| Hallo, Gast |
Du musst dich registrieren bevor du auf unserer Seite Beiträge schreiben kannst.
|
| Aktive Themen |
Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 04:10 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 20
|
BdZ Log 19 - Sareth / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Oct-Fri-2026, 11:58 AM
» Antworten: 0
» Ansichten: 16
|
INN News - Eilmeldung
Forum: *** INN - Independent News Network ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Thu-2026, 09:25 PM
» Antworten: 1
» Ansichten: 14
|
BdZ Log 18 Varok / NPC's
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 07:50 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 36
|
BdZ Log 17 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 11:13 AM
» Antworten: 0
» Ansichten: 40
|
BdZ Log 16 Varok / LaSall...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 02:08 AM
» Antworten: 0
» Ansichten: 35
|
BdZ Log 15 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Thu-2026, 05:45 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 44
|
BdZ Log 14 Mort Caldred
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Wed-2026, 11:18 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 46
|
Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 06:44 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 20
|
BdZ Log 13 / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 12:59 PM
» Antworten: 0
» Ansichten: 53
|
|
|
| Romulaner / Rihannsu - Ränge |
|
Geschrieben von: Sareth - Sep-Sat-2018, 12:06 PM - Forum: *** RPG-Hintergrund-Infos ***
- Keine Antworten
|
 |
Es kursieren im Netz verschiedene Rangsysteme. Mir ist eigentlich egal, welches wir nehmen - wir müssen uns nur auf eins einigen und vielleicht bei erstmaliger Verwendung die Föderationsentsprechung dahinter schreiben.
![[Bild: rangro01.jpg]](http://www.fmietzner.homepage.t-online.de/vorik/rangro01.jpg)
khre´Enriov
Fleet Admiral
Enriov
Admiral
khre´Riov
Rear Admiral
Enarrain
Commodore
galae´Riov
Fleet Captain
Riov
Captain
erei´Riov
Commander
khre´Arrain
Lt. Commander
Arrain
Lieutenant
erei´Arrain
Lieutenant junior grade
Erein
Ensign
|
|
|
| Spiegeluniversum - Timeline |
|
Geschrieben von: Sareth - Sep-Sat-2018, 12:02 PM - Forum: *** RPG-Hintergrund-Infos ***
- Keine Antworten
|
 |
Wir spielen derzeit zwischen 2415 und 2416, als Prequel.
=====================
TIMELINE
=====================
*378: Der römische Kaiser Valens besiegt das westgotische Heer und beseitigt damit die immanente Bedrohung Roms durch die Barbaren. Das Reich erstarkt wieder.
*8. Jh.: Konflikte des Römischen Reiches mit dem chinesischen Reich und dessen Vasallen und den muslimischen Staaten in Afrika stoppen eine weitere Expansion. Gründung der Inquisition, die mit den Mitteln des Römischen Rechts gegen Glaubensabweichler vorgehen soll. Da der Kaiser Religionsoberhaupt ist, erstrecken sich die Befugnisse der Inquisition bald auch auf staatliche Belange wie Majestätsbeleidigung und Hochverrat.
*950: Aufteilung in einen nordwestlichen und südöstlichen Reichsteil unter je einem Princeps. Der Kaiser residiert weiterhin in Rom. Amtssprache ist Latein.
*14. Jh.: Die wachsenden Spannungen zwischen den beiden Principaten münden in einem verheerenden Bürgerkrieg 1324, der 1350 mit der Ermordung Kaiser Justinians IV. und der permanenten Reichsteilung endet. Hauptstadt des südöstlichen Principats ist Konstantinopel, zur Hauptstadt des nordwestlichen Principats wird Londinium erklärt.
*1428: Entdeckung Amerikas durch eine Expeditionsflotte des Nordwest-Principats. Die überlegene Militärorganisation und Waffentechnik sichert die rasche Eroberung des Kontinents innerhalb der nächsten fünfzig Jahre
*1601: Gründung des Nordamerikanischen Principats unter Oberhoheit von Londinium. Der Reichtum der neuen Ländereien lässt den Schwerpunkt des Nordwest-Principats aber sehr rasch nach Nordamerika wandern.
*1832: Erste Tests mit Raketen. Initiierung des Raumfahrtprogramms.
*1900: Im südöstlichen Principat gewinnen Ideen einer genetischen Verbesserung an Boden und damit verbundenes rassistisches Gedankengut. Es gibt Auseinandersetzungen und erste Umsiedlungsprojekte.
*1938: Der südöstliche Princeps wird in einem Militärputsch von einem Technokraten gestürzt, der sich zum Imperator ausruft, dem ersten seit dem 14. Jh. Es beginnt die Unterwerfung der kontinentalen Ländereien des nordwestlichen Principats. Zum Sitz des neuen Imperiums wird Berlin erklärt.
*1945: Das nordamerikanische Teilprincipat sieht zunehmend die Ideen dessen, was das 'alte Imperium' ausmachte, bedroht und erklärt dem neuen Imperator den Krieg, sieht sich aber gezwungen, selbst auf genetische Manipulation zurück zu greifen, um die Stellung halten zu können. Das Raumfahrtprogramm wird einzig und allein für Rüstungszwecke benutzt. Ein Jahrzehnte lange Krieg zerstört Vieles der uralten Kultur und kostet Milliarden Menschen das Leben.
*2000: Aufnahme des Tiefenraum-Erkundungsprogramms mit dem Ziel, neue Ressourcen und Siedlungsplätze zu gewinnen, um die Zerstörungen auf der Erde rascher beseitigen zu können.
*2070: Erster Warpflug des Wissenschaftlers Cochrane. Erster Kontakt mit den Vulkaniern. Die Leiter der militärischen Forschungseinrichtung, für die Cochrane tätig ist, ergreifen die Gelegenheit, überlegene Technologie in die Hände zu bekommen. Sie stürmen das vulkanische Schiff und nehmen es auseinander. Die neue Technik sichert den Resten des ehemaligen nordamerikanischen Principats die Prävalenz.
*2125: Gründung des Terranischen Imperiums mit Sitz in Washington. Amtssprache wird Englisch. Erklärtes Ziel des neuen Imperators David L. Carter: Schutz der Menschheit vor jedweder Bedrohung! Gründung der Terran Space Force mit dem Ziel: Beschaffung von Ressourcen, Schaffung einer Sicherheitsgarantie für die Menschheit.
*2155: Kapitulation von Vulkan. Maßgeblich beteiligt an der Erzwingung der Kapitulation: FleetCaptain Jonathan Archer, der dafür in den Admiralsrang erhoben wird. Die Vulkanier erhalten keine Bürgerrechte und nur den Rang von "dienstbarem Volk", was einige Anhänger der alten imperialen Idee zu Protesten bringt. Die Dissidenten werden vertrieben.
*2176: Der Überraschungsangriff einer romulanischen Taskforce auf einen Aussenposten des TI bringt diesem die erste Niederlage seit Beginn der Expansion bei. Ein Schock für die Terraner, denen der Gegner noch völlig unbekannt ist, während die Romulaner das TI seit Jahren beobachteten und sich nun zum Präventivschlag entschlossen hatten. Die beiden Mächte sind sich an Waffentechnik, militärischer Organisation und Arroganz ebenbürtig. Ein rascher Sieg irgendeiner Seite ist nicht abzusehen.
*2217: Unfähig einander zu vernichten und bedroht von den Angriffen der Klingonen und einer wachsenden terranischen Rebellenbewegung entschließen sich die kriegführenden Mächte des Terranischen Imperiums und des Romulanischen Reiches zu einem unerwarteten Schritt: sie schließen eine Allianz. Ein Zeitgenosse kommentierte das Ereignis mit den Worten Das Schlechteste von zwei Welten hatte eine bösartige Hybris kreiert. Sowohl auf Terra als auch auf Romulus gibt es eine gesonderte Lokale Regierung, den Grosskanzler auf Terra (eine eher repräsentative Funktion) und auf Romulus den Prätor.
*2235: Eroberung von Quonos.
*2267: Erster Cardassianischer Krieg
*2300: Beginn der Eroberung des Gammaquadranten. Das Formwandlerregime erweist sich als hartnäckiger Gegner und bringt die Allianz an ihre Grenzen. Man beginnt mit der Forschung an temporalen Waffen.
*2379: Der terranische Grossadmiral John M. Roberts deckte die Verschwörung einer Dissidentengruppe auf, deren Führer der als 'verrückt' geltende Wissenschaftler Jonathan Albright ist. Die Inquisition bereitet der Bewegung ein rasches Ende.
*2414: Der Chef des romulanischen Geheimdienstes, General Turan tr'Kaleh führt mit Hilfe remanischer Unterstützer einen Staatsstreich auf Romulus, dem der amtierende Prätor und dessen engste Berater und Gefolgsleute zum Opfer fallen. TrKaleh ernennt sich zum neuen Prätor
*2415: Zweiter Cardassianischer Krieg. Er endet zwei Jahre darauf mit der Eroberung Cardassias unter Führung von Admiral Sareth t'Khellian.
*2416: Der Großkanzler des Terranischen Imperiums, Hans van Malnen, lässt Imperator Augustus XXIV. sowie den Großinquisitor Valentinian Constantius ermorden und übernimmt die Regierungsgeschäfte. Die Inquisition wird von nun an der Flotte unterstellt, neuer Großinquisitor wird Rufus LaSalle.
*2417: Prätor Turan tr'Kaleh erklärt die Allianz mit den Terranern für beendet und ruft die "Autokratie der Kinder Eisns" aus, um sein Volk von der terranischen Dekadenz zu befreien." Es kommt zu mehrmonatigen Kämpfen mit den Borg, die das geschaffene Wurmloch in den Deltaquadranten zum Eindringen nutzen, doch gelingt es letztlich, sie zurück zu schlagen. Auf Terra entbrennen Machtkämpfe, aus denen zunächst Grossadmiral De Vallette als Sieger hervorgeht. Er ernennt sich zum Imperator des "Neuen Terranischen Imperiums" (Sitz in San Francisco) und bereitet einen Vergeltungsschlag gegen die Romulaner vor, wird jedoch durch Gegner aus den eigenen Reihen gehindert, diesen auszuführen.
*2420: Der Krieg gegen die "Union", einen Zusammenschluss ehemaliger terranischer Rebellen mit einer hochtechnologisierten fremden Spezies, beginnt und nötigt Autokratie wie NTI zu einer widerwilligen Zusammenarbeit. Die Terranische Inquisition sucht unterdessen, Zugriff auf die mentalen Ressourcen einer Spezies namens Panoxianer zu erlangen, mit denen man im Verlauf der Borgkampagne Kontakt schloss.
*2422: Entscheidungsschlacht gegen die Union und Sieg der Bündnismächte unter Grossadmiral Hensley und Prätor Tr'Kaleh. Im Anschluss verschanzen sich die verbliebenen terranischen Gebiete hinter temporalen Schilden. Inzwischen lässt sich Hans Van Malnen zum Imperator ernennen. Der Krieg der Romulaner gegen die Panox-Wesen geht weiter.
*2426: Endgültiges Zurückdrängen der Panoxianer aus den Gebieten der Autokratie.
*2330: Der neue Imperator Charles McGregor fällt kurz nach der Krönung einem Bombenanschlag zum Opfer. Auf Ch'Rihan wird Prätor Tr'Kaleh von seinem Sohn Ecurai ermordet. Die Galaxis versinkt aufs Neue im Chaos.
|
|
|
| ISDA Log 30 Rewdak |
|
Geschrieben von: Rewdak Tr'Kovath - Aug-Fri-2018, 01:25 AM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (6)
|
 |
*** Arrestbereich der Ganelax ***
Sokar wirbelte herum und jagte Rewdak einen kurzen Schrecken ein als er den Disruptor hob. "WA-" brachte Rewdak gerade noch hervor als Sokar die Waffe zur Seite schwenkte und den Mechanismus zerschoss, der seine Handfesseln steuerte, welche daraufhin öffneten.
Als Sokar sich wieder zur Tür wandte gesellte Rewdak sich zu ihm, das Messer welches er zuvor noch in seinem Stiefel versteckt hatte in seiner rechten Hand, die Klinge nach außen gedreht. Rewdak sah wie einige vermummte Gestalten den Raum betraten, mindestens eine weitere würde draußen warten um sicher zu gehen, dass alarmiertes Sicherheitspersonal für jede Hilfe zu spät käme. Er selbst hatte solche Hinrichtungen auch schon befohlen, es wird dabei nicht erwartet, dass die Attentäter lebendig zurückkehren, das heißt ein Verhandlungsführer ist ebenfalls nicht mit von der Partie. Wenn es nach den Hintermännern hinter ihren Kontrahenten ginge, war ihr Tod bereits beschlossene Sache. "Verhandeln ist zwecklos" bedeutete er dem alten Vulkanier "Gnade erbitten auch".
"Dann gewähren wir auch keine." Erwiderte Sokar ruhig, hob den Disruptor und schoss dem vordersten Angreifer in den Kopf.
In dem kurzen Augenblick, in dem der hellgrüne Lichtblitz den Raum erhellte, konnte Rewdak erkennen mit wem sie es zu tun hatten. Die Verschwörer trugen zwar alle Masken, hatten aber in der kurzen Zeit in der sie unbeobachtet genug waren um die Energieversorgung zur Zelle zu unterbrechen und einzudringen nicht die Möglichkeit sich umzuziehen. Vor ihm standen drei Techniker und ein Lazaretthelfer, alle vier waren Ulane. Der vorderste schien der Anführer gewesen zu sein, er war auch der einzige mit einem Disruptor, der Rest hielt Werkzeug in der Hand. Sokars Reaktion schien die vier zu verunsichern, da sie sich nicht einfach auf ihn stürzten, sondern vorerst zurückzuckten, was angesichts eines Disruptors nicht besonders wirkungsvoll war. ‚Amateure‘ dachte Rewdak sich und sprang mit ausgestrecktem linken Arm auf den Lazaretthelfer zu, welcher mit einem Laserskalpell bewaffnet war und Sokar trotz allem gefährlich nahegekommen war. Er schaffte es gerade so, dem hastig geschwungenen Skalpell auszuweichen und seinen Kontrahenten aus dem Gleichgewicht zu bringen, sodass er sich auf ihn stürzen und mit mehreren Stichen in den Hals ausschalten konnte. In der Zeit hörte er mehrere male das Zischen von Sokars Disruptor, ohne dass irgendwelches Gegenfeuer zu vernehmen gewesen wäre.
Der vertraute, karamellartige Geruch von geschmolzener Haut vermischte sich mit dem beißenden Geruch der chemischen Reaktion, welche der Disruptor erzeugt, wenn er abgefeuert wird. „Wie, das war’s?“ Fragte Sokar ungläubig.
„Noch nicht ganz.“ Erwiderte Rewdak. „Warte kurz.“ Er stellte sich seitlich neben die Zellentür und klopfte kurz gegen die Wand. „Ey du! Wir haben hier einen Toten, pack mal kurz mit an damit hier keine Spuren zurückbleiben“. Es war ein sehr schwacher Bluff, das wusste er, aber allem Anschein nach wurde hier nicht einmal die B-Ware entsandt um den Job zu erledigen, sondern diejenigen die nicht schnell genug verschwunden waren als nach Freiwilligen für dieses Himmelfahrtskommando gefragt wurde.
„Ja okay!“ Vernahm er die Antwort. „Wie habt’n ihr es geschafft wen zu verlieren, is doch nur ein alter Tat-„ Rewdaks Klinge verwandelte den Rest des Satzes in ein feuchtes Gurgeln, welches kurze Zeit später erlosch.
„Jetzt war’s das“ verkündete Rewdak mit einer gewissen Genugtuung als er den Disrutor des frisch Verstorbenen aufhob. „Wer sind diese Vögel überhaupt und was wollen die von uns?“ Rewdak zog dem letzten Verschwörer die Maske vom Kopf, zum Vorschein kam ein junger Romulaner. Er trug die Uniform eines Sicherheitsoffiziers, war also scheinbar der einzige der Gruppe mit Kampferfahrung.
„Konkurrenz.“ erwiderte Sokar „Ich weiß aber nicht wie weitreichend und gut organisiert, wenn man sich die herausragende Leistung dieses Assassinenkommandos hier anguckt kann deren Plan nur schiefgehen. Außerdem haben sie es auf das falsche Schiff abgesehen und würden unsere Pläne nur vermasseln. Wir können sie aber nutzen um unsere Stellung hier noch einmal erheblich auszubauen, vielleicht wird nochmal ein richtiger Volksheld aus dir.“
„Har Har!“ Erwiderte Rewdak genervt. „Na schön, wir melden den Vorfall, ich denke mal nennenswert glaubhaft machen musst du niemandem mehr, dass ich nicht gegen dich arbeite. Da es nicht zu einem richtigen Verhör kam: Ich habe Nalae ein Leistungssteigerndes Mittel verabreicht um sie Wachzukriegen. Wo steckt die jetzt überhaupt? Das hier hätte ihr bestimmt gefallen.“
„Hätte etwas Wasser nicht gereicht? Ich hätte sie fast umbringen müssen.“ Erwiderte Sokar kalt.
„Im Grunde schon, aber ich wollte, dass sie wach bleibt, außerdem wollte ich wissen was ihr erster Impuls ist, dem geht man nach dem aufwachen aus einem Rausch in der Regel nach und die Drogen helfen nur dabei das auch umzusetzen. Warum sie direkt versucht dich zu massakrieren interessiert mich allerdings, war eure Nacht doch nicht so spaßig wie es sich von außen angehört hat?“ Rewdaks Grinste deinen älteren Begleiter hämisch an, Sokar konnte jedoch nicht umhin einen Funken Eifersucht in seinem Blick zu erkennen.
‚Rihannsu, die lernen es nie ‘ dachte er sich. „Das geht dich nichts an“ Erwiderte er, wissend, dass Rewdak daran zu knabbern hätte. „Los jetzt, ich will nicht warten bis diese Ughnen anfangen zu verwesen“
Beim verlassen der Zelle würdigte Sokar der Leiche des jungen Sicherheitsoffiziers, der für ihn sein Leben gelassen hatte, keines weiteren Blickes.
*** Offiziersmesse der Ganelax ***
„Wir haben WAS?“ echauffierte sich der junge Operations Officer, dessen Namen Rewdak erneut ignoriert hatte. „VERRÄTER auf MEINEM Schiff?! Wenn mein Vater das wüsste, er würde sofort jeden einzelnen hier eines Screenings unterziehen, vielleicht sollte ich das auch anordnen, ich werde jeden einzelnen dieser vang'radii ausmerzen, mein Sicherheitspersonal wird dieses Schiff von oben bis unten durchkämmen und- “
„Einer davon war Teil Eures Sicherheitspersonals, Rekkhai.“ Unterbrach Sokar den Redefluss des Romulaners „Wäre es nicht sinnvoller, wenn eine kleine Gruppe von garantiert Prätortreuen die Untersuchungen anstellen würden?“
Der Operations Officer wirkte pikiert ob der unhöflichen Unterbrechung, verstand aber, dass sich mit einem vertrauten des Prätors anzulegen seine Karrierepläne gründlich ruinieren könnte.
„Das stimmt natürlich, das habe ich nicht bedacht. Na gut, aber nur unter der Bedingung, dass ich alle 12 Stunden einen Report auf dem Tisch habe und das Ganze absoluter Geheimhaltung unterliegt, ist das klar? Was benötigt Ihr? Personal? Waffen?“
„Ja, Rekkhai“ erwiderte Sokar, “wir benötigen kein Personal, das ist zu Riskant, Waffen haben wir ausreichend, alles was wir brauchen sind höhere Sicherheitsstufen, und Zugang zu den Quartieren der Crewmitglieder und Offiziere“.
„Ich sehe was ich tun kann, Offiziersquartiere werde ich Euch wahrscheinlich nicht bieten können aber meldet Euch in 2 Stunden in meinem Persönlichen Quartier dann bekommt Ihr eure neue Sicherheitsstufe. Weggetreten.“
*** Schiffsbar ***
Als die Tür aufging schlug Rewdak eine Wolke aus Körpergeruch, kondensiertem Fusel und parfümiertem Dampf entgegen. In der Schiffsbar herrschte einiger Trubel, eine betrunkene Soldatin tanzte auf einem der Tische und Teile ihrer Uniform machten bereits in der geifernden Menge die Runde. Bei näherem betrachten erkannte er die Tattoos in ihrem Gesicht.
„Oh nein, was hat die Bekloppte denn jetzt schon wieder vor?“ fragte er sich leise selbst, kurz bevor er ein lüsternes, an Nalae gerichtetes, „Hey ghauey!“ seines Nebenmanns mit einem Ellenbogenstoß auf den Kehlkopf quittierte.
|
|
|
| ISDA Log 29 Sokar |
|
Geschrieben von: Sokar - Aug-Thu-2018, 05:16 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
|
 |
*** An Bord der Ganelax / Besprechungsraum ***
Ein schwer bewaffneter Havranha sicherte die Tür des Besprechungsraumes. Mit undurchdringlichem, grimmigen Gesichtsausdruck stellte er sich wieder in Position, kaum dass Sokar an ihm vorbei geschritten war. Im Inneren des Raumes machten die grünen Leuchtstreifen knapp über Bodenniveau deutlich, dass hier die höchste Sicherheitsstufe aktiv war. Außer Riov T'Celis, einer drahtigen Rihanna mittleren Alters waren noch ein weiterer Havranha mit dem Emblem der technischen Abteilung anwesend, der erste Offizier, der Sicherheitschef und einer seiner Offizier - jener, der Rewdak festgenommen hatte.
Sokar grüßte. T'Celis nickte ihm zu und aktivierte dann die Abhörsicherung sowiedie Kraftfelder vor der Tür und an anderen kritischen Punkten. "Ich habe Sie hergebeten, da ich weiß, dass ich Ihnen absolut vertrauen kann," begann die Kommandantin ohne Platz zu nehmen. "Unser Schiff - und die getreuen Gefolgsleute unseres geschätzten Prätors befinden sich in einer bedrohlichen Lage. Ich habe Informationen, dass die Dissidenten mehrere Gesinnungsgenossen an Bord eingeschleust haben, dass sie eine Meuterei und die Übernahme des Schiffes planen. Auf Erei'Riov Tr'Tralevo wurde heute ein perfider Anschlag verübt. - Hatten Sie schon Gelegenheit, Ihren Leibwächter zu befragen, Erei'Riov?"
"Ich hatte die Absicht, als mich Ihr Dringlichkeitsruf erreichte, Riov," antwortete Sokar.
"Gut. Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, dass wir unter allen Umständen die Kontrolle über die Ganelax zurück gewinnen und diese ehrlosen Verschwörer eliminieren müssen," fuhr T'Celis fort. "Morgen wird Admiral Strobar an Bord kommen und die Leitung der rihannischen Manöververbände übernehmen. Ich will ihm die Köpfe dieser Verschwörung präsentieren."
"Ie, Rekkhai!" rief der Sicherheitschef, etwas übereifrig für Sokars Geschmack.
"Bis dahin sind sämtliche Brückenkontrollen über spezielle Codes gesichert, die nur ich persönlich entsperren kann. Für den Notfall sind zwei Redundanzsysteme geschaltet, eines in diesen Raum, das andere in die Maschinensektion. Jedweder Kontakt mit Außerhalb lläuft allein über mich - wir wollen den Verschwörern keine Gelegenheit geben, zu prahlen oder Verstärkung zu ordern."
Das ist allerdings misslich... dachte Sokar. Verflucht, was müssen sie gerade jetzt eine Meuterei aufziehen?!
T'Celis deutete seinen Gesichtsausdruck als unterdrückten Zorn auf die Dissidenten und wandte sich ihm zu. "Ich verstehe, dass Ihnen mehr als uns allen daran liegt, diese Verräterbrut zur Strecke zu bringen. Prätor Tr'Kaleh kann sich glücklich schätzen, einen seiner treuesten Weggefährten hier an Bord zu haben!"
"Auch ich fühle mich geehrt, Riov! Und ich versichere Ihnen, ich werde mein Möglichstes tun, diese Situation bereinigen zu helfen." Tr'Tralevo war einer der Weggefährten des Prätors... bei allen Dämonen der Galaxis! Warum hat mir das dieser verfluchte ID-Dealer verschwiegen?
"...Sie alle werden ab sofort Waffen tragen und diese auf die höchste Stufe gestellt haben. Ich rechne innerhalb der nächsten Stunden mit einem Angriff der Meuterer."
Ich auch. Wenn wir erst im Manövergebiet umringt von anderen Schiffen sind, dürften sie ihre Pläne nicht mehr so leicht durchführen können.
*** Arrestbereich der Ganelax ***
Der junge Sicherheitsoffizier war von der Kommandantin abgeordnet worden, Sokar zu begleiten. Er schien ein glühender Verehrer des Prätors zu sein, denn er wollte absolut ALLES wissen, was sich bei dem Putsch vor nunmehr einem Jahr ereignet hatte. Wie Tr'Kaleh die Havrannsu aus den Minen und Kasernen befreit hatte, wie er die prätoriale Flotte matt gesetzt hatte, den Senat überrumpelt ...
"Ich kann nicht mehr berichten, das sind sensitive Informationen, Erein."
"Ja, natürlich, Rekkhai! Absolut! Ich hoffe, ich kann mich auszeichnen in diesem Manöver, wissen Sie, und vielleicht in die prätoriale Garde aufgenommen werden. Ich habe bisher alle Prüfungen mit besten Ergebnissen bestanden!"
"Nun, wenn Sie sich gut halten, werde ich Sie sicher bei Seiner Exzellenz erwähnen können."
"Danke! Erlauben Sie mir, beim Verhör anwesend zu sein?" Sie hatten den Bereich der Arrestzellen erreicht.
"Nein. Sichern Sie draussen das Areal!"
"Ie, Rekkhai!" Der junge Rihanha salutierte und bezog Posten.
Sokar ging weiter in den Zellentrakt, grüßte den dort wachhabenden Unteroffizier und ließ sich Zugang zu Rewdaks Zelle geben. Der Energievorhang des Kraftfeldes schloss sich hinter ihm wieder.Rewdak stand, die Arme ausgebreitet seitlich mit mit Handschellen an der Wand fixiert. Sokar trat auf ihn zu und verpasste ihm ohne Vorwarnung einen Faustschlag ins Gesicht und einen weiteren in den Magen.
Rewdak hustete und spuckte Blut. "Na, darauf hast du gewartet, was? Das macht dir Spaß, Alter!"
"Nein, aber die visuelle Überwachung ist aktiv." Sokar packte den Rihanha am Kragen seiner leicht lädierten Uniform. "Hör' mir zu Tr'Kovath! Genau zu! " zischte er, darauf bedacht, dass man über die Kamera nicht etwa seine Lippenbewegungen verfolgen konnte. "Ich habe dich für einen Spion des Prätors gehalten, darauf aus, meine Mission zu sabotieren..."
"Ah..." Rewdak spuckte wieder und rollte die Augen. "Unser guter Prätor hat---"
Sokar platzierte einen Kinnhaken. "...aber die Logik sagt mir, dass das nicht der Fall sein kann, oder der Prätor hat einen besonderen Idioten rekrutiert, der jetzt als Verschwörer GEGEN Seine Exzellenz im Knast sitzt!"
"Woahh, sag was du willst Alter!"
"Schalte den Rest deines Verstandes ein! Wir---"
Mit einem surrenden Geräusch erlosch die Beleuchtung und simultan das Kraftfeld vor der Zelle. Sokar zog seinen Disruptor und blinzelte in die Dunkelheit, in der er im Moment nur Schemen ausmachen konnte.
"...wir bekommen gleich netten Besuch, schätze ich," vollendete Rewdak. "Und der Rest meines Verstandes sagt mir, dass du lieber meine Fesseln lösen solltest, Vulkanier, weil ich sonst nicht viel tun kann."
|
|
|
| ISDA Log 28 Richard |
|
Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Aug-Tue-2018, 05:26 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (1)
|
 |
*** ISS Picard / Quartier von Inquisitor Richard von Rabenstein ***
Am nächsten Morgen sollte die 'Picard' das Einsatzgebiet erreichen. Captain Salazar schien zu beabsichtigen, seine in den letzten Tagen etwas angeschlagene Reputation aufzupolieren, ehe es zum Treffen mit den Subalternen dieses Manövers kam: Er hatte Gäste und Führungsoffiziere zu einem Galadinner in die Offiziersmesse geladen.
Vielleicht will er aber auch von dem Mordfall ablenken, beziehungsweise die Ermittler sondieren...überlegte Richard, während er vor dem Spiegel seine Brokatsoutane zuknöpfte. Salazars Verhalten in dieser Sache machte ihn ganz und gar nicht unverdächtig - nach Meinung des Inquisitors. Im Gegenteil, je bestürzter sich jemand gab, um so wahrscheinlicher war er sehr genau informiert! Der Captain mochte den tödlichen Stoß nicht selbst geführt haben, aber er konnte sehr wohl jemanden beauftragt haben. Er musste ja im Bilde darüber gewesen sein, dass XO Brunson sowohl beliebt bei der Crew war als auch ein begehrliches Auge auf den Sitz des Kommandanten geworfen hatte. Das galt natürlich auch für die CoS, die die Zeit vielleicht für eine Beförderung auf den Posten des Ersten Offiziers für reif befunden hatte. Aber wer konnte den Mord begangen haben? Eine Reihe von Crewmitgliedern schied schon deshalb aus, weil ihnen die erforderlichen enormen Kräfte fehlten...
Der Türsummer ertönte. "Herein!" rief Richard, nachdem er sich vom tadellosen Sitz seines Gewandes und der Frisur überzeugt hatte. Die Türflügel glitten auf und das Detektor-Kraftfeld flammte kurz in bläulichem Ton, als Flottenkommissar Vandenberg es durchschritt.
"Derartige Sicherheitsvorkehrungen, obwohl Sie sich auf einem Schiff des Terranischen Imperiums befinden?" kommentierte Vandenberg, auch er in Galauniform.
"Man kann nie vorsichtig genug sein."
"Sie Kleingläubiger."
"Noli tempta Deus, das wissen Sie doch. Führe Gott nicht in Versuchung. - Ich nehme an, Sie möchten mir die Ergebnisse des Gentests mitteilen?"
"Was ich MÖCHTE, Hochwürden, möchte ich nicht aussprechen. Hier haben Sie die Ergebnisse!" Vandenberg reichte dem Inquisitor eine Datenfolie.
Richard überflog die Angaben. "Ah... ! Der Mann benutzt also Marker... und weil sie über zehn Jahre alt sind, verursachen sie Lücken im Profil..." Er sah auf. "Diese blasphemischen Objekte sollten gar nicht mehr auf dem Markt sein. Die Polizei des Imperiums hat hier keine besonders gute Arbeit geleistet!"
"Wir können schlecht hinter jedem Hinterhofdealer hinterher rennen. Zumal unsere Kompetenzen ja von der Inquisition drastisch beschnitten wurden vor einigen Jahren."
'Subjekt identifiziert als Mahan tr'Kovath' las Richard weiter, 'aktenkundig im Romulanischen Imperium... Waffenschmuggel... Mord ... untergetaucht...' Tr'Kovath - aber nicht der Tr'Kovath, von dem der Großinquisitor mir geschrieben hatte. Suspiciosissime... Er sah Vandenberg wieder an. "Sie haben das Ergebnis des Tests gelesen, nehme ich an."
"Selbstverständlich."
"Alles andere hätte ich Ihnen auch nicht abgenommen. Nun, dieser romulanische Maledictus ist mit falscher Identität an Bord. Die Frage ist, ist er auch der Mörder von XO Brunson?"
Vandenberg lächelte schmal. "Meine Ermittlungen diesbezüglich unterliegen der Vertraulichkeit."
"Natürlich." Richards Stimme war so gleichgültig, als besprächen sie das Wetter. "Aber in 48 Stunden wird dieses Schiff das Terranische Leitschiff des größten Manövers mit den Romulanern seit 60 Jahren sein. Wir sollten kein irreguläres Subjekt an Bord haben."
"Höre ich da eine leichte Besorgnis heraus?"
"Die Flottensicherheit fällt in Ihren Kompetenzbereich."
Vandenberg machte ein paar Schritte durch das Quartier des Inquisitors, warf einen Blick auf den Tragealtar und wandte sich dann wieder um. "Sie wissen so gut wie ich, welche Wellen es schlagen würde, wenn wir JETZT einen romulanischen Kriminellen an Bord DIESES Schiffes festnehmen."
Vielleicht möchte ich ja, dass diese Wellen ein paar Leute hinwegspülen... "Es wäre ein unvorteilhafter Moment, in der Tat."
"Aber die Inquisition steht ... außerhalb der Flotte..."
"ÜBER der Flotte, wollten Sie sagen," korrigierte Richard und bemerkte das gut verschleierte Unbehagen des Flottenkommissars. "Die Inquisition untersteht seit dem Jahre 742 direkt dem Imperator."
"Sie sind ein impertinenter ..." Vandenberg beherrschte sich und atmete tief ein. "Die Sicherheit des Imperiums liegt mir am Herzen, und nur deshalb stehe ich hier und führe diese Unterhaltung, Hochwürden. Sie können dieses Spitzohr unter dem Vorwand der Blasphemie oder sonstetwas einkassieren, ohne das es die Flotte tangiert."
Oder dich, mein Freund... Richard warf einen Blick auf die Uhr. "Ich ziehe es in Erwägung. Wenn Sie sich um den Captain kümmern."
"Das Problem nähert sich seiner Behebung."
"Sehr gut. Dann sollten wir nicht zu spät zum Dinner erscheinen! Nach Ihnen, verehrter Herr Flottenkommissar."
|
|
|
| ISDA Log 27 - Nalae |
|
Geschrieben von: Nalae D'Varo - Aug-Sat-2018, 10:54 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
|
 |
"Tr'Tralevos" Quartier
Sokar war ein gestandener Mann, der schon einiges gesehen und einiges erlebt hatte.
Er musste zugeben: was er da in Nalaes Geist vorfand, gehörte schon eher zu den verstörenderen Dingen, wenngleich es ihn nicht sonderlich kümmerte.
Jedenfalls hatte es mit einer Menge Blut zu tun!
Nalae entsprach offenar am Ehesten dem Profil eines klassischen, eher banalen „Spontan-Mörders“, wie er es nennen wollte.
Niemand, der studenlang plante, dass er jemanden beseitigen wollte und auf welche Weise, niemand, der einen Grund dafür benötigte, der dem Vulkanier als logisch erschien – zumindest kein höherer Grund als dem Nachkommen spontaner Impulse.
Äußerst primitiv, urteilte Sokar. Er spürte wie seine sich nunmehr mit Nalaes mentaler Welt vermischte.
In diesem Prozess war es dem älteren Vulkanier, als würden hunderttausende von Bildern und Stimmen seinen Geist fluten und es war nur noch schwer zu unterscheiden, wo Nalaes Geist begann und seiner endete.
Es ist ein Wunder, dass sie mit ihren Machenschaften nicht irgendwo in einer Strafkolonie verwest ist oder gleich auf dem Schafott gelandet ist, urteilte er.
Sie war schließlich niemand, der mit viel Kalkül an irgendetwas heranging.
Nun musste er sich durch den Wust an – aus seiner Sicht vollkommen pervertiertem – Bildmaterial und das schier undurchdringliche Chaos von Nalaes Geist kämpfen, um in Erfahrung zu bringen, wonach er suchte.
Rewdak Tr'Kovath hatte ihr augenscheinlich ein Kampfstimulanz verpasst; unter Leuten seines Schlages eine beliebte Art Droge.
Dies passte natürlich hervorragend zu dem Bild, welches Sokar sich von Tr'Kovath gemacht hatte. Nunja, es war nicht so, dass er damit jemanden getroffen hatte, der nicht selbst so handeln würde – jedoch war es in dieser Situation mehr als ineffektiv, eine wahnsinnige Rihannha mit irgendwelchen Substanzen noch wahnsinniger zu machen.
--
Nalae blinzelte verwirrt als Sokar seine Hände von ihrem Gesicht löste und die Geistesverschmelzung beendete.
„Was war das?!“, fragte sie.
„Geistesverschmelzung“, entgegnete Sokar trocken.
„Ich musste sie durchführen. Ich musste herausfinden, was Tr'Kovath mit dir gemacht hat. Und in diesem Zustand konnte ich dich nicht belassen, dies wäre äußerst kontraproduktiv für unsere Arbeit hier.“
Zu Sokars Überraschung folgte keine aggressive Reaktion auf diese Information. Nalae schien noch eine Weile zu benötigen um ihre Gedanken zu sortieren und entgegnete dann in ruhigem Ton: „Ich hoffe, du hast deinen Gedankenmüll jetzt nicht in meine Denkkapsel geschmiert, Vulkanier.“
„Andere Alternative wäre gewesen, den Rest der Reise in der Arrestzelle zu verbringen oder – wahrscheinlicher – gleich vom Phaser geröstet zu werden“, antwortete Sokar.
„Über Tr'Kovath kann ich zum Augenblick nicht viel mehr sagen alsdass er möglicherweise unsere Pläne vorsätzlich sabotiert. Jedoch benötige ich mehr Evidenzen dafür. Wir stehen jedoch momentan vor einem erneuten Problem: Ein paar Verrückte an Bord wollen das Schiff kontrollieren – es erscheint, als entstünde hier eine Revolution gegen den Prätor.“
„Ja und? Gut für uns wenn die den alten Sack wegräumen, da sparen wir Arbeit.“
„Du vergisst offenbar das Imperium, D'Varo! Unser Plan bestand darin, die beiden Parteien gegeneinander aufzubringen. Innerpolitische Spannungen dieser Art können wir nicht gebrauchen. Sollte die Verschwörung gegen den Prätor fehlschlagen, dann landen wir alle vor dem Scharfrichter – und das ist sehr wahrscheinlich.“
„Oooch.“
Nalae stöhnte und ließ sich zurück auf die Liege sinken.
„Ich wollte doch einfach nur an ein paar Leuten rumschnibbeln und jetzt ist alles so kompliziert...“
Der Türsummer unterbrach das Gespräch und Sokar eilte um zu öffnen.
Ein Zenturio stand im Rahmen:
„Erei'Riov Tr'Travelo – wir benötigen Ihre Anwesenheit im Konferenzraum. Es gibt einige Hinweise darauf, dass sich hier an Bord einige...Widersacher befinden, deren Loyalität gegenüber dem Prätor offenbar einige Mängel aufweist.“
Sokar hinderte sich in letzter Instanz daran, einen Blick in den hinteren Bereich des Quartiers zu Nalae zu werfen und nickte nur knapp bevor er den Centurion begleitete.
Denkt der alte, dass ich jetzt hier sitze und Däumchen drehe?! Für so langweiligen Scheiß bin ich doch nicht mitgekommen!, dachte Nalae.
Ich geh mich amüsieren...und zwar in der Bordkneipe!
Sie replizierte sich eine einfache Ulan-Uniform.
Fällt auch keinem Schwein auf, irgendso ein Ulan - dieser paranoide Alte!
- Kurz darauf – Schiffsbar -
„...Und dann hab' ich dem Nausikaaner jeden Zahn einzeln gezogen! Hahahaha!“
Der röhrend lachende Rihanha hob sein Glas und nahm einen kräftigen Schluck.
Nalae, welche bereits ihr drittes Glas Rum hatte, musterte ihn mit laszivem Blick.
„Gar nicht schlecht, Süßer!“
|
|
|
| ISDA Log 26 Vandenberg |
|
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Aug-Sat-2018, 09:46 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
|
 |
ISS Picard / Laufgang vor Turbolift 2
Die Nachricht, dass der XO der Picard ermordet worden war, war weniger die Sensation, als eher die Tatsache, dass es nicht Captain Salazar zuerst getroffen hatte.
Vandenberg fand die Situation vor Ort typisch. Captain Salazar hatte sofort seine Gesichtsfarbe gewechselt, als er die Leiche gesehen hatte , war zu der Brüstung des erhöhten Laufganges geeilt, sich über diese gelehnt und übergab sich jetzt seit 2 Minuten ungehemmt.
Von Rabenstein schüttelte den Kopf. Für ein solches „Sichgehenlassen“ hatte er kein Verständnis.
CoS Quinn hatte sich neben die Leiche des XO gekniet und lächelte süffisant. Sie schien von dem Anblick, der sich ihr bot, fasziniert zu sein. Während die Türen des Aufzugs ständig mit den Schultern des Toten zusammenstießen und wieder zurückfuhren, wippte die Leiche immer ein wenig, sodass der Eindruck entstand, Brunsons Körper wurde zucken. Was bei dem Zustand seiner Leiche völlig unmöglich war.
Die Meldung, man habe Brunson erstochen aufgefunden, war sehr weit gefasst gewesen. Der Tote lag auf dem Bauch, sein Oberkörper war nackt. In Genick des Mannes steckte eine gut 40 cm lange Stahlspiere, welche normalerweise als Bodenanker für den Aufbau provisorischer Landeplattformen genutzt wurde. Die scharfe Klinge der Spiere hatte Brunsons Kopf teilweise abgetrennt. Eine große Blutlache hatte sich ausgebreitet, das Blut lief bereits über den Rand des Laufgangs und vermischte sich mit Salazars Mageninhalt.
Quinn grinste Vandenberg frech an.
Qi: Und was kann ich für Sie tun, Sir?
Va: Wer hat ihn gefunden?
Qi: Fähnrich Hallway. Vor 45 min.
Va: Und warum wurden wir erst vor 5 min informiert.
Qi: Nun Sir, ich leite die Ermittlungen. Und das hier sieht mir mehr nach einem der üblichen „Beförderungsrituale“ aus und nicht nach einem Fall für die Flottensicherheit. Und die Todesursache ist ja wohl eindeutig.
Va: Und weil Sie die Ermittlungen leiten, haben Sie also auch den Captain erst so spät informiert?
Qi: In seinem Zustand wäre das ohnehin sinnlos gewesen.
Va: Ist Ihnen aufgefallen, dass Brunsons Oberkörper nackt ist?
Qi: Warum sollte das etwas Besonderes sein?
Va: Ich habe Ihnen eine ordnungsgemäße Frage gestellt und erwarte eine ebensolche Antwort.
Qi: Nun Ja Sir, es ist mir aufgefallen, aber ich habe zunächst mein Augenmerk auf die Tatortsicherung gerichtet.
Va: Für einen XO ist ein nackter Oberkörper während der Dienstzeit, ein höchst ungewöhnlicher Kleidungsstil. Nun gut. Schaffen Sie die Leiche auf die KS. Ich komme dahin. Und nehmen Sie den Captain gleich mit, ich fürchte er benötigt ein wenig Hilfe für seinen Magen.
Quinn nickte und sorgte für den Abtransport der Leiche.
Von Rabenstein räusperte sich.
VR: Tja, ich muss sagen, ich glaube dieser Fall hat nichts mit Terror zu tun.
Va: Sind Sie sich dessen so sicher?
VR: Nicht mein Metier.
Va: Ach ja, ich vergaß. Das Seelenheil der Mannschaft ist eher Ihr Metier.
VR: Korrekt. Aber eines wundert mich schon.
Va: Und was?
VR: Um mit einer Metallspiere so zu töten, muss man über große Kraft und Geschicklichkeit verfügen.
Va: Ich dachte, Kriminalistik sei nicht Ihr Metier?
VR: Nun…
Va: Eben.
Von Rabenstein grinste gehässig.
VR: Was meine kleine Anfrage in Sachen Amtshilfe betrifft, so habe ich hier etwas für Sie.
Von Rabenstein übergab Vandenberg ein kleine Holofolie. Vandenbergs Gesicht wurde kurz blutrot. Wenn Blicke töten könnten, wäre von Rabenstein bei Vandenbergs Blick jetzt entseelt umgefallen. Vandenbergs Tonfall hatte eine Eiseskälte angenommen.
Va: Wie kommen Sie dazu, sich an meine Vorgesetzten zu wenden?
VR: Ich habe nur meinen Bericht an meine Vorgesetzen gesandt. Und seine Exzellenz, der Großinquisitor kennt zufällig den Leiter der Antiterrotabteilung der Flottensicherheit. Vizeadmiral DeRaaf war wohl der gleichen Meinung wie der Großinquisitor.
Va: Das werden Sie eines Tages noch bereuen. Nun gut. Geben Sie das corpus delicti schon her.
Von Rabenstein beförderte das Etui mit dem Haar aus seinem Anzug und gab es Vandenberg.
VR: Wiedersehen mach Freude.
Va: In 2 Stunden haben Sie das Ergebnis. Nach was suchen Sie speziell?
VR: Genetische Abweichungen. Oder eben das Fehlen solcher Abweichungen.
Va: Eine Gendusche?
VR: Eine was?
Va: Nun, vor einigen Jahrzehnten befleißigte sich der Geheimdienst dieser Methode. Msan kann damit sozusagen die Genstruktur einer Person so maskieren, dass sie Werte einer völlig anderen Person hat. Dazu werden Mikro-Marker-Partikel auf den Körper aufgebracht, welche eben als Masker fungieren. Damit kann man einem oberflächlichen Scan durchaus falsche Werte vorgaukeln. Das Ganze funktioniert jedoch nur ein paar Stunden und alleine die Herstellung der Partikel ist eine äußerst aufwendige Angelegenheit in industriellem Maßstab, welche nicht in einem Hinterhoflabor von irgendeiner Terrorzelle durchgeführt werden kann. Oder besser konnte.
VR: Wieso konnte?
Va: Sollten Sie eigentlich wissen. Die Inquisition ließ alle Labore vor etwas 10 Jahren schließen. Wegen Blasphemie. Sie entschuldigen mich jetzt bitte, Hochwürden. Ich habe noch einer Obduktion bei zu wohnen und ein Haar zu analysieren.
Vandenberg drehte sich auf dem Absatz um und eilte in Richtung KS.
|
|
|
| ISDA Log 25 |
|
Geschrieben von: Sokar - Aug-Tue-2018, 05:48 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
|
 |
*** Warbird Ganelax ***
Sokar hatte eben seine letzte Eingabe mit einem Spezialbefehl zur Bereinigung der Spuren beendet, als der Sicherheitsoffizier mit einer mürrischen Bemerkung über 'Sklavenviechzeug' auf ihn zutrat. Nun erst bemerkte Sokar die am Boden liegende Nalae. "Ah. Sie muss mir hinterher geschlichen sein," entgegnete er, ohne aus der Rolle zu fallen. "Ich kümmere mich darum."
Der Sicherheitsoffizier grinste jetzt. "Sollten Sie sie loswerden wollen..."
Keiner von beiden hatte Rewdak tr'Kovath bemerkt, der sich eben um die Ecke gedrückt hatte und sich im Schutz der Konsole über Nalae beugte. Nur einen Moment später schnellte die Ärztin auf die Beine, hechtete mit einem keuchenden Wutschrei und verzerrtem Gesicht über die Konsole. Der Sicherheitsoffizier riss Sokar zur Seite, feuerte, aber verfehlte die sich plötzlich mit der Schnelligkeit einer wilden Katze bewegende Nalae. Ein zweiter Schuss stoppte Rewdak, bevor jener sich wieder in Sicherheit bringen konnte. In der selben Sekunde war Nalae auf Sokar gelandet, hatte ihn mit der Wucht des Aufpralls zu Boden geworfen. Ihre rechte Hand zuckte zu ihrem Stiefel, um das dort versteckte Stilett zu angeln - aber bevor sie es erreichte, hatte Sokar sie mit dem vulkanischen Nackengriff außer Gefecht gesetzt.
Was bei allen romulanischen Dämonen--! dachte er, während er sich aufstützte.
"Alles in Ordnung, Rekkhai?" Der Sicherheitsoffizier hatte unterdessen den betäubten Rewdak mit einer elektronischen Fessel gesichert und wandte sich nun wieder um. "Ich werde das Luder auch gleich--"
"Nein, nicht nötig. Ich komme klar mit ihr!"
"Der Kerl muss ihr irgendwas verabreicht haben, oder sie über ein neurales Interface kontrollieren! Wahrscheinlich einer von den Sezessionisten!"
"Elemente!" mit gespielter Entrüstung. Sezessionisten?! Was für Sezessionisten?
"Das Pack muss gewusst haben, dass der Prätor Sie schickt und einen Assassinen eingeschleust haben! Womöglich gibt es noch mehr von ihnen an Bord!" Er stieß Rewdak in die Seite. "Na, dass bekomme ich aus dir heraus, du Sack! - Rekkhai, ich lasse ihn gleich in die Agonieröhre--"
"Nein. Ich halte nichts von diesen ... ." Fieberhaft überlegte Sokar, wie er die Situation entschärfen und unter seine Kontrolle bringen konnte. "... terranischen Mätzchen!"
"Ha, ja, da haben Sie völlig recht. Sie wollen Ihn selber befragen?"
"Selbstverständlich! Verstauen Sie ihn in einer Zelle, bis ich Zeit habe, mich diesem Abschaum zu widmen!"
"Ie, Rekkhai!"
"Ich muss dem Prätor Bericht erstatten!" Das konnte zumindest keine falsche Äußerung sein.
"Ja. Dass seine Feinde auch schon auf diesem Schiff sind...! Was soll werden aus dem Reich?!"
"Wir werden sie vertilgen." Mühelos griff Sokar Nalae und hob sie hoch. Der Sicherheitsmann hatte unterdessen Verstärkung geordert und zwei seiner Kameraden schleppten Rewdak ab.
*** In den Gängen des Warbirds ***
Sokar hatte einige Umwege genommen, da er mit Nalae nicht unbedingt gesehen werden wollte, was weitere Fragen provoziert hätte. Die Initiierung eines Ort zu Ort -Transports fiel flach, da die Gefahr zu groß war, dass man ihn dabei doch als Vulkanier identifizierte. Als er Stimmen aus einem kreuzenden Gang hörte, blieb er erneut stehen und setzte die noch immer ohnmächtige Nalae vorsichtig ab.
"....schon gehört, das mit dem Überfall?" klang eine weibliche Stimme zu ihm.
"Klar. Ob das einer von unseren Leuten war?" wisperte ein Mann auf Rihansa zurück.
"...wusste nichts davon. ... nicht unter meinen Kontakten..."
"...so schnell wie möglich ... Kommando übernehmen! ... nicht leisten..."
Sokar hielt den Atem an und versuchte hoch konzentriert, der sich entfernden Unterhaltung so weit wie möglich zu folgen. Verdammt, die planen eine Meuterei! Und sie wollen das Schiff!!! Eine Turbolifttür schloss sich hinter den Verschwören. Sokar griff Nalae und eilte in sein nunmehr nur noch wenige Schritte entferntes Quartier.
*** Sokars alias Tr'Tralevos Quartier ***
Sokar legte Nalae auf sein Bett. Das ist das Worst Case Scenario, dachte er, während er ihre Arme und Beine mit den Uniformgürteln fixierte. Ich sitze als Romulaner auf einem romulanischen Schiff, auf dem sich gerade ein paar Irre gegen den Prätor verschwören müssen! Und das mit zwei ebenso irren Romulanern zur Begleitung! Was war mit Tr'Kovath? Hatte der Prätor ihn geschickt? Oder die Verschwörer? Steckte er hinter dem Angriff eben? Kontrollierter er D'Varo tatsächlich? Es gab im Moment nur eine Möglichkeit, das heraus zu finden....
Sokar eilte ins Badezimmer, füllte zwei Gläser randvoll mit eiskaltem Wasser und entleerte sie über der Ärztin. Nalae schnappte nach Luft, prustete, versuchte sich mit heftigen Bewegungen zu befreien. Sokar hielt die Hand auf ihren Mund und sah sie eindringlich an. Er bemerkte, dass mit ihren Pupillen etwas nicht stimmte. Ebenso wie mit ihrer Atemfrequenz. Tr'Kovath hat ihr irgendwas verpasst....
"D'Varo? Nalae? Kannst du mich verstehen?"
Sie mühte sich freizukommen.
"Nalae!" Verdammt, ich habe dafür keine Zeit.
Es gab nur wenige Dinge, vor denen Sokar zurückscheute. Eine erzwungene Geistesverschmelzung war eines davon. Nicht nur, weil er es hasste, anderer Leute chaotisches Innenleben zu sehen. Aber in diesem Augenblick... Tr'Kovath - oder wer auch immer er war - konnte seine Identität jederzeit aufdecken oder die Meuterer konnten handeln. Er presste die Finger auf die Nervenkontaktpunkte in ihrem Gesicht. Ihre Augen weiteten sich und sie versuchte, sich mit aller Kraft zu befreien. "Ich habe keine andere Wahl. Es tut mir leid." Das war ein Satz, den er schon Ewigkeiten nicht mehr gesagt hatte. Vielleicht konnte er sie mit dem Mentalkontakt auch ein wenig stabilisieren....
|
|
|
|