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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 04:10 PM
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BdZ Log 19 - Sareth / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Oct-Fri-2026, 11:58 AM
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INN News - Eilmeldung
Forum: *** INN - Independent News Network ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Thu-2026, 09:25 PM
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BdZ Log 18 Varok / NPC's
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 07:50 PM
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BdZ Log 17 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 11:13 AM
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BdZ Log 16 Varok / LaSall...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 02:08 AM
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BdZ Log 15 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Thu-2026, 05:45 PM
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BdZ Log 14 Mort Caldred
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Wed-2026, 11:18 PM
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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 06:44 PM
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BdZ Log 13 / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 12:59 PM
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| Dämonen Log 18 Hohardus Edzardus |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Jan-Thu-2019, 08:24 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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========== Bei den Ashani ==========
Die Picard reagierte nicht.
Egal, was sie versuchten oder welche Frequenzen man nutzte, es kam keine Antwort. Langsam begann selbst der stets beherrschte Sokar, unruhig zu werden, was Howy daran bemerkte, daß er ständig zum Fenster ging und hinaus in die Nacht starrte, in der es absolut nichts zu sehen gab.
„Die schicken unser Schiff zum Singam-Nebel, ohne uns vorher etwas gesagt zu haben. Die hätten uns ja wenigstens berichten können, was uns da erwarten würde oder ob die Wesen dort aggressiv oder harmlos seien.“ Howy stellte sich neben Sokar und starrte in die Finsternis. „Sie ließen die Picard ins Ungewissen fliegen, Da tut sich mir die 5-$-Preisfrage auf, warum sie das taten? Und warum schaffen sie es nicht, trotz ihrer fortgeschrittenen Technik, keinen Kontakt herzustellen? Selbst wenn an Bord alle ohnmächtig wäre, würden automatische Systeme reagieren und antworten. Wir haben vielfach redundante Systeme an Bord, die nahezu die übelsten Katastrophen überstehen würden. Das geht nicht mit rechten Dingen zu, Captain.“
Sokar schwieg eine Weile: „Darüber denke ich schon die ganze Zeit nach und muß zu dem Schluß kommen, daß die Ashani es möglicherweise gar nicht wollen, daß wir dort sind oder gar Kontakt mit den Dhallharan aufnehmen könnten. Wäre es möglich, noch einmal mit den Schwimmhaut-Losen Kontakt aufzunehmen? Sicherlich könnten die uns Einiges mehr über die Probleme der Ashani mit den Dhallharan berichten. Ich beginne sogar zu glauben, daß diese Leute Dhallharan sind. Dallharan, die im Untergrund leben oder jedenfalls verpflichtet sind, nicht in der Öffentlichkeit zu erscheinen.“
„Jedenfalls will man uns auf dem Umweg über den Singam-Nebel davon abhalten, ihr Gebiet zu durchfliegen und tarnen das mit der Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes der Natur und ihrem Zusammenleben.
Sie scheinen zu hoffen, daß irgend etwas die Picard dort festhalten wird. Daß unser Schiff es dadurch nicht mehr schaffen wird, vor Ende ihrer ‚Feierlichkeiten‘ weiter zu fliegen und dabei ihr Gebiet zu kreuzen. Ich glaube inzwischen, daß die gar nicht wirklich die Picard kontaktiert haben, denn unsere automatischen Systeme würden sofort antworten. Die blockieren absichtlich den Kontakt.
Da die Kameraden aber auch nicht von sich aus senden, scheint dort etwas vorgefallen zu sein, was diese Verbindung verhindert, wobei ich natürlich sehr hoffe, daß es sich um ein eher harmloses Problem handelt, das die Schrauber schon lösen werden. Trotzdem werde ich das unruhige Gefühl nicht los, daß wir uns umgehend zurück zur Picard begeben sollten.“
Aber ich muß hier zunächst meine Mission abschließen“, stöhnte Sokar. „Ich kann jetzt nicht einfach gehen. Ich glaube nicht, daß die wirklich etwas Böses im Schilde führen.“
Howy stand auf: „Dank meiner Herumstrolcherei kenne ich mich inzwischen ein wenig in der Stadt aus. Ich werde zurück zu der Brücke gehen, wo wir die Schwimmhaut-Losen getroffen haben. Da wir recht auffällig sind, werden sie uns beobachten, in welchem Loch sie auch stecken mögen, und dann werden sie es vielleicht noch einmal versuchen, uns anzusprechen.“
„Aber Sie werden wohl kaum eine Erlaubnis dafür bekommen, nachts da so ganz alleine herumzuwandern.“
„Sicherlich nicht, aber ich werde ja auch nicht um Erlaubnis bitten, sondern im Klo aus dem Fenster steigen.“
„Im Klo?“
„Ich habe da heute morgen mal ein bißchen die Lage gepeilt, weil ich das unruhige Gefühl hatte, es könnte einmal nützlich werden, uns über die Dächer zu verdrücken. Und von da aus könnte es gut möglich sein. Außerdem habe ich noch in meiner Jacke eine Art Notfallset, zu dem auch ein 50 m langes Hochleistungsseil gehört. Letzter Schrei der terranischen Chemie. Das Seil ist nur etwa 2 mm dick, federleicht und trägt ganz locker einen Menschen, wobei man allerdings ein paar Handschuhe braucht, weil man sich sonst die Hände abschneiden könnte. Und da es derart dünn ist, wird auch ein eventueller Wachposten es kaum sehen können, und auch mit Scannern dürfte das Material nicht zu erkennen sein.“
„Was Sie so alles in den Taschen haben?“
„Tja, schon mein Urahn Hohardus Edzardus Eilers soll immer gesagt haben, man sollte auf alles vorbereitet sein, wobei er allerdings damit immer ein handliches Fläschchen Hochproprozentiges meinte.“
„Sie müssen eine seltsame Familie gehabt haben, Mister Edzardus, aber ich gebe zu, daß Ihre Interprätation der Aussagen Ihres Vorfahren was an sich hat.
Also gut. Versuchen Sie es. Aber seien Sie vorsichtig, denn wir dürfen unter keinen Umständen unsere Mission gefährden.“
Howy grinste: „Ich glaube eh nicht, daß die uns je Zugeständnisse gemacht hätten. Wir sollten sehen, daß wir zurück auf’s Schiff kommen und dann Gas geben. Immer Richtung Heimat.“
Howy zog sich extra was Dunkles an und holte die Notfallsausrüstung aus seiner Jackentasche. Dazu gehörte auch eine kleine Hochleistungslampe und ein winziges Gerät, das ihn zumindest unter günstigen Bedingungen etwas maskieren konnte, wobei er natürlich nicht wußte, ob und was für Scanner die Ashani am Mann haben würden.
„Ich geh dann mal, Sir. Ich will keine Prognose anstellen, aber vor Sonnenaufgang werde ich sicherlich wieder zurück sein.“
Sokar nickte: „Seien Sie vorsichtig, Mister Edzardus.“
„Da können Sie Gift drauf nehmen, Sir“
Sokar stellte fest, daß er sich an die Ausdrucksweise der Terraner, besonders aber der seines Navigators, wohl nie richtig gewöhnen würde. Warum können die bloß nicht mal sich einfach, präzise und kurz ausdrücken? Vielleicht würden die Terraner eben doch noch ganz dringend einen weiteren zivilisatorischen Sprung benötigen, bevor man sie wirklich als gleichwertige Spezies akzeptieren konnte? Immerhin gab es auf Vulcan eine ganze Reihe durchaus intelligenter Leute, die davon überzeugt waren, daß die Menschen noch Zeit brauchten, um wirklich zivilisatorisch auf einem hohen Niveau anzukommen. Aber neben dieser Flapsigkeit hatten sie einen ungeheuren Tatendrang, der sie nie aufhielt, etwas zu tun, was sie sich einmal vorgenommen hatten. Was immer es auch sei, und koste es das eigene Leben. Und Mister Edzardus war einer von denen.
Howy winkte noch mal kurz und kletterte auf das Sims des Fensters. Er befestigte das Seil um einen Fensterrahmen, denn es Gott sei Dank hier noch gab, zog sich die Handschuhe an und schwang sich über die Kante. Als er runter ins Dunkel kuckte, wurde ihm doch ein wenig schwummerich, aber er wußte, daß es höchstens 20 m waren, wie ihn vom Boden trennten.
Er stützte sich nach alter Bergsteigermanier mit den Füßen gegen die Wand, wobei es ihn schon störte, daß er das Seil praktisch nicht fühlte, aber es hielt, was ihn schon ein wenig beruhigte.
Einige Sekunden später hatte er wieder festen Boden unter den Füßen. Er zückte den Tricorder, den er vorher auf die planetaren Verhältnisse dieses Planeten eingestellt hatte und peilte die Richtung, um aus dem Park, in dem das Gästehaus lag, zugelangen.
Er sah ein paar Wächter, konnte aber ungesehen auf die Straße gelangen. Dort zog er sich eine Kapuze über den Kopf, versuchte aber, sich immer möglichst im Schatten zu halten, da natürlich selbst im Dunkeln leicht zu erkennen war, daß er kein Ashani war.
Eine Art Hund schnupperte ihn an, jaulte leise und hob sein Bein.
Noch bevor Howy ‚Scheibenkleister…!“ rufen konnte, war das Maleur geschehen. Er fühlte sich echt angepißt!
Nach etwa 20 Minuten Marsch hatte er die Brück erreicht, bei der sie angesprochen worden waren.
Er fragte sich, was er jetzt tun sollte, um die Aufmerksamkeit der Schwimmhaut-Losen auf sich zu ziehen, ohne auch irgendwelchen Wächtern aufzufallen.
Er glaubte zwar nicht, daß ihm tatsächlich etwas wirklich Gefährliches passieren würde, aber es würde sicherlich die Aufmerksamkeit der Regierenden auf sich ziehen, was für ihr Vorhaben keineswegs gut sein würde.
Er lief ein paarmal an den Säulen entlang, ließ auch mal kurz die Taschenlampe aufleuchten, so als ob er eventuelle Unebenheiten des Weges suchen würde, aber lange Minuten geschah nichts.
Dann aber löste sich ein Schatten von einer dunklen Wand und näherte sich ihm:
„Bist du einer der Terraner?“
„Ja.“
„Was willst du hier?“
„Euch sprechen.“
„Warum?“
„Nicht hier.“
„Komm!
(Fortsetzung folgt morgen)
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| Zwischenlog 1 |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Jan-Wed-2019, 05:44 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (1)
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Die Allianz von Romulanischem Reich und Terranischem Imperium war seit über einem Jahr Geschichte, aufgelöst durch Prätor Tr'Kaleh. Doch auf die kurze Zeit der Euphorie war ein Höllensturm losgebrochen, wie er selbst den düstersten Fantasien der Inquisition nicht erwachsen konnte. Durch das Wurmloch in den Deltaquadranten waren die Borg eingedrungen, ein Heuschreckenschwarm apokalyptischen Ausmaßes. Nach großen Verslusten war es gelungen, das Wurmloch kollabieren zu lassen und den Zustrom der Maschinenwesen zu stoppen. Die Kernbereiche der alten Reiche verschanzten sich hinter massiven Verteidigungsanlagen. Dutzende Welten aber waren zurück gelassen worden zwischen den Linien, auf sich selbst gestellt, geplagt von marodierenden Warlords und zersplitterten Borgkollektiven, die sich ohne das Hive-Bewusstsein bald nicht mehr viel von einfachen Piraten unterschieden.
*** Riva Prime, ehemalige Kolonie des terranischen Imperiums ***
Riva Prime war ein Ort, der an Trostlosigkeit und Gewalt die traurige Spitze aller Planeten im Niemandsland anführte - zumindest derer, zu denen überhaupt noch Kontakt bestand. Ein gewaltiger Bombentrichter in der ehemaligen Hauptstadt, hervorgerufen durch einen abgeschossene Borg-Kubus, fungierte als zentraler Marktplatz, wobei man Teile der Borgstruktur einfach als Marktstand oder Werkstatt recycelt hatte.
Wie an jedem frühen Morgen mischte sich der Qualm von brennenden Fässern, Garküchen und kleinen Manufakturen mit dem Morgennebel. Die ferne, rötliche Sonne führte einen hoffnungslosen Kampf, die stickigen Schwaden zu durchdringen. Es war kalt. Die globale Energie- und Wärmeversorgung war schon lange zusammen gebrochen und Ersatzteile fehlten, um auch nur die Rohrsysteme zu flicken. Das Metall wurde schneller gestohlen, als die Roboter schweißen konnten, so ging einer der makabren Witze der Region. Infolgedessen heizten die Leute mit gestohlenem Treibstoff, Müll, alten Einrichtungsgegenständen aus den verwaisten Häusern. Man war erfinderisch geworden, um sich Wärme und Nahrung zu verschaffen.
An der östlichen Seite des Marktplatzes stiegen zwei in lange, schützende Kapuzencapes gehüllte Personen über die schiefen Holzsstufen abwärts, eine größere und eine kleinere Gestalt. Ohne Halt zu machen umrundeten die beiden die Leiche eines Tellariten, die halb auf den Stufen hing. Ein Leben war nicht viel wert. Jeden Morgen lagen irgendwo Tote. Erfroren, erschossen, erschlagen oder von einer Überdosis gepanschter Drogen in die jenseitigen Gefilde befördert. Nach der Hölle, die die meisten hinter sich hatten, vermutlich eine Erlösung... Gefangene, umprogrammierte Borgdrohnen sammelte die Leichen in periodischen Abständen ein, um dem Hygienekollaps zu begegnen, nachdem im Frühjahr die Pest hier Ernte gehalten hatte.
"Drei Boxen Antimaterie!" murmelte eine weibliche Stimme unter der Kapuze der kleineren Gestalt. "Für EIN verdammtes Rationspaket! Was für ein widerlicher Schmarotzer! EIN widerliches ekliges, Scheiß-Rationspaket aus der Scheiß-Imperialen Reserve!"
"Mäßige deine Worte."
"Scheiße!" Die Kapuze der Frau flog zurück und offenbarte ein junges, romulanisches Gesicht mit kurz geschorenem Haar und zornfunkelnden Augen. "Ich habe seit zwei Tagen nichts mehr gegessen, Richard!" Er hatte ihr vor einigen Monaten erlaubt, ihn nur mit dem Vornamen anzusprechen, nachdem sie mitbekommen hatten, dass ihnen jemand auf den Fersen war.
"Ich acquiriere etwas."
"Wovon?! Wenn wir DREI verdammte Boxen verdammte Antimaterie abzweigen, funktioniert das Heizsystem in unserem Wrack nicht mehr!"
"Nalae--" Richard von Rabensteins rechter Fuß war in einen Matschklumpen getreten, in dem ein fauliges Kohlblatt noch das Angenehmste war. Er musste selbst einen Fluch unterdrücken. Heilige Dreifaltigkeit, es wird wirklich Zeit, dass wir diesen Ausbund an Verdorbenheit hinter uns lassen! Er ließ den Blick über die Verschläge unter den röstigen Wellblechdächern und zweckentfremdeten Borginterfaces wandern und über die Gestalten diverser Spezies, die ihren mehr oder minder legalen Geschäften dort nachgingen. Einige waren Sklaven des Imperiums gewesen, andere einst Herren. Jetzt hatte die Not und die Gier sie alle gleich gemacht. Eines dieser Wesen würde sicherlich so zu manipulieren sein, dass ein Tauschobjekt--
Eine Bewegung an seiner Seite riss ihn aus seinen Gedanken. Er blieb stehen und entdeckte ein reptiloides, aber unverkennbar weibliches Wesen, das die linke Krallenhand in seinem Gewand verhakt hatte und mit der Rechten eine Phiole mit rötlicher Flüssigkeit schwenkte. "Bestes K'karvin-Blut! Frisch gezapft! Macht dich high und heiß!"
"Lass mich in Ruhe, Weibsbild!"
"Versuchs doch mal, Sonderpreis! Nur ein halbes Pfund. Oder dein Mantel."
Mit einer heftigen Handbewegung versuchte Richard die Drogenhändlerin abzuschütteln. Eine Spur zu heftig. Das Hemd riss und gab einen deutlichen Blick auf sein Kreuz-Tattoo frei. Der erschrockene Blick der Drogenhändlerin sprach Bände. Sie mochte bekifft sein, aber sie wusste genau, was das bedeutete. Für eine Sekunde starrte sie - dann fuhr sie herum, alle Glieder angespannt zur Flucht. Nalaes geistesgegenwärtiger Griff vereitelte das Vorhaben.
"Soll ich sie töten?" whisperte sie.
Richard presste die Zähne zusammen. Er konnte sich nicht leisten, entdeckt zu werden. Ein Tötungsbefehl, selbst wenn es eine Höllenkreatur wie diese betraf... Doch was hat Großinquisitor Constantius immer gesagt? Der Zweck heiligt die Mittel, und es gab keinen heiligeren Zweck als die Rettung der Kirche, des Imperiums... Er tastete nach dem Ring, den er an einem Band um den Hals trug. Dann nickte er. "Aber rasch und sauber."
Das Blitzen von Nalaes Skalpell-Messer war ebenso rasch verschwunden wie ihr kurzes Lächeln. Einen Augenblick darauf setzen die beiden ihren Weg fort, den Totengräber-Drohnen noch etwas mehr Arbeit hinterlassend. Nalae hatte sicherheitshalber die Phiole mit K'karvin-Blut an sich genommen. Nur für den Fall, dass ihrem Mentor nicht gelang, mit seinen Psychotricks etwas zu Beißen zu ergattern. Denn der rote Stoff war sicher ein paar Mahlzeiten wert.
--tbc--
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| Dämonen Log 17 - Sokar |
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Geschrieben von: Sokar - Jan-Sat-2019, 10:05 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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*** Auf A'shanita / Gästequartier von Sokar und Howy ***
Wie an jedem Abend zuvor besprachen Sokar und Howy die Ereignisse des vergangenen Tages.
"Haben Sie schon eine Nachricht von der Picard erhalten, wegen des musikalischen Archivs?" fragte Howy.
Sokar verneinte. Er hatte vor einigen Stunden über den Haupttransmitter der Einheimischen sein Schiff angepeilt, jedoch war das Kontaktsignal ausgeblieben."
"Die Ashani haben ja gewarnt, dass es Subraumfluktuationen im Nebel geben würde, die die Kommunikation stören könnten."
"Ja," antwortete Sokar nachdenklich, jedoch nicht bereit, seine sich formierenden Sorgen mit seinem Navigator zu teilen. Die Ashani hatten sich als überaus fortschrittliche Spezies gezeigt - warum hatten sie diese Fluktuationen nicht längst mit ihrer Technik kompensieren können? Und warum hatten sie diesen relativ nah gelegenen Nebel nicht erforscht, obwohl sie ein über mehrere Lichtjahre reichendes interstellares Reich begründet hatten. Es scheint geradeso, als ob sie auf uns... oder Wesen wie uns... gewartet hatten, um uns die Erforschung dieses Objekts anzutragen...
Sokar begab sich an die Wandnische, die das Äquivalent eines Föderationsreplikators darstellte. Anders als jener funktionierte er jedoch auf der Übertragung elektromagnetischer Gehirnwellen. Ein Ashan hatte am Tag ihres Einzuges das Gerät auf terranische und vulkanische Werte geeicht, so dass es problemlos funktionierte, als der Captain jetzt an einen kühlen Minztee dachte. Langsam trank er ein paar Schluck und versuchte, seine Gedanken zu sortieren. "Ich werde das zweite Kommunikationsfenster abwarten," entschied er dann. "Und morgen versuchen, etwas mehr über die Scheu der Ashani vor diesem Nebel in Erfahrung zu bringen."
"Wir hätten Dr. Val'Kara mit auf die Reise nehmen sollen," meinte Howy. "Sie hat doch betazoidische Gene. Sie könnte den Herrschaften hier etwas auf den Zahn fühlen... wobei... haben die überhaupt Zähne?" Howy betrachtete nachdenklich das Astrolabium, das er gestern in einem Antiquitätengeschäft geschenkt bekommen hatte - dem Betreiber war es ein Anliegen gewesen, die Gäste aus der Ferne zu ehren. "Glauben Sie, die Ashani haben eine genetische Weiterentwicklung gewaltsam verhindert und unterdrücken alle, die anders sind?" fragte er dann, bevor Sokar zu einer Antwort auf die Zahnfrage ansetzen konnte.
"Ich kann mir darüber im Augenblick noch kein Urteil erlauben, weil unsere Faktenlage sehr dürftig ist, Mr. Edzardus. Bisher erschienen mir die Ashani als ein ausgesprochen friedliebendes und harmoniebedürftiges Volk, das anstrebt, im Einklang mit der Umwelt zu leben."
"Mit der Umwelt vielleicht - aber die eigene Spezies?" erwiderte Howy skeptisch. "Da legen sie vielleicht strengere Maßstäbe an, damit die 'Harmonie nicht gestört wird'."
"Das ist eine unlogische Analogie. Harmonie bedarf der Vielfalt, sonst wäre es Eintönigkeit. Dennoch ... hier scheint ein Teil des Puzzles zu fehlen."
"Fest steht, das Abweichung von der Norm hier nicht gern gesehen wird. 'Warum sollen wir nicht zufrieden sein mit dem, was die Regierung will' und so ähnliche Sachen habe ich gestern gehört."
"Sie machen nicht den Eindruck von Unterdrückten."
"Mit Ausnahme dieser ... Schwimmhaut-Losen, offenbar."
Sokar ließ die These im Raum stehen. Sie wussten nicht nur zu wenig - die Föderationsgesetze untersagten ihnen auch, sich in die internen Angelegenheiten eines Volkes einzumischen. Was sie auf dieser Reise immer wieder getan hatten...Aber diesmal lag die Sache anders, sagte er sich, konnte jedoch nicht verhindern, dass sich ein unangenehmer anderer Gedanke in ihm formte. War die Sache diesmal nur anders, weil SIE etwas von den Ashani wollten, nämlich die Passage durch ihr Gebiet? War er im Begriff, seine ethischen Grundsätze und die Oberste Direktive reinem Pragmatismus zu unterwerfen? Ich brauche Zeit, um zu meditieren...
*** Nächster Tag / Transmitterzentrale ***
Von dem kugelförmigen Kontrollraum aus, den man Sokar nicht ohne Stolz vorgeführt hatte, konnte er weite Teile der Meeresbucht übersehen und die Vorbereitungen für die Laichperiode. Bald würden die Feierlichkeiten beginnen, und bis dahin musste er eine Antwort von den Ashani haben, was ihre Durchflugmöglichkeiten betraf... Im Moment jedoch hatte er eine dringlichere Sorge. Die Picard war noch immer nicht zu erreichen, und mehr noch, er bekam den Eindruck, die Ashani in diesem Transmitterzentrum wichen seinen Fragen aus. Die Daten, die man ihm bisher übergeben hatte, erklärten in keiner Weise, warum kein Subraumkontakt zustande kommen konnte. Sowohl die Instrumente der Ashani als auch der Picard sollten in der Lage sein, Fluktuationen und Ionen-Interferenzen dieser Art auszugleichen.
"Ich bin in Sorge um mein Schiff und meine Crew," bekannte er unumwunden dem Attaché, der ihn begleitet hatte. "Es gibt nur eine logische Erklärung, warum wir kein Kontaktsignal erhalten: die Picard ist nicht in Reichweite der Transmission oder die Crew ist nicht in der Lage zu senden."
"Wir bedauern diese Situation und werden uns um Abhilfe bemühen. Seien Sie versichert--"
Sokar hielt es für unlogisch, sich weiterhin mit höflichen Ausflüchten zu begnügen, wenn womöglich das Leben seiner Kameraden auf dem Spiel stand. "Warum haben die Ashani den Nebel nicht erforscht?" fragte er.
Der Attaché schien peinlich berührt. "Es ist... ein alter Mythos, ein ... Tabu," gab der Translator seine Worte wieder. "Es ist der Platz des Übels, und unsere Gesetze verpflichten uns seit alters her, nicht dorthin zu gehen, wohin das Übel verbannt wurde."
Sokar kannte ähnliche Geschichten aus der mythischen Geschichte vieler Völker der Galaxis. In der Frühzeit vieler Kulturen hatte man versucht, unkontrollierbare Emotionen, Verbrechen oder schlicht unverstandene Dinge auf einen 'Sündenbock' zu laden und zu vertreiben, um so der Gemeinschaft einen rituellen neuen Anfang zu ermöglichen - bevor Staatsgewalt und Gesetz sich mit diesen Problemen befassten. Sokar fand es jedoch faszinierend, dass ein solches Relikt bis in die Zeit interstellarer Reiche gehalten hatte.
"Und es gab keinerlei Bestrebungen in der Zeit der Aufklärung, von der Sie mir gestern berichteten, diesen mythischen Ort zu erforschen?" hakte er nach.
"Warum sollten wir etwas erforschen, von dem wir wussten, was es ist?" gab der Ashan verständnislos zur Antwort. "Die Dhallharran kamen und nahmen unseren Unfrieden mit sich. Seither sind wir eine friedliche, glückliche, aufstrebende Zivilisation. Wir haben kein Verlangen, das Übel zurück zu holen."
Sokar begriff. Die Ashan hatten sie nicht ausgesandt, etwas zu erforschen, weil sie neugierig waren. Sie hatten sie sozusagen als Späher geschickt, ob das Böse noch gebändigt in Ketten im Kerker lag....
*** Später am Tag im Gästequartier ***
Howy war herein gestürmt, ohne Rücksicht auf die Wasserspur, die er auf dem Boden hinterließ, ehe Sokar etwas sagen konnte. Er schwenkte er etwas in der Hand, was einer dünnen Steinplatte ähnelte. "Ich war tauchen mit den Ashani und sehen Sie mal, was ich gefunden habe!" Er drückte das Objekt in die Hand des Captains und wandte sich ins Bad, um dort nach Handtüchern zu angeln. "Das lag in einem riesigen Riff begraben; hätte das nie rausbekommen, wenn ich mich nicht ausversehen mit der Ausrüstung drin verhakt hätte!"
Sokar blickte auf die Fragmente einer prähistorischen Ritzzeichnung, die kleine und große Figuren darstellte. Er wischte Sandverkrustungen und Algenschlick ab, um den Fund genauer in Augenschein zu nehmen. Es waren grobe Figuren, auf die wesentlichsten Elemente reduziert, und dennoch als Ashani erkennbar: lang gestreckte Körper, Köpfe mit Kiemen, Schwimmhäute an den erhobenen Händen. Aber neben ihnen waren noch andere Figuren: menschenähnliche Wesen, die an ihren erhobenen Händen keine Schwimmhäute hatten. Über ihnen befanden sich seltsame Gebilde, die Flammen ähnelten. "Die Dhalharran..." murmelte Sokar.
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| Dämonen / Log 16 / XO |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jan-Sat-2019, 11:46 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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USS Picard / Deck 2 / Korridor
Bordnacht ist immer ein relativer Begriff. Wie sollte es auch anders sein, war doch die Zeiteinteilung an Bord nach einem Planeten ausgerichtet, der tausende von Lichtjahren entfernt war. Insofern war 3 Uhr morgens nur irgendeine Zeit und dies galt erst recht für Randy Marlowe.
Seit einigen Tagen hatte es keine merkwürdigen Zwischenfälle an Bord mehr gegeben. Die Picard hatte sich wieder auf Kurs zum Singam-Nebel begeben. Und da so etwas wie Normalbetrieb eingekehrt war, sah es Randy als seine Aufgabe an, etwas Ungewöhnliches zu tun. Und dies bestand eben heute daraus, rückwärts durch die Gänge zu joggen. So konnte man manche Dinge besser sehen. Oder besser anders sehen. Also bewegte sich Randy mit bemerkenswerter Geschwindigkeit rückwärts durch die Gänge, was um diese Zeit niemandem so recht auffiel.
Die Ruhe, welche ihn umgab, half Marlowe beim Denken. Er dachte über sich nach, die Dinge die er erlebt hatte und was noch alles passieren könnte. Eventuell würde er eine wunderschöne Frau finden und extrem reich werden. Was wollte man mehr?
Gerade war Randy dabei, sich auszumalen, wie wohl das Leben als reicher Witwer wäre, als ein langgezogener Schrei ihn aus seinen Gedanken Riss. Aus einem Quartier am oberen Ende kam eine Gestalt gerannt. Sie stieß in vollem Lauf an die gegenüberliegende Korridorwand, fiel zu Boden und blieb zuckend, sich krümmend und vor Schmerzen schreiend, am Boden liegen. Marlowe eilte zu der Person, die er als 2nd Lt. Melvis, eine Mitarbeiterin aus der Astrometrie erkannte.
Me: Hilfe, ich verbrenne, oh bitte lösch doch jemand diese Flammen.
Marlowe sah absolut nichts. Weder Flammen, noch irgendeine andere Verletzung waren an Melvis zu erkennen. Nur dass sie jetzt begann, scheinbar in Panik, den Ärmel ihres Schlafanzuges abzureißen und dann wild um sich zu schlagen.
Me: Weg, geht weg, nein, nein,
Dann gab Melvis nur noch ein Gurgeln von sich.
Marlows Hand schlug so fest auf den Wandkommunikator, dass das gesamte Panel in die Wand gedrückt wurde.
Ma: Marlowe an med. Bereitschaft. Medizinischer Notfall auf Deck 2, Korridor 12/13. Akute Lebensgefahr.
Melvis rollte sich jetzt von einer Seite des Korridors zur anderen, sprang auf, ging 2 Meter und brach dann zusammen. Ihr langgezogenes Stöhnen wurde erst durch das erlösende Zischen eines Hyposprays beendet, welches Melvis vom herbeigeeilten Notfall-Mediziner verabreicht wurde.
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Ortswechsel: USS Picard / Medizinisches Labor
1 Stunde später
Vandenbergs Blick sprach Bände. Das was hier vorging schmeckte ihm, als Wissenschaftler alter Schule, überhaupt nicht.
Va: Und es gibt keinerlei Hinweise auf Brandverletzungen?
Nalae schüttelte den Kopf.
Na: Nichts. Keinerlei herkömmlichen Hinweise, noch nicht einmal auf geringe Strahlungsverletzungen. Jedoch weist Lt. Melvis als psychischen Merkmale schwerst Brandverletzter auf. Ich habe sie jetzt in ein künstliches Koma versetzt.
Va: Sie sagten keine herkömmlichen Hinweise?
Nalae grinste böse.
Na: Nun, ich habe alles Mögliche überprüft. Vor lauter Verzweiflung sogar im Subraum-Bereich einen Scan durchgeführt. Und siehe da, ich bin fündig geworden. Schauen Sie hier:
Ein Holobild klappte sich auf und zeigte eine Darstellung von Lt. Melvis. Eine rötliche Wolke war um Lt. Melvis zu erkennen. Doch direkt über ihrem Kopf war eine zuckende, violette Linie zu erkennen, welche wie ein Keil in die rötliche Wolke eindrang. Weiße Blitze zuckten an den Berührungspunkten zwischen der Wolke und der Linie.
Na: Ich bitte die dramatische Darstellung zu entschuldigen. Aber ich musste mit der Empfindlichkeit der Sensoren schon auf das Maximum gehen, um überhaupt etwas feststellen zu können. Wie Sie sicher wissen, erzeugen alle Lebewesen, wenn sie mit Subraumfeldern in Berührung kommen, eine Art Schatten oder schwaches Eco im Subraum. Daher die rötliche Wolke. Diese zuckende, violette Linie jedoch, wird vom Computer als Störfeld angezeigt. Ursache und Energieform völlig unbekannt. Aber es interagiert mit dem Subraumschatten von Lt. Melvis und erzeugt seinerseits eine Art Subraumstörung, wie ich sie bei einem Lebewesen noch nie gesehen habe. Aber das könnte die Ursache für Lt. Melvis Zustand sein.
Va: Mhmm, so wie der Computer die Werte angibt, stammt die Störung selbst aber nicht aus dem Subraum.
Na: Das denke ich auch nicht. Ich nehme mir jetzt noch einmal die Ergebnisse der Untersuchung von Mr. Tr´Kovath vor.
Va: Halten Sie mich auf dem Laufenden.
Nalae nickte nur.
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Ortswechsel: USS Picard, Sicherheitsbüro
Mort Caldred schien die Situation in gewissem Sinne erheiternd zu finden. Vandenberg begann, die Sache allmählich als lästig zu empfinden. Es gab bisher nichts Greifbares, nur jede Menge neuer Rätsel. Und der Brief, welcher in Doktor D´Varos Quartier aufgetaucht war, machte die Sache auch nicht einfacher.
MC: Doktor D´Varos Untersuchung des Briefes dauert noch an, jedoch hat Sie mir erste Ergebnisse übermittelt. Demnach wurde das Papier eindeutig repliziert. Jedoch nicht mittels molekularer Auflösung, wie es bei einem Replikator üblich ist, sondern auf subatomarer Basis, ähnlich wie beim Transporter. Ich habe die Transporterlogs überprüft. Der letzte Transport, welcher durchgeführt wurde, war jener vom Planeten weg. Und außer mir und Ihnen kommt niemand an die Logs heran.
Va: Ein Scherz eines Crewmitgliedes scheidet also aus.
MC: Definitiv. Im Übrigen entspricht die Handschrift auf dem Brief keiner der in den Datenbanken hinterlegten Handschriften der Crewmitglieder. Doktor D´Varo untersucht den Brief jedoch weiter.
Va: Mhm…das Ganze kann nun nicht mehr als natürliches Phänomen angesehen werden. Dazu sind die Vorgänge zu selektiv. Haben die Quatiersdurchsuchungen etwas ergeben?
MC: Nicht viel: Keinerlei Zusammenhänge bis auf einen Umstand. Crewman Zeman, Lt. Melvis und Doktor D´Varo hatten unmittelbar vor dem jeweiligen Vorfall etwas repliziert.
Va: Subraumfelder.
MC: Korrekt Sir.
Va: Nun gut. Mr. Caldred, veranlassen Sie eine Ebene 3 Untersuchung aller Replkations- und Transportersysteme. Die Technik soll alle Systeme untersuchen und anschließend deaktivieren. Versorgung nur noch aus den Notvorräten.Warp-Antrieb und Computerkern mehrfach abschirmen.
MC: Jawohl Sir. Da ist noch etwas, Sir.
Va: Ja?
MC: Als wir das erste Mal auf die Ashan trafen, sagte man uns, man habe uns zunächst für Dhallharan gehalten.
Va: Korrekt.
MC: Und die Ashan selbst haben uns ja geradezu aufgefordert, den Singam-Nebel zu untersuchen.
Va: Was Captain Sokar als freundliche Geste aufgefasst hatte. Weiter!
MC: Nun, unter all den Daten für Captain Sokars Besuch, welche uns von den Ashan übergeben wurden, fand sich auch ein Text, welcher wohl eher nicht für uns gedacht war. Nach etlichen Anläufen konnten wir ihn übersetzen.
Va: Und?
MC: Er lautet: Die Dhallaran werden enden im Singam-Nebel. Sie nehmen mit unser Leid.
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| Jan Assmann:"Das kulturelle Gedächtnis" - und die Föderation und die Romulaner |
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Geschrieben von: Sareth - Jan-Thu-2019, 03:11 PM - Forum: *** Buch- und Netztips ***
- Keine Antworten
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Ich lese gerade das Buch "Das kulturelle Gedächtnis" des Ägyptologen und Kulturwissenschaftlers Jan Assmann. Obwohl es schon sehr anspruchsvoll ist und man lieber nur wenige Seiten hintereinander liest, um alles einsickern zu lassen und darüber zu meditieren, möchte ich es doch empfehlen. Es handelt von den Grundlagen der menschlichen Kultur, von Riten, Geschichten, Texten und unter welchen Bedingungen warum sie zu den Grundsteinen unserer Kultur wurden und wie es überhaupt funktioniert, dass ein Text zur verbindlichen Norm für alles Handeln wird. Dabei geht es zwar Schwerpunktmäßig um die antiken Kulturen und das Alte Israel, als Grundlage unserer westlichen Welt, aber es werden auch ständig Vergleiche gezogen, z.b. zu den "Reliquien von Mao" in China.
Heute morgen - und deshalb poste ich das HIER im Star Trek - RPG - war ich bei dem Kapitel angelangt, das sich mit Kanonbildung und dessen kulturüberformender oder kultursprengender Relevanz befasst. So gibt es Kulturen, in denen eine Ideologie/Religion das ganze Leben eines Staates und seiner Bewohner in allen Bereichen bestimmt (oder es zumindest versucht), so zB. im Mittelalter die Kirche und in jüngerer Zeit die stalinistisch-sozialistischen Parteien. Und es gibt Kulturen, in denen das fehlt, wo jeder Bereich seine eigenen Kanones und Regeln aufstellt und alle nebeneinander existieren nach dem Motto "jeder Bereich sucht sich seine eigenen verbindlichen Wahrheiten/Richtschnuren".
Da dachte ich, das spiegelt die Unterschiede "Romulanisches Reich" und "Föderation" eigentlich sehr gut wider. Auf Grund dessen, was in Star Trek Filmen und Serien gezeigt wurde und in einigen Büchern weiterentwickelt wurde, würde ich das Romulanische Reich als ein Herrschaftsgebilde mit solch einer prägenden Leitkultur/Ideologie einstufen, die Föderation als das Gegenteil. Wenn ich das so weiterverfolge in Gedanken (und zum Teil haben wir Elemente davon ja sowieso schon geschrieben), lassen sich ein paar charakteristische Punkte festhalten, wo sich beide unterscheiden - und das sollte auch in den Logs zum Ausdruck kommen, dass es wirklich unterschiedliche Spezies mit unterschiedlichen Kulturen/Ansichten usw. sind.
Bei den Romulanern würden wir also finden: - eine Art Staatskult um den Prätor wie früher um Stalin oder jetzt in China - nichts Religiöses wie im Alten Rom, obwohl es sicher Opfer zum Wohle des Prätors gibt.... aber so ein säkularer Kult mit riesen Postern etc.
- romulanische Leitkultur, d. h. vorrangie Vermittlung von deren Werten und deren Geschichtsauffassung in Schule und Medien
- Tradition spielt große Rolle
- Unterordnung von Forschung und Wissenschaft und sozialem Leben unter die Staats- bzw. Volks-Idee vorrangig vor individueller Selbstverwirklichung
- andererseits: Sorge des Staates für seine Bewohner, keine freie Marktwirtschaft (eher so wie in China heute)
- überall Uniformen: Schuluniform, Beamten- und Personaluniformen... überhaupt nicht so viel Modevielfalt, da es ja keine Firmen gibt, die unbedingt mit Modetrends ihren Umsatz steigern müssen

- andere Völker können die gleichen Rechte wie die Romulaner erhalten, müssen sich aber kulturell unterordnen
- Monumentale Bauten
In der Föderation würden wir im wesentlichen das finden, was heute in den westlichen Ländern ist, außer den Entgleisungen mit Hunger und wirtschaftlicher Ausbeutung, weil das ja laut "Roddenberry-Kanon" von der Menschheit überwunden wurde. Gibt es noch Geld? In unserem RPG ja. In ST-First Contact laut Picard nicht mehr, da scheint so eine richtige echte kommunistische Gesellschaft zu herrschen, wo die Leute arbeiten, um sich selbst zu verbessern und der Gemeinschaft zu dienen. Bei DS 9 wird aber Geld bzw. Geldähnliche Systeme auch für die Föderation erwähnt...
Also...- Pluralismus: eine riesige Vielzahl an Kulturen, Subkulturen und Lebenseinstellungen, geeint von den Grundprinzipien / dem Grundgesetz der Föderation als kleinstem gemeinsamen Nenner
- Individualismus
- Staatsapparat, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung (zumindest theoretisch) getrennt
- Traditionen eher folkloristisch, nicht mehr als zentrale Leitkultur, spielen "offziell" keine Rolle mehr
- eher schlichte, funktionale Bauten, mit speziellen Merkmalen je nach Architekt / Kultur
(So, und damit hab ich jetzt meine Mittagspause verdödelt...
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| Dämonen Log 15 - Nalae |
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Geschrieben von: Nalae D'Varo - Jan-Tue-2019, 11:52 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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Nalae blickte auf den Zugangsschacht und entnahm ihrer Tasche eine starke Lampe. Damit leuchtete sie auf die Unterkante der Wartungsöffnung. Feine Kratzer waren zu sehen.
Na: Sehen Sie das?
Vandenberg blickte skeptisch auf die Kratzer.
Va: Allerdings.
Na: Krallen!
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Nalae scannte die seltsamen Spuren.
„Ich bekomme keine außergewöhnlichen Werte. Was auch nicht Wunder nimmt, denn schiffsweite Scans haben schließlich in den letzten 48 Stunden keine fremden Lebensformen angezeigt.
Es ist mit Sicherheit kein Löwe oder anderes Ungetüm auf der Picard unterwegs“, behauptete sie felsenfest.
„Nun, dann sollte es kein Problem sein, sich diesen Zugangsschacht aus der Nähe anzusehen“, erwiderte Vandenberg.
Nalae warf einen Blick in die scheinbar alles verschluckende Schwärze, der sie sich gegenüber fand.
„Naja...also...“
„Ich werde den Schacht untersuchen“, deklarierte Mort.
„Als Sicherheitsoffizier ist dies meine Aufgabe; Sie werden anderenorts benötigt, sollte es zu ungeahnten Vorfällen kommen.“
„Sie werden aber auch noch benötigt!“, warf Nalae ein.
„Ich werde schon nicht von einem Schacht abgeschlachtet“, erwiderte Mort und schob seinen schweren Reptiloidenkörper durch die Öffnung, ausgerüstet mit einem Phaser, einem Tricorder und einer Taschenlampe.
„Und?“ Nalae steckte vorsichtig den Kopf in die Öffnung.
„Ich bin erst seit dreißig Sekunden hier drin, bis jetzt nichts!“, hallte Morts Stimme ihnen aus dem Dunkel entgegen.
Morts Untersuchung blieb jedoch ohne weitere Ergebnisse.
Keine Kratzer, keine seltsamen Laute, keine Haare oder anderen Funde wurden getätigt.
„Ich sage doch, dass hier nichts ist“, meinte Nalae achselzuckend.
„Das hier ist jedenfalls nicht „nichts““, erwiderte Mort und deutete auf die Kratzer.
„Ich werde dafür sorgen, dass die Crewmitglieder sich zur Sicherheit mit Phasern ausstatten und zu der gesamten Crew zu erhöhter Vorsicht raten. Sämtliche noch so marginalen, ungewöhnlich erscheinenden Vorkomnisse müssen gemeldet werden.“
Später am Abend.
Nalae betrat ihr Quartier und warf ihr Uniformoberteil, wie immer nach getaner Arbeit, schwungvoll auf die Couch, wo es zu einer Anzahl anderer Kleidungsstücke gesellte.
Wundervoll, endlich etwas wohlverdiente Ruhe.
Nur ich, mein Buch und eine Badewanne mit diesem neuen Badeschaum namens „Einhorn-Exkremente“.
Nalae tippte ein paarmal auf dem Eingabefeld ihrer Badewanne herum und alsbald füllte sich das Becken mit rosa-blau glitzerndem Wasser.
Alsbald entspannte sie sich in dem nur dünn beleuchteten Raum mit der terranischen Novelle, die Howy ihr empfohlen hatte, im warmen Bad – als sie plötzlich nach einigen Minuten bemerkte, dass dunkelgrüne Schwaden aus dem Wasser hinaufstiegen.
„Das...das ist...ahh!“
Nalae stand auf und betrachtete das gruselige Schauspiel.
„Ich blute nicht!“, stellte sie fest, nachdem sie an sich heruntergesehen hatte.
Und dennoch sah diese Substanz Rhianha-Blut täuschend ähnlich.
„Ein schlechter Scherz!“, sagte sie sich selbst als sie beobachtete, wie sich das Grün langsam aber sicher zurückzog und das Wasser wieder in kitschigen Pastelltönen schimmerte.
Ein technischer Defekt am Ehesten – nur zu schade, dass der Mann Nachtschicht hat!
Mir egal, davon lasse ich mir meinen Abend nicht vermiesen. Wo war ich stehengeblieben...?
Die Minuten verstrichen und Nalae konnte nicht umhin, doch ab und an einen Blick an ihrem Buch vorbei zu werfen, doch nichts geschah.
Es sollte mehr brauchen um mich aus der Ruhe zu bringen, dachte sich Nalae und blätterte eine Seite weiter.
Seltsame schwarze Schwaden waren es, die ihre Aufmerksamkeit diesmal auf sich zogen. Inmitten des kleinen Badezimmers schien sich etwas zu formieren, dessen Gestalt Nalae gänzlich unbekannt erschien.
Es war zumindest kein Wesen, welches ihr in dieser Erscheinung jemals begegnet war.
Es war volatil, nicht materiell und doch erschien es ihr, als würde ihr eine widerwärtige Fratze aus dem schwarzen Nebel entgegengrinsen.
Nalae schoss aus der Badewanne und schlüpfte in Windeseile in ihren Bademantel.
Eine Stimme unbeschreiblicher Natur drang in ihren Kopf, die eindringlich und spöttisch einen romulanischen Vers aufsagte.
In der zweiten und vierten Stunde der Nacht
Der Name des Nächsten sei Euch dargebracht.
Nalae blickte sich hastig um – ihr Kommunikator! Natürlich. Natürlich heftete er noch an ihrer Uniform, die auf der Couch vor sich hinvegetierte. Und der Phaser? Sie konnte sich nicht einmal leise daran erinnern, wo sie den Phaser hingelegt hatte.
Die Ärztinwar zum erstenmal seit langer Zeit sprachlos.
Das Wesen löste sich in Luft auf, ebenso schnell wie es erschienen war, doch es hinterließ einen seltsamen schwarzen Umschlag mit einem wächsernen Siegel auf dem Boden.
Ohne nachzudenken hastete die Rihanha in den Wohnraum und griff nach ihrem Kommunikator.
Wenige Minuten später.
„Ich habe den Umschlag nicht angefasst und das ist mit Sicherheit kein schlechter Scherz von mir!“, erklärte sie Mort und Vandenberg auf dem Weg zum Ort des Geschehens.
„Es ist ein papierner Umschlag mit einem Siegel darauf“, erkärte Mort nach einem Scan.
„Was denn sonst“, erwiderte Nalae, kaum mehr in der Lage, ihre Nervosität zu verbergen.
„Es sieht jedenfalls nicht aus wie ein Brathähnchen.“
„Ich werde den Umschlag nun öffnen“, kündigte Mort an und machte sich ans Werk.
Es befand sich darin ein stark angeschmirgeltes Papier mit verkohlten Kanten.
Ein einziger Name stand darauf, in Tinte geschrieben.
Mahan Tr'Kovath
„Ach! Das ist doch – das ist doch unglaublich!“, zeterte Nalae.
„Mobbing ist das, nichts anderes! Ich schwöre, wer das-“
„Dr. D'Varo“, griff Vandenberg ein und hielt Nalae am Arm fest, „nun beruhigen Sie sich zunächst einmal. Haben Sie vielleicht irgendeine Idee-“
„Idee! Nein! Das ist doch affig“, antwortete sie.
„Auf Ch'Rihan gibt es einen Mythos. Eine Geschichte, die gemeine Leute ihren Kindern erzählen wenn sie nicht aufessen wollen oder so.
Ein dämonisches Wesen, genannt der Bettatan'ru, der nicht in irdischen Sphären sondern anderen Dimensionen weilt und des Nachts zwischen zwei und vier Uhr befähigt ist, in unserer Welt Gestalt anzunehmen.
Er erscheint, so sagt man, um den baldigen Tod einer geliebten Person zu prophezeihen.
Aber nicht“- sie riss Mort den Zettel aus der Hand -“mit einem Briefumschlag! Und außerdem GIBT es den Bettatan'ru nicht, das ist ein Märchen! Irgendein Gesichtsarschloch hat-“
„Dr. D'Varo!!“
Vandenberg entnahm der aufgebrachten Ärztin den Zettel.
„Mäßigen Sie ihr Temperament! Sie hätten sich gleich nach dem Vorfall mit der grünen Substanz bei Mr. Caldred melden sollen. Und nun wird es Zeit für ein paar regulierende Maßnahmen. Irgendetwas treibt seinen Schabernack mit uns auf der Picard. Mort, schicken Sie Sicherheitsverstärkung in den Maschinenraum. Immerhin steht der Name eines Crewmitgliedes auf diesem Papier, das Sie, Dr. D'Varo, noch einmal genauer in Ihrem Labor untersuchen werden.“
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