Sep-Sun-2018, 08:21 PM
*** An Bord der 'Ganelax' ***
Sokar hatte die verworrenen Ereignisse an Bord dieses von den Elementen verfluchten Schiffes über die internen Monitoringsysteme verfolgt und ihm wurde klar, dass keine Zeit mehr zu verlieren war - wollte er das Schiff nicht verlieren. Und DAS durfte nicht geschehen! Riov T'Celis hatte fast sämtliche Kommandocodes auch auf ihn übertragen, die Ganelax hing sozusagen wie eine reife Frucht greifbar vor seiner Hand. Er würde nicht zulassen, dass ein paar Unruhestifter seine Pläne durchkreuzten und einen Krieg vom Zaun brachen, BEVOR er weit genug davon entfernt war!
Dieser Raubvogel ist mein. Mit ihm werde ich ins Herz des Verderbens vorstoßen, bis nach Terra! Bis ins Herz des Imperiums, ins Zentrum des Bösen! Dort werde ich die Nachfahren der Schlächter von Vulcan für ihre Taten bezahlen lassen...Blut für Blut, Auge um Auge, Zahn um Zahn...
Über seinen Armscanner versuchte Sokar erneut, die Lokalisatorchips seiner beiden Gefährten anzusteuern. Aber entweder befanden sich Nalae und Rewdak in einem abgeschirmten Bereich, oder sie waren tot. In letzterem Fall hätte sich der Marker einfach aufgelöst, um Spuren zu beseitigen. Es war ihm egal. Der Vulkanier empfand auch keine besondere Verpflichtung, sich um sie zu kümmern. In diesem Universum war jeder auf sich selbst angewiesen, wenn es hart auf hart kam. Bisher hatten sie sich nicht als sonderlich nützlich für die Mission erwiesen. Womöglich hatte sogar dieser Tr'Kovath die Gefechtsbereitschaft ausgelöst, um sich im Kampf zu profilieren. Irre wie er hatte ja nie das große Ganze im Blick.
Sokar stoppte seinen Lauf vor einem Lift, orderte die Kabine und blieb mit gezogenem Disruptor in Deckung. Der Lift hielt, die Flügel glitten auf. Leer! Sokar ließ die Waffe sinken und hechtete in die Kabine. "Brücke!"
...
Wenige Sekunden später stellte er fest, dass der Zugang zur Brücke blockiert war. "Override Tr'Tralevo Terix Sva-Ilan!" bellte er in Richtung des Zugriffspanels und wartete eine endlos scheinende Zeit, bis der Irisscan die Identität des vermeintlichen Erie'Riovs bestätigt hatte. Die Tür öffnete sich. Aber ehe der Vulkanier die Situation erfassen konnte, schob sich aus dem herrschenden Halbdunkel eine Waffenmündung in seine Seite.
"Wie praktisch, dass Sie sich unserem kleinen informellen Treffen anschließen konnten, Freund unseres allseits geliebten Prätors." Die Stimme des Subcommanders der Ganelax! "Jetzt können Sie sogar Zeuge sein, wie der Prätor einen Krieg gegen seine treuen Alliierten vom Zaun bricht..." Grinsend nahm der Verräter ihm die Waffe ab. "Was ihm das Genick brechen wird... und dir auch, Tr'Tralevo."
Jetzt erkannte Sokar die Kommandantin des Schiffes, die von einem zweiten Meuterer in Schach gehalten wurde. Drei weitere Mitglieder der Brückencrew lagen tot über ihren Konsolen. Während er vorwärts gestoßen wurde, musste Sokar dem Subcommander zugestehen, dass dieser seinen perfiden Plan bestens vorbereitet hatte.
Was für eine Ironie! Zwei Terroristen versuchen, dasselbe Schiff zu stehlen! Der Humor ist einer schlechten Holonovela würdig!
Der Subcommander packte ihn an der Schulter, wollte ihn auf die Knie niederdrücken. Aber Sokar hatte nichts zu verlieren und einen Heiligen Krieg zu gewinnen! Unvermittelt stieß er den rechten Ellenbogen in den Unterleib des Romulaners, nutzte den Überraschungsmoment, dessen Hand mit der Waffe zu packen. Blitzschnelle Bewegungen, Knochensplittern. Sokar war ein Meister der waffenlosen Kampfkunst. Nur Augenblicke später hatte er den Subcommander überwältigt und die beiden anderen Meuterer waren Disruptorschüssen aus seiner und T'Celis Waffe zum Opfer gefallen.
"Gefechtsbereitschaft einstellen!" befahl die Kommandantin noch außer Atem vom Handgemenge und ließ eine lange Zahlenfolge zur Autorisation folgen. "Maschinenraum! Sofortiger Stopp!" Sie wandte sich um zu Sokar: "Erie'Riov, melden Sie über Interkom, dass die Köpfe dieser schmählichen Meuterei abgeschlagen sind und dieses Schiff sich unter Kontrolle des Prätortreuen Kommandos befindet. Wer sich noch widersetzt, hat mit dem Tod zu rechnen!"
Der Vulkanier nickte und eilte zum Kom-Terminal. Riov T'Celis versuchte unterdessen, ihr Oberkommando und das Leitschiff der terranischen Manöververbände zu erreichen. Wie sich herausstellte, hatten die über die von den Rebellen eroberte Transmitterphalanx verbreiteten Fehlinformationen schon auf beiden Seiten für Unruhe und Misstrauen gesorgt, denn die Nachrichtenkanäle waren voller Meldungen. Sokar applizierte ein kaum sichtbares Zusatz-Verschlüsselungsgerät am Kom-Terminal und bemühte sich, sein Team auf der ISS Picard zu erreichen. War nicht eben eine Nachricht über den Bildschirm geflackert, dass ein terranisches Schiff sich selbst zerstört habe? Endlich erreichte er Haddus und gab eine codierte Sequenz in das Terminal ein.
(PS: im Augenblick nicht mehr Zeit...)
Sokar hatte die verworrenen Ereignisse an Bord dieses von den Elementen verfluchten Schiffes über die internen Monitoringsysteme verfolgt und ihm wurde klar, dass keine Zeit mehr zu verlieren war - wollte er das Schiff nicht verlieren. Und DAS durfte nicht geschehen! Riov T'Celis hatte fast sämtliche Kommandocodes auch auf ihn übertragen, die Ganelax hing sozusagen wie eine reife Frucht greifbar vor seiner Hand. Er würde nicht zulassen, dass ein paar Unruhestifter seine Pläne durchkreuzten und einen Krieg vom Zaun brachen, BEVOR er weit genug davon entfernt war!
Dieser Raubvogel ist mein. Mit ihm werde ich ins Herz des Verderbens vorstoßen, bis nach Terra! Bis ins Herz des Imperiums, ins Zentrum des Bösen! Dort werde ich die Nachfahren der Schlächter von Vulcan für ihre Taten bezahlen lassen...Blut für Blut, Auge um Auge, Zahn um Zahn...
Über seinen Armscanner versuchte Sokar erneut, die Lokalisatorchips seiner beiden Gefährten anzusteuern. Aber entweder befanden sich Nalae und Rewdak in einem abgeschirmten Bereich, oder sie waren tot. In letzterem Fall hätte sich der Marker einfach aufgelöst, um Spuren zu beseitigen. Es war ihm egal. Der Vulkanier empfand auch keine besondere Verpflichtung, sich um sie zu kümmern. In diesem Universum war jeder auf sich selbst angewiesen, wenn es hart auf hart kam. Bisher hatten sie sich nicht als sonderlich nützlich für die Mission erwiesen. Womöglich hatte sogar dieser Tr'Kovath die Gefechtsbereitschaft ausgelöst, um sich im Kampf zu profilieren. Irre wie er hatte ja nie das große Ganze im Blick.
Sokar stoppte seinen Lauf vor einem Lift, orderte die Kabine und blieb mit gezogenem Disruptor in Deckung. Der Lift hielt, die Flügel glitten auf. Leer! Sokar ließ die Waffe sinken und hechtete in die Kabine. "Brücke!"
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Wenige Sekunden später stellte er fest, dass der Zugang zur Brücke blockiert war. "Override Tr'Tralevo Terix Sva-Ilan!" bellte er in Richtung des Zugriffspanels und wartete eine endlos scheinende Zeit, bis der Irisscan die Identität des vermeintlichen Erie'Riovs bestätigt hatte. Die Tür öffnete sich. Aber ehe der Vulkanier die Situation erfassen konnte, schob sich aus dem herrschenden Halbdunkel eine Waffenmündung in seine Seite.
"Wie praktisch, dass Sie sich unserem kleinen informellen Treffen anschließen konnten, Freund unseres allseits geliebten Prätors." Die Stimme des Subcommanders der Ganelax! "Jetzt können Sie sogar Zeuge sein, wie der Prätor einen Krieg gegen seine treuen Alliierten vom Zaun bricht..." Grinsend nahm der Verräter ihm die Waffe ab. "Was ihm das Genick brechen wird... und dir auch, Tr'Tralevo."
Jetzt erkannte Sokar die Kommandantin des Schiffes, die von einem zweiten Meuterer in Schach gehalten wurde. Drei weitere Mitglieder der Brückencrew lagen tot über ihren Konsolen. Während er vorwärts gestoßen wurde, musste Sokar dem Subcommander zugestehen, dass dieser seinen perfiden Plan bestens vorbereitet hatte.
Was für eine Ironie! Zwei Terroristen versuchen, dasselbe Schiff zu stehlen! Der Humor ist einer schlechten Holonovela würdig!
Der Subcommander packte ihn an der Schulter, wollte ihn auf die Knie niederdrücken. Aber Sokar hatte nichts zu verlieren und einen Heiligen Krieg zu gewinnen! Unvermittelt stieß er den rechten Ellenbogen in den Unterleib des Romulaners, nutzte den Überraschungsmoment, dessen Hand mit der Waffe zu packen. Blitzschnelle Bewegungen, Knochensplittern. Sokar war ein Meister der waffenlosen Kampfkunst. Nur Augenblicke später hatte er den Subcommander überwältigt und die beiden anderen Meuterer waren Disruptorschüssen aus seiner und T'Celis Waffe zum Opfer gefallen.
"Gefechtsbereitschaft einstellen!" befahl die Kommandantin noch außer Atem vom Handgemenge und ließ eine lange Zahlenfolge zur Autorisation folgen. "Maschinenraum! Sofortiger Stopp!" Sie wandte sich um zu Sokar: "Erie'Riov, melden Sie über Interkom, dass die Köpfe dieser schmählichen Meuterei abgeschlagen sind und dieses Schiff sich unter Kontrolle des Prätortreuen Kommandos befindet. Wer sich noch widersetzt, hat mit dem Tod zu rechnen!"
Der Vulkanier nickte und eilte zum Kom-Terminal. Riov T'Celis versuchte unterdessen, ihr Oberkommando und das Leitschiff der terranischen Manöververbände zu erreichen. Wie sich herausstellte, hatten die über die von den Rebellen eroberte Transmitterphalanx verbreiteten Fehlinformationen schon auf beiden Seiten für Unruhe und Misstrauen gesorgt, denn die Nachrichtenkanäle waren voller Meldungen. Sokar applizierte ein kaum sichtbares Zusatz-Verschlüsselungsgerät am Kom-Terminal und bemühte sich, sein Team auf der ISS Picard zu erreichen. War nicht eben eine Nachricht über den Bildschirm geflackert, dass ein terranisches Schiff sich selbst zerstört habe? Endlich erreichte er Haddus und gab eine codierte Sequenz in das Terminal ein.
(PS: im Augenblick nicht mehr Zeit...)
