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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 04:10 PM
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BdZ Log 19 - Sareth / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Oct-Fri-2026, 11:58 AM
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INN News - Eilmeldung
Forum: *** INN - Independent News Network ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Thu-2026, 09:25 PM
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BdZ Log 18 Varok / NPC's
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 07:50 PM
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BdZ Log 17 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 11:13 AM
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BdZ Log 16 Varok / LaSall...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 02:08 AM
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BdZ Log 15 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Thu-2026, 05:45 PM
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BdZ Log 14 Mort Caldred
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Wed-2026, 11:18 PM
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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 06:44 PM
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BdZ Log 13 / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 12:59 PM
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| Griff in die Geschichte Log 23 |
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Geschrieben von: Sokar - Jan-Tue-2020, 06:37 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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*** USS Picard / Quartier von Captain Sokar ***
Vandenberg hatte Sokar soeben die letzten Updates über den Fortgang der Reparaturarbeiten übergeben. Der Antrieb war bereit, morgen würden auch die Schäden an der Außenhülle beseitigt sein und die Picard bereit für das letzte Wagnis...
Der Captain blickte aus dem Fenster auf das majestätische Panorama des Jupiter, um den sie gestern in eine Parkbahn eingeschwenkt waren. "Ich kann diese Entscheidung nicht allein fällen. Ich darf es nicht," sagte er zu dem einen Schritt hinter ihm stehenden XO. "Ich habe eine Wahrscheinlichkeit von 55,6 Prozent berechnet, dass uns das Hellrun-Manöver gelingt. Eine solche Entscheidung müssen alle Crewmitglieder mittragen. Und zwar einstimmig."
"Ich verstehe. Ich würde wohl nicht anders handeln," antwortete Vandenberg und richtete den Blick ebenfalls auf das Schauspiel des Großen Roten Fleckes. Unbeeindruckt von allem, von den Sorgen und Nöten der Menschen, deren Aufbruch ins Maschinenzeitalter, ins Raumfahrtzeitalter drehte er sich dort. "Ich werde also eine Versammlung anberaumen."
"Heute abend, 20 Uhr. Ich möchte noch ein paar Worte vorbereiten."
"In Ordnung."
Sokar hörte die Schritte Vandenbergs auf dem weichen Teppich, dann das leise Zischen der Tür. Doch der Lichtstrahl, der auf ihn fiel zeigte an, dass sein XO im Türrahmen stehen geblieben und die Tür noch immer geöffnet war.
"55,6 Prozent? Das ist mehr, als ich erwartet hatte."
"Ich habe noch einen weiteren Faktor hinzugezogen." Mehr sagte Sokar nicht. Was er vorhatte, war ein klarer Bruch der temporalen Direktive. Es genügte, wenn er die Verantwortung hatte, falls es zu einer gerichtlichen Vorladung kommen sollte. Er wusste, dass Vandenberg das wusste - und sie beide wussten, worum es sich handelte. Die Tür schloss sich sanft.
Sokar blieb noch einen Augenblick lang am Fenster stehen und trat dann zum Schreibtisch zurück. Ich bin es dieser Crew schuldig. Nach allem, was wir gemeinsam durchgestanden haben. dachte er. Nach der Vorbildlichkeit, mit der jeder und jede von ihnen in den letzten fünf Jahren die Ideale der Föderation und der Sternenflotte unter widrigsten Umständen hochgehalten hat... Er aktivierte den Bildschirm, um den Gebäudeplan aufzurufen, den er während der letzten Stunde studiert hatte.
Die Militärbasis von Area 51.
In 24 Jahren würde dort nach einem Unfall ein Raumschiff mit Ferengi notlanden und damit zum Auslöser der UFO-Manie der 50er und 60er Jahre werden. Und nicht nur das. Der Unfall würde zur Rechtfertigung einer Organisation werden, die sich die Verteidigung der Erde und später der Interessen der Föderation auf die Fahne geschrieben hatte: Sektion 31. Und sie würde genau dort in etwa 300 Jahren an diesem Ort ihr Hauptgebäude errichten.
Sokar hielt kurz inne. Er hatte die Praktiken der Sektion 31 immer verabscheut - insoweit man bei einem Vulkanier von Abscheu sprechen konnte - und sie als unvereinbar mit den Zielen der Föderation bekämpft. Wie ironisch, dass er nun ausgerechnet ihre Hilfe bauen musste!
Aber es ist die einzige Organisation, mit deren Verschwiegenheit ich wirklich rechnen kann... und die einzige erreichbare, von der ich weiß, dass sie den III. Weltkrieg mit ihren intakten Archiven überdauern wird.
Er holte tief Atem, griff dann sein persönliches Padd, und begann eine Nachricht einzugeben, die er dann auf einen Speicherchip übertrug. Es dauerte nicht einmal eine Minute. Der Gedanke, wie klein manchmal die Dinge sein konnten, die letztlich eine gewaltige Wirkung entfalteten, huschte ihm kurz durch den Kopf. Dann trat er zum Replikator und ließ den Speicherchip mit einer speziellen korrosionsbeständigen Duraniumschicht umkleiden.
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| Projekt Brieftaube Log 6 |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jan-Sun-2020, 09:45 PM - Forum: *** UFP ***
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Erde / San Francisco / Sareths Apartment
Woher der Speicherchip stammte war unklar. Doch um so klarer waren die Daten darauf. Diese Informationen mussten aus den inneren Zirkel der Flottenleitung stammen. Und Sie waren brisant. Extrem brisant. Charlie McGregor pfiff durch die Zähne, während man Sareth die Verblüffung deutlich ansah.
CM: Sieh Dir das an. Dass so etwas überhaupt möglich ist, hätte ich nie gedacht oder auch nur geahnt.
Sa: Das ist einfach.....Science Fiction.
In dem kleinen Projektionsfeld des tragbaren Holoemitters liefen Zeilen durch, welche nichts weniger als eine Revolution in der Temporalphysik darstellten.
CM: Das ist eine völlig neue Ableitung des Allbrightschen Theorems.
Sa: Ganz recht und seit 20 Jahren unter Verschluss.
CM: Ja und das aus guten Grund. Diese Ableitung sagt nichts anderes aus, als dass man Informationen durch die Zeit senden kann.
Sa: Und das es bereits geschehen ist. Wenn das richtig ist, hat man vor 20 Jahren eine verschlüsselte Information gefunden. Wo und was steht hier jedoch leider nicht.
Charlie wies auf eine Zeile, welche ungewöhnlich kurz erschien.
CM: Aber wenn ich mir diese Zahlenkombination hier anschaue, dann handelt es sich bei diesen Daten und Informationen, um Daten zur Picard. Denn dies ist die Reg. Nr. der Picard.
Sa: E geht also wirklich um die Picard.
CM: Und wenn das, was dieser Kerl, wer oder was er auch ist, nich weiter im Petto hat, nur halb so brisant ist, wie das was er hier präsentiert, dann kann sie die Flotte warm anziehen.
In dem Holoscreen erschien jetzt eine Textzeile:
XXXXXXXXAusführung Operation Robinson bei Start von PXXXXXXXXXZeugen oder Überlebte. UnerwünschtXXXXXXXXXXXXXGez. HvMXXXXXXXXXXXXXX
Sa: Das klingt nach einem Attentat.
CM: Sabotage
Sa: Einer geplanten Katastrophe. Wenn LaSalle, oder gar Verteidigungsminister DeRaaf das in die Finger kriegen, werden Köpfe rollen.
CM: Ich gebe zu Bedenken, dass dies alles nur Bruchstücke der gesamten Information sind.
Sa: Und den Rest hat unser unbekannter „Gönner“ im Angebot.
CM: Und was will er dafür haben?
Sa: Ein gute Frage, Alles was ich habe, ist dieser kleine Zettel. Er klebte am Kristall.
Auf dem Zettel war nur ein Satz zu finden:
„Das Feuer ersticken“.
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| Zwischenlog 27 - Richard |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Dec-Thu-2019, 10:47 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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***Epsilon Eridanus / Hochsicherheitsgefängnis ***
Richard von Rabenstein stand in seiner Zelle in Meditationspose. Das half ihm vor allem, den unerwünschten Kontakt mit dem dreckigen Zellenboden oder der Pritsche gegenüber an der Wand zu vermeiden. Im letzten Moment war ihm gelungen, seinen Siegelring herunter zu schlucken - in weiser Voraussicht, denn bei seiner Ankunft hier wurde er durchsucht und seine Kleidung bis auf die Unterhose gleich einbehalten. Das war im Allgemeinen üblich: schließlich gab es Gesindel, das nicht nur banalerweise Waffen unter der Kleidung versteckte, sondern mittels Nanotechnologie diese selbst zu einer Waffe umfunktioniert hatte. Ganz abgesehen von den ganz Raffinierten, die sich einen Formwandler als Gürtel umschnallten! Er hatte bei seiner Ausbildung zum Inquisitor mit allen diesen Techniken Bekanntschaft geschlossen. Und in distanziertem Blick auf seine eigene Lage konstatierte er, dass die hiesige Polizei nicht sehr gründlich gearbeitet hatte. ER hätte den Delinquenten einem sofortigen Internscan unterzogen, um sicher zu stellen, dass er keine Bombe irgendwo im Körper trug! Solche Feinheiten gingen den Dilettanten hier offenbar ab.
Die herrschende Kälte zwang sich unangenehm in seine Überlegungen. Das hier war keine akademische Betrachtung. Keine Simulation. Er stand hier, er war das Opfer - und es sah nicht besonders gut für ihn aus. Natürlich würden sie ihn nicht hier auf dieser Polizeiwache umbringen, so viel war klar.
Ich kann LaSalle kaum Informationen liefern, die er nicht selbst hat. Zumindest glaubt er das... Ich bin hauptsächlich eine Symbolfigur für ihn. Er wird Wert darauf legen, mich in präsentablen Zustand zu erhalten, damit er seinen Sieg öffentlich feiern kann.
Richard hätte fast das Gleichgewicht verloren und konzentrierte sich, das Schwerezentrum seines Körpers wieder exakt so auszubalancieren, das er mit der geringsten Kraftanstrengung fest stehen konnte. LaSalle! Ich hätte dich mit einer fingierten Häresieanklage aus dem Weg räumen sollen, als ich noch Gelegenheit hatte! Eine schwere Unterlassungssünde!
Seine rechte Hand legte sich auf das Tattoo über dem Herzen und er erinnerte sich an den Tag, an dem er das Signet erhalten hatte. Er war gerade 17 Jahre alt gewesen, das erforderliche Mindestalter für eine dauerhafte Dienstverpflichtung. Einer der Jüngsten an jenem Tag. Die feierlichen Worte Großinquisitor Constantius hatten sich in seine Seele eingegraben wie das Tattoo in sein Fleisch. Obwohl sie für jeden der Kandidaten gesprochen wurden, hatte er das Gefühl gehabt, dass sie nur ihm, ihm allein galten. "Du wirst eine der Säulen des Imperiums sein, die seine Unversehrtheit im Glauben bewahrt, eine seiner Geisseln, die das Böse ausmerzt. Einer der Fackelträger des Lichtes und der Wahrheit in der Finsternis des Universums."
Entfernt klang etwas wie Donnergrollen. Richard schenkte dem Geräusch keine Beachtung. Erst als die schmalen Lichtschlitze über ihm in der Decke erloschen, schnellten seine Sinne alarmiert in die Wirklichkeit zurück. Er streckte vorsichtig die Hand Richtung Sicherheitsschleuse aus und stellte fest, dass das dort befindliche Kraftfeld verschwunden war. Was geht hier vor? Einen Moment darauf erschütterten zwei kleine Explosionen die Zelle, dann waren mehrere blaue Lichtblitze an der Schleuse zu sehen. Richard wich soweit es ging zurück. Was auch immer sich dort abspielte, kostete jede Menge Energie, und jede Menge Energie konnte sich rasch destruktiv auf einen menschlichen Körper auswirken...
Bald waren Frakturen in der Hochsicherheitsschleuse zu erkennen, und er konnte Stimmen auf der anderen Seite hören. Da plant nicht etwa jemand, mich 'auf der Flucht' zu erschießen, oder?
+Richard von Rabenstein?+ Die Frage klang elektronisch moduliert, wohl aus einem Helmlautsprecher. Und tatsächlich waren in der sich zu einem zwei Handbreit erweiternden Riss ein Vollhelm und gepanzerte Handschuhe erkennbar.
Er war sich nicht sicher, ob und was er antworten sollte. Andererseits erübrigte sich in der nächsten Sekunde jegliche Überlegung, denn jemand schien die elektronische Verriegelung geknackt zu haben. Das beschädigte Schott glitt mit einem harmlosen Seufzer auf und zwei Helmscheinwerfer streiften über seine Gestalt.
+Exzellenz, ich hoffe nicht, dass man Sie der Sprache beraubt hat?+
Gut, sie wussten also, wer er war. "Ich bin im Vollbesitz meiner Fähigkeiten," antwortete Richard so würdevoll, wie es angesichts der Lage möglich war.
Eine Hand griff ihn an der Schulter und dirigierte ihn mit Nachdruck aus der Zelle. +Ich nehme an, Ihnen ist an einem raschen Ortswechsel gelegen.+ Der Gepanzerte wandte sich an seinen Begleiter. + Was ist mit der Transportereinheit?+
+Nicht benutzbar, Major. Die ganze Facility ist mit mehreren autarken Sperrfeldern ausgerüstet. Die Generatoren können überall sein.+
+Dann also vorwärts!+ Aus den anderen Zellen klang lautes Hämmern und Hilferufe. Da jede Schleuse individuell gesichert war, löste die zentrale Stromunterbrechung keine allgemeine Befreiung aus. Die beiden gepanzerten Männer, an deren Uniformen und Helmen Richard kurz die Zeichen des ISOPS (Imperial Special Operations) erkannt hatte, bugsierten ihn einen Laufgang hinauf und dann an mehreren bewusstlos hingestreckten Wachleuten durch einen dunklen Gang.
Plötzlich näherten sich Stimmen von gegenüber. Richard erkannte Anselmus, und wenig später umrissen Helmscheinwerfer auch seine Gestalt. Er kämpfte darum, mit den Soldaten Schritt zu halten, während er sich freute: "Ah, ich wusste, dass der gute Herr Jesus uns nicht in diesem Loch sitzen lassen würde! Ich wusste es! Der Herr rettet seine treuen Diener aus der Not! - Apropos treuer Diener, Sie haben nicht zufällig meinen Wolfshund draußen im Hof gesehen??? Herodes heißt er."
Er bekam keine Antwort, denn die beiden Helmträger waren mit ihrem Auftrag beschäftigt. Ein Surren im Hintergrund signalisierte außerdem, dass sich irgendwo eine Disruptor-Überladung anbahnte. Wahrscheinlich war einer der Betäubten nicht so weggetreten, wie sie gedacht hatten...
+Raus, schnell! Schnell, verdammt noch mal!!!+
Anselmus flog beinahe durch die offene Tür in den Vorraum zum Hof, Richard hechtete mit einem Sprung hinterher, während die Gepanzerten Deckung gaben. Im nächsten Moment verwandelte ein Krachen die Nacht in weißglühendes Höllenfeuer. Es regnete Schutt und Asche.
In dessen Mitte lag, lauernd wie der Leviathan, das gepanzerte Sturmshuttle.
+Los!!!+
Sie rannten auf die sich öffnende Luke zu und ins Innere, während die Triebwerke bereits hoch gefahren wurden. Hinter ihnen stürmten nun auch andere Gefangene aus den Trümmern.
"Herodes! HERODES!!!" brüllte Anselmus, hatte aber keine Chance gegen den Soldaten, der ihn ins Innere des Gleiters beförderte. Da zischte etwas dunkles, bepelztes pfeilartig aus einer Ecke des Hofes, war mit einem Satz auf der Luke und mit dem nächsten Satz in den Armen seines glücklichen Herrchens.
Das Shuttle erhob sich und steuerte durch die Reste des Kraftfeldes über dem Hof, das an den Rändern noch orangefarben glomm. Richard klammerte sich an einer der Wandspanten fest, während das Gefährt rasch an Höhe gewann. Ich bin frei, ich bin tatsächlich wieder frei. dachte er noch immer etwas ungläubig und bemüht, sich vor allzu großem Enthusiasmus zu hüten. Er musterte den Soldaten mit dem Majorsabzeichen, der sich gerade den Kampfharnisch abschnallte.
"Darf ich fragen, wem wir unsere Rettung verdanken?"
Das Helmvisier glitt zurück und offenbarte ein scharf geschnittenes Gesicht mit eisgrauen Augen. +Major Schmitt-Rottloff, in speziellen Diensten eines gemeinsamen Bekannten: Robert Vandenberg."
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| Projekt Brieftaube Log 5 Sareth |
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Geschrieben von: Sareth - Dec-Mon-2019, 08:35 PM - Forum: *** UFP ***
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Die Wissenschaftler befanden sich in jenem 'Anything goes'-Zustand, der an ein Casino auf Risa erinnerte, das den Jackpot ausgelobt hatte. Die ersten Vorschläge zur Sendung einer Kommunikationsboje waren gemacht worden. Ohne Rücksicht auf mögliche Kosten jonglierten sie mit Gleichungen und Parametern. Die Diskussion um Dr.Juraviks Idee zur Verwendung einer Chronitoninversion auf der Basis eines einfachen Primzahlentableaus - was die Entsendung einer physischen Komboje unnötig machen würde, lag hoch im Kurs.
In diesem Moment kehrte Raikennis von der T.I.A. (Temporal Integrity Agency) zurück in die Astrometrie und forderte lautstark Aufmerksamkeit. Einige indignierte Koryphäen wandten sich ihm zu, andere waren so vertieft in ihre holographischen Simulationen, dass sie weiter diskutierten. Sareth t'Khellian trat auf den Beamten der T.I.A. zu.
"Ihre Behörde hat eine eigene Lösung für das Problem?" fragte sie.
"Das nicht, aber ich bin beauftragt worden, Ihnen jedes weitere Vorgehen in dieser Angelegenheit zu untersagen.""
"Was? Wieso?"
"Eine impertinente Ungeheuerlichkeit!!" fauchte ein romulanischer Wissenschaftler und baute sich neben Sareth auf, die ihm jedoch zunächst Einhalt gebot.
"Mr. Raikennis, würden Sie meine Kollegen und mich über die Ursache dieser plötzlichen Entscheidung aufklären?"
Der Beamte hob das Kinn. Die Angelegenheit schien ihm beinahe Freude zu bereiten. "Nun, Paragraph 12 des Temporalen Grundgesetzes, Artikel 5, Klausel 2, Madame. Ich zitiere: Die Sendung von Nachrichten in einen Zeitindex der relativen oder absoluten Vergangenheit ist verboten gemäß Paragraph 1 'Nichteinmischung in die Zeitlinie' sowie Erster Direktive, Absatz 4 - diesen brauche ich Ihnen sicher nicht in Erinnerung zu rufen - , in denen es heißt "Jedwede Kommunikation in Richtung der relativen oder absoluten Vergangenheit ist untersagt aufgrund der möglichen irreparablen Beeinflussung von Ereignissen in der relativen --"
Sareth unterbrach seinen juristischen Redefluss: "Kurz gesagt, wir dürfen in die Vergangenheit reisen, aber nicht in die Vergangenheit kommunizieren?"
"Sie dürfen auch nicht reisen. Das wäre eine grobe Missinterpretation der Gesetzeslage. Es ist möglich, nach erfolgten temporalen Unfällen Hilfeleistungen zur Bereinigung des Unfalls zu geben, aber--"
"Eine solche Hilfestellung wollen wir doch gerade geben."
Raikennis schüttelte seufzend den Kopf. "Nein, das Gesetz sieht vor, bei einer Hilfestellung müssen Helfer und Hilfsbedürftige bereits in Kontakt stehen, der eine Kontamination der Zeitlinie so gering wie möglich hält. SIE aber wollen eine Kommunikation in die Vergangenheit senden, die auf ihrem Wege von verschiedenen anderen Instanzen abgehört werden und missbraucht werden kann. Das fällt unter den Straftatbestand der temporalen Beeinflussung."
"Absurd," sagte Dr. Juravik. Ein Wort, das er lediglich benutzte, wenn ihn etwas über die Gebühr ärgerte. Sein romulanischer Fachkollege ließ indes seinem Zorn über Beamtenwillkür freien Lauf. Raikennis erinnerte ihn daran, dass auch der Prätor das Temporale Grundgesetz unterzeichnet hatte.
Sareth holte tief Atem. "Ihnen ist bewusst, dass Sie damit die womöglich einzige Möglichkeit zur Rückführung der USS Picard, ihrer Crew, ihrer unschätzbaren Forschungsergebnisse sabotieren, Mr. Raikennis?"
"Ich sabotiere gar nichts. So ist der Stand der Gesetze."
Falls Sareth einer Erinnerung bedurft hätte, warum sie sture Paragraphenreiter hasste, so war dies eben geschehen. Im Augenblick aber konnte sie tatsächlich nichts weiter tun. Sie dankte den versammelten Wissenschaftlern für ihre Unterstützung und versprach, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren, der nach Lösungen suchen konnte. Eines hatten sie ja prinzipiell: Zeit. Eine Kommunikation, wie sie Dr. Juravik vorgeschlagen hatte, konnte auf einen Zielpunkt in der Vergangenheit gerichtet werden, unabhängig von der in der Gegenwart verstrichenen Zeit.
Doch während sie ihre Unterlagen zusammen sortierte und nach einigen kurzen Wortwechseln mit ihren Kollegen schließlich als letzte das Ratsgebäude verließ, dachte sie an die Familien und Freunde der Picard-Crew. Sokars Frau zum Beispiel, mit der sie erst letzte Woche über Subraumfunkt gesprochen hatte... Oder Hohardus Edzardus' Großmutter, die fürchtete, ihren Enkel nicht mehr wieder zu sehen... Zevlethis Gefährten und ihre Kinder oder Robert Vandenbergs ehemaligen Studienkollegen, der gerade ein Projekt in San Francisco leitete und mit dem sie öfters zu tun hatte...
Sie entschied, dass sie etwas Zeit brauchte, um ihre Gedanken zu sortieren und ließ das Transporterarray im Erdgeschoss links liegen. Lieber einen kurzen Spaziergang durch den Park machen, dem Plätschern der Brunnen zuhören und dem abendlichen Streiten der Spatzenpopulation!
Sie setzte sich auf den Sockel einer Statue, die jene Frau feierte, die als erste den Boden des Mars betreten hatte. Nur ein paar Schritte weiter Richtung Panoramablick stand ein Denkmal für James T. Kirk. In seiner Zeit hatte die T.I.A. ihren Anfang genommen, als Reaktion auf temporale Unfälle. Nun gut, es war ja auch richtig, dass sich eine Behörde damit befasste und es war auch richtig, dass es gesetzliche Regelungen gab. Schließlich war nichts so empfindlich wie die Zeit! Aber---! Sareth seufzte und versuchte, den unfruchtbaren Groll in die Überlegungen zu lenken, wo sie einen erfahrenen Rechtsberater finden konnte.
"Admiral T'Khellian. Ich habe gehört, Paragraph 12 des Temporalen Grundgesetzes macht Ihnen Unannehmlichkeiten?"
Sareth schrak zusammen und schnellte hoch. Die Stimme war von irgendwo hinter ihr gekommen! Die Büsche? Die Statue?
"Versuchen Sie nicht, mich zu entdecken. Ich benutze ein Tarnfeld und ja, auch einen Stimm-Modulator."
"Ich finde solche Spielchen nicht wirklich amüsant," entgegnete Sareth. Nein, dafür war sie jetzt nicht in Stimmung! "Wenn Sie etwas zu sagen haben, zeigen Sie sich. Und überhaupt - woher wissen Sie von der Sitzung eben?"
Die Stimme lachte leise. Es klang wie 'Wir hören Sie ab, selbstverständlich. Was denken Sie?' "In der Tat habe ich etwas zu sagen. Ihnen ein Angebot zu machen."
"Ich nehme keine Angebote von körperlosen Stimmen im Park entgegen. Wenn Sie so genau Bescheid wissen, sollte Ihnen auch das bekannt sein."
"Ich kann Ihnen aus dem Dilemma mit der Kommunikation in die Vergangenheit helfen, Admiral T'Khellian. Wie Sie wissen, gibt es Organisationen, die sich nicht an das Temporale Grundgesetz gebunden fühlen..."
"Und auch sonst an keine Gesetze, nehme ich an."
"Sehen Sie das, wie Sie wollen. Das größere Gut der Föderation ist unser Gesetz. Und es wäre für die Föderation sehr förderlich, wenn die 'Picard' wieder in ihren Heimathafen einlaufen würde, anstatt womöglich einen größeren Unfall in der Vergangenheit zu verursachen, der uns alle vernichten kann."
Nun, wem sagen Sie das!
"Ich biete Ihnen den Handlungsspielraum, den meine ... Kollegen... von der T.I.A. Ihnen gerade vermauern wollen."
"Und was verlangen Sie dafür?" Antike Geschichten über Wesen, die ihre Lebensessenz übelwollenden Mächten verkauften, um irgendetwas dringend Benötigtes zu erlangen, kamen ihr in den Sinn.
"Über das Geschäftliche können wir in einem zweiten Schritt sprechen. Ich bin da eher vorsichtig, Sie verstehen... Wenn Sie es sich überlegt haben und mich kontaktieren wollen: ich hinterlasse einen Chip mit Koordinaten auf dem rechten Fuß unseres geschätzten Captain Kirk. Ich hoffe, wir sehen uns, Admiral. Im Interesse der 'Picard'."
Sie wusste, dass er verschwunden war. Das kann mir eine unehrenhafte Entlassung einbringen, dachte sie. Wenn es nicht überhaupt eine Intrige ist, um mich auflaufen zu lassen...
--
(PS: ich dachte mir, die Bemühungen auf der Picard und auf der Erde treffen sich irgendwo in der Mitte und beide tragen was bei für die glückliche Rückkehr. Die Sache mit Sareth und Sektion 31 könnte man für die Nach-Picard-Story verwenden, habe da aber noch keinen genauen Plan.)
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| Griff in die Geschichte / Log 22 / XO |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Dec-Sat-2019, 11:52 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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USS Picard / Meeting Raum
Die Stimmung, unter den Führungsoffizieren, war, gelinde gesagt, nicht die Beste. Viele träumten davon, dass man nur einen Zeitsprung von der Heimat entfernt sei.Vandenbergs Ausführungen bedeuteten für viele jedoch das Ende des Traumes.
Va: Zusammenfassend ist festzustellen, dass wir nur noch für einen einzigen, möglichen Zeitsprung, Energie und vor allem genügend strukturelle Reserve haben. Dieses Schiff hat in den letzten 5 Jahren mehr „durchgemacht“ als seine Konstrukteure selbst bezüglich weit überdehnter Sicherheitsreserven, vorgesehen haben. Ein weiterer Zeitsprung wird zu teilweise irreparablen Schäden am Warp-Antrieb führen. Und selbst wenn er uns gelingt, so wissen wir nicht, in welchem Zeitrahmen und Ort wir landen. Dass wir hier, im Orbit der Erde gelandet sind, haben wir gewissen Konstellationen innerhalb der Arx-Straße zu verdanken, welche eventuell jetzt nicht mehr, oder noch nicht existieren.
Wenn wir sehr viel Glück haben, landen wir in unserer eigenen Zeit, nicht all zu weit von Föderationsgebiet entfernt. Wir hätten dann zwar keinen Warp-Antrieb mehr, wären aber evtl. nahe genug, um konventionell zurück zu fliegen.
Wenn wir Glück haben, kommen wie an den Ausgangspunkt unserer Zeitreise zurück und fliegen die nächsten Jahrtausende mit Unterlicht zurück.
Wenn wir Pech haben, landen wir mit einem völlig funktionsunfähigen Schiff irgendwo in Raum und Zeit.
Sokar nickte.
So: So bleibt uns nur die Alternative, auf der Erde zu bleiben und uns in die Gesellschaft dort zu integrieren.
Howy schüttelte den Kopf.
Ho: Ich kann es nicht glauben. Wir sind quasi zu Hause und können doch nicht zurück.
So: So sind derzeit die Fakten.
Ho: Da wären noch die Shuttles.
Va: Mit einem Shuttle ist ein Zeitsprung unmöglich.
Howy schwieg lange. Dann räusperte er sich
Ho: Nun Sir, ich bin kein Temporalphysiker. Aber ich weiß, dass man, für eine korrekte Zielbestimmung bei Zeitsprüngen als Parameter, die zur Verfügung stehende Energie, die Sprunggeschwindigkeit, den Anflugwinkel zur Durchbruchsebene und den temporalen Flussgrad der Umgebung benötigt.
So: Und genau letzteres ist das Problem Mr. Edzardus. Durch den Einfluss der Arxstraße ist der temporale Flussgrad derzeit völlig erratisch und nicht vorherbestimmbar. Und wenn man ohne die Berechnung des Flussgrades einen Sprung durchführt, dann kann das passieren, was Mr. Vandenberg Ihnen soeben geschildert hat. Es bleibt also nur die logische Schlussfolgerung, dass wir uns zur Erde begeben müssen.
Ho: Und was wäre, wenn wir das Hellrun-Manöver durchführen?
Vandenberg grummelte vor sich hin. Sokar hob interessiert eine Augenbraue.
So: Das Hellrun-Manöver?
Va: Bei dem Manöver handelt es sich um eine theoretische Möglichkeit, gemäß der zweiten Ableitung des Allbright-Theorems, während des temporalen Durchbruchs, durch einen gezielten Abschuss eines Objektes in den Flugkanal und seine definierte Detonation nach einer gewissen Flugdauer, eine Art Sperrschicht zu erzeugen, an welcher ein Schiff aus dem temporalen Sprung herausfällt. Genau am Ziel. Und dies unabhängig vom temporalen Flussgrad. Man bohrt sozusagen ein Sackloch in die Raum-Zeit. Alles sehr theoretisch.
Ho: Es soll schon einmal durchgeführt worden sein.
Va: Angeblich von ein paar übermütigen Kadetten nach der Graduationsfeier. Man hat aber von diesen Kadetten nie wieder etwas gehört. Wenn sie es wirklich getestet haben, ging es wohl schief. Und selbst wenn es theoretisch funktioniert, haben wir keine Möglichkeit es durchzuführen, da selbst eine kombinierte Explosion aller unserer Torpedos, nicht genügend Energie erzeugen würde, um eine Barriere zu errichten.
Tr´Kovath meldete sich zu Wort.
TK: Nun, es gäbe eine Möglichkeit. Wenn wir die Sprengköpfe in unser Lastshuttle laden, dieses während unseres Eintauchens in den Durchbruchskanal, mit höchster Warpstufe in den Kanal fliegen lassen und es dann, per Selbstzerstörung, genau nach vorberechneter Zeit, detonieren lassen, könnte die Energie reichen, für ein paar Sekunden ein Sperrfeld zu erzeugen.
Va: Könnte ja, aber alleine schon der Start des Shuttles muss auf die Mikrosekunde genau berechnet werden. Geschweige denn der Detonationspunkt. Und wir würden alle Energie, selbst die der Schilde und des Lebenserhaltungssystems, auf den Antrieb und das SIF/TDF-System legen müssen.
So: Mr. Tr´ Kovath, wäre dies möglich?
TK: Ja. Es wäre äußerst riskant und jeder müsste mehr als Höchstleistung bringen, aber es müsste, mit etwas Glück, funktionieren.
Va: Mit Glück?
Ho: Das, oder wir gehen zurück nach München. Ich sehe scho die Schlagzeilen in der Zeitung:
“ Unbekannte Flugmaschine stürzt auf Bayrischen Hof“. Na ich danke.
TK: Es gibt jedoch etwas zu bedenken.
So: Und das wäre?
TK: Um den Punkt zu bestimmen, an welchem die Barriere zu setzen ist, müssten wir Hilfe von außen haben. Und zwar aus jener Zeit, in welche wir wollten. Mann müsste einen Marker setzen. Beispielsweise einen Temporalsprengkopf.
So: Die dritte Flotte hatte so etwas in ihren Arsenalen.
Va: Das würde uns etwas nützen, wenn wir jemand in unserer Zielzeit informieren könnten. Aber das können wir nicht.
Sokar schwieg eine Weile. Dann stand er auf und ging zu einem der Fenster des Meeting-Raumes.
So: Eventuell doch! Ich muss darüber nachdenken. Geben Sie mir 24 Stunden.
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| Zwischenlog 26 Sokar |
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Geschrieben von: Sokar - Dec-Sun-2019, 08:25 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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*** Eridanus / Raumhafen ***
Es war früher Nachmittag, doch der trübselige, regnischer Tag hatte kaum gewagt, sich von der Dämmerung zu lösen. Eisiger Wind fegte durch die Straßen rings um den Raumhafen. Sokar, der noch immer die einfachen, ihm und den anderen Flüchtlingen von Vanguard zugestandenen Kleidungsstücke trug - schließlich konnte man keine Leute halb nackt herum laufen lassen, da würde die imperiale Ordnungsbehörde einschreiten - fror dennoch nicht. Jemand, der die arktische Eishölle von Vanguard überlebt hatte, brachte so leicht nichts mehr zum Frösteln. Im Gegenteil, eigentlich fand er es ganz angenehm hier. Auf der 'Golden Empress' war es ihm und den anderen viel zu heiß gewesen. Nein, Kälte war hier nicht das Problem. Auch Nässe nicht unbedingt. Irgendwo würde sich schon ein halbwegs trockener Lagerplatz für die Nacht finden. Nur Hunger hatte er. Das war überhaupt ein Gefühl, das ihn immer begleitete. Die letzten beiden Jahre hatte seine Prämisse gelautet, genügend Proteine zum Überleben zu ergattern. Egal wie und wovon. Das hatte dafür gesorgt, dass er sich auf dem Schiff alles an Nahrung genau eingeteilt und wenn möglich, Teile davon getrocknet hatte, um so eine Notration zu haben. Doch nun war er bereits drei Tage hier und die Reserven bis auf ein paar harte Krumen aufgebraucht.
Sokar wanderte die Straße entlang, musterte die geschäftigen Arbeiter, Beamten und Durchreisenden und versuchte sich klar zu werden, was er tun sollte - abgesehen davon, etwas zu Essen zu organisieren. An Arbeit war nicht zu denken. Als Nichtmensch brauchte er innerhalb des Imperiums spezielle Papiere, um irgendwo einen Dienstkontrakt eingehen zu können. Lhoal hatte ihm angeboten, ihn mit in die Rihannische Autokratie zu nehmen. Schließlich, so hatte der Romulaner gesagt, hatte der Prätor ja sein Wohlwollen allen Verwandten des rihannischen Blutes zugesichert, also auch den Vulkaniern. Und Sokar sei sein Kampfgefährte; jeder der etwas gegen ihn hätte, könnte es ja gerne auf ein Duell mit Riov Tr'Khellian ankommen lassen...
Sokar hatte tatsächlich überlegt, das Angebot anzunehmen. Lhoal war der erste Romulaner gewesen, in dem er mehr als einen Verbündeten der Terraner und damit einen Feind wahrgenommen hatte. Aber dann hatte er in einem der unablässigen Albträume wieder das Gesicht dieses imperialen Offiziers gesehen, der ihm mit süffisanter Schadenfreude serviert hatte, sein Sohn sei noch am Leben. Und wenn er am Leben war, dann im Terranischen Imperium... Nur hier konnte er ihn finden, nicht in der Autokratie oder an der Seite Lhoal tr'Khellians, der sich auf einen Rachefeldzug gegen die klingonischen Rebellen eingeschworen hatte.
Nein, nur hier!
Der Vulkanier blieb stehen. Er stand fast vor dem Haupteingang des Raumhafens, dessen funktionale stahlgraue Fassade mit den übergroßen allegorischen Figuren sich drohend in den wolkenverhangenen Himmel erhob. Das Wappen des Imperiums, das auf diesem Grenzplaneten ohnehin omnipräsent war, strahlte in Neonblau über dem großen Portal. Sokar hatte das Gefühl, das Schwert bohre sich ihm durch den Körper anstatt durch die stilisierte Weltkugel. Ich muss den Kampf wieder aufnehmen... Ich brauche Gefährten... Ich brauche Waffen...
Über ihm fauchte der Antrieb von schweren Gleitern. Polizei, wie das Signet auf der Unterseite verkündete. Sie hielten auf die Außenbezirke zu - vielleicht war dort eine Dissidentengruppe aufgeflogen. Die beiden großen Videowände seitlich des Raumhafens, die bisher die Litanei der Zollbestimmungen heruntergebetet hatten, wechselten zum Konterfei Großkanzler Van Malnens, dessen markige Stimme im gleichen Moment über den Vorplatz donnerte:
+Bürger des Imperiums! Erfüllt eure Pflicht! Dient dem Gesetz! Denkt daran, Pflichterfüllung und Treue zum Imperium sind die Basis eurer Sicherheit! Bringt zur Anzeige, wer den öffentlichen Frieden stört! Meldet verdächtige Vorgänge! Erweist euch als gute Bürger!+
Sokar hätte am liebsten einen Stein oder sonst irgendetwas gegriffen, und das widerliche Gesicht auf den Videowänden zu zerschlagen und zum Schweigen zu bringen. Aber das nützte niemandem, rief er sich zur Ruhe. Auch wenn er von der Philosophie der Logik nicht viel hielt - das wäre wirklich unlogisch gewesen und hätte ihn höchstens an Bord eines eben solchen Polizeigleiters gebracht!
Der Geruch von etwas Essbarem stieg ihm in die Nase. Er drehte den Kopf und sah, wie aus dem nahegelegenen Imbiss eine Frau mit einer Schüssel getreten war, deren Inhalt jetzt in eine Mülltonne wanderte. Leider waren in der buchstäblich nächsten Sekunde eine ganze Horde dieser kleinen, affenähnlichen Kreaturen am Ort, die hier überall durch die Straßen huschten.
Sokar wandte sich ab. Auf den Bildschirmen am Raumhafen wurde jetzt eine polizeiliche Suchmeldung durchgegeben. Ein Terraner diesmal. Moment, ich kenne diesen Kerl... Richard von Rabenstein... ja, von der ISS Picard...Er scheint ja ganz oben auf der Freundesliste des Großkanzlers zu stehen... Der Vulkanier fühlte eine gewisse Irritation bei der Erkenntnis, dass er mit dem verhassten Inquisitorenkraken plötzlich auf einer Stufe stand. Der Krieg gegen die Borg und das Zerbrechen der Allianz hatte das so wohl geordnete Universum - SEIN wohlgeordnetes Universum - tatsächlich in ein chaotisches System verwandelt, über das keine Vorhersage mehr zu treffen ---
Er brachte den Gedanken nie zu Ende. Ein Arm hatte sich um seinen Hals geschlungen, eine Hand tastete in der Suche nach Wertvollen über seinen Gürtel und in die Taschen. Das da nichts zu finden war, brachte den Räuber in Rage. Er stieß Sokar gegen die Wand, holte zum Schlag aus. Zwei Passanten warfen ihnen einen raschen Blick zu, erkannten, dass es sich um Alien-Pack handelte, das "ruhig seine Probleme unter sich lösen sollte!"
Als das Lachen eines der beiden verklang, sank der Angreifer gerade leblos zu Boden.
Sokar wischte sich über das Gesicht. Aus einer Platzwunde über dem Auge sickerte Blut.
"Nicht schlecht."
Er drehte sich in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war und erkannte eine Frau in einem Hauseingang.
"Du solltest da weg kommen. Es ist gleich Zeit für die Patrouillendrohnen. Tote auf offener Straße haben die nicht so gerne."
Sokar sagte nichts. War das eine Falle?
Sie trat näher. "Ich könnte jemanden wie dich brauchen. Jemand, der den vulkanischen Todesgriff beherrscht. Interessiert?" Sie war eine Terranerin, jedenfalls schien es so nach dem Bisschen, was er im Streiflicht von ihrer Gestalt sehen konnte.
Terra. Das Imperium. Mein Sohn. Sokar entschied, was auch immer das Angebot dieser Person umfasste, es würde besser sein, als verhaftet zu werden oder zu verhungern. Also folgte er ihr ins Innere des Hauses. Es war eine logische Entscheidung.
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| Griff in die Geschichte Log 21 Hahardus Edzardus |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Dec-Sun-2019, 05:40 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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========= Im Forstenrieder Park nahe München ==========
Langsam schob sich der Bernauer Franzl durch das dichte Gebüsch im Forstenrieder Park.
Er hatte hier einige Fallen aufgestellt, um sich für den Sonntag ein paar fette Kaninchen zu fangen, denn zuhause war Schmalhans Küchenmeister.
Franzl war noch vor wenigen Jahren als Unteroffizier und Gruppenführer durch die Feuer der Grabenschlachten im Norden Frankreichs gegangen und war hoch dekoriert zurückgekehrt.
Auch jetzt trug er sein EK 1 an der Brust, schon, um eventuell auftauchende Uniformierte damit zu beeindrucken, denn das, was er hier tat, wurde, wenn er erwischt wurde, mit einigen Jahren Zuchthaus geahndet. Er wilderte. Natürlich ohne jede Genehmigung.
Aber er hatte auch kein schlechtes Gewissen dabei, denn das hier war ein Staatforst und er holte sich nur ein ganz kleines Bißchen davon zurück, von dem er glaubte, daß dieser es ihm schuldig sei.
Bisher jedenfalls war der Dank des Vaterlandes für seinen heroischen Einsatz seines Lebens ausgeblieben.
Er fühlte sich zutiefst betrogen und wünschte sich, daß die neu aufgetretenen Mannen der NSDAP das Steuer übernehmen und Deutschland wieder zur alten Große führen würden. Vor allem aber, daß sie mehr Dankbarkeit den Frontkämpfern erweise würden, anstelle sie arbeitslos und hungrig in langen Reihen an den Suppenküchen stehen zu lassen.
Dort wollte er sich keinesfalls anstellen, das widersprach allen seinen Ehrgefühlen, aber die hungrigen Mäuler seiner Frau und den drei Kindern mußten gestopft werden.
Um sicher zu gehen, war er nach Anbruch der Dunkelheit losgezogen, aber bisher waren alle Fallen leer geblieben.
Er hatte zwar schon einige Kaninchen und auch ein paar Rehe schon aus größerer Entfernung gesehen, aber er wollte auf gar keinen Fall seine schwere Dienstpistole, die er ‚vergessen hatte abzugeben‘, nutzen, denn das würde natürlich sofort die Revierförster auf sich ziehen, die keine Gnade kannten und im Zweifel die Wilderer ohne groß zu fragen erschossen.
Außerdem war ein Reh viel zu schwierig, unbeobachtet abzutransportieren.
Er drückte sich gerade durch ein tiefes Gebüsch, in dem er auch eine seiner Schlingen aufgebaut hatte, als er plötzlich gegen eine Wand stieß, die er nicht sehen konnte.
Er stieß sich den Kopf heftig dagegen, was ihn irgendwie erschreckte, obwohl er eigentlich immer der Überzeugung war, daß ihn nach seinen Kriegerlebnissen so schnell nichts mehr würde erschrecken können.
Er rieb sich die Stirn und begann mit den Armen vorsichtig nach vorne zu greifen, und tatsächlich: Da war etwas, das eindeutig da, aber trotzdem nicht zu sehen war. Es mußte ein größerer Gegenstand sein, denn er tastete sich langsam entlang, bis er merkte, daß das Objekt endete und rechtwinklig abbog. Er hatte etwa 8 Meter zurückgelegt.
Die Breite betrug etwa 5 Meter und dann die Rückseite etwa 12 Meter, bevor es wieder abbog und kurz darauf am selben Punkt anlangte, wo er mit diesem Objekt unsanft zusammengestoßen war.
Jetzt fiel ihm auch auf, daß der Boden ‚unter‘ diesem Objekt platt gedrückt war, was auf ein hohes Gewicht hindeutete.
Er versuchte durch das Abtasten zu ergründen, was es sein könnte, aber er konnte sich nicht erklären, was es sei.
Vor allem, und das wußte er genau, konnte es keine unsichtbaren Dinge geben.
Und da er ein sehr realistisch denkender Mensch war, kam er zu dem Schluß, daß es sich bei diesem Objekt um eine Geheimwaffe der Reichswehr handeln müßte, denn das war die einzige Organisation, von der er annahm, sie könne so etwas konstruieren. Allerdings schien sie zu spät gekommen zu sein, um den Ausgang des großen Krieges noch zu beeinflussen.
Vielleicht hatte man sie hier auch vergessen?
Er war sich unschlüssig, was er tun sollte, aber Eines wußte er: Er würde seinen Fund ganz sicher nicht melden, denn dann würden die ihn fragen, was er da so getan hätte.
========== Zur gleichen Zeit an Bord der Picard ==========
Gerschoni hatte das Tarn- und Dämpfungsfeld des Shuttles hervorragend maskiert, so daß es sehr schwierig war, es zu lokalisieren. Er selber rückte mit keinerlei Informationen raus, wo das Teil zu finden sei, und Howy wünschte sich insgeheim, ob er nicht mal mit ein paar kleinen mittelalterlichen Daumenschrauben, von denen er in einem uralten Roman über die Templer gelesen hatte, nachhelfen könnte.
Aber dann gelang es ihnen doch in guter Zusammenarbeit Tr’Kovaths, Vandenbergs und ihm selbst, das Teil ausfindig zu machen.
Gerschoni hatte es in einem staatlichen Wald nahe München versteckt und sehr geschickt getarnt, das mußte man ihm lassen.
Vandeberg grunzte: „Wir beamen runter und holen es. Es ist schon dunkel, und wenn wir nur mit geringer Energie starten, wird es an dieser Stelle kaum auffallen. Der Ort ist zu weit entfernt von größeren Ortschaften, und die anderen werden wahrscheinlich an eine Himmelserscheinung glauben, wie zum Beispiel ein Polarlicht, zumal es ja auch noch klar ist.“
Howy grinste: „Bloß, daß es da soweit im Süden selten oder nie Polarlichter gibt, und wenn, dann sind sie tiefrot. Unser Shuttle würde aber hellblau leuchten. Und Menschen, die sich da auskennen, würde das auffallen.“
Vandenberg lachte: „Die werden sich eine kleine Weile über das Phänomen Gedanken machen und es dann wieder vergessen. Das Shuttle aber würden sie nicht sehen können.“
„OK, dann laß uns los. Um ehrlich zu sagen, habe ich ziemlich genug von dieser Erde und dieser Zeit. Einerseits Jubel, Trubel, Heiterkeit und grenzenloser Luxus, und andererseits endloses Elend der Massen. Wie konnte das bloß ein denkender Mensch ertragen?“ Howy kratzte sich nachdenklich am Kopf. „Aber laß uns zusehen, daß wir von hier weg kommen. Und dafür brauchen wir natürlich unser Shuttle, zumal die Energie des Tarnfeldes nicht mehr lange ausreichen wird.“
Vandenberg nickte: „Wir brauchen aber noch zeitgemäße Kleidung. Wir wäre es mit Uniformen der Ordnungshüter oder der Armee? Falls man uns entdecken sollte, wäre ein Armeeuniform vielleicht das Beste, denn da könnten wir ja uns herausreden, daß wir hier eine Geheimwaffe lagern haben.“
Howy schaute in den Computer und wählte Offiziersuniformen des ‚Stahlhelms‘ aus, einer paramilitärischen Nachfolgeorganisation des Reichsheeres.
Der Replikator erstellte sie und da sie auch die persönlichen Daten der Beiden eingegeben hatten, paßten sie wie angegossen.
Wenige Minuten später standen sie auf der Beamplattform und lösten sich in einem goldenen Geflirre auf.
========== Sekunden später am Ort, wo das Shuttle versteckt war ==========
Franzl erstarrte, als er plötzlich vor sich ein goldenes Flimmern sah und danach zwei Männer in den Uniformen des Stahlhelms auftauchten.
„Also doch!“ dachte er. „Es ist eine Geheimwaffe, die man hier versteckt hat, um sie dem Zugriff Unbefugter zu entziehen.
Er salutierte zackig!
Gleichzeitig beglückwünschte er sich, daß seine Fallen leer geblieben waren.
„Leider habe ich Ihre Waffe gefunden, aber ich verspreche bei meiner Soldatenehre, daß ich nichts davon verraten werden.“ Seine Worte waren markig und ohne jedes Zögern.
Vandenberg, der die Situation sofort erfaß hatte, grüßte ebenso zackig zurück: „Wie ich sehe, Kamerad (er deutete auf das EK 1, von dem er zwar nicht wußte, was es war, aber daß das ein Tapferkeitsorden war, ahnte er) können wir uns auf dich verlassen. Das Vaterland braucht Männer wie dich, denn wir werden mit Hilfe neuer Waffen wieder zur alten Größe aufsteigen. Aber du mußt bei deiner Ehre versprechen, nichts von diesem Vorfall zu erzählen. Niemandem! Verstanden?“
Franzl schlug die Hacken zusammen und salutierte noch zackiger als vorher: „Jawohl, Herr Hauptmann! Sie können sich auf mich verlassen.“
Vandenberg, der noch Restgeld in der Tasche hatte, gab dem guten Mann dieses: „Machen Sie sich einen schönen Abend, Kamerad. Aber geben Sie nicht gleich alles aus, denn das würde auffallen.“
Schon ein einziger Blick genügte Franzl, daß er für die nächsten Wochen ausgesorgt haben würde, allerdings wußte er auch, daß er diese Summe nur sehr langsam ausgeben und noch nicht einmal seiner Frau erzählen durfte, woher er es hatte, denn die würde ihm sicherlich nicht glauben, wenn er diese Geschichte erzählen würde, was er ja auch sowieso nicht durfte.
Aber Franzl war keiner von den Dummchen, und wußte schon, wie er handeln müßte.
Er salutierte noch einmal und verschwand im tiefen Unterholz.
Howy grinste: „Da haben Sie dem aber seinen Tag vergoldet, Sir.“
Vandenberg nickte: „Ich bin fest davon überzeugt, daß wir ihm trauen können, Kamerad. Der Orden bürgt dafür.“
Franzl blieb nach etwa 100 Metern stehen und dreht sich um, denn die Neugier übermannte ihn.
Er legte sich flach auf den Boden und beobachtete das, was sich da abspielte.
Der Hauptmann bediente ein kleines Gerät, und plötzlich stand da eine Art Fahrzeug. Ein Tank war es ganz sicher nicht, denn er sah weder Ketten noch Räder, aber nach einem Aeroplan sah es auch nicht aus, denn er sah nirgends Flügel, wenn man mal seitlich von zwei kleinen Stummeln absah.
Er sah, wie sich an der Seite eine Art große Klappe öffnete und die Beiden hineinstiegen.
Rechts und links an der Unterseite des Apparates begann es bläulich zu leuchten, und dann erhob es sich blitzschnell steil in den Nachhimmel hinauf und verschwand zwischen den glitzernden Sternen.
Er starrte noch eine Weile hinter dem Flieger her: „Wenn das unsere Geheimwaffe ist, werden wir es schaffen und den Franzosen ihre Hosen wieder versohlen.“
Zufrieden machte er sich auf den Weg nach Hause, nicht ohne zu überlegen, wo und wie er einen kleinen Teil des Geldes für etwas Eßbares ausgeben konnte, ohne damit aufzufallen, aber Irgendetwas brauchte er.
Er konnte ja nicht mit leeren Händen zurückkommen.
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| Wertvolle Tips aus der offiziellen "Star Trek Bibel" |
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Geschrieben von: Sareth - Dec-Sat-2019, 07:46 PM - Forum: GUIDELINES
- Antworten (1)
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Dies sind Hinweise, die Autoren für die geplante Fortsetzung von TOS gegeben wurden (Ende 1970er Jahre), die ja bekanntlich nie ins Fernsehen kam, sondern statt dessen als Star Trek The Motion Picture ins Kino.
Ich denke, das sind auch für unser RPG wertvolle Tips! Sie stammen aus Memos von Roddenberry und anderen Autoren/Verantwortlichen. Interessant sind die vielen Aspekte von Diversität und Nachhaltigkeit - damals schon!
Die Quelle: Judith u. Garfield Reeves-Stevens: Star Trek Phase II. Die verlorene Generation, München 1998.
--> Sprache: "Wir werden die natürlicheren Sprachmuster (...) verwenden (...) Das soll allerdings nicht so verstanden werden, dass wir Slangformulierungen der 70er verwenden wollen. Wie in früheren Episoden sollte Star Trek auch weiterhin die Sprache meiden, die sie später überholt wirken läßt. Wenn ein Autor umgangssprachliche Formulierungen verwenden will, dann soll er neue erfinden."
(Anm.: ich würde sagen, das gilt überhaupt für alles aus der aktuellen Populärkultur. Wenn da etwas auftaucht, muss das irgendwie speziell erklärt werden, so wie Tom Paris diese alten SF-Filme liebte, es sollte nicht alltäglich klingen.)
--> Verhalten: "Wenn die optimistische Zukunftsvision, die in Star Trek traditionell gezeigt wird, Realismus besitzen soll, ist es notwendig, dass unsere Charaktere Einstellungen erkennen lassen, die weiterentwickelt sind."
--> Unbekanntes Flugobjekt (also irgendwas, was plötzlich auftaucht und von dem wir nicht wissen, was es ist): "Das letzte, was unsere Leute machen würden, wäre, irgendetwas einfach zu zerstören. Unser optimistisches Zukunftsbild setzt bereits voraus, dass unsere Helden der Zukunft daran glauben, dass alle Dinge eine gewisse ökologische Heiligkeit besitzen (...)"
--> Story: "Unsere Geschichten erzählen von Menschen, die glaubwürdig handeln. (...) Je glaubwürdiger die Personen, um so besser ist die Geschichte. (...) Technische Spielereien (...) müssen ebenfalls glaubwürdig sein - sie müssen eine Fortführung dessen sein, was heute in der Wissenschaft als Tatsache oder Theorie existiert."
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