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  Zwischen log 4 Sareth
Geschrieben von: Sokar - Mar-Wed-2020, 05:22 AM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

Dieses Log ist für Sareth, aber die Anmeldung funktionierte für sie nicht.

*** Erde/ Paris / UFP-Treasury / Büro des Leiters für interplanetaren Wirtschaftsverkehr ***

Der ältliche Beamte hatte sich von seinem Schreibtisch erhoben, gähnte trat wie jeden Abend an die kleine Hausbar und griff nach der Flasche echten saurianischen Brandys. In diesem Moment materialisierten vier Personen im Raum, auf deren Anzügen das Abzeichen der Temporal Integrity Agency prangte. 

„Mr.Mabuntu, Sie sind verhaftet wegen Beihilfe zum versuchten Missbrauch temporaler Technologie, Veruntreuung und Gefährdung der interplanetaren Sicherheit.“

Das Brandyglas zerschellte auf dem teuren Teppich. James Mabuntus Bewegung zum Alarmknopf erstarrte.
…..

Das war jetzt zwei Monate her. Ich war froh, dass ich diese Zeit als Aushilfsagentin der Sektion 31 hinter mir gelassen hatte. Es war wenig angenehm gewesen, meine Sicherheitsfreigaben zu nutzen, um Mabuntus Kontakten innerhalb der Flotte nachzuspüren und so den abtrünnigen Agenten zu finden.

Nun konnte ich mich wieder dem jüngsten Projekt des Starfleet Science Council widmen: der USS Picard B. Das Schiff war auf der Grundlage der Erkenntnisse entwickelt worden, die auf dem Flug der ersten Picard gesammelt worden waren. Ging alles nach Plan, so würde sich dieses neue Schmuckstück der Föderationsflotte bald aufmachen, um die neu entdeckten Bereiche am Rand der Galaxis genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Erfreulicherweise hatte sich bei den letzten Sitzungen des Föderationsrates jene Fraktion durchsetzen können, die für eine Ausweitung des Forschungsetats eintrat. Unter dem Eindruck des klingonisch-romulanischen Friedensprozesses schien es auch den düstersten Propagandisten einer gewappneten Föderation angeraten, ebenfalls auf Ausgleich zu setzen. Zudem hatte die Rückkehr der Picard eine solche Fülle an wirtschaftlichen Möglichkeiten eröffnet! Und dann war da noch diese leidige Affäre mit einem gewissen Gouverneur…Kurz gesagt, jene Fraktion, die  die traditionellen Werte der Föderation verkörperte, hatte die Mehrheit gewonnen und die neue Präsidentin, eine Bolianerin, gestellt.
Nun war ich unterwegs, um den Fortgang der Arbeiten an der Picard B zu begutachten.


*** Utopia Planitia /Mars ***

Ich war  in einem der kleinen Inspektionsshuttles unterwegs, die Qualitätskontrolleure zwischen den Orbitalwerften benutzten. Schon von Weitem konnte ich in Dock Drei die Silhouette unseres neuen Schiffes ausmachen : eine schlanke abgerundete Dreiecksform, die fast  nahtlos in einen Deltaflügel überging. Statt der vertrauten Warpgondeln formte sich eine ovale Ringstruktur um das Heck, die eine effizientere Nutzung des Antriebs und den Aufbau eines eigenen Transwarpkanals ermöglichen sollte.  Eine Technikercrew montierte von einer Plattform aus gerade den Deflektor an der Unterseite des Schiffes. Einzelne Arbeiter in Raumanzügen und Drohnen werkelten in anderen Bereichen.

„Sehen Sie sich dieses Ding an!“ brummte mein Pilot. “Wie sieht das bloß aus?! Früher, da haben wir noch schöne Schiffe gebaut!“ Der Mann mit seinem schütteren grauen Haar stand ganz  sicher kurz vor der Rente. „Madame Admiral, denken Sie mal an die Galaxy-Class oder die Sovereign! Ach, sowas sieht man nur noch im Museum!“ Er seufzte nostalgiegeladen.

Ich schmunzelte leicht, wurde jedoch von der Notwendigkeit einer Antwort befreit, weil wir gerade dicht über die Brückensektion flogen. Der Pilot brauchte sein ganzes Können und ich wollte die neue Hüllenstruktur in Augenschein nehmen. Sie bestand aus sich selbst organisieren den Nanopartikeln, die Hüllenfrakturen rascher als bisher versiegeln sollten.

Am Ende der kleinen Rundtour ließ ich mich zurück zum Bodenkomplex 27 c fliegen, wo die technische Leitung des Picard-B-Projekts stationiert war. Der Pilot riet mir zum Abschied, „falls ich in der Teppichetage etwas zu sagen hätte“ mich doch für das klassische Sternenflottendesign einzusetzen. Ich sagte ihm mit einem Augenzwinkern zu, das bei meinem NÄCHSTEN Schiff zu berücksichtigen. 

Nach dem Briefing, in dem ich mit Plandaten überschüttet worden war, gönnte ich mir eine Nachmittagspause im berühmten Kakteengarten der Marsstation. Botaniker hatten hier unter einer der großen Kuppeln Sukkulenten und Kakteenarten der Föderation zusammengetragen. Pflanzenfreunde, Wissenschaftler  und Werktätige in der Mittagspause fanden sich hier gleichermaßen gern ein. Ich setzte mich mit einem Kaffee auf die Bank neben einen violetten vulkanischen Kaktuspatriarchen, dessen fast schwarze Blüten einen satten Honigduft verbreiteten. Durch die Kuppel konnte ich einen Teil des Orbitaldocks sehen, das die Picard-B beherbergte.

Ein häßliches Schiff? Nein, dass fand ich ganz und gar nicht! Sie vereinte terranische und romulanische Eleganz und verfügte über dieses gewisse Flair des Geheimnnisvollen…

Erst als ich den Kopf wieder Richtung Kaffeetasse senkte, merkte ich, dass neben mir ein jüngerer Vulkanier stand, der ebenfalls auf den Orbitalkomplex blickte. „Es erinnert mich an ein Schiff der Surak-Klasse,“sagte er jetzt. “Ein überaus funktionales und kontingentes Design.“
Nun, das tat gut zu hören! „Das war unsere Absicht bei diesem Entwurf,“ erwiderte ich.

Jetzt nahm er mich genauer ins Visier, mit jener Art, die nur Vulkaniern eigen ist. Bei Rihannsu galt dies eher als unhöflich. Aber ich kannte das ja seit Akademiezeiten. „Ah, Admiral TˋKhellian. Ich habe sie nicht sofort erkannt. Ich verfolge die Entwicklung der Picard-B seit dreieinhalb Monaten. Gestatten Sie, SˋTok, Ingenieur.“ Er neigte den Kopf zum Gruß. „Ich habe mich auf den Posten des Chefingenieurs beworben.“

„Und ich mich auf den Posten des CMO!“ quäkte eine Stimme.

Der Vulkanier und ich gewahrten ein gelbhäutiges, vierarmiges Wesen, dessen vier Augen an langen Stielen über dem runden Kopf zu tanzen schienen. Ich hatte diese Spezies noch nie gesehen…
---------

Admiral Sareth T'Khellian

PS: Grüße aus Roswell, wo wir heute Abend eingetroffen sind.

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  Zwischenlog 3: T'Sok
Geschrieben von: T'Sok - Feb-Fri-2020, 09:07 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

Vulcan / Shikahr / Akademie der Wissenschaften 

"Das ist sehr familiär von ihnen, Captain", sagte T'Sok.

"Danke." 


„Ich suche gerade Arbeit. Hätten Sie Bedarf an einem Ingenieur? Mir ist zu Ohren gekommen, dass der Romulaner, welchen Sie zuvor in Ihrem Dienst hatten, selbigen quittierte.“ 

„Sind sie kein Angestellter der Fakultät? Ich wollte mich gerade für die Übernahme des Lehrstuhls für Xenobiologie bewerben.“ 

„Nicht mehr. Ständige Wiederholung betäubt den Geist und es wurde Zeit, dass ich etwas neues suchte.“ 

„Nun, denn. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.“

„Danke, ich Ihnen auch.“



T'Sok begab sich in sein Wohnquartier und dachte nach. Es war seltsam, wieder einmal woanders zu sein als an seinem angestammten Aufenthaltsort. Er betrachtete eingehend die Wand seines Quartieres. 
Sie war gelb. Ein entsättigtes, blasses gelb, das an die kargen Sandwehen von Sol erinnerte. 
Es war sehr beruhigend. So fand T'Sok sich alsbald in einer tiefen Meditation. T'Sok liebte es, über einheitliche Flächen zu meditieren, die bestenfalls keinerlei Unebenheiten, Unregelmäßigkeiten oder andere Formen von Variation aufwiesen. T'Sok war kein großer Freund von Variation. Solange alles seinen gewohnten Gang lief, war er zufrieden. Ja, Gewohnheiten und Regelmäßigkeiten waren sehr wichtig. Aus diesem Grund nächtigte er ungerne anderswo als zuhause. Das neue Schiff und die Abläufe dort würden sich schnell als neue Gewohnheiten etablieren müssen. All das und mehr ging T'Sok in seiner meditativen Ruhe durch, bis sich ein störendes Insekt auf die Wand setzte und ihre Ebenmäßigkeit mit beinahe verärgernder Variation unterbrach.

Die Unterbrechung behagte ihm nicht. Es wäre unlogisch, dem Tier die Schuld daran zu geben, doch eine Störung war es dennoch. Er erhob sich, um das Insekt von der Wand zu picken und entließ selbiges aus seinem Fenster in die warme Morgenluft. Er setzte sich wieder auf den Boden und begann erneut, die gelbe Wand zu betrachten. Er erfreute sich an der wiederhergestellten Ruhe und Ebenmäßigkeit ebenjener, als er langsam zurück in seinen vorherigen, meditativen Zustand versank.

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  Hier der neue Airbus-Superflieger
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Feb-Wed-2020, 11:27 AM - Forum: *** Science News *** - Antworten (2)

Fotostrecke:

https://www.manager-magazin.de/fotostrec...72293.html

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  Wer macht das Rennen zum Mars ?
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Feb-Mon-2020, 02:28 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

Spannender Artikel in der Zeit.

https://www.zeit.de/wissen/2019-10/beman...ettansicht

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  Academie und Starfleet Werbeposter
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Feb-Mon-2020, 12:39 PM - Forum: *** Visuelle Kommunikation *** - Antworten (2)

Tja, auch in 500 Jahren ist Werbung eben Alles.

[Bild: StarTrek1.jpg]
[Bild: StarTrek2.jpg]

[Bild: StarTrek3.jpg]

[Bild: StarTrek4.jpg]



[Bild: StarTrek5.jpg]

[Bild: StarTrek6.png]

[Bild: StarTrek7.jpg]

[Bild: StarTrek8.jpg]

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  Zwischenlog 2 Vandenberg/LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Feb-Sun-2020, 09:02 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

Erde/San Francisco / Akademie der Sternenflotte / Hörsaal 4.21

Nur der frühe Vogel fängt den Wurm.  Dies war einer der Sprüche, welche Vandenberg hasste. Es war 8:30 Uhr morgens und Vandenberg hatte nicht das Gefühl, dass hier irgendjemand bisher ein Erfolgserlebnis gehabt hatte. Und wenn man über das Studentenleben auch immer den abgedroschenen Spruch „Gaudeamus igitur“ zum Besten gab , so konnte man , wenn man einen Blick in die müden und gequält blickenden Gesichter der Kadetten warf, eher den Eindruck gewinnen, dass am Vorabend „Gaudi hamma imma nur“ geherrscht hatte. Jedoch wusste Vandenberg, auch aus eigener Erfahrung, dass die Ursache für die geringe Begeisterung der Anwesenden weniger an den Aktivitäten des Vorabends lag, sondern eher am Thema des Kurses: Taktik und Diplomatie. Einführungskurs.
Seit 1 Woche hatte der Alltag Vandenberg wieder. Nach dem Trubel der Rückkehr der Picard und den üblichen Sicherheitschecks, hatte man Vandenberg als Dozenten an der Akademie „geparkt“. Und hier versuchte er, überforderten Kadetten des Erstsemesters, die Grundlagen von Taktik, Strategie, Politik und Diplomatie näher zu bringen. Ein wirklich schwieriges Unterfangen. Schwieriger als der Weg zurück zur Erde jemals gewesen war. Erwartete die Sternenflotte wirklich, dass die Kadetten an diesem Kurs mit Elan und Interesse teil nehmen würden? Das hatte es noch nie gegeben und würde es noch nie geben. Das lag einfach am Thema. Doch immerhin hatte man dem ehem. XO der Picard eine gewisse Freiheit bei der Gestaltung seines Unterrichts gegeben. Vandenberg räusperte sich und eröffnete den heutigen Kurs "Politik und Diplomatie".

Va: Ladies und Gentlemen, guten Morgen und willkommen beim Kurs Politik und Diplomatie. Ich will Sie nicht lange mit einer Einführungsrede langweilen. Mein Name steht unter den Kursdaten und das Sie alle Captain Kirk als Helden der Galaxis nachfolgen wollen, ist dieser Kurs lediglich ein lästiges Hindernis. Fangen wir also mit dem Leitthema dieses Einführungskurses  an: Nur Nixon konnte nach China gehen.

Vandenberg erntete ein müdes Stöhnen. Er lächelte grimmig. Nun, diese Bande von Erstsemestern würde bald schon das Fürchten lehren. Gelinde gesagt.

——————————————————————————————————-

Ortswechsel:

Erde / Berlin / Campus der Sternenflotte / Vorplatz des HQs der DIA

Charles McGregor war schon seit Jahren nicht mehr an diesem Ort gewesen. Der Grund lag einfach darin, dass das Wort DIA bei Charlie immer ein Frösteln verursachte. Denn das Department of Internal Affairs der Sternenflotte war eben nun mal für die Dinge zuständig, welche in der Flotte schief gingen. Auf dieses Gelände zu kommen, war schon nicht einfach gewesen. Es hatte Charlie fast 3 Wochen gekostet, überhaupt eine Zugangserlaubnis zu bekommen. Doch jetzt hatte Charlie eine noch schwierigere Aufgabe vor sich: Den Chef dieses Ladens zu finden: Rufus LaSalle. Wenn er denn überhaupt da war.
Charlie war nun schon seit einer Stunde von Büro zu Büro gelaufen aber niemand konnte, oder wollte ihm sagen, wo sich LaSalle gerade aufhielt. Doch als Charlie schon aufgeben wollte, hatte ihm ein unfreundlicher Hausmeister den Tip gegeben, es doch einmal auf dem Vorplatz des Gebäudes zu versuchen. Und just nach nur 10 Minuten Suche erblickte er, den auf einer Bank sitzenden, Rufus LaSalle. McGregor grinste breit und steuerte direkt auf LaSalle zu.

CM: Ahhh endlich habe ich Sie gefunden, Rufus.

LaSalle lächelte dünn.

LS: Mister Daystrom-Institut persönlich. Charles McGregor. Schön Sie zu sehen. Was macht die Kunst?
CM: Oh, ich kann nicht klagen. Und Sie?
LS: Die Sternenflotte ist noch immer der gleiche Sauhaufen, wie zu Ihrer Zeit. Was kann ich für Sie tun?
CM: Warum sollten Sie etwas für mich tun können? Vielleicht hat ich auch einfach  nur Sehnsucht nach Ihnen?
LS: Bei Sehnsuchtsanfällen ist eine Kneipe der bessere Praxisraum. Und Sie haben einmal gesagt, dass Sie nur im äußersten Notfall in diese „Zentrale des Grauens“ kommen würden. Also wie ein MHN es ausdrücken würde: "Beschreiben Sie die Art des Notfalls".

Charlie lachte laut.

CM: Ich habe tatsächlich ein dringendes Anliegen.
LS: Und das wäre?
CM: Nun, man hatte Sareth , immerhin Leiterin des STEC, weder über die Rückkehr der Picard informiert, noch sie zu den Rückkehrfeierlichkeiten eingeladen. Es ist mir schon klar, dass die Sternenflotte nicht gerade ein Freund von Sareth ist, aber das war schon mehr als ein Fauxpas, das war gezielte Ausgrenzung. Also frage ich mich, was derzeit in der Flotte vor sich geht. Und eventuell wissen Sie ja etwas.
LS: Nun, alles was ich Ihnen sagen kann und darf, ist dass demnächst ein neues Schiff in Dienst gestellt wird. Allerdings wurde der OBH wohl wegen der Übergehung Sareths zu DeRaaf zitiert.
CM: Oha, Da war der Herr Verteidigungsminister wohl sauer auf den OBH.
LS: Durchaus. Darüberhinaus ist man sowohl in der Flottenleitung, als auch in der Regierung ein wenig in Konfusion wegen Cairncross. Hier soll es eine scharfe Diskussion zwischen dem Föderationspräsidenten und DeRaaf gegeben haben. DeRaaf soll anschließend Paris verlassen haben und wild seine Brille putzend, sich nach San Francsico begeben haben.
CM: DeRaaf hat wild seine Brille geputzt? Tobsuchtsanfall?
LS: Sieht so aus. Und wenn Cairncross eventuell die Unabhängigkeit des Athean-Sektors verkündet, dann herrscht hier das Chaos. Denn immerhin verlassen dann 36 Systeme gleichzeitig die Föderation. Dann wird die Regierung ins Schlingern kommen.
CM: Ja, dann wird der Innenminister sich nicht erinnern, der Verteidigungsminister niemanden verteidigen und der Außenminister sich nicht äußern. Was ist nur aus der Föderation geworden?
LS: Tjaaaa, aber wir sollten unsere Diskussion in eine Kneipe verlegen. Das wäre wesentlich vergnüglicher.
CM: Dürfen Sie denn, mitten zu Bürozeiten, diesen Laden verlassen und sich den Knorpel befeuchten?

LaSalle grinste breit.

LS: Ich leite diesen Laden. Wer sollte mich daran hindern?

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  Zwischenlog 1 - Sokar
Geschrieben von: Sokar - Feb-Sun-2020, 02:35 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

*** Vulcan / Kloster von S'Liyatok ***
 
Captain Sokars Blick wanderte wie jeden Morgen das akkurat in den Felsen ziselierte Schmuckband entlang bis zur Tür. Es war eine Art Meditation, die half, den Geist zu sammeln und auf die Öffnung für den Tag vorzubereiten. In jahrtausendealter Übung hatten die Mönche dieses Platzes Kunst und Geist zu einer machtvollen Einheit zusammen geführt. Dann stand er auf, betätigte den Türöffner und trat ins Freie.
Wie jede der Gästezellen von S'Liyatok besaß auch seine einen kleinen Balkon, der den Blick in die Ebene unterhalb mit den bizarren windgeschliffenen Felsformationen freigab. Im Morgendunst waren in der Ferne noch die Lichter der Stadt Ra'al zu erkennen. Gegenüber hinter dem gezackten Bergrücken ging gerade das Heimatgestirn auf und färbte die Federwolken am Himmel orangerot. Sokar holte tief Atem. Noch war die Luft relativ kühl und angenehm. Die schwarz-rot-blättrigen Pflanzen in den steinernen Kästen streckten sich dem Licht entgegen.
 
Aus dem Hauptschrein des Klosters rief der große Gong zur Morgenandacht. Heute würde er zum letzten Mal daran teilnehmen, und dann zurück kehren zu Arbeit und Familie. Aber die vergangenen vier Wochen hatten ihm gut getan, nach all den Empfängen, Reden und Konferenzen, mit denen die Zeit unmittelbar nach der Rückkehr der 'Picard' gefüllt gewesen war: auf der Erde, auf Vulcan, aber auch anderen Mitgliedswelten und vor schier endlosen neugierigen Gremien. Einerseits war die damit verbundene Betriebsamkeit gut gewesen, denn so war ihm wie auch den anderen Crewmitgliedern der Abschied vom Schiff und voneinander leichter gefallen - oder besser, sie hatten keine Zeit gehabt, sich mit Trennungsschmerz oder Schwellenängsten zu beschäftigen! Counselor Janice hatte sie alle vorsichtig gewarnt, dass sie vielleicht erst einmal in ein 'Loch' fallen würden, nachdem sich die allgemeine Willkommensaufregung gelegt hatte. Jeder musste wieder seinen Platz in der Normalität finden. Er hatte gehört, dass Dr. D'Varo und Chefingenieur Tr'Kovath auf Ch'Rihan geheiratet hatten und Mr. Edzardus Urlaub in seiner Heimat in Friesland machte. Von Robert Vandenberg hatte er seit der Pressekonferenz im Starfleet-Science-Council nichts mehr gehört.
 
Was Sokar selbst betraf, so hatte seine Frau die heilsame Idee, ihm einen Aufenthalt in S'Liyatok zu empfehlen, um neue Kraft zu schöpfen. Sie hat Recht gehabt, dachte er jetzt, während er zur Morgenandacht ging. Oft fällt einem selbst gar nicht auf, wie sehr man sich aus der emotionalen Mitte entfernt hat. Und der Streit mit Admiral Tolwyn war gewiss unnötig gewesen. Allerdings, tief in sich fühlte er immer noch einen kleinen Funken Ärger über den Mann, der eine Einstellung der romulanisch-föderativen Schiffsbautechnik gefordert hatte... Nein, davon musste er sich ein für alle Mal lösen. Das war ein unlogischer, ihn lediglich hemmender Gedanke!
 
...
 
*** Vulcan / Shikahr / Akademie der Wissenschaften ***
 
Sokar war unterwegs zur neuen Leiterin der Akademie, um die mögliche Übernahme eines Lehrstuhls für Xenobiologie an der Akademie zu besprechen. Auf dem Weg zum Hauptgebäude gesellte sich ihm ein jüngerer Vulkanier an die Seite und sprach ihn an:
"Captain Sokar, seien Sie gegrüßt."
 
Er blieb stehen, überlegte einen Augenblick. Dann erinnerte er sich: "T'Sok! Frieden und langes Leben!" Er neigte leicht den Kopf zum Gruß. Er kannte T'Sok von seiner allerersten Mission als Commander her. Ein brillianter Techniker trotz seiner Jugend, der damals nach dem Unfall des Schiffsingenieurs dessen Aufgaben übernommen hatte, bis sie ihren kleinen Erkunder zurück zur Starbase bringen konnten. Später hatten sich ihre Wege getrennt. Umso überraschter war Sokar jetzt, T'Sok wieder zu sehen.
 
Da Smalltalk keine Sache der Vulkanier war, stellte er unumwunden seine Frage: "Lehren Sie auch an der Akademie?"
 
"Nein, ich bin nur auf Urlaub anlässlich des Kahs'wan meiner Tochter."
 
....

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  Travel Guides
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Feb-Sun-2020, 02:06 PM - Forum: *** Buch- und Netztips *** - Keine Antworten

Für Alle, die sich mit dem ST-Universum und den wichtigen Kulturen dort beschäftigen wollen und sollten, empfehlen wir die auch in unserer Bibliothek stehenden beiden Bände über Vulcan und das Klingonische Empire.

[Bild: TravelGuide-Vulcan.jpg]

[Bild: TravelGuide-KlingonEmpire.jpg]

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  Romulan Commander Actionfigur
Geschrieben von: Sareth - Feb-Sat-2020, 02:32 PM - Forum: *** Buch- und Netztips *** - Keine Antworten

Sieht gut gelungen aus:
https://cooltoyreview.com/DST_ST_5-Romulan.asp

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  +++ INN Newsflash +++
Geschrieben von: Sareth - Feb-Sat-2020, 02:28 PM - Forum: *** INN - Independent News Network *** - Keine Antworten

PRESSEKONFERENZ ANLÄSSLICH DER RÜCKKEHR DER USS 'JEAN-LUC PICARD'

In der Aula des Starfleet Exploration Council fand gestern eine Pressekonferenz für die Crew der USS Picard mit interstellaren Gästen aus Forschung und Wissenschaft statt. Admiral Sareth t'Khellian, Leiterin des SEC würdigte die Leistungen Captain Sokars und seiner Crew und erklärte, dass die zahlreichen gesammelten Daten diverse Wissenschaftszweige noch auf Jahre beschäftigen werden. Insbesondere die Erkenntnisse zu den Energiewesen der HaTrith sorgten für Begeisterung. Was die Kontakte zu neuen Zivilisationen anbelangt, die während der Reise der USS Picard hergestellt wurden, so soll der Ausbau des intergalaktischen Transceivernetzwerkes deutlich gefördert werden, um die Kontakte bald zu erneuern. Die Phalan-Konföderation sagte ihre volle Unterstützung zu. Die Föderation stiftete einen Sonderfond zur Implementierung neuer Antriebstechniken.

CH'RIHAN - BEGINN DER PLANUNGEN FÜR DIE KLINGONISCH-RIHANNISCHE RAUMSTATION

In Ra'tleifih verabschiedete der Senat die von Prätor Turan tr'Kaleh unterbreiteten Pläne zum Bau der gemeinsamen Raumstation mit dem Klingonischen Reich. Der Bau war während des Gipfeltreffens vor drei Monaten auf Quo'nos beschlossen worden. Die Station wird als Joint Venture im Vatanasektor mit Zugang zu den Handelsrouten in den Alpha- und Gammaquadranten errichtet. Erste Frachter mit Konstruktionsmaterialien und Bautrupps werden in den kommenden Tagen aus dem Klingonischen und Romulanischen Imperium aufbrechen.
Gouverneur Edwin Cairncross, Verwaltungschef des Athean-Sektors der Föderation, war persönlich nach Ch'Rihan gereist, um seine Glückwünsche zu diesem Schritt zu übermitteln. Amal Kabira, Fraktionschefin der Federation Inclusive Party, verlieh in der gleichzeitigen Sitzung des Föderationsrates ihrem Befremden über diesen Schritt Ausdruck.

FERENGINAR - NEUE BÖRSENKOMMISSIONÄRE INS AMT EINGEFÜHRT

In einer traditionellen Zeremonie hat der Große Nagus heute die neuen Börsenkommissionäre vereidigt. Als vorrangige Ziele nannte er dabei die Etablierung in den intergalaktischen Regionen und die Erlangung einer offiziellen Vertretung auf der Klingonisch-Rihannischen Raumstation. Die Rechtsexperten arbeiten derzeit an einer Verhandlungsvorlage, die der Föderation unterbreitet werden kann und eine Beteiligung am Ausbau des Transceivernetzwerkes ermöglicht. Aus der Föderation äußerte man sich bisher zurückhaltend.

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