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  Das Athean-Kompott Log 16 - T'Sok
Geschrieben von: T'Sok - May-Tue-2020, 06:06 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (1)

Anmerkung: Da ich im letzten Log leider die Aufgabe vergessen hatte Smile
--------------

T‘Sok hatte sich, wie von T‘Khellian angeordnet, mit Mr. T‘Movath im Maschinenraum zusammengefunden, um die besagte Senke zu suchen.


„Nun.“
Tr‘Movath tippte auf einer Konsole herum und wandte sich an seinen vulkanoiden Kollegen.

„Die Suche nach einer derartigen Senke ist nicht gerade das Einfachste, aber ich bin sicher, wir werden dieser Herausforderung gerecht werden“, sagte er.

T‘Sok nickte.
„Zunächst wäre es ratsam, die hexagonal dichteste Phasenstruktur auf den Scanlaser anzuwenden“, sagte er und tippte dabei konzentriert auf der Schaltfläche, während Tr‘Movath ihm aufmerksam zusah.
„Ist es richtig, dass die Detektion einer solchen Senke bislang noch nie vorgenommen wurde?“, fragte er.
„In der Tat“, sagte der Vulkanier. „Wir stehen also wirklich vor einer ganz neuen Herausforderung. Was würden Sie davon halten, wenn wir die Sensoren tricyklisch propargieren, sodass es zu einem Inertpaireffekt in den Scannermodularen kommt und wir auf Basis dessen Elektriden detektieren können? Da die Senke eine Art Biegung des Raum-Zeit-Gefüges ist, müsste es zwangsläufig zu Elektridenbildung kommen, das ist ja absolutes Basiswissen!“

„Sehr gute Idee, Chefingenieur, eine tricyclische Propargation ist raffiniert wenn man bedenkt, dass sie die hexagonal dichteste Phasenstruktur energetisch direkt um zwei Orbitale anhebt. Allerdings müssen wir dann wirklich darauf achten, dass der Prozess isotherm ist und daher die Wärmezufuhr konstant bleibt, ansonsten bricht uns alles zusammen, bevor wir auch nur irgendetwas gescannt haben.“

T‘Sok erwiderte mich einem knappen Nicken.

„Ein wichtiger Einwand, Mr. Tr‘Movath. Iniziieren sie die hexagonal dichteste Phasenstruktur, ich treffe derweil alle Vorbereitungen für die tricyklische Propargation.“

Etwa 30 Minuten später waren alle nötigen Vorgänge iniziiert worden, während nach einer weiteren halbe Stunde T‘Soks Stimme auf der Brücke vernehmbar wurde.

„Admiral Tr‘Khellian?“, hörten die Mitglieder der Brückenbesatzung den Vulkanier durch das Interkom.

„Ich denke, ich habe etwas gefunden. Es ist eine Zintl-Phase, etwa 2000 Kilometer von uns entfernt. Sofern es Ihnen möglich ist, sollten Sie das Schiff näher heranfliegen, ich übermittle Ihnen indes sofort die Koordinaten. Es ist vonnöten, dass wir die Zintl-Phase genauer untersuchen, sie ist ein deutlicher Hinweis auf eine mögliche Einbuchtung!“

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  Das Athean-Kompott Log 15 - T'Sok
Geschrieben von: T'Sok - May-Mon-2020, 02:06 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

T‘Sok saß im Maschinenraum und entspannte sich. Es war ein sehr angenehmer Tag für ihn. Er mochte diese Umgebung seit jeher. Das gleichmäßige Brummen des Warpantriebs sowie das leise Surren des Sp²-hybridisierten Beschleunigers hatten eine beruhigende Wirkung auf ihn. Alles funktionierte und lief, wie es sollte. Die Crewmitglieder liefen emsig umher und verrichteten ihr Tagwerk, wobei der Vulkanier sie zufrieden beobachtete. Hervorragend. Er wanderte zu einer Konsole und überprüfte den Substitutionsgrad des primären Nitril-Hyperkonjugators. Er war über eine einen isolobalen Link mit dem Sp²-hybridisierten Beschleuniger verbunden, daher war es essenziell, dass er stets einwandfrei funktionierte. Momentan war das Schiff nicht in Beschleunigung, es musste also seinen Zielort erreicht haben.


Gerade als er sich einen vulkanischen Gewürztee holen wollte, begann die Kontrollkonsole des Warpkerns zu blinken. Noch eher er sie näher begutachten konnte, schaltete sie jedoch das Bild ab. T'Sok wusste, was das bedeutete: eine schwere Fehlfunktion. Er lauschte angestrengt, als die Konsole auf ihr Notfallprotokoll zurückgriff um die Fehler im audialen Spektrum wiedergab, etwas, das ein weniger erfahrener und begabter Techniker für einfaches Piepsen gehalten hätte. 1 x lang, 3 x kurz, 1 x lang, 6 x kurz, 2 Sekunden pause, dann änderte sich sowohl die Frequenz als auch der Takt: 3 x lang, 2 x kurz, 4 x lang, 2 x mittellang, 2 x lang, 4 x kurz. T'Sok notierte sich die abstände und die hörbaren Frequenzunterschiede, die von ohrenbetäubend schrill zu nahezu dumpf wechseln konnten, als die Konsole weitere Fehler ausgab. Er griff sein Com und ließ sich mit der Brücke verbinden.

"Admiral Tr'Khellian, ich wollte Ihnen melden, dass der Warpantrieb Probleme bereitet. Seien Sie aber unbesorgt, ich habe alles im Griff."

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  Das Athean-Komplott Log 13 Sareth / Mort
Geschrieben von: Sareth - May-Sun-2020, 07:38 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** USS Picard / Brücke ***
 
"Diese alten Kähne sind uns hoffnungslos unterlegen. Wir würden nicht mehr als 60 Sekunden benötigen, um sie zu neutralisieren," hatte meine XO erklärt, offenbar begierig, das Problem aus dem Weg zu schaffen, ehe es zu einem solchen wurde.
 
"Das ist mir bekannt," erwiederte ich ruhig. "Aber ich habe nicht die Absicht, irgendwelchen Elementen in diesem Sektor oder anderswo dabei zu helfen, einen Kriegsgrund zu finden, bei dem die Föderation als Aggressor dasteht. Daher werden wir vorbereitet sein - aber wenn jemand darauf wartet, dass ich zuerst feuere, wird er lange warten können. Commander Langtsar, wir gehen auf gelben Alarm. Implementieren Sie Protokoll Galed-12A." Damit konnte ich das Schiff per Knopfdruck binnen weniger Sekunden gefechtsbereit machen.
 
"Das ist ein Protokoll der Galae Rihanna," konstatierte meine XO und unausgesprochen schwang dabei mit "wir jedoch sind ein Föderationsschiff, falls Ihnen das noch nicht aufgefallen ist."
 
"Und dieses Schiff ist wie sein Vorgänger ein Jointventure-Projekt rihannisch-föderativer Technik."
 
Commander Langtsar nickte knapp und wandte sich um, meine Befehle umzusetzen. Einen Augenblick später wechselten die Leuchtstreifen an den Wänden auf gelb und informierten unmissverständlich über die Änderung unserer Situation. Gleichzeitig hallte eine automatisierte Warnung durch das Schiff und die nötigen Subroutinen wurden im Computer gestartet. Während Howy die Picard dezent auf den durch die USS Gagarin übermittelten Kursparameter brachte, fanden sich die bei Alarm Gelb obligatorischen Besetzungsdoppel  für die Navigator-, Taktik-, und Ops-Station ein. Was auch immer hier vor sich ging - wir waren vorbereitet.
 
Ich dachte an mein Gespräch mit Gouverneur Cairncross und mit Rufus LaSalle zurück. Ja, ich war auch der Meinung, dass hier noch mehr Parteien involviert waren, als es auf den ersten Blick schien. Cairncross schien ein Mann zu sein, dem man aus seinen eigenen populistischen Phrasen einen Strick drehen wollte... Ein Manipulator, der manipuliert wurde - oder doch nicht?
Die Picard zog langsam über ein gewaltiges Ringsystem, während ihre Sensoren Daten über die Subraumschichten sammelten, die hier offenbar mit einem Foldantrieb verschachtelt worden waren.
 
Versuchten deren Urheber, uns von weiteren Nachforschungen abzuhalten oder versuchten die Gegner der Urheber, uns vor dem gleichen Schicksal zu bewahren?
 
 
*** Gleichzeitig / Sicherheitszentrale der USS Picard ***
 
Mort Caldred hatte dem Galed-12AProtokoll zufolge die kritischen Bereiche des Schiffes speziell abgesichert sowie die Ausgabe von Handwaffen an seine Sicherheitsleute autorisiert. Gerade hatte er zwei extra Energiezellen für den Phaser mit einem Clip am Gürtel befestigt, als eine seiner Mitarbeiterinnen den Raum betrat.
Sonja Jankovic, von den Schiffskameraden kurz und bündig 'Soljanka' genannt, war Expertin für Verschlüsselungstechniken und hatte sich in dieser Eigenschaft mit den merkwürdigen Nachrichten aus dem Quartier der XO befasst.
 
Jetzt reichte sie Mort ein Padd. "Ich habe eindeutige positronische Fragmentierungen gefunden, die die Spur der Transmissionen verfolgen lassen, Sir."
 
"Mervin Albras?"
 
Mort rief die Personaldatei des Mannes auf, des einzigen weiteren Phyleilaners außer der XO. Wie es der Zufall so wollte... Er sah auf. "Danke, Lieutenant, Sie dürfen wegtreten." Er musste mit LaSalle sprechen und der Admiralin. Ohne deren Befehl konnte er keine Decodierung möglicherweise privater Nachrichten von Crewmitgliedern anordnen, auch wenn die Umstände momentan sehr verdächtig waren. Doch die Gesetze der Föderation waren hier eindeutig.

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  Das Athean-Komplott/Log 12 / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - May-Sat-2020, 09:20 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

USS Picard-B / Brücke

Die ersten Sensor-Sweeps hatten keinerlei Ergebnisse gebracht. Sämtliche Scannersysteme liefen auf Hochtouren und trotzdem fanden sich keine Spuren von der Tscherenkow.
Commander Langtsar grummelte vor sich hin.

CL: Das ist Zeitverschwendung. Wir sollten  weiter in den Sektor vordringen.

Sareth schüttelte langsam den Kopf.

Sa: Wir müssen hier zunächst einmal konventionell vorgehen.
CL: Mam, bei allem notwendigen Respekt, aber wir haben es hier mit einer unkonventionellen Situation zu tun und sollten daher auch unkonventionell vorgehen.
Sa: Ich würde Ihnen sogar Recht geben, aber wir bewegen uns hier auf einem diplomatisch schwierigen Terrain und sollen deshalb behutsam vorgehen.

Langtsar gab ein verächtliches Schnauben von sich.

CL: Diplomatie., sie war schon immer eine H.........e im Hintern des Militärs.
Sa: Commander Langtsar, wir diskutieren das später einmal aus.

CoS Tr´Movath gab ein Hüsteln von sich.

Mo: Mhm..das ist interessant.
CL: Genauer!
Mo: Ich habe hier schwache Rückstande von Graviton-Zerfallsprodukten.
Sa: Hier draußen?
Mo: Korrekt Admiral.
CL: Solche Produkte treten in der Regel dort auf, wo Fold-Antriebe genutzt wurden.
Mo: Das ist korrekt Mam, aber Fold-Antriebe werden nur bei großen Schiffen verwendet, da sie extrem viel Energie benötigen.

LaSalle grinste.

LS: Die Tscherenkow hat ja definitiv keinen Fold-Antrieb.
CL: Das ist mir nicht neu, Commodore. Nur die Großkampfschiffe der 3. Flotte sowie einige Schiffe der DIA nutzen diesen Antrieb,
Sa: Mhm...es gibt keinerlei Berichte über Flottenbewegungen in den letzten Monaten.
Mo: Die Verteilung der Abbauprodukte ist interessant,
Sa: Inwiefern?
Mo: Es gibt 2 Punkte hoher Konzentration. Das gesamte Gebiet, in welchem die Abbauprodukte zu finden sind, hat eine relativ scharfe Abgrenzung.
CL: Visualisieren Sie das.

Auf dem Holoscreen erschien jetzt eine ovale Form.

Sa: Das ist die Verteilung?
Mo: Korrekt Mam,
Sa: Mhmm,,,das erinnert mich an etwas.

Sareth aktivierte ihr COM.

Sa: T´khellian an Maschinenraum. Mr. T´Sok, kommen Sie bitte auf die Brücke.
TS: Jawohl Admiral.
Sa: Commander Langtsar, erinnert Sie die Verteilung der Abbauprodukte an irgend etwas?

Die XO umrundete das Holobild und kratzte sich dann an ihrem Kinn.

CL: Das Ganze ähnelt entfernt dem Blind-Spot einer Tarnvorrichtung. Aber kein ziviles Schiff verfügt über eine Tarnvorrichtung und die Tscherenkow wäre auch gar nicht dafür ausgerüstet gewesen.

Lt. T´Sok erschien auf der Brücke.

TS: Lt. T´Sok meldet sich wie befohlen, Mam.

Sareth blickte den Lt. auffordernd an.

Sa: Lt. , erklären Sie uns doch bitte kurz die Funktion eines Fold-Antriebs.
TS: Nun, ein Fold-Antrieb nutzt einen hochfokusierten Gravitonenstrahl, um wie mit einem Stempel, eine „Einbuchtung“ in das Raum-Zeit-Gefüge zu applizieren. Sich vorstellen kann man dies am Besten, wie wenn man eben mit einen Stempel oder Kolben in das Raum-Zeit-Gewebe hinein drückt. Das Schiff verbleibt dabei auf dem „Kraterrand“ der Einbuchtung gestoppt stehen. Und fliegt dann sozusagen über die Einbuchtung hinweg. Vorteil ist, dass dieser Antrieb es erlaubt, sehr große Schiffe zu bewegen, für die man mit normalen Warp-Antrieben sehr weitreichende Warp-Felder benötigen würde.

Sareth fixierte die schematische Darstellung eines Fold-Antriebs, welche T´Sok gerade in das Holo-Bild projizieren ließ.

Sa: Mr. T´Sok, ist es theoretisch möglich, in dieser Senke ein Schiff oder auch mehrere Objekte zu verstecken?

T´Sok überlegte eine Weile.

TS: Nun ja, Mam, theoretisch schon. Jedoch wäre der Aufwand sehr groß. Um ein Schiff zu tarnen, gibt es einfachere Möglichkeiten. Außerdem wäre ein Schiff in einer Foldsenke zwar nicht Scanner, aber beim Herausfliegen aus der Senke, könnte es zu einer Kollision mit dem Randfeld der Senke kommen, was eine Gegenreaktionen erzeugen würde. Das Raum-Zeit-Gewebe würde sich ausstülpen und nicht nur das Schiff, sondern auch Teile des Sektors vernichten.

Sa: Danke Lt. Setzen Sie sich bitte mit Mr. Tr´Movath zusammen und suchen Sie nach einer Möglichkeit, eine solche Senke zu detektieren.
TS: Sehr wohl Mam.
Sa: Mr. Edzardus, forschen Sie bitte nach, was mit einem Schiff in so einer Senke passieren könnte,

Howy nickte.

Ho: Jawohl Mam.

Sareth wandte sich an LaSalle.

Sa: Commodore, haben Sie aus Ihrer Sicht noch etwas hinzuzufügen?
LS: Nein, Mam, nicht zu diesem Zeitpunkt.
CL: Nicht zu diesem Zeitpunkt? Wan denn dann?
LS: Wenn ich etwas beizutragen haben, dann, Commander, dann!
CL: Dann frage ich möchte, Sir, welche Aufgabe Sie hier an Bord haben.
LS: Ich bin hier, unter anderem dafür zuständig, dass dem Schiff und dieser Mission keine Gefahren drohen.
CL: Wusste gar nicht, dass Sie Mr. Caldreds Aufgaben übernommen haben.
LS: Um solche Gefahren geht es nicht.
CL: Genauer!
LS: Sie sind nicht authorisiert, Commander.
CL: Das ist...
Sa: Commander, Schluss jetzt! Mr. LaSalle, gibt es etwas dass ich wissen sollte?
LS: Nicht dass ich wüsste.
Sa: Nun gut. Commander Langtsar, langsamer Weiterflug. Informieren Sie mich über alle Änderungen. Commodore LaSalle, bitte folgen Sie mir in den Ready Room.

———————————-

Ortswechsel: USS Picard-B / Sareths Bereitschaftsraum.

Sareth zeigte auf einen Sessel vor ihrem Schreibtisch und aktivierte den Abhörschutz.

Sa: Rufus, was ist los?
LS: Sagen wir so, die Sache ist etwas weiterreichend als gedacht.
Sa: Ich frage Sie jetzt noch einmal. Gibt es etwas, was ich wissen sollte?
LS: Nun, Mam, alles was Sie wissen dürften, wissen Sie.

Sareth lehnte sich in ihrem Sessel zurück und grinste. Wenn LaSalle so anfing....

Sa: Und was dürfte ich dann eigentlich nicht wissen?
LS: Nun, der OBH war nicht glücklich, dass ausgerechnet Sie das Kommando über die Picard bekommen haben.
Sa: Das kann ich mir vorstellen. Der neue OBH ist nicht unbedingt ein Freund von mir.
LS: Darum geht es nicht. Der OBH befürchtet, dass die Picard als Köder aufgebaut wurde. Als Ziel für spektakuläre Aktionen seitens Cairncross. Wenn der Picard oder Ihnen etwas zustoßen würde, was man als Aggression seitens Cairncross deuten könnte, kämen weder DeRaaf noch die Präsidentin obhin, Gewaltmaßnahmen gegen deren Athearn-Sektor zu ergreifen.
Der OBH ist skeptisch das diese Sezessions-Drohungen und das ständig wechselnde Anschluss-Szenario des Sektors, einmal an das romulanische Reich, einmal an die VHU oder an die Ferengi, wirklich aktiv von Cairncross betrieben wird. Er vermutet einen externen Einfluß.
Sa: Ich verstehe. Und Sie sollen dafür sorgen, dass hier keine Ungereimtheiten auftreten, korrekt?
LS: Ganz genau, Und das natürlich ohne Ihr Wissen, Sareth.
Sa: Jaja, der OBH ist ja so fürsorglich. Ich gehe dann einmal davon aus, dass diese Gespräch nie statt gefunden hat?
LS: Korrekt.
Sa: Tja Rufus, die DIA lässt Sie nicht zur Ruhe kommen.
LS: Tja, wohl wahr.

Das Intercom meldete sich. Commander Langtsars Stimme war zu hören.

CL: Mam, Sie wollten informiert werden. 2 Schiffe sind so eben unter Warp gegangen und nähern sich uns.
Sa: Wir kommen.

—————————————————

Ortswechsel:

USS Picard-B / Brücke
Zeit: 1 min. später

Auf dem Taktik-Screen waren 2 Schiffe zu erkennen. Commander Langtsar vergrößerte die Abbildung.

CL: Es handelt sich 2 Schiffe der Steamrunner, Die USS Ptolomäus und die USS Gagarin. Beide Schiffe gehören zur Sicherheitsflotte des Athean-Sektors, Die USS Gagarin ruft uns.
Sa: Auf den Schirm.

Auf dem Screen erschien das Gesicht eines älteren bärtigen Mannes in typischer Starfleet-Uniform. Jedoch hatte sein Kommunikator eine ungewöhnliche Form, welche definitiv nicht Sternenflotten-konform war,

VH: Captain Vernon Hendricks, Kommandant Gagarin, Task Force 2 , Schiff der Athean Defense Fleet hier, USS Picard-B, willkommen im Athearn Sektor,

Sareth straffte sich.

Sa: Captain Hendricks, Admiral t´Khellian hier. Ich danke Ihnen.
VH: Sie befinden sich in einer Gefahrenzone. Bitte folgen Sie uns.
CL: Um welche Gefahr handelt es sich denn?
VH: Das werde ich nicht mit einem subalternen Offizier besprechen.
Sa: Captain,  ich danke Ihnen, aber ich hatte mit Gouverneur Cairncross gesprochen und...

Hendricks unterbrach Sareth.

VH: Bei allem notwendigen Respekt Admiral aber ich fürchte ich muss darauf bestehen, das Sie uns folgen. Zu Ihrer und unserer eigenen Sicherheit. Sonst sehen wir uns gezwungen, Zwangsmaßnahmen zu ergreifen.

Sareth unterbrach die Audioübertragung.

Sa: Das ist,,
CL: Mam, diese alten Kähne sind uns hoffnungslos unterlegen. Wir würden nicht mehr als 60 Sekunden benötigen, beide zu neutralisieren.
Sa: Das ist mir bekannt. Öffnen Sie den Audiokanal.

Sareth straffte sich und antwortete dann.

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  NASA Earth-Defence !
Geschrieben von: Sareth - Apr-Tue-2020, 11:38 AM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

Wie NASA versucht, die Erde vor Asteroiden zu schützen!
Sehr interessant.

https://www.facebook.com/NASA/videos/222...live_video

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  Das Athean-Komplott Log 11 Sareth
Geschrieben von: Sareth - Apr-Fri-2020, 08:51 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** Quartier von Admiral T'Khellian ***

 
Ich hatte einen langen Tag hinter mir, und da wir in etwa sieben Stunden in Sensorreichweite zum Sektor des Verschwindens der USS Tscherenkow sein sollten, beschloss ich, mir ein paar Stunden Schlaf zu gönnen. Obwohl ich ja erst knappe drei Tage an Bord war, fühlte ich mich in meinem Quartier schon einigermaßen heimisch. Der bordeigene Gärtner hatte eine große Camelie an meinem Kopfende platziert, deren Farbe einen wunderbaren Kontrast zu den blauen Stoffbezügen bildete. Ich holte die Bettwäsche aus dem dafür vorgesehenen Kasten, breitete alles aus und machte es mir gemütlich. Eine Weile kreisten meine Gedanken noch um die Rätsel, mit denen wir auf dieser unserer ersten Mission konfrontiert waren. Ich dachte an Charlie, dem ich aus Sicherheitsgründen natürlich nicht alles erzählen konnte... Aber dann gelang es mir doch, einzuschlafen.
 
*** Sechs Stunden später ***
 
Ich saß bei einem kleinen  Frühstück - Croissants und Kaffee - und sah mir dabei den letzten Bericht von LaSalle durch. Er hatte gründlich alles abgeprüft, was die Tscherenkow und Cairncross betraf, dabei aber nichts gefunden, was unseren Nachforschungen in irgendeiner Weise einen Aufhänger gegeben hätte. Oder etwa doch? Relativ oft kam der Phyleilakrieg im Bericht vor. Ich hatte das Gefühl, dass dort ein Anker lag... Aber natürlich konnte ich mich nicht von bloßen 'Gefühlen' leiten lassen. Also begann ich, die Phyleila-Einträge genauer unter die Lupe zu nehmen - wobei ich mein angebissenes Croissant völlig vergaß und nur ab und zu nach der Kaffeetasse angelte.
 
Das Massaker auf Tanrien IV.... wo hatte ich gerade noch darüber gelesen? Ach ja, in der Publikationsliste meiner XO. Sie hatte dort einen Bruder verloren. Und das ehemalige Crewmitglied der Tscherenkow aus der Nachrichtenabteilung - wie war sein Name? Vabin Kalatharis, ein Andorianer. Ein paar Clearancefreigaben später hatte ich festgestellt, dass es in seiner Akte einige Ungereimtheiten gab, genauer gesagt, Lücken, und dass er offenbar einen Freund in hohen Positionen hatte, der ihm half eine unehrenhafte Entlassung zu einem ehrenvollen Abschied zu 'wandeln'. Gut, das brachte mich eigentlich keinen Schritt weiter! Dennoch, Kalatharis verlegte seinen Wohnsitz in den Athean-Sektor, genauer gesagt nach Athean Prime, Sillian City....
Interessant.
 
Mein Kom-Terminal zirpte. Ich schloss die Uniformjacke, warf einen Blick in den Spiegel, ob ich präsentabel genug war, und aktivierte die Verbindung. Es war Gouverneur Cairncross persönlich!
 
+Admiral, es tut mir leid, dass ich Sie erst jetzt erreichen kann, + Cairncross war ein schlanker Mann Mitte sechzig, mit kurzem grauen Haar und gewinnenden Gesichtszügen, auf die er oft und gern sein 'Landesvaterlächeln' zu zaubern pflegte. + Ich bedaure die Unannehmlichkeiten, die das Verschwinden der USS Tscherenkow ausgelöst hat, zutiefst. Seien Sie versichert, dass ich Ihnen jede erdenkliche Hilfe bei der Suche gewähren werde. +
 
"Ich danke Ihnen, Gouverneur. Bisher konnte meine Crew noch keine Hinweise finden, was überhaupt geschehen ist, aber wir werden in knapp einer halben Stunde in Sensorreichweite sein."
 
+Ich kann Ihnen zwei Schiffe meiner Sicherheitsflotte zur Seite stellen.+
 
Wachhunde oder Helfer? Ich musste diplomatisch vorgehen... " Im Augenblick wäre das eine unnötige Bindung von Ressourcen. Sobald ich verlässliche Daten habe und einen etwaigen Suchradius bestimmen kann, werde ich auf Ihre Hilfe zurück kommen." Und Sie dabei genau im Auge behalten.
 
Cairncross nickte. + Ich möchte Sie bitten, Admiral, etwas mäßigend auf den Föderationsrat einzuwirken...+
 
Nun, im Föderationsrat kann ich kaum viel ausrichten.
 
+... die derzeitige Kampagne gegen mich gleicht einer mittelalterlichen Hexenjagd. Ich habe nichts mit dem Verschwinden Ihres Schiffes zu tun...+
 
Ich bemerkte, dass er "Ihres Schiffes" anstatt "unseres Schiffes" sagte. Ein Zeichen, dass er sich nicht mehr so ganz der Föderation zugehörig betrachtete?
 
+... und die Bürger hier im Athean-Sektor fühlen sich brüskiert, in die Rolle von Sündenböcken abgedrängt. Ich fürchte, das wird die Beziehungen noch weiter belasten, und es gibt wenig, was ich dagegen tun kann, wenn seitens des Föderationsrates nicht deutliche Signale kommen.+
 
"Ich werde der Ratssprecherin meine Meinung über die Situation mitteilen, Gouverneur. Aber wir müssen vermeiden, dass Sie die Ansicht erwecken, mit einem Volksaufruhr zu drohen. Da verstehen wir uns doch richtig?"
Ja, er verstand meinen 'dezenten' Hinweis. Nach ein paar weiteren höflichen Floskeln war das Gespräch beendet.
Ich stellte die Reste meines Frühstücks in den Recycler und begab mich zur Brücke.
 
 
*** USS Picard / Brücke / Einige Zeit später ***
 
Der Hauptschirm zeigte ein Bild trügerischen Friedens. Wir waren seit einer halben Stunde in Sensorreichweite und an den entsprechenden Stationen herrschte emsige Betriebsamkeit. Mr. Edzardus hatte angedeutet, es könne sich um ein temporales Phänomen handeln, und in diesem Fall müssten wir jetzt eindeutige Hinweise entdecken können. Ebenso für eine Phasenverschiebung, die entsprechende Spuren in den tieferen Subraumschichten hinterlassen haben müsste.
 
Fest stand, dass ein Schiff nicht einfach im Nichts verschwunden sein konnte. Das widersprach den Gesetzen der Physik. Wenn sie nicht zerstört worden war - und das konnten wir unterdessen feststellen, es gab keinerlei Trümmer oder Strahlungsreste oder organische Materie im anvisierten Bereich - MUSSTE die Tscherenkow irgendwo sein.

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  Das Athean Komplott / Log 10 / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Apr-Wed-2020, 11:41 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

USS Picard/Strategielabor

LaSalle musste zugeben, dass diese Mission interessanter zu werden schien, als er gedacht hatte. Das Verschwinden der Tscherenkow war kein alltäglicher Fall.
Die Schiff war unterwegs von Bolarus nach Ilmoria, mit einem Zwischenstop auf Risa. Soweit , so gut. Aber nach dem ersten Sprung von Risa weg, hätte sie sich bei Nav-Boje CA44n melden müssen. Was niemals geschah. Dafür hatte sie sich dann bei einer Boje in einem anderen Sektor gemeldet: CY51Na. Nun gut, viele Wege führten nach Ilmoria und für Umwege waren die Schiffe der SSL bekannt.Das Schiff war aber auf der kurzen Strecke zwischen 2 Nav-Bojen von der Bildfläche verschwunden. Anzeichen für ein Versagen der Bojen oder eventuelle Manipulationen an ihnen waren keine zu erkennen, zumal sich andere Schiffe ja auch regulär registriert hatten. Im Holoscreen schwebte der Auszug aus Howys Analyse.
 
CY51Na --> 200467,2 USS Cannough --> Kurs 363.507 folgt gemeldetem Kurs
CY51Na --> 200468,8 USS© Tscherenkow --> Kurs 205.265 folgt gemeldetem Kurs
CY51Na --> 200478,6 VIGTS305 --> Kurs 205.261 folgt gemeldetem Kurs
CY53p--> 200501,2 VIGTS305 --> Kurs 205.261 folgt gemeldetem Kurs
CY53p--> 200501,2 IKS N´garough --> Kurs 343.041 folgt gemeldetem Kurs
Reg. Anfrage an CY53p für den Zeitraum 200467,2 - 200508 : Schiff USS© Tscherenkow NCCV 41325
CY53P: Keine Daten verfügbar, kein Kontakt im gegebenen Zeitraum
Kontaktrundfrage an Bojen Bereich CY5 ->Schiff USS© Tscherenkow NCCV 41325 für den Zeitraum ab 200467,2 bis-> aktuelle Sternzeit
CY53P --> Keine Daten verfügbar, kein Kontakt im gegebenen Zeitraum
CY53R -->  Keine Daten verfügbar, kein Kontakt im gegebenen Zeitraum
CY54A -->  Keine Daten verfügbar, kein Kontakt im gegebenen Zeitraum
 
.
.
C56Yx -->  Keine Daten verfügbar, kein Kontakt im gegebenen Zeitraum
 
 
Wenn es keine Daten von externen Quellen gab, was gaben dann die Archive her?
Lasalle fing bei der USS Tscherenkow selbst an.
Die USS Tscherenkow war eines der letzten noch in Dienst befindlichen Schiffe der Galaxy-Klasse. Die Originalkennung war NCC-41325 gewesen. Das Schiff hatte fast 20 Jahre unter dem Kommando von Captain Jalaba aí N´tekan gestanden, bevor es ausgemustert worden war. Vor 10 Jahren hatte Maurice Sendak, Gründer und Vorsitzender von Sendak Spacelines, das Schiff gekauft und zu einem Luxus-Kreuzfahrtschiff ‚mit Nostalgieflair‘ umgebaut. Dabei war alle militärische Hardware entfernt worden. Anstelle der Phaserbänke hatte man Laserprojektoren eingebaut, die ein farbenprächtiges Feuerwerk im All veranstalten konnten, aber sonst nichts weiter. Laser galten als harmlos im Raumfahrtbereich.Zwar wurden auch heute noch, im Zeitalter effizienter Phasersysteme, Laser als Waffen genutzt, doch gab es nur 2 Anlagen, bei denen Laser als Waffensystem montiert waren. Und bei diesen System handelte es sich ausschließlich um Backup-Systeme der planetaren Verteigungs-Phalanxen auf der Erde und auf Vulkan.Nur der sehr wirkungsvolle Navigationsdeflektor der Tscheremkow war von der ursprünglichen Ausstattung übrig geblieben
Das Schiff war also wohl genau das, was sie vorgab zu sein: Ein „Vergnügungsdampfer“.

Nächster Punkt war die Crew. Was gab es über sie zu wissen?
Kommandant der Tscherenkow war seit 2 Jahren Captain Jordan Hendricks. Ein bei seinen Crews äußerst beliebter und dazu noch hochdekorierter ehem. Offizier der Sternenflotte. Reporterin Holly Hunter hatte ihn einmal als den fähigsten Kommandanten seit Jean-Luc Picard bezeichnet. Er sei sogar mehr Picard gewesen, als Picard selbst.
Auf dem Holoscreen erschien das Bild eines durchtrainierten Mannes mittleren Alters mit einer wilden Mähne schwarzen Haares. „Conan der BlahBlah“ ging es LaSalle durch den Kopf. Er hatte Hendricks einmal bei einer Schulung getroffen. Das Problem war, dass Hendricks gerne redete, wenn auch recht geistreich, aber einfach zu viel. Und trotzdem hätte er es sicher zum Commodore gebracht, wäre er nicht vorher ausgeschieden. Angeblich weil er „etwas Ruhe“ brauchen würde. Nun, immerhin war der Job bei SSL wesentlich lukrativer als bei der Flotte.
Dann gab es da noch den XO des Schiffes. Ein Mann mit einem unmöglich langen Namen:
Sir Edward Henry Norman Geoffrey Montaugh, der Dritte, Earl of Chesterton, Sohn des Duke of Montaugh. Spitzname: der eitle Eddy oder bei der Crew der Tscherenrenkow „Captain Bligh Junior“
Laut den Personaldaten hatte Montaugh sich seine Raumfahrer-Erfahrung bei der Menkalinan Corp geholt und war dann, vor 4 Jahren, zu SSL gewechselt. Er galt als mürrischer, verschlossener , bei seiner Crew gefürchteter Offizier, welcher jedoch zu den Passagieren wohl die Höflichkeit selbst war.
Und dann gab es da noch den Grund für die ganze Aufregung. Der Grund, warum ein vermisstes Zivilschiff nicht von der FLEA sondern von der Sternenflotte gesucht wurde:
Jusuf Ibn’Shalat, 2. Maat an Bord der Tscherenkow und Sohn des Außenministers der Föderation. Jusuf, ein Absolvent der Sternenflottenakademie, war nach einem Abschluss mit Auszeichnung, nicht zur Sternenflotte gegangen, sondern führte sein Studium an der zivilen Akademie der Handelsbehörde FTA fort. In ein paar Jahren würde er dann wohl das Offizierspatent in der Tasche haben und eine zivile Laufbahn einschlagen, sehr zur Freude seines Vaters und wohl zum Ärger des OBH der Sternenflotte.
Gab es Verbindungen zwischen Cairncross und diesen drei, oder weiteren Crewmitgliedern der Tscherenkow? So wie es aussah nicht. Und doch war die Tscherenkow in diesem Gebiet verschwunden. Einem Gebiet, in dem sie eigentlich nichts zu suchen hatte.
Auch die Untersuchung weiterer Daten der Crew und der Passagiere förderte keine Verbindungen zum Athean-Sektor, oder zu Cairncross zu Tage.
Also begann LaSalle in der Vergangenheit der USS Tscherenkow zu suchen.
Während seiner Zeit bei der Sternenflotte waren Schiff und Crew für immerhin 14 Erstkontakte und 3 Systementdeckungen verantwortlich gewesen. Das Schiff war 2 Mal in Gefechte verwickelt gewesen: Einmal gegen eine Einheit des Dominions und einmal gegen ein Schiff des Maquis. Nichts Außergewöhnliches also. LaSalle unterzog nun auch die zugänglichen Logbücher der Tscherenkow einer Untersuchung. Nach hunderten von Einträgen fand sich nichts Besonderes, oder etwas doch? Nach dem letzten Array-Day der Tscherenkow auf SB23 fehlten 2 Tage im Logbuch. Konnte es hier einen Ansatzpunkt geben? Nun, es gab viele Gründe für das Fehlen von Logbucheinträgen. Also forschte LaSalle weiter nach; fand aber nur einige belanglose Vorfälle.Gab es irgendetwas bezüglich der ehem. Besatzung der Tscherenkow zu finden? Auch dies förderte zunächst nichts erhellendes zu Tage. Es gab lediglich den Vermerk eines 2nd Lt der Nachrichtenabteilung der Tscherenkow über ein Massaker auf Tanrien IV während des Phyleila-Krieges. Doch weitere Informationen waren nicht zu finden.
Ein Com-Meldung unterbrach LaSalles Forschungsarbeit. Commander Langtsar meldete sich.
 
CL: Commodore LaSalle, Sir. Sie wollten informiert werden, sobald wir in Sensorrreichweite des ersten Markers des Athean-Sektors uns befinden.
LS: Korrekt Commander.
CL: Wir sind in Reichweite.
LS: Ich komme auf die Brücke.
CL: Ich weiß zwar nicht, ob das notwendig ist, aber wie Sie wünschen, Sir.
 
Die Verbindung wurde beendet.
LaSalle musste grinsen. Ja, da hatte jemand gerade noch die Kurve gekriegt.

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  Gravitationswellen nachgewiesen
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Apr-Wed-2020, 09:27 AM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

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  Das Athean-Komplott LOG 9 Hohardus Edzardus
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Apr-Wed-2020, 02:50 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

==========  Astrometrie der USS Picard B  ==========
 
Wenn sich Einer an Bord wohl und glücklich fühlte, dann war es Howy.
Irgendwie war er eben doch ein Sproß einer langen See- und Raumfahrerfamilie, deren Mitglieder es nie lange zuhause ausgehalten hatten.
Die Ferne und das Abenteuer riefen, und da halfen auch die gemütlichen Teestunden mit seinem Großmuttchen und die Dorffeste ihm zu Ehren nichts.
Und er war wirklich aufgeregt und blickte den sicherlich kommenden Abenteuern zufrieden ins Auge.
Mag kommen, was wolle, er war an Bord eines tollen Schiffes, das sich seines Namens würdig erweisen würde.
Und er, Hohardus Edzardus, war der Chefnavigator dieses wunderbaren Kahns.
Was, bitte, hätte er sich mehr wünschen können?
Es hatte einen herzzerreißenden Abschied von Omchen und den Dörflern gegeben, aber sein Großmuttchen hatte zu ihm gesagt: „Du bist und bleibst nun mal ein Edzardus, mein Junge, und die trieb es schon immer in die weite Welt.
Aber vergiß mich nicht und schick mir ab und zu eine Nachricht.
Und sieh zu, daß du dieses Mal etwas schneller nachhause kommst, um mir zu erzählen.“
 
Und jetzt saß er in einem bequemen Sessel in einem Navigationsholodeck.
Ja, nicht nur, daß er inzwischen mit dem Modernsten ausgestattet war, was die Technik in den letzten Jahren entwickelt hatte, sondern man hatte der Astrometrie ein eigenes Holodeck gegeben, in dem er fast alles simulieren konnte, was das Schiff und seine Bewegungen im Raum betraf.
Alles, was die Datenbanken der Föderation und der befreundeten Systeme hergaben bezüglich der astronavigatorischen Kenntnisse und Schiffsdaten war hier einprogrammiert, was ihm nahezu unendliche Möglichkeiten gab, allerdings auch viel Zeit des Einarbeitens erforderte.
Er hatte viel neu zu lernen, was nahezu jede Minute seiner Zeit brauchte. Aber auch Verbesserungen der Technik hatten sich schon herausgestellt, wozu er sich mit ihrem Chefingenieur T’Sok kurzgeschlossen hatte.
Einige Relais arbeiteten mit einer viel zu hohen Verzögerung von 1,2 Milisekunden, was bei schwierigen Kurskorrekturen nicht tolerierbar war, denn dadurch konnten sich schon Zielortdifferenzen von vielen hunderttausend Kilometern, teilweise sogar im Lichtjahrbereich herausstellen, je nach Geschwindigkeit, mit der man unterwegs war.
 
T’Sok war einer der wenigen Leute, die auch ohne langwierige Erklärungen das Problem klar erkannten und umgehend nach einer Lösung suchten.
Und so konnten sie schon nach einigen Flugtagen die Systeme soweit verbessern, daß Howy zwar noch nicht vollständig zufrieden war, aber doch ordentlich damit arbeiten konnte.
Der Rest würde sich dann sicherlich auch noch finden, bevor man in ernsthafte Probleme kommen würde.
 
Immer wieder nahm er sich vor, endlich einmal das Schiff von Bug bis Heck zu durchstöbern, denn er wollte es natürlich gut kennenlernen, aber zunächst war es seine Aufgabe, es auf dem richtigen Kurs zu halten und dort hinzubringen, wohin es befehlsgemäß sollte.
 
Und dann war da noch das Problem der Tscherenkow, an dem er derzeit arbeitete.
Sie war im Athean-Sektor verschwunden, der derzeit auch politisch Probleme bereitete.
Über diese Entwicklungen war er nur oberflächlich informiert, aber bisher waren keine direkten Zusammenhänge zwischen diesen Problemen und dem Verschwinden der Tscherenkow zu erkennen.
 
Das Schiff war auf einer Kreuzfahrt, die auf Bolarius begonnen hatte. Nach einem Zwischenstopp auf Risa hatte es sich auf einen Kurs begeben, der es nach Ilmoria hätte bringen sollen, einem Planeten, der über eine Vielzahl von Touristenattraktionen verfügte, die keine Kreuzfahrtlinie ausließ.
Allerdings lag der Athean-Sektor nicht auf der vorher geplanten Flugroute.
 
Die Flugroute war über all die Parsec gut dokumentiert durch eigene Meldungen und die von 48 Transmitter- und Navigationsboien, die automatisch alle Flugdaten der in Reichweite befindlichen Schiffe aufnahmen, speicherten und dann an Flugleitzentren übermittelten, die diese Daten innerhalb der Vertragsstaaten verteilten.
Die Schiffe übermittelten auch automatisch Zustandsberichte und im Voraus programmierte Kurskorrekturen.
Eigentlich Alles, was das Schiff selbst betraf.
 
So auch bei der Tscherenkow.
Bis zur Boie CY51Na hatte es nur Daten gegeben, die keinerlei Aufschluß über irgendwelche Probleme an Bord gaben, außer der Tatsache, daß sie sich nicht auf der eigentlichen Route befand, die im Reiseplan angegeben war.
Nun war es durchaus möglich, daß die reichen Passagiere an Bord eine Änderung des Flugplans vorgeschlagen und auch erreicht hätten, was auch solchen Schiffen durchaus öfter geschah, aber davon meldete weder die Besatzung noch der Bordcomputer irgendetwas.
Das war auf jeden Fall ungewöhnlich.
Die Boie hatte das Schiff im Blickpunkt, bis es außerhalb ihrer Reichweite gelangte.
Etwa 3 pc vorher hätte die Boie CY53p übernehmen sollen und müssen, so daß sich einige Übermittlungsdaten überschnitten hätten. Aber diese Boie meldete – NICHTS! Gar nichts!
Die Tscherenkow hatte sich niemals bei ihr angemeldet.
Was war geschehen?
 
Howy überprüfte die Funktion dieser letzten Boie, ob es irgendwelche Fehlerberichte gäbe, aber sie arbeite, jedenfalls nach dem Datenprotokoll, absolut fehlerfrei.
 
Kurz nach der Tscherenkow hatte die erste Boie noch das Taxi 305 der Firma Rollo Vega registriert, das nahezu den gleichen Kurs flog, wie das vermißte Schiff. Dieses war auch von der zweiten Boie erfaßt und verfolgt worden, ohne daß es zu Unterbrechungen oder Datenübermittlungsfehlern kam.
Und auch derzeit arbeitete sie zur vollsten Zufriedenheit.
 
Howy hatte die Taxifirma kontaktiert, ob dem Piloten etwas Ungewöhnliches aufgefallen sei, aber dieser hatte nichts Auffälliges übermittelt, außer vielleicht der Tatsache, daß er NICHTS über eine Begegnung mit der Tscherenkow ins Logbuch eingetragen hatte.
 
In der Holodecksimulation hatte er alle bekannten Daten übertragen.
Ebenso den ursprünglichen Kurs und den Punkt, an dem das Schiff vom Kurs abgewichen sein mußte.
Und der Bereich, in dem das Schiff verschwunden war. In diesem gab es eine Sonne vom Typ  A3 mit einem Planetensystem von 6 größeren Körpern, die unter der Bezeichnung AR904 lief. Die Sonne hatte keinen eigenen Namen, weil sie bisher noch uninteressant gewesen war, um sie näher zu erforschen.
Einer der Planeten von etwa Marsgröße war vom Typ M, könnte also Leben beherbergen, allerdings waren die Umstände so drastisch, daß sich bis dahin Niemand gefunden hatte, dort zu siedeln, selbst als man den ganzen Planeten kostenlos anbot, wenn man dort eine Basis errichten würde.
 
Ungewöhnlich war allerdings, daß es eine stärkere Subraumstörung in diesem Bereich gab, deren Ursprung bisher ungeklärt war, allerdings hätte die zweite Boie das Schiff noch vorher lokalisieren müssen, bevor es verschwand, wenn diese Störung schuld am Verschwinden sein sollte.
 
Subraumstörungen waren eine eher normale Sache, die immer wieder mal auftrat, wie zum Beispiel das Wurmloch bei Deep Space 9, allerdings gab es auch schon Vorfälle, bei denen Schiffe in solchen zunächst verschwunden waren, wie zum Beispiel im Fall der USS Hera, die der Bordingenieur LaForge der Enterprise D (TNG 7/3 Interface) zunächst für den Grund hielt, daß das Schiff ortversetzt worden sei. Allerdings stellte sich dann später heraus, daß es eine Lebensform war, die in dieser Anomalie lebte.
Dafür gab es aber in diesem Fall keinerlei Hinweise.
Und diese Anomalie schien auch schon ein paar Wochen alt zu sein, was die Besatzungen vorbeikommender Schiffe natürlich wußten, so selbstverständlich auch die der Tscherenkow.
Auch das Taxi wußte davon und umflog das Gebiet weiträumig.
 
Was also war an Bord des verschwundenen Schiffes geschehen?
Warum hatte es ohne Mitteilung den ursprünglichen Kurs verlassen?
Warum hatte es keinen Notruf abgesetzt? Weder automatisch noch durch die Besatzung?
 
Eines stand jedenfalls fest: Es hatte keine Explosion an Bord gegeben, denn es gab keinerlei Trümmer in diesem Bereich.
Außerdem hätte die Black Box des Schiffes automatisch senden müssen, denn diese überlebte auch Warpkernbrüche.
Es hatte bisher in der Geschichte der Raumfahrt noch keinen nachgewiesenen Fall gegeben, daß die Black Box zerstört worden wäre, egal, ob die Katastrophe im Kriegsfall oder durch andere Ereignisse hervorgerufen wurde.
 
Könnte das Fehlen von Trümmern ein Zeichen dafür sein, daß das Schiff in eine andere Dimension oder Zeitschleife geraten sei?
Howy ging in das Litheraturarchiv, um sich mit einer möglichen Zeitkorrelation auseinanderzusetzen.

Er las in einem Beitrag über Quantenmechanik: „Es werden Bewegungsgleichungen für Makroobservable hergeleitet. Damit werden Zufallskräfte definiert. Den Zufallskräften entsprechen HERMITEsche Operatoren. Die Transportkoeffizienten lassen sich nicht als normale Zeitkorrelation der den Operatoren entsprechenden Observablen deuten, wohl aber als Zeitkorrelation der Zufallskräfte selbst in einer Gesamtheit von Gesamtheiten, die durch formale Zerlegung der mikrokanonischen Gleichgewichtsgesamtheit in reine Gesamtheiten entsteht.“
 
Ihm schwindelte ein wenig, aber könnte darin eine mögliche Erklärung liegen?
Aber schon der deutsche Physiker Harald Lesch hatte dazu mal gesagt: "Es ist die Theorie, von der die Physiker selber sagen, man kann sie nicht verstehen. Es ist die Theorie, von der die Physiker sagen, man müsse sie hinnehmen."
 
Howy starrte auf die projezierte Flugbahn und die eingetragenen Daten zur Subraumstörung, die ihm bisher vorlagen.
In etwa 10 Stunden würden sie in Reichweite durch die eigenen Sensoren kommen, so daß er schon mal Nutzerzeit beantragt hatte.
Die war auch sofort bewilligt worden, da das Auffinden der Tscherenkow höchste Priorität hatte, weil man, zumindest offiziell, einen Zusammenhang des Verschwindens mit der politischen Lage im Athean-Sektor vermutete.
Aber nach einer Entführung sah das Alles bisher nicht aus, denn da hätten die Entführer wirklich ganze Arbeit geleistet.
 
Howy kontaktierte T’Sok: „Hi, Chief. Könntest du mal zu mir raufkommen?
Ich brauche deinen technischen Rat.“
 
„Komme sofort.“ hörte er die charakteristische Stimme ihres neuen Ingenieurs, der sich dadurch auszeichnete, daß man keine langen Reden halten mußte, um ihm ein Problem darzustellen.
Und meist hatte er auch eine Lösung parat, die er dann auch umgehend in Angriff nahm.
 
Kurz darauf öffnete sich das Schott zur Holosimulation und T’Sok trat ein.
Er betrachtete sich den Raum um ihn herum.
„Nicht, daß ich weiß, wo wir uns hier befinden, aber es wird sicherlich etwas mit unserem Kurs und der Tscherenkow zu tun haben?“
 
„Richtig. Und da bin ich schon bei meinem Wunsch.
Wäre es möglich, die Sensorik noch um etwa 3,5% zu verfeinern. Und dazu noch die Wellenlängen so weit wie möglich in den Infraroten und den ultravioletten Bereich hin zu veschieben?
Es müßte doch eigentlich möglich sein, die WARP-Signatur genauer darstellen zu können, als bisher?
Vielleicht ließe sich dadurch auch der Zeitpunkt des Verschwindens genauer eingrenzen?“
 
„Grundsätzlich arbeiten alle Sensoren schon am technischen Limit, aber vielleicht könnte man da noch ein bißchen mehr herauskitzeln. Aber dafür brauche ich natürlich die Genehmigung des COs. Das kann ich nicht einfach so machen.“
 
Klar. Aber es ist wichtig, noch genauere Daten zu bekommen, bevor wir selbst in das Gebiet direkt einfliegen, denn wir kennen nicht den Grund für das Verschwinden, und ich muß zugeben, daß ich unangenehme Überraschungen, wie wir sie auf der ersten Picard erlebten, nicht noch einmal erleben möchte.
Ich weiß lieber, wohin ich fliege.“
 
T’Sok nickte.
„Ich werde gleich mal anfragen. Und wenn ich das Plazet kriege, mache ich mich umgehend daran.“
 
Auch als der Ingenieur schon einige Zeit weg war, starrte Howy immer noch auf die Flugbahn, so als ob sich ihm plötzlich die Erleuchtung auftun könnte, aber die kam leider nicht.
Dafür aber kam der XO und begutachtete die dargestellte Situation und ließ sie sich vom Navigator erklären. Auch das Problem mit der Sensorverstärkung und einer möglichen Zeitkorrelation erwähnte er.
 
Howy gab sich wirklich alle Mühe, sie zufriedenzustellen, und das Unglaubliche geschah: Sie lobte ihn!
„Es geschehen eben doch immer noch Zeichen und Wunder,“ sagte schon sein Großmuttchen immer.
 
Irgendwie hatte er das unruhige Gefühl, er würde jetzt einen riesigen ultra starken Ractajino gebrauchen, denn Tee hatte er in den letzten Monaten genug getrunken.
Und da er im Moment eh nicht weiter kam, schaltete er die Projektion ab, nicht, ohne sie vorher abgespeichert zu haben.
Danach schlenderte er in seine Kabine und gab dem Replikator den Befehl: „Ractajino, groß, doppelt stark.“

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  Das Athean-Komplott Log 8
Geschrieben von: Sareth - Apr-Tue-2020, 09:14 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** Besprechungsraum der USS Picard-B ***

 
Meine XO Commander Langtsar war zurück geblieben, nachdem alle anderen Seniorcrewmitglieder den Besprechungsraum bereits verlassen hatten. Sie stand vor mir, die Arme hinter dem Rücken verschränkt, und versperrte mir geradezu  den Ausgang.
"Ich möchte eine Beschwerde vorbringen, Madam Admiral!" schnarrte sie.
 
"Ich höre."
 
"Commodore Rufus LaSalle, Ihr Strategischer Berater, S... Madam Admiral!"
 
Auf diese Weise würde das Gespräch sich länger gestalten, als ich im Augenblick dazu Zeit erübrigen konnte! "Ja? Worin besteht das Problem genau?"
 
"Er mischt sich in die Schiffsführung ein, maßt sich Autorität gegenüber der Crew an, die mir als standardmäßigem Bindeglied zwischen Kommandanten und Untergebenen zukommen und stört den reibungslosen Ablauf der Bordroutine. Ich habe den begründeten Verdacht, dass ihm daran gelegen ist, diese Mission zu sabotieren."
 
"Das sind eine ganze Fülle von Vorwürfen, Commander. Ich darf Ihnen versichern, dass Commodore LaSalle nichts tut, was er nicht zuvor mit mir abgesprochen hat. Ich kann auch keinerlei Probleme in der Schiffsroutine feststellen - mit Ausnahme derer, die Ihr ... Führungsstil verursacht. Ich möchte Sie deshalb dringend bitten, mit Bedacht und Umsicht zu urteilen und zu handeln."
 
"Madam Admiral, ich --"
 
"Ich bin noch nicht fertig! Wir haben eine Priorität - Eins - Situation. Ein ziviles Schiff mit High-Profile-Gästen an Bord ist in einem als instabil klassifizierten Sektor spurlos verschwunden. Ich erwarte, dass sich meine Crew an der Lösung dieses Problems unterschiedslos und nach besten Kräften beteiligt, und das schließt Sie ein, Commander. Das Oberkommando hat sie aufgrund ihres scharfen analytischen Verstandes für diese Mission empfohlen, wie ich Ihrer Akte entnehmen konnte. Setzen Sie ihn ein, um Seite an Seite mit meiner Crew die 'Tscherenkow' ausfindig zu machen. Und nicht, um Beschwerdeprotokolle über zu lange Aufenthalte auf den Toiletten zu schreiben."
 
Sie presste die Lippen zusammen und sah buchstäblich durch mich hindurch. "Madam Admiral, Ihnen wurde offensichtlich ein falsches Bild von mir vermittelt. Ich habe sehr wohl diese Mission im Auge. Mir liegt nur daran, die Effizienz dieser Crew zu steigern."
 
"Nun, in der Sternenflotte steigern wir Effizienz  nicht durch überzogenen Drill und Überwachung, sondern durch gegenseitiges Vertrauen und Anerkennung. Die Crew dieses Schiffes ist handverlesen. Es sind die besten und erfahrendsten Offiziere und zivilen Fachleute in ihren jeweiligen Gebieten. Bringen Sie Ihnen etwas von dem Vertrauen entgegen, was man Ihnen entgegen gebracht hat. Auf der Raumstation Unity beispielsweise."
 
Die XO sog die Luft durch die Nase, war aber zu sehr Militär, um sich dem, was sie als einen direkten Befehl erkannte, zu widersetzen. "Jawohl, verstanden."
 
"Noch etwas, Commander?"
 
"Nein, Madam Admiral!"
 
"Gut, wegtreten!"
 
Ich gestattete mir einen leisen Seufzer, als sich die Türflügel endlich hinter ihr geschlossen hatten. Mir war klar, dass sich mit dieser Unterredung die Auseinandersetzungen nicht automatisch in Luft auflösen würden. Aber ich hoffte, die Dissonanzen würden genug abebben, um einen reibungslosen Missionsverlauf und die Lösung unserer Situation zu ermöglichen! Ich deaktivierte mein Terminal am Besprechungstisch und die Holomatrix, dann verließ ich den Besprechungsraum in Richtung meines Büros. Ich wollte noch einmal versuchen, Gouverneur Cairncross zu erreichen. Außerdem musste ich versuchen, den Sprecher des Föderationsrates zu erwischen...
 
 
*** Im Gang ***
 
Ich war zu Fuß gegangen, schon um mir etwas Bewegung zu verschaffen und meine Gedanken zu ordnen. Dabei musste ich zu meiner Freude feststellen, dass die Innendekorateure bei der Picard-B beste Arbeit geleistet hatten: subtile Beleuchtung und dezente Farbgebung, minimale Ornamentik - alles leistete seinen Beitrag zu einem Klima der Konzentration, hatte aber auch einen nicht zu unterschätzenden 'Wohlfühlfaktor'. Schließlich arbeitete die Besatzung hier Monate ohne ausgedehnten Urlaub, optimale Arbeitsbedingungen waren essentiell. Nun, außer vielleicht für Commander Langtsar, die sich vermutlich in einem mit grellen Strahlern bestückten nackten Metallrahmen als Schiff wohler fühlen würde... Ich musste schmunzeln.
Aber nein - ich wollte nicht solche Vorurteile hegen. Das würde uns nicht weiterbringen!
 
Vor meinem Büro erwartete mich Mort Caldred, mein Sicherheitschef. Mit seinen traditionellen Schmuckgürteln, die in X-form über die nackten Schultern gelegt waren, und seinen über zwei Metern Größe war er schon eine beeindruckende Gestalt - genau am richtigen Platz im Sicherheitsbüro! Das Padd in seiner rechten Hand wirkte wie ein viel zu kleines Kinderspielzeug.
 
"Admiral, kann ich Sie kurz sprechen? Unter vier Augen?"
 
Ich nickte und bat ihn in mein Büro.
 
Er vergewisserte sich, dass die Kraftfelder aktiviert waren, die ein Abhören dieses Raumes verhinderten und sagte dann, immer noch leise, als fürchte er, im Schrank könnte ein Spion hocken: "Ich habe Hinweise auf zwei unautorisierte Funkkontakte aus Commander Langtsars Quartier." Er legte das Padd vor mich. "Sehr geschickt getarnte Signale, in Code."
 
"Ziel?"
 
"Noch nicht klar. Aufgrund der benutzten Trägerfrequenz würde ich sagen, jemand an Bord. Oder jemand auf einem Schiff in der Nähe. - Soll ich Langtsar überwachen?"
 
Ich überlegte einen Moment. "Nein, dafür besteht noch kein Anlass. Noch können wir nicht zwingend auf einen feindlichen Akt schließen, Mr. Caldred. Es könnte sich auch um eine delikate persönliche Angelegenheit handeln... Versuchen Sie, das Ziel der Nachrichten heraus zu bekommen. Aber diskret."

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