Jan-Thu-2019, 11:58 AM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Jan-Thu-2019, 11:59 AM von Sareth.)
Achtung, Spoiler-Alert!
Ich habe jetzt 4 neue Orville-Folgen gesehen und die erste Folge der Staffel 2 von Discovery (mehr ist ja noch nicht da).
The Orville hat ja etwas Kritik einstecken müssen wegen der Folgen "Home" und "Nothing left on Earth excepting Fishes". Zu "Home" kann ich sagen, ja es hinkte an dieser einen Stelle, wo Alara plötzlich wieder in vollem Kampfeinsatz sein kann, auch wenn man einrechnet, dass ichr die Sorge um Freunde und Familie plötzlich Kraft verleihen. Ansonsten war es aber eine gute Folge - nur das Ende fand ich nicht gut. Aber nun ja, vielleicht hat die Schauspielerin ein besseres Angebot oder Familienplanungsgründe
Bei "Nothin left" wurde vor allem kritisiert, dass da ein ähnliches Motiv kam wie voriges Jahr bei der Discovery mit Ash Tyler, der sich dann als umgewandelter Klingone entpuppte. Hier hatten wir nun plötzlich eine als Mensch umgewandelte Krill, die auch noch Tyler hieß... Ist mir natürlich auch gleich aufgefallen und nach gucken der Episode dachte ich mir "so, nun hat Orville gezeigt, was man aus so einer Idee TATSÄCHLICH rausholen kann". Viele Kritiker sahen das nicht so und stempelten es als dumpfes Plagiat ab. Ich weiß nicht, ob es nicht doch Zufall ist, denn die beiden Serien wurden so dicht nebeneinander produziert, dass zum Abkupfern eigentlich kaum Zeit blieb. Und das haben die Schreiber und Produzenten (Berman und Bormanis) auch nicht nötig, denen fällt genug ein. Außerdem fand ich, dass die Ähnlichkeiten nur äußerlich sind. Ziel der Krill ist es, Captain Mercer zu fangen und gemäß ihrer Religion Rache zu üben. Dabei wird die Krill zu einem Menschen gemacht, wohl so ähnlich wie das mit Spezies 8472 aus Voyager ging. Jedenfalls gab es die Menschenfrau vorher nicht. Der Plan der Krill misslingt, weil das Krillschiff von anderen Gegnern angegriffen wird und Mercer sowie "Tyler" alias Krillfrau auf einem Planeten notlanden müssen. Dort gibt es Gelegenheit, die vorher bei der Moviesession in Mercers Quartier angesprochene Thematik "Vertrauen lernen" in der Praxis umzusetzen. Sehr gutes Star Trek, ohne zu schmalzig zu werden. Lässt viel Raum für mehr.
Ash Tyler war nicht zu einem Menschen umgewandelt worden, sondern beide Charas verschmolzen (wie auch immer das gehen sollte). Er sollte die Flotte unterwandern und Informationen sammeln. An moralische Erkenntnisse in Bezug auf Tyler und Michael Burnham kann ich mich nicht erinnern (aber vielleicht erinnere ich mich auch nicht, bzw. hab ich nicht alle Folgen gesehen. Wer es besser weiß, kritisiere ruhig).
Es war einfach Pech, dass nicht die Orville-Folge eher kam...
Zu Discovery: ja, es sieht besser aus als voriges Jahr. Wobei ich mit "besser aussehen" nicht die Effekte meine, sondern das Flair. Das ist vor allem dem neuen Chara Captain Pike zu verdanken. Auch ist der Spore-Drive abgeschaltet, was ja schonmal auch positiv zu werten ist...
Ansonsten fand ich doch wieder, dass zahlreiche Situationen nur deshalb eingebaut wurden, um des langen und breiten in Effekten zu schwelgen, ob das nun Sinn machte oder nicht. Z.B. steigen die auf der Discovery in einen Turbolift - und dann sieht man die Turboliftröhre VON AUSSEN (???), bzw. gleich mehrere, die sich wie auf einem Rollercoaster auf dem Jahrmarkt durch relativ leeren Raum schlängeln, in dem Wartungsdrohnen fliegen. Ähm... sah aus wie ein Spacedock. Sollte das noch IN der Discovery sein? Gleiches Problem, als diese Kapseln abgeschossen werden. Da saußen sie durch Röhren gefühlte 2 Min. nach draussen. Spielt das auf einen Sternzerstörer von 3 km Länge oder wie? Sehr irritierend.
Auch gibt der minutenlange Kapselflug durch ein Asteroidenfeld Gelegenheit, Star-Wars-Flugmanöver einzubauen, Burnham wieder als Allerbeste und Retterin des Captains zu zeigen - und dass, obwohl noch kurz vorher die holographischen Kameras der Discovery den Ziel-Asteroiden in doch relativer Nähe frei vor der Nase hatten. Warum fliegen die also wie die Irren durch das Feld?
Die Szenen im gestrandeten Schiff - sehr gut.
Die Brückencrew sind immer noch Statisten und ich frag mich immer noch, was diese Roboterdame da ist. Überhaupt sehen einige Crewmitglieder aus, als wäre man frühzeitig den Borg begegnet. Die Geschichte handelte hauptsächlich von Burnham und Tilly (die etwas nervig und hibbelig ist, da sollten die Schreiber vielleicht etwas zurück drehen). Burnham ist natürlich wie zuvor die Schlauste (kommt als einzige drauf, Transporter-Enhancer zu benutzen), Schnellste, beste Pilotin, kann die meisten G aushalten .... und wurde vor allem deshalb von Sarek adoptiert, DAMIT DER KLEINE SPOCK EMPATHIE LERNT. (O-Ton) Hm.... nach allem, was wir bisher wissen, nahm Sarek seinem Sohn gerade dieses "Gemenschel" immer etwas übel, weswegen er ja auch nicht wollte, dass er zur Sternenflotte geht....
Bisher kann ich also sagen, ich geb Discovery noch eine Chance und gucke die nächsten Folgen. Prinzipiell brauche ich keine hektischen Kameraschwenks und Technik-Gimmiks wie sich selbst organisierende Raumanzüge, James-Bond-Rennen durch ein zusammenstürzendes Gebäude und Ähnliches, sondern Herz und Story. Die vermisse ich nach wie vor.
Ach ja, und der niesende Saurianer im Lift der Discovery wäre vielleicht bei Orville lustig gewesen. Hier war er out of place.
Ich habe jetzt 4 neue Orville-Folgen gesehen und die erste Folge der Staffel 2 von Discovery (mehr ist ja noch nicht da).
The Orville hat ja etwas Kritik einstecken müssen wegen der Folgen "Home" und "Nothing left on Earth excepting Fishes". Zu "Home" kann ich sagen, ja es hinkte an dieser einen Stelle, wo Alara plötzlich wieder in vollem Kampfeinsatz sein kann, auch wenn man einrechnet, dass ichr die Sorge um Freunde und Familie plötzlich Kraft verleihen. Ansonsten war es aber eine gute Folge - nur das Ende fand ich nicht gut. Aber nun ja, vielleicht hat die Schauspielerin ein besseres Angebot oder Familienplanungsgründe

Bei "Nothin left" wurde vor allem kritisiert, dass da ein ähnliches Motiv kam wie voriges Jahr bei der Discovery mit Ash Tyler, der sich dann als umgewandelter Klingone entpuppte. Hier hatten wir nun plötzlich eine als Mensch umgewandelte Krill, die auch noch Tyler hieß... Ist mir natürlich auch gleich aufgefallen und nach gucken der Episode dachte ich mir "so, nun hat Orville gezeigt, was man aus so einer Idee TATSÄCHLICH rausholen kann". Viele Kritiker sahen das nicht so und stempelten es als dumpfes Plagiat ab. Ich weiß nicht, ob es nicht doch Zufall ist, denn die beiden Serien wurden so dicht nebeneinander produziert, dass zum Abkupfern eigentlich kaum Zeit blieb. Und das haben die Schreiber und Produzenten (Berman und Bormanis) auch nicht nötig, denen fällt genug ein. Außerdem fand ich, dass die Ähnlichkeiten nur äußerlich sind. Ziel der Krill ist es, Captain Mercer zu fangen und gemäß ihrer Religion Rache zu üben. Dabei wird die Krill zu einem Menschen gemacht, wohl so ähnlich wie das mit Spezies 8472 aus Voyager ging. Jedenfalls gab es die Menschenfrau vorher nicht. Der Plan der Krill misslingt, weil das Krillschiff von anderen Gegnern angegriffen wird und Mercer sowie "Tyler" alias Krillfrau auf einem Planeten notlanden müssen. Dort gibt es Gelegenheit, die vorher bei der Moviesession in Mercers Quartier angesprochene Thematik "Vertrauen lernen" in der Praxis umzusetzen. Sehr gutes Star Trek, ohne zu schmalzig zu werden. Lässt viel Raum für mehr.
Ash Tyler war nicht zu einem Menschen umgewandelt worden, sondern beide Charas verschmolzen (wie auch immer das gehen sollte). Er sollte die Flotte unterwandern und Informationen sammeln. An moralische Erkenntnisse in Bezug auf Tyler und Michael Burnham kann ich mich nicht erinnern (aber vielleicht erinnere ich mich auch nicht, bzw. hab ich nicht alle Folgen gesehen. Wer es besser weiß, kritisiere ruhig).
Es war einfach Pech, dass nicht die Orville-Folge eher kam...
Zu Discovery: ja, es sieht besser aus als voriges Jahr. Wobei ich mit "besser aussehen" nicht die Effekte meine, sondern das Flair. Das ist vor allem dem neuen Chara Captain Pike zu verdanken. Auch ist der Spore-Drive abgeschaltet, was ja schonmal auch positiv zu werten ist...
Ansonsten fand ich doch wieder, dass zahlreiche Situationen nur deshalb eingebaut wurden, um des langen und breiten in Effekten zu schwelgen, ob das nun Sinn machte oder nicht. Z.B. steigen die auf der Discovery in einen Turbolift - und dann sieht man die Turboliftröhre VON AUSSEN (???), bzw. gleich mehrere, die sich wie auf einem Rollercoaster auf dem Jahrmarkt durch relativ leeren Raum schlängeln, in dem Wartungsdrohnen fliegen. Ähm... sah aus wie ein Spacedock. Sollte das noch IN der Discovery sein? Gleiches Problem, als diese Kapseln abgeschossen werden. Da saußen sie durch Röhren gefühlte 2 Min. nach draussen. Spielt das auf einen Sternzerstörer von 3 km Länge oder wie? Sehr irritierend.
Auch gibt der minutenlange Kapselflug durch ein Asteroidenfeld Gelegenheit, Star-Wars-Flugmanöver einzubauen, Burnham wieder als Allerbeste und Retterin des Captains zu zeigen - und dass, obwohl noch kurz vorher die holographischen Kameras der Discovery den Ziel-Asteroiden in doch relativer Nähe frei vor der Nase hatten. Warum fliegen die also wie die Irren durch das Feld?
Die Szenen im gestrandeten Schiff - sehr gut.
Die Brückencrew sind immer noch Statisten und ich frag mich immer noch, was diese Roboterdame da ist. Überhaupt sehen einige Crewmitglieder aus, als wäre man frühzeitig den Borg begegnet. Die Geschichte handelte hauptsächlich von Burnham und Tilly (die etwas nervig und hibbelig ist, da sollten die Schreiber vielleicht etwas zurück drehen). Burnham ist natürlich wie zuvor die Schlauste (kommt als einzige drauf, Transporter-Enhancer zu benutzen), Schnellste, beste Pilotin, kann die meisten G aushalten .... und wurde vor allem deshalb von Sarek adoptiert, DAMIT DER KLEINE SPOCK EMPATHIE LERNT. (O-Ton) Hm.... nach allem, was wir bisher wissen, nahm Sarek seinem Sohn gerade dieses "Gemenschel" immer etwas übel, weswegen er ja auch nicht wollte, dass er zur Sternenflotte geht....
Bisher kann ich also sagen, ich geb Discovery noch eine Chance und gucke die nächsten Folgen. Prinzipiell brauche ich keine hektischen Kameraschwenks und Technik-Gimmiks wie sich selbst organisierende Raumanzüge, James-Bond-Rennen durch ein zusammenstürzendes Gebäude und Ähnliches, sondern Herz und Story. Die vermisse ich nach wie vor.
Ach ja, und der niesende Saurianer im Lift der Discovery wäre vielleicht bei Orville lustig gewesen. Hier war er out of place.


, aber auch mit Haaren und D-7-Kreuzer wirken sie in ihren Ganzkopfmasken mit unterlegten Raubtiergeräuschen doch eher wie Orks aus Herr der Ringe. Kein Vergleich mit Gowrons oder Martoks tollem Spiel. Der ganze Klingonenplot wirkte wie eine Fantasy-Seifenoper komplett mit auftauchendem Baby der Protagonisten, das auch gleich von den Gegnern entführt wird und mit dem man die Kanzlerin erpresst. Dazu dieses ebenso Fantasy-Grusel-Surrounding und die lächerlichen Bathlets. Und zu guter Letzt muss auch noch Sektion 31 - ach nee, die Kaiserin aus dem Spiegeluniversum !!! das klingonische Reich und die Macht der Kanzlerin retten. Klingt nach extrem schlechter Fanfiction. Wars auch irgendwie... obwohl die Szenen Mit Tyler und L'Rell an der Babywiege doch irgendwie auch was hatten... es wirkte nur in diesem Kontext aufgesetzt schmalzig und merkwürdig.![[Bild: Signatur-Rabenstein-neu.jpg]](http://www.uss-saipan.de/USS-Saipan/Signatur-Rabenstein-neu.jpg)
gut dass ich nicht reingeguckt habe.