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| ISDA Log 26 Vandenberg |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Aug-Sat-2018, 09:46 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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ISS Picard / Laufgang vor Turbolift 2
Die Nachricht, dass der XO der Picard ermordet worden war, war weniger die Sensation, als eher die Tatsache, dass es nicht Captain Salazar zuerst getroffen hatte.
Vandenberg fand die Situation vor Ort typisch. Captain Salazar hatte sofort seine Gesichtsfarbe gewechselt, als er die Leiche gesehen hatte , war zu der Brüstung des erhöhten Laufganges geeilt, sich über diese gelehnt und übergab sich jetzt seit 2 Minuten ungehemmt.
Von Rabenstein schüttelte den Kopf. Für ein solches „Sichgehenlassen“ hatte er kein Verständnis.
CoS Quinn hatte sich neben die Leiche des XO gekniet und lächelte süffisant. Sie schien von dem Anblick, der sich ihr bot, fasziniert zu sein. Während die Türen des Aufzugs ständig mit den Schultern des Toten zusammenstießen und wieder zurückfuhren, wippte die Leiche immer ein wenig, sodass der Eindruck entstand, Brunsons Körper wurde zucken. Was bei dem Zustand seiner Leiche völlig unmöglich war.
Die Meldung, man habe Brunson erstochen aufgefunden, war sehr weit gefasst gewesen. Der Tote lag auf dem Bauch, sein Oberkörper war nackt. In Genick des Mannes steckte eine gut 40 cm lange Stahlspiere, welche normalerweise als Bodenanker für den Aufbau provisorischer Landeplattformen genutzt wurde. Die scharfe Klinge der Spiere hatte Brunsons Kopf teilweise abgetrennt. Eine große Blutlache hatte sich ausgebreitet, das Blut lief bereits über den Rand des Laufgangs und vermischte sich mit Salazars Mageninhalt.
Quinn grinste Vandenberg frech an.
Qi: Und was kann ich für Sie tun, Sir?
Va: Wer hat ihn gefunden?
Qi: Fähnrich Hallway. Vor 45 min.
Va: Und warum wurden wir erst vor 5 min informiert.
Qi: Nun Sir, ich leite die Ermittlungen. Und das hier sieht mir mehr nach einem der üblichen „Beförderungsrituale“ aus und nicht nach einem Fall für die Flottensicherheit. Und die Todesursache ist ja wohl eindeutig.
Va: Und weil Sie die Ermittlungen leiten, haben Sie also auch den Captain erst so spät informiert?
Qi: In seinem Zustand wäre das ohnehin sinnlos gewesen.
Va: Ist Ihnen aufgefallen, dass Brunsons Oberkörper nackt ist?
Qi: Warum sollte das etwas Besonderes sein?
Va: Ich habe Ihnen eine ordnungsgemäße Frage gestellt und erwarte eine ebensolche Antwort.
Qi: Nun Ja Sir, es ist mir aufgefallen, aber ich habe zunächst mein Augenmerk auf die Tatortsicherung gerichtet.
Va: Für einen XO ist ein nackter Oberkörper während der Dienstzeit, ein höchst ungewöhnlicher Kleidungsstil. Nun gut. Schaffen Sie die Leiche auf die KS. Ich komme dahin. Und nehmen Sie den Captain gleich mit, ich fürchte er benötigt ein wenig Hilfe für seinen Magen.
Quinn nickte und sorgte für den Abtransport der Leiche.
Von Rabenstein räusperte sich.
VR: Tja, ich muss sagen, ich glaube dieser Fall hat nichts mit Terror zu tun.
Va: Sind Sie sich dessen so sicher?
VR: Nicht mein Metier.
Va: Ach ja, ich vergaß. Das Seelenheil der Mannschaft ist eher Ihr Metier.
VR: Korrekt. Aber eines wundert mich schon.
Va: Und was?
VR: Um mit einer Metallspiere so zu töten, muss man über große Kraft und Geschicklichkeit verfügen.
Va: Ich dachte, Kriminalistik sei nicht Ihr Metier?
VR: Nun…
Va: Eben.
Von Rabenstein grinste gehässig.
VR: Was meine kleine Anfrage in Sachen Amtshilfe betrifft, so habe ich hier etwas für Sie.
Von Rabenstein übergab Vandenberg ein kleine Holofolie. Vandenbergs Gesicht wurde kurz blutrot. Wenn Blicke töten könnten, wäre von Rabenstein bei Vandenbergs Blick jetzt entseelt umgefallen. Vandenbergs Tonfall hatte eine Eiseskälte angenommen.
Va: Wie kommen Sie dazu, sich an meine Vorgesetzten zu wenden?
VR: Ich habe nur meinen Bericht an meine Vorgesetzen gesandt. Und seine Exzellenz, der Großinquisitor kennt zufällig den Leiter der Antiterrotabteilung der Flottensicherheit. Vizeadmiral DeRaaf war wohl der gleichen Meinung wie der Großinquisitor.
Va: Das werden Sie eines Tages noch bereuen. Nun gut. Geben Sie das corpus delicti schon her.
Von Rabenstein beförderte das Etui mit dem Haar aus seinem Anzug und gab es Vandenberg.
VR: Wiedersehen mach Freude.
Va: In 2 Stunden haben Sie das Ergebnis. Nach was suchen Sie speziell?
VR: Genetische Abweichungen. Oder eben das Fehlen solcher Abweichungen.
Va: Eine Gendusche?
VR: Eine was?
Va: Nun, vor einigen Jahrzehnten befleißigte sich der Geheimdienst dieser Methode. Msan kann damit sozusagen die Genstruktur einer Person so maskieren, dass sie Werte einer völlig anderen Person hat. Dazu werden Mikro-Marker-Partikel auf den Körper aufgebracht, welche eben als Masker fungieren. Damit kann man einem oberflächlichen Scan durchaus falsche Werte vorgaukeln. Das Ganze funktioniert jedoch nur ein paar Stunden und alleine die Herstellung der Partikel ist eine äußerst aufwendige Angelegenheit in industriellem Maßstab, welche nicht in einem Hinterhoflabor von irgendeiner Terrorzelle durchgeführt werden kann. Oder besser konnte.
VR: Wieso konnte?
Va: Sollten Sie eigentlich wissen. Die Inquisition ließ alle Labore vor etwas 10 Jahren schließen. Wegen Blasphemie. Sie entschuldigen mich jetzt bitte, Hochwürden. Ich habe noch einer Obduktion bei zu wohnen und ein Haar zu analysieren.
Vandenberg drehte sich auf dem Absatz um und eilte in Richtung KS.
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| ISDA Log 25 |
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Geschrieben von: Sokar - Aug-Tue-2018, 05:48 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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*** Warbird Ganelax ***
Sokar hatte eben seine letzte Eingabe mit einem Spezialbefehl zur Bereinigung der Spuren beendet, als der Sicherheitsoffizier mit einer mürrischen Bemerkung über 'Sklavenviechzeug' auf ihn zutrat. Nun erst bemerkte Sokar die am Boden liegende Nalae. "Ah. Sie muss mir hinterher geschlichen sein," entgegnete er, ohne aus der Rolle zu fallen. "Ich kümmere mich darum."
Der Sicherheitsoffizier grinste jetzt. "Sollten Sie sie loswerden wollen..."
Keiner von beiden hatte Rewdak tr'Kovath bemerkt, der sich eben um die Ecke gedrückt hatte und sich im Schutz der Konsole über Nalae beugte. Nur einen Moment später schnellte die Ärztin auf die Beine, hechtete mit einem keuchenden Wutschrei und verzerrtem Gesicht über die Konsole. Der Sicherheitsoffizier riss Sokar zur Seite, feuerte, aber verfehlte die sich plötzlich mit der Schnelligkeit einer wilden Katze bewegende Nalae. Ein zweiter Schuss stoppte Rewdak, bevor jener sich wieder in Sicherheit bringen konnte. In der selben Sekunde war Nalae auf Sokar gelandet, hatte ihn mit der Wucht des Aufpralls zu Boden geworfen. Ihre rechte Hand zuckte zu ihrem Stiefel, um das dort versteckte Stilett zu angeln - aber bevor sie es erreichte, hatte Sokar sie mit dem vulkanischen Nackengriff außer Gefecht gesetzt.
Was bei allen romulanischen Dämonen--! dachte er, während er sich aufstützte.
"Alles in Ordnung, Rekkhai?" Der Sicherheitsoffizier hatte unterdessen den betäubten Rewdak mit einer elektronischen Fessel gesichert und wandte sich nun wieder um. "Ich werde das Luder auch gleich--"
"Nein, nicht nötig. Ich komme klar mit ihr!"
"Der Kerl muss ihr irgendwas verabreicht haben, oder sie über ein neurales Interface kontrollieren! Wahrscheinlich einer von den Sezessionisten!"
"Elemente!" mit gespielter Entrüstung. Sezessionisten?! Was für Sezessionisten?
"Das Pack muss gewusst haben, dass der Prätor Sie schickt und einen Assassinen eingeschleust haben! Womöglich gibt es noch mehr von ihnen an Bord!" Er stieß Rewdak in die Seite. "Na, dass bekomme ich aus dir heraus, du Sack! - Rekkhai, ich lasse ihn gleich in die Agonieröhre--"
"Nein. Ich halte nichts von diesen ... ." Fieberhaft überlegte Sokar, wie er die Situation entschärfen und unter seine Kontrolle bringen konnte. "... terranischen Mätzchen!"
"Ha, ja, da haben Sie völlig recht. Sie wollen Ihn selber befragen?"
"Selbstverständlich! Verstauen Sie ihn in einer Zelle, bis ich Zeit habe, mich diesem Abschaum zu widmen!"
"Ie, Rekkhai!"
"Ich muss dem Prätor Bericht erstatten!" Das konnte zumindest keine falsche Äußerung sein.
"Ja. Dass seine Feinde auch schon auf diesem Schiff sind...! Was soll werden aus dem Reich?!"
"Wir werden sie vertilgen." Mühelos griff Sokar Nalae und hob sie hoch. Der Sicherheitsmann hatte unterdessen Verstärkung geordert und zwei seiner Kameraden schleppten Rewdak ab.
*** In den Gängen des Warbirds ***
Sokar hatte einige Umwege genommen, da er mit Nalae nicht unbedingt gesehen werden wollte, was weitere Fragen provoziert hätte. Die Initiierung eines Ort zu Ort -Transports fiel flach, da die Gefahr zu groß war, dass man ihn dabei doch als Vulkanier identifizierte. Als er Stimmen aus einem kreuzenden Gang hörte, blieb er erneut stehen und setzte die noch immer ohnmächtige Nalae vorsichtig ab.
"....schon gehört, das mit dem Überfall?" klang eine weibliche Stimme zu ihm.
"Klar. Ob das einer von unseren Leuten war?" wisperte ein Mann auf Rihansa zurück.
"...wusste nichts davon. ... nicht unter meinen Kontakten..."
"...so schnell wie möglich ... Kommando übernehmen! ... nicht leisten..."
Sokar hielt den Atem an und versuchte hoch konzentriert, der sich entfernden Unterhaltung so weit wie möglich zu folgen. Verdammt, die planen eine Meuterei! Und sie wollen das Schiff!!! Eine Turbolifttür schloss sich hinter den Verschwören. Sokar griff Nalae und eilte in sein nunmehr nur noch wenige Schritte entferntes Quartier.
*** Sokars alias Tr'Tralevos Quartier ***
Sokar legte Nalae auf sein Bett. Das ist das Worst Case Scenario, dachte er, während er ihre Arme und Beine mit den Uniformgürteln fixierte. Ich sitze als Romulaner auf einem romulanischen Schiff, auf dem sich gerade ein paar Irre gegen den Prätor verschwören müssen! Und das mit zwei ebenso irren Romulanern zur Begleitung! Was war mit Tr'Kovath? Hatte der Prätor ihn geschickt? Oder die Verschwörer? Steckte er hinter dem Angriff eben? Kontrollierter er D'Varo tatsächlich? Es gab im Moment nur eine Möglichkeit, das heraus zu finden....
Sokar eilte ins Badezimmer, füllte zwei Gläser randvoll mit eiskaltem Wasser und entleerte sie über der Ärztin. Nalae schnappte nach Luft, prustete, versuchte sich mit heftigen Bewegungen zu befreien. Sokar hielt die Hand auf ihren Mund und sah sie eindringlich an. Er bemerkte, dass mit ihren Pupillen etwas nicht stimmte. Ebenso wie mit ihrer Atemfrequenz. Tr'Kovath hat ihr irgendwas verpasst....
"D'Varo? Nalae? Kannst du mich verstehen?"
Sie mühte sich freizukommen.
"Nalae!" Verdammt, ich habe dafür keine Zeit.
Es gab nur wenige Dinge, vor denen Sokar zurückscheute. Eine erzwungene Geistesverschmelzung war eines davon. Nicht nur, weil er es hasste, anderer Leute chaotisches Innenleben zu sehen. Aber in diesem Augenblick... Tr'Kovath - oder wer auch immer er war - konnte seine Identität jederzeit aufdecken oder die Meuterer konnten handeln. Er presste die Finger auf die Nervenkontaktpunkte in ihrem Gesicht. Ihre Augen weiteten sich und sie versuchte, sich mit aller Kraft zu befreien. "Ich habe keine andere Wahl. Es tut mir leid." Das war ein Satz, den er schon Ewigkeiten nicht mehr gesagt hatte. Vielleicht konnte er sie mit dem Mentalkontakt auch ein wenig stabilisieren....
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| ISDA Log 24 Rewdak |
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Geschrieben von: Rewdak Tr'Kovath - Aug-Mon-2018, 04:20 AM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (2)
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Vor Sokars Quartier
'War ja klar' dachte Rewdak sich als er scheppernde Geräusche und ein kurzes Stöhnen, gefolgt von einem zischend geführten Gespräch aus dem Quartier hörte. 'Der Alte gönnt sich und ich soll 5 Stunden hier rumgammeln. Von wegen überlegene Disziplin durch Emotionskontrolle, egal welches Volk, geile alte Böcke sind immer gleich.' Er merkte wie Eifersucht in ihm aufkeimte und entschied, dass es am besten war, wenn er sich ablenken ging.
Wenn jemand sich in das Quartier schleichen sollte würde er auf den aggressivsten Vulkanier des Quadranten und eine gefährliche und wahrscheinlich wahnsinnige Ärztin treffen die ihn direkt Fachmännisch zerlegen würde. Er machte sich nicht besonders viele Sorgen um die beiden, viel eher um die Pläne des Alten, die für seinen Geschmack etwas zu viel mit Intrigen und Diplomatie zu tun hatten.
Diplomatie hat noch nie einen Krieg beendet und erst recht keinen angefangen, dafür mussten Taten sprechen, nicht nur hohle Phrasen von überbezahlten Würdenträgern von denen keiner auch nur einen Tag echter Arbeit nachgehen musste. Der junge Subcommander kam ihm wieder in den Sinn und er wurde Zornig, war es doch genau diese verhätschelte, großmäulige Mischpoke welche dafür sorgen würde, dass die Terraner eines Tages jeden Romulaner versklaven würden. Die meisten von denen hatten noch nie eine Waffe abgefeuert aber schickten aus purer Inkompetenz heraus Soldaten zu Tausenden in den Tod ohne, dass es einen Taktischen Vorteil erbracht hätte und schwangen danach große Reden über ihren Heldenmut und ihr strategisches Können.
Shuttlehangar
Rewdak war so sehr in Gedanken versunken, dass er gar nicht merkte wie er in den Shuttlehangar wanderte. Ein lauter Ruf weckte ihn aus seinen Gedanken. "Eyo! Smachstn hier?" brüllte ein groß gewachsener Mann mit grauer Haut und auffälligen knöchernen Erhebungen im Gesicht, die ihn als Cardassianer auswiesen. "Ey Rihannsu" Wiederholte der Mann sich als keine Reaktion folgte "was machst du hier?"
Das musste der Vorarbeiter der Hangar Crew sein. Cardassianer waren generell Sklaven der Romulaner und konnten dementsprechend keine Ränge in der Romulanischen Flotte bekleiden, für niedere Arbeiten reichten sie aber in der Regel aus. Dieser hier war zudem auch noch schlecht gepflegt, die ausgewaschene, schlechtsitzende Uniform hatte einige Flecken und ein grob bedrucktes Schild mit dem Namen "Khel" zierte dessen Brust. Rewdak dachte beim Anblick der Flecken amüsiert daran wie irgendein Offizier heute auf seinen bajoranischen Frühlingswein verzichten musste, weil dieser beim Verladen kaputt gegangen war.
"Ich bin hier um sicherzustellen, dass die Wertsachen meines Auftraggebers ordnungsgemäß verladen werden, dieses Mal aber bitte ohne dabei etwas Teures zu Bruch gehen zu lassen" erwiderte Rewdak und deutete auf den Weinfleck auf der Uniform des Cardassianers.
Der Cardassianer ließ ein kurzes Seufzen hören, nahm dann jedoch so höflich er konnte die Seriennummern der zu verladenen Container entgegen und zog von dannen. Rewdak notierte sich den Namen des Cardassianers um auf diesen zurückzukommen, wenn es darum ging kleine Gefälligkeiten zu verteilen, auf diese Art züchtete man sich treue Gefolgsleute und Sklaven die ihre Freiheit in Aussicht haben waren immer noch die besten Schocktruppen. Da der neueste Trend der romulanischen High Society der war, Wertgegenstände und exotische Speisen nicht über die herkömmlichen Transporter transportieren zu lassen da man um die molekulare Integrität besorgt war, hatten die Hangar Crews ein neues, sehr anstrengendes Tätigkeitsfeld dazugewonnen was für die Moral nicht unbedingt förderlich war.
In diesem Fall waren diese "Wertsachen" sein Kampfanzug und etwas Sprengstoff, Nalaes Operationswerkzeuge plus wahrscheinlich die halbe Apotheke die sie mit sich führte und was auch Immer Sokar sich für die Mission bereitgelegt hatte.
Als der Cardassianer mit ein paar Gorn zurückkahm um die Kisten zu verladen folgte Rewdak ihnen um sicherzugehen, dass niemand versuchen würde einen Blick in die Kisten zu werfen und dass sie auch da ankamen wo sie hingehörten. Da Nalae und Sokar wahrscheinlich noch schliefen lagerte er die Kisten in seinem eigenen, an Sokars Quartier angeschlossenem Quartier unter.
Rewdaks Quartier
Nach einer sehr kurzen Nachtruhe wurde er durch dumpfes Gepolter geweckt. Schlaftrunken zog er sich seine Uniform an und steckte sich noch zur Sicherheit ein kleines Messer in einen seiner Stiefel, wenn er schon seinen Anzug hier nicht offen tragen konnte. Als er den Gang betrat zogen einige Besatzungsmitglieder verhohlen kichernd an ihm vorbei, was seine Neugier weckte und es dauerte nicht lang bis er die Quelle der allgemeinen Erheiterung fand. Sokar, in seiner Rolle als Tr'Tralevo, stand an einem Terminal und tippte wutentbrannt darauf herum während Nalae, dieses Mal in einem Outfit das so knapp und durchsichtig war dass sie auch einfach Unterwäsche hätte tragen können, mit aschfahlem Gesicht mitten auf dem Gang lag und schlief.
Ein romulanischer Sicherheitsoffizier bewegte sich nun auf Sokar zu, welcher immer noch mit der Konsole beschäftigt war und schien ihn schelten zu wollen, diese Gelegenheit ließ Rewdak sich nicht entgehen und während Sokar abgelenkt war flößte er Nalae eine volle Dosis der Kampfdroge ein und hielt ihr Mund und Nase zu um sicherzugehen, dass sie herunter schluckte. 'Wenn das Zeug einen Marine mit mehreren Phaserverbrennungen und Schädelbasisbruch wieder Kampffähig bekommt, kriegt das auch eine zugedröhnte Ärztin wach' dachte er sich, und kurz darauf öffnete Nalae ihre Augen, deren Pupillen nun komplett geweitet waren, woran er erkannte, dass die Wirkung voll entfaltet war.
Er ging lieber einen Schritt zurück und ließ dem Schicksal seinen Lauf.
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| ISDA Log 23 Rabenstein |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Aug-Sun-2018, 06:34 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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*** Einige Stunden vor dem Abflug ins Zielgebiet / ISS Picard / Quartier von Richard von Rabenstein ***
Richard hatte sein Abendgebet mit einer kleinen Meditation über die göttliche Essenz im Universum beendet. Immer wieder fand er es faszinierend, wie OFFENSICHTLICH doch das Walten einer höheren Macht war, wenn man nur die Entstehung des Kosmos aus dem Nichts betrachtete - oder auch sein Ende in der endlosen göttlichen Ewigkeit. Alles war, wie es die Heilige Schrift berichtete, wenn man nur die vereinfachenden Klauseln der Schreiber von vor tausenden Jahren berücksichtigte, denen schließlich noch alle Kenntnisse über die Natur des Universums fehlten. Mit ihren eigenen unvollkommenen Worten mussten sie Dinge beschreiben, die ihnen Gott in Visionen offenbarte, und die sie nicht verstanden...
Der junge Inquisitor erhob sich, machte das Kreuzzeichen und verneigte sich in Richtung des stilisierten Kruzifixes an der gegenüberliegenden Wand. Dann widmete er sich profaneren Dingen. In vorberechneten Abständen verteilte er acht kleine kugelige Gebilde in seinem Quartier, die, einmal aktiviert, für eine Abschirmung gegen eventuelle audiovisuelle Überwachungssysteme sorgten. Nach einer Prüfung ihrer Funktionstüchtigkeit entnahm Richard seinem Gepäck ein flaches Gerät, das sich nach einer Berührung mit dem Siegelring des Inquisitors zu einem holographischem Komterminal entfaltete. Er setzte sich, tippte eine Reihe von Codes in die virtuelle Tastatur und versuchte, sich in die Kommunikation der 'Picard' zu schalten. Die offiziellen Kanäle der Flotte zu benutzen, stand außer Frage, denn dann würden mit Sicherheit unbefugte Ohren und Augen weit offen sein, um Informationen abzuschöpfen. Die Inquisition benutzte also eigene Kanäle, die er jedoch nur für unwichtige Nachrichten verwendete (oder welche, von denen er wollte, dass andere sie lasen). Wirklich wichtige Kommunikation ließ Richard huckepack auf dem Standardsubraumtranspondersignal reisen. Dort waren die Sachen unbemerkt unterzubringen, und beim Versuch, sie zu entschlüsseln, würden sie sich selbst zerstören.
Diesmal jedoch gelang ihm nicht, Zugriff auf die gestern noch benutzteTranspondersignatur zu bekommen. Er runzelte die Stirn und ließ ein Diagnoseprogramm laufen. Interessanterweise erfolgte die Fehlermeldung, dass die sonst benutzten Leerstellen im Signal bereits besetzt seien. Das war eine computertechnische Unmöglichkeit, es sei denn.... Richard führte die Prüfroutine noch einmal durch. Sieh da, jetzt waren die Leerstellen wieder, was sie sein sollten: LEER.
Der junge Inquisitor lehnte sich zurück und überdachte die Situation. Einen technischen Fehler hielt er für unwahrscheinlich. Das Transpondersignal war die Erkennungsmarke der imperialen Schiffe. Ein nicht korrekt gesendeter Code konnte bei der Navigation schwerwiegende Konsequenzen haben. Wenn aber der ordnungsgemäße Code gesendet worden war und die Leerstellen trotzdem nicht dort waren, wo sie sein sollten, blieb nur eine Antwort: jemand anders benutzte das Signal ebenfalls, um huckepack etwas hinaus zu schmuggeln, und er hatte das just in dem Moment getan, als Richard die Signatur gescannt hatte. Ungläubige würden das Zufall nennen. dachte er. Ich nenne das Amtshilfe Gottes für einen seiner Diener...
Wo konnte der Zugriff erfolgt worden sein? Und vor allem, von wem? Wenn der Täter kein mobiles Gerät hatte wie er (und die Zulassung derartiger Transmitter unterlag strengen Vorschriften), konnte ein Zugriff nur von drei Stellen aus erfolgt sein: der Brücke, dem Quartier des Captains und dem Maschinenraum. Nun - das waren dennoch entschieden zu viele Orte und mögliche Täter! Apropos Amtshilfe... Er sandte seine beabsichtigte Nachricht an die Zentrale und beschloss, Flottenkommissar Vandenberg einen Besuch abzustatten.
*** Etwas später / Vandenbergs Quartier ***
"Ah, Hochwürden. Was kann ich für Sie tun zu dieser ungewöhnlichen Stunde?" fragte Vandenberg mit eisiger Höflichkeit, die unfreundlicher als jede unfreundliche Bemerkung war.
Richard hielt sich nicht mit Floskeln auf. "Schließen Sie die Tür und aktivieren Sie die Abhörsicherung."
Der Flottenkommissar, schon im Schlafanzug, der dasselbe Dunkelgrau wie seine Uniform aufwies, ging zum Wandpanel und tätigte die entsprechenden Eingaben.
"Wir haben ein ... unsicheres Subjekt an Bord."
"Das ist mir neu," erwiderte Vandenberg ironisch. "Wir haben 357 Besatzungsmitglieder an Bord und es könnte 357 'unsichere Subjekte' geben. Sie eingeschlossen."
"Und Sie." Aber Richard war sich fast hundertprozentig sicher, dass sein Gegenüber nichts mit der Huckepacknachricht zu tun hatte. Nicht die kleinste Schwankung, der kleinste Wellenschlag in seiner mentalen Aura und seinen Emotionen war zu spüren gewesen.
"Sie sind gekommen, um mich einem kleinen Test zu unterwerfen, Hochwürden?"
"Ihnen mangelt es an Subtilitas. - Ich bin hier, Sie um Amtshilfe zu bitten." Er zog ein Etui aus der Tasche und öffnete es. Zwischen dem eingeklemmten Seidenpapier entdeckte Vandenberg ein Haar. "Ich habe den begründeten Verdacht, dass eines unserer neu an Bord gekommenen Crewmitglieder nicht der ist, der er zu sein vorgibt. Da Sie über die Ausrüstung verfügen, einen genetischen Scan vornehmen zu können..."
"Ich werde nichts dergleichen tun. Jedenfalls nicht in IHREM Auftrag."
"Sie behindern meine Ermittlungen."
"Ich kann nicht erkennen, wo hier Ihre Zuständigkeit liegt."
"Verrat fällt ipse facto in den Zuständigkeitsbereich der Inquisition. Daran muss ich Sie nicht erinnern, verehrter Herr Flottenkommissar."
"Wir befinden uns auf dem Weg in ein Manöver, was laut Paragraf 54 Absatz drei der Flottenordnung einem Einsatz im Krieg gleichgestellt ist. In diesem Fall obliegen alle Ermittlungen dem Flottenkommissar in erster Instanz. Ermittlungen, die SIE gerade behindern, wenn Sie mir das vorgebliche Beweisstück nicht aushändigen. Hochwürden."
Richards Hand klappte das Etui wieder zu. "Wenn dem Imperator zu Ohren kommt, dass sein neues experimentelles Schiff verloren gegangen ist, weil Sie mir ein Obstaculum waren--"
"Sie wollen mir nicht etwa drohen?"
"Mir scheint, dass Sie etwas mehr wissen, als Sie mir sagen..."
Richard lächelte kalt und schob das Etui zurück in die Tasche seines Anzuges. "Nun, das ist meine Aufgabe."
*** Nächster Tag, während des Transits / Bereitschaftsraum des Captains ***
Richard hatte das langweilige Geschehen auf der Brücke verlassen und stand im Bereitschaftsraum von Captain Salazar. Die leichte Schmuddeligkeit der Örtlichkeit wie des vor ihm sitzenden Offiziers war ihm sofort ins Auge gefallen und hatte ihn veranlasst, vom Berühren irgendeines Gegenstandes hier (inklusive der Sitzfläche des Sessels) Abstand zu halten. Er hatte Auskunft über die auf der Starbase an Bord genommenen Crewmitglieder verlangt, insbesondere jenen Romulaner namens Tr'Kovath. Und der Captain, mit einer immer noch deutlichen Alkoholfahne, hatte ihm TATSÄCHLICH erwidert, er solle sich 'zum Teufel scheren'.
"Diese Bekanntschaft werden Sie wohl eher machen als ich, SIR," erwiderte der Inquisitor. Er löste einen sanften Druck auf das schlechte Gewissen seines Gegenübers aus. "Wenn Sie mir jetzt nicht die besagte Akte übergeben, zeige ich Sie wegen Beihilfe zum Hochverrat an."
"Ahhh... aber mal halblang, junger... ähem, Hochwürden. Wir sind noch keine 6 Stunden unterwegs und Sie wollen meine Crew sezieren?"
"Vielleicht sollte ich lieber bei Ihnen anfangen?"
„Ich bin der Großneffe des Imperators!"
Das ist vermutlich dein einziger Verdienst. "Ich werde --" Das Komterminal unterbrach Richard.
Salazar schlug mit der Faust auf die Aktivierungstaste und blaffte: "Was gibt es?!"
+XO Brunson, Sir. Ist im Turbolift erstochen aufgefunden worden, Sir.+
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| ISDA 22 Haddus |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Aug-Fri-2018, 03:23 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Keine Antworten
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========== An Bord der ISS Picard ==========
Haddus stand vor einem Spiegel in seinem Quartier und betrachtete sein Äußeres.
Das gab schon was her, wie er zugeben musste.
Der Leutnant Kaiser war ein echter Schönling und Frauenschwarm, was die Identifizierung mit ihm nicht gerade erschwerte, denn auch Haddus hatte immer Wert auf sein Äußeres gelegt, egal in welch einer beschissenen Situation er sich auch befand. Wenn man im Einsatz über die Klinge sprang, sollte das wenigstens mit Anstand und Würde geschehen.
Und hier an Bord war tadelloses Aussehen Pflicht. Und dem gedachte er nachzukommen.
Vorsichtig klopfte er ein verbliebenes Stäubchen von der Schulter.
Er heftete sich noch ein paar Auszeichnungen an den Busen, denn schließlich würde er in wenigen Minuten zum ersten Mal die Brücke betreten und seinem neuen Captain gegenübertreten. Da sollte der schon gleich sehen, dass er sich da einen wirklich herausragenden Mann geangelt hatte.
Er rückte die Uniform noch mal zurecht und machte sich auf den Weg zur Brücke.
========== Ein paar Minuten später ==========
Der Turbolift hielt und die Tür öffnete sich mit leisem Zischen. Haddus, oder besser Adolf, trat festen Schrittes auf die Brücke und salutierte zackig.
„Lieutenant Kaiser meldet sich zum Dienst!“
Alle drehten sich ihm zu, aber keiner begrüßte ihn.
Auf dem Stuhl des Kommandanten saß der EinsO Commander Brunson: „Setzen Sie sich auf Ihre Position, Kaiser, und verschwenden Sie nicht so viel Zeit mit Formalitäten. Ich hoffe sehr, dass Sie besser sind als Ihr Vorgänger. Sie haben sicherlich von seinem Schicksal gehört, nehme ich an?“
„Jawohl, Sir. Ich habe mir dessen Exekution natürlich nicht entgehen lassen. Ich habe weder Frau noch Kinder und auch keine nahen Verwandten, die mich zur Desertion veranlassen könnten. Ich nahm allerdings an, ich würde den Captain hier antreffen, um mich bei ihm vorstellen zu können…?“
„Der Captain ist derzeit unpässlich. Sie müssen schon mit mir vorlieb nehmen, Mister Kaiser.“
„Kein Problem, Sir.“ Haddus setzte sich in den Konturensitz vor der Nav-Konsole. Er hatte das Gefühl, schon immer hier gesessen zu haben, denn Alles war ihm zutiefst vertraut. Er war, das musste er sich selber lassen, ein Meister auf dieser Klaviatur. Und die paar wenigen Änderungen, die man beim Bau dieses Schiffes hatte einrichten lassen, waren im Nuh begriffen, denn er merkte sofort, dass der Konstrukteur dieser Konsolen und Hologrammtastaturen selber ein Navigationsprofi war.
Er aktivierte das Hologramm, das sich 360° um ihn schloss. Er konnte so jeden Teil des Schiffes überblicken und jede Richtung betrachten, die ihm wichtig schien. Da hatte sich in den letzten Jahren schon Einiges getan, wie er lobend feststellen musste.
Eigentlich würde es geradezu ein Jammer sein, dieses schöne Schiff zu zerstören, aber vielleicht fand sich ja ein Weg, es in die eigenen Hände zu bekommen, natürlich mit ihm als Kommandanten, was sich von selbst verstand.
„Setzen Sie Kurs auf das System Terion 6. Dort erwarten wir noch einen größeren Verband imperialer Schiffe, die dann mit uns zusammen in das Übungsgebiet fliegen werden. Ich nehme an, Sie kennen unser Ziel?“
„Selbstverständlich, Sir.“ Haddus, oder Adolf hatte kein Problem, die Koordinaten einzugeben und auf Warp 7 zu gehen.
Er riskierte jetzt einen ersten langen Blick auf die Brückencrew dieser Schicht. Außer Brunson, der ziemlich hingelümmelt auf seinem Stuhl saß, gab es noch neben ihm an der Helmkonsole einen Androiden, den man H 130 nannte. Man hatte sich bei ihm allerdings nur wenig Mühe gegeben, ihn menschlich aussehen zu lassen. Er erwiderte den Blick, ohne dass man erkennen konnte, ob er irgendwelche Regungen haben würde.
Dieser half ihm auch bei der Identifizierung der einzelnen Crewmitglieder.
An der Technik-Konsole saß ein Andorianer, den man Iter Ch'zylnes nannte. Haddus hatte ein echtes Problem, den Namen halbwegs korrekt auszusprechen.
Am Kom saß ein weibliches Subjekt, das sich später als Trill herausstellte und Jumi Mon hieß, was auch Haddus leicht über die Zunge ging.
Und dann war da noch an der Waffenkonsole ein bärbeißig aussehender Terraner, der sich Li Myong-Oh nannte und aus Ost-Asien, oder besser aus Korea, stammte. Er hatte den Rang eines Sub-Commanders. Irgendwie hatte Haddus das unruhige Gefühl, dass mit diesem Kerl nicht gut Kischenessen wäre. Der hatte bestimmt irgendwo einen Krummdolch versteckt und war jederzeit bereit, willens und in der Lage, jemandem, der ihm nicht passte, die Kehle durchzuschneiden.
Wichtig war für die nähere Zukunft, mit dem Andorianer Freundschaft zu schließen, denn er war es ja, der auch die Verbindung zwischen ihm und Mahan Tr'Kovath herstellen musste, der ja tief unten in der Maschine Dienst tat, wo er eigentlich den wichtigsten Job dieser Operation zu erfüllen hatte, die Systeme so zu verändern, dass die Widerstandskämpfer sie nutzen konnten, ohne entdeckt zu werden und ohne die Ursprünge auf das Schiff selber und sie Beide zurückführen zu können.
Da hatte der sich schon was einfallen zu lassen. Aber Haddus hatte großes Vertrauen in Mahan, denn er wusste, dass dieser der beste Mann auf diesem Posten war. An ihm hing eigentlich nahezu Alles.
========== Etwa 1 Stunde im Transit ==========
Plötzlich öffnete sich die Tür des Turboliftes und eine Person trat ein, die Haddus sofort erkannte: Dieser Kerl, der ihn, kaum dass er an Bord gekommen war, auf dem Flur ausfragte. Ein gewisser Vandenberg, wie ihm der Androide zuflüsterte, da dieser wohl gemerkt hatte, dass er, Adolf, diesen Knaben namentlich nicht kannte.
„Der ist von der imperialen Flottensicherheit. Ein ziemlich einflussreicher Typ. Der soll wohl dafür sorgen, dass bei unserem bevorstehenden Manöver nichts Negatives passiert, denn man munkelt davon, dass die Gegner des Imperators Alles daransetzen werden, diese Übung zu stören oder gar in eine Katastrophe zu verwandeln.“
„Tatsächlich?“ Haddus grinste innerlich, konnte sich aber nach außen hin gut beherrschen. „Wenn die wüssten, dass der Widerstand schon die ersten Füße hinter der Türschwelle hatte. Und das an durchaus sensitiven Positionen.
Dass dieser Kerl wichtig war, hatte er sich schon bei ihrem ersten Zusammentreffen gedacht, aber dass man so einen auf diese Mission schickte, zeigte, wie ernst das Imperium die Lage einschätzte.
Und das wiederum zeigte, wie erfolgreich ihre bisherigen Aktionen gewesen waren, denn man traute uns ganz offenbar nahezu alles zu.
Vandenberg blickte ziemlich finster in die Runde und musterte jeden Einzelnen kritisch. Sein Blick blieb an Haddus oder Adolf hängen, und er erkannte ihn natürlich sofort wieder.
„Sie verlieren keine Zeit, Ihre Aufgabe anzutreten, Mister Kaiser?“
„Selbstverständlich nicht, Sir! Nachdem mein Vorgänger etwas drastisch von Bord gegangen wurde, ist es meine Pflicht, unser Schiff zu übernehmen und sicher an seinen Zielort zu bringen.“
Der Mann hatte wirklich eine echt eklige und mehr als unsympathische Visage!
Wie hielt der das bloß aus, mit so einem Gesicht den ganzen Tag herumzulaufen? Dem sah man sein innerliches Problem ja schon von außen an. Das war so Einer, der konnte noch so ‚entspannt‘ stehen, und man wüsste trotzdem sofort, was für ein Kerl er war. Der würde es niemals schaffen, einfach mal entspannt und unauffällig so herumzustehen! Einfach ‚zivil‘ zu sein.
Aber er musste schon seine Qualitäten haben, denn sonst hätte man ihn ja wohl kaum auf diese Mission geschickt.
Haddus setzte ihn innerlich auf die erste Position der Gegner, mit denen es hier an Bord zu rechnen galt.
Es war eine seiner Grundeinstellungen, niemals einen Gegner zu unterschätzen, und gerade diesen Wichser musste er im Auge behalten.
Commander Brunson hatte sich schwerfällig aus dem Sitz erhoben, was die Wichtigkeit dieses Vandenberg noch unterstrich. Er bot ihm sogar seinen Platz an, aber dieser setzte sich auf einen der seitlichen Sessel, was vom Protokoll her völlig korrekt war, denn dieser Knabe hatte keinerlei echte Kommandofunktionen an Bord. Höchstens, wenn die Sicherheit direkt tangiert war. Er war sicherlich auch der Vorgesetzte der Sicherheitsabteilung hier an Bord, auch vor dem Captain, das verstand sich von selber.
Und dann öffnete sich der Turbolift erneut und eine weitere ‚Krähe‘ trat ein. Diese hatte Haddus bisher noch nicht kennengelernt, aber seine Aufmachung und das Kreuz am Busen wiesen ihn eindeutig als Mann der Inquisition aus. Und Haddus nahm an, dass auch der einen höheren Rang einnehmen würde, denn das Gelingen dieser Übung war einfach zu wichtig, als dass man unbedeutende Anfänger ins Feld schickte. Und da die Inquisition der Erbfeind der Flottensicherheit war, ließ das nichts Gutes erahnen. Aber vielleicht konnte man diese Situation zu ihrem Vorteil nutzen!?
Er nahm sich vor, beim nächsten Kontakt mit Sokar die Anwesenheit dieser Heinis zu melden. Da würde dem alten Ränkeschmieder Sokar schon was einfallen. Da war sich Haddus sicher.
Denn wenn einer gut im Ränkeschmieden hinter den Kulissen war, dann ihr Boss. Das gab Haddus auch gerne zu.
H 130 zischte: „Das ist Rabenstein von der Inquisition. Der will unbedingt selber mal Großinquisitor werden.“
„Tatsächlich? Woher weißt du das?“
„Ich habe die Akten der Neuzugänge, also auch deine, genau studiert und mir dann noch aus allen zugänglichen Quellen Informationen geholt. Bei der Beurteilung dieses Mannes sind sich nahezu alle einig. Außer vielleicht dem Großinquisitor selber, der ihn wie seinen Ziehsohn behandelt.“
Haddus betrachtete diese zweite Krähe genau. Irgendwie passten Vandenberg und Rabenstein ganz gut zusammen. Charakterlich könnten die Zwillinge sein, wenn man sie so betrachtete.
Er sah den Kerl schon auf einem Scheiterhaufen stehen, den er, Haddus, selber errichtet hatte und um Gnade winseln. Wer weiß, wie Viele der Mann schon auf das Schafott oder in finstere Verliese hatte wandern lassen?
Er setzte ihn auf der Wichtigkeitsliste auf Platz 2.
Bei Commander Brunson fragte er sich, wie zum Henker es ein Mann wie der auf diesen Posten hatte schaffen können? Immerhin war die Picard das modernste und bestausgerüstete Schiff des Imperiums und sollte natürlich auch die Romulaner tief beeindrucken, um diese von den Führungsqualitäten des Imperators zu überzeugen. Allerdings wusste er auch genau, dass die Rommis eigentlich nur der Notwendigkeit gehorchten, wenn sie der Allianz angehörten, denn wenn es nach deren Träumen und Wünschen ginge, dann wären die Herrschaftsstrukturen in der Galaxis nur unter ihrer Führung möglich.
Und genau das war es ja auch, was Sokar wusste und zu nutzen gedachte, denn auch die imperiale Sicherheit und auch die Inquisition wussten das. Und eigentlich jeder glaubte, dass die Rommis nur auf den geeigneten Moment warteten, um die Herrschaft an sich zu reißen.
Und diese Situation galt es, eiskalt zu nutzen!
Schön war es zu beobachten, wie sich diese beiden Krähen gegenseitig abschätzten und belauerten. Und Haddus hatte das irgendwie beruhigende Gefühl, dass diese Beiden mehr miteinander zu tun haben würden, um die Position des Anderen zu unterminieren, als mit dem Kampf gegen den Widerstand.
Es ist doch immer wieder schön zu beobachten, wie sehr sich die Konkurrenz und der Neid der jeweiligen Institutionen doch zugunsten der Opposition auswirkten.
Vandenberg hatte sich erhoben und bot mit einer ganz offensichtlich ironisch gemeinten Geste Rabenstein seinen Platz an, doch dieser lächelte ihn süffisant an und meinte trocken: „Danke, ich stehe lieber.
Haddus nahm sich vor, auch dieses umgehend Sokar mitzuteilen, denn der könnte daraus vielleicht Kapital schlagen. Vielleicht kannte er diese Figuren sogar, um das nutzen zu können?
========== 3 Stunden später ==========
Adolf oder Haddus hatte Schichtende und wechselte den Platz mit seinem Stellvertreter, den er bisher noch nicht kennengelernt hatte.
Dieser stellte sich vor: „Hallo, ich bin O’Leary und der 2. Navigator. Wir sollten später mal ein Bier zusammen trinken, um uns kennenzulernen.“
„Gute Idee. Nach deiner Schicht im 10 vorne?“
„Klar. Bis nachher dann.“
Haddus machte sich auf den Weg in sein Quartier, wo er Mahan antraf.
„Auch Schichtende?“
„Mann, das war echt grottig. Nicht die Maschine selber, sondern der Obermaschinist. Der Mann ist eine echte Plage. Schaut einem ohne Pause über die Schulter und kontrolliert Alles, was man tut oder auch nicht. Und dem fällt auch wirklich Alles auf. Ich muss zugeben, dass der Typ echt Ahnung hat, von dem, was er tut.“
„Das kann man von der Kommandoebene nur bedingt sagen, jedenfalls, was den 1. Offizier betrifft. Den Captain habe ich noch nicht kennengelernt. Wie sieht es eigentlich mit einem ersten Versuch aus, eine Nachricht an Sokar zu senden, und ihn über den Stand der Dinge zu informieren?“
„Das war eine meiner ersten Tätigkeiten, unseren Sender und dessen Frequenz auf den Sendestrahl der Picard zu legen, den diese ohne Unterbrechung mit dem Hauptquartier aufrechterhält. Wir sollten Alles kodieren und dann abschicken. Die Kompression dürfte unser Signal nicht länger als eine tausendstel Sekunde werden lassen.“
„Dann mal los. Sonst denkt unser Oberboss noch, wir hätten uns auf die faule Haut gelegt.“
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| Friedensinitiative Teil II Log 1 |
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Geschrieben von: Turan - Aug-Wed-2018, 07:00 PM - Forum: *** Ch'Rihan ***
- Keine Antworten
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*** Ch'Rihan / Prätoriat / Büro von Prätor Tr'Kaleh ***
Turan hatte seinen engsten Beraterstab für das Projekt Friedensinitiative zu sich ins Büro geladen. Vincent di Castello, ehemaliger Rechtsbeauftragter des Föderationsbotschafters, war ebenso darunter wie Senator Lhoal tr'Khellian und die derzeitige Leiterin des Tal'Shiar und M'Koral, Turans Spezialagent auf Quo'nos.
"Wir sollten dieses Projekt JETZT voranbringen," betonte Turan nach einer kurzen Zusammenfassung der jüngsten Ereignisse der interstellaren Politik. Wie lautet das alte terranische Sprichwort, Dr. Di Castello? 'Man soll das Eisen schmieden, solange es heiß ist'. Vielmehr, man muss es schmieden, wenn es heiß ist, weil es sonst zerbricht. Die Metapher ist auch den Rihannsu nicht unbekannt."
"Ich verstehe Ihren Standpunkt," entgegnete der Terraner, "aber ich bin mir nicht sicher, ob es nicht doch noch etwas zu früh für die Aufnahme von Verhandlungen ist. In wie weit ist die Lage auf Quo'nos oder gar im gesamten Klingonischen Reich stabil genug dafür? General Kvorag hat sich gestern zum Kanzler erklärt - aber wie gefestigt ist sein Sitz? Es gibt mindestens noch zwei andere Fraktionen, von den Splittergruppen gar nicht zu reden, deren Vertreter nur auf eine günstige Gelegenheit warten, um ihn los zu werden. Die Anschuldigung, mit dem Erzfeind zu paktieren dürfte genügend Grund und Gelegenheit bieten."
"Darum ist es wichtig, jetzt zu handeln. Natürlich dürfen wir nicht den Anschein erwecken, wir wählen diesen Zeitpunkt, um eine Schwäche der Klingonen zu unseren Gunsten auszunutzen," fuhr Turan fort. "Aber wenn wir vermitteln, dass unser Gesprächsangebot der Tapferkeit und Ehrenhaftigkeit Kvorags zu verdanken ist, sieht dies schon ganz anders aus."
"Ein Friedensangebot wird nur jemandem gemacht, den man als ebenbürtig schätzt, so ist die Ansicht der meisten Klingonen," bestätigte Lhoal. "Hilfsangebote haben sie bisher auch alle abgelehnt."
"Andererseits müssen wir vermeiden, dass WIR irgendwie schwach und bedürftig erscheinen," warf die Tal'Shiar-Chefin ein. "Das wäre fatal nicht nur für unsere politischen, sondern auch unsere wirtschaftlichen Partner. Die Abteilung Inneres hat während der letzten Monate vermehrt Stimmen registriert, die sich dafür aussprechen, die klingonische Frage militärisch zu lösen, jetzt und ein für alle mal."
Turan seufzte leise und nickte. "Ja, das ist mir bereits bekannt. Und ich weiß auch, dass wir in einem solchen Konflikt mit großer Wahrscheinlichkeit den Sieg davontragen würden. Aber das wäre das Ende der Allianz mit der Föderation. Außerdem bezweifle ich, dass wir die klingonischen Gebiete auf Dauer halten könnten. Das würde enorme Ressourcen verschlingen, was wir auf die lange Sicht nicht durchhalten könnten. So ironisch es klingt, ein Sieg würde unser Reich zum Kollaps führen."
"Was zu groß ist, wird irgendwann unregierbar," stimmte Di Castello zu. "Eine Erfahrung, die schon das Römische Reich auf der Erde machen musste. Besonders, wenn extrem unruhige Völker unterworfen werden."
"Krieg steht nicht zur Debatte. Wer dies äußert, ist unter Beobachtung zu nehmen."
Die Tal'Shiar-Chefin nickte. Sie tat das längst in diskreter Weise, aber ein direkter Befehl vom Prätor war natürlich noch eine Stufe höher.
"Aber diese Meinungen sind noch ein weiterer Grund, mit unserem Projekt schnellstmöglichst voran zu kommen." Turan lächelte. "Ich möchte nicht, dass meine Gegner glauben, ich hätte keinen Plan, wie ich die Situation zu Gunsten des Rihannischen Imperiums nutzen kann. Die Stimmung im Senat ist günstig. Ich hatte mir die letzte Abstimmung über die Protektoratswelten als Maßstab gesetzt. - Lassen Sie uns die nächsten Schritte im Detail besprechen!"
*** Eine Woche darauf / Im Senat ***
Der Prätor hatte eine Sondersitzung einberufen lassen und sein Erscheinen im Plenarsaal angekündigt, was zu allerlei Gerüchten im Vorfeld geführt hatte. Unter den missbilligenden Augen älterer Senatoren hatte Dalok Rul ein kleines 'Wettbüro' eröffnet, was den Grund des unerwarteten Auftritts Seiner Exzellenz betraf. Im Augenblick standen die Wetten 8 zu 29 zu 10 respektive zu Rücktritt, Ende der Allianz mit der Föderation und Krieg gegen die Klingonen. 'Offizieller Friedensvertrag mit den Klingonen hatte bisher nur eine Stimme bekommen. Ruls eigene, die er insgeheim in den Papieren verzeichnet hatte. Schließlich hatte er sich offiziell als gestandener Gegner einer 'Politik der Entspannung' profiliert. Dafür hatten böswillige Gegner Ruls den Witz in Umlauf gesetzt, dass je dicker ein Senator, desto vehementer sein Eintreten für militärische Stärke und Aktion.
"Ungeheuerlich!" zischte gerade eine Senatorin in Lhoals Richtung. Ihre Kopfbewegung galt Dalok Rul, der am Brunnen in der Mitte des Foyers gerade neue Wetten entgegen nahm, gut erkennbar an den kleinen Zetten, die ihm zwei jüngere Männer zusteckten. "Hier geht es neuerdings zu wie in einem Ferengibasar! Warum schreitet da keiner ein?!"
Lhoal wandte sich mit zusammen gezogenen Brauen von Ruls Aktivitäten ab. "Ich nehme an, weil es so abartig ist, dass es noch kein Gesetz dagegen gibt."
"Ja, manchmal kann man die Klingonen regelrecht beneiden, nicht wahr? Da marschiert man einfach in die Ratshalle und kommt einem einer frech, wird das Bathleth gezückt. ... Aber gut, wir sind ein zivilisiertes Volk." Sie warf einen giftigen Blick in Richtung des laut lachenden Rul. "Die meisten jedenfalls."
Der Gong ertönte und mahnte an den baldigen Beginn der Sitzung. "Wir sollten unsere Plätze einnehmen, verehrte Deihu," sagte Lhoal und ließ seiner Amtskollegin den Vortritt. Er wusste, was Prätor Tr'Kaleh heute verkünden würde und er war gespannt auf die Reaktion des Senats.
Turan kam in Begleitung seiner vollständigen Leibgarde. Nur des Decorum wegen oder befürchtete er gewalttätige Reaktionen, fragte sich Lhoal wenig später, während die feierliche Abordnung vor der großen goldgefassten T'Liss-Skulptur stand und die Nationalhymne erklang. Es war zweifelsohne ein großer Tag für das Reich, einer, der die Weichen für viele Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte stellen konnte....
"Verehrte Senatoren und Senatorinnen der Rihannsu! Ein besonderes Anliegen hat mich heute zur Einberufung dieser Sitzung veranlasst," begann Turan vom Rednerpult. "Ein jeder und eine jede von Ihnen hat während der Schulzeit und dem Dienst in diesem ehrwürdigen Gremium bereits die Worte unseres Gründervaters S'Task gehört: 'Es braucht eine Armee, um einen Krieg zu gewinnen - aber es braucht einen Mann, um Frieden zu schaffen.'"
Gespannte Gesichter unter den Zuhörenden und zustimmendes Nicken waren zu sehen.
"Im Laufe ihrer Geschichte haben die Rihannsu Kriege geführt, verdeckte Operationen geleitet und nicht zuletzt Frieden geschlossen, um das Reich zu stärken und das Andenken unserer Vorväter, die auf unseren beiden Heimatwelten gelandet sind zu ehren. Es zeichnete die guten Staatsmänner und -frauen aus, zu wissen, wann ein Krieg und wann ein Frieden ehrenvoller ist. Es verlangt Größe, einem ehemaligen Feind die Hand zu reichen und gemeinsam mit ihm neues Terrain zu betreten. Terrain, in dem krämerischer Kleingeist und Rachsucht keinen Platz mehr haben. Mit Ihnen, verehrte Senatoren und Senatorinnen, mit Ihren Vorgängern in diesem ehrwürdigen Amt und mit dem ganzen Volk der Rihannsu und Havrannsu ist es möglich gewesen, den gegenseitigen Beistandpakt mit der Vereinten Föderation der Planeten nicht nur über vierzig Jahre zu erhalten, sondern auch zu reicher Frucht zu bringen."
Dalok Rul murmelte etwas, doch es war nicht zu verstehen, und auch einige Vertreter der isolationistischen Fraktion machten missbilligende Handgesten.
"Jetzt ist es an der Zeit, einem anderen jahrhundertealten Feind der Rihannsu die Hand entgegen zu strecken: dem Klingonischen Reich."
Überraschte Ausrufe, wütende Stimmen. Die prätoriale Leibwache rückte enger zusammen. Zwei, drei Hardliner verließen demonstrativ das Plenum. Doch Turan stand unerschütterlich am Pult und fuhr fort: "Darum werde ich mich mit Kanzler Kvorag treffen. Es ist Zeit, den Krieg offiziell zu beenden, der vor 40 Jahren sein Ende in der Schlacht fand. Es ist Zeit für uns und das Klingonische Volk, in die Zukunft zu blicken!"
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