Hohardus Edzardus, genannt Howy

Aus database
Wechseln zu: Navigation, Suche

Lebenslauf

Am 27. Juni 2407 erblickte Hohardus Edzardus in Leer in Ostfriesland, das in Deutschland liegt, das Licht der Welt. Sein Vater stammte aus einer uralten Seemannsfamilie, deren Hauptfigur ein gewisser Hohardus Edzardus Eilers war, über den man viele und manchmal haarsträubende Geschichten aus dessen Seefahrerleben erzählte, die aber unseren Haddus (Kurzversion) immer wieder zu Träumen anregten, auch in die weite Welt zu reisen, wie es sein Vorfahr Anfang des 20. Jahrhunderts getan hatte, um viele Abenteuer zu erleben.

Nun gab es auf der Erde selber kaum noch Neues zu entdecken, weshalb Haddus unbedingt in den Weltraum, und dort an Bord eines Forschungsschiffes dienen wollte, da er der Meinung war, dass man auf so einem Schiff mehr erleben würde, als auf einem Kriegsschiff, einem Frachter oder, was noch schlimmer war, auf einem Passagierschiff.

Nachdem er die höheren öffentlichen Schulen durchaus erfolgreich beendet hatte, wobei er vor allem in Fächern wie Mathematik und Physik hervorragende Leistungen brachte, bewarb er sich 2425 an der Sternenflottenakademie in San Francisco und wurde nach sehr rigiden Tests angenommen.

Dort belegte er vor allem Astronavigation und Astrometrie, nahm aber auch an diversen technischen Notfall-Trainingskursen teil, damit er die Geräte nicht nur bedienen, sondern diese im Ernstfall auch selber reparieren konnte, ohne auf Techniker angewiesen zu sein.

Von frühester Jugend an sammelte er alte Navigationsinstrumente, von denen es schon einige im Familienbesitz gab, wie zum Beispiel den Sextanten, den sein Vorfahr persönlich benutzt hatte. Er kannte nahezu alle alten Methoden der Navigation, selbst deren primitivste Formen antiker Seefahrer. Und er nutzte jede freie Minute, wo immer er sich befand, um auch von anderen Kulturen Geräte zu besorgen und deren Gebrauch zu verstehen.

Vom Charakter her war er zwar ziemlich pflichtbewusst, nahm aber die Dinge so wie kamen und eher mit relativ leichter Schulter. Probleme waren dazu da, beiseite geschafft zu werden. war eines seiner Motti. Und dazu gehörte auch ein gesundes Maß an Improvisationsvermögen. Für rein militärische Strukturen hätte er sich nicht so gut geeignet, denn sturer Gehorsam war ihm zuwider, deshalb verließ er die Akademie, deren paramilitärischer Ton ihm keinesfalls zusagte.

Er flog für einige Zeit für den Taxenbetrieb Rollo Vegas. Das sagte ihm schon mehr zu, da dort der Ton sehr locker war, aber viel mehr als ein kleiner Pilot konnte er da nicht werden. Allerdings waren die Anforderungen an die Navigationskenntnisse sehr hoch, da Rollo keinen Bock darauf hatte, ständig seine Taxen in den Tiefen des Alls suchen wollte und die Kundschaft präzise bedient werden mußte.

Deshalb bewarb sich bei diversen Organisationen und als Besatzungsmitglied auf einigen Schiffen, aber da er natürlich über wenig Erfahrungen verfügte, bekam er nur Absagen, obwohl Rollos Firma galaxienweit einen hervorragenden Ruf genoß. Manchmal wollten die offenbar zwar sehr junge Leute, aber mit mindestens 70 Jahren Erfahrung.

2435 las er einen langen Bericht über das neue Forschungsschiff Jean-Luc Picard, das mit Hilfe und auf Betreiben der Admiralin tKellian gebaut worden war. Dieses Schiff zum ersten Mal aus den besten Elementen sowohl der Föderation als auch der Romulaner gebaut worden, was schon an sich eine Sensation darstellte. Außerdem war sie eine absolute Schönheit. Und man suchte Besatzungsmitglieder.

Die Stelle des Bordnavigators war noch unbesetzt, und so bewarb er sich auf diese und wurde auch, ganz zu seiner Überraschung, angenommen, was wohl der Tatsache zu schulden war, dass die Picard zu einer Versuchsmission auslaufen sollte, auf der es durchaus unkalkulierbare Risiken gab, was ihn aber besonders reizte.