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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Jan-Thu-2019, 02:12 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

https://www.nytimes.com/video/science/10...true&t=194

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  Pluto Sonde 'New Horizons' fotografiert den Contact Binary 'Ultima-Thule'!
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Jan-Thu-2019, 02:06 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

https://www.nytimes.com/2019/01/02/scien...ule=inline

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  China landet eine Sonde mit Rover auf der Rückseite des Mondes!
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Jan-Thu-2019, 02:03 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

https://www.nytimes.com/2019/01/02/world...-moon.html

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  Dämonen Log 15 - Nalae
Geschrieben von: Nalae D'Varo - Jan-Tue-2019, 11:52 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

Nalae blickte auf den Zugangsschacht und entnahm ihrer Tasche eine starke Lampe. Damit leuchtete sie auf die Unterkante der Wartungsöffnung. Feine Kratzer waren zu sehen.
 
Na: Sehen Sie das?
Vandenberg blickte skeptisch auf die Kratzer.
 
Va: Allerdings.
Na: Krallen!


--

Nalae scannte die seltsamen Spuren.

„Ich bekomme keine außergewöhnlichen Werte. Was auch nicht Wunder nimmt, denn schiffsweite Scans haben schließlich in den letzten 48 Stunden keine fremden Lebensformen angezeigt.
Es ist mit Sicherheit kein Löwe oder anderes Ungetüm auf der Picard unterwegs“, behauptete sie felsenfest.

„Nun, dann sollte es kein Problem sein, sich diesen Zugangsschacht aus der Nähe anzusehen“, erwiderte Vandenberg.
Nalae warf einen Blick in die scheinbar alles verschluckende Schwärze, der sie sich gegenüber fand.
„Naja...also...“

„Ich werde den Schacht untersuchen“, deklarierte Mort.
„Als Sicherheitsoffizier ist dies meine Aufgabe; Sie werden anderenorts benötigt, sollte es zu ungeahnten Vorfällen kommen.“

„Sie werden aber auch noch benötigt!“, warf Nalae ein.

„Ich werde schon nicht von einem Schacht abgeschlachtet“, erwiderte Mort und schob seinen schweren Reptiloidenkörper durch die Öffnung, ausgerüstet mit einem Phaser, einem Tricorder und einer Taschenlampe.

„Und?“ Nalae steckte vorsichtig den Kopf in die Öffnung.

„Ich bin erst seit dreißig Sekunden hier drin, bis jetzt nichts!“, hallte Morts Stimme ihnen aus dem Dunkel entgegen.

Morts Untersuchung blieb jedoch ohne weitere Ergebnisse.
Keine Kratzer, keine seltsamen Laute, keine Haare oder anderen Funde wurden getätigt.

„Ich sage doch, dass hier nichts ist“, meinte Nalae achselzuckend.

„Das hier ist jedenfalls nicht „nichts““, erwiderte Mort und deutete auf die Kratzer.

„Ich werde dafür sorgen, dass die Crewmitglieder sich zur Sicherheit mit Phasern ausstatten und zu der gesamten Crew zu erhöhter Vorsicht raten. Sämtliche noch so marginalen, ungewöhnlich erscheinenden Vorkomnisse müssen gemeldet werden.“


Später am Abend.


Nalae betrat ihr Quartier und warf ihr Uniformoberteil, wie immer nach getaner Arbeit, schwungvoll auf die Couch, wo es zu einer Anzahl anderer Kleidungsstücke gesellte.

Wundervoll, endlich etwas wohlverdiente Ruhe.
Nur ich, mein Buch und eine Badewanne mit diesem neuen Badeschaum namens „Einhorn-Exkremente“.

Nalae tippte ein paarmal auf dem Eingabefeld ihrer Badewanne herum und alsbald füllte sich das Becken mit rosa-blau glitzerndem Wasser.

Alsbald entspannte sie sich in dem nur dünn beleuchteten Raum mit der terranischen Novelle, die Howy ihr empfohlen hatte, im warmen Bad – als sie plötzlich nach einigen Minuten bemerkte, dass dunkelgrüne Schwaden aus dem Wasser hinaufstiegen.

„Das...das ist...ahh!“

Nalae stand auf und betrachtete das gruselige Schauspiel.

„Ich blute nicht!“, stellte sie fest, nachdem sie an sich heruntergesehen hatte.

Und dennoch sah diese Substanz Rhianha-Blut täuschend ähnlich.

„Ein schlechter Scherz!“, sagte sie sich selbst als sie beobachtete, wie sich das Grün langsam aber sicher zurückzog und das Wasser wieder in kitschigen Pastelltönen schimmerte.

Ein technischer Defekt am Ehesten – nur zu schade, dass der Mann Nachtschicht hat!
Mir egal, davon lasse ich mir meinen Abend nicht vermiesen. Wo war ich stehengeblieben...?

Die Minuten verstrichen und Nalae konnte nicht umhin, doch ab und an einen Blick an ihrem Buch vorbei zu werfen, doch nichts geschah.

Es sollte mehr brauchen um mich aus der Ruhe zu bringen, dachte sich Nalae und blätterte eine Seite weiter.

Seltsame schwarze Schwaden waren es, die ihre Aufmerksamkeit diesmal auf sich zogen. Inmitten des kleinen Badezimmers schien sich etwas zu formieren, dessen Gestalt Nalae gänzlich unbekannt erschien.
Es war zumindest kein Wesen, welches ihr in dieser Erscheinung jemals begegnet war.
Es war volatil, nicht materiell und doch erschien es ihr, als würde ihr eine widerwärtige Fratze aus dem schwarzen Nebel entgegengrinsen.

Nalae schoss aus der Badewanne und schlüpfte in Windeseile in ihren Bademantel.
Eine Stimme unbeschreiblicher Natur drang in ihren Kopf, die eindringlich und spöttisch einen romulanischen Vers aufsagte.


In der zweiten und vierten Stunde der Nacht
Der Name des Nächsten sei Euch dargebracht.


Nalae blickte sich hastig um – ihr Kommunikator! Natürlich. Natürlich heftete er noch an ihrer Uniform, die auf der Couch vor sich hinvegetierte. Und der Phaser? Sie konnte sich nicht einmal leise daran erinnern, wo sie den Phaser hingelegt hatte.

Die Ärztinwar zum erstenmal seit langer Zeit sprachlos. 

Das Wesen löste sich in Luft auf, ebenso schnell wie es erschienen war, doch es hinterließ einen seltsamen schwarzen Umschlag mit einem wächsernen Siegel auf dem Boden.

Ohne nachzudenken hastete die Rihanha in den Wohnraum und griff nach ihrem Kommunikator.


Wenige Minuten später.


„Ich habe den Umschlag nicht angefasst und das ist mit Sicherheit kein schlechter Scherz von mir!“, erklärte sie Mort und Vandenberg auf dem Weg zum Ort des Geschehens.

„Es ist ein papierner Umschlag mit einem Siegel darauf“, erkärte Mort nach einem Scan.

„Was denn sonst“, erwiderte Nalae, kaum mehr in der Lage, ihre Nervosität zu verbergen.

„Es sieht jedenfalls nicht aus wie ein Brathähnchen.“

„Ich werde den Umschlag nun öffnen“, kündigte Mort an und machte sich ans Werk.

Es befand sich darin ein stark angeschmirgeltes Papier mit verkohlten Kanten.

Ein einziger Name stand darauf, in Tinte geschrieben.


Mahan Tr'Kovath


„Ach! Das ist doch – das ist doch unglaublich!“, zeterte Nalae.

„Mobbing ist das, nichts anderes! Ich schwöre, wer das-“

„Dr. D'Varo“, griff Vandenberg ein und hielt Nalae am Arm fest, „nun beruhigen Sie sich zunächst einmal. Haben Sie vielleicht irgendeine Idee-“

„Idee! Nein! Das ist doch affig“, antwortete sie.

„Auf Ch'Rihan gibt es einen Mythos. Eine Geschichte, die gemeine Leute ihren Kindern erzählen wenn sie nicht aufessen wollen oder so.
Ein dämonisches Wesen, genannt der Bettatan'ru, der nicht in irdischen Sphären sondern anderen Dimensionen weilt und des Nachts zwischen zwei und vier Uhr befähigt ist, in unserer Welt Gestalt anzunehmen.
Er erscheint, so sagt man, um den baldigen Tod einer geliebten Person zu prophezeihen.
Aber nicht“- sie riss Mort den Zettel aus der Hand -“mit einem Briefumschlag! Und außerdem GIBT es den Bettatan'ru nicht, das ist ein Märchen! Irgendein Gesichtsarschloch hat-“

„Dr. D'Varo!!“

Vandenberg entnahm der aufgebrachten Ärztin den Zettel.

„Mäßigen Sie ihr Temperament! Sie hätten sich gleich nach dem Vorfall mit der grünen Substanz bei Mr. Caldred melden sollen. Und nun wird es Zeit für ein paar regulierende Maßnahmen. Irgendetwas treibt seinen Schabernack mit uns auf der Picard. Mort, schicken Sie Sicherheitsverstärkung in den Maschinenraum. Immerhin steht der Name eines Crewmitgliedes auf diesem Papier, das Sie, Dr. D'Varo, noch einmal genauer in Ihrem Labor untersuchen werden.“

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  Dämonen LOG 14 - Sokar
Geschrieben von: Sokar - Dec-Mon-2018, 08:51 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** a‘Ashanita / Regierungsbezirk / Gästequartier ***
 
Howy ließ sich mit einem Seufzer in den Sessel fallen. „Sie halten uns für eine primitive Spezies,“ sagte er in Sokars Richtung. „Auch wenn wir uns noch so sehr bemühen. Wahrscheinlich ist es ähnlich wie damals, als die Vulcanier die Erde beobachtet haben, so in den 1950er Jahren.“

„Nach den Berichten zu urteilen, die wir an der Wissenschaftsakademie aus der entsprechenden Periode gelesen haben, schätzten manche Kommandanten der Erkunder das Potential der Erde in der Tat als gering ein. Andere wiederum waren fasziniert von der menschlichen Neugier, dem Entdecker- und Erfindergeist, und das gab schließlich den Ausschlag.“

„Vielleicht denken die Ashani, es ist zu gefährlich, uns wieder nach Hause zu lassen, mit dem Wissen über alles, was wir unterwegs gesehen haben, auch von ihrer Welt. Ich meine, wir haben gefährliche Tiere auch in Zoos gehalten und sie erschossen, wenn sie ausgebüchst sind…“

„Die Analogie scheint mir nicht ganz passend.“ Sokar trat ans Fenster, von dem aus sich der Blick in ein gewaltiges Meeresbecken eröffnete. Durch den relativ klaren Wasserspiegel konnte er Ashani ihren Unterwassertätigkeiten in den Seetangfarmen nachgehen sehen. „Dieses Volk scheint völlig gewaltfrei zu sein. Es wäre höchst unlogisch, wenn sie uns exekutieren. Sie behandeln uns freundlich und neugierig…“

„Ja, eben wie in den Völkerschauen vom Zoo Hagenbeck früher in Hamburg. Da wurden sogenannte primitive Völker auch ausgestellt. Lebende Personen, stellen Sie sich das vor, und die mussten dann vor den Augen der Zuschauer Brot backen oder weben oder was sie sonst so an traditionellen Handwerkstechniken kannten.“

„Ein solches Konzept ist glaube ich auch der Crew der ersten Enterprise einmal begegnet. Und bei der Hegemonie von Calivor führte die Ausstellung intelligenten Lebens zur Ablehnung des Antrages auf Aufnahme in die Föderation. Aber ich würde Ihren Auftritt in den öffentlichen Networks nicht damit gleichsetzen.“

Howy stand auf, machte vor einer kleinen Wandnische die Handbewegungen, die man ihm gezeigt hatte, und erhielt tatsächlich eine Schale mit einer Art Gemüsesuppe. „Ich bin trotzdem froh, wenn wir wieder auf der Picard sind, Sir. Als erstes werde ich dem Replikator ein Matjesbrötchen mit Zwiebeln entlocken… Ich hoffe, das haben unsere Gastgeber nicht gehört…“ Er grinste und hob die Schale aus dem Dispenser. „Primitive Essgewohnheiten möchte ich denen nicht auch noch vorführen.“

Sokar behielt seine Antwort für sich. Er war wie die meisten Mitglieder seiner Spezies das, was man früher auf der Erde einen Veganer genannt hatte und konnte dem Gedanken, Tiere zu verzehren, so wenig abgewinnen wir die Ashani.

„Woran glauben Sie, liegt es, dass sich hier keine weiteren höheren Lebensformen außer den Ashani entwickelt haben?“ fragte Howy. „Auf der Erde und vielen anderen Planeten waren Amphibien eine ziemlich frühe Entwicklungsstufe der Evolution. Und Landflächen gibt es ja auch hier.“

„Dafür müsste man intensive biologische und ökologische Forschungen durchführen. Möglicherweise sind bestimmte Strahlungen der lokalen Sonne verantwortlich. Oder….“ Sokar zögerte etwas, denn das war eine zwar logische Spekulation, doch erschien ihm ihre Äußerung wie eine Kränkung der Gastgeber. „Oder sie haben selbst dafür gesorgt, dass ihre Spezies dominant bleibt. Zweifellos besitzen sie die genetischen Fähigkeiten, Mutationen zu kontrollieren.“

Dieser Gedanke sollte Sokar noch die halbe Nacht beschäftigen und zu diversen Wahrscheinlichkeitsrechnungen veranlassen.

 
*** Am nächsten Morgen / Konferenzraum im Regierungspalais ***

Sokar hatte soeben das Zusammenleben der verschiedenen Spezies an Bord der Picard und anderen Föderationsschiffen vor einem staunenden und interessierten Publikum erläutert. Er hoffte, dass es ihm gelungen war, kritische Punkte weitgehend neutral zu umschiffen, um nicht den Eindruck zu verstärken, es handele sich bei den Gästen aus der Milchstraße um Primitivlinge, die die Grundgesetze zivilisierten Lebens nicht kannten und somit eine Gefahr für die angestrebte Harmonie der Ashani waren.
Besonderes Interesse zeigten seine Gesprächspartner am Thema Musik. Sokar hatte lediglich eine begrenzte Auswahl zur Verfügung, wenn er seinen Kommunikator mit dem Computer des Shuttles verband, wo eine Reihe Musikstücke gespeichert waren. Sie waren nicht unbedingt sein persönlicher Geschmack, gaben aber einen ganz guten Querschnitt durch die Vorlieben vieler Crewmitglieder.
Die Ashani hatten offensichtlich keine musikalische Kultur entwickelt, und die Fülle an Klängen war für sie soetwas wie eine Offenbarung. Schließlich war Musik Harmonie! Vielleicht ergab sich hier nun endlich die Möglichkeit, etwas für die Durchflugrechte anzubieten?!

Mit entsprechender Hoffnung verließ Sokar an diesem Nachmittag die Besprechungen. Doch auf dem Weg zurück zu seinem Gästequartier registrierte er einen Ashan, der ihnen – unauffällig wie er wohl glaubte – folgte. Ein anderer Einheimischer verwickelte seinen Regierungsbegleiter in ein Gespräch und führte ihn wegen eines vermeintlichen Notfalls um einen Brückenpfeiler, genug Zeit, dass der andere Ashan aus dem Schatten zu Sokar aufschließen konnte.

„Ich grüße Sie, Gast von der fernen Welt,“ flüsterte der Ashan, bei näherer Betrachtung eine Frau mittleren Alters. „Wir haben nicht viel Zeit. Ich möchte Ihnen danken, denn Sie haben die Möglichkeit der Veränderung für meine Welt gebracht! Und für uns!“ Sie hob die Hände zur traditionellen Grußgeste und Sokar bemerkte, dass die Frau keine Schwimmhäute zwischen den sechs Fingern hatte. Im nächsten Moment war sie wieder mit der umgebenden Dunkelheit verschmolzen. Der Regierungsvertreter trat unter der Brücke hervor und schien nichts bemerkt zu haben.

„Alles in Ordnung?“ fragte Sokar, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, als habe er lediglich in meditativer Ruhe das abendliche Leuchten über der Wasserfläche beobachtet.

„Ein verstauchter Knöchel. Ich habe die Ambulanz benachrichtigt. – Man sollte sich eben sofort melden, wenn einem das Informationsimplantat ausgefallen ist.“ Er tippte sich an die rechte Schläfe. „Man sieht ja, was sonst passieren kann. Der Verunglückte hätte selbst um Hilfe rufen können, anstatt auf einen Passanten zu warten.“

Sokar nickte. Howy hatte ihm von den Implantaten erzählt, durch die alle Ashani untereinander und mit der Regierung verbunden waren, um „die Harmonie aufrechtzuerhalten“. Nun, es schien so, dass manche Ashani an dieser Harmonie nicht interessiert waren… Sokar bemerkte in sich das, was sein XO mit einem „unguten Gefühl“ zu umschreiben pflegte. Die Nachricht dieser Frau hatte seine Position auf diesem Planeten und im Herrschaftsgebiet der Ashani schlagartig verändert. Sie konnte die Sprecherin einer größeren Gruppe mit dem derzeitigen System Unzufriedenen sein, aber auch die Vertreterin einer abseitigen Splittergruppe. Auch in der Föderation und auch auf Vulcan gab es Leute, die der Welt um sie partout nichts abgewinnen konnten und lieber in ihren eigenen Realitätsblasen oder traditionellen Lebensformen ohne Technik verharren wollten. Aber er wollte und durfte sich nicht in irgendwelche internen politischen und religiösen Auseinandersetzungen ziehen lassen.

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  Dämonen / Log 13 / XO
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Dec-Sun-2018, 02:07 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

USS Picard / Meetingraum



Vandenbergs Blick hing seit Minuten an den Abteilungsberichten, immer wieder Zusammenhänge suchend, jedoch nichts dergleichen findend. Seit Crewman Zemans Panikattacke waren keine 48 Stunden vergangen und es hatte bereits 3 weitere Fälle gegeben.

Va: Dr. D`Varo, weder Crewman Zeman noch die beiden anderen, nun nennen wir sie, aus Ermangelung einer passenderen Beschreibung, Auffälligen, waren mit auf der Oberfläche des Planeten, korrekt?
Nalae nickte.
Na: Das ist korrekt.
Va: Mhm, Mr. Tr´Kovath, die Transporterfilter arbeiten korrekt?
 
Mahan tr´Kovath nickte.
 
MK: Vor, während unseres Aufenthaltes und auch nach unserem Transport arbeiteten und arbeiten die Filter korrekt.

Mort Caldred nickte.

MC: Eine schiffsweite Untersuchung der Sensorik sowie eine Ebene 3 Überprüfung hat weder fremder Technologie, noch fremde Bioformen an Bord feststellen können.
Va: Mhm, das wäre ja fast eine sehr selektive Infektion, welche wir dann eingeschleppt hätten. Wir könnten natürlich alle Crewmitglieder noch einmal durch den Transporter senden, einen Musterabgleich mit Daten vor unserem Abflug zum Planeten machen und Divergenzen heraus filtern, aber bei der Tiefe und Komplexität einer solchen Filterung dauert so etwas Tage.
Na: Und ist auch nicht ganz ungefährlich. Nein, ich glaube noch nicht an eine Infektion. Es traf bisher ja nur Personen, welche eben nicht auf dem Planeten waren. Und nach allem, was ich bisher heraus finden konnte, ist es auch nicht unbedingt eine stressbedingte Massenpsychose, da jeder der Betroffenen etwas völlig anderes gesehen hat, als seine Leidensgenossen. Von irgendwelchen Raubtieren, über Tal Shiar Agenten bis hin zu klingonischen Opernsängerinnen. Wenn es eine Art Infektion wäre, warum befällt es dann nicht uns?
 
Mort grinste böse.

Mo: Kann ja noch kommen.
Na: Nicht solange ich hier CMO bin.
Mo: Ja, ich mag Sie auch.
 
Nalae wollte etwas Giftiges sagen, ihr Blick blieb jedoch plötzlich an einer Wandverkleidung hängen.
 
Na: Sehen Sie auch was ich gerade sehen, Caldred?
 
Caldred sprang mit einem Satz zur Wandverkleidung und zog seine Waffe.

Ca: Das sich die Klappe auf der Verkleidung bewegt hat, habe ich auch gesehen, ja.
 
Va: Alles raus hier!

Vandenberg erhob sich langsam und nahm aus einem Wandschrank einen kleinen Phaser. Dann nickte er Mort zu. Dieser schmetterte mit einem einzigen, schnellen Schlag seiner Schwanzspitze die Wandverkleidung zu Boden. Doch in dem nun sichtbaren Zugangsschacht war nichts zu sehen.

Mo: Da war etwas! Eindeutig.
Va: Eine Zugangsklappe bewegt sich nicht von alleine.
 
Nalae blickte auf den Zugangsschacht und entnahm ihrer Tasche eine starke Lampe. Damit leuchtete sie auf die Unterkante der Wartungsöffnung. Feine Kratzer waren zu sehen.
 
Na: Sehen Sie das?
Vandenberg blickte skeptisch auf die Kratzer.
 
Va: Allerdings.
Na: Krallen!

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  Dämonen LOG 12 Hohardus Edzardus
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Dec-Sat-2018, 09:46 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

==========  Bei den Aschani  ==========
 
Howy versuchte, möglichst unbeachtet durch den Teil der Stadt zu stromern, der im Überwasserbereich lag, wobei er hoffte, hier was für seine Sammlung antiker oder seltsamer Navigationsgeräte zu finden.
Sokar war zutiefst involviert in hoch politischen Gesprächen, und da gab es für Howy nichts zu tun, was ihm natürlich gefiel, weil es ihm Zeit gab, die Gegend zu erkunden und eben ein paar ‚Einkäufe‘ zu machen.
Was ihm zu schaffen machte, war die extrem hohe Luftfeuchtigkeit und dazu eine Temperatur von etwa 40°C. Er fühlte sich in einen Urwald vor Jahrmillionen versetzt. Ein Wetter, das im überhaupt nicht lag. Er hatte das Gefühl auseinanderzulaufen.
Einer seiner aufmerksamen Begleiter, denn ohne die ließ man ihn leider nicht herumstrolchen, schien sein Problem erkannt zu haben.
„Ist es Ihrer Person unangenehm bei unserem Wetter?“ fragte er vorsichtig, weil er wohl das Gefühl hatte, mit dieser Frage zu sehr in die Privatsphäre Howys einzudringen.
 
„Ich bin es nicht gewöhnt, bei so einer hohen Luftfeuchtigkeit und Wärme zu leben, das fällt uns Menschen von Terra normalerweise sehr schwer. Dort, woher ich komme, war die Durchschnittstemperatur vielleicht bei etwa 15, manchmal auch 20°. Sehr selten auch mal darüber. Allerdings regnete es sehr oft, was auch nicht immer das Gelbe vom Ei ist.“
 
„Was ist ‚das Gelbe vom Ei‘?“
 
„Na ja, Eier kommen meist aus Hühnern. Jedenfalls die, die wir Menschen gerne essen. Aus denen kommen normalerweise die kleinen Küken, die eigentlich die Kinder der Hühner sind. Und solche Eier bestehen aus zwei Teilen im Inneren: Dem weniger wichtigen Eiweiß und dem Eigelb. Und da das Eigelb etwas besonders Gutes zum Essen ist, nennt man etwas, das sehr gut ist, eben ‚das Gelbe vom Ei‘.“
„Ihr eßt Eier auf eurem Planeten? Das ist ja schrecklich! Ist bei euch Kanibalismus üblich?“
 
„Nein, wir essen nicht Menschen, aber viele Tiere oder deren Produkte, wie es die Eier nun mal sind.“
 
„So wie wir Fische oder andere Tiere essen, die im Wasser schwimmen?“
 
„Ich nehme das an. Aber auf Terra gibt es auch da Unterschiede. Manche Menschen essen gar kein Fleisch, andere essen Tiere, die andere Gruppen nicht essen würden, weil sie bei denen heilig sind. Zum Beispiel essen wir gerne Kühe, aber in Indien sind Kühe heilig und werden wie Götter verehrt. Keiner würde die anrühren. Die Menschen aus Europa essen gerne Schweine, die aber bei anderen Völkern als unrein gelten und deswegen nicht gegessen werden dürfen.“
 
„Das hört sich sehr kompliziert an?“
 
„Ist es auch und führt bis heute immer wieder zu Problemen zwischen den verschiedenen Menschengruppen. Erst recht aber an Bord eines Raumschiffs, wo ja nicht nur Menschen arbeiten, sondern Wesen aus vielen verschiedenen Gebieten der Föderation. Da muß man immer schrecklich aufpassen, damit man Niemandem auf die Füßchen tritt.“
 
Für Howy war es sehr schwierig, diese Dinge zu erklären, denn er war sich im Klaren darüber, auf keinen Fall einen ethischen Eklat hervorrufen zu dürfen, während Sokar händeringend versuchte, gerade auf diesem Gebiet einen Weg zu finden, um die Aschan zu überzeugen, daß ein Durchflug durch ihre Region kein ethisch-moralisch-religiöses Problem erzeugen würde.
 
„Habt ihr hier so etwas wie einen Flohmarkt?“
 
Der Universaltranslator übersetzte ‚Floh‘ als eine Art Lebensmittel, den die Amphibien dieser Welt natürlich extrem lecker fanden.
 
„Ah, du ißt gerne Flöhe? Das ist gut, denn dann lade ich dich in ein Lokal ein, das auf die Zubereitung dieser Tiere spezialisiert ist.“
 
Howy wurde etwas blaß um die Nase und sah sich schon vor einem Teller krabbelnder und hüpfender Flöhe sitzen, die er dann gezwungen wäre zu essen, wie es natürlich die Höflichkeit dem Gastgeber gegenüber verlangt hätte.
Er erinnerte sich mit innerem Schauder an die riesige Portion Gagh, die er mal bei einer klingonischen Familie essen mußte, nur um nicht als unhöflich zu erscheinen. Allerdings hatten die, woher auch immer, terranisches Pils besorgt, was das Verzehren ein wenig erleichterte, indem er das Zeug ungekaut runter würgte. Allerdings hatte er die ganze Zeit das unruhige Gefühl, die Viecher im Magen noch krabbeln zu spüren.
 
Howy sah zu seinem Begleiter hoch: „Leider vertragen wir Humanoiden keine Flöhe. Ich hoffe nicht, deswegen als unhöflich zu erscheinen?“
 
„Keineswegs. Wir haben in unserem Planetenreich auch Wesen, die keine essen, dafür aber Dinge, die wir nicht vertragen. Wir müssen eben von einander lerne.“
 
„Genau! Ein Flohmarkt ist bei uns ein Ort, wo man alte Dinge verkaufen kann, wenn man sie nicht mehr braucht, und dorthin gehen dann Menschen, die alte Dinge sammeln.“
 
„Und du sammelst etwas?“
 
„Ja, ich bin der Navigator und auch Pilot auf der ‚Picard‘, und ich sammele alte Meßgeräte, mit denen man feststellen konnte, wo man sich befindet. Zum Beispiel Kompasse, die den Pol des Heimatplaneten zeigen, damit man weiß, wohin man läuft auf seinem Planeten.“
 
„Ah, Ich verstehe. Solche Instrumente gibt es natürlich auch bei uns, obwohl wir heute von denen keinen Gebrauch mehr machen müssen, da alle Einwohner dank Implantaten immer wissen, wo sie sich befinden und wohin sie gehen können oder müssen. Über diese kann die Verwaltung zum Beispiel alle Aschani an einem bestimmten Ort zusammenrufen.“
 
„Und wenn sie das nicht wollen?“
 
„Warum sollten sie etwas nicht wollen, was die Regierung ihnen sagt?“
 
„Die Aschani tun immer, was die Regierung will?“
 
„Natürlich. Bei euch etwa nicht?“
 
„Wenn wir etwas nicht mögen, weigern wir uns oder wählen sie ab, wenn wir denken, daß ein Anderer oder eine Andere das besser machen würde.“
 
„Warum soll ein Anderer das besser machen, als der alte? Wir sind seid Jahrtausenden zufrieden mit unserer Regierung.“
 
Howy hatte das unruhige Gefühl ein sehr sensibles Thema berührt zu haben, und beschloß, es lieber nicht weiter zu verfolgen.
 
„Was ist denn nun mit einem ‚Flohmarkt‘?“
 
„So etwas haben wir leider nicht, aber ich kann dich zu einem Verkäufer führen, der dir vielleicht solche Dinge anbieten kann.“
 
„Laß uns zu ihm gehen.“
 
Sein Begleiter, der mit Argusaugen über ihn, sein Verhalten und Wohlergehen wachte, änderte die Richtung, und Howy hoffte, daß er ihn zu dem versprochenen Laden bringen würde, wobei er krampfhaft überlegte, womit er denn diese Dinge, die er dort zu finden hoffte, bezahlen sollte.
 
Sein Führer Komani, wie er sich zwischendurch mal vorgestellt hatte, brachte ihn jetzt in einen der riesigen kuppelüberragten Gebäudekomplexe, in dem er das Gefühl hatte, daß die Luftfeuchte und Temperatur noch höher liegen würde, als draußen. Ihr Sicherheitschef würde sich hier sicherlich sehr wohl fühlen, aber er, dessen Vorfahren aus dem feucht-kalten Friesland stammten, hatte das Gefühl zu ersticken.
Was ihm aber am meisten Schwierigkeiten bereitete, war die Tatsache, daß die Aschani der Föderation etwa 200 Jahre technisch voraus waren, was bewirkte, daß er des Öfteren vor eigentlich lächerlichen Problemen stand, wie zum Beispiel eine Tür zu öffnen.
Er stand davor und fuchtelte mit den Armen in der Luft herum, weil er einen Sensor suchte. Oder ein Touchscreen oder wenigstens einen Schalter, aber so was gab es nirgends. Er hätte kein Problem gehabt, sich in Gesellschaften zu bewegen, die hunderte von Jahren früher gewesen wären, aber hier gab es doch Dinge, auf die er nicht vorbereitet war, selbst wenn er seine Fantasie auf Höchstleistung laufen ließ. Und das führte immer wieder zu für ihn peinlichen Situation, die aber für die Zuschauer offensichtlich sehr erheiternd wirkten.
 
Überhaupt hatte sich inzwischen eine größere Menge Aschani um sie herum versammelt, die rege an seinem Verhalten Anteil nahm. Irgendwie kam er sich vor wie ein Steinzeitmensch im Zeitalter der Föderation. Immer wieder sorgte sein Verhalten für Gelächter, oder das, was bei diesen Wesen ein Solches war.
 
„Wir haben eben den Befehl erhalten, zum planetenweiten Nachrichtensender ‚Aschani Network‘ zu kommen, da man dort mit dir ein Interview machen will.“
Howy fühlte sich gar nicht wohl in seiner Haut, zumal Sokar weit weg war und ihm nicht hilfreich in die Seite treten konnte.
Was wäre, wenn er in ein gigantisches Fettnäpfchen treten würde? Immerhin wußte er eigentlich nahezu nichts über diesen Planeten und seine Kultur. Oder was sollte er denen über die Erde oder die Planeten der Föderation erzählen?
Aber Howy wäre nicht Howy, wenn er jetzt klein beigegeben hätte.
Schon seine Großmutter hatte immer gesagt, daß Probleme dafür da seien, zur Seite gebracht zu werden.
 
 
 
==========  Im Nachrichten-Studio  ==========
 
Man plazierte Howy auf einer Art Thron, und neben ihm nahm ein Wesen Platz, das nicht nur eine ziemlich grell-orange Grundfärbung aufwies, sondern auch noch einen riesigen Kamm auf dem Kopf trug. Dazu war er selbst für sein Volk sehr groß, bestimmt über 3 m.
Howy nahm sich neben dem geradezu winzig aus.
 
Es gab keine Bildschirme, sondern es wurde von ihnen ein Hologramm erstellt, dessen Kontrollversion man in der Mitte des Studios vor den viele Zuschauern sehen konnte.
Durch einen Trick hatte man Howy fast gleich groß gemacht, wie seinen Partner. Das war vielleicht aus Höflichkeit geschehen, um ihn nicht zu lächerlich klein zu zeigen.
 
„Liebe Aschani. Hier ist euer Lieblingsmoderator Tarvan Hispil. Der Mann, der immer da ist, wo sonst Niemand ist. Oder der Interviewpartner hat, die noch Niemand zuvor gesprochen hat.
 
So auch heute. Mein Interviewpartner dürfte wirklich einmalig sein, denn er stammt nicht von unserem Planeten, sondern von einem, der sehr weit weg ist.
Er behauptet, er käme aus dem Spiralnebel, den wir Viruna nennen, der ein Sternensystem ist, wie der Virosa-Nebel.
Beide sind am Nachthimmel unseres Planeten hervorragend zu sehen, wobei wir uns seinem Heimatsystem deutlich näher befinden, als Virosa.“
 
„Aber zunächst sollte sich mein Interviewpartner mal selber vorstellen.“
Er deutete auf Howy, der sich räusperte:
 
„Nun ja, mein Name ist Hohardus Edzardus, ich bin 28 Jahre alt. Natürlich Jahre im terranischen Zyklus. Das würde bei Ihnen hier einem Alter von etwa 31 entsprechen, da Ihr Planet etwas länger benötigt, um die Heimatsonne zu umkreisen.“
 
„Ah, können Sie uns genau zeigen, wo sich Ihr Heimatplanet in der- wie nennen Sie das System? ‚Milchstraße‘ – befindet?“
 
Inzwischen hatte man ein riesiges Hologramm der Milchstraße hinter sie gesetzt. Er blickte einen Moment darauf und zeigte dann auf eine Gegend.
„Hier etwa ist die Erde. Dieser Teil der Milchstraße ist der Alpha-Quadrant. Dann gibt es noch den Beta- , den Gamma- und den Delta-Quadranten. Übrigens nennen wir die Galaxie, die ihr Virosa nennt, den Andromeda Nebel.“
 
„Warum nennt ihr euer System ‚Milchstraße‘? Milch ist etwas, was kleine Kinder trinken müssen.“
 
„Der Name kommt noch aus Zeiten, als die Menschen nichts über den Weltraum wußten. Als es weder Geräte gab zur Beobachtung, noch etwa Raumfahrt. Aber in klaren Nächten sah man ein helles Band sich über den Himmel ziehen, und weil das eben milchig aussah, bekam das System seinen Namen, den wir beibehielten, auch als wir schon mit Raumschiffen diese durchfuhren.
Es gab viele Sagen und Geschichten über den Himmel der alten Menschen, die auch heute noch den Kindern erzählt werden, obwohl diese natürlich wissen, daß das nicht richtig ist, aber sie sind sehr unterhaltsam.
 
„Wie sind Sie zu uns gekommen, Mister Hoha….  Ihr Name ist sehr schwer auszusprechen für unsere Kiemen.“
 
„Sagen Sie einfach ‚Howy‘ zu mir. Das ist sicherlich einfacher. An Bord meines Schiffes nennen mich auch alle so. Auch auf der Erde haben manche Menschen Schwierigkeiten, den richtig auszusprechen.“
 
„Howy. Ja das geht viel besser. Danke. Also: Wie sind Sie hierher gekommen zu uns?“
 
„Na ja. Wir sind ein modernes Forschungsschiff der Föderation….“
 
„Föderation? Was ist das denn? Entschuldigen Sie die Unterbrechung.“
 
Na ja, nachdem wir die ersten Versuche gemacht hatten, in den Weltraum vorzudringen, trafen wir auf Wesen, die vom Planeten Vulcan kamen. Diese beobachteten unsere Versuche mit einem WARP-Antrieb und landeten und stellten sich uns vor. Die Vulcanier zeigten uns Vieles ihrer Technik und wir lernten sehr schnell.
In den nächsten Jahrzehnten trafen wir immer mehr Völker und tauschten uns mit ihnen aus. Und da diese eigentlich die gleichen Interessen hatten, wie wir, schlossen sich diese Völker dann später zu einer Galaktischen Föderation zusammen, wo alle zum Wohle aller arbeiteten und handelten.
Vielleicht können ja die Aschani in der Zukunft auch Mitglied werden?“
 
„Na ja, derzeit könnte ich persönlich allerdings kaum Vorteile darin erkennen, Mitglied in einer Föderation zu werden, die technisch rückständig ist.
Wir sehen das zum Beispiel am Verhalten von Howy, als er bei uns durch die Stadt ging. Selbst einfachste Mechanismen sind ihm unbekannt. Dinge, die bei uns jedes Kleinkind kennt.“
 
„Na ja, als wir die Vulcanier trafen, waren wir auch noch sehr rückständig, aber diese haben ihre Technik mit uns geteilt und uns unterrichtet. Und wir lernen sehr schnell.“
 
„Na ja, aber ich persönlich kann eigentlich nur bedingt etwas Lernenswertes sehen, wenn man andere Wesen im All trifft, die uns erheblich unterlegen sind.“
 
Howy lagen ein paar Bemerkungen auf der Zunge, aber er versuchte sich am Riemen zu reißen, um ihre Mission hier nicht zu gefährden.
 
„Oft ist es so, daß eine Kultur vielleicht technisch unterlegen, dafür aber auf anderen Gebieten überlegen ist, wie der Kunst oder der Philosophie, so daß es auch dadurch sehr viel zu lernen gibt. Und gerade das ist ja das Spannende daran, wenn man fremde Kulturen wie Ihre hier trifft.“
 
„Na ja, offensichtlich ist aber eure Denkweise nicht sehr rücksichtsvoll anderen Kulturen gegenüber, denn ihr versucht, unseren Sitten entgegen zu handeln?“
 
„Nein, das würden wir nie tun, aber wir müssen nach Hause, und können uns größere Umwege nicht leisten.
Deswegen ist es für uns lebensnotwendig, euren Raum zu durchqueren, auch wenn das im Moment nach euren Vorschriften und eurer Philosophie verboten ist.“
 
„Warum müßt ihr jetzt nach Hause?  Wie seid ihr überhaupt erst einmal hier hergekommen?“
 
Wir hatten eine technische Panne und sind sehr weit von unserem Kurs abgekommen. Fast bis zur Mitte zwischen den beiden großen Galaxien. Und unser Schiff muß dringend repariert werden und die Besatzung sehnt sich nach ihren Familien. Alle möchten nachhause!“
 
„Nachhause? Auch wieder so ein komisches Wort. Was ist das?“
 
„Nachhause bedeutet dorthin zu gehen, wo man seine Heimat hat. Heimat ist fast das Wichtigste für uns Menschen. Eigentlich für fast alle Völker der Föderation. Dort, wo ich geboren wurde und groß geworden bin, ist meine Heimat.“
 
„Ihr habt wirklich sehr seltsame Regungen. Wozu brauche ich so etwas? Familie? Heimat? Dafür hat man doch sein Volk.“
 
Der Moderator wandte sich an das Publikum im Saal:
„Ja, es ist schon seltsam, solche Wesen zu treffen, wie diesen hier, die auch noch stolz darauf zu sein scheinen, nicht so weit fortgeschritten zu sein wie wir und solchen doch eher primitiven Regungen wie Familie oder Heimat unterworfen sind.
Trotzdem wünschen wir euch natürlich eine gute Heimkehr.
 
Damit beende ich unsere heutige Sendung. Bis zum nächsten Mal.“
 
 
Howy war wirklich froh, endlich wieder draußen auf der Straße zu stehen.
Er bat seinen Begleiter, ihn so schnell wie möglich zu ihrer Unterkunft zu bringen.
 
Kaum dort angekommen, schaltete er das News-Holo-Display ein und sah sofort sich beim Interview oder auf der Straße.
 
Plötzlich sehnte er sich schrecklich zurück auf die Picard.

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  Dämonen Log 11 Rewdak / Mort / Vandenberg
Geschrieben von: Rewdak Tr'Kovath - Dec-Sun-2018, 10:40 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (2)

Erholungsraum
 
Mort, Vandenberg und Rewdak hatten den Weg zum Erholungsraum im Rekordtempo zurückgelegt, etwas wofür sie sich in einer anderen Situation vielleicht selbst auf die Schultern geklopft hätten, doch die Situation erlaubte dieses Maß an Ausgelassenheit nicht. Im Erholungsraum herrschte totales Chaos, umgeschmissene Sessel, von den Wänden gerissene Bilder, umgeschmissene Pflanzen. Wenn Rewdak den Funkspruch nicht gehört hätte, würde er glauben, hier fand ein riesiges Handgemenge statt.
 
Vor der Tür eines Schrankes mit Wartungsutensilien hatte sich eine kleine Menschenmenge gebildet. „Was ist hier los?“ herrschte Vandenberg die Crewleute an, welche instinktiv von der Tür zurückwichen und ein kleines Tür Panel freigaben.
 
„Crewman Zeman ist aus dem Nichts heraus panisch geworden, Sir!“ Antwortete der ihm nächststehende, ein junger Fähnrich, höchstens 25, welcher eine leichte Schnittverletzung über dem linken Auge aufwies. „Wir haben versucht ihn zu beruhigen doch er wurde nur immer Aggressiver, hat angefangen Bilder von der Wand zu reißen und blindlinks in den Raum zu werfen während er sich einen Weg durch die Pflanzen und Sitzgelegenheiten gebahnt hat. Er hat mehrere von uns dabei getroffen und leicht Verletzt und sich hinterher in der Besenkammer hier Verbarrikadiert.“
 
Vandenberg näherte sich dem Panel, welches von einem Ingenieur an ein Padd geschlossen wurde um auf die Überwachungskamera des Raumes zuzugreifen. Auf dem kleinen Bildschirm erkannte er auf den ersten Blick nur ein ähnliches Chaos wie im Erholungsraum. Nach eingehender Beobachtung erkannte er jedoch hinter den gegen die Tür geschleuderten und hastig aufgestapelten Kisten eine Gestalt in der Ecke kauern.
 
Während Vandenberg mit dem Tür Panel beschäftigt war wandte Rewdak sich an den verletzten Fähnrich. „Sie, gehen Sie zur Krankenstation und lassen Sie das behandeln. Während Sie schon da sind, schicken Sie Dr. D’Varo zu uns, ich glaube, hier werden wir sie eher brauchen.“ Der Fähnrich sah Mort fragend an, welcher einfach nur abnickte und anfing sich ebenfalls an der Tür zu schaffen zu machen.
 
Rewdak wandte sich dem Raum zu und fing an die herumliegenden Trümmer zu untersuchen. Die herumliegenden Pflanzen waren leicht zu erkennen, die standen einfach nur im Weg, was schwieriger zu erklären war waren die zerfetzten Sessel und die große Eckcouch.
 
„Was ist den hier los?“ hörte er Nalaes Stimme. „Wo ist mein Patient?“ Sie wandte sich an Vandenberg, zu welchem Rewdak langsam aufschloss. „Ist er das? Kriegen wir die Tür auf?“
 
„Warum transportieren wir ihn nicht einfach raus da?“ meldete sich einer der umstehenden Fähnriche.
 
„Unmöglich!“ erwiderte Nalae. „Wir haben es kaum geschafft von der Oberfläche zurückzuteleportieren, die Teleporter sind derzeit nicht für Lebewesen zu benutzen“
 
„Dann Teleportieren wir die Kisten weg, die die Tür blockieren. Die Tür sollte dann leicht aufzustemmen sein.“ Meldete Mort sich zu Wort.
 
„Gute Idee. Vandenberg an Transporterraum, erfassen sie sämtliches anorganisches Material in Wartungslager Null Drei Sechs Alpha und transportieren Sie es in Lagerraum 14.“
 
Auf dem Display des an die Tür angeschlossenen Padds war zu sehen wie der Dematerialisierungsprozess den Raum kurzzeitig hellblau erleuchtete und hinterher den schluchzenden Crewman in der Ecke sitzend alleine zurückließ. Mort stemmte die Tür auf und betrat mit gezücktem Phaser den Raum, steckte diesen aber weg als er merkte, dass er nicht mit Widerstand zu rechnen brauchte. Zeman war inzwischen vollkommen apathisch und ließ sich einfach aus dem Raum führen.
 
„Bringen Sie ihn direkt zur Krankenstation“ wies D’Varo ihn an. „ich will ihn mir sofort aus der Nähe ansehen.“
 
Gerade als Mort sich auf dem Weg machen wollte meldete sich der OPS durch seinen Kommunikator. „Mr. Caldred sofort mit einem Sicherheitsteam zu Lagerraum 14, keine Ahnung was genau sie dort hin transportiert haben, aber unsere Sensoren verzeichnen dort plötzlich unbekannte Lebensformen!“
 
Mort tippte sich auf den Kommunikator. „Caldred verstanden.“ Er wandte sich an Rewdak. „Mr. Tr’Kovath, bringen Sie Fähnrich Zeman und Dr. D‘Varo zur Krankenstation. Mir ist das hier nicht geheuer, ich möchte, dass Sie in D’Varos nähe bleiben!“
 
Rewdak salutierte gespielt übereifrig. „JAWOLL SIR! BEFEHL WIRD AUSGEFÜHRT SIR!“
 
„Lachen Sie nur aber mein Bauchgefühl ist selten falsch und wenn an D’Varos Kopf auch nur ein Haar gekrümmt wird, schmeiße ich Sie persönlich ohne Ihren Raumanzug von Bord.“ Mort machte eine bedrohliche Geste, verließ nach den Crewleuten den Raum und ließ Nalae mit Rewdak und Zeman zurück.
 
„Was sollte das?“ fragte Nalae genervt. „Mort war immer zuverlässig, ich vertraue ihm mehr als Ihnen.“
 
„Ich mag nur seine Art nicht aber er hat denke ich mal recht, schauen Sie mal hier“ Rewdak schob das Sofa beiseite und entblößte die Rückenlehne, auf der 3 riesige Schnitte direkt übereinander die gesamte Länge des Sofas parallel entlang liefen. „Die Ausfransung der Schnitte deutet auf Krallen hin, welches Besatzungsmitglied auf diesem Schiff hat hier solche Krallen?“
 
„Kein Wesen auf diesem Schiff dürfte für so etwas verantwortlich sein“ antwortete sie geschockt.

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  Wie würden Planeten an unserem Himmel aussehen, wenn sie nahe bei uns wären?
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Dec-Wed-2018, 02:56 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

Nette kleine Animation, wie unsere Planeten am Himmel aussehen würden, wenn sie so weit weg wie der Mond wären.
Saturn wäre da schon ziemlich spektakulär.

https://web.de/magazine/wissen/gross-pla...s-33469194

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  Neuer Zwergplanet entdeckt !
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Dec-Tue-2018, 11:09 AM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

Da er der bisher am weitesten entfernte Kleinplanet is, ist sein 'inoffizieller' Name FAROUT (Ganz weit draußen).

https://web.de/magazine/wissen/astronome...m-33471776

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