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  KI-Ketzerei Log 6 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Aug-Mon-2023, 07:59 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

*** An Bord der ‘Blueberry Pirate’ ***

Wir waren seit einem Tag unterwegs. Richard versuchte seit gefühlt der gleichen Zeit, den antiken Replikator in unserem ‚Quartier – einem leeren Cargomodul – etwas Vernünftiges abzuringen. Allerdings war der Sprachinput defekt, was bedeutete, dass man sich durch das Menü eines nicht sonderlich intelligenten Bots hangeln musste. Das Gerät kam an den unmöglichsten Stellen immer in eine Schleife und fragte nach den selben Angaben.

„Es muss doch möglich sein, diesem Konstrukt wenigstens eine Kartoffelsuppe zu entlocken! Das ist eines der Basisrezepte seit Erfindung der Replikatortechnik!“ seufzte Richard und ließ sich entnervt auf einem der Container nieder.

„Vielleicht versuchen Sie es mit was Alkoholischem, da ist sicher eine Mange im Speicher,“ kommentierte Dr. Val’Kara bissig. Seit dem schlechten Start mit Captain Bennet im ‚Orion‘ hatten sich die Beziehungen keineswegs verbessert.

„Holen wir uns Rationspakete,“ kapitulierte ich und wandte mich in Richtung Tür.


*** Brücke ***

Schon von weitem hörten wir LaSalle, Reed und den Captain in einer lautstarken Auseinandersetzung aus dem kleinen Kommandomodul, was den Namen ‚Brücke‘ eigentlich kaum verdiente.

Das Problem schien unsere Reisegeschwindigkeit zu sein, denn Bennett blaffte gerade: „…warum wir mit Warp 4 unterwegs sind, Mr. Starfleet? Weil SIE auf einem alten Frachter eine illegale Tour machen wollten, anstatt mit einem V.I.P. Sternenflottenschiff zu reisen. Und ein Frachter die Handelskorridore benutzten muss. Und, wenn er keine lebensnotwendigen Güter transportiert, in diesen Handelskorridoren die Reisegeschwindigkeit von Warp 4 nicht überschreiten darf. Falls Sie die Regularien zum Subraumschutz kennen, Mr. Starfleet! Wenn Sie glauben, ich-„

„Nur die Ruhe,“ griff ich beschwichtigend ein. „Das bringt uns nicht weiter.“ Ich drückte auf eine entsprechende Schaltfläche über dem Ausgabefach der Rationspaket, klopfte dann zweimal, als nichts geschah. Dann, endlich, mit einem Rumpler, rutschte das Folienpäckchen in die Ausgabe. Richard hob bezeichnend die Augenbrauen und Val’Kara schnaubte hörbar.
„Haben Sie was zu meckern, Verehrteste?“ fragte Bennett und platzierte die Füße vor sich auf der Konsole.
„Wie steht es mit der Planung unseres Rendezvous?“ fragte ich, ehe sie etwas erwidern konnte.

„Na, wie ich gerade Mr. Starfleet klar machen wollte,“ Bennett nickte in Richtung von Chris Reed, „werden wir in zwei Tagen im Parnassus-Sektor ankommen. Während ich meinen Container an die Kunden liefere-„

„Was für ein Container?“ zischte LaSalle. „Wir hatten ausgemacht, dass Sie uns ohne Umwege zum Zielort bringen.“

„Ist doch kein Umweg. Aber wo ich schon mal in der Gegend bin, da dachte ich, kann ich etwas Profit machen.“

„…und die Maskierung, die ich Ihnen für die Relais-Checkins vermacht habe, für einen kleinen illegalen Deal nutzen?“

„Kommen Sie, LaSalle! Wir sind doch beide Geschäftsleute.“ Bennett breitete die Arme aus und grinste. „Ich will was, Sie und ihre Gang-„

„Wie bitte?!“

„….Sie und Ihre Leute woll’n was. Joint-Venture, nannte man das früher. Oder auch, eine Hand wäscht die andere. – Ah, wenn ich Sie so essen sehe, kriege ich auch Hunger!“ Er stand auf, trat gegen den Ausgabe-Automaten und nahm ohne weitere Umstände gleich zwei Rationen in Empfang, mit denen er sich wieder in seinen abgewetzten Captains‘ Chair fallen ließ. „Also, noch mal. Wenn wir den Rendezvouspunkt erreicht haben, klinke ich meine Merch aus. Während ich die Transaktion mache, können Sie gemütlich von der Brücke aus nach Ihrer USS Feynman scannen. Ist da drüben alles in Ordnung, beame ich Sie rüber. Dann warte ich auf Ihr Good to go und entschwinde. Ich habe nichts gehört, gesehen, und überhaupt.“

„Die Abmachung war, dass Sie in der Nähe bleiben, falls wir die Feynman nicht für die Evakuierung flott machen können,“ sagte ich.

„Ah ja, ich vergaß kurz. Klar, Mylady.“


*** Etwas später / wieder im Quartier ***

„Gefällt mir nicht, die Sache. Ich traue dem Kerl nicht,“ brummte Chris Reed und sah kurz von der intensiven Reinigung seines Phasergewehres auf. „Ich halte es auch für besser, wenn wir die Transporter der Feynman nutzen, anstatt mit zwei Shuttles zu landen.“

„Aber das würde bedeuten, dass wir jemanden an Bord lassen müssten. Außerhalb des MHN des Schiffes, das wir per Signal aktivieren können. Und wir wissen noch nicht, wo und wie wir die Crew der Feynman finden. Mit Shuttles sind wir auf jeden Fall manövrierfähiger und haben eine mobile Operationsbasis,“ entgegnete ich. „Die Tarnschirme haben Redundanzsysteme und eine Störung durch andere technische Geräte ist nicht zu erwarten.“

Ich stellte den mobilen Holoemitter in die Mitte unseres spartanischen Quartiers auf einen der Container und aktivierte ihn. Eine dreidimensionale Oberflächenkarte mit Siedlungen wurde sichtbar. „Das ist die Region, in der vermutlich die meisten der Rettungskapseln der Feynman niedergegangen sind. Die Daten sind allerdings an die hundert Jahre alt, wie im Grunde alle Informationen. Ich hoffe, dass sich die Veränderungen im Rahmen der Ellis-Rosmanov-Skala für die Entwicklung Nicht-technologischer Gesellschaften bewegen. Wir werden mit den Shuttles in diesem Areal hier landen – es sei denn, aus dem Orbit entdecken wir Gegenindikatoren. Und dann, zu Fuß bis in die nächsten Siedlungen, wo wir unsere Nachforschungen beginnen werden. Haben wir die ersten Crewmitglieder lokalisiert, nehmen wir den nächsten Schritt in Angriff.“

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  KI-Ketzerei / Log 5 / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Aug-Fri-2023, 09:32 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

Titan / Tankstelle / Bar „Blue Orion“

Aus den wabernden Dämpfen schälte sich eine weitere, Sareth bekannte Person, welche sich drohend vor der Person in Lederkleidung aufbaute: Captain Reed
Der Mann in Lederkleidung war aufgesprungen und jetzt konnte man auch seine etwas kratzige Stimme hören.

……wissen Sie was Sie mich können, LaSalle?

Durch den Qualm war jetzt etwas zu erkennen, was nur LaSalle so darstellen konnte: Ohne das Gesicht zu verziehen, gehässig zu wirken.

LS: Nun, ich könnte Sie z.Bsp. an die Klingonen ausliefern lassen, oder auch an die Phalan. Es gibt midestens 15 Haftbefehle unterschiedlicher Systeme für Sie, Captain Ernest Rodney Bennet.
CB: Pah, dummes Geschwätz
LS: Ach, finden Sie? Entweder Sie kooperieren, oder ich lasse Sie festnehmen.
Be: Das würden Sie nicht wagen.

LaSalle nickte nur Reed zu.

LS: Walten Sie Ihres Amtes, Captain.
Re: Mit dem allergrößten Vergnügen, Sir

Reed trat auf Bennet zu, packte denn Mann am Kragen und drückte ihn an die Wand.

Re: So Bürschchen. Dich bringe ich persönlich nach Charon.
Be: Das können Sie nicht zu lassen, LaSlale. Das ist Lynchjustiz! Willkür, Terror.
LS: Ja das könnte man so sagen.
Be: Ich werde Sie anzeigen!
LS: Das bleibt Ihnen natürlich unbenommen. Aber ich frage mich, wessen Aussage man mehr vertrauen schenkt? Den Worten eines aktenkundigen Drogenschmugglers und Aushilfspiraten, oder den Worten des Leiters der Ermittlungsabteilung der DIA?
Be Ich werde….
LS: Sie werden jetzt von Mister Reed, fein säuberlich verpackt, zu den Klingonen gebracht.
Be: Das wäre Mord. Da wollen mir mindestens zwei Häuser an den Hals.
LS: Nicht mein Problem. Mr. Reed…
Be: Aber da muss es doch eine Alternative geben? Einen Deal.
LS: Durchaus. Ich könnte durchaus gewisse Dinge übersehen, wenn Sie kooperiern.
Be: Und was kann ich für Sie tun?
LS: Eine Passage zu den Koord 7612,213,2453 ins Spiros System im Parnassus Sektor. Genauer gesagt nach Spiros Alpha.
Be: Das ist ein Sperrbezirk.
LS: Richtig.
Be: Die FLEA lässt mich füsilieren, wenn ich da rein fliege. Ich verliere meine Lizenz.
LS: Welche Lizenz bitte? Die welche ich schon als Captain von Ihnen einkassiert habe?
Be: Das kann ich nicht tun, nein ich….
LS: Auch gut, Mr.Reed…….

Reed grinste breit und schleifte Bennet zur Tür
Re: Auf geht’s, Bürschlein.

Bennet fuchtelte mit den Armen herum und kreischte hysterisch.

Be: Ich tue es ja, ich tue es ja. Ich weiche der Gewalt.
Re: Na also.

Reed schleppte Bennet zu einem Tisch und platzierte ihn mit Nachdruck auf einem Stugl,

LS: Und wenn Sie Probleme haben, wird Ihnen unsere Ärztin hier gerne ein Beruhigungsmittel geben.

Bennet blickte auf Val’Kara, welche bedeutungsvoll ein Hypospray in der Hand hielt.
Be: Ich bin allergisch gegen Spritzen.
LS: Oh Mr. Reed wird schon dafür sorgen, dass die Applikation reibungslos verläuft.

Reed nickte bedeutungsvoll.

Be: Und wen außer Ihnen 3 soll ich zu diesem Todeskommando mitnehmen?

Sareth räusperte sich und wies auf sich und von Rabenstein.

Sa: Uns!

Bennet stöhnte auf und wies auf von Rabenstein.

Be: Oh Gott, noch mehr Lametta. Und wer ist der dünne Laffe?

Reed legte seine Hand mit äußerstem Nachdruck auf Bennets Schulter.

Re: Hast du deine Kinderstube vergessen?
LS: Das Mr. Bennet ist Richard von Rabenstein.
Be: Sagt mir nix.

Val’Kara funkelte Richard an.

VK: Sie sind das also!

Richard lächelte und verbeugte sich leicht.

Ra: Richard von Rabenstein. Schriftsteller und Philosoph.
VK: Und ein Tintenkleckser. Ich habe Ihr Pamphlet „Gorkon auf dem Fahrrad“ geleseen.
Ra: So, haben Sie? Und?
VK: Flaches Werk, viel zu seicht und zu freundlich.
Ra: So?
VK: Bilden Sie sich ja nichts drauf ein!
Ra: Das tue ich natürlich nicht. Mit wem habe ich denn das Vergnügen?
VK: Doktor Val äh Valerie Kara.
Ra: Oh, Doktor der Philosophie?
VK: NEIN, Medizin.
Ra: Ach so. Nun denn. Von Ihrer Ausdrucksweise her würde ich annehmen, Orthopädin oder Pathologin?

Val’Kara lächelte böse.

VK: Wenn es sein muss?
Sa: Wir sollten uns über das unterhalten, was wir vorhaben. Und da die Zeit drängt, sollten wir zur Sache kommen.
Be: An mir soll es nicht liegen.
LS: Dafür werde ich sorgen.

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  Kostümdesign "Strange New Worlds"
Geschrieben von: Sareth - Aug-Sun-2023, 06:05 PM - Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino *** - Keine Antworten

Hier gibt es ein Video:

https://intl.startrek.com/videos/strange...2-costumes

Bin froh zu sehen, dass da wieder echte Künstler am Werk sind (nicht wie bei "Picard", hust). Tolle Ideen. Und die Klingonen sehen aus wie Klingonen yay!!!

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  Prodigy Season 2
Geschrieben von: Sareth - Aug-Sun-2023, 05:51 PM - Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino *** - Antworten (1)

Von Paramount ist die Serie ja gecancelt, aber scheinbar sucht die schon fast fertige Staffel 2 ein neues Zuhause.
Ich würde mich freuen, denn ich fand die Serie trotz der "Kinderausrichtung" gut. Designmäßig WESENTLICH besser als dieses Lower Decks.

Hier gibt es die Infos und Screencaps, und einen 4minütigen Clip:
https://blog.trekcore.com/2023/08/first-...on-2-clip/

https://intl.startrek.com/videos/star-tr...first-look

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  KI-Ketzerei Log 4 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Aug-Thu-2023, 11:11 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

NRPG: Die Ereignisse aus "Picard" mit den Androiden etc. sind für dieses RPG NICHT RELEVANT

RPG

*** Gardasee / Richard von Rabensteins Domizil ***

"Ich halte diese Aktion für zu gefährlich," sagte Richard zum zweiten Mal, während er mit dem Weinglas in der Hand zum großen Panoramafenster trat, das den Blick auf den abendlichen See eröffnete. "Das scheint eine fanatische, rückwärtsgewandte Kultur zu sein, die Gerichtsurteile wegen ideologischer Diskrepanzen ausspricht und die Entfaltung des Geistes mit absurden Dogmen drangsaliert. Wir könnten alle auf dem Schafott landen, oder was auch immer das dortige Äquivalent der bevorzugten Hinrichtungsmethode ist."

"Aber wir können Van Rooyen und seine Crew nicht im Stich lassen," antwortete ich. "Es ist genug, dass das Oberkommando es tut und sich hinter Paragraphen verschanzt. Auch der Geheimdienst will sich nicht die Finger verbrennen. LaSalle hat alles ausgelotet."

"Also schreitet Admiral t'Khellian mit ihrem unerschrockenen Heldenteam zur Rettung!" Er lächelte. "Die Klingonen hätten vermutlich schon Opern über dich und deine Abenteuer gedichtet."

"Oh, das hätte mir noch gefehlt! Nicht, dass du etwas in der Richtung planst!"

"Nun, ich verabscheue Selbstlob. Und da ich an diesem Hazardspiel teilnehmen soll..."

"Du MUSST nicht, es ist lediglich eine Bitte. LaSalle, Reed und ich sind Offiziere, und Val'Kara ... nun, eine Topmedizinerin ohne viel Rücksichten, im Notfall. Wir brauchen einfach jemanden mit viel kulturellen Feingefühl. Schließlich haben sie den Bann der KI auf Grundlage des Protestes von Kulturschaffenden eingeführt. Schriftsteller, Videokünstler, Maler..."

"Ja, ich weiß. Ich kann diese Bedenken durchaus nachvollziehen. Nur was daraus geworden zu sein scheint, beunruhigt mich." Ein melodischer Klingelton unterbrach ihn. "Ah, unser Menü! Gleich wirst du sehen, dass frisch zubereitetes koreanisches Essen deliziöser ist als alles, was die Replikatoren zaubern..."

Wenig später saßen wir vor unseren Tellern. Zumindest ich mühte mich etwas mit den Stäbchen ab, aber köstlich war es. Nun, nicht replizierte Menüs würden sicher demnächst öfter auf der Speisekarte stehen!

"Gab es nicht in der frühen Föderation eine ähnliche Krise?" nahm Richard das Gespräch wieder auf, während er eine Teigtasche zum Soßenschälchen balancierte.

"Ja," Ich versuchte das gleiche Manöver; natürlich landete meine auf der Tischdecke. Kurz entschlossen griff ich mit den Fingern zu. "Damals band man die Verwendung von höherer KI an individuelle Manifestationen, was später die Entwicklung von MHNs ermöglichte, aber zum Beispiel nicht die anonyme Verwendung von Netzwerken. Die Rihannsu haben ähnliche Gesetze, schon aus Sicherheitsbewusstsein. Soweit ich erinnere, verbot Prätor Tovarik zu Beginn des 22. Jahrhunderts KI-Netzwerke, weil die Gefahr bestand, dass seine politischen Gegner sie manipulieren und das Reich destabilisieren könnten. Du siehst, wir hatten die gleichen Probleme wie die Leute auf Spiros Alpha."

"Nun, sie haben dort gleich einen Kahlschlag veranstaltet und die Entwicklung auf einem bestimmten Niveau eingefroren, was selten ein guter Ausgangspunkt ist. Fanatisierungsprozesse sind vorprogrammiert. Kulturelle Stagnation."

"Deshalb brauchen wir ja auch einen feinfühligen kulturellen Berater...."

Er lachte und hätte nun tatsächlich auch beinahe - aber nur beinahe - die kleine Reiskugel wieder fallen lassen. "Schon gut. Du hast mich überzeugt. Du weißt ja, dass ich dir nichts abschlagen kann. Also, wo genau sollen wir an Bord dieses ominösen Frachters gehen?"

„An der Tankstation im Orbit von Titan.“

„Dann nehmen wir am besten meine Yacht bis zur Carelius-Station, und von dort ein Taxi von Rollo Vegas Service. Da kann man auf Verschwiegenheit zählen…“ überlegte Richard. „Oder hältst du es für besser, wenn wir getrennt aufbrechen?“

„Du denkst ja schon wie ein echter Agent…“

„Ah, nein, das liest man doch immer in den alten Romanen! Oder vielleicht ist auch mein Kontakt zu euch Starfleet-Leuten schuld.“

„Wir müssen ja nicht gerade gemeinsam vor einer Presseabordnung an Bord schreiten,“ entschied ich. „Ich beame aus dem Oberkommando direkt an Bord. In zwei Tagen, würde ich sagen.“

….

*** Tankstelle / Titan ***

Der kleine Spacehub war tatsächlich kaum mehr als ein Lager für Deuterium und andere, konventionelle Treibstoffe, die im Nahverkehr im Sonnensystem noch genutzt wurden. In den Anfangsjahren der Raumfahrt hatten hier die Tiefenraummissionen noch
Flüssigen Wasserstoff getankt. Vieles auf der Station wirkte wie Relikte aus längst vergangenen Zeiten. Aus einer kleinen Werkstatt dröhnte irgendetwas Musikartiges und umgab den dicken bolianischen Meister mit einer einzigartigen Geräuschkulisse, während der er an einem defekten Schott arbeitete. Gleich nebenan lag eine Bar, in der unser Taxifahrer verschwand, um sich eine Runde Entspannung zu gönnen. Die Düfte, die uns aus der Tür entgegenwehten, sagten mir, dass da vermutlicher allerlei konsumiert wurde, was auf der Verbotsliste stand. Aber nun, ich war weder die Polizei, noch die Drogenfahndung. Wir hatten Wichtigeres zu tun, sagte ich mir.

In diesem Moment, wurde ich auf eine unverkennbare Stimme aufmerksam, die aus der Spelunke klang: „…das Einzige, was ich Ihnen sage, ist, dass Sie Ihre Gesundheit ruinieren, wenn Sie diesen Kram qualmen! Das ist meine Pflicht als Ärztin!“
Val’Kara. Eine männliche Stimme grummelte, und dann hörte ich einen anderen Bekannten: LaSalle.

„Scheint, dass unsere Mitreisenden hier auf uns warten,“ sagte ich zu Richard gewandt.

„Dann müssen wir uns in die Niederungen der menschlichen Laster herablassen,“ antwortete er amüsiert und öffnete mir die Tür.

Durch Schwaden von Rauch aus wasserpfeifenähnlichen Flakons erkannte ich an der Theke zunächst LaSalle, daneben Val’Kara in menschlicher Maske. Der beleibte, langhaarige Typ in Lederkluft neben ihr müsste unser Frachterkapitän sein….

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  KI-Ketzerei Log 3 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Jul-Sun-2023, 10:07 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

*** San Francisco ***

Ich spazierte mit LaSalle durch den Park am Presidio. Zum einen boten die uralten Bäume Entspannung, zum anderen war dieser Platz wunderbar geeignet, sensitive Dinge zu besprechen, ohne dass man Angst vor den sprichwörtlichen Ohren in den Wänden haben musste! LaSalle hatte mir soeben die rechtliche Lage in Punkto Spiros Alpha dargelegt, und welche Winkelzüge er sich ausgedacht hatte, um durch die gesetzlichen Untiefen zu manövrieren…

„Natürlich wird das Oberkommando wissen, dass wir es wussten… natürlich werden sie wissen, dass es kein Zufall war, wenn wir gerade DORT mit dem Frachter eine Havarie erleiden. Das Wichtigste ist, dass man nichts beweisen kann.“ Er lächelte auf seine unnachahmliche Weise.

„Manchmal, Rufus, habe ich das Gefühl, dass an Ihnen ein Tal Shiar – Agent verlorene gegangen ist!“ Wir gingen einen Moment lang schweigend weiter.
Dann sagte ich: „Ich bin auch noch einmal alle Optionen durch gegangen, ob wir nicht doch die Transporter einsetzen könnten. Aber bei der zu erwartenden genetischen Zusammensetzung der Bevölkerung mit ihrem menschlichen Anteil werden wir selbst mit den besten Filtern nicht dazu in der Lage sein. Wir müssen landen und die Überlebenden mit einem Codetransponder versehen. Sonst können wir sie nicht erfassen.“

„Hatten Sie Erfolg mit unserer sagen wir, medizinischen Komponente?“ fragte LaSalle.

„Ja, ich habe Val’Kara vor ein paar Stunden erreicht. Da sie nicht mehr in der Flotte tätig ist, sondern für eine zivile Wohltätigkeitsorganisation, und ihr Kontrakt in einer Woche ohnehin ausläuft, ist sie frei, und auch bereit, die Rettungsmission zu begleiten. Allerdings benötigt sie vorher ja gewisse kosmetische Eingriffe, um die klingonischen Merkmale verschwinden zu lassen. Auf holographische Masker können wir nicht vertrauen.“

„Ja, das sehe ich auch so. Ich könnte das MHN aus unserer Hauptabteilung … klonen, sozusagen. Dann könnte es den Eingriff vornehmen, und ich lösche es anschließend. Ich habe mit meiner Clearance Zugriff auf alle Subroutinen mit Ausnahme der Persönlichkeit.“

„Also wird es ihm etwas an Sensibilität mangeln…“Ich musste lächeln.

„Nun, wenn ich mich an Val’Kara recht entsinne, werden die beiden gut klar kommen. Nichts gegen Dr. Val’Kara, aber sie konnte damals das Einfühlvermögen eines Feldarztes unter Napoleon vorweisen.“

„Aber sie ist wirklich eine exzellente Medizinerin. Etwas ruppig zuweilen, ja, aber die letzten Jahre Arbeit in den Flüchtlingsprojekten haben sie sicher etwas aufgeweicht. Zumindest hat man sie dort in den höchsten Tönen gelobt.“

Ein Geräusch hinter uns ließ mich umdrehen, und ich sah eine einsame Person in den Farben der Sternenflottensicherheit den Kiespfad zu uns herauf kommen. Einen Augenblick später erkannte ich ihn. Das mulmige Gefühl, das mich erfasst hatte, löste sich in nichts auf. „Commander Reed!“

„Um genau zu sein, Captain Reed, seit heute morgen! Auch wenn es nur ein Schreibtisch ist, den ich kommandiere!“ Er schüttelte uns die Hände. „Schön Sie zu sehen, Admirals!“

„Willkommen in unserer kleinen Verschwörung,“ erwiderte LaSalle mit einem kurzen Hüsteln.

„Sie sind sich aber darüber im Klaren, dass die … Unternehmung… das Ende Ihrer Karriere bedeuten könnte,“ begann ich vorsichtig, mit einem Gedanken auch an seine Familie. Sein Sohn war im ersten Jahr an der Akademie.

„Keine Sorge, Rufus hat mich eingeweiht in die kleine … Expedition. Ich kann auch nur sagen, nachdem ich mich fast ein Jahr mit den neuen Sicherheitsprotokollen in Luft-Boden-Vehikeln für die Regierungsmitglieder herum geplagt habe, würde ich so ziemlich alles tun, um mal davon weg zu kommen. Außerdem ist Jake van Rooyen ein guter Kumpel von mir, hat mir während der Phalankriege einmal den Hintern gerettet. Ich werde ihn und seine Crew also nicht sitzen lassen. – Wie geht es eigentlich Charlie?“

„Er ist immer noch mit der Fertigstellung der Dyson Sphäre bei Proxima Centauri beschäftigt, aber das Projekt nähert sich dem Ende. Wenn nicht wieder ein Ionensturm die Relais beschädigt, bevor die Schilde implementiert werden…“
„Grüßen Sie ihn auf jeden Fall von mir, und wenn er wieder auf der Erde ist, schuldet er mir noch einen Whisky.“
Chris Reed lachte. „Wir haben mal gewettet, dass ich es nicht zum Captain schaffe vor dem 45. Geburtstag! Na, er hat nun verloren!“

„Und was macht das Projekt „kultureller Berater“?“ nahm LaSalle unser eigentliches Thema wieder auf.

„Ich habe Richard noch nicht wirklich sprechen können. Gestern war er in Verhandlungen mit seinem Impresario. Ich will es heute abend noch einmal versuchen.“

---
(PS: ich hoffe, da haben wir eine gute, charakterlich unterschiedliche Truppe zusammen gebracht, mit der sich kurzweilige Szenen ergeben können)

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  KI-Ketzerei / Log 2
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jul-Fri-2023, 10:22 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

Erde / San Francisco / Star Fleet Oberkommando / Büro von Vice-Admiral LaSalle


Der Weltenrat von Spiros Alpha
Haus der Vertreter der Provinzen
Straße der Wahrheit
Shazach Nueva

(Spiros Alpha / Gal. Koord 7612,213,2453 / Spiros System / Parnassus Sektor)

EDIKT DER REGIERUNG VON SPIROS ALPHA BETREFF DES KONTAKTES ZU FREMDZIVILISATIONEN AUS DEM EXTRAPLANETAREN RAUM

WIR, der Weltenrat von Spiros Alpha, verfügen hiermit, in Konkordanz mit der SWA (Settlement Wellfare Authority ) der Föderation der Vereinten Planeten, sowie dem Föderationsrat, im Lichte der Vorgänge, welche durch kybernetische Systeme verursacht wurden, folgende Verbote:

• ein absolutes Kontaktverbot zu allen Bewohnern von Spiros Alpha
• ein Verbot des Einbringens von Vorrichtungen zur nichtmechanischen Darstellung von bewegten Bildern
• ein Verbot von Textproduktionsmaschinen außer rein mechanischer Geräte und manueller Einzeldruckverfahren
• ein Verbot von Antriebssystemen, deren Antriebstechnik über einfache, dampfbetriebene, oder mittels rein mechanischer Erzeugung von elektrischer Energie angetriebene Komponenten hinausgeht.
• ein Verbot des Einbringens elektronischer Geräte oder Komponenten, welche über einfache, mechanische Schalter (Relais) hinaus geht, Vakuum – und Halbleiterbasierte System sind untersagt.
• ein Verbot von nicht rein photographischen Bildaufzeichnungsvorrichtungen
• ein Verbot der Tonaufzeichnung außer der rein schriftlichen Aufzeichnung
• ein Verbot des Einbringens von Geräten zur drahtlosen Kommunikation

Ein Verstoß gegen die o.g. Regeln wird mit lebenslanger Verbringung auf die Inseln von Falween bestraft

Ferner gilt:

• ein absolutes Verbot des Einbringens sogenannter künstlicher Intelligenz, nicht manueller oder mechanischer Rechensysteme
• ein absolutes Verbot des Einbringens von Energie-oder autom. Projektilwaffen

Ein Verstoß gegen die o.g. Regeln wird mit der sofortigen Exekution bestraft!

Der Einflug in das Gebiet Gal. Koord 7612,213,2453 / Spiros System / Parnassus Sektor ist laut DIA-Reglement 729234/12389 und FLEA-Anweisung 29345-ZAA für den zivilen Flugverkehr verboten.
Die Einflugsicherung und Perimeter-Kontrolle wird durch den Erewhoon-Galactic-Security-Service , Garnettes Heaven, New Mornac, ausgeführt.

Es wurden keinerlei Kontaktmöglichkeiten und Kommunikationskanäle zum Weltenrat von Spiros Alpha vereinbart.

BLEIBEN SIE SPIROS ALPHA FERN!

Unterzeichnet:

Volun Awelda
Senatorin für Sicherheit
Der Weltenrat von Spiros Alpha
Haus der Vertreter der Provinzen

Im dritten Monat des 1.Jahres der neuen Zeitrechnung


Edwin Reldon
Sektorleitung FSWA
Federation Settlement Wellfare Authority
Malar Prime
Beta Pavonis
23.04.2294

---------------------------------------------------------------


Die dürren Worte dieses jahrzehntealten Edikts schwebten im Holofeld über LaSalles Schreibtisch. Rufus LaSalle hatte dieses Edikt aus den Tiefen des Justizarchivs hervor befördert.
LaSalles Stimme hatte einen düsteren Klang.

LS: So leid es mir tut Madame, aber das Edikt ist eindeutig und wasserdicht. Selbst in Notsituationen gibt es keine Ausnahmen.

Sareth gab ein nachdenkliches Brummen von sich.

Sa: Ja, es sieht so aus. Was ist mit diesem Erewhoon-Galactic-Security-Service? Könnte man über diese Schiene an den Planeten heran kommen?
LS: Wohl kaum. Der EGSS ist eine Tochtergesellschaft von Commeck Industries.
Sa: Ja und für die Bewohner von Commeck ist ein Vertrag ein Vertrag. Also müssen wir einen inoffiziellen Weg gehen.
LS: Das habe ich befürchtet.

Sareth musste lächeln.

Sa: Wenn Sie das sagen, haben Sie sich sicher schon Gedanken gemacht!?
LS: Sagen wir einmal, es gäbe eventuell ein vages Anzeichen einer Idee.
Sa: Und die wäre?

LaSalle durchforstete eine Zeit lang diverse Datenbanken. Dann zeichnete sich ein dämonisches Grinsen auf seinem Gesicht ab.

LS: Captain Ernest Rodney Bennet. Der absolute Rekordhalter in Sachen Verwarnungen. Vor allem für das Durchfliegen von Verbotszonen. Würde er nicht ab und an Inkognito-Einsätze für die DIA fliegen, würde er den Rest seines Lebens auf Charon verbringen.
Er ist ein Schurke, ein Spieler, ein Schmalspurpirat und ein Gentleman. Er wird Ihnen gefallen.
Sa: Und zu was wäre er Nutze?
LS: Er ist der Besitzer eines Containerfrachters. Er und sein Teilhaber C´ Talan, ein Phalaner, fliegen 3 mal im Monat die Strecke Solomons-Mars und zurück. Und die führt zufällig am Parnassus Sektor vorbei. Und Bennet schuldet mir mindestens 100 Flüge!
Sa: Ich verstehe. Ein kleines Shuttle…
LS: In einem verloren gegangenen Conatiner…..
Sa: Je länger ich Sie kennen, LaSalle, desto suspekter werden Sie mir.
LS: Berufskrankheit Madame, Berufskrankheit.
Sa: Was wissen wir denn über die Bewohner von Spiros Alpha?

Auf dem Holoscreen erschien das Bild eines Humanoiden mit einem ausgeprägten Bart in einer Kleidung, welche man als eine krude Mischung aus terranischem Hochmittelalter und viktorianischem Stil beschreiben konnte.

LS: Ich habe mich ein wenig kundig über die Bewohner von Spiros Alpha gemacht. Allerdings sind diese Informationen über 50 Jahre alt, wir haben also keinerlei aktuellen Informationen.
Laut den Daten sind die jetzigen Bewohner des Planeten zu 50 % aus den Nachfahren der ersten Siedler, einer tiefreligiösen Gruppe , welche vor über 250 Jahren die Erde verlassen hatte und zu 50% aus den Ureinwohnern des Planeten, den Ulshos, hervorgegangen.
Die Ulshos sind mit den Natanern verwandt. Was man an ihren strikten Gesetzen sieht. Jedoch sind die Bewohner von Natana ja wahre Technikfreaks. Laut den letzten Informationen gilt alle Technologie, welche komplexer als eine einfache Dampfmaschine ist, als tabu. Es gibt wohl einfache Dampfantriebe oder simpelste Elektromotoren, doch stehen diese wohl nicht allgemein zur Verfügung und ihre Nutzung ist streng reglementiert. Kurz vor Beginn des Kontaktverbots waren wohl auch primitive Telegraphen, aber auch Semaphor-Systeme zur Behördenkommunikation im Einsatz. Aber ob und wie die Zivilbevölkerung über längere Strecken kommuniziert, oder wie der Personennahverkehr läuft, ist unbekannt.
Sa: Eine äußerst delikate Angelegenheit.
LS: Wir müssten erst einmal unentdeckt auf die Oberfläche des Planeten kommen. Und selbst wenn wir das schaffen: Zwei Personen sind zu wenig, um diese „Mission“ zu erfüllen. Wir benötigen jemand, der für die Sicherheit zuständig ist. Aber wir benötigen auch noch jemanden mit einer medizinischen Ausbildung und eine Person, welche evtl. auch eine kulturelle Komponente einbringen kann. In Sachen Sicherheit werde ich ein alten Bekannten fragen. Chris Reed.
Sa: Gute Idee. In Sachen med. Personal werde ich einmal nachdenken. Und….

Sareth lächelte.

Sa: Und in Sachen Kultur…oh da fällt mir gerade jemand ein.

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  KI-Ketzerei - Log 1
Geschrieben von: Sareth - Jun-Wed-2023, 01:18 PM - Forum: *** UFP *** - Antworten (2)

NRPG: wegen der gerade laufenden Diskussion überall wollte ich dazu was schreiben….

RPG:

*** San Francisco / Star Fleet Oberkommando / Büro von Admiral T’Khellian ***


Ich war gerade damit beschäftigt, mir die gestern eingetroffenen neuesten Daten zu den beiden verschmelzenden Schwarzen Löchern im Beta Carinis Sektor anzusehen. Die Föderation hatte Beobachtungsbojen installiert, da es für bemannte Schiffe längst zu gefährlich in der Region geworden war. Zum Glück befanden sich keine bewohnten Planeten im Umkreis, lediglich einige Forschungsstationen hatten evakuiert werden müssen.

Mein Türmelder zirpte, und das Sicherheitssystem identifizierte Commander Vargas, den Adjutanten des Stabschefs. Ich warf einen Blick auf die Uhr – es war bereits nach 18 Uhr, also eigentlich nicht mehr die Zeit für dienstliche Besuche. Ich bat ihn herein.

Sein Gesichtsausdruck sagte mir, dass etwas passiert war, noch ehe er ein Wort gesprochen hatte. „Es geht um die USS Feynman,“ begann er, nachdem er Platz genommen hatte. „Sie ist bei Spiros Alpha in einen Ionensturm geraten, der den Hauptcomputer massiv beeinträchtigt hat. Captain Van Rooyen musste das Verlassen des Schiffes anordnen. Er ist ja einer ihrer alten Akademiekollegen, deshalb bin ich als erste zu Ihnen gekommen.“

Ja, noch vor seinem Aufbruch mit der Feynman hatte ich mit Jake drüben in Sausalito in einem Restaurant in nostalgischen Akademieerinnungen geschwelgt… Mit der Feynman war er unterwegs gewesen, um einen medizinischen Konvoi in eine orionische Enklave zu eskortieren.

„Spiros Alpha…. Das ist einer der Planeten im Interdikt mit Kontaktverbot?“ erinnerte ich mich an ein länger zurück liegendes Briefing über die Anpassung von Flugrouten.

„Allerdings. Die dortige Regierung hat nach einem Zwischenfall ein komplettes KI-Verbot durchgesetzt.“

Jetzt erinnerte ich mich an Bilder von massenhafter Zerstörung von Computern und Einwohnern, die öffentliche Videowände zertrümmerten, die zur Verbreitung von gefälschten Nachrichten durch eine der KIs benutzt worden waren. Es kam zu einem gewaltsamen Machtwechsel, und die neue herrschende Elite ging mit geradezu religiösem Eifer gegen alles vor, was nicht natürlichen Ursprungs war oder von einer natürlichen Lebensform ohne Elektronik und vergleichbare Technologien geschaffen werden konnte.

„… nun, seither besteht striktes Kontaktverbot. Keine Transmissionen, keine Landungen, auch keine verdeckten Forschungsmissionen, wie es der Wunsch der Regierung von Spiros Alpha war,“ fasste Commander Vargas zusammen. Es ist noch gelungen, die Feynman zu stabilisieren, aber wir wissen nicht, wie lange der Orbit zu halten ist.“ Er reichte mir ein Padd. „Auf jeden Fall wird sie in dieser Höhe bereits mit bloßem Auge sichtbar sein.“

Ich nickte. Und dann natürlich die Rettungskapseln und die Crew mit ihrer technischen Ausrüstung! Jake van Rooyen würde wie es den Regularien in solchen Fällen entsprach, ein Gebiet mit geringer Besiedlung gewählt haben, um zu landen. Aber trotzdem konnte ja ein Kontakt nicht komplett vermieden werden.
Außerdem gab es immer Kapseln, die aufgrund widrigen Wetters oder beschädigter Systeme vom Kurs abkamen und irgendwo anders niedergingen. Wir mussten schnellstens handeln – aber auch eine Rettungsmission war so leicht nicht zu bewerkstelligen…

*** Einige Stunden später ***

Es war 1.30 nachts, ich hatte ein Gespräch mit dem Oberbefehlshaber, dem stellvertretenden Außenminister der Föderation und dem Beauftragten für kulturelle Interspeziesfragen hinter mir, als ich meinen alten Kollegen von der USS Saipan, inzwischen Leiter des DIA, kontaktierte.

Rufus LaSalle war, gelinde gesagt „not amused“, da er erst spät aus einer Ausschusssitzung gekommen war. „Admiral. Guten Abend… oder eher Guten Morgen. Das erinnert mich ja an die gute alte Zeit auf der Saipan, als alle üblen Dinge immer nachts oder früh auftraten… gefühlt.“ Er wandte sich kurz in Richtung Replikator, um einen Kaffee zu ordern. „Wo müssen wir diesmal die Welt retten?“

„Es geht um Spiros Alpha.“

LaSalle verzog das Gesicht. „Wenn ich mich jetzt an meinem Amtskollegen Winters orientieren würde (mit ihm hatte er im Ausschuss seine „Freude“ gehabt, wie ich wusste), würde ich Ihnen antworten „Interessant, fällt aber nicht in mein Ressort, Gute Nacht.“

Ich musste trotz allem schmunzeln. Winters war bekannt dafür, soviel Arbeit wie möglich zu delegieren oder sonst wie los zu werden und auf seinem Schreibtischposten gemütlich der Pensionierung entgegen zu segeln.

„Nun, das stimmt. Aber lassen Sie mich berichten, und Sie werden sehen, dass ich Sie nicht ohne Grund aufgescheucht habe…“

…

„….Mit einem kleinen Schiff, vielleicht lediglich einer Executive-Fähre, wie gesagt. Um erst einmal zu sehen, wie die Lage vor Ort ist. Ich denke schon, dass wir die Feynman wieder reaktivieren können. Der Backupplan ist ein größerer Transporter in Reichweite.“

LaSalle hatte zugehört, und dabei seinen Kaffeebecher geleert. „So,“ sagte er nun und stellte den leeren Becher in das Replifach, um eine erneute Füllung zu ordern. Das bedeutete, ich hatte ihn quasi an Bord! „Sie wollen also eine Rettungsmission starten… und Sie brauchen einen Mittelalterfachmann, weil das, was wir auf Spiros Alpha vorfinden, vermutlich unterdessen irgendwie dem Mittelalter ähnelt, oder doch wenigstens einer vorindustriellen Zivilisation.“

„Ich erinnere mich, dass diese irdische Zeitperiode eines ihrer Hobbies war.“

LaSalle stieß einen leichten Seufzer aus. „In meiner Jugend. Wenn ich ehrlich bin, habe ich für Schwertkämpfe, stundenlange religiöse Zeremonien oder Reisen in einem dampfbetriebenen Zug nur noch als Zuschauer Kondition, man wird ja nicht jünger.“

„Trotzdem sind Sie der Einzige in Reichweite, der das entsprechende Starfleet-Knowhow, die Regularien UND die Denkweise derartiger Gesellschaften kennt. Mit einem Historiker von der Sorbonne werden wir nicht weiterkommen.“
--

PS: Ich dachte an eine Gesellschaft, die die KI, und alles, was von einer KI genutzt werden könnte ablehnt und bekämpft/verfolgt. Also müssten sie so eine Art Steampunk-Mittelalter haben. Dampfmaschinen müssten noch gehen. Elektrizität aber schon nicht mehr, wg. Computern, TV, etc. Können wir aber noch dran feilen.

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  Zwischen Licht und Finsternis - Log 17 / Sir Waltham
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Jun-Sat-2023, 01:31 PM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Keine Antworten

An Bord der Albion / Deck 2 / Labortrakt

Richard von Rabenstein war sich noch immer nicht sicher, warum er der Einladung zur„Präsentation erster Forschungsergebnisse in Sachen LaSalles Plänen“, gefolgt war-
Ihm waren okkulte Dinge, die Werkzeuge der Hölle, eigentlich zuwider. Doch der Gedanke, mehr über die Pläne LaSalles zu erfahren, war wie in schlechter Geschmack, den man trotzdem auskostete, weil er die Sinne ungewöhnlich reizte. Und außerdem war es wichtig, Walthams Fähigkeiten und Wissen einschätzen zu können. Nur für den Fall der Fälle.
Das Labor strahlte, wie wohl alles an Bord von Walthams Privatschiff, eine gediegene Elgeganz aus. Holodisplays und einfache Stühle dominierten den Raum. Luxus für den Geist, nicht für den Körper.
Walthams Gesichtsausdruck verriet seine Gefühle nicht. Und Richard hatte auch keine Veranlassung, diesen Gefühlen nachzuspüren. Würde Waltham etwas Übles gegen Richard im Schilde führen, gäbe es sowieso keine Rettung. Aber so schätzte Richard diesen Mann nicht ein.
Hass? Ja auf LaSalle. Aber aus diesem Hass schien dieser merkwürdige Informationshändler seine Energie zu beziehen.
Waltham wandte sich Richard zu, als dieser eintrat.

Wa: Ah Euer Exzellenz. Ich freue mich, dass Sie meiner Einladung folgen konnten.

Richard lächelte dünn.

RR: Ich muss zugeben, dass die Einladung interessant klang.
Wa: Oh davon bin ich überrzeugt. Das Okkulte, um das es hier geht, ist immer anziehend. Und darin liegt seine eigentliche Macht.
RR: Sie wollen mir hier doch wohl nicht ein kleines Happening des Grauens vorführen? Das wäre reine Zeitverschwendung.
Wa: Keine Sorge, hier geht es um Fakten.
RR: Gut. Denn an einen Irrglauben kann ich keinen Gedanken verschwenden.
Wa: Das Okkulte ist also ein Irrglaube!? Hat nicht auch der „wahre Glaube“ okkulte Elemente?
RR: Das kommt auf den Betrachtungswinkel an. Aber kommen wir doch einfach zur Sache.
Wa: Oh, wie sind bereits bei der Sache. Wasser zu Wein, Speisungen unzähliger Menschen usw. usw. Das alles klingt für Nichtgläubige fantastisch, unmöglich. Doch ist es das wirklich? Denn wenn wir alles Religiöse weglassen, bietet sich uns der simple Fakt einer Materiumformung und Replizierung.
RR: Ich bin zwar kein Experte in Replikationstechnologien aber ich weiß was Sie meinen. Fahren Sie fort.
Wa: Ich gehe einmal davon aus, das Ihnen die Grundprinzipien der Transportertechnologie bekannt sind. Der technologische Aufwand der zur Materieteleportationen betrieben werden muss , ist auch heute noch immens. Was wäre nun aber, wenn ich keinen Materiestrom transportieren würde, sondern lediglich die Information zum Bau eines Objekts , zu seiner Materialisation aus am Zielort vorhandener Materie , übertragen würde?
RR: Das würde sehr viel Zeit und Energie sparen und die Reichweite extrem erhöhen.
Wa: Richtig. Man könnte vor Ort Waffen, Munition, ja automatisierte Kampfsysteme erzeugen und gegen einen Gegner einsetzen.
RR: Das ist aber nichts Neues. Die Inquisition hat dieses Verfahren auf Mornell Secundus schon vor 100 Jahren eingesetzt.
Wa: So, hat Sie das? Mag ja sein. Aber das alles ist immer noch im Bereich unseres Verständnisses der Physik. Doch nehmen wir einmal an, jemand wendet dieses Verfahren auf einen, sagen wir Gedankenimpuls an.
RR: Wie meinen Sie das?
Wa: Nun, was wäre, wenn man einen Gedanken, einen festen Willen, einen Befehl, in einen molekularen Bauplan umwandeln und über große Entfernungen transportieren könnte. Und wenn man statt eines technologisch erzeugten Trägers, ein extrem starkes, psionisches Feld verwenden würde.
RR: Man könnte dann nicht nur die Gedanken eines Wesens kontrollieren, sondern man wäre dann auch in der Lage, Kraft der eigenen Gedanken aus Materie alles zu formen , was man benötigt.
Wa: Oder eine Person oder Objekt physikalisch zu attackieren. Man benötigt keine eigene Armee, man erschafft sich eine Armee im Inneren des Zieles. Und gegen diese Art von Energie gibt es noch keine Schilde.
RR: Das Umwandeln von Materie nur durch Gedankenkraft könnte man als Magie oder Hexerei bezeichnen.
Wa: Ja, aber auch nur, weil die treibende Kraft dahinter nicht mechanischer Natur wäre.
RR: Dazu würde man aberf extrem starke, psionische Kräfte benötigen.
Wa. Ja, aber wenn LaSalle an solche Kräfte , sozusagen an mentale Generatoren heran kommen würde….
RR. Dann könnten er und seine Untergebenen überall in der Galaxis angreifen. Sie müssten nicht einmal vor Ort sein. Ja nicht einmal in der Nähe ihres Ziels.
Wa: Stellen Sie sich vor, er würde so etwas wie mentale Relaisstationen einrichten
RR: Er würde seinen Willen, ja einen Teil seines Geistes überall hin projizieren können. Er würde diesen Teil seines Geistes vom Körper trennen.
Wa: Eine Art taktisches Disanimatio.
RR: Mein Gott
Wa: Es kommt noch besser. Laut den Informationen, welche ich …nun sagen wir…..monitär extrahiert habe, gibt es im Gebiet von Panox-B, Überreste einer alten Zivilisation, von der viele Völker behaupten, dass diese Zivilisation über gigantische mentale Kräfte verfügt hätte. UND das diese Wesen nur schlafen würden. Wenn LaSalle sich dieser Wesen, wenn Sie existieren, bedient….
RR: Daher ist es umso dringender, LaSalle aufzuhalten, bevor er Panox-B erreicht.
Wa: Ich habe , über meine Mittelsmänner, mit einem der Warlords im Dark Rim Korridor, Kontakt aufgenommen. Dalin Prequeck ist reich, er ist kunstsinnig und ein wenig verrückt. Und er hat wohl Kontakt zu einem Koadjukator der Tholianer.
RR: Sehr gut. Können wir über ihn in Kontakt mit den Tholianern treten?
Wa: Nun theoretisch ja. Doch bevor wir überhaupt daran denken können, Dalin zu fragen, müssen wir erst einmal seine Bedingungen für Gespräche mit ihm erfüllen.
RR: Und die wären?

Waltham lächelte böse.

Wa: Nun, Prequeck ist sehr religiös. Und er wird bald heiraten. Und daher hat er einen besonderen Wunsch, da er gehört hat, dass eventuell ein Mann der Kirche mit ihm in Kontakt treten könnte.
RR: Ich werde keine Trauung für einen Warlord zelebrieren!
Wa: Nein, das wäre wirklich unpassend. Dalin möchte etwas anderes.
RR: Und was?
Wa: Er möchte beichten.

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  Zwischen Licht und Finsternis Log 16
Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Jun-Thu-2023, 08:56 PM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Keine Antworten

*** An Bord der Vindicator ***

„Sie haben sich also entschlossen, mein Angebot anzunehmen.“ Die Stimme Walthams schien den Raum bereits zu erfüllen, noch ehe seine Gestalt materialisiert war.

Richard von Rabenstein nahm an, dass das Phänomen der verschachtelten Transporterroutine geschuldet war. „Ich möchte Ihnen zuvor eine letzte Frage stellen,“ erwiderte er anstelle einer Antwort und fixierte sein Gegenüber emotionslos. „Sie sprachen das Valentinian-Vanderbilt-Axiom an. Was würden wir tun, wenn wir Satan … in unserer Gewalt hätten. Wie lautete die Antwort Monsignore Hualvas?“

„Dass der Mensch das gänzlich Böse nur dann zur Gänze vernichten kann, wenn er sich in einen perfekten Spiegel verwandelt und somit quasi die Aura des Bösen auf sich selbst zurück wirft. Was impliziert, selbst zum gänzlich Bösen zu werden. Lediglich Gott kann Satan vernichten.“

Richard lächelte kaum merklich. „Das ist der Grund, dass man Sie exmatrikulierte. Arroganz der Kreatur.“

„Anmaßung ist eine Sünde, die der Inquisition ja keineswegs fremd ist, nicht wahr?“
„Nur ist es politisch unklug, wenn bereits die Adepten sich etwas anmaßen. – Wie dem auch sei. Ich habe nicht vor, zum Spiegel LaSalles zu werden, um ihn zu vernichten. Wenn dies Ihr Weg ist, werden Sie ihn allein beschreiten müssen.“

„Wie ich schon sagte, ohne Dunkelheit kein Licht. Aber ebenso, ohne Licht keine Dunkelheit.“

„Eine geradezu … kosmische Allianz also.“

„Wenn Sie es so bezeichnen wollen. Zumindest eine, die entsprechend kosmische Tragweite entfalten kann,“ entgegnete Waltham. Er streckte die Hand aus, und nach einem letzten Augenblick des Zögerns schlug der Großinquisitor ein.

„Wir sollten uns nicht länger mit philosophischen Diskussionen aufhalten,“ ging Waltham dann zur Tagesordnung über. „Nach meinen letzten Informationen hat LaSalle die Forschungen zur Disanimatio voran getrieben…“

„Die Trennung des Geistes vom Körper? Das ist—“

„Und er plant, nach Panox-B zu fliegen, in das Gebiet des Interdikts. Er stellt derzeit eine Flotte zusammen und lässt sie mit Interphasenschilden ausrüsten. Das gibt uns etwas Zeit. Aber Sie wissen, worauf das hinauslaufen könnte.“

„Die dunkle Gefahr, die er herauf beschwört, inszeniert er selbst. Eine dunkle Armee körperloser Wesen unter seinem Kommando.“

„Oder dem Kommando eines Psi-Korps.“

„Die Forschungen waren untersagt,“ zumindest in meinem Universum…

Waltham ließ sich in einem der unbequemen Sessel im spartanischen ‚Briefingroom‘ nieder. „Man munkelt, dass sich LaSalle mit irgendwelchen abtrünnigen Vulkaniern zusammen geschlossen hat, die mit dem Stein von Gol experimentierten.“

„Ah.“ Das besagte Artefakt lag in SEINEM Universum im Hauptsafe in den Vatikanischen Archiven.

„Wir müssen ihn aufhalten, und zwar bevor er Panox-B erreicht. Eine meiner Kontaktpersonen ließ verlauten, dass die Lage innerhalb der klingonischen Rebellen günstig sein könnte, ein Bündnis mit den abtrünnigen Romulanern in die Wege zu leiten – diese Sitzgelegenheit grenzt übrigens an Folter.“ Waltham erhob sich wieder.

„Wenn Ihnen an körperlichen Bequemlichkeiten gelegen ist, ist die Vindicator nicht der richtige Ort.“

„Sie könnten Ihr Domizil auf dem neuen Schiff aufschlagen.“

„Wenn ich die Zeit für gekommen erachte,“ entgegnete Richard nur. In Wahrheit brauchten er und Kavun noch etwas Zeit, sämtliche Aspekte dieses Geschenkes zu analysieren und die Sicherheit zu überprüfen. Es reichte ihm, dass er einmal aus seinem Quartier entführt worden war!
„Und was Ihre projektierten Verbündeten betrifft: ich habe wenig Verlangen, mich mit gottlosen, niederen Kreaturen zu umgeben. Meine bisher mit ihnen gemachten Erfahrungen reichen mir vollumfänglich aus. – Was ist im Gegenzug mit den Tholianern? In meinem Universum haben sie es in der Schlacht von Tor Pagnotta vermocht, eine halbe Borgflotte in ihrem Netz zu fangen und zu halten, bis sie zerstört werden könnte.“

Waltham brummte. „Sie haben hohe Ansprüche.“

„Ich habe ein hohes Amt.“

„Nun, die Tholianer. Ja, in der Tat. Sie befinden sich im nominellen Kriegszustand mit dem Imperium.“

„Das sollte sie zu unseren idealen Partnern machen.“

„Sie halten humanoide Lebensformen für minderwertig.“

Richard hob die Brauen. War das Sarkasmus oder lediglich eine Feststellung gewesen. „Dann überzeugen wir sie vom Gegenteil,“ erwiderte er. „Haben Sie in Ihrem Informationsrepertoire Anhaltspunkte, wo wir mit den Tholianern in Kontakt treten könnten?“

„Allerdings. Im Dark Rim Korridor. Es ist allerdings ein sonderlich…. erhebendes Plätzchen. Die zwei Außenposten werden von unabhängigen Warlords überwacht, DeRaaf ein Dorn im Auge. Ein Drogenumschlagplatz.“

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