Jan-Sat-2025, 01:56 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Jan-Tue-2025, 05:58 PM von Robert Vandenberg.)
Spiros Alpha / Universität / Aula / Hinterer Bereich
Sareths Stimme klang leise aus Reeds Kommunikator.
Sa: Die Lage hat sich etwas verschärft. In der Nähe des Kühlsystemregulators ist ein Einheimischer aufgetaucht. Wenn er das Loch in der Wand entdeckt, wäre das fatal. Und betäuben können wir ihn auch nicht. Die Gefahr, dass wir dabei Aufsehen erregen, ist zu groß.
Reed nickte.
Re: Ich verstehe, Mam.
Sa: Aus dem gleichen Grund kann hier auch die Feynman nicht eingreifen. Wir benötigen eine lokale Lösung. Eine Ablenkung, welche uns hier freie Bahn und Zeit verschafft.
LaSalle mischte sich ein.
LS: Eine Ablenkung, welche bis zu Ihnen reicht? Nun, das wird etwas schwieriger.
Sa: Ich weiss, aber eine andere Möglichkeit haben wir nicht. Wir müssen um jeden Preis vermeiden, daß man einen Verdacht bezüglich unserer Herkunft schöpfen kann.
Im Hintergrund war jetzt die Stimme von Captain Jake Van Rooyen zu hören.
VR: Sareth, ehm Fleet-Admiral, sagen Sie doch bitte diesem Heini, mit dem Sie da sprechen und dem anderen Himbeertoni, der da so gelehrt herumsalbadert, daß uns die Zeit hier davonläuft.
LS: Über den Heini und den Himbeertoni werde ich noch mit der entsprechenden Person zu reden haben. Wir lassen uns etwas einfallen, Madame. LaSalle Ende.
LaSalles Hand patschte auf Reeds Kommunikator.
LS: Sie haben Fleet-Admiral t´Khellian gehört. Lassen wir uns schnellstens eine Ablenkung. einfallen. Was könnnte die Leute hier so in Bewegeung bringen, daß alle Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Stelle gerichtet ist?
Re: Nun Sir, wie könnten Mister von Rabenstein eine klingonische Oper singen lassen.
LS: Bitte nur enstgemeinte Vorschläge. Meine Laune ist gerade einige Stockwerke tiefer gesunken.
Reed blickte aus den winzigen Fenster der Hintertür des Nebenraums. Sein Blick schweifte über den Platz hinter dem Universitätsgebäude und verfing sich förmlich an einem Gerüst, etwa 30 m gegenüber der Aula, , auf dem ein Pranger stand. Unter dem Gerüst war ein unordentlicher Haufen Stroh zu erkennen.
Reed grinste böse.
Re: Sir, ein Feueralarm würde die gewünschte Aufmerksamkeit erzeugen.
LaSalles Blick folgte dem von Reed in Richtung Pranger.
LS: Wollen Sie hier etwa ein Großfeuer starten?
Reeds Grinsen hatte etwas dämonisches.
Re: Nicht direkt. Aber wo Rauch ist, ist eigentlich auch Feuer. Aber Rauch muss nicht unbedingt etwas mit Feuer zu tun haben.
LS: Rauch....Rauch....RAUCH!
LaSalle elite zu einem Wandschrank, darauf achtend, die noch immer tief schlafenden Studentinnen nicht zu wecken und begann den Schrank zu durchsuchen.
Re: Ähm, was suchen Sie, Sir?
LS: Das hier ist doch eine Universitätsaula?! Hier werden bestimmt auch Theaterstücke o.ä. aufgeführt. Und was benötigt man da ?
Re: Schauspieler?
LS: Mr. Reed, was würde in unserer Situation helfen?
Re: Ein.....Rauchsatz?
LS: Ja etwas in dieser Art. Oder Substanzen, aus denen man einen Rauchsatz herstellen könnte.
Reed nickte und began einen weiteren Schrank zu durchsuchen. In diesem fanden sich einige Lappen, ein Eimer und einige dickwandige Tongefäße. Reed nahm eines der Gefäße hervor und öffnete vorsichtig den Deckel. In dem Behälter befand sich ein graues Pulver. Reed zückte seinen Minitricorder und las das Ergebnis ab.
Re: Sir, ich habe hier etwas gefunden. Sieht wie Scheuerpulver aus, ist aber Kaliumnitrat. Oder etwas sehr ähnliches.
LS: Sehr schön. Dann benötigen wir nur noch einen Oxidator. Was bietet Ihr Giftschrank noch?
Re: Hier ist nichts weiter drin. Aber....
Reed öffnete eine kleine Truhe, welche auf einem Schränkchen neben der Tür stand.
Re: Eine Art....Erste Hilfe-Truhe.....mhmmm
Reed hatte einen etwa 5 cm langen, in Papier verpackten, festen Block gefunden. Er öffnete das Papier und roch an dem Block.
Re: Salmiak.
LS: Ammoniumchlorid? Wunderbar. Daraus kann man zumindestens eine primitive Rauchbombe bauen.
Re: Ich hätte auch einen Oxidator.
LS: Und der wäre?
Reed hielt eine kleine Dose , gefüllt mit einem rötlich-grauen Pulver hoch, welche er nebem dem Kamin gefunnden hatte.
Re: Phosphor. Wahrscheinlich zum Anzünden des Kamins.
LS: Dann ans Werk.
Es dauerte keine 5 Minuten und die improvisierte Rauchbombe war fertig gestellt.
Es fand sich sogar ein kleine Tonbehälter, in welchem das Ganze gefüllt werden konnte.
Reed hattte in den Resten des letzten Kaminfeuers einen unverbrannten Holzspan gefunden und diesen in das Tongefäß gesteckt. Etwas Wachs einer Kerze verschloss die Konstruktion.
Re: Hätte nie gedacht, dass ich einmal Bomben baue.
LS: Schön und gut, aber wie kriegen wir das Ganze unauffällig unter das Gerüst?
Reed begann in seinen Taschen zu suchen und förderte dann ein Gummiband , etwas Klebeband und zwei Schraubendreher hervor.
Re: Denken Sie, was ich denke, Sir?
LS: Legen Sie los!
Innerhalb von 1 Minute hatte Reed aus den beiden Schraubendrehern, dem Klebeband und dem Gummiband eine Schleuder gebaut. Er begab sich an das Fenster und öffnete es.
Re: Sir?
LS: Sie sind der Waffenexperte. Feuer frei.
Reed nickte, atmete tief durch , legte den kleinen Tonbehälter mit der Rauchbombe vor das Gummiband der Schleuder und visierte das Gerüst gegenüber der Aula an. LaSalle entzündete mit einer Kerze den Span, welcher als Lunte dienen sollte. Reed wartete noch, bis ein bedrohhliches Zischen aus dem Tonbehälter zu hören war und ließ die das Gummiband los. Der Tonbehälter flog davon und landete, in einem etwas flachen Bogen gut einen Meter vor dem Gerüst.
Re: Mist. Ich war früher mal besser.
LS: Jetzt wird es spannend.
Der Behälter war auf dem Boden aufgschlagen und zerborsten. Mit einem lauten Zischen zündete die Mischung in dem Behäter durch und erzeugte eine riesige, braune Rauchwolke, welche immer dichter wurde und schnell aufstieg.. Es dauerte keine 30 Sekunden und das Geläute von Glocken war aus allen möglichen Richtungen zu hören.
Reed schloss das Fenster und grinste böse.
Re: Es brennt wohl irgendwo?!
LS: Feueralarm. Das sollte Ablenkung genug sein.
Re: Ähm Sir, was was das eben denn mit dem Heini und dem Himbeertoni?
LS: Das Mr. Reed ist Kommandantensprache. Das sollten Sie sich als Captain merken. So spricht man zu ranghöheren Personen.
Reed grinste.
RE: Ich verstehe, Sir. Himbeertoni. Gefällt mir.
Sareths Stimme klang leise aus Reeds Kommunikator.
Sa: Die Lage hat sich etwas verschärft. In der Nähe des Kühlsystemregulators ist ein Einheimischer aufgetaucht. Wenn er das Loch in der Wand entdeckt, wäre das fatal. Und betäuben können wir ihn auch nicht. Die Gefahr, dass wir dabei Aufsehen erregen, ist zu groß.
Reed nickte.
Re: Ich verstehe, Mam.
Sa: Aus dem gleichen Grund kann hier auch die Feynman nicht eingreifen. Wir benötigen eine lokale Lösung. Eine Ablenkung, welche uns hier freie Bahn und Zeit verschafft.
LaSalle mischte sich ein.
LS: Eine Ablenkung, welche bis zu Ihnen reicht? Nun, das wird etwas schwieriger.
Sa: Ich weiss, aber eine andere Möglichkeit haben wir nicht. Wir müssen um jeden Preis vermeiden, daß man einen Verdacht bezüglich unserer Herkunft schöpfen kann.
Im Hintergrund war jetzt die Stimme von Captain Jake Van Rooyen zu hören.
VR: Sareth, ehm Fleet-Admiral, sagen Sie doch bitte diesem Heini, mit dem Sie da sprechen und dem anderen Himbeertoni, der da so gelehrt herumsalbadert, daß uns die Zeit hier davonläuft.
LS: Über den Heini und den Himbeertoni werde ich noch mit der entsprechenden Person zu reden haben. Wir lassen uns etwas einfallen, Madame. LaSalle Ende.
LaSalles Hand patschte auf Reeds Kommunikator.
LS: Sie haben Fleet-Admiral t´Khellian gehört. Lassen wir uns schnellstens eine Ablenkung. einfallen. Was könnnte die Leute hier so in Bewegeung bringen, daß alle Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Stelle gerichtet ist?
Re: Nun Sir, wie könnten Mister von Rabenstein eine klingonische Oper singen lassen.
LS: Bitte nur enstgemeinte Vorschläge. Meine Laune ist gerade einige Stockwerke tiefer gesunken.
Reed blickte aus den winzigen Fenster der Hintertür des Nebenraums. Sein Blick schweifte über den Platz hinter dem Universitätsgebäude und verfing sich förmlich an einem Gerüst, etwa 30 m gegenüber der Aula, , auf dem ein Pranger stand. Unter dem Gerüst war ein unordentlicher Haufen Stroh zu erkennen.
Reed grinste böse.
Re: Sir, ein Feueralarm würde die gewünschte Aufmerksamkeit erzeugen.
LaSalles Blick folgte dem von Reed in Richtung Pranger.
LS: Wollen Sie hier etwa ein Großfeuer starten?
Reeds Grinsen hatte etwas dämonisches.
Re: Nicht direkt. Aber wo Rauch ist, ist eigentlich auch Feuer. Aber Rauch muss nicht unbedingt etwas mit Feuer zu tun haben.
LS: Rauch....Rauch....RAUCH!
LaSalle elite zu einem Wandschrank, darauf achtend, die noch immer tief schlafenden Studentinnen nicht zu wecken und begann den Schrank zu durchsuchen.
Re: Ähm, was suchen Sie, Sir?
LS: Das hier ist doch eine Universitätsaula?! Hier werden bestimmt auch Theaterstücke o.ä. aufgeführt. Und was benötigt man da ?
Re: Schauspieler?
LS: Mr. Reed, was würde in unserer Situation helfen?
Re: Ein.....Rauchsatz?
LS: Ja etwas in dieser Art. Oder Substanzen, aus denen man einen Rauchsatz herstellen könnte.
Reed nickte und began einen weiteren Schrank zu durchsuchen. In diesem fanden sich einige Lappen, ein Eimer und einige dickwandige Tongefäße. Reed nahm eines der Gefäße hervor und öffnete vorsichtig den Deckel. In dem Behälter befand sich ein graues Pulver. Reed zückte seinen Minitricorder und las das Ergebnis ab.
Re: Sir, ich habe hier etwas gefunden. Sieht wie Scheuerpulver aus, ist aber Kaliumnitrat. Oder etwas sehr ähnliches.
LS: Sehr schön. Dann benötigen wir nur noch einen Oxidator. Was bietet Ihr Giftschrank noch?
Re: Hier ist nichts weiter drin. Aber....
Reed öffnete eine kleine Truhe, welche auf einem Schränkchen neben der Tür stand.
Re: Eine Art....Erste Hilfe-Truhe.....mhmmm
Reed hatte einen etwa 5 cm langen, in Papier verpackten, festen Block gefunden. Er öffnete das Papier und roch an dem Block.
Re: Salmiak.
LS: Ammoniumchlorid? Wunderbar. Daraus kann man zumindestens eine primitive Rauchbombe bauen.
Re: Ich hätte auch einen Oxidator.
LS: Und der wäre?
Reed hielt eine kleine Dose , gefüllt mit einem rötlich-grauen Pulver hoch, welche er nebem dem Kamin gefunnden hatte.
Re: Phosphor. Wahrscheinlich zum Anzünden des Kamins.
LS: Dann ans Werk.
Es dauerte keine 5 Minuten und die improvisierte Rauchbombe war fertig gestellt.
Es fand sich sogar ein kleine Tonbehälter, in welchem das Ganze gefüllt werden konnte.
Reed hattte in den Resten des letzten Kaminfeuers einen unverbrannten Holzspan gefunden und diesen in das Tongefäß gesteckt. Etwas Wachs einer Kerze verschloss die Konstruktion.
Re: Hätte nie gedacht, dass ich einmal Bomben baue.
LS: Schön und gut, aber wie kriegen wir das Ganze unauffällig unter das Gerüst?
Reed begann in seinen Taschen zu suchen und förderte dann ein Gummiband , etwas Klebeband und zwei Schraubendreher hervor.
Re: Denken Sie, was ich denke, Sir?
LS: Legen Sie los!
Innerhalb von 1 Minute hatte Reed aus den beiden Schraubendrehern, dem Klebeband und dem Gummiband eine Schleuder gebaut. Er begab sich an das Fenster und öffnete es.
Re: Sir?
LS: Sie sind der Waffenexperte. Feuer frei.
Reed nickte, atmete tief durch , legte den kleinen Tonbehälter mit der Rauchbombe vor das Gummiband der Schleuder und visierte das Gerüst gegenüber der Aula an. LaSalle entzündete mit einer Kerze den Span, welcher als Lunte dienen sollte. Reed wartete noch, bis ein bedrohhliches Zischen aus dem Tonbehälter zu hören war und ließ die das Gummiband los. Der Tonbehälter flog davon und landete, in einem etwas flachen Bogen gut einen Meter vor dem Gerüst.
Re: Mist. Ich war früher mal besser.
LS: Jetzt wird es spannend.
Der Behälter war auf dem Boden aufgschlagen und zerborsten. Mit einem lauten Zischen zündete die Mischung in dem Behäter durch und erzeugte eine riesige, braune Rauchwolke, welche immer dichter wurde und schnell aufstieg.. Es dauerte keine 30 Sekunden und das Geläute von Glocken war aus allen möglichen Richtungen zu hören.
Reed schloss das Fenster und grinste böse.
Re: Es brennt wohl irgendwo?!
LS: Feueralarm. Das sollte Ablenkung genug sein.
Re: Ähm Sir, was was das eben denn mit dem Heini und dem Himbeertoni?
LS: Das Mr. Reed ist Kommandantensprache. Das sollten Sie sich als Captain merken. So spricht man zu ranghöheren Personen.
Reed grinste.
RE: Ich verstehe, Sir. Himbeertoni. Gefällt mir.
