BdZ Log 16 Varok / LaSalle
#1
NRPG: Hoffe es passt und ich erfasse die Figuren vom Wesen her gut genug...

RPG:

USS. Picard / Bereitschaftsraum des Captains

LS: „Dann machen Sie sich einmal auf, Antworten zu finden, Lt.Varok. Auf gutes Gelingen. Wegtreten.“

Bevor Lt. Varok wegtrat, fragte er mit fester Stimme.

Va: „Bitte frei sprechen zu dürfen, Sir“
LS: „Nur zu, Counselor… Nur zu“

Varok straffte die Schultern, seine Stimme fest…

Va: „Als unser Schiff, die USS. Wolga, das Datenpaket ihres XO Mister Quimby empfangen und ausgewertet hat, bat mich Cpt. Carrington zu einer Unterredung und um meine Meinung als Counselor des Schiffes. Wir beide sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Entführung eines Admirals vom Schlage FleetAdmiral t’Khellians, kaum einfach so und unbemerkt von Bord des Flaggschiffs der ersten Flotte geschehen konnte, schon gar nicht von einem Zivilisten, einem Professor, einem Ratsbürokraten… entschuldigen Sie bitte … meine Mutter ist selbst in diesem System tätig… und das mit ihren 115 Jahren. Cpt. Carrington und meine Wenigkeit sind zu dem Schluss gekommen, dass da etwas faul ist – aber aufgrund der angeordneten Funkstille, machte ich den Vorschlag, Jemanden herzuschicken. Leider war der Captain der Meinung, dieser Jemand solle ich sein. Sie sprachen meine Fähigkeiten als Telepath an… Sie haben meine Akte vor sich auf dem Bildschirm – inklusive der medizinischen Testergebnisse, die eigens nach meiner Vereidigung als Kadett gemacht wurden. Was Sie nicht wissen… Ich selbst nutze diese Telepathie nicht oder nur in Ausnahmesituationen – einerseits ist das dem Aenar-Erbe geschuldet, die als pazifistische Spezies ein ungefragtes Eindringen in den Geist verabscheuen, andererseits meiner eigenen moralischen Integrität geschuldet, Sir. Deswegen gab es auch, sagen wir, Dispute zwischen mir und Cpt. Carrington. Schlussendlich hat sich mein Verdacht erhärtet, Sir, nachdem ich die Mitteilung des Verteidigungsministers kurz vor meiner Landung an Bord empfangen habe – die Auswechslung des OBH durch den Minister und dessen Ersetzen mit Admiral McBride… Hier ist etwas faul… Ich erbitte deshalb höflichst um Aufklärung… Sir… Ansonsten bitte ich Sie, mir zu gestatten, zur Wolga zurückzukehren – unverrichteter Dinge zwar. Oder Sie befehligen meine Versetzung hierher… Alles andere wäre sehr… sagen wir verstören und unlogisch… Ich weiß, die Besatzung der Picard besteht aus vielen Nichtsternenflottenpersonal, ich selbst habe mehr Jahre als Zivilist als als Sternenflottenoffizier gearbeitet. Keine Ahnung, ob die Picard einen Counselor benötigt oder nicht, diese Entscheidung obliegt nicht mir… Ich habe, wie Sie wissen auch einen Abschluss als Mediziner und wäre somit auch da nicht umsonst hier an Bord…“

LS: „Sind Sie fertig?“

LaSalle grinste böse.

La: „Sie haben Schneid, Lieutenant, dass muss ich Ihnen lassen…  Ich stehe einige Gehaltsklassen über Ihnen, wenn wir Gehalt empfangen würden… Sie haben Chuzpe einen Admiral so zu konfrontieren… War ihre vorherige Zurückhaltung und ihr Kleinlaut sein nur gespielt?“

LaSalle musterte sein Gegenüber mit leicht verkniffenen Augen. Und nun war es der Lieutenant, der lächelte mit einem kleinen diabolischen Funkeln in den Augen.

Va: „Sie haben mich belogen… Nach dem Willkommen an Bord, war Ihre Verwirrung gespielt und auch Ihre Zustimmung und Wunsch, dass ich bleibe… Denn Sie befürchten, ich könnte hinter ihr Geheimnis kommen…“

La: „RAUS AUS MEINEM KOPF….“

LaSalle tobte, doch Varok blieb ruhig.

La: „Sie kennen Paragraf 132 Absatz 1 der Strafprozessordung sicherlich. Jeder durch Telepathie erlangte Beweis ist unzulässig und auch alle darauf aufbauenden Beweise…“

Varok nickte leicht.

VA: „Natürlich, Sir, Strafrechtsgrundkurs 2 im dritten Jahr an der Akademie… Jedoch beruht meine „These“ nicht auf Telepathie… Sie können gern ihren Computer befragen… mein Kommunikator erstellt durchgehend Scans meines Neo-Cortex und lässt jeden Computer in der Nähe diese speichern… Ich habe mich lediglich einer jahrelang antrainierten Technik bedient, dem Lesen von Mikroreaktionen ihres Körpers. Jede lebende und atmende Person hat sie und wenn man sie richtig liest, kann man erkennen, ob jemand lügt oder etwas verbirgt und mit geschicktem Verhalten oder Fragen, kann man sich zum Kern der Sache vortasten…“

La: „Ein lebender Lügendetektor….“

Va: „Simple ausgedrückt… aber korrekt, Sir…“

Varok legte seinen Kopf etwas schiefer und seine kurzen Antennen bewegten sich langsam nach vorn.

Va: „Also… Wollen wir das Versteckspiel jetzt beenden? Ich beantworte Ihre Fragen wahrheitsgemäß und Sie, Admiral, bitte meine….“
[Bild: Varok-Signatur.jpg]
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BdZ Log 16 Varok / LaSalle - von Varok - Oct-Fri-2026, 02:08 AM

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