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KI Die Dritte - Romulaner...
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jul-Thu-2026, 11:20 AM
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BdZ Log 7 Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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BdZ Log 7 Sareth
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BdZ Log 6 / LaSalle / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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KI die ZWEITE
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
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May-Sat-2026, 09:43 PM
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BdZ Log 5 - Sareth
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Apr-Thu-2026, 04:24 PM
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BdZ Log 4 / LaSalle / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Apr-Sat-2026, 12:00 AM
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Redneck Star Trek =)
Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
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Lifeblog von der ARTEMIS ...
Forum: *** Science News ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:46 PM
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KI bemüht
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Apr-Sun-2026, 07:31 PM
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| Griff in die Geschichte / Log 22 / XO |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Dec-Sat-2019, 11:52 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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USS Picard / Meeting Raum
Die Stimmung, unter den Führungsoffizieren, war, gelinde gesagt, nicht die Beste. Viele träumten davon, dass man nur einen Zeitsprung von der Heimat entfernt sei.Vandenbergs Ausführungen bedeuteten für viele jedoch das Ende des Traumes.
Va: Zusammenfassend ist festzustellen, dass wir nur noch für einen einzigen, möglichen Zeitsprung, Energie und vor allem genügend strukturelle Reserve haben. Dieses Schiff hat in den letzten 5 Jahren mehr „durchgemacht“ als seine Konstrukteure selbst bezüglich weit überdehnter Sicherheitsreserven, vorgesehen haben. Ein weiterer Zeitsprung wird zu teilweise irreparablen Schäden am Warp-Antrieb führen. Und selbst wenn er uns gelingt, so wissen wir nicht, in welchem Zeitrahmen und Ort wir landen. Dass wir hier, im Orbit der Erde gelandet sind, haben wir gewissen Konstellationen innerhalb der Arx-Straße zu verdanken, welche eventuell jetzt nicht mehr, oder noch nicht existieren.
Wenn wir sehr viel Glück haben, landen wir in unserer eigenen Zeit, nicht all zu weit von Föderationsgebiet entfernt. Wir hätten dann zwar keinen Warp-Antrieb mehr, wären aber evtl. nahe genug, um konventionell zurück zu fliegen.
Wenn wir Glück haben, kommen wie an den Ausgangspunkt unserer Zeitreise zurück und fliegen die nächsten Jahrtausende mit Unterlicht zurück.
Wenn wir Pech haben, landen wir mit einem völlig funktionsunfähigen Schiff irgendwo in Raum und Zeit.
Sokar nickte.
So: So bleibt uns nur die Alternative, auf der Erde zu bleiben und uns in die Gesellschaft dort zu integrieren.
Howy schüttelte den Kopf.
Ho: Ich kann es nicht glauben. Wir sind quasi zu Hause und können doch nicht zurück.
So: So sind derzeit die Fakten.
Ho: Da wären noch die Shuttles.
Va: Mit einem Shuttle ist ein Zeitsprung unmöglich.
Howy schwieg lange. Dann räusperte er sich
Ho: Nun Sir, ich bin kein Temporalphysiker. Aber ich weiß, dass man, für eine korrekte Zielbestimmung bei Zeitsprüngen als Parameter, die zur Verfügung stehende Energie, die Sprunggeschwindigkeit, den Anflugwinkel zur Durchbruchsebene und den temporalen Flussgrad der Umgebung benötigt.
So: Und genau letzteres ist das Problem Mr. Edzardus. Durch den Einfluss der Arxstraße ist der temporale Flussgrad derzeit völlig erratisch und nicht vorherbestimmbar. Und wenn man ohne die Berechnung des Flussgrades einen Sprung durchführt, dann kann das passieren, was Mr. Vandenberg Ihnen soeben geschildert hat. Es bleibt also nur die logische Schlussfolgerung, dass wir uns zur Erde begeben müssen.
Ho: Und was wäre, wenn wir das Hellrun-Manöver durchführen?
Vandenberg grummelte vor sich hin. Sokar hob interessiert eine Augenbraue.
So: Das Hellrun-Manöver?
Va: Bei dem Manöver handelt es sich um eine theoretische Möglichkeit, gemäß der zweiten Ableitung des Allbright-Theorems, während des temporalen Durchbruchs, durch einen gezielten Abschuss eines Objektes in den Flugkanal und seine definierte Detonation nach einer gewissen Flugdauer, eine Art Sperrschicht zu erzeugen, an welcher ein Schiff aus dem temporalen Sprung herausfällt. Genau am Ziel. Und dies unabhängig vom temporalen Flussgrad. Man bohrt sozusagen ein Sackloch in die Raum-Zeit. Alles sehr theoretisch.
Ho: Es soll schon einmal durchgeführt worden sein.
Va: Angeblich von ein paar übermütigen Kadetten nach der Graduationsfeier. Man hat aber von diesen Kadetten nie wieder etwas gehört. Wenn sie es wirklich getestet haben, ging es wohl schief. Und selbst wenn es theoretisch funktioniert, haben wir keine Möglichkeit es durchzuführen, da selbst eine kombinierte Explosion aller unserer Torpedos, nicht genügend Energie erzeugen würde, um eine Barriere zu errichten.
Tr´Kovath meldete sich zu Wort.
TK: Nun, es gäbe eine Möglichkeit. Wenn wir die Sprengköpfe in unser Lastshuttle laden, dieses während unseres Eintauchens in den Durchbruchskanal, mit höchster Warpstufe in den Kanal fliegen lassen und es dann, per Selbstzerstörung, genau nach vorberechneter Zeit, detonieren lassen, könnte die Energie reichen, für ein paar Sekunden ein Sperrfeld zu erzeugen.
Va: Könnte ja, aber alleine schon der Start des Shuttles muss auf die Mikrosekunde genau berechnet werden. Geschweige denn der Detonationspunkt. Und wir würden alle Energie, selbst die der Schilde und des Lebenserhaltungssystems, auf den Antrieb und das SIF/TDF-System legen müssen.
So: Mr. Tr´ Kovath, wäre dies möglich?
TK: Ja. Es wäre äußerst riskant und jeder müsste mehr als Höchstleistung bringen, aber es müsste, mit etwas Glück, funktionieren.
Va: Mit Glück?
Ho: Das, oder wir gehen zurück nach München. Ich sehe scho die Schlagzeilen in der Zeitung:
“ Unbekannte Flugmaschine stürzt auf Bayrischen Hof“. Na ich danke.
TK: Es gibt jedoch etwas zu bedenken.
So: Und das wäre?
TK: Um den Punkt zu bestimmen, an welchem die Barriere zu setzen ist, müssten wir Hilfe von außen haben. Und zwar aus jener Zeit, in welche wir wollten. Mann müsste einen Marker setzen. Beispielsweise einen Temporalsprengkopf.
So: Die dritte Flotte hatte so etwas in ihren Arsenalen.
Va: Das würde uns etwas nützen, wenn wir jemand in unserer Zielzeit informieren könnten. Aber das können wir nicht.
Sokar schwieg eine Weile. Dann stand er auf und ging zu einem der Fenster des Meeting-Raumes.
So: Eventuell doch! Ich muss darüber nachdenken. Geben Sie mir 24 Stunden.
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| Zwischenlog 26 Sokar |
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Geschrieben von: Sokar - Dec-Sun-2019, 08:25 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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*** Eridanus / Raumhafen ***
Es war früher Nachmittag, doch der trübselige, regnischer Tag hatte kaum gewagt, sich von der Dämmerung zu lösen. Eisiger Wind fegte durch die Straßen rings um den Raumhafen. Sokar, der noch immer die einfachen, ihm und den anderen Flüchtlingen von Vanguard zugestandenen Kleidungsstücke trug - schließlich konnte man keine Leute halb nackt herum laufen lassen, da würde die imperiale Ordnungsbehörde einschreiten - fror dennoch nicht. Jemand, der die arktische Eishölle von Vanguard überlebt hatte, brachte so leicht nichts mehr zum Frösteln. Im Gegenteil, eigentlich fand er es ganz angenehm hier. Auf der 'Golden Empress' war es ihm und den anderen viel zu heiß gewesen. Nein, Kälte war hier nicht das Problem. Auch Nässe nicht unbedingt. Irgendwo würde sich schon ein halbwegs trockener Lagerplatz für die Nacht finden. Nur Hunger hatte er. Das war überhaupt ein Gefühl, das ihn immer begleitete. Die letzten beiden Jahre hatte seine Prämisse gelautet, genügend Proteine zum Überleben zu ergattern. Egal wie und wovon. Das hatte dafür gesorgt, dass er sich auf dem Schiff alles an Nahrung genau eingeteilt und wenn möglich, Teile davon getrocknet hatte, um so eine Notration zu haben. Doch nun war er bereits drei Tage hier und die Reserven bis auf ein paar harte Krumen aufgebraucht.
Sokar wanderte die Straße entlang, musterte die geschäftigen Arbeiter, Beamten und Durchreisenden und versuchte sich klar zu werden, was er tun sollte - abgesehen davon, etwas zu Essen zu organisieren. An Arbeit war nicht zu denken. Als Nichtmensch brauchte er innerhalb des Imperiums spezielle Papiere, um irgendwo einen Dienstkontrakt eingehen zu können. Lhoal hatte ihm angeboten, ihn mit in die Rihannische Autokratie zu nehmen. Schließlich, so hatte der Romulaner gesagt, hatte der Prätor ja sein Wohlwollen allen Verwandten des rihannischen Blutes zugesichert, also auch den Vulkaniern. Und Sokar sei sein Kampfgefährte; jeder der etwas gegen ihn hätte, könnte es ja gerne auf ein Duell mit Riov Tr'Khellian ankommen lassen...
Sokar hatte tatsächlich überlegt, das Angebot anzunehmen. Lhoal war der erste Romulaner gewesen, in dem er mehr als einen Verbündeten der Terraner und damit einen Feind wahrgenommen hatte. Aber dann hatte er in einem der unablässigen Albträume wieder das Gesicht dieses imperialen Offiziers gesehen, der ihm mit süffisanter Schadenfreude serviert hatte, sein Sohn sei noch am Leben. Und wenn er am Leben war, dann im Terranischen Imperium... Nur hier konnte er ihn finden, nicht in der Autokratie oder an der Seite Lhoal tr'Khellians, der sich auf einen Rachefeldzug gegen die klingonischen Rebellen eingeschworen hatte.
Nein, nur hier!
Der Vulkanier blieb stehen. Er stand fast vor dem Haupteingang des Raumhafens, dessen funktionale stahlgraue Fassade mit den übergroßen allegorischen Figuren sich drohend in den wolkenverhangenen Himmel erhob. Das Wappen des Imperiums, das auf diesem Grenzplaneten ohnehin omnipräsent war, strahlte in Neonblau über dem großen Portal. Sokar hatte das Gefühl, das Schwert bohre sich ihm durch den Körper anstatt durch die stilisierte Weltkugel. Ich muss den Kampf wieder aufnehmen... Ich brauche Gefährten... Ich brauche Waffen...
Über ihm fauchte der Antrieb von schweren Gleitern. Polizei, wie das Signet auf der Unterseite verkündete. Sie hielten auf die Außenbezirke zu - vielleicht war dort eine Dissidentengruppe aufgeflogen. Die beiden großen Videowände seitlich des Raumhafens, die bisher die Litanei der Zollbestimmungen heruntergebetet hatten, wechselten zum Konterfei Großkanzler Van Malnens, dessen markige Stimme im gleichen Moment über den Vorplatz donnerte:
+Bürger des Imperiums! Erfüllt eure Pflicht! Dient dem Gesetz! Denkt daran, Pflichterfüllung und Treue zum Imperium sind die Basis eurer Sicherheit! Bringt zur Anzeige, wer den öffentlichen Frieden stört! Meldet verdächtige Vorgänge! Erweist euch als gute Bürger!+
Sokar hätte am liebsten einen Stein oder sonst irgendetwas gegriffen, und das widerliche Gesicht auf den Videowänden zu zerschlagen und zum Schweigen zu bringen. Aber das nützte niemandem, rief er sich zur Ruhe. Auch wenn er von der Philosophie der Logik nicht viel hielt - das wäre wirklich unlogisch gewesen und hätte ihn höchstens an Bord eines eben solchen Polizeigleiters gebracht!
Der Geruch von etwas Essbarem stieg ihm in die Nase. Er drehte den Kopf und sah, wie aus dem nahegelegenen Imbiss eine Frau mit einer Schüssel getreten war, deren Inhalt jetzt in eine Mülltonne wanderte. Leider waren in der buchstäblich nächsten Sekunde eine ganze Horde dieser kleinen, affenähnlichen Kreaturen am Ort, die hier überall durch die Straßen huschten.
Sokar wandte sich ab. Auf den Bildschirmen am Raumhafen wurde jetzt eine polizeiliche Suchmeldung durchgegeben. Ein Terraner diesmal. Moment, ich kenne diesen Kerl... Richard von Rabenstein... ja, von der ISS Picard...Er scheint ja ganz oben auf der Freundesliste des Großkanzlers zu stehen... Der Vulkanier fühlte eine gewisse Irritation bei der Erkenntnis, dass er mit dem verhassten Inquisitorenkraken plötzlich auf einer Stufe stand. Der Krieg gegen die Borg und das Zerbrechen der Allianz hatte das so wohl geordnete Universum - SEIN wohlgeordnetes Universum - tatsächlich in ein chaotisches System verwandelt, über das keine Vorhersage mehr zu treffen ---
Er brachte den Gedanken nie zu Ende. Ein Arm hatte sich um seinen Hals geschlungen, eine Hand tastete in der Suche nach Wertvollen über seinen Gürtel und in die Taschen. Das da nichts zu finden war, brachte den Räuber in Rage. Er stieß Sokar gegen die Wand, holte zum Schlag aus. Zwei Passanten warfen ihnen einen raschen Blick zu, erkannten, dass es sich um Alien-Pack handelte, das "ruhig seine Probleme unter sich lösen sollte!"
Als das Lachen eines der beiden verklang, sank der Angreifer gerade leblos zu Boden.
Sokar wischte sich über das Gesicht. Aus einer Platzwunde über dem Auge sickerte Blut.
"Nicht schlecht."
Er drehte sich in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war und erkannte eine Frau in einem Hauseingang.
"Du solltest da weg kommen. Es ist gleich Zeit für die Patrouillendrohnen. Tote auf offener Straße haben die nicht so gerne."
Sokar sagte nichts. War das eine Falle?
Sie trat näher. "Ich könnte jemanden wie dich brauchen. Jemand, der den vulkanischen Todesgriff beherrscht. Interessiert?" Sie war eine Terranerin, jedenfalls schien es so nach dem Bisschen, was er im Streiflicht von ihrer Gestalt sehen konnte.
Terra. Das Imperium. Mein Sohn. Sokar entschied, was auch immer das Angebot dieser Person umfasste, es würde besser sein, als verhaftet zu werden oder zu verhungern. Also folgte er ihr ins Innere des Hauses. Es war eine logische Entscheidung.
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| Griff in die Geschichte Log 21 Hahardus Edzardus |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Dec-Sun-2019, 05:40 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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========= Im Forstenrieder Park nahe München ==========
Langsam schob sich der Bernauer Franzl durch das dichte Gebüsch im Forstenrieder Park.
Er hatte hier einige Fallen aufgestellt, um sich für den Sonntag ein paar fette Kaninchen zu fangen, denn zuhause war Schmalhans Küchenmeister.
Franzl war noch vor wenigen Jahren als Unteroffizier und Gruppenführer durch die Feuer der Grabenschlachten im Norden Frankreichs gegangen und war hoch dekoriert zurückgekehrt.
Auch jetzt trug er sein EK 1 an der Brust, schon, um eventuell auftauchende Uniformierte damit zu beeindrucken, denn das, was er hier tat, wurde, wenn er erwischt wurde, mit einigen Jahren Zuchthaus geahndet. Er wilderte. Natürlich ohne jede Genehmigung.
Aber er hatte auch kein schlechtes Gewissen dabei, denn das hier war ein Staatforst und er holte sich nur ein ganz kleines Bißchen davon zurück, von dem er glaubte, daß dieser es ihm schuldig sei.
Bisher jedenfalls war der Dank des Vaterlandes für seinen heroischen Einsatz seines Lebens ausgeblieben.
Er fühlte sich zutiefst betrogen und wünschte sich, daß die neu aufgetretenen Mannen der NSDAP das Steuer übernehmen und Deutschland wieder zur alten Große führen würden. Vor allem aber, daß sie mehr Dankbarkeit den Frontkämpfern erweise würden, anstelle sie arbeitslos und hungrig in langen Reihen an den Suppenküchen stehen zu lassen.
Dort wollte er sich keinesfalls anstellen, das widersprach allen seinen Ehrgefühlen, aber die hungrigen Mäuler seiner Frau und den drei Kindern mußten gestopft werden.
Um sicher zu gehen, war er nach Anbruch der Dunkelheit losgezogen, aber bisher waren alle Fallen leer geblieben.
Er hatte zwar schon einige Kaninchen und auch ein paar Rehe schon aus größerer Entfernung gesehen, aber er wollte auf gar keinen Fall seine schwere Dienstpistole, die er ‚vergessen hatte abzugeben‘, nutzen, denn das würde natürlich sofort die Revierförster auf sich ziehen, die keine Gnade kannten und im Zweifel die Wilderer ohne groß zu fragen erschossen.
Außerdem war ein Reh viel zu schwierig, unbeobachtet abzutransportieren.
Er drückte sich gerade durch ein tiefes Gebüsch, in dem er auch eine seiner Schlingen aufgebaut hatte, als er plötzlich gegen eine Wand stieß, die er nicht sehen konnte.
Er stieß sich den Kopf heftig dagegen, was ihn irgendwie erschreckte, obwohl er eigentlich immer der Überzeugung war, daß ihn nach seinen Kriegerlebnissen so schnell nichts mehr würde erschrecken können.
Er rieb sich die Stirn und begann mit den Armen vorsichtig nach vorne zu greifen, und tatsächlich: Da war etwas, das eindeutig da, aber trotzdem nicht zu sehen war. Es mußte ein größerer Gegenstand sein, denn er tastete sich langsam entlang, bis er merkte, daß das Objekt endete und rechtwinklig abbog. Er hatte etwa 8 Meter zurückgelegt.
Die Breite betrug etwa 5 Meter und dann die Rückseite etwa 12 Meter, bevor es wieder abbog und kurz darauf am selben Punkt anlangte, wo er mit diesem Objekt unsanft zusammengestoßen war.
Jetzt fiel ihm auch auf, daß der Boden ‚unter‘ diesem Objekt platt gedrückt war, was auf ein hohes Gewicht hindeutete.
Er versuchte durch das Abtasten zu ergründen, was es sein könnte, aber er konnte sich nicht erklären, was es sei.
Vor allem, und das wußte er genau, konnte es keine unsichtbaren Dinge geben.
Und da er ein sehr realistisch denkender Mensch war, kam er zu dem Schluß, daß es sich bei diesem Objekt um eine Geheimwaffe der Reichswehr handeln müßte, denn das war die einzige Organisation, von der er annahm, sie könne so etwas konstruieren. Allerdings schien sie zu spät gekommen zu sein, um den Ausgang des großen Krieges noch zu beeinflussen.
Vielleicht hatte man sie hier auch vergessen?
Er war sich unschlüssig, was er tun sollte, aber Eines wußte er: Er würde seinen Fund ganz sicher nicht melden, denn dann würden die ihn fragen, was er da so getan hätte.
========== Zur gleichen Zeit an Bord der Picard ==========
Gerschoni hatte das Tarn- und Dämpfungsfeld des Shuttles hervorragend maskiert, so daß es sehr schwierig war, es zu lokalisieren. Er selber rückte mit keinerlei Informationen raus, wo das Teil zu finden sei, und Howy wünschte sich insgeheim, ob er nicht mal mit ein paar kleinen mittelalterlichen Daumenschrauben, von denen er in einem uralten Roman über die Templer gelesen hatte, nachhelfen könnte.
Aber dann gelang es ihnen doch in guter Zusammenarbeit Tr’Kovaths, Vandenbergs und ihm selbst, das Teil ausfindig zu machen.
Gerschoni hatte es in einem staatlichen Wald nahe München versteckt und sehr geschickt getarnt, das mußte man ihm lassen.
Vandeberg grunzte: „Wir beamen runter und holen es. Es ist schon dunkel, und wenn wir nur mit geringer Energie starten, wird es an dieser Stelle kaum auffallen. Der Ort ist zu weit entfernt von größeren Ortschaften, und die anderen werden wahrscheinlich an eine Himmelserscheinung glauben, wie zum Beispiel ein Polarlicht, zumal es ja auch noch klar ist.“
Howy grinste: „Bloß, daß es da soweit im Süden selten oder nie Polarlichter gibt, und wenn, dann sind sie tiefrot. Unser Shuttle würde aber hellblau leuchten. Und Menschen, die sich da auskennen, würde das auffallen.“
Vandenberg lachte: „Die werden sich eine kleine Weile über das Phänomen Gedanken machen und es dann wieder vergessen. Das Shuttle aber würden sie nicht sehen können.“
„OK, dann laß uns los. Um ehrlich zu sagen, habe ich ziemlich genug von dieser Erde und dieser Zeit. Einerseits Jubel, Trubel, Heiterkeit und grenzenloser Luxus, und andererseits endloses Elend der Massen. Wie konnte das bloß ein denkender Mensch ertragen?“ Howy kratzte sich nachdenklich am Kopf. „Aber laß uns zusehen, daß wir von hier weg kommen. Und dafür brauchen wir natürlich unser Shuttle, zumal die Energie des Tarnfeldes nicht mehr lange ausreichen wird.“
Vandenberg nickte: „Wir brauchen aber noch zeitgemäße Kleidung. Wir wäre es mit Uniformen der Ordnungshüter oder der Armee? Falls man uns entdecken sollte, wäre ein Armeeuniform vielleicht das Beste, denn da könnten wir ja uns herausreden, daß wir hier eine Geheimwaffe lagern haben.“
Howy schaute in den Computer und wählte Offiziersuniformen des ‚Stahlhelms‘ aus, einer paramilitärischen Nachfolgeorganisation des Reichsheeres.
Der Replikator erstellte sie und da sie auch die persönlichen Daten der Beiden eingegeben hatten, paßten sie wie angegossen.
Wenige Minuten später standen sie auf der Beamplattform und lösten sich in einem goldenen Geflirre auf.
========== Sekunden später am Ort, wo das Shuttle versteckt war ==========
Franzl erstarrte, als er plötzlich vor sich ein goldenes Flimmern sah und danach zwei Männer in den Uniformen des Stahlhelms auftauchten.
„Also doch!“ dachte er. „Es ist eine Geheimwaffe, die man hier versteckt hat, um sie dem Zugriff Unbefugter zu entziehen.
Er salutierte zackig!
Gleichzeitig beglückwünschte er sich, daß seine Fallen leer geblieben waren.
„Leider habe ich Ihre Waffe gefunden, aber ich verspreche bei meiner Soldatenehre, daß ich nichts davon verraten werden.“ Seine Worte waren markig und ohne jedes Zögern.
Vandenberg, der die Situation sofort erfaß hatte, grüßte ebenso zackig zurück: „Wie ich sehe, Kamerad (er deutete auf das EK 1, von dem er zwar nicht wußte, was es war, aber daß das ein Tapferkeitsorden war, ahnte er) können wir uns auf dich verlassen. Das Vaterland braucht Männer wie dich, denn wir werden mit Hilfe neuer Waffen wieder zur alten Größe aufsteigen. Aber du mußt bei deiner Ehre versprechen, nichts von diesem Vorfall zu erzählen. Niemandem! Verstanden?“
Franzl schlug die Hacken zusammen und salutierte noch zackiger als vorher: „Jawohl, Herr Hauptmann! Sie können sich auf mich verlassen.“
Vandenberg, der noch Restgeld in der Tasche hatte, gab dem guten Mann dieses: „Machen Sie sich einen schönen Abend, Kamerad. Aber geben Sie nicht gleich alles aus, denn das würde auffallen.“
Schon ein einziger Blick genügte Franzl, daß er für die nächsten Wochen ausgesorgt haben würde, allerdings wußte er auch, daß er diese Summe nur sehr langsam ausgeben und noch nicht einmal seiner Frau erzählen durfte, woher er es hatte, denn die würde ihm sicherlich nicht glauben, wenn er diese Geschichte erzählen würde, was er ja auch sowieso nicht durfte.
Aber Franzl war keiner von den Dummchen, und wußte schon, wie er handeln müßte.
Er salutierte noch einmal und verschwand im tiefen Unterholz.
Howy grinste: „Da haben Sie dem aber seinen Tag vergoldet, Sir.“
Vandenberg nickte: „Ich bin fest davon überzeugt, daß wir ihm trauen können, Kamerad. Der Orden bürgt dafür.“
Franzl blieb nach etwa 100 Metern stehen und dreht sich um, denn die Neugier übermannte ihn.
Er legte sich flach auf den Boden und beobachtete das, was sich da abspielte.
Der Hauptmann bediente ein kleines Gerät, und plötzlich stand da eine Art Fahrzeug. Ein Tank war es ganz sicher nicht, denn er sah weder Ketten noch Räder, aber nach einem Aeroplan sah es auch nicht aus, denn er sah nirgends Flügel, wenn man mal seitlich von zwei kleinen Stummeln absah.
Er sah, wie sich an der Seite eine Art große Klappe öffnete und die Beiden hineinstiegen.
Rechts und links an der Unterseite des Apparates begann es bläulich zu leuchten, und dann erhob es sich blitzschnell steil in den Nachhimmel hinauf und verschwand zwischen den glitzernden Sternen.
Er starrte noch eine Weile hinter dem Flieger her: „Wenn das unsere Geheimwaffe ist, werden wir es schaffen und den Franzosen ihre Hosen wieder versohlen.“
Zufrieden machte er sich auf den Weg nach Hause, nicht ohne zu überlegen, wo und wie er einen kleinen Teil des Geldes für etwas Eßbares ausgeben konnte, ohne damit aufzufallen, aber Irgendetwas brauchte er.
Er konnte ja nicht mit leeren Händen zurückkommen.
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| Wertvolle Tips aus der offiziellen "Star Trek Bibel" |
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Geschrieben von: Sareth - Dec-Sat-2019, 07:46 PM - Forum: GUIDELINES
- Antworten (1)
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Dies sind Hinweise, die Autoren für die geplante Fortsetzung von TOS gegeben wurden (Ende 1970er Jahre), die ja bekanntlich nie ins Fernsehen kam, sondern statt dessen als Star Trek The Motion Picture ins Kino.
Ich denke, das sind auch für unser RPG wertvolle Tips! Sie stammen aus Memos von Roddenberry und anderen Autoren/Verantwortlichen. Interessant sind die vielen Aspekte von Diversität und Nachhaltigkeit - damals schon!
Die Quelle: Judith u. Garfield Reeves-Stevens: Star Trek Phase II. Die verlorene Generation, München 1998.
--> Sprache: "Wir werden die natürlicheren Sprachmuster (...) verwenden (...) Das soll allerdings nicht so verstanden werden, dass wir Slangformulierungen der 70er verwenden wollen. Wie in früheren Episoden sollte Star Trek auch weiterhin die Sprache meiden, die sie später überholt wirken läßt. Wenn ein Autor umgangssprachliche Formulierungen verwenden will, dann soll er neue erfinden."
(Anm.: ich würde sagen, das gilt überhaupt für alles aus der aktuellen Populärkultur. Wenn da etwas auftaucht, muss das irgendwie speziell erklärt werden, so wie Tom Paris diese alten SF-Filme liebte, es sollte nicht alltäglich klingen.)
--> Verhalten: "Wenn die optimistische Zukunftsvision, die in Star Trek traditionell gezeigt wird, Realismus besitzen soll, ist es notwendig, dass unsere Charaktere Einstellungen erkennen lassen, die weiterentwickelt sind."
--> Unbekanntes Flugobjekt (also irgendwas, was plötzlich auftaucht und von dem wir nicht wissen, was es ist): "Das letzte, was unsere Leute machen würden, wäre, irgendetwas einfach zu zerstören. Unser optimistisches Zukunftsbild setzt bereits voraus, dass unsere Helden der Zukunft daran glauben, dass alle Dinge eine gewisse ökologische Heiligkeit besitzen (...)"
--> Story: "Unsere Geschichten erzählen von Menschen, die glaubwürdig handeln. (...) Je glaubwürdiger die Personen, um so besser ist die Geschichte. (...) Technische Spielereien (...) müssen ebenfalls glaubwürdig sein - sie müssen eine Fortführung dessen sein, was heute in der Wissenschaft als Tatsache oder Theorie existiert."
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| Griff in die Geschichte Log 20 - Sokar |
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Geschrieben von: Sokar - Dec-Sat-2019, 08:39 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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*** Erde / Südtunesien ***
Bei der genauen Abstimmung mit dem Transporterchief der 'Picard', Dr. Val'Kara und dem MHN hatte Sokar eine leichte Änderung ihres Planes vorgenommen. Es war klar geworden, dass es unmöglich sein würde, den gesamten Stamm auf das Schiff zu beamen, dort ihr Gedächtnis zu löschen und sie dann wieder zurück zu transportieren. Und lediglich einen Teil zu 'verarzten' hätte bedeutet, das unweigerlich der andere Teil auf den Transportvorgang aufmerksam geworden wäre, oder zumindest die mehrere Stunden andauernde Abwesenheit ihrer Stammesgenossen bemerkt hätte. Nein, ein Transfer musste unter diesen Bedingungen schnell gehen, so schnell, dass er kaum bemerkt werden konnte. Nur dann hätten sie Aussicht auf Erfolg!
Das MHN - oder besser gesagt Doc Holliday, wie sich das Hologramm in einer unerfindlichen Laune einmal getauft hatte - hatte die rettende Idee: man würde die Leute mit dem Transporter erfassen, allerdings nicht auf der 'Picard' rematerialisieren lassen, sondern sie im Musterpuffer speichern. Jedem einzelnen Muster sollte der Code einer bestimmten Proteinsequenz zugefügt und dann die Stammesmitglieder zurück gebeamt werden. Die Proteinsequenz sollte sich nach der Materialisierung von selbst aktivieren und innerhalb der nächsten halben Stunde für eine Löschung des Gedächtnisses sorgen.
Leider konnte man sich dabei nur auf Ergebnisse einer Forschergruppe stützen - für eigene Simulationen blieb gar keine Zeit. Ein Risiko, das Sokar nicht gern einging. Aber so wie die Dinge standen, war es die einzige Möglichkeit. Das MHN hatte versichert, dass das Schlimmste, was passieren konnte, war, dass sich einige Leute im Unterbewusstsein erinnerten und die Ereignisse in Träumen wieder auftauchten. Val'Kara, die auch bereits einen Blick auf das geplante Ablaufprotokoll hatte werfen können, bestätigte dies.
Und so fanden sich Sokar, Marlow und Dr. D'Varo zum Abschiedsessen im großen Zelt des Scheichs ein. Die Ältesten des Stammes und weitere Männer hatten auf den weichen Teppichen rings um die Schüsseln mit Essen Platz genommen, einige Frauen warteten diensteifrig im Hintergrund. Die übrigen Frauen und die Kinder hielten sich neugierig rings um das Zelt auf; nur einige Mütter waren bei ihren Babies in den Zelten.
Von den großen Platten mit Couscous stieg Dampf auf. Daneben lag gekochtes Hühnerfleisch, Zwiebeln, Datteln, Linsen mit Koriander und sehr klebrig und süß aussehende Kuchen. Der Scheich, ganz in Weiß gekleidet mit einem prächtigen Krummdolch in der Schärpe, sprach ein Dankgebet für die Genesung seines Sohnes und eröffnete das Festessen, indem er als Erster zugriff. Der neben ihm sitzende Sohn folgte seinem Beispiel.
Sokar aß höflicherweise ein paar Bröckchen, obwohl es ihm widerstrebte, Essen mit den Fingern anzufassen. Dr. D'Varo war nach dem in München erlebten Desaster ebenfalls sehr vorsichtig. Sie konnte aber nicht verhindern, dass ihr eine dickliche Beduinenfrau eines der Honig-Küchlein geradezu in den Mund schob. Lediglich Marlow hatte keine Bedenken, sondern langte tüchtig zu. Wenn schon, denn schon, schien er sich zu sagen - und immerhin war es einmal kein Replikatormenü!
Sokar wartete auf den günstigsten Moment. So dicht gedrängt, wie sie alle hier saßen, war es gar nicht nötig, dass weiterer Körperkontakt hergestellt wurde. Der Transporterchief war instruiert, auf ein verabredetes Codewort mit dem Transfer zu beginnen. Sokar nippte am heißen Tee - das Einzige, was seiner Geschmacksempfindung nach angenehm war -, sah sich noch einmal in der Runde um, suchte Augenkontakt mit Marlow und dann der ihm gegenüber sitzenden Dr. D'Varo. Die Ärztin nickte kaum merklich. Marlow hustete zum Zeichen, dass auch er bereit war. Sokar tat, als müsse er kurz seinen Kragen lockern und aktivierte dabei seinen kleinen Kommunikator.
"Ich möchte Ihnen danken für die große Gastfreundschaft," sagte er.
Das war das Stichwort. Im nächsten Moment lösten sich alle Anwesenden in der Energie des Transporterstrahls auf.
*** Transporterraum der 'Picard' ***
Sokar, Marlow und D'Varo materialisierten und verließen das Transporterpad.
"Ah, tut gut, wieder hier zu sein!" kommentierte Marlow. "Auch wenn das Essen nicht schlecht war! Aber dieser Sand....! - Ich gehe gleich runter ins Labor und schaue, wie die Aufbereitung unseres Urans Fortschritte macht!"
"Gute Idee, unsere Energiereserven schleifen am Boden," antwortete der Transporterchief. "Zumal nach der Aktion jetzt."
"... und dann nehme ich eine ausgiebige Dusche, um die verdammten Sandkörner loszuwerden!" Marlow verschwand im Lift, während Val'Kara gerade durch die Tür trat.
Mit gebieterischer Stimme forderte sie Nalae D'Varo auf, sich umgehend zum Check auf die KS zu begeben und "keine Widerrede!" Es sei schlimm genug, dass Marlow ihr entfleucht war! "Und das gilt auch für Sie, Captain."
Doch zunächst begutachtete sie mit Sokar gemeinsam das Holodisplay des Musterpuffers, in dem zahlreiche kleine Fortschrittsbalken die Einspeisung des Proteincodes anzeigten.
"Alles läuft nach Plan," sagte der Transporterchief. "Die Prozedur ist bei 50 Prozent der Muster schon erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt werden es ungefähr zwei Minuten werden, bis alle wieder unten sind. Dann wird kurz Aufregung herrschen... und kurz drauf wird sich keiner mehr erinnern, warum eigentlich."
*** KS der 'Picard' / Einige Zeit später ***
Der Checkup war abgeschlossen und das MHN deaktivierte das Quarantäneschutzfeld rings um die Liege. Sokar erhob sich und trat zu seinem XO, der ihm die letzte halbe Stunde von jenseits der Absperrung seinen Bericht gegeben hatte.
"Ich will aber doch noch Mr. Edzardus sprechen," beschloss Sokar. "Das war ein ganz schönes... wie nennt man es auf der Erde? 'Husarenstück'."
"Ich habe ihn zur Beförderung vorgeschlagen," antwortete Vandenberg grinsend. "Sie hätten sein Gesicht sehen sollen."
"Ich kann mir eine gute Vorstellung davon machen, Robert." Die Tür glitt vor ihnen auf und sie verließen die Krankenstation.
"In so einer Situation eine rasche Entscheidung zu fällen ohne Rücksicht auf eigene Gefährdung, dazu ist nicht jeder in der Lage. Der Junge sollte ins Kommandotraining eintreten, wenn wir wieder zurück sind," fuhr der XO fort, während sie den Gang zum Lift entlang schritten.
"Das klingt, als ob wir lediglich einen Schalter umzulegen bräuchten, und wir wären wieder zu Hause."
"Nun, wir sind ja schon am richtigen Ort. Und um bis hier her zu gelangen, haben wir enorme Hindernisse überwunden - da dürfte so ein kleiner Zeitsprung nicht der Rede wert sein!" Vandenberg lächelte und machte Sokar damit klar, dass dies eher als Scherz gemeint war. Doch andererseits - es gab ja Präzedenzfälle, wie jener der Enterprise unter Kirk.
"Sie haben recht," erwiderte Sokar daher, und in seinen Augen blitzte ebenfalls ein Lächeln auf.
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| Griff in die Geschichte / Log 19/ XO |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Dec-Sat-2019, 01:46 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Erde / München / Abbruchhaus
Der Stapel an Material, welcher zurück zur Picard zu transferieren war, schien nicht abzunehmen. Obwohl das Heraufbeamen des Materials normal ablief, schien es diesmal eine Ewigkeit zu dauern, bis ein Ausrüstungsgegenstand, ja selbst der Müll seinen Weg zurück zur Picard gefunden hatte.
Doktor Val´Kara und tr´Kovath hatte man bereits zur Picard herauf geholt. Nur noch Mort Caldred und Vandenberg befanden sich im Gebäude.
Das Geräusch brechender Wände wurde immer lauter, je weiter sich die Abrissbirne in das Gebäude hinein frass. Im Ostflügel waren schon Etagenböden weggebrochen, klaffende Risse zogen sich durch alle Wände. Mort war mittlerweile dazu übergegangen, die WDPs mittels Phaser zu vernichten, nur um Zeit zu sparen.
Endlich war auch das letzte Stück Hardware der Picard verschwunden, als der Dampfbagger, an dessen Ausleger die Abrissbirne hing, sich rasselnd in Bewegung setze. Das Stahlseil, welches horizontal von der Abrissbirne zu Maschinenhaus des Baggers verlief, spannte sich und zog die Abrissbirne bis fast zum Führerhaus heran. Mort drehte sich zu Vandenberg herum.
Mo: Final Blow. Wir sollten unsere Hintern von hier weg heben.
Va: Sehe ich ebenso. Vandenberg an Picard, 2 Personen hochbeamen.
Der Desintegrationsprozess fand keine Millisekunde zu früh statt. Dort wo zuvor noch Vandenberg und Mort gestanden hatten, schlug jetzt die Abrissbirne ein. Das Gebäude sackte in einer recht ansehnlichen Staubwolke in sich zusammen und begrub gnädig einen letzten Rest einer Kunststofffolie unter sich.
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Ortswechsel:
USS Picard / Sicherheitszentrale
Zeit: 30 min später
Mort blickte finster auf den, in der Arrestzelle sitzenden Gerschoni, während Howy, welcher gerade ein Protokoll unterschrieben hatte, sich ein schmerzstillendes Medipack auf sein linkes Auge drückte.
Mo: Angriff auf einen Offizier bringt Ihnen noch ein paar Monate mehr ein.
Gerschoni schwieg und blickte finster vor sich hin. Noch finsterer wurde sein Blick, als Vandenberg eintrat. Vandenberg wandte sich zuerst. Mit zutiefst finsteren Blick, an Howy.
Va: Mr. Edzardus, ich habe Ihnen etwas mitzuteilen
Ho: Und das wäre?
Va: Was Sie da unten abgezogen haben, war unüberlegt, tollkühn, jeglichen Sicherheitsgedanken in den Wind schlagend, gegen alle Richtlinien, ungemein gefährlich und alles in allem…
Ho: Ähm Sir, ich wollte doch nur….
Va: …eine Zurschaustellung von Menschenverstand und höchsten Fähigkeiten. Ich werde Sie, sollten wird das hier überleben, zur Beförderung vorschlagen. Mein Hochachtung.
Howy war baff und klappte seinen Mund zu, den er gerade zu einer Verteidigungsrede geöffnet hatte.
Gerschoni grunzte nur.
Ge: Hochachtung? Tiefste Verachtung gehört sich wohl eher. Wir lassen diese Bastarde von Massenmördern wieder gewähren. Und Sie Howy, haben dafür gesorgt. Komplizenschaft für Massenmörder nenne ich das.
Vandenberg drehte sich langsam zu Gerschoni um.
Va: Was sich gehört und was nicht haben Sie nicht zu bestimmen. Sie mein Bester haben sich ebenfalls über alle Bestimmungen hinweggesetzt und nicht nur sich selbst und Ihre Kameraden in Gefahr gebracht, nein auch den gesamten Verlauf der Geschichte gefährdet.
Ge: ICH hätte Millionen von Menschen retten können. Aber nein, solche Fanatiker wie Sie müssen ja mit der temporalen Korrektheit hier ankommen. ICH hätte den Zweiten Weltkrieg und alle seine Folgen verhindern können.
Va: Woher nehmen Sie eigentlich die Arroganz zu glauben, dass die Geschichte sich nach Ihren Wünschen richten würde? Was geschehen ist, ist geschehen. Der Ablauf lässt sich nicht ändern. Was in den Geschichtsbüchern steht, hat sich abgespielt.
Ge: Die Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben.
Va: Dies ist so ziemlich das dümmste Argument, das alle Geschichtszweifler immer dann hervorholen, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Die Zeit ist keine Drehtür. Das habe ich Ihnen schon einmal gesagt. Man wird den Verlauf der Geschichte im Nachhinein niemals ändern können. Und man sollte es nicht einmal versuchen. Sonst wird man durch die Zeit selbst eliminiert. Die Zeit duldet keine Änderung der Hauptflussrichtung. Gerade Sie sollten das wissen. Ihre Eltern waren beide Historiker!
Und selbst wenn Sie erfolgreich gewesen wären, was wäre dann geschehen? Dann wäre nicht Hitler der Hauptprotagonist gewesen, sondern ein Märtyrer dieser Figuren. Und eine andere Person hätte den Laden übernommen. Und alles wäre so weiter gelaufen, wie es passiert ist. Der Zweite Weltkrieg, die eugenischen Kriege, der Dritte Weltkrieg usw. Treibende Kräfte waren hier Weltanschauungen und sind diese erst einmal in der Welt, kann man sie nicht dadurch ändern, indem man ihre Vertreter auslöscht, sondern indem man die Gedanken der Menschen ändert.
Ge: Pah, leeres, akademisches Gerede.
Va: Denken Sie doch was Sie wollen. Im Übrigen haben Sie aber in gewisser Weise Ihr Ziel erreicht. Sie gehen in die Geschichte ein. Als der erste Sternenflottenoffizier, der nicht wegen fahrlässigen Verstoßes gegen die temporalen Direktiven angeklagt wird, sondern wegen aktivem, vorsätzlichem Bruch der Direktiven, inklusive Gewaltanwendung. Herzlichen Glückwunsch. Mister Caldred, Mister Gerschoni bleibt in Haft. Höchste Sicherheitsstufe.
Mo: Jawohl Sir.
Vandenberg wandte sich an Howy.
Va: Wir treffen uns in 10 min. auf der Brücke. Wir haben da noch 3 Personen in der Wüste.
Ho: Ja und ein gut verstecktes Shuttle irgendwo in München.
Va: Leider auch das.
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| Comic "Picard Countdown" |
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Geschrieben von: Sareth - Dec-Wed-2019, 09:49 PM - Forum: *** Buch- und Netztips ***
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Der erste Teil der Comicreihe "Picard-Countdown", die die Ereignisse von NEMESIS bis zur neuen Serie mit Picard erzählen soll, ist erschienen. Und natürlich musste ich ihn kaufen.
![[Bild: Picard-Countdown.jpg]](http://www.uss-saipan.de/USS-Saipan/Picard-Countdown.jpg)
Wie man sieht, ist die Artwork ganz passabel, die Leute sind als sie selbst zu erkennen, was nicht immer so ist... Von der Story her: sie setzt da ein, wo auch der erste Abrams-Kinofilm spielte, nämlich bei der drohenden Supernova im Romulussystem. Hier ist es aber nicht so, dass die Romulaner von der Gefahr nichts wissen, sondern sie wollen es nur nicht hinaus posaunen. Letztlich will aber die Föderation helfen, die bedrohten Gebiete zu evakuieren, darunter auch den Planeten, um den es hier geht. Dabei gibt es ein Problem, weil die Meinung, wer ein vernunftbegabtes und damit rettenswertes Lebewesen ist, etwas auseinandergehen....
Alles in allem ganz gut und die Romulaner verhalten sich so, wie sie sollen.
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| Zwischenlog 25 NPC |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Dec-Wed-2019, 08:05 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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Eridanus Prime / Hochsicherheitsgefängnis EP1CC / Zellenblock AA23 / Wachstube
Maynard Coon entspannte sich. In den letzten 2 Stunden hatte es einigen Trubel gegeben. Man hatte einen fetten Mönch und diesen Renegaten von Rabenstein eingeliefert. So wie Coon die Inquisition kannte, würde man morgen mit den beiden Herrschaften so verfahren, wie die Inquisition dies immer tat:Erst ausquetschen, dann zerquetschen und die Reste per Disruptor entsorgen. Das war aber Sache des örtlichen Armeestützpunktes. Einer Garnison von 20 Mann, welche hauptsächlich zur „Behandlung“ der ganz schweren Jungs eingeteilt war. Nun, man würde die beiden „Bübchen“ morgen früh rüber bringen und dann wäre der ganze Zauber vorbei. Da konnte der fette Mönch noch so in seiner Zelle rebellieren, obwohl er ja Zellen gewohnt sein müsste. Und dieser von Rabenstein würde vor seiner Exekution sicher gerne noch meditieren. Nun, in seiner Zelle hatte er ja Zeit dazu.
Seit geraumer Zeit hatte dieser Riesenköter des Mönchs vor dem Gefängnistor herum geheult, als ob man ihn rösten würde. Jetzt war es seit ein paar Minuten still.
Coon wandte sich an seinen Untergebenen, Sergeant Hattfield.
Co: Hat jemand den Köter erschossen?
Ha: Nein Sir. Noch nicht. Hat wahrscheinlich die Lust verloren.
Co: Oder etwas lustiges gefunden. Wenn er noch einmal heult, blasen Sie ihm das Licht aus.
Ha: Jawohl Sir.
Coon setzte sich auf seinen Stuhl und legte seine Füße auf den Tisch. Noch 6 Stunden Dienst, dann würde er nach Hause gehen und seiner Frau würde ein Licht aufgehen.
Doch zunächst ging einmal das Licht im Raum aus.
Co: Was zum…
Ein ohrenbetäubender Donner erschütterte den Raum, welcher selbst in gleißend helles Licht getaucht wurde.
Ein mittleres Erdbeben ließ den Raum erbeben und warf alles, was nicht niet - und nagelfest war, zu Boden.
Mit einem lauten Pfeifen im Ohr und geblendet vom Licht fiel Coon von seinem Stuhl. Als er wieder sehen konnte, blickte er nicht nur auf die komplett fehlende Seitenwand der Wachstube, sondern auch in die Mündung einer schweren Projektilwaffe.
Diese wurde ihm von einer Gestalt in einem dunkelgrauen Panzeranzug förmlich ins Gesicht gedrückt. Aus dem Außenlautsprecher eines Vollhelmes drang eine ruhige, elektronisch modulierte, gleichwohl Befehls-gewohnte Stimme.
„Keine Heldentaten wenn ich bitten darf, oder dein Kopf explodiert“. In welchen Zellen befinden sich von Rabenstein und dieser Mönch?
Co: Such doch selbst. Ar….
Mit einem lauten Klatschen landete die Schlinge einer Elektropeitsche auf Coons Rücken. Ein mörderischer Schmerz durchzuckte ihn.
Die gepanzerte Gestalt gab ein Brummen von sich.
„Ich habe weder Zeit noch Lust mit Dir zu diskutieren. Entweder Du redest jetzt, oder lässt es für immer bleiben. Also?
Co: AA23/12 und 34
Das Aufleuchten eines Phaserschusses beendete das Gespräch. Dann drangen 5 Personen, ebenfalls schwer gepanzert und bewaffnet , mit erstaunlicher Geschmeidigkeit in den Raum ein. Das Ganze vollzog sich mit bemerkenswerter, militärischer Präzision.
Die Person, welche als erste den Raum betreten hatte, gab nur ein paar knappe Befehle von sich, welche mit „Jawohl Major“ quittiert wurden. Dann schwärmten 3 Mann in Richtung der Zellen von Anselmus und Rabensteins aus, jeglichen Widerstand mit Betäubungsschüssen und dem Feuer ihrer Projektilwaffen brechend.
Hinter dem Major wurde jetzt die Silhouette eines Sturmlandungsshuttles vom Typ MHS22 sichtbar, die waffenstarrende Schnauze des Shuttles in den Hof des Gefängnisses gerichtet. Diesem Gefährt würde sich niemand widersetzen.
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