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KI Die Dritte - Romulaner...
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jul-Thu-2026, 11:20 AM
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BdZ Log 7 Sareth
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BdZ Log 7 Sareth
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BdZ Log 6 / LaSalle / NPC
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Sareth
Jun-Mon-2026, 10:23 AM
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KI die ZWEITE
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
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BdZ Log 5 - Sareth
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Apr-Thu-2026, 04:24 PM
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BdZ Log 4 / LaSalle / NPC...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Sat-2026, 12:00 AM
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Redneck Star Trek =)
Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Apr-Tue-2026, 11:33 AM
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Lifeblog von der ARTEMIS ...
Forum: *** Science News ***
Letzter Beitrag: Sareth
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KI bemüht
Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
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Apr-Sun-2026, 07:31 PM
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| Umbra et Malleus (UeM) MISSIONSSTART |
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Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Aug-Sat-2020, 03:28 PM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
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NRPG: ich möchte noch mal drauf hinweisen, dass wir in unserem RPG dieses Ex-Borg-Ausweiden-Zeug hatten, bevor Star Trek Picard damit anfing. Deshalb fühle ich mich auch nicht als Plagiator^^
RPG:
*** Malastair 4 / ISS Dark Mirror / Brücke ***
Richard von Rabenstein erinnerte sich, dass Vandenbergs Name einige Male in den Dokumenten aufgetaucht war, auf die er im Archiv der Inquisition zugegriffen hatte. Und zwar in unzweideutigen Zusammenhängen. Der ehemalige Flottenkommissar hatte jemandes Pläne durchkreuzt, und dieser jemand war darauf aus, ihn zu eliminieren. LaSalle? Oder dessen Strippenzieher, der Großkanzler? Auf jeden Fall war Vandenberg von seinem Posten entfernt worden, und soweit er wusste, wenig später einem Mordanschlag entgangen. Nun – das geschah heutzutage ja allenthalben, das war höchstens noch eine Fußnote in den Annalen wert!
Dennoch schien Robert Vandenberg noch Zugang zu Ressourcen zu haben. Mehr als ich zumindest derzeit. Der erwählte Großinquisitor richtete den Blick wieder auf den Mann im Captains Chair.
„In der Tat habe ich Fragen. Warum Sie Anselmus nach mir gesandt haben, wäre eine davon. Warum Sie mich aus dem Hochsicherheitstrakt befreit haben, eine weitere.“ Richard verabscheute es, in jemandes Schuld zu stehen, ganz besonders, wenn er dessen Motive nicht deuten konnte. Und irgendwie hatte sich Vandenberg mental abgeschirmt.
„Ah, ich gebe zu, ich habe auf diese wortreiche Dankesbezeugung gewartet.“ Der ehemalige Flottenkommissar kräuselte die Lippen zu einem angedeuteten Lächeln. „Sie spielen immer noch das alte Spielchen, Exzellenz?“ Er betonte den Titel.
„Ich spiele nicht mehr als Sie. Immerhin blicken wir nicht gerade auf eine langjährige Freundschaft zurück. – Bekommt man Abschirmungstechniken an den selben Orten, an denen solche Schiffe… lagern?“ Richard machte eine Handbewegung über die Brücke. „Wer sagt mir, dass sie nicht von einer der zahllosen Fraktionen, die sich auf dieser Müllhalde des einstigen Imperiums um die Brocken balgen, bezahlt werden, um mich jemandem auszuliefern? Kopfgeldjagd soll derzeit ein einträgliches Geschäft sein.“
„Ja, das kam mir auch zu Ohren. Aber wir sollten unsere Zeit nicht mit Wortgeplänkel verschwenden. Ich denke, wir haben einen gemeinsamen Feind.“
„Haben wir das?“
Vandenberg kam nicht zu einer Antwort, den in diesem Moment glitten die Lifttüren rechter Hand zur Seite und ein jüngerer Offizier trat ein, salutierte und meldete zackig: Sir! Die letzte Testreihe mit den Borgdrohnen war zu 60 Prozent erfolgreich! Die übrigen 40 Prozent wurden terminiert, Sir!“
„Sehr gut, Uljanow. Dr. Ismaili soll fortfahren. Wegtreten!“
Der Offizier salutierte, schlug die Hacken zusammen und entfernte sich.
„Experimente mit Drohnen?“ wiederholte Richard angewidert. „Es sind Wesen ohne Seele, die den Anschein von Leben erwecken und in Wahrheit tot sind. Das ist Häresie.“
„Es sind Hardware-Ressourcen, Exzellenz, in einer Zeit, da diese rar sind.“
Diese ganze Angelegenheit weckte düstere Erinnerungen in ihm – an diesen widerwärtigen, armseligen Planeten im Niemandsland, auf dem er monatelang gestrandet war. Gezwungen, sich mit Betrügereien über Wasser zu halten, und schließlich auch mit dem Verkauf einer dieser vermaledeiten Drohnen, was ihn selbst in die Hände eines Verbrechersyndikats gebracht hatte. Erinnerungen, die er lieber vergessen hätte, wenn nur irgend möglich! Bisher hatten ihm die Bußübungen dazu aber noch nicht verholfen. „Es sind Werkzeuge des Bösen! Es ist und bleibt Häresie, Vandenberg.“
Der ehemalige Flottenkommissar musterte seinen Gast mit leichter Irritation. Aber schon zeigte Richards Gesicht wieder die gewohnte Unnahbarkeit. Vandenberg seufzte leise. „Häresie? Ich hörte, LaSalle will das Psi-Corps wieder errichten. DAS ist Häresie. Und zwar eine, die dem Widerstand sehr rasch jede Möglichkeiten nehmen könnte.“
Das Psi-Corps?! Sanctissima Trinitas! Deshalb die Expedition nach Panox-B…
Die im Archiv gefundene Prioritätsmeldung war etwas kryptisch gewesen, aber nun wurde sie klarer. Den himmlischen Mächten sei Dank hatten LaSalles ‚Missionare‘ das Zeitliche gesegnet, ehe sie dort ankamen. Und jetzt hatten die Romulaner ein Minenfeld gelegt…
„Geschockt, Exzellenz? Wie ich sagte, wir haben einen gemeinsamen Feind. Und wir sollten zusammen arbeiten, um ihm das Handwerk zu legen, solange wir das noch können.“
Richard trat an das Panoramafenster, das den Blick in die Wüste freigab. Der rötliche Sand glitzerte nun im Licht der beiden Monde, deren Sicheln sich über der Bergkette im Nordwesten erhoben. Die seltsamen kakteenartigen Gewächse der Oase wirkten wie schwarze Schatten aus der Unterwelt. Das Psi-Corps…
Er überlegte, ob er Vandenberg von den Daten erzählen sollte, die im Ring des Großinquisitors codiert waren. Nein, diese Informationen waren zu wertvoll, um sie so einfach preis zu geben. Außerdem hatte er ihre Bedeutung selbst noch nicht ganz extrahieren können. Das Geheimnis von Taminus würde vorerst bei dem verbleiben, für den es offenbar bestimmt war, dem Inquisitor Maximus!
„Ich habe ein Netzwerk loyaler Anhänger, die bereit sind, sich für mich zu opfern, wenn es sein muss,“ sagte er schließlich.
„Für Sie sterben mag ja heroisch sein und den Glücklichen in den Gefilden der Ewigkeit einen bevorzugten Platz einräumen,“ erwiderte Vandenberg, „was Sie aber BRAUCHEN ist jemand, der für Sie kämpft. Ich denke nicht, dass die himmlischen Heerscharen hier eingreifen werden.“
Werden Sie nicht blasphemisch… Richard drehte sich wieder um. „Und wen haben sie bei dieser Perspektive im Auge?“ Schwester Agathea vielleicht?
*** Draußen in der Oase ***
Anselmus stromerte mit Herodes durch die Oase. Dass ein Hund nuneinmal „Gassi gehen“ musste, war wirklich immer wieder von Vorteil. So konnte man ungeniert einen Blick auf dieses und jenes werfen und überall ein wenig lauschen!
Seit einigen Minuten hatte er das Gefühl, dass ihnen jemand folgte. Da Herodes nicht anschlug, konnte es eigentlich nur der Großinquisitor oder Schwester Agathea sein. Und da solches Herumschleichen nicht Art seiner Exzellenz war, blieb nur sie! Abrupt drehte Anselmus sich um – und tatsächlich stand sie einige Schritt hinter ihm, diesmal nicht in einer Kampfrüstung, sondern einen einfachen schwarzen Anzug gekleidet.
Er musste zugeben, er mochte das nicht, wenigstens vom geistlichen Standpunkt aus nicht. Er gehörte da mehr zu den Traditionalisten. Und mit dem anderen Standpunkt, der lange Beine in engen schwarzen Hosen interessant finden konnte, hatte er sich nicht zu befassen! „Spionieren Sie mir nach, Schwester?“
„Wenn ich das täte, würden Sie es nicht bemerken, Bruder Anselmus.“ Sie lächelte, und ihm wurde unbehaglich. „Ich will lediglich sicher gehen, dass Ihnen nichts passiert.“
„Ach. Ich kann schon auf mich selbst aufpassen. Und Herodes habe ich ja auch noch.“
„Aber in der Wüste hier fleucht und kreucht allerlei Gezücht. Unter dem Sand lauert es auf Beute. – Übrigens, ich bin keine Schwester mehr.“
„Soso.“ Anselmus fühlte sich noch unbehaglicher.
„Der Allmächtige hat mich zu einer neuen Aufgabe berufen.“
(PS: ich dachte, sie gehört vielleicht zu dieser geheimen Truppe…)
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| Neues von der Supernova SN1987 A |
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Geschrieben von: Sareth - Aug-Thu-2020, 08:55 PM - Forum: *** Science News ***
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Es ist einfach toll, wie Gaßner das rüberbringt! Nicht nur verständlich, sondern auch diese Begeisterung! Ich bin ein großer Fan von "Urknall, Weltall und das Leben" und werde jetzt ab und zu hier was verlinken. Kann man schließlich auch immer Ideen für Plots rausziehen...
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| Cover für Spiegelstaffel |
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Geschrieben von: Sareth - Aug-Sun-2020, 03:20 PM - Forum: *** Visuelle Kommunikation ***
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Hab mal wieder mein Photoshop traktiert. Arbeitszeit: 3 Tage, 35 Layer, wobei ich Rabensteins Kopf ja schon fertig hatte.
Hoffe, der Typ, den ich für Hammerton gesucht habe, ist angenehm für den Spieler... ; Wenn ja, mach ich noch das Signaturbild daraus.
Für Vandenberg habe ich nichts passendes entdeckt, daher habe ich es bei meinem smarten Inquisitor und dem Elite-Soldaten belassen. (Achtung, große Datei, geht auf "Graphik anzeigen", um sie in voller Auflösung zu sehen)
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| Zwischenlog 28 / Vandenberg |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Aug-Sat-2020, 10:52 AM - Forum: *** Spiegeluniversum ***
- Antworten (1)
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Auf dem Frachter Rohangus
Der Raum roch nach Metall. Von den weißgekachelten Wänden und dem Boden aus Edelstahl strahlte mitleidlos das grelle Licht der extrem starken Deckenbeleuchtung herab. Dieser Raum hatte die Anmutung eines Schlachthofes und genau das war sein Zweck.
Die beiden Wachen stießen Richard von Rabenstein hart in den Rücken, um seinen Gang zu beschleunigen Als ob dies etwas nutzen wurde. Richards Hände waren mit Handschellen auf den Rücken gefesselt. Seine Fußgelenke waren so eng zusammengekettet, das Richard kaum Laufen konnte.
Am Ende des Raums, auf einem Fundament, aufgebaut vor einer Empore mit einem Richtertisch, stand das stählerne Gerüst einer Guillotine. Die Energieklinge am hochgezogenen Fallschlitten, war bereits aktiviert und leuchtete stechend blau. Ein Anblick von grotesker Schönheit pervertierter Technologie.
Auf dem Empore saß, schwarz gekleidet, ein schlanker Mann, dessen Bewegungen etwas graziles, aber dämonisches an sich hatten. Passend zum Anlass trug er ein blutrotes Halstuch.
Richard konnte noch die, neben dem Richtertisch schwebenden Hologramme der feisten Gesichter jener Kleriker erkennen, welche als Geschworene in seinem Prozess eine Rolle gespielt hatten. Oh ja, es war ein Schauprozess. Und das Urteil hatte von Anfang an festgestanden. Tod in den Katakomben Roms.
Neben dem Gerüst der Guillotine stand ein ebenfalls schwarz gekleideter Mann, dessen Gesicht durch eine Maske verdeckt war: Der Scharfrichter. In der Hand hielt er locker die Kontrollbox der Guillotine
LaSalle lächelte dünn. Dies war zwar ein Tag größten Triumphs für ihn, aber augenscheinlich langweilte sich der Großinquisitor.
LS: Richard von Rabenstein. Willkommen zur Ihrer Abschiedsparty. Ich danke Ihnen für die Einladung.
Richard lächelte bösartig.
Ri: Das Vergnügen ist ganz meinerseits. Wie ich sehe, sind sie zu altmodischen Methoden zurück gekehrt?
LS: Ach wissen Sie, eine Enthauptung hat so etwas archaisch symbolisches. Was glauben Sie, welche Einschaltquoten Ihre Exekution in den diversen Execution-Channels bringen wird? Aber genug geredet. Ich möchte heute noch etwas Golf spielen.
Ri: Ah ja, mit meinen Kopf?
LS: Wer weiß? Eventuell bis zum 1. Cut? Fangen wir also an. Show must go on.
Eine leiernde Computerstimme rasselte noch einmal das Todesurteil gegen Richard von Rabenstein, wegen Heräsie, Rebellion und Konspiration gegen die Kirche herunter, dann stießen die beiden Wachen Richard hart auf die stählerne Liege der Guillotine und schnallten ihn fest. Die Liege wurde nach vorne geschoben und Richards Hals mittels dem Oberteil der Lünette direkt unter dem Fallschlitten mit den beiden Plasmaprojektoren der Energieklinge fixiert. Alles war bereit.
LS: Sie werden sehen: Sie werden kaum etwas spüren. Nur einen leichten Luftzug im Nacken. So sagt man jedenfalls.
Ri: Vielleicht sollten Sie es einmal ausprobieren?
LS: Oh, Richard, höre ich da einen Anflug von Bitterkeit? Kommen Sie. Sie hätten das Gleiche mit mir gemacht, wenn Sie die Gelegenheit nicht verpasst hätten. So ist das Spiel.
Ri: Ja, mit größter Wahrscheinlichkeit. Aber ich hätte Ihren Abgang mit wesentlich mehr Stil inszeniert.
LS: Ich bin ein einfacher Mann der Kirche. Ich arbeite mit soliden Mitteln. Aber keine Sorge. Ihren kleinen Freund, den fetten Mönch, werde ich nicht in diese Kammer bringen. Er wird ganz normal am Galgen baumeln. Ist auch viel besser für Moral in der Kirche. So, noch irgendwelche letzte Worte?
Ri: Eines Tages wird Sie jemand beseitigen, LaSalle. Und dann werden Sie im Stovokor verrotten!
LS: Der einzige, der mich noch stoppen könnte, ist evtl. DeRaaf. Und der hat derzeit andere Dinge zu tun. Sie mein Freund spielen hier nicht mehr mit. Dies ist heute Ihre letzte Episode. Viel Spaß auf Ihrer Reise zur Hölle. Die letzte Ölung haben Sie sich ja wohl selbst gegeben. ANFANGEN!
LaSalle gab dem Scharfrichter einen Wink, die betätigte den Bereitschaftsknopf auf der Kontrollbox. Wasser schoss aus Düsen rum um das Gerüst. Dann betätigte der Scharfrichter den Auslöseknopf. Man hörte kurz eine Audio-Bestätigung der Guillotinensteuerung <coupe´> und dann ein scharfes Klicken. Das elektrische Mouton gab den Schlitten mit der Klinge frei, diese glitt in ihren Führungsschienen herunter und…..
…. Richard erwachte aus diesem unangenehmen Traum. Er öffnete die Augen und starrte in das Halbdunkel seiner Kabine auf dem uralten Frachter. Von Schmidt-Rottloff hat ihn und Bruder Anselmuns, nach der Befreiung aus dem Hochsicherheitsgefängnis auf Epsilon Eridanus, an Bord der Rohangus gebracht. Man würde beide in Sicherheit bringen und dort würde Richard auf Vandenberg treffen. Nur wo dieser sichere Ort sich befand, das hatte von Schmidt-Rottloff Richard nicht verraten. Aus Sicherheitsgründen. Und jetzt flogen sie bereits 2 Monate kreuz und quer durch en imperialen Raum. Wohl um Verfolger abzuschütteln.
Richard starrte an die Decke. Nur das leichte Klappern eines Luftauslasses der Klimaanlage war zu hören. Und die kaum vernehmbare, immerwährende Vibration des Antriebs war zu spüren.
Wären die hin-und wieder kehrenden Alpträume nicht, könnte Richard sich nicht beschweren. Er war am Leben, bekam jeden Tag 3 Mahlzeiten und selbst Bruder Anselmus Hund wurde ausnehmend gut behandelt.
Ja, er war am Leben. Aber war derzeit zur Untätigkeit verdammt. Außerdem war er seines Netzwerkes beraubt, abgeschnitten von den Geschehnissen in der Galaxis. Und was ihm am wenigsten behagte, war die Tatsache, dass er Vandenberg sein Leben verdankte. Warum ausgerechnet Vandenberg? Das Schicksal konnte manchmal ein Dreckskerl sein.
Richard mochte kein Navigator sein, aber er hatte, bei seinen vielen Reisen, ein Gespür für die Veränderung von Frequenzen eines Antriebs entwickelt. Und der Antrieb der Rohangus lief jetzt eindeutig im Leerlauf. Das konnte nur zwei Dinge bedeuten.
Das Signal des Wandcoms unterbrach Richards Gedankengänge. Die Stimme von Captain Erskine, dem Kommandanten des Frachters war zu hören.
Er: Euer Exzellenz, kommen Sie bitte auf die Brücke. Wir sind am Ziel.
Richard von Rabenstein legte die schmucklose Bordkleidung, welche man ihm nach der Flucht zur Verfügung gestellt hatte, an und begab sich auf die Brücke.
Auf dem Screen war ein braun-grüner Planet zu erkennen. Nichts Besonderes. Die Positionsangaben zeigten, dass man sich in den Badland, der absoluten Randzone des Imperiums befand. Hier gab es Gravitationsanomalien, schwarze Löcher und eine Unzahl an Gesetzlosen. Und hier hatte sich noch nie ein Schiff der Flotte, geschweige denn der Inquisition blicken lassen. Dazu war dieses Gebiet einfach zu unwichtig. Der Planet auf dem Screen, war so tief in dieser Zone vergraben, das selbst der Generalastronom der Flotte ihn wohl nicht kannte.
Richard sprach Captain Erskine an.
Ri: Was sehe ich mir hier an?
Er: Malastair 4. Die Treppe zur Bosheit. Sehr frei aus dem Badlandsjargon übersetzt.
Richard horchte auf.
Ri: Malastair ist ein Mythos.
Er: Mag sein, aber wir sind jetzt hier.
Ri: Um was zu tun?
Er: Sie treffen sich hier mit Vandenberg. Packen Sie Ihre Sachen. Sie erhalten ein Shuttle und die Koordinaten des Treffpunktes. Und seien Sie bitte so freundlich und nehmen diesen Mönch und seinen Hund mit. Die beiden fressen mir die Haare vom Kopf.
Ri: Ich werde mit dem größten Vergnügen Ihr Schiff verlassen. Was haben Sie dann vor?
Er: Weiterfliegen. Nie lange an einem Ort bleiben. Show a low profile. Das ist die beste Lebensversicherung. Nun Euer Exzellenz, passen Sie auf sich auf.
Ri: Ich danke Ihnen für Ihre Gastfreundschaft.
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Ortswechsel:
Auf Malastair 4
2 Stunden später.
Der Wind hatte mindestens Stärke 8 und blies den rötlichen Sand wie ein Sandstrahler vor sich her. Die Luft roch nach Metall. Das lag an den großen Mengen Eisenoxyds, mit welchem der Sand durchsetzt war. Die Koordinaten, welche man Richard gegeben hatte, hatten ihn und Anselmus zu einer Oase mitten in der Wüste geführt. Nach dem monatelangen Raumflug war jedoch selbst diese Wüste ein erhebender Anblick. Und natürlich das Objekt, welches direkt in der Oase stand. Ein futuristisch anmutendes, graues Schiff, nicht größer als die Rohangus. Richard begann entschlossen in Richtung des Schiffes zu marschieren, Anselmus und seinen Hund im Schlepptau
Etwa 50 Meter von Richard und Anselmus entfernt, war jetzt eine Gestalt in Vollpanzerung aufgetaucht. Herodes, Anselmus Hund, knurrte laut und raste dann, wie ein abgeschossener Pfeil, auf die Gestalt zu. Anselmus war entsetzt.
An: Herodes, wirst Du wohl herkommen? Was ist das für ein Benehmen?
Doch Herodes schien nicht zu hören. Er überbrückte die 50 Meter mit wenigen Sprüngen. Doch statt die Gestalt zu attackieren, blieb er abrupt stehen. Die Gestalt kniete sich vor Herodes nieder und begann den Hund zu streicheln. Anselmus war verblüfft.
An: Das, das kann nicht sein!
Die Stimme einer Frau ertönte aus dem Helmlautsprecher.
< Meine Herren, Sie werden an Bord der Dark Mirror erwartet. Bitte folgen Sie mir>
Richard nickte langsam mit dem Kopf.
Ri: Ich kenne diese Stimme. Das ist Schwester Agathea, vom Orden der ewigen Büßerinnen
.
An: Ist das jene Frau, welche sich damals um Herodes gekümmert hat?
Ri: Ganz recht.
An: Deswegen hat Herodes sie nicht angegriffen!
Ri: Mhmmm, welch bemerkenswerte Begegnung.
An: Inwiefern?
Ri: Nun, eigentlich ist Schwester Agathea seit 4 Jahren tot. Kommt mit Bruder Anselmus. Das wird eine interessante Begegnung.
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Ortswechsel:
Auf Malastair 4 / ISS Dark Mirror / Brücke
Wo immer sich Vandenberg die letzten Monate herumgetrieben hatte und woher er auch immer dieses Schiff hatte, sein Geschmack hatte sich um das hundertfache verbessert. Soviel musste Richard zu geben. Das Design vermittelte den Eindruck großen Luxus für den Geist, jedoch weniger für den Körper.
Vandenberg saß in der Mitte der Brücke. Im harten Deckenlicht konnte man den ehem. Flottenkommissar genau erkennen.Seine Gestalt hatte sich verändert. Er wirkte älter, nicht mehr ganz so agil wie bei der letzten Begegnung. Sein Haar war grauer geworden, die Gesichtszüge schärfer und härter. Die gesamte Gestalt atmete so etwas wie Zynismus, wenn so etwas bei einem Körper möglich war. Vandenbergs Stimme mit der er jetzt Richard von Rabenstein ansprach, hatte etwas Grollendes. Fast so wie ein Gewitter in weiter Ferne.
Va: Willkommen Richard von Rabenstein, willkommen Bruder Anselmus. Es ist schon etwas Zeit vergangen, seit unserem letzten Treffen,
Ri: Das ist zutreffend. Interessantes Schiff, welches Sie da haben.
Va: Ja, manche Dinge findet man eben an den ungewöhnlichsten Orten.
Ri: Es fragt sich eben nur wo.
Va: Wie ich erkenne, haben Sie viele Fragen!
Richard lächelte dünn.
Ri: In der Tat, die habe ich.
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| Star Trek "Lower Decks" |
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Geschrieben von: Sareth - Aug-Tue-2020, 08:24 PM - Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
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So, erste Folge der neuen Zeichentrickserie Lower Decks gesehen!
Über den Inhalt möchte ich nichts weiter verraten, außer, dass es um eine Reihe mehr oder minder nervöse Ensigns und NEulinge an Bord geht, die in der zweiten Reihe stehen und irgendwie nie die Beachtung bekommen, die sie verdienen... Die Story war auch soweit ok, als es ja eine Kinderserie sein soll.
POSITIV:
Star Trek sieht wie Star Trek aus, also die Klingonen, Trill, Benziten... das Schiff... passt gut in die TNG/VOY/DS9-Era. Dialoge und Star Trek-Feeling - für einen Kindercomic ok, sehr gut fand ich z.B., dass diese Riesenspinne nicht einfach abgeschossen wird, sondern gerettet werden muss.
NEGATIV:
Die Graphik .... Schiffe und Weltraum sah (gewollt ???) aus wie von einem 12-jährigen Fan am Computer gebastelt, die Zeichnung der Leute, naja, eher so Simpsons-mäßig. Gar nicht mein Fall.
Am Schlimmsten fand ich das super-hektische Gequassel. Mal ist ja ok, aber das ging 25 Minuten so, als hätten sämtliche Charas Amphetamine geschluckt. War mir zu viel, ehrlich gesagt.
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| ABSCHLUSSLOG Athean-Komplott |
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Geschrieben von: Sareth - Jul-Thu-2020, 03:03 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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NRPG: wir wussten das mit Warners falscher Identität ja eigentlich schon...
RPG:
*** Athean Prime / Gouverneurspalais ***
Gouverneur Cairncross, oder wie er sich selbst offenbar gern sah, der Präsident der Athean Assembly, hatte LaSalle und mich mit einem ganzen Konglomerat an Verschwörungstheorien konfrontiert. Einer Sternenflotte, die eine Art Schattendasein führte und unabhängig operierte, korrupten Politikern, Vertuschung von Kriegsverbrechen. Die Thesen hörten sich auf den ersten Blick schlüssig an, doch waren sie von haarfeinen Verbindungen und Annahmen gestützt, die in sich zusammen fallen konnten, sobald auch nur eine Karte des Kartenhauses heraus gezogen wurde. Die Fakten, die LaSalle und ich über den Phyleilasektor und seine Finanzlage wussten – aus leidvollen langen Sitzungen und Budgetdiskussionen – hatten bereits zwei Karten entfernt. Und es war ganz einfach absurd zu glauben, eine solche enorme Verschwörung hätte unbemerkt über Jahrzehnte existieren können. Da waren die Verschwörungstheoretiker wie all ihre ‚Vorfahren‘ der vergangenen Jahrhunderte in ihre eigene Falle getappt, das sie überall dort, wo es keine Beweise gab, dies als Beweis ihrer Theorien ansahen!
Ich hob den Blick von dem Padd mit den kurzen Ausführungen, das Cairncross mir eben gereicht hatte und gab es an LaSalle weiter. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie sich seine Augenbrauen schon beim zweiten Satz spöttisch hoben.
„Was ich dazu sage, Gouverneur,“ begann ich ohne Rücksicht auf seine eigene Titulatur, „ist, dass Sie in einem Punkt richtig liegen, genau wie Captain Hendricks. Es gab in der Tat irreguläre Einsätze einer Vigilantengruppe im Phyleilakrieg. Dieser Angelegenheit werden wir mit Hilfe der Zeugenaussagen von Hendricks und Marvin Albras auf den Grund gehen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Wir kennen seinen Namen: Pal Miruulinnen, Ihnen auch bekannt als Ovid Warner.“
Cairncross Gesichtszüge entgleisten. „Das ist ja… vollkommener Irrsinn! Ich kenne Warner seit Jahren, ich habe ihn von der Sicherheit überprüfen lassen!“
„Nun, es sind immer die in der nächsten Nähe, die zur Gefahr werden, nicht die Feinde, die man sowieso im Auge behält. Und daher-“
Mein Kommunikator unterbrach mich. Es meldete sich ein sehr aufgeregter Hohardus Edzardus und bat, ungestört mit mir sprechen zu können. „Wenn Sie mich bitte einen Moment entschuldigen, meine Herren…“ Ich trat hinaus ins opulente Vestibül an einen Springbrunnen, der gleichzeitig als natürliche Abhörsicherung wirken konnte. „Nun, schießen Sie los!“
+Ja, der Schuß wird den Gouverneur rückwärts umblasen! Hören Sie zu, ich habe hier einen alten Kumpel aus Vegas Taxiservice getroffen, der letzte Zeit ein paar merkwürdige Leute in den Athean Sektor kutschiert hat. Und außerdem Bekanntschaft mit einigen der Hetzparolen geschlossen, die gerade so im Umlauf sind. Hier werden seit Wochen gezielt falsche Nachrichten verbreitet und auch Unterlagen gefälscht. Da ist ein ganzes gut organisiertes Anti-Föderations-Netzwerk am Laufen… +
Ich hörte ihm zu und hoffte, dass dies nicht eine weitere Verschwörungstheorie werden würde, von denen dieser Sektor ein unangenehm hohes Maß aufzuweisen hatte. Aber einige Minuten später war mir klar, dass er oder besser sein Taxifliegerkumpel etwas Brisantes ausgegraben hatten. Ich befahl den beiden, sich mit den gesicherten Beweisen umgehend zur Captains Yacht zu begeben und das gesamte Datenpaket sowohl zum OBH der Sternenflotte als auch zur DIA zu senden. Anschließend sollten sie starten und den Transporter für uns bereit halten, falls wir hier irgendwelche Schwierigkeiten bekommen sollten. Dann begab ich mich zurück zum Gouverneur und LaSalle.
Mein Strategischer Berater hatte unterdessen offenbar noch einige andere Details aus dem Kommuniqué des Gouverneurs seziert, denn Cairncross stand mit düsterer Miene am Fenster.
„Exzellenz, Commodore: ich habe die Beweise, dass Ihr Berater sich nicht nur hinter einer falschen Identität verbirgt, sondern auch in einer Schlüsselrolle an den jüngsten Hetzkampagnen und in einer Korruptionsaffäre beteiligt ist. Sie sollten umgehend seine Verhaftung veranlassen, da Verdunklungs- und Fluchtgefahr besteht.“
Cairncross schien von den Ereignissen völlig überrumpelt. „Ich kann es nicht fassen. Dieser perfide… mir fehlen die Worte. Ich kann keinen Haftbefehl ausstellen.“
„Nun, aufgrund meiner Ermächtigung von der DIA bin ich dazu autorisiert.“ LaSalle trat Richtung Schreibtisch. „Verbinden Sie mich mit Ihrem Oberjustiziar!“
Cairncross nickte und trat ans Interkom, authentifizierte sich und stellte die Verbindung her.
*** Einen Tag später / Gouverneursbüro ***
Unterdessen war Ovid Warner in Untersuchungshaft und die Staatsanwaltschaft stellte ihr üppiges Dossier gegen ihn zusammen. Entgegen meiner Befürchtungen war LaSalle und mir nichts passiert – im Gegenteil, dem Gouverneur schien daran gelegen, uns unseren restlichen Aufenthalt in der Gästesuite so angenehm wie möglich zu gestalten.
Nun stand der Aufbruch an und ich hatte Cairncross noch einmal in seinem Amtszimmer aufgesucht. Mein Blick erfasste das „Präsidenten“-Schild im Papierkorb aus Stahlgeflecht und das Buch, das der Gouverneur gerade umgedreht auf den Schreibtisch legte.
„Die ‚Melusinen der Ehre‘?“
„Eine passende Lektüre für meine Situation,“ antwortete er. „Richard von Rabenstein hat wirklich ein überaus scharfes Gespür für die Abgründe der menschlichen und sonstigen Existenzen. – Wie dem auch sei,“ er erhob sich, „ich werde mein Amt zur Verfügung stellen, angesichts der Ereignisse.“
„Das würde ich mir reiflich überlegen. Immerhin kennen Sie jetzt ihre Feinde, und die Fallen, die man Ihnen ausgelegt hatte. Aber Warner war nicht allein, und er und sein Netzwerk hat bedauerlicherweise viel Unkraut gesät in den letzten Monaten. Die Bevölkerung Ihres Sektors braucht jetzt jemanden, der die Machenschaften durchschaut und gegensteuern kann! Ist das nicht auch das, was der Held der ‚Melusinen‘ letztlich macht? Sich standhaft dem Sturm entgegenstellen, allen Widrigkeiten zum Trotz. Und ich hoffe doch, dass dies…“ Ich wies auf das Schild im Papierkorb, „auf dem sprichwörtlichen Müllhaufen der Geschichte gelandet ist?“
Cairncross lachte freudlos. „Ja, die Träume von Glorie und Glanz … Schall und Rauch. Wissen Sie, ab und zu, und eigentlich immer mehr, beneide ich Sie und die anderen Kommandanten der Sternenflotte. Heute sind Sie da, greifen ein, retten die Welt – und morgen fliegen Sie wieder ab und überlassen die alltägliche Mühsal den Instanzen vor Ort.“
„Ja, das Privileg des Captains, wenn Sie so wollen. – Es wird Zeit. Leben Sie wohl, Gouverneur.“ Ich streckte ihm die Hand entgegen und er schüttelte sie kurz.
„Leben Sie wohl, Admiral.“
*** Einige Tage später / An Bord der USS Picard B / Brücke ***
Wir hatten die „Tsherenkow“ im Schlepp und kamen demzufolge nur langsam voran. Das wiederum war eine doppelte Herausforderung, denn wir hatten ja die Passagiere des Luxusliners unter nicht ganz so luxuriösen Bedingungen an Bord. Und die konnten sehr ungnädig werden…
Soeben öffnete sich die Tür des Turbolifts der Brücke und mein Sicherheitschef Mort Caldred trat ein. Sein Gesichtsausdruck ließ gar keinen Zweifel, dass er wieder mit einer solchen Beschwerde konfrontiert worden war.
„Ja, Mr. Caldred?“ fragte ich. „Wessen Anwalt droht uns diesmal mit einer Klage?“
„Priis Cavalt, Vorstandsmitglied bei Menkalinan,“ antwortete Caldred säuerlich. „Ich habe seine Sprößlinge darauf hingewiesen, dass die Gänge des Schiffes kein Platz zum Federball spielen sind.“
„Nun, morgen sind wir bei der Orbitalwerft und übergeben einen Großteil der Passagiere an die dort eingetroffenen Privatyachten und Vegas Taxiservice.“
Howy wandte sich von der Navigationskonsole um und grinste: „Ja, für die gibt es jetzt einige gute Touren. Irgendeiner profitiert immer!“
Ich kam nicht zum Antworten, denn das Interkom piepte und einer der Bordingenieure meldete sich: + Ich wollte Ihnen nur die Beschwerde weiterleiten, Admiral. Der replizierte Kaffee sei nicht aromatisch genug.+
Wir seufzten beinahe unisono.
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| Das Athean-Komplott / Log 24 / NPC / Howy |
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Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jul-Sun-2020, 12:45 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
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Athean Prime / Silian City / Nähe des Raumhafens
Pavel Kortschnois Taxi war ein älteres, typisches VAG-Modell und daher noch nicht neuronal vernetzt. Pavel hatte daher etwas Mühe in das Gefährt hinein zu kriechen, was auch mit Pavels nicht unerheblichen Bauchumfang zu tun hatte und die Systeme hoch zu fahren. So dauerte es einige Minuten bis Pavel und Howy, welcher sich in den Sitz neben Pavel gequetscht hatte, die Daten zu jenem Fahrgast gefunden hatten, dessen Signatur Pavel erkannt hatte.
Pavel grinste breit.
PK: Das ist er. John C. Poabst.
Howy schüttelte den Kopf.
Ho: Nie gehört.
PK: Mal sehen, was die Community so über ihn weiss,
Pavel aktivierte ein 2. Holodisplay und loggte sich in das Netzwerk der Taxigilde der KMC ein.
PK: Mhmm John C. Poabst. War einmal Mitglied der Sternenflotte. 2. Flotte. War ihm zu wohl zu lasch, ist dann zur 3. Flotte gegangen. Har dort jedoch nicht den Anforderungen genügt. Hihi, hat sich wohl schon als Captain gefühlt und sich mit seinem Captain, einem gewissen Steve Smith angelegt. Der hat ihm dann persönlich eine Tracht Prügel erteilt. Poabst wurde dann zum Innendienst nach Berlin versetzt. Dort hat er dann einen illegalen Waffenhandel aufgezogen und ist auf die Schnauze gefallen. Wurde von der DIA hopp genommen, bekam 5 Jahre Haft auf Charon. Nach seiner Entlassung kam er dann bei Sellin Security Services unter. Scheint nicht gerade das hellst Licht auf der Torte zu sein.
Ho: Hat der Kerl irgendwelche Verbindungen?
PK: Muss er. Kam als VIP-Flug-Auftrag zu mir, Der Auftraggeber war ein gewisser Piter Groot.
Mal sehen. Ja, da ist er . Piter Groot. Sieh sieh an. Piter Groot ist Projektleiter bei der Beratungsfirma Starhawk-Foundation. Sein Projekt: Einrichtung von Sektorflotten in Gebieten, in denen sich eine permanente Flottenpräsenz durch reguläre Einheiten der Sternenflotte nicht lohnt. Und der erste Sektor in dem dieses Verfahren durchgeführt werden soll ist der Athean-Sektor. Und Groot hat Poabst mit der lokalen Projektleitung beauftragt.
Ho: Aber was hat Poabst mit dieser üblen Propaganda zu tun?
PK: Moment, da gibt es noch weitere Querverbindungen. Piter Groot hat einen Bekannten, einen gewissen Walden Pelter.
Ho: Ist das nicht dieser Medienmogul?
PK: Japp. Zumindest sieht er sich als Medienmogul. Und sein bevorzugter Kunde ist die SFP!
Ho: Das wurde die Fakt erklärten, das jemand einen Propagandasender zur Verfügung hat. Aber was will derjenige, welcher hinter allein steckt, dadurch gewinnen?
PK: Lass uns einmal weiter sehen. Das Taxigildennetzwerk ist unabhängig, verschlüsselt und fast so weit reichend wie der Tal Shiar....mhmm...das ist interessant. Pelter seinerseits scheint jede Menge Aktien an diversen Rüstungsfirmen zu besitzen. Das wäre ja nichts Besonderes aber.....hui....
Kortschnoi pfiff durch die Zähne.
Ho: Was ist?
PK: Pelter war einmal Mitglied der Sternenflotte. Und zwar Teil des Special-Operations Unit 4. Besser bekannt als Agressor-Service. Spezialität: False Flag Operations. Interessanter Weise wurde die Truppe vor dem Phyleila-Krieg aufgelöst, Das wurde jedoch nie publik gemacht, bis Pelter in einem Interview mit INN darüber geplaudert hat. Das war vor 7 Jahren. Gab einen Riesenskandal. Der Verteidigungsminister musste damals zurück treten und DeRaaf hat das Amt dann ja übernommen. Pelter scheint Verbindungen hier zu haben. Mhmm....Merkwürdig......mehr scheint nicht da zu sein. Aber...dieser Typ hier...er taucht bei all den Kerls die wir hier sehen immer als Verbindung, oder Geldgeber, oder Fürsprecher auf.
Ho: Und wer ist das?
PK: Keine Ahnung Howy. Name sagt mir nichts. Ein gewisser Ovid Warner.
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