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KI Die Dritte - Romulaner...
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jul-Thu-2026, 11:20 AM
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BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Jun-Sun-2026, 08:52 PM
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BdZ Log 7 Sareth
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Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Sun-2026, 08:51 PM
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BdZ Log 6 / LaSalle / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Mon-2026, 10:23 AM
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KI die ZWEITE
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
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May-Sat-2026, 09:43 PM
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BdZ Log 5 - Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Apr-Thu-2026, 04:24 PM
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BdZ Log 4 / LaSalle / NPC...
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Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Sat-2026, 12:00 AM
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Redneck Star Trek =)
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Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Tue-2026, 11:33 AM
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Lifeblog von der ARTEMIS ...
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Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:46 PM
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KI bemüht
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:31 PM
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| Friedensinitiative II - Log 6 - Turan & Lhoal |
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Geschrieben von: Turan - Feb-Sat-2019, 09:56 PM - Forum: *** Ch'Rihan ***
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*** Ch'Rihan / Prätorenpalais / Büro des Prätors ***
Turan tr'Kaleh sichtete die auf dem kleinen Holodisplay auf seinem Schreibtisch die Reiseroute, die sein Schiff plus Eskorte nach Qo'nos nehmen würde. Die offizielle Reiseroute zumindest.... Selbstverständlich würde er nicht so selbstmörderisch sein und auf dieser Route tatsächlich reisen! Darauf würden seine Feinde, innerhalb und außerhalb des Reiches, ja nur warten. Ein Schiff war verwundbar und bot ein zu verlockendes Ziel. Das wusste er - da brauchte er nicht den Tal Shiar, um die Risiken zu kennen. Deshalb würde er auf einer anderen, unerwarteten Reiseroute mit dem zweiten Staatsschiff (dessen Existenz niemand kannte) reisen. Die Wahrheit würde offenbar werden, wenn seine Feinde zur Tat schritten - und wenn nicht, nun, um so besser! Der jüngste Zwischenfall in der havrannischen Bergbaukolonie hatte ihm gezeigt, das seine Gegner in den Reihen des Senats zu Einigem bereit waren. Männer wie dieser Emporkömmling Dalok Rul waren da schon eher das weit kleinere Übel.
Überhaupt verhält sich Rul derzeit recht bedeckt, dachte Turan mit erwachendem Argwohn. Seit der peinlichen Aktion mit den Journalisten im Central Terminal von Ra'tleifih... Nun, eigene Schuld. Wer sich mit dem letzten Trash der Werbung aus der Föderations-Schundecke behängt und davon austeilt, sollte sich nicht als Verteidiger rihannischer Tradition feiern lassen.
Der Prätor deaktivierte das Holodisplay. Trotzdem war auf Rul ein wachsames Auge zu haben. Der Tal Shiar hatte genügend gegen ihn in der Hand, und wenn er sich von einem Ärgernis zu einer tatsächlichen Bedrohung entwickelte... Vielleicht sollte ich ihm deutlich machen, dass sein Wohlleben von meinem Wohlwollen abhängt...
Turan wandte seine abschweifenden Gedanken wieder dem politischen Tagesgeschäft zu. Er sah einen Teil der Akten mit den Ernennungen der Provinzgouverneure durch, zeichnete sie elektronisch ab und siegelte sie. Die feierlichen Papierurkunden würden in ein paar Tagen ausgestellt werden.
Das Tisch-Kom gab einen melodischen Ton von sich und Turan aktivierte es mit einer Handbewegung.
+Exzellenz, Senator tr'Khellian ist hier.+ informierte sein Sekretär.
"Danke, senden Sie herein."
Nach der obligatorischen Sicherheitsprüfung betrat Lhoal tr'Khellian das Büro, in dem er die letzten Wochen häufiger zu Gast gewesen war. Hatte der Prätor ihn doch zum Sonderberater für diese Reise und die Verhandlungen mit dem klingonischen Kanzler ernannt.
"Ich danke Ihnen, dass Sie so rasch kommen konnten, Deihu." Turan bot ihm einen Platz in der Sitzecke unter dem großen runden Fenster an und ließ sich selbst auf einem der mit gepunztem Leder überzogenen Sessel nieder. "Mein Mann auf Qo'nos hat neue visuelle Informationen über die DeH'moH."
Die 'Unberührbaren', das war der Name, den die Klingonen jener am Rande der Gesellschaft lebenden Gruppe in der Hauptstadt gegeben hatten. Einer Gruppe, deren Mitglieder rihannische Gene in sich hatten. Turan reichte dem Senator ein Padd. Der verdeckten Operation des Agenten war es geschuldet, dass die Daten nur stark komprimiert hatten gesendet werden können und erst mehrere spezielle Filter sie wieder lesbar machten. Trotzdem war eindeutig zu sehen, dass in dieser Gemeinschaft, die da mehr oder weniger wortwörtlich im Untergrund oder draussen in den unzugänglichen Hügeln hauste, die Klingonen ANDERS aussahen.
Lhoal scrollte durch das Fotomaterial. Bei einigen Personen waren die Unterschiede kaum zu erahnen, andere wiederum hatten deutlich spitz geschwungene Ohren, eine hellere Hautfarbe und eine schlichtere Stirnplattenwölbung.
"Wie viele sind es?"
"Schwer zu sagen. Höchstens an die hundert, zweihundert Personen. Sie scheinen zu drei, vier Familien zu gehören, nach dem, was mein Agent in Erfahrung gebracht hat. Und das ist nicht sehr viel, bis jetzt," antwortete Turan.
"Könnten sie... Nachkommen der Experimente sein, die auf der K'Muna-Station durchgeführt wurden?" fragte der Senator.
Turan fühlte dessen Unbehagen. Er wusste, dass an Lhoal und einigen andere damals auf K'Muna inhaftierten Rihannsu Versuche durchgeführt worden waren, die auch die Zeugung von Hybridkindern zur Folge gehabt hatten. Auch nach den nunmehr fast 15 Jahren, die vergangen waren, seit Lhoal die Flucht von der vergessenen Strafkolonie des Klingonisch-romulanischen Krieges gelungen war, waren die Erinnerungen immer noch schmerzhaft. Aber der Senator war sein verlässlichster Vertrauter und der beste Kenner klingonischen Wesens, der zu haben war. Turan konnte und wollte nicht auf ihn verzichten.
"Ich denke nicht. Eher vermute ich, dass sie die Nachkommen des Carraya-Lagers sind. Die letzten Überlebenden wurden während des Krieges zwangsumgesiedelt. Man hat damals zwar die Rihannsu exekutiert, aber womöglich waren einige der Klingoninnen schwanger, oder man hat nicht alle Hybriden identifiziert in der ... Eile des Gefechts." Der Prätor lächelte traurig. "Wie dem auch sei: dem Gesetz nach sind es Rihannsu, auch wenn sie nur noch fünf Prozent rihannisches Blut in sich hätten."
Lhoal nickte und blätterte langsamer durch die Aufnahmen, als suche er bekannte Züge in einem der fremden Gesichter. "Aber ... wir können unmöglich in ihre Kolonie marschieren und sie repatriieren. Selbst wenn sie das wollen."
"Manche von ihnen scheinen in die Richtung zu denken," gab Turan zurück. "Aber so einfach ist es in der Tat nicht. Ich werde auf einer Friedensmission nach Qo'nos fliegen, und diese schwierig zu nennen, wird ein Understatement sein. Diese Rihannsu," Er wies auf das Padd in der Hand des Senators, "könnten sie im Handumdrehen nicht nur zu Fall bringen, sondern unsere Völker in einen neuen Krieg verwickeln. ... Deihu tr'Khellian, ich weiß, dass wir in dieser Angelegenheit die gleichen Überzeugungen haben. Daher möchte ich Ihnen den Kontakt zu den DeH'moH anvertrauen."
"Exzellenz... ich...Ihr Auftrag ehrt mich, aber... ich weiß nicht, ob ich in der Lage bin, zu helfen."
"Sie sind es." Turan legte die rechte Hand auf den Arm des Senators. "Nur Sie sind es, mit Ihrer Geschichte, mit Ihrem Respekt für die Klingonen, trotz allem, was Ihnen widerfahren ist, mit Ihrem diplomatischen Feingefühl und Ihrer Ehrlichkeit. Nur mit Ihrer Hilfe kann ich diese Rihannsu in die Heimat bringen."
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| Zwischenlog 4 / Vandenberg |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Feb-Sat-2019, 03:51 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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Terranisches Imperium / Entfernungskreis 9 / Nord 219 / Garnisonsplanet Amergin / Garnsion 1.14.9 / Schulungstrakt
Wenn es etwas gab, was man als schlimmer als den Kampf im Schützengraben bezeichnen konnte, dann war es diese Aufgabe. Einst war er Flottenkommissar gewesen. Jetzt hatte er die Aufgabe, Wissen in die Gehirne überforderter Rekruten zu pumpen.
Vandenberg schnaubte verächtlich. Taktikausbilder. Welch wichtige Aufgabe. Pah. Draußen kehrte sich das Universum von innen nach außen und er versauerte hier. Wenn man bedachte, was im letzten Jahr passiert war, war seine Abkommandierung auf diesen Drecksplaneten schlimmer als eine Degradierung.
Die Allianz von Romulanischem Reich und Terranischem Imperium war seit über einem Jahr Geschichte, aufgelöst durch diese verräterische Natter namens Prätor Tr'Kaleh. Doch auf die kurze Zeit der blauäugigen Euphorie war ein Höllensturm losgebrochen, wie er selbst den düstersten Fantasien der Inquisition nicht erwachsen konnte. Durch das Wurmloch in den Deltaquadranten waren die Borg eingedrungen, ein Heuschreckenschwarm apokalyptischen Ausmaßes. Nach großen Verslusten war es gelungen, das Wurmloch kollabieren zu lassen und den Zustrom der Maschinenwesen zu stoppen.
Und dann hatte sich das terranische Imperium hinter gewaltigen Schildern und riesigen Geschützbatterien zurückgezogen. Dutzende von Kolonien hatte man zurückgelassen, sie einfach vergessen.
Nun, man sollte nicht undankbar sein. Großkanzler van Malnen hatte die Inquisition der Flotte unterstellt. Dies bedeutete, dass zumindest eine Person Großinquisitor LaSalle und seine Truppe völlig irrer Mystiker in Zaum halten konnte: DeRaaf. Solange Großadmiral DeRaaf das Sagen hatte, gab es zumindest noch etwas Vernunft. Und es gab für die Flotte genug zu tun. Noch immer trieben sich Überreste der klingonischen Liga in den Außenbereichen herum. Und innerhalb der Flotte sammelten sich einige Unzufriedene um diesen Wichtigtuer McGregor. Nein, es sah wirklich düster aus.
Und Vandenberg? „Sie werden gebraucht, Robert. Ihr Wissen wird gebraucht! Diese Mission ist die wichtigste Ihres Lebens!“ Und wie immer, wenn er an diese Worte von Commodore Ellis anlässlich zu Vandenbergs Versetzung dachte, die Ellis im Tonfall eines Pflegers zu einem Demenzkranken gerichtet hatte, stieg eine unsagbare Bitterkeit und Wut in Vandenberg auf und brach sich Bahn, indem ein schwerer Aschenbecher gegen die Betonwand der Büros flog und klirrend zerschellte.
Vandenberg brauchte frische Luft. Also ließ er die Korrekturen der Klausuren, Korrekturen sein und verließ mit entschlossenen Schritten das Büro. Draußen empfing ihn der Spätnachmittagsnebel diese Sumpfplaneten sowie die Schmerzensschreie und das Gewimmer eines Rekruten, welcher sich wegen ungebührlichen Benehmens 10 Hiebe mit der Elektropeitsche eingehandelt hatte und gerade der Prozedur der „administrativen Bestrafung“ unterzogen wurde. Seit DeRaaf das Sagen hatte, wurde die Flotte mit kalter Effizienz, Disziplin und Präzision geführt. Und das mussten einige eben auf die harte Tour lernen.
Einem plötzlichen Impuls folgend wandte Vandenberg seine Schritte dem unscheinbaren Gebäude am Rande des Exerzierplatzes. Zu Kirche „Heimsuchung des Propheten“. In dem kahlen Raum, nicht größer als Vandenbergs Büro saß eine untersetze, müde und verzweifelt wirkende Gestalt. Der Pastor der Garnison: Bruder Anselmus. Vandenberg trat in den schmucklosen Raum, welcher eher einem Lager glich denn einer Kirche, mit einem nachdenklichen Blick ein.
Va: Bruder Anselmus, was ist Euch denn widerfahren?
Der einst so freche und fröhliche Mönch lächelte gequält.
An: Ah, Colonel Vandenberg. LaSalle ist mir widerfahren. Er hat meinen Orden auflösen lassen und unseren guten Ordensmeister Levier hinrichten lassen.
Va: Wie denn das? Seit wann hat die Inquisition wieder die Möglichkeit Exekutionen anzuordnen?
An: Nun, wie man hört, hat man Levier Hochverrat nachweisen können. DeRaaf wurde wohl erst nach der Exekution informiert. Er soll getobt haben, aber das nutzt meinem Orden nichts mehr. Van Malnen hat sich Auflösung wohl genehmigt.
Va: Das war von LaSalle zu erwarten.
An: Colonel, wäre nur von Rabenstein der neue Großinquisitor geworden. Er ist das Licht, welches in dieser dunklen Nacht leuchtet.
Vandenberg verzog verächtlich das Gesicht. Von Rabenstein ein Licht? Eher eine trübe Öllampe.
An: Niemand weiß was aus ihm wurde, ob er überhaupt noch lebt. Aber nur er könnte LaSalle heraus fordern.
Die weiteren Lobeshymnen des Mönches auf von Rabenstein, waren für Vandenberg uninteressant. Denn der feine Faden einer Idee stieg in seinem Hinterkopf auf. Wenn man Lasalle Paroli bieten könnte, eine Möglichkeit finden würde, ihn zu beseitigen, dann gäbe es eventuell für das Imperium eine Hoffnung. Fähige Leute gab es , DeRaaf evtl. Aber dazu musste erst LaSalle verschwinden. Und der Schlüssel dazu war von Rabenstein. Vandenberg gab es nur äußerst ungern zu, aber er musste von Rabenstein finden. Schnellstens!
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| Zwischenlog 3 |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Feb-Thu-2019, 02:15 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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NRPG: hoffe, ihr findet's lustig.
RPG
*** Riva Prime ***
Nalaes Kochkünste beschränkten sich auf Dosen aufwärmen und über dem offenen Feuer grillen, wobei sie eine gelegentliche Prise "Wutanfall" einstreute. Alles in allem war das aber immer noch mehr als Richards diesbezügliche Fähigkeiten, die sich in "weisen Ratschlägen" und Abwarten erschöpften.
In dieser Nacht waren sei beide allerdings zu hungrig und müde, so dass die Vorbereitung schnell vonstatten ging und bald mehrere würstchenähnliche Gebilde an Metallstangen über dem Feuer hingen, während Dosen mit Obst (oder Gemüse?) und irgendetwas, das nach Frischkäse aussah, gleich aus der Verpackung in die Mägen wechselten. Sie wie auch die Getränke, die nicht immer terranischen Ursprungs waren, wurden einer kurzen Geruchsprobe unterzogen und mit einem Tricorder auf Toxine geprüft. Mehr konnten die Beiden nicht tun. Leider gab es auch Stoffe, die nur in der Verbindung unangenehme Folgen hatten, und in diesem Fall war das Tamariskensaft in Verbindung mit diversen Enzymen, die sich in dem "Käse" befanden - was für rihannische Physiologie eine Substanz ergab, die der Wirkung von Alkohol gleichkam...
"Du bist der Einzige, der sich je um mich gekümmert hat," murmelte Nalae plötzlich, während sie das zweite Würstchen vom improvisierten Grill angelte und in eine Barbecuesauce tauchte. "Warum hast du mich gerettet? Warum hast du *hicks* ausgerechnet mich..."
"Die Heilige Dreifaltigkeit hat dich gerettet, ich habe lediglich als ihr Werkzeug fungiert," antwortete Richard leicht abwesend, weil er darauf konzentriert war, das Würstchen möglichst ohne Kontakt seiner Finger mit Bratensaft, Fett und Sauce zu verzehren, sie aber lediglich tellaritisches Besteck in dem Wrack hatten.
Die Romulanerin kämpfte mit ihrem plötzlichen Schluckauf. "Ich ... ich weiß nicht, mir ist ... so komisch..."
"Vielleicht irgendwas in dem Essen. Geh deine Vitalwerte überprüfen."
"Nö... ich meine, ich fühle mich nicht krank... nur *hicks* plötzlich so leicht... und... - Richard?"
Jetzt sah er auf. "Du solltest dich wirklich hinlegen. Deine emotionale Aura ist völlig erratisch." Und vielleicht höre ich auch besser auf, dieses Zeug zu essen. Wer weiß, was da drin ist... Er griff nach der Wasserschale und den Servietten, und als er sich wieder umwandte, sah er seine romulanische Adeptin, die sich gerade ihren Pullover über den Kopf zog.
"Nalae, was--"
"Mir is' so warm... und leicht... *hicks* ... und..." Sie hielt in der Bewegung inne, den rechten Arm noch im Pullover, und starrte auf das blutrote Röhrchen, was ihr bei der Prozedur aus der Unterwäsche gerutscht war. "Is'n das da? Tolle Farbe, ach ja, gestern morgen ..."
Das K'karvin-Blut schoss es dem Inquisitor durch den Kopf. "Nicht!" schrie er aufspringend. Aber die leicht beschwipste Nalae hatte ein Schlückchen gekostet, ehe er ihr die Phiole aus der Hand schlagen konnte.
"Ui... wow... Energy-Drink!" Sie schnappte nach Luft, klammerte sich an die stählerne Wandstruktur.
"Geh rüber in dein Schlafabteil und leg dich hin. Rasch! Ich versuche, einen Neutralisator in deinem Medkit--"
"Ich brauch' keinen Neutrali... Dings...*hicks*" Sie musterte ihn von oben bis unten wie ein ausgehungertes Raubtier. "Ich brauch dich...Immer bin ich allein hier... "
"Vade Satanas!" Richard wich zurück und bekreuzigte sich. Ihre Emotionen brandeten mit der Gewalt einer Tsunanmi gegen seine Abschirmung. Sie hatte schon ein, zweimal in den letzten zwei Jahren solche Anfälle gehabt, aber da waren keine Drogen im Spiel gewesen und er war in besserer Verfassung als jetzt nach zweieinhalb Hungertagen und anderthalb schlaflosen Nächten.
"Lass' uns endlich mal ... Spass haben in dem ... öden Loch hier!"
Richard prallte mit dem Rücken gegen die Wand.
"Wovor hast du Angst? Niemand wird's dem Imperator erzählen..." Ihre Arme legten sich um seinen Hals. ".... oder dem Großinquisitor..."
"ICH bin der Großinquisitor!" stieß er hervor und bekam endlich die Wasserschale auf dem Tisch zu fassen. Mit einer ungelenken Bewegung kippte er sie Nalae gegen den nackten Rücken.
Sie kreischte erschrocken, ließ ihn aber immerhin los und stolperte zurück. "Großinquisitor! Du bist ein Betrüger...der in einem alten Wrack haust, in dem es durch die.. die Decke pisst!" Ihre Emotionen begannen, in Wut umzuschlagen. "Der...der sich mit Psychotricks Essen ergaunert!"
"ICH bin der Großinquisitor!" wiederholte Richard und umklammerte den Ring, der an einem Band um seinen Hals hing. "Und mindestens zwei Leute sind gestorben, nur um mir die Nachricht zu überbringen!"
"Soweit ich gehört habe...*hicks*" Nalae fluchte, griff die Flasche mit dem Tamariskensaft und nahm einen großen Schluck. "Hat der Kanzler schon einen and'ren für den Arschkriecherjob... und der lässt die Köpfe rollen... pling...pling...pling."
Ja. LaSalle. Richard fühlte eine heiße Flamme des Zorns in sich auflodern. Ehe er sich in den Griff bekommen konnte, hatte sie sich in einem wütenden Fußtritt gegen einen rostigen Spind entladen.
"Ah, du bist so sexy, wenn du wütend bist!"
Er griff sie am Arm ohne Rücksicht auf Verluste. "Die Köpfe rollen? Aber ICH habe überlebt, Nalae."
"Überleben alleine...reicht nich' !"
Er starrte ihr ins Gesicht. Plötzlich unfähig, sich zu rühren wie das hynotisierte Opfer einer Schlange riss sie ihre Augen weit auf.
"Ich bin der gewählte und rechtmäßige Inquisitor Maximus. Und ICH werde meine Karriere nicht diesem verräterischen Schwarzkünstler opfern, der die Kirche und das Imperium ihren Mördern ausgeliefert hat! Ich werde eines Tages an dem Platz stehen, für den ich bestimmt bin," flüsterte er und bugsierte sie Richtung Tür. "Und DU wirst an dem Platz stehen, der für dich bestimmt ist." Als meine Ruhmeskrone.
Er riss die Tür auf und eisiger, widerlicher Regen klatschte ihnen beiden entgegen.
Unter dem Schock des Eiswassers prustete Nalae und versuchte, sich seinem Griff zu entwinden. Aber er war viel zu sehr damit beschäftigt, das emotionale Chaos um und in ihm zu ordnen und unter Kontrolle zu bekommen, um auf ihre Proteste zu achten. "Aber du hast recht. Überleben allein reicht nicht."
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| Zwischenlog 2 Rabenstein |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Feb-Sat-2019, 11:03 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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*** Riva Prime, ehemalige Kolonie des terranischen Imperiums ***
Richard von Rabenstein unterdrückte seinen Widerwillen, als er die Spelunke betrat. In den vergangenen zwei Jahren hatte er festgestellt, dass er in der Lage war, ein Erhebliches an Dreck und Unbill zu ertragen, wenn er sich nur vergegenwärtigte, dass es für einen höheren Zweck war - und darauf achtete, Handschuhe zu tragen. Und zu überleben war eben eine Grundvoraussetzung für besagten höheren Zweck, den er keineswegs aus den Augen verloren hatte.
Zwei trübe Neonlampen, die von den Exkrementen toter Insekten bedeckt waren, warfen ein kränklich-braunes Licht in den Verschlag, der sich 'Mechatronics Merchandising' schimpfte. Von der Decke hingen diverse Bauteile, Borg- und sonstigen undefinierbaren Ursprungs, aber auch irgendwelche schamanistischen Bündel mit Knochen und Federn. Manche beklagenswerte Existenz schien zu glauben, dass Zauberwerk gegen Attacken der Borg oder Pestilenzen half...Erschreckend schnell war die Zivilisation in den Abgrund gerutscht, fand Richard.
An der Ladentheke lungerte ein dürrer Mensch mit spärlichem Haar und einer Augenklappe. Neben ihm stand ein Topf mit gegorenen Vari-Blättern, der Droge des kleinen Mannes. Hinter ihm im Halbdunkel stapelten sich Kisten und Boxen und halb auseinander genommene Hardware. Auch die Umrisse eine Borgdrohne, die in Ketten an der Wand verankert war, konnte der Inquisitor erkennen.
"Was kann'ch für Sie tun?" näselte der Mensch. Sein Geruch und seine äußere Erscheinung wiesen darauf hin, dass er sich vor nicht allzulanger Zeit an billigem Fusel gütlich getan hatte, aber auf körperliche Reinigung offenbar nicht sonderlich Wert legte.
Richard blieb in gebührendem Abstand stehen, versuchte, nicht allzuviel der nicht vorhandenen Luft einzuatmen. "Ein adäquates Tauschobjekt für meine Ware."
"Ah, ähem, so, was hab'n Sie denn anzubieten?"
Der Mann strahlte Nervosität aus, das war selbst für einen Nicht-Empathen zu bemerken. Er war unruhig. Warum? Ein Kunde war eigentlich kein Anlass, diese Art von Gefühle zu hegen... es sei denn.... Richards Augen wanderten über die drapierten Waren, so gut das bei den herrschenden Lichtverhältnissen möglich war. Dabei entdeckte er einige kleine Silberlack-Spritzer auf dem Tresen und an der rechten Hand des Verkäufers. Hatte er versucht, irgendwelche Waren mit einem neuen Anstrich zu versehen, um sie neu aussehen zu lassen? Oder um abgefeilte Registriernummern zu übertünchen? Auf jeden Fall wurde der Kerl immer nervöser und ängstlicher - auch wenn er sich jetzt zurücklehnte und gelangweilt auf den Variz-Blättern kaute. Ganz klar, er hatte etwas zu verbergen.
"Wollen Sie was kaufen, oder wollen Sie bloß glotzen, heheh? Eyeshopping is' hier nur montags. Da is' Ruhetag."
"Ja, das ist ja auch nötig, wenn man seinen eigenen Laden hat. - Was ist das denn dort oben? Ein Transmitter-Equalizer?"
"Ja, woll'n Sie mal sehen das Teil? - Eigner Laden, ja schön wärs. Früher hat der Staat einem mit der Steuer das Fell über die Ohren gezogen...." Der Verkäufer angelte im Dunkeln nach dem Bauteil und gab dabei frei Haus die Informationen, nach denen der Inquisitor gefischt hatte: "Und jetzt hab' ich wieder einen, der alles kassiert, Staat oder nicht, machst du nur den Max als kleiner Händler..."
Richard drehte das Bauteil in behandschuhten Fingern ohne zu wissen, was es war. Dafür lauschte er, wie sich der Händler seinen eigenen Strick drehte, an dem er ihn demnächst zappeln lassen würde. Er verströmte jetzt weniger Angstgefühle, stattdessen schien er Vertrauen gefasst zu haben. Sehr gut. Er legte das Bauteil zurück auf den Tresen. "Wissen Sie.... eigentlich bin ich auf der Suche nach etwas von substantiellerem Wert."
"Häh?"
"Etwas, das sich gewinnbringend anlegen lässt in diesen Tagen."
"Heheh...ja, warum haben Sie das nich gleich gesagt, Mann? Ich hab da hinten 'ne Holosammlung--"
Du wirtschaftest ein bisschen in die eigene Tasche, nicht wahr? "Wir Terraner müssen zusammen halten, finden Sie nicht auch?"
"Absolut! Absolut!"
Der Inquisitor spürte eine Welle von Sympathie. Es war geradezu langweilig, wie dieser minderbemittelte Kretin auf die simpelsten Tricks hereinfiel! "Deshalb bin ich zu Ihnen gekommen. Nicht zu einem dieser räudigen Aliens." Der Verkäufer kicherte und verstummte abrupt, als Richard einen kleinen viereckigen Behälter mit blinkenden Anzeigen auf den Tresen schob, nicht, ohne sich vorher verschwörerisch Richtung Tür umzublicken. "Biomimetisches Gel Klasse A, hochkonzentriert."
Der Verkäufer streckte die Hand aus.
Ah... Gier ist so ein widerliches, abstoßendes Gefühl... "Stopp." Richard zog den Behälter aus der Reichweite der schmutzigen Hand mit den von Variz-Blättern blau gefärbten Fingerspitzen. "Ich sagte ja, ich will einen entsprechenden Gegenwert."
Irgendwo in den Tiefen des Ladens, der sich mindestens über zwei Stockwerke des abgestürzten Borgschiffes erstreckte, klang ein Geräusch. Der Verkäufer zuckte zusammen, und seine Angst war um das Doppelte größer zurück. "Äh, na klar, beeilen wir uns, he? Sie hab'n sicher auch nicht den ganzen Tag Zeit!"
Aber du hast offenbar noch viel weniger. "Ich bin interessiert an der Drohne."
"Der...der Cyborg? Eh, Mann, aber der ist mindestens 5 Kanister Deutherium oder 2 Kapseln Antimaterie wert - auch unter Brüdern, heheh." Er sah sich wieder um. Das Geräusch verunsicherte ihn.
Richard schabte wie zufällig über einen der silbrigen Punkte auf der Theke. "Das sollten Sie wegputzen, ehe Ihr Boss dahinterkommt." Das Panik-Level seines Gegenüber schoss in die Höhe. Volltreffer!
"Woher...?" Der Verkäufer begann hastig zu schrubben.
"Ach kommen Sie - von Mensch zu Mensch!" Der Inquisitor rang sich ein Lachen der Kategorie 'jovial' ab. "Sie haben einen hervorragenden Deal vor der Nase - nutzen Sie ihn, EHE ihr mieser Alien-Boss wieder alles für sich kassiert! Das hier," Er tätschelte die kleine Box, "ist in gewissen Kreisen locker 10 Kanister wert. Und ich schätze, Sie haben diese Kontakte."
"Ja... ja klar. Auf mich kann man sich immer verlassen, von Mensch zu Mensch!"
Oder von Betrüger zu Betrüger. "Deal?"
Der Verkäufer nickte und wandte sich um, um die Drohne aus ihren Fesseln zu lösen. Richard fühlte ein unangenehmes, seine Konzentration ungemein störendes Magenknurren. Es wurde wirklich Zeit, etwas zu Essen zu organisieren.
Die apathische Drohne hing wie eine Leiche über dem Tresen, bis der Verkäufer ihr einen Akku in den Rückenteil der Rüstung schob und die Biofunktionen ihres humanoiden Teils mit einem Hypospray aktivierte. Mit steifen Bewegungen richtete sich das Maschinenwesen auf, öffnete die Augen und starrte leer an Richard vorbei. Ein seelenloses Etwas.
Der Inquisitor warf dem Verkäufer die kleine Box zu. "Du hast den Borg für 5 Kanister verkauft, denke dran."
"Klar! Hehe! Bin ja nicht blöd!" Er bemerkte einen weiteren silbrigen Fleck und schabte ihn weg. "Vielleicht seh'n wir uns mal wieder!"
Ich hoffe nicht.
"Wir Terraner müssen zusammenhalten!"
Richard nickte knapp und war mit dem Borg aus der Tür. Angesichts des Gestanks in der Spelunke kam ihm selbst der Mief hier draußen im Verkaufszentrum angenehm vor. Trotzdem blieb das flaue Gefühl im Magen. Heilige Dreifaltigkeit, ich bin wirklich hungrig! Wovon ernähren sich eigentlich diese Typen? Er streifte den neben ihm marschierenden Borg mit einem Blick. [/i]Von Strom?[/i] Nun, er würde kein theologisches Essay darüber schreiben. Wichtig war nur, die Drohne gegen genügend Latinum und Edelsteine einzutauschen, die ihm und Nalae Essen und wenn möglich eine Schiffspassage verschaffen konnten.
*** Etwas später / Oberstadt / Sklavenmarkt ***
"Die Drohne scheint in gutem Zustand, was willst du für sie haben?" raunzte der Tellarit in Richards Richtung, wohl gewohnt, von desperaten Leuten Ware weit unter dem Wert abkaufen zu können.
"Ich verkaufe nicht," antwortete der Inquisitor, wie er es auch schon den drei oder vier anderen Händlern hier mitgeteilt hatte. Ja, Drohnen waren offenbar rar geworden in den letzten Wochen, nachdem die vorhandenen nicht gut genug gepflegt worden waren! "Das ist mein persönlicher Bodyguard."
"Ach was? Naja, du siehst ja auch aus, als könntest du einen brauchen! Vielleicht sollte ich dich umblasen und mir den Borg einfach holen?"
"Das würden Sie vermutlich nicht überleben."
Der Tellarit wollte es nicht darauf ankommen lassen und ließ ihn stehen. Richard schlenderte weiter über den Sklavenmarkt, heuchelte ab und an Kaufinteresse, ließ aber vor allem immer wieder hören, wie schwer derzeit an gute Drohnen zu kommen war, noch dazu an kampffähige und verhielt sich wie der unerfahrenste Goldgräber, der jedem von seinem Fund erzählt. Wie erwartet hatte sich die Nachricht binnen kurzen herum gesprochen und ein Ferengi steuerte auf ihn zu, den er als Oberhaupt des Tekva-Syndikats kannte. Eine Person mit genügend goldgepressten Latinum, um sich seine Yacht damit auskleiden zu lassen...
"Ich habe gehört, du hast eine wertvolle Drohne, Terraner?!" Er sonnte sich in seiner Selbstsicherheit, ja er suhlte sich geradezu darin.
"Ja. Aber die Summe, für die ich sie hergebe, ist auf dieser Schlammkugel von Planeten nicht zu haben, Großohr. Lass mich also in Ruhe."
Wie erwartet war ein 'Nein' nicht akzeptabel. Der Ferengi konnte es sich nicht leisten, in Gegenwart seiner Speichellecker und dubiosen Geschäftspartner derart sein Gesicht zu verlieren, dass er KEINEN erfolgreichen Geschäftsabschluss erreichte.
"Was soll das heißen, du Krähe? Verbreitest du hier, ich sei nicht flüssig?!"
"Nun, ich weiß, dass das Syndikat kürzlich ein paar Ladungen Schmuggelgut an die imperiale Polizei verloren hat...."
Aufruhr unter den Umstehenden. Geld und Ehre sind immer die empfindlichsten Stellen. Da kann man euch wunderbar manipulieren. Ein kurzes Streitgespräch noch, während dem er abbröckelndes Selbstbewusstsein und wachsende Angst vortäuschte - und ein Beutel mit Latinum flog Richard vor die Füße.
"So, und jetzt her mit der verdammten Drohne!"
Richard hob den Beutel auf, überflog die Menge der enthaltenen Streifen und schätzte, dass es dreimal so viel war, wie das seelenlose Maschinenwesen neben ihm wert war. Dann hob er mit kläglichem Gesichtsausdruck den Kopf. "Aber... die Drohne ist alles, was ich habe... und ... und..."
Die Umgebung brach in Gelächter aus. "Na, das ist dir dann eine Lehre, mit wertvollem Gut nicht so herum zu prahlen, Terraner!" röhrte ein Andorianer und spuckte aus.
"Aber... er ist ein Bodyguard."
"Jetzt ist er MEIN Bodyguard. - Was sind die Kommandocodes?"
"Soral... Terix..." zählte Richard auf romulanisch und tastete unter seinem Mantel nach dem portablen Transporter.
"Und weiter? Willst du mich an der Nase rumführen, terranischer Abschaum?"
Altissimus! Die Energiezelle ist doch nicht etwa leer? Aus dem Augenwinkel sah Richard ein paar Waffenmündungen. Der Andorianer sprang vor, ballte die Faust, setzte zu einem Schlag an -- und landete nur in der Leere.
...
Richard materialisierte knapp außerhalb des Marktes. Für mehr hatte die Energie des Transporters nicht mehr gereicht. Er verstaute die einzelnen Latinumstreifen an diversen Plätzen an seinem Körper und steuerte den nächstgelegenen Lebensmittelhändler an. Er kaufte reichlich ein und nahm dann ein Taxi zu den Aussenbezirken, um kein Risiko einzugehen.
Einige Stunden später erreichte er erschöpft das Schiffswrack, das Nalae und ihm die letzten Wochen Zuflucht geboten hatte.
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| Dämonen / Log 22 / Rewdak |
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Geschrieben von: Rewdak Tr'Kovath - Feb-Sat-2019, 07:23 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Hangar 2
Rewdak atmete erleichtert auf. Bei näherer Inspektion waren die Schäden am Shuttle nur oberflächlich und leicht zu reparieren, in das Computersystem würde er jedoch viel Zeit investieren müssen, denn egal was er dem Computer befahl, sein Befehl wurde nie richtig ausgeführt. Statt eines Diagnoseberichtes des Warpsprunges anzuzeigen und den Singularitätsgenerator freizulegen entschied sich der Computer dazu das Cockpit auf tropische Temperaturen aufzuheizen und lurianische Clubmusik zu spielen, welche aus einer schnellen Abfolge dröhnender, basslastiger Schläge bestand.
Rewdak machte sich nichts daraus. Er war es, als Vater von 2 Kindern, gewohnt unter widrigen und wenig konzentrationsfördernden Umständen komplizierte Arbeiten zu verrichten und begann, den Generator freizulegen.
Plötzlich hämmerte es dumpf von außen gegen die Zugangstür. „Mr. Tr’Kovath!“ vernahm er dumpf.
„Mr. Tr’Kovath, was tun Sie da? Dieses ohrenbetäubende Gewummer hört man noch 3 Systeme weiter, schalten Sie das ab!“. Rewdak erinnerte sich nicht an den Namen des Mannes, der sich wutentbrannt vor ihm aufbaute. Spencer, oder Sponsor oder irgendetwas in die Richtung, es war ihm auch gleichgültig.
„Ich mache das nicht mit Absicht, der Bordcomputer des Shuttles ist derzeit nicht nutzbar und wenn er den Befehl die Musik abzuschalten fehlinterpretiert und hier drin mit offenem Gehäuse den Singularitätsreaktor hochfährt sehen wir runzlig aus.“
Rewdak versuchte bei dem jungen Mann mit Hilfe von menschlichen Metaphern Eindruck zu schinden, verblieb dabei jedoch erfolglos.
„Dann bauen Sie von mir aus das Lautsprechersystem aus, mit diesem Krach kann niemand arbeiten. Wenn es nach mir ginge würden wir diesen havarierten Schrotthaufen einfach ausschlachten und treiben lassen aber mich fragt ja niemand!“
Der Mann drehte sich um und stapfte davon, wobei er es sich nicht nehmen lassen konnte gegen einen der Werkzeugschränke zu treten, welche um das Shuttle herumstanden. Zu seiner und Rewdaks Verwirrung flog der Schrank einige Meter weit, bevor er wie in Zeitlupe mit dem Sicherheitsschott des Hangars kollidierte.
„Wow, ich wusste gar nicht, dass ich das kann!“ Jubelte er ob seiner herkulischen Leistung. „Ich sollte mich für den Sicherheitsdienst melden!“
„Werden Sie nicht übermütig, merken Sie das nicht? Die Graviationsgeneratoren sind offline, wenn die offline sind, was ist noch alles betroffen? Die Lebenserhaltung?“ Rewdak aktivierte seinen Kommunikator. „Tr’Kovath zur Brücke, warum sind wir schwerelos? Im Hangar schwebt uns das Werkzeug davon, welche Systeme sind noch betroffen?“
„Mr Tr’Kovath, schön mal wieder von Ihnen zu hören!“ entgegnete der XO bissig. „Wir haben keine Berichte aus dem Maschinenraum, dort scheint alles einwandfrei zu funktionieren, wir sind ebenfalls ein wenig verwundert. Was ist das eigentlich für ein Lärm bei Ihnen im Hintergrund, das klingt ja als wären Sie mitten in einem Feuergefecht!“
„Das ist Musik. Ich habe den Singularitätsgenerator aus dem Shuttle ausgebaut um ihn mir noch einmal genauer anzusehen, wenn uns jetzt aber ein System nach dem anderen ausfällt sollte ich vielleicht doch auf die Brücke kommen und Ihnen zur Hand gehen.“
„Sie meinen sie können keine Simulationen daran durchführen und beehren uns jetzt mit Ihrer Anwesenheit?“
„In etwa.“ Rewdak verzichtete auf weitere Funkdisziplin und schaltete einfach den Kommunikator ab.
Brücke
Rewdak schwebte mehr in den Raum, als dass er ging. Die Schwerkraftgeneratoren waren inzwischen komplett abgeschaltet. „Was ist denn im ganzen Schiff los, die Schwerkraft geht nicht, ich wollte vorhin eine Abkürzung nehmen und stand vor einer komplett stillgelegten Sektion in der es nicht einmal mehr Atmosphäre gab und die Turbolifte bewegen sich beinahe in Schrittgeschwindigkeit.“
„Das wissen wir derzeit auch nicht, aber wenn Sie sich endlich einmal wirklich nützlich machen würden und das herausfinden käme uns das sehr gelegen.“ Vandenberg drehte sich nicht einmal zu Rewdak um während er mit ihm sprach. „Navigator, versuchen Sie noch einmal das Objekt zu erfassen.“
„Sir, unsere Sensoren haben starken Energieverlust, im Moment laufen sie nur auf Reserveenergie und das reicht kaum um den Raum direkt um uns herum zu scannen, wenn das so weiter geht fliegen wir bald vollkommen blind.“
„Wie kann das sein? Was zur Hölle geschieht hier? Vandenberg an Tr’Kovath“
Rewdak wollte gerade etwas sagen, als Vandenberg ihm das Wort abschnitt. „Nicht Sie, der Nützliche. Mr. Tr’Kovath, ich möchte, dass sie absolut jedes Energierelais im Maschinenraum dreifach überprüfen. Wenn der Warpkern bei maximaler Effizienz läuft, warum kommt nichts davon beim Rest des Schiffes an?“
„Das verstehen wir auch nicht, Sir.“ Ertönte Mahans stimme durch den Kommunikator. „Der Maschinenraum ist, allem Anschein nach, der einzige Ort des Schiffes der nicht betroffen ist, wir können auch nicht ausmachen woher die Störung kommt, laut unseren Diagrammen kommt die von überall.“
„Oder von der Brücke!“ warf Rewdak ein.
„WAS?“ fauchte Vandenberg ihn an
„Oder von der Brücke. Mr. Cunningham, bitte treten Sie von Ihrer Konsole zurück.“
„Nein“ antwortete dieser, ohne den Blick von der Konsole abzuwenden.
„Mr. Cunningham was tun sie da?“ Wandte sich nun Vandenberg an ihn.
„Wir verschwenden Energie. Wir nehmen uns Ressourcen die uns nicht zustehen um diese Energie zu generieren. Wir verletzen die oberste Direktive um uns Luxus wie Schwerkraft und Repliziertes Essen leisten zu können, wir sind nicht besser als Kolonialmächte, wenn wir das tun. Ab sofort wird Energie gespart, damit wir ohne Plünderfahrten nach Hause kommen.“
Vandenberg sah aus als würde ihm gleich eine Ader am Hals bersten.
„Mr. Cunningham, stellen Sie SO FORT die Energie wieder her und treten Sie von der Konsole zurück. Was ist denn in Sie gefahren, Mann!“
Cunningham sah trotzig auf. „Nein. Ich habe keine Angst mehr vor Ihnen, oder dem Flottengericht. Es ist mir egal was sie tun, ich weiß, dass ich recht habe und Sie werden es auch erkennen.“
Mit einem räuspern meldete sich der Navigator wieder zu Wort. „XO, das unbekannte Objekt ist wieder auf unseren Sensoren aufgetaucht“
„Sind Ihre Sensoren wieder bei voller Energie?“
„Nein Sir, das Objekt ist jetzt direkt vor uns.“
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| Friedensinitiative II - Log 5- Ph. DuVal |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Feb-Sat-2019, 01:04 PM - Forum: *** Ch'Rihan ***
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Romulanisches Reich / Grenzgebiet/ Bergbau-Kolonie Valkora Prime / Valkora City / untere Ebenen.
Draußen prasselte der immerwährende alkalische Regen auf die Straße, doch hier drinnen waren nur ein leises Summen und gedämpfte Atemzüge zu hören.
Es war fast zu einfach gewesen, dachte Senator Setek t´Bilam. Der Rihannsu musste den Kopf schütteln. Diese Remaner waren einfach zu naiv. Mit der Aussicht auf einen Vertrag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der remanischen Bergleute, hatte er die beiden remanischen Aktivisten hierher, in den Anschlussraum, 2 Ebenen unter dem belebtesten Kaufhaus von ganz Valkora City, gelockt. Und obwohl die beiden sich gewehrt hatten, lagen sie jetzt hier gefesselt und geknebelt. Nun, sie hatten eine Rolle zu spielen.Als DANN-Lieferanten. Man würde nach der Explosion, ihre Überreste finden. Neben denen Hunderter unschuldiger Rihannsu, hauptsächlich von Frauen und Kindern. Ja, die beiden Extrassit-Bomben würden in 15 Minuten hoch gehen und das Gebäude darüber pulverisieren. Und das würde nur der Beginn eines remanischen Aufstandes sein. So würde es bei der Regierung ankommen. Es würde im gesamten Reich einen Aufschrei und Aufruhr geben. Und dann würde man endlich die Remaner an jenen Platz verweisen, an den sie gehörten. Schon immer gehörten. An den Platz von Sklaven. Und er, Senator T´Bilam, würde aufsteigen. Als jener, der den Aufstand vorher gesehen hatte. Als jener, der schon immer gewarnt hatte. Und nie wieder würde ein remanischer Vertreter im Senat es wagen, ihm zu widersprechen. Denn es würde dann keine Remaner im Senat mehr geben. Ja, manchmal musste man den Dingen eben einen Anstoß geben, wenn die Regierung zu blind und der Feind zu träge war,
T´Bilam lächelte. Es war alles wasserdicht. 2 Jahre Planung würden sich in 15min gelohnt haben. Und würden die Arbeit des früheren Tal Shiar Mitarbeiters krönen. Jetzt musste T´Bilam lachen. Doch sehr zu seiner Überraschung wurde das Lachen erwidert.
Aus einer Ecke des Raumes trat eine Gestalt, die Kapuze Mantes tief über das Gesicht gezogen. Die Gestalt applaudierte spöttisch.
#1: Das ist ja geradezu herzerfrischend, dieser Plan. Plump, aber lustig. Ich gratuliere Ihnen. Senator. Ein neuer Höhepunkt in Ihrem Kampf um den Gipfel der Inkompetenz.
Wie war diese Person hier herein gekommen? Gleichgültig. Sie musste verschwinden. T´Bilam vergeudete keine Zeit. Mit unglaublicher Geschwindigkeit zog der geübte Kämpfer einen Dolch und sprang auf den Neuankömmling zu. Doch dieser wich scheinbar gedankenschnell aus und der Dolchstoß ging ins Leere. Doch T´Bilam gab nicht auf. Denn die Zeit bis zur Detonation der beiden Bomben lief unaufhaltsam herunter.
Die beiden Kontrahenten umkreisten einander, immer wider griff T´Bilam an, immer wieder wich der Fremde aus. Doch schließlich gelang es dem Senator, die Abwehr des Fremden zu unterlaufen und ihm seinen Dolch durch die Kehle zu stoßen. Doch er spürte keinen Widerstand. Stattdessen lachte der Fremde nur gehässig. Die Kapuze des Fremden rutschte vom Kopf und gab den Blick auf einen grinsenden Totenschädel frei, bevor die gesamte Gestalt schmolz, wie Wachs einer Kerze.
Entsetzt trat T´Bilam einen Schritt zurück um dann zu erstarren. Aus seiner Brust ragte die Spitze einer dünnen Klinge. T´Bilam fiel auf die Knie, keiner Bewegung mehr fähig.
Hinter einem Kühlagregat trat jetzt eine grau gekleidete Gestalt hervor und deaktivierte ein kleines Gerät.
Die Gestalt nahm ihre Kapuze ab und enthüllte ihr Gesicht. Das scharf geschnittene Gesicht eines Menschen wurde sichtbar. Der Mann wandte sich jetzt, in perfektem Rihannsu, an den Senator.
Me: Tragbare Holoemitter mit Festköpersimulation sind nicht nur etwas für die Unterhaltungsindustrie, meinen Sie nicht auch, Herr Senator? Sie gestatten?!
Der Mensch durchsuchte, von einem Ganzkörperfeld umhüllt, welches das Hinterlassen von Spuren verhinderte, nun den Senator und fand den winzigen Fernzünder für die Bomben. Ein kurzer Druck auf den Sicherungsschalter und mit einem leisen Klick deaktivierten sich die Bomben. Dann wanderte der Fernzünder wieder zurück in die Robe des Senators.
Me: Zu Schade, dass Sie mich nicht sehen können, Senator. Aber das Gift lähmt nicht nur Ihren Körper, nein Ihr Sehzentrum wird zuerst ausgeschaltet. Bei Ihrer Verletzung geben ich Ihnen noch 6 Stunden. Und nachdem die Einheiten des Tal Shiar in etwa 8 min. hier sein werden, werden Sie, nachdem die Lähmung Ihres Sprachzentrums abgeklungen ist, diesen Personen noch ein paar Fragen beantworten müssen. Denn die Situation und Ihre Rolle darin, sind ja mehr als eindeutig. Danach werden Sie sterben. So oder so. Und der Prätor wird einen Gegner weniger haben.
Und er wird aufsteigen. Weiter und immer höher den Baum des Ruhmes hinauf. Dafür werde ich sorgen. Und dann wird er irgendwann so hoch oben sein, dass der Ast auf dem er sitzt, bricht. Und dann wird er abstürzen. Ob als Märtyrer oder gefallener Tyrann. Das ist dann gleichgültig. Denn ich werde meine Rache dann haben.
Ach, ich vergaß Senator. Sie können mich ja nicht hören. Ihr Gehör ist ja durch den Wirkstoff an der Klinge ebenfalls beeinträchtigt. Zumindest noch 10 Minuten. Aber trösten Sie sich. Im Moment Ihres Todes werden Sie wiedersehen und hören können. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag.
Der Mensch zog nun die Klinge aus dem Körper des noch immer, wie im Gebet niederknienden Senators und verstaute sie in seinem Mantel. Dann wandte er sich zu den beiden gefesselten Remanern.
Me: So leid es mir tut, aber aus Gründen der Beweissicherung muss ich Euch leider in Fesseln lassen. Doch die Tal Shiar-Agenten, welche in exakt 1 Minute hier eintreffen, werden Euch befreien. Und wenn man Euch fragt, wer den Senator neutralisiert hat, so erinnert Euch an jene Person aus dem uralten Buch des Ramanu: Er, der weder Rihannsu, noch Havrannsu ist. Er der nicht vom Ursprung stammt. Er wird die Havrannsu befreien und ihre Unterdrücker in den Staub werfen. Und sein Name wird von seinen Feinden in Furcht und von seinen Schützlingen mit Freude genannt. Und sein Name sei: Vad Tars Gandt.
Das Geräusch herannahender Personen war zu hören.
Me: Ich verlasse Euch jetzt. Emen Mek´thu
Kurz bevor ein gutes Dutzend Tal Shiar- Beamter den Raum stürmten, löste sich der Unbekannte in den Schlieren eines Transportvorganges auf und gelangte, über mehrere gesicherte Zwischenstationen an sein Ziel.
Und nur 4 Minuten später verließ ein elegantes, pfeilförmiges Schiff, nicht größer als eine Raumyacht, den Orbit von Valkora, aktivierte seine Tarnung und ging auf Warp.
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| Dämonen / Log 21 / XO |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Feb-Sat-2019, 11:54 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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USS Picard / Deck 1 / Gang zur Brücke
Vandenberg hatte noch nie in dem Ruf gestanden, ein Empath zu sein. Doch selbst er spürte gerade die Anspannung, welche die Crew erfasst hatte. Und bei jenen gerade statt findenden Vorgängen war dies auch nicht verwunderlich.
Vandenberg war sich unsicher. Hatte man es hier mit einem fremden Organismus, oder mit einem Geist zu tun? Oder etwa einer Manifestation des Bösen? Solche Dinge durfte man gar nicht erst in Betracht ziehen. Nein, hier musste mit klarem Verstand an das Problem heran gegangen werden. Und schließlich hatte man als Wissenschaftler einen klaren Verstand. Jederzeit und zwingend.
Und gerade an diesem klaren Verstand begann Vandenberg gerade zu zweifeln. Zumal bei der Betrachtung des Schauspiel, welches sich ihm bot: Tr´Kovath kam gerade schreiend um die Korridorecke gerannt, verfolgt von einer tobsüchtigen, brüllenden Nalae, welche ein blinkendes Bathlett schwang. Vandenberg aktivierte seinen Kommunikator.
Va: Vandenberg an Doktor D´Varo. Wo sind Sie gerade und was tun Sie?
Nalae meldete sich, mit leicht gereizter Stimme.
Na: Auf der KS , wo soll ich sonst sein, auf dem Sirius? Ich räume das Labor auf.
Va: Sie verfolgen nicht gerade Mister tr´Kovath auf Deck 1 und versuchen ihn, im Laufen, mit einem Bathlett zu enthaupten?
Na: Geht es Ihnen gut, Sir?
Va: Das werden wir sehen. Bringen Sie jede Menge neurale Dämpfer mit. Wir treffen uns auf der Brücke.
Na: Wozu da denn?
Va: Tun Sie es einfach. Vandenberg Ende.
Vandenberg hatte eine vage Idee. Nur eine Idee, nichts konkretes. Aber eventuell….
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Ortswechsel:
USS Picard / Brücke
Nalae erschien auf der Brücke.Ihre Bereitschaftstasche quoll über mit Tablettenverpackunhen und Phiolen für ein Hypospray. Nalae machte einen leicht erblassten Eindruck.
Va: Doktor, Sie sehen aus, als hätten Sie ein Gespenst gesehen!
Na: Das habe ich in der Tat. Auf irgendeine Weise.
Va: Und?
Na: Nun ja, ich hatte, kurz bevor Sie sich gemeldet haben, hatte ich Ensign Monahan damit beauftragt, das Labor zu säubern. Sie hat es wohl nicht getan. Also habe ich mir gesagt „Zur Hölle mit ihr“. Und daraufhin habe ich gesehen, wie Ensign Monahan in einem feurigen Schlund versank. Und dann wusste ich, was Sie mit Neural-Blocker meinten.
Va: Sie sagten, Sie sahen Ensign Monahan?
Na: Ja Sir. Sie gehört zwar nicht zu meinem Stab, aber ich dachte, sie wurde auf die KS abgeordnet.
Va: Woher wissen Sie, dass es Einsign Monahan war?
Na: Sie hatte sich vorher bei mir gemeldet.
Va: Das ist ungewöhnlich, denn Ensign Monahan wurde auf eigenen Wunsch zu SB-436 versetzt. Vor unserem Start! Sie kann also unmöglich an Bord der Picard sein.
Na: Nun…
Va: Was immer hier auch vorgeht. Etwas oder Jemand greift auf unsere Ängste, Wünsche und Erinnerungen zu und projiziert sie auf andere Personen. Und zwar bisweilen planlos und willkürlich.
Na: Das könnte stimmen. Mr. Marlowe hatte den Brief untersucht. Dieser Brief stammt aus einem Holodeck-Roman.
Va: Und wer hat den Roman eingespielt?
Na: Lt. Harmon aus der Astrophysik.
In diesem Augenblick öffnete sich die Tür und ein völlig irrsinning blickender Marlow rannte auf die Brücke und warf sich dem Ops-Offizier Cunningham entgegen.
Ma: Alles in Deckung. Er hat eine Bombe. Ich rette Sie alle.
Marlow schlug den Ops-Offizier mit einem gekonnten rechten Haken nieder und warf sich über ihn. Dann schrie er laut auf und wand sich auf dem Boden hin und her.
Ma: Ahhhhh diese Schmerzen! Ich habe es für Euch getan. Ich….
Va: Jetzt reicht es! Ich wusste ja schon immer, dass Mister Marlowe ein schlechter Schauspieler ist, aber Märtyrer? Das ist zu viel! Doktor walten Sie Ihres Amtes!
Nalae sprang zu dem, sich auf dem Boden wälzenden Marlowe und verabreichte ihm ein Hyposray, welches ihn sofort beruhigte. Marlowe blinzelte und erhob sich vorsichtig. Dann blickte er, etwas verblüfft auf den, sich gerade wieder aufrappelnden Ops-Offizier.
Ma: Was zum…
Na: Der Neural-Blocker scheint zu wirken, nur weiß ich nicht, wie lange die Dosis ausreichend ist.
Va: Nun Mister Marlow. Gekonnter rechter Haken.
Ma: Ich war das ?
Va: Ganz recht! Was sollte das?
Ma: Nun Sir, ich dachte, Mr Cunningham hätte in seinem Körper ein Bombe. Und ich wollte mit meinem Körper die Explosion dämpfen.
Na: Sie wollten ein Held sein.
Ma: Ehm Ja. Und ich habe ja auch die Explosion gespürt.
Va: Emotionen, Wünsche und alles in übersteigerter Form. Die ganze Sache beginnt ein Muster zu bekommen.
Nalae nickte und drückte Vandenberg zwei Tabletten in die Hand.
Va: Was ist das?
Na: Ihre Portion Neuralblocker. Nennt man bei der Sternenflotte wohl auch „Scheissegaltabletten“.
Va: Nebenwirkungen?
Na: Nun, wenn die Wirkung abgeklungen ist, hat man normalerweise äußerst schlechte Laune. Was bei Ihnen also keinen großen Unterschied zu vorher machen wird, Sir.
Va: Äußerst zuvorkommend, Doktor. Kümmern Sie sich jetzt um Mr. Cunningham und dann verteilen Sie bitte den Neuralblocker an die Crew.
Na: ich sagte ja, es wird keinen Unterschied in der Laune unseres XO geben.
Cunningham, welcher sich stöhnend wieder an seine Konsole begeben hatte, meldete sich.
Cu: Ähm Sir. Langstreckensensoren melden ein Objekt mit Kurs auf unseren Rendezvouspunkt.
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| Dämonen Log 20 - Nalae |
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Geschrieben von: Nalae D'Varo - Jan-Sun-2019, 11:53 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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USS Picard |Krankenstation
„...Eine Subraumstörung, welche nicht von Subraumlebewesen verursacht wird, erscheint mir daher paradox und eigentlich vollkommen unmöglich“, schloss Nalae ihren persönlichen Logbucheintrag, während dessen Diktates sie mit verschränkten armen in ihrem Bürozimmer auf und ab lief.
Es ist mir ganz gleich, was der Computer ausgibt, solange er mir nicht anzeigen kann, woher diese Störung nun tatsächlich rührt, könnte es alles sein, dachte sie, während sie den T'Liss auf ihrem Schreibtisch nervös mit den Händen knetete.
Nachdem sie dies eine gefühlte Ewigkeit lang getan hatte, packte sie den Tricorder und führte einen Subraumscan an sich selbst durch – jedoch ohne Ergebnis.
Interessant, stellte die Ärztin fest, mein Subraumschatten muss dieselbe Störung aufgewiesen haben wie die von Lt. Melvis.
Allerdings unterscheidet sich mein Erlebnis, denn ich musste nicht Wachkoma versetzt werden, außer ich befinde mich gerade in einem Traum!
Es ist offenbar der Fall, dass diese Störungen nur temporärer Natur sind.
Oder vielleicht hängt es von der Intensität der Angst des Betroffenen ab?
Oder von der Dauer des Eingriffes?
Fragen über Fragen!
...Die ich heute Nacht schwerlich lösen kann.
Allerdings werde ich mich vorsehen, die Replikatoren zu benutzen.
Im Quartier
„Nalae. Ich finde es wirklich lieb, dass du etwas für uns gekocht hast, aber...was in aller Welt und warum...ist das?“
„Da die Replikatoren momentan eine Sicherheitslücke darstellen, habe ich ein Abendessen aus allem kreiert, was noch da war und was ich von den Nachbarn bekommen habe.
Das sind Tortellini mit einem Cocktail aus Dosenfrüchten, einer Dosenfruchtsaft-Sahnesoße, verfeinert mit 300gramm eines terranischen Gewürzes „Pfeffer“ - das soll sehr pikant sein, Fleischwurststreifen und-“
„Sind das da völlig verschmohrte Stücke von meinem Kobe-Rind?“
„...Probier' doch erstmal! Ich habe herausgefunden, dass die Benutzung der Replikatoren mit den beängstigenden Trugbildern der Betroffenen zusammenhängt“, erklärte die Ärztin.
„Es wird eine Anomalie im Subraumschatten der jeweiligen Person erzeugt, die offenbar diese Halluzinationen hervorrufen.“
Tr'Kovath nickte.
„Dieses Gericht könnte ebensogut bereits eine derartige Illusion sein.
Vielleicht solltest du meinen Neocortex nach dieser Subraumanomalie scannen.“
„Sehr WITZIG!“
„Wenn es sich hierbei möglicherweise um eine Subraum-Lebensform handelt, dann könnte man ihr eine Falle stellen“, überlegte Tr'Kovath.
„Wenn dem so ist“, fuhr er fort, „die derzeitigen Computerdaten und Scans haben keine derartigen Ergebnisse geliefert.
Allerdings könnte man mithilfe eines polarischen Ionenscanners Subraumspalten orten...und vielleicht mehr über das Phänomen herausfinden.
Mithilfe eines Phasers lassen sich Subraumanomalien schließen.
Das würde verhindern, dass die Störung des Subraumschattens eintritt, sofern rechtzeitig gehandelt wird.
Das würde ich aber nicht im Quartier testen, sondern vielmehr im Maschinenraum.“
USS Picard | Maschinenraum
„Das Zeitfenster ist unbekannt, deshalb scannen Sie bitte die folgende Stunde“, instruierte Tr'Kovath den Lieutenand, der eifrig mit einem polarischen Ionenscanner herbeigeeilt war.
„Sie müssen scannen sobald ich den Replikator aktiviere und bleiben Sie dann über die Dauer in meiner Nähe. Das Gerät hat eine Reichweite von fünfhundert Metern.“
„Aye, Sir“, entgegnete der Crewman.
„Ich bin bereit, die Daten aufzuzeichnen und schon ganz wild darauf, sie zu analysieren“, antwortete Nalae.
„Gut“, entgegnete Tr'Kovath.
„Dann mal los.
Computer. Einen schwarzen, heißen, Kaffee...“
Eine dampfende Tasse Kaffee materialisierte sich.
„Negativ, Sir“, berichtete der Lieutenand während Nalae fleißig scannte, „ich werde den Scan fortfahren.“
„Bei allen bisherigen Vorkomnissen, so auch meinem, trat die Halluzination nicht später als zwanzig Minuten nach der Replikator-Nutzung auf“, sagte Nalae.
„Ich schneide alles mit. Diese Daten sollten eigentlich zahlreiche Antworten liefern können!“
„...Hm.“
Nach etwa zehn Minuten wurde Mahan nervös.
Er starrte auf das Schaltpult und schluckte merklich.
„Sie sehen das nicht, oder?“
„Da ist nichts, Sir“, antwortete eine Rihanha.
„Gut. Es ist nicht real“, sagte Tr'Kovath, während seine Finger schweißnass wurden.
In diesem Augenblick machte der Lieutenand mit dem Scanner auf sich aufmerksam.
„Sir, eine Subraumspalte! Sie ist dort bei den---sie ist weg, Sir! Mr. Tr'Kovath?“
„ELEMENTE! ES SIND ZU VIELE! SIE VERFOLGEN MICH!“
Der Techniker rannte die junge Rihanha auf seiner hastigen Flucht nach draußen einfach um.
„Mahan, warte!“
Nalae eilte hinterher.
„Oh Elemente, lass mich, Nalae! Diese kratzigen Pfoten! Diese gierigen Blicke! Es sind HUNDERTE!!!“
USS Picard | Beobachtungslounge
„Voreiliger Aktionismus hat nichts mit wissenschaftlichem Vorgehen zutun!“
Vandenberg marschierte vor dem Panoramafenster auf und ab, wild gestikulierend.
„Wir stehen vor einem Problem und der Cheftechniker liegt wegen einer imaginären Horde aus Katzen im künstlichen Koma! Meinen Sie, dass wir das Problem jetzt schneller lösen?“
„Nun...wir haben jedenfalls eine ganze Menge Daten gesammelt“, entgegnete Nalae beschwichtigend.
„Ich habe eine Möglichkeit, das Phänomen vom Zeitpunkt seiner Entstehung bishin zum jetzigen Augenblick grafisch darzustellen. Ich gebe zu, wir haben etwas anderes erwartet...“
„Die Enstehung der Subraumspalte ist ebenfalls nicht uninteressant“, warf Lt. Mallow ein.
„Ich habe sie für den Zeitraum von etwa 0,8 Sekunden drei Meter von Mr. Tr'Kovath entfernt messen können, genau in dem Augenblick, wo bei ihm die Halluzination eintrat.“
Vandenberg straffte sich.
„Wie auch immer, wir können das jetzt nicht mehr ändern.
Ich habe ebenfalls einen Fund gemacht, der von Bedeutung sein könnte.
Dieser Text aus den Daten der Ashan:
Die Dhallaran werden enden im Nebel, sie nehmen mit unser Leid.
Es ist also nicht auszuschließen, dass die Ashan und die Dhallaran an den Vorfällen beteiligt sind.
Allerdings lässt sich das nicht mit Sicherheit sagen, denn die Vorfälle traten auf, nachdem wir den Planeten Nibonez besucht haben.
Und neben der Mission des Captains dürfen wir nicht vergessen, dass wir noch keinerlei Ahnung haben, was genau diesen Planeten so verwüstet hat.
Wir haben es hier also mit mehreren Rätseln zutun. Es ist sehr verworren.“
„Ich habe bei der Auswertung der Daten festgestellt, dass die Störung des Subraumschattens fast fünf Minuten vor der Öffnung der Subraumspalte auftritt, jedoch die Auswirkungen auf die neuronalen Funktionen der Person folgen erst später“, berichtete Nalae.
„Interessant ist ebenfalls, dass nur derjenige betroffen ist, der den Replikator benutzt hat.“
„Es klingt fast danach als würde eine Lebensform versuchen, einen Kontakt aufzubauen“, warf Mort ein.
„Die Subraumspalte ist merkwürdig, besonders in diesem kurzen Zeitraum. Möglicherweise gelingt es demjenigen nicht, sie stabil zu halten.“
„Dennoch bleibt die Frage, warum diese negativen Auswirkungen auf den Subraumschatten auftreten“, sagte Vandenberg.
„Es ist wichtig herauszufinden, ob es sich hierbei um eine....unbeabsichtigte Nebenwirkung handelt oder tatsächlich der Versuch einer feindlichen Intelligenz, uns zu schaden.“
„Nun, die Verwüstungen auf Nibonez waren ganz offensichtlich Resultate eines feindlichen Angriffs“, sagte Mort.
„Dr. D'Varo und Lt. Mallow, ich möchte, dass Sie die Daten genauer auf weitere Hinweise untersuchen und vergessen sie auch nicht den Brief.
Möglicherweise soll der nur zur Ablenkung dienen, aber das ist nur eine Theorie.
Dazu sollten Sie, Dr. D'Varo, schnellstmöglich einen Weg finden, die Patienten wieder ins Bewusstsein zurückzuholen“, ließ Vandenberg verlauten.
„Wir benötigen unseren Chefingenieur äußerst dringend zurück. Das Phänomen darf sich nicht auf der Picard ausbreiten.“
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