeitigen Computerdaten und Scans haben keine derartigen Ergebnisse geliefert.
Allerdings könnte man mithilfe eines polarischen Ionenscanners Subraumspalten orten...und vielleicht mehr über das Phänomen herausfinden.
Mithilfe eines Phasers lassen sich Subraumanomalien schließen.
Das würde verhindern, dass die Störung des Subraumschattens eintritt, sofern rechtzeitig gehandelt wird.
Das würde ich aber nicht im Quartier testen, sondern vielmehr im Maschinenraum.“
USS Picard | Maschinenraum
„Das Zeitfenster ist unbekannt, deshalb scannen Sie bitte die folgende Stunde“, instruierte Tr'Kovath den Lieutenand, der eifrig mit einem polarischen Ionenscanner herbeigeeilt war.
„Sie müssen scannen sobald ich den Replikator aktiviere und bleiben Sie dann über die Dauer in meiner Nähe. Das Gerät hat eine Reichweite von fünfhundert Metern.“
„Aye, Sir“, entgegnete der Crewman.
„Ich bin bereit, die Daten aufzuzeichnen und schon ganz wild darauf, sie zu analysieren“, antwortete Nalae.
„Gut“, entgegnete Tr'Kovath.
„Dann mal los.
Computer. Einen schwarzen, heißen, Kaffee...“
Eine dampfende Tasse Kaffee materialisierte sich.
„Negativ, Sir“, berichtete der Lieutenand während Nalae fleißig scannte, „ich werde den Scan fortfahren.“
„Bei allen bisherigen Vorkomnissen, so auch meinem, trat die Halluzination nicht später als zwanzig Minuten nach der Replikator-Nutzung auf“, sagte Nalae.
„Ich schneide alles mit. Diese Daten sollten eigentlich zahlreiche Antworten liefern können!“
„...Hm.“
Nach etwa zehn Minuten wurde Mahan nervös.
Er starrte auf das Schaltpult und schluckte merklich.
„Sie sehen das nicht, oder?“
„Da ist nichts, Sir“, antwortete eine Rihanha.
„Gut. Es ist nicht real“, sagte Tr'Kovath, während seine Finger schweißnass wurden.
In diesem Augenblick machte der Lieutenand mit dem Scanner auf sich aufmerksam.
„Sir, eine Subraumspalte! Sie ist dort bei den---sie ist weg, Sir! Mr. Tr'Kovath?“
„ELEMENTE! ES SIND ZU VIELE! SIE VERFOLGEN MICH!“
Der Techniker rannte die junge Rihanha auf seiner hastigen Flucht nach draußen einfach um.
„Mahan, warte!“
Nalae eilte hinterher.
„Oh Elemente, lass mich, Nalae! Diese kratzigen Pfoten! Diese gierigen Blicke! Es sind HUNDERTE!!!“
USS Picard | Beobachtungslounge
„Voreiliger Aktionismus hat nichts mit wissenschaftlichem Vorgehen zutun!“
Vandenberg marschierte vor dem Panoramafenster auf und ab, wild gestikulierend.
„Wir stehen vor einem Problem und der Cheftechniker liegt wegen einer imaginären Horde aus Katzen im künstlichen Koma! Meinen Sie, dass wir das Problem jetzt schneller lösen?“
„Nun...wir haben jedenfalls eine ganze Menge Daten gesammelt“, entgegnete Nalae beschwichtigend.
„Ich habe eine Möglichkeit, das Phänomen vom Zeitpunkt seiner Entstehung bishin zum jetzigen Augenblick grafisch darzustellen. Ich gebe zu, wir haben etwas anderes erwartet...“
„Die Enstehung der Subraumspalte ist ebenfalls nicht uninteressant“, warf Lt. Mallow ein.
„Ich habe sie für den Zeitraum von etwa 0,8 Sekunden drei Meter von Mr. Tr'Kovath entfernt messen können, genau in dem Augenblick, wo bei ihm die Halluzination eintrat.“
Vandenberg straffte sich.
„Wie auch immer, wir können das jetzt nicht mehr ändern.
Ich habe ebenfalls einen Fund gemacht, der von Bedeutung sein könnte.
Dieser Text aus den Daten der Ashan:
Die Dhallaran werden enden im Nebel, sie nehmen mit unser Leid.
Es ist also nicht auszuschließen, dass die Ashan und die Dhallaran an den Vorfällen beteiligt sind.
Allerdings lässt sich das nicht mit Sicherheit sagen, denn die Vorfälle traten auf, nachdem wir den Planeten Nibonez besucht haben.
Und neben der Mission des Captains dürfen wir nicht vergessen, dass wir noch keinerlei Ahnung haben, was genau diesen Planeten so verwüstet hat.
Wir haben es hier also mit mehreren Rätseln zutun. Es ist sehr verworren.“
„Ich habe bei der Auswertung der Daten festgestellt, dass die Störung des Subraumschattens fast fünf Minuten vor der Öffnung der Subraumspalte auftritt, jedoch die Auswirkungen auf die neuronalen Funktionen der Person folgen erst später“, berichtete Nalae.
„Interessant ist ebenfalls, dass nur derjenige betroffen ist, der den Replikator benutzt hat.“
„Es klingt fast danach als würde eine Lebensform versuchen, einen Kontakt aufzubauen“, warf Mort ein.
„Die Subraumspalte ist merkwürdig, besonders in diesem kurzen Zeitraum. Möglicherweise gelingt es demjenigen nicht, sie stabil zu halten.“
„Dennoch bleibt die Frage, warum diese negativen Auswirkungen auf den Subraumschatten auftreten“, sagte Vandenberg.
„Es ist wichtig herauszufinden, ob es sich hierbei um eine....unbeabsichtigte Nebenwirkung handelt oder tatsächlich der Versuch einer feindlichen Intelligenz, uns zu schaden.“
„Nun, die Verwüstungen auf Nibonez waren ganz offensichtlich Resultate eines feindlichen Angriffs“, sagte Mort.
„Dr. D'Varo und Lt. Mallow, ich möchte, dass Sie die Daten genauer auf weitere Hinweise untersuchen und vergessen sie auch nicht den Brief.
Möglicherweise soll der nur zur Ablenkung dienen, aber das ist nur eine Theorie.
Dazu sollten Sie, Dr. D'Varo, schnellstmöglich einen Weg finden, die Patienten wieder ins Bewusstsein zurückzuholen“, ließ Vandenberg verlauten.
„Wir benötigen unseren Chefingenieur äußerst dringend zurück. Das Phänomen darf sich nicht auf der Picard ausbreiten.“
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| Dämonen Log 19 Sokar |
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Geschrieben von: Sokar - Jan-Sat-2019, 09:48 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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*** Auf Ashani'ta / Große Ratshalle ***
Sokar war an diesem Morgen zur Ratshalle eskortiert worden. Das Verhalten der Einheimischen ihm gegenüber hatte sich nicht verändert, dennoch hatte er den Verdacht, es könne sich um eine Art 'Vorladung' wegen Howys Unternehmung letzter Nacht handeln. Denn trotz aller Vorsicht war es kaum logisch anzunehmen, dass die Ashani nichts bemerkt hatten. Ich habe mir nichts vorzuwerfen, dachte er ruhig. Meine Handlungen und meine Duldung von Mr. Edzardus Vorhaben waren von meiner Verantwortung für meine Crew diktiert.
Doch es stellte sich heraus, dass seine Beunruhigung keine Grundlage hatte. Die drei Bevollmächtigten des Rates empfingen ihn im großen, halbrunden Saal, dessen Kuppel sich bis in den Himmel zu strecken schien. Frei schwebende Kugeln verbreiteten ein angenehmes orangefarbenes Leuchten, das mit den vielfarbigen Algen, die Künstler an den Wänden in Muster arrangiert hatten, harmonierte. Dann erklang zu Sokars Überraschung ein Musikstück aus dem Fundus, der sich an Bord des Shuttles befunden hatte. Die Ashani hielten sie offenbar für die Nationalhymne ihrer Besucher, oder doch zumindest etwas, das enorme Bedeutung für sie hatte.
Nun, für Lt. Imar zumindest, einen Fan des terranischen frühen 20. Jahrhunderts... Sokar war froh, als einer der Ratsbevollmächtigten das Wort ergriff und die Musik verstummte.
"Sokar von Vulkan, Kommandant des Raumschiffes Picard, wir haben Sie rufen lassen, um den Beschluss zu verkünden, den der Rat in der letzten Sitzung gefasst hat: Wir werden Ihnen den Durchflug durch unser Gebiet erlauben - solange Sie der Route folgen, die wir festlegen und nicht von ihr abweichen. Gern nehmen wir Ihr Angebot an, uns an der Harmonie so vieler Musikstücke teilhaben zu lassen, wie es Ihnen möglich ist."
Sokar neigte in einer Geste der Dankbarkeit den Kopf und war so froh wie es ein Vulkanier sich erlauben konnte, dass die Sternenflotte IHN als Captain auf die Picard geschickt hatte und nicht einen Menschen oder einen Vertreter irgendeiner anderen Spezies, die ihre Emotionen nicht so gut unter Kontrolle hatten. Er bedankte sich höflich, gleichzeitig schoss ihm aber durch den Kopf, ob das Ganze nicht eine Falle sei... Du hast zu viel Zeit an der Seite von Romulanern verbracht, würde dein Vater jetzt sagen...
"Verehrte Bevollmächtigte, allerdings konnten wir noch immer keinen Kontakt zu unserem Schiff herstellen, was unsere rechtzeitige Abreise in Frage stellt," sagte er so neutral wie möglich. "Sie haben mir gesagt, dass Sie den Singham-Nebel nicht erforscht haben, da die Zone unter Tabu gestellt wurde vor Äonen. Können Sie mir irgendwelche Hintergründe zu der Frage nach dem Warum geben? Ich habe von ... gewissen Legenden über ein Volk mit gefährlichen magischen Kräften gehört, dass sich dorthin zurück gezogen haben soll. Jeder noch so kleine Hinweis könnte entscheidend sein, um das Leben meiner Crew zu retten und die Harmonie im Universum nicht zu schädigen."
Die Ratsbevollmächtigen steckten die Köpfe zueinander und unterhielten sich so leise, dass selbst Sokars vulkanische Ohren nichts verstehen konnten. Die übrigen Anwesenden im Saal hielten sich in respektvoller Entfernung. Dann wandte sich der Sprecher wieder um. "Sokar von Vulkan, haben Sie mit den Verabscheuungswürdigen gesprochen?"
"Wenn damit die schwimmhautlose Spezies gemeint ist, die ebenfalls auf Ashani'ta lebt - ja. Korrekterweise lauet die Antwort: sie haben mit UNS gesprochen, nämlich unseren Kontakt gesucht."
Die strahlend gelbe Salamanderfarbe des Bevollmächtigten wandelte sich in ein blasses, trauriges Gelb. "Wir haben das befürchtet. Sie lassen keine Gelegenheit aus, die Harmonie zu stören, insbesondere vor den Laichperioden. Jegliches Gefühl für Einklang und Gemeinsinn geht ihnen ab."
Sokar registrierte, das man wohl nicht die Absicht hatte, ihn zu verhaften oder in irgendeiner Weise zu bestrafen.
"Haben Sie erzählt, wie sie von uns verfolgt wurden und Sie gebeten, ihnen behilflich zu sein in ihrer Revolution gegen uns?" fragte ein anderes Mitglied der Bevollmächtigten, der weniger wohlwollend als sein Partner schien.
"Bisher habe ich nur die Geschichte der Schwimmhautlosen gehört," erwiderte Sokar. "Ich bin bereit, Ihre Version zu hören. Eine Parteinahme ist mir von meinen Gesetzen her verboten. Es geht mir nur darum, der Gefahr zu begegnen, in der meine Crew ist. Und im Augenblick ist mir nicht völlig klar, wer für diese Situation verantwortlich ist."
Wieder tuschelten die Bevollmächtigten, dann ergriff der Blassgelbe die Initiative und geleitete Sokar in einen abseitigen Alkoven. "Das Unheil begann vor Äonen, als wir, die Ashani, noch nicht die Einzigen auf ihrer Welt waren. Es gab noch andere Wesen, auf dem Land, damals wesentlich weiter entwickelt als wir. Sie machten Jagd auf uns. Wir zogen uns immer weiter zurück in die Tiefen, für eine lange Zeit. Nur die Mythen sprechen noch davon. Dann begann die Periode der Erweckung. Wir kamen an die Küsten zurück, erhoben unsere Köpfe wieder über die Oberfläche - und stellten fest, dass wir allein waren."
"Sie wissen nicht, was mit jener anderen Spezies geschehen ist?"
"Wir konnten das Land nicht erforschen. Es gibt jedoch Theorien, dass sie sich selbst vernichtet haben. Sie waren gewalttätig, gierig und rachsüchtig. Das Universum hatte sie gestraft und uns den Frieden geschenkt. Das war vor vielen Jahrzehntausenden. Und Frieden hatten wir... bis die Mutationen auftauchten, Kinder ohne Schwimmhäute geboren wurden, die länger als wir an der Luft atmen konnten, die danach drängten, auf das Land zurück zu kehren. Es wurden mehr und mehr, warum wissen wir nicht. Wir fürchteten, die Zeit der Verfolgung würde erneut beginnen, wenn wir nicht die Harmonie wieder herstellten."
"Die Verfolgung des Anderen ist keine Möglichkeit, die Harmonie zu erhalten," sagte Sokar. "Die Vielheit ist es, die Harmonie schafft. So ist die Philosophie auf meiner Welt."
"Ich weiß." Vor den überraschten Augen Sokars streifte der Bevollmächtigte etwas ab, was der Vulkanier nun als eine Art Handschuhe erkannte. Dann hob er seine schwimmhautlose rechte Hand. "Wir müssen einen Weg der Verständigung finden, einen Weg, mit den verschiedenen Stadien der Evolution zu leben. Das ist der Grund, warum ich Sie in den Singham-Nebel geschickt habe. Ja, ich habe die ausschlaggebende Stimme bei der Beratung gehabt. Wir müssen wissen, was dort aus den Exilierten geworden ist, und in wie weit sie eine Gefahr für uns darstellen. Aber wir konnten uns ihren Psikräften nicht aussetzen."
"Ich verstehe. Aber warum haben Sie uns das nicht vorab erzählt?"
Konnten die Ashani lächeln? Jedenfalls sah es aus, als ob sein Gegenüber entschuldigend lächelte. "Hätten Sie sich dann auf den Weg gemacht?"
"Sie sind ein guter Politiker."
"Aber ich wusste nicht, dass Ihr Schiff und Ihre Crew in so große Gefahr geraten könnte. Sie sind völlig anders als wir. Ich habe geglaubt, Sie wären immun gegen Psikräfte, wie man sie von den Landgehern erzählte. Es tut mir aufrichtig leid."
"Noch ist nicht gesagt, wer dafür verantwortlich ist, dass wir den Kontakt verloren haben. Darum haben ich und mein Begleiter beschlossen, zurück zu fliegen und zu sehen, ob wir die Spur der Picard aufnehmen können. Ein Mitglied der Schwimmhautlosen-Gemeinde hat angeboten, uns zu begleiten. Als Vermittler."
Der Ashani machte ein Geste der Abwehr. "Nein, Sie sollten nicht in Ihrem kleinen Shuttle reisen. Das ist zu gefährlich. Wir werden Ihnen ein Schiff zur Verfügung stellen. Und ... ich werde Sie ebenfalls begleiten."
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| Projekt Brieftaube Log 2 NPC Pierre Goddard / Rollo Vega |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Jan-Thu-2019, 04:55 PM - Forum: *** UFP ***
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========== Im Büro von Admiral T'Khellian ==========
Ein junger schlaksiger Mann stand vor dem breiten Schreibtisch einer recht gut aussehenden jungen Dame, die immerhin nichts Geringeres war, als die Sekretärin von Admiral Sareth T'Khellian.
"Was darf ich für Sie tun, junger Mann?" näselte sie ziemlich von oben herab.
"Äh...ja...ich...möchte Frau T'Khellian sprechen. Es ist wichtig."
"Das, mein Bester, behaupten alle, die hier stehen. Was soll denn wohl so wichtig sein, daß die Admiralin ausgerechnet Sie vorlassen sollte?
Was sind Sie? Ein Taxiflieger der Firma Rollo Vega? Nie gehört von der."
"Sehr verehrtes Fräulein. Mein Muttchen hat mir beigebracht, immer höflich zur Damenwelt zu sein, aber in diesem Fall muß ich Sie dringend bitten, mich zu Ihrer Cheffin vorzulassen, zumal ich den Auftrag von meinem Chef habe, mich unter gar keinen Umständen abwimmeln zu lassen.
Rollo hat gesagt, Ihre Cheffin würde mir die Füße küssen, wenn sie diese Nachricht hört."
Der Vorzimmerdrachen rümpfte ihr zartes Näschen: "So, hat er gesagt. Er scheint die Frau Admiralin ja sehr gut zu kennen?"
"Das könnte mal wohl so sagen, denn die Beiden sind seit Jahrzehnten eng befreundet."
"Die Frau Admiralin würde sich nie mit Taxifliegern abgeben."
"Na ja, ich weiß darüber nichts Genaues, aber mein Boß hat gesagt, er sei der beste Freund von ihr, und wenn er einen Boten schicken würde, würde sie alles stehn und liegen lassen und ihn sofort empfangen."
"Ihr Chef scheint ein ziemlich übersteigertes Selbstwertgefühl zu haben, trotzdem ich werde mal nachfragen. Aber ich darf Ihnen sagen, daß die Chance gegen Null geht, empfangen zu werden."
Die Sekretäring drückte eine Schaltfläche und wartete eine Sekunde:
"Frau Admiralin, hier steht ein junger Mann, der Taxiflieger ist und behauptet, er habe eine wichtige Nachricht für Sie. Sein Chef, ein gewisser Rollo Vega, habe ihn geschickt."
"Senden Sie ihn sofort herein, Fräulein Meinecke."
Das Gesicht des Drachens sprach ganze Romane.
Der Kerl lächelte sie maliziös an: "Was hab ich Ihnen gesagt? Mein Chef lügt eigentlich nie bei solchen Dingen."
"Shocking! Folgen Sie mir, bitte!"
Es war nur zu gut zu erkennen, daß das heute nicht ihr Tag war."
Pierre, wie der junge Kutscher hieß, lächelte: "Darf ich Sie heute abend zu einem kleinen Drink einladen? Ich denke, den könnten Sie jetzt gut gebrauchen.
Ich sehe hübsche Damen wie Sie nur ungerne leiden."
Ihr Blick hätte ihn eigentlich sofort erdolchen müssen.
========== Vor Sareth T'Khellian ==========
Sareth stand an einem Fenster und blickte nach draußen.
"Sie können gehen, Fräulein Meinecke. Ich denke, dieser Herr hier wird keine Gefahr für mich darstellen, oder?"
Pierre betrachtete diese ältere Dame genauer.
Rollo hatte sie als sehr attraktiv und hoch intelligent beschrieben, und er mußte zugeben, daß sein Boß absolut recht hatte.
Auch wenn es schon einige Jährchen zurück lag, als Rollo mit ihr Abenteuer erlebt haben wollte, von denen er immer mal wieder zu schwelgen anfing, und Pierre jedes Mal dachte: 'Wenn auch nur ein Viertel davon wahr wäre, mußten das ja geradezu unglaubliche Sachen gewesen sein.'
Na ja, der inzwischen weißhaarige Schwerenöter übertrieb sicher immer mal gerne ein bißchen, aber die Tatsache, daß diese Admiralin ihn ohne lange zu zögern sofort reingelassen hatte, sprach schon dafür, daß die Beiden tatsächlich so Einiges miteinander erlebt hatten.
Trotz ihrer grauen Haare war sie immer noch eine sehr gut aussehende Frau.
Sareth drehte sich langsam zu ihm um: "Nun, was läßt das alte Raubein mir ausrichten, das so eilig ist, einen Boten zu mir zu schicken?"
"Na ja, er sagte mir, daß Sie nach dem Forschungsschiff Jean-Luc-Picard suchen, das seid längerer Zeit irgendwo zwischen dem Andromeda-Nebel und der Milchstraße verschollen ist?"
"Das ist richtig. Leider haben wir bisher nur sehr wenige Anhaltspunkte und keinerlei wirklich konkrete Hinweise über ihren Verbleib. Und wir haben große Probleme, die weitere Suche zu finanzieren.
Aber setzen Sie sich doch! Möchten Sie einen Kaffee?"
Pierre nichte, und T'Khellian gab Order.
Und kurz darauf kam ihre Vorzimmerdame mit einer süß-sauren Mine herein und stellte eine Tasse vor Pierre hin. Sie schepperte ziemlich.
Die Admiralin musterte ihn: "Sie sind einer von Rollos Kutschern?"
Er nickte: "Mein Name ist Pierre Goddard. Ich arbeite jetzt seit etwa 3 Jahren bei Rollo...äh...Mister Vega.
Ich hatte eine Tour zur Erde und da gab mir Rollo einen Chip mit, den ich unter allen Umständen nur Ihnen persönlich übergeben sollte.
Ich weiß nicht sehr viel darüber, nur, daß offensichtlich einer meiner Kollegen auf einem Planeten, der sich Brrunolistro oder so nennt, Mitglieder der Crew gesehen haben will.
Auf dem Chip gibt es die genauen Koordinaten und sogar ein paar Aufnahmen von Überwachungskameras bei der Polizei, wo einige Crewmitglieder arrestiert worden sein sollen.
Fragen Sie mich nicht, wie Rollo daran gekommen ist, aber es waren zweifelsfrei Besatzungsmitglieder der Picard, wie der Kollege berichtete."
"Wissen Sie, was sie dort gemacht haben?"
"Laut Rollo waren die wohl auf Urlaub."
"Auf Urlaub. Na ja, man brauchte den wohl."
Die Admiralin legte den Chip in einen Computer und startete die Übertragung.
"Soll ich lieber gehen?" Pierre erhob sich.
"Nein, Sie können gerne bleiben. Es wäre ja wirklich eine tolle Nachricht, die der alte Raumbär mir gebracht hätte, wenn sich das bewahrheiten würde."
In der Mitte des Raums entfaltete sich ein Hologramm, das zunächst den alten Rollo zeigte, wie er leibte und lebte:
"Hallo, Kleines. Wie geht es dir dieser Tage? Prügelst du dich immer noch mit den griesgrämigen Verwaltungsfuzzis herum, die einem schon immer das Leben zur Hölle machen konnten.
Ich hoffe, dir und deinem Göttergatten Charles McGregor - Charlie - geht es ok, wenn man mal von den politischen Widrigkeiten absieht.
Sowie ich mal wieder in der Nähe von Terra bin, müssen wir unbedingt einen Zwitschern.
So, jetzt aber zum Geschäftlichen: Ich denke, ich habe eine wirklich gute Nachricht für dich, denn der Picard scheint es den Umständen entsprechend gut zu gehen, und auch ihrer Crew.
Ich denke, das kann man den Angehörigen durchaus mitteilen.
Einer meiner Piloten war vor etwa einem Jahr auf einem ziemlich abseits zwischen den großen Galaxien gelegenen Planeten, der sich im einheimischen Gekrächze etwa wie 'Brrunolistro' anhört. Auf meinen Karten ist er nur mit einem Kürzel erwähnt. RH 6759 Y Delta.
Ein Planet, der noch nicht einmal Raumfahrt selbst in geringster Form betreibt.
Die genauen Koordinaten findest du am Ende der Übertragung mit allen Daten, die ich auftreiben konnte und die mir mein Fahrer berichtete.
Mein Mann sollte einen etwas zwielichten Herrn in einer geheimen Mission dort hinbringen.
Während der Tage seines Aufenthaltes hörte er immer wieder Geschichten von Fremdlingen aus dem Norden, die dort Probleme mit den Einheimischen gehabt haben sollen.
Einer von denen hatte auch eine Weile im örtlichen Polizeirevier verbracht.
Und weil er sich weigerte, eine der lokalen Schönheiten zu ehelichen, gab es riesigen Streß.
Mein Fahrer, der diese Geschichte vom Dorfpolizisten hatte, konnte ihn überreden, ihm mal das Filmchen zu zeigen. Und er war sich sicher, den Insassen zu kennen: Ein Mann namens Hohardus Edzardus, mit dem er mal auf die Akademie gegangen war.
Und Mister Edzardus hatte ihm noch erzählt, daß er auf dem neuesten Forschungsschiff, der Picard, angeheuert habe.
Er bestach den Bullen und machte sich eine Kopie der Aufnahmen, die du ebenfalls gleich ansehen kannst.
Als der Fahrer wieder zurück in der Umlaufbahn war, überprüfte er die Umgebung und fand Spuren eines WARP-Sprunges, der natürlich nicht von diesem Planeten herrühren konnte.
Die Richtung des Sprunges konnte noch rudimentär festgestellt werden.
OK, wir wissen nicht 100 %ig, ob es tatsächlich die Picard war, aber ihr werdet die Filmaufnahmen sicherlich dem Edzardus zuordnen können, genau wie das Sprachmuster.
Und es waren ja auch noch andere darauf zu sehen, die sicherlich auch identifizierbar sind.
Leider hatte ich es etwas verpennt, dir die Sachen schneller zukommen zu lassen, aber ich hoffe, du kannst mir noch mal verzeihen. Es gibt weiter keine Hinweise darauf, wo das Schiff jetzt ist, aber ich dachte, daß ihr damit endlich einen tatsächlichen Beweis dafür habt, daß die Picard noch unter uns weilt.
Da müssen die politischen Lackaffen doch endlich mal etwas mehr Kohle locker machen, um denen da draußen zu helfen.
Ich trinke auf dich, Charlie, die alten Zeiten und die Picard einen ordentliuchen Schluck echten schottischen Maltwhiskeys. Prost, Sareth, laß es dir gut gehen!
Wir hören von einander."
Rollo verschwand und statt desen erchiehn eine Karte des Sektors zwischen den Galaxien, dazu der Planet selber, wie ihn der Taxifahrer aufgenommen hatte, und alle verfügbaren Daten über ihn und seinen Zentralstern.
Und dann noch der Film aus der Arrestzelle, bei dem sich Pierre fast verschluckte vor Lachen.
Die Admiralin schien plötzlich wie ausgewechslt und jugendlich:
"Ich danke Ihnen sehr, daß Sie mir die Nachricht überbracht haben. Wenn Sie noch etwas Zeit auf Terra haben, würde ich mich freuen, wenn Sie meinen Mann und mich mal in Schottland besuchen würden."
"Leider muß ich morgen schon wieder los, aber ich werde Rollo alles erzählen."
Sareth drückte auf das Com und das Fräulein erschien: "Miss Meinecke. Lassen Sie meinen Gleiter vorfliegen und diesen Piloten hier zu seinem Hotel bringen. Und zahlen Sie ihm für seine Aufwendungen 500 Kredits."
Pierre wollte protestieren, aber der Blick Sareths ließ das nicht zu.
Kaum, daß Pierre verschwunden war, ließ sie eine Verbindung zu Charlie herstellen, um ihm die Neuigkeiten zu berichten.
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| "The Orville" und "Discovery" - neue Staffel - meine Meinung |
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Geschrieben von: Sareth - Jan-Thu-2019, 11:58 AM - Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
- Antworten (10)
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Achtung, Spoiler-Alert!
Ich habe jetzt 4 neue Orville-Folgen gesehen und die erste Folge der Staffel 2 von Discovery (mehr ist ja noch nicht da).
The Orville hat ja etwas Kritik einstecken müssen wegen der Folgen "Home" und "Nothing left on Earth excepting Fishes". Zu "Home" kann ich sagen, ja es hinkte an dieser einen Stelle, wo Alara plötzlich wieder in vollem Kampfeinsatz sein kann, auch wenn man einrechnet, dass ichr die Sorge um Freunde und Familie plötzlich Kraft verleihen. Ansonsten war es aber eine gute Folge - nur das Ende fand ich nicht gut. Aber nun ja, vielleicht hat die Schauspielerin ein besseres Angebot oder Familienplanungsgründe 
Bei "Nothin left" wurde vor allem kritisiert, dass da ein ähnliches Motiv kam wie voriges Jahr bei der Discovery mit Ash Tyler, der sich dann als umgewandelter Klingone entpuppte. Hier hatten wir nun plötzlich eine als Mensch umgewandelte Krill, die auch noch Tyler hieß... Ist mir natürlich auch gleich aufgefallen und nach gucken der Episode dachte ich mir "so, nun hat Orville gezeigt, was man aus so einer Idee TATSÄCHLICH rausholen kann". Viele Kritiker sahen das nicht so und stempelten es als dumpfes Plagiat ab. Ich weiß nicht, ob es nicht doch Zufall ist, denn die beiden Serien wurden so dicht nebeneinander produziert, dass zum Abkupfern eigentlich kaum Zeit blieb. Und das haben die Schreiber und Produzenten (Berman und Bormanis) auch nicht nötig, denen fällt genug ein. Außerdem fand ich, dass die Ähnlichkeiten nur äußerlich sind. Ziel der Krill ist es, Captain Mercer zu fangen und gemäß ihrer Religion Rache zu üben. Dabei wird die Krill zu einem Menschen gemacht, wohl so ähnlich wie das mit Spezies 8472 aus Voyager ging. Jedenfalls gab es die Menschenfrau vorher nicht. Der Plan der Krill misslingt, weil das Krillschiff von anderen Gegnern angegriffen wird und Mercer sowie "Tyler" alias Krillfrau auf einem Planeten notlanden müssen. Dort gibt es Gelegenheit, die vorher bei der Moviesession in Mercers Quartier angesprochene Thematik "Vertrauen lernen" in der Praxis umzusetzen. Sehr gutes Star Trek, ohne zu schmalzig zu werden. Lässt viel Raum für mehr.
Ash Tyler war nicht zu einem Menschen umgewandelt worden, sondern beide Charas verschmolzen (wie auch immer das gehen sollte). Er sollte die Flotte unterwandern und Informationen sammeln. An moralische Erkenntnisse in Bezug auf Tyler und Michael Burnham kann ich mich nicht erinnern (aber vielleicht erinnere ich mich auch nicht, bzw. hab ich nicht alle Folgen gesehen. Wer es besser weiß, kritisiere ruhig).
Es war einfach Pech, dass nicht die Orville-Folge eher kam...
Zu Discovery: ja, es sieht besser aus als voriges Jahr. Wobei ich mit "besser aussehen" nicht die Effekte meine, sondern das Flair. Das ist vor allem dem neuen Chara Captain Pike zu verdanken. Auch ist der Spore-Drive abgeschaltet, was ja schonmal auch positiv zu werten ist...
Ansonsten fand ich doch wieder, dass zahlreiche Situationen nur deshalb eingebaut wurden, um des langen und breiten in Effekten zu schwelgen, ob das nun Sinn machte oder nicht. Z.B. steigen die auf der Discovery in einen Turbolift - und dann sieht man die Turboliftröhre VON AUSSEN (???), bzw. gleich mehrere, die sich wie auf einem Rollercoaster auf dem Jahrmarkt durch relativ leeren Raum schlängeln, in dem Wartungsdrohnen fliegen. Ähm... sah aus wie ein Spacedock. Sollte das noch IN der Discovery sein? Gleiches Problem, als diese Kapseln abgeschossen werden. Da saußen sie durch Röhren gefühlte 2 Min. nach draussen. Spielt das auf einen Sternzerstörer von 3 km Länge oder wie? Sehr irritierend.
Auch gibt der minutenlange Kapselflug durch ein Asteroidenfeld Gelegenheit, Star-Wars-Flugmanöver einzubauen, Burnham wieder als Allerbeste und Retterin des Captains zu zeigen - und dass, obwohl noch kurz vorher die holographischen Kameras der Discovery den Ziel-Asteroiden in doch relativer Nähe frei vor der Nase hatten. Warum fliegen die also wie die Irren durch das Feld?
Die Szenen im gestrandeten Schiff - sehr gut.
Die Brückencrew sind immer noch Statisten und ich frag mich immer noch, was diese Roboterdame da ist. Überhaupt sehen einige Crewmitglieder aus, als wäre man frühzeitig den Borg begegnet. Die Geschichte handelte hauptsächlich von Burnham und Tilly (die etwas nervig und hibbelig ist, da sollten die Schreiber vielleicht etwas zurück drehen). Burnham ist natürlich wie zuvor die Schlauste (kommt als einzige drauf, Transporter-Enhancer zu benutzen), Schnellste, beste Pilotin, kann die meisten G aushalten .... und wurde vor allem deshalb von Sarek adoptiert, DAMIT DER KLEINE SPOCK EMPATHIE LERNT. (O-Ton) Hm.... nach allem, was wir bisher wissen, nahm Sarek seinem Sohn gerade dieses "Gemenschel" immer etwas übel, weswegen er ja auch nicht wollte, dass er zur Sternenflotte geht....
Bisher kann ich also sagen, ich geb Discovery noch eine Chance und gucke die nächsten Folgen. Prinzipiell brauche ich keine hektischen Kameraschwenks und Technik-Gimmiks wie sich selbst organisierende Raumanzüge, James-Bond-Rennen durch ein zusammenstürzendes Gebäude und Ähnliches, sondern Herz und Story. Die vermisse ich nach wie vor.
Ach ja, und der niesende Saurianer im Lift der Discovery wäre vielleicht bei Orville lustig gewesen. Hier war er out of place.
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| Dämonen Log 19 Hohardus Edzardus |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Jan-Sat-2019, 08:36 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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========== Bei den Schwimmhaut-Losen ==========
Die vermummte Gestalt zog Howy ins Dunkel. Er konnte die Hand vor Augen nicht sehen, aber sein Führer leitete ihn sicher durch das Gewirr und um Hindernisse herum.
Als Howy seine Lampe anmachen wollte, erschrak sein Kontakt und verbot es ihm. Warum, erklärte er nicht.
Nach einer Weile, die er nicht wirklich abschätzen konnte, sah man ein paar schummerige Lichter, die eher uralten Tranfunzeln glichen, aber durchaus elektrisch waren.
Sein Führer brachte ihn zu einer Gruppe von Personen, die um die Lichtquelle herum saßen.
Diese zeigten kein Erstaunen, sondern machten eher einen glücklichen Eindruck, daß er gekommen war.
Eine Frau erhob sich.
„Setz dich zu uns! Es ist gut, daß du gekommen bist, denn wir setzen große Hoffnung in dich und deinen Partner. Ich hatte gestern versucht, mit deinem Captain Kontakt zu machen.
Wir hoffen sehr, daß eure Gegenwart unsere Situation zum Besseren verändern wird, denn, obwohl unser Volk die Raumfahrt beherrscht und wir sogar eine Art Sternenreich besitzen, das aus 8 Systemen besteht, hatten wir noch nie Kontakt mit einer anderen Zivilisation.
Unsere Regierung tut Alles, um solche Kontakte zu verhindern.“
„Warum das denn? Bei uns in der Föderation sind wir der Überzeugung, daß das Beste an der stellaren Raumfahrt der Kontakt mit anderen Zivilisationen ist, weil wir von denen ungeheuer viel lernen können.
Das geschah zum Beispiel gleich zu Beginn unserer Raumfahrtgeschichte, als ein vulcanisches Raumschiff unseren ersten WARP-Flug beobachtete.
Heute ist ein Mann dieses Volkes der Kapitän unseres Raumschiffes.
Und obwohl wir nur 56 Besatzungsmitglieder an Bord haben, gibt es 11 verschiedene Spezies darunter. Und das ist für uns Alle sehr gut und für den Erfolg unserer Expedition erst recht.
Und unser Schiff selber basiert auf den erfolgreichsten Baugruppen terranischer aber auch romulanischer Technik.“
„Das ist bewundernswert, und wir hier würden uns eben dieses auch wünschen, aber die Ashani haben sich in eine Isolation getrieben, aus der es derzeit kaum einen Ausweg gibt.
Und jetzt seid ihr hier gelandet und habt dieses Weltbild schon nur durch eure kurze Anwesenheit erschüttert.
Unsere Regierung hat jetzt das riesige Problem, zu erklären, was es bedeutet, mit euch Kontakt zu haben.
Technisch sind wir euch möglicherweise in einigen Aspekten voraus, aber zivilisatorisch liegen wir weit zurück, wenn ich mir das Wenige betrachte, was wir über euch inzwischen kennen.
Und genau da hoffen wir, daß es durch diesen Kontakt eben auf diesem Sektor entscheidende Fortschritte geben könnte und auch wird.“
Sie boten Howy etwas zu trinken an, was eindeutig alkoholisch war und höllisch brannte. Er hustete ein wenig.
„Unser eigenes Nationalgetränkt. Oder besser: Das der Leute, die so sind wie wir.“
„Ihr seid keine Wasserwesen, wie mein Captain schon gestern bemerkt hat. Euch fehlen die Schwimmhäute zwischen den Fingern.“
„Das hat er richtig bemerkt, und das ist auch unser Problem.
Im Verhältnis zu den Ashani waren wir immer eine sehr kleine Minderheit. Vor tausenden von Jahren haben unsere Vorfahren das Wasser- mit dem Landleben vertauscht, und die Evolution hat uns dann eben für diese Umgebung ausgestattet.
Wir sind deswegen auch nicht abhängig von Nahrungsmitteln aus dem Wasser, sondern haben angefangen, das Land zu bebauen und uns an diese Nahrungsmittel gewöhnt.
Und genau da liegt jetzt auch das Problem: Die Ashani haben uns seit tausenden von Jahren als Außenseiter betrachtet, die ihre Ruhe und das Gleichgewicht der Natur stören!“
Howy machte ein ernstes Gesicht: „Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Auch auf unserem Planeten hatten wir solche Probleme. Man grenzte Minderheiten aus, nur weil man glaubte, sie hätten Eigenschaften und Sitten, die nicht ins Bild der Regierungen paßten.
Gott sei Dank haben wir diese inzwischen überwunden.“
„Genauso argumentieren die Regierenden unter den Ashani auch. Wir haben zum Beispiel keinen Laichzyklus mehr, sondern gebären unsere Jungen lebend in Bauchtaschen, die aber immer noch voll Wasser sind bis die Kleinen schlüpfen.“
„Aber wo ist dann das Problem? Die Ashani sollten doch froh sein, wenn durch euch auch die Kontinente besiedelt und bebaut werden?“
„Sollte man denken, aber statt dessen wurden wir in Ghettos wie diesem hier gesperrt und durften uns nicht in der Öffentlichkeit zeigen, um sie nicht ständig an unsere Existenz zu erinnern.
Vor etlichen Jahrhunderten waren wir noch viel mehr, aber als die stellare Raumfahrt erfunden wurde, kamen die Politiker sofort auf die Idee, uns wegzubringen auf einen anderen Planeten, um uns aus dem Blick zu bekommen.“
„Seid ihr die Dallharan?“
„Jein! Ja und Nein. Als Dallharan bezeichnen sie die Expatriierten, die aber natürlich unsere direkten Vorfahren waren und immer noch sind.
Das ist eigentlich ein Schimpfwort und bedeutet: ‚Die mit Zauberkräften arbeitenden‘. Eigentlich nennen wir uns selber die Zumi, was in eurer Sprache soviel wie ‚Menschen‘ heißen würde. Oder: ‚Die auf dem Land Lebenden‘.“
„Warum nennen sie euch ‚Zauberer‘? Hat das etwas mit Feuer zu tun?“
„Woher weißt du davon, Fremder?“
„Nennt mich Howy! Einer der Ashani hat mich auf einen Ausflug in deren Unterwasserstadt genommen. Dabei zeigte er mir voller Stolz eine Ruinenstadt, die mehr als 2000 Jahre alt sein sollte.
Dabei fand ich durch Zufall einen flachen Stein, auf dem eine Person abgebildet war, die offensichtlich einen Flammenkranz um den Kopf trug.“
„Hast du deinen Fund denen gezeigt?“
„Nein. Es war mir klar, daß die das nicht gerne sehen würden. Deshalb habe ich ihn in die Tasche gesteckt und nur meinem Captain gezeigt, den das sehr interessierte.“
„Ja, dieses ‚Feuer‘ war der Grund, warum man uns so nannte.
Wir hatten einige ‚Magier‘ unter uns, die die Kaste der Priester bildeten.
Diese verfügten über Fähigkeiten, den Gläubigen Visionen zu geben, mit denen sie uns religiös einstimmen wollten.
Sie konnten aber auch welche produzieren, die sich anfühlten, als würde der Kopf brennen. Daher dieses Bild mit den Flammen.
Dieses wurde aber nur zum absoluten Selbstschutz angewendet, da wir den Besitz jeglicher Waffen ablehnten.
Außerdem war es, von der schmerzhaften Illusion abgesehen, ohne jede negativen Folgen für den Betroffenen.
Aber es erwies sich als wirksamer Schutz und hat uns über tausende von Jahren geholfen, unsere eigene Kultur zu entwickeln und zu fördern, bis eben die Ashani die Raumfahrt erfanden.“
„Könnte ihr das heute noch?“
„Nein. Wir haben hier keine weisen Leute mehr. Als man auf die Idee kam, unser Volk wegzuschaffen, hat man systematisch Jagd auf sie gemacht und wirklich Niemanden von ihnen vergessen.
Wir versuchen uns heute ohne diese Riten zu behelfen, aber jetzt hoffen wir, daß eure Ankunft unsere Regierung endlich dazu bewegen wird, wieder einen Kontakt und eine Zusammenarbeit mit unseren Verwandten herzustellen und endlich ‚normale‘ Verhältnisse zu schaffen.
Schließlich sind wir auch die Bewohner dieses Planeten. Eigentlich sind wir sogar die gleichen, nur daß wir auf’s Land gegangen sind und gelernt haben, dort zu leben.“
„Ich würde mich freuen, wenn wir euch helfen könnten.
Unser Schiff, die Picard, ist im Singam-Nebel, um dort die Situation zu erforschen. Und sie ist seit einigen Stunden verschollen. Oder besser: Sie antwortet nicht.“
„Der Singam-Nebel ist der Ort, wohin man unsere Leute gebracht hat. Man hat sie dort ausgesetzt ohne jede Hilfsmittel. Nur mit dem wirklich Notwendigsten. Wahrscheinlich hatte man gehofft, daß sich das Problem von selber lösen würde, aber wir sind, obwohl wir nie wieder etwas von ihnen hörten, davon überzeugt, daß sie überlebt und sich wieder organisiert haben.
Wir wünschen uns seit Jahrzehnten, daß man uns erlaubt, sich wieder mit ihnen zu treffen.
Wir sind eine von Grund auf friedliche Zivilisation, die niemals zur Waffengewalt greifen würde.
Aber warum lassen sie uns nicht?
Weil sie Angst davor haben, zugeben zu müssen, daß auch wir intelligent sind. Oder daß auch wir etwas zur Entwicklung dieses Planeten beitragen können.
Nach deren Vorstellungen stören wir die Harmonie, die überhaupt das Argument ist, mit denen sie eigentlich jede Entwicklung, die nicht in ihr Gedankenschema paßt, sofort abblocken.
Wie euren Durchflug. Was soll uns oder diesen Planeten daran stören, wenn ein kleines Raumschiff durch unser System fliegt. Zumal ihr ganz offenbar auch kein Kriegsschiff seid.“
„Nein, die Picard hat einige Waffensysteme, die aber nur zur Selbstverteidigung gedacht sind. Zum Beispiel gegen Piraten.“
„Du sagtest, euer Schiff sei verschollen und antwortet nicht mehr?“
„Das stimmt. Könnte es sein, daß die Regierung das absichtlich macht, um uns wegen euren Verwandten keinen Kontakt zu ermöglichen?“
Die Frau nickte: „Das könnte so sein, aber ich könnte mir eher vorstellen, daß die Weisen dort eure Kommunikation lahmgelegt haben, und euch möglicherweise mit ihren Visionen angreifen, weil sie denken, daß ihr feindlich gesonnen seid.
Sie wollen euch vielleicht abschrecken, auf ihrem Planeten zu landen, weil sie befürchten, daß ihr von den Ashani kommt und Übles im Schilde führt.“
„Ich würde euch ja gerne helfen, aber was und wie könnten wir das tun?“
„Es wäre vielleicht besser, wenn ihr zuerst wieder zurück auf die Picard gehen würdet und der Besatzung die Problematik erklären könntet.
Vielleicht könnt wir dann einen friedlichen Weg zur Lösung finden, der dann auch den Ashani vermittelt werden könnte.“
„Ich könnte mit unserem Shuttle hinfliegen und denen berichten?“
„Das wäre gut.
Vielleicht würde das endlich nach so vielen Jahren bewirken, daß man uns überhaupt erst einmal wahrnimmt und uns akzeptiert als gleichberechtigten und nützlichen Teil der Bevölkerung dieses Planeten.
Vielleicht seid ihr der Auslöser dieser Entwicklung. Wir haben unsere ganze Hoffnung in euch gesetzt, Howy.“
„Ich hätte nie gedacht, daß mal ein halber Planet seine Hoffnungen ausgerechnet in mich setzt.“
„Du bist stark und mutig, Howy. Sonst wärst du nicht zu uns gekommen.
Bitte berichte deinem Captain, was du von uns gehört hast. Wirst du das tun?“
„Natürlich.
Aber wenn ich oder zusammen mit meinem Captain zur Picard fliege, wäre es nicht besser, wenn Einer von euch mitkommen würde?
Zum Beispiel Sie?“
Die Anwesenden sahen einander an.
„Eine gute Idee. Nur wer sollte gehen?“
Alle blickten auf die Frau.
Ein sehr alter Mann erhob sich: „Ich, Garal, sage, daß Niemand besser geeignet ist, als Juva.“
Alle nickten.
Howy stand auf.
„Ich gehe jetzt und berichte Sokar, das heißt meinem Captain.
Der ist sehr klug und wird sicherlich eine Lösung finden.
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