Mar-Sat-2023, 09:58 PM
Erde / Paris / Gebäude des imperialen Konzils / Sitzungssaal IV/II
LaSalle musste innerlich lächeln. Hier saßen sie alle. Die Kriegsgewinnler der Konzerne, die blassen, rückgratlosen Politiker, die selbstsüchtigen Militärs , der väterlich dreinblickende Vorsitzende des Konzils, Großadmiral Petterson, seit Van Malmens Absetzung , das neue Staatsoberhaupt und wie ein düsterer Rachenegel in großer, dunkler Glorie, neben Petterson sitzend, der einzig ernstzunehmende und gefährliche Gegner für LaSalles Pläne: Großadmiral DeRaaf. Ihn auszuschalten, war derzeit unmöglich, aber auch nicht notwendig, denn die restlichen 10 Mitglieder des Konzils, bis auf Petterson, waren nichts anderes als ein Haufen Cretins. Widerlich, winselnde Kreaturen, genährt von Pettersons Wohlwollen und diszipliniert durch die Angst vor DeRaafs stählerner Peitsche.
Hier in diesem Saal würde nicht nur LaSalles Comeback starten, nein hier würde sein Aufstieg zum Herrscher des Galaxis beginnen. Und dann? Wer weiß? Es gab noch viele Welten, viele Galaxien. Und auf diesem Weg würde ihn auch ein Richard von Rabenstein nicht aufhalten, Aber gerade dieses Gremium von Kriechern, trunken von ihrer eigenen, eingebildeten Macht, würden ihm dabei helfen, von Rabenstein wieder in die Hölle zurück zu befördern.
Petterson räusperte sich und wandte sich dann an LaSalle.
Pe: Nun, Euer Exzelllenz, im Gegenzug zu einer angeblich revolutionären Idee, zum Schutz des Imperiums, haben wir Ihnen sicheres Geleit und eine Amnestie, sowie eine Wiedereinsetzung in Ihr Amt zugesagt. Lassen Sie uns dann einmal hören, was Sie uns zu sagen haben.
LaSalle lächelte maliziös.
LS: Ich danke Ihnen Herr Vorsitzender, oder sollte ich den einzig richtigen, Ihnen gebührenden Titel, Imperator maximus nennen?
PE: Bitte, Vorsitzender genügt, LaSalle. Wir sind hier ja alle Funktionäre. Fahren Sie fort.
LS: Nun wir alle haben unserer glorreichen Flotte vieles zu verdanken. Ihre Siege sind ungezählt und ihr Ruhm wird überall besungen.
LaSalle nickte mit einem hämischen Grinsen DeRaaf zu , welcher jedoch nicht einmal mit der Wimper zuckte.
LS: Aber die Gefahrenlage hat sich geändert. Der Feind bedient sich nicht mehr physikalischer Mittel, da er auf diesem Weg gescheitert ist. Nein, das Zerwürfnis zwischen dem Klerus und dem Militär wurde von Interesenten inszeniert, welche sich spiritueller Kräfte bedienen. In den langen hallenden Monaten meiner Verbannung, hatte ich genügend Zeit, darüber zu forschen. Die Ergebnisse habe ich Ihnen ja bereits zu kommen lassen.
Petterson nickte.
Pe: Ja, die Ergebnisse waren durchaus erschütternd und die Beweise erdrückend.
DeRaaf gab ein Schnauben von sich.
DR: Beweise? Das sind keine Beweise! Okkulte Interpretationen statistischer Spielereien mit der Metaphysik! Nichts anderes!
Pe: Kollege DeRaaf war halt schon immer ein sehr rationaler Mensch. Fahren Sie fort, LaSalle.
LS: Gegen Kräfte aus den Bereichen der Telepathie und der Telekinese können Sie sich weder mit Schilden, noch mit Panzerungen, noch mit Phasern oder Disruptoren erwehren. Nein, Sie benötigen ein Äquivalent zu solchen physikalischen Vorrichtungen im metaphysischen Raum.
Pe: Und so etwas haben Sie jetzt entdeckt?
LS: Sagen wir, ich habe eine Möglichkeit gefunden uns in die Lage zu versetzen, solche Systeme zu entwickeln. Wie Sie wissen, bin ich Experte im Gebiet der Para-und Metaphysik.
DR: Ach? Ist dem so? Das ist ja ganz etwas Neues!
LS: Meine Forschungen haben zu dem Schluss geführt, dass in jedem Menschen, welcher ein ESP-Training mindestens der Stufe 3 absolviert hat, die Fähigkeit steckt, auf metaphysischer Ebene gleichsam als Generator für Kräfte zu wirken, welche das Universum auf seiner höheren Ebene so umformen könnte, wie es Schilde und Waffen auf der physikalischen Ebene tun. Doch dazu benötigen diese Personen ein genetisches Update.
DR: Lassen Sie mich raten LaSalle. Sie haben etwas gefunden, mit welchem das Update möglich wird.
LS: Nicht Etwas. Sondern Jemanden. Eine uralte, erst kürzlich wieder erwachte und auf der metaphysischen Ebene fast allmächtige Spezies. Und diese Spezies besitzt etwas, was uns helfen kann, dieses Ziel zu erreichen.
Pe: Und um welche Art Spezies handelt es sich und wo ist sie zu finden?
LS: Im der der Nähe der KMC, im Schwarzsonnengebiet. Auf einem Planeten namens Panox-B. Ich habe erfahren, wie man zu Ihnen gelangen kann und wie man mit diesen Wesen verhandeln muss, damit man etwas erreicht. Das Handlung ist gelinde gesagt delikat. Sie werden sich jetzt bestimmt fragen, woher ich diese Informationen habe, doch ich habe mein Ehrenwort gegeben, meine Quellen nicht preis zu geben.
DR: Ehrenwort? Soso. Ehrenwort.
Pe: Und was wünschen Sie jetzt von uns?
LS: Erlauben Sie mir, eine Expedition in dieses Gebiet durchzuführen. Unter meiner Leitung. Wir benötigen dieses Wissen einfach zum Schutz vor Gefahren auf der nichtphysikalischen Ebene.
Pe: Das leuchtet ein. Stimmen wir also ab.
DR: Was? Sie lassen sich von diesem bestenfalls viertklassigen Mythengeschwafel eines selbsternannten Hexenmeisters der Paraphysik überzeugen? Das ist grotesk!
LS: Ich danken Ihnen für das Kompliment DeRaaf.
Das Abstimmungsergebnis erschien im Holofeld in der Mitte des Raums
11x Ja, 1x Nein.
Pe: Nun gut LaSalle. Sie haben unsere Zustimmung. Bewähren Sie sich und beweisen Sie uns Ihre Loyalität zum Imperium. Stellen Sie Ihre Expedition zusammen und melden Sie sich, wenn Sie bereit sind. Die heutige Sitzung ist damit beendet.
LS: Ich danke Ihnen allen. Sie werden es nicht bereuen.
Die Sitzung zerstreute sich. Nur LaSalle und DeRaaf waren noch im Raum.
LS: Sie haben zweifelsohne mit Nein gestimmt.
DR: ich bewundere Ihren Scharfsinn, LaSalle. Aber trotzdem, ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Erfolg.
LS: Man tut, was man kann.
DeRaaf prostete LaSalle mit einem Glas Wasser spöttisch zu.
DR: Ja, das mag sein. Diese am Rande der Demenz stehenden Mitglieder der Konzils konnten Sie einwickeln LaSalle. Ich aber werde Sie im Auge behalten. Und sollten Sie irgendetwas tun, was mir nicht gefällt, werde ich Sie aus diesem Universum und in die Hölle jagen.
LS: Soll das eine Drohung sein?
DR: Nein, keine Drohung. Ich würde Ihnen doch nie drohen. Nein, das ist ein Versprechen. Ich habe die Ehre Ihnen einen guten Abend zu wünschen.
DeRaf trank sein Glas aus und verließ den Raum.
LaSalle musste innerlich lächeln. Hier saßen sie alle. Die Kriegsgewinnler der Konzerne, die blassen, rückgratlosen Politiker, die selbstsüchtigen Militärs , der väterlich dreinblickende Vorsitzende des Konzils, Großadmiral Petterson, seit Van Malmens Absetzung , das neue Staatsoberhaupt und wie ein düsterer Rachenegel in großer, dunkler Glorie, neben Petterson sitzend, der einzig ernstzunehmende und gefährliche Gegner für LaSalles Pläne: Großadmiral DeRaaf. Ihn auszuschalten, war derzeit unmöglich, aber auch nicht notwendig, denn die restlichen 10 Mitglieder des Konzils, bis auf Petterson, waren nichts anderes als ein Haufen Cretins. Widerlich, winselnde Kreaturen, genährt von Pettersons Wohlwollen und diszipliniert durch die Angst vor DeRaafs stählerner Peitsche.
Hier in diesem Saal würde nicht nur LaSalles Comeback starten, nein hier würde sein Aufstieg zum Herrscher des Galaxis beginnen. Und dann? Wer weiß? Es gab noch viele Welten, viele Galaxien. Und auf diesem Weg würde ihn auch ein Richard von Rabenstein nicht aufhalten, Aber gerade dieses Gremium von Kriechern, trunken von ihrer eigenen, eingebildeten Macht, würden ihm dabei helfen, von Rabenstein wieder in die Hölle zurück zu befördern.
Petterson räusperte sich und wandte sich dann an LaSalle.
Pe: Nun, Euer Exzelllenz, im Gegenzug zu einer angeblich revolutionären Idee, zum Schutz des Imperiums, haben wir Ihnen sicheres Geleit und eine Amnestie, sowie eine Wiedereinsetzung in Ihr Amt zugesagt. Lassen Sie uns dann einmal hören, was Sie uns zu sagen haben.
LaSalle lächelte maliziös.
LS: Ich danke Ihnen Herr Vorsitzender, oder sollte ich den einzig richtigen, Ihnen gebührenden Titel, Imperator maximus nennen?
PE: Bitte, Vorsitzender genügt, LaSalle. Wir sind hier ja alle Funktionäre. Fahren Sie fort.
LS: Nun wir alle haben unserer glorreichen Flotte vieles zu verdanken. Ihre Siege sind ungezählt und ihr Ruhm wird überall besungen.
LaSalle nickte mit einem hämischen Grinsen DeRaaf zu , welcher jedoch nicht einmal mit der Wimper zuckte.
LS: Aber die Gefahrenlage hat sich geändert. Der Feind bedient sich nicht mehr physikalischer Mittel, da er auf diesem Weg gescheitert ist. Nein, das Zerwürfnis zwischen dem Klerus und dem Militär wurde von Interesenten inszeniert, welche sich spiritueller Kräfte bedienen. In den langen hallenden Monaten meiner Verbannung, hatte ich genügend Zeit, darüber zu forschen. Die Ergebnisse habe ich Ihnen ja bereits zu kommen lassen.
Petterson nickte.
Pe: Ja, die Ergebnisse waren durchaus erschütternd und die Beweise erdrückend.
DeRaaf gab ein Schnauben von sich.
DR: Beweise? Das sind keine Beweise! Okkulte Interpretationen statistischer Spielereien mit der Metaphysik! Nichts anderes!
Pe: Kollege DeRaaf war halt schon immer ein sehr rationaler Mensch. Fahren Sie fort, LaSalle.
LS: Gegen Kräfte aus den Bereichen der Telepathie und der Telekinese können Sie sich weder mit Schilden, noch mit Panzerungen, noch mit Phasern oder Disruptoren erwehren. Nein, Sie benötigen ein Äquivalent zu solchen physikalischen Vorrichtungen im metaphysischen Raum.
Pe: Und so etwas haben Sie jetzt entdeckt?
LS: Sagen wir, ich habe eine Möglichkeit gefunden uns in die Lage zu versetzen, solche Systeme zu entwickeln. Wie Sie wissen, bin ich Experte im Gebiet der Para-und Metaphysik.
DR: Ach? Ist dem so? Das ist ja ganz etwas Neues!
LS: Meine Forschungen haben zu dem Schluss geführt, dass in jedem Menschen, welcher ein ESP-Training mindestens der Stufe 3 absolviert hat, die Fähigkeit steckt, auf metaphysischer Ebene gleichsam als Generator für Kräfte zu wirken, welche das Universum auf seiner höheren Ebene so umformen könnte, wie es Schilde und Waffen auf der physikalischen Ebene tun. Doch dazu benötigen diese Personen ein genetisches Update.
DR: Lassen Sie mich raten LaSalle. Sie haben etwas gefunden, mit welchem das Update möglich wird.
LS: Nicht Etwas. Sondern Jemanden. Eine uralte, erst kürzlich wieder erwachte und auf der metaphysischen Ebene fast allmächtige Spezies. Und diese Spezies besitzt etwas, was uns helfen kann, dieses Ziel zu erreichen.
Pe: Und um welche Art Spezies handelt es sich und wo ist sie zu finden?
LS: Im der der Nähe der KMC, im Schwarzsonnengebiet. Auf einem Planeten namens Panox-B. Ich habe erfahren, wie man zu Ihnen gelangen kann und wie man mit diesen Wesen verhandeln muss, damit man etwas erreicht. Das Handlung ist gelinde gesagt delikat. Sie werden sich jetzt bestimmt fragen, woher ich diese Informationen habe, doch ich habe mein Ehrenwort gegeben, meine Quellen nicht preis zu geben.
DR: Ehrenwort? Soso. Ehrenwort.
Pe: Und was wünschen Sie jetzt von uns?
LS: Erlauben Sie mir, eine Expedition in dieses Gebiet durchzuführen. Unter meiner Leitung. Wir benötigen dieses Wissen einfach zum Schutz vor Gefahren auf der nichtphysikalischen Ebene.
Pe: Das leuchtet ein. Stimmen wir also ab.
DR: Was? Sie lassen sich von diesem bestenfalls viertklassigen Mythengeschwafel eines selbsternannten Hexenmeisters der Paraphysik überzeugen? Das ist grotesk!
LS: Ich danken Ihnen für das Kompliment DeRaaf.
Das Abstimmungsergebnis erschien im Holofeld in der Mitte des Raums
11x Ja, 1x Nein.
Pe: Nun gut LaSalle. Sie haben unsere Zustimmung. Bewähren Sie sich und beweisen Sie uns Ihre Loyalität zum Imperium. Stellen Sie Ihre Expedition zusammen und melden Sie sich, wenn Sie bereit sind. Die heutige Sitzung ist damit beendet.
LS: Ich danke Ihnen allen. Sie werden es nicht bereuen.
Die Sitzung zerstreute sich. Nur LaSalle und DeRaaf waren noch im Raum.
LS: Sie haben zweifelsohne mit Nein gestimmt.
DR: ich bewundere Ihren Scharfsinn, LaSalle. Aber trotzdem, ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Erfolg.
LS: Man tut, was man kann.
DeRaaf prostete LaSalle mit einem Glas Wasser spöttisch zu.
DR: Ja, das mag sein. Diese am Rande der Demenz stehenden Mitglieder der Konzils konnten Sie einwickeln LaSalle. Ich aber werde Sie im Auge behalten. Und sollten Sie irgendetwas tun, was mir nicht gefällt, werde ich Sie aus diesem Universum und in die Hölle jagen.
LS: Soll das eine Drohung sein?
DR: Nein, keine Drohung. Ich würde Ihnen doch nie drohen. Nein, das ist ein Versprechen. Ich habe die Ehre Ihnen einen guten Abend zu wünschen.
DeRaf trank sein Glas aus und verließ den Raum.
