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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 04:10 PM
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BdZ Log 19 - Sareth / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Oct-Fri-2026, 11:58 AM
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INN News - Eilmeldung
Forum: *** INN - Independent News Network ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Thu-2026, 09:25 PM
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BdZ Log 18 Varok / NPC's
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 07:50 PM
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BdZ Log 17 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Fri-2026, 11:13 AM
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BdZ Log 16 Varok / LaSall...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Varok
Oct-Fri-2026, 02:08 AM
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BdZ Log 15 / LaSalle
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Thu-2026, 05:45 PM
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BdZ Log 14 Mort Caldred
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Richard von Rabenstein
Oct-Wed-2026, 11:18 PM
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Federation communication ...
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 06:44 PM
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BdZ Log 13 / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Oct-Wed-2026, 12:59 PM
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| Zwischenlog 17 - Richard |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Aug-Fri-2019, 12:03 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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*** Auf dem Mafiosischiff Clover 13 ***
Trotz mehrerer intensiver 'Sitzungen' war Galub noch immer nicht hundertprozentig überzeugt, dass der Flug nach Epsilon Eridani in ein 'von allen Göttern der Galaxis verlassenes Büchergrab', wie er das Archiv zu nennen pflegte, eine gute Idee war. "Wir müssten durch den Carillon-Expanse, oder durch terranisches Gebiet, und wenn wir da überhaupt über die Grenze kommen, ist dort 'n Kopfgeld auf mich ausgesetzt," sagte das oktopoide Wesen zum wiederholten Male.
Nun, was glaubst du, das auf mich ausgesetzt ist, du ungäubiger Schleimbeutel? antwortete ihm Richard in Gedanken. Dagegen ist das Preisgeld für deinen hässlichen Kopf sicher zu vernachlässigen. "Wir fliegen durch den Expanse."
Galub rülpste und spielte mit einem kleinen Datenchip. "Da wimmelt es von Schrott und Strahlung und was weiß ich noch. Da kommen wir nicht durch ohne 'n Upgrade in der Nav-Sensorik. Und 'n neuen Nav gleich mit, hehe, K'Moraq säuft zu viel." Galub streckte Richard den Datenchip entgegen. "Aber das hier, mein Freund, das spricht dagegen! Das ist nämlich mein Kontobuch, sozusagen, hehe. Und nach dem Verlustgeschäft mit den Borgkomponenten---"
Heilige Dreifaltigkeit, nicht DAS schon wieder! "Galub!" Der Inquisitor legte die rechte Hand auf den Tentakel mit dem Chip und bemerkte schaudernd, dass er seine Handschuhe in der Kabine vergessen hatte. Das durfte nicht noch mal passieren! "Galub, du bist ein guter Geschäftsmann, ein Stratege..."
"Jahahh, klar, hab ich schon immer gesagt, aber die Zeiten--"
"Die Zeiten sagen dir jetzt, wie du an eine exzellente Transaktion... ähm, einen guten Deal, für neue Sensoren und Software kommst."
"Jaha... Ja?" Galub blinzelte mit mehreren seiner Augen.
"Du hast doch bei unserem letzten Zwischenstop eine Ladung Benoxid-7 ... mitgenommen, von dem liegen gebliebenen Polizeigleiter."
"Ja, man muss ja auch mal bisschen Spaß haben in der Blechbüchse hier! Ich bin guter Laune, ich geb dir was ab von dem Stoff und dann feiern wir alle zusammen!"
Gott behüte! "Du wirst die Drogen auf Mora Prime verkaufen - wie ich gehört habe, ist dort ein berühmtes Vergnügungsressort, nicht weit abgelegen von der Route nach Epsilon Eridani."
Irgendwie mussten sich ja die Stunden auszahlen, die er sich mit den Sternenkarten und endlosen Geschwafel der klingonischen Navigatorin herum geplagt hatte. Über den ominösen Planeten, der im Holo seines Amtsringes erwähnt wurde, war leider vorerst nichts zu erfahren gewesen.
"Mora Prime? Dort gibt man Geld aus, macht aber keines."
"Aus der Vergnügungssucht Anderer ist IMMER Gewinn zu schlagen, Galub. Und da du eher umsonst an das Benoxid-7 gekommen bist, verkaufst du es auf Mora Prime zum Discountpreis..."
"Val, an dir ist ein Ferengi verloren gegangen! Was hast du eigentlich früher gemacht, vor dem Krieg?!"
".... Und für den Gewinn besorgst du auf dem Schwarzmarkt des Solmaraussenpostens die notwendigen Upgrades."
Galub gluckste und blubberte vor sich hin, nippte mehrfach an seinem Drink und klopfte immer wieder mit seinem Datenchip auf die zernarbte Tischplatte. Man sah ihm förmlich an, wie er den Rest seines Hirns in Bewegung setzte. "Naaa gut," sagte er dann langsam. "Was hälst du davon, wenn ich dich mit den Verhandlungen betraue, hehe? Vielleicht schlägst du mir noch ein paar Credits raus?"
Du willst das Problem mit den lokalen Drogendealern auf mich abwälzen? Nein danke. " Ich bin ich nicht entfernt ein so erfahrener Geschäftsmann wie du."
*** Eine Woche später / Clover 13 angedockt am Solmar-Aussenposten ***
Durch das Fenster in der Kantine war der südliche Teil des alten terranischen Aussenpostens zu sehen; selbst das alte Emblem des Imperiums hatte Krieg und Vernachlässigung getrotzt und prangte noch an einem Andockstutzen. Ein Graffitisprayer hatte es allerdings mit seinem Werbetag besprüht. Etwas weiter nördlich war einer der illegal angebauten Dockingports zu sehen, grob zusammen gelötet, mit wirr herum hängenden Kabelbündeln und einem unterdessen schon wieder halb abgerissenen Solarzellenpaneel. Soweit man wusste, war der jetzige Inhaber der Station irgendein imperialer Ex-Offizier, der sich Solmar mit Waffengewalt unter den Nagel gerissen hatte. Die Station war einer der wenigen Orte, wo aus dunklen Kanälen noch seltene Ersatzteile zu haben waren, und außerdem ein Umschlagplatz für Lustsklaven aller Rassen und aller Geschlechtsvariationen.
Richard, der durch das fast leere Schiff bis zur Kantine geschlendert war und sich nun die triste Szenerie sowohl innen als auch außerhalb betrachtete, hoffte, dass Galub und seine Truppe das Geld auch wirklich in die Hard- und Softwareupgrades investierten und nicht irgendwo anders... Aber er selbst kannte sich nicht in den benötigten Teilen aus und außerdem war es zu riskant, sein Gesicht hier zu zeigen, so nah am Imperium auf einer Station, die Kontakte nach jenseits der Grenzen hatte.
LaSalle lässt mein Bild wahrscheinlich überall zirkulieren...
Schritte näherten sich, ein Humanoide, der Gangart nach zu urteilen. Im nächsten Moment war aber auch Galubs Schlurfen und die blubbernde Stimme aus seinem Sprachsynthesizer zu hören. Dann ein hohes Quiecken und ein noch lauteres Glucksen und Blubbern. Richard überkam eine düstere Ahnung, die sich im nächsten Moment bewahrheitete: Galub platschte vorwärts, einen der Tentakel um ein weibliches Wesen geschlängelt, dess Aufzug keinen Zweifel daran ließ, dass sie KEINE Navigatorin war.
Maledicta voluptas!!!
"Val!" Galub war auch nicht mehr ganz nüchtern. "Ich muss dir dddanken!"
"Was ist mit den Upgrades?" Er versuchte so neutral wie möglich zu klingen, obwohl er innerlich kochte.
"Ahh, keine Sorge, die in... insa.. na, K'Moraq kümmert sich um die, jedenfalls. Denk doch nich' immer nur an dddie Arbeit, Mann!" Galub löste den Tentakel von seiner Begleiterin und schubste sie gegen den Inquisitor. Das Wesen, dessen Körpertemperatur zu kühl war um ein Mensch zu sein, obwohl sie so aussah, kicherte.
"Jaaa, Galub hat heut seinen großmütigen Tag! ... Was soll ich sagen, ihr passt ssssuper zusssammen, hehe."
Richard war klar, dass er sich einen diplomatischen Faux Pas in dieser Situation nicht erlauben konnte - schließlich brauchte er Galubs Schiff, und damit leider auch Galub und alles, was Widerliches in seinem Gefolge war. Also formulierte er einen höflichen Dank, den der davon schlurfende, leise im Suff blubbernde Oktopoide nicht mehr richtig mitbekam, und bugsierte seine unwillkommene Begleiterin in Richtug seines Quartiers.
*** Richards Quartier ***
"Verstehst du, was ich sage?"
Die Frau nickte und lächelte. "Spezielle Wünsche, mein Süßer?"
"Setz dich dort auf den Hocker."
Sie ließ sich lasziv auf dem abgeschabten Metallmöbel nieder und drapierte ihre Beine übereinander. "Stehst du nicht so auf Menschenfrauen?" Sie spielte an ihrem extravaganten Collier. "Ich kann auch was anderes... wie du willst." Als bewege sich eine Welle über ihr Äußeres, zerschmolzen ihre Gesichtszüge plötzlich und verwandelten sich in etwas Reptiloides. "Besser so? Oder noch exotischer?
Richard starrte sie fasziniert an.
"Hab auch Klingonin im Programm... und dein Boss hat alles im Voraus geblecht, der Schatz!"
"Was ist das? Um deinen Hals?"
"HIF - Holographic Imaging Filter. Geiles Teil. Ich --"
"Sind auch männliche Charaktere im Programm?"
Sie kicherte. "Nee, also bei mir nicht. Tut mir leid."
"Aber man kann die HIFs entsprechend programmieren?"
"Ja, klar, die kann man programmieren mit allem möglichen, kostet halt. Ich hab so vier Möglichkeiten, und Crossovers natürlich. Soll ich mal vorführen?"
"Ich kaufe das HIF."
"Äh - was?" Ihr Lächeln fror ein und sie starrte Richard perplex an.
Er wandte sich um und holte aus einer Kassette unter der Matratze fünf Streifen Platinum, der Anteil, den ihm Galub aus dem Drogengeschäft abgetreten hatte. "Das reicht?"
Ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, war es mehr als genug. Mit leicht zitternden Händen fingerte sie den Verschluss auf und reichte ihm das 'Schmuckstück'.
"Und jetzt zeig mir, wie es funktioniert!"
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| Zwischenlog 16 - Sokar / Lhoal |
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Geschrieben von: Sokar - Aug-Thu-2019, 03:36 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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*** Auf dem ehemaligen Borgschiff ***
Karatek hatte es geschafft, den Antrieb des borgifizierten kleinen Schiffes auf 5-fachen Impuls zu erhöhen, aber der Warpantrieb blieb nach einem kurzen Einsatz offline. Eine Inspektion hatte ergeben, dass die Dilithiumkristalle wohl aufgrund nicht vorhandener Wartung durch die Borg zerfallen waren. An eine Rekristallisierung war unter den vorhandenen Umständen nicht zu denken. Was bedeutete, dass die Flüchtlinge dem Tod durch Hunger und Verdursten entgegenkrochen.
Die Replikatoren waren zwar funktionstüchtig, aber ohne Rohmaterialien konnten auch sie nichts herstellen. Gestern hatte einer der Flüchtlinge bemerkt, dass man wohl die Borg zu früh aus der Luftschleuse entsorgt hatte. Nun - Sokar musste dem zustimmen, aber sich jetzt darüber zu streiten brachte ihnen kein Krümel Nahrung und keinen Tropfen Wasser.
Der Vulkanier hockte auf dem Boden - Sitzgelegenheiten gab es ja keine mehr - auf der Brücke und stellte im Geiste wechselnde Muster zwischen den Beleuchtungselementen an der Decke her. Irgendwo weiter hinten im Schiff brüllten sich zwei Leute an und etwas klirrte und krachte. Erzwungene Untätigkeit, Hunger und Durst bei einer Gruppe brutalisierter und psychotischer Ex-Gefangener konnte in einer Katastrophe enden, darüber machte sich Sokar keine Illusionen. Er besaß noch immer seine selbst gefertigte Projektilwaffe mit zwei Schuss - besser als Nichts. Dennoch wagte er kaum ein Auge zu schließen und die Situation für einige Zeit außer Beobachtung zu lassen.
Wann kommt endlich ein Schiff vorbei in dieser verfluchten Einöde? Wie lange können wir noch durchhalten? Wie lange kann ich durchhalten?
Das infernalische Gebrüll kam näher und beendete Sokars sich im Kreis drehende Überlegungen. Er erhob sich, alle Muskeln angespannt, die rechte Hand um seine behelfsmäßige Waffe geschlossen.
Aber der Mann der auf die Brücke gestürmt kam, hatte keine Augen für ihn, nur für Lhoal tr'Khellian, der auf zwei übereinandergestapelten Kisten am Platz des Kommandanten saß. "Du Drecksack! Wegen dir verrecken wir alle!" geiferte er. "Du hast uns auf diesen Schrottkahn gelockt!"
Tr'Khellian war hoch geschnellt, hatte den Angriff mit einer raschen Armbewegung geblockt und den Gegner an seinen ledernen Waffengurten gepackt.
"Du bist schuld, dass wir alle verrecken!" Die Faust des Angreifers krachte gegen Lhoals Halbmaske, er heulte auf und versuchte sich mit Tritten zu befreien, während Lhoal ihm den Arm auf den Rücken drehte.
"Ihr alle wisst es!" kreischte der Angreifer, "ihr alle wisst es!"
Sokar sah, wie sich Gestalten im Zwielicht näher bewegten; in dieser Beleuchtung, halb nackt und blass sahen sie alle aus, als wären sie schon tot, ging ihm durch den Kopf. Und dann: Sind wir womöglich schon tot und das ist die ewige Hölle, von der die Inquisition immer gefaselt hat? ... Nein, das ist Nonsens. Ich drehe auch schon durch.... Ich muss mich konzentrieren...
Die beiden Kontrahenten landeten mit einem Krachen die vier Stufen unterhalb des Kommandopodestes auf dem Deck. Blut spritzte auf die Gaffer und einer der Leute leckte sich die Lippen.
Nein, tot sind wir nicht... aber Tiere... ausgehungerte Tiere in der Arena...
Plötzlich, inmitten der dumpfen Geräusche von Schlägen und Tritten, dem Brüllen und Stöhnen - ein leises, knirschendes Knacken. Und dann war es still.
Lhoal löste die Hände vom Hals seines Kontrahenten und stand langsam auf, bemüht, keinerlei Schwäche zu zeigen. "So... noch jemand, der an meinem Kommandostil ... was auszusetzen hat? ... Gut." Er klopfte leicht mit der Fußspitze auf den Toten. "Danke - du hälst uns ein paar Tage länger am Leben."
Die Anwesenden zerstreuten sich. Lediglich Sokar blieb, wo er war, da es ihm überall an Bord gleich gefährlich erschien. Aus dem Schatten eines Schottrahmens folgten sein Blick Tr'Khellian, der die Stufen zu seinem "Command-Chair" hoch humpelte und sich dann auf die Kisten fallen lies. Für einige Zeit war nur das Surren und Brummen der Maschinen und ihr Atmen zu hören.
"Du! Vulkanier!"
Natürlich war er nicht unbemerkt geblieben. Dieser Rihanha wäre längst nicht mehr am Leben, wenn er seine Umgebung so schlecht im Auge behalten würde! Sokars Hand wanderte wieder in die Falten seines Umhangs und griff die Waffe, während er ins Licht der Deckenstrahler trat. Hatte ihr Kommandant beschlossen, dass NOCH ein wenig Rohmaterie im Recycler--
"Was sagt deine Logik zu all dem hier?" Lhoal machte eine ausgreifende Handbewegung. "Und all dem anderen verdammten Mist in diesem verdammten Universum?!"
Die Frage überraschte ihn einigermaßen. "Ich war nie ein Anhänger der Logik," antwortete Sokar schließlich.
Lhoal lachte ein schauerliches Lachen und dem Vulkanier kam zu Bewusstsein, wie aberwitzig ihre Situation ja auch war. Wie aberwitzig und ausweglos. Wie absolut unlogisch.
Abrupt verstummte Lhoal und starrte düster auf das verzerrte Spiegelbild, dass ihm aus einem der metallenen Wandpaneele entgegen sah. "Der Mann war einer meiner besten Kameraden..." murmelte er und wandte sich dann wieder Sokar zu. "Das einzige Gesetz des Universums ist der Tod. Überall..." Er griff dann die Flasche, die an der unteren Kiste angekettet war und die noch ein wenig von dem gesammelten Kondenswasser enthielt.
Ein viertel Liter mutmaßte Sokar. Ein ganzer viertel Liter kostbare Flüssigkeit! Und was tat dieser Irre? Er wusch sich das Gesicht - oder versuchte zumindest, die Kruste aus Blut und Dreck zu entfernen.
"Da drüben, ist das ein Plasmaschneider? Gib ihn mir!"
Sokar war unbehaglich, aber er händigte dem Rihanha das schmale Werkzeug aus. Zu seiner Überraschung begann Lhoal, sich vorsichtig die verfilzten Haare abzuschneiden.
...
Es dauerte einen Moment, ehe die beiden Männer auf der Brücke realisierten, dass das enervierende Geräusch von der Navigationskonsole kam und der Annäherungsalarm war. "Ein Schiff!" krächzte Lhoal.
Oder ein Meteor. Oder ein Stück Weltraumschrott. Gestern hatten sie zwei ihrer Leute tot gefunden, entweder Wassermangel oder irgendeine Infektion.
Sie starrten beide auf die fremden Anzeigen der Konsole. Das Bild, dass dort eingespielt wurde, hatte zweifelsfrei die Umrisse eines kleineren Schiffes. Aber der Jubel blieb ihnen im Hals stecken. Die Telemetrie zeigte deutlich, dass das Schiff beschleunigte, und zwar in entgegen gesetzter Richtung.
"Sie denken, wir sind Borg..." Sokar starrte mit brennenden Augen auf die unerbittlichen Daten. "Haben wir einen Traktorstrahl?"
"Aber keine Energie." Lhoal sah sich um, betätigte dann eine flackernde Schaltfläche auf der gegenüberliegenden Konsole. Der Computer machte eine Audiomeldung in einer Sprache, die weder er noch der Vulkanier verstand. War es der Transmitter oder nicht - und wenn ja, arbeitete er???
"Hier spricht ... Tr'Khellian. Riov ... Tr'Khellian ... von der Galae Rihanna. Wir erbitten ... Hilfe."
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| Friedensinitiative II Log 11 Turan / Lhoal |
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Geschrieben von: Turan - Aug-Sat-2019, 09:16 PM - Forum: *** Ch'Rihan ***
- Keine Antworten
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*** Quo'nos / Vorstadtviertel der Hauptstadt ***
Ungläubig starrten die rihannischen Mischlinge auf den Klingonen und den Senator. Ungläubig murmelnd starrten die Klingonen auf ihren Kommandanten, der plötzlich eine ruppig-herzliche Umarmung mit dem Spitzohr austauschte und noch ungläubiger hörten Sie auf die Worte ihres Oberst. Dieser Haufen Spitzohrbastarde sollte nicht deportiert werden?!
"Keng, bist du taub oder was? Ich sagte, Lhoal tr'Khellian steht unter meinem Schutz, und seine Schutzbefohlenen stehen ebenfalls unter meinem Schutz! Geht auf Posten vor dem Tor und an den beiden anderen Ausgängen! Lokra, du hisst die Regimentsflagge über dieser Bruchbude, los schon!"
"Maag, ich ...," Lhoal brachte vor Erleichterung kaum einen Ton heraus.
"Keine Dankesreden, Herr Senator. Du weißt, wie ich Politikergeschwafel hasse. Lass' uns ordentlich einen heben auf das Wiedersehen!"
Lhoal griff seinen Arm und fand endlich die Sprache wieder. "Maag, das was gerade geschehen ist - du und ich - es ist der Beweis, dass der Friedensvertrag gelingen kann! Wir dürfen nicht zulassen, dass er zunichte gemacht wird!"
Der ältere Klingone plusterte die Backen auf. "Nun, gibt kaum was, das ich da tun könnte! Ich bin nur ein Soldat ohne Stimme im Rat. Habe keine Mittel und was du hier siehst, ist meine kleine - und unterbezahlte - Truppe."
"Wir müssen versuchen, den Prätor zu finden! Und deinen Kanzler, bevor sich unsere Völker wieder gegenseitig an die Gurgel gehen! Wir müssen nach Mamak!"
"Das ist Sperrgebiet!"
*** Zur gleichen Zeit / Im Orbit um Quo'nos / Warbird 'Herihor' ***
Kommandantin Seva T'Iril stand mit verschränkten Armen vor dem Hauptschirm der Brücke und strahlte die gefährliche Ruhe eines Vulkans vor dem kapitalen Ausbruch aus. Hinter ihr an der gegenüberliegenden Wand prangte das grün-schwarz schimmernde Wappen des T'liss mit ausgebreiteten Flügeln. "Jedwede weitere Verzögerung Ihrerseits werden wir als Beteiligung Ihrerseits an dem Attentat --"
"Was heisst hier Attentat?" grollte der Klingone vom Schirm. "Eine typische romulanische Unterstellung! Es gab ein Erdbeben und --"
"Wollen Sie mich zum Narren halten? Wenn es ein 'Erdbeben' war," sie betonte das Wort ironisch, "warum lassen Sie unsere Suchmannschaften nicht landen und 'helfen'?"
"Weil es heiliger Boden ist und ein Romulaner ihn nicht betreten darf!"
T'Iril hatte genug. Sie hatte keine Zeit. Ihr Prätor hatte keine Zeit. Das Reich hatte keine Zeit! "Ich verlange sofortigen Zugang zum Unglücksort, VIZEkanzler Omak!"
Der Klingone murmelte einen sexistischen Spruch gegen romulanische Frauen und beendete die Verbindung.
"Widerlicher khlle!" T'Iril fuhr herum und funkelte ihren Kom-Offizier an. "Stellen Sie mir eine Verbindung zur Prokonsulin her!"
*** 15 Stunden später / Kloster Mamak ***
Seit anderthalb Tagen arbeiteten sich Turan und Kvorag durch das Geröll und schoben sich durch schmalste Spalten vorwärts in der Hoffnung, einen Ausgang aus dem Trümmerhaufen zu finden, der einst das weitläufige Kloster von Mamak gewesen war.
"Eines ist völlig klar," sagte Turan und rang nach Luft, "Mamak ist vor dem Angriff evakuiert worden. Wir haben noch kein einziges weiteres Todesopfer gefunden. So sehr Ihnen das missfällt, Kvorag, aber Ihr Abtfreund scheint nicht ganz unbeteiligt an dem Attentat gewesen zu sein."
Der Klingone brummte eine Zustimmung. "Ehrloser Sohn eines Targ! Wenn ich ihn jemals --" Der große Brocken, gegen den er sich gerade gestemmt hatte, polterte mit großem Getöse in die halb verschüttete Halle.
Turan beugte sich über den Stein - er war behauen, und die Reste einer Bemalung waren sichtbar. Vermutlich hatte er sich in einem der repräsentativen Säle des Klosters befunden... Soweit möglich, hatte er die Zerstörung mit dem Multiphasentool seines Armbandscanners dokumentiert. Eine holographische Darstellung würde vermutlich Hinweise geben, wo der Sprengsatz gezündet worden war und auch, worum es sich handelte. Er bedauerte, keine Staubproben analysieren zu können, und auch die Strahlungs- und Luftanalysen beschränkten sich auf die Basisangaben ob toxische Gefahr bestand oder nicht. Aber sobald er wieder Zugang zu entsprechender Technik hatte... Wenn ich wieder Zugang habe... unsere Überlebenschancen sind -- Nein, er wollte, er durfte nicht an ihre Überlebenschancen denken!
"Ich glaube, ich sehe Tageslicht! Und ein kalter Luftzug kommt auch von da oben!" Kvorag grub mit beiden Händen im losen Geröll, um den Durchgang zu erweitern. Eine Staubwolke quoll auf und bedeckte die beiden Männer mit einer grauen Kalkschicht.
Ein Frösteln überlief den Prätor. Die Anstrengungen der vergangenen Stunden, der Mangel an Nahrung und Wasser ließen seinen Körper noch empfindlicher auf die sinkenden Temperaturen reagieren. Keine Frage, die Luft wurde kälter. Das bedeutete, dass das Problem der Frischluftzufuhr und des mangelnden Wassers dem Problem der Kälte Platz machen würde - und das mit jedem Schritt in Richtung des Ausgangs mehr. Er dachte an den Aufstieg zum Kloster und versuchte zu berechnen, wie lange er ohne isolierende Kleidung durchhalten konnte. Waren Suchmannschaften unterwegs oder nicht? Oder besser, waren sie schon in der unmittelbaren Nähe? Davon hing alles ab...
Kvorag wandte sich um. Bepudert von Staub sah er aus wie ein Wesen aus der Totenwelt, ein Rachegeist seiner Selbst. Dass er versuchte sich mit dem Handrücken über das Gesicht zu wischen, machte sein Erscheinungsbild nicht unbedingt zivilisierter. "Ist ein ziemlich steiler, enger Schacht nach oben, aber wir werden durch kommen. Zumindest Sie. Ich hätte vielleicht nicht immer so viel Gorma-Ragout essen sollen." In dem Geistergesicht blitzte eine Reihe spitz gefeilter Zähle auf.
Gut, dass er den Humor noch nicht verloren hat, Turan konnte im Augenblick nicht einmal mehr den Elan für einen sarkastischen Kommentar aufbringen. "Ich schaffe es nicht," sagte er, "nicht bei diesen Temperaturen und dem geringen Sauerstoffgehalt. Die Wahrscheinlichkeit --"
Kvorags martialisches Brüllen schnitt ihm das Wort ab, und ehe er reagieren konnte, hatte der General ihn an den Schultern gepackt. "Die Wahrscheinlichkeit? Die Wahrscheinlichkeit ist nichts für Krieger!" stieß er hervor und der Blick seiner dunklen Augen bohrte sich in die blauen des Prätors. "Und: nichts für Staatsmänner! Nach der Wahrscheinlichkeit hätte ich vor 40 Jahren in der Schlacht bei Som'aqul sterben sollen! Nach der Wahrscheinlichkeit hätte ich nicht Kanzler werden sollen! Ich spucke auf die Wahrscheinlichkeit! Und SIE, Prätor Tr'Kaleh, sollten das auch!"
"Ja. Ja, das sollte ich," sagte er langsam und blickte in Richtung des dünnen hellen Himmelsstreifens am Ende des steinernen Tunnels. Eiskristalle begannen sich auf seinem Haar und seinen Brauen zu formen. Er hatte diversen Gegnern und den Elementen selbst oft genug getrotzt! "Vielleicht ... können wir die Rechnung etwas zu unseren Gunsten verschieben... Lassen Sie mich einen Moment nachdenken..."
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| Schmutzige Hände Log 4 - DeRaaf |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Aug-Sat-2019, 02:48 PM - Forum: *** UFP ***
- Antworten (3)
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Erde/Paris/Föderationsrat/Sitzungssaal 1
Die Stimmung war mehr als aufgeheizt. Nicht zuletzt auch aufgrund der Tatsache, dass die Strong Federation Party einen neuen „Star“ in ihren Reihen hatte: Enrico Salazar, ehem. OBH der Sternenflotte. Und dieser ließ gerade, zur Eröffnung seiner Rede, welche im Rahmen einer Live-Übertragung über das Holonet, in der gesamten Föderation zu sehen war, ein Video von Senator Dalok Ruls letzter Rede im romulanischen Senat über die Holo-Schirme laufen.
Dalok Ruls Stimme wechselte ständig den Tonfall und die Rhytmik, so als schwanke er zwischen einem Märchenerzähler und einem Marketing-Coach, aber seine Worte und vor allem der Inhalt seiner Rede, waren klar und deutlich.
„Meine werten Senatoren, es mag ja bedauerlich, nein eine Tragödie sein, dass unser geliebter Prätor seinen kühnen Schritt auf die Klingonen zu, wohl mit dem Leben bezahlt hat, aber dies bedeutet für uns auch das Ende einer Ära. Einer Ära des Hin-und Hergerissen-Seins. So wie unser verehrter Prätor, mögen die Elemente ihn aufnehmen, immer zwischen seine romulanischen und vulkanischen Persönlichkeit, seiner Pflicht gegenüber dem Reich und seiner sicherlich bedauerlichen Affinität zur Föderation hin-und her gerissen war. Aber meine verehrten Kollegen, war er nicht das Abbild des Reiches? Eines Reiches, dessen Verteidigung zur Hälfte von der Flotte der Föderation abhängt. Einer Flotte, welche nicht etwa von einem starken Herrscher geführt wird, nein meine Freunde, die Föderationsflotte wird geleitet von einem Oberbefehlshaber, welcher selbst nur Befehlsempfänger ist. Und von wem erhält er seine Anweisungen? Von einem undurchsichtigen Strategen, einem wahren Hexenmeister der Taktik, in der Föderationsregierung. Einem Mann, der zu seinen Zeiten als Admiral der Sternenflotte eine Sicherheitsbehörde aufgbaut hat, die selbst für den Tasl Shiar eine erhebliche Bedrohung darstellt.
Man nennt den derzeitigen Verteidigungsminister der Föderation, F. DeRaaf nicht umsonst „das Gespenst“. Weil er für viele unsichtbar agiert. Weil sein Arm sehr weit reicht. Und wer weiß? Eventuell sogar bis in den Palst des Prätors? Vielleicht kam diese unselige Idee über Friedenverhandlungen mit den Klingonen ja in Form einer Einflüsterung aus Paris?
Wie dem auch sei. Wir stehen am Ende einer alten und am Beginn einer neuen Ära. Und wenn es nach mir geht, wird diese Ära eine Ära des sich Wiederbesinnens auf uns selbst, auf unsere Traditionen und Werte sein. Lassen Sie uns das Reich wieder aufbauen, ohne den Ballast der alten Zeit. Ich sage: Schluss mit den Friedensverhandlungen mit den Klingonen, Schluss mit der Allianz mit der Föderation, welche uns nur behindert und begrenzt. Ein Ende den Zollverhandlungen mit den Händlern der lokalen Gruppe. Und ein Ende mit dem externen Einfluss. Lassen Sie uns gemeinsam zurück auf den einzig wahren Weg gehen: Den romulanischen Weg. Ich stehe dafür bereit, das Reich zu alter und neuer Glorie zu führen. Ich danke Ihnen.“
Das Bild fror ein und zeigte Dalok Ruls triumphierendes Lächeln. Dann setzte Salazars Stimme donnernd ein.
Sz: Meine Herren Abgeordneten und ja auch die Damen und Herren der derzeitigen Regierung. Da hören Sie es. Mit solchen Gestalten bilden wir eine Allianz. Wir haben damals in den klingonisch-romulanischen Auseindersetzungen uns für die Romulaner eingesetzt. Und was haben sie getan? Haben Sie uns etwa beim Schicksals-Kampf gegen die Hegemonie von Phileila unterstützt? Mitnichten. Derzeit hält unsere Flottenstärke die Klingonen davon ab, ihr barbarisches Treiben auf das romulanische Reich auszudehnen. Und was ist der Dank? Ich zitiere hier aus einer vertraulichen Quelle die Worte, welche ein Vertreter der romulanischen Regierung gegenüber dem Verteidigungsminister geäußert hat:
Die Föderation hat der Tatsache ins Auge zu sehen, dass das Universum sich nicht um die Föderation dreht und sich gewisse Dinge eben verändern. Dazu gehören auch Allianzen.
Vom Standpunkt der Galae aus, ist die Allianz mit der Föderation nützlich, aber nicht das Maß aller Dinge. Eine Allianz kann auch einengen!
Die Föderation fürchtet Veränderungen!? Oder etwa die Stärke der Galae? Eventuell sollte die Galae in Zukunft die Richtung innerhalb der Allianz vorgeben.
Offen gesagt Herr Minister. Wenn wir die Allianz lösen wollten, würden wir das auch ohne Ihre Erlaubnis tun. Welche Vorteile hat uns diese Alllianz denn gebracht, wenn ich fragen darf?
Das war in der Vergangenheit. Wir müssen in die Zukunft sehen. Ja Herr Minister, auch wenn es Ihnen und der Föderation nicht gefällt, eventuell benötigen wir die Föderation nicht mehr. Haben Sie sich dies einmal überlegt? Eventuell suchen wir uns neue Partner. Starke Partner. Partner bei denen die militärische Führung in der Hand des Staatsoberhauptes liegt und nicht in der Hand eines Ministers.
Dies klingt exakt so, wie die Worte Senator Ruls. Das war keine Entgleisung eines subalternen Diplomaten. Das war offenbar offizielle Regierungsmeinung. Und da diese dem Willen des Prätors konträr lief, musste der Prätor eben beseitigt werden! Damit solche Gestalten wie Dalok Rul an die Macht kommen können. Doch in einem muss ich dem Herrn Senator recht geben. Wir stehen am Ende einer Ära. Am Ende der Ära der Allianz mit den Romulanern. Warum sollen wir die Haut unserer Söhne und Töchter weiterhin für diese Vögel zu Markte tragen? Auch wir von der SFP sagen: Schluss mit der Allianz zwischen der Föderation und den Romulanern, welche uns nur behindert und begrenzt. Wir brauchen eine starke Flotte. Eine mächtige Flotte. Eine Flotte in der es wieder eine Ehre ist zu dienen. Und nicht eine Flotte , in der Unzufriedenheit die Offiziere in die Privatwirtschaft treibt und in welcher solche irrgeleiteten Projekte wir das Starfleet-Exploration-Council Resourcen abziehen. Und wir brauchen eine starke Zentralregierung. Eine Regierung, welche die Statuten der Föderation wieder durchsetzt, die Verwaltung in den Kolonien stärkt und das Band zwischen den einzelnen Welten der Föderation wieder zu einer eisernen Kette schmiedet. Eine Regierung, welche ein Ende dem externen Einfluss setzt. Eine starke Regierung und keine Marionettenregierung von andorianischen Gnaden und unter dem Schutz von Möchtergern-Verteidigungsminister und Emporkömmling DeRaaf und seiner Nickelbrille. Einem Verteidigungsminister, welcher es noch nicht einmal bis zum OBH gebracht hat. Wir fordern den sofortigen Rücktritt der Regierung und Neuwahlen. Sonst werden andere für den Rücktritt sorgen. Mit weniger sanften Mitteln und evtl. mit Waffen. Ich danke Ihnen.
Es herrschte eisiges Schweigen. Dann ertönte die leicht näselnde Stimme des Sitzungspräsidenten:
<Das Wort hat Felix DeRaaf, Verteidigungsminister der Föderation.>
DeRaaf trat an das Rednerpult, rieb sich am Kinn und begann dann mit seiner Rede.
DR: Ich muss unumwunden zugeben, ich bin überrascht. Überrascht dass die Rede meines Vorredners so unterhaltsam war. Sie hat mich amüsiert. Das meine Nickelbrille die Regierung schützt war mir neu. Ich muss einmal mit ihr darüber reden. Eventuell kann man das ja noch ausbauen. Ja, die Rede hat mich an diesem Punkt amüsiert. Aber nur an diesem Punkt. Was mich nicht überrascht hat, ist das bedauerliches Unwissen über geschichtliche Zusammenhänge. Die Romulaner haben uns beim Kampf gegen die Hegemonie von Phileila deshalb keine Unterstützung geleistet, weil wir sie nicht darum gebeten haben. Es war auch kein Schicksals-Kampf, wie mein Vorredner das in typisch blumiger SFP-Prosa ausgedrückt haben, sondern ein begrenzter Konflikt, an welchem innerhalb von 2 Wochen nur 25 Schiffe beteiligt waren und über dessen Ausgang nie ein Zweifel bestand. Bei einer Flottenüberlegenheit der Föderation von 275:1 sollte das auch klar sein.
Aber es ist ein typisches Zeichen populistischer Gruppierungen, dass sie geschichtliche Fakten ignorieren, umdeuten oder negieren. Denn was nicht sein darf, das nicht sein kann. Insofern überrascht mich auch dieser heroische Tonfall nicht. Eben so wenig wie der Versuch eines persönlichen Angriffes gegen mich. Wer es in der Flotte zu was gebracht hat ist völlig irrelevant. Aber es werden hier immer wieder die gleichen alten Argumente vorgebracht. Auch das aus dem Zusammenhang reißen von Informationen ist eine altbekannte Methode. Insofern steht die SFP in direkter Linie zu jener Organisation, aus welcher sie hervorgegangen ist. Aus dem Strong Federation Movement. Einer Organisation, welcher in ihren Anfängen sogar zu Gewaltakten neigte. Dieser Mittel bedient sich die SFP natürlich nicht mehr. Nein, sie nutzt die altbekannte Rhetorik solcher Bewegungen wir z.Bsp. Earth first oder Humans above. Fremdenhass, Abschottungsfantasien, Rücktrittsforderungen an die Regierung, Allmachtsfantasien etc. Alles nicht neu, alles schon immer dagewesen. Nicht überraschend.
Was mich aber überrascht, ist wie leicht die SFP auf die Reden Senator Ruls einschwenkt. Wie leicht sie selbst in die Falle dieses Senators stolpert. Die SFP faselt von fremder Beeinflussung und ist doch selbst das Sprachrohr eines romulanischen Senators? Ist das nur Blindheit, oder Dummheit? Wie sehr sich doch die Aussagen der SFP und Dalok Ruls ähneln. Warum soll denn dann die Allianz beendet werden? Diese Blauäugigkeit überrascht mich dann doch. Aber wie bei allen Populisten kann man nur konstatieren: Kein Konzept, aber große Klappe. Was soll das für ein Konzept sein? Make the federation great again.? Bei der Größe der Galaxis war die Föderation nie groß und wird es auch nie sein.
Was mich an der Rede von Herrn Salazar aber nicht amüsiert hat, ist diese unverhohlene Drohung. Ich zitiere:
Wir fordern den sofortigen Rücktritt der Regierung und Neuwahlen. Sonst werden andere für den Rücktritt sorgen. Mit weniger sanften Mitteln und evtl. mit Waffen.
Abgeordneter Salazar, ich glaube ja wohl nicht, dass dies Ihre persönliche Meinung ist, es sei denn Sie würden neuerdings im Pluralis Majestatis reden. Nein, was Sie da sagten, war eine Drohung der SFP.
Sonst werden andere für den Rücktritt sorgen. Mit weniger sanften Mitteln und evtl. mit Waffen.
Sie meine Herrschaften von der SFP reden hier offen einem Putsch das Wort. Und das hat nichts mehr mit Opposition zu tun. Sondern mit Hochverrat. Planen Sie etwa in die Fußstapfen der SFM zu treten? Zurück zu alten Methoden? Ich warne Sie. Politische Differenzen sind das eine. Staatsstreiche jedoch etwas anderes. Und diese werde ich nicht zu lassen. Ich danke Ihnen.
DeRaaf verließ den Saal.
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| Star Trek - "Picard" |
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Geschrieben von: Nalae D'Varo - Jul-Tue-2019, 07:32 PM - Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
- Antworten (6)
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So, ich dachte, ich mal mal nen frischen Thread auf nur für die Serie, weil ich vor lauter Hype sehr viel dazu posten will und das Ding ist nichtmal released 
Ich habe ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass dieser...sehr ansehnliche junge romulanische Mann offenbar Teil von Captain Picards Crew sein wird.
Ich habe nur Sorge wieviel ich bei Amazon dafür bezahlen muss, um mir diesem epischen Kram in HD anzugucken.
Also ich muss sagen, ich habe mit Vielem gerechnet, wirklich Vielem, aber dass Romulaner eine entscheidende Rolle bekommen - damit nicht!
Offenbar hat man doch herausgefunden, dass diese eine recht stattliche Fanbase haben...wer weiß? Nunja.
Ich halte mich zurück mit Fangirltum, bis das Ding losgeht und ich dann anfange, Screenshots zu machen.
Eindeutig zu viel für meine Nerven das Alles! :huh: :grins:
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| Hinterhalt - Abschlußlog - Hohardus Edzardus |
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Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Jul-Tue-2019, 07:23 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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========== Brücke der Picard ==========
Der Reptiloide drüben fluchte wieder in einer Weise, die selbst unseren guten Howy rot werden ließ.
„Dessen Vokabular ist tatsächlich einmalig. Ich glaube, wir sollte das abspeichern und später in die Datenbank einfüttern, falls mal jemand nach einem größeren Wortschatz dieser Art sucht.“
Sokar runzelte die Stirn:
„Bringen Sie uns in direkt an das gegnerische Schiff, so daß wir Schiff zu Schiff Kontakt haben. Wir verbinden dann beide und ‚reiten‘ dann diesen Sturm gemeinsam ab.
Wir müssen denen nur noch einen schönen Zauber vorführen, der die da ordentlich durchschüttelt, was aber nicht so schwierig sein dürfte, denn der Mann da drüben weiß ja nicht, daß wir die Erschütterungen über unser Schiff generieren!“
Er wandte sich an den Captain des Piratenschiffes:
„Werter Herr, um gemeinsam bessere Chance zu haben, werden wir uns jetzt Ihrem Schiff nähern und anlegen. Dann bilden wir einen Block und können uns besser gegenseitig helfen.
Wir werden dann einen Energieschirm um uns herum legen, der beide Schiffe umschließt, denn ich denke, daß wir die besseren Energiereserven habe.
Sie werden allerdings alles beisteuern, was Sie erübrigen können.
Wenn dann der Sturm vorbei ist, werden wir Ihre Leute rüber lassen und dann unserer Wege gehen.
Ich denke, wir alle können mit dieser Handlung einverstanden sein, denn es bleibt uns ja auch nicht viel anderes übrig, wenn wir überleben wollen.
Sie werden auf Ihrem Schiff genug zu tun haben, um es zusammenzuhalten.“
Es dauerte ein paar Sekunden, bis der Mann drüben schließlich zustimmte, zumal die Menge an Chronitonstrahlung jetzt derart drastisch anstieg, das bei dem drüben wohl fast die Anzeige aus der Halterung flog.
Jedenfalls schindete das ganz offensichtlich Eindruck.
„Gut, machen Sie das. Allerdings ist es schwer, sich auf das Wort eines Spitzohres verlassen zu müssen, denn bisher gab es keinen einzigen Fall, bei dem das Vertrauen in ein solches Wesen gerechtfertigt war.“ Der Captain drüben grinste skeptisch. „Aber ich erkenne die gegebene Notwendigkeit an, zumal ja auch Ihr Schiff in höchster Gefahr ist und uns braucht.“
Wenn Vulkanier lächeln konnten, so tat Sokar das in diesem Moment, allerdings war Howy sich sicher, daß er das nicht aus Triumpf über den Sieg der List tat, sondern nur deswegen, weil schlicht die Logik über die Irrationalität gesiegt hatte, wenn auch mit kleiner Hilfe aus derTrickkiste.
„Mister Edzardus, bringen Sie uns an das Schiff heran und koppeln Sie beide zusammen.“
Zu Tr’Kovath sagte er: „Und Sie werden mit Hilfe unserer Maschinen und mit ein paar künstlichen Magnetfeldern beide Schiffe derart durchrütteln, daß dem drüben schlecht wird.
Weiterhin werden wir jetzt einen Chronitron-Sturm-Alarm schiffsweit geben, um auch hier die Sache realistisch aussehen zu lassen, denn auch unsere Gefangenen sollen ja nicht später drüben berichten, daß das Ganze nur eine Art Spielchen war, denn die sollen auch später noch im Glauben bleiben, sich ehrenhaft zurückgezogen zu haben.“
Roter Alarm heulte durch das Schiff und Sokar berichtete mit ruhiger Stimme der Besatzung, was für sie jetzt geschehen würde. Sie sollten jetzt in die Schutzräume gehen und sich auf den Liegen dort gut festschnallen.
Die Mitglieder auf der Brücke und im direkten Maschinenraum wußten natürlich Bescheid, aber es sollte schon so realistisch wie möglich von statten gehen.
Solche Anlegemanöver waren Howys Spezialgebiet. Niemand konnte das so weich machen, daß man noch nicht einmal ein Rumpeln hörte, als beide Schiffe sich berührten und verankerten.
Die Meßgeräte für die Chronitonstrahlung schienen inzwischen völlig aus dem Ruder zu laufen, und erste schwere Erschütterungen durchliefen beide Schiffe.
Man mußte es dem Team da unten in der Maschine lassen: Die kannten sich aus und wußten, was man aus ihren Gerätchen rausholen konnte.
Alle Manschaften, die an diesem Manöver mitmachten, mußten sich auf ihren Sitzen festschnallen, was auch die im Maschinenraum betraf.
Da sie keine Zeit gehabt hatten, jede einzelne Kabine vorher festzuzurren, würde jetzt sicher Etliches zu Bruch gehen, aber das war der Preis, den sie zahlen mußten.
Und auch auf dem Schirm spielte sich draußen eine mittlere Hölle ab, denn auch hier verstärkte Tr’Kovath noch durch ein paar geleakte Partikel das Feuerwerk.
========== Etwa 15 Minuten später ==========
Es dauerte nur etwa 15 Minuten, waren aber mindestens 3 gefühlte Stunden, selbst für die, die das Ganze inszeniert hatten, denn das war schon extrem realistisch gelungen.
„Gilt das gleich auch als Ableistung von Pflicht-Übungsstunden?“ fragte Howy etwas vorlaut, was ihm einen bitterbösen Blick von Vandenberg einbrachte.
Beide Schiffe lagen jetzt ruhig.
Sokar ließ den Captain rufen, der noch etwas bleich und mit einer großen Beule am Kopf auf dem Schirm erschien.
„Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe, denn ohne die hätten wir diesen Sturm nicht überstanden. Es war gut, daß Sie gerade da waren.“
Der Gegner nickte: „Ich habe so etwas noch nicht erlebt, und ich bin schon sehr lange im Raum, aber es war, ich muß es zugeben, ein heldenhafter Kampf, den wir zusammen ausgefochten haben.
Wir werden von jetzt an Ihr Schiff in Ehren halten und natürlich nicht mehr angreifen, sollten sich unsere Bahnen noch einmal kreuzen.“
„Noch besser wäre es, wenn wir diesen Vertrag auf alle Schiffe der Föderation, der KLingonen und Romulaner ausweiten könnten, denn wir würden diese Völker über Ihren heldenhaften Kampf unterrichten und Sie würden von ihnen jede Unterstützung bekommen, die Sie bräuchten. So wie es unter Kriegern sein sollte.“
„Gut. Wir werden danach handeln. Ich werde Ihnen gleich ein von mir unterzeichnetes Abkommen zuschicken, während Sie meinen Leuten ein solches mitgeben.“
Der Mann drüben hob die Hand an seinen Schädel, was so wie eine Art Salut aussah.
„Es war mir eine Ehre, mit Ihnen gekämpft zu haben, Captain Sokar.“
„Diese Ehre ist auch meinerseits, Captain Puris.“ Auch Sokar salutierte.
Und auch die gesamte Brückencrew stand jetzt wie die Orgelpfeifen da und salutierte.
Sokar setzte schnell ein Schreiben auf und ein Mann brachte dieses in den Laderaum, wo die gefangenen Echsen immer noch gefesselt auf dem Boden lagen.
Er löste deren Fesseln und überreichte denen das ‚amtliche‘ Schreiben.
„Ihr seid jetzt frei und werdet auf euer Schiff zurück transportiert. Wir haben den Chronitonsturm gemeinsam überstanden und haben die Waffen niedergelegt. Captain Puris wird euch als Helden drüben begrüßen.“
In diesem Moment begann der Beamvorgang und Howy und die anderen auf der Brücke sahen, wie ihre Gefangenen drüben auf deren Brücke auftauchten.
Auf Befehl ihres Captains nahmen auch sie Haltung an, und zeigten eine Ehrenbezeichnung. Dann erlosch der Schirm, zeigte aber Sekunden später den Trennvorgang beider Schiffe und wie sie langsam auf Distanz gingen.
Sekunden später war ihr Gegner verschwunden.
Howy lehnte sich zurück: „Wir sollten jetzt den Alarm abblasen und der Crew erklären, was passiert war.
Und danach gebe ich in 10 vorne eine Runde für Alle aus. Ich denke, das haben wir uns verdient.
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| Hinterhalt Log 23 - Sokar |
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Geschrieben von: Sokar - Jul-Tue-2019, 03:46 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
- Keine Antworten
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(Nur kurz, aber Howy will auch was schreiben^^)
RPG:
*** USS Picard / Brücke ***
Obwohl es aufgrund der feuchten Teppiche noch immer wie in einer Waschküche roch, fing die Brücke doch wieder an, 'bewohnbar' zu werden. Howy war soeben aus dem Maschinenraum zurück gekehrt und hatte gemeldet, dass die Techniker in ein paar Minuten mit dem modifizierten Torpedo fertig sein würden.
"Hoffen wir, dass dies unsre Freunde da draussen überzeugt!" murmelte Vandenberg. "Ich hätte ihnen immer noch gern gezeigt, wozu die 'Picard' fähig ist!"
"Nun, das hätte zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis geführt sondern nur weitere Opfer gefordert. Es ist immer eine Herausforderung, Wesen von der Logik einer Entscheidung zu überzeugen, die nur in ihren eigenen absurden Ehrbegriffen gefangen sind." Vandenberg grummelte und Sokar überflog die Daten, die ihm aus dem Maschinenraum überspielt wurden. Die Hülle des Torpedos wurde geschlossen und manuell in die Abschussrampe transportiert.
Howy nahm unterdessen an der Navigation Platz und kalibrierte die Flugparameter des Geschosses, damit der gewünschte Effekt erziehlt werden konnte. "Ja, ich hatte einen klingonischen Zimmergenossen im Wohnheim an der Akademie," ließ er nebenbei verlauten. "Seine Eltern waren Expatriierte nach dem Krieg. War ein netter Kerl, konnte einen aber zur Weißglut treiben mit seinem Ehrenkodex. -- So, Flugbahn ist programmiert. Ionisierungslevel im Zielgebiet entspricht unseren Wünschen! -- Der konnte zum Beispiel nicht in 'ne Vorlesung von einem Prof gehen, wenn der vorher in einem romulanischen Restaurant gegessen hatte, und Ähnliches."
"Trotzdem, ich frag mich, wie man so borniert sein kann wie diese Typen," sagte Mort Caldred. "Wir haben alle ihre Leute in Gewahrsam, was bringt es dem Kerl, wenn er unser Schiff pulverisiert?"
"Erinnert mich an die Geschichte von diesem japanischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg," sinnierte Vandenberg. "Der es unehrenhaft fand, sich zu ergeben, obwohl der Krieg schon zu Ende war, und der über 20 Jahre allein auf einer Insel saß. Als man ihn schließlich aufgriff, waren seine Worte, es sei ihm peinlich, lebend nach Hause zu kommen."
"Naja, es ist ja nicht so, dass ein Ehrenkodex was total abartiges wäre," sagte D'Varo leicht pikiert. "Im Gegenteil, wir haben --"
"Meine Dame, meine Herren, ich ersuche Sie, Ihren Disput zu gegebener Zeit an einem anderen Ort fortzuführen," unterbrach Sokar. Die letzten Tage hatten auch erheblich an seinen Nerven gezerrt.
"Ja, Sir." Die rihannische Ärztin starrte geradeaus auf den Bildschirm und wartete. Auch Counselor Janice, die gemeinsam mit Sokar alle nur möglichen und unmöglichen Hinhaltetaktiken ins Spiel gebracht hatte, blickte erwartungsvoll nach vorn.
"So... Torpedo detoniert. Wir messen schon ein paar schöne Chronitondifferenzen," meldete Howy. "Je nach dem, wie gut deren Ausrüstung ist, müssten die Burschen das auch bald feststellen."
"Geben wir Ihnen noch einen Moment Zeit..." Sokar lehnte sich zurück und atmete tief ein, musste aber aufgrund des Feuchtigkeitsgehalts der Luft etwas husten. Einige Minuten verstrichen.
Dann flammte der Bildschirm abrupt auf und das mürrische Gesicht des alten Reptiloiden erschien. +Ihre Zeit ist um! Senken Sie die Schilde!+
"Wir haben noch genau zwei Minuten," entgegnete die Counselor ruhig.
"Was soll diese Hinhaltetaktik? Geben Sie meine Leute frei, übergeben Sie Ihr Schiff, oder ich --"
"Sir," ließ sich jetzt Vandenberg mit gespielter Nervosität hören, "wir messen eine Chronitonvarianz. Anzeichen eines temporalen Warpsturmes." Die Brückenbesatzung reagierte mit angemessenem Entsetzen.
Sokar wandte sich wieder seinem Gesprächspartner zu: "Ihre Sensoren werden dies ebenfalls anzeigen."
Der Reptiloide hantierte hastig auf den Konsolen vor ihm herum und stieß kurze, zornige Laute aus. +Das ist ein Trick!+ war alles, was sie auf der Brücke der Picard verstehen konnten.
"Wollen Sie es darauf ankommen lassen? Sie mögen in der Lage sein, uns zu vernichten - aber hier stehen wir BEIDE einem seelenlosen und unbarmherzigen Gegner gegenüber, der uns BEIDE vernichten wird, ohne Ehre. Ohne, dass etwas bleibt, ohne das auch nur jemand über den Ausgang dieser Schlacht berichten könnte. Wenn wir zusammen arbeiten, können wir uns beide retten."
Der Reptiloide fluchte noch einige Male. Aber das inszenierte Feuerwerk verfehlte seine Wirkung nicht. +Also gut!+ grollte er schließlich. +Es ist noch nie vorgekommen, dass ein Jäger auf seine Beute gehört hätte, aber ...+"
"Hier sind wir beide die Beute, und es ist ehrenvoll, zusammen zu arbeiten," legte Sokar etwas nach.
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