Havrannsu
Über die remanische Kultur und das remanische Volk ist ausserhalb des rihannischen Imperiums nicht viel bekannt, da die Daten entweder als Staatsgeheimnis unter Verschluss gehalten, beziehungsweise als Tabuthema betrachtet werden. Bekannt ist jedoch, dass sich die religiösen Vorstellungen von denen der Rihannsu unterscheiden und einen ausgeprägten messianischen Charakter haben: die Havrannsu hoffen auf den 'Heleth', ihren Befreier" die Person, die ihr Erbe mit dem der Rihannsu wieder vereinigen wird. Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei den Remanern um eine Subspezies der Rihannsu, die sozusagen gezüchtet wurde, um den harten Lebensbedingungen auf Ch'Havran standzuhalten. Irgendwann im Laufe der Geschichte, wahrscheinlich unter der Regierung von Imperator Teran II. (1190-1244 menschlicher Zeitrechnung), verloren die Remaner ihren Status als freie Mitbürger und wurden zu einer zweitrangigen unterprivilegierten Kaste degradiert.
Ein grosser Anteil von ihnen wurde als Arbeiter in den Minen von Ch'Havran eingesetzt, andere dienten in speziellen Bataillonen des Militärs. Dabei achtete die imperiale Regierung stets auf eine strikte 'Rassentrennung' von Rihannsu und Havrannsu. Beziehungen zwischen beiden Völkern sind auch heute noch untersagt. Im Zuge der politischen Umorientierung, die auf den Dominionkrieg folgte, erhielten die Remaner einige bürgerliche Freiheiten zurück, und ihre Siedlungen eine begrenzte Selbstverwaltung. Sie sind mit einem allerdings nicht voll stimmberechtigten Abgeordneten im Unteren Senat repräsentiert.
Sozialstruktur
Die Sozialstruktur der Remaner ist weitaus weniger differenziert und hierarchisiert als die der Rihannsu. Sie leben in grösseren Clangruppen, Kleinfamilien entwickelten sich erst wieder in den letzten Jahrzehnt. Die Gesellschaft ist streng patriarchalisch organisiert. Während der Zeit der Unterdrückung hielten die Rihannsu die remanischen Frauen zum Teil in sogenannten 'Bruthäusern', um die genetische Entwicklung unter Kontrolle zu behalten. Ob auch die Tatsache, dass Remaner einen dem vulkanischen Pon Far ähnlichen Zyklus durchlaufen, mit dieser genetischen Beeinflussung zusammenhängt oder ein natürliches Relikt darstellt, ist unbekannt.
Auch ihre sonstige Physiologie macht die Remaner perfekt angepasst an ihre Umgebung: sie sind etwas grösser als Rihannsu und erheblich stärker, können im Dunkeln sehen und verfügen über einen speziell ausgeprägten Tastsinn. Ihre telepathischen Fähigkeiten sind stärker ausgeprägt als bei den Rihannsu.
Religion
Die religiösen Vorstellungen unterscheiden sich von denen der Rihannsu und haben einen ausgeprägten messianischen Charakter: die Havrannsu hoffen auf den 'Heleth', ihren Befreier, die Person, die ihr Erbe mit dem der Rihannsu wieder vereinigen wird.
Physiologie
Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei den Remanern um eine Subspezies der Rihannsu, bei deren Entstehung auf Ch'Havran heimische einzellige Extremophilen sowie eine gezielte genetische Zucht zur Anpassung an die harten Lebensbedingungen auf dem Planeten beteiligt waren Star Trek Roman: Sherman, S., Shwartz, S.: Vulcans Soul Book III. Epiphany). Ihre Physiologie macht sie besonders angepasst an die kalte, dunkle Umgebung Ch'Havrans: sie sind etwas grösser als Rihannsu und erheblich stärker, können im Fast-Dunkeln sehen und verfügen über einen speziell ausgeprägten Tastsinn. Ihre telepathischen Fähigkeiten sind stärker ausgeprägt als bei den Rihannsu.