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  Griff in die Geschichte Log 25 Hohardus Edzardus
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Jan-Tue-2020, 06:31 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

==========  Hangardeck der Picard  ==========
 
Die Ansprache ihres Captains war kurz und prägnant.
Ganz seinem Charakter entsprechend.
Alles mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht.
 
Ergriffen aber gefaßt stand die Crew vor ihrem Captain.
Keiner sagte etwas.
Alle waren sich der Tragweite des Gesagten bewußt.
 
Howy stand auf und räusperte sich.
„Ich denke, ich kann hier für die ganze Crew sprechen, denn wir alle haben eigentlich nur einen Wunsch: Nachhause zu kommen.
Und zwar das Zuhause, das wir alle vor unserer Reise verlassen haben.
Wir haben so viel miteinander erlebt und durchgestanden, da dürfte doch so ein letzter Sprung uns kaum ins Bockshorn jagen.
Immerhin fast 56% Chance? Ist doch nicht schlecht, wenn man mich fragt.
Wir waren schon in Gefahren, da war der Prozentsatz erheblich niedriger als dieser. Also wen soll das erschrecken?
Außerdem haben wir unseren Kommandanten, der uns schon durch massenweise Probleme gebracht hat.
Wir haben ihm immer vertraut, und er hat dieses Vertrauen niemals enttäuscht.
Wenn er uns also jetzt sagt, daß wir mit einer soliden Chance wieder nachhause kommen, dann sollten und werden wir ihm vertrauen.
Außerdem haben wir das beste Schiff dieser Galaxis, das uns noch nie im Stich gelassen hat.
Ich sage also: Laßt es uns versuchen.
Ich habe wirklich keine Lust, auf diesem Globus zu dieser Zeit zu verrotten, zumal auch noch wirklich miese Zeiten anbrechen.
Und ich habe vor, endlich mal wieder bei meinem Großmuttchen in OstFriesland eine herrliche Tasse echten Friesentees zu trinken. So richtig mit Sahne und Kluntjes.
Wißt ihr, als ich loszog, um in den Weltraum zu fliegen, sagte sie zu mir:
‚Mein Jungchen, du kommst aus einer Familie mit einer sehr langen Tradition von Seefahrern. Die haben über viele Generationen hindurch allen Gefahren getrotzt. Und da ja nun heute die See durch den Weltraum ersetzt wurde, wirst du eben da deinen Mann stehen. Und ich weiß, daß du das tun wirst.
Und wenn du wiederkommst, dann trinken wir zusammen eine Kanne Tee, du erzählst mir von deinen Abenteuern und ich werde sehr stolz auf dich sein.‘
Und ich habe mir fest vorgenommen, sie nicht zu enttäuschen.
 
Also, Captain. Satteln wir die Gäule und reiten los!
Es wird vielleicht ein rauher Trip, aber wir werden es schaffen. Da bin ich überzeugt.
Wir Alle vertrauen Ihnen und unserem Schiff.
Ein dreifaches HURRAH!“
 
„Hurrah! Hurrah! Hurrah!“ schallte es durch den Raum, und alle klatschten.
 
Keiner meldete sich, um zurückzubleiben.
 
Sokar räusperte sich gerührt, versuchte aber, sich diese Emotion nicht anmerken zu lassen.
„Ich danke euch Frauen und Männer meiner Besatzung.
Ich habe nichts anderes von euch erwartet. Ich bin sehr stolz auf euch.“
 
Auch jetzt versuchte er, eben diesen Stolz nicht allzu heftig zu zeigen, aber man merkte es ihm doch an, daß er innerlich bewegt war.
 
„Dann kann ich nur sagen: Alle auf ihre Stationen. Jede Hand wird gebraucht. Und viel Glück für uns alle. Wir werden es schaffen!“
 
 
==========  Brücke  ==========
 
Nacheinander liefen die Statusmeldungen der einzelnen Positionen ein.
Noch einmal wurden alle Daten miteinander abgeglichen und in Übereinstimmung gebracht.
Howy saß auf seinem Platz und beobachtete die Brückencrew, wie sie in gewohnter Weise ruhig ihre Aufgaben erfüllte.
Das waren echte Profis, wie Howy anerkennend bemerkte.
Selbst unter diesem psychischen Druck handelten sie konzentriert und unaufgeregt.
Natürlich hatte jeder Angst. Es wäre ja auch völlig unnormal gewesen, wenn man keine hätte, aber Angst war ja nun mal die Mutter der Porzellankiste, denn diese gab ihnen die Kraft zur höchsten Präzision im Handeln.
Das hatten diese Frauen und Männer schon so oft bewiesen in all den Jahren.
 
Aber Howy fühlte auch das Vertrauen ein wenig auf seinen Schultern lasten, denn als Navigator hatte er durchaus wichtige Aufgaben bei diesem Sprung, denn er hatte die eingehenden Kommandos und Computerbefehle letztlich in die Tat umzusetzen.
Und außerdem bestand das geplante Manöver zum großen Teil auf seinen Vorschlägen.
 
Auf seinem Captainschair in der Mitte des Raumes saß Sokar mit einem steinernen Gesicht. Die absolute Selbstkontrolle.
 
Auch Vandenberg war die Ruhe selbst. Das einzige Zeichen, daß er eben doch auch große Sorgen hatte, war ein leichtes Zittern seiner linken Augenbraue, wie Howy bemerkte.
 
Alle waren sie angeschnallt, denn man wußte nicht, wie hart dieser Trip werden würde. Und das galt auch für alle übrigen Mitglieder der Besatzung.
Schließlich wollte man nicht mit gebrochenen Armen, Beinen oder Tentakeln vor dem Oberkommando der Starfleet stehen.
Auch die Medien mußten unbedingt einen perfekten Eindruck bekommen.
Schon vor dem Sprung hatten sie noch eine Tafel angefertigt, auf der die Namen der toten Kameradinnen und Kameraden standen, denn auch sie sollten im Geist bei ihnen sein.
Howys eigenes Herz schlug ihm bis zum Hals, als dann der Captain seine letzten Befehle gab und der Countdown begann.

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  Erste Fotos aus Star Trek Picard
Geschrieben von: Sokar - Jan-Mon-2020, 12:32 PM - Forum: *** Buch- und Netztips *** - Antworten (8)

Hier gibt es erste Screenshots zu sehen:
https://intl.startrek.com/gallery/your-f...rek-picard.

Zum Teil ist mir die Kleidung der Menschen zu banal "heutig".  Im Star Trek Universum wurde ja immer drauf geachtet, dass auch die Kleidung irgendwie futuristisch wirkt, also nicht wie etwas Zeitgenössisches. Außerdem nervt mich immer noch, dass die Romulaner plötzlich wieder wie Vulkanier aussehen....

Aber naja, will mal nicht so pingelig sein. Ich bin auf jeden Fall gespannt! Von den Prequelcomics habe ich nun den zweiten Teil gelesen. Das der TalShiar mal auf der guten Seite ist = Topidee! Das die (bösen) Romulaner nun schon wieder Picard und sein Schiff stehlen wollen... naja.... das hat einen Bart. Schließlich haben die doch selbst gute Schiffe....

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  Griff in die Geschichte Log 24
Geschrieben von: Sokar - Jan-Fri-2020, 06:03 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

***USS Picard / Quartier von Captain Sokar ***

Sokar nahm wieder an seinem Schreibtisch Platz. "Computer, isoliere ein Zugriffsprotokoll für das Sondenreservoir! Autorisationscode Sokar Alpha-1-257Terix." Ein Irisabgleich erfolgte, dann verkündete der Computer:
+Protokoll isoliert. Es befinden sich folgende Sonden im Reservoir...+ Der Monitor auf seinem Schreibtisch zeigte eine Reihe Basissonden in ihren Kammern. Die meisten Kammern waren bereits leer - zahlreiche Sonden waren während der letzten Jahre zum Einsatz gekommen, ohne das eine Rückführung möglich gewesen wäre.

Sokar gab den Befehl, eine Klasse-II-Warpsonde mit einer geophysikalischen Testeinheit zu bestücken. Filigrane Roboterarme klappten den Bauch der entsprechenden Sonde auf, aktivierten die Verbindungen und setzten dann einen kleineren Mechanismus ins Innere. Sonden dieser Art wurden zur Bodenerforschungen auf Planeten und Asterioden genutzt, wenn aus irgendeinem Grund das Beamen von Proben oder gar der Besuch des Planeten nicht möglich oder als nicht nötig erachtet wurden. Die Muttersonde würde in den Orbit einschwenken und dann die geophysikalische Einheit starten. Bei Bodenkontakt würde ein kleiner Bohrer ausgefahren und den Mechanismus etwa fünf Meter tief im Gelände verankern.

Diesmal allerdings würde an Bord des kleinen technischen Wunderwerkes kein Testgerät für metallurgische oder organische Proben sein...

Sokar ließ den Computer die genauen Koordinaten der vorbereiteten Sonde ermitteln. Dann griff er den mit seinen Informationen gefüllten Schip, wog ihn noch einmal in der Hand und platzierte ihn dann auf dem Tisch neben seinem Kommunikator. "Computer, Kommunikator anpeilen und beide Objekte im Radius von zehn Zentimetern zu den Koordinaten beamen, die jetzt folgen!"

Er beobachtete, wie sein Kommunikator und der Chip entmaterialisierten, orderte dann ein Start-Standby für die Sonde und verschlüsselte das Zugriffsprotokoll. Sie würde die Picard erst verlassen, wenn die Crew ihre Entscheidung gefällt hatte. Sollte kein einstimmiger Entschluss erfolgen, das riskante Zeitreisemanöver zu wagen, würde er das Startprotokoll deaktivieren.


*** Einige Stunden später / Shuttlehangar ***

Die Crew der Picard war vollzählig versammelt. Sokar sah in die Gesichter der Menschen, Rihannsu und Angehörigen anderer Spezies und entsann sich beinahe für jeden ein besonderes Erlebnis. Nicht nur auf Außenmissionen, sondern auch an Bord, in den verschiedenen wissenschaftlichen und technischen Bereichen, in der Kantine, im Lift... Sie alle waren auf den vergangenen fünf Jahren zu einer großen Familie geworden.

"Wie Sie alle wissen, stehen wir an einem entscheidenden Punkt auf unserer Reise. Bevor ich Ihnen die Details über unsere Möglichkeiten offenlege, möchte ich Ihnen noch einmal danken! Auf unserer Reise haben wir getreu dem Motto der Sternenflotte neue Welten erforscht, Kontakte zu  neuen Zivilisationen geknüpft, aber auch Frieden gestiftet und bedrohtes Leben vor der Vernichtung bewahrt. Wir haben zahllose interstellare Phänomene kartographiert und neue Technologien kennengelernt, die in vielen wissenschaftlichen Bereichen das Vorgehen revolutionieren werden. Daher habe ich - ganz gleich, wie die Abstimmung im Anschluss ausfällt - unsere Logbücher dupliziert und gesichert, um sie Richtung Vulkan absenden zu können. Sie müssten dort der relativ langsamen Geschwindigkeit der uns zur Verfügung stehenden Langstreckenbojen in 530 Jahren eintreffen. Ihre Forschungsarbeit wird also nicht verloren sein!"
Er sammelte sich kurz und fasste dann die Möglichkeiten ihrer persönlichen Heimreise zusammen: das Problem, den temporalen Flussgrad zu bestimmen, das Hellrun-Manöver, den temporalen Marker.  "... Ich habe dafür Sorge getragen, uns die besten Ausgangsmöglichkeiten für einen Rückkehrversuch zu schaffen," vollendete Sokar.

"Aber dennoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Erfolges nicht höher anzusetzen als 55,6 Prozent. Misslingt unser Versuch, könnten wir im schlimmsten Fall antriebslos im Raum stranden oder sogar völlig zerstört werden. Als Alternative bestünde die Möglichkeit, einen abgeschiedenen Platz auf der Erde oder einem anderen erreichbaren Planeten zu finden und dort zu bleiben, wobei eine Kontaminierung der Zeitlinie unbedingt vermieden werden muss. Es ist nicht die beste Zukunftsaussicht. Ich weiß, wie sehr Sie alle ihrer Rückkehr nach Hause zu ihren Familien entgegengefiebert haben... Aber zumindest würde Ihnen diese Option einen langsamen Tod im All ersparen. Ich bitte Sie also, in den kommenden zwei Stunden genau zu überlegen, bevor Sie Ihre Wahl treffen!"

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  Ein Teenager endeckt einen neuen Planeten !
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Jan-Fri-2020, 05:58 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

https://us.yahoo.com/gma/york-teen-disco...XOfs1BTfBy

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  Griff in die Geschichte Log 23
Geschrieben von: Sokar - Jan-Tue-2020, 06:37 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** USS Picard / Quartier von Captain Sokar ***

Vandenberg hatte Sokar soeben die letzten Updates über den Fortgang der Reparaturarbeiten übergeben. Der Antrieb war bereit, morgen würden auch die Schäden an der Außenhülle beseitigt sein und die Picard bereit für das letzte Wagnis...

Der Captain blickte aus dem Fenster auf das majestätische Panorama des Jupiter, um den sie gestern in eine Parkbahn eingeschwenkt waren. "Ich kann diese Entscheidung nicht allein fällen. Ich darf es nicht," sagte er zu dem einen Schritt hinter ihm stehenden XO. "Ich habe eine Wahrscheinlichkeit von  55,6 Prozent berechnet, dass uns das Hellrun-Manöver gelingt. Eine solche Entscheidung müssen alle Crewmitglieder mittragen. Und zwar einstimmig."

"Ich verstehe. Ich würde wohl nicht anders handeln," antwortete Vandenberg und richtete den Blick ebenfalls auf das Schauspiel des Großen Roten Fleckes. Unbeeindruckt von allem, von den Sorgen und Nöten der Menschen, deren Aufbruch ins Maschinenzeitalter, ins Raumfahrtzeitalter drehte er sich dort. "Ich werde also eine Versammlung anberaumen."

"Heute abend, 20 Uhr. Ich möchte noch ein paar Worte vorbereiten."

"In Ordnung."

Sokar hörte die Schritte Vandenbergs auf dem weichen Teppich, dann das leise Zischen der Tür. Doch der Lichtstrahl, der auf ihn fiel zeigte an, dass sein XO im Türrahmen stehen geblieben und die Tür noch immer geöffnet war.

"55,6 Prozent? Das ist mehr, als ich erwartet hatte."

"Ich habe noch einen weiteren Faktor hinzugezogen." Mehr sagte Sokar nicht. Was er vorhatte, war ein klarer Bruch der temporalen Direktive. Es genügte, wenn er die Verantwortung hatte, falls es zu einer gerichtlichen Vorladung kommen sollte. Er wusste, dass Vandenberg das wusste - und sie beide wussten, worum es sich handelte. Die Tür schloss sich sanft.

Sokar blieb noch einen Augenblick lang am Fenster stehen und trat dann zum Schreibtisch zurück. Ich bin es dieser Crew schuldig. Nach allem, was wir gemeinsam durchgestanden haben. dachte er. Nach der Vorbildlichkeit, mit der jeder und jede von ihnen in den letzten fünf Jahren die Ideale der Föderation und der Sternenflotte unter widrigsten Umständen hochgehalten hat... Er aktivierte den Bildschirm, um den Gebäudeplan aufzurufen, den er während der letzten Stunde studiert hatte.

Die Militärbasis von Area 51.

In 24 Jahren würde dort nach einem Unfall ein Raumschiff mit Ferengi notlanden und damit zum Auslöser der UFO-Manie der 50er und 60er Jahre werden. Und nicht nur das. Der Unfall würde zur Rechtfertigung einer Organisation werden, die sich die Verteidigung der Erde und später der Interessen der Föderation auf die Fahne geschrieben hatte: Sektion 31. Und sie würde genau dort in etwa 300 Jahren an diesem Ort ihr Hauptgebäude errichten.

Sokar hielt kurz inne. Er hatte die Praktiken der Sektion 31 immer verabscheut - insoweit man bei einem Vulkanier von Abscheu sprechen konnte - und sie als unvereinbar mit den Zielen der Föderation bekämpft. Wie ironisch, dass er nun ausgerechnet ihre Hilfe bauen musste!

Aber es ist die einzige Organisation, mit deren Verschwiegenheit ich wirklich rechnen kann... und die einzige erreichbare, von der ich weiß, dass sie den III. Weltkrieg mit ihren intakten Archiven überdauern wird.

Er holte tief Atem, griff dann sein persönliches Padd, und begann eine Nachricht einzugeben, die er dann auf einen Speicherchip übertrug. Es dauerte nicht einmal eine Minute. Der Gedanke, wie klein manchmal die Dinge sein konnten, die letztlich eine gewaltige Wirkung entfalteten, huschte ihm kurz durch den Kopf. Dann trat er zum Replikator und ließ den Speicherchip mit einer speziellen korrosionsbeständigen Duraniumschicht umkleiden.

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  Projekt Brieftaube Log 6
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jan-Sun-2020, 09:45 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

Erde / San Francisco / Sareths Apartment

Woher der Speicherchip stammte war unklar. Doch um so klarer waren die Daten darauf. Diese Informationen mussten aus den inneren Zirkel der Flottenleitung stammen. Und Sie waren brisant. Extrem brisant. Charlie McGregor pfiff durch die Zähne, während man Sareth die Verblüffung deutlich ansah.

CM: Sieh Dir das an. Dass so etwas überhaupt möglich ist, hätte ich nie gedacht oder auch nur geahnt.
Sa: Das ist einfach.....Science Fiction.

In dem kleinen Projektionsfeld des tragbaren Holoemitters liefen Zeilen durch, welche nichts weniger als eine Revolution in der Temporalphysik darstellten.

CM: Das ist eine völlig neue Ableitung des Allbrightschen Theorems. 
Sa: Ganz recht und seit 20 Jahren unter Verschluss. 
CM: Ja und das aus guten Grund. Diese Ableitung sagt nichts anderes aus, als dass man Informationen durch die Zeit senden kann.
Sa: Und das es bereits geschehen ist. Wenn das richtig ist, hat man vor 20 Jahren eine verschlüsselte Information gefunden. Wo und was steht hier jedoch leider nicht.

Charlie wies auf eine Zeile, welche ungewöhnlich kurz erschien.

CM: Aber wenn ich mir diese Zahlenkombination hier anschaue, dann handelt es sich bei diesen Daten und Informationen, um Daten zur Picard. Denn dies ist die Reg. Nr. der Picard.
Sa: E geht also wirklich um die Picard.
CM: Und wenn das, was dieser Kerl, wer oder was er auch ist,  nich weiter im Petto hat, nur halb so brisant ist, wie das was er hier präsentiert, dann kann sie die Flotte warm anziehen.

In dem Holoscreen erschien jetzt eine Textzeile:


XXXXXXXXAusführung Operation Robinson bei Start von PXXXXXXXXXZeugen oder Überlebte. UnerwünschtXXXXXXXXXXXXXGez. HvMXXXXXXXXXXXXXX

Sa: Das klingt nach einem Attentat. 
CM: Sabotage
Sa: Einer geplanten Katastrophe. Wenn LaSalle, oder gar Verteidigungsminister DeRaaf das in die Finger kriegen, werden Köpfe rollen.
CM: Ich gebe zu Bedenken, dass dies alles nur Bruchstücke der gesamten Information sind.
Sa: Und den Rest hat unser unbekannter „Gönner“ im Angebot.
CM: Und was will er dafür haben?
Sa: Ein gute Frage, Alles was ich habe, ist dieser kleine Zettel. Er klebte am Kristall.

Auf dem Zettel war nur ein Satz zu finden:

„Das Feuer ersticken“.

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  Könnte es bald eine Supernova in unserer 'Nähe' geben?
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Jan-Sat-2020, 12:41 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

Der linke Schulterstern des Orions Beteigeuze schwächt sich derzeit stark ab.
Das könnte auf eine bevorstehende Supersnova hindeuten.

https://web.de/magazine/wissen/weltraum/...r-34312052

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  Zwischenlog 27 - Richard
Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Dec-Thu-2019, 10:47 PM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Keine Antworten

***Epsilon Eridanus / Hochsicherheitsgefängnis ***
 
Richard von Rabenstein stand in seiner Zelle in Meditationspose. Das half ihm vor allem, den unerwünschten Kontakt mit dem dreckigen Zellenboden oder der Pritsche gegenüber an der Wand zu vermeiden. Im letzten Moment war ihm gelungen, seinen Siegelring herunter zu schlucken - in weiser Voraussicht, denn bei seiner Ankunft hier wurde er durchsucht und seine Kleidung bis auf die Unterhose gleich einbehalten. Das war im Allgemeinen üblich: schließlich gab es Gesindel, das nicht nur banalerweise Waffen unter der Kleidung versteckte, sondern mittels Nanotechnologie diese selbst zu einer Waffe umfunktioniert hatte. Ganz abgesehen von den ganz Raffinierten, die sich einen Formwandler als Gürtel umschnallten! Er hatte bei seiner Ausbildung zum Inquisitor mit allen diesen Techniken Bekanntschaft geschlossen. Und in distanziertem Blick auf seine eigene Lage konstatierte er, dass die hiesige Polizei nicht sehr gründlich gearbeitet hatte. ER hätte den Delinquenten einem sofortigen Internscan unterzogen, um sicher zu stellen, dass er keine Bombe irgendwo im Körper trug! Solche Feinheiten gingen den Dilettanten hier offenbar ab.
 
Die herrschende Kälte zwang sich unangenehm in seine Überlegungen. Das hier war keine akademische Betrachtung. Keine Simulation. Er stand hier, er war das Opfer - und es sah nicht besonders gut für ihn aus. Natürlich würden sie ihn nicht hier auf dieser Polizeiwache umbringen, so viel war klar.
Ich kann LaSalle kaum Informationen liefern, die er nicht selbst hat. Zumindest glaubt er das... Ich bin hauptsächlich eine Symbolfigur für ihn. Er wird Wert darauf legen, mich in präsentablen Zustand zu erhalten, damit er seinen Sieg öffentlich feiern kann.
 
Richard hätte fast das Gleichgewicht verloren und konzentrierte sich, das Schwerezentrum seines Körpers wieder exakt so auszubalancieren, das er mit der geringsten Kraftanstrengung fest stehen konnte. LaSalle! Ich hätte dich mit einer fingierten Häresieanklage aus dem Weg räumen sollen, als ich noch Gelegenheit hatte! Eine schwere Unterlassungssünde!
 
Seine rechte Hand legte sich auf das Tattoo über dem Herzen und er erinnerte sich an den Tag, an dem er das Signet erhalten hatte. Er war gerade 17 Jahre alt gewesen, das erforderliche Mindestalter für eine dauerhafte Dienstverpflichtung. Einer der Jüngsten an jenem Tag. Die feierlichen Worte Großinquisitor Constantius hatten sich in seine Seele eingegraben wie das Tattoo in sein Fleisch. Obwohl sie für jeden der Kandidaten gesprochen wurden, hatte er das Gefühl gehabt, dass sie nur ihm, ihm allein galten. "Du wirst eine der Säulen des Imperiums sein, die seine Unversehrtheit im Glauben bewahrt, eine seiner Geisseln, die das Böse ausmerzt. Einer der Fackelträger des Lichtes und der Wahrheit in der Finsternis des Universums."
 
Entfernt klang etwas wie Donnergrollen. Richard schenkte dem Geräusch keine Beachtung. Erst als die schmalen Lichtschlitze über ihm in der Decke erloschen, schnellten seine Sinne alarmiert in die Wirklichkeit zurück. Er streckte vorsichtig die Hand Richtung Sicherheitsschleuse aus und stellte fest, dass das dort befindliche Kraftfeld verschwunden war. Was geht hier vor? Einen Moment darauf erschütterten zwei kleine Explosionen die Zelle, dann waren mehrere blaue Lichtblitze an der Schleuse zu sehen. Richard wich soweit es ging zurück. Was auch immer sich dort abspielte, kostete jede Menge Energie, und jede Menge Energie konnte sich rasch destruktiv auf einen menschlichen Körper auswirken...
Bald waren Frakturen in der Hochsicherheitsschleuse zu erkennen, und er konnte Stimmen auf der anderen Seite hören. Da plant nicht etwa jemand, mich 'auf der Flucht' zu erschießen, oder?
 
+Richard von Rabenstein?+ Die Frage klang elektronisch moduliert, wohl aus einem Helmlautsprecher. Und tatsächlich waren in der sich zu einem zwei Handbreit erweiternden Riss ein Vollhelm und gepanzerte Handschuhe erkennbar.
 
Er war sich nicht sicher, ob und was er antworten sollte. Andererseits erübrigte sich in der nächsten Sekunde jegliche Überlegung, denn jemand schien die elektronische Verriegelung geknackt zu haben. Das beschädigte Schott glitt mit einem harmlosen Seufzer auf und zwei Helmscheinwerfer streiften über seine Gestalt.
+Exzellenz, ich hoffe nicht, dass man Sie der Sprache beraubt hat?+
 
Gut, sie wussten also, wer er war. "Ich bin im Vollbesitz meiner Fähigkeiten," antwortete Richard so würdevoll, wie es angesichts der Lage möglich war.
 
Eine Hand griff ihn an der Schulter und dirigierte ihn mit Nachdruck aus der Zelle. +Ich nehme an, Ihnen ist an einem raschen Ortswechsel gelegen.+ Der Gepanzerte wandte sich an seinen Begleiter. + Was ist mit der Transportereinheit?+
 
+Nicht benutzbar, Major. Die ganze Facility ist mit mehreren autarken Sperrfeldern ausgerüstet. Die Generatoren können überall  sein.+
 
+Dann also vorwärts!+ Aus den anderen Zellen klang lautes Hämmern und Hilferufe. Da jede Schleuse individuell gesichert war, löste die zentrale Stromunterbrechung keine allgemeine Befreiung aus. Die beiden gepanzerten Männer, an deren Uniformen und Helmen Richard kurz die Zeichen des ISOPS (Imperial Special Operations) erkannt hatte, bugsierten ihn einen Laufgang hinauf und dann an mehreren bewusstlos hingestreckten Wachleuten durch einen dunklen Gang.
 
Plötzlich näherten sich Stimmen von gegenüber. Richard erkannte Anselmus, und wenig später umrissen Helmscheinwerfer auch seine Gestalt. Er kämpfte darum, mit den Soldaten Schritt zu halten, während er sich freute: "Ah, ich wusste, dass der gute Herr Jesus uns nicht in diesem Loch sitzen lassen würde! Ich wusste es! Der Herr rettet seine treuen Diener aus der Not! - Apropos treuer Diener, Sie haben nicht zufällig meinen Wolfshund draußen im Hof gesehen??? Herodes heißt er."
 
Er bekam keine Antwort, denn die beiden Helmträger waren mit ihrem Auftrag beschäftigt. Ein Surren im Hintergrund signalisierte außerdem, dass sich irgendwo eine Disruptor-Überladung anbahnte. Wahrscheinlich war einer der Betäubten nicht so weggetreten, wie sie gedacht hatten...
 
+Raus, schnell! Schnell, verdammt noch mal!!!+ 
Anselmus flog beinahe durch die offene Tür in den Vorraum zum Hof, Richard hechtete mit einem Sprung hinterher, während die Gepanzerten Deckung gaben. Im nächsten Moment verwandelte ein Krachen die Nacht in weißglühendes Höllenfeuer. Es regnete Schutt und Asche.
In dessen Mitte lag, lauernd wie der Leviathan, das gepanzerte Sturmshuttle.
+Los!!!+
Sie rannten auf die sich öffnende Luke zu und ins Innere, während die Triebwerke bereits hoch gefahren wurden. Hinter ihnen stürmten nun auch andere Gefangene aus den Trümmern.
 
"Herodes! HERODES!!!" brüllte Anselmus, hatte aber keine Chance gegen den Soldaten, der ihn ins Innere des Gleiters beförderte. Da zischte etwas dunkles, bepelztes pfeilartig aus einer Ecke des Hofes, war mit einem Satz auf der Luke und mit dem nächsten Satz in den Armen seines glücklichen Herrchens.
 
Das Shuttle erhob sich und steuerte durch die Reste des Kraftfeldes über dem Hof, das an den Rändern noch orangefarben glomm. Richard klammerte sich an einer der Wandspanten fest, während das Gefährt rasch an Höhe gewann. Ich bin frei, ich bin tatsächlich wieder frei. dachte er noch immer etwas ungläubig und bemüht, sich vor allzu großem Enthusiasmus zu hüten. Er musterte den Soldaten mit dem Majorsabzeichen, der sich gerade den Kampfharnisch abschnallte.
"Darf ich fragen, wem wir unsere Rettung verdanken?"
 
Das Helmvisier glitt zurück und offenbarte ein scharf geschnittenes Gesicht mit eisgrauen Augen. +Major Schmitt-Rottloff, in speziellen Diensten eines gemeinsamen Bekannten: Robert Vandenberg."

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  Projekt Brieftaube Log 5 Sareth
Geschrieben von: Sareth - Dec-Mon-2019, 08:35 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

 
Die Wissenschaftler befanden sich in jenem 'Anything goes'-Zustand, der an ein Casino auf Risa erinnerte, das den Jackpot ausgelobt hatte. Die ersten Vorschläge zur Sendung einer Kommunikationsboje waren gemacht worden. Ohne Rücksicht auf mögliche Kosten jonglierten sie mit Gleichungen und Parametern. Die Diskussion um Dr.Juraviks Idee zur Verwendung einer Chronitoninversion auf der Basis eines einfachen Primzahlentableaus - was die Entsendung einer physischen Komboje unnötig machen würde, lag hoch im Kurs.
 
In diesem Moment kehrte Raikennis von der T.I.A. (Temporal Integrity Agency) zurück in die Astrometrie und forderte lautstark Aufmerksamkeit. Einige indignierte Koryphäen wandten sich ihm zu, andere waren so vertieft in ihre holographischen Simulationen, dass sie weiter diskutierten. Sareth t'Khellian trat auf den Beamten der T.I.A. zu.
 
"Ihre Behörde hat eine eigene Lösung für das Problem?" fragte sie.
 
"Das nicht, aber ich bin beauftragt worden, Ihnen jedes weitere Vorgehen in dieser Angelegenheit zu untersagen.""
 
"Was? Wieso?"
 
"Eine impertinente Ungeheuerlichkeit!!" fauchte ein romulanischer Wissenschaftler und baute sich neben Sareth auf, die ihm jedoch zunächst Einhalt gebot.
 
"Mr. Raikennis, würden Sie meine Kollegen und mich über die Ursache dieser plötzlichen Entscheidung aufklären?"
 
Der Beamte hob das Kinn. Die Angelegenheit schien ihm beinahe Freude zu bereiten. "Nun, Paragraph 12 des Temporalen Grundgesetzes, Artikel 5, Klausel 2, Madame. Ich zitiere: Die Sendung von Nachrichten in einen Zeitindex der relativen oder absoluten Vergangenheit ist verboten gemäß Paragraph 1 'Nichteinmischung in die Zeitlinie' sowie Erster Direktive, Absatz 4 - diesen brauche ich Ihnen sicher nicht in Erinnerung zu rufen - , in denen es heißt "Jedwede Kommunikation in Richtung der relativen oder absoluten Vergangenheit ist untersagt aufgrund der möglichen irreparablen Beeinflussung von Ereignissen in der relativen --"
 
Sareth unterbrach seinen juristischen Redefluss: "Kurz gesagt, wir dürfen in die Vergangenheit reisen, aber nicht in die Vergangenheit kommunizieren?"
 
"Sie dürfen auch nicht reisen. Das wäre eine grobe Missinterpretation der Gesetzeslage. Es ist möglich, nach erfolgten temporalen Unfällen Hilfeleistungen zur Bereinigung des Unfalls zu geben, aber--"
 
"Eine solche Hilfestellung wollen wir doch gerade geben."
 
Raikennis schüttelte seufzend den Kopf. "Nein, das Gesetz sieht vor, bei einer Hilfestellung müssen Helfer und Hilfsbedürftige bereits in Kontakt stehen, der eine Kontamination der Zeitlinie so gering wie möglich hält. SIE aber wollen eine Kommunikation in die Vergangenheit senden, die auf ihrem Wege von verschiedenen anderen Instanzen abgehört werden und missbraucht werden kann. Das fällt unter den Straftatbestand der temporalen Beeinflussung."
 
"Absurd," sagte Dr. Juravik. Ein Wort, das er lediglich benutzte, wenn ihn etwas über die Gebühr ärgerte. Sein romulanischer Fachkollege ließ indes seinem Zorn über Beamtenwillkür freien Lauf. Raikennis erinnerte ihn daran, dass auch der Prätor das Temporale Grundgesetz unterzeichnet hatte.
 
Sareth holte tief Atem. "Ihnen ist bewusst, dass Sie damit die womöglich einzige Möglichkeit zur Rückführung der USS Picard, ihrer Crew, ihrer unschätzbaren Forschungsergebnisse sabotieren, Mr. Raikennis?"
 
"Ich sabotiere gar nichts. So ist der Stand der Gesetze."
 
Falls Sareth einer Erinnerung bedurft hätte, warum sie sture Paragraphenreiter hasste, so war dies eben geschehen. Im Augenblick aber konnte sie tatsächlich nichts weiter tun. Sie dankte den versammelten Wissenschaftlern für ihre Unterstützung und versprach, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren, der nach Lösungen suchen konnte. Eines hatten sie ja prinzipiell: Zeit. Eine Kommunikation, wie sie Dr. Juravik vorgeschlagen hatte, konnte auf einen Zielpunkt in der Vergangenheit gerichtet werden, unabhängig von der in der Gegenwart verstrichenen Zeit.
Doch während sie ihre Unterlagen zusammen sortierte und nach einigen kurzen Wortwechseln mit ihren Kollegen schließlich als letzte das Ratsgebäude verließ, dachte sie an die Familien und Freunde der Picard-Crew. Sokars Frau zum Beispiel, mit der sie erst letzte Woche über Subraumfunkt gesprochen hatte... Oder Hohardus Edzardus' Großmutter, die fürchtete, ihren Enkel nicht mehr wieder zu sehen... Zevlethis Gefährten und ihre Kinder oder Robert Vandenbergs ehemaligen Studienkollegen, der gerade ein Projekt in San Francisco leitete und mit dem sie öfters zu tun hatte...
Sie entschied, dass sie etwas Zeit brauchte, um ihre Gedanken zu sortieren und ließ das Transporterarray im Erdgeschoss links liegen. Lieber einen kurzen Spaziergang durch den Park machen, dem Plätschern der Brunnen zuhören und dem abendlichen Streiten der Spatzenpopulation!
 
Sie setzte sich auf den Sockel einer Statue, die jene Frau feierte, die als erste den Boden des Mars betreten hatte. Nur ein paar Schritte weiter Richtung Panoramablick stand ein Denkmal für James T. Kirk. In seiner Zeit hatte die T.I.A. ihren Anfang genommen, als Reaktion auf temporale Unfälle. Nun gut, es war ja auch richtig, dass sich eine Behörde damit befasste und es war auch richtig, dass es gesetzliche Regelungen gab. Schließlich war nichts so empfindlich wie die Zeit! Aber---! Sareth seufzte und versuchte, den unfruchtbaren Groll in die Überlegungen zu lenken, wo sie einen erfahrenen Rechtsberater finden konnte.
 
"Admiral T'Khellian. Ich habe gehört, Paragraph 12 des Temporalen Grundgesetzes macht Ihnen Unannehmlichkeiten?"
 
Sareth schrak zusammen und schnellte hoch. Die Stimme war von irgendwo hinter ihr gekommen! Die Büsche? Die Statue?
 
"Versuchen Sie nicht, mich zu entdecken. Ich benutze ein Tarnfeld und ja, auch einen Stimm-Modulator."
 
"Ich finde solche Spielchen nicht wirklich amüsant," entgegnete Sareth. Nein, dafür war sie jetzt nicht in Stimmung! "Wenn Sie etwas zu sagen haben, zeigen Sie sich. Und überhaupt - woher wissen Sie von der Sitzung eben?"
 
Die Stimme lachte leise. Es klang wie 'Wir hören Sie ab, selbstverständlich. Was denken Sie?' "In der Tat habe ich etwas zu sagen. Ihnen ein Angebot zu machen."
 
"Ich nehme keine Angebote von körperlosen Stimmen im Park entgegen. Wenn Sie so genau Bescheid wissen, sollte Ihnen auch das bekannt sein."
 
"Ich kann Ihnen aus dem Dilemma mit der Kommunikation in die Vergangenheit helfen, Admiral T'Khellian. Wie Sie wissen, gibt es Organisationen, die sich nicht an das Temporale Grundgesetz gebunden fühlen..."
 
"Und auch sonst an keine Gesetze, nehme ich an."
 
"Sehen Sie das, wie Sie wollen. Das größere Gut der Föderation ist unser Gesetz. Und es wäre für die Föderation sehr förderlich, wenn die 'Picard' wieder in ihren Heimathafen einlaufen würde, anstatt womöglich einen größeren Unfall in der Vergangenheit zu verursachen, der uns alle vernichten kann."
 
Nun, wem sagen Sie das!
 
"Ich biete Ihnen den Handlungsspielraum, den meine ... Kollegen... von der T.I.A. Ihnen gerade vermauern wollen."
 
"Und was verlangen Sie dafür?" Antike Geschichten über Wesen, die ihre Lebensessenz übelwollenden Mächten verkauften, um irgendetwas dringend Benötigtes zu erlangen, kamen ihr in den Sinn.
 
"Über das Geschäftliche können wir in einem zweiten Schritt sprechen. Ich bin da eher vorsichtig, Sie verstehen... Wenn Sie es sich überlegt haben und mich kontaktieren wollen: ich hinterlasse einen Chip mit Koordinaten auf dem rechten Fuß unseres geschätzten Captain Kirk. Ich hoffe, wir sehen uns, Admiral. Im Interesse der 'Picard'."
 
Sie wusste, dass er verschwunden war. Das kann mir eine unehrenhafte Entlassung einbringen, dachte sie. Wenn es nicht überhaupt eine Intrige ist, um mich auflaufen zu lassen...
 
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(PS: ich dachte mir, die Bemühungen auf der Picard und auf der Erde treffen sich irgendwo in der Mitte und beide tragen was bei für die glückliche Rückkehr. Die Sache mit Sareth und Sektion 31 könnte man für die Nach-Picard-Story verwenden, habe da aber noch keinen genauen Plan.)

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  Tiefseefisch mit FÜSSEN entdeckt !
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Dec-Sun-2019, 02:56 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

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