Inquisition

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Dieser Artikel bezieht sich auf eine Institution im Spiegeluniversum.

Avatar 4.jpg Vollständiger Titel: Sanctum Officium Inquisitionis Terrae -- gängige Bezeichnung Inquisitionis Terrae (IT)


Geschichte und Organisation bis 2416

  • Gründung: 8. Jahrhundert terranischer Zeitrechnung im Imperium Romanum
  • Nominelles Oberhaupt bis zum Jahr 2416: Imperator
  • Faktisches Oberhaupt: Inquisitor Maximus (Großinquisitor), der durch ein Konzil gewählt und vom Imperator bestätigt wird. Ihm zur Seite steht als "Ministerium" das Ständige Konzil
  • Aufgaben: gemäß der Situation der Staatskirche, in der der amtierende Imperator immer auch Oberhaupt der Kirche ist, erstrecken sich die Befugnisse der Inquisition sowohl auf religiöse wie staatliche Belange, insofern sie die Bereiche Hochverrat, Majestätsbeleidigung und Terrorismus betreffen. Die Inquisition besaß bis 2415 die Befugnis, nicht nur Verhaftungen und Befragungen in eigener Autorität durchzuführen, sondern auch Todesurteile auszusprechen.

Der Inquisition gelang es im Laufe der Geschichte, mehrere für das Reich und/oder die Kirche als gefährlich eingestuften Dissidentenbewegungen zu vernichten, weshalb es auch im 24. Jahrhundert nur eine Kirche - die römische - und ihre bereits vor dem 4. Jahrhundert abgespaltenen Schwesterkirchen im Orient gibt. Im 20. Jahrhundert wurde sowohl im nordwestlichen als auch im südöstlichen Teilprincipat des Reiches der Einfluss der Inquisition beschnitten, da technokratische Kräfte die Oberhand gewannen und der Imperator mehr und mehr zu einem repräsentativen Staatsoberhaupt wurde. Der Kontakt mit den Vulkaniern im Jahr 2051 führte zu einem Neuerwachen religiöser Ideen, die sich nun mit dem Glauben an die Vorbestimmung terranischer Suprematie verbanden. Dennoch erlangte die Inquisition nicht wieder ihre frühere Macht zurück, sondern wurde zu einem polizeilich-disziplinierenden Organ neben der Flottensicherheit und der Imperialen Polizei. Gewisse Kreise im Imperium sehen die Inquisition als Relikt vergangener Zeiten an und betrachten ihre Mitglieder als mystifizierende Scharlatane. Die Inquisition wiederum sieht sich seit dem beginnenden 22. Jahrhundert zunehmend als Wahrer der alten imperialen Ideale.

Geschichte und Organisation ab 2416

  • Nominelles Oberhaupt: Großadmiral der Flottensicherheit (Felix DeRaaf)
  • Faktisches Oberhaupt: Großinquisitor

2416 lässt der amtierende Großkanzler Hans van Malnen sowohl den letzten Imperator Augustus XXIV. als auch den Großinquisitor Valentinian Constantius ermorden. Er beruft - rechtswidrig - Inquisitor Rufus LaSalle als Nachfolger in das Amt des Großinquisitors und unterstellt die Inquisition der Flotte. Die der folgenden Säuberungsaktion entkommenen Konzilsmitglieder wählen Inquisitor Richard von Rabenstein zum Großinquisitor, doch kann er aufgrund des Krieges gegen die Borg sein Amt nicht antreten. In den Wirrnissen und Intrigen der folgenden Jahre versucht Inquisitor Rufus LaSalle, mithilfe der körpelosen Lebensformen von Panox - B, übermenschliche mentale Kräfte zu erlangen und die Flotte für seine Zwecke zu instrumentalisieren. Es gelingt die Entmachtung von DeRaaf, doch wird LaSalle bald auch dem Großkanzler unheimlich und er beruft einen neuen Leiter der Inquisition: Oswaldo Benitez.