May-Wed-2019, 04:39 PM
Sehr interessanter Beitrag, Stella! Vielen Dank!
Ich habe mir noch nie über den Zusammenhang von Quantenuniversum und Bewusstsein Gedanken gemacht... Ich finde schon immer wieder atemberaubend, wie unendlich komplex das gesamte Universum ist und wie es vom Elementarteilchen bis zum Galaxienhaufen alles 'zusammenpasst'. In so fern ziehe ich nicht in Zweifel, dass hinter/über/außerhalb der für uns fassbaren Welt ein, sagen wir vorsichtig, Informationsspeicher und Verteiler existiert. Ich finde auch immer erstaunlich, wie NAH der Bericht in der ersten biblischen Schöpfungsgeschichte (es gibt zwei, und die zweite ist nicht mehr so 'wissenschaftliche') an die tatsächlichen Vorgänge bei der Entstehung des Universums herankommt, wenn man in Rechnung stellt, dass die Schreiber des Textes ca. 1000 vor Christus nichts von all den Erkenntnissen von Astronomie und Evolution wussten.
https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_mose/1/
Gott erschafft "Himmel und Erde", also den Planeten mit seiner Atmosphäre, oder wie später im Glaubensbekenntnis gesagt wird "sichtbare und unsichtbare Welt" = dass wir mit unseren Augen nicht alles sehen können, was da ist, sagt uns schon die Röntgenastronomie), Gott erschafft "Licht und Finsternis" = die Sonne fängt mit der Kernfusion an und der Planet rotiert = Tag und Nacht. Es folgen die Schöpfung von Land und Wasser, dann kommt Gras, Kraut und dann Bäume, dann die Sterne und Himmelskörper zu Zeitmessen (passt nicht ganz ok), dann aber wieder Wassertiere, Vögel und dann die Landtiere und schließlich den Menschen.
Weiterhin denke ich schon aufgrund der Energie- und Informationserhaltung im Universum (siehe bei einem Schwarzen Loch, da verschwinden ja auch keine Informationen, wie Hawking nachgewiesen hat), das menschliche Bewusstsein sich mit dem Tod nicht einfach auflösen und nicht mehr existieren kann.
Was die Religionen anbelangt, meine ich, dass es hier im Christentum einfach ein 'Übersetzungsproblem' der Metaphern gibt. Damals zu Zeiten der Abfassung der ersten Bibelschriften und im Neuen Testament hat man einfach mit den Metaphern gearbeitet, die die Menschen drum herum verstanden haben, also Landwirtschaft, Viehzucht, Ehe usw. Heute würde ein Bibelschreiber vielleicht Metaphern aus der Informationstechnik benutzen. Gott ist sowieso für den Menschen nicht fassbar, er ist außerhalb von Zeit und Raum. Außer in Jesus Christus, wo er ganz konkret in die menschliche Sphäre gekommen ist.
Ich habe mir noch nie über den Zusammenhang von Quantenuniversum und Bewusstsein Gedanken gemacht... Ich finde schon immer wieder atemberaubend, wie unendlich komplex das gesamte Universum ist und wie es vom Elementarteilchen bis zum Galaxienhaufen alles 'zusammenpasst'. In so fern ziehe ich nicht in Zweifel, dass hinter/über/außerhalb der für uns fassbaren Welt ein, sagen wir vorsichtig, Informationsspeicher und Verteiler existiert. Ich finde auch immer erstaunlich, wie NAH der Bericht in der ersten biblischen Schöpfungsgeschichte (es gibt zwei, und die zweite ist nicht mehr so 'wissenschaftliche') an die tatsächlichen Vorgänge bei der Entstehung des Universums herankommt, wenn man in Rechnung stellt, dass die Schreiber des Textes ca. 1000 vor Christus nichts von all den Erkenntnissen von Astronomie und Evolution wussten.
https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_mose/1/
Gott erschafft "Himmel und Erde", also den Planeten mit seiner Atmosphäre, oder wie später im Glaubensbekenntnis gesagt wird "sichtbare und unsichtbare Welt" = dass wir mit unseren Augen nicht alles sehen können, was da ist, sagt uns schon die Röntgenastronomie), Gott erschafft "Licht und Finsternis" = die Sonne fängt mit der Kernfusion an und der Planet rotiert = Tag und Nacht. Es folgen die Schöpfung von Land und Wasser, dann kommt Gras, Kraut und dann Bäume, dann die Sterne und Himmelskörper zu Zeitmessen (passt nicht ganz ok), dann aber wieder Wassertiere, Vögel und dann die Landtiere und schließlich den Menschen.
Weiterhin denke ich schon aufgrund der Energie- und Informationserhaltung im Universum (siehe bei einem Schwarzen Loch, da verschwinden ja auch keine Informationen, wie Hawking nachgewiesen hat), das menschliche Bewusstsein sich mit dem Tod nicht einfach auflösen und nicht mehr existieren kann.
Was die Religionen anbelangt, meine ich, dass es hier im Christentum einfach ein 'Übersetzungsproblem' der Metaphern gibt. Damals zu Zeiten der Abfassung der ersten Bibelschriften und im Neuen Testament hat man einfach mit den Metaphern gearbeitet, die die Menschen drum herum verstanden haben, also Landwirtschaft, Viehzucht, Ehe usw. Heute würde ein Bibelschreiber vielleicht Metaphern aus der Informationstechnik benutzen. Gott ist sowieso für den Menschen nicht fassbar, er ist außerhalb von Zeit und Raum. Außer in Jesus Christus, wo er ganz konkret in die menschliche Sphäre gekommen ist.
![[Bild: Signatur-Rabenstein-neu.jpg]](http://www.uss-saipan.de/USS-Saipan/Signatur-Rabenstein-neu.jpg)
