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KI Die Dritte - Romulaner...
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jul-Thu-2026, 11:20 AM
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BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Sun-2026, 08:52 PM
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BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Sun-2026, 08:51 PM
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BdZ Log 6 / LaSalle / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Mon-2026, 10:23 AM
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KI die ZWEITE
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
May-Sat-2026, 09:43 PM
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BdZ Log 5 - Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Thu-2026, 04:24 PM
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BdZ Log 4 / LaSalle / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Sat-2026, 12:00 AM
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Redneck Star Trek =)
Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Tue-2026, 11:33 AM
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Lifeblog von der ARTEMIS ...
Forum: *** Science News ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:46 PM
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KI bemüht
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:31 PM
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| Schmutzige Hände - Log 2 NPC/DuVal |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Mar-Sat-2019, 12:37 PM - Forum: *** UFP ***
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Erde/Paris/Verteidigungsministerium der Föderation/Büro des Ministers
War das Gespräch zwischen Botschafterin T'Gamahal und Militärattaché Tr'Vorkath vom Romulanischen Imperium auf der einen Seite, sowie dem Präsidenten der Föderation auf der anderen Seite, noch einigermaßen diplomatisch abgelaufen, so entwickelte sich das Gespräch zwischen Tr´Vorkath und Verteidigungsminister DeRaaf allmählich zum Desaster. Militärattaché Tr'Vorkath kam gerade zum Zentrum seiner Aussage über den angestrebten Friedensvertrag mit den Klingonen.
TV: Nun, seine Exzellenz der Prätor geht davon aus, dass dies zu einer Erweiterung des außenpolitschen Spielraumes für das Empire führt. Es werden sich neue Perspektiven ergeben. Diese könnten durchaus neue Allianzen, aber auch Veränderungen für alte Allianzen bieten.
DeRaaf lächelte schwach.
DR: Soso. Veränderungen.
TV: Die Föderation hat der Tatsache ins Auge zu sehen, dass das Universum sich nicht um die Föderation dreht und sich gewisse Dinge eben verändern. Dazu gehören auch Allianzen.
DR: Eine interessante Aussage. Ich höre hier die Worte von Botschafterin T'Gamahal: Die Allianz mit der Föderation böte nicht nur Vorteile.
TV: Vom Standpunkt der Galae aus, ist die Allianz mit der Föderation nützlich, aber nicht das Maß aller Dinge. Eine Allianz kann auch einengen!
DR: Ist diese auch die Meinung seiner Exzellenz des Prätors?
TV: Wie ich schon sagte, es ist der Standpunkt der Galae.
DR: Diese Worte habe ich schon des Öfteren von gewissen Senatoren auf Ch´Rihan gehört. Und diese ist eben etwas beunruhigend.
TV: Die Föderation fürchtet Veränderungen!? Oder etwa die Stärke der Galae? Eventuell sollte die Galae in Zukunft die Richtung innerhalb der Allianz vorgeben.
DR: Diese Worte klingen eher danach, als ob Sie die Allianz lösen wollten. Eine Allianz, welche beiden Seiten nur Vorteile gebracht hat.
TV: Offen gesagt Herr Minister. Wenn wir die Allianz lösen wollten, würden wir das auch ohne Ihre Erlaubnis tun. Welche Vorteile hat uns diese Alllianz denn gebracht, wenn ich fragen darf?
DR: Die Unterstützung bei 2 Kriegen. Eine Unterstützung ohne die das Empire heute wahrscheinlich doch sehr eingeschränkt wäre. Fragen Sie mal seine Exzellenz, den Prätor. Er war persönlich involviert.
TV: Das war in der Vergangenheit. Wir müssen in die Zukunft sehen. Ja Herr Minister, auch wenn es Ihnen und der Föderation nicht gefällt, eventuell benötigen wir die Föderation nicht mehr. Haben Sie sich dies einmal überlegt? Eventuell suchen wir uns neue Partner. Starke Partner. Partner bei denen die militärische Führung in der Hand des Staatsoberhauptes liegt und nicht in der Hand eines Ministers.
DR: Ich nehme diese Worte als das was sie sind. Als Versuch einer gezielten Provokation. Das kleine Einmaleins der Diplomatie. Und was die Stärke der Galae betrifft, so erinnere ich mich an die letzte öffentliche Übertragung aus dem Senat. Ein Senator, ich glaube es war Senator Tr´Vikal bemängelte sehr deutlich, dass viele große Häuser keine Schiffe mehr für die Galae bereit stellen, dass die Flotte auf ein Viertel des Standes vor dem klingonischen Bürgerkrieg gesunken ist und dass man, ohne die Föderationsflotte die Grenzen nur schwer sichern könnte. Ganz zu schweigen von einem eventuellen Angriff Dritter. Und dies wurde von einem Vertreter der Galae sogar bestätigt. Und Sie reden von der Stärke der Galae? Also bitte.
Tr'Vorkath wurde jetzt lauter.
TV: Was wollen Sie damit sagen?
DeRaaf begann intensiv, seine Brille zu putzen. Kein gutes Zeichen.
DR: Erstens vergessen Sie gerade Ihre guten Manieren, für die Sie eigentlich bekannt sind. Zweitens wird in diesem Büro nur einer laut, wenn überhaupt. Und das bin ich. Drittens vergessen Sie, wo Sie sich befinden. Viertens geben Sie gerade jenes Bild eines Rihannsu ab, welches von den Gegnern der Allianz innerhalb der Föderation so plakativ überall beschrieben wird: Arrogant und provokant. Das ist gewisse nicht im Sinne seiner Exzellenz, des Prätors. Ich gehe davon aus, dass man ihn über Ihre Worte unterrichten wird. Fünftens ist eine Allianz nicht nur eine militärische Angelegenheit, etwas was evtl. nicht in Ihr Resort fällt.
TV: Das ist….
DR: Und sechstens habe ich nun die Ehre Ihnen einen guten Tag zu wünschen.
Tr'Vorkath stand wortlos auf und verließ das Büro. Nein, das Gespräch war auch nicht in seinem Sinne gelaufen.
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Ortswechsel:,
Pluto / Geheime Basis der Sektion 31
Agent Theo Hemsworth nahm die Kopfhörer ab und lachte laut.
TH: Haha, habe ich die Ehre Ihnen einen guten Tag zu wünschen. Haha, der war gut. DeRaaf hätte man als Präsidenten wählen sollen. Obwohl er wohl keine Lust dazu hatte.
Der hagere dunkelhäutiger Mann vom Schreibtisch gegenüber, Commisioner Conway, Leiter der Abteilung 2 A schüttelte den Kopf.
Co: Woher haben Sie diesen Livefeed?
TH: Nun, ich habe den Kanal gefunden.
Co: Wo?
TH: Bei der Durchsicht der alten Listen.
Co: Wenn DeRaaf herauskriegt, dass er überwacht wird, rollen Köpfe.
Eine Stimme ertönte jetzt im Raum
< Und zwar wortwörtlich.>
Ein elegant gekleideter Mann betrat den Lichtkegel der Deckenbeleuchtung. Conway schnaufte.
Co: DuVal. Sie kommen reichlich spät. Was für eine Show haben Sie auf Ch´Havran abgezogen?
DuVal lächelte dünn.
DV: Über meine Privatangelegenheiten bin ich Ihnen keine Rechenschaft schuldig, Conway.
Co: Sie scheinen zu vergessen, wer Ihren extravaganten Lebensstil finanziert.
DV: Mein Unternehmen. Nicht die Sektion 31.
Co: Ich, als Ihr Führungsoffizier kann aber verlangen, dass Sie sich an meine Anweisungen halten. Oder sind wir uns jetzt zu fein dazu, Euer Hochwohlgeboren?
DV: Conway, Sie als Führungsoffizier? Sie können ja noch nicht einmal einen Hund ausführen!
Co: Sie arroganter Schnösel. Glauben Sie, als Erbe von DuVal Industries könnten Sie sich alles erlauben? Ich werde…
Mit lautem Poltern erschien ein hagerer Mann im Raum. Chief Superintendent Snow war der Leiter der Basis und derzeit mehr als erbost. Sein Bass dröhnte über 20m durch den Raum.
Sn: CONWAY, DUVAL! SCHLUSS JETZT! Für Ihre privaten Animositäten haben wir keine Zeit.
Co: Aber Sir, ich..
Sn: Sie halten jetzt den Mund. Alle beide.
DV: Meine Herren, diesen Tonfall bin ich nicht gewohnt. Einen erfolgreichen Tag noch.
Sn: Sie bleiben DuVal. Zumindest bis ich Ihnen Ihren neuen Auftrag erläutert habe.
DV: Und der wäre?
Sn: Kümmern Sie sich doch ein wenig um Dalok Rul. Oder kollidiert dies mit privaten Plänen?
DV: Eher weniger. Aber wie Sie wissen bin ich Geschäftsmann.
Sn: Wie üblich. 30% im Voraus, der Rest wenn Dalok Rul als Senator untragbar geworden ist.
DV: Nun, kommt Zeit, kommt Rat. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.
DuVal rauschte aus dem Raum.
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| Wasser: Schon mal darüber nachgedacht? |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Feb-Tue-2019, 01:46 PM - Forum: *** Science News ***
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https://www.facebook.com/BBCRadio4/video...m=bookmark
Dieser BBC-Film zeigt uns das Mysterium WASSER.
Ob es tatsächlich über Asteroiden und Kometen zu uns gebracht wurde, ist diskutierbar, aber daß es ein Wunder ist, das wird einem klar, wenn man sich dieses Filmchen betrachtet.
Bemerkenswert dazu ist, daß viele Jahre hindurch, beginnend in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, die soenannte 'Welteistheorie' belacht wurde.
Damals gab es einige Astronomen, die daran glaubten, daß es im Planetensystem und dem Universum massenweise Wasser und Wassereis gäbe.
Diese wurden, einschließlich mir selbst, der ich astronomische Vorträge am Hamburger Planetarium und an der Volkshochschule hielt, belächelt.
Inzwischen wissen wir (auch ich) es besser.
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| Zwischenlog 6 Anselmus |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Feb-Mon-2019, 08:19 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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========== Irgendwo im Nichts auf einer trostlosen Welt, die sich ‚Paradies‘ nannte ==========
Es goß in Strömen.
Eine kleine etwas rundliche Gestalt stapfte durch den knietiefen Morast.
Wenn man ganz nahe gewesen wäre, hätte man sein Fluchen hören können.
„Wenn so das Paradies sein soll, das uns die Kirche verspricht, dann trete ich sofort aus. Welcher Idiot hat dieser Hölle bloß so einen Namen verpaßt?“
Er zog seine Kapuze tiefer über das Gesicht. Er trug eine Art Kutte. Es konnte schon mal eine solche gewesen sein, aber die Unbilden des Weges hatten ihr stark zugesetzt.
Eines aber wies ihn als Mann der Kirche aus: Ein großes Kreuz auf der Brust.
Etwa 50 m hinter ihm im Schatten der Gebäude oder Trümmeresten bewegte sich etwas Großes Dunkles, das man nur mit geübten Augen erkennen konnte: Es war ein riesiger Wolfshund, der auf den Namen Herodes hörte. Und dieser Hund wußte, warum er sich immer im Dunkeln hinter seinem Herrn so unsichtbar wie möglich machte.
Anselmus, denn niemand anderes war es, der hier über durch den Matsch watete, hatte sich auf die Suche nach seiner und der Kirche Rettung gemacht: Richard von Rabenstein. Den rechtmäßigen Groß-Inquisitor.
Er mußte ihn finden, das stand fest, denn nur er konnte der Kirche wieder zu altem Ruhm und früherer Macht zurückverhelfen.
Und außerdem hatte Vandenberg ihm auch eine größere Belohnung in Aussicht gestellt, wobei er sich aber keinesfalls sicher war, ob er den informieren würde, wenn er Rabenstein gefunden hätte.
Die Spur dieses Mannes aufzunehmen, war nahezu eine Unmöglichkeit, denn der hatte es offensichtlich darauf angelegt, jeden Hinweis zu tilgen, der seinen Aufenthaltsort zeigen würde.
Seit der Verhaftung durch van Zandt und die anschließende Flucht aus dem Transportraumschiff, hatte er sich nie länger als ein paar Tage irgendwo aufgehalten.
Er war ein Gejagter und es gab viele Jäger, die sich die hohe Belohnung holen wollten, ihn und seine Begleiterin tot oder lebendig abzuliefern.
Und so einer blieb nie lange am gleichen Platz, darüber war sich unser Mönch im Klaren.
Aber die Frau bei ihm war da schon besser zu verfolgen, denn sie war auffallend hübsch, was immer wieder die gierigen Blicke ausgehungerter Kerle auf sich zog, die ihr Bild im Kopf für ihre schwülen Träume behielten.
Es war jetzt schon der dritte Planet, den Anselmus aufsuchte, was für ihn schwierig war, da er nahezu kein Geld hatte, um irgendwelche Passagen zu bezahlen.
Aber da half ihm Herodes, denn mit ihm nahm er an Hundekämpfen teil, die in diesen Gegenden sehr beliebt waren.
Da wurden schon mal ziemlich große Summen verwettet.
Und der Hund wußte, was er zu tun hatte: Sein Herrchen beschützen und Gegner zu töten, damit sie etwas zwischen die Zähne bekamen oder reisen konnten.
Und bisher hatte er jeden Kampf gewonnen. Sein gestählter muskelbepackter Körper war überseht mit Narben, aber er war Sieger geblieben, wärend seine Gegner als leblose Kadaver aus dem Ring gezogen werden mußten.
Meist wollten die Besitzer, wenn sie den gigantischen Hund sahen, dann doch lieber nicht weitermachen, aber sie hatten vorher großmäulich gefragt, ob es Jemanden gäbe, der gegen ihre Hunde antreten wollte, und dann hätten sie vor dem anwesenden und wettenden Publikum natürlich schlechte Karten gehabt, wenn sie den Schwanz eigezogen hätten.
Allerdings standen die Wetten meist eher auf Herodes, aber trotzdem konnte man von zwei oder drei Kämpfen schon eine Passage im Zwischendeck bezahlen und etwas Warmes zwischen die Kiemen bekommen.
So wie sich Anselmus auf seinen Hund verlassen konnte, so liebte dieser sein Herrchen und hätte sich für ihn aufgeopfert, und so manches Mal hatte er ihm auch schon sein Leben gerettet, wofür der Mönch ihm auch sehr dankbar war.
Er brauchte wieder eine Passage. Ein Fettsack, der im Raumhafen arbeitete, hatte das Mädchen gesehen, wobei er ihre Begleitung nur als groß und hager beschrieben konnte mit offenbar sehr hellen Haaren.
Und er wußte, daß sie einen Flug nach Riva Prime gebucht hatten.
„Der Planet ist ja noch schlimmer als dieser hier und noch dazu im Niemandsland und borgverseucht.“ Unser Gottesmann war mal vor Jahren dort, weil man ihm versprochen hatte, dort eine herrliche Kirche übernehmen zu können und dazu auch noch ein sattes Einkommen an Kirchensteuern, die man dort eintreiben dürfte.
Die stolze Kirche stellte sich als Blechschuppen heraus und die Gelder waren noch nicht einmal Almosen.
Seine ‚Gemeinde‘ bestand aus 11 Personen, die alle zwischen scheintot und vermodern waren.
Trotzdem war diese Spur heiß, und deswegen mußte er dort hin. Aber zunächst galt es, genug Kohle zu machen, um hinzukommen.
Das Etablissement lag etwa 500 m am Ende dessen, was sich hier ‚Straße‘ schimpfte. Immer wieder stolperte er über Kadaver, denen man kaum noch ansehen konnte, ob es mal intelligente Wesen oder nur Haustiere gewesen waren.
Kaum Einer starb hier eines natürlichen Todes oder gar an Altersschwäche.
Mord war hier die vorherrschende Todesart, dazu kamen dann noch Unfälle aller Art oder schlichtes Verhungern oder irgendwelche Seuchen, die längst woanders ausgerottet waren.
Die Spelunke hieß ‚Tartaros‘, was sicherlich bestens zu dem paßte, was da drinnen vorging.
Anselmus signalisierte Herodes, draußen zu bleiben, denn er wollte die Besitzer der anderen Kampfhunde nicht gleich erschrecken.
Gerade war ein Kampf zu Ende gegangen und es sah so aus, als habe keiner der beiden Gegner überlebt, denn man zog beide aus dem Ring, der über und über mit Blut bespritzt war.
In einer Ecke war man dabei, die Wettsummen auszuzahlen und im Ring stand jetzt ein fetter Kerl, der sich dramatisch umblickte:
„Was ist? Gibt es hier noch Jemanden, der seinen Hund in den Kampf schicken will?“
Ein relativ schmächtiges Kerlchen drängte sich nach vorne: „Ja, mein Hund ‚Beserker‘ wird kämpfen. Er wurde nie besiegt in hunderten von Kämpfen. Komm her, mein Kleiner!“
Hinter ihm erschien ein Koloß von Köter. Irgendwie mußte er eine Mischung aus Mastino und Ochse sein. Er setzte sich neben sein Herrchen.
„Nun gibt es Jemanden, der es mit meinem Süßen hier aufnehmen will?“
Es herrschte Ruhe im Saal. Offensichtlich wußten die Anwesenden über die Erfolgsgeschichte dieser Schmusebacke.
Auch Anselmus wurde es etwas mulmig, als er die Bestie sah, aber Herodes war in der gleichen Klasse und klar muskulöser. Berserker hatte Fett angesetzt, während Herodes ganz aus Stahl gebaut war. Aber es würde ein schwerer Kampf dieses Mal werden, aber dafür würden die Wetten auch sehr hoch sein, da war er sich sicher.
„Mein Hund wird antreten!“ rief er.
Und sofort herrschte absolute Ruhe, die nur durch das Fallen und Zersplittern eines Bierglases unterbrochen wurde.
„Wo ist dein Hund?“ fragte der Schiedsrichter, oder was immer der Kerl war.
„Draußen. Moment.“
Anselmus ging vor die Tür und pfiff kurz. Herodes löste sich von der Mauer gegenüber und kam zu seinem Herrchen.
Er wußte, was jetzt seine Aufgabe war.
Er rieb zärtlich, was man diesem Hund kaum zugetraut hätte, seinen Schädel gegen die Hand des Paters und kam mit rein.
Als er den Ring betrat, hielten alle Anwesenden den Atem an, denn das war ein beeindruckendes Tier. Es war allen sofort klar, daß das ein Kampf des Jahrhunderts werden würde, und sofort schossen die Wettbeträge in die Höhe.
Beserkers Besitzer sah etwas schief auf Herodes, und man merkte, daß er vielleicht doch lieber sein Angebot zurückgezogen hätte, aber die Wetten liefen, so daß es kein Zurück mehr gab. Ganz abgesehen davon, daß dann sein Ruf ruiniert gewesen wäre.
Herodes wurde registriert, und schon wenige Minuten später zeigte es sich, daß es eine leichte Tendenz für Berserker gab.
„Wenn du diesen Kampf gewinnst, dann können wir uns einen 1.Klasse –Flug leisten und jede Menge leckeres Fleisch für dich und mich.“ Er streichelte zärtlich über den Schädel des Tiers und kraulte ihn hinter den Ohren.
Er wußte, daß der Hund sein Bestes geben würde.
Wenige Minuten später standen sein Gegner mit Berserker und Anselmus mit Herodes sich gegenüber in dem Ring, der eigentlich ein Käfig war.
Der Schiedsrichter gab das Kommando und beide Besitzer ließen die Hunde frei, die allerdings erst einmal nur langsam herumgingen, um sich zu beschnüffeln und den Gegner einzuschätzen.
Dann aber stürzte sich Berserker auf Herodes unter riesigem Johlen des Publikums, das Blut sehen wollte.
Aber Herodes war darauf vorbereitet. Im Bruchteil einer Sekunde sprang er an die Seite, und der Andere flog gegen das Gitter, was ihn eine hundertstel Sekunde Konzentration kostete, die Herodes brachial nutzte und seine Fänge um das rechte Hinterbein des Gegners schloß.
Dieser heulte auf. Das Publikum tobte, und die Wetten stiegen rasant zugunsten von Herodes.
Aber Berserker war hart im Nehmen, schüttelte Herodes ab und griff erneut an. Dieses Mal verbiß er sich in der Schulter des Wolfshundes, der aber mit seinen starken Hinterbeinen den Gegner wegdrückte.
Der Schnaps floß in Strömen, und auch Anselmus mußte sich einen gönnen, denn er wußte, was hier auf dem Spiel stand.
Verlor Herodes, dann war er seinen besten Kameraden los.
Er war zwar ein ziemlich gerissenes Kerlchen, aber nicht gerade kräftig und hätte ohne den Hund keine Chance, lebend aus dieser Hölle zu kommen.
Der Kampf ging hin und her, mal war der eine, dann der andere Hund im Vorteil, aber man merkte letztlich dann doch den eher verweichlichten Körper, gegen den durchtrainierten Herodes.
Dieser ließ sich scheinbar als Finte auf den Rücken fallen, als sei er erschöpft- Berserker sprang hoch und wollte sich von oben auf ihn stürzen, so hatte Herodes von unten die Chance, seine Kiefer um den Hals des Gegner zu schließen und nicht mehr loszulassen.
Berserker zuckte noch ein paarmal, dann lag er da im Sand.
Sein Besitzer war zutiefst geschockt und das Publikum heulte vor Begeisterung.
Jedenfalls diejenigen, die auf Herodes gesetzt hatten.
Anselmus sammelt das Wettgeld ein und gab noch eine Lokalrunde aus, dann machte er sich von dannen, das viele Geld tief in seiner Kutte verborgen.
Herodes aber ließ sich streicheln und wußte genau, daß er mal wieder der Held war.
„So, jetzt suchen wir uns erst einmal ein Bleibe und etwas Ordentliches zu fressen, was, mein Guter? Und wir müssen auch noch deine Wunden versorgen.“
Herodes‘ Schwanz wedelte ohne Pause.
Da traten drei Typen aus dem Dunkeln: „Hallo, mein Bester. Du hast eben reichlich Kohle unverdient eingesackt. Komm, rück sie raus, und wir lassen dich und deinen Köter friedlich ziehen.“
„Ich hab das Geld fair gewonnen, also verpißt euch.“ Unser Mönchlein war ziemlich empört ob dieses Ansinnens, allerdings hätte er sich das schon denken können, denn zu viele Knilche hatten ihn mit der Kohle das Lokal verlassen sehen.
Während sich einer der Typen Anselmus näherte, hielten sich die anderen Beiden im Hintergrund.
Er hatte einen eindrucksvollen Dolch in der Rechten und hielt diesen Anselmus unter das Kinn.
„Moment, mein Bester. Ich bin ja nicht so, aber dazu muß ich erst einmal an meine Kutte kommen. Wie du siehst, bin ich unbewaffnet, da brauchst du doch keine Angst haben. Moment, dazu muß ich mal eben mein Kreuz abnehmen.“
Der andere grinste etwas tumb: „Beeil dich!“
Herodes hatte sich inzwischen unbemerkt verdrückt und war in der Dunkelheit verschwunden.
Während dessen fummelte der Mönch an seinem Kreuz. Er nahm die Kette ab und hielt sie scheinbar etwas unbeholfen in der Hand. Der Räuber sah nicht wie der rechte Daumen auf einen verborgenen Knopf drückte. Eine lange dünne Klinge sprang aus dem Kreuzstiel, und versank im Leib des Banditen, bevor dieser sie überhaupt gesehen hatte.
Ein weiterer Druck, und sie verschwand wieder im Kreuz.
„Danke, Herr Jesus. Auf dich ist immer Verlaß, wenn man dich braucht.
Und dort, wo die beiden anderen Knaben gestanden hatten, herrschte jetzt das Chaos. Gellende Schreie hallten über die Straße, aber Niemand kam ihnen zu Hilfe.
Herodes war in wenigen Sätzen heran und hatte dem Einen noch im Sprung die Kehle durchgebissen.
Der Zweite versuchte noch zu fliehen, aber die Kiefer rissen ihm die rechte Hand ab.
Anselmus pfiff, und Herodes ließ sofort von seiner Beute ab und kehrte freudig jaulend zu seinem Herrchen zurück.
„Du hast dich gut geschlagen. Und jetzt brauchen wir Beide eine ordentliche Stärkung. Komm. Da drüben ist eine Hütte, die sich ‚Hotel‘ schimpft. Ich hoffe, wir bekommen da ein lausfreies Bett und etwas Ordentliches zu essen.
Der Hund jaulte freudig und schmiegte sich an das Bein seines Herrchens.
„Komm, mein Freund!“
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| Zwischenlog 5 Rabenstein |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Feb-Sun-2019, 07:54 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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*** Riva Prime / Hinterzimmer einer Bar ***
Der Ferengi Tekva, Chef eines Borgkomponenten Im- und Exportunternehmens mit gelegentlichen Nebeneinnahmen aus Sklavenhandel, Prostitution und Drogenschmuggel, stocherte sich gelangweilt zwischen den Zähnen. Vor ihm türmten sich die Reste einer ausgiebigen Mahlzeit. Auf der anderen Seite des Tisches hockte ein vieläugiges Wesen, das mit einem seiner Tentakel versuchte, unauffällig ein paar Essensreste zu ergattern, während es blubberte: "Boss, der Kerl war ein Telepath, zumindest ein Empath. Ich kann diese Typen erkennen. Die senden EM-Frequenzen einer ganz bestimmten Wellenlänge aus und--"
"Langweil' mich nicht mit diesem wissenschaftlichen Gefasel!" Tekva war nach umfänglichen Tests der für eine horrende Summe erhandelten Borgdrohne, die sich als besserer Altmetallschrott herausgestellt hatte, übler Laune.
Das vieläugige Wesen schlürfte eines der bläulich schimmernden Reste auf, gluckste zufrieden und wiederholte. "Ich kann sie riechen, wenn du so willst, Boss. Erinnerst du dich an diese Betazoidin damals? Na, und was hat sie dir gebracht auf dem Markt?"
"Nicht genug," raunzte Tekva und rülpste. "Und dürre Kerle stehen nicht so hoch im Kurs wie dicke Weibchen, hihi."
"Aber ein Empath oder Telepath könnte uns durch die borg-verseuchten Hubs bringen.... Da könnten sich lukrative Märkte eröffnen..."
"Märkte?"
Das Wesen zwinkerte irritierenderweise mit vieren seiner Augen, während die anderen vier in alle Himmelsrichtungen wanderten. "Nun, Borg sind kybernetische Lebewesen. Sie strahlen ein ganz bestimmtes flaches Gefühlsmuster ab, das sich von dem aller anderen Lebewesen unterscheidet. Ein empathisch begabtes Individuum müsste also in der Lage sein, zu unterscheiden, ob wir es mit Angehörigen des Hive zu tun haben oder irgendwelchen unabhängigen Ex-Borg. 'Ne Art Detektor, wenn du so willst, Boss." Ein halber Jinkra-Wurm wanderte in den Schlund des Wesens.
"Alles, was mir vorschwebt, ist eine 45-prozentige Beteiligung...Tekva...." Man hätte meinen können, das Wesen grinste mit all seinen Sehorganen.
*** Riva Prime / Schiffswrack ***
Richard von Rabenstein betrachtete nachdenklich den Siegelring, auf dem das Wappen der Inquisition in kunstvolle barocke Schnörkel eingebettet war: eine stilisierte Weltkugel, die von einem Schwert mit Kreuzknauf durchbohrt wurde - oder getragen wurde, das kam ganz auf den Blickwinkel des Betrachters an... Die umlaufende Inschrift verkündete Inq. Max. Ex Prov. Dei
Inquisitor Maximus ex Providentiae Dei. Großinquisitor aus der Vorsehung Gottes.
*** Rückblende / Etwa 11 Monate zuvor / Morka-Cluster / Ehemaliger Raumhafen ***
Richard und Nalae schritten so schnell aus, wie es die trümmerübersäte, von Kratern zerpflügte Straße zuließ. Der letzte Angriff der Borg lag erst einige Tage zurück, und noch waren die Aufräumarbeiten in Gange. Man musste es der stoischen Gelassenheit der Bewohner dieser terranischen Kolonie zugute halten: sie gaben nicht auf. Sie reorganisierten sich, reparierten, luden nach und kämpften. Ihrer Zähigkeit war es zu verdanken, dass es hier noch so etwas wie einen regulären Transportverkehr gab.
"Das Konzilskonklave soll in Gwinwood City auf Cormaris tagen," flüsterte Richard mehr zu sich selbst als zu seiner Begleiterin, die versuchte, mit ihm Schritt zu halten. "Wenn wir einen Transport bis nach Bolarus bekommen..."
"Wir werden Glück haben, überhaupt irgend'nen Gammelkahn zu kriegen, Alter" antwortete Nalae. "Äh, Pater Ricardus, meine ich. Hab heut' morgen gehört, dass schon eine Passage zur Hemisphere-Station ein Vermögen kostet."
"Ich --" Er blieb abrupt stehen und lauschte.
"Was ist los?"
"Jemand verfolgt uns." Ehe Nalae etwas erwidern konnte, hatte der Inquisitor sie in einen Durchgang geschoben. "Er muss uns gefolgt sein seit der Brücke... ich hatte dort schon so ein... -- Sanctissimus Deus!" Er wies in die Gasse, die sich den gegenüberliegenden Hang hinauf wand. Dort stolperte eine Person abwärts, in ehemals wohl schwarzem, jetzt aber staubbedeckten und zerfetzten Gewand. Die in dichter Folge hinter ihm zischenden Disruptorstrahlen ließen keinen Zweifel, dass ihm jemand ernsthaft ans Leder wollte.
"Das ist Bruder Albertus, der Adjutant von Großinquisitor Constantius!"
"Na, den wird er sicher gleich wiedersehen." kommentierte Nalae, als der Flüchtling getroffen stürzte und einige Stufen abwärts rollte. Hinter ihm schlug der Disruptor in eine Hauswand ein. Die Physik - oder die Vorsehung - sorgte dafür, dass die morsche Statik nachgab. Mit gewaltigem Getöse stürzte das Haus ein, riss einen weiteren Bau mit sich und blockierte die Gasse mit einem riesigen Trümmerberg. Betonstaub erfüllte die Luft.
Richard war schon auf der anderen Straßenseite, versuchte vergeblich mit dem Ärmel vor Mund und Nase den Staub halbwegs abzuhalten. "Albertus?" Die ganze Welt war ein einziger weißgrauer Staubhaufen. Aber er konnte deutlich Angst und Schmerz wahrnehmen, also musste der Adjutant hier irgendwo--
Ein schmales rötliches Rinnsal störte das weißgraue Einerlei. Richard ließ sich auf die Knie nieder, sah jetzt einen Arm, dann ein Ohr zwischen den Trümmern. Vorsichtig schob er die ersten Steine zur Seite, legte den Oberkörper des Mannes frei - und wusste sofort, dass er hier nichts mehr tun konnte außer den Segen zu sprechen. Was um alles in der Welt hast du hier zu suchen gehabt, Albertus?!
Er zeichnete ihm ein Kreuz auf die Stirn, das zu einer blutigen Spur im Betonstaub missriet.
Der Verletzte stöhnte. "Richard...Das... Konklave...."
"Ich weiß. Beschwere dich jetzt nicht damit. Hast du etwas zu beichten?"
"Habe... dich ... gesucht....Passagierlisten von Torral..." Hustend sammelte Albertus seine letzten Kräfte. "...In Gefahr.... das Konzil...."
"Ja, ja, ich bin auf dem Weg. Höre--"
"Das Konklave ... hat.... entschieden...."
WAS? Ohne mich?!
Aus den Trümmern schob sich eine blutige rechte Hand, und Richard sah in den sich zitternd öffnenden Fingern einen goldenen Schimmer. "...Du bist... der neue .... Inquisitor Maximus." Der Ring rollte in den Staub.
Ein dumpfes Grollen in den Trümmern über ihnen sagte Richard, dass der Verfolger dabei war, sich seinen Weg durch den Schutt zu bahnen. Er griff den Ring, und als er sich zurück wandte, starrten Albertus' Augen tot in die Leere.
*** Gegenwart / Riva Prime / Raumschiffwrack ***
Richard schob den Ring an seinen Finger. Er stand auf, verneigte sich vor dem Kreuz und sprach ein letztes Gebet, ehe er sich umwandte. Heute würde sich zeigen, ob sich die Mühen der vergangenen Monate gelohnt hatten und es ihm gelang - als erstem Priester der Heiligen Kirche gelang - ein Geschöpf zweifelhafter dämonischer Gefilde mit der Macht des Lichtes zu besiegeln.
Nalae kniete am Boden; ihre spitzen teuflischen Ohren, deren Anblick ihn zuweilen immer noch irritierte, zeichneten sich deutlich gegen das Halbdunkel ab. Wenigstens habe ich sie dazu gebracht, diese entstellenden Tattoos entfernen zu lassen. dachte er kurz, während er die Hände auf ihren Kopf senkte. Er konnte spüren, wie das Blut in ihren Adern pulsierte.
"Sprich mir nach," flüsterte er. "Credo in unum Deum, omnipotentem, sempiternum, universalis, creator universi, visibilium omnium et invisibilium" (Ich glaube an Gott, den Allmächtigen, Ewigen, Allumfassenden, den Schöpfer des Universums, der sichtbaren und der unsichtbaren Welt).
Nalae wiederholte mit leicht zitternder Stimme, aber fast akzentfreiem Latein.
"...Credo in unum Dominum Jesum Christum, filium Dei, qui propter nos homines et onmes creaturas viventes excendit de eterno..." (Ich glaube an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der für uns Menschen und alle Lebewesen aus der Ewigkeit herausgetreten ist...)
Ihrer beider Stimmen klangen in den anbrechenden Tag hinaus.
"...Credo in Ecclesiam unam solam sanctam, serva Dei vivi" (Ich glaube an die eine, einzige, heilige Kirche, die Dienerin des lebendigen Gottes), "credo in unam baptismam in remissionem peccatorum et vitam eternam" (an die eine Taufe zur Vergebung der Sünden und an das ewige Leben.)
"Wiedersagst du dem Bösen?"
"Ich widersage," hauchte sie, die Augen auf seine Augen fixiert.
"...und all seinen Verlockungen?"
"Ich widersage."
Richard fühlte sich von einem heiligen Feuer durchglüht und beseelt, als er die Hände in das bereitstehende Wasser tauchte und es über ihren Kopf träufelte. "Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes." Im selben Moment verdichtete sich die Luft hinter Nalae zu einem goldgelben Funkeln. Richard starrte ein Sekundenpaar atemlos - ehe das Funkeln zu Transporterschlieren zusammen fiel und aus ihnen wie aus den vier anderen im Raum ein kleiner Trupp Bewaffneter materialisierte.
Ehe er reagieren konnte, traf ihn ein Betäubungsschuss in den Rücken.
NRPG: ich habe mir die Freiheit genommen, das heute in der kath. Kirche übliche Glaubensbekenntnis etwas zu modifizieren, denn die Kirche hat ja hier im Spiegel auch eine leicht andere Geschichte, und es außerdem an das 25. Jhd. anzupassen )
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| Schmutzige Hände - NPCs |
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Geschrieben von: Sareth - Feb-Tue-2019, 04:30 PM - Forum: *** UFP ***
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NRPG: die Orville-Folge "The Deflectors" hat mich auf die Idee gebracht, einmal dem Thema "Allianz mit kulturell völlig anderen Völkern" nachzugehen. Ich denke, da kann man viel rausholen 
RPG:
*** Erde / Paris / Büro des Föderationspräsidenten ***
Auch an diesem Tag hatte sich die zwar kleine, jedoch um so lautere Aktivistengruppe zu ihrer unterdessen bereits als traditionell zu bezeichnenden Demonstration vor dem Amtssitz des Präsidenten eingefunden. Über Lautsprecher forderte sie das "Ende der Allianz mit den Romulanern" im "Namen der Werte der Föderation". Holographische und papierne Banner wetterten gegen den "Prätor = Diktator", "Romulanischen Rassismus", Unterdrückung von freier Meinungsäußerung, Kolonialismus und Polizeiwillkür.
Der Sekretär des Präsidenten stellte das Tablett mit den Kaffeetassen auf den runden Mahagonitisch und schloss geflissentlich das Fenster.
"Ich bedaure, dass Sie das miterleben müssen," sagte Dr. Rivsahshani, derzeitiger Präsident der Föderation, ein gebürtiger Andorianer, in Richtung seiner Gäste: Botschafterin T'Gamahal und Militärattaché Tr'Vorkath vom Romulanischen Imperium. "Bittesehr, bedienen Sie sich!" Er wies auf die Kaffeetassen.
T'Gamahal hob kurz die rechte Augenbraue. "Nun, Sie waren es, der in seiner Antrittsrede geäußert hat, man 'müsse die Allianz mit den Rihannsu überdenken'", erinnerte sie kühl und nippte dann höflich einmal am Kaffee.
"Auf Ch'Rihan gab es ebenfalls Demonstrationen, wenn ich mich recht entsinne, gegen die zersetzende Dekadenz der Sitten von Föderationsangehörigen, ihre Korruption, Ehrlosigkeit und ihren auf einigen Mitgliedswelten offen zur Schau getragenen Sexismus," fiel der Militärattaché ein. "Der Tal Shiar hat sie verhaftet und jetzt ist Ruhe."
Im Hintergrund räusperte sich der Sekretär dezent und Präsident Rivsahshani erwiderte säuerlich: "Das ist mir hier nicht möglich und auch nicht in meiner Absicht. Wir haben eine Demokratie und diese Demonstration ist angemeldet."
"Da Sie es also billigen, ist es nicht logisch, sich dafür zu entschuldigen. Das ist der Habitus eines krämerischen Ferengi," sagte T'Gamahal. "Aber ich schätze, Sie haben uns nicht zu diesem Gespräch geladen, um über uninformierten Plebs zu streiten, der abgedroschene Parolen aus der Zeit des Kalten Krieges verbreitet!"
"Nein, Botschafter, in der Tat nicht." Die Fühler des Andorianers neigten sich leicht nach hinten; er konnte eine gewissen Antipathie gegenüber dieser Frau einfach nicht unterdrücken, aber das schien auf Gegenseitigkeit zu beruhen. "Sie kennen die Gutachten der letzten Sitzung des Föderationsrates. Der Vorstoß Seiner Exzellenz Prätor Tr'Kalehs in Sachen Friedensvertrag mit dem Klingonischen Kanzler hat für ... erhebliche Unruhe gesorgt. Einige Mitglieder des Föderationsrates befürchten eine gefährliche Kräfteverschiebung im Alpha- und Betaquadranten."
"Die Föderation fürchtet den Frieden." resümierte Tr'Vorkath.
"Alles worum es uns geht, sind gewisse Sicherheiten, meine Dame, mein Herr - ich dachte, ich hätte dies im Vorfeld klar gemacht."
"Sicherheiten dieser Art sind schwerlich von uns zu geben. Seine Exzellenz Fvillha Tr'Kaleh ist diesbezüglich frei in seinen Entscheidungen, nachdem der Senat ihm die entsprechende Venia erteilt hat."
"Das ist mir bekannt. Ich möchte, dass Sie die Besorgnis des Rates und meine persönliche Besorgnis Seiner Exzellenz aufs Eindringlichste mitteilen. Bevor er sich auf die Reise nach Q'onos begiebt."
"Ich bezweifle, dass das an seinen Plänen etwas ändern wird oder ändern kann, selbst wenn er wollte - mit Verlaub, Herr Präsident. Das Rihannische Reich ist keine Mitgliedswelt der Föderation, der man etwas ... mehr oder minder deutlich befehlen kann," gab der Militärattaché mürrisch zurück.
"Und ich darf Ihnen versichern, dass Seine Exzellenz die Risiken und Chancen dieser Kampagne wohl abgewogen hat, fügte T'Gamahal hinzu.
...
***Pluto / Geheime Basis der Sektion 31 ***
Mit einem Seufzer nahm Theo Hemsworth die Kopfhörer ab. "Pathetisch, dieser Rivsahshani. Wie hat man den wählen können?!"
"Ich habe ihn nicht gewählt, und Sie hoffentlich auch nicht," antwortete ein hagerer dunkelhäutiger Mann vom Schreibtisch gegnüber.
"So wie er laviert, wird er überhaupt nichts erreichen."
"Das ist Sache der Politiker. Lavieren. Für Taten gibt es uns. Wir haben keine Angst, uns die Hände schmutzig zu machen, solange es zum Wohle der Föderation ist. Und ein romulanisch-klingonischer Machtblock ist NICHT zum Wohle der Föderation."
Der Agent mit den Kopfhörern nickte eifrig. Er war noch nicht lange dabei, trachtete möglichst keine Fehler zu machen und sich dafür bei seinen Vorgesetzten beliebt, um rasch aufsteigen zu können und etwas von der Macht zu kosten, die ihm als Sternenflottenakademie-Abbrecher versagt blieb.
"Wo ist eigentlich DuVal?"
"Ich weiß nicht, Sir. Ich habe keine Meldungen mehr von ihm reinbekommen seit der Mission bei den Rommies."
"Hm... wehe, wenn der wieder sein eigenes Ding dreht!"
(PS: hoffe, das ist okay, wenn DuVal bei der Sektion ist....)
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| Dämonen / Log 25 / XO |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Feb-Sun-2019, 04:15 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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USS Picard / Besprechungsraum
Nalaes Worte „Ja... aber ... könnten sie mit irgendetwas interagiert haben... sagen wir.... Holodeckmaterie?" hing für eine Weile im Raum.
Dann schüttelte Vandenberg langsam den Kopf.
Va: Ohne transportablen Emitter würde die Materie außerhalb des Projektionsbereiches zerfallen. Es sei denn…..
Sokar hob eine Augenbraue.
So: Es sei denn?
Va: Es sei denn wir wären zu so etwas wie transportablen Emittern umfunktioniert worden, was an den Biofiltern des Transporters scheitern würde, oder es etwas mit an Bord gekommen, was organisch ist, was unsere internen Sensoren aber nicht erkennen können.
So: Was wiederum an den Biofiltern scheitern würde.
Nalae gab plötzlich einen Brummlaut von sich.
Na: Was wäre, wenn dieses Etwas sich erst an Bord der Picard gebildet hätte? Nach dem Transport. Und zwar aus Spuren unserer eigenen Muster im Musterpuffer des Transporters. Diese Spuren wurden rekombiniert. Und wären dann auch durch die internen Sensoren nicht feststellbar, denn da sich dieses „Etwas“ aus unseren Mustern zusammensetzen würde, wäre es kein Fremdkörper und würde daher völlig unerkannt bleiben.
So: Dies setzt aber voraus, dss dieses Produkt aus unseren Mustern dazu in der Lage wäre, zu agieren.
Na: Eventuell agieren ja wird selbst, ohne es zu merken, im Subraumbereich. Und wir werden dazu gebracht, dies zu tun, aufgrund einer ESP-Programmierung. Und das so etwas evtl. möglich ist, nun das……
Va: Das weiß der Tal Shiar nur zu gut, nicht wahr?
Nalae nickte verhalten.
Va: Stellt sich die Frage, warum. Wir hatten den Planeten bereits verlassen.
Die im Raum anwesende Ashanti gab ein Zischen von sich, welches sich eher wie ein Seufzen anhörte.
As: Die Vermutung Ihrer Ärztin könnte zu treffen. Die psionischen Kräfte der Exilierten waren wohl so stark, dass sie sogar sich ihres Schattens bedienen konnten und ihn völlig kontrollierten.
So: Schatten?
AS: Es ist eine Eigenart unserer Spezies, dass es bei einer Teleportation kurzfristig zu Erzeugung einer Art energetischen Kopie des Transportierten kommt. Wir wissen nicht, ob es an der von uns verwendeten atomaren Auflöungsmethode liegt, oder eine biologische Ursache hat. Jedenfalls bleibt die Kopie der subatomaren Positionen der einzelnen Teilchen für bis zu 2 Zeiteinheiten bestehen. Dann zerfällt sie wieder bei der Reintegration. Dies ist einer der Gründe, warum wir die Nutzung von Transportern sogar heute noch, soweit wie möglich vermeiden. Es gibt bei uns sogar Strömungen, die zum Wohle der Harmonie, die gesamte Technologie, also auch Replikatoren, verbieten wollen.
Va: Gut, Und weiter?
As: Die Exilierten waren in der Lage , so sagt man, die Kopie unter ihre Kontrolle zu bringen. Im Falle der Vorgänge bei Ihnen an Bord: Wenn es so etwas wie verwertbare Musterreste gäbe, dann könnte man diese an diese Kopie koppeln…
Va: Und eine kurzfristig existierende Kopie erzeugen und evtl sogar steuern.
So: Und wenn man viele Kopien hat, könnte man , wie bei einer Animation, für jede Bewegung, jede Aktion, eine Kopie verwenden. Sehr aufwendig, sehr mühsam, aber es würde nicht auffallen.
Va: Und da es sich nicht um lebende Materie handeln muss, kann man hierzu auch Replikationssysteme mit Molekularauflösung verwenden.
So: Replikatoren z: Bsp. Und nur wenn man das Verhalten der Originale nicht genau kennt, würden bei der Animation Fehler unterlaufen.
Na: Stellt sich wieder die Frage nach dem Warum!
As: Es könnte sein, dass man Sie als Objekt der Rache einsetzen wollte. Und der Notruf ein Köder war.
So: Dazu hätten diejenigen, welche einen solchen Plan ausarbeiteten, wissen müssen, wer kommt und welche technologischen Möglichkeiten er hat. Das Signal war jedoch so moduliert, dass es sogar Schiffe von Zivilisationen empfangen konnten, welche nicht einmal annähernd überhaupt die Möglichkeit gehabt hätten, in das Gebiet der Ashanti zu kommen. Geschweige denn, ihnen in irgendeiner Art und Weise gefährlich zu werden. Nein, einen Rachegedanken zu unterstellen, wäre unlogisch.
Va: Nun, das werden wir erst herausbekommen, wenn wir wieder am Ort des Geschehens sind.
So: Korrekt. Darum werden wir die Sache jetzt erneut untersuchen.
Sokar akivierte sein Com.
So: Sokar an Navigation. Mr. Edzardus, Kurs auf Nibonez. Warp 5. Nähern Sie sich von der Nachtseite.
Vandenberg, dessen Laune sich keineswegs verbessert hatte, lächelte grimmig.
Va: Bis in die Tiefen der Hölle.
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| Dämonen Log 24 - Sokar |
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Geschrieben von: Sareth - Feb-Thu-2019, 06:48 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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NRPG: was Kurzes um die Fragen, die noch offen sind, noch mal zusammen zu fassen. KONNTE MICH ALS SOKAR NICHT EINLOGGEN
RPG:
*** USS Picard / Besprechungsraum ***
Die Seniorcrew der Picard und ihre Gäste von Ashanita hatten sich im Besprechungsraum versammelt. Auf Captain Sokars Bericht folgte ein kurzes, nachdenkliches Schweigen, das von XO Vandenberg gebrochen wurde:
"Wenn ich das richtig verstanden habe, wären also die Bilder von Tod und Verwüstung, die wir auf Nibonez angetroffen haben, lediglich das Werk einer mentalen Projektion?"
Juva, die Vertreterin der schwimmhautlosen Gemeinde, nickte. Sie fühlte sich in dem für Ashaniverhältnisse zu niedrigen und engen Raum etwas unbehaglich, bemühte sich aber, es nicht allzu deutlich zu zeigen. "Unsere Vorfahren verfügten über weit entwickelte psionische Kräfte und die Legenden erzählen von ihrer Macht, den Gegner 'in Feuer ohne Flammen' zu werfen, beispielsweise. Es scheint, dass sie die EM-Wellen ihrer jeweiligen Rezeptoren als Energieträgerwelle benutzt haben."
Dr. Val'Kara nickte. "Gerichtete Psifelder.... aber ja, es gibt Präzedenzfälle in der Geschichte."
"Hm... das würde erklären, warum wir mit unseren Sensoren keine Anzeichen eines Konfliktes erkennen konnten," überlegte Mahan tr'Kovath. "Sie haben sich erst verteidigt, als wir ihren Boden betraten."
"Ich versichere Ihnen, sie sind friedfertig."
"Das können Sie nicht wissen," warf der Regierungsvertreter der Ashani ein. "Der letzte Kontakt liegt an die vierhundert Jahre zurück."
"Benutzen sie eine Art psionischem Resonator?" fragte Nalae.
Die Ashani hob die Hände. "Das wissen wir nicht. Es gibt keine Forschungen, weil von offizieller Seite die Erinnerung an diese Geschehnisse ausgelöscht werden sollte. Aber wenn wir auf den Planeten teleportieren könnten--"
"Solange wir nicht näher über die Umstände Bescheid wissen, wird von diesem Schiff niemand hinunter beamen," entschied Sokar. "Und ich rate Ihnen im Namen der Logik, auch Ihrerseits keinen Transportversuch zu unternehmen. Wir werden einige getarnte automatische Sonden absetzen, die das Terrain überprüfen. Falls Ihre These korrekt ist, dürften diese Sonden anstatt der Verwüstung ein blühendes Gemeinwesen vorfinden."
"Nun," sagte Vandenberg sehr langsam. Immer der Auftakt, dass er irgendwo etwas entdeckt hatte, die ihm jetzt quasi im Magen lag. "Ihr Bericht passt in das Muster, dass wir selbst in den letzten beiden Tagen bei diesen mentalen... Anfällen entdeckt haben. Aber es gibt da noch einige Unstimmigkeiten." Er warf einen Blick zu Captain Sokar, der ihm mit einem Nicken erlaubte, fortzufahren. " Wenn die Bewohner von Nibonez niemanden bei sich haben wollten - warum haben sie dann einen Notruf gesendet? Das ist unlogisch." (Seine Vulkanier-typische Bemerkung veranlasste Nalae zu einem kurzen Grinsen). "Außerdem: die Vorfälle an Bord traten ein bis zwei Tage NACHDEM wir Nibonez verlassen hatten, auf. Warum? Wir waren ja schon auf dem Rückweg. Und wie ist das - was auch immer es ist - an Bord gekommen?"
Mort Caldred stimmte zu. "Und die Krallenspuren, die wir entdeckt hatten, waren keine Halluzination. Sie waren sozusagen das Einzige, das einer handfesten Überprüfung stand hielt."
"Psionische Felder hinterlassen keine Krallenspuren," nahm Vandenberg das Wort wieder auf. "Jedenfalls nicht von sich aus, nicht wahr, Dr. D'Varo?"
"Ja... aber ... könnten sie mit irgendetwas interagiert haben... sagen wir.... Holodeckmaterie?"
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| Dämonen Log 23 Hohardus Edzardus |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Feb-Sun-2019, 08:51 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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========== Auf Ashani’ta ==========
Vor ihnen auf dem riesigen Flugfeld lag ein großes und sehr schnittiges Schiff.
Howy pfiff durch die Zähne: „Nicht schlecht, Herr Specht. Was schafft denn der Kahn so?“ wandte er sich an seinen Begleiter.
Dieser schien den Begriff nicht zu verstehen.
„Wie schnell ist er?“ fragte Howy noch einmal.
„Ich kenne eure Ausdrücke nicht, aber wenn wir die Geschwindigkeit des Lichtes nehmen, so ist seine Höchstgeschwindigkeit etwa 20 fach.“
Howy war beeindruckt. „Darf ich da mal ans Ruder?“
Auch das verstand sein Begleiter, der eigentlich Boarn hieß und leuchtend violett war, nicht.
„Nun, ich würde das Teil gerne mal steuern. Ich bin selber der Hauptnavigator unseres Schiffes und würde natürlich gerne mal Ihr Schiff lenken.“
Sein Nebenmann schien zu lächeln. „Wenn es sich ergibt, werde ich mal fragen, aber ich denke, das wäre schon möglich.“
„Na, dann würde ich ganz sicher der schnellste Raumpilot der Föderation sein. Aber ich muß das als Dokument haben, wenn sich das machen läßt, denn damit käme ich bestimmt ins Guiness Book Of World Records.“
„Was ist das denn nun schon wieder? Ihr habt so seltsame Ausdrücke für noch seltsamere Dinge.“
„Nun, das ist ein dickes Buch, in dem seit einigen hundert Jahren eingetragen wird, wer einen Rekord aufgestellt hat. Zum Beispiel wer am meisten Pancakes in 5 Minuten essen konnte, wer am höchsten gesprungen ist oder am meisten heben konnte. Oder aber eben, wer sich am schnellsten bewegt hat. Und das würde ich dann in einer der nächsten Ausgaben sein.“
„Ihr seid ein sehr seltsames Volk. Wozu ist es gut, so etwas aufzuschreiben?“
„Na ja, eigentlich ist das natürlich nicht wirklich nützlich, aber es macht einfach Spaß.“
Sie hätten natürlich auch einen Gleiter nutzen können, um über die große Fläche zu kommen, aber Howy hatte darauf bestanden, zu Fuß zu gehen, was sein Begleiter ihm wohl aus Gastfreundschaft nicht abschlagen wollte, obwohl er augenscheinlich Probleme hatte, was unser Navigator allerdings erst jetzt feststellte, was ihm sehr peinlich war.
„Was ist mit meinem Captain?“
„Der ist schon an Bord der Traka’ar.“
„Ist das euer Schiff?“
„Ja, so heißt es. In eurer Sprache würde es so etwas Ähnliches heißen wie ‚Adler‘, aber hier gibt es diese Vögel nicht.“
„Und was ist mit unserem Shuttle?“
„Das liegt auch schon an Bord der Traka’ar. Unsere Techniker haben es geprüft und einige Fehler behoben.“
Howy hatte eine kleine Kamera laufen, um das Äußere des Schiffs festzuhalten, was aber Boarn nicht zu stören schien.
Am Heck des Schiffes war eine Rampe, die sofort nach dem Betreten sich in Bewegung setzte und sie hoch transportierte, wie auf einer Art Laufband.
Howy war beeindruckt von der Halle, die sie betraten. Es war wohl ein Hangardeck, denn neben etwa 7 oder 8 kleineren Einheiten lag da auch die ‚Eclipse‘, ihr Shuttle. Hoch poliert und ganz wie neu.
Boarn drängte: „Die warten schon auf der Brücke, denn es soll losgehen, und wir sind wegen des Fußmarsches schon etwas spät.“
========== Traka’ar, Brücke ==========
Immerhin gab es auch eine Art Turbolift und nach kürzester Zeit öffnete sich eine Tür.
Auch die Brück sah nicht schlecht aus. Alles war in ein Halbdunkel gehüllt und überall gab es Hologramme und Statusanzeiger.
Was aber Howy fast umfallen ließ war die Hitze und die extreme Luftfeuchtigkeit. Er hatte das Gefühl, es würde gleich anfangen zu regnen. Aber da die Ashani ja eigentlich Wasserwesen waren, war das offensichtlich zur Lebenserhaltung notwendig.
Am liebsten hätte Howy sich die Uniform vom Leib gerissen, aber Protokoll war nun mal Protokoll, und ein nackter Sternenflottenoffizier an Bord eines Erst-Kontakt-Zivilisationsraumschiffes? Undenkbar!
Ganz hinten an der Rückseite des Raumes waren mehrere Sessel, auf denen der Kommandant des Schiffes, Sokar und dessen schwimmhautloser Begleiter Nugar saßen.
Boarn führte Howy zu denen hin, aber dieser wollte sich nicht setzen.
„Ich möchte neben dem Piloten sitzen, wenn das möglich ist.“
Nugar sah auf den Kommandanten und dieser nickte.
Boarn führte Howy nach vorne, und an dem Platz, an dem der Pilot saß, wuchs neben dem eine weitere Sitzgelegenheit aus dem Boden.
Vor dem Piloten war ein Holodisplay, das sich aus der Sicht des Mannes perfekt an den riesigen Schirm vorm ihm anpaßte.
Er berührte kurz die projezierten Darstellungen, die dann die Befehle weitergaben.
Als geübter Pilot und Navigator durchschaute Howy ziemlich schnell die Basisfunktionen.
Außerdem stellte er eigentlich immer wieder fest, daß es grundsätzliche Regeln da gab, die eigentlich bei allen Völkern genutzt wurden.
Er beobachtete auch die anderen auf der Brücke und versuchte, sich deren Positionen zu merken.
Auf der Backbordseite saß wohl ein Techniker, der die Schiffsfunktionen überwachte. An Steuerbord war die Kommunikation.
Vom Kommandant kam jetzt der Befehl, das Schiff für den Start vorzubereiten, der in 5 Minuten erfolgen sollte.
Howy starrte auf den großen Schirm, und als das Startkommando kam, hob die Traka’ar derart sanft ab, daß man nicht die leiseste Erschütterung oder selbst ein Vibrieren verspürte.
„Tja, da müssen unsere Leute noch ein bißchen dran arbeiten“, dachte er, als das Schiff schon in den Himmel schoß und nur wenige Sekunden später das All erreichte.
Aber irgendwie beruhigte es ihn auch, endlich wieder zwischen den Sternen zu hängen, denn er hatte sich auf diesem Planeten nicht wohl gefühlt.
Vom Kommandanten kam der Befehl, Kurs auf den Singham-Nebel zu setzen.
Gleichzeitig bekam die Kommunikation den Auftrag, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln nach der Picard zu suchen.
Der Befehl kam, mit maximaler Geschwindigkeit zu fliegen, was eine Reisezeit von etwa 3,5 Stunden bedeutete.
Howy fragte Boarn, ob er mal fragen könnte, ob er an den Pilotenplatz dürfe, und dieser Wunsch wurde erfüllt. Der Ashani-Mann erhob sich und machte Howy Platz.
„Kann man irgendwo die Geschwindigkeit ablesen?“
Der Pilot zeigte ihm die Anzeige, wobei er allerdings die Zeichen nicht interpretieren konnte, denn die nutzten natürlich keine Zahlen wie auf Terra.
„19,8 fache Lichtgeschwindigkeit“, übersetzte Boarn.
„Und wo regelt man die Geschwindigkeit?“
Der Pilot zeigte es ihm.
„Darf ich mal?“
Er durfte.
So regelte er die Geschwindigkeit runter auf 17 und dann wieder hoch auf 19,8.
Und natürlich dokumentierte er das Ganze mit seinem Trikorder, als Beweis.
Danach aber war dann wieder der Ashanipilot dran. Aber es kribbelte Howy ständig in den Fingerspitzen.
Da meldete sich die Komunikation: „Kommandant, wir haben die Flugsignatur der Picard gefunden. Sie ist stark gestört, aber wir werden sie verfolgen können.
Wenn wir in der Nähe des Singham-Nebels sind, wird sie sicherlich deutlicher werden.“
Nach etwa 3 Stunden Flugzeit war die Erkennung der Picard so deutlich geworden, daß es keine Mühe mehr machte, sie direkt anzusteuern. Sie lag in einer Umlaufbahn um einen Planeten, den die Ashani Nibonez nannten.
Boarn flüsterte zu Howy: „Das ist der Planet, wohin die Verrückten auswanderten.“
„Oder ausgewandert wurden“, nuschelte Howy, sich an die Geschichte der Schwimmhautlosen erinnernd.
Es war eben wie immer eine Sache der Perspektive. Davon war die Geschichte voll von.
========== Bei der Picard ==========
Sokar hatte der Komunikation die genauen Ruffrequenzen der Picard gegeben.
„Versuchen Sie die Picard anzurufen.“
========== Brücke der Picard ==========
Vandenberg war säuerlich gestimmt: „Was ist denn nun? Wenn da draußen ein Schiff ist, dann rufen Sie es gefälligst!“
„Unsere Ernergie reicht offensichtlich noch nicht. Wir sollten alles mal auf den Schirm geben, damit wir sehen können, was da kommt, könnte ja schließlich auch irgendeine Begegnung der unerfreulichen Art sein, wenn ich mir die Erfahrungen der letzten Stunden so in Erinnerung rufe.“
Und tatsächlich gelang es, den Schirm so weit zu aktivieren, daß man, wenn auch stark gestört, etwas erkennen konnte.
Rewdak grunzte: „Ganz sicher keins von uns, wenn ich das mal so feststellen darf.“
„Sehr gut erkannt, Mister Tr’Kovath der Unnütze. Fragt sich nur, was das ist?“
In diesem Moment begann der Schirm zu flackern und eine Person erschien.
„Eindeutig ein Ashani. Wahrscheinlich der Captain von denen. Versuchen Sie mal das Signal besser verständlich zu machen, wozu sind Sie ein Com-Spezi!“ raunzte Vandenberg die arme Dame am Kom an. Seine Nerven lagen offensichtlich blank.
Und endlich konnte man verstehen, was der sagte:
„Hier ist Kommandant Vadark von dem Ashanischiff Traka’ar, wir haben Ihren Captain Sokar an Bord und noch einen, dessen Namen ich nicht kenne.“
Nalae jubelte: „Unser Captain ist zurück! Endlich werden wir wieder normale Zustände bekommen!“
Vandenberg zischte: „Aber nur so normal, wie sie alle sich verhalten.“
In diesem Moment erschien Sokar auf dem Bildschirm: „Ich sehe, sie sind wohlauf?“
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