Feb-Mon-2020, 12:40 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Feb-Mon-2020, 12:43 PM von Sareth.)
(Danke - muss ich in der Pause mal hören!)
Hier nun meine Meinung zu Folge zwei!
=== ACHTUNG SPOILER ====
Kurz und bündig: Picard und seine Ex-TalShiar-Freunde machen forensische Untersuchung in Dahjs Wohnung, entdecken, das ein übelwollender geheimer Geheimdienst dahinter steckt, der auch hinter dem Tal Shiar steht und seit "tausenden von Jahren" die Geschicke lenkt. Picard will die Sache aufdecken, geht zum Sternenflotten-HQ um wieder in den aktiven Dienst versetzt zu werden und ein Schiff zu bekommen, was abgelehnt wird. Er beschließt daraufhin, auf eigene Faust was zu organsieren, um Dahjs Zwillingsschwester zu finden. Im Nebenplott sehen wir die Zwillingsschwester im Bett mit einem netten Romulaner, der aber auch eine Agenda hat, sowie zombimäßige OPs auf dem Borgkubus.
Also... das positive Feeling, das alle anderen ST-Serien verbreitet haben (außer Discovery) ist dahin (im Moment). So wie die Föderation und die Sternenflotte dargestellt wird, erkennt man sie nicht wieder als die fortschrittliche Organisation, die früher vorgestellt wurde. Da ging es um Achtung und Respekt vor allem, was nur irgendwie als "Leben" qualifiziert werden konnte (ich erinnere mich ad hoc an die Sach emit den Exocomps auf der Enterprise D und mit den Spinnenwesen auf der Enterprise NX....), es ging um einen respektvollen Umgang miteinander und das Bestreben, sich zu verbessern, zu entwickeln, im Zusammenspiel mit den Anderen. Es ging um eine fortschrittliche Kultur, die die Nöte des 20. Jhs. überwunden hat, deren Mitglieder sich auf dieser Grundcharta zusammen gefunden haben und diese Ideale leben (darum sind sie der Föderation beigetreten und nicht der Ferengiallianz, dem Romulanischen Reich oder welchem Bund auch immer). Warum sollten Föderationsmitgliedswelten gegen die Rettung der Romulaner votieren, die Föderation geradezu erpressen? Nachdem die Romulaner im Dominionkrieg Seite an Seite mit der Föderation gekämpft hatten???
Der Rückblick mit dem Androidenaufstand: also, erst mal, wo waren die Raumstation und die ganzen Orbitalwerften von Utopia Planitia? Ich sah nur einen Satelliten und ein paar Bodenstationen... Dann fühlte sich das Ganze absolut nicht nach Star Trek an, im Sinne des oben Genannten. Auch Data rastet ja mal aus und greift an (Insurrection), aber das hier war ein ganz anderer Ton. (Die Frage mit den Massen Androiden lasse ich mal außen vor). Außerdem: ist es nur mir aufgefallen, oder waren drei der fünf Leute bei den Arbeitern, die die Androiden anmotzten und mobbten, Dunkelhäutige/afrikanische Menschen?
Was ich in der Flotte vorgesetzt bekomme, sind giftende Frauenspersonen. Welches Bild haben die Macher der Serie von Frauen? Starke Frauen zeigen ist was anderes, haben wir schon in Voyager, z.B. Wir waren beim Gucken gerade beim Aussprechen der Idee, dass es viell. Agenten aus dem Spiegeluniversum oder auch Romulaner sein sollten - und TATSÄCHLICH ist wenigstens die eine Starfleet-Security-Tussi eine romulanische Agentin... Egal, dagegen habe ich ja nichts. Agenten, Verschwörungen - ok. Aber bitte keine alte Dame im Admiralsrang, die "fucking" benutzt (ich möchte noch mal kurz daran erinnern, dass wir im 25. Jhd. sind und wir heute auch nicht mehr fluchen wie vor 500 Jahren. Alte Damen im Admiralsrang sollten sich auch nicht verhalten wie eine Bardame im wilden Westen - die aber auch nicht 'fucking' gesagt hätte). Picard hatte immer mal Meinungsverschiedenheiten mit Admirälen, weibl. u. männl., aber man ist zivilisiert geblieben. Immerhin ist Picard ja eigentlich ein Held, der mehrfach die Erde und die Föderation gerettet hat...
Dann sind mir noch ein paar Sachen aufgefallen in dem Romulanerplot: also Picard hat diese beiden Ex-TalShiaragenten bei sich im Haushalt als Bedienstete (was man nur annäherungsweise versteht, wenn man wenigstens die Comics gelesen hat). Diese beiden sind laut Storyline seit 20 Jahren untergetaucht bzw. raus aus dem TS. TROTZDEM haben sie aber noch das Highend-Equipment, um die forensische Analyse in der Wohnung von Dahj durchzuführen, das absollut nicht altmodisch aussieht.
Hartnäckig stellt sich mir auch die Frage, warum die Romulaner unbedingt auf die Föderation angewiesen waren, sie zu retten. Sie hatten schließlich selbst ein Imperium mit "vielen" Planeten und Kolonien und auch eine größere Flotte.
Noch einen geheimen Geheimdienst hinter dem Tal Shiar, der irgendwo die Strippen zieht... naja... erinnert mich an die Verschwörungstheorien um 1800, mit denen ich mich gerade beschäftige. Freimaurer, hinter denen die Illuminaten, hinter denen die jüdische Weltverschwörung.... Der geheime Geheimdienst hat ein großes Geheimnis, keiner kennt es... und dann KENNEN die beiden Ex-Agenten es, und es ist einfach "Sie mögen keine künstlichen Lebensformen". Ähm... was??? Im Romulanischen Reich gäbe es keine künstlichen Lebensformen und keine Forschungen darüber -- widerlegt in der TNG-Folge The Defector. (Auch in der Föderation gab es keine, bis auf Data und Lore...*hust*)
Der Top-Agent von TS oder von dem anderen Geheimdienst, dessen Namen ich mir jetzt nicht gemerkt habe, muss auch mit Dahjs Schwester SCHLAFEN, um an ihre Geheimnisse zu kommen. Ja, klar, der TS hat ja keine Methoden des Verhörs oder des Hackings, um in ihr Computerhirn einzudringen. Klar.
Diese Stirnwülste sehen auch irgendwie merkwürdig aus.... als hätten sie versucht, die weg zu operieren und es irgendwie nicht hinbekommen....
So, genug gemeckert für heute.
Hier nun meine Meinung zu Folge zwei!
=== ACHTUNG SPOILER ====
Kurz und bündig: Picard und seine Ex-TalShiar-Freunde machen forensische Untersuchung in Dahjs Wohnung, entdecken, das ein übelwollender geheimer Geheimdienst dahinter steckt, der auch hinter dem Tal Shiar steht und seit "tausenden von Jahren" die Geschicke lenkt. Picard will die Sache aufdecken, geht zum Sternenflotten-HQ um wieder in den aktiven Dienst versetzt zu werden und ein Schiff zu bekommen, was abgelehnt wird. Er beschließt daraufhin, auf eigene Faust was zu organsieren, um Dahjs Zwillingsschwester zu finden. Im Nebenplott sehen wir die Zwillingsschwester im Bett mit einem netten Romulaner, der aber auch eine Agenda hat, sowie zombimäßige OPs auf dem Borgkubus.
Also... das positive Feeling, das alle anderen ST-Serien verbreitet haben (außer Discovery) ist dahin (im Moment). So wie die Föderation und die Sternenflotte dargestellt wird, erkennt man sie nicht wieder als die fortschrittliche Organisation, die früher vorgestellt wurde. Da ging es um Achtung und Respekt vor allem, was nur irgendwie als "Leben" qualifiziert werden konnte (ich erinnere mich ad hoc an die Sach emit den Exocomps auf der Enterprise D und mit den Spinnenwesen auf der Enterprise NX....), es ging um einen respektvollen Umgang miteinander und das Bestreben, sich zu verbessern, zu entwickeln, im Zusammenspiel mit den Anderen. Es ging um eine fortschrittliche Kultur, die die Nöte des 20. Jhs. überwunden hat, deren Mitglieder sich auf dieser Grundcharta zusammen gefunden haben und diese Ideale leben (darum sind sie der Föderation beigetreten und nicht der Ferengiallianz, dem Romulanischen Reich oder welchem Bund auch immer). Warum sollten Föderationsmitgliedswelten gegen die Rettung der Romulaner votieren, die Föderation geradezu erpressen? Nachdem die Romulaner im Dominionkrieg Seite an Seite mit der Föderation gekämpft hatten???
Der Rückblick mit dem Androidenaufstand: also, erst mal, wo waren die Raumstation und die ganzen Orbitalwerften von Utopia Planitia? Ich sah nur einen Satelliten und ein paar Bodenstationen... Dann fühlte sich das Ganze absolut nicht nach Star Trek an, im Sinne des oben Genannten. Auch Data rastet ja mal aus und greift an (Insurrection), aber das hier war ein ganz anderer Ton. (Die Frage mit den Massen Androiden lasse ich mal außen vor). Außerdem: ist es nur mir aufgefallen, oder waren drei der fünf Leute bei den Arbeitern, die die Androiden anmotzten und mobbten, Dunkelhäutige/afrikanische Menschen?
Was ich in der Flotte vorgesetzt bekomme, sind giftende Frauenspersonen. Welches Bild haben die Macher der Serie von Frauen? Starke Frauen zeigen ist was anderes, haben wir schon in Voyager, z.B. Wir waren beim Gucken gerade beim Aussprechen der Idee, dass es viell. Agenten aus dem Spiegeluniversum oder auch Romulaner sein sollten - und TATSÄCHLICH ist wenigstens die eine Starfleet-Security-Tussi eine romulanische Agentin... Egal, dagegen habe ich ja nichts. Agenten, Verschwörungen - ok. Aber bitte keine alte Dame im Admiralsrang, die "fucking" benutzt (ich möchte noch mal kurz daran erinnern, dass wir im 25. Jhd. sind und wir heute auch nicht mehr fluchen wie vor 500 Jahren. Alte Damen im Admiralsrang sollten sich auch nicht verhalten wie eine Bardame im wilden Westen - die aber auch nicht 'fucking' gesagt hätte). Picard hatte immer mal Meinungsverschiedenheiten mit Admirälen, weibl. u. männl., aber man ist zivilisiert geblieben. Immerhin ist Picard ja eigentlich ein Held, der mehrfach die Erde und die Föderation gerettet hat...
Dann sind mir noch ein paar Sachen aufgefallen in dem Romulanerplot: also Picard hat diese beiden Ex-TalShiaragenten bei sich im Haushalt als Bedienstete (was man nur annäherungsweise versteht, wenn man wenigstens die Comics gelesen hat). Diese beiden sind laut Storyline seit 20 Jahren untergetaucht bzw. raus aus dem TS. TROTZDEM haben sie aber noch das Highend-Equipment, um die forensische Analyse in der Wohnung von Dahj durchzuführen, das absollut nicht altmodisch aussieht.
Hartnäckig stellt sich mir auch die Frage, warum die Romulaner unbedingt auf die Föderation angewiesen waren, sie zu retten. Sie hatten schließlich selbst ein Imperium mit "vielen" Planeten und Kolonien und auch eine größere Flotte.
Noch einen geheimen Geheimdienst hinter dem Tal Shiar, der irgendwo die Strippen zieht... naja... erinnert mich an die Verschwörungstheorien um 1800, mit denen ich mich gerade beschäftige. Freimaurer, hinter denen die Illuminaten, hinter denen die jüdische Weltverschwörung.... Der geheime Geheimdienst hat ein großes Geheimnis, keiner kennt es... und dann KENNEN die beiden Ex-Agenten es, und es ist einfach "Sie mögen keine künstlichen Lebensformen". Ähm... was??? Im Romulanischen Reich gäbe es keine künstlichen Lebensformen und keine Forschungen darüber -- widerlegt in der TNG-Folge The Defector. (Auch in der Föderation gab es keine, bis auf Data und Lore...*hust*)
Der Top-Agent von TS oder von dem anderen Geheimdienst, dessen Namen ich mir jetzt nicht gemerkt habe, muss auch mit Dahjs Schwester SCHLAFEN, um an ihre Geheimnisse zu kommen. Ja, klar, der TS hat ja keine Methoden des Verhörs oder des Hackings, um in ihr Computerhirn einzudringen. Klar.
Diese Stirnwülste sehen auch irgendwie merkwürdig aus.... als hätten sie versucht, die weg zu operieren und es irgendwie nicht hinbekommen....
So, genug gemeckert für heute.
