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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 04:10 PM
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BdZ Log 19 - Sareth / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Oct-Fri-2026, 11:58 AM
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INN News - Eilmeldung
Forum: *** INN - Independent News Network ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Thu-2026, 09:25 PM
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BdZ Log 18 Varok / NPC's
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 07:50 PM
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BdZ Log 17 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 11:13 AM
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BdZ Log 16 Varok / LaSall...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 02:08 AM
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BdZ Log 15 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Thu-2026, 05:45 PM
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BdZ Log 14 Mort Caldred
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Wed-2026, 11:18 PM
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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 06:44 PM
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BdZ Log 13 / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 12:59 PM
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| Das Athean-Komplott / Log 20 / LaSalle |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jun-Sat-2020, 07:29 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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USS Picard-B / Konferenzraum
Die Stimmung war schlecht. Nein, um genauer zu sein, sie war auf dem absoluten Tiefpunkt. Nicht genug damit, dass Captain Hendricks noch immer im künstlichen Koma lag und CMO Illiz keine Prognose abgeben konnte, ab wann Hendricks, wieder vernehmungsfähig wäre, auch nicht genug damit, dass OBH Sandford für die Vorgänge auf der Saipan mehr als drastische Worte gefunden und mit Konsequenzen gedroht hatte, nein auch die Tatsache dass irreguläre Föderationseinheiten evtl. an einem Massaker beteiligt gewesen waren, drückte die Stimmung.
Sareths Gesicht war bleich. Das Gespräch mit dem OBH war wohl gelinde gesagt, unangenehm gewesen. Nur sehr leise war ihre Stimme zu vernehmen.
Sa: Man hat mir sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass diese Mission erfolgreich sein muss, sonst wäre es das, ich zitiere „gewesen mit der Karriere aller Crewmitglieder“.
Ein massives Unmutsgemurmel unter den anwesenden Senioroffizieren machte sich breit.
Sa: Ich weiß, dass dies natürlich ungerecht wäre. Man sucht einen Sündenbock und wir eignen uns sehr dazu. Aber ich habe einen kompletten Bericht an DeRaaf geschickt. Es ist besser, er erfährt von den Geschehnissen durch mich, als durch den OBH wenn er aus dem Urlaub kommt.
Was Commander Langtsar betrifft, so soll sie wieder eingesetzt werden, aber unter strenger Überwachung.
LaSalle nickte langsam und blickte intensiv auf sein Padd. Ein Blick, welcher nichts Gutes bedeutet.
Sa: Mr. LaSalle ?
LS: Nun ja Mam, mir ist lediglich gerade die Namensgleichheit zwischen dem Captain der Tscherenkow und dem Captain der Gagarin: Hendricks.
Sa: Halten Sie das für bemerkenswert?
LS: Durchaus.
Sa: Mhm….was wissen wir von der USS Grant?
LS: Die USS Grant war ein Schiff der Miranda-Klasse, welches vor Beginn der Phyleila-Kriege ausgemustert wurde. Kurz nach Beginn der Auseinandersetzungen wurde das Schiff aus der Impound-Statiion IV gestohlen. Die Täter waren unbekannt. Scheinbar wurde das Schiff dann umgebaut und wohl mit Waffensystemen aus einem alten, klingonischen Kreuzer, ausgestattet.
3 Monate nach dem Diebstahl tauchte die Grant dann wieder als Schiff der Federation Vigilant Volunteer Force“ auf. Wer hinter dieser Gruppe steckte, wurde niemals heraus gefunden.
Sa: Ja, aber was hat Hendricks mit dem Massaker zu tun?
LS: Eben das kann nur er selbst uns mitteilen. Und wie diese Gruppe um Mervin Albras an Informationen über die Crewmitglieder der Grant gekommen ist, dass kann uns nur Albras sagen.
Sa: Und dieser schweigt.
Mort Caldred grunzte.
MC: Eventuell haben diese Kerls ja einen Tipp bekommen?
Sa: Möglich. Ja.
Das Interkom meldete sich.
< Admiral t´khellian, wir haben eine Nachricht von Gouverneur Cairncross erhalten.>
Sa: Und?
<Mam, wir wurden eingeladen. Nach Athean Prime. Der Gouverneur erwartet Sie persönlich, Mam.>
Sa: Das ist eine gute Nachricht. Mr. Edzardus.
Ed: Ja Mam.
Sa: Bringen Sie uns schnellstens dort hin.
Ed: Jawohl Mam.
CMO Illiz gab ein Knurren von sich.
Sa: Ja Doktor?
Ill: Wenn wir auf Athean Prime sind, sollte Hendricks dringend in eine Klinik verlegt werden.
Sa: Gut.
LS: Mam, sollte Mr. Edzardus nicht für den Fall der Fälle einen Fluchtkurs berechnen?
Sa: Halten Sie dies für notwendig?
LS: Ja.
Sa: Nun gut. Mr. Edzardus, berechnen Sie einen sekundären Fluchtkurs. Lassen Sie uns jetzt nach Athean Prime aufbrechen. Vielleicht erhalten wir endlich Antworten.
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| Das Athean Komplott / Log 19 / XO |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - May-Sun-2020, 12:44 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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USS Picard-B / Sicherheitsbüro
Mervin Albras hockte düster blickend in einer doppelt abgesicherten Zelle. Er hatte seit einer ersten Aussage, kein Wort mehr gesagt. Zu der illustren Gruppe um Sareth. Mort Caldred und LaSalle hatte sich nun auch Commander Langtsar gesellt. Sie schien über den Vorfall weder bestürzt, noch überrascht zu sein.
CL: Da musste ja so kommen!
Sareth war verblüfft.
Sa: Commander, wie meinen Sie das?
CL: Die Sicherheit dieses Schiffes hängt von einem Sicherheitschef ab, der einen zumindest halbkriminellen Hintergrund hat. Einem Sicherheitschef, der schon einmal exekutiert werden sollte.
Sa: Nun das ist Ihre Meinung. Und diese Meinung entspricht nicht den Tatsachen. Es entspricht aber den Tatsachen, dass man eine verschlüsselte Kommunikation zwischen Ihrem Privatquartier und unserem Rächer hier festgestellt hat.
CL: Wer sagt das?
Mort drückte Langtsar wortlos ein Padd in die Hand. Langtsar überflog den Inhalt und legte das Padd auf Sareths Schreibtisch.
CL: Phyleilaner unter sich. Und wer gibt Ihnen überhaupt das Recht, Caldred, die Kommunikationskanäle abzuhören?
Langtsars Blick richtete sich auf LaSalle.
CL: Ich möchte wetten, dass waren Sie. Und ich könnte mir sogar vorstellen, dass Sie für den ganzen Schlamassel verantwortlich sind.
Caldred schnaubte.
MC: Und was ist mit Albras? Er behauptet, Sie hätten von seinem Vorhaben gewusst. Sie wären Teil einer Bruderschaft „der Größe Phylleilas“.
CL: Der Mann lügt. Ich kenne Ihn nur deshalb, weil auch er Phyleilaner ist. Und ich bin ganz gewiss kein Mitglied einer Bruderschaft.
Mervin Albras begann zu lachen.
MA: Nein, bist Du nicht?. Glaubst Du. Du hast als Kind den Eid geschworen und willst Dich jetzt nicht mehr daran erinnern? Das ist witzig.
CL: Der Mann redet wirres Zeug.
Sa: Das Massaker.... von Tanrien IV.... Gerechtigkeit...das waren Hendricks Worte. Commander, wenn Sie etwas über ein Massaker wissen, dann reden Sie jetzt.
CL: Ich weiß nichts von einem Massaker und selbst wenn ich etwas wüsste, würde ich vor LaSalle nichts sagen.
LaSalle räusperte sich.
LS: Admiral t´Khellian, Sie erlauben, dass ich dem Commander ein wenig die Situation näher bringe?
Sareth nickte stumm.
LS: Danke. Commander Langtsar, Sie scheinen nicht begreifen zu wollen, in welcher Situation Sie sich befinden. Hendricks mag überlebt haben, aber sein XO hat umgehend Meldung über den Vorfall an Cairncross Büro gemacht. Und diese Meldung ging in Windeseile an den OBH der Sternenflotte. Und dieser hat mit Admiral t´Khellian soeben ein mehr als unangenehmes Gespräch geführt. Und wenn DeRaaf, welcher momentan in Urlaub ist, von der Sache erfährt, wird es für alle hier an Bord unangenehn.
CL: Dann sollte man einmal bei Ihnen anfangen, LaSalle.
LS: Sie begreifen es einfach nicht, was? Ein Attentat wird verübt, es wird etwas von einem Massaker gefaselt und Sie werden zumindest als Mitwisser genannt. Da diese Sache gravierende Auswirkung auf die Föderation haben kann, bin ich als Mitarbeiter der DIA nach § 422 A der Sicherheitsrichtlinien sogar befugt und auch Willens, bei der Aufklärung des Falls besondere Verfahrenswege zu beschreiten und weitere Gefahren für die Föderation zu neutralisieren, wenn es sein muss. Dies schließt auch potentiell gefährliche Personen ein. Sie Commander könnten so eine Person sein. Und wenn ich zu dem Schluss komme, dass Sie zu eine Gefahr für die Föderation sind, kann ich Sie, ohne richterlichen Beschluss, durch Mr. Caldred exekutieren lassen. Ist das klar?
CL: Das würden Sie nicht wagen.
Sareth atmete tief durch. Was dies einer von LaSalles Tricks, um Langtsar zu reden zu bringen, oder hatte er tatsächlich diese Möglichkeiten?
Sa: Ich würde nicht darauf wetten, Commander. Die DIA behandelt schließlich keine Geschwindigkeitsübertretungen.
CL: Sie LaSalle können mich mal!
LS: Ach, ist dem so, Commander?
LaSalle schlenderte zu einem kleinen Koffer, welchen er auf Sareths Schreibtisch gestellt hatte.
LS: Ich bin ja kein Freund solch plumper Methoden, aber etwas Antimaterie löst Zungen. Mr. Caldred, halten Sie sie fest.
MC: Mit dem größten Vergnügen.
Sa: LaSalle, Caldred, warten Sie. Commander, ich appelliere an Sie.
Langtsar stieß plötzlich ein langgezogenes Schluchzen aus und ließ sich auf den Boden sinken, wie ein Häufchen Elend dort sitzend.
CL: Ich…..ich…na schön, ich rede.
Langtsars Stimme klang monoton und hatte alls kämpferische verloren.
LS: Wir sind ganz Ohr.
CL: Das Massaker von Tanrien IV. Etwa 1 Woche nach Beginn des Krieges…ich war damals noch ein Kind, wollten mein Onkel Rilon und ich in den Hügeln von Dillin, Bharskils beobachten.
LS: Die Hügel von Dillin befinden sich auf Tanrien IV?
CL: Ja. Ich lebte dort seit einigen Monaten. Mein….älterer Bruder Finnick studierte an der dortigen Akademie Taktik. Wir hatten gerade die Hügel über Xalic, der Hauptstadt von Tanrien IV erreicht, als ein Schiff wie aus dem nichts über der Stadt auftauchte und sie unter Feuer nahm. Phaserfeuer, Protonentorpedos, das gesamte Programm. Ich kann mich noch an jedes Detail erinnern. Und ich kann mich an den Namen des Schiffes erinnern. Groß und breit stand er auf der Untertassensektion des Schiffes: USS Grant.
Es gab über 50000 Tote. Darunter auch mein Bruder. Die wenigen Überlebenden zogen sich in die Berge zurück. Mein Onkel Rilos und Merv Albras Vater gründeten dann die Bruderschaft der Größe Phylleilas. Und ich und Albras wurden Soldaten in einem bereits verlorenen Krieg.
Sa: Wie alt waren Sie?
CL: 12. Ganze 12.
LS: Und was geschah dann?
CL: Wir verloren den Krieg, Phyleila wurde von der Föderation geschluckt.
Sa: Geschluckt? Das ist nicht wahr! Phyleila hat doch selbst um den Beitritt gebeten!
CL: Hätten wir, besetzt wie wir waren, eine andere Wahl gehabt? Nein. Aber die Bruderschaft konnte ihre Pläne anpassen Noch immer war das Ziel, eines Tages die Besatzung durch die Föderation zu beenden und Phyleila wieder zu einer Großmacht werden zu lassen. Ein völlig unrealistisches Ziel.
MA: WIR WERDEN ES ERREICHEN!
CL: Halt die Klappe Merv. Du warst schon immer ein Phantast.
MV: Und Du hast nie an die Bruderschaft geglaubt.
CL: Ich sah einen anderen Weg. Ich wollte nur eines: Rache für den Tod meines Bruders. Aber nicht durch die Hand eines Attentäters, sondern durch die Föderation selbst. Es war ein Schiff der Föderation, welches Xalic ausgelöscht hatte, also konnte ich den Urheber dieses Massakers nur in der Föderation finden.
LS: Also sind Sie in die Föderationsflotte eingetreten, um den Täter zu suchen.
CL: Ja und es hat mich in keinster Weise gewundert, dass über dieses Massaker keinerlei Aufzeichnungen zu finden waren. Es wurde alles vertuscht. Ich habe jahrelang weiter gesucht. Und ich hätte bis zu meiner Pesnionierung weiter gesucht. Ich schien keinen Erfolg zu haben. Ich kam nicht weiter. Vor 2 Monaten hatte ich jedoch Informationen bekommen, dass ein Teil der Kommandoebene der USS Grant heute in Diensten der Sektorflotte von Athean steht. So war meine Versetzung hierher ein Glücksfall.
LaSalle gab ein paar brummende Geräusche von sich und tippte auf einem Padd herum.
LS: Mhmm….eine USS Grant war nie im Einsatz im Phyleila-Krieg.
CL: Woher wollen Sie das wissen?
LS: Ich war dabei, Gnädigste. Es gab aber ein Schiff namens Grant welches uns ständig Ärger machte. Daran kann ICH mich noch erinnern. Es gehörte zu einer nicht amtlichen Gruppe „privater“ Kriegsteilnehmer der„Federation Vigilant Volunteer Force“. Rassistische Marodeure, selbsternannte „Hüter der Föderation“ Sie waren der Meinung, die Flotte würde den Krieg nicht hart genug führen. Dieses Massaker würde gut in ihr Schema passen.
MA: Einen der Kerle haben wir ja schon einmal. Der wird sich sicherlich gut am Galgen machen.
MC: Noch ein Wort von Dir und ich verpasse Dir einen Knebel.
Sa: Commander Langtsar, Hendricks kann es nicht gewesen sein. Er war während des Kriegs gerade einmal 16 Jahre alt!
CL: Dann fragen Sie doch Cairncross. Er hat diese Kerle doch angestellt. Nehmen Sie diesen Verräter fest und lassen Sie LaSalle ihn ausquetschen.
Sa: Das werde ich gewiss nicht tun. Ich...muss nachdenken.
Mr. Caldred, lassen Sie Commander Langtsar in ihr Quartier bringen. Sie steht bis auf weiteres unter Arrest.
MC: Jawohl Mam.
Sa: Mr. LaSalle, eine Frage. Woher die Information, ich hätte mit dem OBH ein Gespräch gehabt?
LS: Hatten Sie nicht, Mam? Oh da habe ich mich wohl geirrt.
CL: Sie Teufel, Sie.
LS: Danke.
Sa: Also, ich werde das Geschehen hier jetzt dem OBH beichten müssen. Mr. LaSalle, versuchen Sie doch bitte noch etwas über diese USS Grant und das Massaker selbst, heraus zu finden. Eventuell gibt es tatsächlich Querverbindungen zu Cairncross.
LS: Wie Sie wünschen.
Während 2 SOs, die XO aus dem Raum führten, wandte sich Caldred an LaSalle.
MC: Sagen Sie Sir, was ist in diesem Koffer? Etwa wirklich Antimaterie?
LS: Nun, ich hatte den Koffer gerade zur Hand. Schauen Sie doch rein.
Mort öffnete vorsichtig das Köfferchen und sah einige bizzare Metallgegenstände und einen kleinen Topf.
MC: Was ist das?
Bevor LaSalle antworten konnte, meldet sich das Com.
<Lt. Edzardus an Führungspersonal. Bitte auf die Brücke. Wir haben die Tscherenkow gefunden>
LS: Das klingt interessant.
MC: Äh ja, Sir. Aber was…
LS: Ach ja, bei dem Werkzeug im Koffer handelt es sich um tamarianisches Besteck.
MC: OP-Besteck?
LS: Nein, Besteck zur Bonsai-Pflege.
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| Das Athean-Komplott Log 18 Hohardus Edzardus |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - May-Wed-2020, 07:18 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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========== Astrometrie der Picard ==========
Howy, der Wissenschaftler Tr’Movath und Chief T’Sok arbeiteten nun schon seit Stunden daran, über immer neue Einstellungen an das Geheimnis des Verschwindens der Tscherenkow zu kommen.
Ihnen war klar, daß sie keinem Unfall zum Opfer gefallen sein konnte, denn Niemand war in der Lage, die Umgebung des Schiffes derart von allen Resten zu klären, wenn es eine Explosion oder so gegeben hatte.
Da es aber noch nicht einmal im Mikronbereich welche gab, mußte das Schiff auf eine andere Weise verschwunden sein.
Wie schon vermutet, möglicherweise in einer Raum-Zeit-Senke, die aber durch irgendetwas hervorgerufen sein mußte.
Eigentlich waren solche Senken tatsächlich durch Tarnvorrichtungen zu erzeugen, aber ein Schiff wie dieser ‚Dampfer‘ hatte keine solche.
Und man hätte diese Aktion auch ‚sichtbar‘ machen können, indem man das Licht weit dahinter stehender Sterne beobachtete, das sich auf Grund dieser Senke um diese herum ausbreiten müßte. Das würde dann eine Gravitationslinse hervorrufen, denn so eine ‚Senke‘ müßte genug Gravitation hervorrufen, um eine solche entstehen zu lassen.
Ganz nebenbei bemerkt war das schon in den frühen Tagen der klingonisch-terrestrischen Auseinandersetzungen oder auch bei romulanischen Warbirds eine gute Methode gewesen, um die Position getarnter Schiffe recht gut lokalisieren zu können.
Für die Wissenschaft war das bis heute ein geistiges Problem, da Photonen eigentlich masselos waren und deshalb nicht durch eine Masse abgelenkt werden dürften, was aber doch geschah.
Aber soviel sie auch suchten, sie fanden nichts. Das war ziemlich frustrierend für sie.
Außerdem war es eigentlich unmöglich, so ein Schiff über einen längeren Zeitraum in so einer Senke verschwinden zu lassen.
Die dort herrschenden Kräfte würden das Schiff irgendwann zerstören.
Selbst mit der Hilfe eines der großen Trägerschiffe, die über einen Foldantrieb verfügten, konnte das so nicht sein, denn es mußte Signaturreste geben, wenn sowohl WARP- als auch FOLD-Antriebe aktiviert und eingesetzt wurden.
Schließlich war es gängige Praxis, solchen WARP-Signaturen zu folgen, wenn man Schiffe im eigentlichen Raum nicht mehr erreichen konnte, weil diese auf WARP gegangen waren.
Das Gleiche galt natürlich auch für FOLD-Antriebe.
Aber es gab keinerlei Nachweise für solche Spuren.
Der einzige Hinweis waren ein paar schwache Tetrionspuren, die eben auf diese Senke hindeuteten, mehr aber auch nicht.
T’Sok hatte schon vorher mit einem hoch komplizierten Verfahren, das für Howy ein Haufen böhmischer Dörfer war (ein Ausdruck seines Großmuttchens für Dinge, die sie nicht verstand), eine Position für so eine Senke gefunden, aber sie mußten natürlich alle anderen denkbaren Ereignisse ausschließen.
Sie versuchten zunächst einmal alle erdenklichen natürlichen Phänomene auszuschließen. Zum Beispiel hatte Howy die Idee, es könnte sich vielleicht um eine extrem seltene Kollision kosmologischer Branen gehandelt haben, die das Schiff irgendwohin an einen anderen Ort des Universums versetzt hätte, aber auch so ein Ereignis hätte Spuren hinterlassen, wie messbare Störungen im ‚normalen‘ Raum-Zeit-Gefüge.
Aber Tr’Movath schüttelte den Kopf, denn auch dafür dafür gab es keine Hinweise.
Auch Hinweise auf eine mögliche Kollision des Schiffes mit einer größen Konzentration Antimaterie konnte ausgeschlossen werden, da es auch hierbei irgendwelche Überreste geben müßte.
Howy erinnerte sich an eine uralte Theorie aus dem späten 20. Jhd., die der Amerikaner Kip Stephen Thorne vom California Institute of Technology entwickelte, nach der es noch eine andere Art von Materie geben könnte, die er ‚exotische Materie‘ nannte, die allerdings bisher noch nie nachgewiesen werden konnte. Diese hätte eine negative Masse.
Konnte das Schiff mit so einer ‚Wolke‘ zusammengestoßen sein, was zu seinem kompletten Verschwinden in der Senke geführt haben könnte?
Aber leider gab es auch dafür keinerlei Hinweise, was sehr frustrierend war.
Die Schiffsführung schien davon auszugehen, daß die Tscherenkow keinem natürlichen Phänomen zum Opfer gefallen sei, sondern durch eine Art ‚Entführung‘ in einer Raum-Zeit-Senke gefangen gehalten wurde.
Aber wer hätte das mit welchen Mitteln durchführen können, wenn sie über keine Schiffe mit FOLD-Antrieben verfügten. Nur die Großmächte besaßen ein paar wenige solcher Schiffe, aber bisher war es noch nie vorgekommen, daß kleinere Gruppen über solche Antriebsarten verfügten.
Um das Schiff in so einer ‚Senke‘ zu halten, mußte ein anderes Schiff oder eine Intelligenzform die umgebende Materie erst einmal so verändern, daß das Schiff auch in dieser Senke blieb und nicht über deren Rand heraus katapultiert würde, was Howy als nahezu unmöglich hielt, denn die benötigten Energiemengen dafür wären unvorstellbar hoch. Das Schiff müßte ständig gegen die Kräfte anarbeiten, die es aus dieser Senke herausdrücken wollten.
Obwohl T’Sok ein Vulkanier war, geriet auch seine Konzentration und seine Beherrschung langsam an ihr Limit.
„Mist!“ knurrte er. „Das Schiff muß doch da draußen sein. Und Irgendwer hat es dahin gebracht und ist in der Lage, es dort zu halten.“
T’Sok stöhnte: „Egal, wie sie da reingekommen ist. Das Problem überlassen wir am Besten erst einmal den Anderen.
Wir sollten uns jetzt Gedanken machen, wie wir sie da wieder herauskriegen.“
Howy und Tr’Movath nickten.
Sie ließen sich im Holodeck vom Computer das Model darstellen. Der war sogar in der Lage, die Tscherenkow am Rand der Senke abzubilden, wie sie da entlang rauschte.
Howy war wirklich beeindruckt.
„Wir sollten jetzt weiter keine Zeit dafür verschwenden, darüber nachzugrübeln, wer womit das Schiff da hingebracht hat.
Wir sollten es zurückholen!
Laßt euch also dazu mal was einfallen, Jungs.“
T’Sok runzelte die Stirn: „Wir müssen das Feld der Senke stören. Vielleicht überladen. Dann würde es zusammenbrechen und das Schiff in unseren Normalraum freigeben.
Fragt sich nur, wie und womit?“
Tr’Movath nickte: „Wir könnten einen Hochenergiestrahl, einem Ultralaser vergleichbar, bestehend aus Beta-Tri-Antitetrionpartikeln, die sozusagen ein Gegengewicht zu den Tetrionstrahlen in der Umgebung der Senke bilden und diese damit neutralisieren.
Allerdings kann ich mich nicht erinnern, daß so was schon einmal außerhalb eines Hochleistungslabors versucht wurde.“
T’Sok nickte zustimmend: „Keine schlechte Idee. Bloß woher nehmen wir diese Strahlen und womit senden wir sie dann?“
Howy stellte daraufhin fest: „Auf Grund unserer derzeitigen Flugbahn können wir unser Schiff nicht auf den Ort der Senke hin ausrichten, was natürlich das Beste wäre, denn dann könnten wir unseren großen Hauptreflektor nutzen, aber wir haben ja an der Oberseite der Picard noch eine große High-Gain-Parabolantenne, die ich selber auch öfter für radioastronomische Untersuchungen nutze. Die könnte man nehmen.“
Tr‘Movath nickte: „Die würde sicherlich gehen. Ich habe sie auch schon zweimal für Messungen im Nachrichtenübermittlungsbereich genutzt, da man mit ihr Sendungen im Subraumbereich im WARP oder mehr viel schneller und störungsfreier übermitteln kann.
Und die Strahlung selber könnten wir mit Hilfe eines Modulators Und dem WARP-Generator erzeugen, den unser Chief allerdings erst bauen müßte.“
Howy blickte zu T’Sok: „Und? Wie lange würdest du für das Teil brauchen?“
T’Sok zuckte die Achseln: „Ich gehe davon aus, daß ich 5 Stunden brauchen würde.“
„Du bekommst zwei Stunden, in alter Manier kommandierender Offiziere ihren Ingenieuren gegenüber.
Du kennst doch alle diese Geschichten sicherlich, die immer wieder gerne in den Bars der Raumhäfen von den Ingenieuren erzählt werden.“
T’Sok bestätigte dieses: „Natürlich, aber wir Ingenieure haben dagegen ein probates Mittel, indem wir schon mal die vermutete Zeit verdoppeln oder verdreifachen.
Dann bekommen wir in der Regel genau die Zeit, die wir auch brauchen.
Ist doch ein uraltes Teppichhändler-Prinzip: Du erzählst dem Interessierten Kunden einen Preis, der mindestens dreimal so hoch liegt, wie der wirkliche realistische. Dann wird der Kunde ehrgeizig und versucht zu handeln. Er fängt bei mindesten 50% an und man einigt sich dann auch irgendwo bei 45. Natürlich unter großem Gejammere des Händlers, er würde pleite gehen und Frau und Kinder verhungern.
Und hat der Kunde dann stolz gezahlt, reibt sich der Verkäufer die Hände, weil er dem immer noch erheblich mehr als den realistischen Preis abgenommen hat.
In der Star Fleet brauchen die Ingenieure dieses Basar-Verhalten, sonst würde im Maschinenraum nichts mehr laufen, denn die COs glauben immer, daß das Alles einfach so geht.“
„Dann man los, Jungs! Ich werde solange schon mal die Schiffsführung informieren, denn ich glaube nicht, daß wir das einfach so machen sollten.“
========== Etwa 3 Stunden später nach Sareths Log ==========
Dieses mal trafen sich die Drei direkt in der Beobachtungskuppel der Astrometrie.
Inzwischen war es zu recht turbulenten Ereignissen gekommen.
Der Captain des Begleitschiffes hatte der Schiffsführung berichtet, was im Athean-Sektor geschehen war und daß die Entführung der Tscherenkow durchgeführt worden sei, um die Föderation auf das Problem im Sektor aufmerksam zu machen und zu Aktionen zu zwingen.
Dabei kam es zu einem Angriff des phileilanischen Technikers Abras, der den Captain Hendriks mit einem Messer umbringen wollte.
Dieser lag jetzt schwer verletzt auf der Krankenstation, und der Attentäter saß bei Mort im Knast.
Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, erstattete Howy der Admiralin Bericht und bekam die Erlaubnis zur Durchführung des Experimentes.
Die Kuppel war eindeutig der beste Platz in einem Schiff, um mit eigenen Augen das All um sich herum zu betrachten. Schon alleine wegen dieser Möglichkeit würde Howy niemals mit einem Platz auf der Brücke tauschen wollen, wo man auf dem Schirm nur ein projeziertes Bild sah.
T’Sok hatte inzwischen den Modulator an die Antenne angeschlossen und eine direkte Leitung zum WARP-Generator geschaltet, der die umzuwandelnde Strahlung generieren sollte und würde.
Howy hatte inzwischen die Antenne genau auf die vermutete Stelle justiert.
T’Sok signalisierte die Bereitschaft des Maschinenraums und Tr’Movath hob die Hand: „Los!“
Kurzzeitig verdunkelten sich alle Lampen schiffsweit und auch ein paar andere Störungen traten auf, die aber so schnell wieder verschwanden, daß es zu keinen Meldungen kam.
Dann sah man deutlich, wie die Antenne zu strahlen begann und ein scharf gebündelter Strahl aus blauen Partikeln in Richtung Senke schoß.
Dort traf sie auf eine Art Blasenwand, die an der Stelle, wo der Partikelstrahl auftraf, grell leuchtete.
Und dann zerplatzte die Blase in einem gigantischen Spektakel, das fast einer Supernova glich.
„Wow!“ schrie Howy. „Was für ein Feuerwerk!“
Auch unser sonst so beherrschter Chief zeigte eine Spur von Emotionen: „Das ist sie! Wir haben die Tscherenkow! Das müssen wir sofort der Admiralin melden.“
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| Besatzung der USS Picard-B |
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Geschrieben von: Sareth - May-Wed-2020, 05:25 PM - Forum: *** RPG-Hintergrund-Infos ***
- Antworten (2)
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Damit wir nicht immer neue erfinden müssen, hier eine Liste der Leute (PCs und NPCs), die bereits einen Posten besetzen bzw. erwähnt wurden mit ihren wichtigsten Kennzeichen. Für weitergehende Fragen gibt es die "Datenbank", unser Wiki.
- Kommando: Admiral Sareth T'Khellian (Halbromulanerin, Wissenschaftlerin mit Spezialgebiet Temporale Physik)
- Strategischer Supervisor: Commodore Felix DeRaaf (Mensch, ehemals Interimsleiter der D.I.A., des Department of Internal Affairs, kennt Sareth seit Jahrzehnten, da er früher Sicherheitschef unter ihrem Kommando war)
- Navigator: Hohardus Edzardus (Mensch, ziviler Angestellter, begeisterter Sammler alter Navigationsgeräte, war auf der Picard-A)
- Cheftechniker: T'Sok (Vulkanier)
- Sicherheitschef (NPC): Mort Caldred (Reptiloid, ziviler Angestellter, Ex-Kopfgeldjäger, war auf der Picard-A)
- XO (NPC): Commander Ellini Langtsar (Phyleilanerin = humanoid, graue Haut, spartanisch, humorlos und militaristisch)
- Chefmediziner (NPC): Illiz (Zevarroide = vier Arme, vier Augen auf Tentakeln, gelbe Haut, sehr gesprächsfreudig)
- Wissenschaftschef (NPC): Tr'Movath (Romulaner)
Wer weitere Leute erfinden möchte - bitte hier verewigen!
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| Das Athean-Komplott Log 17 Sareth |
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Geschrieben von: Sareth - May-Tue-2020, 08:46 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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*** USS Picard / Brücke ***
Die Eskorte hatte uns an einem Doppelsternsystem vorbei geleitet. Über ein kurzes schriftliches Kommuniqué hatten mich Mr. T'Sok und Mr. Edzardus über die Fortschritte in Sachen USS Tscherenkow informiert. Während wir gemächlich voran flogen konnte ich nicht umhin, mich zu fragen, ob tief "unter" uns in dieser Subraumspalte das gesuchte Schiff lag. Mir fehlten die technischen Daten, um zu wissen, wie lang eine modifizierte Galaxy-Class unter solchen Bedingungen überhaupt aushalten könnte, bevor es zu strukturellen Schäden kam. Und dann war da auch noch die Frage, wer womit diese Spalte geschaffen hatte... Meines Wissens wären nur Träger der Dritten Flotte in der Lage gewesen - das schied aber aus, denn der von uns eingehend studierte Sektorverkehr inklusive der automatischen Bojenlogs zeigte keinen solchen Schiffsverkehr an, ja nicht einmal eine Lücke in den Daten, die auf eine verdächtige Löschung hinweisen könnte. Die Frage nach dem "Wer" sollte allerdings in den nächsten Minuten zumindest teilweise beantwortet werden.
Auf dem Schirm erschien das Gesicht des Mannes, der uns schon vor einigen Minuten kontaktiert und auf die drohende Gefahr verwiesen hatte. Vernon Hendricks. Seine Mimik wirkte jetzt etwas entspannter. Die Kom-Offizierin öffnete den Audiokanal und Hendricks Stimme klang über die Brücke: + Admiral T'Khellian, ich möchte nochmals mein Bedauern ausdrücken, dass wir uns unter so unglücklichen Umständen treffen mussten. +
"Nun, das liegt ganz an Ihnen, der Geschichte einen glücklichen Ausgang zu geben," antwortete ich. "Und ich hoffe, Sie sind daran ebenso interessiert wie ich und meine Crew. Und die Präsidentin der Föderation, um es gleich hinzuzufügen."
+ Das bin ich. Aber Sie werden wissen, dass es kein 'glückliches Ende', keinen wirklichen Frieden geben kann, wenn nicht zuvor alte Wunden geheilt wurden. Und um etwas zu heilen, muss man erst einmal darum wissen.+
Ich hörte, wie Rufus LaSalle neben mir murmelte "Worauf will der Kerl hinaus?"
Ich fragte mich, ob das eine klassische Hinhaltetaktik wurde und er auf das Auftauchen von Verstärkung baute, kam aber nicht dazu, den Gedanken zu Ende zu bringen, da Hendricks einen überraschenden Vorschlag machte.
+ Ich lade Sie ein, an Bord der USS Gagarin zu kommen. Dort werde ich Ihnen sagen, worum es mir geht. +
"Keinesfalls!" platzte meine XO heraus und schob sich ins Bild. "Admiral T'Khellian wird keinen Fuß an Bord Ihres Schiffes setzen! Haben Sie geglaubt, dass wir in so eine primitive Falle tappen?!" Sie schien vergessen zu haben, dass ich hier in einem Gespräch war.
"Commander, wenn ich Ihre Meinung zur Situation hören möchte, werde ich Sie fragen," wies ich sie darauf hin. Sie schwieg mit zusammen gepressten Lippen, funkelte aber nicht mich, sondern Hendricks auf dem Schirm an.
LaSalle runzelte die Stirn. Gab es da etwas, das seinen Recherchen entgangen sein sollte?
"Captain Hendricks, ich muss meiner XO hier zustimmen. Wir können über ein Treffen unter vier Augen auf neutralem Grund sprechen - oder Sie kommen an Bord der 'Picard'. Weitere Optionen stehen nicht zur Debatte."
Er ließ die Kom-Verbindung kurz unterbrechen, um sich mit dem Kommandanten des Begleitschiffs und seinen Offizieren zu beraten. LaSalle und ich vermuteten, dass Hendricks allerhöchstens auf ein Treffen auf neutralem Boden eingehen würde, und wir waren überrascht, als er sich wieder meldete und erklärte, an Bord kommen zu wollen.
*** USS Picard / Unterwegs zum Transporterraum ***
LaSalle hielt auf der Brücke die Stellung, während ich mich auf den Weg in den Transporterraum machte, um unseren überraschenden Gast zu empfangen. Mort Caldred marschierte neben mir. Sowohl sein Gesichtsausdruck als auch seine kleine Waffensammlung würden jeden potentiellen Attentäter zweimal nachdenken lassen. Weitere Sicherheitsleute waren bereits zum Transporterraum abkommandiert worden, und der obligatorische Check nach verborgenen Sprengmitteln und Giftstoffen fand ohnehin während des Beamvorgangs statt.
Als wir aus dem Lift vor dem Transporterraum traten, lief uns ein junger Phyleilaner in den Weg. Mervin Albras war sein Name, soweit ich mich erinnerte. "Was tun Sie hier?" zischte Mort.
"Ich hatte ein Relais zu tauschen, in der Beleuchtung," stammelte Albras mit dem Gesichtsausdruck eines Erstklässlers. "Ich wollte grade-"
"Wir haben Sicherheitsstufe eins deckweit um den Transporterraum! Außer Sicherheitspersonal hat hier niemand etwas zu suchen!"
"J…ja, Sir! Ich bin schon weg!" Er stolperte in den Lift und die Türen schlossen sich hinter ihm.
Mort fauchte leise vor sich hin, ein Zeichen, dass ihm die Situation nicht geheuer war. Aber der rasche Scan seines Tricorders erbrachte keine gefährlichen Substanzen in der Nähe. Nur eine seltsame Energiesignatur, die von der Deckenbeleuchtung ausging... War hier kein Originalmaterial verwendet worden, tatsächlich etwas defekt oder...? "Ich halte es für besser, wenn wir mit Hendricks anschließend einen Ort- zu-Ort Transfer in den Besprechungssraum durchführen, Admiral," sagte er.
Ich nickte, gab der Brücke Bescheid, und wir betraten den Transporterraum.
*** Transporterraum ***
Hendricks materialisierte, wie er versprochen hatte, allein. Ein Sicherheitsmann eskortierte ihn von der Plattform.
"Willkommen an Bord, Captain," grüßte ich.
"Im Namen der Liga für Gerechtigkeit danke ich Ihnen," erwiderte er.
Liga für Gerechtigkeit? Aber ich hob mir diese Frage für später auf. "Wir werden Sie aus Sicherheitsgründen direkt von hier in den Besprechungsraum beamen, Captain," erklärte ich. "Halten Sie sich bereit."
*** Besprechungsraum / Kurze Zeit später ***
LaSalle, ich, Mort und Hendricks saßen um den Besprechungstisch.
"Ich weiß, dass unsere Maßnahme drastisch war," eröffnete Hendricks das Gespräch, "aber es blieb uns keine andere Wahl."
"Wenn Sie damit auf die Entführung der USS Tscherenkow anspielen--" fiel ich ihm ins Wort.
"Ja, die Tscherenkow und der Sohn des Außenministers!! Aber es war die einzige Möglichkeit, SIE in den Antheansektor zu bekommen, die Aufmerksamkeit der Föderation, der Präsidentin zu gewinnen. Wir wollen keinen Krieg, wir wollen auch nicht den Tod der Besatzung und der Passagiere der Tscherenkow. Was wir wollen ist Gerechtigkeit - keine Rache."
In dieser Sekunde flackerte das Deckenlicht über uns für einen Sekundenbruchteil. Vor unseren überraschten Augen löste sich auf, was ein raffinierter Holoschirm gewesen war, hinter dem jetzt Mervin Albras materialisierte und sich im selben Moment von der Decke Richtung Hendricks fallen ließ, ein Messer in der Faust. "Ich WILL Rache!!!"
Mort stieß mich zurück und hechtete gegen den Angreifer. LaSalle gab Alarm.
Einen Augenblick später hatte mein Sicherheitschef Albras überwältigt. Ich kniete neben dem schwer verletzten Hendricks. "Das Massaker.... von Tanrien IV.... Gerechtigkeit...." murmelte er. Der CMO materialisierte gerade in einem Meter Entfernung und schob mich mit zweien seiner Arme zur Seite, während die anderen den Notfallkoffer öffneten.
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| Das Athean-Kompott Log 16 - T'Sok |
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Geschrieben von: T'Sok - May-Tue-2020, 06:06 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Antworten (1)
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Anmerkung: Da ich im letzten Log leider die Aufgabe vergessen hatte 
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T‘Sok hatte sich, wie von T‘Khellian angeordnet, mit Mr. T‘Movath im Maschinenraum zusammengefunden, um die besagte Senke zu suchen.
„Nun.“
Tr‘Movath tippte auf einer Konsole herum und wandte sich an seinen vulkanoiden Kollegen.
„Die Suche nach einer derartigen Senke ist nicht gerade das Einfachste, aber ich bin sicher, wir werden dieser Herausforderung gerecht werden“, sagte er.
T‘Sok nickte.
„Zunächst wäre es ratsam, die hexagonal dichteste Phasenstruktur auf den Scanlaser anzuwenden“, sagte er und tippte dabei konzentriert auf der Schaltfläche, während Tr‘Movath ihm aufmerksam zusah.
„Ist es richtig, dass die Detektion einer solchen Senke bislang noch nie vorgenommen wurde?“, fragte er.
„In der Tat“, sagte der Vulkanier. „Wir stehen also wirklich vor einer ganz neuen Herausforderung. Was würden Sie davon halten, wenn wir die Sensoren tricyklisch propargieren, sodass es zu einem Inertpaireffekt in den Scannermodularen kommt und wir auf Basis dessen Elektriden detektieren können? Da die Senke eine Art Biegung des Raum-Zeit-Gefüges ist, müsste es zwangsläufig zu Elektridenbildung kommen, das ist ja absolutes Basiswissen!“
„Sehr gute Idee, Chefingenieur, eine tricyclische Propargation ist raffiniert wenn man bedenkt, dass sie die hexagonal dichteste Phasenstruktur energetisch direkt um zwei Orbitale anhebt. Allerdings müssen wir dann wirklich darauf achten, dass der Prozess isotherm ist und daher die Wärmezufuhr konstant bleibt, ansonsten bricht uns alles zusammen, bevor wir auch nur irgendetwas gescannt haben.“
T‘Sok erwiderte mich einem knappen Nicken.
„Ein wichtiger Einwand, Mr. Tr‘Movath. Iniziieren sie die hexagonal dichteste Phasenstruktur, ich treffe derweil alle Vorbereitungen für die tricyklische Propargation.“
Etwa 30 Minuten später waren alle nötigen Vorgänge iniziiert worden, während nach einer weiteren halbe Stunde T‘Soks Stimme auf der Brücke vernehmbar wurde.
„Admiral Tr‘Khellian?“, hörten die Mitglieder der Brückenbesatzung den Vulkanier durch das Interkom.
„Ich denke, ich habe etwas gefunden. Es ist eine Zintl-Phase, etwa 2000 Kilometer von uns entfernt. Sofern es Ihnen möglich ist, sollten Sie das Schiff näher heranfliegen, ich übermittle Ihnen indes sofort die Koordinaten. Es ist vonnöten, dass wir die Zintl-Phase genauer untersuchen, sie ist ein deutlicher Hinweis auf eine mögliche Einbuchtung!“
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| Das Athean-Kompott Log 15 - T'Sok |
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Geschrieben von: T'Sok - May-Mon-2020, 02:06 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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T‘Sok saß im Maschinenraum und entspannte sich. Es war ein sehr angenehmer Tag für ihn. Er mochte diese Umgebung seit jeher. Das gleichmäßige Brummen des Warpantriebs sowie das leise Surren des Sp²-hybridisierten Beschleunigers hatten eine beruhigende Wirkung auf ihn. Alles funktionierte und lief, wie es sollte. Die Crewmitglieder liefen emsig umher und verrichteten ihr Tagwerk, wobei der Vulkanier sie zufrieden beobachtete. Hervorragend. Er wanderte zu einer Konsole und überprüfte den Substitutionsgrad des primären Nitril-Hyperkonjugators. Er war über eine einen isolobalen Link mit dem Sp²-hybridisierten Beschleuniger verbunden, daher war es essenziell, dass er stets einwandfrei funktionierte. Momentan war das Schiff nicht in Beschleunigung, es musste also seinen Zielort erreicht haben.
Gerade als er sich einen vulkanischen Gewürztee holen wollte, begann die Kontrollkonsole des Warpkerns zu blinken. Noch eher er sie näher begutachten konnte, schaltete sie jedoch das Bild ab. T'Sok wusste, was das bedeutete: eine schwere Fehlfunktion. Er lauschte angestrengt, als die Konsole auf ihr Notfallprotokoll zurückgriff um die Fehler im audialen Spektrum wiedergab, etwas, das ein weniger erfahrener und begabter Techniker für einfaches Piepsen gehalten hätte. 1 x lang, 3 x kurz, 1 x lang, 6 x kurz, 2 Sekunden pause, dann änderte sich sowohl die Frequenz als auch der Takt: 3 x lang, 2 x kurz, 4 x lang, 2 x mittellang, 2 x lang, 4 x kurz. T'Sok notierte sich die abstände und die hörbaren Frequenzunterschiede, die von ohrenbetäubend schrill zu nahezu dumpf wechseln konnten, als die Konsole weitere Fehler ausgab. Er griff sein Com und ließ sich mit der Brücke verbinden.
"Admiral Tr'Khellian, ich wollte Ihnen melden, dass der Warpantrieb Probleme bereitet. Seien Sie aber unbesorgt, ich habe alles im Griff."
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| Das Athean-Komplott Log 13 Sareth / Mort |
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Geschrieben von: Sareth - May-Sun-2020, 07:38 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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*** USS Picard / Brücke ***
"Diese alten Kähne sind uns hoffnungslos unterlegen. Wir würden nicht mehr als 60 Sekunden benötigen, um sie zu neutralisieren," hatte meine XO erklärt, offenbar begierig, das Problem aus dem Weg zu schaffen, ehe es zu einem solchen wurde.
"Das ist mir bekannt," erwiederte ich ruhig. "Aber ich habe nicht die Absicht, irgendwelchen Elementen in diesem Sektor oder anderswo dabei zu helfen, einen Kriegsgrund zu finden, bei dem die Föderation als Aggressor dasteht. Daher werden wir vorbereitet sein - aber wenn jemand darauf wartet, dass ich zuerst feuere, wird er lange warten können. Commander Langtsar, wir gehen auf gelben Alarm. Implementieren Sie Protokoll Galed-12A." Damit konnte ich das Schiff per Knopfdruck binnen weniger Sekunden gefechtsbereit machen.
"Das ist ein Protokoll der Galae Rihanna," konstatierte meine XO und unausgesprochen schwang dabei mit "wir jedoch sind ein Föderationsschiff, falls Ihnen das noch nicht aufgefallen ist."
"Und dieses Schiff ist wie sein Vorgänger ein Jointventure-Projekt rihannisch-föderativer Technik."
Commander Langtsar nickte knapp und wandte sich um, meine Befehle umzusetzen. Einen Augenblick später wechselten die Leuchtstreifen an den Wänden auf gelb und informierten unmissverständlich über die Änderung unserer Situation. Gleichzeitig hallte eine automatisierte Warnung durch das Schiff und die nötigen Subroutinen wurden im Computer gestartet. Während Howy die Picard dezent auf den durch die USS Gagarin übermittelten Kursparameter brachte, fanden sich die bei Alarm Gelb obligatorischen Besetzungsdoppel für die Navigator-, Taktik-, und Ops-Station ein. Was auch immer hier vor sich ging - wir waren vorbereitet.
Ich dachte an mein Gespräch mit Gouverneur Cairncross und mit Rufus LaSalle zurück. Ja, ich war auch der Meinung, dass hier noch mehr Parteien involviert waren, als es auf den ersten Blick schien. Cairncross schien ein Mann zu sein, dem man aus seinen eigenen populistischen Phrasen einen Strick drehen wollte... Ein Manipulator, der manipuliert wurde - oder doch nicht?
Die Picard zog langsam über ein gewaltiges Ringsystem, während ihre Sensoren Daten über die Subraumschichten sammelten, die hier offenbar mit einem Foldantrieb verschachtelt worden waren.
Versuchten deren Urheber, uns von weiteren Nachforschungen abzuhalten oder versuchten die Gegner der Urheber, uns vor dem gleichen Schicksal zu bewahren?
*** Gleichzeitig / Sicherheitszentrale der USS Picard ***
Mort Caldred hatte dem Galed-12AProtokoll zufolge die kritischen Bereiche des Schiffes speziell abgesichert sowie die Ausgabe von Handwaffen an seine Sicherheitsleute autorisiert. Gerade hatte er zwei extra Energiezellen für den Phaser mit einem Clip am Gürtel befestigt, als eine seiner Mitarbeiterinnen den Raum betrat.
Sonja Jankovic, von den Schiffskameraden kurz und bündig 'Soljanka' genannt, war Expertin für Verschlüsselungstechniken und hatte sich in dieser Eigenschaft mit den merkwürdigen Nachrichten aus dem Quartier der XO befasst.
Jetzt reichte sie Mort ein Padd. "Ich habe eindeutige positronische Fragmentierungen gefunden, die die Spur der Transmissionen verfolgen lassen, Sir."
"Mervin Albras?"
Mort rief die Personaldatei des Mannes auf, des einzigen weiteren Phyleilaners außer der XO. Wie es der Zufall so wollte... Er sah auf. "Danke, Lieutenant, Sie dürfen wegtreten." Er musste mit LaSalle sprechen und der Admiralin. Ohne deren Befehl konnte er keine Decodierung möglicherweise privater Nachrichten von Crewmitgliedern anordnen, auch wenn die Umstände momentan sehr verdächtig waren. Doch die Gesetze der Föderation waren hier eindeutig.
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| Das Athean-Komplott/Log 12 / LaSalle |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - May-Sat-2020, 09:20 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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USS Picard-B / Brücke
Die ersten Sensor-Sweeps hatten keinerlei Ergebnisse gebracht. Sämtliche Scannersysteme liefen auf Hochtouren und trotzdem fanden sich keine Spuren von der Tscherenkow.
Commander Langtsar grummelte vor sich hin.
CL: Das ist Zeitverschwendung. Wir sollten weiter in den Sektor vordringen.
Sareth schüttelte langsam den Kopf.
Sa: Wir müssen hier zunächst einmal konventionell vorgehen.
CL: Mam, bei allem notwendigen Respekt, aber wir haben es hier mit einer unkonventionellen Situation zu tun und sollten daher auch unkonventionell vorgehen.
Sa: Ich würde Ihnen sogar Recht geben, aber wir bewegen uns hier auf einem diplomatisch schwierigen Terrain und sollen deshalb behutsam vorgehen.
Langtsar gab ein verächtliches Schnauben von sich.
CL: Diplomatie., sie war schon immer eine H.........e im Hintern des Militärs.
Sa: Commander Langtsar, wir diskutieren das später einmal aus.
CoS Tr´Movath gab ein Hüsteln von sich.
Mo: Mhm..das ist interessant.
CL: Genauer!
Mo: Ich habe hier schwache Rückstande von Graviton-Zerfallsprodukten.
Sa: Hier draußen?
Mo: Korrekt Admiral.
CL: Solche Produkte treten in der Regel dort auf, wo Fold-Antriebe genutzt wurden.
Mo: Das ist korrekt Mam, aber Fold-Antriebe werden nur bei großen Schiffen verwendet, da sie extrem viel Energie benötigen.
LaSalle grinste.
LS: Die Tscherenkow hat ja definitiv keinen Fold-Antrieb.
CL: Das ist mir nicht neu, Commodore. Nur die Großkampfschiffe der 3. Flotte sowie einige Schiffe der DIA nutzen diesen Antrieb,
Sa: Mhm...es gibt keinerlei Berichte über Flottenbewegungen in den letzten Monaten.
Mo: Die Verteilung der Abbauprodukte ist interessant,
Sa: Inwiefern?
Mo: Es gibt 2 Punkte hoher Konzentration. Das gesamte Gebiet, in welchem die Abbauprodukte zu finden sind, hat eine relativ scharfe Abgrenzung.
CL: Visualisieren Sie das.
Auf dem Holoscreen erschien jetzt eine ovale Form.
Sa: Das ist die Verteilung?
Mo: Korrekt Mam,
Sa: Mhmm,,,das erinnert mich an etwas.
Sareth aktivierte ihr COM.
Sa: T´khellian an Maschinenraum. Mr. T´Sok, kommen Sie bitte auf die Brücke.
TS: Jawohl Admiral.
Sa: Commander Langtsar, erinnert Sie die Verteilung der Abbauprodukte an irgend etwas?
Die XO umrundete das Holobild und kratzte sich dann an ihrem Kinn.
CL: Das Ganze ähnelt entfernt dem Blind-Spot einer Tarnvorrichtung. Aber kein ziviles Schiff verfügt über eine Tarnvorrichtung und die Tscherenkow wäre auch gar nicht dafür ausgerüstet gewesen.
Lt. T´Sok erschien auf der Brücke.
TS: Lt. T´Sok meldet sich wie befohlen, Mam.
Sareth blickte den Lt. auffordernd an.
Sa: Lt. , erklären Sie uns doch bitte kurz die Funktion eines Fold-Antriebs.
TS: Nun, ein Fold-Antrieb nutzt einen hochfokusierten Gravitonenstrahl, um wie mit einem Stempel, eine „Einbuchtung“ in das Raum-Zeit-Gefüge zu applizieren. Sich vorstellen kann man dies am Besten, wie wenn man eben mit einen Stempel oder Kolben in das Raum-Zeit-Gewebe hinein drückt. Das Schiff verbleibt dabei auf dem „Kraterrand“ der Einbuchtung gestoppt stehen. Und fliegt dann sozusagen über die Einbuchtung hinweg. Vorteil ist, dass dieser Antrieb es erlaubt, sehr große Schiffe zu bewegen, für die man mit normalen Warp-Antrieben sehr weitreichende Warp-Felder benötigen würde.
Sareth fixierte die schematische Darstellung eines Fold-Antriebs, welche T´Sok gerade in das Holo-Bild projizieren ließ.
Sa: Mr. T´Sok, ist es theoretisch möglich, in dieser Senke ein Schiff oder auch mehrere Objekte zu verstecken?
T´Sok überlegte eine Weile.
TS: Nun ja, Mam, theoretisch schon. Jedoch wäre der Aufwand sehr groß. Um ein Schiff zu tarnen, gibt es einfachere Möglichkeiten. Außerdem wäre ein Schiff in einer Foldsenke zwar nicht Scanner, aber beim Herausfliegen aus der Senke, könnte es zu einer Kollision mit dem Randfeld der Senke kommen, was eine Gegenreaktionen erzeugen würde. Das Raum-Zeit-Gewebe würde sich ausstülpen und nicht nur das Schiff, sondern auch Teile des Sektors vernichten.
Sa: Danke Lt. Setzen Sie sich bitte mit Mr. Tr´Movath zusammen und suchen Sie nach einer Möglichkeit, eine solche Senke zu detektieren.
TS: Sehr wohl Mam.
Sa: Mr. Edzardus, forschen Sie bitte nach, was mit einem Schiff in so einer Senke passieren könnte,
Howy nickte.
Ho: Jawohl Mam.
Sareth wandte sich an LaSalle.
Sa: Commodore, haben Sie aus Ihrer Sicht noch etwas hinzuzufügen?
LS: Nein, Mam, nicht zu diesem Zeitpunkt.
CL: Nicht zu diesem Zeitpunkt? Wan denn dann?
LS: Wenn ich etwas beizutragen haben, dann, Commander, dann!
CL: Dann frage ich möchte, Sir, welche Aufgabe Sie hier an Bord haben.
LS: Ich bin hier, unter anderem dafür zuständig, dass dem Schiff und dieser Mission keine Gefahren drohen.
CL: Wusste gar nicht, dass Sie Mr. Caldreds Aufgaben übernommen haben.
LS: Um solche Gefahren geht es nicht.
CL: Genauer!
LS: Sie sind nicht authorisiert, Commander.
CL: Das ist...
Sa: Commander, Schluss jetzt! Mr. LaSalle, gibt es etwas dass ich wissen sollte?
LS: Nicht dass ich wüsste.
Sa: Nun gut. Commander Langtsar, langsamer Weiterflug. Informieren Sie mich über alle Änderungen. Commodore LaSalle, bitte folgen Sie mir in den Ready Room.
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Ortswechsel: USS Picard-B / Sareths Bereitschaftsraum.
Sareth zeigte auf einen Sessel vor ihrem Schreibtisch und aktivierte den Abhörschutz.
Sa: Rufus, was ist los?
LS: Sagen wir so, die Sache ist etwas weiterreichend als gedacht.
Sa: Ich frage Sie jetzt noch einmal. Gibt es etwas, was ich wissen sollte?
LS: Nun, Mam, alles was Sie wissen dürften, wissen Sie.
Sareth lehnte sich in ihrem Sessel zurück und grinste. Wenn LaSalle so anfing....
Sa: Und was dürfte ich dann eigentlich nicht wissen?
LS: Nun, der OBH war nicht glücklich, dass ausgerechnet Sie das Kommando über die Picard bekommen haben.
Sa: Das kann ich mir vorstellen. Der neue OBH ist nicht unbedingt ein Freund von mir.
LS: Darum geht es nicht. Der OBH befürchtet, dass die Picard als Köder aufgebaut wurde. Als Ziel für spektakuläre Aktionen seitens Cairncross. Wenn der Picard oder Ihnen etwas zustoßen würde, was man als Aggression seitens Cairncross deuten könnte, kämen weder DeRaaf noch die Präsidentin obhin, Gewaltmaßnahmen gegen deren Athearn-Sektor zu ergreifen.
Der OBH ist skeptisch das diese Sezessions-Drohungen und das ständig wechselnde Anschluss-Szenario des Sektors, einmal an das romulanische Reich, einmal an die VHU oder an die Ferengi, wirklich aktiv von Cairncross betrieben wird. Er vermutet einen externen Einfluß.
Sa: Ich verstehe. Und Sie sollen dafür sorgen, dass hier keine Ungereimtheiten auftreten, korrekt?
LS: Ganz genau, Und das natürlich ohne Ihr Wissen, Sareth.
Sa: Jaja, der OBH ist ja so fürsorglich. Ich gehe dann einmal davon aus, dass diese Gespräch nie statt gefunden hat?
LS: Korrekt.
Sa: Tja Rufus, die DIA lässt Sie nicht zur Ruhe kommen.
LS: Tja, wohl wahr.
Das Intercom meldete sich. Commander Langtsars Stimme war zu hören.
CL: Mam, Sie wollten informiert werden. 2 Schiffe sind so eben unter Warp gegangen und nähern sich uns.
Sa: Wir kommen.
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Ortswechsel:
USS Picard-B / Brücke
Zeit: 1 min. später
Auf dem Taktik-Screen waren 2 Schiffe zu erkennen. Commander Langtsar vergrößerte die Abbildung.
CL: Es handelt sich 2 Schiffe der Steamrunner, Die USS Ptolomäus und die USS Gagarin. Beide Schiffe gehören zur Sicherheitsflotte des Athean-Sektors, Die USS Gagarin ruft uns.
Sa: Auf den Schirm.
Auf dem Screen erschien das Gesicht eines älteren bärtigen Mannes in typischer Starfleet-Uniform. Jedoch hatte sein Kommunikator eine ungewöhnliche Form, welche definitiv nicht Sternenflotten-konform war,
VH: Captain Vernon Hendricks, Kommandant Gagarin, Task Force 2 , Schiff der Athean Defense Fleet hier, USS Picard-B, willkommen im Athearn Sektor,
Sareth straffte sich.
Sa: Captain Hendricks, Admiral t´Khellian hier. Ich danke Ihnen.
VH: Sie befinden sich in einer Gefahrenzone. Bitte folgen Sie uns.
CL: Um welche Gefahr handelt es sich denn?
VH: Das werde ich nicht mit einem subalternen Offizier besprechen.
Sa: Captain, ich danke Ihnen, aber ich hatte mit Gouverneur Cairncross gesprochen und...
Hendricks unterbrach Sareth.
VH: Bei allem notwendigen Respekt Admiral aber ich fürchte ich muss darauf bestehen, das Sie uns folgen. Zu Ihrer und unserer eigenen Sicherheit. Sonst sehen wir uns gezwungen, Zwangsmaßnahmen zu ergreifen.
Sareth unterbrach die Audioübertragung.
Sa: Das ist,,
CL: Mam, diese alten Kähne sind uns hoffnungslos unterlegen. Wir würden nicht mehr als 60 Sekunden benötigen, beide zu neutralisieren.
Sa: Das ist mir bekannt. Öffnen Sie den Audiokanal.
Sareth straffte sich und antwortete dann.
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