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Dämonen Log 27 - Mort Caldred + NPCs - Sareth - Mar-Sat-2019 *** USS Picard / Shuttlehangar *** Der Spalt zwischen den Hangartoren wurde schmaler und schloss sich schließlich ganz. Im Kontrollraum wechselten die Anzeigen und signalisierten die Wiederherstellung der atmosphärischen Verhaltnisse jenseits des Schotts. In einigen Minuten würde das Shuttle mit der Delegation der Ashani die Atmosphäre und wenig später die Oberfläche des Planeten erreichen. "Ich wäre ja gern noch mal mitgeflogen," sagte ein junger Techniker namens Ceeb von Bolarus. "Mit eigenen Augen sehen, dass wir damals tatsächliche einer Täuschung aufgesessen waren." "Ergibt sich vielleicht noch." Die Terranerin an den Hangarkontrollen wandte sich ihm zu. "Jetzt sollen sich erst mal die Ashani mit ihrer vergessenen oder verdrängten Verwandtschaft herum plagen." Sie grinste. "Kann mir vorstellen, dass es hoch hergehen wird!" "Ich frage mich, wie es wäre, wenn wir... unsere Nachfahren meine ich... nach vierhundert Jahren zurück kämen in die Heimat," sagte die bajoranische Technikerin im Hintergrund, die mit der Überprüfung der Flugparameter des Shuttles beschäftigt war, nachdenklich. "So lang wird es nicht dauern," erklärte Mort Caldred in einem Tonfall, der keinen Widerspruch duldete. Als Sicherheitschef hatte er auch ein Auge darauf zu haben, dass die schiffsweite Moral nicht ins Bröckeln kam - zumindest was das Vertrauen in die Führung und die Dienstbereitschaft anging. Denn eine zweifelnde, demoralisierte Crew machte Fehler, neigte zu Meuterei und Meuterei zu Chaos. "Wir haben schon Dreiviertel des Weges zurück gelegt. Wir sind schon wieder in den Ausläufern unserer Galaxie. Und Captain Sokar hat einen Vertrag mit den Ashani ausgehandelt, der uns durch ihr Territorium fliegen lässt." "Ja, und vielleicht können wir auch irgendwas aus diesem romulanischen Schiffchen herausholen," meinte Ceeb. "Eine verschachtelte Singularität, meine Güte, dass war so ein Gedankenexperiment an der Akademie, eine mathematische Spielerei, aber wir waren weit entfernt, da irgendwelche Testreihen zu beginnen." "Ha! Rewdak tr'Kovath lässt niemanden an sein Gefährt!" lachte die Terranerin. "Ich hab' gehört, der glaubt, es ist die Schuld der Sternenflotte, dass er hier gelandet ist." "Ja, scheint noch ein Rommie zu sein, wie sie ihn früher immer in der Propaganda vorgestellt haben. Ein Glück, dass sein Bruder nicht so einer ist. Wenn ich bedenke, dass ich jede dritte Schicht mit ihm zusammen arbeiten muss - ja, wirklich ein Glück." "So, Shuttle hat die unteren Atmosphärenschichten erreicht und bereitet sich auf die Landung vor," meldete die Bajoranerin. "Schade, dass wir jetzt nicht erfahren, wie es weiter geht, sondern auf das nächste schiffsweite Briefing warten müssen." "Ich bin vor allem gespannt, was mit dem jungen Burschen geschieht, der den Notruf abgesetzt hat, um uns her zu bringen!" Ceeb, der bald Schichtende hatte, begann seine Prüfwerkzeuge in den vorgesehenen Koffer zu räumen. "Ganz schön mutig, entgegen der Doktrin seiner Regierung und dem Glauben seines Volkes zu handeln, um Kontakt mit der alten Heimat aufzunehmen." "Soweit ich gehört habe, sitzt er jetzt im Gefängnis, aber ich schätze, dass sie ihn gehen lassen werden, denn alles andere würde bei der Ashanidelegation nicht so guten Eindruck machen. Schließlich wollen sie wohl nicht gerade die Vorurteile der Ashani über Gewaltbereitschaft und so weiter bestärken." Die Bajoranerin, die ebenfalls Schichtende hatte, loggte sich aus ihrer Konsole aus. "So, Feierabend für heute. Bis morgen allerseits!" Sie folgte Ceeb aus dem Kontrollraum und nach nebenan, wo er seinen Werkzeugkoffer im Spind unterbrachte. Beide waren seit einigen Monaten befreundet und verbrachten ab und an auch die dienstfreie Zeit miteinander, wenn DCEO Marlowe sie günstig eingeteilt hatte. Mort ging in einigem Abstand hinter ihnen her. Er wollte kein unfreiwilliger Zeuge ihrer privaten Unterhaltung werden, doch hatte er noch etwas in der Sicherheitszentrale zu erledigen und brauchte den Turbolift. Ceeb hielt ihm die Tür offen und so fand er sich schließlich doch mit dem 'angehenden Pärchen' zusammen, das gerade wieder darüber nachsann, wie es wohl wäre, wenn die 'Picard' zu einem Generationenschiff würde und ihre Urenkel die Nachkommen der Familie zuhause auf Bolarus und Bajor kennenlernen würden. "... He, Mort, schauen Sie nicht so grimmig!" "Sie planen, eine Familie zu gründen?" Ob der abrupten Frage überrascht stotterte Ceeb etwas, während die Bajoranerin rot anlief. "Ähem, nun ja, das müssen wir... naja....mal..." "Besprechen," half Ceeb aus und suchte sich mit einem Gegenangriff zu retten: "Und was ist mit Ihnen, Mort?" In diesem Moment hielt der Lift. "Für mich gibt es hier keinen kompatiblen Partner," knurrte der Sicherheitschef und war aus der Tür. Er bemerkte erleichtert, dass Ceeb und seine Freundin anderes zu tun hatten, als sich mit ihm zu beschäftigen und auf die Cafeteria zusteuerten
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