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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
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BdZ Log 19 - Sareth / NPC...
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Oct-Fri-2026, 11:58 AM
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Oct-Thu-2026, 09:25 PM
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BdZ Log 18 Varok / NPC's
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BdZ Log 17 / LaSalle
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BdZ Log 15 / LaSalle
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Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Thu-2026, 05:45 PM
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BdZ Log 14 Mort Caldred
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Oct-Wed-2026, 11:18 PM
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Federation communication ...
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Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 06:44 PM
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BdZ Log 13 / NPC
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Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 12:59 PM
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| Log 34 Umbra et Malleus - Richard |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - May-Mon-2021, 09:47 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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NRPG: Richard und Hammerton wissen noch nichts über die „Universumsverschiebung“, die die andren ja schon festgestellt haben.
RPG:
*** Auf dem Planeten im Velconnia-Belt ***
„Was für ein plötzliches Interesse an Ihrem Vater,“ kommentierte Frank Hammerton, während er den Gefangenen sicherte und dann das kleine Basislager demontierte. Die selbstorganisierenden Nanofibre-Strukturen ließen sich im Handumdrehen in handliche Pakete falten, ein entsprechender elektronischer Befehl genügte.
„Interesse an Informationen,“ korrigierte Richard und brachte sein Äußeres wieder in annehmbare Form. „Mein Vater war Captain der Imperialen Flotte, Leiter des Sicherheitsdienstes und die rechte Hand von DeRaaf. Was hat er jetzt mit den Terroristen zu schaffen? Das Wissen darum könnte uns viel über den derzeitigen Zustand im Imperium vermitteln.“
„Haben wir nicht genug andere Probleme derzeit? Die Zerstörung dieses Multiversenportals, wie Sie gerade sagten?“
„Colonel…“ Richard lächelte sanft. „Informationen können gegen nichts aufgewogen werden. „Besonders dann nicht, wenn sie meine Gegner betreffen. – Was ist DAS da?“ Der Inquisitor wies auf die Leiche des Hammerton aus dem anderen Universum, die seltsam zu verschwimmen begann.
„Das gefällt mir nicht…“ Hammerton beugte sich mit dem Tricorder über den Toten. " Ich bin kein Experte, aber es scheint, dass seine Quanten-Matrix sich destabilisiert. Jedenfalls sinken die Werte in allen Koheränzbereichen."
"Das bedeutet, dass seine Materie vermutlich nicht lang in diesem Universum existieren kann. Unsere ‚Doppelgänger‘ sagten etwas von einem Transphasenstabilisator, der zum Durchqueren des Portals nötig ist. Er hatte offenbar keinen. – Was ist mit mir?"
Hammerton führte den Scanner über den Inquisitor. "Sie sind stabil. Im Moment jedenfalls."
"Warum?“
„Nun, Sie sind im richtigen Universum, er nicht. – Sind Sie fertig zum Transfer?“
Oder ich habe einen Transphasenstabilisator…. Richard blickte auf den Amtsring. Er hatte all die codierten Informationen über diesen Ort enthalten. Ein Wegweiser. Aber was nützte ein Wegweiser, wenn man dann vor verschlossener Tür stand? Also hätte er einen Schlüssel gebraucht, der das Portal öffnete. Er würde das prüfen lassen, sobald Sie wieder an Bord der „Dark Mirror“ waren!
*** Im Shuttle ***
Es erwies sich von Vorteil, dass die gepanzerten Shuttles des bewaffneten Armes der Inquisition stets auch einen Bereich zum Gefangenentransport hatten - schließlich wurden sie auch eingesetzt, um häretische Subjekte in sicheren Gewahrsam zu bringen! In diesem kleinen Abteil hockte Howy nun, medizinisch basisversorgt und mit Arm- und Fußfesseln gesichert.
Während der vergangenen fünf Minuten hatte er ein erstes Repertoire an Flüchen über dem vor ihm stehenden Inquisitor ausgeleert, nun starrte er ihn wütend an. "Sag schon, was du willst, du Lackaffe!" blaffte er nach weiteren fünf Minuten, während denen Richard ihn einfach nur gemustert hatte.
„Du bist mit meinem Vater gereist, behauptest du? Wieso?“
„In einem imperialen Shuttle der Luxusklasse! Nur das Bordmenü ließ etwas zu wünschen übrig… Eminenz. – Also, wie stehts mit meinem Rückflugticket? War grad auf dem Weg nach Risa, wenn dir das was sagt.“
"Das hängt ganz von deiner Kooperationsbereit ab."
„Und was sonst? Da lässt du wieder den Brutalinski ran, was? Good Cop, Bad Cop. Altes Spielchen. Ich hab nichts zu erzählen, oder willst du den Tagesablauf im Flottengefängnis von Charon hören?“
Richard blickte ihn ohne jede spürbare Regung an. Volle weitere fünf Minuten lang. Dann sagte er: "Ich kann dafür sorgen, dass du leidest, wie noch nie in deinem miserablen Leben, glaube mir. Colonel Hammerton kann dir vielleicht alle Knochen im Leib brechen…" Der Inquisitor streckte vorsichtig seine mentalen Fühler aus. „Aber ICH breche deinen Geist.“
"Glaubst du, du kannst mir Angst machen mit diesen Kinderspielchen?! Was ich alles mitgemacht hab, da kannst du mich bestimmt nicht beeindrucken! Du so wenig wie dein Alter!"
Richard konzentrierte sein Potenzial auf gewisse Bereiche des Hirns - falls man die synaptische Aktivität seines Gegenüber so bezeichnen konnte! Er brauchte sich nicht einmal sonderlich anstrengen. Sein Gefangener hatte keinerlei geistige Disziplin.
„Nun. Ich frage nochmals: was für Geschäfte hatte Captain Robert von Rabenstein mit dir abzuwickeln?“
Howy spuckte aus. „Frag ihn selber, Sohnematz!“
Richard streckte die rechte behandschuhte Hand aus und legte die Finger an die Schläfe des Gefangenen. Das Blut pochte fast hörbar in der Ader.
"Nimm deine Pfoten von mir!!!"
„Was für Geschäfte hatte Robert von Rabenstein mit dir?“
Howy schnappte nach Luft und zog unbehaglich an den in der Wand verankerten Fesseln. „Er hat mich aus dem Knast geholt, damit ich ihn bei einem alten Kumpel einführe, und das wars!“
„Hatte er einen Auftrag?“
„Ha! Kaum, was?! Nen Auftrag, sich unbeliebt zu machen, vielleicht! Das halbe rechtgläubige Imperium war hinter ihm her, wenn ich die Funksprüche richtig erinnere!“
„Erinnere dich ‚richtig‘!“
„Meine Fresse, ich hab nicht so genau---ahh, was ist das?! Wieso bewegen sich die Wände auf mich zu?! Seit ihr alle irre?! Lasst mich sofort hier raus!“
„Platzangst ist recht unangenehm, nicht wahr? Ja, aber du hast lange im Shuttle mit meinem Herrn Vater gesessen. Je schneller du mir sagst, was es für Funksprüche waren, desto eher geht es dir besser.“
„Er hat sie überwacht! Die Funksprüche! --- Ich kriege keine Luft mehr! --- Wie hoch das Kopfgeld ist, wie weit… wie weit das Abfangkommando ist…“
„Kopfgeld?“
„Es hieß, er wollte… wollte… den Großkanzler ermorden… oder LaSalle! Mehr habe ich nicht mitbekommen!“
„Du lügst. Jemand hat ihn beauftragt. WER hat ihn beauftragt?“
„Ich weiß nicht!!!“
„Denke nach! Denke besser nach! Ich will jedes kleine Detail! Alles, was sich in diesem Shuttle abgespielt hat, und davor in deiner Zelle auf Charon!“
...
Der Inquisitor trat zurück ins Cockpit und zog die Handschuhe von den Fingern.
"Etwas ermattet?" fragte Hammerton aus dem Pilotensessel.
"Im Gegenteil, es war erquickend, einmal wieder meine Profession ausüben zu können." Er trat an die Replikatoreinheit und orderte ein Mineralwasser.
"Und, was haben Sie rausbekommen?“
„Scheinbar hatte der Großkanzler meinem Vater den Auftrag erteilt, LaSalle von der Bildfläche zu tilgen. Ich bin mir nicht ganz sicher, das war ziemlich tief in Mr. Edzardus‘ Unterbewusstsein. Wahrscheinlich hat er im Schlaf irgendein Selbstgespräch oder einen Funkspruch mitbekommen. Auf jeden Fall ist meinem Vater offenbar etwas unbehaglich geworden und er zog es vor zu desertieren, zu den Resten der Terroreinheit des ‚Patriarchen‘. Jetzt ist ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt.“
„Nun… das ist…“ Hammerton wusste offensichtlich nicht wirklich, was er dazu sagen sollte. „….betrüblich.“
„In der Tat, das ist es.“ Richard setzte sich und ließ den Blick durch das spartanische Cockpit wandern. „Hätte mein Vater das Vorhaben umgesetzt, wären einige Sorgen aus der Welt geschafft. – Ist Vandenberg schon unterwegs? Ich brauche seine Wissenschaftsoffiziere.“
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| Log 33 Umbra et Malleus - Sokar / Robert von Rabenstein |
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Geschrieben von: Sokar - May-Sat-2021, 07:15 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (1)
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*** Auf der Dark Mirror / Arresttrakt ***
Lt. Reginald Kevak, dessen vulkanisches Äußeres einen momentan sehr zornigen terranischen Offizier umhüllte, starrte Sokar an. „Mein Vater ist tot. Und er starb von einem Terroristen ermordet!“ zischte er und drehte sich zu Vandenberg um. „Gestatten Sie mir, diesen Abschaum zu exekutieren, Sir!“
„Hier exekutiert nur einer, und das bin ich, mein junger Freund.“
„Er ist ein Feind des Imperiums, ein Massenmörder, der es nicht anders verdient!“
Vandenberg hob in einer fast vulkanisch anmutenden Geste seine Augenbrauen. „Ja, das Feuer der Jugend. Ergreifend, nicht wahr, Sokar?“
Der ältere Vulkanier musterte die vor dem Kraftfeld stehenden Personen, und wenn Blicke sich durch die Energiebarriere hätten brennen können, wäre sie innerhalb von Sekundenbruchteilen in sich zusammen gefallen.
Vandenberg fuhr fort: „Aber, Lt. Kevak, in der derzeitigen Lage möchte ich mich auch zum Thema Freund und Feind des Imperiums nicht wirklich äußern. Zumal wir nicht einmal wissen, in welchem Imperium wir sind.“
„Sir!“ Kevak hielt nur mühsam an sich.
Sokars Blick hielt den vor Wut beinahe vibrierenden jungen Mann fest. Es war sein Sohn, gar kein Zweifel! Er sah seiner Mutter sehr ähnlich… Und diese verfluchten Terraner hatten ihn auf eine Weise getötet, die schlimmer war als die Vernichtung durch Bomben und Strahlung!
Sokar trat so nah an das Energiefeld, dass es knisterte und sich die ersten elektrischen Ladungen über seinem Körper verteilten. In den ganzen letzten Wochen hatte er der wahnsinnigen Hoffnung nachgejagt, das letzte Mitglied seiner Familie wieder zu finden, das letzte, unversehrte Stück heile Welt, den letzten Rest Schönheit in diesen verabscheuungswürdigen, dem Untergang geweihten Universum! Und jetzt – hatte sich die schillernde Verheißung, die Fata Morgana der Hoffnung, in ihr schwärzestes Gegenteil verwandelt. Dieses Gegenteil starrte ihn an, aus eisigen Augen. Sokar trat einen Schritt zurück, und sprang, alle Kräfte mobilisierend mit einem wütenden Schrei in das Kraftfeld. Er war so erfüllt von Hass und Zorn, das jegliches Schmerzempfinden ausgeschaltet war, kein Gedanke mehr in ihm Raum hatte, als Kevak zu packen und zu schütteln – bis jener aus der Gehirnwäsche aufwachte oder starb!
Vandenberg fuhr herum zu dem wachhabenden Offizier. „Leiten Sie das Betäubungsgas in Einheit 2! Los! Diese Familiendramen zehren an meinen Nerven!“
Sokar kämpfte, gegen die Energie des Kraftfeldes wie die Wirkung des Gases. Aber es dauerte eine geraume Weile, bis sein Körper aufgab und zusammen sank.
In diesem Moment kam eine Meldung von der Brücke herein. +Sir! Wir haben eine Meldung von Seiner Exzellenz von Rabenstein! Erbittet Rendezvous an den vereinbarten Koordinaten, Sir! Höchste Dringlichkeit.+
„Wie weit sind wir entfernt nach unseren …. kleinen Zwischenfall?“
+Kursabweichung 1,34 Lichtjahre, Sir. Bei Maximalgeschwindigkeit können wir den Rendezvouspunkt in sechs Stunden erreichen.+
„Dann starten wir sofort. Geben Sie Nachricht an den Rest des Verbandes!“
…
Robert Maximilian von Rabenstein hatte die Auseinandersetzung verfolgt und über die unkalkulierbaren Wechselfälle des Schicksals spekuliert. Nur eines schien zur Gewohnheit zu werden: er saß hinter irgendwelchen Kraftfeldern fest! Nun gut, aber immerhin war es die Arrestzelle eines Renegaten, und nicht die der imperialen Flotte – oder der Inquisition! Der Gedanke brachte ihn zu seinem Sohn. Er war also hier. Oder noch nicht ganz, aber zumindest Teil dieser ganzen Inszenierung! Er wunderte sich nicht. Der Herr Inquisitor… oder nein, Inquisitor Maximus Electus - hatte schon immer einen Sensus für Theatralik bewiesen, genau wie sein Amtsvorgänger. Das hatte er sich wohl von ihm abgeschaut.
Aber diese ganze Angelegenheit mit der Schockwelle und Vandenbergs Vermutung, sie könnten sich in einem anderen Universum befinden, verursachte dem Ex-Captain ein ausgesprochen ungutes Gefühl. Er erinnerte sich an eine der zahllosen Auseinandersetzungen mit seiner ‚geliebten Gemahlin‘…
.........“Hast du schon wieder bei diesem Lackaffen in seinem Brokatrock rumgelungert, Catherine?!“
„Ich war zur Beichte!“ fauchte sie zurück und pfefferte ihren Ausgehmantel an den Haken. „Was geht es dich an?!“
„Zweimal die Woche?! - Du bist MEINE Frau, die Frau von Lt.-Cmdr. Robert Maximilian von Rabenstein, Adjutor des Oberkommandanten!“
„Ich bin nicht deine Sklavin!“
„Scheinbar hast du diese Bedenken bei Seiner Exzellenz Valentinian Constantius keineswegs,“ gab er ätzend zurück. „Die halbe Flotte macht sich über meine fromme Gattin lustig!“
„DU machst dich lächerlich!“
„Was findest du an dem Kerl?! Ist es nicht genug, dass er mir meinen Sohn abspenstig gemacht hat?!“
„Vielleicht möchte ich einfach einmal ein INTELLIGENTES Gespräch führen, Robert! Dein Verstand endet ja offenbar bei der Reichweite deines Disruptors!“
„Ein intelligentes Gespräch, das ich nicht lache! Ihr sitzt also in seinem Amtszimmer und philosophiert über das Universum, ja?!“
„Über die Vielzahl der Universen! Es gibt Dinge, von denen hast du nicht einmal die blasseste Vorstellung, mit deinem beschränkten Soldatenhirn!“..............
… Die Vielzahl der Universen, soso. Über was hast du mit ihm geplaudert, damals? Sehen wir das heute?
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(Etwas kurz, aber siehe mein Problem, dass ich unter dem vorhergehenden Log geschildert habe…)
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| Log 32 / Joint Log / Hammerton/Vandenberg |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - May-Fri-2021, 10:37 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (7)
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Im Velconnia-Belt / Auf dem Planeten
"Ihr geht nirgendwohin. Ihr bringt MICH zurück, wo ich hingehöre!"
Aus dem Dunkel eines dichten Busches trat jetzt die Person hervor, zu der die Stimme gehörte: Howardus Edzardus. Eine große Platzwunde an seiner Stirn schien sich förderlich auf seine Aggressivität ausgewirkt zu haben. In seiner Hand hielt er einen großkalibrigen Disruptor, mi dessen Spitze er jetzt in Richtung Richard von Rabenstein und Hammerton fuchtelte.
HE: Flossen hoch, alle beide. Sie an, sieh an. Unser Oberpfaffe nebst Begleitung. Lange nicht gesehen, Euer Exzellenz.
Richard lächelte maliziös.
RR: Auch ich freue mich ungemein, Sie wieder zu sehen, Mister Edzardus. Eigentloch dachte ich, Sie wären schon längst terminiert worden.
HE: Da war Ihr werter Vater davor.
Richards Gesicht zeigte eine Spur von Missfallen.
HE: Ja, da staunen Sie. Ich war mit Ihrem werten Herrn Erzeuger ein paar Tage unterwegs. Er hat mich aus dem Knast geholt und zusammen sind wir zu den Freiheitskämpfern geflohen.
RR: Freiheitskämpfer? Eher wohl Terroristen.
HE: Das ist Ansichtssache.
Hammerton lachte dröhnend.
Ha: Dieser Spruch ist so alt, dass er schon wieder ein Comeback feiert.
HE: Wen stellen wir denn da, Mr. Quadratschädel? Ein Klugscheißer in Uniform.
Howardus wird auf Hammertons Phasergewehr, welches noch immer auf seinem Rücken hing.
HE: Das Ding da auf den Boden. Und dann zu mir rüberschieben. Oder mein Finger wird nervös. Und glaub mir. Ich treffe.
Hammerton zuckte mit den Schultern und legte die Waffe auf den Boden.
HE: Na also, geht doch. Einfach nur Befehle befolgen. Soooo
Howy nahm die Waffe auf und richtete sie auf Hammerton.
HE: So du Zinnsoldat. 5 Schritte zurück und keine Heldentaten. Sonst schmelze ich Dich zusammen wie eben einen Zinnsodaten.
Howy lehnte sich grinsend an einen Baum.
HE: Ich könnte Euch beide jetzt ja erschießen, aber leider benötige ich Euch, um von hier weg zu kommen. Warum auch immer ich hier bin.
RR: Und wie kommen Sie auf die Idee, dass wir Ihnen helfen könnten?
HE: Nun, ich kenne Ihren Alten, flüchtig. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Und wer so wie Sie, Euer Exzellenz studiert hat, kann den ganzen Scheiss hier evtl. durchschauen.
Ha: Soso,
HE: Das so etwas über deinen Horizont geht, Zinnsoldat, ist mir klar. Du hast ja schließlich nur ein Kraftprotzerei promoviert. Könnt Ihr überhaupt addieren und subtrahieren?
RR: Sie sprachen von meinem Vater. Wo ist er?
HE: Was weiß ich? Wir hatten uns ein paar Tage vor dieser Schockwelle getrennt. Ich bin so schön in der Gegend herum gegondelt, plötzlich BÄNG! Dann war ich hier und als ich ein paar Stunden hier herum gestiefelt bin habe ich plötzlich Eure schönen Stimmchen gehört und 5min. später Ihr bezauberndes Gesicht gesehen. Aber von Rabenstein ist von Rabenstein. Einer so gut wie der andere. Also wenn Sie nur halb so schlau wie Ihr alter Herr sind, dann bringen Sie mich runter von diesem Drecksplaneten, dann lasse ich Sie vielleicht am Leben.
RR: Und was dann?
HE: Dann lasse ich Sie irgendwo laufen und mache mich vom Acker. Und dann, willkommen Freiheit irgendwo im All. Ohne Euch Scheisskerle.
RR:Sie haben eine bezaubernde Ausdrucksweise.
Hammerton begann zu kichern.
HE: Was keckerst Du so herum? Was ist da so witzig?
Ha: Oh ich dachte nur wie witzig das aussehen wird, wenn Sie das Phasergewehr abfeuern. So wie Sie da stehen, wirft Sie der Rückstoß 10m weit durch die Luft und bricht Ihnen den Arm.
HE: Hahaha, irre komisch. Selbst so ein Vollidiot wie Du sollte wissen, daß eine Energiewaffe keinen Rückstoss erzeugt.
Ha: Eine Energiewaffe nicht, aber…ich!
Hammerton reagierte unheimlich schnell. Der von Hammertons Fuß in Richtung Howy geschleuderte Stein traf Howy an der linken Hand. Howy riss seine Waffe hoch doch Hammerton hatte ihn bereits angesprungen und
Howardus mit einem wuchtigen Tritt gegen die Brust zu Boden geworfen. Mit einem donnernden Krachen feuerte das Phasergewehr , aber an Hammerton vorbei. Dieser packte die Waffen jetzt von der Seite am Lauf und zerrte so heftig a dass diese Howy entrissen wurde, wobei der Zeigefinger im Abzug hängen blieb und mit einem deutlichen Knacken gebrochen wurde. Mit einem noch deutlicheren Geräusch landete der Griff der Waffe, auf der Schulter Howys, welche dem Hieb nicht standhielt und brach.
Ha: Das war für den Zinnsoldaten und das Bübchen, ist für den Idioten.
Krachend landete Hammertons Faust auf Howys Nase und schickte ihn ins Reich der Träume.
Hammerton zerrte den Bewusstlosen zu Seite und fesselte Howy mit dessen eigenen Gürtel und dem Riemen des Phasergewehres. an Händen und Füssen. Dann stand Hammerton auf und schüttelte den Kopf.
Ha: Diese Hobby-Revoluzzer sind einfach nur lästig.
RR: Das war riskant.
Ha: Ja, aber kalkulierbar.
RR: Vielleicht weiß er noch etwas über den Aufenthaltsort meines Vaters. Aber Sie mussten ihn ja gleich schlafen legen.
Ha: Oh ich entschuldige mich für meine Grobheit. Euer Exzellenz. Aber ich konnte diesen Kerl nicht vorher um Genehmigung bitten. Aber keine Sorge. Der wird schon bald wieder wach sein.
RR: Nun, evtl. kann er uns ja anschließend etwas erzählen. Ich habe da gewisse Methoden.
Ha: Davon gehe ich aus. Und falls Sie mit den feinen Methoden nicht weiter kommen, dann kenne ich noch ein paar etwas rustikalere Vorgehensweisen!
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Ortswechsel: ISS Dark Mirror / Arrestbereich
Drei Personen, welche man aus dem , auf den Asteroiden abgestürzten Schiff geborgen hatte, standen in den Einzelzellen, hinter starken Sperrfeldern eingesperrt:
Ein schweigend dastehender, älterer Vulkanier, ein halbnackter, vor Wut brüllender Karyaner und ein Terraner, welcher scheinbar tief in Gedanken war.
Vandenberg kannte zumindest 2 dieser Personen. Er wandte sich zuerst an den Terraner.
Va: Robert Maximilian von Rabenstein, willkommen an Bord. Wie ich hörte, ist der Preis auf Ihren Kopf mindestens 1000 mal höher, als die Belohnung, welche auf mich ausgesetzt ist. Glückwunsch. Damit sind Sie zum Staatsfeind Nummer 2 avanciert. Direkt nach Ihrem Sohn.
Robert Maximilian von Rabenstein grinste böse.
RM: Vandenberg im Zentrum des Sturms. Das hätte ich mir denken können. Nur Sie würden so eine Sache auf diese Art und Weise durchziehen. Gratulation. Aber in einer Sache haben Sie sich geirrt. Ich habe keinen Sohn.
Va: Das ist Ansichtssache.
Vandenberg wandte sich jetzt an den Vulkanier.
Va: Sokar von Vulkan. Der Alte vom Berge, Papa Terror und wie man Sie noch nennt. Eigentlich dachte ich, mann hätte Sie nicht schon längst terminiert, sondern auch entkörpert.
Sokar zog eine Augenbraue hoch.
So: Das habe ich auch über Sie gedacht.
Va: Ich könnte mich jetzt fragen, was Sie hier zu suchen haben, aber ich habe das Gefühl, dass die Antwort nicht weit liegt.
So: Ein Gefühl mag unlogisch sein, aber es ist etwas, was ein Lebewesen hat. Und Sie Vandenberg, das gesamte terranische Imperium , nein Ihre gesamte Rasse sind keine Lebewesen und werden bald Geschichte sein.
Va: Ach wissen Sie Sokar, dies habe ich so oft schon gehört.
So: Die Dinge ändern sich. Schon bald.
Der Karyaner in der Nachbarzelle brüllte plötzlich auf und warf sich gegen das Sperrfeld, erntete dabei jedoch nur 2 gleißende Lichtbögen und schmerzhafte Krämpfe, welche durch seinen Körper rasten.
Va: Ich nehme an, dass dieser Karyaner so etwas wie Ihr Leibwächter ist. Sein Gebahren ist bemerkenswert. Ich dachte immer. Karyaner würden kühl und überlegt handeln. Nun ja. Worüber sprachen wir?
So: Über Ihr Ende, Sie Utensil.
Va: Mhm...nett…ich bin noch nie als Utensil bezeichnet worden. Interessant. Aber da wir von Veränderung sprachen, ich glaube Sie sollten sich dieses Audio-File anhören, welches wir vor 2 Stunden aufgenommen haben. Während dieser Zeit haben Sie 3 im Übrigen ein Schläfchen gehalten. Hören Sie.
Aus den Wandlautsprechern drang die typische Stimme eines INN-Nachrichtenspreches.
<……hat das Hauptquartier des terranischen Militärs verlauten lassen, dass Imperator VanMalnen noch immer auf der Flucht ist. Großinquisitor LaSalle wurde, obwohl er der neuen Militärregierung unter Admiral O´Toole Treue geschworen hat, unter Hausarrest gestellt. Admiral DeRaaf hast damit begonnen, die neuen Gesetze auf den Zentralwelten durchzusetzen. Die romulanische Regierung nannte den Militärputsch auf der Erde eine so wörtlich“..lange überfällige Reaktion auf den Eigennutz VanMalnens“. Die Suche nach dem Renegaten Robert Maximilian von Rabenstein wird derzeit fortgesetzt>
Va: Nun, wie Sie hörten, haben sich gewisse Dinge verändert.
RM: Das ist unmöglich. Diese „Meldung“ wurde von Ihnen produziert. VanMalnens offizieller Titel war nie Imperator.
Va: Ich versichere Ihnen, ich habe hier nichts produziert. Aber ich freue mich, dass Sie die kleine Nuance erkannt haben. Nun meine Herren. Eine dimensionale Schockwelle, VanMalnen als Imperator und auf der Flucht, ein Militärputsch und ein Asteroid, der plötzlich auftaucht und auf denen sich das Wrack eines Schiffes befindet aus welchem wir Sie 3 heraus befördert haben. Könnte es sein, dass wir evtl. uns nicht mehr unbedingt in dem uns bekannten Universum befinden?
RM: Faseln Sie ruhig weiter.
Va: Soso, ich fasele. Aber evtl. Könnten Sie sich ja die Mühe machen, einmal über meine Hypothese nachdenken.
RM: Das….ist….unmöglich.
So: Selbst wenn es so wäre, es wäre irrelevant. Unwichtig.
Va: Das mag sein. Aber wenn dies unwichtig ist, was ist dann so wichtig für Sie, dass Sie hier her geflogen sind ? Was nur ? Aber ich glaube eine Ahnung zu haben, warum Sie hier sind.
So: Glauben ist nicht wissen und wer Ahnungen hat, sollte zum Arzt gehen.
Va: Ist Ihre Ablehnung der Eventualitäten nicht evtl. unlogisch?
So: Was wissen Sie von Logik? Und was die Wichtigkeit betrifft, so sind bestimmt nicht Sie der Grund für mein Hiersein
Vandenberg lächelte gehässig.
Va: Nun, wir werden sehen. Mr. Pizer, bringen Sie unseren Gast.
Pizer nickte und kam 2 Minuten später mit einem jungen Vulkanier, in der Uniform der terranischen Flotte, zurück. Vandenberg wandte sich an die 3 Personen in den Arrestzellen.
Va: Gentlemen, darf ich vorstellen: Reginald Kevak, Lt. Raumflotte des terranischen Imperiums, Reg. Nr. 8201181. Und das Lt. Kevak….
Vandenberg wies auf Sokar.
Va: ist.....
Der junge Vulkanier unterbrach Vandenberg unwirsch.
RK: Ich weiß um welche Person es hier handelt. Sokar von Vulkan. Ein Terrorist, ein Mörder, Abschaum den man schon längst hätte verdampfen sollen.
Sokar starrte Kevak sekundenlang starr an. Sein Mund formte lautlos nur zwei Worte auf vulkanisch.
So:Mein Sohn!?
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| Im Auftrag Seiner Exzellenz Log 2 |
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Geschrieben von: Sareth - May-Wed-2021, 01:40 PM - Forum: *** UFP ***
- Keine Antworten
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*** Erde / Paris / Regierungsbezirk der Föderation / Amt für Extra-Quadrantenforschung ***
Ich verließ den Sitzungssaal in Begleitung von Sokar. "Ah, den Elementen sei Dank! Sechs Stunden! Das war eine der längsten Sitzungen der letzten Wochen! Budgetverteilungen sind wirklich eine Folter. Allein schon die Probleme jedesmal, um uns auf die diversen monetären Systeme einzustellen..."Ja, manchmal war es in der Tat nicht besonders praktisch, dass die Föderation die Geldwirtschaft abgeschafft hatte und statt dessen in bestimmten Bereichen mit virtuellen Credits rechnete - das Romulanische Imperium zum Beispiel jedoch noch die Geldwirtschaft besaß. "Aber ich denke, Ihre Ansprache hat die Wirkung nicht verfehlt und wir können mit dem Aufbau kleinerer Relaistationen in Richtung der Ha'thrith beginnen."
"Das würde ich als äußerst positiv betrachten," antwortete der Vulkanier, während wir die große geschwunge Treppe in die Cafeteria hinunterstiegen. "Ich lese an der Akademie gerade über "Aushandlungskomponenten postapokalyptischer Gesellschaften", und es ist erstaunlich, wie viele Ähnlichkeiten es zum Beispiel zwischen jenem Planeten gibt, auf dem meine Crew und ich in den Außenbezirken der Galaxis stießen, und der Erde nach dem Dritten Weltkrieg. Eine ausgesprochene soziologische Fundgrube - dies allein."
"Ja, ich hörte, Ihre Vorlesung sei sehr gut besucht!"
"Wir mussten sogar eine Teilnehmerbeschränkung für den großen Hörsaal einführen, und die Zugriffsraten über den Streamingdienst sind auch sehr hoch."
"Ich muss unbedingt einmal reinhören," versprach ich. "Wenn nicht gerade wieder eine Sitzung ansteht...."
Es war ein sonniger Spätnachmittag, und die Cafeteria lag gebadet im warmen Licht, das durch die getönten Klimascheiben ein noch intensiveres Urlaubsgefühl hervorrief. Die vielen Grünpflanzen aus irdischen und außerirdischen Gefilden reckten sich der Sonne entgegen. Cluster von autonomen Leuchtelementen, die erst im Dunkeln ihre volle Tätigkeit entfalteten, verbreiteten jetzt ein sanftes mystisches Glimmen in einigen Bereichen. Die Sitzgruppen mit ihren herrlichen ergonomischen Polstern in Beige und Hellgrün --- waren fast alle leer! Ich wandte mich erstaunt zu Sokar, der ebenfalls überrascht die Brauen hob. Zu dieser Tageszeit herrschte hier doch sonst Hochbetrieb!
Einen Moment später standen wir an der Replikatortheke und stellten fest, dass die Anzeigetafeln sämtlichst deaktiviert waren. Eine der Komponenten war geöffnet und neben ihr hockte ein Mann im Technikeroverall. "Tut mir leid, die Replis im gesamten Komplex sind offline. Wir haben gestern ein Update gefahren, mit klingonischem Essen. Nach dem Friedensvertrag, da ist ja damit zu rechnen, dass da auch mal welche kommen, wissen Sie, und... naja..." Er zog einen Chip aus der Verankerung. "Dabei muss es irgendwie zu einer Überlastung gekommen sein, oder was auch immer. Ich würde mich ja auch überlasten mit klingonischer Küche, hehe! Jedenfalls gab es irgenwo einen Kurzschluss. Wir rechnen damit, dass wir heute abend die Systeme wieder hochfahren können."
Sein Kopf verschwand in den Eingeweiden der Replikatortheke.
"Nun gut, da lässt sich nichts machen," sagte ich. "Aber draussen stehen auch immer ein paar Imbisswagen. Ich habe heute morgen auf dem Weg zur Sitzung einen gesehen, der eine Mischung aus vulkanischer und terranisch-orientalischer Küche anbot. Vulkanisches Brot mit Hummus und Olivenöl."
"Ja, den habe ich auch gesehen. Dann wollen wir seine Kreationen einmal testen!"
Wir verließen das Gebäude und durchquerten den herrlichen Garten, von dem aus man den Eiffelturm sehen konnte. Kaum zu glauben, dass diese frühe Meisterleistung irdischer Ingenieurskunst nur dreißig Jahre nach seinem Bau wieder abgerissen werden sollte - wegen Baufälligkeit! Nun stand das Wahrzeichen schon Jahrhunderte, natürlich in intensiver denkmalschützerischer Pflege, aber immerhin! Die diversen mobilen Imbisse, die sich hier stets einfanden, waren heute wirklich gut besucht. Viele Terraner umlagerten einen Wagen, der "Hot Dogs like in the 20th century" verhieß. Der musste auch neu sein. Andere standen am Crêpes-Imbiss.
"Das wäre etwas für unsere Bordärztin gewesen," meinte Sokar und wies auf den Hot Dog - Stand. "Sie hatte so einen Faible für terranische Speisen des 20. Jahrhunderts entwickelt."
"Wie geht es ihr überhaupt?"
"Das letzte Mal, dass ich von ihr hörte, ist schon einige Wochen her. Da hatte sie sich mit Mahan gerade um einen Posten auf der neuen Joint-Venture Station der Rihannsu mit den Klingonen beworben."
Wenig später saßen wir auf einer der Bänke auf der Promenade unter den raschelnden Platanen und genossen unsere Interspezies-Imbisskreation. Ich hielt sie für vorzüglich, und auch Sokar ließ keine subtilen Anzeichen eines Missfallens erkennen. Wir waren fast fertig, als ich aus der Richtung des Hot Dog - Standes eine Person nahen sah, die mir bekannt vorkam.... Als er die Straße in unsere Richtung überquerte, erkannte ich Rufus LaSalle.
"Gut, dass ich von der DIA einen hervorragenden Biosignaldetektor habe," grinste er und schob das kleine Gerät in die Tasche. "Sonst hätte ich Sie nicht so schnell lokalisieren können, Admiral." Er reichte mir die Hand. "Captain Sokar."
"Guten Abend, Commodore- ah, Admiral! Ich habe mich noch nicht an die neuen Ränge gewöhnt!"
"Ich mich auch nicht." Er zog mit einem leisen Seufzer an seinem Kragen. "Ich habe leider ein sensitives Anliegen, dass ich mit Admiral T'Khellian unter vier Augen besprechen muss."
Sokar nickte. "Ich verstehe. Nun - es war bereichernd, Sie wieder einmal getroffen zu haben. Leben Sie lang und in Frieden!" Er verabschiedete sich mit einer höflichen Verbeugung zu uns beiden und strebte wieder dem Gebäude zu.
LaSalle und ich setzen uns wieder. "Also, was für ein Problem ist aufgetaucht? Bitte nach dieser Mammutsitzung keines, was die Galaxis in ihren Grundfesten erschüttern könnte..."
"Oh... nun ja. Sehen Sie, es geht um einen Verwandten von Prätor Tr'Kaleh, daher auch die Diskretion." Er schilderte mir die Vorkommnisse. "....und da es eine heikle Angelegenheit ist, die zu politischen Missstimmigkeiten innerhalb des Imperiums führen könnte mit gerade der oppositionellen Gruppe, mit der Seine Exzellenz eine Einigung wünscht, haben wir die Investigation am Hals. Sozusagen."
"Könnte es möglich sein, dass die ganze Angelegenheit inszeniert ist, um genau diese Missstimmigkeiten hervorzurufen?"
"Das habe ich mich auch schon gefragt." Rufus LaSalle beobachtete, wie sich eine Handvoll Tauben um zu Boden gefallene Krümel stritten. "Ob jemand den Jungen benutzt.... Wir müssen uns unbedingt mit ihm unterhalten, aber das allein wird nichts bringen, falls dieser Fall der Fälle zutrifft."
"Oder - wenn es keine Hinweise auf die Nutzung eines Transporters gibt..." überlegte ich, den Blick auf die mir bekannten Zwillinge aus dem Pressebüro gerichtet, die sich gerade am Crêpesstand einfanden, "...dann handelt es sich vielleicht nicht um dieselbe Person."
LaSalle folgte meiner Handbewegung. "Hm. Die Personaldaten wurden geprüft, also soweit ich weiß, hat der Bursche keinen Zwilling. Aber vielleicht... ist es doch ein Ansatz."
"Auf jeden Fall werden wir uns vor Ort umsehen müssen."
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| Im Auftrag seiner Exzellenz / Teil 1 |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Apr-Sun-2021, 02:35 AM - Forum: *** UFP ***
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Im Auftrag seiner Exzellenz
Teil 1
Essen und Mall im Eimer, einer ist immer der Heiner
Erde / Berlin / HQ der DIA / Kantine
LaSalle frage sich zum wiederholen Male, welche Strafe hart genug für die Unform-Designer sein könnte. Wer dachte sich bitte schön die Größe der Rankpins und damit die Höhe des Kragens aus? Immer wenn LaSalles Bart mit dem Kragen kollidierte, riss er sich ein Haar aus. Das hatte es früher nicht gegeben. Früher ja, da war LaSalles Uniformkragen ja auch noch schön leer gewesen. Jetzt prangte da neben den goldenen Rankpins eines Commodore, auch noch der silberne Pin des Vice-Admirals. Und im Rand dieses Pins verhakte sich LaSalles Bart. Einfach widerlich.
Nur der Anblick seines am Tisch ihm gegenüber sitzenden Kollegen, Vice-Admiral Edwin Winter, konnten LaSalles düstere Gedanken derzeit aufhellen. Das Gesicht von LaSalles Kollegen war eine interessante Mischung aus Ekel, Abscheu aber auch professionellem Interesse. Fast so, als ob Winter vom Richterstuhl aus, einen Massenmörder begutachten würde. Doch Winters Blick galt lediglich einem Stück eines Steaks, welches er auf seine Gabel aufgespießt hatte. Winter schüttelte den Kopf und wandte sich dann an LaSalle.
Wi: Sagen Sie Rufus, ist Ihnen irgendein Gesetz bekannt, welches den Replikator-Programmierer dieses Steaks gerecht bestrafen würde?
LaSalle schüttelte dem Kopf.
LS: Nein. Aber ich bin mir sicher, derjenige ist auf mindestens 12 Planeten zum Tode verurteilt.
LaSalle griff sich wieder an den Kragen.
LS: Was im Übrigen auch für den Uniformdesigner gelten sollte.
Winter grinste gehässig.
Wi: Sehen Sie Kollege, aus genau jenem Grund habe ich mir schon als Commander den Bart abrasiert.
LS: Nein, nein , nein, ich bin da stur. Ich habe mir den Bart wachsen lassen, als ich die Akademie abgeschlossen habe und habe zum heiligen Murphy geschworen, ihn erst abzurasieren, wenn ich in Pension gehe.
Wi: Ah, das erklärt einiges.
LS: Und was?
Wi: Warum Sie im Kampf gegen Beförderungen immer nur zweiter Sieger sind. Ihr ständiger Fight gegen den Aufstieg hat sich in der halben Flotte herum gesprochen. Aber wenn Sie ja Murphy etwas geschworen haben, muss es ja immer schief gehen. Ich dagegen habe mich meinem Schicksal ergeben, seit dem ich Commander wurde. Und die Sache mit Ihrem Bart erklärt auch, warum ich so interessante Sachen machen darf, wie ellenlange Gesetzestexte zu interpretieren, während Sie so langweilige Dinge machen müssen, wie Ermittlungen durchführen und Festnahmen vorbereiten.
LS: Was bitte hat das mit meinem Bart zu tun?
Wi: Einfach. Wenn man keinen Bart hat, klemmt man sich diesen nicht in einem Gesetzesbuch ein. Nur bartlose Menschen sind geeignet, mit staubigen Gesetzestexten zu arbeiten.
LS: Sehr witzig.
Winter blickte sich im Raum um und hielt sich dann die Gabel an sein Kinn. Ein eindeutiger Hinweis auf Winters berühmte Parodie von „Admiral O´Toole beim Essen“. Diese hatte ihm als Kadett nicht nur einen Verweis, sondern auch einen großen Bekanntheitsgrad eingebracht.
Wi: DAS ist witzig.
LaSalle schnaubte.
LS: Was mich zu einem wichtigen Thema bringt. Die Budget-Sitzung morgen mit Admiral VanDiel.
Wi: Bei allen Weltraumölen, erinnern Sie mich bitte nicht daran. Das wird wieder eine längere Geschichte, so wie ich VanDiel kenne.
LS: Immerhin ist Admiral VanDiel ein Mensch, der auf Details achtet.
Wi: Ich würde ihn eher als sympathischen Pedanten bezeichnen.
LS: Er ist ein sehr bemerkenswerter Vorgesetzter.
Wi: Bemerkenswerter Vorgesetzter, soso. Sie kennen doch das alte Sprichwort: „Gewohnheiten sind Vorgesetzte, die man nicht bemerkt. Vorgesetzte die man bemerkt, sollten nicht zur Gewohnheit werden.
LS: Jaja, dieses Sprichwort ist mind. so alt, wie „Arbeit ist der Fluch der trinkenden Klasse“. Und ist daher…
LaSalle wurde vom Signal seines Kommunikators unterbrochen.
LS: LaSalle hier.
< HQ der Sternenflotte Sir, Commander Lesley hier. Der OBH bittet um eine Unterredung mit Ihnen. Wäre heute 1500 für Sie in Ordnung?>
LS: Ich werde da sein, Commander. Worum geht es?
< Das möchte Ihnen der OBH persönlich mitteilen, Sir.>
LS: Nun gut. 15:00 Uhr. LaSalle Ende.
<Ich danke Ihnen Sir. Lesley Ende>
Winter pfiff durch die Zähne.
Wi: Wow, ein Date mit dem OBH.
LS: Was mich eher wundert, ist die Höflichkeit des Commanders. Früher hieß das noch: LaSalle, in 15 min. beim Captain!
Wi: Warum wundert Sie das? Mit dem Rang kommt das Alter. Und dem Alter begegnet man mit Respekt.
LS: Darum fühle ich mich immer so alt, wenn ich ins HQ soll.
Wi: Kollege, Sie fühlen sich nicht nur alt, sondern Sie sind es. Genau wie ich.
LS: Ich danke Ihnen für Ihre Offenheit. Immer wieder erfrischend.
Wi: Das tue ich doch gerne.
LS: Dessen bin ich mir sicher.
LaSalle stand auf.
LS: So, dann wollen wir uns einmal nach San Francisco begeben.
Wi: Muss wichtig sein, wenn der OBH nur Ihnen persönlich mitteilen will, worum es geht.
LS: Eventuell geht es ja um meine Pensionierung.
Wi: Das würde ich Ihnen NICHT gönnen.
LS: Wie nett. Darf ich fragen warum?
Wi: Warum soll es Ihnen besser gehen, als mir?
LS: Na denn, bis morgen zur Budget-Sitzung.
Wi: Wird sich nicht vermeiden lassen, Kollege. Bis morgen.
LaSalle nickte und begab sich zum nächsten Transporter.
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Ortswechsel:
Erde / San Francisco / HQ der Sternenflotte / Büro des OBH
OBH Paul Sandford wirkte ein wenig ermüdet. Er schien zunächst LaSalles Meldung gar nicht gehört zu haben. Also wiederholte LaSalle seine Meldung.
LS: Commod…äh Vice-Admiral LaSalle meldet sich wie befohlen, Sir.
Sandford blickte auf.
Sd: Ah LaSalle. Nehmen Sie bitte Platz.
LS: Danke Sir, worum geht es?
Sd: Sie haben sich an Ihren Rang noch nicht gewöhnt, oder?
LS: Nein Sir und ich werde mich auch nie daran gewöhnen.
Sd: Nun, ging mir genauso, aber irgendwann werden evtl. Sie hier in meinem Sessel sitzen und dann haben Sie den Salat.
LS: Da sei Gott davor.
Sd: Das habe ich auch immer gehofft, aber…nun gut. Kommen wir zum Thema. Warum habe ich Sie rufen lassen? Nun pikante Sache. Sie sind hier aufgrund des persönlichen Wunsches einer gewissen, romulanischen Persönlichkeit. Die ebenfalls gewünschte Person wird gerade von Verteidigungsminister DeRaaf persönlich informiert. Ich sehe schon vor mir, wie DeRaaf seine Brille intensiv putzt.
LS: So schlimm?
Sd: Schlimm in einer gewissen Form, ja. Irritierend, peinlich und merkwürdig. Und deswegen streng geheim. Eine Zwischenfrage LaSalle.
LS: Sir?
Sd: Sie kennen DeRaaf länger als ich. Stimmt es eigentlich, dass DeRaafs Brille einige Datendisplays, oder einen eingebauten Phaser enthält? Einige Gerüchte gibt es darüber ja. Die Brille ist legendär und wenn er sie zu recht rückt, hat man immer das Gefühl, eine düstere Aura der Macht würde ihn umgeben.
LS: Nun Sir, ich habe leider keine Informationen über eventuelle Einbauten in der Brille des Verteidigungsministers vorliegen. Und was die düstere Aura betrifft: Nun ich glaube, es ist einfach seine langjährige Erfahrung, die sich da manifestiert.
Sd: Mhmmm nun gut. Zurück zum Thema.
Sandford überreichte LaSalle ein Pad. Auf dem Holoscreen war das Gesicht eines jungen Romulaners zu sehen.
Sd: Darf ich vorstellen? Malan tr´Kaleh. Kennen Sie ihn?
LS: Nicht das ich wüsste. Das Haus s´Kaleh ist mir aber umso mehr bekannt.
Sd: Ja und das macht die Sache so delikat. Malan tr´Kaleh ist ein entfernter Verwandter des derzeitigen Prätors des romulanischen Reiches. Reichlich entfernter Verwandter, aber immerhin Verwandter. Und seine Exzellenz der Prätor hat sich deswegen, über seine Kanäle an DeRaaf gewant und dieser sich an mich.
LS: Welche Probleme gibt es denn mit diesem Mahan tr´Kaleh?
Sd: Nun, der junge „Mann“ ist der Sohn von Tingram tr´Kaleh, einem bekannten Gegner des Prätors, obwohl mit ihm verwandt und außerdem Techniker auf der Salgar, einem Frachter der Handelsflotte des Hauses s´Olur.
LS: Er ist nicht bei der Galae?
Sd: Nein, da stand ihm wohl die Opposition seines Vaters gegen den Prätor im Weg. Wie auch immer, die Salgar hatte einen Frachtflug zur Erde beendet und befand sich vor 5 Tagen zum Betanken auf dem Raumhafen von Miami. Kurz vor dem Abflug wurde fest gestellt, dass Mahan tr´Kaleh sich nicht mehr an Bord befand und wohl unerlaubt das Schiff verlassen hatte. Aufgrund von Mahans Abstammung wollte der Kommandant des Frachters die Sache nicht an die große Glocke hängen, aber nachdem Mahan nach 24 Stunden nicht wieder aufgetaucht war und auch eine Suche der Hafenbehörde nichts brachte, gab der Kommandant bei der Polizeibehörde eine Vermisstenanzeige auf und musste dann ohne seinen 3. Techniker abfliegen.
24 Stunden später gab es in Mulligan/Texas einen Verkehrsunfall. Ein gestohlener Gleiter war ungebremst in eine Mall in der Innenstadt gerast. Es gab 2 Leichtverletzte und jede Menge zersplittertes Glas. Und raten Sie, wer am Steuer des Gleiters saß?
LS: Mahan tr´Kaleh?
Sd: Exakt. Der örtliche Sheriff, ein gewisser Wayne Cooper, erkannte die Brisanz der Sache und nahm Mahan fest, bevor jemand erkannte, dass es sich beim Fahrer um einen Romulaner handelte. Er machte im Übrigen einen völlig desorientierten Eindruck. Er konnte im Verhör weder angeben, wie er von Miami nach Mulligan gekommen war, noch wie er am Steuer des Gleiters sitzen konnte. Der Sheriff kontaktierte die FLEA und diese die romulanische Botschaft. Und dann geriet die Sache ins Rollen.
LS: Ich nehme an, man hat die Transporterprotokolle im Hafen und in Miami überprüft?
Sd: Korrekt. Negativ. Keine Spur einer Nutzung. Auch wurden keine Shuttleflüge oder Taxis genutzt. Sie können sich vorstellen, dass das Büro des Prätors hier ein wenig besorgt reagierte.
LS: Nun, die Sache klingt schon merkwürdig, aber Mahan ist kein Mitglied der Galae, sondern Zivilist. Was also hat die Sternenflotte damit zu tun?
Sd: Nun, es ist wohl der persönliche Wusch des Prätors, dass die Sache so diskret wie möglich behandelt wird. Und er möchte, aus mir nicht bekannten Gründen , den Tal Shiar NICHT auf die Sache ansetzen. Er fragte explizit nach Ihnen und einer zweiten Person. Sie beide sollen das Rätsel lösen. Ich habe dazu die Freigabe aller Ressourcen durch DeRaaf erhalten. Und DeRaaf war gegenüber mir sehr deutlich. Die Sache muss aufgeklärt werden, bevor die Presse davon Wind kriegt. Sie haben also den gesamten Apparat der Sternenflotte zur Verfügung, solange Sie kein orbitales Bombardement beantragen.
LS: Gut Sir. Ich werde mich um die Sache kümmern. Da muss wohl die morgige Budget-Sitzung ausfallen.
Sd: Ich werde Admiral VanDiel informieren. Nun gut. Begeben Sie sich bitte heute noch nach Paris ins Verteidigungsministerium. Sie werden dort die 2. Person treffen
LS: Sir, darf ich fragen, um wen es sich bei der zweiten Person handelt?
Sd: Sie kennen sie. Die Oberkommandierende der 1. Flotte. Fleet-Admiral Sareth ´tKhellian.
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| Umbra et Malleus Log 31 - Richard |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Apr-Sun-2021, 08:24 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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NRPG: die Personen aus der anderen Realität sind kursiv gesetzt.
RPG:
*** Im Nexus ***
Richard starrte seinem Gegenüber - sich selbst - ins Gesicht. Er versuchte, den Anderen mental zu sondieren, konnte aber nur eine diffuse Wolke psychopathischen Chaos' erfassen. Die Situation war derlei Aktionen auch nicht sehr förderlich.
"Wurde auch Zeit," zischte Richard. "Ich dachte schon, ich habe den alten Schwachkopf Constantius umsonst ins Jenseits befördert! Seit fast zwei Jahren warten wir! Aber nun bist du hier ... und wir haben eine Brücke in euer Universum!"
"Das Imperium wird kurzen Prozess mit euch machen," erwiderte Richard mit soviel Contenance, wie er aufbringen konnte. "Wer auch immer ihr seit."
Richard lachte. "Das Imperium! Das Imperium wird vor den Wesen aus dem fluiden Raum (=Spezies 8472) genauso zusammen brechen wie ALLES ANDERE! Ihr seit Würmer, reif zum Zertreten! Und dann... kommen wir und sammeln die Reste auf!"
"Was quatschst du so lange?! Durchsuch' ihn nach seinem Transphasenstabilisator!"
Die Stimme kam ihm bekannt vor. Im nächsten Moment schälte sich eine dunkle Silhouette aus einem der gleißenden Lichttore, kondensierte zu einer spitzohrigen Frau in Lederkampfdress, an dem eine reichliche Menge Hieb- und Stichwaffen untergebracht war. Nalae!?
"Na, man begegnet sich ja nicht alle Tage selber!" antwortete Richard mit einem bösartigen Lächeln. "Und was für ein smarter Typ, fein frisiert und rasiert... nicht das kleinste Implantat...."
"Durchsuch' ihn und mach' ihn kalt!" fauchte Nalae. "Zwei von euch kann das Universum nicht verkraften!"
"Hm.... aber du kannst doch sonst nicht genug von mir kriegen, he?"
Der Inquisitor nutzte die kurze Ablenkung und ließ sich gegen den Arm des Anderen fallen, um ihm den Disruptor zu entwinden. Jener war bedeutend kräftiger als er selbst, wie er sofort feststellen musste. Der Versuch endete mit einem Faustschlag, der ihn gegen eines der absonderlichen pulsierenden Paneele schleuderte. In der nächsten Sekunde blitzte eine gezackte Klinge vor seinen Augen und Nalae flüsterte: "Her - mit - dem - Stabilisator!"
Eine Hand riss sie zurück, und Richard erkannte Frank Hammerton, gekleidet in einen abgerissenen Kampfdress, mit einer reichlich kruden Armprothese, in der allerdings eine Waffe montiert war, die jetzt auf Richard zielte. "Könnt ihr einmal euer Gehirn einschalten, ihr triebgesteuerten Irren?!"
"Halt's Maul! Ohne mich wärst du noch auf diesem Schlammklumpen von Terra!"
"Und du seit fünf Jahren exekutiert!"
"Fass' ihn an und ich schneide Gagh aus dir!" keuchte Nalae mit zornfunkelnden Augen und ging dazwischen.
Richard nutzte die Gunst des Augenblicks und brachte sich hastig wenigstens einige Meter außer Reichweite, zwischen die zahlreichen, sanft leuchtenden Tentakel der baumartigen Zentral'konsole'. Während er versuchte, sich irgendwie zu verbergen, merkte er, dass sein rechter Arm in das 'Gewebe' oder was immer es war, eindrang, als sei es lediglich Luft. Er verlor den Halt - und fand sich plötzlich einer anderen Szenerie gegenüber. Nein... nicht gegenüber... Er SAH sein anderes Ich nicht nur, er sah die Welt mit dessen Augen: er saß an einem Tisch, bei Kerzenschein, vor einem exquisiten Dinner und hielt die Hand einer Frau... einer Romulanerin?! Nein, Nalae war es definitiv nicht, Deo Gratias! Aber was bei der Heiligen Dreifaltigkeit war das Ganze für ein Teufelswerk???
Im nächsten Moment wurde er unsanft in die Realität zurück gerissen, als ihn eine Hand packte. Durch einen Teppich elektrischer Entladungen erkannte er kurz Hammerton, dann löste sich alles in einem grellen weißblauen Blitz auf.
....( hier sieht Hammerton ihn jetzt wieder aus dem Nexus auftauchen, wie im letzten Log beschrieben)....
*** Später ***
Richard rappelte sich hoch. Er fühlte sich noch immer etwas benommen und desorientiert, aber die eisige Kälte und der widerwärtige Regen ließen ihn rasch wieder zu sich kommen. Ein paar Meter weiter lag eine Gestalt ausgestreckt, Frank Hammerton, wie er gleich darauf feststellte. Er rüttelte ihn.
"Colonel?"
Der Militär wachte mit einem undeutlichen Fluch auf den Lippen auf, schnellte hoch und hatte Richard im selben Augenblick von den Beinen gerissen. "Den achten Artikel des Glaubensbekenntnisses!" stieß er auf Latein hervor und
fixierte den Inquisitor mit der Mündung seines Disruptors.
"Es gibt nur sieben."
"Gut. Sie scheinen der Echte zu sein..." Hammerton ließ die Waffe etwas sinken.
"Sie sind sich sicher?"
"Nach alldem bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich lebe oder tot bin. Apropos Tod: ziehen Sie sich was über, oder Sie holen sich denselbigen." Der Colonel stand auf und wandte sich in Richtung Zelt. "Wissen Sie, was hier passiert ist?" Er entdeckte den Leichnahm des anderen Frank Hammerton - oder zumindest, was nach dem auf Streufeuer gestellten Disruptor noch übrig war.
"Ich weiß, das wir es zerstören müssen. Oder doch wenigstens unzugänglich machen."
"Wir haben diese ganze Mühsal auf uns genommen, nur um etwas zu zerstören?!"
"Es ist ein ... nun... eine Art Nexus. Ein Gateway zum Multiversum. Welches Volk auch immer es erschaffen hat, ist uns um Millionen Jahre voraus, wenn es noch existiert."
"Ein Gateway zu unendlichen Ressourcen und unendlichen Möglichkeiten der Mission?"
"Vielleicht hat es Valentinian Constantius so gesehen. Vielleicht auch nicht. Vielleicht hatte er das Gefahrenpotential dieses Ortes erkannt und wollte, dass wir für seine Vernichtung sorgen."
"Wie sollen wir etwas vernichten, was nicht einmal in unserer Wirklichkeit existiert?"
Richard blieb stehen und ließ den Blick über die trostlose Umgebung wandern. "Ich weiß es nicht. Noch nicht. Ich kann Ihnen jedenfalls versichern, in einigen dieser Universen lauern höchst unangenehme Dinge, denen wir nicht gewachsen sind. Schon gar nicht im derzeitigen Zustand unserer Quadranten."
"Ich bin kein Fachmann... aber hieß es nicht immer in der offiziellen Theologie, von einem Multiversum zum anderen gäbe es keinen Übertritt?"
"Es kann offenbar so etwas wie eine Brücke geschaffen werden, wenn ein gleichzeitiger Zugriff erfolgt. Zumindest habe ich... hat mein anderes Ich... das gesagt. Und irgendwas von einem Transphasenstabilisator. - Lassen Sie uns zum Shuttle zurückkehren und Kontakt mit Vandenberg aufnehmen." Er schlug die Zeltplane zurück.
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| Umbra et Malleus / Log 30 / Vandenberg |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Apr-Fri-2021, 02:26 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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Auf Sokars Schiff / Brücke
Sokar hatte Robert Maximilian von Rabenstein durch Caldred erst einmal in einen Lagerraum „verbringen“ lassen. Er würde sich mit dem Kerl später beschäftigen. Jetzt galt es sich erst einmal um die Warpsignatur auf Warpresonanzspur auf Vektor 76,8 x 244,7 x 93,1 zu kümmern. Sokar hatte sein als Frachter getarntes Schiff ganz unspektakulär STE02421 getauft. Und mit diesem Schiff würde er eventuell eine Chance haben, sollte sich jenes Schiff, welches die Warpspur verursachte, als nicht größer als ein Patrouillienschiff heraus stellen. Anderenfalls jedoch, wären sie, sowie Mort Caldred sich so treffend ausgedrückt hatte, geliefert.
Seit 8 Stunden raste Sokars Schiff jetzt auf das Ziel zu, doch noch schien die Quelle der Warpspur sich erfolgreich zu verstecken. Doch wenn es so etwas wie eine Vorahnung gab, dann hatte Sokar diese jetzt. Auch wenn sich sein Intellekt dagegen sträubte.
Der Yridianer an der Ops gab ein kurzes Grunzen von sich.
YD: Äh Boss. Da kommt etwas angeflogen.
So: Und was kommt da angeflogen?
YD: Grob gesagt sind das 2 Dingerchen.
Sokars Stimme wurde gefährlich leise.
So: Was kommt da genau angeflogen?
YD: Was weiß ich..äh?
Sokar sprang ohne ein weiteres Wort an die Ops, riss den Yridianer von den Füßen und schleuderte ihn gegen eine Schottwand. Dann blickte er auf die Daten der Ops-Konsole.
So: Terranisch. 2 Angriffsshuttles Typ IV. Mit aktiven Waffensystemen.
Caldred war wie ein Schatten neben Sokar erschienen und blickte auf die Konsole.
Ca: Mit denen können wir es knapp aufnehmen.
So: Waffentechnisch vielleicht. Aber wenn ich mir den Vektor anschaue, dann sind das keine Shuttles der Inquisition. Diese Kerle sind auf direktem Angriffskurs. Das sind Marines!
Ca: Scheiße. Diese Typen machen aus dem Rest unserer Crew Hackfleisch
So: Abgesehen davon. Shuttles dieses Typs sind so tief im All nie alleine. Es gibt irgendwo ein Mutterschiff. Und mit dem werden wir kaum fertig.
Rivkin meldete sich in diesem Augenblick.
Rv: Wir werden gerufen.
So: Lass hören!
Aus den Wandlautsprechern drang eine herrische Stimme.
Au: Hier spricht Lt. Austin, Group Commander des 1. Aufklärungsgeschwaders der NTF. Bereiten Sie sich darauf vor, dass wir an Bord kommen. Deaktivieren Sie Schilde und Antrieb. Jeglicher Widerstand wird mit dem Tode bestraft.
In diesem Augenblick ertönte ein dumpfes Geräusch und ein lautes Triumphgeheul aus der Kehle des Yridianers. Dieser, an der Waffenkonsole stehend, hatte soeben einen Quantentorpedo abgefeuert.
Yd: YIHAAAA frisst das, Ihr Bastarde!
Das Jubelgeschrei des Yridianers verwandelte sich in einen Schmerzensschrei. Sokar hatte kurzerhand seinen Disruptor gezogen und dem Yridianer gezielt in den rechten Arm geschossen.
So: Du dämliches Stück Müll. Der nächste Schuss geht direkt in Deinen Kopf! Schafft ihn weg! Rivkin, Status?
Rv: Sie greifen an. Und..
Rivkin wurde unterbrochen. Mit einem infernalischen Krachen schlugen 2 Schleppharpunen in den Rumpf des Frachters ein. Zischend entwisch Sauerstoff aus dem betroffenen Bereich.
Ca: Die machen keine halben Sachen
So: Korrekt. Aber wir auch nicht. Nun gut. Alle! Bereit machen zur Enterabwehr! Wir..
Sokar wurde unterbrochen. Ein grelles Licht breitete sich vom Zentrum des Systems aus und strahlte durch die Cockpitfenster des schiffes. STE02421 erbebte unter einem enormen Hieb und dann schien sich alles in einer grellen Explosion aufzulösen.
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Ortswechsel:
ISS Dark Mirror / Brücke
Vandenbergs Blick folgte den Anzeigen auf der Taktikkonsole.
Die beiden Angriffsshuttles hatten sich dem unbekannten Frachter genähert und auf ihre Aufforderung zu stoppen, den Abschuss eines Quantentorpedos als Antwort erhalten. Jedoch schien der Torpedo nicht korrekt programmiert gewesen zu sein, flog er doch harmlos an den Shuttles vorbei.
Va: Mhm..interessant.
XO Pizer schüttelte den Kopf.
Pi: Was für eine Art von Taktik ist das denn?
Va: Keine Taktik. Und genau das ist eben das Ungewöhnliche. Jeder dahergelaufene Schmuggler oder Pirat würde versuchen zu verhandeln, zu kämpfen oder zu flüchten. Hier ist etwas faul.
Auf dem Screen war jetzt zu erkennen, wie die Schleppharpunen in die Backbordseite des Frachters einschlugen.
Pi: Sir, der Kommandant der Entereinheit meldet, dass er jetzt zum Entern ansetzt.
Vandenbergs Blick fixierte das Symbol des Frachtes. Sein Blick bohrte sich förmlich in das Holobild.
Va: Hier stimmt etwas nicht. STOP! SOFORT ABBRECHEN!
Pi: Sir?
Va: Sie haben mich schon richtig verstanden. ABBRUCH!
Pi: Aber…
Pizer wurde durch das Brüllen einer Alarmsirene unterbrochen.
Die leidenschaftlose Stimme des Bordcomputers ertönte:
<Energetische Schockwelle nähert sich. Stärke +94.4. ETA 10 Sekunden>
Va: Schilde hoch und…
Ein grellblaues Leuchten fraß den Himmel auf.
Um Vandenberg herum waberten die scheußlichsten Farben, Farben die Vandenberg noch nie gesehen hatte. Ein donnerndes Dröhnen erfüllte die Ohren und merkwürdige Bilder, welche wie ein Film abliefen, erschienen vor seine Augen. Er sah sich selbst in einer fremden Uniform, er sah LaSalle friedlich neben einem Klingonen stehen, er sah eine Romulanerin in einer fremden Uniform und er sah Gesichter wie Schemen vor seinen Augen vorbei rasen. Die Bilder raten immer schneller vorbei, bis sich Geräusche und Bilder zu einem Übelkeit erregenden Wirbel vereinten.
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Ortswechsel:
Irgendwo/Irgendwann
Der Tau war heute wieder mit einem widerlichen Geräusch auf die Wiese gefallen. Die rote Sonne ging langsam hinter dem grün wogenden Waldozean auf. Die Jagdzeit konnte beginnen.
Molon Volon keuchte. Der Aufstieg auf den Grashalm war schwer gewesen, doch jetzt war der Meisterjäger am Ziel. Er zog sein Schwert und ließ die Klinge in der Sonne blitzen. Sie würde den Leib der Thulis-Spinne mühelos durchbohren. Diesmal würde dieses Monster ihm nicht entkommen.
Ein hallendes Donnern unterbrach Molon. Ein greller Blitz leuchtete auf und eine merkwürdig regelmäßige Metallform raste über den Himmel . Die Druckwelle fegte über den Boden und zog eine Schneise der Verwüstung durch die Wiese, bevor das Objekt in einem grellen Blitz wieder verschwand. Und während Molon durch die Luft gewirbelt wurde, versuchte sein Geist fieberhaft zu ergründen, was er da gerade gesehen hatte. Er würde jedoch nie die Wahrheit erfahren.
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Ortswechsel:
ISS Dark Mirror / Brücke
Das Geräusch des Wideranlaufens der Systeme paarte sich mit dem Geruch verschmorter Isolierungen.
Vandenberg kroch, nicht sehr elegant, unter einer Konsole hervor. Der Aufschlag der Druckwelle hatte Vandenberg nicht nur aus seinem Sessel befördert, sondern auch den Sessel aus der Verankerung gerissen.
Vandenberg streckte sich und warf einen Blick auf das Statusholo.
Va: Status!
XO Pizer lehnte an einer Wand. Er wirkte benommen. Vandenberg packte den XO an den Schultern und schüttelte ihn mitleidlos.
Va: Ich sagte: STATUS!
Pi: Äh ja Sir. Systeme fahren wieder an. Die Sensoren sind zu 50% funktionsfähig, Waffensysteme nur zu 50% online. Wir arbeiten daran.
Va: Status des Frachters und der Angriffsshuttles?
Pizer drehte sich stöhnend zur Taktikkonsole um.
Pi: Sir, die Shuttles sind nicht mehr im Scanradius. Und auch den Frachter kann ich nicht lokalisieren. Aber….
Va: Aber was?
Pi: Ein Schiff unbekannten Typs befindet sich auf einem Asteroiden, etwa 1, 2 Millionen km von uns entfernt. Hat wohl eine Bruchlandung gemacht. Masse entspricht dem Frachter.
Va: Wo kommt der Asteroid her? Er war vor dem Aufprall der Schockwelle nicht auf den Scannern. Na schön. Weiter im Auge behalten. Gehen Sie ins Med-Center und lassen Sie Ihre Kopfverletzung behandeln. Ihr Blut verursacht noch einen Kurzschluss in der Konsole. Und dann lassen Sie hier aufräumen.
Pi: Jawohl Sir.
Pizer blickte auf den Nav-Screen.
Pi: Ähm Sir…da ist noch etwas.
Va: Was ?
Pi: Wir sind nicht dort, wo wir sein sollten.
Va: Bitte?
Pi: Nun ja, das System in dem wir uns befinden, steht in keiner unserer Sternenkarten. Und auch die Konstellationen, welche die Scanner erfassen, sind nirgends verzeichnet.
Va: Schöne Überraschung.
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| Umbra et Malleus Log 29 - Richard von Rabenstein |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Apr-Thu-2021, 01:11 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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NRPG: wurde inspiriert von "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" - die Szene mit der Brücke
RPG:
*** Im Velconnia-Belt / Auf dem Planeten ***
Richards Blick ruhte auf dem Disruptor und wanderte dann wieder zu der ominösen Sprengfalle. Frank Hammerton hatte sich unterdessen in Richtung eines sanft ansteigenden Hügels in Bewegung gesetzt, von dem er sich eine etwas bessere Aussicht versprach.
"Exzellenz? Ich fürchte, dass ist nicht der richtige Moment für eine Meditation. Wir müssen mit Feindkontakt rechnen."
"Hier stimmt etwas nicht," antwortete Richard, ohne sich von der Stelle zu bewegen.
"Nun, das haben wir ja gerade festgestellt."
"Nein, das meine ich nicht. Bedenken Sie die Probleme, die ich hatte, diesen Ort überhaupt ausfindig zu machen, geschweige denn ihn zu erreichen. Er wurde wie ein Arkanum höchster Stufe behandelt, geheimer als der Aufbewahrungsort der Krönungsinsignien des Kaisers. Valentinian Constantius hat alles so verschlüsselt, dass ICH ALLEIN in der Lage bin, den Code überhaupt zu öffnen. Verstehen Sie, Colonel?"
"Der verstorbene Großinquisitor - Friede seiner Seele - war für seine Paranoia bekannt."
"Nein, Sie verstehen nicht! Die Lage dieses Planeten war über mein genetisches Profil verschlüsselt. Niemand hätte hier her kommen können. Nur Valentinian Constantius selbst. Und hätte er eine solch primitive Falle errichtet, nach allem, was diesem Moment unserer Existenz vorausgegangen ist?"
"Ich gestehe, ich verliere den Zusammenhang. Außerdem giest es inn Strömen und ich versinke im Matsch."
Richard nahm diese Unbill der Umgebung gar nicht wahr. "Es ist eine Prüfung. Ein logisches Spiel."
Hammerton war nicht nach scholastischen Übungen zumute. Er glaubte etwas gehört zu haben und warf einen prüfenden Blick durch den optischen Scanner.
"Wir sehen etwas, auf das wir glauben, auf eine gewisse Weise reagieren zu müssen. Aber das ist falsch. Der Fallstrick sind unsere Sinne. Wer ihnen folgt, geht in die Irre. Wichtig ist, den Geist über das zu erheben, was unsere Sinne wahrnehmen... Wir haben Angst, angegriffen zu werden und aktivieren unsere Waffen... Aber darum geht es nicht." Mit diesen Worten legte der Inquisitor seinen Disruptor zu Boden und löste die Regenschutzkleidung von den Schultern. Dann ließ er vor dem kopfschüttelnden Colonel noch Jacke und Hemd folgen, bis er nur noch in der Hose im Regen stand - das Inquistionstattoo auf der linken Brustseite gut sichtbar.
"Sie sind verrückt, wenn Sie mir die Bemerkung gestatten." Und das war die freundlichste Version dessen, was Hammerton dachte.
Richard ging langsam auf die vermeintlich tödliche Sprengfalle zu - er wäre auch von einem Felsgipfel ins Nichts getreten. Sola Fides... Einen Sekundenbruchteil leuchtete ein blendend weißer Strahl auf, einer gewaltigen Klinge aus Licht nicht unähnlich - und Richard von Rabenstein war verschwunden.
Hammerton fluchte, fischte den Disruptor aus dem feuchten Gras und sah sich um. In der Tat, eine Explosion war das nicht gewesen. Der Tricorder zeigte weder Energierestsignaturen noch Biosignale außer seinen eigenen an.
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Richard fand sich einer atemberaubenden surrealen Umgebung wieder. Vor ihm befand sich eine Art Konsole, die aus pastellfarbenen, organisch anmutenden Materialien und Formen bestand. Tentakelgleiche Auswüche wucherten nach allen Seiten, schienen sich ins Unendliche zu verzweigen. Und zwischen Ihnen, wie Seifenblasen, Fenster in andere Realitäten. Einige der Szenerien und Gesichter, die dort auftauchten, kamen ihm bekannt vor, andere waren völlig fremdartig. Zwischen allen floss ein glänzendes glitzerndes Energienetz hin und her.
Vorsichtig streckte er die Hand nach einem der Knotenpunkte aus und wurde von dem Glitzern eingeüllt. Und im nächsten Moment - stand er sich selbst gegenüber, oder zumindest einem Zerrbild seiner Selbst. Der Mann hatte wirr ins Gesicht fallende Haare und ein bionisches Augenimplantat. Aus den Lumpen seiner Kleidung schälte sich ein offenbar aus mehreren Teilen zusammengesetzter andorianischer Disruptor, wanderte nach oben und zielte auf Richards Kopf.
"Willkommen in deiner Hölle."
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Colonel Hammerton hatte getan, was ein Soldat in solchen Fällen tun musste: mithilfe einer Plane ein behelfsmäßiges Basiscamp eingerichtet, unter dem er jetzt dabei war, seinen Tricorder zu modifizieren, sowie sämtliche Waffen in Feuerbereitschaft zu versetzen und zu koppeln, so dass er sie allein bedienen konnte. Noch während er damit beschäftigt war, drang von draussen ein seltsames Knistern wie von einer feuchten Stromleitung zu ihm. Einen der Disruptoren in der Hand, lugte er hinter der Zeltplane hervor.
Vor ihm entfaltete sich ein absurdes Schauspiel: aus dem Nichts, oder besser aus dem Nebel blitzte es hier und da auf und Fragmente irgendwelcher Gegenstände oder Körperteile waren zu erkennen. Aber alles ging so schnell, dass er kein Muster ausmachen konnte. Ja, sie waren definitiv NICHT allein hier. Aber WAS war das?
Er angelte nach hinten, um seinen Tricorder zu greifen, als einer der Blitze sich weitete, ein ohrenbetäubendes Krachen über die Landschaft hallte, und aus dem gleißenden Licht drei Personen stürzten. Einer von ihnen der vermisste Inquisitor - die anderen beiden .... Hammerton starrte in sein Spiegelbild.
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(PS: das wird uns letztlich die Möglichkeit eröffnen, in ein anderes Universum mit ganz leichten Veränderungen zu wechseln und da weiter zu spielen, ohne von den Ereignissen der alten Spiegelstaffeln behelligt zu sein.)
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