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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 04:10 PM
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BdZ Log 19 - Sareth / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Oct-Fri-2026, 11:58 AM
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INN News - Eilmeldung
Forum: *** INN - Independent News Network ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Thu-2026, 09:25 PM
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BdZ Log 18 Varok / NPC's
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 07:50 PM
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BdZ Log 17 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 11:13 AM
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BdZ Log 16 Varok / LaSall...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Oct-Fri-2026, 02:08 AM
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BdZ Log 15 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Thu-2026, 05:45 PM
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BdZ Log 14 Mort Caldred
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Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Wed-2026, 11:18 PM
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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 06:44 PM
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BdZ Log 13 / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 12:59 PM
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| MNK / Log 2/ LaSalle |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Aug-Tue-2021, 11:11 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Erde/San Francsico/HQ der Sternenflotte/Foyer A
Wie immer Mitte August, wimmelte es im Gebäude von Uniformierten aller Spezies und in Uniformen aller Farben. Frisch von der Akademie kommende Graduierte, altgediente Schiffskommandanten und Verwaltungsoffiziere aller. Art. Und so was es nicht verwunderlich, dass an diesem frühen Morgen, um Punkt 07:30 Uhr, zwei ältere Herren aus dem Haupteingang in den Innenraum des weitläufigen Foyers traten.
Vice-Admiral Edwin Winter, Chefjurist der DIA, blickte an seinem Kollegen, Vice-Admiral Lasalle, dem Chefermittler der DIA, mehrfach rauf und runter.
EW: Das müssen Sie mir noch einmal erklären, Rufus. Warum tragen Sie heute einen dunkelblauen Uniform-Pullover?
LaSalle grinste böse.
LS: Sie wissen doch, welcher Tag heute ist?
EW: Sklavenmarkt ja. Heute werden alle frisch ernannten Offiziere auf ihre Schiffe verteilt und Kadetten erhalten ihre Praktikumsstellen.
LS: Ganz recht. Und was passiert bei solchen Gelegenheiten immer? Irgendein verwirrter Jungoffizier rennt kopflos, aber mit einer Tasse Kaffee in der Hand, durch die Gegend und kollidiert unweigerlich mit jemanden.
EW: Ah ich verstehe. Auf Blau sieht man die Kaffeeflecken weniger.
LS: Ganz recht. Glauben Sie einem Alterfahrenen in Sachen Zusammenstöße mit Kaffeetassenträgern. Und siehe da, es geht schon los.
LaSalles rechter Zeigefinger wies auf einen Captain, welcher gerade recht lautstark einen 2nd Lt. zurecht wies. Auf der Brust der Jacke der makellos sitzenden Uniform des Captains breitete sich gerade ein großer Kaffeefleck aus. Ein besonders prächtiges Exemplar. LaSalle und Winter traten näher.
EW: Meine Herren, gibt es ein Problem?
Der Captain, ein gewisser Hendricksen, reagierte unwirsch.
CH: Sehen Sie nicht…oh entschuldigen Sie bitte Sir. Ich habe Sie nicht gleich erkannt.
Hendricksen stand stramm, während der 2nd Lt, vor Schreck, leicht nach hinten gebeugt, erstarrt zu sein schien.
LS: Was gibt es denn, Captain?
CH: Dieser Frischling hier, ist mit seiner Kaffeetasse direkt in mich hinein gelaufen
EW: Nicht zu übersehen.
CH: Und dann besitzt er noch die Frechheit, mit der dummdreisten Ausrede zu kommen, er habe Captain James T. Kirk gesehen.
Der 2nd Lt., ein gewisser Cadeno-Blanco, versuchte sich zu rechtfertigen.
CB: Aber Sir, es war Kirk. Er hat mir zugenickt Und…
CH: Halten Sie die Luft an, Mann. Bei Ihnen wirken wohl noch die Nachwehen der Graduationsfeier nach, was? Kirk! Welch ein Kaminif!
LS: Meine Herren. Ich glaube, so etwas kann man doch in Ruhe klären.
CH: Sir natürlich Sir.
EW: Dann noch einen schönen Tag.
Captain Hendricks salutierte zackig, während Winter und LaSalle zu den Aufzügen
schlenderten.
EW: Dieser Captain ist in der falschen Einheit. Er hätte zu den Marines gehen sollen.
LS: Oh ja, als Oberbrülloffizier wäre er bestimmt gut geeignet. Ich kenne da auch einen gewissen Colonel, bei dem er noch etwas lernen könnte.
Winter lachte gehässig.
EW: Ja, das wäre passend. So, ich stelle mich jetzt den Schrecknissen der Vorstellung neuer Mitarbeiter. Und Sie?
LS: Ich habe noch ein Rendezvous mit einer wichtigen Person.
Winter pfiff durch die Zähne.
EW: Wow LaSalle, in Ihrem Alter?
LS: Streng dienstlich.
Das Auftauchen von 2nd Lt Cadeno-Blanco bewahrte LaSalle vor einem bissigen Kommentar Winters. Der 2nd Lt rannte zum Aufzug und blockierte die Tür für Winters.
EW: Danke 2nd Lt. Sehr zuvorkommend,
CB: Gerne Sir. Immer wieder gerne zu Diensten für ehem. Offiziere im wohlverdienten Ruhestand.
Der junge Offizier salutierte zackig und verschwand in der wimmelnden Menge.
LaSalle grinste böse.
LS: Haben Sie das gehört Edwin?
Winter konnte es nicht glauben.
EW:…..im wohlverdienten Ruhestand..also das ist…
LS: Sie und ich...wir sind alt. Uralt! Aber ansonsten, einen schönen Tag noch Kollege.
LaSalle nickte dem von Wut innerlich kochenden Winter zu und begab sich zu einem der Rollbänder, welches das Gebäude durchzogen.
LS: Ruhestand. Wenn es doch nur so wäre.
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Ortswechsel:
Erde/San Francsico/HQ der Sternenflotte/ Foyer B / Ehrengalerie
15 min. später
Der Raum strahlte, mit seiner dezenten Beleuchtung und der leisen, getragenen Musik, eine gewisse Erhabenheit aus. Alle Helden der Föderation waren hier mit ihren Konterfeis präsent: Archer, Picard, Janeway und viele mehr.Und auf einem Podest aus hochpoliertem schwarzem Obisidian ruhten die Konterfeis jener, welche im Dienste der Föderation ihr Leben gelassen, oder verschwunden waren: Crossley, Roberts, Sisko und natürlichem Captain James T. Kirk. Und vor Kirks Bild fand LaSalle dann seine „Verabredung“
LS: Fleet-Admiral t´Khellian. Sie haben mich rufen lassen Mam?
Sareth musste grinsen.
Sa: Rufus LaSalle, lange nicht gesehen. Aber..warum so förmlich?
LS: Nun, wenn man das Datum in Betracht zieht.
Sa: Ah ich verstehe. Sklavenmarkt. Aber blauer Pullover?
LS: Ebenfalls Sklavenmarkt.
Sa: Richtig, Vorkehrung gegen Kaffeeflecken. Nun wir haben etwas zu besprechen.
LS: Ist es etwas Wichtiges?
Sa: Eher merkwürdig. Liegt bestimmt auf Ihrer Linie. Das Bistro dahinten eignet sich gut, die Sache zu erörtern.
5 Minuten später hatten beide an einem der Tische des um diese Zeit recht leeren Bistros Platz genommen. Niemand würde es hier wagen. zwei hochrangige Offiziere zu stören.
LS: Nun Madame, Sie hatten mir ja eine Nachricht gesandt. Sie haben gestern Abend Captain Kirk getroffen?
Sa: Zumindest einen Mann, der ihm auf geradezu unheimliche Weise ähnlichsah. Ja ich weiß was Sie jetzt denken. Charlie hat mir zunächst auch nicht geglaubt. Und die Möglichkeit, dass mir meine Sinne einen Streich spielten, weil ich übermüdet oder von irgendwelchen Cerebralparasiten befallen war, habe ich bereits selbst durchgespielt. Negativ. Der Mann war real. Zumindest für mich.
LS: Mhmm
Sa: Sie glauben mir wohl auch nicht? Nun, das kann ich verstehen. Kirk ist seit gut 100 Jahren spurlos verschwunden.
LS: Nun…die Sache klingt merkwürdig, zugegeben. Aber…
Sa: Aber?
LS: Sie scheinen nicht die einzige Person gewesen zu sein, die diesem Kirk begegnet ist.
LaSalle berichtete kurz von den Ereignissen rund um 2nd Lt. Cadeno-Blanco. Sareth schüttelte den Kopf.
Sa: Da scheint doch etwas mehr dahinter zu stecken. Nun Rufus, ich habe mir gedacht, evtl. könnten Sie ja einmal in den Personaldatenbanken nachsehen? So ganz diskret?
LaSalle grinste kurz.
LS: Das habe ich mir jetzt fast gedacht. Nun ich habe vorab einmal etwas nachgeforscht über den Captain Horatio Hornblower des Raumfahrzeitalters. Außer seinem ermordeten Sohn hatte Kirk keine Kinder. Es gibt jedoch einige noch lebende Nachfahren mit Bezug zur Raumfahrt, in Missouri. Zum Beispeil einen ziemlich bärbeißigen Commander der Raumpatrouillie der FLEA. Vulgo auch "Weltraumpolizei" genannt.
LaSalle schon Sareth ein Padd mit dem Bild und der Stimmprobe von Commander Walter Sherman Kirk zu. Sareth las sich die Daten durch, dann schüttelte sie den Kopf.
Sa: Nein, der sieht der Person in keinster Weise ähnlich, die ich gesehen habe. Und seine Stimme ist eine völlig andere.
LS: Mhm ein hübsches Rätsel. Für den fraglichen Zeitpunkt gab es keine ungewöhnlichen Vorkommnisse. Ich habe in den Logs nachgeschaut.
Es herrschte für einen Augenblick Schweigen.
LS: Nun, ich kann eines tun. Ich kann diesen 2ndLt Cadeno-Blanco einbestellen und ein wenig befragen.
Sa: Aber bitte vorsichtig. Er kommt wohl gerade von der Akademie. wie ich Ihrer Schilderung entnehmen kann. Dieser Captain hat ihn ja als Frischling bezeichnet. Und dann schon gleich beim Chefermittler der DIA erscheinen zu müssen, das kann für die Karriere u. U. nicht sehr förderlich sein.
LS: Nun die DIA benötigt immer Mitarbeiter mit einem guten Auge.
Sa: Ahhh…..ein Rekrutierungsversuch.
Lasalle grinste.
Sa:…Mhmm.. Commander Walter Sherman Kirk…FLEA….. Ich habe ohnehin derzeit mit der FLEA zu tun. Evtl. komme ich über seinen Vorgesetzten an ihn ran.
LS: Dann wollen wir einmal mit der Jagd beginnen. Evtl. ist das Ganze ja ein Scherz.
Sa: Wenn es ein Scherz ist, dann ein Übler.
LS: Das fiele dann in mein Resort, Mam. Nun gut. Ich halte Sie auf dem Laufenden.
Sa: Was steht denn heute noch auf Ihrem Programm?
LS: Nun, eine Gefangenen-Übernahme. Der CMO der USS Sacramento. Hat seinen Captain verprügelt. Beziehungssache. Die DIA ermittelt. Das wird Lt. Parkers erster Fall. Ich muss sie im Auge behalten, sie neigt etwas zur Überreaktion.
Sa: Ich habe von der Sache gehört. Nun Rufus, Sie sind auch nicht zu beneiden.
LaSalle lächelte sardonisch.
LS: Da kann ich Ihnen nur zustimmen, Mam. Einen erfolgreichen Tag noch.
LaSalle stand auf, salutierte kurz und verschwand in den Gängen des Gebäudes.
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| MISSIONSSTART "Mein Name ist Kirk" (MNK) |
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Geschrieben von: Sareth - Aug-Tue-2021, 07:43 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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*** San Francisco / Sternenflotten-HQ ***
Die Notstandssitzung des Oberkommandos dauerte seit Stunden. Man beriet - oder besser, stritt - welche Maßnahmen geeignet waren, um ein Übergreifen der auf Ilbana ausgebrochenen tyrellianischen Pest auf den Rest des Sektors oder gar die Föderation zu verhindern.
"Ich kann es nicht oft genug betonen," sagte der Vorsitzende des Medizinischen Rates der Flotte, ein rundlicher Bolianer, gerade. "Eine sofortige Quarantäne des gesamten Sektors ist die einzige Möglichkeit! Wir haben keinerlei Daten, wie das Virus auf andere Spezies reagiert, wie rasch es mutieren wird. Unsere Behandlungsmethoden stecken in den Anfängen und wurden derzeit lediglich bei Ilbanern erprobt - mit mäßigem Erfolg, wie Ihnen allen bekannt sein wird. Wir müssen sofort jeglichen Schiffs- und Transporterverkehr einstellen, mit Ausnahme von medizinischem und technischen Personal. Dieses sollte weitgehend aus holografischen Einheiten bestehen, um das Kontaminationsrisiko zu minimieren."
"Das widerspricht den Grundgesetzen der Föderation auf Freizügigkeit," hielt ein vulkanischer Admiral dagegen. "Wir brauchen eine rasche rechtliche Absicherung."
"Was ist mit den Handelsrouten? Wir benutzen den Transwarpkorridor in der Nähe des Sektors," meldete sich der Vertreter der FLEA zu Wort.
Meine Gedanken schweiften etwas ab. Die Situation war in der Tat auch für den Exploration Council misslich. Auf dem zweiten Planeten des Ilbana-Systems waren vor Kurzem interessante archäologische Überreste gefunden worden. Die Grabungsgelder waren bewilligt. Zudem war Eile geboten, weil ein Staudammprojekt die Stätte zu überfluten drohte. Wenn wir jetzt keine Forscher dorthin schicken konnten, dann niemals! Natürlich war das in Anbetracht der sich dort anbahnenden Katastrophe sicher von minderer Bedeutung - aber nichts desto trotz ärgerlich. Darüber hinaus würde Charlie fest sitzen, denn er war derzeit im Sektor auf einer Tagung!
...
Nach weiteren drei Stunden hatten wir uns zu einer abgestuften Reihe von Maßnahmen entscheiden, bei denen Ilbana selbst auf jeden Fall unter strikte Quarantäne gestellt werden würde. Mir schwirrte der Kopf, und ich hatte erst einmal nur das Bedürfnis nach einem Kaffee und etwas kalorienlastigem Essbaren...
Professor Ramin, den ich als Leiter der archäologischen Expedition bestimmt hatte, holte mich auf dem Weg zur Cafeteria ein. "Was für eine Mammutsitzung! Sowas habe ich zuletzt bei der Panox-B-Krise erlebt."
"Ja! Und da bestand keine Gefahr einer interstellaren Pandemie."
"Wir müssen überlegen, was wir für das Ausgrabungsprojekt noch tun können."
"Ja, ich weiß." Aber erst nach einem Kaffee... "Ich denke, wir können auf jeden Fall eine sonografische Erfassung des Areals durchsetzen. Ich werde mit dem Kulturminister sprechen, ob ein temporärer Wasserschutz errichtet werden kann."
Glücklicherweise entdeckte Ramin kurz darauf eine Kollegin aus der Exogeologie, mit der er dringend sprechen musste, sodass ich meinen Weg Richtung Kaffee weiter fortsetzen konnte. Es war nicht mehr viel los im HQ auf dieser Ebene - es war kurz nach Mitternacht - und so war ich einigermaßen überrascht, als sich eine Lifttür öffnete, eine männliche Gestalt heraustrat und haarscharf an mir vorbei rauschte. Nicht weit genug, um zu verhindern, dass von dem Stück Sahnetorte auf seinem Teller, an dem meine Augen als nächstes hängenblieb, ein Klecks auf meinem rechten Schuh landete.
Zum Glück nicht auf der Uniform....!
"Oh, Entschuldigen Sie, ich habe mich im Flur geirrt."
Jetzt nahm ich den mitternächtlichen Tortenfreund in den Blick. Ein stämmiger Mann etwa um die sechzig, in Zivil - das Gesicht kam mir absolut bekannt vor. Sehr bekannt. Aber wo---
"Gestatten Sie, James T. Kirk." Er hielt mir die Hand hin, und ich war so überrascht, dass ich für einen Moment regelrecht einfror. "Ah, oh ja, natürlich, das ist bei Rihannsu nicht üblich." Er lachte kurz und freundlich und war um die Ecke verschwunden, ehe ich reagieren konnte.
Erlaubte sich da jemand einen Scherz?! Aber wer konnte zu dieser Stunde in das HQ; wir hatten schließlich hochgradige Sicherheitsvorkehrungen, da konnte nicht einfach irgendjemand ohne ID-Check und Überprüfung herein! Die Möglichkeit, dass mir meine Sinne einen Streich spielten, weil ich übermüdet oder von irgendwelchen Cerebralparasiten befallen war, konnte ich getrost ad acta legen. Halluzinationen verursachten keine Sahneflecken auf dem Schuh. Und die Sahne war definitiv noch da, ließ sich selbst mit einem Taschentuchwisch nicht gänzlich entfernen.
Ich nahm einen Umweg über die Ehrengalerie im Foyer, wo die Porträts herausragender Mitglieder der Sternenflotte hingen. Ja, ohne Frage, der Mann mit dem Tortenstück bezeichnete sich nicht nur als Kirk, er sah auch aus wie das Porträt in der Galerie, vielleicht etwas älter. Aber bekanntlich idealisierten die Maler ja immer ein wenig...
*** Nächster Tag / Sareths Apartment ***
Ich hatte Charlie kontaktiert, der natürlich wie befürchtet nach seiner Konferenz festsaß, wegen der neuen Quarantänebestimmungen. Allerdings machte er einen relativ entspannten Eindruck. Die Versorgungslage sei stabil, versicherte er mir, und bei den ganzen Wissenschaftskapazitäten um ihn herum würde auch der Gesprächsstoff so schnell nicht ausgehen!
+ Und stell' dir vor, wen ich noch getroffen habe! Rollo Vega! Er fliegt zwar nicht mehr, hatte aber in der Nähe geschäftlich zu tun, irgendein kleineres Unternehmen aufgekauft.+
"Na, dann wird euch ja sicher nicht langweilig werden!" Ich freute mich für ihn, denn in so einer Lage war Ablenkung immer noch das beste Mittel gegen den 'Hüttenkoller' - abgesehen von Holosuiten natürlich, die es im Hotel sicher auch gab.
+Ja, er hat mir schon ein paar Stories erzählt, die reif für den Abenteuernovellen-Markt wären! Und sich angefangen, durch das Whisky-Sortiment an der Bar zu saufen! Mann, hat der ein Durchstehvermögen!+
"Versuch' ihm bitte nicht nachzueifern." Ich lachte.
+Nein, nein, keine Angst, mein Schatz!+
"Stell dir vor, wen ICH getroffen habe - James T. Kirk." Ich erzählte ihm mein nächtliches Erlebnis im HQ.
+Und was hast DU getrunken?! - Nein, im Ernst, gibt es eine Erklärung dafür?+
"Bisher nicht, ich bin aber auch nicht damit hausieren gegangen. Beim Routinesweep des Sicherheitsdienstes sind keine abnormen Werte in irgendeinem Bereich aufgetaucht. Allerdings geht die Überprüfung auch nicht in jedes Detail, aber um eine höhere Untersuchung anzuordnen, muss ich Gründe nennen. Und ehrlich gesagt, bin ich etwas in Sorge, mich damit zum Gespött zu machen. Ich habe unseren alten Kameraden Rufus LaSalle kontaktiert, ob in seinem Ressort irgendwelche seltsamen Vorkommnisse registriert worden sind. Ansonsten wollte ich mir noch ein paar alte Aufzeichnungen von Admiral Kirk ansehen, was das Stimmmuster anbelangt. Ich habe zwar nur ein paar Worte mit ihm gewechselt, aber vielleicht fällt mir was auf."
+Gute Idee! Ich muss den Kanal freigeben! Hier warten hunderte Leute darauf, nach Hause zu telefonieren, und die Subraumbandbreite ist wegen der Notrufe beschränkt. Wir sprechen uns spätestens übermorgen wieder! Grüße Richard - ich kann nun leider zu seiner Lesung nicht mitkommen!+
Ich schmunzelte. "Was du sicherlich ungemein bedauerst, nicht wahr?"
+Oh, nicht über die Gebühr übertreiben! - Bis demnächst, Sareth!+
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| Umbra et Malleus / Log 41/ Abschlusslog/Vandenberg |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jul-Sat-2021, 01:19 AM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (1)
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ISS Dark Mirror / Brücke
Das Shuttle schien auf dem Taktikscreen förmlich aus dem markierten Bereich des Transfertunnels zu kriechen Vandenberg gab ein böses Kichern von sich.
Va: Da flüchten unsere Gefangenen. Gefangene, welche Crewmitglieder auf dem Gewissen haben.
RR: Es gibt Wichtigeres. Und diese Menschen sind als Märtyrer für Größeres gestorben.
Va: Ich glaube nicht, dass diese Leute ihr Leben als Märtyrer beenden wollten.
RR: Wenn es sein muss, werden wir alle als Märtyrer sterben.
Va: Ah ja und das bestimmen Sie?
RR: Wenn es sein muss, ja.
Vandenberg wandte sich an Hammerton.
Va: Haben Sie gehört, was Ihr sauberer Dienstherr mit Ihnen vor hat?
Frank Hammerton schüttelte den Kopf.
FH: Noch ist diese Situation ja nicht eingetreten.
XO Pizer, welcher wieder an der Waffenkontrolle stand, meldete sich.
Pi: Sir, das Shuttle ist nun außerhalb des Transfertunnels.
RR: Leiten Sie den Transfer ein.
Pi: Aber der Fokus ist noch nicht fix…
RR: LEITEN SIE DEN TRANFER EIN!
Pizer aktivierte den autom. Start des Transfers. Der Countdown lief herunter.
Das Licht auf der Brücke wurde dunkler als die Emitter erhöhte Leistungsanforderungen an die Generatoren stellte. Und plötzlich, wie ein funkelnder Kristall, erschien vor dem Schiff ein glitzerndes Obejekt, welches einem fahl-violetten Kristall ähnelte.
Richard von Rabensteins Blick bohrte sich förmlich in die holografische Darstellung auf dem Display.
RR: Ein Omega-Molekül in einem Containment-Kristall.
Pi: Ein wunderschöner Anblick.
RR: Sie Primitivling können ja in keinster Weise ermessen, was Sie da sehen. Sie sehen hier den Teufel in Person.
Va: Und Sie werden ihn bannen, was?
RR: Das Sie Vandenberg, nicht daran glauben, ist mir vollkommen klar. Sie sind lediglich ein wissenschaftlicher Prinzipienreiter. Sie werden nie einen Einblick in die höheren Zusammenhänge des Universums haben. Zusammenhänge jenseits der niederen Physik.
Va: Wollen Sie hier weiter herum salbadern, oder endlich Ihren Auftrag zu Ende bringen?
Richard schüttelte den Kopf, versuchte eine gewisse Ergriffenheit abzuschütteln. In seinem Geist hörte er eine Stimme: „Der Teufel erscheint in all seiner entsetzlichen Schönheit“.
RR: Quantentorpedos, FEUER…..
Die beiden Doppelsalven schossen aus den Startern heraus. Nur wenige Sekunden später schlugen die Torpedos in den Kristall ein, in dessen Inneres die Energiequelle des Portals, sowie die Links zum Portal sich befanden.
Die Reaktion war geradezu spektakulär….unspektakulär. Der Kristall verschwand abrupt und auf dem Planeten waren ein paar kleinere, unspektakuläre Explosionen fest zustellen, sonst geschah nichts.
Intensive Messungen zeigten keinerlei Präsenz des Portals oder seiner Energiequelle.
Nach einer Weile stand Vandenberg aus seinem Sessel auf, Der vor ihm stehende Marine wollte Vandenberg daran hindern, fing sich jedoch einen bitterbösen Blick von Vandenberg ein.
Va: Wagen Sie es nicht, mir in die Quere zu kommen, oder ich breche Ihnen Ihr Genick. Aus…dem..Weg.
FH: Lassen Sie ihn passieren.
Vandenberg wandte sich an Richard.
Va: Nun Euer Exzellenz. Jetzt wo Ihr ach so wichtiger Auftrag erledigt, was gedenken Sie zu tun?
RR: Was immer notwendig ist.
Va: Gut. Nachdem die Notsituation jetzt wohl beendet ist….
RR: Die Notsituation ist erst dann beendet, wenn ich davon überzeugt bin und….
XO Pizer meldete sich.
Pi: Sir, wir empfangen eine Meldung eines Nachrichtensenders.
Va: Lassen Sie hören.
RR: Unwichtig, wir müssen..
Va: HALTEN SIE ENDLICH IHRE VERDAMMTE KLAPPE, VON RABENSTEIN, ODER ICH REISSE IHNEN IHRE GURGEL AUS DEM HALS. DA WIRD MICH KEIN MARINE AUFHALTEN!
Aus den Lautsprechern ertönte nun die Stimme eines Nachrichtensprechers.
<….die Auseinandersetzungen zwischen den Truppen des Großinquisitors LasSalle und den Verbänden der Militärregierung gehen nun in die 2. Woche. Der Palast des Großinquisitors in Rom wurde von Truppen unter Colonel Hendricks besetzt. Nur das innere Sanctum darf, auf Befehl von Großadmiral DeRaaf nicht betreten werden. Währenddessen versuchen Einheiten DeRaafs die Festung LaSalles auf Albacore IV mittels Orbitalbombardements sturmreif zu schießen. Jedoch ist LaSalles Aufenthaltsort noch immer unbekannt>.
RR: Ich muss LaSalle finden. Navigation. Nehmen Sie Kurs auf…
Va: STOP. Sie Richard von Rabenstein haben hier nichts mehr zu melden. Sie können gerne nach LaSalle suchen. Aber ohne mich. Sie und Hammertons Truppe verlassen dieses Schiff. Oder ich werfe Sie persönlich durch die nächste Luftschleuse.
RR: Hand an mich zu legen fällt unter den Tatbestand der Haeresis manifesta. Und ich bin befugt, jede Strafe zu vollstrecken.
Va: Haben Sie es noch nicht kapiert? Die Inquisition ist Geschichte. Die Welt hat sich verändert.
Richard nährte sich Vandenberg, bis beide Männer sich nur wenige Zentimeter gegenüber standen.
RR: Ach ja? So lange ich hier bin, gibt es die Inquisition und Sie Vandenberg werden tun was ich sage.
Va: Jetzt werde ich Ihnen etwas sagen: Was Sie getan haben, entspricht den Flottenrichtlinien nach einer Meuterei und Anstiftung zur Piraterie. Nach § 271 der Richtlinien bin ich befugt, Sie auf der Stelle zu exekutieren. Nur die zu dieser Zeit bestehende Notsituation hat Sie vor dem Tod bewahrt. Ich rate Ihnen jetzt, meine Anweisungen zu befolgen.
RR: Sie werden keine Anweisungen hier mehr geben denn..
Vandenberg verlor die Geduld. Er packte Richard am Kragen, hob ihn in die Höhe und zischte.
Va: Ich hätte Sie im Gefängnis verrotten lassen sollen. Der Dank für meine Hilfe war, dass Sie mein Schiff übernommen haben. Nun denn. Das ist nichts anderes als Piraterie. In gewissem Sinne. Euer Exzellenz, nach Paragraph 276 der Flottenregularien bin ich berechtigt, Sie von diesem Schiff zu entfernen. Sie und die Einheiten der Marines. WAS ICH HIERMIT TUE.
Vandenberg schleuderte Richard gegen die nächste Schottwand.
Va: Sie erhalten ein Shuttle und das zweite Schiff. Und wagen Sie es ja nicht, mir noch einmal in die Quere zu kommen. Ob Großinquisitor oder nicht, Sie würden es bereuen.
RR: Sie impertinenter….
Hammerton mischte sich ein.
FH: Euer Exzellenz , ich kann Ihnen nur raten, dem Rat des Colonels zu folgen. Leider hat er mit Paragraph 276 ein unschlagbares Argument. Ich bringe Sie auf mein Schiff, dort kann ich Sie schützen und dort können Sie weitere Planungen durchführen.
RR: Nun gut. Ich weiche der Gewalt. Aber ich werde….
Richard wurde durch das Schrillen der Warnsirene unterbrochen.
Va: Was geht da vor?
Pi: Sir, aus dem Inneren des Planeten nähert sich etwas, nun die Sensoren können die Zusammensetzung nicht erfassen und…..
RR+VA: SCHILDE HOCH!
Auf dem Screen fraß ein riesiges Etwas mit den Umrissen eines Totenschädels das Licht auf. Dann erbebte die Dark Mirror unter einem enormen Hieb. Eine fast greifbare Dunkelheit umgab alle. Und dann…wurde es still. Totenstill.
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| Umbra et Malleus Log 40 - Abschlusslog Richard + Sokar |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Jul-Sun-2021, 03:10 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (4)
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NRPG: Richard ist verzweifelt Ich wollte auch für die nächste Staffel etwas mehr Feindschaft zwischen Vandenberg und Richard bringen...
RPG:
*** ISS Dark Mirror / Arrestbereich ***
Sokar starrte auf Vandenberg und seinen Sohn - und Vandenbergs Blick durchbohrte den Vulkanier, der immer noch schussbereit war. "Weg mit dem Disruptor, oder Ihr Sohn wandert in sein vulkanisches Nirwana! Verstehen Sie mich?"
Sokar antwortete nicht. In seinen Augen lag ein eisiger, stählerner Glanz, der Kevak fixierte, wie der Blick einer tödlichen Viper. Die Augen des jungen Mannes verengten sich, als versuche er, die Bedrohung des Fremden damit abzuwehren. "Töten Sie mich doch!" zischte er in Vandenbergs Richtung. "Ich sterbe als Held des Imperiums!"
Der Kommandant stieß ein freudloses kurzes Lachen aus. "Falls Sie es noch nicht gemerkt haben sollten, mein junger Held des Vaterlandes - IHR Imperium existiert hier nicht mehr. Möglicherweise existieren SIE hier schon lange nicht mehr. Mit anderen Worten, kein Aas kümmert sich um Sie und Ihren Tod! Das gilt auch für Sie, Sokar. Schalten Sie Ihr Hirn ein!"
Weder Sokar noch die Mündung seines Disruptors bewegte sich einen Millimeter.
In diesem Moment fauchte ein Energiepuls durch das Areal - und der Vulkanier brach im Rücken getroffen zusammen. Richard von Rabenstein richtete die Waffe, die er aus Hammertons Holster gezogen hatte, jetzt auf Vandenberg. "Wir haben keine Zeit für Ihre Sandkastenspiele! Lassen Sie diesen Kerl los und folgen Sie mir zur Brücke, oder sie folgen diesem Terroristen!"
Vandenberg war - was selten geschah - sprachlos. Er stieß Kevak zurück, der sich nach hinten verdrückte, aber wegen der geschlossenen Schotts nicht weit kam. Dann ließ er seine Waffe auf den Boden gleiten, wobei er noch in der Bewegung versuchte, das Wurfmesser von seinem linken Stiefel zu lösen.
"Arme zur Seite! Halten Sie mich für einen Idioten?"
"Sicherheit!" raunzte Vandenberg in Richtung seiner Leute. "Schaffen Sie Seine Exzellenz in sein Quartier!!!"
"Hand an mich zu legen fällt unter den Tatbestand der Haeresis manifesta. Und ich bin befugt, jede Strafe zu vollstrecken. - Colonol Hammerton, nehmen Sie Robert Vandenberg in Gewahrsam!"
"Das werden Sie bereuen! Das sage ich Ihnen!" flüsterte Vandenberg, als Hammertons Marines sich näherten. "Das zahle ich Ihnen heim, Von Rabenstein, und wenn ich Sie persönlich LaSalle vor die Füße schleifen muss!"
*** Etwas später / Brücke ***
Ein ungewohntes Bild bot sich auf der Brücke des Kampfkreuzers, der sich vor Kurzem in Richtung des Velconnia-Belts in Bewegung gesetzt hatte. Im Kommandantensessel saß Richard von Rabenstein, links neben ihm stand Hammerton als kampfbereiter Wächter, rechts neben ihm einer der Marines aus der Malleus-Kampfgruppe. Robert Vandenberg saß auf dem Platz des Ersten Offiziers, mit einem auf ihn gerichteten Disruptorgewehr im Blick. Einige weitere Malleus-Mitglieder hatten sich strategisch auf der Brücke verteilt.
Soeben fuhr die Panzerung hoch, denn da der Kreuzer wesentlich größer als das Shuttle war, dessen Kurs man replizierte, musste mit Zusammenstößen mit kleineren Asteroiden gerechnet werden. Die Sensorikstation bereitete unterdessen alles für das Aufspüren des Omegamoleküls vor. In der Wissenschaftsabteilung wurde mit Hochdruck an der Einrichtung einer Resonanzkammer gearbeitet.
*** Im Arresttrakt ***
Robert Maximilian von Rabenstein, Ex-Captain der Imperialen Flotte und Ex-Mitglied der Rebellion, blickte auf den leeren Rahmen vor seiner Zelle, der bis vor wenigen Minuten noch das Kraftfeld gehalten hatte. Draußen war es jetzt ruhig. Nur das stete Tropfen irgendeiner Kühlflüssigkeit aus einem wohl angeschossenen Tank war zu hören. Sehen konnte er von seiner Position aus die Körper zweier toter Wachposten, einer Opfer des Karyaners, der andere von einem Disruptor halb verkohlt. Kein erbaulicher Anblick. Von Rabenstein entschied mit dem jüngst erworbenen Opportunismus, dass ganz egal in welchem Universum sie sich befinden mochten, HIER kein guter Ort war, um der Zukunft entgegen zu sehen.
Er trat vorsichtig vor die Zelle, sah sich noch einmal um. Leider hatten die Waffen der Wachen bereits den Besitzer gewechselt! Dann riss er die Klappe zum Wartungsschacht auf, der angeblich Richtung Shuttlebay führte. Nun, das würde sich zeigen... Es war dunkel hier unten, allein die in Boden und Decke eingelassenen Leuchtstreifen zeigten den Weg an. Er war erst einige Meter weit gekrochen, als ihm plötzlich etwas entgegenschnellte und mit wuchtigem Schlag gegen die Wand donnerte. Sein Kopf kollidierte mit einer metallenen Strebe. Für einen Moment explodierte ein Feuerwerk vor seinen Augen, hinter dem nur schemenhaft das Gesicht des Karyaners sichtbar wurde.
"Wo willst du hin, Terranerbastard?" zischte der Reptiloid. Seine spitzen Fangzähne hingen gefährlich nah über Robert Maximilians Hals.
"Zum Shuttle, was sonst!" Keine Reaktion. Der Arm des Karyaners hielt ihn immobilisiert. Mort Caldred mochte in einer schlechten Verfassung sein - aber sie war noch gut genug, um einem verhassten Terraner das Genick zu brechen. Robert Maximilian gab sich keinen Illusionen darüber hin. "Und... ist das nicht... wo du auch hinwillst?" Ächzte er. "Runter von diesem Schiff und möglichst weit weg? ... Also sollten wir... uns zusammen raufen... bevor jemandem einfällt, hier doch noch... alles auszuräuchern!"
"Ich gehe nicht ohne meinen Waffenbruder!"
"Wenn du den Vulkanier meinst - der ist tot. Der Großinquisitor hat ihn erschossen." Die Worte 'mein Sohn' wollten ihm einfach nicht über die Lippen kommen. Für ihn war Richard vor 23 Jahren gestorben. Die Person, die ihm vor einigen Stunden gegenüber gestanden hatte, mochte aussehen wie sein Sohn, aber war nichts als die Kreatur Valentinian Constantius'! Zur Hölle mit ihm.
Mort Caldred verhielt einen Moment. Nur das Zischen seines Atems war zu hören. Dann sagte er: "Das ist nicht wahr. Sokar lebt. Sonst würde ich es spüren." Damit stieß er Robert Maximilian zurück und kroch den Schacht bis zur aufwärts führenden Leiter.
"Ich warte im Shuttle." Oder auch nicht. Der alte Rabenstein war nicht gewillt, sich für irgendwelche Terroradepten zu opfern. Ihn interessierte ausschließlich das eigene Leben. Während der Karyaner durch die Luke nach oben verschwand, arbeitete er sich den Schacht weiter voran.
...
Mort fand seinen Waffengefährten zusammen gekrümmt neben der Konsole, die ihm zuletzt als Deckung gedient hatte. Sein Puls war schwach, aber er war ohne Zweifel am Leben! Der Karyaner griff ihn an den Schultern und zischte eine Beschwörungsformel seines Volkes. "... Sokar! Sokar, kannst du mich hören?!"
Der Körper des Vulkaniers spannte sich, und mit einem tiefen Atemzug fand er aus der Heiltrance zurück. Mort entblöste triumphierend seine spitzen Zähne. "Ich wusste, du bist nicht tot!"
"Es ist... gut... dass die Inquisition... ihre Leute offenbar nicht in ... der Physiologie von Nichtterranern.... schult." Sokar versuchte sich aufzusetzen und rang nach Atem. "Er hat ... dorthin gezielt, wo bei ... einem Menschen ... das Herz ist."
"Kannst du aufstehen und es bis zum Shuttle schaffen?"
"Ja... aber ... brauche etwas Hilfe..."
Mort griff seinen Waffenkameraden und stützte ihn hoch, als hinter ihnen eine Stimme sagte: "Ihr geht nirgendwo hin, Terroristenpack! Es sei denn zurück in eine Zelle!" Die Stimme war jung, angespannt. Mort schielte in die Richtung und erkannte Kevak. Der junge Vulkanier hatte eine in der Dunkelheit schwer zu identifizierende Waffe in der Hand, an der die Energieanzeige einsatzbereit glomm. "Habt ihr nicht gehört?" schnappte er. "Flossen hoch! Ihr seit meine Gefangenen!" Er kam langsam näher. Das war sein Fehler.
Zwar ließ Mort seinen Disruptor fallen und hob die linke Hand - mit der rechten hielt er Sokar - aber er hatte volle Bewegungsfreiheit mit seinem Schwanz. Und der fegte Kevak jetzt elegant von den Füßen und hatte im nächsten Moment den Giftstachel an der Spitze angesetzt. Der versuchte sich noch zu befreien, erlahmte aber noch in der Bewegung.
"Ist er tot?!"
"Nein. Nur betäubt. Ich habe ja schon Gift verbraucht beim Angriff auf den Wachposten. Es dauert 12 Stunden, ehe ich wieder genügend angesammelt habe." Mort half Sokar wieder auf und steuerte auf den Wartungsschacht zu.
"Wir können ihn nicht zurück lassen!"
...
*** Auf der Brücke ***
Die Dark Mirror hatte den Asteroidengürtel hinter sich gelassen. Dank der Panzerung waren nur geringfügige Schäden zu verzeichnen - Robert Vandenbergs Ego natürlich nicht mit eingerechnet. Auf dem Sichtschirm wurde nun der so unschuldig wirkende Planet angezeigt.
"Sind irgendwelche Aktivitäten des Portals messbar?" fragte Richard aus dem Kommandantensessel.
"Negativ," kam die Antwort von der Sensorikkonsole. "Subraumstruktur normal, Gravimetrie normal, Quantendynamik stabil, keine Tachyonemissionen, kein Chronitonflux."
"Nun, vielleicht müssen Euer Eminenz den Adoniskörper wieder nach unten bewegen?" bemerkte Vandenberg bissig. "Wie ich hörte, stehen Sie ja so gerne nackt im Regen."
Richard ignorierte ihn. Das Ergebnis war zu erwarten, schließlich war das Portal ja auch bei ihrem ersten Besuch nicht messbar gewesen! Und er hatte Vorkehrungen getroffen. "Transporterraum! Stellen Sie einen Transfertunnel codiert mit meiner Biosignatur her. - Wissenschaft? Wissenschaft! Spielen Sie keine Spielchen, Mann!"
"Antworten Sie," orderte nun Vandenberg seinerseits, leicht ermuntert von einem Stoß mit dem Disruptor des neben ihm stehenden Marine.
"Drei Baken sind modifiziert, ein energetisches Netzwerk zu schalten, das als Resonanzkammer wirken und das Omegamolekül zunächst in Stasis halten kann... wenn da denn überhaupt eines ist...."
"Ihre Meinung war nicht gefragt!" gab Richard zurück. Natürlich war es da. Und er würde alles in seiner Macht befindliche tun, das Portal samt seiner Energiequelle unschädlich zu machen. Und wenn sie ALLE dabei den Märtyrertod starben! "Taktik, was ist mit den Quantentorpedos?"
"Einsatzbereit, Sir!" schnarrte die dort Dienst tuende junge Frau. Vandenberg machte sich eine mentale Notiz, sie auf ihre Loyalität zu prüfen, falls alles vorbei war und er wieder die Kontrolle hatte - woran er keinen Moment zweifelte.
Aus dem Transporterraum kam die Meldung, das der Transfertunnel stand. Nur eine Sekunde später erfassten die Sensoren gravimetrische Störungen und mehr. "Die Messwerte sind jenseits der Skalen!" Das Portal war offen.
"Scannen Sie nach dem Omegamolekül!" Richard war aufgestanden und bohrte den Blick in das noch immer unscheinbare Bild der Planetenoberfläche auf dem Schirm. Dort war sie, die andere Welt, der Antichrist, die Vernichtung! Unsichtbar.... und umso bedrohlicher!
"Da ist es! Marker schlagen an für das Omegamolekül!"
"Sir!" schrie in diesem Moment die Taktik. "Ich habe ein Shuttle in der Peilung!"
"Ein SHUTTLE?!" rief Vandenberg gewohnheitsgemäß.
"Eins von unseren, Sir!" antwortete die Taktik ebenso gewohnheitsgemäß. "Wenn sie den Kurs beibehalten, kreuzen sie den Transferstrahl und die Detonationsbahn der Quantentorpedos!"
"Besatzung?"
"Ein menschliches Lebenszeichen, zwei Vulkanier, ein Karyaner. Abschussbefehl?!"
"NEGATIV! Die Interferenz mit dem Transfertunnel ist nicht abzuschätzen!"
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(So, das reicht jetzt aber. Bitte lasst das Shuttle mit seinen Insassen entkommen)
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| Umbra et Malleus Log 39 / Joint Log / Hammerton / Vandenberg |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jul-Sun-2021, 03:24 AM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (1)
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ISS Dark Mirror / Arrestbereich
Mort Caldred stand, wie ein Nebelhorn brüllend, hinter einem massiven Geräteschrank und tauschte Schüsse mit mehreren Wachen aus, während er versuchte, Sokar an der Wachkonsole Feuerschutz zu geben. Was wollte dieser Trottel von Vulkanier noch mit seinem Sohn anfangen? Dieser hatte seine Verachtung gegenüber seinem Vater ja wohl schon ausgedrückt. Aber bitte. Kampfgefährte war Kampfgefährte und für einen Karyaner gab es nichts Wichtigeres als den Gefährten im Kampf. Trotzdem sollte Sokar sich jetzt beeilen, denn in dem nur halb geöffneten Schott erschienen jetzt die Silhouetten von gepanzerten Personen: 2 Marines tauchten auf, in den Händen schwere Schnellfeuerwaffen, welche das terranische Militär normalerweise gegen Kampfandroiden einsetzte. Oder für Exekutionen. Und Marines waren eine andere Sache, als die normalen Wachen. Mort brüllte zu Sokar hinüber.
MC: Marines. Beeil Dich oder die ziehen uns das Fell über die Ohren.
Sokar versuchte mit seiner Stimme den Kampflärm zu übertönen.
So: Ich brauche noch etwas Zeit.
MC: Ich versuche uns noch etwas Zeit zu erkaufen und…..SCHEISSE
Mort hatte gerade noch Zeit, sich zur Seite zu werfen und unter einen Tisch zu rollen. Ein brüllender, blauer Lichtstrahl hatte sich durch den Schrank gebohrt und war in die Wand hinter Mort eingeschlagen. Das Metall schmolz und lief an der Wand herunter.
MC: AGSM-11. Die Dinger haben nur eine Einstellung: Töten!
So: Das ist irrelevant.
MC: Das ist nicht irrelevant, das ist Wahnsinn!.
Wie auf Kommando setzte ein wahres Trommelfeuer von Schüssen ein, welches den Schrank, hinter dem Mort nur Sekunden vorher gestanden hatte, in Sekunden zu rauchender Schlacke reduzierte.
MC: Wenn wir nicht sofort von hier verschwinden, werden wir in Asche verwandelt.
So: Wenn es so sein soll.
Mort fluchte ungehemmt, gab ein paar sporadische Schüsse in Richtung des Schotts ab und zog sich wieder unter den Stahltisch zurück. Er blickte sich um. In etwa 10m Entfernung befand sich eine Bodenklappe zu einem Schacht, welcher wohl direkt raus ins All führte. Soviel zumindest hatte er von Sokar aufgeschnappt. Mort vermutete, dass durch diesen Schacht spezielle Gefangene in den Arrestbereich gebracht wurden. Wenn man die Klappe öffnete…
MC: Der Schacht!
So: Noch nicht!
MC: Aber….
So: NOCH NICHT!
Mort fluchte ausgelassen und drehte sich in Richtung des Schachtes um. In diesem Augenblick stoppte das Feuer und eine unheimliche Stille verbreitete sich. Diese Stille wurde nach 2 Sekunden von dem Geräusch stählerner Sohlen unterbrochen, Sokar schien nicht zu reagieren und so drehte sich Mort um. Und was er sah, war selbst für den Karyaner ungewöhnlich:
Ein Terraner, in der Uniform eines Colonels der Imperial Marines, betrat den Raum. In seinen Händen hielt er jeweils ein schweren Kampfstab an welchem sich an einem Ende eine rasiermesserscharfe Klinge befand. Der Mann schritt bis in die Mitte des Raums und rief dann, mit donnernde Stimme, Mort etwas zu. Mort erkannte den Terraner jetzt: Hammerton.
FH: Ich wiederhole noch einmal. Karyaner. Gemäß den Gesetzen des Kavendith fordere ich Dich zum Kampf heraus.
Sokar drehte sich ruckartig herum.
So: Mort, nein, das ist…
Sokar musste sich hinter der Wachkonsole ducken, denn er wurde durch Schüsse förmlich hinter der Konsole festgenagelt.
Mort wandte sich an Hammerton.
MC: Was weißt Du schon vom Kavendith?
FH: Ich kenne Euch Karyaner. Sokrum Awwaas Koloöl!
So: MORT!
MC: Ich muss diese Herausforderung annehmen. Der Kavendith ist heilig!
FH: Gut. Hier!
Hammerton warf Mort einen der beiden Kampfstäbe zu und ging dann in Kampfstellung. Mort fing den Stab geschickt auf und grunzte dann Hammerton an.
MC: Ich werde Dich zerquetschen, du weiche Made.
FH: Das werden wir sehen! HAKRARA!
In diesem Augenblick erschienen Vandenberg und von Rabenstein im Raum.
Va: Hammerton, was glauben Sie, was Sie da tun? Und warum haben Ihre Marines meine Wachen entwaffnet?
FH: Ihre Wachen waren eher eine Gefahr für sich, als für die Gefangenen. Und ich tue das einzig Richtige. Von Krieger zu Krieger.
Va: Ohne meine Erlaubnis?
FH: Wenn ich auf Ihre Erlaubnis gewartet hätte, wären die Gefangenen jetzt in einem Shuttle. Und nun entschuldigen Sie mich. Ich habe etwas zu erledigen!
MC: HAKARA! VANDUL!
Mort sprang aus dem Stand fast 3 Meter hoch in die Luft und wirbelte in einem Salto auf Hammerton zu. Doch dieser trat mit einer Leichtfüßigkeit zur Seite, welche man ihm nicht zugetraut hätte. Doch Mort reagierte genauso schnell: Mit der klingenlosen Seite des Kampfstabes fegte er Hammerton von den Füßen, wechselte die Seite des Kampfstabes und ließ die Klinge des Kampfstabes niedersausen. Doch dort wo sich Hammertons Hals befinden sollte, war der Boden leer. Funkensprühend schlug die Klinge auf den Stahlboden, Mort sprang zurück, doch wurde von einem mörderischen Stoß in den Rücken zu Boden geworfen. Mit einem schwirrenden Geräusch zischte Hammertons Stab durch die Luft und landete krachend auf Morts Stab, welcher den Schlag gerade noch parieren konnte. Die beiden Kontrahenten sprangen auseinander und schlugen wieder und wieder aufeinander ein. Der Kampf wurde immer intensiver und schneller. Und hinzu kam das Dauerfeuer auf Sokar, welches den Vulkanier hinderte, einzugreifen.
Vandenberg schüttele den Kopf.
Va: Wie lange kann Hammerton da mithalten?
Von Rabenstein zuckte mit den Schultern.
Ra: Der Karyaner ist ihm körperlich überlegen. Aber ich glaube nicht, das Hammerton glaubt, den Karyaner mit bloßer Körperkraft niederringen zu können.
Va: Woher wollen Sie das wissen?
Ra: Im Gegensatz zu der Vorgehensweise Ihrer Leute, handelt Hammerton logisch und zielgerichtet.
Va: Und das können Sie beurteilen?
Ra: Sie haben mich gefragt.
Va: Wie auch immer. Ich werde mir diesen Blödsinn nicht länger ansehen.
Vandenberg enteile.
In diesem Augenblick veränderte sich das Kampfgeschehen. Mort hatte Hammerton mit einem Schlag seines Schwanzes auf der Brust getroffen und den Terraner fast 5 Meter durch den Raum geschleudert. Krachend landete Hammerton auf dem Boden vor einem Kasten mit Feuerlöschmaterial und schien nicht mehr aufstehen zu können. Mit einem Satz war Mort über Hammerton und erhob, einen triumphierenden Kampfschrei ausstoßend, seinen Kampfstab zum tödlichen Schlag. Doch statt in die Augen eines totgeweihten Besiegten zu blicken, blickte Mort direkt auf die Spitze einer Kapselharpune, welche normalerweise dazu verwendet wurde, im Falles eines Brandes, Löschmittel in Lüftungsschächte zu schießen. Und Hammerton drückte ab!
Mit einem donnernden Knall schoss die Harpune aus dem Lauf des Halters und schlug krachend ins Morts Brust ein.. Zwar durchdrang sie nicht die tieferen Hautschichten, doch der Aufprall schleuderte Mort 10 Meter weit durch den Raum. Der Karyaner landete hart auf dem Stahlboden, nach Luft ringend.
Hammerton hatte nun beide Kampfstäbe in seinem Besitz und ging langsam auf den Karyaner zu. Und der Blick des Terraners verriet seine Absicht eindeutig. Mort versuchte aufzustehen, doch er bekam kaum Luft. Jeder Atemzug schmerzte höllisch. Und dazu schlenderte Hammerton scheinbar gelangweilt auf Mort zu, Warum tötete ihn der Terraner nicht? Wollte er sich am Anblick des Karyaners weiden. Nein! Dies wurde dem Karyaner plötzlich klar. Denn jetzt fiel Morts Blick auf die Bodenklappe nur 2 Meter von ihm entfernt. Einer der Schüsse hatte wohl die Kontrolle der Klappe getroffen und die Verriegelung geöffnet. Hammerton rief Mort etwas zu.
FH: Kulembarach!
Dies war eindeutig. Hammerton hielt sich an die Regeln des Karendith, jener alten Zweikampfregel der Karyaner. Die Kampf war noch nicht zu Ende, die Entscheidung nur vertagt. Das massive Trommelfeuer aus den AGSM-11 setzte wieder ein und Mort ließ sich in den Schacht fallen. Dann verlor er das Bewusstsein.
Hammerton war wieder zum Schott hinaus gehechtet und klopfte sich den Staub von den Kleidern. Von Rabenstein blickte ihn an.
Ra: Sie haben den Karyaner laufen lassen?
FH: Ich habe mich, nur ganz rudimentär, mit der Geselschat der Karyaner befasst. Ist schon Jahre her. Wir hatten damals ein paar Karyaner als Gegner auf Harik IV. Ihr Nahkampfstil hat mit interessiert. Also habe ich ihn kopiert und eingeübt. Zumindest den Anfängerteil.
Ra: Nach Anfänger sah das aber nicht aus!
FH: Wenn Sie wüssten, Euer Exzellenz. Natürlich habe ich mich auch mit den Regeln des Zweikampfes beschäftigt. Gehört dazu. Der Einsatz der Harpune war nicht ganz regelkonform. Daher steht es Unentschieden. Für mich und vor allem für den Karyaner.
Ra: Ich verstehe. Glauben Sie denn, dass der Karyaner sich daran hält?
FH: Sein Ehrenkodex lässt ihm keine andere Wahl. Und seit wann lässt ein Karyaner auf sich sitzen, dass er von einer weichen Made 10 Meter durch die Luft geschleudert wurde?
Ra: Er hat jetzt die Möglichkeit, zu einem Shuttle zu flüchten.
FH: Er wird dieses Schiff nicht ohne den Vulkanier verlassen. Auch das wird ihm sein Ehrenkodex diktieren. Und wer sich an einen starren Ehrenkodex hält und noch seinen Kampfgefährten retten muss, macht Fehler.
Von Rabenstein lächelte dünn.
Ra: Sie sind ein gefährlicher Mann, Hammerton.
Hammerton grinste böse.
FH: Vor allem für mich, Euer Exzellenz, vor allem für mich. Wo ist denn Colonel Vandenberg?
Ra: Ich weiß es nicht. Er sagte und ich zitiere „Ich werde mir diesen Blödsinn nicht länger ansehen.“ Und dann ist er mit unbekanntem Ziel entschwunden.
FH: Das passt zu ihm. Kümmern wir uns um den Vulkanier.
Sokar hatte inzwischen Morts Disruptor, welchen dieser vor dem Zweikampf verloren hatte, in Besitz genommen und nahm das Schott, in welchem sich die Marines verschanzt hatten unter Dauerfeuer. Laut der Energieanzeige des Disruptors hatte er noch für etwa 2 min. Energie. Und dann waren noch 2 Magazine und eine Projektilwaffe übrig. Er würde noch für einige Minuten durchhalten können. Doch wo zur Hölle hatte Vandenberg seinen Sohn versteckt? Hammertons Stimme dröhnte durch den Raum.
FH: Sokar, geben Sie auf. Sie haben keine Chance und das wissen Sie.
Sokar überlegte fieberhaft, was er tun konnte. Wenn er Zugang zum Abluftventil der Feuerlöscheinrichtung bekommen würde, könnte er den Bereich dem Vakuum des Alls aussetzen und dann durch den Schacht verschwinden. Das würde seine Widersache hinter das Schott zwingen, wenn sie nicht ersticken wollten.
FH: Wenn Sie jetzt aufgeben, kann ich Ihnen etwas garantieren.
So: Lassen Sie mich raten. Etwa freien Abzug?
FH: Nein, einen schmerzlosen Tod.
So: Danke, derzeit kein Bedarf.
Sokar nahm wieder das Schott unter Beschuss. In diesem Augenblick öffnete sich die Panzertür zu den Unterkünften des Sicherheitspersonals und 2 Personen erschienen im Raum. Vandenberg und eine zweite Person im Schatten hinter ihm. Vandenberg schien unbewaffnet, durch einen tragbaren Stahlschild jedoch halbwegs geschützt. Vandenbergs befehlsgewohnte Stimme hallte wie der Donner einer Kanone durch den Raum.
Va: Sokar, lassen Sie den Blödsinn. Es gibt Redebedarf.
So: Nicht mit Dir, Terraner.
Vandenberg wies auf den schattenhaften Umriss hinter sich.
Va: Auch gut. Wenn Sie nicht mit mir reden wollen, dann evtl, mit ihm.
Vandenberg trat zur Seite und neben ihm erschien eine Sokar nur allzu bekannte Person: Sein Sohn.
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| Umbra et Malleus Log 38 - Richard und Sokar |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Jul-Sat-2021, 09:20 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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*** ISS Dark Mirror / Quartier von Richard von Rabenstein ***
Richard betrachtete den Amtsring an seinem Finger und konnte den Ärger über Robert Vandenberg und dessen Wissenschaftler nicht gänzlich unterdrücken, obwohl es natürlich unprofessionell war, sich an solchen Minimalitäten festzuhalten. Immerhin war der Stein mit dem Siegel über 1500 Jahre alt - er wurde von Amtsinhaber zu Amtsinhaber weiter gegeben, lediglich die Fassung erneuert. Wie konnte man also über diese erhabene Reliquie sich derart disrespektierlich äußern?! Nun, er konnte diesen Kretin nicht exkommunizieren, dafür fehlte die juristische Handhabe (und wahrscheinlich würde es den Kerl auch nicht interessieren).
Richard holte tief Atem und stand auf. Aus dem Fenster seines Quartiers blickte auf die unspektakulären Ausläufer des Velconnia-Asteriodengürtels und die schwach leuchtenden Schwaden eines planetaren Nebel in der Ferne. Das Omegamolekül als Antwort? Erneut überdachte er ihre bisherigen Funde. Es ist nicht logisch... Valentinian findet dieses Portal... erkennt sein Gefahrenpotential... beauftragt mich mit seiner Vernichtung - und die einzige Option liegt in der seltensten Substanz des Universums, derer habhaft zu werden JAHRE dauern könnte?!
"Ego sum Alpha et Omega, Principium et Finis. Alpha et Omega.... Quid profari voluistis, Valentinian?!"
*** Zwei Stunden später ***
Richard war zu Vandenbergs Quartier marschiert und bedachte die beiden dort stehenden Ordonnanzoffiziere mit eisigem Blick. "Sie öffnen umgehend."
"Nur nach Ihrer Sicherheitsfreigabe."
"Ich kann Sie jederzeit von Ihrem Posten entbinden, aus Gründen der Obstruktion meiner Absichten. Und allem sonst, was mir einfällt." Er trat an den Posten vorbei und streckte die Hand Richtung Türöffner aus, was der Soldat mit einem raschen Griff zu vereiteln wusste. Richard prallte mit dem Rücken gegen die Tür - und das störte Vandenberg auf. Einen Augenblick darauf glitten die Flügel zurück und er starrte gereizt auf die Szenerie.
"Kann man hier nicht mal in Ruhe schlafen?! Was gibt es?"
"Dringende Angelegenheiten."
"Haben Sie auch mal NICHT dringende Angelegenheiten?!" Der Kommandant schloss seinen Morgenmantel und bedeutete der Ordonnanz, wieder auf Posten zu gehen. Dann schloss er die Tür und wies auf die Sitzgruppe unter dem Fenster.
"Ego sum Alpha et Omega, Principium et Finis."
"Ja, das ist mir bekannt."
"Ich spreche von der Heiligen Schrift."
"Wovon dachten Sie, spreche ich?!"
„Worauf ich hinaus will: In der Heiligen Schrift verwendet der Allmächtige diese Worte, um sich selbst zu beschreiben. Und in der Tat könnte dieses Portal beinahe als eine göttliche Manifestation gesehen werden. Die Perfektion. Der Urgrund des Seins, der Vielfalt der Universen… Anfang und Ende….“
„Nun.“ Vandenberg räusperte sich dezent. „Es war IHRE Idee, es zu zerstören.“
„Es muss auch zerstört werden, denn es ist nicht der Urgrund des Seins, sondern seine Antithese. Die Möglichkeit der Vernichtung allen Seins. Nicht Gott, sondern der Antichrist, wenn Sie so wollen.“
„Ich möchte eigentlich meine täglichen vier Stunden Schlaf,“ brummte Vandenberg, „also kommen Sie zur Sache und halten mir hier keine Predigt!“
„Es ist eine Einheit. Alpha et Omega. Was uns der selige Valentinian Constantius sagen wollte, ist, dass das Omegamolekül DORT ist, im Velconnia-Belt. Und nach allem, was ich vermute, sogar auf dem Planeten selbst. Es ist die Energiequelle des Portals.“
„Die einzige gelungene Zerstörung eines Omegamoleküls ist von Admiral Janeway überliefert. Sie nutzte eine Harmonikresonanz und einen gravimetrischen Torpedo.“
„Gut. Das dürfte auch das Netz der Quantenverschränkung genug destabilisieren.“
„Spielen Sie gern Armageddon, Exzellenz?“
„Nur, wenn es unvermeidlich ist. – Lassen Sie Kurs zurück setzen. Die genauen Flugdaten sind im Computer unseres Shuttles gespeichert. Wir können-„
Die bordinterne Kom unterbrach den Großinquisitor mit einem Alarmsignal. Dann meldete sich Offizier aus dem Arrestbereich. Mehr als + Notfall, Unterstütz….+ war aber nicht mehr zu unterscheiden. Die Stimme erstarb in einem Röcheln, dem unverkennbare Geräusche eines harten Aufpralles folgten, in den sich das Zischen von Disruptorstrahlen mischte. Vandenberg fluchte und kontaktierte die Brücke.
+Wir haben den Kontakt verloren. Sensoren offline. Einsatzkommando schon unterwegs, Sir!+ tönte es von dort.
*** Arrestbereich ***
Mort Caldred löste sich mit einem gewissen Widerwillen von dem Wachmann, den er eben zur Strecke gebracht hatte. Leider konnte er ihn nur einmal töten… Als er in einmal innerhalb der Zelle hatte, diesen terranischen Idioten, war alles ein Kinderspiel gewesen.
„Los, beeil dich!“ schrie Sokar aus einer der Zellen. Es war klar, dass bald Verstärkung eintreffen würde. Mort packte den Disruptor des Wachmanns und feuerte eine Salve über eine ganze Reihe elektronischer Paneele, die sich mit Blitzen und dezenten Rauchwölkchen ins Computernirwana verabschiedeten. Die Kraftfelder vor den Zellen brachen zusammen.
Sokar hechtete aus seiner heraus, fing die zweite Waffe auf, die sein Leibwächter ihm zuwarf. In diesem Moment öffnete sich die Tür des Lifts und die nichtsahnende Wachablösung starrte paralysiert in die Mündung des Disruptors. Sokar schoss ohne weitere Überlegung und bereicherte seine Waffenausrüstung um ein weiteres Exemplar. „Runter zur Shuttlebay! Das ist eine Caesarion-Klasse, ich kenne den Aufbau!“ Das Syndikat hatte unter anderem mit den Schemata der Schiffe gedealt.
Caldred war mit ein paar Sätzen hinter ihm, als Sokar noch etwas einfiel.
Er stürzte zurück an die Hauptkonsole des Arrestbereichs, die nur noch zur Hälfte Funktionstüchtigkeit signalisierte.
„Was tust du?!“ fauchte Caldred.
„Ich muss wissen, wo mein Sohn ist! Ich gehe nicht ohne ihn!“
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| Umbra et Malleus / Log 37 / Vandenberg |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jun-Sun-2021, 12:10 AM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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ISS Dark Mirror / Wissenschaftsabteilung
Der Raum war durchsetzt von Hologrammen wie ein feuchter Boden von den Spuren von Schnecken. Doktor Brenner, der zuständige Spezialist hatte das Auftauchen von Vandenberg, von Rabenstein und XO Pizer nur mit einem Brummen reagiert. Ohne auf eine Einleitung von Vandenberg zu warten, wandte sich Richard direkt an Brenner.
RR: Sie haben jetzt 13 Stunden damit verbracht, Valentinians Ring zu untersuchen, Doktor. Was haben Sie gefunden, oder haben Sie nur meine Zeit verschwendet?
Doktor Brenner lächelte dünn.
Br: Ich habe meine Zeit mit wirklich aufschlussreichen Forschungen zu gebracht. Und ich glaube, es war keine Zeitverschwendung, zumindest nicht für mich.
RR: Dann haben Sie wohl auch die Güte, mir davon zu berichten.
Br: Wenn ich damit nicht Ihre Zeit verschwende?
RR: Das entscheide ich, nicht Sie.
Vandenberg schnaubte.
Va: Kommen wir zur Sache!
Br: Nun gut. Dann wollen wir einmal.
Mit genießerischer Langsamkeit aktivierte Brenner ein Holo des Querschnitts von Valentinians Ring. Die einzelnen Komponenten des Rings fächerten sich auf, wie eine exotische Blume.
Br: Der Ring selbst, ist für sich genommen nichts Besonderes. Der Ring besteht aus Gold, ein wenig Mangan und anderen Unwichtigkeiten. Der Ring ist nichts als Tineff. Den könnte man auch aus einem Kaugummiautomaten in Hollywood bekommen.
Va: Aus einem WA?
Br: Wissenschaftlerscherze! Aber machen wir weiter. Der Ring selbst ist also wenig interessant. Viel interessanter ist das, was sich unter der lächerlichen Goldauflage befindet.
Das Holo zoomte auf Molekularebene.
Br: Unter der Goldauflage befindet sich eine dünne Cadmium-Schicht. Und darunter eine Schicht Andesit. Und diese Schicht Andesit ist so geformt, dass sie sich als Datenspeicher eignet. Genauer gesagt als chemisch codierter Speicher.
RR: Chemisch codiert?
Br: Ja, der Zugang ist nur möglich, wenn eine chemische Reaktion einen Isolator über der Andesit-Schicht aufgelöst hat. Und in diesem Falle wird die Reaktion durch eine bestimmte DANN-Struktur ausgelöst, welche als Katalysator dient.
Va: Und um welche Struktur handelt es sich?
Br: Nun, zum Aufspielen der Informationen wurde diese DNA bereits benötigt. Wir haben also Spuren davon gefunden. Und konnten diese DANN dann isolieren. Es handelt sich um aldiranische DNA.
RR: Das ist sicherlich ein schöner Wissensgewinn, aber für uns völlig nutzlos, da die Aldiraner während des Aldiran-Kreuzzuges völlig ausgelöscht wurden.
Va: Ja, durch die Inquisition.
RR: Es gab gewisse Notwendigkeiten.
Va: Die gibt es immer.
Br: Nun, Valentinian hat die Information aber erst vor ca. 10 Jahren aufgespielt. Also nach dem Kreuzzug.
RR: Woher wissen Sie das?
Br: Dazu kommen wir noch. Valentinian hat sicherlich über Proben aldiranischer DNA verfügt. Wir nicht. Aber es gibt eine DANN, welche identisch genug ist, um die gleiche Reaktion auszulösen. Karyansiche DANN. Und wir haben einen Karyaner ja an Bord.
XO Pizer schnaubte.
Pi: Ich werde nicht versuchen, diesem Berserker eine Blutprobe zu entnehmen.
Br: Das benötigen wir auch nicht. Ich konnte genug Material aus den Handschellen des Karyaners sammeln.
Va: Dann könnte man also mit dieser DNA Zugang zu den Informationen erhalten?
Br: Man könnte nicht nur, man kann. Und ich war so frei, dies zu tun. Ich habe die Daten auf den Schiffscomputer überspielt.
RR: Ein Wissenschaftler, welcher mit denkt. Selten genug bei dieser Zunft.
Br: Captain Vandenberg, muss ich mir so etwas von einem Laien anhören?
Va: Machen Sie sich nichts daraus. Seine Exzellenz drückt damit seine grenzenlose Anerkennung und Dankbarkeit aus.
RR: Haben Sie die Daten eingesehen?
Br: Nein, sie sind DNA- codiert
Va: Aber sie sind lesbar?
Br: Durchaus.
RR: Aufrufen!
Brenner blickte auf Vandenberg, doch dieser nickte nur langsam.
Brenner aktivierte ein weiteres Holo, auf welchem nun in flammendem Rot die Worte DNA-CHECK zu lesen war. Brenner übergab Richard grinsend eine dünne Injektionsnadel.
Br: Gute Verrichtung!
Richard riss Brenner die Nadel förmlich aus der Hand und stach sich wortlos in den Zeigefinger. Dann begab er sich zu dem nun aufgetauchtem Scannerstrahl und hielt seinen Finger in das rötlich Licht.Augenblicklich erschien eine blaue Warnmeldung auf dem Holo:
CAUTIO!
Vamdenberg wandte sich an Brenner und die gesamte Crew der Wissenschaftsstation.
Va: Alle verlassen jetzt bitte umgehend den Raum.
Br: Mit dem größten Vergnügen.
Kaum hatten die Offiziere den Raum verlassen, wandte sich Richard an Vandenberg.
RR: Worauf warten Sie? Verlassen Sie den Raum!
Va: Wohl kaum. Dies ist mein Schiff und mein Computer!
RR: Aber die Infos sind für Mitglieder der Inquisition!
Va: Nun gut, wenn Sie es so wollen, dann gehe ich und schalte vorher den Computer ab.
Richard seufzte.
RR: Ich glaube, das würden Sie wirklich tun. Nun gut, was solls.
Va: Computer, Raum verschließen und abschirmen.
Der Raum wurde gesichert. Dann atmete Richard tief durch und aktivierte das Programm. Es erschien das Symbol der Inquisiition dann das Wort
ALPHA!
Und dann liefen eine Fülle von Daten durch.
Vandenberg brummte ungläubig.
Va: Wenn man den Daten glauben schenkt, dann ist dieses Portal eine Art Tunnel, welche durch ein Netz von Quantenverschränkungen stabilisiert wird. Das Problem ist scheinbar, dass ein Durchtritt durch einen Transportvorgang durchgeführt wird, Der Sperrstrahl muss jedoch in einem sehr engen Frequenzbereich moduliert werden. Und das geht nur aus dem Inneren des Sperrstrahls. Und dazu muss eine Art Rückkopplung zum Emitter erfolgen. Durch den Tunnel hindurch, Sonst geht die Kohäsion verloren und das Objekt im Sperrstrahl löst sich auf.
RR: Daher auch die Notwendigkeit eines Transphasenstabilisators.
Va: Mhmmm….die Quantenverschränkungen sind extrem stabil, Wenn ich mir die Daten so anschaue, dann würde selbst ein Hagel von Quantentorpedos nichts ausrichten.
RR: Schlecht. Temporalsprengköpfe?
Va: Hätten wohl keine Wirkung. Aber…
Vandenbergs Blicke rasten über die Holodaten.
RR: Aber?
Va: Mhmmm es wäre möglich , aber es ist äußerst komplex und sehr gefährlich. Aber Valentinian schlägt genau dies vor.
RR: Ich verstehe nicht, was Sie meinen?
Va: Für Valentinian gibt es nur eine Energiequelle, welche das Portal zerstören kann. Und genau dies steht am Ende des Datensatzes. Wenn man Valentinian nur als Kleriker sieht, findet man die Info nicht, Aber wenn man weiter denkt….
RR: Bitte etwas genauer!
Va: Der Datensatz beginnt mit den Worten Alpha. Und mit welchen Worten endet der Datensatz?
RR: „So gibt es nur eine ultimate Antwort. OMEGA.“
Va: Und zu was bringt uns das? Nun?
Richard wurde noch bleicher als sonst.
RR: Sanctissima Trinitas! Omega…..das Omega-Molekül!
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| Umbra et Malleus Log 36 - Richard |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Jun-Sun-2021, 06:40 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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***ISS Dark Mirror / Shuttlebay ***
Richard von Rabenstein eilte auf den XO der Dark Mirror zu, ohne sich mit einem Gruß an den seitliche stehenden Vandenberg aufzuhalten. "Ist die Wissenschaftsabteilung bereit?"
"Exzellenz, Captain Vandenberg hat angeordnet, dass Sie zunächst bei ihm die Erlaubnis einholen müssen, ehe die Entscheidung über eine Benutzung unserer Wissenschaftsabteilung gefällt werden kann." Pizer verlagerte nervös das Gewicht von einem Fuß auf den anderen, als fürchte er wegen Blasphemie gleich vom Blitz getroffen zu werden.
Richard wandte sich mit schmalen Augen zu Vandenberg. "Was soll diese Impertinenz? Glauben Sie, ich hätte keine validen Gründe für meine Forderung?"
"Gründe hin oder her, die Inquisition hat auf diesem meinem Schiff keine Befehlsgewalt."
"Sie versuchen seit Beginn Ihrer Einmischung in meine Angelegenheiten alles zu sabotieren."
"Sie bezeichnen die Rettung Ihrer Person als Einmischung? Nett."
"Hören Sie auf, sich dieses altruitische Mäntelchen umzuhängen. Ihnen ging es darum zu erfahren, was im Velconnia-Belt ist, und sonst nichts. Nun, ich kann Ihnen sagen, was dort ist, könnte das Ende der Galaxis bedeuten, die wir kennen."
"Die von Ihnen beschworene Apokalypse ist vermutlich schon eingetreten," entgegnete Vandenberg säuerlich. "Wir haben Subraumtransmissionen aufgefangen und einige weitere Vorkommnisse zu verzeichnen, die den Verdacht nahelegen, dass wir nicht mehr in dem Universum sind, in dem wir vorher waren."
Die helle Haut des Großinquisitors wurde noch eine Spur weißer. "Sanctissima Trinitas!"
"Was haben Sie angestellt, wenn ich fragen darf?"
"Auf einem der Planeten befindet sich eine Art Portal in andere Universen, ein Ort, an dem die Quantenbarriere zu den übrigen Teilen des Multiversums durchlässig gemacht werden kann. Wir hatten Kontakt zu Personen... zu unseren Doppelgängern, um genau zu sein, aus einem dieser anderen Universen. Es ist anzunehmen, dass ab einem bestimmten Punkt der technologischen Entwicklung möglich sein wird, eine Invasionsflotte durch das Portal zu schicken und alles auszuradieren." Richards Stimme war immer leiser geworden. Er stand jetzt genau vor Vandenberg und fixierte ihn mit einem kalten Blick aus seinen eisblauen Augen. "Das Portal muss zerstört werden. Umgehend. Und daher brauche ich Zugang zu Ihrer Wissenschaftsabteilung." Er wandte sich Richtung Lift.
Aber die beiden Männer wurden durch einen lauten Wortwechsel in ihrem Rücken aufgehalten. Während Colonel Hammerton sich zu einer Kom-Einheit begeben hatte, um sich mit seiner Einheit in Verbindung zu setzen, hatte ihr Gefangener Howy offenbar versucht, sich an eine junge Offizierin heran zu werfen und so seine Chancen zu baldigem Entkommen zu erhöhen. Die Dame hatte ihn immobilisiert und funkelte ihn wütend an.
"Ihre Befehle bezüglich des Gefangenen, Exzellenz?" rief Pizer durch den Hangar.
"Setzen Sie ihn in ein Shuttle und lassen Sie ihn seiner Wege ziehen. Wir haben keine Zeit für solche Marginalien."
Damit war für den Großinquisitor die Angelegenheit erledigt und er wandte sich wieder zum Lift. "Captain? Tempus fugit."
Die beiden betraten den Lift und die Türen schlossen sich hinter ihnen mit einem leisen, fast bösartigem Zischen. "Wissenschaft!" orderte Vandenberg. Als der Lift sich in Bewegung setzte, fuhr er fort: "Apropos Marginalien. Eine weitere sitzt in meiner Arrestzelle und trägt den Namen Robert Maximilian von Rabenstein."
Richard verzog keine Miene.
*** Wissenschaftsabteilung ***
Richard hatte die Tricorder, die sie im Velconnia-Belt benutzt hatten, auf der Ablage neben der Analysestation platziert. "Das sind alle Aufzeichnung, die Colonel Hammerton und ich machen konnten. Ich vermute, das die Barrieren zwischen den Universen auf künstliche Art durchlässig gemacht wurde, in dem die Quantenfluktuation minimiert wurde."
Der Wissenschaftsoffizier, ein Asiate mit kahlgeschorenem Kopf, nickte nachdenklich, während er den ersten Tricorder auf Übertragungsmodus schaltete. "Das wäre möglich, falls ein kontinuierliches Tachyonfeld aufgebaut wird... aber der Verteronflux darf auf keinen Fall über---" überlegte er.
"Wie auch immer," unterbrach ihn Richard. "Das Portal existiert und muss unschädlich gemacht werden." Er zog seinen Amtsring vom Finger und legte ihn neben die Tricorder. "Prüfen Sie, ob die Kristallstruktur dieses Ringes einen Transphasenstabilisator enthält."
Der Wissenschaftsoffizier hob ungläubig die Augenbrauen und räusperte sich dezent. "Was... bringt Sie zu der Annahme, dass das der Fall sein könnte, Exzellenz?" Es war klar ersichtlich, dass er mit seinem kleinen Team nicht noch eine Aufgabe übernehmen wollte, noch dazu eine, die ihm äußerst abwegig erschien.
"Dieser Ring ist der Schlüssel. Er hat mich zum Velconnia-Belt und unbeschadet durch das Portal gebracht."
"Also wusste der selige Valentinian Constantius von diesem herzerfrischenden Ort," ließ sich Robert Vandenberg vernehmen und musterte das Artefakt, dessen zentraler Stein im Licht der Deckenbeleuchtung glitzerte.
"Und welcher Platz zur Aufbewahrung dieses Geheimnisses hätte besser sein können, als der Amtsring."
"Nun... mir würden einige weniger kryptische einfallen... Aber die Inquisition kann nicht genug Mystizismus walten lassen, ist es nicht so, Exzellenz? - Ich frage mich nur, nach allem, was Sie mir vorhin erzählt haben: müssten WIR uns nicht ebenso auflösen, wir der unglückliche Hammerton-Counterpart? Schließlich sind wir ganz offensichtlich nicht mehr in unserem Universum."
"Ich bin kein Wissenschaftler. Aber es ist offensichtlich, dass unsere Quantenmatrix stabil ist. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass wir IN der Schockwelle gereist sind, ähnlich wie in einer Warpblase." Richard nickte dem Wissenschaftsteam zu. "Ich überlasse Sie jetzt Ihren Aufgaben. - Captain, wenn Sie mir Freigabe für den Arrestbereich erteilen würden?" Trotz der Frage klang es nach einem Befehl.
*** ISS Dark Mirror / Arrestbereich ***
Eine Zeitlang hatten Vater und Sohn gemustert, ohne das ein Wort gefallen war. Dann ergriff Richard das Wort: "Ich war etwas besorgt, als ich von deiner Anwesenheit erfuhr. Ich fürchtete, LaSalle hätte dich auf mich gehetzt. Oder das Flottenkommando. Aber so wie die Dinge stehen, ist meine Besorgnis irrelevant."
"Wie ich sehe, befähigt dich deine Empathie anderen Menschen gegenüber bestens für das Amt, in das Constantius dich manövriert hat. - Aber immerhin hat der hinterhältige alte Geier recht behalten mit seinem Gefasel über die Vielzahl der Universen."
Die Äußerung sorgte dafür, dass Robert Maximilian zumindest den Ansatz einer gefühlsmäßigen Reaktion im Gesicht seines Sohnes entdeckte. "Was weißt du darüber?"
"Nicht besonders viel. Außer dass deine werte Mutter mir eines Tages klar gemacht hat, was für ein minderbemittelter Idiot ich im Vergleich mit ihrem angebeteten Valentinian Constantius war."
"Und dabei kam das Portal ins Gespräch?! Wann war das?"
"Oh, habe ich dich aus deiner Contenance gebracht? Verzeihung. Nein, nicht direkt ein Portal. Zumindest erinnere ich mich nicht. Aber es war kurz nach deinem Einzug ins Seminar, also etwa vor 20 Jahren."
"Zur Zeit des Aldiran-Kreuzzuges..." Richard schenkte seinem Vater keine Beachtung weiter. Die Aldiran, eine Spezies, die sich zunächst zum wahren Glauben bekannt hatte, in den folgenden Jahrhunderten aber immer mehr in den Verdacht unerlaubter magischer Praktiken geriet, zu denen auch einiges gehörte, was nun im Licht des Multiversenportals, erstaunlich Sinn machte! Der Großinquisitor eilte aus dem Arrestbereich Richtung Wissenschaft.
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| Umbra et Malleus / Log 35 / Vandenberg |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jun-Fri-2021, 08:08 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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ISS Dark Mirror / Brücke
Vandenberg blickte seinen XO durchdringend an.
Va: Er hat WAS gesagt?
XO Pizer fühlte sich sichtlich unwohl.
Pi: Seine Exzellenz von Rabenstein hat angeordnet, dass das SCI-Center unter Dr. Selleck ihm sofort zur Verfügung gestellt wird.
Va: Soso, hat er das?
Pi: Jawohl Sir. Ich habe das natürlich sofort umgesetzt.
Va: Haben Sie das?
Pi: Jawohl.
Va: Mr. Pizer, merken Sie sich bitte folgendes: Seine Exzellenz hat hier NICHTS anzuordnen. Ist das klar?
Pi: Ich dachte….
Va: Sie dachten in diesem Falle falsch! Teilen Sie bitte seiner Exzellenz mit, dass Doktor Sellecks Team ihm zur Verfügung steht. NACHDEM seine Exzellenz MIR erklärt hat, wozu er das Team benötigt.
Pi: Das wird ihm nicht gefallen.
Va: Besser das, als Sie erleben gewisse Dinge, wenn etwas mir nicht gefällt.
Pi: Ich verstehe, Sir.
Va: Sobald von Rabensteins Shuttle wieder an Bord ist, informieren Sie mich. Ich bin bei unserem speziellen Gast.
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Ortswechsel:
ISS Dark Mirror / Arresttrakt
Sokar saß in seiner Arrestzelle auf dem Boden, die Augen geschlossen, in einer für Menschen extrem unbequemen Meditationspose. Er war wach, aber er schien auf Vandenbergs Anwesenheit nicht zu reagieren. Doch dies schien Vandenberg nicht zu stören.
Va: Wie ich sehe, haben Sie Ihre Fassung wieder gefunden. Sehr aufschlussreich, der kleine, hysterische Anfall heute morgen.
Sokar antwortete nicht.
Va: Ich frage mich natürlich, ob Ihre Reaktion nicht nur Show war. Aber das wäre ja nicht logisch.
So: Sie reden über etwas, was Ihrer Zivilisation fremd ist: Logik.
Va: Soso. Aber die Vulkanier sind reine Logiker. Und wohin hat es sie gebracht?
So: Schweigen Sie. So wie es sich für Barbaren gehört.
Va: Ah ja. Daher weht der Wind. Das ist es also. Wir sind Barbaren. Nett.
So: Wer hat Vulkan überfallen? Wer hat unsere Kultur ausgelöscht? Als wir Euch auf Eurer herunter gekommenen, von Kriegen verwüsteten Welt fanden, boten wir Euch das Licht der Logik und unserer Hilfe an. Und was tatet Ihr? Ihr habt das Schiff gestürmt, die Besatzung getötet und das Schiff ausgeplündert. Wir hätten Euch auslöschen sollen, als noch Zeit dazu war.
Va: Oh, das hattet Ihr ja ohnehin geplant…..
So: Falsch
Va: Unterbrechen Sie mich nicht. Und was Barbarei betrifft, so waren Sie selbst ja auch nicht untätig. Das Massaker auf Virel IV. Ich sage nur: 120 Zivilisten einer Agrarkolonie. Sehr heroisch. Und auch von hohem militärischen Wer.
So: Alle Terraner sind Feinde.
Va: Jaja, eine heroische Tat. Unter den Toten waren 42 Kinder
So: Ihr Terraner habt den Krieg begonnen. Wir haben uns nur gewehrt.
Va: Gewehrt, soso. .immer die gleiche alte Leier. Die bösen, primitiven Terraner. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Ja, man hat das vulkanische Kontaktschiff gekapert, ja man hat die Crew getötet. Aber erst, nachdem der vulkanische Missionsleiter verkündet hatte, dass die Erde von nun an ein Protektorat Vulkans sei und jegliche Opposition unlogisch sein und daher neutralisiert werden würde.
So: Das ist nicht wahr. Wir wollten Euch…
Vandenberg schnitt Sokar scharf das Wort ab.
Va: Ihr wolltet uns versklaven! Es wurden an Bord des Kontaktschiffes Unterlagen gefunden, in welchen eine Klassifikation der Erdbewohner dokumentiert war. Ich zitiere: „ Die Terraner sind als eine Zivilisation anzusehen, welche bestenfalls der Stufe 3 angehört und für einfache Arbeiten kollektiviert werden sollte. Die Bemühungen der Terranet zur Entwicklung einer interplanetaren Raumfahrt, oder gar einer interstellaren Raumfahrt sollten gebremst oder besser noch, unterbunden werden. Diese Zivilisation ist gefährlich. Es sollte hier eine Übernahme der Kontrolle für einen Zeitraum von mind. 1000 Jahren durchgeführt werden. Sollte dies nicht möglich sein, so rät der Wissenschaftsrat zu einer Neutralisierung der Erdbewohner“.
Diesen Satz kennt heute jedes Kind. Ich wiederhole: .Sollte dies nicht möglich sein, so rät der Wissenschaftsrat zu einer Neutralisierung der Erdbewohner.“ Neutralisierung bedeutet nichts anderes als Auslöschung.
So: Das entspricht nicht der Wahrheit.
Va: Jedes Wort ist wahr. Das wissen Sie so gut wie ich. Ihr ach so verehrter Wissenschaftsrat hat dies sogar bestätigt, als die terranische Flotte Vulkan angriff. In seiner absoluten Hybris verstieg sich der Rat zur Behauptung, die Terraner wären keine Gefahr für Vulkan. Ja, man weigerte sich sogar, Verteidigungsanstrengungen zu unternehmen, denn es sei ja unlogisch, dass die Terraner irgendeinen Erfolgt haben könnten. Der Rest ist Geschichte.
Neutralisierung. Fragt sich, mit wie vielen Völkern die Vulkanier dieses Spiel getrieben haben.
Sokar schwieg.
Va: Ja, schweigen Sie nur. Aber Sie werden der Wahrheit ins Auge sehen müssen.
So: Werden Sie nicht theatralisch.
Vandenberg begann zu lachen. Lachen um zu strafen.
Va: Ihr Vulkanier seid keinen Deut besser als der Rest der Galaxis. Ihr seid genauso fortgeschritten, brutal und primitiv wie die Vulkanier, oder die Terraner. Ihr seid auch nur Menschen!
So: Es gibt keinen Grund, beleidigend zu werden.
Va: Beleidigend. Sehr aufschlussreich. Sie verstehen es nicht, was? Ihre Überheblichkeit und Arroganz hat in diesem Universum zu nichts als Krieg und Zerstörung geführt. Und Sie von jener Person entzweit, die Sie in Lt. Kevak sehen. Genauso wie unserer Überheblichkeit, oder die der Romulaner. Jeder hält sich für etwas Besseres. Dabei sind wir alle nur primitives Gewürm, mit welchem gewisse Personen ihre Spielchen treiben. Sie, ich, wir alle, Sokar. Wir alle.
So: Sind Sie jetzt fertig? Ich möchte weiter meditieren.
Va: Ja, ich bin fertig. Aber nur für heute. Ich bin mit Ihnen noch lange nicht fertig. Ich habe noch gar nicht richtig angefangen.
Vandenberg verließ den Zellentrakt.
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