Aug-Thu-2018, 05:16 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Aug-Thu-2018, 05:17 PM von Sokar.)
*** An Bord der Ganelax / Besprechungsraum ***
Ein schwer bewaffneter Havranha sicherte die Tür des Besprechungsraumes. Mit undurchdringlichem, grimmigen Gesichtsausdruck stellte er sich wieder in Position, kaum dass Sokar an ihm vorbei geschritten war. Im Inneren des Raumes machten die grünen Leuchtstreifen knapp über Bodenniveau deutlich, dass hier die höchste Sicherheitsstufe aktiv war. Außer Riov T'Celis, einer drahtigen Rihanna mittleren Alters waren noch ein weiterer Havranha mit dem Emblem der technischen Abteilung anwesend, der erste Offizier, der Sicherheitschef und einer seiner Offizier - jener, der Rewdak festgenommen hatte.
Sokar grüßte. T'Celis nickte ihm zu und aktivierte dann die Abhörsicherung sowiedie Kraftfelder vor der Tür und an anderen kritischen Punkten. "Ich habe Sie hergebeten, da ich weiß, dass ich Ihnen absolut vertrauen kann," begann die Kommandantin ohne Platz zu nehmen. "Unser Schiff - und die getreuen Gefolgsleute unseres geschätzten Prätors befinden sich in einer bedrohlichen Lage. Ich habe Informationen, dass die Dissidenten mehrere Gesinnungsgenossen an Bord eingeschleust haben, dass sie eine Meuterei und die Übernahme des Schiffes planen. Auf Erei'Riov Tr'Tralevo wurde heute ein perfider Anschlag verübt. - Hatten Sie schon Gelegenheit, Ihren Leibwächter zu befragen, Erei'Riov?"
"Ich hatte die Absicht, als mich Ihr Dringlichkeitsruf erreichte, Riov," antwortete Sokar.
"Gut. Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, dass wir unter allen Umständen die Kontrolle über die Ganelax zurück gewinnen und diese ehrlosen Verschwörer eliminieren müssen," fuhr T'Celis fort. "Morgen wird Admiral Strobar an Bord kommen und die Leitung der rihannischen Manöververbände übernehmen. Ich will ihm die Köpfe dieser Verschwörung präsentieren."
"Ie, Rekkhai!" rief der Sicherheitschef, etwas übereifrig für Sokars Geschmack.
"Bis dahin sind sämtliche Brückenkontrollen über spezielle Codes gesichert, die nur ich persönlich entsperren kann. Für den Notfall sind zwei Redundanzsysteme geschaltet, eines in diesen Raum, das andere in die Maschinensektion. Jedweder Kontakt mit Außerhalb lläuft allein über mich - wir wollen den Verschwörern keine Gelegenheit geben, zu prahlen oder Verstärkung zu ordern."
Das ist allerdings misslich... dachte Sokar. Verflucht, was müssen sie gerade jetzt eine Meuterei aufziehen?!
T'Celis deutete seinen Gesichtsausdruck als unterdrückten Zorn auf die Dissidenten und wandte sich ihm zu. "Ich verstehe, dass Ihnen mehr als uns allen daran liegt, diese Verräterbrut zur Strecke zu bringen. Prätor Tr'Kaleh kann sich glücklich schätzen, einen seiner treuesten Weggefährten hier an Bord zu haben!"
"Auch ich fühle mich geehrt, Riov! Und ich versichere Ihnen, ich werde mein Möglichstes tun, diese Situation bereinigen zu helfen." Tr'Tralevo war einer der Weggefährten des Prätors... bei allen Dämonen der Galaxis! Warum hat mir das dieser verfluchte ID-Dealer verschwiegen?
"...Sie alle werden ab sofort Waffen tragen und diese auf die höchste Stufe gestellt haben. Ich rechne innerhalb der nächsten Stunden mit einem Angriff der Meuterer."
Ich auch. Wenn wir erst im Manövergebiet umringt von anderen Schiffen sind, dürften sie ihre Pläne nicht mehr so leicht durchführen können.
*** Arrestbereich der Ganelax ***
Der junge Sicherheitsoffizier war von der Kommandantin abgeordnet worden, Sokar zu begleiten. Er schien ein glühender Verehrer des Prätors zu sein, denn er wollte absolut ALLES wissen, was sich bei dem Putsch vor nunmehr einem Jahr ereignet hatte. Wie Tr'Kaleh die Havrannsu aus den Minen und Kasernen befreit hatte, wie er die prätoriale Flotte matt gesetzt hatte, den Senat überrumpelt ...
"Ich kann nicht mehr berichten, das sind sensitive Informationen, Erein."
"Ja, natürlich, Rekkhai! Absolut! Ich hoffe, ich kann mich auszeichnen in diesem Manöver, wissen Sie, und vielleicht in die prätoriale Garde aufgenommen werden. Ich habe bisher alle Prüfungen mit besten Ergebnissen bestanden!"
"Nun, wenn Sie sich gut halten, werde ich Sie sicher bei Seiner Exzellenz erwähnen können."
"Danke! Erlauben Sie mir, beim Verhör anwesend zu sein?" Sie hatten den Bereich der Arrestzellen erreicht.
"Nein. Sichern Sie draussen das Areal!"
"Ie, Rekkhai!" Der junge Rihanha salutierte und bezog Posten.
Sokar ging weiter in den Zellentrakt, grüßte den dort wachhabenden Unteroffizier und ließ sich Zugang zu Rewdaks Zelle geben. Der Energievorhang des Kraftfeldes schloss sich hinter ihm wieder.Rewdak stand, die Arme ausgebreitet seitlich mit mit Handschellen an der Wand fixiert. Sokar trat auf ihn zu und verpasste ihm ohne Vorwarnung einen Faustschlag ins Gesicht und einen weiteren in den Magen.
Rewdak hustete und spuckte Blut. "Na, darauf hast du gewartet, was? Das macht dir Spaß, Alter!"
"Nein, aber die visuelle Überwachung ist aktiv." Sokar packte den Rihanha am Kragen seiner leicht lädierten Uniform. "Hör' mir zu Tr'Kovath! Genau zu! " zischte er, darauf bedacht, dass man über die Kamera nicht etwa seine Lippenbewegungen verfolgen konnte. "Ich habe dich für einen Spion des Prätors gehalten, darauf aus, meine Mission zu sabotieren..."
"Ah..." Rewdak spuckte wieder und rollte die Augen. "Unser guter Prätor hat---"
Sokar platzierte einen Kinnhaken. "...aber die Logik sagt mir, dass das nicht der Fall sein kann, oder der Prätor hat einen besonderen Idioten rekrutiert, der jetzt als Verschwörer GEGEN Seine Exzellenz im Knast sitzt!"
"Woahh, sag was du willst Alter!"
"Schalte den Rest deines Verstandes ein! Wir---"
Mit einem surrenden Geräusch erlosch die Beleuchtung und simultan das Kraftfeld vor der Zelle. Sokar zog seinen Disruptor und blinzelte in die Dunkelheit, in der er im Moment nur Schemen ausmachen konnte.
"...wir bekommen gleich netten Besuch, schätze ich," vollendete Rewdak. "Und der Rest meines Verstandes sagt mir, dass du lieber meine Fesseln lösen solltest, Vulkanier, weil ich sonst nicht viel tun kann."
Ein schwer bewaffneter Havranha sicherte die Tür des Besprechungsraumes. Mit undurchdringlichem, grimmigen Gesichtsausdruck stellte er sich wieder in Position, kaum dass Sokar an ihm vorbei geschritten war. Im Inneren des Raumes machten die grünen Leuchtstreifen knapp über Bodenniveau deutlich, dass hier die höchste Sicherheitsstufe aktiv war. Außer Riov T'Celis, einer drahtigen Rihanna mittleren Alters waren noch ein weiterer Havranha mit dem Emblem der technischen Abteilung anwesend, der erste Offizier, der Sicherheitschef und einer seiner Offizier - jener, der Rewdak festgenommen hatte.
Sokar grüßte. T'Celis nickte ihm zu und aktivierte dann die Abhörsicherung sowiedie Kraftfelder vor der Tür und an anderen kritischen Punkten. "Ich habe Sie hergebeten, da ich weiß, dass ich Ihnen absolut vertrauen kann," begann die Kommandantin ohne Platz zu nehmen. "Unser Schiff - und die getreuen Gefolgsleute unseres geschätzten Prätors befinden sich in einer bedrohlichen Lage. Ich habe Informationen, dass die Dissidenten mehrere Gesinnungsgenossen an Bord eingeschleust haben, dass sie eine Meuterei und die Übernahme des Schiffes planen. Auf Erei'Riov Tr'Tralevo wurde heute ein perfider Anschlag verübt. - Hatten Sie schon Gelegenheit, Ihren Leibwächter zu befragen, Erei'Riov?"
"Ich hatte die Absicht, als mich Ihr Dringlichkeitsruf erreichte, Riov," antwortete Sokar.
"Gut. Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, dass wir unter allen Umständen die Kontrolle über die Ganelax zurück gewinnen und diese ehrlosen Verschwörer eliminieren müssen," fuhr T'Celis fort. "Morgen wird Admiral Strobar an Bord kommen und die Leitung der rihannischen Manöververbände übernehmen. Ich will ihm die Köpfe dieser Verschwörung präsentieren."
"Ie, Rekkhai!" rief der Sicherheitschef, etwas übereifrig für Sokars Geschmack.
"Bis dahin sind sämtliche Brückenkontrollen über spezielle Codes gesichert, die nur ich persönlich entsperren kann. Für den Notfall sind zwei Redundanzsysteme geschaltet, eines in diesen Raum, das andere in die Maschinensektion. Jedweder Kontakt mit Außerhalb lläuft allein über mich - wir wollen den Verschwörern keine Gelegenheit geben, zu prahlen oder Verstärkung zu ordern."
Das ist allerdings misslich... dachte Sokar. Verflucht, was müssen sie gerade jetzt eine Meuterei aufziehen?!
T'Celis deutete seinen Gesichtsausdruck als unterdrückten Zorn auf die Dissidenten und wandte sich ihm zu. "Ich verstehe, dass Ihnen mehr als uns allen daran liegt, diese Verräterbrut zur Strecke zu bringen. Prätor Tr'Kaleh kann sich glücklich schätzen, einen seiner treuesten Weggefährten hier an Bord zu haben!"
"Auch ich fühle mich geehrt, Riov! Und ich versichere Ihnen, ich werde mein Möglichstes tun, diese Situation bereinigen zu helfen." Tr'Tralevo war einer der Weggefährten des Prätors... bei allen Dämonen der Galaxis! Warum hat mir das dieser verfluchte ID-Dealer verschwiegen?
"...Sie alle werden ab sofort Waffen tragen und diese auf die höchste Stufe gestellt haben. Ich rechne innerhalb der nächsten Stunden mit einem Angriff der Meuterer."
Ich auch. Wenn wir erst im Manövergebiet umringt von anderen Schiffen sind, dürften sie ihre Pläne nicht mehr so leicht durchführen können.
*** Arrestbereich der Ganelax ***
Der junge Sicherheitsoffizier war von der Kommandantin abgeordnet worden, Sokar zu begleiten. Er schien ein glühender Verehrer des Prätors zu sein, denn er wollte absolut ALLES wissen, was sich bei dem Putsch vor nunmehr einem Jahr ereignet hatte. Wie Tr'Kaleh die Havrannsu aus den Minen und Kasernen befreit hatte, wie er die prätoriale Flotte matt gesetzt hatte, den Senat überrumpelt ...
"Ich kann nicht mehr berichten, das sind sensitive Informationen, Erein."
"Ja, natürlich, Rekkhai! Absolut! Ich hoffe, ich kann mich auszeichnen in diesem Manöver, wissen Sie, und vielleicht in die prätoriale Garde aufgenommen werden. Ich habe bisher alle Prüfungen mit besten Ergebnissen bestanden!"
"Nun, wenn Sie sich gut halten, werde ich Sie sicher bei Seiner Exzellenz erwähnen können."
"Danke! Erlauben Sie mir, beim Verhör anwesend zu sein?" Sie hatten den Bereich der Arrestzellen erreicht.
"Nein. Sichern Sie draussen das Areal!"
"Ie, Rekkhai!" Der junge Rihanha salutierte und bezog Posten.
Sokar ging weiter in den Zellentrakt, grüßte den dort wachhabenden Unteroffizier und ließ sich Zugang zu Rewdaks Zelle geben. Der Energievorhang des Kraftfeldes schloss sich hinter ihm wieder.Rewdak stand, die Arme ausgebreitet seitlich mit mit Handschellen an der Wand fixiert. Sokar trat auf ihn zu und verpasste ihm ohne Vorwarnung einen Faustschlag ins Gesicht und einen weiteren in den Magen.
Rewdak hustete und spuckte Blut. "Na, darauf hast du gewartet, was? Das macht dir Spaß, Alter!"
"Nein, aber die visuelle Überwachung ist aktiv." Sokar packte den Rihanha am Kragen seiner leicht lädierten Uniform. "Hör' mir zu Tr'Kovath! Genau zu! " zischte er, darauf bedacht, dass man über die Kamera nicht etwa seine Lippenbewegungen verfolgen konnte. "Ich habe dich für einen Spion des Prätors gehalten, darauf aus, meine Mission zu sabotieren..."
"Ah..." Rewdak spuckte wieder und rollte die Augen. "Unser guter Prätor hat---"
Sokar platzierte einen Kinnhaken. "...aber die Logik sagt mir, dass das nicht der Fall sein kann, oder der Prätor hat einen besonderen Idioten rekrutiert, der jetzt als Verschwörer GEGEN Seine Exzellenz im Knast sitzt!"
"Woahh, sag was du willst Alter!"
"Schalte den Rest deines Verstandes ein! Wir---"
Mit einem surrenden Geräusch erlosch die Beleuchtung und simultan das Kraftfeld vor der Zelle. Sokar zog seinen Disruptor und blinzelte in die Dunkelheit, in der er im Moment nur Schemen ausmachen konnte.
"...wir bekommen gleich netten Besuch, schätze ich," vollendete Rewdak. "Und der Rest meines Verstandes sagt mir, dass du lieber meine Fesseln lösen solltest, Vulkanier, weil ich sonst nicht viel tun kann."
