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  Log 39 Sokar
Geschrieben von: Sokar - Sep-Sun-2018, 08:21 PM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Keine Antworten

*** An Bord der 'Ganelax' ***

 
Sokar hatte die verworrenen Ereignisse an Bord dieses von den Elementen verfluchten Schiffes über die internen Monitoringsysteme verfolgt und ihm wurde klar, dass keine Zeit mehr zu verlieren war - wollte er das Schiff nicht verlieren. Und DAS durfte nicht geschehen! Riov T'Celis hatte fast sämtliche Kommandocodes auch auf ihn übertragen, die Ganelax hing sozusagen wie eine reife Frucht greifbar vor seiner Hand. Er würde nicht zulassen, dass ein paar Unruhestifter seine Pläne durchkreuzten und einen Krieg vom Zaun brachen, BEVOR er weit genug davon entfernt war!
 
Dieser Raubvogel ist mein. Mit ihm werde ich ins Herz des Verderbens vorstoßen, bis nach Terra! Bis ins Herz des Imperiums, ins Zentrum des Bösen! Dort werde ich die Nachfahren der Schlächter von Vulcan für ihre Taten bezahlen lassen...Blut für Blut, Auge um Auge, Zahn um Zahn...
 
Über seinen Armscanner versuchte Sokar erneut, die Lokalisatorchips seiner beiden Gefährten anzusteuern. Aber entweder befanden sich Nalae und Rewdak in einem abgeschirmten Bereich, oder sie waren tot. In letzterem Fall hätte sich der Marker einfach aufgelöst, um Spuren zu beseitigen. Es war ihm egal. Der Vulkanier empfand auch keine besondere Verpflichtung, sich um sie zu kümmern. In diesem Universum war jeder auf sich selbst angewiesen, wenn es hart auf hart kam. Bisher hatten sie sich nicht als sonderlich nützlich für die Mission erwiesen. Womöglich hatte sogar dieser Tr'Kovath die Gefechtsbereitschaft ausgelöst, um sich im Kampf zu profilieren. Irre wie er hatte ja nie das große Ganze im Blick.
 
Sokar stoppte seinen Lauf vor einem Lift, orderte die Kabine und blieb mit gezogenem Disruptor in Deckung. Der Lift hielt, die Flügel glitten auf. Leer! Sokar ließ die Waffe sinken und hechtete in die Kabine. "Brücke!"
 
...
 
Wenige Sekunden später stellte er fest, dass der Zugang zur Brücke blockiert war. "Override Tr'Tralevo Terix Sva-Ilan!" bellte er in Richtung des Zugriffspanels und wartete eine endlos scheinende Zeit, bis der Irisscan die Identität des vermeintlichen Erie'Riovs bestätigt hatte. Die Tür öffnete sich. Aber ehe der Vulkanier die Situation erfassen konnte, schob sich aus dem herrschenden Halbdunkel eine Waffenmündung in seine Seite.
 
"Wie praktisch, dass Sie sich unserem kleinen informellen Treffen anschließen konnten, Freund unseres allseits geliebten Prätors." Die Stimme des Subcommanders der Ganelax! "Jetzt können Sie sogar Zeuge sein, wie der Prätor einen Krieg gegen seine treuen Alliierten vom Zaun bricht..." Grinsend nahm der Verräter ihm die Waffe ab. "Was ihm das Genick brechen wird... und dir auch, Tr'Tralevo."
 
Jetzt erkannte Sokar die Kommandantin des Schiffes, die von einem zweiten Meuterer in Schach gehalten wurde. Drei weitere Mitglieder der Brückencrew lagen tot über ihren Konsolen. Während er vorwärts gestoßen wurde, musste Sokar dem Subcommander zugestehen, dass dieser seinen perfiden Plan bestens vorbereitet hatte.
Was für eine Ironie! Zwei Terroristen versuchen, dasselbe Schiff zu stehlen! Der Humor ist einer schlechten Holonovela würdig!
 
Der Subcommander packte ihn an der Schulter, wollte ihn auf die Knie niederdrücken. Aber Sokar hatte nichts zu verlieren und einen Heiligen Krieg zu gewinnen! Unvermittelt stieß er den rechten Ellenbogen in den Unterleib des Romulaners, nutzte den Überraschungsmoment, dessen Hand mit der Waffe zu packen. Blitzschnelle Bewegungen, Knochensplittern. Sokar war ein Meister der waffenlosen Kampfkunst. Nur Augenblicke später hatte er den Subcommander überwältigt und die beiden anderen Meuterer waren Disruptorschüssen aus seiner und T'Celis Waffe zum Opfer gefallen.
 
"Gefechtsbereitschaft einstellen!" befahl die Kommandantin noch außer Atem vom Handgemenge und ließ eine lange Zahlenfolge zur Autorisation folgen. "Maschinenraum! Sofortiger Stopp!" Sie wandte sich um zu Sokar: "Erie'Riov, melden Sie über Interkom, dass die Köpfe dieser schmählichen Meuterei abgeschlagen sind und dieses Schiff sich unter Kontrolle des Prätortreuen Kommandos befindet. Wer sich noch widersetzt, hat mit dem Tod zu rechnen!"
 
Der Vulkanier nickte und eilte zum Kom-Terminal. Riov T'Celis versuchte unterdessen, ihr Oberkommando und das Leitschiff der terranischen Manöververbände zu erreichen. Wie sich herausstellte, hatten die über die von den Rebellen eroberte Transmitterphalanx verbreiteten Fehlinformationen schon auf beiden Seiten für Unruhe und Misstrauen gesorgt, denn die Nachrichtenkanäle waren voller Meldungen. Sokar applizierte ein kaum sichtbares Zusatz-Verschlüsselungsgerät am Kom-Terminal und bemühte sich, sein Team auf der ISS Picard zu erreichen. War nicht eben eine Nachricht über den Bildschirm geflackert, dass ein terranisches Schiff sich selbst zerstört habe? Endlich erreichte er Haddus und gab eine codierte Sequenz in das Terminal ein.
 
(PS: im Augenblick nicht mehr Zeit...)

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  Log 38 Vandenberg
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Sep-Fri-2018, 09:08 PM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Antworten (1)

NRPG: So, lets splatter a little bit Ultragrins 

RPG:

ISS Picard / Quartier von Captain Salazar.
 
Die weißglühende Linie eines Plasmaschneiders fraß sich durch die massive Tür des Captainsquartiers. Kaum hatte sich die Linie geschlossen, fiel ein Teil der  Tür mit einem dumpfen Krachen auf den Boden und 4 massiv gebaute SO´s stürmten in den Raum. Sie verteilten sich in dem Quartier und sicherten das Gebiet. Hinter Ihnen betraten Lt. Com Quinn,  Vandenberg und Von Rabenstein den Raum.
 
Ra: Leer.
Va: Ich bewundere Ihren Scharfsinn. Das habe ich auch gesehen.

Lt. Com. Quinn, die CoS der Picard, schnaubte verächtlich.
 
Qi: Dieses Romulanerschwein kann jetzt mit dem Captain schon irgendwo sein.
Ra: Das glaube ich nicht!

Vandenberg drehte sich zu Von Rabenstein um.

Va: So wie Sie daran geglaubt haben, dass Tr'Kovath sicher fixiert ist, was?
Ra: Er hatte bei seinem Ausbruch Hilfe.
 
Vandenberg rollte mit den Augen.

Va: Von Mr. Kaiser, was?
Ra: Und wenn es so wäre? Tatsache ist, dass Tr'Kovaths Fesseln und das Sedativ ihm eine Flucht aus eigenem Antrieb unmöglich gemacht hätten. Er hatte Hilfe oder es wurden vorher interne Maßnahmen getroffen. Und das ist eine Tatsache.
Va: Tatsache ist vor allem, dass sowohl der Captain fehlt, als auch ein gewisser Romulaner. Ein Romulaner, den Sie Hochwürden, vor 30 min. noch in Ihrem Griff hatten.
Ra: Bei Ihrer umwerfenden Analyse sollten Sie eventuell auch berücksichtigen, dass die Zugangscodes zum Quartier des Captains so geändert wurden, dass sie noch nicht einmal per Override-Code geöffnet werden konnte. Und warum werden weder der Captain, noch Tr'Kovath über die schiffsinternen Sensoren gefunden? Das war ein Insider-Job.
Va: Ja, einer der uns sehr viel Zeit gekostet hat.
Ra: Eben.
 
Ein Signal von Quinns Com ertönte.

Qi: Ja?
<Mam, wir haben den Captain gefunden. Anti-Materie-Lager 2>
Qi: In welchen Zustand ist der Capatin?
<Ich glaube Mam, Sie sollten besser hier runter kommen>

Quinn schaltete ab, entsicherte ihren schweren Fusionsphaser und eilte in Richtung des AM-Lagers, Vandenberg und Von Rabenstein im Schlepptau.
 
------------------------------------------------------------
 
Ortswechsel:
 
ISS Picard / AM-Lager 2
 
Der Raum, dessen Türen mit ein Dilithium-Beschichtung AM-neutral gehalten wurden, war angefüllt mit Magnettanks und raumhohen Krangerüsten. Auf einer Arbeitsplattform stand ein sorgfältig gefesselter Captain Salazar. Um seinen Hals war mehrfach das dünne Drahtseil des Tankmanipulatorkrans gewickelt. Und sehr zur Überraschung der Neuankömmlinge stand XO-Gomez direkt hinter dem Captain, die linke Hand an Salazars Schulter, in der rechten Hand einen Phaser, auf einen der AM-Tanks gerichtet. Er brüllte aus Leibeskräften.
 
Go: Wenn einer von Euch näher kommt, baumelt der Captain, dieses versoffene, wertlose Stück Dreck und die ganze Chose hier geht hoch.
 
Vandenberg blieb kühl.

Va: Was soll der Blödsinn, Gomez? Haben Sie ein Beförderungsproblem? So werden Sie niemals Captain!
Go: Ihr werdet keinen intergalaktischen Krieg mit den Romulanern beginnen. Ihr nicht!
Va: Aha, ein Friedensbewegter. Sie reden Unsinn Mann. Kommen Sie da runter und Sie werden überleben.
Go: Ich sche…. Auf Eure Versprechungen, Ihr Schweinehunde. Kriegstreiber!

Von Rabenstein konnte aus den Augenwinkeln erkennen, wie sich Lt. Com. Quinn langsam in Richtung einer Seitentür bewegte.

Va: Ich sagte runter da!
Go: Ich werde Euch alle zum Teufel jagen. Ich werde…..
 
Ein greller Lichtstrahl aus Quinns Waffe spannte sich zu Gomez hinüber uns trennte ihm den Unterschenkel unmittelbar über dem Knie ab. Schreiend kippte Gomez zur Seite, dabei Captain Salazar nach vorne stoßend. Gomez Phaser feuerte in die Decke, Captain Salazars Körper fiel wie ein Gewicht an einem Senkblei zu Boden. Mit einem Geräusch, als ob ein Reißverschluss mit Gewalt geöffnet werden würde, riss das Drahtseil Salazars Kopf vom Rumpf. Mit einem dumpfen Poltern fiel der Kopf auf die Bodenplatten, noch einen überraschten Gesichtsausdruck zeigend, während Salazars Rumpf direkt vor die Füße der Anwesenden klatschte und sie über und über mit Blut bespritzte.
Vandenberg herrschte Quinn an.

Va: Sind Sie wahnsinnig geworden? Wir hätten in die Luft fliegen können!

Quinn zuckte mit den Schultern.

Qi: Wieso? Waren doch beide nur ein Stück Scheiße! Und die Tanks in diesem Bereich sind laut Ladeliste leer.
 
Von Rabenstein kletterte die Leiter hinauf zu dem sich vor Schmerzen krümmenden und nur noch wimmernden Gomez. Vandenberg enterte die Plattform von der anderen Seite, einen schweren Phaser in der Hand.
Von Rabenstein kniete sich direkt neben Gomez Kopf.
 
Ra: Für Dich gibt es keine Rettung mehr, mein Sohn. Du wirst sterben. Doch hast du dich gegen den Willen des Herrn versündigt mein Sohn. Dafür wirst du in der Hölle büßen! Doch du kannst Deine Strafe abkürzen und deine Seele retten, indem du mir verrätst, wer Deine Hintermänner sind und wo du Tr'Kovath versteckt hast!
Gomez konnte  nur noch stammeln. Er spuckte immer wieder Blut. Scheinbar hatte der Schuss aus Quinns Waffe mehr angerichtet, als nur Gomez Unterschenkel abzutrennen.
 
Go: Von….mir….erfährst…du…nichts…du...bigotter Hurensohn
Ra: Erleichtere dein Gewissen, wo ist Tr'Kovath?
Go: Ich…kenne…keinen scheiss…Tr'Kovath.
 
Gomez zeigte plötzlich ein blutiges Grinsen.

Go: Fahr zur Hölle, Aaskrähe.
 
Die letzten Worte des ehem. XO der Picard hing in einem blutigen Gegurgel unter, dann erschlaffte Gomez Körper. Er war tot.
Vandenberg konnte sehr deutlich beobachten, wie von Rabenstein vor Wut sichtlich grau wurde. Nur mit Mühe konnte der Inquisitor sich beherrschen. Wortlos stieg er die Leiter herunter und begab sich grübelnd in eine Ecke des Raumes. Währenddessen hatte Vandenberg 2 SOs auf die Plattform beordert, welche auf eher rustikale Weise Gomez Leiche zu Boden beförderten. Vandenberg selbst hatte sich von der Plattform begeben und marschierte zu von Rabenstein, dabei stolperte er beinahe über Salazars Kopf. Vandenberg fauchte Quinn an:
 
Va: Schaffen Sie das weg!

Von Rabenstein wirkte nachdenklich.
 
Ra: Außergewöhnliche Koinzidenz der Ereignisse.
Va: In Bezug auf den diesbezüglichen Ärger gebe ich Ihnen recht!

Von Rabenstein funkelte Vandenberg an.

Ra: Lassen Sie uns Tr'Kovath finden. Und sei es in Stücken!
Va: Da gehe ich ausnahmsweise einmal mit Ihnen konform.
 
Die beiden Männer eilten aus dem Raum. Kaum hatte sich die Tür hinter Ihnen geschlossen, da schlenderte Quinn zu Gomez Leiche.
 
Qi: Tja, verrechnet. Mr. Megacaptain. Schief gelaufen, Arschloch. Gute Nacht.

Quinn zertrat mit dem Absatz ihres Stiefels Gomez Gesicht und verließ den Raum, die beiden Leichen den autom. Reinigungssystemen überlassend.

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  Log 37
Geschrieben von: Rewdak Tr'Kovath - Sep-Thu-2018, 10:12 PM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Antworten (5)

RRW Ganelax – Quartier von Erei'Riov Tr'Travelo
 
Rewdak streckte sich und machte es sich auf Sokars Koje gemütlich. „Weißt du, was den Alten so richtig ankotzen würde?“ fragte er in Richtung Nalaes.
„Lass mich raten, dass wir beide Flecken in seine Koje machen die kein Blut sind?“ kam die leicht spöttelnde Antwort. Nalae sah auf ihn herab, sie war zwar genervt von diesem jämmerlichen Wurm, der es sich zur Aufgabe gemacht zu haben schien, ihr jeden Erfolg auf diesem Schiff zu rauben aber ihre Lust war noch nicht verflogen. „Sein Gesichtsausdrück wäre es mir eigentlich schon Wer-„ Eine Explosion erschütterte den Raum, unterbrach Nalae und warf Rewdak vom Bett.

„ACHTUNG, DIES IST KEINE ÜBUNG, GEFECHTSBEREITSCHAFT HERSTELLEN, ALLE MANN AN IHRE POSTEN, ALARMSTUFE ROT!“ ertönte die Stimme des Commanders wie eine Druckwelle aus dem Lautsprechersystem.

„Was zur Hölle war das denn schon wieder?“ brüllte Nalae erzürnt. Konnte denn überhaupt nichts so ausgehen, wie sie es sich erhoffte?
„Keine Ahnung, ich bin diesmal komplett unbeteiligt“ beteuerte Rewdak. „Wenn das die Separatisten sind, werde ich aber auch nicht hierbleiben und wenn das Feuer der Picard ist, werde ich erst recht nicht hierbleiben!“ Rewdak stürmte zur Tür die seine Kajüte von Sokars Quartier trennte und begann sich seinen Kampfanzug anzuziehen.

„Hast du meinen Scheiß auch da drin?“ erkundigte Nalae sich genervt. Wenn er es nicht besser wüsste, hätte er schwören können, dass sie etwas ängstlich und unsicher klang.

„Klar aber du hast doch eh nur Stoff dabei“ Kam es von Rewdak zurück. „Bevor du dich willkürlich abschießt, probiere mal eine von denen und konzentrier dich bitte dieses Mal darauf, nicht die erste Person abzuschlachten die du zu sehen bekommst.“

Rewdak betrat in voller Ausrüstung den Raum, dieses Mal trug er sogar den Helm der Kampfrüstung, die, da er sie nicht mehr halb versteckt trug, um einige Panzerplatten und Bewaffnung erweitert war. Als er ihr die Phiole mit der klaren Flüssigkeit überreichte merkte er, dass sie zitterte. Er überlegte kurz ob er etwas sagen sollte, als der Bioscanner seines Helmes ihm signalisierte, dass ihre Oxytocinausschüttung höher war als üblich. „Scheiße, eine reelle Chance vertan“ sagte er leise zu sich selbst und ging zurück in seine Kajüte um ihre Disruptoren zu holen.
 
RRW Ganelax – Engineering
 
„Diese Idioten werden das Schiff in die Luft jagen, bevor die Picard den ersten Schuss abgefeuert hat und das 10 Minuten nach einer Kriegserklärung!“ Rief Nalae Rewdak zu, als hätte er die Situation nicht verstanden. Sie duckte sich hinter die erloschenen Überreste einer Plasmaleitung, die einen Teil der Wand in einem 90° Winkel abstehen ließ. Rewdak blinzelte durch das flackern der zerstörten Beleuchtung vor dem Eingang des Haupttechnikbereichs, in dem sich auch das AQS des Schiffes befand. Auf den wenigen, nicht zerstörten Displays um den Raum herum war das Gesicht einer Blonden Halbromulanerin zu sehen. Die junge Frau faselte irgendetwas von Völkerverständigung und Frieden um jeden Preis und schien bereit zu sein, die Quantensingularität des Warpantriebs freizusetzen, was das Schiff in ein schwarzes Loch verwandeln und jedes Leben auf dem Schiff auslöschen würde. 

„Und genau deswegen müssen wir da jetzt rein, sonst war es das!“ Rief Rewdak zurück, ebenfalls nur das Offensichtliche wiedergebend.
Das Disruptorfeuer aus dem Eingang erlosch für einen kurzen augenblich, lange Genug um der aufgeputschten Nalae Gelegenheit zu geben um durch den Eingang zu hechten. Sie hatte ihre Disruptorpistole in der linken Hand und feuert blind auf die Position an der sie einen der Verschwörer vermutete.  Ein Schwall an grünen Lichtblitzen schlug in und um den jungen Romulaner ein und hinterließ mehrere faustgroße Brandlöcher dort wo eben noch lebenswichtige Organe waren. Zur selben Zeit schwang sie ihr Skalpell mit der rechten Hand in Richtung des Fähnrichs zu ihrer Rechten, der mit seinem nun verstorbenen Kumpanen dafür sorgen sollte, dass die Tür lange genug versperrt war damit die Rädelsführerin ihre Forderungen durchsetzen konnte.
Der Romulaner wich zurück und schaffte es gerade so, dem Skalpell ausweichen, was Nalae nur dazu brachte den Schwung weiter zu nutzen und ihn mit einem tiefen Tritt von den Füßen zu fegen. Sie sprang mit einer weiteren Drehung auf seinen Kopf zu, sodass sie über ihm hockte, hakte ihr Skalpell in seinen Unterkiefer ein, drückte ihm ihren Disruptor an die Schläfe und Kochte sein Hirn.

Rewdak ließ bei so einer Vorführung nicht lange auf sich warten und stürmte in den Raum. Sein Heads-up-display errechnete ihm in Echtzeit die besten Deckungsmöglichkeiten für sich und seine Gegner, was ihn dazu veranlasste über die nächste Konsole zu springen und den Nacken des dahinter kauernden Technikers mit seiner Unterarmklinge zu durchbohren. „Ups“ entwich ihm, als er merkte, dass dieser unbewaffnet war.
„Was?“ Kam es von Nalae.

Ein Disruptorstrahl unterbrach ihre ausgelassene Konversation, wofür der Schütze bitter zahlen musste.
„Jetzt nur noch die Verrückte!“ rief Rewdak „Hast du eine Ahnung wer das sein könnte? Woher hat die so viele Gefolgsleute innerhalb der Flotte?“
„Keine Ahnung, is mir egal!“ kam es knapp zurück. Die Drogen gaben Nalae zwar Fokus, allerdings auch eine etwas ungesunde Engstirnigkeit.
Rewdak ging zur Reaktorkammer und Stemmte die Tür auf. „Es wird Zeit dieses Spiel zu beenden, wer auch immer Du bist!“ Rief er in den Raum. Die Dämpfe der Kühlflüssigkeit nahmen ihm die Sicht, nicht einmal die verschiedenen Visiermodi seines Helmes halfen da.
„Ihr gehört nicht zur romulanischen Flotte, warum bekämpft ihr mich?“ erfolgte die Antwort. Durch den Nebel wurden die Umrisse der Frau sichtbar die er vorhin auf den Displays gesehen hatte. „Wäre es nicht Sinnvoller euch mir anzuschließen? Ich bin Lt. Commander Sela, ehemals Flottenoffizier doch mir wurden die Augen geöffnet un-„

„HAST! DU! EINE! AHNUNG! WAS! DU! MIR! VERMASSELT! HAST!?“ Rewdak hatte sie am Hals gepackt und fing an sie zwischen jedem Wort mit Gewalt gegen die Wand zu schmettern. „SO! EINE! CHANCE! KRIEGE! ICH! VIELLEICHT! NIE-„

„Was machst du da? Lass mir was übrig du verdammter Egoist!“ Ertönte es aus dem Off.

Rewdak ließ die röchelnde Frau fallen, woraufhin Nalae sich kichernd über sie her machte. Er wollte lieber nicht so genau hinsehen was jetzt folgte, Nalaes Sadismus konnte es selbst abgehärteten Kriegsveteranen flau im Magen werden lassen, er wollte nicht Wissen inwiefern die Kampfdrogen die Wirkung verstärkten.
 
ISS Picard – Arrestebene

„Nein, Fähnrich, Sie dürfen nicht mitten im roten Alarm an der Leistung einer Plasmaleitung herum Doktoren, Sie sind nicht einmal Teil des Ingenieurteams, sie sind Xenobiologin um Himmels willen!“ Rabenstein fragte sich warum er sich überhaupt mit diesen Gestalten abgab. Ein alkoholabhängiger Kapitän, Sicherheitsvorkehrungen die so lasch sind, dass ein Romulanischer Cyborg sich als teil der imperialen Flotte ausgeben kann, obwohl die Modifikationen an seinem Körper alleine verboten sind und jetzt das, eine wildgewordene Xenobiologin die glaubte sie könne alles.
„Ist ihr Geschlechtsverirrter Vorname eine Warnung ihrer Eltern gewesen, Fähnrich Burnham? Und wieso dann auch noch ausgerechnet Karsten? Antworten Sie nicht, wegtreten, und wenn wir Sie an einer Plasmaleitung erwischen werden Sie exkommuniziert.“

Beim Vorbeigehen nickte er kurz einem seiner Kollegen zu, welcher sichtlich genervt von einer Pause zurück kam und eine der Arrestzellen öffnete. „Herr Jessberger, das ist Belästigung!“ Hörte er eine Frauenstimme noch rufen, bevor die Tür sich wieder Verschloss.

Er freute sich schon darauf den Neuralstimulator an seinem neuesten Spielzeug auszuprobieren und gab vorfreudig den Sicherheitscode in die Türkonsole, ein als er die schrille Stimme von Fähnrich Burnham vernahm. „SCHEIßE, WEG DA!“

Noch während er herumwirbelte retteten seine geschulten Reflexe ihm das Leben, als er gerade so einem Plasmastoß auswich, welcher sich hinter ihm durch die Tür und die Wand dahinter schmolz und auch ein paar Zellen weiter noch Chaos anrichtete.

Er sprang so schnell er konnte auf und hechtete in die Zelle doch der Romulaner hatte seine Fesseln einfach aus der Wand gerissen und war längst entkommen.

Sein Gesicht wurde rot vor Zorn und seine Stimme überschlug sich als er in sein Kommunikationsgerät schrie, dass Fähnrich Karsten Burnham sofort ausfindig zu machen sei.
 
RRW Ganelax – Brücke

 
Sokar arbeitete Hart an einer Möglichkeit, die Kommunikation zum Team auf der Picard wiederherzustellen. Irgendetwas verlief hier nicht nach Plan und das behagte ihm nicht. Eventuell müssten die Pläne vorgezogen werden, bevor die Ganelax zu einem Klumpen Raumschrott geschossen würde, während sie sich noch darauf befanden.

In einer heimlich ausgeführten Subrutine pingte er immer wieder den Navigationsoffzier der Picard an, in der Hoffnung auf Haddus zu treffen. Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte er ein knacken und ein Kurzes „Ja, Alter?“

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  Log 36 Vandenberg
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Sep-Thu-2018, 07:36 PM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Antworten (1)

ISS Picard / Bereitschaftsraum von Captain Salazar
 
"Mit Berufung auf Paragraph 4 der Notstandsverordnung übernehme ich hiermit das Kommando über die Picard."


Vandenbergs Worte hingen wie eine schwarze Wolke im Raum. Und von Rabensteins Antwort setzte der Sache noch die Krone auf.

Ra: Unter Bezugnahme auf Absatz 3 der Notstandsverordnung übernehmen WIR das Kommando.
Va: Wenn es Ihnen Spaß macht!
 
Captain Salazar schien kurz vor einem Schlaganfall zu stehen.

Sa: Dies ist mein Schiff!
Ra: Irrtum, dies WAR Ihr Schiff.
Va: Ganz recht.
 
Vandenberg winkte einen SO herbei.

Va: Lt. Walker, bringen Sie Captain Salazar in sein Quartier. Er steht bis auf weiteres unter Sicherheitsarrest. Man könnte ihm ja etwas antun.
Sa: Aber…
Ra: Captain Salazar, es gibt Zeiten, da sollte man besser Befehlen folgen.
Walker schob Salazar nachdrücklich aus dem Raum.
Va: Mr. Kaiser, ich danke Ihnen für die Information. Kehren Sie jetzt auf Ihren Posten zurück. Bereiten Sie das Schiff auf eine Notfallkursänderung vor.
 
Haddus salutierte.
 
Hd: Jawohl, Sir.
 
Kaum hatte Haddus den Bereitschaftsraum verlassen, da aktivierte von Rabenstein die Abhörsicherung des Raumes und zusätzlich noch seinen persönlichen Schild. Dann wandte er sich an Vandenberg.

Ra: Das passt ins Bild. Das ist plausibel.Und schmeckt mir deswegen nicht.
Va: Dass die Romulaner uns attackieren wollen, würde mir auch nicht schmecken.
Ra: Also selbst ein Mensch mit dem taktischen Feingefühl eines Utensils, sollte merken, dass das alles zu schlüssig ist.
Va: Ich danke Ihnen für das Kompliment, allerdings las sich die Meldung nicht unbedingt gefälscht!
Ra: Und was fällt uns dazu ein?
Va: Nehmen wir einmal für einen Augenblick an, dass Mr. Kaiser uns hier ein Märchen aufgetischt hat, was sollte er damit gewinnen?
Ra: Im günstigsten Falle nur sich wichtig machen. Im schlimmsten Falle…

Von Rabenstein lächelte maliziös.

Va: Mhm…dann machen Sie einmal einen Vorschlag, Hochwürden.
Ra: Oh ich hätte das etwas Esoterisches vorzuschlagen. Lassen Sie einmal Ihre Instinkte arbeiten.
 
Vandenberg schien nachzudenken, dann trat er an ein Wandcom.
 
Va: Vandenberg an XO Gomez. Kampfbereitschaft herstellen. Enterkommandos in Bereitschaft. Der rote Alarm bleibt bestehen. Mr. Kaiser, bringen Sie uns auf Kurs in Richtung Ganelax. Warp 6
Hd: Abfangkurs, Sir?
Va: Parallelkurs. Weitere Befehle folgen, danke.
 
Von Rabenstein grinste böse.

Ra: Ich verstehe. Sie haben die Sache „geschluckt“.  Zumindest nach außen hin. Aber wenn Sie sich irren und überleben, lässt DeRaaf Sie atomisieren.
Va: Ganz recht Hochwürden. Und Sie würden im Lichtbogen eines Wandlers verdampfen. Obwohl man sagen muss, dass ein Ende auf so einem Hightech-Scheiterhaufen Stil hat.
Ra: Tja, die Kirche war schon immer innovativ. Wie sieht Ihr nächster Schritt aus?
Va: Unser nächster Schritt. Denn Sie gehören spielen ja jetzt mit. Wir werden uns so verhalten, wie es das Buch vorschreibt. Wenn Mr. Kaiser recht hat, dann müssen wir jetzt entsprechende Vorkehrungen treffen. Und wenn etwas faul ist, dann werden wir eine kleine Überraschung vorbereiten.
Ra: Ich hätte da eine Idee.
Va: Und welche?
Ra: Nun, denke ich werde meine kleine Konversation mit einer gewissen Person fortsetzen, welche durch den Alarm so rüde unterbrochen wurde. Befindet sich in Ihrem Repertoir eigentlich ein Neural-Receiver?
Va: Das wäre konfiszierte Ware, da verboten. Sie wollen dem Romulaner einen Befehl ins Unterbewusstsein pflanzen?
Ra: Nur eine kleine Rückversicherung, Und solche Receiver bieten nunmal den Service des Handelns auf Knopdruck.
Va: Nun  Hochwürden, in 20 min. in meinem Quatrtier.
Ra: Mit Vergnügen.
 
Von Rabenstein rauschte aus dem Raum. Vandenberg lächelte dünn.

Va: Jetzt hast Du einen Fehler gemacht, Freundchen. Du hast mir einen Teil Deiner offenen Flanle gezeigt. Einen sehr interessanten Teil.

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  ISDA Log 35 Richard
Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Sep-Thu-2018, 03:53 PM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Antworten (2)

*** ISS Picard  / Quartier des weiblichen Crewmitgliedes ***


Der Romulaner durchbohrte Richard förmlich mit seinem Blick. Fast sah es aus, als wolle er Laserstrahlen durch seine unnatürlich gelben, gewiss durch Technik "aufgewerteten" Augen schleudern.

"Du hast keinerlei Beweise, Terraner!" fauchte er dann. "Ich habe mich bisschen amüsiert, das ist ja wohl nicht verboten!"

"Irrtum. Ich habe alles aufgezeichnet und automatisch auf einen Speicher außerhalb dieses Quartiers übertragen." Vielleicht war er zu sehr auf die Augen seines Gegenüber fixiert gewesen oder die Bewegung erfolgte ganz einfach  mit einer Schnelligkeit, die normale humanoide Fähigkeiten überstieg - jedenfalls schnellte Tr'Kovaths Arm vor und schlug Richard die Waffe aus der Hand. Noch ehe er reagieren konnte, hatte das Spitzohr ihn zu Fall gebracht und streckte die Finger nach dem Disruptor aus.

Richard rollte zur Seite, packte das linke Bein seines Gegners und nutzte dessen eigene Bewegung, ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen. Mit einem wütenden Grunzen landete Tr'Kovath auf dem Tisch mitten zwischen den zersplitternden Weingläsern. Unterdessen war der Inquisitor wieder auf den Beinen, fixierte die am anderen Ende des Raumes liegende Waffe. Sein allzu kühner Sprung endete im Schraubstockgriff des Spitzohrs, der ihm drohte, den Arm zu brechen. Vor Schmerz keuchend wappnete Richard sich, dass es nur noch eine, wenn auch widerliche ---

Tr'Kovaths Körper sackte zur Seite und bewahrte Richard, bis zum Äußersten gehen zu müssen.
Er wandte sich um und sah die Bewohnerin des Quartiers mit einem Pulsschocker in der Hand im Eingang zur Naßzelle stehen. "Danke," sagte er und massierte sich den Arm. Der Schmerz und die zu erwartenden blauen Flecke waren weniger Schlimm als die Tatsache, dass diese Ausgeburt der Hölle ihn angefasst hatte. Sobald er die Möglichkeit hatte, würde er sich einer Desinfizierungsdusche unterziehen. "Die Kirche wird Ihre Dienste bei der Festnahme dieses Staatsfeindes gebührend entlohnen, Ensign Krawczik. Mit einem Ablass zeitlicher Sündenstrafen dürfen Sie selbstverständlich auch rechnen."

"Es war mir eine Ehre, Hochwürden, der Heiligen Inquisition zu dienen!"

"Nun..." Richard brachte seine Kleidung soweit in Ordnung wie im Augenblick möglich war. "Vielleicht sollten Sie in Erwägung ziehen, Ihr Berufsfeld zu verlagern. Denken Sie darüber nach und geben Sie mir Bescheid, Ensign." Dann aktivierte er seinen Kommunikator. "Ort zu Ort-Transfer für mich und einen Gefangenen in mein Quartier!" Mit spitzen Fingern legte er die Hand auf Tr'Kovaths Schulter, um dem Transporter ihre Erfassung zu ermöglichen.


*** Einige Zeit später / Rabensteins Quartier ***

Mahan tr'Kovath saß mit elektronischen Fesseln gut verpackt in einer Ecke des Quartiers. Nachdem ein kleiner Ausbruchsversuch mit einem paralysierenden Stromschock geendet hatte, verhielt er sich ruhig, während der Inquisitor im Bad seiner Intensivst-Säuberung nachging.

Schließlich stand Richard vor seinem Gefangenen. "Ich weiß, wer du in Wirklichkeit bist. Mahan Tr'Kovath. Ich kenne auch deine Akte von den romulanischen Autoritäten, es hat also keinen Zweck, mir irgendwelche Lügengeschichten auftischen zu wollen." Er zog sich seine schwarzen Lederhandschuhe über. "Zumal ich das ohnehin merken würde. Also schlage ich vor, wir machen es so kurz wie möglich."

Tr'Kovath ließ einen romulanischen Fluch hören und starrte den Inquisitor herausfordernd an.

"Aha... das ist dir zu langweilig. Nun gut..." Richard drückte eine Taste des Induktors für einen weiteren Stromstoß und garnierte ihn mit einem empathischen Angriff.
Tr'Kovath zuckte zusammen und seine Gesichtsmuskeln verkrampften sich. Seine Nervosität wuchs deutlich.

"Nach allem, was du zu Ensign Krawczik gesagt hat, du spitzohrige Dämon, verabscheust du euren Prätor genauso wie unseren Imperator."

"Tr'Kaleh ist nicht MEIN Prätor! Er ist eine halb-vulkanische Ratte!" entfuhr es dem Romulaner.

Richard lächelte. "Interessant. Und was tust du mit dieser Einstellung hier an Bord des terranischen Flaggschiffes?"

Tr'Kovath fluchte, was einen Stromstoß zu Folge hatte.

"Ich wiederhole mich ungern. Was tust du hier an Bord des terranischen Flaggschiffes?"

In den nächsten Minuten machte Tr'Kovath die unangenehme Erfahrung, dass man eine Menge Schmerzen erleiden konnte ohne dass äußerlich auch nur die leichteste Blessur erkennbar war. Der Inquisitor wiederum erkannte zweifelsfrei, dass er keinen konditionierten, geschulten Agenten vor sich hatte, sondern einen kriminellen Body-Hacker, der in seiner Geltungssucht offenbar mehrere Stufen zu hoch eingestiegen war. Durch geschickte Fragestellung wusste Richard sehr bald, dass sein Gefangener nicht zu den romulanischen Separatisten gehörte und dass er nicht allein an Bord operierte.

"Was hat man dir gezahlt? Wie hoch war dein Preis?"

"Pah! Ich kämpfe nicht für Geld! Ich hole mir, was ich für richtig halte, egal was dieser arrogante Sokar sagt!"

Soso, du gehörst also zur Terrorzelle des Patriarchen... Er hat diesmal aber keine gute Auswahl getroffen... Nach außen hin tat Richard jedoch, als habe er die Bemerkung überhört und wechselte stattdessen das Thema, um seinen Gegenüber unvorbereitet zu treffen: "Wo hält sich Rewdak tr'Kovath auf?"

Der Kopf des Romulaners schnellte ruckartig hoch, was die Halsfessel zu einem leichten Impuls veranlasste, und blaffte: "Was interessiert dich mein debiler Idiot von Bruder?"

Dein Bruder, sieh an... "MICH interessiert er nicht, aber den Prätor. Ist er vielleicht hinter DIR her um dich der Justiz zuzuführen? Unter bestimmten Umständen ... ganz bestimmten Umständen .... könnte ich erwägen, mich für dich zu verwenden. Falls du dich reumütig zeigst und alles, absolut alles auspackst, inklusive, was deinen .... Bruder... anbelangt."

"Rewdak ist undercover bei meinen Leuten. Und ich will erst---" Gelber Alarm hallte durch das Schiff.

"Du willst gar nichts. Du redest oder du stirbst. Von meiner Hand oder der des Prätors ODER deines Bruders. Du darst es dir aussuchen." In diesem Moment wechselte der gelbe auf den roten Alarm. Was ist da los? Richard hielt es angesichts der Schiffsführung für besser, die Sache in Augenschein zu nehmen. Er verpasste seinem Gefangenen eine Dosis Sedativ, das ihn für die nächsten Stunden immobilisieren würde. Dann nahm er einen Schluck Wasser und machte sich auf den Weg.


*** Bereitschaftsraum von Captain Salazar ***

"Was soll das, wollen Sie mir den Zutritt verweigern?" schnarrte Richard den Sicherheitsoffizier vor der Tür des Bereitschaftsraumes an.

"Ich, nein, Hochwürden... natürlich nicht, eigentlich. Aber der Captain meinte, weil der Nav... diese Nachricht... ich habe ja nur... die Befehle..."

"Setzen Sie sich doch, wenn Ihnen nicht wohl ist. Sie sehen ja schon ganz blass aus. - Der Captain hat in der Eile wohl übersehen, dass mir das Recht zusteht, an sämtlichen Besprechungen Teil zu haben. Und Sie wissen, dass es zuallererst Ihre Pflicht ist, der Kirche zu gehorchen, ehe solche Banalitäten wie Flotteninterna an der Reihe sind."

Der geplagte Sicherheitsmann schaltete das Kraftfeld ab und öffnete dem Inquisitor.

...."in Kampfbereitschaft versetzen und auf alle Gemeinheiten vorbereitet sein," klang gerade Vandenbergs Stimme durch den Raum. "Ach, Hochwürden geben Sich die Ehre!"

"Ich war beschäftigt, einen romulanischen Saboteur zu neutralisieren, wenn ich mich recht entsinne, auf Ihr Anraten, Herr Flottenkommissar."

Salazars Blick wanderte von einem der Männer zum anderen: "Was... was geht hier auf meinem Schiff vor???"

Vandenberg schob ihn einfach beiseite. "Mit Berufung auf Paragraph 4 der Notstandsverordnung übernehme ich hiermit das Kommando über die Picard."
-----
(Hoffe, das ist in deinem Sinne, Vandenberg Zwinker

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  ISDA Log 34 - Nalae
Geschrieben von: Nalae D'Varo - Sep-Thu-2018, 10:51 AM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Keine Antworten

RRW Ganelax – Schiffsbar

//*Dies spielt zeitlich gesehen etwa parallel zu Mahans peinlichem Unterhosen-Intermezzo*//


„Oh nein, was hat die Bekloppte denn jetzt schon wieder vor?“ fragte Rewdak sich leise selbst, kurz bevor er ein lüsternes, an Nalae gerichtetes, „Hey ghauey!“ seines Nebenmanns mit einem Ellenbogenstoß auf den Kehlkopf quittierte.

Nalae unterbrach ihren ausgelassenen Tischtanz jäh.
Die Umstehenden konnten kaummehr verfolgen, was nun geschah, da die Romulanerin trotz einer gewissen Trunkenheit doch sehr schnell in ihrem Handeln war.
Sie sprang auf Rewdak zu und trat ihm dabei mit dem linken Fuß ins Gesicht.
Während sie noch auf ihn draufstürzte, hatte sie bereits eines ihrer dubiosen, rostigen Chirugiewerkzeuge gezückt und brachte es gefährlich nah an seine Augen.

„Da liegt so eine geile Alte in Unterhemd auf mir, wollt ihr nicht alle mal schnell gehen?“, witzelte er, während er Nalaes Handgelenk festhielt und sie lüstern anfunkelte.
Nalae hatte – zu Rewdaks Bedauern – bis auf das Uniformoberteil noch alles am Leibe.

„Weg da mit den Wichsgriffeln!“, keifte Nalae.
Bevor Rewdak reagieren konnte, steckte ein Skalpell tief in seinem rechten Augapfel.

Dann rannte sie zu dem Unglücklichen, der Rewdaks Mordlust zum Opfer fallen sollte, jedoch wie durch ein Wunder würgend am Boden lag.

„Ich werde dich retten!“, hauchte Nalae.



Sokar traute seinen Augen nicht.
Er hatte seine beiden Kollegen in der Schiffsbar orten können und hatte sich Übles ahnend auf das entsprechende Deck begeben.
Missmutig war er den Korridor entlang gegangen und hatte gespürt, wie mächtiger Zorn über die Unzuverlässigkeit seiner Mitarbeiter in ihm hochkochte.
Doch der Anblick, der sich ihm nun darabot, stellte selbst seine sehr niederen und unschönen Erwartungen in den Schatten.

Zunächst musste er sich durch eine aufgeregte Menge an Romulanern und Terranern kämpfen, was er recht gewaltsam tat – um schließlich Zeuge dieses einzigen Ausdruckes an Verkommenheit und Undisziplin zu werden.

Nalae kniete am Boden über irgendeinem Centurio mit dem sie heruknutschte, während Rewdak in einer von Blut durchtränkten Uniform saß und versuchte, sich irgendetwas aus dem Auge zu ziehen, das in diesem von grüner Flüssigkeit überströhmten Gesicht nicht mehr zu identifizieren war.

Der Vulkanier feuerte einen aussagekräftigen Schuss aus seinem Plasmagewehr ab, was die Menge dazu veranlasste, sich schnell im Raum zu verteilen.
Dann riss er Nalae von dem fraglichen Offizier herunter und verfrachtete sie mit einer locker anmutenden aber schwungvollen Armbewegung gegen die Bartheke, um sie danach am Kragen auf selbige zu hieven.

„Du machst den sofort wieder heil, sonst nehme ich dich auseinander wie einen Schiffsbausatz!“, zischte er und alles an ihm verriet, dass er dies ernst meinte.
Vermutlich drehte er ihr gerade nur nicht aufgrund ihrer medizinischen Fähigkeiten den Hals um.


Dreißig Minuten später.

Rewdak hatte ein neues Auge bekommen und sogar eine neue Uniform.
Nalae hingegen hatte gar nichts, kein Ale und auch kein Date – und dabei konnte sie nichtmal richtig wütend sein, denn:
Was noch viel schlimmer war – Sokar war geladen und beide würden das mit großer Gewissheit noch zu spühren bekommen.

Doch nicht jetzt – zu ihrem Glück wurde Erei'Riov Tr'Travelo auf die Brücke gerufen, denn es gab ein dringlicheres Problem!

„In Ordnung“, sagte Sokar, „ich gehe auf die Brücke, Sie bleiben hier. Wenn einer von Ihnen den anderen ausmerzt, dann werde ich den Übrigen mit der brutalsten, mir bekannten Vulkanischen Hinrichtungsmethode über den Jordan schicken.
Und glauben Sie mir, ich kenne eine Menge.“

Der Vulkanier verließ das Quartier.


RRW Ganelax – Brücke

Auf der Brücke wurde er von einem seiner Offiziere in Kenntnis gesetzt:

„Sir! Wir haben eine Subraumtransmission abgefangen.
Es scheint so, als würde sich das Imperiale Flaggschiff „USS Picard“ auf einen Angriff vorbereiten, der sich gegen uns richtet!“

„Diese miesen Ratten“, sagte Sokar, wobei er sich bemühen musste, eine gewisse Freude über diesen Erfolg zu verbergen.

„Offenbar sind sie der Meinung, die Geschwächtheit unserer Flotte ausnutzen zu wollen um den gesamten Quadranten zu kontrollieren.
So etwas können wir nicht zulassen.“


RRW Ganelax – Quartier von Erei'Riov Tr'Travelo


Nalae stand mit verschränkten Armen am Fenster.

„Ok, von mir aus, das mit dem Auge war vielleicht ein ganz kleines Bisschen übertrieben“, gab sie in giftigem Ton zu.

„Soll das etwa eine Art Entschuldigung sein?“, fragte Rewdak zynisch.

„Oooch, keine Ahnung“, entgegnete Nalae genervt.

„Ich meine, immerhin müssen wir es noch ein paar Tage miteinander aushalten.
Aber bilde dir bloß nichts darauf ein!“

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  ISDA Log 33 Haddus / Adolf
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Sep-Wed-2018, 07:11 PM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Keine Antworten

==========  Etwas später in der Astrometrie der Picard  ==========
 
Haddus, oder besser Adolf, saß zwischen seinen Navigationshologrammen und notierte sich ein paar Daten.
Er wußte selbstverständlich, was da abging, bis auf eine kleine Abweichung, denn das war ja schließlich von ihm und Mahan so geplant und in die Tat umgesetzt worden, aberer  mußte ja so tun, als sei er überrascht von dem, was er da gefunden hatte, wobei er allerdings einen kleinen Teil weglassen würde.
 
Sie hatten ja das Signal an das romulanische Schiff, auf dem Sokar war, geschickt und von ihm auch eine ‚Antwort‘ bekommen, aber da dieses auf den Subraum-Frequenzen geschehen war, blieb es von dem Nachrichtenoffizier unbemerkt.
 
Da er aber für die Navigation diese Frequenzen benötigte, konnte er so tun, als habe ER entdeckt, daß da etwas nicht Autorisiertes abging.
Allerdings hatte er neben ‚ihren‘ Signalen auch noch ein Weiteres bemerkt und registriert, das ganz sicher nicht von ihnen herrührte.
Hervorragend untermoduliert, wie er zugestehen mußte.
Und da fragte er sich, wer da seine Schlickgriffel mit drinnen hatte, wenn sie oder andere Widerstandskämpfer das nicht getan hatten?
Und das war auch gar nicht so schwierig, wenn man diese Sendung erst einmal registriert und gespeichert hatte, denn an Bord der Picard selber gab es nur wenige Stellen, von wo man so etwas machen konnte, es sei denn, man hatte, so wie es bei ihnen der Fall war, die entsprechende Ausrüstung dabei.
Und so genügten ihm nur wenige unauffällige Handbewegungen, um festzustellen, daß dieses Signal aus dem Quartier der schwarzen Fledermaus Rabenstein kam. Und er konnte sogar das Ziel ermitteln, das, was ihn natürlich nicht überraschte, die Teppichetage der Inquisition selber war.
Und da tat sich dann die Frage auf, WARUM Rabenstein das getan hatte?
Und Haddus war der felsenfesten Überzeugung, daß dieser Kerl unbedingt vermeiden wollte, daß die Flottensicherheit in der Person Vandenbergs  von dieser Übertragung etwas wissen sollte.
Das war ja ein schlaues Kerlchen, bloß nicht schlauer als sie, denn diese Art der Nachrichtenübertragung war ja auch ihnen bekannt.
Das wiederum deutete auch auf einen tiefen Konflikt zwischen beiden Institutionen hin.
Und er war sich sicher, daß man diesen zum Vorteil ihrer Mission ausnützen konnte.
Deshalb würde er diese Beobachtung nicht melden, sondern erst einmal beweissicher abspeichern und an Sokar senden. Dem würde da sicherlich schon etwa zu einfallen.
Und im Zweifelsfall konnte man diese Krähe damit festnageln.
 
Er speicherte die eigenen Sendungen ab und vernichtete dann die Spuren.
Die Sendung Sokars aber verstärkte er und spielte sie auf einen Chip. Die Daten zeigten auch den Ursprung des Signals als das romulanische Kampfschiff Ganelax, das in wenigen Stunden als Flaggschiff der Galae zu ihnen stoßen sollte.
Die Aufzeichnungen waren zweifelsfrei und ließen für den Captain nur einen Schuß zu: Die Romis wollten während des Manövers die imperiale Flotte vernichten, um die Kontrolle über die Milchstraße zu bekommen. Und sie würden mit den Cardassianern zusammenarbeiten, die ja schon lange auf eine Gelegenheit suchten, die letzte große Niederlagen gegen das Imperium denen heimzuzahlen.
Die liebten die Romis zwar auch nicht gerade, aber da ging es nach dem Motto: ‚Der Feind meines Feindes ist mein Freund‘!
 
 
Wie gesagt, konnte er das Finden dieser Sendung verdachtsfrei damit erklären, daß er diese Frequenzen für die Astrometrie und die Navigation benötigte.
 
Und so machte er sich auf den Weg zur Brücke, wo zufälligerweise auch gerade mal Captain Salazar höchst selbst im Stuhl des Kommandierenden saß, was in den letzten Tagen nicht sehr oft geschehen war.
 
 
==========  Auf der Brücke  ==========
 
Zufälligerweise war auch Vandenberg anwesend.
Beide betrachteten Haddus, bzw. Adolf Kaiser erstaunt, da dieser gerade keinen Brückendiest hatte, aber Haddus ließ sich davon nicht abschrecken.
 
„Sir, bei meinen astrometrischen Messungen, für die ich das Subraumband unseres Schiffes nutze, weil dieses sehr viel breiter und ungestörter ist, was ich immer mache und auf allen Schiffen der Flotte geschieht, habe ich seltsame Frequenzschwankungen gefunden, die sich als ein Signal herausstellten, das, wie ich festgestellt habe, von Bord des romulanischen Kampfschiffes Ganelax stammt. Der Ursprung des Signals ist zweifelsfrei, Sir.
Ich denke, Sie sollten sich das sofort anhören, aber dafür schlage ich ihren Besprechungsraum vor und eine absolute Abschirmung, denn das Ding ist sehr explosiv!“
 
Kurze Zeit später war die Nachricht gelaufen, und da alle Anwesenden Romulanisch konnten, was in der Führungsebene Pflicht war, brauchte es weiter keine Erklärungen.
 
Vandenberg zischte: „Diese Verräter wollen uns angreifen und vernichten, wenn wir es überhaupt nicht erwarten.
Sie wollen uns in Sicherheit wiegen und dann zuschlagen, wenn wir völlig unvorbereitet sind, ohne Schilde und aktivierte Waffen.
So etwas können sich wirklich nur diese hinterhältigen Drecksäcke von Romis ausdenken!
Und da wir wissen, daß sie die Allianz nur gezwungenermaßen eingegangen sind, weil ihre Flotte von etlichen Niederlagen stark geschwächt ist, macht dieser hinterhältige und perfide Plan mehr als nur Sinn.
Ich habe mir sowieso schon überlegt, warum die Romis mit einer derart starken Flotte auftauchen? Jetzt wissen wir es.
Sie wollen uns sozusagen im Schlaf überraschen. Auf diese Weise wäre sogar die Picard eine leichte Beute.“
 
Selbst der gute Salazar war um einige Nuancen blasser geworden.
„Heißt das, wir werden in eine echte richtige Schlacht verwickelt? Was sollen wir machen?“
 
Vandenberg grinste: „Das Schiff in Kampfbereitschaft versetzen und auf alle Gemeinheiten vorbereitet sein!“

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  ISDA Log 32 - Mahan
Geschrieben von: Nalae D'Varo - Sep-Tue-2018, 05:43 PM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Antworten (2)

10 Vorne

Mahan Tr'Kovath stand lässig an der Bar, seinen bionischen Arm mit einem Getränk in der Hand auf die Theke gestützt, den anderen hatte er in die Seite gestämmt.
Die Bordschöne neben ihm nahm gerade den zweiten Drink entgegen, den er ihr ausgab.
Er lächelte charmant während er etwas sagte - sie erwiderte mit einem verlegenen Kichern, das sie hinter vorgehaltener Hand verbarg.
Haddus beobachtete die Szene und schien dabei zu grübeln.
Dann peilte er mit strammem Gang seinen Kollegen an und riss ihn an der Schulter herum.

„Sagmal, hast du sie noch alle?!“, fauchte Mahan leise.

„Pass mal auf Kumpel, wir sitzen hier undercover auf einem Schiff des Imperiums rum, inmitten von misstrauischen Krähen, mit dieser spionierenden Fledermaus, die mir da am Arsch hängt! Was meinst du, was passiert, wenn jetzt die Überreste einer Lady aus einem Plasmaverteiler gekratzt werden! Das lässt du mal schön bleiben jetzt!“, zischte Haddus.

Mahan verdrehte die Augen.
„Das geht nicht gar nichts an, ich will endlich mal wieder ein bisschen Spaß haben! Meine Güte, in deinem Alter habe ich mich noch viel mehr amüsiert – ihr Menschen habt wirklich einen gewaltigen Stock in eurem Gesäß klemmen.“

„Das wird noch Ärger geben, das weiß ich. Da hab' ich so 'nen sechsten Sinn für“, entgegnete Haddus.
„Die wird eh nicht mit dir mitgehen, du miefst wie ein Paar Socken, das mein Ururururgroßvater einen Monat lang nonstop im U-Boot getragen hat.“

Mahan biss die Zähne zusammen.
Jetzt hätte er Haddus gerne einen eingeschenkt – und damit meinte er keinen Drink – jedoch würde dies nur zu unnötigen Auffälligkeiten führen.
Außerdem war es nun zielführend, sein Gentleman-Image bei seinem Date aufrecht zu erhalten.


Ein wenig später 

Gott sei Dank hatte der nervige Nörgler Haddus ihn endlich zufrieden gelassen.
Mahan war mit der Lady nun auf dem Weg zu ihrem Quartier – es war freilich keine hohe Kunst gewesen, von ihr das Angebot zu erhalten, sich noch auf ein „Glas Tee“ einladen zu lassen. 

Dort angekommen nahm er seinen Umhang und legte ihn ordentlich gefaltet auf einem Sofa ab, bevor er sich darauf niederließ und das Getränk seiner Gastgeberin entgegennahm.
Sie platzierte sich neben ihn und nippte an ihrem Glas.

„Nun, jetzt können wir uns ja ein wenig...persönlicher unterhalten“, sagte die blonde Terranerin und rückte an ihn heran.
„Ich rede doch eigentlich so gerne über Politik...gesellschaftliche Themen!
Dinge, die man normalerweise eher nicht bespricht, jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit.
Du bist so ein charmanter, intelligenter Mann – ich glaube, mit dir kann man sich ganz vorzüglich über die brisanteren Dinge unterhalten.“

„Ach jaaa? Ist das so?“, fragte Mahan und begann, ihre Frisur langsam zu zerlegen.

„Ja, ich meine zum Beispiel – der Prätor. Das romulanische Reich. Du bist doch bestimmt nicht so einer, der einfach blind jedem folgt...Du bist doch eher so ein – ein Freigeist!“

Mahan lachte.
„In der Tat.
Diese gesamte Regierung, ein abscheuliches Pack“, erklärte er, während er ihren Ausschnitt genauer inspizierte.
„Ich sage dir etwas, meine Liebe, es ist wirklich amüsant – diese ganzen Deppen hier sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Ich! Als treuer Gefolgsmann des Imperiums! Ha! Das ist ja ein Hohn. Du glaubst doch nicht etwa, dass ich hier bin, um die schwachsinnigen Machenschaften dieser niederen Emporkömmlinge als treuer Sklave zu unterstützen...
oh nein, meine Liebe, diese ganzen kleinen Kakerlaken werden alsbald nichtweiter sein als ein paar unschöne Flecken an der Wand.“

Selbstverständlich kann ich ihr alles erzählen, dachte er sich.
Ich meine – wenn diese Nacht vorbei ist, dann wird sie nichts weiter sein als ein paar atomare Partikel, vom Winde verweht.
Wo kein Zeuge, da kein Täter!

„Ich mache mich kurz im Bad frisch“, deklarierte sie mit einem verführerischen Lächeln und stand auf.


Es war verdammt eng und dunkel in diesem Schrank.
Richard kam sich reichlich dämlich vor, aber es würde ihm eine unglaubliche Genugtuung sein, diesen süffisanten Romulaner höchstpersönlich in Handschellen zu legen.
Doch der richtige Moment musste kommen.
Er war von Ekel erfüllt – dieser obszöne Romulaner erschien auf den ersten Blick charismatisch und gebildet, jedoch ging es auch ihm um nichts Geringeres als die Befriedigung seiner primitiven Triebe.
Rabenstein konnte die Verachtung nicht in Worte fassen, die er für Leute dieses Schlages empfand.
Ihr Geist war benebelt von schnödem Verlangen nach weltlichen Genüssen – wie immer erhielt er hier der Beweis, dass diese Frevelhaftigkeit der Grund für den Untergang humanoider Spezies sein würde.

Ein paar Beweise mehr, die gegen ihn verwendbar wären, täten dem keinen Abbruch, dachte Rabenstein.

Jedoch fand er sich alsbald in einer Situation wieder, der er Einhalt gebieten musste.
Während die Lady sich noch im Bad befand, begann das angepeilte Subjekt langsam damit, sich bis auf die Unterhose zu entkleiden.
Als er gerade auch noch diese entfernen wollte, schoss Rabenstein voller Entsetzen aus seinem engen Versteck.

„Widerlich! Questo non è accettabile! Lassen Sie sofort Ihre artifiziellen Griffel von Ihrer Unterwäsche, Sie primitiver Improbus!“

Er deutete dabei mit seinem Phaser auf die fragliche Region. 

Dann breitete sich ein süffisantes Grinsen auf seinem Gesicht aus.

„Ganz offenbar stecken Sie in der Klemme, mein lüsterner Freund“, sagte er nun mit eiserner Ruhe in der Stimme.
„Ich fürchte, ich habe äußerst belastende Beweise gegen Sie, welche eine Festnahme, ja gar eine Hinrichtung rechtfertigen könnten.“

Triumph und Spott mischten sich in der Stimme des Inquisitors.

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  Social Credit System in China
Geschrieben von: Sareth - Sep-Tue-2018, 02:15 PM - Forum: *** Science News *** - Antworten (3)

Lest mal, ist erschreckend, und dass sich da keiner wehrt...
https://www.independent.co.uk/life-style...97486.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialkred...(VR_China)

Ich fühle mich an diese eine "The Orville"-Folge erinnert.... Sad
Ich frage mich nur, wie merken die das, wenn ich z.B. eine Fahrkarte am Automaten kaufe, wissen die doch nicht, was ich für einen Namen habe? Oder hat da jeder so ein Ding um den Hals wie bei Orville?

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  ISDA Log 31 Haddus
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Sep-Sun-2018, 07:46 PM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Keine Antworten

==========  An Bord der ISS Picard  ==========
 
Haddus hatte sich ordentlich in Schale geworfen, denn es galt, das erste Captains Dinner erfolgreich hinter sich zu bringen.
Als durchaus wichtiger Brückenoffizier war er selbstredend geladen worden, und er gedachte, den besten Eindruck zu hinterlassen.
 
Nicht nur, daß seine Uniform absolut knitterfrei am Körper saß, er hatte auch noch alle die Orden und Ehrenzeichen an den Busen geheftet, die sich sein Original ehrbar erkämpft hatte.
Aber wenn er daran dachte, wie schnell so etwas vergessen war, wie er am Beispiel seines Vorgängers betrachten durfte, wußte er, daß so etwas meist nur kurz Eindruck schindete, einen aber nicht vor dem Lynchmob bewahrte, wenn jemand einen unbedingt loswerden wollte. Selbst, wenn der Vorwand mehr als herbeigesucht war. Aber er wollte zunächst mal Eindruck bei seinen Vorgesetzten schinden.
Und er wußte genug über das Leben seines Originals, als daß er auf hinterhältige Fragen reinfallen würde. Er hatte keine Angst vor Typen wie Vandenberg oder gar diese Schwuchtel von Rabenstein, wobei er natürlich wußte, daß man seine Gegner unter gar keinen Umständen unterschätzen sollte. Gerade dieser Rabenstein schien besonders hinterhältig zu sein, so nach dem Motto: Man lächelt seinen Gegner freundlich an und stößt ihm dann den Dolch in den Rücken.
 
Tr’Kovath war ebenfalls geladen und Haddus war schon gespannt darauf, wie der sich geben würde. Er war ja nicht gerade berühmt für seine diplomatischen Handlungsweisen, aber hier würde er sich hoffentlich am Riemen reißen, denn er wußte natürlich, daß mit seinem Agieren das Vorhaben stand oder fiel.
Aber als neu hinzugekommender Offizier mußte er sich natürlich bei dieser Party sehen lassen.
 
Haddus prüfte noch einmal vor dem Spiegel kurz den makellosen Sitz der Uniform und machte sich auf nach 10 vorne, wo die Feier steigen sollte, allerdings fragte er sich, wie man offiziell feiern konnte, wenn erst einmal der frühere Navigationsoffizier hingerichtet und der 1. Offizier ermordet worden war, aber an Bord dieses Schiffes schien nichts unmöglich.
Offenbar war Brunson nicht wirklich beliebt gewesen, was die Hinrichtung eigentlich auch unterstrich, so daß man sich unter seinen Kollegen die Feierlaune nicht vermiesen lassen wollte.
 
Haddus war das egal. Erstens hatte er schon so viele Tote in allen möglichen Varianten in seinem eigentlich noch recht jungen Leben gesehen, daß er die Art des Todes von Brunsons höchstens noch als ‚skuril‘ empfand. Und aus einer gewissen Solidarität mit seinem Vorgänger, schien es nur ein gerechtes Schicksal gewesen zu sein, daß er sein Opfer nur um wenige Stunden überlebt hatte.
Trotzdem würde es ihn doch stark interessieren, wer den auf diese ziemlich brachiale Weise ins Jenseits befördert hatte?
 
 
==========  10 vorne  ==========
 
Schon bevor er sein Ziel erreicht hatte, dröhnte ihm laute Musik entgegen, und  Gegröhle, Singen und Gelächter entgegen.
Von Trauer war tatsächlich nichts zu bemerken.
Und dazu kam, daß zu dieser Feier das strickte Alkoholverbot aufgehoben worden war, an das sich aber ausgerechnet der Captain nicht zu halten schien. Er gehörte offensichtlich du der Gruppe von Offizieren, die der Überzeugung waren, daß Vorschriften immer nur für die anderen galten. Und so Einer kommandierte das modernste Kampfschiff des Imperiums!?
Haddus war überzeugt, daß er diese Position nur durch große Mengen Vitamin B bekommen haben konnte.
Und er war ebenfalls fest davon überzeugt, daß es tödlich sein würde, mit so einem Captain in die Schlacht zu ziehen, vor allem, wenn der Gegner gleichwertig oder gar überlegen war.
Aber er war ja hier an Bord, um das drastisch zu ändern.
Dem guten Sokar traute er schon eher zu, so ein Schiff erfolgreich zu kommandieren, allerdings war er eigentlich überzeugt davon, daß es nur einen wirklich fähigen Kommandanten für dieses Schiff gab, nämlich ihn, Haddus! Wen sonst?
 
Kaum drinnen, erblickte er erst einmal auf einer kleinen Bühne Salazar stehend, oder besser torkelnd und eine Rede haltend, die zwar lallend aber doch ziemlich markig vorgetragen wurde. Worte wie ‚Kameraden‘, ‚Mitkämpfer‘ oder gar ‚Freunde‘ kamen ihm flüssig über die Lippen, wobei er sich ziemlich sicher war, daß kaum einer der Anwesenden der Meinung war, ein Freund dieses Captains zu sein. Höchstens ein Günstling. Schließlich mußte man, um irgendwie vorwärts zu kommen, dem Kerl so tief in den Arsch kriechen, wie irgend möglich. Und man durfte natürlich keinesfalls irgendwie negativ auffallen, sonst würde es einem schnell ergehen, wie dem Ex-Navigator.
 
Er näherte sich der Bar und orderte einen Zitronensaft mit Eis. Er wollte keinen Alkohol trinken, da er unter allen Umständen die Kontrolle behalten wollte, was immer auch passierte. Und er durfte sich einfach keinen Fehler leisten. Auch nicht den aller kleinsten.
 
Er beobachtete jeden Einzelnen und rekapitulierte deren Namen und Positionen an Bord und was er über diese Typen wußte, denn es war immer wichtig, über seine Gegner so viele Einzelheiten zu wissen, wie man bekommen konnte. Auch das gehörte zu einer soliden Vorbereitung, wenn ihr Plan erfolgreich sein sollte.
Die meisten fand er einfach eklig. Hackenzusammenschlagende Heinis, die außer ‚Hurrah-Brüllen‘ nicht viel konnten. Aber sie paßten zu Leuten vom Schlage Salazars, die sich natürlich gerne mit solchen Leuten umgaben. Daß man sich im Falle eines Gefechtes bedingungslos auf sie verlassen können mußte, spielte bei einer solchen Denke keine wichtige Rolle.
 
Dann sah er Mahan, der sich angeregt mit einer der Bordschönen unterhielt, einer jungen Ensign aus der Wissenschaft.
Haddus hatte beschlossen, nicht mit ihm Kontakt zu machen, denn es sollte keinesfalls der Eindruck aufkommen, sie wären irgendwie allzu eng miteinander, außer, daß sie nun mal derzeit die gleiche Kabine teilten, was ihn sowieso ärgerte, denn er hätte schon gerne einen eigenen Raum gehabt, aber vielleicht würde es ja eine Möglichkeit geben, ein eigenes Quartier zu bekommen, da ja gerade durch den Abgang Brunsons eines frei geworden war.
Der bisherige 2. Offizier Gomez war aufgerückt und so gab es eine Kette von Umzügen in der er hoffentlich auch berücksichtigt würde.
 
Gerade überlegte er, mit welchem der Offiziere er ein Gespräch beginnen sollte, als diese häßliche Fledermaus auf ihn zutrat.
„Ah, Mister Kaiser, wenn ich mich richtig erinnere?“
 
„Ja, Sir … äh … Hochwürden.“
 
„Sie haben da ja wirklich eine beeindruckende Zahl von Auszeichnungen, junger Mann. Und das schon in so kurzer Dienstzeit. Bewundernswert. Aber, wie es meine Art ist, habe ich mich über die leitenden Offiziere dieses Schiffes informiert und dabei von Ihrer wirklich nahezu unglaublichen Tapferkeit erfahren. Es ist gut, wenn wir solche Männer wie Sie in unseren Reihen haben. Wir könnten von denen durchaus ein paar mehr gebrauchen.“
 
„Danke, Sir, aber das wäre meiner Karriere nicht sehr hilfreich, wenn es zu viele von mir gäbe.“
 
Sein Gegenüber lächelte, aber Haddus hatte das unruhige Gefühl, daß dieses Lächeln eher dem einer Anakonda glich, die ihr Gegenüber eigentlich verschlucken wollte. Der Begriff ‚Katzenfreundlichkeit‘ war eindeutig viele zu milde für diesen aalglatten Kerl.
 
„Haben Sie sich denn schon eingelebt und können Ihre Arbeit zu hundert Prozent erfüllen, mein Sohn?“
 
„Selbstverständlich, Hochwürden. Ich bin auf solchen Schiffen – um es mal locker auszudrücken – groß geworden.
Ich habe diese Technik geradezu mit der Muttermilch aufgesogen.“
 
„Ja, ich habe Ihr Abschlußzeugnis gelesen: Hervorragend! Ohne auch nur den allerkleinsten Fehler! Das können Ihnen sicherlich nur Wenige nachmachen.“
 
Davon war Haddus mehr als nur überzeugt, zumal er mindestens Einen von diesen Kandidaten persönlich kannte: Ihn selber.
„Danke, Hochwürden. Allerdings muß ich ungerne zugeben, daß ich kein sehr guter Gläubiger bin. Ich war in den letzten Jahren sehr selten in einer Kirche, aber ich werde versuchen, mich zu bessern.“
 
„Mein Sohn, sei ohne Sorge. Wenn ich dich jetzt öfter in der Messe sehe, werde ich für dein Seelenheil ein gutes Wort da oben einlegen.“ Er blickte gegen die Decke des Raumes. „Und wenn du beichten möchtest, was so manches Menschen Seele erleichtert, dann steht meine Tür dir jederzeit offen.“
 
„Ich werde von diesem Angebot ganz sicher Gebrauch machen, Hochwürden.“
 
„Gut so, mein Sohn. Aber ich habe da noch eine Frage. Du lebst doch mit dem Romulaner zusammen? Wie heißt er noch?“
 
„Tavaek R‘Mor, Hochwürden.“
 
Ja, richtig. Ich kann mir diese romulanischen Namen einfach nicht merken, geschweige denn, sie richtig aussprechen. Das ist sicherlich sehr schwierig für dich, mit so einem einen Raum teilen zu müssen?“
 
„Ja, vor allem haben die einen strengen Geruch, der selbst beim Waschen nicht weggeht, und rülpsen tun die auch sehr viel, was sicherlich von dem seltsamen Essen kommt.“
 
„Und sonst? Ist Dir mal irgendetwas Seltsames an ihm aufgefallen? Ich meine so an seinem Verhalten oder so?“
 
„Eigentlich nicht, Hochwürden, wenn Sie von den seltsamen Sitten und Gebräuchen der Romis mal absehen. Aber wir haben nur wenig Kontakt, da ich ja auf der Brücke und der Navigation bin, während er in der Maschine ist. Und da ich von der Maschinentechnik nur geringe Ahnung habe, frage ich ihn auch nicht viel. Das wäre für mich eh nur Technikkaudawelsch.“
 
Die Fledermaus lächelte maliziös: „Trotzdem sollten Sie immer die Augen offen halten, denn ich persönlich mistraue den Romulanern. Sie sind zwar unsere Alliierten, aber die Geschichte ist voll von sogenannten Alliierten, die dann dem Verbündeten den Dolch hinterrücks zwischen die Rippen stachen.“
 
„Darf ich ehrlich reden, Hochwürden?“
 
„Natürlich. Was bedrückt dich, mein Sohn?“
 
„Nun, um ehrlich zu sein, stand ich dieser Koalition zwischen dem Imperium und den Romis immer sehr kritisch gegenüber. Wenn die könnten, würden sie uns bestimmt in den Rücken fallen. Da ist es nur gut, daß ihre Flotte nicht sehr schlagkräftig ist, erst recht nicht, wenn Schiffe wie die Picard ihre Gegner sind.“
 
„Sie sind ein helles Bürschen, mein Sohn. Wie gesagt, wenn Du beichten möchtest, kannst du jederzeit zu mir kommen.“
Damit drehte sich diese schwarze Ratte herum und steuerte in Richtung des Captains.
 
Haddus nahm einen langen Zug aus seinem Glas und überlegte, wen er ansprechen sollte, wobei er sich fragte, ob er das Angebot dieser Ratte annehmen sollte, denn vielleicht war es von Vorteil, sich mit diesem Kerl gut zu stellen. Die Frage tat sich da nur auf, WAS er denn zu beichten hätte?
Das, was er sich tatsächlich hatte zuschulden kommen lassen, war ganz sicher nicht für das Ohr dieses Kerls bestimmt, und über irgendwelche Sünden seines Originals wußte er leider nichts. Er würde sich was Glaubhaftes einfallen lassen müssen, aber das sollte extrem glaubhaft sein, denn er hatte das unruhige Gefühl, daß dieser Kerl geschult darin war zu erkennen, ob Jemand log oder die Wahrheit sagte.
Und auch bei diesem kurzen Gespräch war er inzwischen überzeugt davon, daß der Mann ihn testen wollte. Er nahm sich vor, extrem vorsichtig mit ihm zu sein, und er wollte auch Mahan warnen, daß er vorsichtig sein sollte, denn er fand es schon komisch, daß dieser Mann sich ausgerechnet nach Mahan erkundigt hatte, wobei es natürlich glaubhaft war, daß das Interesse deswegen vorhanden war, weil er ein Romulaner war.
Er nahm sich vor, heute Abend mal im Computer zu suchen, wie die offizielle Stellung der Inquisition zur Koalition war. Ob es da kritische Äußerungen gegeben hatte oder ob man das überschwänglich gelobt hatte? Diese Ratte von Rabenstein hatte so getan, als stünde er dieser Situation kritisch gegenüber, was aber auch eine Falle sein konnte, um seine Position zu testen.
Ja er war sich inzwischen sicher, daß das Ganze ein Test war. Wozu dieser allerdings dienen sollte, wußte er nicht, zumal die Inquisition eigentlich ja nun nicht wirklich für die Flottensicherheit zuständig war, so wie Vandenberg.
 
Er drückte sich noch eine Weile herum, war aber wenig erfolgreich mit Small Talk, da eigentlich alle Offiziere inzwischen sturzbetrunken waren.
 
Es wurde wirklich höchste Zeit, das Imperium, den Imperator und mit ihnen auch die Romulaner zugleich mit in den Orkus zu schicken.
 
(Ich warte erst einmal mit dem geplanten zweiten Teil, da Stella etwas für Mahan schreiben will!)

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