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KI Die Dritte - Romulaner...
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jul-Thu-2026, 11:20 AM
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BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Sun-2026, 08:52 PM
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BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Sun-2026, 08:51 PM
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BdZ Log 6 / LaSalle / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Mon-2026, 10:23 AM
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KI die ZWEITE
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
May-Sat-2026, 09:43 PM
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BdZ Log 5 - Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Apr-Thu-2026, 04:24 PM
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BdZ Log 4 / LaSalle / NPC...
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Apr-Sat-2026, 12:00 AM
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Redneck Star Trek =)
Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Tue-2026, 11:33 AM
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Lifeblog von der ARTEMIS ...
Forum: *** Science News ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:46 PM
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KI bemüht
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:31 PM
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| Zwischenlog 10 Anselmus |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Apr-Tue-2019, 07:36 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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========== In einem Paradies, wo niemand sein wollte ==========
(Diese Geschichte spielt einige Wochen vor dem letzten Log Rabensteins)
Anselmus hatte bei einer Flasche billigem Fusels in einer Spelunke, die diese Bezeichnung mehr als nur verdiente, ein bemerkenswertes Gespräch belauscht, das zwei Betrunkene am Nachbartisch geführt hatten.
Unter dem Tisch lag Herodes, sein treuer Wolfshund, der auch in dieser Situation immer die Umgebung beobachtete, denn er wußte, daß überall Gefahren lauerten.
Aber natürlich hatte auch er was bekommen, das in Form eines gigantischen Knochens mit viel Fleisch dran zwischen seinen Vorderpfoten lag.
Der eine der Kerle hatte seinem Kumpel ein Erlebnis berichtet, an dem er gerade teilgenommen hatte. Beide waren wohl Mitglieder einer Bande, die von einem gewissen Galub angeführt wurde, der sich aber offensichtlich nicht an Verabredungen bezüglich der Lohngelder zu halten gedachte.
Er erzählte seinem Nachbarn, sie hätten da einen Typen entführt, der trotz seiner schlechten Kleidung ganz offensichtlich ein ‚feiner Pinkel‘ war und nach Kohle roch. Groß und fast weißhaarig. Und dann habe Galub ihm nur die Hälfte seines versprochenen Lohnes gegeben, was ja nun überhaupt nicht ging.
Der andere klopfte ihm verständnisinnig auf die Schulter.
Anselmus bekam sehr lange Ohren, aber leider begann der Kerl jetzt über alles Mögliche zu labern, nur nicht über diese Entführung. Aber die Beschreibung des Entführten entsprach Rabenstein auf’s Tüpfelchen.
Er mußte unbedingt mehr erfahren, das verstand sich von selber.
Er signalisierte Herodes, daß sie gehen würden. Dieser erhob sich langsam, nicht ohne seinen Knochen zwischen die Zähne zu nehmen, um sich diesem später in Ruhe zu widmen.
Der Mönch warf ein paar Münzen auf den Tisch und steckte die angebrochene Flasche in die weiten Taschen seiner Kutte.
Dann trat er aus der Kneipentür und drückte sich gegenüber in eine Nische. Herodes verschwand ebenfalls, und Anselmus wunderte sich jedes Mal, wie es dieser Hund schaffte, sich einfach aufzulösen. Trotzdem wußte er genau, daß er nur wenige Meter entfernt lauerte und auf Kommandos wartete.
Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnete sich die Tür und die beiden Saufbrüder erschienen.
Nachdem sie sich umarmt hatten, trennten sie sich.
Anselmus blieb etwa 10 Schritte hinter dem, der von der Entführung gequatscht hatte, und als sie in einer sehr dunklen Stelle angekommen waren, pfiff er leise. Der Typ drehte sich um.
Aber seine verquollenen Glubscher sahen nichts. Höchstens für den Bruchteil einer Sekunde einen dunklen Schatten, der sich auf ihn stürzte und ihn zu Boden warf.
Da lag er nun auf dem Rücken, und ein gigantisches Monster stand über ihm, dessen weit geöffneter Rachen direkt über seiner Kehle war. Er hörte das tiefe Knurren und den heißen Atem und bewegte keinen Finger mehr.
Anselmus beugte sich über ihn: „Mein Sohn. Du darfst dich unter die wenigen Glücklichen zählen, die vor dem letzten Atemzug noch beichten dürfen, wobei ich allerdings noch nicht wirklich davon überzeugt bin, dir eine Absolution zu erteilen.
Also beichte! Und zwar zügig!
Was war das mit der Entführung, und wohin habt ihr das Opfer gebracht?“
„Ich weiß nicht, wovon du redest?“
„Herodes!“
Der Fang schloss sich nun direkt um den Hals des Kerls und die Reißzähne drangen ein wenig durch die Haut.
„Nein! Bitte nicht! Nimm das Ungeheuer von mir!“
„Aber nur, wenn du mir Alles berichtest, was du weiß. Und ich sagte: ALLES!“
„Oh, Mann. Wir sollten einen Kerl entführen. Ich habe keine Ahnung, wer das war und warum wir das tun sollten. Galub gab uns den Auftrag.“
„Gut. Wohin habt ihr ihn gebracht?“
„Zu Galubs Schiff. Was sie da mit dem gemacht haben, weiß ich nicht.“
„Na ja. Wie hieß das Schiff?“
„Ich weiß nicht. Aber es hatte ein Kleeblatt eine Zahl an der Seite. Ich glaube es war eine 13.“
„Hm, immerhin. Ist ja schon etwas. Wo hat dieser Galub sein Hauptquartier?“
„Ich weiß es wirklich nicht.“
„Du bist ein echtes Stück Dreck. Das Universum muß von Mistkriebeln wie dir gereinigt werden. Ein Gott gefälliges Tun. Herodes, beiß zu!“
Der Kerl kam noch nicht einmal mehr zu einem Röcheln, als sich die riesigen Kiefer um seine Kehle schlossen. Danach war er nur noch einer dieser Fleischsäcke, die hier überall als Dekoration herumlagen und um die sich niemand kümmerte.
========== In der Halle dessen, was sich hier ‚Raumhafen‘ schimpfte ==========
Unser Mönchlein stand am Schalter des ‚Abfluges‘. Dahinter hockte ein Wesen, das schon eher eine Art Vogelscheuche war, als ein vernunftbegabtes humanoides Wesen.
„Was kann ich für Sie tun, werter Herr? Möchten Sie einen Flug buchen?“
„Das könnte schon sein, aber ich kenne mein Reiseziel noch nicht. Aber ich bin mir sicher, du kannst mir bei der Auswahl helfen.“
„Wäre es da nicht besser, in ein Reisebüro zu gehen? Ich kenne da ein ganz ausgezeichnetes.“
„Nein. Ich brauche eine Auskunft über ein Schiff, das vor ein paar Stunden diesen Raumhafen verlassen haben soll.
Wenn du mir eine zufriedenstellende Antwort gibst, wird dir der Herr Jesus auch seine Dankbarkeit beweisen.“
„Ich glaube nicht an Jesus, oder wie ihr den nennt.“
„Das macht nichts, mein Bester, denn der Herr Jesus meint es mit dir Ungläubigem gut und will dir etwas geben, an das du ganz sicher glauben wirst.“
Er schob ihm ein Bündel Kreditscheine rüber, aber so diskret, daß es wirklich nur von ihnen gesehen werden konnte.
Der Mann bekam Stielaugen.
„Sieht du, ich war schon immer ein Meister in der Bekehrung Ungläubiger. Bist du jetzt bereit zu einer kleinen Auskunft?“
Der Mann nickte heftig.
Anselmus flüsterte zu sich selber: „Tja, mit Cash kann man wirklich auch den letzten ungläubigen Thomas überzeugen. Lieber Herr Jesus. Vielleicht hättest du zu deiner Zeit mehr damit arbeiten sollen?“
Der Clerk wollte das Geldbündel greifen, aber unser Mönch zog es wieder ein wenig zurück: „Erst die Ware, dann die Kohle! Das verstehst du doch hoffentlich?“
„Was willst du wissen?“
„Na ja, Hier war ein Schiff mit einem Kleeblatt und einer 13 am Bug. Du wirst dich sicherlich daran erinnern? Wohin wollten die?“
„Im Verzeichnis stand als Flugziel ‚Stratarura‘, das ist ein ziemlich verlorener Planet etwa 53 Lichtjahre von hier. Aber woher soll ich wissen, ob die da tatsächlich hingeflogen sind?“
„Wann geht der nächste Kahn da hin?“
Der Mann wühlte in einer Liste: „Übermorgen geht ein Frachter da hin, aber der nimmt eigentlich keine Passagiere mit.“
„Du wirst den Kapitän davon überzeugen, mich mitzunehmen. Es wird weder desssen noch dein Schade sein.
Denk immer daran, daß es der Herr Jesus ist, der den Gläubigen größte Dankbarkeit entgegenbringt. Selbst eine Ratte wie du, kann mit seiner Hilfe zum Seelenheil kommen.
Und wenn es klappt, bekommst du noch einmal die gleiche Summe. Aber NUR dann.“
Grinsend raffte der Kerl das Geldbündel an sich.
„Es gibt drüben ein kleines gemütliches Hotel, das von einer Freundin betrieben wird. Es ist sehr sauber und sie kocht ordentlich.“
Anselmus nickte: „Gut, und wenn du etwas hörst, bezüglich dieses Schiffes oder dem Zielplaneten, kommst du sofort zu mir. Es soll dein schade nicht sein.“
========== Im ‚Hotel zur galaktischen Rose‘ ==========
Na ja, gemütlich und sauber war zwar etwas übertrieben, aber immerhin war die Bettwäsche erst höchstens 5 mal benutzt worden, was Anselmus nicht wirklich störte, aber der Fraß, den die Besitzerin kochte, war tatsächlich essbar.
Er hatte seine Schnapsflasche geleert und lag nun ziemlich zufrieden auf dem Bett und wollte endlich ein verdientes Nickerchen halten.
Das konnte er sich leisten, denn Herodes, der genüßlich an seinem Knochen nagte, würde getreu Wache halten. Auf den war immer Verlaß.
Ein paar Stunden später bollerte es an die Tür.
Herodes stand davor und knurrte leise.
„Wer da?“ fragte Anselmus.
„Der Mann vom Raumhafen.“
Anselmus entriegelte die Tür und ließ den Kerl ein.
„Was gibt es?“
„Der Frachterkapitän hat eingewilligt, Sie mitzunehmen.“
„Gut, wann geht es los?“
„Deswegen bin ich so schnell gekommen. Er hat die Ladung vollständig und will heute Abend um 18.00 Uhr Ortszeit starten.“
„Und was will er für die Fahrt haben?““
„Er sagte, er wäre mit 150 Kredits einverstanden, allerdings müßten Sie das fressen, was er und die Besatzung bekämen. Was Anderes gäbe es an Bord nicht.“
„Kein Problem. Sagen Sie ihm, ich wäre pünktlich da.“
Der Mann hielt die Hand auf.
„Ne, mein Guter, das Geld kriegst du, wenn ich im Schiff bin, vorher natürlich nicht.“
========== An Bord der Frachters ==========
Sein Kontaktmann hatte ihn direkt bis zu dem Schiff begleitet, und Anselmus gab ihm auf der obersten Stufe seinen Lohn. Und er versuchte auch nicht, in zu bescheißen, denn er hatte tatsächlich Wort gehalten, was in diesen Zeiten an einem solchen Ort nur sehr bedingt geschah. Er hatte sogar noch etwas draufgelegt.
Der Captain, ein bärbeißiger Tellurianer, hielt auch gleich die Hand auf, die unser Mönch mit einigen Scheinen füllte.
Kurz darauf hob das Schiff ab und machte sich auf den Weg. In etwa 3 Tagen Standardzeit würde es ankommen, soweit der gütige Geist der Raumfahrt ihnen beistand und natürlich Jesus, aber da war sich Anselmus sicher.
Er beugte sich herab und kraulte seinem Begleiter den Kopf und den Hals, was der besonders liebte. Um diesen trug er übrigens ein Halsband mit einem großen Kreuz dran.
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| Star Dreck- Die nächste Konfusion EP1: Trinkgonen. Teil 2 |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Apr-Sat-2019, 09:14 AM - Forum: *** UFP ***
- Antworten (1)
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Tiefschürfender Einschub Nummer 2
Star Dreck – die nächste Konfusion
Episode 1: Trinkgonen
Teil 2
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Das Weltall – unendliche Weiten.
Dies sind die Arbeiten des Raumschiffes Glencoe
Seine 5 Jahresmission: Das wieder gerade zu richten, was die Stars der Sternenflotte an Unordnung hinterlassen haben, zerschlagenes Porzellan weg zu räumen und mutig sich gegen Chaos stellen, dessen Ausmaß nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Der Rest ist vollkommen gleichgültig und dient nur dazu, die Zeit bis zur nächsten Werbeunterbrechung zu überbrücken.
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USS Glencoe / Brücke
Captain John Quirk saß extrem demotiviert auf seinem Sessel und dachte darüber nach, warum zum Borg es immer ihn treffen musste. Nicht genug damit, dass er eine minderbemittelte Crew zu ertragen hatte. Nein, jetzt streikte auch noch das Schiff. Vor mehr als 5 Stunden war die Glencoe, nachdem man fluchtartig SB847 verlassen hatte, aus dem Warp gefallen. Mitten im Grenzgebiet zum klingonischen Reich. Und seit 5 Stunden werkelte CEO McClintok am Antrieb herum und versuchte wohl die Ursache zu finden.
Gerade kam CMO McAvoy auf die Brücke und trällerte einen uralten Popsong vor sich hin.
Hey Captain Starlight,
wo geht es hin? (Tja, berechtigte Frage)
Wir rasen mit dem gottverfluchten Schiffswrack
durch die blauen Galaxien. (Na, na, nur nicht übertreiben)
Hey Captain Starlight,
was soll'n wir tun? (Am besten gar nichts)
Wir sind doch viel zu jung um jetzt schon auf
dem Kosmosfriedhof auszuruh'n. (Lebenserhaltungssysteme negativ)
Die Mannschaft will nach Hause,
Himmerlherrgott, was soll wir denn nur tun.
McAvoy grinste unverschämt.
MA: Na Johnyboy? Passt doch!
Quirk war nicht zum Spaßen zu Mute.
Qi: Halt die Klappe Needles!
Ma: Warum nennst Du mich immer Needles? Andere Ärzte werden Bones genannt.
Qi: Hast Du nichts in Deinem Schlachthof zu tun?
MA: Haha, immer zu Scherzen aufgelegt, was Boss? Na dann gehe ich mal wieder runter.
Qi: Ja bitte.
McAvoy tänzelte singend auf den Aufzug zu.
Keine Funkverbindung, keine Instruktionen.
Jeder neue Countdown, ohne Reaktionen.
Was wird nun gescheh'n,
werden wir den Mann im Mond je wieder seh'n?
(Seit wann interessiert ihr euch für Männer?)
Quirk hatte das dringende Bedürfnis, sich die Ohren zu halten zu müssen.
In diesem Augenblick stürmte McClintok die Brücke.
MC: Captain, ich habs.
Qi: Ich habe Kopfschmerzen.
MC: Und ich die Ursache für das Problem.
Qi: Und das wäre? Sagen Sie jetzt nicht, der Antrieb würde unter Pilzbefall leiden.
MC: Pilzbefall? Eher weniger. Nein,die Aktuatoren für die Querschnittsverenger erhalten kein Signal mehr.
Qi: Und warum nicht?
MC: Nun, weil die Spannungsregler 2 und 4 defekt sind. An und für sich kein Problem.
Qi: Ja, man könnte die Dinger replizieren.
MC: Und eben das geht nicht.
Qi: Ähm warum nicht?
MC: Der Materialreplikator ist nicht funktionsfähig und auf den Nahrungsmittelreplikatoren lassen sich die Bauteile nicht replizieren.
Qi: Und warum ist der Materialreplikator defekt?
MC: Nun Sir, er ist nicht defekt, er ist nur nicht funktionsfähig. Das ist ein Unterschied.
Qi: Und warum ist er nicht funktionsfähig?
MC: Nun, das ist eine längere Geschichte.
Qi: Ich habe zwangsläufig Zeit.
MC: Sie erinnern sich an unseren Ausflug auf Malvon 4?
Qi: Ungern, aber ja.
MC: Nun, ich habe dort etwas Besonderes erstanden.
Quirk schwante Unheil.
Qi: Und…was?
MC: Einen klingonischen Autoerotisierer!
Qi: Sie wissen aber schon, dass das Ding illegal ist und zur menschlichen…na Sie wissen schon.
MC: Nein Sir, ich wollte das Ding ja nur reparieren und bei der galaktischen Bucht dann teuer verhökern. Ich musste jedoch feststellen, dass der Motivator defekt war. Ursache war ein simpler SK-Speicher. Ich habe lange nachgedacht, wo ich so einen herkriege. Doch dann hatte ich eine Erleuchtung.
Qi: Und was sagte diese Erleuchtung?
MC: Nimm den Speicher aus dem Materialreplikator. Nun gesagt getan. Und der Auto-Erotisierer funktioniert.
Quirk fuhr aus seinem Sessel hoch.
Qi: Sie haben, für ein privates Projekt, Sternenflottenmaterial verwendet?
MC: Ja Sir, ist das nicht genial? Wollen Sie den AE einmal ausprobieren?
Qi: Sind Sie von allen guten Geistern verlassen? Auf der Stelle bauen Sie den SK-Speicher wieder in den Replikator ein und reparieren den Antrieb.
MC: Das wird nicht funktionieren.
Qi: Und warum nicht?
MC: Nun, ich musste selbstverständlich den Speicher modifizieren, sonst hätte er ja n icht in den Auto..
Qi: RUNTER VON DER BRÜCKE. REPARIEREN SIE DEN MIST UND KOMMEN SIE MIR NICHT MEHR UNTER DIE AUGEN: BEVOR DIE SACHE NICHT KLARIERT IST. IST DAS KLAR?
MC: Klar Sir. Das wird aber eine Weile dauern.
QI: DAS IST MIR JETZT SCHEISSEGAL!
McClintok eierte von der Brücke. Quirk ließ sich schwer in seinen Sessel fallen. Ausgerechnet jetzt musste er an den Text dieses uralten Popsongs denken, den der CMO eben vor sich hin gesunden hatte:
In den Selektoren, schmor'n die Transistoren,
ohne Eure Hilfe sind wir hier verloren,
holt uns schnell hier raus,
bringt uns auf den Kurs zurück nach Haus'.
XO Commander Jellicoe brummte etwas Bösartiges.
CJ: Man sollte McClintok füsilieren, Sir.
Qi: Ja, da muss ich Ihnen Recht geben. In einem anderen Universum würde man das tun. Unglaublich! Nutzt den Speicher um einen Autoerotisierer zu reparieren. Und braucht auch noch 5 Stunden, um die Ursache zu finden.
CJ: Eher 5 Stunden, um eine Ausrede zu finden, Sir.
Qi: Ja, das kann sein.
In diesem Augenblick meldete sich der Navigator: Lt. Nastroyow. Er hatte heute auch die Taktik inne, da Taktikoffizier Lt. Pulo derzeit McClintok im Maschinenraum zur Hand ging.
Na: Sir, ein klingonnisches Schiiif enttarrrrnt sich an Backborrrd. Wir werden geruffen Sirr,
Qi: Lt. Nastroyow, unterlassen Sie endlich diesen falschen, russischen Akzemt. Ich weiss, das Ihre Vorfahren aus Wyoming stammen. Lt. Haura, öffnen Sie einen Kanal.
Kommunikationsoffizierin, Lt. Ruby Haura nickte nur und öffnete dann den Kanal. Quirk sprang aus seinem Sessel, warf sich in Positur und zog seine Uniformjacke zu recht.
Qi: On Screen! Klingonisches Schiff. Mein Name ist Captain John Quirk, Kommandant des Föderationsschiffes USS Glencoe. Ich entbiete Ihnen die besten Grüße.
Auf dem Screen erschein jetzt das Gesicht eines hünenhaften Klingonen, dessen wildert Bart sich fast bis zu seiner Hüfte erstreckte.
CK: Captain Ka´ala , Kommdant der Q´nokh hier,.Der Name Ihres Schiffes ist mir bekannt Captain.
Qi: Oh so? Woher denn?
CK: Steht ja dran.
Qi: Wir sind in einer friedlichen Mission unterwegs.
CK: Sicher sind Sie das, Captain.
Qi: Darf ich fragen, woher Sie das nun wieder wissen?
CK: Wäre sonst Ihre gesamte Beleuchtung, inkls. Positionslampen aktiv?
Qi: Ähm richtig.
CK: Was tun Sie hier im Grenzgebiet? Nein, lassen Sie mich raten. Sie sammeln Pilze.
Qi: Wir betreiben Forschung.
Der Klingone begann dröhnend zu lachen.
CK: Richtig. Sie forschen nach der Ursache des Ausfalls Ihres Antriebs. Sie haben eine simple Panne.Was bei dem Zustand Ihres Kahnes nicht verwundert. Deshalb stecken Sie hier fest. Hähä. Soll ich Sie zur nächsten klingonischen Basis abschleppen?
Qi: Ähm, vielen Dank, sehr großzügig, aber nicht nötig. Wir haben die Ursache schon gefunden und…
CK:Ja ,die Aktuatoren für die Querschnittsverenger erhalten kein Signal mehr,
weil die Spannungsregler 2 und 4 defekt sind.
Qi: Woher beim Borg wissen Sie das denn wieder?
CK: Ihr CEO hat es mir verraten.
Qi: WAS?
Auf dem Screen erschien jetzt in der rechten oberen Ecke CEO McClintok.
MC: Ich war so frei Captain.
Qi: Aber…
MC: Nun, ich kenne Captain Ka´ala von früher. Er hat einmal versucht, mir die Kehle durch zu schneiden, nachdem ich ihn in einem Wetttrinken , nun ja, ein wenig über den Löffel balbiert habe.
CK: Er schuldet mir eine Revanche.
Qi: Aber was zu Teufel…
CK: Nun Captain Quirk, ich hätte den benötigten SK-Speicher. Und Ihr CEO hat etwas, was ich gerne hätte!
Qi: Ähm so?
Quirk verstand momentan nur Raumhafen und Abflug.
CK: Nachdem Ihr CEO mir noch eine Revanche schuldet, hat er folgenden Vorschlag gemacht. Er und ich werden ein erneutes Wetttrinken veranstalten. Gewinnt er, erhalten Sie den SK-Speicher. Gewinne ich, erhalte ich den AE und Sie und Ihre Crew werden mein Schiff putzen. Getreu Ihres Mottos: To boldly polish things, that are so dirty, that no one ever wants to touch them. Nun?
Qi: Und wenn ich nein sage?
CK: Dann werde ich dafür sorgen, dass Sie persönlich mein Schiff säubern und werde das Ganze über sämtliche Subraumkanäle live übertragen.
Quirk fiel förmlich in sich zusammen.
Qi: Na schön.Was bleibt mir anderes Übrig? McClintok, darüber reden wir noch. Captain Ka´ala. Wann und wo?
CK: In 8 Stunden. Ich habe in meiner Shuttlerampe noch eine Müllbarke. Die werde ich ausschleusen. Im Crewraum der Barke treffen wir uns. Und keine Mätzchen. Ich habe das Wetttrinken im Übrigen bereits auf Galactic-Bet angekündigt. Die Buchmacher auf Ferengie-Nar sind bereits ganz heiß auf den Event. Und wissen Sie wie die Quoten stehen? 7000:1. Gegen Sie Captain. Also. Bis in 8 Stunden.
Ka´ala lachte wiehernd, dann erlosch das Bild.
Quirk wurde schon wieder speiübel.
Hey Captain Starlight,
was wird gescheh'n? (Hehe, ihr werdet schon seh'n)
Muss mein 150 Jahre junges Leben jetzt zuende geh'n?
(150 Jahre sind alt genug)
Hey Captain Starlight.(Wir haben alle versagt)
Hey Captain Starlight,(Wir haben ja so versagt)
wo geht es hin? (Hänschen Klein, ging allein,...)
Hey Captain Starlight.
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| Zwischenlog 8 - Richard von Rabenstein |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Apr-Thu-2019, 12:29 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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*** Unbekannter Wüstenplanet / Altes Schlachtfeld ***
Wie lange er schon in der Hand dieser Mafiosibande war, konnte Richard von Rabenstein nicht genau bestimmen. Er vermutete, dass es fast ein Monat sein musste. Er hatte die Zeit genutzt, soviel wie nur möglich über die Besatzung und ihre internen Strukturen, ihre Sorgen, Freuden und Absichten in Erfahrung zu bringen. Nach außen hin verhielt er sich so teilnahmslos wie möglich. Sollten sie ruhig denken, dass von ihm nichts zu befürchten war und dass er ihnen als willfähriges Werkzeug bei ihren Machenschaften dienen würde - um so besser. Von Nalae hatte er nichts mehr gehört oder gesehen. Er vermutete, dass sie bei einem der ersten Zwischenstops auf einem Sklavenmarkt gelandet war. Nun, er hatte zumindest ihre Seele gerettet, das war ja auch das Wichtigste.
An diesem Morgen hatte man Richard in den Transporterraum gebracht, wo schon drei bewaffnete Mitglieder der Bande warteten. Sie materialisierten wenig später in einem Trümmerfeld auf einemvon rötlicher Sonne durchglühten Wüstenplaneten. Die Marauder handelten mit Borgkomponenten und weideten die Wracks der Schlachtfelder aus. Und um sicher zu gehen, dass ihnen keine Borgaktivität in die Quere kam, brauchten sie ihren empathischen Detektor...Richard trug noch immer den neuralen Verstärker, ein klobiges Instrument, das seine halbe Stirn und die rasierte linke Kopfseite bedeckte. Er war sicher, dass er in seinem jetzigen Zustand aussah wie ein Borg-Zombie und er war dankbar, dass die rostigen Metallplatten seines 'Quartiers' nur ein verschwommenes Bild seines Selbst zurückwarfen.
Zwei der Diebe verschwanden im Inneren einer schräg aus dem Wüstensand ragenden Struktur. Richard und Samech, der Reptiloide, folgten ihnen über einen Hindernisparcours aus verbogenen Metallstreben. Samech brüllte in Richtung seiner Kameraden, sich nicht zu weit von ihnen zu entfernen, doch die beiden dachten offenbar eher daran, sich heimlich schnell die Taschen mit ein wenig Hardware zu füllen. Statt einer Antwort knirschte und knackte es, dann war die Kommunikation gestört.
Samech fluchte und starrte auf sein Scaninterface. Doch die emotionale Aktivität seines 'Detektors' zeigte keine Hinweise auf Borg. Also stapfte der Reptiloide weiter und blaffte noch einmal in das chaotische Halbdunkel. Nichts. Irgendwo tropfte es. Dann klang ein erstickter Schrei und ein Poltern zu ihnen. Samech stieß Richard zur Seite. Er versuchte sich abzufangen, um nicht in der öligen Lache auf dem Boden zu landen, riß sich dabei die Hand an einer zerfetzten Stahlplatte auf und machte nun doch Bodenkontakt.
Großartig! Ich werde mich mit Gott weiß was infizieren in diesem infernalischen Dreck!
Samech schlich mit gezogener Waffe vorwärts. Der Schiffsfriedhof war ein beliebtes Ziel von Hardwaredieben und sonstigem Gesindel. Es war also kein Wunder, wenn die Begehrlichkeiten hier zu Zusammenstößen führte. Richard presste das Gesicht gegen das rostige Gitter hinter ihm. In einem staubigen Lichtstrahl sah er einen der Marauder. Es war der krummnasige Terraner, der kürzlich in einem Würfelturnier von Samech den Amtsring des Großinquisitors gewonnen hatte. Eine Aura von Angst ging jetzt von ihm aus. Sieht aus, als hättest du lange genug mit dem Ring herum geprahlt...
Im selben Moment nahm Richard noch andere Emotionen wahr. Aggression. Haß. Befriedigigung. Niederste Instinkte brachen sich dort Bahn, nur wenige Meter von ihm entfernt. Mindestens zwei oder drei andere Entitäten, vermutete er. Schüsse zischten durch das Wrack, gefolgt von stiebenden Funken und herab brechenden Metallteilen. Kurz brach sich der Lichtstrahl in den Brillanten seines Amtsringes. Einen Augenblick später war die Angstaura erstorben. Aber auch von den anderen konnte Richard nichts mehr auffangen außer einer diffusen Agonie.
Samech bewegte sich vorwärts. Nur einen Sekundenbruchteil später hörte Richard einen dumpfen Aufschlag und ein Röcheln. Ein vierter Angreifer? Er spürte keine weitere Aura, aber es gab Spezies, die er nicht erfassen konnte. Keuchend und fluchend bewegten sich die ringenden Kontrahenten in seine Richtung. Der Inquisitor presste sich eng an das Gitter ins Dunkel.
Eine Klinge blitzte auf. Gleichzeitig fiel etwas Metallisches zu Boden und rutschte in Richards Richtung.
Ein Disruptor! Einer Eingebung folgend packte er die Waffe, hob sie, feuerte. Die ineinander verkeilten Kämpfer brachen zusammen. Ein schwaches Rauchfähnchen stieg von dem reglosen Haufen Biomasse auf.
Richard würgte und realisierte, dass er immer noch den Disruptor umklammert hielt. Er rang nach Luft. Er hatte nie jemanden bewusst und absichtlich von Angesicht zu Angesicht getötet. Es waren keine Terraner, versicherte er sich und versuchte, sich wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Sie fallen nicht unter das Interdikt. Es waren gottlose Kreaturen. Er wollte den Disruptor ins Dunkel schleudern, überlegte es sich dann aber anders und befestigte die Waffe an seinem Gürtel.
Dann bahnte er sich seinen Weg zum zweiten Kampfplatz. Das sich ihm dort bietende Bild war nicht minder widerlich. Einer der Angreifer hatte den hakennasigen Terraner mit einem Kabel erdrosselt, war aber von einem Kampfmesser durchbohrt worden und jetzt so gut wie tot. An seinem Hals war das Erkennungszeichen der Assassinengilde tätowiert. Der andere Marauder lag mit zerschmettertem Schädel am Boden, über einem Unbekannten mit blauer Hautfarbe - und blauem Blut... Es ist abgrundtief widerlich! Ein Schritt weiter lag die abgetrennte Hand des Hakennasigen.
Mein Ring... Erneuten Würgreiz unterdrückend zerrte Richard das Schmuckstück vom Finger der erstarrten Hand. Dabei vergaß er völlig seine eigene Verletzung, bis zu dem Moment, da das Schmuckstück seine aufgerissene Handfläche berührte.Der Schmerzenslaut blieb Richard im Halse stecken. Denn aus der kostbaren Kreuzintarsie entfaltete sich eine holographische Projektion. Zahlen, Worte in lateinischer Sprache. Koordinaten. Ein Sternsystem? Immer wieder tauchte der Name Taminus auf.
Altissimus! Die Assassinen waren hinter mir her UND dem, was hier gespeichert ist!
Er starrte auf die Linien, Felder und Buchstaben aus Licht. Es war völlig klar, dass die Botschaft - was auch immer sie bedeutete - für IHN bestimmt gewesen war, NUR für ihn, codiert auf sein Blut. Das Konzil wollte sichergehen-- Näherkommende Schritte unterbrachen seine Überlegungen. Instinktiv machte er das Kreuzzeichen - und tatsächlich erlosch das Hologramm. Manchmal warst du etwas zu vorhersehbar, mein lieber Constantius.... wandte er sich in Gedanken an seinen Amtsvorgänger. Dann schob er den Ring an seinen Finger und richtete sich auf.
Hinter dem tanzenden Strahl einer Taschenlampe wurden zwei Gestalten sichtbar. Das Oktopoidenwesen, das der Boss der Truppe war und dessen unaussprechlichen Namen Richard mit Galub vereinfacht hatte, und sein klingonischer Leibwächter.
"Was ist hier los?" schnarrte es aus Galubs Sprachcomputer.
"Sie waren dabei, einen Deal auszuhandeln um sich in den Besitz deines Schiffes zu bringen," erwiederte der Inquisitor. "Du siehst, es waren Mitglieder der Assassinengilde."
"Sie wollten mich verraten?! Feiges verfluchtes gieriges Pack!"
"Und du hast es verhindert?" knurrte der Klingone und griff Richard an der Jacke. Er hätte dem verfluchten Terraner gern den Hals umgedreht, um das zu erkennen, bedurfte es keiner empathischen Fähigkeiten.
Er hielt dem glühenden Blick aus den schwarzen Augen unter den buschigen Brauen stand ohne mit der Wimper zu zucken. "Ja."
"Nun, haha. Habe dich wohl unterschätzt," blubberte Galub. "Lass ihn los, Ravg! Galub ist kein undankbarer Ksivvik!" Ein Tentakel schlabberte über Richards Kopf und er presste die Zähne zusammen. "Loyalität wird belohnt! Sag mir, was du willst, und du bekommst es!"
Wasser, Seife, eine Schalldusche und ein Rasierer wären ein guter Anfang...
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| Friedensinitiative II Log 7 Turan und Lhoal |
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Geschrieben von: Turan - Apr-Thu-2019, 05:58 PM - Forum: *** Ch'Rihan ***
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*** Quo'nos / Kloster von Mamak ***
Eisiger Wind fegte über den Gletscher und die schroffen schwarzgrauen Felszacken, die sich durch die weißen Massen in den grau verhangenen Himmel bohrten. Schneekristalle hatten ein löchriges Tuch um die gewaltigen Statuen klingonischer Helden gewoben, die den Prozessionsweg hinauf zum Kloster säumten. Die alten Gebäude selbst verschmolzen mit der Umgebung zu einer trutzigen Einheit, in der nur die metallenen Spitzen der Ehrenobelisken das Wirken gestalterischer Hände anzeigten.
Das Kloster diente seit fast 800 Jahren dem Gedenken an zwei Gefährten des Kahless, die sich eben in dieser eisigen Einöde ihren letzten Gegnern gestellt hatten. Ihr Kampf war den Klingonen der folgenden Generationen zum Beispiel für das stetige Ringen mit übermächtig scheinenden Gegnern, mit Naturgewalten oder gesichtslosen Feinden wie Krankheiten geworden. Viele nahmen aber auch den Weg und eine bestimmte Zeit der Gemeinschaft mit den Mönchen auf sich, um für Verfehlungen zu büßen, die die Ehre ihrer Familie beschädigt hatten.
Die vier dick vermummten Gestalten, die sich durch die Schneewehen zischen den Statuen voran arbeiteten, trugen die Pilgerabzeichen auf ihren Umhängen. Der junge Adept, der ihnen die knarrende Holzpforte in den Hof öffnete, fragte sich, welchen Ehrverlust sie wettmachen wollten. Die Gesichter waren unter den Schals und pelzgefütterten Kapuzen kaum erkennbar. Nur Augenpaare leuchteten im Widerschein des großen Gedenkfeuers im Hof. Der Führer der kleinen Gruppe, eine breitschultrige, große Gestalt, nahm den angewärmten runden Stein entgegen, der jedem Gast als Willkommensgruß gereicht wurde. Er murmelte den traditionellen Gruß, ehe er den Stein an seine Gefährten weiterreichte, die nun ebenfalls grüßten. Der Adept stampfte mit seinem Eisenstab auf den Boden, um die übrigen Mönche von der Ankünft der Gäste in Kenntnis zu setzen. Dann schritt er die wenigen Stufen zur Haupthalle voraus.
Die Pilger folgten ihm durch zwei gewundene Gänge in einen hohen Saal, von dessen Decke tropfsteinartiger Stuck hing, schwarz gefärbt von Jahrhunderten Kerzenruß. Mit einem weiteren Klopfen seines Stockes entschwand der Adept, um einem uralten Klingonen Platz zu machen. Der zerknitterte Alte mit dem hüftlangen filzigen Haar wirkte, als habe er tatsächlich bereits an der Seite des Kahless gekämpft...
"Willkommen an diesem heiligen Ort," sagte er nur. "Legt eure Bürde ab und reinigt euch mit dem Feuer des Geistes." Dann ging auch er und die schwere, metallbeschlagene Tür schloss sich hinter ihm.
Der erste der Pilger schlug seine Kapuze zurück. Der Schein der Kerzen fiel auf ein junges klingonisches Gesicht und zu einem dicken Zopf geflochtenes Haupthaar. Die Frau schritt in Richtung der verschlossenen Tür und zückte dann etwas, das ganz und gar nicht in dieses Ambiente passen wollte: einen hochmodernen Tricorder. Sorgfältig schritt sie den Raum ab, ehe sie sich umwandte und nickte: "Alles in Ordnung."
Nun befreite sich die große Gestalt im Zentrum der Gruppe von ihrem Pelzumhang. Kanzler Kvorag. "Ich hatte es nicht anders erwartet. Abt Row'Gra ist ein vertrauenswürdiger Mann und ein alter Freund. - Exzellenz, wie geht es Ihnen und Ihrem Begleiter?"
Turan tr'Kaleh löste die Atemmaske von seinem Gesicht. Die Temperatur hier war um knapp 10 Grad kälter als der kälteste Ort auf ChRihan und weit jenseits des Behaglichen für einen Halbvulkanier.
"Akzeptabel," antwortete er, und auch sein Adjudant nickte. Der Prätor musste angesichts der Lokalität jedoch unwillkürlich an jene Amtsträger denken, die just an ebensolchen 'heiligen' Orten von ebenso 'vertrauenswürdigen Personen' in die Welt der körperlosen Elemente befördert worden waren. Sich in Sicherheit zu fühlen lag ihm deshalb fern. Einen eigenen Scan der Anlage durchzuführen hätte jedoch einen Affront gegen seinen Gastgeber bedeutet.
Gleich nach dem offiziellen Empfang auf dem Raumhafen von Quo'nos hatte sich die kleine Gruppe über diverse maskierte Transportervorgänge auf den Weg zu diesem abgelegenen Tagungsort gemacht. Außer ihren Begleitern waren nur sehr wenige Personen über die Reise informiert worden.
Kvorag schritt zu der steinernen Bank am Ostende des Saales und betätigte dort eine verborgene Schaltfläche. Das gruftartige Ambiente löste sich in Luft auf und gab eine zwar schlichte, aber doch moderne Inneneinrichtung preis, was die beiden Rihannsu mit Erleichterung feststellten. Glücklicherweise wich auch der Ruß- und Modergeruch mit der holographischen Simulation. In einer Ecke war nun ein Alkoven mit Getränken und einer Replikatoreinrichtung zu sehen, und in der Mitte des Raumes stand ein runder Holztisch.
"Sagen Sie mir nicht, dass das ganze Kloster eine hochmoderne Geheimdiensteinrichtung ist," sagte Turan mit einem feinen Lächeln.
"Nein, keineswegs." Kvorag lachte. "Aber die Zeiten wandeln sich auch hier und der letzte Abt hat einige bauliche Veränderungen vorgenommen."
Den Elementen sei Dank. Turan bekam langsam das Gefühl in seine Füße und Hände zurück. "Lassen Sie uns beginnen!"
"Dem stimme ich zu. Unser aller Zeit ist kostbar!"
Kvorag und Turan nahmen am Tisch Platz, während sich ihre beiden Adjudanten mit ihrem Reservoir an Padds auf den Sitzen an der Wand niederließen, um bei Bedarf Gesetzestexte oder historische Berichte zu konsultieren.
*** Quo'nos / Hauptstadt ***
Lhoal ging durch die Gassen der Altstadt in Richtung des Viertels, in dem laut Bericht von Turans Agenten viele rihannische Mischlinge lebten. Je weiter südlich er kam, desto schmaler wurden die Wege, auch unbefestiger und jetzt vom Regen aufgeweichter Boden zog sich immer öfter zwischen den Häusern hin. Die Wohnblöcke wurden kleiner und schäbiger. Fehlende Fenster waren durch Vorhänge oder Pappen ersetzt worden, bröckelndes Mauerwerk durch Wellblech oder andere kreative Lösungen. Replikatoren und Rufsäulen im öffentlichen Raum wirkten wie Relikte aus einem Technikmuseum. Zumindest waren sie jedoch robust und verrichteten ihren Dienst, wie man immer wieder sehen konnte.
Es war unübersehbar, dass es mit der Wirtschaft im Klingonischen Reich nicht zum Besten bestellt war. Doch aus der Basarstraße drangen die Düfte köstlicher Gewürze und aus den kleinen Manufakturen die Geräusche fleißiger Handwerker. Vor allem Goldschmiede arbeiteten hier nach traditionellen Methoden. Lhoal kaufte ein paar Ohrringe für Melissa und ließ dem Händler das Vergnügen, einen Romulaner ausgenommen zu haben. Im Vergleich mit den Preisen auf Ch'Rihan war der Schmuck hier immer noch spottbillig.
Nur wenige Nicht-Klingonen fanden den Weg in die vielleicht pittoreske, aber eben auch herunter gekommene Altstadt. Verstohlene Blicke folgten dem Rihanha; einige Leute gingen demonstrativ auf die andere Straßenseite. Lhoal warf einen Blick auf die rostigen, hin- und herschwingenden Straßenschilder. Er brauchte keinen Translator. Die westliche Abzweigung zur Kesselschmiede-Stiege... Ja, dort war in der Tat ein großer Gemüsestand aufgebaut, hinter dem eine Frau mittleren Alters stand. Sie war ihm als Kontakt empfohlen worden.
Lhoal steuerte auf sie zu und erkannte beim Näherkommen, dass sie ein Hybrid war. Der junge Klingone hinter ihr auf der Bank, der an den Gemüsekörben hantierte, bedachte ihn mit einem finsteren Blick. Hier schwelte Ärger, das war sofort zu spüren. Lhoal grüßte auf Klingonisch. Die Frau musterte ihn und antwortete dann langsam auf Rihansu, was den jungen Burschen hinter ihr noch eine Stufe zorniger starren ließ. Ihre Aussprache war grauenhaft, aber Lhoal nahm den Gruß als das was er sein sollte - eine Ehrbezeigung. Und so wiederholte er seinen Gruß ebenfalls in seiner Muttersprache.
"Sind Sie mit dem Prätor gekommen, um uns zu helfen?"
"Ich bin gekommen, um mir ein Bild über Ihre Situation zu machen," erwiederte Lhoal so diplomatisch wie möglich. "Ich bin Senator Tr'Khellian, Sonderbevollmächtigter des Prätors." Der ungewohnte Titel fühlte sich seltsam an - er hoffte, nicht für seine Gegenüber ebenso.
"Wir brauchen keine Hilfe!" blaffte der junge Bursche jetzt und drängte sich nach vorn. "Wir sind Klingonen! Wir helfen uns selbst!"
Die Frau - offenbar seine Mutter - reagierte wie eine klingonische Mutter reagieren würde, fauchte ihren Sohn an und verpasste ihm eine gehörige Ohrfeige. "Hast du kein Benehmen? Sieh zu, dass du hier Ordnung machst!" Dann wandte sie sich an Lhoal, der ein Schmunzeln nicht unterdrücken konnte. "Folgen Sie mir! Ich bringe Sie zu meinem Vater. Er ist das Oberhaupt unseres Clans." Sie warf einen Blick zurück auf ihren Sohn, der wütend einige Kohlköpfe in die Körbe donnerte. "... auch wenn das manchen von uns nicht mehr passt!"
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| Dämonen - Missionsende - Sokar |
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Geschrieben von: Sokar - Mar-Sun-2019, 07:42 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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*** USS Picard / Büro von Captain Sokar ***
Sokar nahm einen Schluck des vulkanischen Gewürztees, den der Replikator beinahe perfekt generieren konnte und setzte dann sein Logbuch fort: "Seit zwei Tagen durchfliegen wir das Hoheitsgebiet der Ashani. Ich bin dankbar, dass uns der Rat diese Möglichkeit eröffnet hat, trotz des beginnenden Laichzyklus. Diese Route wird uns einige Monate Reise ersparen. Jetzt, wo wir uns schon so weit in Richtung Heimat bewegt haben, bedeutet jeder Umweg eine unzumutbare Belastung für meine Crew."
Er blickte aus dem Fenster zu den sich in nicht allzuweiter Entfernung zu einem dichten leuchtenden Netzwerk verdichtenden Sternen. Die Ausläufer der Milchstraße. Seit fünf Jahren war die Picard unterwegs und dank glücklicher Umstände, der Ausnutzung natürlicher Phänomene und der Hilfbereitschaft diverser Völker hatten sie die Leere zwischen den Galaxien überwunden. Es läutete an der Tür und Sokar stoppte seinen Logbucheintrag. Chefingenieur Tr'Kovath trat ein.
"Hier ist mein Bericht über die Modifizierungen, die die Ashani an unserem Antrieb bewerkstelligen konnten," sagte er und reichte dem Kommandanten ein Padd. "Es ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass unsere Technik ihnen vorkommen musste wie uns ein dampfgetriebener Zug."
Sokar dankte und überflog den Bericht, den er später in sein Logbuch inkorporieren würde.
"Glauben Sie, dass es den Ashani gelingt, ihre Probleme beizulegen?" fragte Tr'Kovath mit einem nachdenklichen Blick zurück auf den winzigen Punkt, der die Sonne des Ashani'ta-Systems war. "Wenn ich daran denke, was für Tumulte..." er lächelte schief, "... gelinde gesagt, es geben würde, wenn jemand versuchen würde, die Vulkanier und die Rihannsu wieder zu vereinigen - und wir haben mehr gemeinsam als die Dalharran und die Ashani."
"Ich bin zuversichtlich, dass es gelingen kann. Wir haben den Obersten Rat kurz nach der ersten Sitzung verlassen, an der die Dalharran teilnehmenn konnten. Sicherlich werden noch sehr viele weitere nötig sein, ehe die Beziehungen der beiden Spezies sich normalisiert hat. Vorteilhaft ist sicher, dass sie nicht auf denselben Planeten Anspruch erheben, sondern sich jeweils eine eigene Heimat geschaffen haben. Nun kommt es darauf an, dass sie ihre Verschiedenheit nicht als gegenseitige Bedrohung, sondern Bereicherung auffassen."
" 'Unendliche Vielfalt in unendlicher Kombination' ", zitierte Tr'Kovath die vulkanische Maxime. Dann seufzte er. "Ich wäre schon froh, wenn ich mit meinem Bruder einen Weg der, sagen wir friedlichen Koexistenz finden könnte!"
"Je näher man sich steht, um so schwieriger kann es sein. Glauben Sie mir. Meine ältere Schwester und ich haben seit Jahren nicht miteinander gesprochen, und zwar vor dem Unfall der Picard. Es war eine ganz ähnliche Sache wie mit Ihrem Bruder. Sie verübelte es mir, dass ich zur Sternenflotte gegangen bin, anstatt eine wissenschaftliche Karriere an der Akademie anzustreben."
"Oh, das... hätte ich einer Vulkanierin nicht zugetraut - wenn Sie mir erlauben, dass zu sagen. Das ist doch ganz unlogisch."
"Nun, sie hätte diesen Einwand mit Sicherheit nicht gelten lassen. Aber in den Jahren unserer Reise ist mir klar geworden, wo unser beider Fehler lag: wir haben immer versucht, den anderen von unserer Meinung zu überzeugen, einfach, weil wir es zu gut mit ihm meinten, weil wir uns verantwortlich fühlten. Aber manchmal ist es wichtiger - und logischer - nicht überzeugen oder rechtfertigen zu wollen, sondern einfach zuzuhören. Sehen Sie es als Chance, Tr'Kovath, dass Ihr Bruder hier an Bord gekommen ist. Glauben die Rihannsu nicht, dass alle Dinge des Universums miteinander verbunden sind und nichts ohne Grund geschieht?"
"Nun ja, ich komme aus keiner sonderlich gläubigen Familie, Sir."
"Was ich sagen will ist: Sie sitzen beide hier und können nicht weg. Ergreifen Sie die Chance."
"Ich tue, was ich kann."
*** In der Kantine ***
Marlowe, Howy und Counselor Janice saßen an einem Tisch in der Ecke. Während Marlowe das replizierte Roastbeef lobte, das "wirklich echt" schmeckte, knabberte Janice an ihrem veganischen Salatmenü. Howy, der etwas eher eingetroffen war, war inzwischen schon zu seinem 'Feierabendbierchen' übergegangen.
"Was mir immer noch nicht klar ist, wie die das mit den Transporterschatten gemacht haben," sagte Marlowe zwischen zwei Bissen. "Um ehrlich zu sein, ist mir immer noch etwas flau, wenn ich in eine Jeffriesröhre kriechen muss."
"Aber die Ashani haben uns versichert, dass die Dinger nur eine 'Lebensdauer' von etwa 24 Stunden haben," erwiderte Janice. "Und wir haben mit ihnen gemeinsam die Subsysteme überprüft. Es spukt nicht auf der Picard."
"Oder zumindest nicht mehr." Howy grinste. "Hab gehört, Nalae ist jetzt gar kein so großer Freund von terranischen Gothic Novels mehr."
Marlowe lachte. "Ja, könnte mir vorstellen, dass die entsprechenden Holoprogramme jetzt ziemlich lange im Speicher ablagern."
"Ich bin froh, dass ich in der Zeit auf Ashani'ta war", sagte Howy mit einem Augenzwinkern. "Sommer, Sonne, Tauchen...."
"Ich beneide dich," sagte Janice. "Diese Meereshabitate hätte ich auch gern noch gesehen. Ich tauche ja leidenschaftlich gern, wisst ihr. Aber immerhin haben uns die Ashani ein paar neue Pflanzen für's Arboretum und die Kantine geschenkt." Sie machte eine Handbewegung neben sich. "Finde ich einfach großartig, diese Farben! Da fühle ich mich gleich wie im Urlaub!"
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| INN - Kurznachrichten |
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Geschrieben von: Sareth - Mar-Wed-2019, 06:40 PM - Forum: *** INN - Independent News Network ***
- Keine Antworten
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=== INN Kurznachrichten ===
Ch'Rihan, Hauptstadt Ra'tleifh: Die Kamera schwenkte vom flaggengeschmückten Prätoriatspalais über die umliegenden Grünflächen zur Allee des Sieges, auf der sich die Schaulustigen hinter einem Kordon aus schwerbewaffneten Sicherheitskräften drängten. Alle Gebäude ringsum waren mit den dunkelgrünen Staatsflaggen und dem darauf golden leuchtenden T'Liss geschmückt. Unter einem wolkenlosen Himmel erglänzten Stein und Metall. Während die Kamera sich auf das schnittige Shuttle vor dem Palais fokussierte und heran zoomte, berichtete der Nachrichtensprecher:
"In Begleitung eines ausgesuchten Beraterstabes und einer persönlich ausgewählten Sicherheitseskorte hat Fvillha Turan tr'Kaleh heute morgen seinen Staatsbesuch im Klingonischen Reich angetreten. Der genaue Treffpunkt zwischen den Staatsoberhäuptern sowie die Flugroute unterliegen strengster Geheimhaltung."
Die Kamera fing die Gestalt des Prätors ein, der von der Treppe des Shuttles aus das Wort an die Versammelten richtete.
"Er hoffe, sagte Fvillha Tr'Kaleh in seiner kurzen Ansprache, dass diese Reise eine neue Ära des Friedens und der Prosperität im Betaquadranten einleiten würde. Kritiker werfen dem Prätor vor, mit der Reise von immanenten innenpolitischen Schwierigkeiten ablenken zu wollen. Zur selben Stunde gedenkt die konservative Fraktion des Senates der Gefallenen der Klingonisch-Romulanischen Kriege in einer demonstrativen Schweigeminute. Die interstellare pazifistische Liga begrüssten die Reise als einen bedeutenden Fortschritt. Im Föderationsrat erklangen erneut kritische Stimmen, die eine Verschiebung der Machtblöcke zuungunsten der Föderation befürchten."
Das Bild wechselte und es wurden Szenen aus der letzten Sitzung des Föderationsrates eingespielt. Soeben hatte ein bajoranischer Abgeordneter die Rednertribüne betreten.
"Abgeordneter Jali Tovan von Bajor mahnte zur Wachsamkeit gegenüber den Rihannsu und forderte eine Erhöhung des Verteidigungsbudgets der Föderation. Projekte wie die Rückführung der seit sechs Jahren verschollenen USS Picard sollten, so Jalis, vor der Sicherheit unserer Familien in den Hintergrund treten. Abgeordneter Kilian Arik von Alpha Centauri nannte die Rede grundlose Panikmache und forderte die Regierung auf, ihrerseits das Gespräch mit dem Klingonischen Reich zu suchen."
Die Kamera zeigte nicht länger den Sitzungssaal des Föderationsrates, sondern das Büro des Föderationspräsidenten, der gerade einen Gast unverkennbar havrannischer Abstammung empfing. Der Nachrichtenkommentator fuhr fort:
"Präsident Rivsahshani hat heute morgen den neu ernannten Militärattaché des Romulanischen Reiches zu einem Antrittsbesuch empfangen. Der ehemalige General T'Korak Menek S'Ror ist Havranha und damit der erste der ehemaligen Sklaven, die ein hohes Amt außerhalb des Reiches bekleiden. S'Ror wurde von Fvillha Tr'Kaleh im Anschluss an die Abberufung seines Amtsvorgängers Tr'Vorkath ernannt. Tr'Vorkath, dessen Auftritt bei einer Unterredung mit Präsident Rivsahshani vorige Woche zu einem Eklat führte, wurde nach Ch'Rihan zurück beordert.
--Das war der 12 Uhr Newsflash! Wir schalten jetzt um zur Übertragung der Waterpolo - Meisterschaften!"
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