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KI Die Dritte - Romulaner...
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jul-Thu-2026, 11:20 AM
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BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Sun-2026, 08:52 PM
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BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Sun-2026, 08:51 PM
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BdZ Log 6 / LaSalle / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Mon-2026, 10:23 AM
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KI die ZWEITE
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
May-Sat-2026, 09:43 PM
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BdZ Log 5 - Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Thu-2026, 04:24 PM
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BdZ Log 4 / LaSalle / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Sat-2026, 12:00 AM
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Redneck Star Trek =)
Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Tue-2026, 11:33 AM
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Lifeblog von der ARTEMIS ...
Forum: *** Science News ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:46 PM
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KI bemüht
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:31 PM
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| Zwischenlog 7 Richard von Rabenstein |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Mar-Sun-2019, 03:52 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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NRPG: Zur Erklärung, warum die im Spiegel keinen Universaltranslator haben: ganz klar, weil sowohl Romulaner als auch Terraner von ihrer Superiorität überzeugt waren und davon, dass minderbemittelte Sklavenspezies gefälligst Terranisch bzw. Romulanisch zu lernen hatten. Fremde Sprachen mussten also klassisch erlernt werden und nicht viele taten das.
RPG:
*** Unbekannter Ort ***
Die klaren Linien des Kreuzes flossen in ein glänzendes Schwert, das sich von Nord nach Süd durch das Erdenrund bohrte - oder es trug, wie eine Standarte ihr Insignium. In den Spitzen des Kreuzes funkelten Brillanten, deren Strahlen sich im goldenen Metallgrund brach.
Richard streckte die Finger nach seinem Ring aus, der unverständlicherweise vor seinen Augen tanzte. Im selben Moment traf ihn ein Hieb, dass er das Gefühl hatte, etwas hätte seinen Arm vom Rumpf getrennt. Instinktiv versuchte er, sich wegzubewegen - und merkte, dass ihn etwas am Hals festhielt.
Sanctissime Trinitas! Sie haben mich erwischt. LaSalles Killer...
Der Ring tanzte immer noch vor ihm, aber jetzt erkannte Richard, dass er am schuppigen kleinen Finger eines Reptiloiden steckte, dessen muskulöser Arm sich im Halbdunkel in ein diffuses Gemisch aus Leder und Metall auflöste. Geräusche klangen an Richards Ohr, Laute. Eine Sprache offensichtlich, die er nicht verstand. Andere Laute mischten sich unter sie. Eine andere Person. Der Inquisitor versuchte verzweifelt, einen klareren Blick zu bekommen, aber die Umgebung blieb ein dunkles Loch, in dem einzelne verschwommene Lichter glommen.
Haben Sie mir irgendwas gespritzt?
Unter den Handflächen fühlte er kalten, metallischen Boden. Seine Hände.... ja, wenigstens waren sie da, wo sie hingehörten! Irgendetwas fixierte seinen Hals. Und von der linken Schläfe ausgehend pulste ein immer prägnanterer Schmerz sich in den Vordergrund seines erwachenden Bewusstseins.
Wo bin ich? Er realisierte, dass es für einen Folterkeller der Inquisition zu dunkel war und zu sehr stank. Kopfgeldjäger?
Eine Hand packte ihn am Kinn und ein einäugiger Xindireptiloide schob sich in Richards Gesichtsfeld. Er zischte, fauchte und griff dann mit der freien Hand nach der Stirn des Inquisitors. Was ist.... Der Schmerz verstärkte sich zu einem zermalmenden Bohren und die Umweltgeräusche schwollen zu einem brausenden Crescendo an.
"Und?" Die kehlige Stimme riss Richard aus dem Orkan zurück. Diese Stimme... ja .... er kannte sie. Aber woher? Sie sprach Iridianisch... "Ist das dein Detektor?"
Detektor? Der Inquisitor war sich nicht im Klaren, ob er die Worte korrekt verstand. Eine andere Stimme antwortete ihm und der Xindi brach in röchelndes Lachen aus. Wissen sie, wer ich bin?
In diesem Moment fluteten Bilder durch seinen Kopf und schlagartig war ihm klar, was da in seiner Schläfe krallte. Ein Neuralinducer. Sie waren Common Practice - bei Verhören ebenso wie bei illegalen Sexorgien. Der Iridianer blubberte etwas, der Xindi lachte. Richard kämpfte um seine Konzentration JENSEITS der Bilder. Die Konzentration auf einen imaginären schwarzen Punkt im weißen Nichts. Nichts im Nichts...
*** Später ***
Richard lehnte den Kopf gegen die Wand. Ein kurzes kratzendes Geräusch sagte ihm, dass der Neuralinducer noch an seinem Platz steckte und dass es keinen Zweck hatte, ihn abreissen zu wollen.
Was wollen sie von mir? Ein klassisches Verhör war das nicht gewesen. Man hatte ihm keine Fragen gestellt und offenbar die Informationen auch nicht aus seinem Gehirn extrahiert - in jenem Fall wäre er kaum mehr in der Lage gewesen, sich diese Fragen zu stellen.
Er hatte keine Ahnung, wie viel Zeit vergangen war. Er vermutete, dass er allein war, in einer Zelle? Aber wo? Bei wem? Es war dunkel, der Boden und die Wände waren rau und wohl rostig und dreckig. Jedenfalls bröselten Teile davon ab, wenn er darüber strich. Er war hungrig, er fror, und vor allem fühlte er sich abgrundtief schmutzig. Wenn er jetzt die Möglichkeit gehabt hätte, hätte er sich eine ganze Woche unter die Schalldusche gestellt!
Wissen sie, wer ich bin? Noch immer trug er die Kleidung, die er auf Rivas Prime getragen hatte - ein einfaches Priestergewand, das diesen Kretins wohl nichts sagte. Aber das hieß im Grunde gar nichts. Seine Kidnapper konnten ihn zwischendurch ausgezogen und nach verborgenen Waffen oder Sprengstoff und Transmittern überprüft haben und dabei auch das Tattoo entdeckt haben. Aber immerhin bin ich am Leben. Wenn sie beabsichtigen, mich an LaSalle zu verkaufen, scheinen sie es nicht eilig zu haben... Und Nalae? Was haben sie mit ihr gemacht? Ist sie noch auf Rivas Prime? Oder verhören sie sie gerade?
Ein metallisches Knirschen hallte überlaut durch den Raum, und dann wurde ein schmaler Streifen Licht sichtbar, der sich zu einem vertikalen Schacht öffnete. Geblendet von der plötzlichen Helligkeit riss Richard die Arme vors Gesicht.
"Das is' der Kerl." Eine weibliche Stimme.Terranisch. Aber keine Muttersprachlerin. Richard blinzelte mit tränenden Augen, konnte aber nur einen Schatten mit wild vom Kopf abstehenden Haaren ausmachen. "Boss sagt, wird uns durch Borggebiet bringen."
Borggebiet? Was bei allen Heiligen--
"Aber das ist ein Terraner." Die zweite, ein wenig unsicher klingende Stimme gehörte einer kleineren Gestalt, die einen Behälter in den Händen trug. "So wie ich."
"Nee, Empath. Boss Tests gemacht."
Sanctissimus! Sie haben meine emotionale Rezeptivität getestet! Richard hätte nicht für möglich gehalten, dass er sich NOCH schmutziger als eben schon fühlen könnte. Detestabilis!
"Los jetzt! Das Spitzohrmonster wartet auch noch, heheh!"
Nalae?
"Hab heut gehört, dass auf dem Markt ein Typ nach 'ner Romulanerin sucht, mit so Blutrachetätowierung im Gesicht. Schien einiges blechen zu wollen für die Alte."
Während er sprach, setzte der junge Mann sein Behältnis ab und schob es mit dem Fuß in Richards Richtung. Es schien eine Schüssel mit etwas Undefinierbarem Nahrungsmittelartigen zu sein, aber dem schenkte der Inquisitor derzeit keine Beachtung.
Da sucht jemand nach Nalae. Gut, dass ich sie veranlasst habe, diese diabolische Verunstaltung entfernen zu lassen. Nach ihr - oder nach mir?
"Unser Monster haben keine Tattoo. Also wir nicht kriegen Latinum für sie." Die Frau, offenbar eine Ktarianerin, kicherte und stieß ihrem terranischen Begleiter in den Rücken. "Beeil dich!"
Der Terraner stolperte nach vorn, landete vor Richard auf dem Boden und beinahe halb in der Ess-Schüssel. Und der Schreck, mit dem sich seine Augen plötzlich weiteten, zeigten, dass ER die Kleidung des Gefangenen durchaus einzuordnen wusste.
Ein Gläubiger. Mach jetzt keinen Fehler, mein Sohn. Mach um Himmels willen keinen Fehler.
Aber der junge Terraner rappelte sich auf und wich ohne ein weiteres Wort zurück zur Tür, aus der die Ktarianerin schon verschwunden war. Wenig später war Richard mit dem nach nichts riechenden und nach eingeweichter Pappe schmeckendem Brei allein.
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| Gibt es WARP-Antrieb? |
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Geschrieben von: Sareth - Mar-Sun-2019, 06:49 PM - Forum: *** Science News ***
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Diese Serie von Erklärungen spannender astronomischer Themen, sind einfach umwerfend gut.
Ohne viel Tricktechnik, sondern schlicht nur erklärt, aber unterhaltsam, humorvoll und wissenschaftlich korrekt.
Beide Vortragenden sind selber Astronomen!
Unbedingt den Kanal abbonnieren!
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| Dämonen Log 27 - Mort Caldred + NPCs |
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Geschrieben von: Sareth - Mar-Sat-2019, 08:31 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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*** USS Picard / Shuttlehangar ***
Der Spalt zwischen den Hangartoren wurde schmaler und schloss sich schließlich ganz. Im Kontrollraum wechselten die Anzeigen und signalisierten die Wiederherstellung der atmosphärischen Verhaltnisse jenseits des Schotts. In einigen Minuten würde das Shuttle mit der Delegation der Ashani die Atmosphäre und wenig später die Oberfläche des Planeten erreichen.
"Ich wäre ja gern noch mal mitgeflogen," sagte ein junger Techniker namens Ceeb von Bolarus. "Mit eigenen Augen sehen, dass wir damals tatsächliche einer Täuschung aufgesessen waren."
"Ergibt sich vielleicht noch." Die Terranerin an den Hangarkontrollen wandte sich ihm zu. "Jetzt sollen sich erst mal die Ashani mit ihrer vergessenen oder verdrängten Verwandtschaft herum plagen." Sie grinste. "Kann mir vorstellen, dass es hoch hergehen wird!"
"Ich frage mich, wie es wäre, wenn wir... unsere Nachfahren meine ich... nach vierhundert Jahren zurück kämen in die Heimat," sagte die bajoranische Technikerin im Hintergrund, die mit der Überprüfung der Flugparameter des Shuttles beschäftigt war, nachdenklich.
"So lang wird es nicht dauern," erklärte Mort Caldred in einem Tonfall, der keinen Widerspruch duldete. Als Sicherheitschef hatte er auch ein Auge darauf zu haben, dass die schiffsweite Moral nicht ins Bröckeln kam - zumindest was das Vertrauen in die Führung und die Dienstbereitschaft anging. Denn eine zweifelnde, demoralisierte Crew machte Fehler, neigte zu Meuterei und Meuterei zu Chaos. "Wir haben schon Dreiviertel des Weges zurück gelegt. Wir sind schon wieder in den Ausläufern unserer Galaxie. Und Captain Sokar hat einen Vertrag mit den Ashani ausgehandelt, der uns durch ihr Territorium fliegen lässt."
"Ja, und vielleicht können wir auch irgendwas aus diesem romulanischen Schiffchen herausholen," meinte Ceeb. "Eine verschachtelte Singularität, meine Güte, dass war so ein Gedankenexperiment an der Akademie, eine mathematische Spielerei, aber wir waren weit entfernt, da irgendwelche Testreihen zu beginnen."
"Ha! Rewdak tr'Kovath lässt niemanden an sein Gefährt!" lachte die Terranerin. "Ich hab' gehört, der glaubt, es ist die Schuld der Sternenflotte, dass er hier gelandet ist."
"Ja, scheint noch ein Rommie zu sein, wie sie ihn früher immer in der Propaganda vorgestellt haben. Ein Glück, dass sein Bruder nicht so einer ist. Wenn ich bedenke, dass ich jede dritte Schicht mit ihm zusammen arbeiten muss - ja, wirklich ein Glück."
"So, Shuttle hat die unteren Atmosphärenschichten erreicht und bereitet sich auf die Landung vor," meldete die Bajoranerin. "Schade, dass wir jetzt nicht erfahren, wie es weiter geht, sondern auf das nächste schiffsweite Briefing warten müssen."
"Ich bin vor allem gespannt, was mit dem jungen Burschen geschieht, der den Notruf abgesetzt hat, um uns her zu bringen!" Ceeb, der bald Schichtende hatte, begann seine Prüfwerkzeuge in den vorgesehenen Koffer zu räumen. "Ganz schön mutig, entgegen der Doktrin seiner Regierung und dem Glauben seines Volkes zu handeln, um Kontakt mit der alten Heimat aufzunehmen."
"Soweit ich gehört habe, sitzt er jetzt im Gefängnis, aber ich schätze, dass sie ihn gehen lassen werden, denn alles andere würde bei der Ashanidelegation nicht so guten Eindruck machen. Schließlich wollen sie wohl nicht gerade die Vorurteile der Ashani über Gewaltbereitschaft und so weiter bestärken." Die Bajoranerin, die ebenfalls Schichtende hatte, loggte sich aus ihrer Konsole aus. "So, Feierabend für heute. Bis morgen allerseits!"
Sie folgte Ceeb aus dem Kontrollraum und nach nebenan, wo er seinen Werkzeugkoffer im Spind unterbrachte. Beide waren seit einigen Monaten befreundet und verbrachten ab und an auch die dienstfreie Zeit miteinander, wenn DCEO Marlowe sie günstig eingeteilt hatte.
Mort ging in einigem Abstand hinter ihnen her. Er wollte kein unfreiwilliger Zeuge ihrer privaten Unterhaltung werden, doch hatte er noch etwas in der Sicherheitszentrale zu erledigen und brauchte den Turbolift. Ceeb hielt ihm die Tür offen und so fand er sich schließlich doch mit dem 'angehenden Pärchen' zusammen, das gerade wieder darüber nachsann, wie es wohl wäre, wenn die 'Picard' zu einem Generationenschiff würde und ihre Urenkel die Nachkommen der Familie zuhause auf Bolarus und Bajor kennenlernen würden.
"... He, Mort, schauen Sie nicht so grimmig!"
"Sie planen, eine Familie zu gründen?"
Ob der abrupten Frage überrascht stotterte Ceeb etwas, während die Bajoranerin rot anlief. "Ähem, nun ja, das müssen wir... naja....mal..."
"Besprechen," half Ceeb aus und suchte sich mit einem Gegenangriff zu retten: "Und was ist mit Ihnen, Mort?"
In diesem Moment hielt der Lift. "Für mich gibt es hier keinen kompatiblen Partner," knurrte der Sicherheitschef und war aus der Tür. Er bemerkte erleichtert, dass Ceeb und seine Freundin anderes zu tun hatten, als sich mit ihm zu beschäftigen und auf die Cafeteria zusteuerten
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| Dämonen Log 26 Sokar / Mort |
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Geschrieben von: Sokar - Mar-Sun-2019, 07:54 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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*** USS Picard / Astrometrisches Labor ***
Das Team unter Mahan tr'Kovath, bestehend aus Exotechnikern und Wissenschaftlern, erwartete ungeduldig die Daten der Sonden, die vor fünf Stunden gestartet worden waren und nun Nachrichten von der Oberfläche des Planeten Nibonez liefern sollten, ohne dass sie dabei entdeckt wurden.
"Tarnfeld hin oder her - ich bin mir nicht sicher, ob die Leute da unten nicht doch was merken," murmelte die bajoranische Wissenschaftlerin soeben, während sie die Telemetrie der Sonden überwachte.
"Nun, der Tal Shiar hat Erfahrung mit dieser Technik und bisher ist es damit zu keinen Zwischenfällen gekommen," entgegnete Tr'Kovath von seiner Station aus.
"Warum beruhigt mich das nicht...?" brummte der junge Mensch von der anderen Seite des Raumes. Er stammte von einer Kolonie in den Grenzregionen, die ihre unrühmliche Geschichte mit Überwachungsmechanismen hatte und fand das alles andere als behaglich.
"Ich kann Ihnen versichern, dass der Tal Shiar an IHNEN sicher nicht interessiert ist," gab Tr'Kovath entsprechend eisig zurück.
Bevor die Situation aber in Streit eskalieren konnte, öffneten sich die Türen des Labors und Mort Caldred trat ein. Gizmo saß wie ein mittelalterlicher Wasserspeier auf seiner Schulter, was seinem ohnehin nicht gerade unauffälligem Erscheinungsbild die bedrohliche Note einer Gothic Novel des späten 20. Jahrhunderts verlieh - ein Genre, das Dr. D'Varo gerade liebgewonnen hatte und mit dem daher auch Mahan tr'Kovath sich gewissermaßen hatte 'anfreunden' müssen.
Der Sicherheitschef verhielt sich, als sei sein Begleiter das Natürlichste der Welt in einem Föderationsraumschiff und blieb mit verschränkten Armen stehen. "Wie ist der Status? Irgendwelche als feindselig zu interpretierenden Aktivitäten?"
"Bisher nichts," antwortete die Bajoranerin. "Unsere Sonden sind an den festgesetzten Punkten in der südlichen, nördlichen, westlichen und östlichen Hemisphäre in Parkposition gegangen wie geplant, auf einer Höhe von 100 bis 1000 Metern. Alle Instrumente signalisieren Bereitschaft. Wir sollten jeden Moment die ersten Bilder empfangen."
Mort fixierte den noch leeren Bildschirm. Für ihn stellte dieser telepathische Übergriff einen absolut feigen Angriff aus dem Hinterhalt dar. Von einem Gegner, der sich nicht zeigte, der keine konventionellen Waffen benutzte. Der Gipfel der Ehrlosigkeit. Wenn diese Dalharran nicht wollten, dass man ihnen einen Besuch abstattete – bitte sehr, eine höfliche Aufforderung hätte genügt! Stattdessen quälten sie sie mit brachialen Visionen und brachten Leben und das Schiff in Gefahr...
"Da kommt der erste Datafeed..." Mahan tr'Kovath klopfte auf seinen Kommunikator, um Sokar zu informieren.
*** Später ***
"Faszinierend," kommentierte Sokar, nachdem Tr'Kovath die Wiedergabe der zweiten Sonde gestoppt hatte. Auf dem Bildschirm war ein blühendes städtisches Leben zu erkennen, mit Luft- und Bodenverkehr, grünen Bäumen und Lebewesen in humanoider Form, die ihrem täglichen Treiben nachgingen.
"Wahnsinn!" flüsterte Dr. D'Varo. "Das ist die Gegend, wo unser Außenteam war und wir diese absolute Zerstörung und die Unmengen Toten gesehen haben!"
"Ihre psionischen Kräfte müssen unglaublich sein," merkte Vandenberg unbehaglich an.
"Nicht ganz so hoch, wie es jetzt scheint, Sir," fuhr Tr'Kovath fort. "Wir haben mehrere antennenartige Strukturen entdeckt, die wohl der Verstärkung dienen." Er startete die Aufzeichnung erneut und zoomte in einige Gebiete, die die betreffenden Einrichtungen zeigten. "Das ist eine ausgeklügelte Verteidigungsanlage."
"Ich bin gespannt, was unsere Ashani-Gäste dazu sagen werden. - Aber das erklärt noch nicht, warum sie uns mit einem falschen Notruf hier her gelockt haben und dann unbedingt wollten, dass wir sie für ausgerottet halten." D'Varo schüttelte den Kopf. "Ich bin keine Logikfanatikerin, aber..."
"Möglicherweise gibt die Aufzeichnung der vierten Sonde einen Hinweis." Tr'Kovath steuerte die entsprechende Datei an. "Das ist der Bereich, den wir als Ursprung der Transmission des Notrufs identifiziert haben...." Auf dem Schirm war etwas zu sehen, das wohl ein militärischer oder polizeilicher Einsatz war. Jedenfalls lief eine größere Menge Bewaffneter durch die Straßen eines kleinen Ortes; einige andere hatten ein Gebäude umzingelt, in dessen Nähe sich einige Parabolantennen befanden.
"Ah, da scheint irgendwer die allgemeine Harmonie gestört zu haben." Vandenberg lehnte sich zurück. "Offenbar Leute, die wollten, dass wir mit unserem Problem zurück nach Ashanita fliegen... vielleicht, um Rache zu nehmen für die Vertreibung?"
"Oder Kontakt mit ihren lang vermissten Verwandten aufzunehmen, die sich ja partout nicht mehr in den Singham-Nebel wagen wollten."
"Ich denke, wir sollten uns der Spekulationen enthalten und zunächst die Ashani informieren," sagte Sokar. Dann kontaktierte er Howy, den er sozusagen als 'Verbindungsmann' zu der Ashanidelegation eingesetzt hatte und der derzeit auf dem Schiff ihrer Gastgeber weilte.
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| Kontrapunkt – das neue Literaturmagazin auf INN |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Mar-Sat-2019, 02:23 PM - Forum: *** INN - Independent News Network ***
- Antworten (1)
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Ausgabe 3
Unsere heutigen Themen:
Vom Himmel hoch- ein Science Fiction Roman eines Mannes der Kirche?
McBeth und was noch?- Shakespeare auf Quonos
A+P=P+A - Arroganz und Paranoia- Rassedünkel im Vergleich
mit Arhul Hexthropon
Guten Abend. Die heutige Ausgabe unseres Magazins behandelt lediglich 3 Themen. Das Spektrum reicht von einer Zeitreise, über eine hochwissenschaftliche Abhandlung, bis zu einer gnadenlosen Abrechnung.
Beginnen wir gleich mit einem etwas ungewöhnlichen Titel. Der Alvin-Verlag veröffentlichte diese Woche das neue Werk unseres Lieblings-Literaturmönchs: Anselmus:
Vom Himmel hoch-eine Reise durch den Vorhang der Zeit
Dieses Werk ist sein erster Roman. Und dazu noch eine Art Science-Fiction Roman.
In diesem Werk verschlägt es den Sternenflottenoffizier und Schiffsgeistlichen Charles Raffill , infolge einer temporalen Anomalie, immer wieder in andere Zeiten. Neben Mittelalter und Barock, landet er auch im mittleren zwanzigsten Jahrhundert und in der Zeit der Gründung der Föderation. Und immer wieder muss er seine Position zur Religion und zu Gott verändern.
Der Roman ist in des Autors typischer Schreibweise gehalten: Direkt, sehr genau beschreibend und in der Sprache bisweilen etwas grob. Anselmus verzichtet nicht auf bisweilen derbe Darstellungen und Sprache. Das Werk ist zwar keine literarische Perle, aber sehr kurzweilig und für all jene etwas, die es eher deftig mögen.
Titel: Vom Himmel hoch- eine Reise durch den Vorhang der Zeit
Autor: Anselmus of Kent
Typ: Roman
Größe: 244 Seiten
Ausgabe : Nur Druckausgabe
Sprachen: Standard, Romulanisch, Latein
Verlag: Anvil of Stars, Vacan City, Alpha 1
Vor Jahrzehnten sagte einmal ein klingonischer General namens Chang zu einem bis heute bekannten Sternenflottencaptain: „Sie müssten einmal Shakespeare im klingonischen Original lesen.“Und genau darum geht es im zweiten Titel, welchen wir heute besprechen:
McBeth und was noch?- Shakespeare auf Quonos.
Dieses Werk des bajoranischen Literaturwissenschaftlers und Ethnologen Valkris Tara ist eher eine gewichtige, wissenschaftliche Abhandlung, denn ein populärwissenschaftliches Werk. Es beleuchtet die besondere Beziehung zwischen Shakespeares Werken und den Klingonen. Shakespeare erfreut sich so großer Beliebtheit auf Quonos, dass einige Klingonen ihn fast als einheimischen Künstler ansehen. Woran dies liegt und welche Änlichkeiten zwischen Shakepeares werken und der klingonischen Geschichte bestehen, beleuchtet dieses Buch vortrefflich. Der Autor bedient sich dabei sowohl der allgemeinen Informationslage, als auch der Aussagen von „Klingonenkennern“ wie z.Bsp Rollo Vega. Nicht immer einfach zu lesen, aber durchaus seine 700 Seiten wert ist dieses Werk für all jene enpfehlenswert, welche tiefer in die klingonische Seele eintauchen wollen, als es sonst möglich wäre.
Titel: McBeth und was noch?- Shakespeare auf Quonos.
Autor: Valkris Tara
Typ: Sachbuch
Größe:700 Seiten
Ausgabe : Druckausgabe, Holobook
Sprachen: Standard, Bajoranisch, Klingonisch, Romulanisch
Edition: Write only memory Edition
Verlag: Dervent Publishing house, New York, Erde
Unser letzte Werk sorgt schon mit seinem Titel für einen Skandal. Doch dies ist man ja von Werken Richard von Rabensteins gewohnt. Und man ist auch gewohnt, dass sein Verleger, Lord Henderson, sich nicht um die Meinung des Mainstreams schert. Und dies gilt insbesondere für Richard von Rabensteins neustes Werk:
A+P=P+A-j´accuse! - Arroganz und Paranoia- Rassedünkel im Vergleich
Was sich vom Titel her wie ein Rechenexempel anhört, ist jedoch eine schonungslose Abrechnung mit den jeweiligen Vorurteilen und Rassedünkeln von Terranern, Romulanerm, Vulkaniern, Klingonen und vieler anderen Rassen und Zivilisationen in der Galaxis. Das Buch fragt nicht nur nach, ob Vulkanier wirklich logischer denken als Terraner, ob Romulaner wirklich arrogant sind , ob Phalan wirklich Tausende Tonnen von Katzenstreu jeden Tag importieren und ob Klingonen wirklich nicht kochen können. Nein, der Autor zerrt alle Vorurteile von Rassen und Zivilisationen übereinander ans Licht, hinterfragt sie und legt schonungslos den Finger in die Wunde. Doch der Text in diesem, in der edlen und exklusiven Lyell Edition erschienen, äußerst opulent ausgestatteten Werk, bietet keinen Ausweg, er will keine Lösung zeigen. Er bohrt in den Wunden und zeigt die Ursachen und Gefahren von Rassedünkeln auf. Er zeichnet ätzend und anklagend ein düsteres Bild des Zustandes der Galaxis und ihrer Zukunft. Er fragt nach den Schuldigen und zählt die Versäumnisse aller Zivilisationen minutiös auf. Dieses Werk will nicht schlichten, es will auf seinen 1200 Seiten anklagen. Und dies gelangt dem Autor, trotz der extrem komplexen Sprache und intensiver Nutzung diverser philosophischer Exkurse, hervorragend. Wer sich nach der Lektüre dieses Werkes nicht in Grund und Boden schämt, hat dieses Buch nicht richtig gelesen. Jeder Leser sollte sowohl dem Autor für seinen Mut dieses Werk zu schreiben, als auch dem Verleger für seine Weitsicht es heraus zu bringen, gratulieren und applaudieren.
Titel: A+P=P+A- j´accuse! - Arroganz und Paranoia- Rassedünkel im Vergleich
Autor: Richard von Rabenstein
Typ: Sachbuch
Größe:1200 Seiten
Ausgabe : Druckausgabe, Holobook
Sprachen: Standard, Vulkanisch, Klingonisch, Romulanisch, Phalan
Edition: Lyell Edition,
Verlag: Henderson publishing house, London. Erde
Damit ist unser kleiner Literaturexkurs für heute auch schon wieder beendet. Ich hoffe,wir haben bei Ihnen für etwas Kurzweil gesorgt. Bis zum nächsten Rauschen im literarischen Blätterwald verabschiedet sich Ihr
Arhul Hexthropon
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