"The Orville" und "Discovery" - neue Staffel - meine Meinung
#2
Doe Orville-Folge fand ich sehr schön. Ich habe da eigentlich überhaupt keine Sekunde an Discovery gedacht, weil ich mich bei Orville wirklich gut unterhalten und belustigt fühle. Bei Erwähnung fällt mir natürlich auf, da ist diese Parallele, aber Orville hat etwas total Cooles und Gefühlvolles draus gemacht und bei Discovery habe ich sowieso nicht wirklich verstanden, was das alles überhaupt sollte.
SELBST wenn "Nothing left..." Von Disc. inspiriert war, was ich auch nicht annehme, dann würde ich sagen, Orville hat das Konzept aus Disco salonfähig gemacht. So wie ein erwachsener, der einem kleinen Kind zeigt, wie man es RICHTIG macht. Smile

Discovery gebe ich keine Chance mehr.
Ich fand es langweilig, ich mag die Charaktere nicht und alles was "lustig" sein soll, finde ich unlustig.
Tilly ist einfach das, was Jar Jar Binks für Star Wars war. Sie nervt.
Und ich weiß nicht, ob ihre Witzigkeit so gestellt wirkt wegen der Synchronsprecherin oder weil der Charakter wirklich schlecht geschrieben ist.
Tyler hat mich richtig aggressiv gemacht mit seiner Scheiß-PTBS, weil ich damals gar nicht wusste, dass ich selbst diese Erkrankung habe und es mich zutiefst aufgeregt hat, dass mit diesem Thema mein geliebtes Star Trek verseucht wird. Star Trek ist für mich seit sehr langer Zeit eine tolle Welt, in die man eintauchen, vielleicht auch mal fliehen kann, in der irgendwie am Ende alles gut wird und im Großen und Ganzen Harmonie vorherrscht, trotz der Konflikte und Widrigkeiten, welche die Crews konfrontieren müssen.
Und darum hat mich das maßlos wütend gemacht, dass einem das quasi genommen wird, indem einem selbst in seiner Star Trek-Welt dieses Thema aufgedrückt wird, in die man eigentlich eintauchen möchte um mal vor dem Scheiß Ruhe zu haben.
Wenn das Sinn ergibt.
Ich denke das versaut Discovery mit seiner etwas erzwungenen Diversität, nein, man muss nicht auf Biegen und Brechen alles dabei haben...
Zumal es übrigens völlig unlogisch ist. Erstens müsste Tyler mit seiner völlig unbehandelten Krankheit gar nicht mehr zum Dienst zugelassen worden sein und zweitens begibt er sich einfach nochmal in die Situationen seines Ereignisses was völlig unrealistisch ist. Also fehlt mir da wieder die tiefe Auseinandersetzung mit der Materie - wenn man so ein komplexes Thema einbringen möchte, dann bitte auch richtig.
Aber auch dann würde ich es nicht gucken, weil für mich hat sowas in Star Trek in dem Ausmaß nix zu suchen.

Die neue Orville-Staffel hat für mich sehr vielversprechend gestartet.
Ich weiß nicht, ob es euch auch so vorkommt, aber wird es ein bisschen ernster bei Orville? Also mehr Abenteuer und Spannung und etwas weniger Klamauk? Es kommt mir so vor, aber ich finde dass es gar nichts macht. Ich finde es so oder so großartig und zähle schon immer die Tage bis zur nächsten Folge...
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RE: "The Orville" und "Discovery" - neue Staffel - meine Meinung - von Nalae D'Varo - Jan-Thu-2019, 07:56 PM
RE: "The Orville" und "Discovery" - neue Staffel - meine Meinung - von Rewdak Tr'Kovath - Jan-Thu-2019, 12:13 PM
RE: "The Orville" und "Discovery" - neue Staffel - meine Meinung - von Nalae D'Varo - Feb-Wed-2019, 06:21 PM

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