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  Projekt Brieftaube - Log 1 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Dec-Mon-2018, 05:36 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

*** Sternenflotten-Hauptquartier / Department Exploration and Research / Project 'Brieftaube' ***

Admiral Sareth t'Khellian und die Mitglieder des Sonderprojekts 'Brieftaube' - dem Codenamen für die Rückkehr der Picard - hatten sich im großen astrometrischen Labor versammelt. Umgeben von der dreidimensionalen Holoprojektion der Galaxis und des angrenzenden Raumbezirks betrachteten sie die bisher bekannten Kursdaten der 'Picard', die sich als winzige rote Punkte inmitten der Unendlichkeit abzeichneten.

"Die letzten verifizierten Parameter sind über ein Jahr alt," sagte Commander Sodran gerade. "Aber wenn die 'Picard' ihren damaligen Kurs fortgesetzt hat, müsste sie in etwa vier Jahren auf die Ausläufer des Delta- oder Gammaquadranten treffen. Es kommt darauf an, wie groß die Ausdehnung des gravimetrischen Nexus ist, den wir vor drei Jahren hier lokalisiert haben. Leider haben wir da noch keine weiteren Daten. Die Forschungssonden werden nicht vor 2438 erreichbar sein."

"Die Frage ist, ob die 'Picard' überhaupt noch auf auf diesem Kurs ist," sagte Vorik, ein Projektmitglied, das vor einigen Wochen aus dem Wissenschaftsrat der Föderation zu ihnen abgeordnet worden war. "Die letzten beiden über die alte Phalanx transportierten Bojen haben keinen Kontakt herstellen  können. Es besteht die Plausibilität, dass das Schiff sich nicht mehr auf Kurs befindet oder nicht mehr in der Lage ist, auf den Standardruf zu reagieren."

Leicht gereizt über die distanzierte Art, mit der der Vulkanier über die an Bord des besagten Schiffes befindlichen Personen sprach, entgegnete Sareth: "Es gibt durchaus noch weitere ebenso plausible Möglichkeiten. Die 'Picard' könnte aus unbekannten Gründen ihren Kurs geändert  haben - vielleicht, um eine Versorgungs- oder Reparaturmöglichkeit anzufliegen. Oder sie wurde von einer unbekannten Spezies gezwungen oder gebeten, den Kurs zu ändern. Aus der Geschichte der 'Voyager' kennen wir zahlreiche solche Begebenheiten, was ja auch eine völlig LOGISCHE Entwicklung ist."

"Das stelle ich nicht in Abrede," erwiderte Vorik kühl. "Es ist schlicht die Frage, ob die Sternenflotte unter diesen Bedingungen weitere Mittel zur Verfügung stellt."

"Nun, für eine Erhöhung des Verteidigungsetats waren ja auch Mittel da." Der ätzende Kommentar stammte von Theophil LaSalle, einem entfernten Verwandten des ehemaligen XO der USS Saipan und Spezialisten in Transmittertechnik.

"Ich habe weder die Entscheidung des Oberkommandieren noch des Präsidenten der Föderation in Frage zu stellen. Und SIE auch nicht, vermute ich."

"Meine Herren, darf ich Sie bitten, sich auf den Kern unseres Meetings zu konzentrieren? Ich habe in einer Stunde eine Sitzung des Admiralsstabes. Nicht, dass ich nicht nach einer Möglichkeit suchen würde, etwas später zu kommen... aber nur, wenn sich hier Produktives ereignet!"

Charles McGregor räusperte sich. "Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, warum wir die 'Picard' nicht mehr kontaktieren konnten. Nämlich, dass sie unsere Sonden deshalb verpasst hat, weil sie  bereits NÄHER an unseren vier Quadranten ist, als wir vermuten. Ich habe heute morgen einige Simulationen laufen lassen und kann Ihnen versichern, dass das Schiff unter mehreren Bedingungen in der Lage ist, Ultra-Transwarpgeschwindigkeiten auszuhalten, ganz zu schweigen von natürlichen Phänomenen, die zu einer Raumfaltung außerhalb der bisher betrachteten Möglichkeiten führen können. Kurz und gut - es spricht ungefähr genauso viel dafür, dass die 'Picard' WEITER ist als angenommen als dass sie gar nicht mehr unterwegs ist." Er nickte Sareth zu und blickte dann dem Vulkanier herausfordernd ins Gesicht.

Dieser hob nur kurz die Brauen. "Ich möchte betonen, dass die Wahrscheinlichkeit um 15,5 Prozent größer ist, dass das Schiff verloren ist, als--"

Ein kurzer Lichteinfall und dann das gleichzeitige Surren des Lifts hinauf zur Plattform unterbrach ihn. Die Blicke der Anwesenden wandten sich dem Neuankömmling zu - es war Khre'rionel T'Sora von der Galae Rihanna, Verbindungsoffizierin zum Projekt 'Brieftaube'.

"Das Meeting war 9.00 s.t. (=akademische Zeiteinteilung "sine tempore" - genau 9.00) angesetzt," ließ Vorik verlauten und handelte sich einen giftigen Blick der Romulanerin ein. Doch ihre Nachricht war zu wichtig, um sich jetzt mit dem kleinlichen Geplänkel abzugeben, das sonst immer zwischen ihr und Vorik stattfand.

"Ein experimentelles Schiff der Galae ist verloren gegangen," sagte sie. "Die Details sind noch klassifiziert, aber man sagte mir, dass es ähnliche Umstände waren wie bei dem Verlust der 'Picard'. Auf jeden Fall habe ich schon die Zusage bekommen, dass Prätor Tr'Kaleh eine größere Summe bewilligt hat für die Suche."

Die Informationen musste erst einmal sacken. Für einen Moment war nur das leise Summen der holographischen Projektoren und des Computers zu hören. "Ähnliche Umstände..." fragte Sareth dann vorsichtig. "Bedeutet dies, dass das Schiff ebenfalls beim Transfer in einen alten Voth-Korridor gelangt ist? In den gleichen, der der 'Picard' zum Verhängnis geworden ist?"

"Ich habe noch keine Freigabe, Details zu diskutieren, Admiral. Ich nehme an, Prätor Tr'Kaleh wird Entsprechendes anordnen, aber bis dahin..."

Charles McGregor hatte sich über das Eingabeterminal des Computers gebeugt und gab eine rasche Folge Zahlen für eine Simulation ein. "Bis dahin... wollen wir doch einmal sehen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich die Bahnen der 'Picard' und des romulanischen Schiffes irgendwo kreuzen...." Die galaktische Projektionsebene verschob sich leicht, und inmitten von Sternenclustern, Dunkelwolken und mit grünem Raster markierten Subraum-Energiefeldern begann der Computer ein unregelmäßiges Gebilde zu berechnen, dass sowohl von einer Arx-Straße, wie den bekannten Voth-Korridoren gekreuzt wurde. "Sieht aus, als ob das unser Bermudadreieck ist."

"Das ist kein Dreieck, sondern ein irreguläres Dodekadon," sagte Vorik unbeeindruckt. "Und es ist mehrere tausend Lichtjahre groß."

Sareth blickte fasziniert auf das geometrische Gebilde. Im Vergleich zu dem, was sie noch vor einigen Minuten hatten, sah das unvergleichlich vielversprechender aus. Blieb nur zu  hoffen, dass die genauen Parameter des romulanischen Schiffes und seines Fluges sich so nah wie möglich an dieser Wahrscheinlichkeitsrechnung bewegten.

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  Plutosonde NEW HORIZON entdeckt notgelandeten Klingonenkreuzer
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Dec-Tue-2018, 09:31 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

[Bild: NewHorizon-KlingonBattleCruiserOnPluto2_zpsmfdprp8b.jpg]

Natürlich ist das Schiff schon ein wenig zugeweht, aber doch deutlich erkennbar!

WIR haben es eben doch schon immer gewußt: Sie waren und sind unter uns!

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  Dämonen Log 10 - Sokar
Geschrieben von: Sokar - Dec-Sun-2018, 08:28 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** a'Ashanita / Hauptwelt der Ashan-Konföderation ***

Vor einer knappen Stunde war das Shuttle der Picard im Weltraumbahnhof von a'Ashanita gelandet, von wo aus ein Orbitallift sie auf die Oberfläche des Planeten gebracht hatte. Sokar und Howy waren voller Bewunderung für die Architektur dieses Volkes, die so leicht und beinahe schwerelos wirkte wie hauchfeine Federn in der Luft. Die Ashan schienen weiträumig mit Nanotechnologie und Antigrav-Feldern zu arbeiten.
Eine kleine Delegation von Regierungsvertretern hatte die beiden Gäste empfangen und geleitete sie nun über ein zartes Brückengebilde, das sich über den Feuchtlandschaften der Küste ersteckte. Mehrere Konglomerate von Kugelgebilden unterschiedlicher Größe, die sich teils über, teils unter der Meeresoberfläche befanden, zeigten die  Siedlungen und Einzelhäuser des amphibischen Volkes an. Dazwischen waren immer wieder die mit fluoreszierendem Material bedeckten Schnüre der Algenfarmen zu erkennen.

Sokar und Howy nahmen sich neben den Einheimischen, die zwei bis drei Meter Körpergröße aufwiesen, wie Kinder aus, und anfangs hatte man sie auch als solche betrachtet und nach den Erwachsenen gefragt... Ähnlich wie irdische Frösche wiesen die Ashan eine Bandbreite verschiedener Hautfarben und -zeichnungen auf,  hatten Schwimmhäute an ihren vier Gliedmaßen und Kiemenspalten. Viele trugen kompliziert gefaltete Umhänge.

"Sie sehen," berichtete ihr Führer Vobo gerade, "warum es so wichtig ist, dass wir während der Laichperiode keine Raumflüge durch unser Gebiet zulassen. Unser Planet, all unsere besiedelten Welten, bilden mit ihren Bewohnern eine Harmoniesphäre. Stört etwas diese Sphäre, leidet das Gleichgewicht der Kräfte."

Sokar wusste aus den wissenschaftlichen Daten, die sie auf der 'Picard' bereits gesammelt hatten, dass diese Überzeugung einer empirischen Überprüfung nicht standhielt, sondern dass es sich um ein Glaubenssystem handelte. Etwas Ähnliches hatte es früher auch auf der Erde gegeben, wie er aus seinen Studien in der Exo-Ethnologie wusste. Die vier Elemente, die man gleichermaßen im Kosmos wie im Menschen vorhanden glaubte, und deren Gleichgewicht für die Gesundheit ebenso wichtig war wie für das Wetter. Aber die Achtung vor anderen Religionen gehörte nicht nur zur Föderationsethik, sondern auch zu seiner Überzeugung als Vulkanier. Und die Ashan hatten offenbar bemerkenswertes geleistet in ihrem Harmoniebedürfnis mit der sie umgebenden Natur. Neben ihnen gab es noch Millionen anderer tierischer und pflanzlicher Lebewesen auf den vielen Welten der Föderation.

"Ich verstehe," erwiederte er, während sie in der Mitte der Brücke stehen blieben und über die atemberaubende fremdartige Landschaft und Architektur blickten. "Auch auf meinem Planeten ist ein harmonischer Einklang mit der lebendigen und unbelebten Natur von großer Bedeutung. Es ist eines der Grundgesetze der Logik unseres Meisters T'Plana Hath. Wer seine Umwelt zerstört oder seine Mit-Lebewesen, zerstört sich selbst."

"Erzählen Sie mir mehr von Ihrer Heimat!"

"Vulcan ist völlig anders als a'Ashanita, abgesehen vielleicht von den unmittelbaren Küstenregionen. Aber sonst haben wir ein sehr heißes und trockenes Klima. Hauptsächlich Wüste und --"

"Wüste? Soetwas wie trockene Landregion?"

"Sehr trocken, um genau zu sein. Der durchschnittliche Niederschlag in den heißesten Gebieten meiner Heimat, dort, wo auch die größte vulkanische Aktivität herrscht, beträgt nur 1 cm pro Jahrhundert." Sokar bemerkte, dass dies das Vorstellungsvermögen seiner Gastgeber überstieg. Bevor er zu einem längeren Erklärungsversuch ansetzen konnte, hatte sich Vobo bereits an Howy gewandt: "Sie kommen von einem anderen Planeten, so wie ich verstanden habe? Ist dort auch alles .... 'Wüste'?"

"Ja, ich stamme aus einer kleinen Kolonie auf Alpha Centauri. Nein, Wüste ist da nicht, da wuchert alles eher." Er grinste im Gedanken an den Garten seiner Mutter. "Meine Leute kommen aber von der Erde, wie man unsere Welt nennt. Unsere Vorfahren haben da zum Teil mächtig was angerichtet, was Umweltzerstörung anbelangte. Eine ganze Menge Arten starb aus, bevor wir es auch nur in den Weltraum schafften. Ja, sah am Anfang wirklich nicht so gut für uns aus. Aber wir haben viel gelernt seither."

"Ich bin neugierig, alles zu erfahren. Ah, dort wartet der Lift, der uns in das Gästehabitat des Rates bringen wird!"

*** Etwas später / Gästequartier ***

Howy bewegte erneut seine Hand über ein mit Kennzeichen versehene Stelle an der Wand, wie es ihnen ihr Ashan-Begleiter erklärt hatte, und aus der Wandstruktur formte sich ein angenehm aussehender Sitzplatz. "Wow, ist einfach Wahnsinn die Sache!"

"Das haben Sie jetzt wiederholt zur Kenntnis gegeben, Mr. Edzardus. Glauben Sie, dass der Fakt an Authentizität gewinnt oder verliert, wenn Sie ihn wiederholen?" Sokar saß einige Meter weiter an einer Tischform, auf der ein holografischer Springbrunnen sprudelte.

"Nö - aber es einfach alles so... wahnsinnig perfekt und schön hier. Meine Großmutter hat immer gesagt, wenn was zu schön ist, hat es irgendwo einen Haken."

"Sie hören sich ja an wie Robert Vandenberg."

"Nur ein bisschen gesundes Misstrauen, Sir."

"Im Augenblick  besteht dazu kein logischer Anlass."

"Glauben Sie, die Burschen lassen uns durch ihr Raumgebiet fliegen?"

"Ich hoffe, dass Sie sich den logischen Aspekten unserer Passage öffnen. Ich denke, die Idee der 'Harmonie' ist ein Ansatz zur Diskussion. Schließlich ist unsere Harmonie mit dem Universum auch gestört, weil wir so weit von unserer Heimat entfernt sind - und damit auch ihre Harmonie."

"Hm... da ist was dran. Ich --" Eine Art Klingel ertönte und ein grau-gelb gefleckter Ashan erschien. Er verneigte sich, grüßte und überreichte zwei Schalen mit einer Erfrischung, die irdischem Eis ähnelte. Sokar bedankte sich höflich und der 'Lieferdienst' zog sich wieder zurück.

Howy schnupperte an der Schale und streckte einen Finger aus, um ihn die rosa Substanz zu stecken, während Sokar seinen Tricorder zückte. "Unbedenklich, abgesehen von einem erhöhten Kaloriengehalt."

"Das hoffte ich zu hören. Schmeckt auch lecker!"

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  Sonde Osiris-Rex
Geschrieben von: Turan - Dec-Sat-2018, 07:16 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

NASA-Sonde Osiris-Rex (was für ein toller Name =)) hat den Asteroiden Bennu erreicht. Zunächst einmal soll sie ihn umkreisen und umfassend kartographieren, um dabei auch einen möglichen Landeplatz zu finden. Nächstes Missionsziel ist die Landung und Sammlung einer Bodenprobe, die sie dann auch zurück zur Erde bringen soll - wenn alles klappt im Jahr 2023.

https://www.nasa.gov/press-release/nasas...roid-bennu

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  Dämonen / Log 9 / XO
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Dec-Sat-2018, 12:22 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (2)

Planet Nibonez / Hochplateau von Dorlim | Bronzemaskenstadt / Zugang zum Tunnelsystem
 
Mort Caldred hatte zumindest einen Transmitter am Rand des Loches in der Straße hinterlassen, um wenigstens die Kommunkation mit dem Rest des Außenteams sicher zu stellen. Mit einem skeptischen Brummlaut begab er sich in das Tunnelnetzwerk und eilte hinter der voraus eilenden Nalae her.
 
Der Tunnel war feucht, aber beleuchtet und in erstaunlich gutem Zustand. Nalae stürmte förmlich voran und blieb nun vor einer Stahltür stehen.
 
Na: Das Signal kommt aus dem Bereich hinter dieser Tür. Mister Rewdak, öffnen Sie die Tür! Und Beeilung. Die Lebenszeichen werden schwächer.
 
Rewdak gab einen verächtlichen Brummlaut von sich, dann entsicherte er seine Waffe und feuerte auf die Tür. In einem Funkenregen zersplitterte das Türblatt und Rewdak, sowie Caldred selbst, drangen in den schwach beleuchteten Raum vor.
Der Raum hatte etwas eher prosaisches. Zerschlagenes Mobiliar ragte aus einem dichten Haufen von zerfetztem Papier. Nalae wies auf ein windschiefes Regal, auf dem ein paar Überreste von Buchrücken lagen.

Na: Das war wohl eine Art Bibliothek.
 
Mort grinste.

MC: Da hat wohl jemand seine Bücher nicht zurückgegeben.

Eine schattenhafte Bewegung von der linken Seite unterbrach Mort. Rewdak reagierte blitzschnell. Der Strahl aus seinem Phaser zischte Millimeter über Nalaes Kopf hinweg und traf mit einem grellen Blitz sein Ziel.
 
------------------------------------------------------------------------------


 
Ortswechsel:
 
Planet Nibonez / Hochplateau von Dorlim | Bronzemaskenstadt / Seitenstraße
 
Vandenberg und sein Teil des Außenteams waren in ein Gebäude vorgestoßen, welches einen weniger zerstörten Eindruck als die anderen machte. Als die Eingangstür geöffnet wurde, drang eine sich immer wiederholende Abfolge von Tönen, eine getragene Melodie bildend, aus einem der Räume im Erdgeschoß. Als Quelle dieser Melodie stellte sich ein Abspielgerät heraus, welches trotz eines Defektes immer noch jene traurige Melodie spielte. Der Raum, in welchem es stand, bot den nun schon gewohnten Anblick: Zerstörtes Mobiliar, zerfetztes, zertrampeltes Papier und einen ominösen, dunklen Fleck auf dem Fußboden.
Vandenberg kratzte sich am Kopf. Bisher hatte man keinerlei Anhaltspunkte für das finden können, was hier offensichtlich passiert war: Eine Massenhysterie die wohl zur Raserei geführt hatte.
Mit einem Rauschen erwachte der Kommunikator.

< Caldred an…berg, Sir?>
Va: Was gibt es ?
<Die Verb…ist….schlecht.>
Va: Wo sind Sie?
<Am Eingang zum Tunnell…Loch in…Straße, Raumschiff…Haus…besser einmal herkommen>
Va: Was ist los?
<Das erkläre ich Ihnen besser vor Ort, denn….>
 
Die Verbindung brach ab. Vandenberg schüttelte den Kopf und lenkte sein Team zu jenem ominösen Loch in der Straße.
 
----------------------------------------------------------------------------------------

Ortswechsel:
 
Planet Nibonez / Hochplateau von Dorlim | Bronzemaskenstadt / Raum im Tunnelsystem.
 
Von der Oberfläche aus hatte man ein langes Seil bis zum Boden des frei gelegten Tunnels gespannt, um über die rutschige Fläche wieder an die Oberfläche zu gelangen. Während der Rest des Außenteams das Gebiet weiter absicherte, war Vandenberg Mort gefolgt und erreichte den kleinen, unterirdischen Raum in jenem Augenblick, indem Nalae gerade heftigst mit Rewdak stritt.

Na: Die Haare versengt hat mir Ihr Schuss. Beinahe hätten Sie mir den Kopf weggeschossen, Sie Irrer.
 
Rewdak grollte zurück.

Re: Wenn ich nicht geschossen hätte, würden Sie jetzt unter dem Regal liegen. Genau wie diese Kreatur.
 
Rewdak wies auf einen verkrümmten Körper hin, welcher unter den zertrümmerten Resten eines weiteren Regals lag. Bedeckt mit einer verkrusteten Mischung aus Blut, Schmutz und Kleidungsresten, völlig ausgemergelt und eher eine Trockenmumie gleichend, lag die Gestalt da. Ihr Gesicht zeigte ein groteskes Grinsen, das schon etwas Alptraumhaftes an sich hatte.
Nalae war nicht zu beruhigen.

Na: Sie hätten mich warnen können.
Re: Mein Aufgabe ist nicht, in der Gegend herum zu grölen, sondern zu handeln. Und das habe ich getan. Hätten Sie Ihre Nase mal nicht als Erste hier herein gesteckt.
Na: Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind, Sie Findelkind?
 
Rewdak grinste böse.

Re: Undank ist der Welten Lohn. Jedenfalls bin ich nicht der private Leibwächter der Schnepfe von momentaner Lebensabschnittspartnerin dieses Träumers, welcher zufällig mein Bruder ist.
Na: Das ist ja wohl…
Re: Sie können mich ruhig bei diesem Operettenoffizier Vandenberg verpfeiffen.
Na: DAS wird Folgen haben.
 
Vandenberg räusperte sich.

Va: Operettenoffizier an Deck. Nun Mr. Rewdak, Sie und Mr. Caldred melden sich nachher bei mir. Doktor D´Varo, Mr. Caldred hat mich auf dem Weg hierher ins Bild gesetzt. Ist das die Quelle der Lebenszeichen?
 
Vandenberg wies auf die am Boden liegende Gestalt.

Na: Ja Sir. Oder besser, sie war die Quelle.  Sie ist tot. Alles was ich sagen kann ist, dass jeder Körper, welchen ich hier bisher gesehen habe, nicht nur völlig dehydriert ist, sondern irgendwie nun ja, leer scheint. Dieses Wesen ist erst seit ca. 2 min tot. Trotzdem messe ich hier Abbauraten des Nervensystems, als ob der Tod schon vor Wochen eingetreten sei.
Va: Mhmm
Na: Was auch immer hier passiert ist, es hatte einen immens negativen Einfluss auf den Energiehaushalt der Opfer. Und es muss vor ca. 2 Wochen geschehen sein.
Va: Gut. Wir kehren an die Oberfläche zurück, machen noch ein paar Aufnahmen und kehren zurück zur Picard. Hier können wir nichts mehr tun.
 
---------------------------------------------------

Ortswechsel:
 
USS Picard / Weg zur Brücke
Zeit: 2 Stunden später.
 
Rewdak stiefelte etwas indigniert hinter Caldred her. Auf Vandenbergs Befehl hin war das gesamte Außenteam auf die Picard zurückgekehrt. Aber erst nach einem dreifachen Filterdurchlauf und einem mehrfachen Musterabgleich, hatte der Transporter das Außenteam frei gegeben. Und jetzt waren Caldred und Rewdak unterwegs zu Vandenberg, um gewisse Dinge zu klären.
Mort wandte sich mit einem grimmigen Unterton an Rewdak.
 
Mo: Sie werden nur reden, wenn Sie gefragt werden. Und denken Sie immer daran, Vandenberg ist nicht Papa Schlumpf.
Re: Papa wer?
Mo: Keine Ahnung wer das ist. Habe ich bei unserem Navigator aufgeschnappt.
Re: Was soll Vandenberg schon tun? Ewig in der Brig halten kann er mich nicht.
Mo: Da wäre ich mir bei ihm nicht so sicher. So, wie sind da.
 
Caldred und Rewdak betraten die Brücke und begaben sich zum Bereitschaftsraum, dessen Tür offen stand. Aus dem Raum drang jetzt Vandenbergs Stimme.
 
Va: Herein mit Ihnen und Tür zu.
 
Mort postierte sich vor dem Schreibtisch und salutierte, während Rewdak etwas unschlüssig und eher gelangweilt sich an die nun geschlossene Tür lehnte.
 
Va: Mr. Caldred, ich habe Ihren und Doktor DeVaros Bericht gelesen.  Zweifelsohne hat Mr. tr´Kovaths schnelle Reaktion Doktor DeVaros Leben gerettet. Dafür spreche ich Ihnen, Mr, tr´Kovath, ein Lob aus. Andererseits ist dieses Wortgefecht zwischen Ihnen und Doktor DeVaro etwas, was ich nicht tolerieren werde. Wenn Sie beide persönliche Differenzen haben, machen Sie diese unter sich aus. Aber das was da unten geschehen ist, war glatte Insubordination. Sollte noch einmal etwas passieren lernen Sie mich kennen. Dann werde ich dafür sorgen, dass man Sie soweit degradiert, dass Sie selbst von einem Kadetten Befehle annehmen werden. Habe ich mich klar ausgedrückt?
 
Rewdak konnte nicht länger an sich halten.
 
Re: Bei allem notwendigen Respekt, Sir. Aber ich glaube kaum, dass Sie dazu befugt sind, mir Anweisungen zu geben!
Va: Haben Sie es noch immer nicht kapiert? Dies ist kein Alptraumholo indem Sie sich befinden, sondern die Realität. Sie sind tausende von Lichtjahren vom nächsten Stützpunkt der Galae entfernt.
Re: Darf ich frei sprechen, Sir?
Va: Bitte!
Re: Warum sollte mein Shuttle genau in der Nähe eines legendären Schiffes auftauchen, dessen Verschwinden wahrscheinlich durch die Inkompetenz seiner Crew verursacht wurde? Wie wahrscheinlich ist dies?
Va: Dies ist genauso wahrscheinlich wie die Möglichkeit, dass das Auftauchen Ihres Shuttles in der Nähe der Picard durch die Inkompetenz des einzigen Besatzungsmitgliedes des Shuttles verursacht wurde.
Re: Das ist…
Va: Ich hasse es, unterbrochen zu werden. Ich bin noch nicht fertig. Entweder Inkompetenz oder eine externe Ursache. Wie auch immer. Es ist irrelevant. Sie sind jetzt hier. Finden Sie sich damit ab. Wenn Sie hier nicht bleiben wollen, können wir Sie gerne an der nächsten Raumstation absetzen. Überlegen Sie es sich. Solange Sie hier aber an Bord, halten Sie sich an die Regeln und benehmen sich wie ein Offizier. Auch wenn Sie die Sternenflottenoffiziere für Operettenoffiziere halten. Noch etwas?
Re: Nun ich…
 
Ein sägender Alarmton unterbrach Rewdak. Vandenberg aktivierte das Com.
 
Va: Was gibt es?
<Erholungsraum hier. Medizinischer Notfall und Sicherheitsnotfall auf Deck 2, R 1.44. Crewmitglied glaubt, Raubtier im Erholungsraum zu sehen. Crewmitglied in Panik. Hat sich in Schrank eingeschlossen. Erbitte Unterstützung>
Va: Wir kommen. Vandenberg an Doktor D´Varo. Med. Notfall Deck 2 Raum 1.44
DV: <Schon unterwegs.>
 
Vandenberg wies auf Mort und Rewdak.
 
Va: Folgen Sie mir!

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  Dämonen Log 8 Rewdak
Geschrieben von: Rewdak Tr'Kovath - Dec-Tue-2018, 12:39 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (2)

Brücke
 
„… ansehen.“ vernahm Rewdak als die Tür des Turbolifts sich mit einem leisen Zischen öffnete. Dank guter Wartung waren die Türen fast Lautlos, aber in der Stille die folgte war die Hydraulik die sie bewegte nahezu ohrenbetäubend. Er nahm die Brücke in Augenschein. Auf dem Sitz des Kapitäns saß ein mürrisch dreinblickender Mann mittleren Alters, welcher nicht den Eindruck machte als sei er auf diesem Sitz richtig aufgehoben. Das musste der XO sein zu dem ‚seine Schwägerin‘ ihn geschickt hatte. Während der Mann ihn von oben bis unten musterte durchbrach er die Stille: „Man hat mir gesagt, ich solle mich bei einem...Vandenberg melden“.
 
Bereitschaftsraum
 
„Ich soll WAS?“ Rewdak hatte sich bewusst bedrohlich über den Tisch gebeugt, doch das schüchterte sein gegenüber scheinbar nicht ein. „Ist Ihnen klar, dass sie mich zur Fahnenflucht aufrufen? Wenn die Galae davon erfährt haben Sie mehr als nur einen kleinen diplomatischen Zwischenfall am Hals, sie riskieren hier gerade einen neuen Krieg!“
 
Vandenberg war nun ebenfalls auf den beinen und funkelte dem Rihannsu in die Augen. „Machen Sie sich nicht lächerlich, Mann! Die Galae unterhält auf diesem Schiff eine Delegation, angeführt von ihrem ranghöchsten Mitglied, Dr. Dvaro! Dieser Auftrag war ein Joint Venture zwischen der Sternenflotte und dem romulanischen Imperium, wenn Sie sich Nalae oder mir widersetzen landen Sie in der Brig bis wir irgendwann in 100 Jahren in romulanischem Raum sind und können sich dort vor einem Kriegsgericht verantworten!“
 
„Soll ich Ihnen das etwa abkaufen? Ist das hier ein schlechter Scherz? Ich möchte sofort mit einem Commander der Galae sprechen!“ fauchte der Romulaner. „Vorher verlasse ich diesen Raum nicht.“
 
Vandenberg setzte sich und lehnte sich zurück. „Das können Sie ja gerne versuchen, wenn Sie die 50 Jahre Zeit haben, die das Subraumsignal braucht, um den nächsten Außenposten zu erreichen, können Sie sich ja mit dem auskaspern, aber bis dahin verdienen Sie sich gefälligst Ihre Rationen, heften sich diesen Kommunikator an und begleiten das Bodenteam. Wir brauchen dort unten keine schwarzen Löcher aber Ihrer Personalakte entnehme ich, dass sie vorher als Sicherheitsoffizier gedient haben also schnappen Sie sich eine entsprechende Uniform und melden sich bei Chief Security Officer Caldred! Weggetreten!“
 
Rewdak wollte etwas einwerfen, bremste sich jedoch. Wenn auf diesem Föderationsschiff romulanische Personalakten gespeichert waren, welche zudem noch einer Geheimhaltungsstufe unterlagen, wenn auch nur auf niedrigem Level, könnte etwas an Vandenbergs Ausführungen dran sein. Das würde auch erklären was sein Bruder und dessen neue Flamme hier verloren hatten, andererseits könnte das auch eine Tal Shiar Finte sein. Wie dem auch sei, in der Brig zu landen und womöglich wirklich über Jahre hinweg zu versauern war wenig vielversprechend und so nahm er den Auftrag an. Mit einem verächtlichen Grunzen nahm er den Kommunikator vom Tisch und verließ den Raum.
 
Planet Nibonez | Hochplateau von Dorlim | Bronzemaskenstadt
 
Der Anblick der sich ihm Bot erschütterte ihn. Sowohl als Sicherheitsoffizier als auch als Experimental-Warpphysiker kannte er ein gewisses Maß an Tod und Zerstörung, sei es von Menschenhand oder durch die erbarmungslose Gewalt der Naturgesetze. Was er hier sah konnte jedoch durch keines von beidem verursacht worden sein. Kein fühlendes Wesen, egal wie verkommen und verrucht war in der Lage so etwas anzurichten und keine Naturgewalt konnte etwas so Widernatürliches erschaffen. Er war vollkommen Ratlos.
 
Mort brach das Schweigen als erstes. „Siche…“ seine Stimme erstickte kurz und er musste sich lautstark räuspern. „Sicherheitsteam, Formation Diamant um Ärzte und Forschungspersonal. Du auch, Neuling, du bist heute kein Forscher, ich hoffe du hältst den Phaser richtig herum.“ Die 3 Sicherheitsoffiziere nahmen um die Forscher herum ihre Formation ein und ließen dabei den vorderen Platz für Rewdak offen.
 
Nachdem sich alle an dem schockierenden Anblick gewöhnten und Nalae zwei besonders grausam zugerichteten Leichen auf einen in eine Quarantänezone umgewandelten Frachtraum transportieren ließ, fingen sie an sich durch die Stadt zu bewegen.
 
Durch die leeren Straßen pfiff ein unheimlicher Wind, welcher sich teilweise den Regeln der Physik zu widersetzen schien. Die Körper, die sie hier fanden, wiesen äußerlich mehr Spuren von Gewalteinwirkung auf und einige Szenen die sich ihnen darboten ließen in Rewdak die Vermutung aufkeimen, dass die Leute sich auf offener Straße gegenseitig in Stücke gerissen haben.
 
„HALT!“ ertönte plötzlich Nalaes stimme hinter ihm. „Ich habe hier etwas. Ein Signal, der Tricorder kann es nicht richtig identifizieren aber es könnte ein Lebenszeichen sein. Hier entlang!“
 
„Dr. D’Varo bleiben Sie in Formation! Ach was solls, Hinterher, Jungs!“ Rief Mort zuerst Nalae und anschließend dem Sicherheitstrupp zu, als die Ärztin an Rewdak vorbei hastete und mit Mort im Schlepptau um eine Häuserecke verschwand.
 
„DA wollen Sie hinein?“ Fragte Mort ungläubig als der Rest des Trupps aufschloss. Mort Zeigte auf die Ruine eines Wolkenkratzers, in welchen ein Raumschiff hineingeflogen war. Unter dem Wolkenkratzer musste es eine Art Zugang zu einem unterirdischen Tunnelnetzwerk gegeben haben, welcher zwar verschüttet war, jedoch hat herabfallender Schutt ein Loch in die Straße gerissen und legte Teile des Tunnelnetzwerkes frei.
 
„Das Signal führt dort hin und es könnte ein Lebenszeichen sein! Wir MÜSSEN dort hinein!“ Erwiderte die Ärztin aufgebracht.
 
„Na schön.“ Mort wandte sich an sein Sicherheitsteam „Tr’Kovath, Sie übernehmen mit Fähnrich McKean die Vorhut, dann die Wissenschaftler und Fähnrich Berger und ich übernehmen die Rücksicherung und Nachhut. So verstanden? Dann ausführen.“
 
Der abstieg erwies sich als schwieriger als angenommen. Eine der Turbinen des Raumschiffes war genau auf die Öffnung des Tunnels gerichtet und hatte den Straßenbelag geschmolzen, welcher beim abkühlen nun eine sehr glatte und rutschige Oberfläche ergab. Die letzten 50 Meter waren eine einzige Rutschpartie, daran auf diesem Wege wieder an die Oberfläche zu kommen war nicht zu denken.
 
Die beiden Männer überprüften die Umgebung und sicherten die Rampe zu beiden Seiten ab, während der Rest des Teams nachrückte.
 
Als alle angekommen waren meldete sich Morts Kommunikator „Pic..d … Bodent… Kö… ..cht erf…“. Der Funkspruch war kaum zu verstehen doch sie wussten was das hieß: Auf Hilfe von der Picard brauchten Sie jetzt nicht mehr zu hoffen.
 
Mort wandte sich an Nalae, welche angespannt auf ihren Tricorder starrte. „Nun, Doktor, wohin jetzt?“

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  Friedensinitiative II - Log 4 - Turan
Geschrieben von: Turan - Dec-Sun-2018, 09:02 PM - Forum: *** Ch'Rihan *** - Keine Antworten

*** Ch'Rihan / Prätorenpalais ***

Prätor Tr'Kaleh überflog ein letztes Mal seine Rede, die er in wenigen Stunden, nach der traditionellen Militärparade anlässlich des Jahrestags der Landung der Rihannsu halten würde. Seine Regierungssprecherin, eine rundliche Rihanha mittleren Alters, die sich mit ihrem scharfen Verstand und zuweilen rücksichtsloser Meinungsäußerung Turans Respekt erworben hatte, räusperte sich dezent.

"Exzellenz, ich möchte noch einmal anmerken, dass der Botschafter der Föderation durchblicken ließ, dass man es seitens seiner Regierung positiv werten würde, wenn sich die Militärparade in etwas kleinerem Ausmaß entfalten würde," sagte sie jetzt.

Turan sah auf und schmunzelte leicht. "Ich sehe keinen Anlass, der unnötigen Paranoia des Föderationspräsidenten Vorschub zu leisten, Lhhei Karethra. Ich plane nicht, gemeinsam mit den Klingonen gegen die Föderation vorzurücken, und  ich werde nicht so tun, als hätte ich derlei Absichten zu verschleiern."

"Mit Verlaub, Exzellenz, möglicherweise denken die Föderationsfunktionäre ganz einfach zu simpel und --"

"Sie meinen, ICH denke zu kompliziert?"

"Nun... gewisse Kreise sehen einfach eine Provokation in der Parade."

"Und diese Kreise werden sich bestätigt fühlen, wenn ich sie minimiere. - Ich habe jedoch Ihren Einwand zur Kenntnis genommen." Er stand auf und trat ans Fenster, von dem aus sich ihm der festlich geschmückte Weg der Parade darbot.

"Dann gibt es noch eine Beschwerde des Kommittees für Traditionspflege wegen der unsäglichen Installationen im Central Terminal von Ch'Rihan..."

"Ja, ich habe bereits Sorge getragen, dass Dalok Ruls neuester Unfug nicht mehr lang dort die Sicht verstellt. Der Mann präsentiert sich doch so gern als Hüter des rihannischen Erbes gegen Föderation, Klingonen und den Rest der Galaxis. Ich habe ihm einen Reporter geschickt, der ihm einige peinliche Fragen stellen wird." Dennoch hoffte Turan, dass sich bald eine Gelegenheit ergeben möge, den lästigen Emporkömmling dauerhaft loszuwerden. Er begann entschieden zu viel seiner knappen Zeit in Anspruch zu nehmen. Natürlich hätte ein Wort an den Tal Shiar genügt, um den missliebigen Senator von der Bildfläche verschwinden zu lassen - aber das war etwas, das der Prätor sich nicht leisten konnte und wollte. Denn eine solche Aktion hätte ihn als Nutznießer des Verschwindens auf jeden Fall in unangenehmes Gerede gebracht, und das hätte sein Verhältnis zur Föderation wesentlich mehr belastet als die traditionelle Militärparade.
Es klopfte an der Tür. "Das wird die Gardrobiere sein. Lhhei Karethra, wenn Sie mich jetzt bitte entschuldigen."

Die Regierungssprecherin verneigte sich und zog sich zurück, während zwei junge Rihannsu mit der frisch aufbereiteten kostbaren alten Staatsrobe eintraten, die die Prätoren seit mehreren Jahrhunderten zu diesem Anlass zu tragen pflegten. Die Symbole der beiden Planeten waren darauf kunstvoll in Goldbrokat gestickt und mit frührihannischen Schriftzeichen verwoben.

...

Zwei Stunden später stand Turan auf der Landerampe des Palais und war bereit, in den wartenden Boden-Gleiter zu steigen, der ihn an der Spitze der Parade in langsamen Flug durch die Hauptstadt bis zum Park mit dem Denkmal für die vulkanischen Auswanderer tragen sollte. Die Vizedirektorin des Tal Shiar und sein Sicherheitschef besprachen letzte Absicherungen und Notfallpläne. Die jährliche Parade brachte ihnen stets einige dutzend graue Haare ein. Einige Amtsvorgänger Turans waren nur in einem schwer gepanzertem Gleiter geflogen oder hatten nur ein Hologramm auf die Parade geschickt.

Der Prätor wandte sich dem Sicherheitschef zu, der daraufhin das Padd mit dem Paradeverlauf sinken ließ.
"Exzellenz?"

"Entspannen Sie sich, Tr'Vohar. Ich bin sicher, Sie haben Ihre Perimeterschutzschirme und die Scharfschützen mit Redundanz positioniert."

"Dieser Tag ist mein schlimmster Albtraum, Exzellenz. Gerade nach den jüngsten Zwischenfällen mit den Vaharan..." Er holte tief Atem. "Ich kann Ihnen nicht gestatten, ohne zwei Sicherheitsleute als persönlichem Begleitschutz zu fliegen. Daher habe ich--"

Zwischen Turans Brauen zeichnete sich eine scharfe Falte ab. "Tr'Vohar, ich denke nicht daran, mich hinter-"

"Nein, nein!" Der Sicherheitschef hob abwehrend die Hände. "Niemand wird etwas ahnen, es sei denn, es kommt zum Ernstfall - was ich natürlich nicht hoffe. Hier sind Ihre beiden Sicherheitsleute." Mit diesen Worten hielt er dem Prätor zwei Objekte hin, die Teile einer Ersatzmikrophonanlage zu sein schienen."

"Tr'Vohar, ist Ihnen nicht wohl?"

An seiner Stelle meldete sich die Vizedirektorin zu Wort. "Darf ich vorstellen? Die Agenten Ma'k und Ishim."

Turan begriff. "Sie stellen mir zwei Formwandler zur Seite?"

"Sie sind zwei meiner besten Agenten, Exzellenz."

"Nun denn - bringen Sie meine beiden Beschützer ins Cockpit!" Turan raffte die etwas unbequeme steife Robe zusammen und schritt die Gangway in den Gleiter hoch. Er beneidete seine Sicherheitsabteilung wahrlich nicht. Das anberaumte Gipfeltreffen mit dem klingonischen Kanzler hatte schon einige der Mitarbeiter mit Burnout ausscheiden lassen. Der einzige Trost war, dass es Kvorag vermutlich ähnlich erging. Erst vorige Woche, so hatten Informanten berichtet, war der Kanzler einem Attentat knapp entronnen, als er sich auf der Jagd befand. Ja, Jagdunfälle waren stets eine beliebte Sache, dachte Turan, während er Platz nahm. Den Elementen sei dank hatte er keine diesbezüglichen Gelüste. Ansonsten hätte sein Sicherheitsberater vermutlich schon einen Herzinfarkt bekommen!

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  Dämonen Log 7 - Nalae
Geschrieben von: Nalae D'Varo - Dec-Sun-2018, 05:01 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (1)

USS Picard

Die Picard befand sich auf dem Weg zur Quelle des unbekannten Signals.
In den vergangenen Stunden hatte Nalae es geschafft, ihren Patienten wieder auf die Beine zu bringen. Es war eine nicht ganz einfache Aufgabe gewesen, ihm seine derzeitige Lage zu verdeutlichen.
Man konnte zurecht behaupten, dass Rewdak Tr'Kovath alles andere als glücklich mit seiner Lage war.

„Ich habe FAMILIE auf Ch'Rihan! Ich kann hier nicht einfach fünfzig Jahre herumfliegen und Däumchen drehen!“, ereiferte er sich.
„Was, außerdem, soll ich machen? Plasmaleitungen wienern?!“

„Nunja, sie sind doch ein hochkompetenter Wissenschaftler. Sie könnten zum Beispiel im Maschinenraum-“

„Wo? Ich soll mit meinem BRUDER in diesem Keller voller kiffender Dumpfkacheln rumhängen?“

Nalae drehte den Kopf himmelwärts und schnaufte.
„Du meine Güte, es ist jetzt eben so wie es ist!“

„Bitte? Oh, eine Ärztin mit den empathischen Fähigkeiten einer Warpspule, eine richtige Neuheit“, erwiderte Rewdak zynisch.

„Tja, ich bin so ganz nebenbei nicht nur Ihre Ärztin sondern ebenfalls Ihre Schwägerin in Spe. Und jetzt schicke ich Sie mal rüber zum guten Vandenberg, schließlich ist er momentan der ranghöchste Offizier an Bord, vielleicht hat er ja bessere Ideen und mehr Empathie als eine Warpspule!“


Brücke.

Die Picard näherte sich mit Warp 3 ihrem Ziel und hatte den Planeten Nibonez, der das rätselhafte Signal entsendete, binnen kurzer Zeit erreicht.

„Scannen Sie die Oberfläche, Mr. Marlowe“, befahl Vandenberg.

„Seltsam, Sir. Ich lokalisiere keine Lebenszeichen“, erklärte Marlowe nach einem kurzen Scan.

„Ich werde eine Multiphasenscan durchführen....negativ, Sir.“

„Das ist wirklich äußerst seltsam“, erwiderte Vandenberg und erhob sich von dem Platz, den üblicherweise Sokar besetzte.

„Ich werde ein Außenteam zusammenstellen; wir sollten uns das Ganze einmal aus der Nähe ansehen!“

In diesem Augenblick betrat Rewdak Tr'Kovath die Brücke und sämtliche Blicke richteten sich auf den neuen Gast.

„Man hat mir gesagt, ich solle mich bei einem...Vandenberg melden“, sagte der Rihanha.

„Wer hat das gesagt?“

„Dr. D'Varo.“

„Ach so.“

Vandenberg nickte kurz und bedeutete Rewdak dann, ihn in seinen Bereitschaftsraum zu folgen.

NRPG. Das Gespräch überlasse ich Rewdak, aber ich lege jetzt mal fest, dass es darauf hinausläuft, dass er mit auf die Außenmission kommt.
Warum und wofür darf Rewdak entscheiden Smile

RPG

Das Außenteam bestand aus Dr. D'Varo, den Tr'Kovath-Brüdern, dem Counselor, Mort Caldred, einem Geologen, einer Biologin und Vandenberg selbst, der trotz seiner Position als stellvertrendem Captain dem Besuch des Planeten beiwohnen wollte.

Ausgerüstet mit Phasern, Scanvorrichtungen und Tricordern beamten sich der Trupp direkt in die Peripherie einer größeren Stadt, welche Marlowe inmitten eines Hochplateaus hatte ausmachen können.

Planet Nibonez | Hochplateau von Dorlim | Bronzemaskenstadt

Die Luft war kalt und der Wind schnitt ihnen in die Gesichter.
Eine helle Frühjahrssonne strahlte auf verbrannte Ruinen, die sich in schierer Unendlichkeit vor den Augen des Außenteams erstreckten.
Ein absonderlicher Kontrast war dies, erwartete man doch über einer derartigen Szenerie der Verwüstung doch das fahle Licht eines grauen Himmels, so erschienen die warmen und hellen Strahlen wie ein Hohn; gab es doch kein Leben mehr, welches sie erhalten konnten.
Wolken schwarzen Qualmes stiegen hier und da aus dem verkohlten Überresten der einst florierenden und glorreichen Stadt empor.
Aschepartikel und Kohlenstofffetzen füllten die Atmosphäre.
Trotz all der Zerstörung konnte man erkennen, dass diese Stadt einst lebendig gewesen war, hell und warm.
Doch irgendetwas gänzlich Unvorstellbares hatte sämtliches Leben in scheinbar kürzester Zeit einfach fortgewischt.
Dunkelheit, Tod und Zerstörung hatten sich wie ein bleierner Umhang über die Hochebene gesenkt.
Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis sich Nalae als erstes regte und das Sirren ihres Tricorders als einziges Geräusch die Grabesstille durchbrach.

„Keine Anomalien messbar“, sagte sie nur, doch auch wie die anderen schien sie noch immer wie in einer Schockstarre zu verharren.
Doch war hierfür nicht das dargebotene Ausmaß an Zerstörung verantwortlich, dessen die Crew der Picard doch schon so oft bei ihren Kontakten mit fremden Zivilisationen Zeuge geworden war.
Nein, ungleich schlimmer als die gebrochenen Mauern und Trümmerteile, welche den Boden massenhaft bedeckten, waren die reglosen Körper, die zwischen all der Verwürstung sichtbar wurden.
Wie sollte Nalae dieses Ausmaß an Groteskheit und Grauen, welches sich ihnen darbot, beschreiben?
Weder Förderationsstandard noch Romulanisch vermochten die Erscheinung der Toten in Worte fassen zu können.
So absonderlich und furchterregend dieser Anblick war, so zögerte selbst sie als Ärztin, die bereits vielerlei Gräuel gesehen hatte, an eine der Leichen heranzutreten um sie zu untersuchen.
Was aus der Ferne zu sehen war, waren diese menschlichen Überreste, an denen jedoch nichts mehr menschlich erschien.
Sie schaute zu Vandenberg herüber und schien auf eine Anweisung seinerseits zu warten oder darauf, dass irgendwer etwas sagte.

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  Star Trek - The art of John Eaves
Geschrieben von: Sareth - Dec-Sun-2018, 01:37 PM - Forum: *** Buch- und Netztips *** - Antworten (1)

https://www.amazon.de/Star-Trek-Art-John...+star+trek

Ich möchte euch dieses Buch empfehlen! Es ist wirklich fantastisch und sehr inspirierend. Der Concept Artist und Modellbauer John Eaves hat von Star Trek V bis Star Trek Discovery Schiffsmodelle und alle Arten anderer Props entworfen und hier kann man detaillierte Zeichnungen bewundern!

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  Dämonen / Log 6 / XO
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Dec-Sat-2018, 09:28 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

USS Picard / Shuttle-Hangar
 
Sokars Schritt in Richtung des Shuttles hatte etwas Federndes, leichtes.  Vandenberg kratzte sich am Kopf. War dies ein Zeichen einer Art Vorfreude auf das Treffen mit dem ersten Administrator der Ashan? Wie auch immer, Vandenberg war nicht erbaut. Und mit einem entsprechenden Gesichtsausdruck wandte er sich auch an Sokar.

Va: Captain, es behagt mir ganz und gar nicht, dass Sie nur Mr. Edzardus begleitet. Nehmen Sie wenigstens 2 SOs mit.

Sokars Schritte verlangsamten sich etwas.

So: Ihre Sorge in Ehren, XO, aber es ist nichts zu befürchten. Die Ashan sind ein Volk, welches die Friedfertigkeit über Alles stellt. Seit Jahrhunderten gibt es bei Ihnen nicht einmal irgendeine Form von Kriminalität.
Va: Sagen die Ashan.
So: Es gibt keinerlei Anhaltspunkte, die Aussage der Ashan anzuzweifeln. Wir werden eine Zeit des fruchtbaren Austauschs von Informationen haben.
Va: Nun  gut. Aber was wollen Sie den Ashan den anbieten?
So: Nun, sie sind uns in vielem um 200 Jahre voraus, wir haben jedoch einen beträchtlichen Vorsprung in der Transportertechnologie. Ebenso sind wir Ihnen in der Schildtechnologie voraus. Was bei einer Zivilisation mit einer solchen Friedfertigkeit wie bei den Ashan nicht verwunderlich ist.
 
Vandenberg und Sokar waren inzwischen beim Shuttle angekommen. Sokar wandte sich noch einmal an Vandenberg.

So: Wir treffen uns wieder an dieser Position in genau 10 Tagen, 12 Stunden und 48 min.
Va: Nun Captain. Dann guten Flug und lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen.
So: Ich glaube nicht, dass die Ashan sportliche Übungen mit mir machen werden. Sobald wir wieder zurück sind, erwarte ich Ihre Ergebnisse der Erforschung des Singam-Nebels. Die Ashan haben diesen Nebel selbst noch nicht erforscht.
Va: Warum nicht?
So: Das sagte man mir nicht.
 
Howy kam die Heckrampe herunter marschiert und übernahm Sokars Gepäck.
 
So: Nun denn, wir brechen auf.
Va: Dann guten Flug Captain.
So: Nichts anderes habe ich vor. Erlaubnis erteilt die Picard verlassen zu dürfen?
Va: Erlaubnis erteilt, Captain.

Vandenberg begab sich hinter die Schutzbarriere, während das Shuttle die Heckrampe einfuhr und dann abhob. Wenige Sekunden später verließ die „Johannes Kepler“ den Hangar. Der XO begab sich mit einem Brummlaut zur Brücke.

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Ortswechsel:
 
USS Picard / Brücke
Zeit: 2 Tage später.
 
Das Glitzern von Millionen Partikeln erleuchtete den Frontschirm. Seitdem Sokar vor 2 Tagen die Picard verlassen hatte, war die Picard auf dem Weg zum Singam-Nebel. Der Blick auf die ersten Ausläufer des Nebels war zwar prächtig, aber vom wissenschaftlichen Standpunkt aus, eher unspektakulär. Eispartikel wohin das Auge auch reichte. Lt. Qahir, der CSO Mahan tr´Kovath derzeit vertrat gab ein Schnaufen von sich.

Qa: Eis, nichts als Eis.
 
Vandenberg grinste.

Va: Als Kind mag man zwar Eis, aber nicht unbedingt als Wissenschaftler. Zumindest kein Eis in dieser Form.
Qa: Ich habe immer Vanilleeis gemocht. Sollte ich wieder auf die Erde kommen, werde ich diese Eisdiele in Ulan Bator besuchen.
Va: Und ich werde Raymonds Diner in New York leer essen.
 
Randy Marlowe, derzeitiger Navigator und Com-Offizier meldete sich.
 
RM: Ähm Sir, so sehr ich Ihre Unterhaltung auch schätze, ich muss leider unterbrechen.
Qa: Wieso? Bekommst Du Hunger, Randylein?
RM: Nein, aber ich empfange hier ein schwaches Signal.
Qa: Der Captain?
RM: Negativ. Ein sich wiederholendes Signal. Scheint eine Art automatisierte Botschaft zu sein. Der Universaltranslator kann noch nicht viel damit anfangen. Von der Datenrate her scheint es ein reines Audiosignal zu sein.
Va: Ist die Ursprungsregion fest zu stellen?
RM: Laut den Sektor-Daten, welche wir von den Ashan erhalten haben, stammt das Signal aus einer Region, in welchem intensiv Bergbau betrieben wird. Laut der Karte aus dem Nibonez-System. Dort soll es reiche Bodenschätze und eine florierende Kolonie eines Volkes namens Dilvaarii geben.
Va: Ich erinnere mich. Die Ashan hielten uns beim ersten Kontakt für fortgeschrittene Dilvaarii.
Qa: Eventuell gibt es dort so etwas wie Trilithium?
Va: Mr. Marlowe, könnte das Signal ein Notruf sein?
RM: Das glaube ich weniger Sir. Aufgrund seiner Regelmäßigkeit halte ich es eher für eine Art Navigationssignal.
Va: Entfernung?
RM: Etwa 24 Lichtjahre.
Va: Nun gut. Schauen wir uns das einmal an. Mr. Marlowe, nehmen Sie Kurs auf die Quelle. Warp 3
 
Die Picard scherte aus dem Nebel aus und beschleunigte dann gemächlich bevor sie auf Warp ging

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