Hallo, Gast
Du musst dich registrieren bevor du auf unserer Seite Beiträge schreiben kannst.

Benutzername
  

Passwort
  





Durchsuche Foren

(Erweiterte Suche)

Foren-Statistiken
» Mitglieder: 9
» Neuestes Mitglied: Ephraim
» Foren-Themen: 678
» Foren-Beiträge: 1.307

Komplettstatistiken

Aktive Themen
Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 04:10 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 21
BdZ Log 19 - Sareth / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Oct-Fri-2026, 11:58 AM
» Antworten: 0
» Ansichten: 17
INN News - Eilmeldung
Forum: *** INN - Independent News Network ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Thu-2026, 09:25 PM
» Antworten: 1
» Ansichten: 16
BdZ Log 18 Varok / NPC's
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 07:50 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 38
BdZ Log 17 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 11:13 AM
» Antworten: 0
» Ansichten: 44
BdZ Log 16 Varok / LaSall...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 02:08 AM
» Antworten: 0
» Ansichten: 40
BdZ Log 15 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Thu-2026, 05:45 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 48
BdZ Log 14 Mort Caldred
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Wed-2026, 11:18 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 50
Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 06:44 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 23
BdZ Log 13 / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 12:59 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 56

 
  Rückkehrer Log 24 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Sep-Sat-2022, 08:43 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** USS Picard / Büro des CO ***

Mort Caldred legte das Padd auf meinen Schreibtisch.
„Deventers Geständnis.“

Mein Blick kreuzte den LaSalles, und dann musterten wir beide den Sicherheitschef. Bisher hatten weder LaSalle noch ich Deventer zur Kooperation bewegen können. Die Beweislage war, wie sie war, aber er weigerte sich schlicht, irgendeine Aussage zu machen, und hoffte stattdessen auf Beistand durch einen Anwalt, den ihm seine Firma stellen würde. Und nun?!

LaSalle aktivierte das Padd mit seinem persönlichen Code, las und hob die Augenbrauen. „Wie haben Sie das geschafft, Mr. Caldred? Wenn ich fragen darf?“

„Ich habe ihm gesagt, dass sein Boss bei der Corporation festgesetzt wurde und ihn als Hauptverantwortlichen benannt hat.“ Mort entblößte seine spitzen Eckzähne zu einem Grinsen. „Das wollte er natürlich schnell von sich weisen…“

„Ah…es scheint mir, dass Sie ihr Karrierefeld neu überdenken sollten,“ erwiderte LaSalle und grinste ebenfalls. „Haben Sie schon einmal daran gedacht, zur UFPP (=die Polizei der Föderation) oder zum DIA zu wechseln?“

„Danke, Sir, aber ich fühle mich ausgesprochen wohl auf meinem Posten.“

„Nun, es war einen Versuch wert.“ LaSalle entließ ihn immer noch schmunzelnd und wandte sich wieder mir zu. „Ich würde sagen, da ist gerade ein Waffenkontraktor baden gegangen.“

„Die Frage ist, wo die Föderation in diesem Fall so schnell Ersatz her bekommt…Den Elementen sei Dank bin ich im Wissenschaftsrat und nicht im Verteidigungsministerium.“

„Ja, der gute alte DeRaaf wird ein paar schlaflose Nächte bekommen. Aber wie dem auch sei – wo waren wir stehen geblieben, was unseren Gast betrifft?“

„Das es so aussieht, als ob diese Lebensform mit ihren Emanationen eine eigene Dimension bevölkert, zu der sich der Zugang offenbar in den tieferen Subraumschichten eröffnet,“ antwortete ich. „Beim Versuch, zurück nach Hause zu gelangen, riss sie die Wellington mit. Und kam nicht weiter, weil das Warpfeld für diese Subraumschichten nicht konfiguriert werden konnte. Ein Großteil der strukturellen Schäden, die wir gefunden haben, sind darauf zurück zu führen. Ganz ähnlich, als ob ein Schiff in die tieferen Schichten eines Sterns einzudringen versucht. An einem bestimmten Punkt sorgte die Raumgeometrie dafür, dass ein zu einer temporalen Versetzung, anstatt einer räumlichen kam.“

„Das bedeutet… dass wir bei künftigen Antriebsentwicklungen dieses… nun ja, Habitat genau im Auge behalten müssen.“

„Allerdings. Ich arbeite an meinem Bericht für das Oberkommando. Was ich mich frage, ist allerdings, ob die vermissten Crewmitglieder der Wellington irgendwie in dieser anderen Dimension gefangen sein könnten. Nicht unbedingt in böswilliger Absicht – aber dass sie einfach während des Transfers dort stecken geblieben sind.“

LaSalle brummte vor sich hin, während er über diese Option nachdachte. Bisher hatten wir in der Tat keinerlei Informationen über den Verbleib der Crewmitglieder. Etwa fünfzehn der Vermissten waren bei Kampfhandlungen oder durch die Beschädigungen der Wellington ums Leben gekommen, wie die Sensoraufzeichnungen rekonstruieren ließen. Aber es fehlten immer noch eine Anzahl weitere Besatzungsmitglieder.
Die Befragung der Crew hatte keine klaren Ergebnisse geliefert. Manche beharrten darauf, die „Kreatur“ habe sie getötet – es gab aber keine Leichen, nicht einmal molekulare Überreste. Andere sprachen von plötzlichem Verschwinden.

„Könnten sie dann noch am Leben sein?“ fragte LaSalle.

„Das kann uns vermutlich nur unser Gast beantworten. Lt. Makani versucht gerade, die Übersetzungsmatrix zu optimieren. Wie es scheint, müssen wir einen Algorithmus auf Basis der Gertmann-Gleichung einsetzen, nicht der Schlesinger.“

LaSalle seufzte leise. „Mathematik ist nicht unbedingt mein Hobby…“

Mein Kommunikator zirpte. Die Chefingenieurin berichtete, dass alles für eine neue „Gesprächsrunde“ vorbereitet wäre. „Gut.“ Ich erhob mich. „Rufus, Sie begleiten mich wieder auf die Wellington?“

„Auf jeden Fall. Wer weiß, wie bald ich wieder hinter meinem Schreibtisch sitze und mit schmerzenden Rückenwirbeln und dem Budget von irgendetwas brüte!“

“Das sehe ich genauso!” Es war einer der spannendsten Erstkontakte in meiner Karriere bei der Flotte.

*** Transporterraum ***

Im Transporterraum gesellten sich uns noch Lt. Makani und ihr Team und Captain Kvoma von der Wellington zu, und dann beamten wir erneut auf das alte Schiff.

"Diesmal," hörte ich Makani zu einem Mitglied ihres Teams flüstern, "diesmal muss ich mir unbedingt irgendein kleines Souvenir mitnehmen. Von der berühmten Wellington!"

Ich beschloss, es überhört zu haben.

Drucke diesen Beitrag

  Rückkehrer Log 23 / LaSalle / NPC
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Aug-Sat-2022, 09:59 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (1)

USS Picard – B / Brücke

Der Tanz der flammenähnlichen Struktur über den Zuleitungen zum Plasmakühlsystem der Wellington, war deutlich auf dem Holoscreen der Picard zu erkennen. Munroes skeptisches Brummen übertönte deutlich das leichte Summen der Klimaanlage.

Mu: Sieht ungut aus.

LaSalle schüttelte den Kopf. Die Situation gefiel ihm auch nicht und dennoch war sie faszinierend. Doch waren Erstkontakte und hier handelte sich auf eigene Weise um einen Erstkontakt, nicht immer so? Zweifelsohne!

In der Zwischenzeit hatte sich die „Flamme“ verändert, zog sich in verschiedene Richtungen auseinander und bildete dann ein perfektes Quadrat, welches stechend blau leuchtete.
Für eine Weile herrschte schweigend, dann war Sareths Stimme zu hören.

Sa: Dann wollen wir mal sehen , ob das Übersetzungsprogramm korrekt arbeitetet. Aktivierung der Dateninduktoren JETZT!

Makanis Nicken war noch am Rande des Holoscreens zu erkennen. Dann geschah für 2 min. nichts.
Sareth atmete tief durch.

Sa: Akustik-Link aktiv?

Makani bestätigte.

Sa: Dann los…..Kannst Du mich hören?

Das Quadrat blitze kurz flammrot auf.

Sa: Ich möchte einen Dialog mit Dir beginnen. Doch dazu muss ich wissen, als was Du Dich selbst bezeichnest.

In der Mitte des Quadrates formte sich jetzt deutlich ein Symbol.

Sa: Optisches Übersetzungs-Overlay aktvieren!

Auf dem Holoscreen wurde aus dem Symbol eine 1

Sa: Da bedeutet, Du nennst Dich 1?

Auf dem Screen erschien jetzt das Wort „ja“
Und in den folgenden Minuten entspann sich ein interessanter Dialog.

Sa: Du warst gefangen, das war falsch. Doch jetzt bist Du frei. Wir wollen nichts Böses, nur kommunizieren.
<Ich war 2, sollte jedoch nur 1 sein. Ich wurde geteilt doch muss 1 sein. Denn ich bin nur 1. Jetzt bin ich 1. Definiere Böse>
Sa: Böse ist etwas was zum Nachteil anderer geschieht und ihnen willentlich Schaden zufügt
<Definiere Nachteil>
Sa: Mangel der nicht für andere gilt.
<Definition angenommen und erkannt>
Sa: Kannst Du mir etwas über deinen Ursprung, den Beginn deiner Existenz und den Ort deines Beginns sagen?
<Ursprung war Kammer des Wissens. Mein Wissen wuchs in der Wolke des Ursprungs. Dann begann ich wie die Anderen meiner Art die Wege der Dimensionen zu wandern und Wissen zu suchen.
Sa: Du bist also ein Forscher?
<Definiere Forscher>
Sa: Ein Sucher des Wissens.
<Ja>
Sa: Und wo liegt die Wolke des Ursprungs?
<Zwischen den Ebenen des Ablaufs des Universums>
Sa: Also in einer Art temporaler Verzerrung?
<Diese Definition ist korrekt>
Sa: Und…wie kam es zu deiner Teilung?
<Öffnung zwischen den Ebenen war messbar. Beinhaltete Wissen. Wissen ist notwendig. Wissen und Lernen hat Priorität. Ich folgte dem Wissen. Öffnung schloss sich, ein Teil von mir blieb am Ursprungsort zurück. Und ich……….error….WARNING translation matrix overflow…DISCONNECT.>

Makani fluchte.

Ma: Das Übersetzungssystem ist zu langsam. Wir müssen hier mehr Leistung reinbringen.
Sa: Nun gut. Wir sind einen winzigen Schritt weiter. Arbeiten Sie an einer Leistungssteigerung. Und dann versuchen wir es eben noch einmal.

LaSalle brummte vor sich hin.

LS: Wir scheinen es hier nicht nur mit einer Hochintelligenz zu tun zu haben!
Sa: Nein, wir haben hier eine Kontaktmöglichkeit zu einer ganz neuen Form von Zivilisation.

Drucke diesen Beitrag

  Rückkehrer Log 22
Geschrieben von: Sareth - Aug-Sun-2022, 07:47 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (2)

*** An Bord der Wellington ***

Captain Kvoma hatte darauf bestanden, das Spezialistenteam zu begleiten. Nun standen wir im abgeschirmten Bereich hinter dem Kraftfeld und beobachteten die Männer und Frauen in Schutzanzügen, die das Plasmakühlsystem des Warpantriebs für einen möglichen Kontakt der Lebensform mit ihrem Gegenstück vorbereiteten.

„Sie oder er hat also versucht, seinen Partner aus der Gefangenschaft zu retten?“

„Das ist das, was wir annehmen. Auch wenn Dinge wie Partnerschaft oder wie auch immer geartete Beziehungen zwischen diesen Lebensformen im Moment noch unseren Kenntnisstand absolut überschreiten,“ antwortete ich.

„Dennoch. Dieser Gedanke verändert die Perspektive erheblich. Vielleicht sind wir kohlenstoffbasierten Lebensformen doch ignorant. Das sagte auch einmal ein alter Bekannter von mir, ein Horta.“

„Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung,“ das sagte der alte Boothby an der Akademie immer. Aber der war zu Ihrer Zeit sicher noch nicht da. Er versorgte die Gartenanlagen. Und die Kadetten mit kostenlosen Lebensweisheiten.“

„Ein paar aus meiner Crew hatten bestimmte Verdachtsmomente Ich wollte sie schlicht nicht hören. Ich hatte meinen Auftrag vom OBH persönlich. Alle sind … ich meine, waren, unter Druck nach den jüngsten Übergriffen der Romulaner in der Neutralen Zone. Gewisse Geheimdienstberichte ließen vermuten, dass die Spi… ahm, die Rihannsu an einer neuartigen Waffe arbeiten, die im Nu sämtlichen Energiefluss auf unseren Schiffen lahmlegen könnte.“

„Was auch passierte. Nur war es keine Waffe.“

Makani, Teamleiter unten an den Plasmaleitungen signalisierte Beginn von Phase zwei. Man hatte die Sicherheitsroutinen modifiziert und konnte nun mit der Umpolung der zentralen Sperre beginnen.

„Eine solche Waffe wäre eine Katastrophe gewesen,“ fuhr Kvoma fort. „Unsere Kapazitäten waren nach den Auseinandersetzungen mit den Breen ohnehin angeschlagen. Dann noch die Epidemie mit Rigellianischem Fieber… - Sagen Sie, Admiral, wussten die Rihannsu, dass es sich um eine Lebensform handelt oder waren sie tatsächlich auf der Suche nach einer Waffe?“

„Laut Auskunft des Oberkommandos der Galae wurden auf der Forschungsstation Aspekte des Singularitätsantriebs untersucht, effizientere Energieauslastung und dergleichen. Aber es gab unerklärliche Probleme…“

„Wahrscheinlich hatten sie einen ‚Gast‘.“

Ich nickte. „Dafür spricht im Nachhinein Einiges.“

Mein Kommunikator zirpte. Makani und ihr Team waren fertig mit den Vorbereitungen. Sie zogen sich aus dem Gefahrenbereich zurück zu uns hinter der Abschirmung und ich kontaktierte LaSalle auf der Picard, das wir bereit waren, der Lebensform auf unserem Shuttle einen Weg zur Wellington frei zu geben. Ich aktivierte das portable optische Link – die Systeme der Wellington waren hierfür nicht upgradebar – und konnte so das Geschehen verfolgen, das die Sensoren der Picard aufzeichneten.

Einige Zeit geschah gar nichts. Hatten wir uns getäuscht? Gab es keine zweite Lebensform mehr an Bord der Wellington? Ich merkte, wie einige aus dem Team unruhig wurden. Captain Kvoma presste die Lippen zusammen und starrte ebenfalls auf den Monitor.
Und endlich tat sich etwas! Anders als vor ein paar Tagen, als die Lebensform von der Wellington auf unser Shuttle gewechselt war, schoss diesmal kein aggressiver, roter laserstrahlähnlicher Blitz durchs All. Langsam lösten sich mehrere langgestreckte blaugrüne Lichterscheinungen und bewegten sich in enger Formation auf die Wellington zu.

Kvomas Wangen blähten sich leicht; er war verständlicherweise nervös. Selbst wenn die Lebensform sein Schiff (und uns) nicht zerstören sollte, würde sie vielleicht zu großen Schaden anrichten? Was uns und das Technikteam betraf, so hatten wir einen Notfalltransport eingerichtet, aber falls die Wellington unwiederbringlich verloren wäre, wäre seine Crew hier in der Zukunft gestrandet…

Keine Erschütterung, nicht einmal ein Vibrieren, zeigte an, dass die Energie die Hülle durchstieß. Sie war einfach vom Monitor plötzlich verschwunden. Dafür leuchtete sie nun vor den Zuleitungen zum Plasmakühlsystem. Sie pulsierte, schnell, dann wieder langsam, sicherlich einem mathematischen Code folgend. Das Energieniveau schwankte dabei, wie wir es bei unseren „Kommunikationen“ auch schon festgestellt hatten. Dann, ohne Vorwarnung, loderte eine hell orangene flammenähnliche Struktur aus dem Kühlsystem.

Makani prüfte besorgt die Anzeige auf ihrem Tricorder und ließ einen erleichterten Seufzer hören. „Es droht keine Gefahr. Sehr niedrigschwellige Energie.“

Doch wie die Lichter umeinander tanzten, war definitiv ein atemberaubendes Schauspiel.

„Sie hatten Recht,“ murmelte Kvoma. „Es hatte sich im Kühlsystem versteckt.“

Drucke diesen Beitrag

  Rückkehrer Log 21
Geschrieben von: Sareth - Jul-Sun-2022, 08:09 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (2)

*** USS Picard / Briefingroom ***

Das Ingenieurs- und Wissenschaftsteam hatte sich noch einmal die rekonstruierten Logs der Wellington vorgenommen und da angesetzt, wo Mr. Deventer ‚frisiert‘ hatte. Dabei hatten wir die Zwischenspeicherroutinen angezapft, womit es uns gelang, wenigstens rudimentäre Brücken zu bauen und den Schaden, den Deventer angerichtet hatte, zu reparieren.
Dabei kam Erstaunliches zu Tage, was unsere ursprünglichen Scanergebnisse an Bord des havarierten Schiffes bestätigte…

„….es waren eindeutig zwei Lebewesen, mit unterschiedlichen Energiesignaturen,“ sagte die CEO, „und sie interagierten zu unterschiedlichen Zeiten mit den Systemen der Wellington. Wir haben hier,“ sie fror das Bild auf dem Schirm ein, „ich nenne es mal ‚Feld 1‘, gelangt an Bord nach dem Zusammentreffen mit dem klingonischen Schiff. Hält sich an folgenden Punkten auf….“

Die entsprechenden Bereiche wurden in der Simulation markiert. „Das ist konsistent mit den Aussagen der Crewmitglieder, über die Ausfälle bestimmter Systeme. Und hier haben wir, was ich mit Feld 2 bezeichne, eine Energiesignatur, die mit der Lebensform übereinstimmt, die jetzt auf unserem Shuttle in Quarantäne sitzt.“

„Nummer zwei kommt an Bord an diesem Zeitindex, etwa zwei Tage nach dem Zusammentreffen mit den Klingonen,“ bemerkte ich.

Makani nickte. „Genau dann, als die Wellington beginnt, unkontrolliert in den Subraum abzutauchen.“

„Offenbar haben wir Ursache und Wirkung verwechselt. Die Wellington ist nicht havariert und deswegen abgetaucht, sie wurde hineingezogen, von der zweiten Lebensform.“ Ich zoomte in einige Bereiche, die die Hülle der Wellington zeigten. Dort waren kleine blitzartige Entladungen zu sehen. Vergrößerte man alles entsprechend, sah es aus, als ob dem Schiff ein Netz übergeworfen worden war. Ich wandte mich wieder in die Runde. „Es könnte sich um eine versuchte Befreiungsaktion handeln. Soweit wir bisher eine Kommunikation herstellen konnten, tauchen die Worte, oder eher Metaphern, für ‚Trennung‘, ‚Einsamkeit‘, ‚Schmerz‘ häufig in den Signalen auf.“

„Ja, es gab Kämpfe an Bord der Wellington, aber offenbar nur zwischen Energiewesen Zwei und der Crew. Sie endeten mit der Beinahe-Zerstörung des Schiffes und der Festsetzung von Nummer Zwei in den Transportersystemen.“

„Ein klassischer Grabenkrieg, um es so auszudrücken,“ bemerkte LaSalle.
„Demnach hat Kvoma uns belogen. Ich habe ihn ja nach einer zweiten Lebensform befragt.“

„Ich glaube nicht, dass die Leute auf der Wellington mit ihrer technischen Ausstattung in der Lage gewesen sein können, beide Lebensformen zu unterscheiden. Die Varianz ist minimal,“ wiedersprach die CEO. „Sie haben beide für eine gehalten, die sie nicht unter Kontrolle bekommen konnten.“

„Oder vielmehr, sie haben sie für eine außer Kontrolle geratene Waffe gehalten,“ warf ich ein. „In diesem Fall ist auch die Priorität, neutralisieren, bevor weiterer Schaden an Crew und Schiff angerichtet werden kann. Ein Missverständnis mit fatalen Folgen.“

„Die gute Nachricht ist, die temporale Versetzung der Wellington kam zustande, indem sie ohne Einsatz des Warpantriebes in den Subraum befördert wurde. Es fehlte ihr sozusagen der durch die Warpbubble erzeugte Schutzmantel vor der relativistischen Verschiebung. Und das bedeutet, dass wir sie mit den heutigen Mitteln zurück befördern können – die Instandsetzung der Wellington natürlich voraus gesetzt. Wir werden noch einige Tage brauchen, um die Hülle entsprechend zu stabilisieren. Auch die Kalibrierung der Navigation und der Warpkonfiguration wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Aber generell…“

„Ich frage mich allerdings,“ sagte LaSalle, während er stirnrunzelnd erneut die Parameter in der Simulation studierte. „Wenn die zweite energetische Lebensform auf unserem Shuttle ist… was ist mit der ersten geschehen, die ursprünglich auf der romulanischen Forschungsstation und dann auf dem klingonischen Schiff war?“

„Ja, das frage ich mich auch.“ Ich wandte mich zu unserer Chefingenieurin und ihrem Team. „Gibt es Antworten darauf?“ Mir ging kurz durch den Kopf, ob eine Energie überhaupt ‚sterben‘ konnte. Eigentlich nicht, sie konnte sich nur in andere Energieformen umwandeln, oder sich dislozieren.

„Ich kann nur sagen, wir haben keine weiteren Energiefelder an Bord der Wellington gefunden. Wahrscheinlich hat sie also das Schiff bereits verlassen. Möglicherweise während des Aufenthalts im Subraum.“

„Diese Theorie hat einige… Logikfehler.“

„Haben Sie eine bessere?“ Makani war offensichtlich pikiert über diese ungerührte Äußerung des vulkanischen DCoS. Seine Vorgesetzte Maj grinste verhalten. Derlei kannte sie ja schon.

Dieser wiederum ignorierte die emotionale Färbung der Worte gänzlich. „Es gibt nur einen einzigen Ort, an dem sich ein energetisches Lebewesen erfolgreich verbergen könnte: das Plasmakühlsystem. Ich schlage vor, dass wir unserem Gast im Shuttle die Möglichkeit eröffnen, gezielt dieses System auf der Wellington zu erreichen. Es klagt über Trennung – also geben wir ihm die Gelegenheit, sich mit seinem vermissten Gegenstück zu vereinen.“

„Dann sitzt es allerdings wieder auf der Wellington, von dem wir es mühselig genug runter gelockt haben,“ brummte Makani.

„Unser Kenntnisstand hat sich allerdings bedeutend erweitert, was auch eine Änderung der Vorgehensweise bedingt.“

„Wir versuchen es,“ entschied ich. Denn auf jeden Fall musste auch die energetische Lebensform zurück in IHR Jahrhundert.
---

PS: wir haben noch das Problem mit den verschwundenen (?) Crewmitgliedern, mir fällt dazu nichts ein. Bitte nix, was es NOCH komplizierter macht, als es ohnehin schon ist.

Drucke diesen Beitrag

  The Orville Season 3
Geschrieben von: Sareth - Jul-Wed-2022, 07:43 PM - Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino *** - Keine Antworten

So, die ersten Folgen habe ich nun gesehen. Ich bin nach wie vor begeistert von der Serie... tolle Stories, tolle Charas, ein bisschen Humor, aber auch deutlich ernster als die vorangegangenen Staffeln. Ich weiß, im Netz wird an den Effekten gemeckert, aber ehrlich, für mich sind die ausreichend. Auf jeden Fall sind die Effekte Beiwerk der Story und nicht die Story um die Effekte notdürftig drumherum gelegt.

Mir gefielen bisher am besten die Geschichte mit den Krill und der medienmanipulierenden Demagogin (mehr up-to-date kann man nicht sein), die Geschichte mit Topa, und "Twice in a Lifetime". Inhalt verrate ich mal noch nicht, falls noch nicht gesehen wurde.

Wenn man einfach ein paar Begriffe ersetzt, hat man schönstes Star Trek =)

Hier ein paar Screenshots. Die Schiffe sind einfach so elegant....

(Was immer doof ist, aber auch in Star Trek New Worlds, ist, wenn bei Schlachten plötzlich dicht an dicht 100 Schiffe aus dem Warp ploppen.... naja, aber kann man drüber weg sehen)

[Bild: orville1.jpg]
Orville vor einer Raumstation

[Bild: orville2.jpg]
Orville im Anflug auf Moclus

[Bild: orville3.jpg]
In der Shuttlebay

[Bild: orville4.jpg]
Planetary Union Regierungszentrum

[Bild: orville5.jpg]
Heimatwelt der Krill

Drucke diesen Beitrag

  Rückkehrer / Log 20 / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jul-Sat-2022, 05:09 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

USS Picard B / Sicherheitsabteilung / Verhörraum


Jay Deventer schien sich weder wohl noch unwohl zu fühlen. Eher gelangweilt saß er am Tisch des kleinen Verhörraums. Mäßig amüsiert wanderte sein Blick immer wieder zwischen Mort Caldred und Rufus LaSalle hin und her. Dann setze er einen Gesichtsausdruck auf, als ob er als Lehrer einem begriffsstutzigen Kind zum fünften Mal etwas erklären müsste.

JD: Warum bin ich noch einmal hier?

LaSalle lächelte freudlos.

LS: Oh das will Ich Ihnen gerne noch einmal erklären. Lassen Sie es mich so ausdruck: Ensign Markovic, Lieutenant S'Kol und Sie, Mr. Jay Deventer, waren mit der Rekonstruktion der Logs der Wellington betraut. Jeder Zugriff ist durch die korrekten Prüfsummen und Timestamps bestätigt.

JD: Natürlich ist es das.
LS: Wir haben zweimal eine Timestampvarianz von 0,002. Soetwas entsteht, wenn nachträglich eingegriffen und per Hand, beziehungsweise mit einem externen Gerät, zum Beispiel einem Tricorder, korrigiert wird. Beziehungsweise frisiert, wie in unserem Fall. Die CEO konnte auch die Signatur des Tricorders isolieren. Es war der von Mr. Deventer. Von IHNEN!
JD: Und wenn es so wäre. Ich verstehe immer noch nicht, warum ich hier bin.
LS: Weil ich wissen will, warum Sie die Daten manipuliert haben , wer Ihre Auftraggeber sind und was mit den Originaldaten geschehen ist.
JD: Was ich warum getan habe, geht Sie nun mal gar nichts an, Mister. Ich werde jetzt gehen und mich bei der Sternenflottenleitung beschweren.

Mort Caldred machte einen Schritt auf Deventer zu und knurrte ihn an.

MC: Du bleibst sitzen, Bürschlein.
JD: Geh mir aus dem Weg, Krokodil. Du und Dein Boss hier haben keine Jurisdiktion über mich. Ich bin Zivilangestellter eines Kontraktors und kein Mitglied der Sternenflotte.
LS: Sie sind Mitarbeiter von Mavathi-Industries. Das ist richtig. Aber Sie sind hier an Bord eines Schiffes der Sternenflotte.
JD: Und?
LS: Nun, Sie sind weit weg von der Erde.
JD: Was wollen Sie damit andeuten?
LS: Oh das ist ganz einfach. Auch Zivilisten müssen sich an Bord eines Raumschiffes an die Regularien halten. Aber Daten zu manipulieren gehören sicherlich nicht zu den Dingen, welche gemäß der Regularien sind. Man könnte denken, dass diese Person eine Gefährdung der Schiffssicherheit ist.
Und damit fällt diese Person in den Bereich der Sicherheitsabteilung und letztlich in meine Zuständigkeit.
JD: Wenn Sie es so sagen.
LS: Gefährdungen der Sicherheit müssen bekämpft werden und da ist es völlig gleichgültig ob sie von einem Flottenangehörigen, oder einem Zivilisten her rühren.

LaSalle grinste gehässig.

LS: In solchen Fällen kann ein Beauftragter der Sternenflotte gewisse Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ergreifen, welche nicht unbedingt immer den Regularien der Flotte entspricht.
JD: Das klingt irgendwie nach einer Drohung.
LS: Eher nach einer Ankündigung. Oder um genauer zu beschreiben: Wenn ich wollte, könnte ich Sie in den Arrest stecken oder im Notfall auch in eine Kryokammer.

Jay Deventer lachte.

JD: Sie sind ein guter Entertainer.
LS: Danke, aber Sie verwechseln das Ganze hier scheinbar mit einer Unterhaltungsshow auf einer Kreuzfahrt.
JD: Eher langweilige Show.
LS: Nun gut, Dann wollen wir die Show mal etwas würzen.

LaSalle beugte sich über Deventer.

LS: Wenn ich wollte, könnte ich Sie wegen allem was mir auch nur im Schlaf einfällt, anklagen. Und Sie könnten nichts dagegen tun. Nichts. Sie sind hier völlig in der Hand der Flottensicherheit. Und das kann unangenehm werden.
JD: Und was soll dass hier werden? Guter Cop, böser Cop?
LS: Sie sehen zu viele schlechte Holo-Novellen. Guter Cop , böser Cop….so etwas gibt es nicht. Hier gibt es nur den bösen Cop. Und was der will, sind Antworten.
JD: Die Antwort lautet 42.
LS: Ich glaube Sie haben mich falsch verstanden, Mr. Deventer. Die Sache ist ernst.
JD: Sicher.
LS: Allright. Dann ziehen wir andere Saiten auf. Mr. Caldred, bitte vermerken Sie im Logbuch der Sicherheit folgendes: Ab sofort übernimmt die DIA die Untersuchung. Grund: Verdacht auf Gefährdung der Föderationssicherheit. Verdächtiger: Jay Deventer. Sonderbehandlung nach § 442 der DIA Regularien..
MC: Jawohl Sir.
JD: Was wird hier gespielt?
MC: Sie stehen unter Sabotage-Verdacht. Rein theoretisch könnten Sie durch die nächste Luftschleuse wandern und niemand würde sich dafür interessieren.
JD: Sie sind ja verrückt. Was wollen Sie denn überhaupt hören?
LS: Die Wahrheit Mister, die Wahrheit!
JD: Die Wahrheit? Die können Sie ja überhaupt nicht ertragen.
LS: Reden Sie Mann, solange Sie noch können.
JD: Ich sage hier nichts mehr.
LS: Auch gut. Mr. Caldred , stecken Sie ihn in den Arrest. Bis er redet.
MC: Aye Sir.

Caldred packte den zeternden Deventer ab den Schultern und bugsierte ihn in den Arrestbereich.Nach 2 Minuten kehrte er in den Verhörraum zurück.

MC: Ich fürchte Sir, der Kerl ist ein harter Knochen.
LS: Oh wir haben mit dem Verhör noch nicht einmal angefangen.
MC: So? Na ich bin dabei. Noch eine Frage Sir.
LS: Ja?
MC: § 442. Diesen Paragraphen kenne ich nicht.
LS: Ich auch nicht. 442 war aber die Zimmernummer eines Hotels auf Riesa. Habe ich in einem Werbeholo gesehen.

Drucke diesen Beitrag

  ERSTE BILDER vom Webb-Telescope!
Geschrieben von: Sareth - Jul-Tue-2022, 08:19 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

Schaut mal, hab darauf gewartet, was es im Vergleich zu Hubble bringt. Wirklich großartig....

https://www.derstandard.de/story/2000137...DaIjYUAheI

Drucke diesen Beitrag

  Rückkehrer Log 19
Geschrieben von: Sareth - Jun-Sun-2022, 03:50 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** USS Picard / Büro des Captains ***

Ich griff zum wiederholten Mal an den Justierungsknopf für den Sessel. Es war eben nicht mein Büro, und weder Dekor noch Sitzmöbel behagten mir. LaSalle, der gerade eingetreten war, hob leicht die Brauen. "Ich habe über einen Monat gebraucht, ehe ich meinen Bürosessel perfekt eingestellt hatte, im HQ!"

"Nun, dann habe ich ja noch Luft nach oben! - Haben Sie etwas heraus gefunden bezüglich der Manipulation der Logeinträge?"

"Allerdings. Mit der Hilfe unserer CEO." Er setzte sich und griff ebenfalls nach der Sitzjustierung. "Ensign Markovic, Lieutenant S'Kol und Mr. Jay Deventer waren mit der Rekonstruktion der Logs der Wellington betraut. Jeder Zugriff ist durch die korrekten Prüfsummen und Timestamps bestätigt." LaSalle reichte mir ein Padd. "Wir haben zweimal eine Timestampvarianz von 0,002. Soetwas entsteht, wenn nachträglich eingegriffen und per Hand, beziehungsweise mit einem externen Gerät, zum Beispiel einem Tricorder, korrigiert wird. Beziehungsweise frisiert, wie in unserem Fall. Die CEO konnte auch die Signatur des Tricorders isolieren. Es war der von Mr. Deventer."

Ich besah mir die Beweise und rief die Dienstakte von Jay Deventer auf. Er war einer der Zivilisten, die an Bord der Picard diensttaten. Im Besitz eines zivilen Ingenieursdiploms von der Alpha Centauri Universität und ausgestattet mit einem exzellenten Zeugnis von Mavathi-Industries. Genau genommen war er direkt von der Firma angeheurert worden, als Spezialist für die von eben dieser gelieferten neuen Torpedosteuermodule.

"Ist es sicher, dass er den Tricorder benutzt hat?"

LaSalle nickte. "Zweifelsfrei. DNA-Spuren am Gerät, der Zerfallsrate gemäß aus dem exakten Zeitrahmen. Natürlich gibt es auch da noch weitere Möglichkeiten. Aber wir sollten dem Herrn zunächst ein paar Fragen stellen. Zumal Mr. Deventer kurz nach dem Auftauchen der Wellington eine codierte Subraumtransmission an sein früheres Department bei Mavathi-Industries geschickt hat."

"Sind mir nur als einer der größten Waffenfabrikanten der Föderation ein Begriff," antwortete ich. "Soweit ich weiß, haben ihre Neuerungen damals sowohl im Dominionkrieg als auch im Klingonisch-Romulanisch-Föderativen Krieg für Entscheidungen gesorgt."

"Exakt. Sie haben die letzte Generation Handphaser für die D.I.A. entwickelt, und ich hatte den gesamten Papierkrieg durchzustehen, mit all den Testreihen. Daher ist Mavathi mir bestens bekannt."

"Sie waren auch schon zu Zeiten der Wellington im Business..." mutmaßte ich.

"So ist es. Und da scheint auch der Hund begraben zu liegen," entgegnete LaSalle.

"Der Hund?" Menschliche Sprichwörter brachten mich immer noch aus dem Konzept zuweilen. Das hatte ich auch noch nirgends gehört.

LaSalle grinste. "Alte Metapher. Ich habe gerade ein älteres Buch gelesen und dachte mir, ich experimentiere sprachlich etwas. Das bringt Würze in den grauen Alltag."

"Und das genau bedeutet?"

"Da liegt das Problem."

"Sie meinen, Mavathi hat Deventer den Auftrag erteilt, die Logs bei der Rekonstruktion zu fälschen?"

Der Detektiv in LaSalle freute sich sichtlich, das Problem eingekreist zu haben. "Sie hatten zumindest ein Motiv. Gerade vor ein paar Tagen, kurz bevor wir losflogen, las ich von einem neuen Großauftrag der Föderation an die Firma. Wenn jetzt heraus kommen sollte, das sie damals offenbar wissentlich eine Lebensform missbrauchen wollten, würde ihnen ganz sicher der Auftrag entzogen."

Mein Kom meldete sich. Es war das Wissenschaftsteam, dass mit der Entwicklung einer Basissprache betraut worden war. + Wir haben eine Reihe von elektromagnetischen Signalen moduliert, + sagte Jefferson. + Damit können wir es versuchen. Ich passe gerade die Sensoren zur Übertragung an. +

„Ich komme auf die Brücke. – Rufus, Sie übernehmen sicher mit Vergnügen, unseren Verdächtigen zu durchleuchten?“

Drucke diesen Beitrag

  Rückkehrer / Log 18 / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jun-Sun-2022, 01:25 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

NRPG: Heute etwas Kurzes, da nur sehr wenig Zeit.

RPG:

USS Picard B / Besprechungsraum

Im Holodisplay in der Mitte des Tisches drehte sich langsam eine dreidimensionale Abbildung eines Wellenmusters. CSO Maj hatte sich an die versammelten Offiziere gewandt.
Ma: Dies sind die hauptsächlichen ‚Worte‘, wenn man es so nennen will, die wir heraus filtern konnten,: Hunger / Not / Fehlen‘ und ‚Teilung / Trennung/ Störung.

Sareth nickte langsam und überlegend:

Sa: Vielleicht braucht es eine andere Art der Energie, um zu überleben.

Die CING lehnte sich unhebaglich in ihrem Sessel zurück.

CI: Ja, oder andere seiner Art.Vielleicht existieren sie in etwas, das dem Great Link der Formwandler ähnelt, in den tieferen Subraumschichten.

Sa: Das würde erklären, dass es die Wellington in den Subraum zog. Vielleicht, um selbst wieder zurück zu gelangen – ohne Wissen oder Verständnis über die Folgen für sein ‚Vehikel‘ und dessen Crew.
LaSalle schüttelte den Kopf.
LS: Ich gebe zu Bedenken, daß „unser Gast“ jetzt versucht, mit uns zu kommunizieren.
Wenn er es jetzt mit uns versucht, dann sollte er es eigentlich auch auf den Wellington versucht haben.
Sa: Und eventuell wurden diese Kontaktversuche auf der Wellington nicht erkannt. Denn die Definition einer Lebensform differierte damals doch erheblich von der heutigen Definition.
LS: Ich möchte ja nicht immer den Advocatus diaboli spielen, aber man war auf der Suche nach einer Waffe. Da wollte man eventuell gar nicht so genau wissen, mit wem oder was man es zu tun hat.
Und evtl. hat man der Crew der Wellington eben nicht alles erzählt. Und darum hat sich die Crew gegenüber einem unbekannten Eindringling so verhalten, wie sie sich eben verhalten hat. Und damit genau das ausgelöst, was man sehen wollte. Und damit, wie schon einmal erwähnt, alle Zeugen mit entsorgt.
Sa: Das impliziert, dass es weitere Lebensformen dieser Art gibt, welche zusammen gehören.
LS: Dazu müssten wir wissen, wo die Klingonen diese Lebensform ursprünglich angetroffen hatten.
Sa: Nun evtl könnten wir das über die Lebensform selbst heraus bekommen. Commander Maj, versuchen Sie ein rohes Sprachmuster zu entwickeln . Kontaktieren Sie mich dann vor jeglichem weiteren Versuch.

Drucke diesen Beitrag

  Rückkehrer Log 17 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Jun-Sat-2022, 10:31 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

NRPG: dass er aufs Örtchen muss, erinnerte mich einfach so an First Contact… Zwinker

RPG:

*** USS Wellington ***

LaSalle schoss aus einem kleinen, einem antiken Feuerzeug ähnlichen Gerät einen Mikroanker neben die Tür zu Kvomas Quartier und das darüber flimmernde Kraftfeld brach in sich zusammen.

„Das Neueste aus der DIA-Werkstatt,“ kommentierte er. „Wollte ich schon eine ganze Weile ausprobieren.“ Dann tippte er den ‚Werkscode‘ in das Türpanel, den uns der Computer der Picard verraten hatte. Die Flügel glitten mit einem sanften Zischen zurück.

Mort Caldred hatte seinen Phaser feuerbereit, aber zu unserer Überraschung fanden wir uns nicht einem Kriminellen gegenüber, der versuchte, Beweise zu vernichten. Captain Kvoma saß auf dem Rand seines Bettes, eine Flasche in der Hand, deren Geruch unzweifelhaft Alkohol verhieß. LaSalle warf mir einen bedeutungsvollen Blick zu, und ich befahl meinem Sicherheitschef, die Waffe zu senken.

„Sie haben uns einen gehörigen… Schrecken eingejagt,“ versuchte ich die Situation zu entschärfen.

Kvomas richtete sich auf. „Ich …. Ähm… brauchte etwas …. Abstand, einen kurzen Moment der Besinnung.“ Sichtlich bemühte er sich, einen halbwegs würdevollen Eindruck zu erwecken. „Es war einfach plötzlich… zu viel auf einmal. Erst der Kampf, die Hüllenbrüche… wir hatten alle seit Tagen kein Auge zugemacht. Dann erwischt mich irgendein Energiestoß, und ich wache hier auf. Sie erzählen mir von einer Zeitreise, und einer Allianz mit den Romulanern, und einer versklavten Lebensform… und ihre Crewmitglieder lassen sich Autogramme von mir geben.“

Aha. Das hatte ich noch gar nicht bemerkt…

Kvoma nahm noch einen Schluck und stellt die Flasche dann wieder auf den Tisch. „Und als Sahnehäubchen werde ich auch noch beschuldigt, die Logs frisiert zu haben.“

„Niemand beschuldigt Sie, Captain. Aber wir müssen den Ungereimtheiten nachgehen.“

„Ihre Leute haben die Logs doch transferiert und rekonstruiert, vielleicht hat da jemand … dran rumgefummelt. Ich kann nur sagen, ich hatte meinen Auftrag von Starfleet Intelligence. Wir sollten verhindern, dass diese angebliche Wunderwaffe den klingonischen Dissidenten in die Hände fällt.“ Er erhob sich und schnaufte. „Ich nehme an, Sie stellen mich jetzt unter Arrest?“

„Ich denke, das wird nicht nötig sein.“ Ich wandte mich zu LaSalle, der nickte. Mort blickte grimmig drein, fügte sich aber.


*** An Bord der Picard / Büro des CO ***

Kaum waren wir wieder an Bord der Picard, informierte mich der diensthabende Kom-Offizier, dass das Rihannische Oberkommando meine zu Beginn der Angelegenheit gestellte Anfrage bewilligt habe. Bürokratie gab es eben überall, und es mussten erst einige ihrer Hürden überwunden werden! Nun aber hatte ich Zugang erhalten zu den jüngst deklassifizierten Akten aus dem gesuchten Zeitraum der Wellington. Captain Kvomas Version der Geschichte bestätigte sich teilweise, wie ich bei der Lektüre feststellte.

In der Tat hatten die Rihannsu auf Forschungsstation T’Vorath eine dieser Lebensformen festgesetzt. Sie erhofften sich neue Wege in der Antriebstechnik, da die Wesen offenbar in der Lage waren, in tiefere Subraumschichten abzutauchen. Die Klingonischen Dissdenten überfielen T’Vorath, um das vermeintliche Superwaffensystem unter ihre Kontrolle zu bringen. Soweit der Rechtfertigungsbericht des Kommandanten der Forschungsstation vor dem Tribunal des Senats damals.

Ich kontaktierte LaSalle, um ihn von dem Ergebnis meiner Nachforschungen zu berichten. Er hatte sich mit den Crewmitgliedern befasst, die bei der Rekonstruktion der Logs mitgewirkt hatten. Doch hatte er gerade erst das Padd mit den gesammelten Aussagen auf meinen Schreibtisch gelegt, als sich die Chefwissenschaftlerin Commander Maj, eine quirlige, nur 1,50 große Asiatin, meldete.

+ Wir haben einige Fluktuationen in der Energiematrix der Lebensform mit den Mustern bestimmter Kommunikationen verglichen. Lt. Jefferson und ich vermuten – ich betone, wir vermuten – dass wir einige Bedeutungen zuordnen können. +

„Endlich kommen wir voran,“ sagte ich mit einer Kopfbewegung zu LaSalle. Dann befahl ich dem Wissenschaftsteam, sich im Konferenzraum einzufinden und beorderte die übrige Seniorcrew der Picard hinzu.


*** Besprechungsraum ***

Im Holodisplay in der Mitte des Tisches drehte sich langsam eine dreidimensionale Abbildung eines Wellenmusters. „Dies sind die hauptsächlichen ‚Worte‘, wenn man es so nennen will, die wir heraus filtern konnten,“ erklärte Maj. „‘Hunger / Not / Fehlen‘ und ‚Teilung / Trennung/ Störung‘“.

„Vielleicht braucht es eine andere Art der Energie, um zu überleben...“ überlegte ich.

„Ja, oder andere seiner Art,“ warf unsere Chefingenieurin ein. „Vielleicht existieren sie in etwas, das dem Great Link der Formwandler ähnelt, in den tieferen Subraumschichten.“

„Das würde erklären, dass es die Wellington in den Subraum zog. Vielleicht, um selbst wieder zurück zu gelangen – ohne Wissen oder Verständnis über die Folgen für sein ‚Vehikel‘ und dessen Crew.“

Drucke diesen Beitrag