Feb-Wed-2019, 01:32 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Feb-Wed-2019, 01:33 PM von Richard von Rabenstein.)
Gestern die dritte Folge von "Discovery" 2. Staffel gesehen - und nach der hoffnungsvollen Episode 2 ging es nun wieder abwärts....
Zunächst einmal waren da drei Storylines in die Folge gequetscht, was schon mal für eine ungute Hektik sorgte. Die Klingonen waren zurück, und offensichtlich versuchten die Schreiber der Folge, halbwegs das unlogische Chaos zu beseitigen, das sie in der ersten Staffel hinterlassen hatten. Naja... WIr erfahren, dass die Klingonen sich "nun wieder Haare wachsen lassen"
, aber auch mit Haaren und D-7-Kreuzer wirken sie in ihren Ganzkopfmasken mit unterlegten Raubtiergeräuschen doch eher wie Orks aus Herr der Ringe. Kein Vergleich mit Gowrons oder Martoks tollem Spiel. Der ganze Klingonenplot wirkte wie eine Fantasy-Seifenoper komplett mit auftauchendem Baby der Protagonisten, das auch gleich von den Gegnern entführt wird und mit dem man die Kanzlerin erpresst. Dazu dieses ebenso Fantasy-Grusel-Surrounding und die lächerlichen Bathlets. Und zu guter Letzt muss auch noch Sektion 31 - ach nee, die Kaiserin aus dem Spiegeluniversum !!! das klingonische Reich und die Macht der Kanzlerin retten. Klingt nach extrem schlechter Fanfiction. Wars auch irgendwie... obwohl die Szenen Mit Tyler und L'Rell an der Babywiege doch irgendwie auch was hatten... es wirkte nur in diesem Kontext aufgesetzt schmalzig und merkwürdig.
Trek-Feeling verbreitete Captain Pike - wirklich gut geschrieben seine Rolle und gut gespielt. Auch die Sache mit dem Parasiten, den sich Tilly von den Sporen aus dem Spiegeluniversum eingefangen hat, war eigentlich trekmäßig. Da hätte man ALLEINE was gut weiter ausbauen können.
Spock und die roten Engel... Erm... Naja, überhaupt, die ganze Sache klingt mir bisher zu sehr nach Fantasy-Dark Religion-Zeugs. Fühlt sich fremd an in Star Trek. Die Geschichte mit Burnham und Spock ist auch langatmig und unglaubwürdig. Spock rettet sie als Kind, weil so eine Engelsvision ihm gesagt hatte, wo sie ist??? Und vulkanische Extremisten sprengen die Schule??? Das hatten wir doch eigentlich 150 Jahre früher mit der Absetzung des High Command überwunden. Naja, jedenfalls hat Spocks Mutter offenbar easy-peasy die hochgeheimen medizinischen Files ihres Sohnes stehlen können und bringt sie nun zu Burnham, damit diese sie entschlüsselt. Spock soll auch drei Ärzte umgebracht haben und nun auf der Flucht sein.
Am schlimmsten in dieser Episode fand ich aber die Kameraschwenks. Meine Güte, was ist los mit den Kameraleuten?! Da wird man schon vom zusehen besoffen! Bilder auf dem Kopf, um 90 Grad gedreht, hektische Schwenks, dass man kaum mehr etwas erkennen kann und ständiges im Karussel um sich unterhaltende Leute herum gefahre. Was soll das? Ablenken von den mäßigen Dialogen? Jemand kommt auf die Brücke und gerade wird ein sich näherndes Schiff entdeckt - echt kein Grund für Achterbahnfahrten mit der Kamera. Brrr.
Zunächst einmal waren da drei Storylines in die Folge gequetscht, was schon mal für eine ungute Hektik sorgte. Die Klingonen waren zurück, und offensichtlich versuchten die Schreiber der Folge, halbwegs das unlogische Chaos zu beseitigen, das sie in der ersten Staffel hinterlassen hatten. Naja... WIr erfahren, dass die Klingonen sich "nun wieder Haare wachsen lassen"
, aber auch mit Haaren und D-7-Kreuzer wirken sie in ihren Ganzkopfmasken mit unterlegten Raubtiergeräuschen doch eher wie Orks aus Herr der Ringe. Kein Vergleich mit Gowrons oder Martoks tollem Spiel. Der ganze Klingonenplot wirkte wie eine Fantasy-Seifenoper komplett mit auftauchendem Baby der Protagonisten, das auch gleich von den Gegnern entführt wird und mit dem man die Kanzlerin erpresst. Dazu dieses ebenso Fantasy-Grusel-Surrounding und die lächerlichen Bathlets. Und zu guter Letzt muss auch noch Sektion 31 - ach nee, die Kaiserin aus dem Spiegeluniversum !!! das klingonische Reich und die Macht der Kanzlerin retten. Klingt nach extrem schlechter Fanfiction. Wars auch irgendwie... obwohl die Szenen Mit Tyler und L'Rell an der Babywiege doch irgendwie auch was hatten... es wirkte nur in diesem Kontext aufgesetzt schmalzig und merkwürdig.Trek-Feeling verbreitete Captain Pike - wirklich gut geschrieben seine Rolle und gut gespielt. Auch die Sache mit dem Parasiten, den sich Tilly von den Sporen aus dem Spiegeluniversum eingefangen hat, war eigentlich trekmäßig. Da hätte man ALLEINE was gut weiter ausbauen können.
Spock und die roten Engel... Erm... Naja, überhaupt, die ganze Sache klingt mir bisher zu sehr nach Fantasy-Dark Religion-Zeugs. Fühlt sich fremd an in Star Trek. Die Geschichte mit Burnham und Spock ist auch langatmig und unglaubwürdig. Spock rettet sie als Kind, weil so eine Engelsvision ihm gesagt hatte, wo sie ist??? Und vulkanische Extremisten sprengen die Schule??? Das hatten wir doch eigentlich 150 Jahre früher mit der Absetzung des High Command überwunden. Naja, jedenfalls hat Spocks Mutter offenbar easy-peasy die hochgeheimen medizinischen Files ihres Sohnes stehlen können und bringt sie nun zu Burnham, damit diese sie entschlüsselt. Spock soll auch drei Ärzte umgebracht haben und nun auf der Flucht sein.
Am schlimmsten in dieser Episode fand ich aber die Kameraschwenks. Meine Güte, was ist los mit den Kameraleuten?! Da wird man schon vom zusehen besoffen! Bilder auf dem Kopf, um 90 Grad gedreht, hektische Schwenks, dass man kaum mehr etwas erkennen kann und ständiges im Karussel um sich unterhaltende Leute herum gefahre. Was soll das? Ablenken von den mäßigen Dialogen? Jemand kommt auf die Brücke und gerade wird ein sich näherndes Schiff entdeckt - echt kein Grund für Achterbahnfahrten mit der Kamera. Brrr.
![[Bild: Signatur-Rabenstein-neu.jpg]](http://www.uss-saipan.de/USS-Saipan/Signatur-Rabenstein-neu.jpg)
