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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 04:10 PM
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BdZ Log 19 - Sareth / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Oct-Fri-2026, 11:58 AM
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INN News - Eilmeldung
Forum: *** INN - Independent News Network ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Thu-2026, 09:25 PM
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BdZ Log 18 Varok / NPC's
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 07:50 PM
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BdZ Log 17 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 11:13 AM
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BdZ Log 16 Varok / LaSall...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 02:08 AM
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BdZ Log 15 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Thu-2026, 05:45 PM
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BdZ Log 14 Mort Caldred
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Wed-2026, 11:18 PM
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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 06:44 PM
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BdZ Log 13 / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 12:59 PM
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| Gibt es WARP-Antrieb? |
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Geschrieben von: Sareth - Mar-Sun-2019, 06:49 PM - Forum: *** Science News ***
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Diese Serie von Erklärungen spannender astronomischer Themen, sind einfach umwerfend gut.
Ohne viel Tricktechnik, sondern schlicht nur erklärt, aber unterhaltsam, humorvoll und wissenschaftlich korrekt.
Beide Vortragenden sind selber Astronomen!
Unbedingt den Kanal abbonnieren!
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| Dämonen Log 27 - Mort Caldred + NPCs |
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Geschrieben von: Sareth - Mar-Sat-2019, 08:31 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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*** USS Picard / Shuttlehangar ***
Der Spalt zwischen den Hangartoren wurde schmaler und schloss sich schließlich ganz. Im Kontrollraum wechselten die Anzeigen und signalisierten die Wiederherstellung der atmosphärischen Verhaltnisse jenseits des Schotts. In einigen Minuten würde das Shuttle mit der Delegation der Ashani die Atmosphäre und wenig später die Oberfläche des Planeten erreichen.
"Ich wäre ja gern noch mal mitgeflogen," sagte ein junger Techniker namens Ceeb von Bolarus. "Mit eigenen Augen sehen, dass wir damals tatsächliche einer Täuschung aufgesessen waren."
"Ergibt sich vielleicht noch." Die Terranerin an den Hangarkontrollen wandte sich ihm zu. "Jetzt sollen sich erst mal die Ashani mit ihrer vergessenen oder verdrängten Verwandtschaft herum plagen." Sie grinste. "Kann mir vorstellen, dass es hoch hergehen wird!"
"Ich frage mich, wie es wäre, wenn wir... unsere Nachfahren meine ich... nach vierhundert Jahren zurück kämen in die Heimat," sagte die bajoranische Technikerin im Hintergrund, die mit der Überprüfung der Flugparameter des Shuttles beschäftigt war, nachdenklich.
"So lang wird es nicht dauern," erklärte Mort Caldred in einem Tonfall, der keinen Widerspruch duldete. Als Sicherheitschef hatte er auch ein Auge darauf zu haben, dass die schiffsweite Moral nicht ins Bröckeln kam - zumindest was das Vertrauen in die Führung und die Dienstbereitschaft anging. Denn eine zweifelnde, demoralisierte Crew machte Fehler, neigte zu Meuterei und Meuterei zu Chaos. "Wir haben schon Dreiviertel des Weges zurück gelegt. Wir sind schon wieder in den Ausläufern unserer Galaxie. Und Captain Sokar hat einen Vertrag mit den Ashani ausgehandelt, der uns durch ihr Territorium fliegen lässt."
"Ja, und vielleicht können wir auch irgendwas aus diesem romulanischen Schiffchen herausholen," meinte Ceeb. "Eine verschachtelte Singularität, meine Güte, dass war so ein Gedankenexperiment an der Akademie, eine mathematische Spielerei, aber wir waren weit entfernt, da irgendwelche Testreihen zu beginnen."
"Ha! Rewdak tr'Kovath lässt niemanden an sein Gefährt!" lachte die Terranerin. "Ich hab' gehört, der glaubt, es ist die Schuld der Sternenflotte, dass er hier gelandet ist."
"Ja, scheint noch ein Rommie zu sein, wie sie ihn früher immer in der Propaganda vorgestellt haben. Ein Glück, dass sein Bruder nicht so einer ist. Wenn ich bedenke, dass ich jede dritte Schicht mit ihm zusammen arbeiten muss - ja, wirklich ein Glück."
"So, Shuttle hat die unteren Atmosphärenschichten erreicht und bereitet sich auf die Landung vor," meldete die Bajoranerin. "Schade, dass wir jetzt nicht erfahren, wie es weiter geht, sondern auf das nächste schiffsweite Briefing warten müssen."
"Ich bin vor allem gespannt, was mit dem jungen Burschen geschieht, der den Notruf abgesetzt hat, um uns her zu bringen!" Ceeb, der bald Schichtende hatte, begann seine Prüfwerkzeuge in den vorgesehenen Koffer zu räumen. "Ganz schön mutig, entgegen der Doktrin seiner Regierung und dem Glauben seines Volkes zu handeln, um Kontakt mit der alten Heimat aufzunehmen."
"Soweit ich gehört habe, sitzt er jetzt im Gefängnis, aber ich schätze, dass sie ihn gehen lassen werden, denn alles andere würde bei der Ashanidelegation nicht so guten Eindruck machen. Schließlich wollen sie wohl nicht gerade die Vorurteile der Ashani über Gewaltbereitschaft und so weiter bestärken." Die Bajoranerin, die ebenfalls Schichtende hatte, loggte sich aus ihrer Konsole aus. "So, Feierabend für heute. Bis morgen allerseits!"
Sie folgte Ceeb aus dem Kontrollraum und nach nebenan, wo er seinen Werkzeugkoffer im Spind unterbrachte. Beide waren seit einigen Monaten befreundet und verbrachten ab und an auch die dienstfreie Zeit miteinander, wenn DCEO Marlowe sie günstig eingeteilt hatte.
Mort ging in einigem Abstand hinter ihnen her. Er wollte kein unfreiwilliger Zeuge ihrer privaten Unterhaltung werden, doch hatte er noch etwas in der Sicherheitszentrale zu erledigen und brauchte den Turbolift. Ceeb hielt ihm die Tür offen und so fand er sich schließlich doch mit dem 'angehenden Pärchen' zusammen, das gerade wieder darüber nachsann, wie es wohl wäre, wenn die 'Picard' zu einem Generationenschiff würde und ihre Urenkel die Nachkommen der Familie zuhause auf Bolarus und Bajor kennenlernen würden.
"... He, Mort, schauen Sie nicht so grimmig!"
"Sie planen, eine Familie zu gründen?"
Ob der abrupten Frage überrascht stotterte Ceeb etwas, während die Bajoranerin rot anlief. "Ähem, nun ja, das müssen wir... naja....mal..."
"Besprechen," half Ceeb aus und suchte sich mit einem Gegenangriff zu retten: "Und was ist mit Ihnen, Mort?"
In diesem Moment hielt der Lift. "Für mich gibt es hier keinen kompatiblen Partner," knurrte der Sicherheitschef und war aus der Tür. Er bemerkte erleichtert, dass Ceeb und seine Freundin anderes zu tun hatten, als sich mit ihm zu beschäftigen und auf die Cafeteria zusteuerten
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| Dämonen Log 26 Sokar / Mort |
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Geschrieben von: Sokar - Mar-Sun-2019, 07:54 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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*** USS Picard / Astrometrisches Labor ***
Das Team unter Mahan tr'Kovath, bestehend aus Exotechnikern und Wissenschaftlern, erwartete ungeduldig die Daten der Sonden, die vor fünf Stunden gestartet worden waren und nun Nachrichten von der Oberfläche des Planeten Nibonez liefern sollten, ohne dass sie dabei entdeckt wurden.
"Tarnfeld hin oder her - ich bin mir nicht sicher, ob die Leute da unten nicht doch was merken," murmelte die bajoranische Wissenschaftlerin soeben, während sie die Telemetrie der Sonden überwachte.
"Nun, der Tal Shiar hat Erfahrung mit dieser Technik und bisher ist es damit zu keinen Zwischenfällen gekommen," entgegnete Tr'Kovath von seiner Station aus.
"Warum beruhigt mich das nicht...?" brummte der junge Mensch von der anderen Seite des Raumes. Er stammte von einer Kolonie in den Grenzregionen, die ihre unrühmliche Geschichte mit Überwachungsmechanismen hatte und fand das alles andere als behaglich.
"Ich kann Ihnen versichern, dass der Tal Shiar an IHNEN sicher nicht interessiert ist," gab Tr'Kovath entsprechend eisig zurück.
Bevor die Situation aber in Streit eskalieren konnte, öffneten sich die Türen des Labors und Mort Caldred trat ein. Gizmo saß wie ein mittelalterlicher Wasserspeier auf seiner Schulter, was seinem ohnehin nicht gerade unauffälligem Erscheinungsbild die bedrohliche Note einer Gothic Novel des späten 20. Jahrhunderts verlieh - ein Genre, das Dr. D'Varo gerade liebgewonnen hatte und mit dem daher auch Mahan tr'Kovath sich gewissermaßen hatte 'anfreunden' müssen.
Der Sicherheitschef verhielt sich, als sei sein Begleiter das Natürlichste der Welt in einem Föderationsraumschiff und blieb mit verschränkten Armen stehen. "Wie ist der Status? Irgendwelche als feindselig zu interpretierenden Aktivitäten?"
"Bisher nichts," antwortete die Bajoranerin. "Unsere Sonden sind an den festgesetzten Punkten in der südlichen, nördlichen, westlichen und östlichen Hemisphäre in Parkposition gegangen wie geplant, auf einer Höhe von 100 bis 1000 Metern. Alle Instrumente signalisieren Bereitschaft. Wir sollten jeden Moment die ersten Bilder empfangen."
Mort fixierte den noch leeren Bildschirm. Für ihn stellte dieser telepathische Übergriff einen absolut feigen Angriff aus dem Hinterhalt dar. Von einem Gegner, der sich nicht zeigte, der keine konventionellen Waffen benutzte. Der Gipfel der Ehrlosigkeit. Wenn diese Dalharran nicht wollten, dass man ihnen einen Besuch abstattete – bitte sehr, eine höfliche Aufforderung hätte genügt! Stattdessen quälten sie sie mit brachialen Visionen und brachten Leben und das Schiff in Gefahr...
"Da kommt der erste Datafeed..." Mahan tr'Kovath klopfte auf seinen Kommunikator, um Sokar zu informieren.
*** Später ***
"Faszinierend," kommentierte Sokar, nachdem Tr'Kovath die Wiedergabe der zweiten Sonde gestoppt hatte. Auf dem Bildschirm war ein blühendes städtisches Leben zu erkennen, mit Luft- und Bodenverkehr, grünen Bäumen und Lebewesen in humanoider Form, die ihrem täglichen Treiben nachgingen.
"Wahnsinn!" flüsterte Dr. D'Varo. "Das ist die Gegend, wo unser Außenteam war und wir diese absolute Zerstörung und die Unmengen Toten gesehen haben!"
"Ihre psionischen Kräfte müssen unglaublich sein," merkte Vandenberg unbehaglich an.
"Nicht ganz so hoch, wie es jetzt scheint, Sir," fuhr Tr'Kovath fort. "Wir haben mehrere antennenartige Strukturen entdeckt, die wohl der Verstärkung dienen." Er startete die Aufzeichnung erneut und zoomte in einige Gebiete, die die betreffenden Einrichtungen zeigten. "Das ist eine ausgeklügelte Verteidigungsanlage."
"Ich bin gespannt, was unsere Ashani-Gäste dazu sagen werden. - Aber das erklärt noch nicht, warum sie uns mit einem falschen Notruf hier her gelockt haben und dann unbedingt wollten, dass wir sie für ausgerottet halten." D'Varo schüttelte den Kopf. "Ich bin keine Logikfanatikerin, aber..."
"Möglicherweise gibt die Aufzeichnung der vierten Sonde einen Hinweis." Tr'Kovath steuerte die entsprechende Datei an. "Das ist der Bereich, den wir als Ursprung der Transmission des Notrufs identifiziert haben...." Auf dem Schirm war etwas zu sehen, das wohl ein militärischer oder polizeilicher Einsatz war. Jedenfalls lief eine größere Menge Bewaffneter durch die Straßen eines kleinen Ortes; einige andere hatten ein Gebäude umzingelt, in dessen Nähe sich einige Parabolantennen befanden.
"Ah, da scheint irgendwer die allgemeine Harmonie gestört zu haben." Vandenberg lehnte sich zurück. "Offenbar Leute, die wollten, dass wir mit unserem Problem zurück nach Ashanita fliegen... vielleicht, um Rache zu nehmen für die Vertreibung?"
"Oder Kontakt mit ihren lang vermissten Verwandten aufzunehmen, die sich ja partout nicht mehr in den Singham-Nebel wagen wollten."
"Ich denke, wir sollten uns der Spekulationen enthalten und zunächst die Ashani informieren," sagte Sokar. Dann kontaktierte er Howy, den er sozusagen als 'Verbindungsmann' zu der Ashanidelegation eingesetzt hatte und der derzeit auf dem Schiff ihrer Gastgeber weilte.
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| Kontrapunkt – das neue Literaturmagazin auf INN |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Mar-Sat-2019, 02:23 PM - Forum: *** INN - Independent News Network ***
- Antworten (1)
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Ausgabe 3
Unsere heutigen Themen:
Vom Himmel hoch- ein Science Fiction Roman eines Mannes der Kirche?
McBeth und was noch?- Shakespeare auf Quonos
A+P=P+A - Arroganz und Paranoia- Rassedünkel im Vergleich
mit Arhul Hexthropon
Guten Abend. Die heutige Ausgabe unseres Magazins behandelt lediglich 3 Themen. Das Spektrum reicht von einer Zeitreise, über eine hochwissenschaftliche Abhandlung, bis zu einer gnadenlosen Abrechnung.
Beginnen wir gleich mit einem etwas ungewöhnlichen Titel. Der Alvin-Verlag veröffentlichte diese Woche das neue Werk unseres Lieblings-Literaturmönchs: Anselmus:
Vom Himmel hoch-eine Reise durch den Vorhang der Zeit
Dieses Werk ist sein erster Roman. Und dazu noch eine Art Science-Fiction Roman.
In diesem Werk verschlägt es den Sternenflottenoffizier und Schiffsgeistlichen Charles Raffill , infolge einer temporalen Anomalie, immer wieder in andere Zeiten. Neben Mittelalter und Barock, landet er auch im mittleren zwanzigsten Jahrhundert und in der Zeit der Gründung der Föderation. Und immer wieder muss er seine Position zur Religion und zu Gott verändern.
Der Roman ist in des Autors typischer Schreibweise gehalten: Direkt, sehr genau beschreibend und in der Sprache bisweilen etwas grob. Anselmus verzichtet nicht auf bisweilen derbe Darstellungen und Sprache. Das Werk ist zwar keine literarische Perle, aber sehr kurzweilig und für all jene etwas, die es eher deftig mögen.
Titel: Vom Himmel hoch- eine Reise durch den Vorhang der Zeit
Autor: Anselmus of Kent
Typ: Roman
Größe: 244 Seiten
Ausgabe : Nur Druckausgabe
Sprachen: Standard, Romulanisch, Latein
Verlag: Anvil of Stars, Vacan City, Alpha 1
Vor Jahrzehnten sagte einmal ein klingonischer General namens Chang zu einem bis heute bekannten Sternenflottencaptain: „Sie müssten einmal Shakespeare im klingonischen Original lesen.“Und genau darum geht es im zweiten Titel, welchen wir heute besprechen:
McBeth und was noch?- Shakespeare auf Quonos.
Dieses Werk des bajoranischen Literaturwissenschaftlers und Ethnologen Valkris Tara ist eher eine gewichtige, wissenschaftliche Abhandlung, denn ein populärwissenschaftliches Werk. Es beleuchtet die besondere Beziehung zwischen Shakespeares Werken und den Klingonen. Shakespeare erfreut sich so großer Beliebtheit auf Quonos, dass einige Klingonen ihn fast als einheimischen Künstler ansehen. Woran dies liegt und welche Änlichkeiten zwischen Shakepeares werken und der klingonischen Geschichte bestehen, beleuchtet dieses Buch vortrefflich. Der Autor bedient sich dabei sowohl der allgemeinen Informationslage, als auch der Aussagen von „Klingonenkennern“ wie z.Bsp Rollo Vega. Nicht immer einfach zu lesen, aber durchaus seine 700 Seiten wert ist dieses Werk für all jene enpfehlenswert, welche tiefer in die klingonische Seele eintauchen wollen, als es sonst möglich wäre.
Titel: McBeth und was noch?- Shakespeare auf Quonos.
Autor: Valkris Tara
Typ: Sachbuch
Größe:700 Seiten
Ausgabe : Druckausgabe, Holobook
Sprachen: Standard, Bajoranisch, Klingonisch, Romulanisch
Edition: Write only memory Edition
Verlag: Dervent Publishing house, New York, Erde
Unser letzte Werk sorgt schon mit seinem Titel für einen Skandal. Doch dies ist man ja von Werken Richard von Rabensteins gewohnt. Und man ist auch gewohnt, dass sein Verleger, Lord Henderson, sich nicht um die Meinung des Mainstreams schert. Und dies gilt insbesondere für Richard von Rabensteins neustes Werk:
A+P=P+A-j´accuse! - Arroganz und Paranoia- Rassedünkel im Vergleich
Was sich vom Titel her wie ein Rechenexempel anhört, ist jedoch eine schonungslose Abrechnung mit den jeweiligen Vorurteilen und Rassedünkeln von Terranern, Romulanerm, Vulkaniern, Klingonen und vieler anderen Rassen und Zivilisationen in der Galaxis. Das Buch fragt nicht nur nach, ob Vulkanier wirklich logischer denken als Terraner, ob Romulaner wirklich arrogant sind , ob Phalan wirklich Tausende Tonnen von Katzenstreu jeden Tag importieren und ob Klingonen wirklich nicht kochen können. Nein, der Autor zerrt alle Vorurteile von Rassen und Zivilisationen übereinander ans Licht, hinterfragt sie und legt schonungslos den Finger in die Wunde. Doch der Text in diesem, in der edlen und exklusiven Lyell Edition erschienen, äußerst opulent ausgestatteten Werk, bietet keinen Ausweg, er will keine Lösung zeigen. Er bohrt in den Wunden und zeigt die Ursachen und Gefahren von Rassedünkeln auf. Er zeichnet ätzend und anklagend ein düsteres Bild des Zustandes der Galaxis und ihrer Zukunft. Er fragt nach den Schuldigen und zählt die Versäumnisse aller Zivilisationen minutiös auf. Dieses Werk will nicht schlichten, es will auf seinen 1200 Seiten anklagen. Und dies gelangt dem Autor, trotz der extrem komplexen Sprache und intensiver Nutzung diverser philosophischer Exkurse, hervorragend. Wer sich nach der Lektüre dieses Werkes nicht in Grund und Boden schämt, hat dieses Buch nicht richtig gelesen. Jeder Leser sollte sowohl dem Autor für seinen Mut dieses Werk zu schreiben, als auch dem Verleger für seine Weitsicht es heraus zu bringen, gratulieren und applaudieren.
Titel: A+P=P+A- j´accuse! - Arroganz und Paranoia- Rassedünkel im Vergleich
Autor: Richard von Rabenstein
Typ: Sachbuch
Größe:1200 Seiten
Ausgabe : Druckausgabe, Holobook
Sprachen: Standard, Vulkanisch, Klingonisch, Romulanisch, Phalan
Edition: Lyell Edition,
Verlag: Henderson publishing house, London. Erde
Damit ist unser kleiner Literaturexkurs für heute auch schon wieder beendet. Ich hoffe,wir haben bei Ihnen für etwas Kurzweil gesorgt. Bis zum nächsten Rauschen im literarischen Blätterwald verabschiedet sich Ihr
Arhul Hexthropon
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| Schmutzige Hände - Log 2 NPC/DuVal |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Mar-Sat-2019, 12:37 PM - Forum: *** UFP ***
- Keine Antworten
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Erde/Paris/Verteidigungsministerium der Föderation/Büro des Ministers
War das Gespräch zwischen Botschafterin T'Gamahal und Militärattaché Tr'Vorkath vom Romulanischen Imperium auf der einen Seite, sowie dem Präsidenten der Föderation auf der anderen Seite, noch einigermaßen diplomatisch abgelaufen, so entwickelte sich das Gespräch zwischen Tr´Vorkath und Verteidigungsminister DeRaaf allmählich zum Desaster. Militärattaché Tr'Vorkath kam gerade zum Zentrum seiner Aussage über den angestrebten Friedensvertrag mit den Klingonen.
TV: Nun, seine Exzellenz der Prätor geht davon aus, dass dies zu einer Erweiterung des außenpolitschen Spielraumes für das Empire führt. Es werden sich neue Perspektiven ergeben. Diese könnten durchaus neue Allianzen, aber auch Veränderungen für alte Allianzen bieten.
DeRaaf lächelte schwach.
DR: Soso. Veränderungen.
TV: Die Föderation hat der Tatsache ins Auge zu sehen, dass das Universum sich nicht um die Föderation dreht und sich gewisse Dinge eben verändern. Dazu gehören auch Allianzen.
DR: Eine interessante Aussage. Ich höre hier die Worte von Botschafterin T'Gamahal: Die Allianz mit der Föderation böte nicht nur Vorteile.
TV: Vom Standpunkt der Galae aus, ist die Allianz mit der Föderation nützlich, aber nicht das Maß aller Dinge. Eine Allianz kann auch einengen!
DR: Ist diese auch die Meinung seiner Exzellenz des Prätors?
TV: Wie ich schon sagte, es ist der Standpunkt der Galae.
DR: Diese Worte habe ich schon des Öfteren von gewissen Senatoren auf Ch´Rihan gehört. Und diese ist eben etwas beunruhigend.
TV: Die Föderation fürchtet Veränderungen!? Oder etwa die Stärke der Galae? Eventuell sollte die Galae in Zukunft die Richtung innerhalb der Allianz vorgeben.
DR: Diese Worte klingen eher danach, als ob Sie die Allianz lösen wollten. Eine Allianz, welche beiden Seiten nur Vorteile gebracht hat.
TV: Offen gesagt Herr Minister. Wenn wir die Allianz lösen wollten, würden wir das auch ohne Ihre Erlaubnis tun. Welche Vorteile hat uns diese Alllianz denn gebracht, wenn ich fragen darf?
DR: Die Unterstützung bei 2 Kriegen. Eine Unterstützung ohne die das Empire heute wahrscheinlich doch sehr eingeschränkt wäre. Fragen Sie mal seine Exzellenz, den Prätor. Er war persönlich involviert.
TV: Das war in der Vergangenheit. Wir müssen in die Zukunft sehen. Ja Herr Minister, auch wenn es Ihnen und der Föderation nicht gefällt, eventuell benötigen wir die Föderation nicht mehr. Haben Sie sich dies einmal überlegt? Eventuell suchen wir uns neue Partner. Starke Partner. Partner bei denen die militärische Führung in der Hand des Staatsoberhauptes liegt und nicht in der Hand eines Ministers.
DR: Ich nehme diese Worte als das was sie sind. Als Versuch einer gezielten Provokation. Das kleine Einmaleins der Diplomatie. Und was die Stärke der Galae betrifft, so erinnere ich mich an die letzte öffentliche Übertragung aus dem Senat. Ein Senator, ich glaube es war Senator Tr´Vikal bemängelte sehr deutlich, dass viele große Häuser keine Schiffe mehr für die Galae bereit stellen, dass die Flotte auf ein Viertel des Standes vor dem klingonischen Bürgerkrieg gesunken ist und dass man, ohne die Föderationsflotte die Grenzen nur schwer sichern könnte. Ganz zu schweigen von einem eventuellen Angriff Dritter. Und dies wurde von einem Vertreter der Galae sogar bestätigt. Und Sie reden von der Stärke der Galae? Also bitte.
Tr'Vorkath wurde jetzt lauter.
TV: Was wollen Sie damit sagen?
DeRaaf begann intensiv, seine Brille zu putzen. Kein gutes Zeichen.
DR: Erstens vergessen Sie gerade Ihre guten Manieren, für die Sie eigentlich bekannt sind. Zweitens wird in diesem Büro nur einer laut, wenn überhaupt. Und das bin ich. Drittens vergessen Sie, wo Sie sich befinden. Viertens geben Sie gerade jenes Bild eines Rihannsu ab, welches von den Gegnern der Allianz innerhalb der Föderation so plakativ überall beschrieben wird: Arrogant und provokant. Das ist gewisse nicht im Sinne seiner Exzellenz, des Prätors. Ich gehe davon aus, dass man ihn über Ihre Worte unterrichten wird. Fünftens ist eine Allianz nicht nur eine militärische Angelegenheit, etwas was evtl. nicht in Ihr Resort fällt.
TV: Das ist….
DR: Und sechstens habe ich nun die Ehre Ihnen einen guten Tag zu wünschen.
Tr'Vorkath stand wortlos auf und verließ das Büro. Nein, das Gespräch war auch nicht in seinem Sinne gelaufen.
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Ortswechsel:,
Pluto / Geheime Basis der Sektion 31
Agent Theo Hemsworth nahm die Kopfhörer ab und lachte laut.
TH: Haha, habe ich die Ehre Ihnen einen guten Tag zu wünschen. Haha, der war gut. DeRaaf hätte man als Präsidenten wählen sollen. Obwohl er wohl keine Lust dazu hatte.
Der hagere dunkelhäutiger Mann vom Schreibtisch gegenüber, Commisioner Conway, Leiter der Abteilung 2 A schüttelte den Kopf.
Co: Woher haben Sie diesen Livefeed?
TH: Nun, ich habe den Kanal gefunden.
Co: Wo?
TH: Bei der Durchsicht der alten Listen.
Co: Wenn DeRaaf herauskriegt, dass er überwacht wird, rollen Köpfe.
Eine Stimme ertönte jetzt im Raum
< Und zwar wortwörtlich.>
Ein elegant gekleideter Mann betrat den Lichtkegel der Deckenbeleuchtung. Conway schnaufte.
Co: DuVal. Sie kommen reichlich spät. Was für eine Show haben Sie auf Ch´Havran abgezogen?
DuVal lächelte dünn.
DV: Über meine Privatangelegenheiten bin ich Ihnen keine Rechenschaft schuldig, Conway.
Co: Sie scheinen zu vergessen, wer Ihren extravaganten Lebensstil finanziert.
DV: Mein Unternehmen. Nicht die Sektion 31.
Co: Ich, als Ihr Führungsoffizier kann aber verlangen, dass Sie sich an meine Anweisungen halten. Oder sind wir uns jetzt zu fein dazu, Euer Hochwohlgeboren?
DV: Conway, Sie als Führungsoffizier? Sie können ja noch nicht einmal einen Hund ausführen!
Co: Sie arroganter Schnösel. Glauben Sie, als Erbe von DuVal Industries könnten Sie sich alles erlauben? Ich werde…
Mit lautem Poltern erschien ein hagerer Mann im Raum. Chief Superintendent Snow war der Leiter der Basis und derzeit mehr als erbost. Sein Bass dröhnte über 20m durch den Raum.
Sn: CONWAY, DUVAL! SCHLUSS JETZT! Für Ihre privaten Animositäten haben wir keine Zeit.
Co: Aber Sir, ich..
Sn: Sie halten jetzt den Mund. Alle beide.
DV: Meine Herren, diesen Tonfall bin ich nicht gewohnt. Einen erfolgreichen Tag noch.
Sn: Sie bleiben DuVal. Zumindest bis ich Ihnen Ihren neuen Auftrag erläutert habe.
DV: Und der wäre?
Sn: Kümmern Sie sich doch ein wenig um Dalok Rul. Oder kollidiert dies mit privaten Plänen?
DV: Eher weniger. Aber wie Sie wissen bin ich Geschäftsmann.
Sn: Wie üblich. 30% im Voraus, der Rest wenn Dalok Rul als Senator untragbar geworden ist.
DV: Nun, kommt Zeit, kommt Rat. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.
DuVal rauschte aus dem Raum.
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| Wasser: Schon mal darüber nachgedacht? |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Feb-Tue-2019, 01:46 PM - Forum: *** Science News ***
- Antworten (1)
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https://www.facebook.com/BBCRadio4/video...m=bookmark
Dieser BBC-Film zeigt uns das Mysterium WASSER.
Ob es tatsächlich über Asteroiden und Kometen zu uns gebracht wurde, ist diskutierbar, aber daß es ein Wunder ist, das wird einem klar, wenn man sich dieses Filmchen betrachtet.
Bemerkenswert dazu ist, daß viele Jahre hindurch, beginnend in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, die soenannte 'Welteistheorie' belacht wurde.
Damals gab es einige Astronomen, die daran glaubten, daß es im Planetensystem und dem Universum massenweise Wasser und Wassereis gäbe.
Diese wurden, einschließlich mir selbst, der ich astronomische Vorträge am Hamburger Planetarium und an der Volkshochschule hielt, belächelt.
Inzwischen wissen wir (auch ich) es besser.
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| Zwischenlog 6 Anselmus |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Feb-Mon-2019, 08:19 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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========== Irgendwo im Nichts auf einer trostlosen Welt, die sich ‚Paradies‘ nannte ==========
Es goß in Strömen.
Eine kleine etwas rundliche Gestalt stapfte durch den knietiefen Morast.
Wenn man ganz nahe gewesen wäre, hätte man sein Fluchen hören können.
„Wenn so das Paradies sein soll, das uns die Kirche verspricht, dann trete ich sofort aus. Welcher Idiot hat dieser Hölle bloß so einen Namen verpaßt?“
Er zog seine Kapuze tiefer über das Gesicht. Er trug eine Art Kutte. Es konnte schon mal eine solche gewesen sein, aber die Unbilden des Weges hatten ihr stark zugesetzt.
Eines aber wies ihn als Mann der Kirche aus: Ein großes Kreuz auf der Brust.
Etwa 50 m hinter ihm im Schatten der Gebäude oder Trümmeresten bewegte sich etwas Großes Dunkles, das man nur mit geübten Augen erkennen konnte: Es war ein riesiger Wolfshund, der auf den Namen Herodes hörte. Und dieser Hund wußte, warum er sich immer im Dunkeln hinter seinem Herrn so unsichtbar wie möglich machte.
Anselmus, denn niemand anderes war es, der hier über durch den Matsch watete, hatte sich auf die Suche nach seiner und der Kirche Rettung gemacht: Richard von Rabenstein. Den rechtmäßigen Groß-Inquisitor.
Er mußte ihn finden, das stand fest, denn nur er konnte der Kirche wieder zu altem Ruhm und früherer Macht zurückverhelfen.
Und außerdem hatte Vandenberg ihm auch eine größere Belohnung in Aussicht gestellt, wobei er sich aber keinesfalls sicher war, ob er den informieren würde, wenn er Rabenstein gefunden hätte.
Die Spur dieses Mannes aufzunehmen, war nahezu eine Unmöglichkeit, denn der hatte es offensichtlich darauf angelegt, jeden Hinweis zu tilgen, der seinen Aufenthaltsort zeigen würde.
Seit der Verhaftung durch van Zandt und die anschließende Flucht aus dem Transportraumschiff, hatte er sich nie länger als ein paar Tage irgendwo aufgehalten.
Er war ein Gejagter und es gab viele Jäger, die sich die hohe Belohnung holen wollten, ihn und seine Begleiterin tot oder lebendig abzuliefern.
Und so einer blieb nie lange am gleichen Platz, darüber war sich unser Mönch im Klaren.
Aber die Frau bei ihm war da schon besser zu verfolgen, denn sie war auffallend hübsch, was immer wieder die gierigen Blicke ausgehungerter Kerle auf sich zog, die ihr Bild im Kopf für ihre schwülen Träume behielten.
Es war jetzt schon der dritte Planet, den Anselmus aufsuchte, was für ihn schwierig war, da er nahezu kein Geld hatte, um irgendwelche Passagen zu bezahlen.
Aber da half ihm Herodes, denn mit ihm nahm er an Hundekämpfen teil, die in diesen Gegenden sehr beliebt waren.
Da wurden schon mal ziemlich große Summen verwettet.
Und der Hund wußte, was er zu tun hatte: Sein Herrchen beschützen und Gegner zu töten, damit sie etwas zwischen die Zähne bekamen oder reisen konnten.
Und bisher hatte er jeden Kampf gewonnen. Sein gestählter muskelbepackter Körper war überseht mit Narben, aber er war Sieger geblieben, wärend seine Gegner als leblose Kadaver aus dem Ring gezogen werden mußten.
Meist wollten die Besitzer, wenn sie den gigantischen Hund sahen, dann doch lieber nicht weitermachen, aber sie hatten vorher großmäulich gefragt, ob es Jemanden gäbe, der gegen ihre Hunde antreten wollte, und dann hätten sie vor dem anwesenden und wettenden Publikum natürlich schlechte Karten gehabt, wenn sie den Schwanz eigezogen hätten.
Allerdings standen die Wetten meist eher auf Herodes, aber trotzdem konnte man von zwei oder drei Kämpfen schon eine Passage im Zwischendeck bezahlen und etwas Warmes zwischen die Kiemen bekommen.
So wie sich Anselmus auf seinen Hund verlassen konnte, so liebte dieser sein Herrchen und hätte sich für ihn aufgeopfert, und so manches Mal hatte er ihm auch schon sein Leben gerettet, wofür der Mönch ihm auch sehr dankbar war.
Er brauchte wieder eine Passage. Ein Fettsack, der im Raumhafen arbeitete, hatte das Mädchen gesehen, wobei er ihre Begleitung nur als groß und hager beschrieben konnte mit offenbar sehr hellen Haaren.
Und er wußte, daß sie einen Flug nach Riva Prime gebucht hatten.
„Der Planet ist ja noch schlimmer als dieser hier und noch dazu im Niemandsland und borgverseucht.“ Unser Gottesmann war mal vor Jahren dort, weil man ihm versprochen hatte, dort eine herrliche Kirche übernehmen zu können und dazu auch noch ein sattes Einkommen an Kirchensteuern, die man dort eintreiben dürfte.
Die stolze Kirche stellte sich als Blechschuppen heraus und die Gelder waren noch nicht einmal Almosen.
Seine ‚Gemeinde‘ bestand aus 11 Personen, die alle zwischen scheintot und vermodern waren.
Trotzdem war diese Spur heiß, und deswegen mußte er dort hin. Aber zunächst galt es, genug Kohle zu machen, um hinzukommen.
Das Etablissement lag etwa 500 m am Ende dessen, was sich hier ‚Straße‘ schimpfte. Immer wieder stolperte er über Kadaver, denen man kaum noch ansehen konnte, ob es mal intelligente Wesen oder nur Haustiere gewesen waren.
Kaum Einer starb hier eines natürlichen Todes oder gar an Altersschwäche.
Mord war hier die vorherrschende Todesart, dazu kamen dann noch Unfälle aller Art oder schlichtes Verhungern oder irgendwelche Seuchen, die längst woanders ausgerottet waren.
Die Spelunke hieß ‚Tartaros‘, was sicherlich bestens zu dem paßte, was da drinnen vorging.
Anselmus signalisierte Herodes, draußen zu bleiben, denn er wollte die Besitzer der anderen Kampfhunde nicht gleich erschrecken.
Gerade war ein Kampf zu Ende gegangen und es sah so aus, als habe keiner der beiden Gegner überlebt, denn man zog beide aus dem Ring, der über und über mit Blut bespritzt war.
In einer Ecke war man dabei, die Wettsummen auszuzahlen und im Ring stand jetzt ein fetter Kerl, der sich dramatisch umblickte:
„Was ist? Gibt es hier noch Jemanden, der seinen Hund in den Kampf schicken will?“
Ein relativ schmächtiges Kerlchen drängte sich nach vorne: „Ja, mein Hund ‚Beserker‘ wird kämpfen. Er wurde nie besiegt in hunderten von Kämpfen. Komm her, mein Kleiner!“
Hinter ihm erschien ein Koloß von Köter. Irgendwie mußte er eine Mischung aus Mastino und Ochse sein. Er setzte sich neben sein Herrchen.
„Nun gibt es Jemanden, der es mit meinem Süßen hier aufnehmen will?“
Es herrschte Ruhe im Saal. Offensichtlich wußten die Anwesenden über die Erfolgsgeschichte dieser Schmusebacke.
Auch Anselmus wurde es etwas mulmig, als er die Bestie sah, aber Herodes war in der gleichen Klasse und klar muskulöser. Berserker hatte Fett angesetzt, während Herodes ganz aus Stahl gebaut war. Aber es würde ein schwerer Kampf dieses Mal werden, aber dafür würden die Wetten auch sehr hoch sein, da war er sich sicher.
„Mein Hund wird antreten!“ rief er.
Und sofort herrschte absolute Ruhe, die nur durch das Fallen und Zersplittern eines Bierglases unterbrochen wurde.
„Wo ist dein Hund?“ fragte der Schiedsrichter, oder was immer der Kerl war.
„Draußen. Moment.“
Anselmus ging vor die Tür und pfiff kurz. Herodes löste sich von der Mauer gegenüber und kam zu seinem Herrchen.
Er wußte, was jetzt seine Aufgabe war.
Er rieb zärtlich, was man diesem Hund kaum zugetraut hätte, seinen Schädel gegen die Hand des Paters und kam mit rein.
Als er den Ring betrat, hielten alle Anwesenden den Atem an, denn das war ein beeindruckendes Tier. Es war allen sofort klar, daß das ein Kampf des Jahrhunderts werden würde, und sofort schossen die Wettbeträge in die Höhe.
Beserkers Besitzer sah etwas schief auf Herodes, und man merkte, daß er vielleicht doch lieber sein Angebot zurückgezogen hätte, aber die Wetten liefen, so daß es kein Zurück mehr gab. Ganz abgesehen davon, daß dann sein Ruf ruiniert gewesen wäre.
Herodes wurde registriert, und schon wenige Minuten später zeigte es sich, daß es eine leichte Tendenz für Berserker gab.
„Wenn du diesen Kampf gewinnst, dann können wir uns einen 1.Klasse –Flug leisten und jede Menge leckeres Fleisch für dich und mich.“ Er streichelte zärtlich über den Schädel des Tiers und kraulte ihn hinter den Ohren.
Er wußte, daß der Hund sein Bestes geben würde.
Wenige Minuten später standen sein Gegner mit Berserker und Anselmus mit Herodes sich gegenüber in dem Ring, der eigentlich ein Käfig war.
Der Schiedsrichter gab das Kommando und beide Besitzer ließen die Hunde frei, die allerdings erst einmal nur langsam herumgingen, um sich zu beschnüffeln und den Gegner einzuschätzen.
Dann aber stürzte sich Berserker auf Herodes unter riesigem Johlen des Publikums, das Blut sehen wollte.
Aber Herodes war darauf vorbereitet. Im Bruchteil einer Sekunde sprang er an die Seite, und der Andere flog gegen das Gitter, was ihn eine hundertstel Sekunde Konzentration kostete, die Herodes brachial nutzte und seine Fänge um das rechte Hinterbein des Gegners schloß.
Dieser heulte auf. Das Publikum tobte, und die Wetten stiegen rasant zugunsten von Herodes.
Aber Berserker war hart im Nehmen, schüttelte Herodes ab und griff erneut an. Dieses Mal verbiß er sich in der Schulter des Wolfshundes, der aber mit seinen starken Hinterbeinen den Gegner wegdrückte.
Der Schnaps floß in Strömen, und auch Anselmus mußte sich einen gönnen, denn er wußte, was hier auf dem Spiel stand.
Verlor Herodes, dann war er seinen besten Kameraden los.
Er war zwar ein ziemlich gerissenes Kerlchen, aber nicht gerade kräftig und hätte ohne den Hund keine Chance, lebend aus dieser Hölle zu kommen.
Der Kampf ging hin und her, mal war der eine, dann der andere Hund im Vorteil, aber man merkte letztlich dann doch den eher verweichlichten Körper, gegen den durchtrainierten Herodes.
Dieser ließ sich scheinbar als Finte auf den Rücken fallen, als sei er erschöpft- Berserker sprang hoch und wollte sich von oben auf ihn stürzen, so hatte Herodes von unten die Chance, seine Kiefer um den Hals des Gegner zu schließen und nicht mehr loszulassen.
Berserker zuckte noch ein paarmal, dann lag er da im Sand.
Sein Besitzer war zutiefst geschockt und das Publikum heulte vor Begeisterung.
Jedenfalls diejenigen, die auf Herodes gesetzt hatten.
Anselmus sammelt das Wettgeld ein und gab noch eine Lokalrunde aus, dann machte er sich von dannen, das viele Geld tief in seiner Kutte verborgen.
Herodes aber ließ sich streicheln und wußte genau, daß er mal wieder der Held war.
„So, jetzt suchen wir uns erst einmal ein Bleibe und etwas Ordentliches zu fressen, was, mein Guter? Und wir müssen auch noch deine Wunden versorgen.“
Herodes‘ Schwanz wedelte ohne Pause.
Da traten drei Typen aus dem Dunkeln: „Hallo, mein Bester. Du hast eben reichlich Kohle unverdient eingesackt. Komm, rück sie raus, und wir lassen dich und deinen Köter friedlich ziehen.“
„Ich hab das Geld fair gewonnen, also verpißt euch.“ Unser Mönchlein war ziemlich empört ob dieses Ansinnens, allerdings hätte er sich das schon denken können, denn zu viele Knilche hatten ihn mit der Kohle das Lokal verlassen sehen.
Während sich einer der Typen Anselmus näherte, hielten sich die anderen Beiden im Hintergrund.
Er hatte einen eindrucksvollen Dolch in der Rechten und hielt diesen Anselmus unter das Kinn.
„Moment, mein Bester. Ich bin ja nicht so, aber dazu muß ich erst einmal an meine Kutte kommen. Wie du siehst, bin ich unbewaffnet, da brauchst du doch keine Angst haben. Moment, dazu muß ich mal eben mein Kreuz abnehmen.“
Der andere grinste etwas tumb: „Beeil dich!“
Herodes hatte sich inzwischen unbemerkt verdrückt und war in der Dunkelheit verschwunden.
Während dessen fummelte der Mönch an seinem Kreuz. Er nahm die Kette ab und hielt sie scheinbar etwas unbeholfen in der Hand. Der Räuber sah nicht wie der rechte Daumen auf einen verborgenen Knopf drückte. Eine lange dünne Klinge sprang aus dem Kreuzstiel, und versank im Leib des Banditen, bevor dieser sie überhaupt gesehen hatte.
Ein weiterer Druck, und sie verschwand wieder im Kreuz.
„Danke, Herr Jesus. Auf dich ist immer Verlaß, wenn man dich braucht.
Und dort, wo die beiden anderen Knaben gestanden hatten, herrschte jetzt das Chaos. Gellende Schreie hallten über die Straße, aber Niemand kam ihnen zu Hilfe.
Herodes war in wenigen Sätzen heran und hatte dem Einen noch im Sprung die Kehle durchgebissen.
Der Zweite versuchte noch zu fliehen, aber die Kiefer rissen ihm die rechte Hand ab.
Anselmus pfiff, und Herodes ließ sofort von seiner Beute ab und kehrte freudig jaulend zu seinem Herrchen zurück.
„Du hast dich gut geschlagen. Und jetzt brauchen wir Beide eine ordentliche Stärkung. Komm. Da drüben ist eine Hütte, die sich ‚Hotel‘ schimpft. Ich hoffe, wir bekommen da ein lausfreies Bett und etwas Ordentliches zu essen.
Der Hund jaulte freudig und schmiegte sich an das Bein seines Herrchens.
„Komm, mein Freund!“
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| Zwischenlog 5 Rabenstein |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Feb-Sun-2019, 07:54 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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*** Riva Prime / Hinterzimmer einer Bar ***
Der Ferengi Tekva, Chef eines Borgkomponenten Im- und Exportunternehmens mit gelegentlichen Nebeneinnahmen aus Sklavenhandel, Prostitution und Drogenschmuggel, stocherte sich gelangweilt zwischen den Zähnen. Vor ihm türmten sich die Reste einer ausgiebigen Mahlzeit. Auf der anderen Seite des Tisches hockte ein vieläugiges Wesen, das mit einem seiner Tentakel versuchte, unauffällig ein paar Essensreste zu ergattern, während es blubberte: "Boss, der Kerl war ein Telepath, zumindest ein Empath. Ich kann diese Typen erkennen. Die senden EM-Frequenzen einer ganz bestimmten Wellenlänge aus und--"
"Langweil' mich nicht mit diesem wissenschaftlichen Gefasel!" Tekva war nach umfänglichen Tests der für eine horrende Summe erhandelten Borgdrohne, die sich als besserer Altmetallschrott herausgestellt hatte, übler Laune.
Das vieläugige Wesen schlürfte eines der bläulich schimmernden Reste auf, gluckste zufrieden und wiederholte. "Ich kann sie riechen, wenn du so willst, Boss. Erinnerst du dich an diese Betazoidin damals? Na, und was hat sie dir gebracht auf dem Markt?"
"Nicht genug," raunzte Tekva und rülpste. "Und dürre Kerle stehen nicht so hoch im Kurs wie dicke Weibchen, hihi."
"Aber ein Empath oder Telepath könnte uns durch die borg-verseuchten Hubs bringen.... Da könnten sich lukrative Märkte eröffnen..."
"Märkte?"
Das Wesen zwinkerte irritierenderweise mit vieren seiner Augen, während die anderen vier in alle Himmelsrichtungen wanderten. "Nun, Borg sind kybernetische Lebewesen. Sie strahlen ein ganz bestimmtes flaches Gefühlsmuster ab, das sich von dem aller anderen Lebewesen unterscheidet. Ein empathisch begabtes Individuum müsste also in der Lage sein, zu unterscheiden, ob wir es mit Angehörigen des Hive zu tun haben oder irgendwelchen unabhängigen Ex-Borg. 'Ne Art Detektor, wenn du so willst, Boss." Ein halber Jinkra-Wurm wanderte in den Schlund des Wesens.
"Alles, was mir vorschwebt, ist eine 45-prozentige Beteiligung...Tekva...." Man hätte meinen können, das Wesen grinste mit all seinen Sehorganen.
*** Riva Prime / Schiffswrack ***
Richard von Rabenstein betrachtete nachdenklich den Siegelring, auf dem das Wappen der Inquisition in kunstvolle barocke Schnörkel eingebettet war: eine stilisierte Weltkugel, die von einem Schwert mit Kreuzknauf durchbohrt wurde - oder getragen wurde, das kam ganz auf den Blickwinkel des Betrachters an... Die umlaufende Inschrift verkündete Inq. Max. Ex Prov. Dei
Inquisitor Maximus ex Providentiae Dei. Großinquisitor aus der Vorsehung Gottes.
*** Rückblende / Etwa 11 Monate zuvor / Morka-Cluster / Ehemaliger Raumhafen ***
Richard und Nalae schritten so schnell aus, wie es die trümmerübersäte, von Kratern zerpflügte Straße zuließ. Der letzte Angriff der Borg lag erst einige Tage zurück, und noch waren die Aufräumarbeiten in Gange. Man musste es der stoischen Gelassenheit der Bewohner dieser terranischen Kolonie zugute halten: sie gaben nicht auf. Sie reorganisierten sich, reparierten, luden nach und kämpften. Ihrer Zähigkeit war es zu verdanken, dass es hier noch so etwas wie einen regulären Transportverkehr gab.
"Das Konzilskonklave soll in Gwinwood City auf Cormaris tagen," flüsterte Richard mehr zu sich selbst als zu seiner Begleiterin, die versuchte, mit ihm Schritt zu halten. "Wenn wir einen Transport bis nach Bolarus bekommen..."
"Wir werden Glück haben, überhaupt irgend'nen Gammelkahn zu kriegen, Alter" antwortete Nalae. "Äh, Pater Ricardus, meine ich. Hab heut' morgen gehört, dass schon eine Passage zur Hemisphere-Station ein Vermögen kostet."
"Ich --" Er blieb abrupt stehen und lauschte.
"Was ist los?"
"Jemand verfolgt uns." Ehe Nalae etwas erwidern konnte, hatte der Inquisitor sie in einen Durchgang geschoben. "Er muss uns gefolgt sein seit der Brücke... ich hatte dort schon so ein... -- Sanctissimus Deus!" Er wies in die Gasse, die sich den gegenüberliegenden Hang hinauf wand. Dort stolperte eine Person abwärts, in ehemals wohl schwarzem, jetzt aber staubbedeckten und zerfetzten Gewand. Die in dichter Folge hinter ihm zischenden Disruptorstrahlen ließen keinen Zweifel, dass ihm jemand ernsthaft ans Leder wollte.
"Das ist Bruder Albertus, der Adjutant von Großinquisitor Constantius!"
"Na, den wird er sicher gleich wiedersehen." kommentierte Nalae, als der Flüchtling getroffen stürzte und einige Stufen abwärts rollte. Hinter ihm schlug der Disruptor in eine Hauswand ein. Die Physik - oder die Vorsehung - sorgte dafür, dass die morsche Statik nachgab. Mit gewaltigem Getöse stürzte das Haus ein, riss einen weiteren Bau mit sich und blockierte die Gasse mit einem riesigen Trümmerberg. Betonstaub erfüllte die Luft.
Richard war schon auf der anderen Straßenseite, versuchte vergeblich mit dem Ärmel vor Mund und Nase den Staub halbwegs abzuhalten. "Albertus?" Die ganze Welt war ein einziger weißgrauer Staubhaufen. Aber er konnte deutlich Angst und Schmerz wahrnehmen, also musste der Adjutant hier irgendwo--
Ein schmales rötliches Rinnsal störte das weißgraue Einerlei. Richard ließ sich auf die Knie nieder, sah jetzt einen Arm, dann ein Ohr zwischen den Trümmern. Vorsichtig schob er die ersten Steine zur Seite, legte den Oberkörper des Mannes frei - und wusste sofort, dass er hier nichts mehr tun konnte außer den Segen zu sprechen. Was um alles in der Welt hast du hier zu suchen gehabt, Albertus?!
Er zeichnete ihm ein Kreuz auf die Stirn, das zu einer blutigen Spur im Betonstaub missriet.
Der Verletzte stöhnte. "Richard...Das... Konklave...."
"Ich weiß. Beschwere dich jetzt nicht damit. Hast du etwas zu beichten?"
"Habe... dich ... gesucht....Passagierlisten von Torral..." Hustend sammelte Albertus seine letzten Kräfte. "...In Gefahr.... das Konzil...."
"Ja, ja, ich bin auf dem Weg. Höre--"
"Das Konklave ... hat.... entschieden...."
WAS? Ohne mich?!
Aus den Trümmern schob sich eine blutige rechte Hand, und Richard sah in den sich zitternd öffnenden Fingern einen goldenen Schimmer. "...Du bist... der neue .... Inquisitor Maximus." Der Ring rollte in den Staub.
Ein dumpfes Grollen in den Trümmern über ihnen sagte Richard, dass der Verfolger dabei war, sich seinen Weg durch den Schutt zu bahnen. Er griff den Ring, und als er sich zurück wandte, starrten Albertus' Augen tot in die Leere.
*** Gegenwart / Riva Prime / Raumschiffwrack ***
Richard schob den Ring an seinen Finger. Er stand auf, verneigte sich vor dem Kreuz und sprach ein letztes Gebet, ehe er sich umwandte. Heute würde sich zeigen, ob sich die Mühen der vergangenen Monate gelohnt hatten und es ihm gelang - als erstem Priester der Heiligen Kirche gelang - ein Geschöpf zweifelhafter dämonischer Gefilde mit der Macht des Lichtes zu besiegeln.
Nalae kniete am Boden; ihre spitzen teuflischen Ohren, deren Anblick ihn zuweilen immer noch irritierte, zeichneten sich deutlich gegen das Halbdunkel ab. Wenigstens habe ich sie dazu gebracht, diese entstellenden Tattoos entfernen zu lassen. dachte er kurz, während er die Hände auf ihren Kopf senkte. Er konnte spüren, wie das Blut in ihren Adern pulsierte.
"Sprich mir nach," flüsterte er. "Credo in unum Deum, omnipotentem, sempiternum, universalis, creator universi, visibilium omnium et invisibilium" (Ich glaube an Gott, den Allmächtigen, Ewigen, Allumfassenden, den Schöpfer des Universums, der sichtbaren und der unsichtbaren Welt).
Nalae wiederholte mit leicht zitternder Stimme, aber fast akzentfreiem Latein.
"...Credo in unum Dominum Jesum Christum, filium Dei, qui propter nos homines et onmes creaturas viventes excendit de eterno..." (Ich glaube an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der für uns Menschen und alle Lebewesen aus der Ewigkeit herausgetreten ist...)
Ihrer beider Stimmen klangen in den anbrechenden Tag hinaus.
"...Credo in Ecclesiam unam solam sanctam, serva Dei vivi" (Ich glaube an die eine, einzige, heilige Kirche, die Dienerin des lebendigen Gottes), "credo in unam baptismam in remissionem peccatorum et vitam eternam" (an die eine Taufe zur Vergebung der Sünden und an das ewige Leben.)
"Wiedersagst du dem Bösen?"
"Ich widersage," hauchte sie, die Augen auf seine Augen fixiert.
"...und all seinen Verlockungen?"
"Ich widersage."
Richard fühlte sich von einem heiligen Feuer durchglüht und beseelt, als er die Hände in das bereitstehende Wasser tauchte und es über ihren Kopf träufelte. "Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes." Im selben Moment verdichtete sich die Luft hinter Nalae zu einem goldgelben Funkeln. Richard starrte ein Sekundenpaar atemlos - ehe das Funkeln zu Transporterschlieren zusammen fiel und aus ihnen wie aus den vier anderen im Raum ein kleiner Trupp Bewaffneter materialisierte.
Ehe er reagieren konnte, traf ihn ein Betäubungsschuss in den Rücken.
NRPG: ich habe mir die Freiheit genommen, das heute in der kath. Kirche übliche Glaubensbekenntnis etwas zu modifizieren, denn die Kirche hat ja hier im Spiegel auch eine leicht andere Geschichte, und es außerdem an das 25. Jhd. anzupassen )
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