Rückkkehrer / Log 4 / LaSalle
#1
USS Picard- B / Brücke

Auf dem Screen war deutlcih das indignierte Gesicht Captain Merricks, sowie der etwas überraschte Gesichtsausdruck von OBH Sanderson zu erkennen.
Sanderson räusperte sich.

Sd: Ähem, Vizeadmiral LaSalle. Was verschafft uns das Veergnügen Ihres Hierseins?

LaSalles Stimme klang ungewöhnlich grummelig.

LS: Nun Sir, Admiral O´Toole erteilte mir die Anweisung, die Enterprise zu unterstützen.
Sd: So hat er das? Halten Sie es denn wie nötig?
LS: Ich bin

Captain Merrick fiel LaSalle grob ins Wort.

Me: Sir, bei allem notwenigen Resepkt. Aber dies is eine völlig lächerliche Sache. Die Enterprise und ihre Crew ist zu allem fähig und bereit. Sie ist das modernste Schiff der Flotte, mit der fähigsten Crew der Flotte. Wir benötigen keine Hilfe!
Sd: Captain Merrick, warum ereifern Sie sich so? Es will Ihnen ja keiner etwas weg nehmen!

LaSalle lächelte sardonisch.

LS: Sir, wenn Sie es wünschen, tritt die Picard sofort den Rückflug an. Wie Captain Merrick schon sagt, kann die Enterprise das Problem alleine lösen.
Sd: Und ich bin der Meinung, dass 2 Schiffe mehr können, als 1 Schiff alleine.

Sanderson wandte sich an den vulkanischen Sensorik-Offizier der Enterprise.

Sd: Mister S´toth. Könnten wir eine Außenteam auf die Wellington beamen?
St: Negativ Sir. Die Strahlungshöhe an Bord ist zu hoch für einen sicheren Transfer.
Me: Eim Bruch der Abschirmung?
St: Nein Sir, die Strahlungsquelle ist an Bord des Schiffes.
Me: Dann senden wir doch einfach ein Shuttle rüber.
St: Das ist nicht möglich, Sir. Die Shuttle-Rampe der Wellington ist geschlossen, die Außentüren sind nur von Bord der Wellington aus zu öffnen.

Sareth schaltete sich ein.

Sa: Wäre es möglich, zumindest eine MRS-6 Sonde abzusenden und diese über eine Notschleuse an Bord der Wellington zu bringen?
Me: Mam, die Enterprise hat eine diplomatische Aufgabe. MRS-Systeme sind daher nicht an Bord.
Sd: Das wundert mich.
Sa: Mr. LaSalle. Hat die Picard-B nicht MRS-6 Sonden an Bord?
LS: In der Tat Mam, in der Tat.
Sa: Dann schlage ich vor, daß die Picard eine Sonde aussendet und an Bord der Wellington bringt.
Sd: Haben Sie etwas dagegen. Captain Marrick?
Me: Nein Sir. Jedoch gebe ich zu bedenken, daß MRS-6 Sonden nicht dafür ausgelegt sind, sich z.Bsp. durch blockierte Türen zu schneiden.
Dazu würde man MRS-11 Infitrationssonden benötigen. Und die haben nur Einheiten der 3. und 4. Flotte an Bord.
Sa: Wozu gibt es Jeffries-Röhren?
Sd: Nun gut. Dann werden wir genau dies tun. Mr. LaSalle, lassen Sie eine MRS-6 Sonde starten. Ihr Operator soll bitte versuchen, die Sonde an Bord der Wellington zu bringen.
LS: Jawohl Sir.

LaSalle wandte sich an Mort Caldred.

LS: Hätten Sie bitte die Güte?

Mort nickte wortlos und begab sich an die Taktik-Konsole.
2 Minuten später startete eine der nur 30 cm langen Sonden und entfernte sich mit hoher Geschwindigkeit von der Picard-B.
15 Minuten später erreichte die Sonde die Backbord-Warpgondelder Wellington und begann, nur etw 1 Meter von der Außenhülle entfernt, einen langsamen Überflug.
Auf dem Video-Feed war deutlich zu erkennen, wie stark die Außenhülle der Wellington angeegriffen war. Beule, Furchen und tiefe Kratzer waren zu erkennen. Jedoch konnte man keine Kampfspuren erkennen.

Sd: Mister S´toth, irgendwelche Signale oder Rückmeldungen von der Wellington?
St: Negativ Sir.

Die Sonde hatte sich jetzt zum Übergang zwischen Untertassensektion und Primärrumpf der Wellington bewegt und bewegte sich nun an der Vorderseite der Verbindung vorbei. Mort steurte die Sonde vorsichtig an den Spitzen der Statik-Ableiter vorbei und blieb dann vor dem Verschluss des Torpedostarters stehen. Mort Caldred räusperte sich.

MC: Sir, der Servoriegel des Verschlusses ist noch offen. Wir könnten versuchen, den Vesrchluss zu öffnen und damit in das Schiff einzudringen.
LS: Das wird aber nur funktionieren, wenn das innere Schot soch öffnen lässt.

Munroe meldete sich zu Wort.

Mu: Bei diesen alten Kähnen gibt es einen Trick.. Man muss nur an den Wartungsanschluss des Beschleunigers kommen. Un dieser Anschluss liegt direkt hinter dem Außenverschluss. Es gibt dort einen Anschluss für externe Steuereung. Benötigt man zum Austausch oder Notfallabwurf des kompletten Starters. Und dieses System ist unabhängig von den Schiffsystemen, da es ja ein Notsystem ist.

OBH Sandersos Nicken war selbst auf dem Holoscreen deutlich zu erkennen.

Sd: Machen Sie es so.

Caldred aktivierte einen der 3 Manipulatorarme der Sonde und ließ den Magneten auf dem Verschlussriegel einrasten. Dann aktivierte Mort den Rückschub der Sonde und zog den Riegel der Verschlussklappe auf. Eine Öffnnung von etwa 50 cm Durchmesser war jetzt zu erkennen. Zwar blieb die Verschlusskappe des Torpedostarters geschlossen, aber die Sondekonnte sich nun durch die Riegelöffnung schieben.
Mort steuerte die Sonde langsam durch die Beschleunigerröhre, bis er am inneren Schott der Röhre ankam.

MC: Außentür des inneren Startschottes erreicht.
LS: Gut. Mr. Munroe, Ihr Einsatz!

Paul Munroe blickte angstrengt af den Screen. Dann, nach einigen Minuten Schweigens, grinste er gehässig.

Mu: Mr. Caldred, etwa 1, 5 Meter an Backbord, sehen Sie eine Klappe.
MC: Mhmmja....
Mu: Wenn Sie diese Klappe öffnen, sehen Sie zwei Verteilergruppen.
MC: Moment!

Mort aktivierte die 2 starken Scheinwerfer der Sonde und richtete diese auf die Klappe. Dann näherte er sich der Klappe vorsichtig und öffnete sie mit dem Greifarm der Sonde. Unter Klappe wurden 2 Reihen von ODN-Verteilern sichtbar.

MC: Und wie weiter?
Mu: Nun, ich erinnere mich jetzt nicht mehr so genau, welcher ODN-Anschluss für was zuständig ist. Aber in der Regel müsste da soetwas wie IN, MaintCU oder Extern auf den Abdeckungen stehen.
MC:Ich sehe hier nur einen Pfeil nach oben und einen nach unten.
Mu: Nehmen Sie den Pfeil nach oben.

Der winzige Klauenarm der Sonde schob die entsprechende Abdeckung zur Seite. Dann fuhr Mort den ODN-Koppler der Sonde aus und koppete diesen an das Netzwerk der Wellington an.

MC: Angekoppelt. Mhmm minimalster Energiefluss. Ich sende einmal ein Öffnungssignal.

Erst nach dem zehnten Signal öffnete sich die Schleusenklappe zumindest zum Teil. Mort ließ die Sonde in den Schleusenraum einfliegen.

MC: Mal sehen, ob wir die Schleuse auch wieder geschlossen bekommen.

Der Maipulatorarm der Sonde berührte den Taster an der Wand. Träge schloss sich die äußere Schleusentür des Torpedoschachts, dann öffnete sich die innere Tür. Vorsichtig flog Mort den inneren Schacht entlang und ließ die Sonde dann im Startervorrraum zur Decke schweben.

MC: Da ist ein Zugang zu einer Jeffries-Röhre.

LaSalle rief sich aus der Dastenbank den Decksplan der Schiffe der Ambassador-Klasse auf.

LS: Mhm, das müsste Schacht AA-23-12 sein. Der führt zum Aufzugsschacht Nr. 3. Einfliegen Mister Caldred.

Mort öffnete mittels der manuellen Entriegelung die Zugangsklappe zur Jeffries- Röhre und ließ die Sonde in den Schacht schweben.
20 min. später war die Sonde im Aufzugschacht Nummer 3 angekommen und von dort aus bewegte sich die Sonde zur Brücke.
Überall in den Schächten waren dicke Schichten von Eis zu erkennen. Die Sensoren der Sondezeigten eine Temparatur von -60 Grad und eine gerade noch atembare Sauerstoffkonzentration an. Kein einziger Beleuchtungskörper war aktiv.
Es dauerte über eine Stunde, bis die Sonde auf der Brücke angekommen war. Ein Rundblick zeigte, dass die Lebenerhaltung tatsächlich aktiv, jedoch auf Minimalbetreib gesetzt war. Alle anderen Systeme waren offline oder deaktiviert. Alle bis auf 2!

MC: Laut den Sensoren der Sonde, wird ein Anschluss auf Deck 2, sowie der Transporter Nummer 2 mit Energie versorgt.
Sa: Deck 2? Das ist ist die Krankenstation. Wiviele Lebebszeichen registriert die Sonde,
MC: Nun, die Sonde ist nicht für eine genaue Lokalisation ausgelegt. Aber laut den Readouts sehe ich hier 8 Lebenszeichen. Und alle auf Deck 2.
SaUltragrinsann sollten wir sofort etwas unternehmen.
Me: Wir sollten dies Bergungsspezialisten überlassen. Ich werde einen Schlepper anfordern.
Sa: Wenn es hier Überlebende gibt und davon ist auszugehen, werden diese wohl sofort med. Hilfe benötigen.
Me: Und gerade aus diesem Grund sollte ein Bergungsschif vor Ort sein.
Sa: Und warum ist eine solche Aktion nicht jetzt möglich?
Me: Mam, bei allem notwendigen Respekt, aber die Enterprise ist auf diplomatischer Mission. Eine äußerst schwieruge Sache. Jede Zeitverzögerung könnte hier zu Schwierigkeiten führen. Wir wissen ja nicht einmal, ob die Sondendaten korrekt sind und ob es hier wirklich Überlebende gibt. Wenn ja, müssen Experten ran.
Sa: Die zu späten kommen könnten.
Me: Das halte ich für...
SD: Captain Merrick, Sie halten jetzt einmal Ihre Klappe! Ja hier müssen Experten ran und ja, die Mission der Enterprise erlaubt keine Verzögerung. Also wird die Enteprise weiter fliegen. Aber die Picard ist ja hier. Ich schlage vor, dass Fleet-Admiral t´Khelliand ie Untersuchung dieses Falles übernimmt und alle notwendigen Maßnahmen einleitet. Nun Madame, was sagen Sie? Übernehmen Sie?
[Bild: Signatur-Waltham.jpg]
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Rückkkehrer / Log 4 / LaSalle - von Robert Vandenberg - Jan-Fri-2022, 11:42 AM

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