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		<title><![CDATA[Central Terminal - *** USS Jean-Luc Picard ***]]></title>
		<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/</link>
		<description><![CDATA[Central Terminal - https://www.uss-saipan.de/FORUM]]></description>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 11:31:45 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[BdZ Log 7 Sareth]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=739</link>
			<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 20:52:57 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Wissenschaftslabor ***</span></span><br />
<br />
„Nun wie weit ist Ihr kleiner Zaubertrick gediehen?“ fragte Quimby in seiner üblichen flapsigen Art, während er in meiner Begleitung in das Wissenschaftslabor trat. Lt. Kalahn warf ihm einen Blick zu, den ich bereits als nur gespielt zornig kennen gelernt hatte. Die beiden Offiziere waren auch privat befreundet. Und auch, wenn ich nicht wusste – oder wissen wollte – wie eng, war nicht zu übersehen, dass zumindest die Chemie zwischen ihnen wohl stimmte. Was die „Chemie“ unserer Aktion aber anbelangte…<br />
<br />
„Admiral, Commander. - Wir sind in der Lage, ein polarisiertes Feld mit den gewünschten Eigenschaften zu erstellen, aber die Eindämmung macht uns Mühe. Wenn wir innerhalb der Atmosphäre des Planeten operieren, müssen wir Verstärker einsetzen. Dies wiederum bedeutet, wir müssen zumindest den Transporter oder Drohnen auf Caerna Prime benutzen. Beides widerspricht unserer Übereinkunft mit den Streitparteien. – Insofern wir dieses Basisproblem lösen können, und CEO Northal arbeitet bereits daran, habe ich hier die bisher beste Simulation unserer … magischen Wolke.“ Sie warf Quimby einen Blick zu, der kurz grinste.<br />
<br />
Im Holofeld über den kreisrunden Kontrollen im Zentrum des Raumes formte sich nun die simulierte Landschaft in der Nähe des Heiligen Berges. Begleitet von T’Kalahns Erklärungen schwebte in etwa fünf Metern Höhe über dem Boden ein waberndes Gebilde, in dem Blitze zuckten. „Wir benutzten präfigurierte Holodeckmaterie, die wir mit Kraftfeldern stimulieren. Sehen Sie!“ Das Wabern nahm Formen an, selbst Gesichter vermeinte man zu erkennen. „Durch Invertierung gebündelter Verteronpulse können wir auch diese silbernen Schlangen erzeugen, die dem Mythos nach zu Boden gleiten und alles vernichten. Allerdings sollte sich tunlichst wirklich keine höhere Lebensform in der unmittelbaren Nähe aufhalten. Der Kontakt würde zu schweren Verbrennungen führen. Niedere organische Materie wie Pflanzen würden verdampfen.“<br />
<br />
„Wir müssen also unbedingt sichergehen, dass uns kein Kamalek in die Quere kommt,“ murmelte Quimby. „Am Besten den Demonstrationsort so wählen, dass er zwar gut sichtbar, aber weniger gut zugänglich ist.“<br />
<br />
„Der Berggipfel, zum Beispiel…“<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / LaSalles Quartier ***</span></span><br />
<br />
Als ich eintrat, hatte sich Rufus gerade einen Minztee aus dem Replikator geholt. Wie ich wusste, sein besonderes Getränk, um müde Gehirnzellen zu aktivieren. „Nun, wie ist der Stand der Dinge?“ fragte er.<br />
<br />
„ Lieutenant T'Kalahn und ihr Team machen gute Fortschritte.“ Ich reichte LaSalle ein Padd. „Hier ist die letzte Simulation.“<br />
LaSalle entfaltete die kleine Holomatrix des Padds und ließ sich eine Kostprobe der bisherigen Bemühungen unserer Magier vom Dienst abspielen. <br />
„Nicht schlecht... Das entspricht etwa dem, was Professor Capranyi beschrieben hat.“<br />
<br />
„Ja, wenn es uns gelingt, das Eindämmungsproblem zu lösen. Aber unser CEO ist zuversichtlich. Die zweite Frage ist, ob wir damit unser Ziel erreichen. Ob solche  … nun ja… Taschenspielertricks wirklich Leute wie die Technokraten von Beta Pavonis überzeugen können. Es sind eiskalte Kapitalisten, die eine Allianz mit den Ferengi befürworten, das muss uns klar sein. Religion ist für sie nur insofern von Belang, als sich in irgendeiner Weise Profit daraus schlagen lässt. Was hätten die Banker an der irdischen Wallstreet gesagt, wenn plötzlich, sagen wir…. Wie hieß der berühmte terranische Religionsstifter? Jesus Christus aufgetaucht wäre und dort eines seiner Wunder vollbracht hätte?“<br />
<br />
LaSalle legte die Stirn in Falten und nippte an seinem Tee.<br />
<br />
„Werden Giffris und seine Leute  ein Ohr, oder vielmehr ein Auge für ihre alte Mythologie haben? Nicht nur die Abordnung von Alpha Pavonis?“<br />
<br />
„Das habe ich mich allerdings auch schon gefragt. Wenn es misslingt, könnte die ganze buchstäblich nach hinten losgehen. Dann hätten die Kontrahenten eine Steilvorlage, uns zu diskreditieren und gleichzeitig noch jene politischen Fraktionen, die uns um Hilfe gebeten haben.“ <br />
<br />
Ich trat ans Fenster und blickte auf den in der Ferne schimmernden Planeten. Wie konnten wir zwei Völker zum Verhandeln bringen, die sich gegenseitig über Jahrhunderte als das ultimativ Böse, die Negation des eigenen Ich, polemisiert hatten? Die an die 500 Jahre Zeit gehabt hatten, ihre Vorurteile zu zementieren, und die sich über die Vernichtung des Gegenüber definierten? Wir mussten finden, was sie verband! Wir mussten den Kern der Kamalek finden, ihrer Zivilisation.<br />
„Wenn wir unsere Version des Myrastantii –„<br />
<br />
Ein Komruf von der Brücke unterbrach mich. <br />
+Admiral T'Khellian, wir haben eine Transmission abgefangen,  von einem Schiff aus Giffris' Flotille. Und zwar mit Ziel der Aktivisten auf Caernis. +<br />
<br />
LaSalle und ich sahen uns überrascht an. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Auf der Brücke ***</span></span><br />
<br />
„Können wir den Inhalt entschlüsseln?“  fragte ich und nahm im Captain’s Chair Platz. LaSalle blieb neben mir mit verschränkten Armen stehen.<br />
<br />
„Ja, es ist nur eine einfache Maskierung des Signals verwendet worden, und eine 16Bit - Chiffrierung. Der Computer hatte es innerhalb von fünf Minuten isoliert,“ erklärte unser Komoffizier, und es klang sogar etwas gelangweilt.  „Es ist nur eine Textbotschaft. Ich gebe Sie auf den Schirm.“ <br />
<br />
Ich nickte ihm zu, und einen Moment später glitten die Zeichen einer kurzen Botschaft über das halbrunde Display im Vorderbereich der Brücke. Ein Sekundenbruchteil darauf, und sie hatten sich in Föderationsstandard verwandelt. Eine ebenso eindeutige wie überraschende Nachricht! <br />
+Greift das Kloster an. Besetzt das Allerheiligste! Wir brauchen die Wende! Jetzt! Hört auf die Erhabenen!+<br />
<br />
LaSalle atmete hörbar aus. „Admrial T'Khellian wofür halten Sie das?“ <br />
<br />
„Ich würde es einen… interessanten Plottwist nennen… Offenbar gibt es nicht nur auf Alpha Pavonis religiöse Fanatiker! – Mr. Caldred?“<br />
<br />
„Ich halte das für eine Falle,“ wandte Mort Caldred ein. „Uns bleiben noch 25 Minuten, bis das Ultimatum abläuft. Das sieht mir nach einem Ablenkungsmanöver aus. Und nur so eine minimale Verschlüsselung – da wollte jemand, dass wir das finden.“<br />
<br />
„Oder jemand wusste es nicht besser, war aber verzweifelt genug, es trotzdem zu wagen,“ meinte LaSalle.<br />
<br />
Ich nickte dem Komoffizier zu. „Stellen Sie mir eine Verbindung zu Kommandant Giffris her!“ Während er arbeitete, kontaktierte ich den CEO Northal. „Wie weit sind Sie mit der Lösung des Eindämmungsproblems?“<br />
<br />
+Wir gehen gerade eine Simulation mit einem Deflektorfeld durch. Ich schätze, 10 bis 15 Minuten, bis ich es genau sagen kann.+]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Wissenschaftslabor ***</span></span><br />
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„Nun wie weit ist Ihr kleiner Zaubertrick gediehen?“ fragte Quimby in seiner üblichen flapsigen Art, während er in meiner Begleitung in das Wissenschaftslabor trat. Lt. Kalahn warf ihm einen Blick zu, den ich bereits als nur gespielt zornig kennen gelernt hatte. Die beiden Offiziere waren auch privat befreundet. Und auch, wenn ich nicht wusste – oder wissen wollte – wie eng, war nicht zu übersehen, dass zumindest die Chemie zwischen ihnen wohl stimmte. Was die „Chemie“ unserer Aktion aber anbelangte…<br />
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„Admiral, Commander. - Wir sind in der Lage, ein polarisiertes Feld mit den gewünschten Eigenschaften zu erstellen, aber die Eindämmung macht uns Mühe. Wenn wir innerhalb der Atmosphäre des Planeten operieren, müssen wir Verstärker einsetzen. Dies wiederum bedeutet, wir müssen zumindest den Transporter oder Drohnen auf Caerna Prime benutzen. Beides widerspricht unserer Übereinkunft mit den Streitparteien. – Insofern wir dieses Basisproblem lösen können, und CEO Northal arbeitet bereits daran, habe ich hier die bisher beste Simulation unserer … magischen Wolke.“ Sie warf Quimby einen Blick zu, der kurz grinste.<br />
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Im Holofeld über den kreisrunden Kontrollen im Zentrum des Raumes formte sich nun die simulierte Landschaft in der Nähe des Heiligen Berges. Begleitet von T’Kalahns Erklärungen schwebte in etwa fünf Metern Höhe über dem Boden ein waberndes Gebilde, in dem Blitze zuckten. „Wir benutzten präfigurierte Holodeckmaterie, die wir mit Kraftfeldern stimulieren. Sehen Sie!“ Das Wabern nahm Formen an, selbst Gesichter vermeinte man zu erkennen. „Durch Invertierung gebündelter Verteronpulse können wir auch diese silbernen Schlangen erzeugen, die dem Mythos nach zu Boden gleiten und alles vernichten. Allerdings sollte sich tunlichst wirklich keine höhere Lebensform in der unmittelbaren Nähe aufhalten. Der Kontakt würde zu schweren Verbrennungen führen. Niedere organische Materie wie Pflanzen würden verdampfen.“<br />
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„Wir müssen also unbedingt sichergehen, dass uns kein Kamalek in die Quere kommt,“ murmelte Quimby. „Am Besten den Demonstrationsort so wählen, dass er zwar gut sichtbar, aber weniger gut zugänglich ist.“<br />
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„Der Berggipfel, zum Beispiel…“<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / LaSalles Quartier ***</span></span><br />
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Als ich eintrat, hatte sich Rufus gerade einen Minztee aus dem Replikator geholt. Wie ich wusste, sein besonderes Getränk, um müde Gehirnzellen zu aktivieren. „Nun, wie ist der Stand der Dinge?“ fragte er.<br />
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„ Lieutenant T'Kalahn und ihr Team machen gute Fortschritte.“ Ich reichte LaSalle ein Padd. „Hier ist die letzte Simulation.“<br />
LaSalle entfaltete die kleine Holomatrix des Padds und ließ sich eine Kostprobe der bisherigen Bemühungen unserer Magier vom Dienst abspielen. <br />
„Nicht schlecht... Das entspricht etwa dem, was Professor Capranyi beschrieben hat.“<br />
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„Ja, wenn es uns gelingt, das Eindämmungsproblem zu lösen. Aber unser CEO ist zuversichtlich. Die zweite Frage ist, ob wir damit unser Ziel erreichen. Ob solche  … nun ja… Taschenspielertricks wirklich Leute wie die Technokraten von Beta Pavonis überzeugen können. Es sind eiskalte Kapitalisten, die eine Allianz mit den Ferengi befürworten, das muss uns klar sein. Religion ist für sie nur insofern von Belang, als sich in irgendeiner Weise Profit daraus schlagen lässt. Was hätten die Banker an der irdischen Wallstreet gesagt, wenn plötzlich, sagen wir…. Wie hieß der berühmte terranische Religionsstifter? Jesus Christus aufgetaucht wäre und dort eines seiner Wunder vollbracht hätte?“<br />
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LaSalle legte die Stirn in Falten und nippte an seinem Tee.<br />
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„Werden Giffris und seine Leute  ein Ohr, oder vielmehr ein Auge für ihre alte Mythologie haben? Nicht nur die Abordnung von Alpha Pavonis?“<br />
<br />
„Das habe ich mich allerdings auch schon gefragt. Wenn es misslingt, könnte die ganze buchstäblich nach hinten losgehen. Dann hätten die Kontrahenten eine Steilvorlage, uns zu diskreditieren und gleichzeitig noch jene politischen Fraktionen, die uns um Hilfe gebeten haben.“ <br />
<br />
Ich trat ans Fenster und blickte auf den in der Ferne schimmernden Planeten. Wie konnten wir zwei Völker zum Verhandeln bringen, die sich gegenseitig über Jahrhunderte als das ultimativ Böse, die Negation des eigenen Ich, polemisiert hatten? Die an die 500 Jahre Zeit gehabt hatten, ihre Vorurteile zu zementieren, und die sich über die Vernichtung des Gegenüber definierten? Wir mussten finden, was sie verband! Wir mussten den Kern der Kamalek finden, ihrer Zivilisation.<br />
„Wenn wir unsere Version des Myrastantii –„<br />
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Ein Komruf von der Brücke unterbrach mich. <br />
+Admiral T'Khellian, wir haben eine Transmission abgefangen,  von einem Schiff aus Giffris' Flotille. Und zwar mit Ziel der Aktivisten auf Caernis. +<br />
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LaSalle und ich sahen uns überrascht an. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Auf der Brücke ***</span></span><br />
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„Können wir den Inhalt entschlüsseln?“  fragte ich und nahm im Captain’s Chair Platz. LaSalle blieb neben mir mit verschränkten Armen stehen.<br />
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„Ja, es ist nur eine einfache Maskierung des Signals verwendet worden, und eine 16Bit - Chiffrierung. Der Computer hatte es innerhalb von fünf Minuten isoliert,“ erklärte unser Komoffizier, und es klang sogar etwas gelangweilt.  „Es ist nur eine Textbotschaft. Ich gebe Sie auf den Schirm.“ <br />
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Ich nickte ihm zu, und einen Moment später glitten die Zeichen einer kurzen Botschaft über das halbrunde Display im Vorderbereich der Brücke. Ein Sekundenbruchteil darauf, und sie hatten sich in Föderationsstandard verwandelt. Eine ebenso eindeutige wie überraschende Nachricht! <br />
+Greift das Kloster an. Besetzt das Allerheiligste! Wir brauchen die Wende! Jetzt! Hört auf die Erhabenen!+<br />
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LaSalle atmete hörbar aus. „Admrial T'Khellian wofür halten Sie das?“ <br />
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„Ich würde es einen… interessanten Plottwist nennen… Offenbar gibt es nicht nur auf Alpha Pavonis religiöse Fanatiker! – Mr. Caldred?“<br />
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„Ich halte das für eine Falle,“ wandte Mort Caldred ein. „Uns bleiben noch 25 Minuten, bis das Ultimatum abläuft. Das sieht mir nach einem Ablenkungsmanöver aus. Und nur so eine minimale Verschlüsselung – da wollte jemand, dass wir das finden.“<br />
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„Oder jemand wusste es nicht besser, war aber verzweifelt genug, es trotzdem zu wagen,“ meinte LaSalle.<br />
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Ich nickte dem Komoffizier zu. „Stellen Sie mir eine Verbindung zu Kommandant Giffris her!“ Während er arbeitete, kontaktierte ich den CEO Northal. „Wie weit sind Sie mit der Lösung des Eindämmungsproblems?“<br />
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+Wir gehen gerade eine Simulation mit einem Deflektorfeld durch. Ich schätze, 10 bis 15 Minuten, bis ich es genau sagen kann.+]]></content:encoded>
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		<item>
			<title><![CDATA[BdZ Log 7 Sareth]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=738</link>
			<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 20:51:19 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Wissenschaftslabor ***</span></span>[/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Nun wie weit ist Ihr kleiner Zaubertrick gediehen?“ fragte Quimby in seiner üblichen flapsigen Art, während er in meiner Begleitung in das Wissenschaftslabor trat. Lt. Kalahn warf ihm einen Blick zu, den ich bereits als nur gespielt zornig kennen gelernt hatte. Die beiden Offiziere waren auch privat befreundet. Und auch, wenn ich nicht wusste – oder wissen wollte – wie eng, war nicht zu übersehen, dass zumindest die Chemie zwischen ihnen wohl stimmte. Was die „Chemie“ unserer Aktion aber anbelangte…[/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Admiral, Commander. - Wir sind in der Lage, ein polarisiertes Feld mit den gewünschten Eigenschaften zu erstellen, aber die Eindämmung macht uns Mühe. Wenn wir innerhalb der Atmosphäre des Planeten operieren, müssen wir Verstärker einsetzen. Dies wiederum bedeutet, wir müssen zumindest den Transporter oder Drohnen auf Caerna Prime benutzen. Beides widerspricht unserer Übereinkunft mit den Streitparteien. – Insofern wir dieses Basisproblem lösen können, und CEO Northal arbeitet bereits daran, habe ich hier die bisher beste Simulation unserer … magischen Wolke.“ Sie warf Quimby einen Blick zu, der kurz grinste.[/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]Im Holofeld über den kreisrunden Kontrollen im Zentrum des Raumes formte sich nun die simulierte Landschaft in der Nähe des Heiligen Berges. Begleitet von T’Kalahns Erklärungen schwebte in etwa fünf Metern Höhe über dem Boden ein waberndes Gebilde, in dem Blitze zuckten. „Wir benutzten präfigurierte Holodeckmaterie, die wir mit Kraftfeldern stimulieren. Sehen Sie!“ Das Wabern nahm Formen an, selbst Gesichter vermeinte man zu erkennen. „Durch Invertierung gebündelter Verteronpulse können wir auch diese silbernen Schlangen erzeugen, die dem Mythos nach zu Boden gleiten und alles vernichten. Allerdings sollte sich tunlichst wirklich keine höhere Lebensform in der unmittelbaren Nähe aufhalten. Der Kontakt würde zu schweren Verbrennungen führen. Niedere organische Materie wie Pflanzen würden verdampfen.“[/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Wir müssen also unbedingt sichergehen, dass uns kein Kamalek in die Quere kommt,“ murmelte Quimby. „Am Besten den Demonstrationsort so wählen, dass er zwar gut sichtbar, aber weniger gut zugänglich ist.“[/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Der Berggipfel, zum Beispiel…“[/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]Als ich eintrat, hatte sich Rufus gerade einen Minztee aus dem Replikator geholt. Wie ich wusste, sein besonderes Getränk, um müde Gehirnzellen zu aktivieren. „Nun, wie ist der Stand der Dinge?“ fragte er. [/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]LaSalle entfaltete die kleine Holomatrix des Padds und ließ sich eine Kostprobe der bisherigen Bemühungen unserer Magier vom Dienst abspielen. [/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Ja, wenn es uns gelingt, das Eindämmungsproblem zu lösen. Aber unser CEO ist zuversichtlich. Die zweite Frage ist, ob wir damit unser Ziel erreichen. Ob solche  … nun ja… Taschenspielertricks wirklich Leute wie die Technokraten von Beta Pavonis überzeugen können. Es sind eiskalte Kapitalisten, die eine Allianz mit den Ferengi befürworten, das muss uns klar sein. Religion ist für sie nur insofern von Belang, als sich in irgendeiner Weise Profit daraus schlagen lässt. Was hätten die Banker an der irdischen Wallstreet gesagt, wenn plötzlich, sagen wir…. Wie hieß der berühmte terranische Religionsstifter? Jesus Christus aufgetaucht wäre und dort eines seiner Wunder vollbracht hätte?“[/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Werden Giffris und seine Leute  ein Ohr, oder vielmehr ein Auge für ihre alte Mythologie haben? Nicht nur die Abordnung von Alpha Pavonis?“[/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Wenn wir unsere Version des Myrastantii –„ [/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]LaSalle und ich sahen uns überrascht an. [/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Ja, es ist nur eine einfache Maskierung des Signals verwendet worden, und eine 16Bit - Chiffrierung. Der Computer hatte es innerhalb von fünf Minuten isoliert,“ erklärte unser Komoffizier, und es klang sogar etwas gelangweilt.  „Es ist nur eine Textbotschaft. Ich gebe Sie auf den Schirm.“ [/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]Ich nickte ihm zu, und einen Moment später glitten die Zeichen einer kurzen Botschaft über das halbrunde Display im Vorderbereich der Brücke. Ein Sekundenbruchteil darauf, und sie hatten sich in Föderationsstandard verwandelt. Eine ebenso eindeutige wie überraschende Nachricht! [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]+Greift das Kloster an. Besetzt das Allerheiligste! Wir brauchen die Wende! Jetzt! Hört auf die Erhabenen!+[/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Ich würde es einen… interessanten Plottwist nennen… Offenbar gibt es nicht nur auf Alpha Pavonis religiöse Fanatiker! – Mr. Caldred?“[/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Ich halte das für eine Falle,“ wandte Mort Caldred ein. „Uns bleiben noch 25 Minuten, bis das Ultimatum abläuft. Das sieht mir nach einem Ablenkungsmanöver aus. Und nur so eine minimale Verschlüsselung – da wollte jemand, dass wir das finden.“[/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Oder jemand wusste es nicht besser, war aber verzweifelt genug, es trotzdem zu wagen,“ meinte LaSalle.[/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]Ich nickte dem Komoffizier zu. „Stellen Sie mir eine Verbindung zu Kommandant Giffris her!“ Während er arbeitete, kontaktierte ich den CEO Northal. „Wie weit sind Sie mit der Lösung des Eindämmungsproblems?“[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]+Wir gehen gerade eine Simulation mit einem Deflektorfeld durch. Ich schätze, 10 bis 15 Minuten, bis ich es genau sagen kann.+[/font]</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Wissenschaftslabor ***</span></span>[/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Nun wie weit ist Ihr kleiner Zaubertrick gediehen?“ fragte Quimby in seiner üblichen flapsigen Art, während er in meiner Begleitung in das Wissenschaftslabor trat. Lt. Kalahn warf ihm einen Blick zu, den ich bereits als nur gespielt zornig kennen gelernt hatte. Die beiden Offiziere waren auch privat befreundet. Und auch, wenn ich nicht wusste – oder wissen wollte – wie eng, war nicht zu übersehen, dass zumindest die Chemie zwischen ihnen wohl stimmte. Was die „Chemie“ unserer Aktion aber anbelangte…[/font]</span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Admiral, Commander. - Wir sind in der Lage, ein polarisiertes Feld mit den gewünschten Eigenschaften zu erstellen, aber die Eindämmung macht uns Mühe. Wenn wir innerhalb der Atmosphäre des Planeten operieren, müssen wir Verstärker einsetzen. Dies wiederum bedeutet, wir müssen zumindest den Transporter oder Drohnen auf Caerna Prime benutzen. Beides widerspricht unserer Übereinkunft mit den Streitparteien. – Insofern wir dieses Basisproblem lösen können, und CEO Northal arbeitet bereits daran, habe ich hier die bisher beste Simulation unserer … magischen Wolke.“ Sie warf Quimby einen Blick zu, der kurz grinste.[/font]</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]Im Holofeld über den kreisrunden Kontrollen im Zentrum des Raumes formte sich nun die simulierte Landschaft in der Nähe des Heiligen Berges. Begleitet von T’Kalahns Erklärungen schwebte in etwa fünf Metern Höhe über dem Boden ein waberndes Gebilde, in dem Blitze zuckten. „Wir benutzten präfigurierte Holodeckmaterie, die wir mit Kraftfeldern stimulieren. Sehen Sie!“ Das Wabern nahm Formen an, selbst Gesichter vermeinte man zu erkennen. „Durch Invertierung gebündelter Verteronpulse können wir auch diese silbernen Schlangen erzeugen, die dem Mythos nach zu Boden gleiten und alles vernichten. Allerdings sollte sich tunlichst wirklich keine höhere Lebensform in der unmittelbaren Nähe aufhalten. Der Kontakt würde zu schweren Verbrennungen führen. Niedere organische Materie wie Pflanzen würden verdampfen.“[/font]</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Wir müssen also unbedingt sichergehen, dass uns kein Kamalek in die Quere kommt,“ murmelte Quimby. „Am Besten den Demonstrationsort so wählen, dass er zwar gut sichtbar, aber weniger gut zugänglich ist.“[/font]</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Der Berggipfel, zum Beispiel…“[/font]</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / LaSalles Quartier ***</span></span>[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]Als ich eintrat, hatte sich Rufus gerade einen Minztee aus dem Replikator geholt. Wie ich wusste, sein besonderes Getränk, um müde Gehirnzellen zu aktivieren. „Nun, wie ist der Stand der Dinge?“ fragte er. [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„ Lieutenant T'Kalahn und ihr Team machen gute Fortschritte.“ Ich reichte LaSalle ein Padd. „Hier ist die letzte Simulation.“[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]LaSalle entfaltete die kleine Holomatrix des Padds und ließ sich eine Kostprobe der bisherigen Bemühungen unserer Magier vom Dienst abspielen. [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Nicht schlecht... Das entspricht etwa dem, was Professor Capranyi beschrieben hat.“[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Ja, wenn es uns gelingt, das Eindämmungsproblem zu lösen. Aber unser CEO ist zuversichtlich. Die zweite Frage ist, ob wir damit unser Ziel erreichen. Ob solche  … nun ja… Taschenspielertricks wirklich Leute wie die Technokraten von Beta Pavonis überzeugen können. Es sind eiskalte Kapitalisten, die eine Allianz mit den Ferengi befürworten, das muss uns klar sein. Religion ist für sie nur insofern von Belang, als sich in irgendeiner Weise Profit daraus schlagen lässt. Was hätten die Banker an der irdischen Wallstreet gesagt, wenn plötzlich, sagen wir…. Wie hieß der berühmte terranische Religionsstifter? Jesus Christus aufgetaucht wäre und dort eines seiner Wunder vollbracht hätte?“[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]LaSalle legte die Stirn in Falten und nippte an seinem Tee.[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Werden Giffris und seine Leute  ein Ohr, oder vielmehr ein Auge für ihre alte Mythologie haben? Nicht nur die Abordnung von Alpha Pavonis?“[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Das habe ich mich allerdings auch schon gefragt. Wenn es misslingt, könnte die ganze buchstäblich nach hinten losgehen. Dann hätten die Kontrahenten eine Steilvorlage, uns zu diskreditieren und gleichzeitig noch jene politischen Fraktionen, die uns um Hilfe gebeten haben.“ [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]Ich trat ans Fenster und blickte auf den in der Ferne schimmernden Planeten. Wie konnten wir zwei Völker zum Verhandeln bringen, die sich gegenseitig über Jahrhunderte als das ultimativ Böse, die Negation des eigenen Ich, polemisiert hatten? Die an die 500 Jahre Zeit gehabt hatten, ihre Vorurteile zu zementieren, und die sich über die Vernichtung des Gegenüber definierten? Wir mussten finden, was sie verband! Wir mussten den Kern der Kamalek finden, ihrer Zivilisation.[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Wenn wir unsere Version des Myrastantii –„ [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]Ein Komruf von der Brücke unterbrach mich. [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]+Admiral T'Khellian, wir haben eine Transmission abgefangen,  von einem Schiff aus Giffris' Flotille. Und zwar mit Ziel der Aktivisten auf Caernis. +[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]LaSalle und ich sahen uns überrascht an. [/font]</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Auf der Brücke ***</span></span>[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Können wir den Inhalt entschlüsseln?“  fragte ich und nahm im Captain’s Chair Platz. LaSalle blieb neben mir mit verschränkten Armen stehen.[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Ja, es ist nur eine einfache Maskierung des Signals verwendet worden, und eine 16Bit - Chiffrierung. Der Computer hatte es innerhalb von fünf Minuten isoliert,“ erklärte unser Komoffizier, und es klang sogar etwas gelangweilt.  „Es ist nur eine Textbotschaft. Ich gebe Sie auf den Schirm.“ [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]Ich nickte ihm zu, und einen Moment später glitten die Zeichen einer kurzen Botschaft über das halbrunde Display im Vorderbereich der Brücke. Ein Sekundenbruchteil darauf, und sie hatten sich in Föderationsstandard verwandelt. Eine ebenso eindeutige wie überraschende Nachricht! [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]+Greift das Kloster an. Besetzt das Allerheiligste! Wir brauchen die Wende! Jetzt! Hört auf die Erhabenen!+[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]LaSalle atmete hörbar aus. „Admrial T'Khellian wofür halten Sie das?“ [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Ich würde es einen… interessanten Plottwist nennen… Offenbar gibt es nicht nur auf Alpha Pavonis religiöse Fanatiker! – Mr. Caldred?“[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Ich halte das für eine Falle,“ wandte Mort Caldred ein. „Uns bleiben noch 25 Minuten, bis das Ultimatum abläuft. Das sieht mir nach einem Ablenkungsmanöver aus. Und nur so eine minimale Verschlüsselung – da wollte jemand, dass wir das finden.“[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]„Oder jemand wusste es nicht besser, war aber verzweifelt genug, es trotzdem zu wagen,“ meinte LaSalle.[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]Ich nickte dem Komoffizier zu. „Stellen Sie mir eine Verbindung zu Kommandant Giffris her!“ Während er arbeitete, kontaktierte ich den CEO Northal. „Wie weit sind Sie mit der Lösung des Eindämmungsproblems?“[/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif] [/font]</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">[font=Calibri", "sans-serif]+Wir gehen gerade eine Simulation mit einem Deflektorfeld durch. Ich schätze, 10 bis 15 Minuten, bis ich es genau sagen kann.+[/font]</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[BdZ Log 6 / LaSalle / NPC]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=737</link>
			<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 15:07:03 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=7">Robert Vandenberg</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=737</guid>
			<description><![CDATA[USS Picard B / Brücke<br />
<br />
<br />
Giffris schien nur darauf gewartet zu haben, seinem Zorn Luft zu machen. <br />
 <br />
Gi:  Das ist doch ein abgekartetes Spiel! Die Föderation will die Kontrolle über die Handelsroute an sich reißen und satte Gewinne einstreichen! <br />
<br />
Sareth atmete einmal tief durch.<br />
<br />
Sa: Kommandant, ich versichere Ihnen…<br />
Gi: Sie haben hier nichts mehr zu versichern. Sie haben 4 Stunden, um aus dem System zu verschwinden. Ansonsten werde ich Maßnahmen ergreifen. Giffris Ende.<br />
 <br />
Sareth blickte für ein paar Sekunden auf das Statusholo. Dann wandte sie sich an den diensthabenden Navigationsoffizier.<br />
<br />
Sa: Mr. Harlan berechnen Sie einen Kurs zum Verlassen des Systems. Nur berechnen, noch nicht durchführen. <br />
Ha: Aye Mam.<br />
Sa: Gut. Lt. T’Kalahn , Mr. Quimby,  Professor Capranyi, Admiral LaSalle, bitte folgern Sie mir in den Captains Raum. Mr. Caldred, Sie haben die Brücke.<br />
<br />
----------------------------------------------<br />
 <br />
Ortswechsel:<br />
<br />
USS Picard  B / Captains Raum<br />
<br />
Sareths Gefühle waren eine Mischung aus Zorn und Unglauben.<br />
<br />
Sa: Wie können 2 raumfahrende Zivilisationen, welche auch noch den gleichen Ursprung haben, so irrational handeln?<br />
 <br />
Professor Capranyi gab einen Brummton von sich.<br />
<br />
PC: Weil Ihr Handeln von einem tiefen Glauben ihre eigene Rechtschaffenheit durchdrungen ist. Dass Sie im Auftrag und unter der Anleitung Ihrer höchsten Wesen handeln. Ob das jetzt die Urgeister des Ewigen sind, wie bei den Bewohnern von Alpha Pavonis, oder Regeln des Erfolgs wie bei den Bewohnern von Beta Pavonis. Lebewesen können Fehler machen. Werden Ihre Hände jedoch durch göttliche Entitäten geführt, sind sie unfehlbar und immer im Recht. Und wenn ihre Macht nicht ausreicht, um die Aufgaben der Götter zu erfüllen, dann kommt nach dem Willen ihrer Götter, ein Helfer von außen.<br />
Sa: Was meinen Sie genau?<br />
PC: Das ist doch elementar. Man handelt nach dem Willen der Götter, soweit man dazu in der Lage ist. Koste es, was es wolle. Übersteigt diese Aufgabe jedoch die eigenen Fähigkeiten, werden die Götter schon einen Helfer finden, der dann dafür sorgt, dass die Aufgabe erfüllt wird.<br />
 <br />
XO Quimby räusperte sich unbehaglich.<br />
 <br />
Qu: Bei allem notwendigen Respekt Doktor, aber wie soll uns das helfen, mehr über die Situation auf dem Planeten zu erfahren? Wir müssen ein Außenteam dorthin bekommen. Punkt!<br />
 <br />
LaSalle grinste böse.<br />
 <br />
LS: Professor, wenn ich Sie recht verstehe, würde ein nicht durch die Bewohner beider Systeme zu neutralisierender, externer Störfaktor, dazu führen, dass sich beide Seiten an einen Dritten wenden würden?<br />
PC: Wenn der externe Störfaktor übermächtig und angsteinflößend genug wäre und die externe Hilfe sofort verfügbar und in Reichweite wäre. Im Übrigen überrascht es mich etwas, dass Sie das verstehen, Admiral LaSalle.<br />
Sa: Ein externer Störfaktor……mhmmm. Professor welcher Art sollte der Störfaktor sein?<br />
PC: Nun, es sollte etwas sein, was evtl. in den Mythen und religiösen Überlieferungen der Bewohner vorkommt. Nichts was sie selbst regeln könnten, etwa einen milit. Angriff oder einen Asteroiden. Es muss etwas überwältigendes sein.<br />
Sa: Gibt es so etwas wie eine widerkehrende, göttliche Plage bei den Pavonii?<br />
 <br />
Professor Capranyi dachte nach. Dann sagte er gedehnt:<br />
 <br />
PC: Das Myrastantii. Die Wolke aus dem die Schlangen der Vernichtung zu Boden gleiten. Eine Wolke, welche urplötzlich auftaucht. Aus Ihr fallen silbrige Schlangen zu Boden, welche beim Aufprall den Boden verbrennen. Nur der Prophet Arlaan war in der Lage, die Menschen auf Caerna Prime zu retten. Er kämpfte gegen den Dämon in der Wolke, vetrieb ihn, verlor dabei jedoch sein  Leben. Dieser Mythos ist im Übrigen auch die Basis für die Opferbereitschaft der Bewohner von Alpha-Pavonis.<br />
Sa: Ein klassischer Heldenepos.<br />
LS: Erinnert mich an den Vorfall mit Captain Kirk auf Argus X. Die Wolke des Todes.<br />
Qu: Das ist ja alles sehr stimmungsvoll. Aber mit dem Wissen über religiöse Mythen bekommen wir noch immer keinen Fuß dort auf den Boden.<br />
La: Doch bekommen wir. Wir sorgen einfach für einen externen Störfaktor, den beide Seiten nicht beseitigen können. Aber wir können dies, weil wir die Ursache kennen. Aber dazu müssen wir runter auf den Planeten.<br />
PC: Nun, ein mythologisches Monster lässt sich nur schwer erschaffen.<br />
Sa: Nein, aber alle Mythologien haben zumindest einen teilweise wissenschaftlich erklärbaren Ursprung. Wir benötigen etwas, was eine externe Bedrohung simuliert, aber wirklich nur simuliert.<br />
PC: So etwas zu tun, ist moralisch zumindest fragwürdig.<br />
LS: Mit Gewalt vorzugehen, wäre noch fragwürdiger. Und der Zweck heiligt die Mittel.<br />
PC: Als oberster Hüter des Rechts innerhalb der Sternenflotte, der Sie nun mal sind LaSalle, werden Sie mir allmählich unheimlich.<br />
Sa: Wir benötigen also die Simulation einer überwältigenden Bedrohung von  außen, welche eines nicht zivilisatorischen Ursprungs ist. Und welche nur wir beseitigen können. Lt. T’Kalahn, forschen Sie nach, ob es eine physikalische Erklärung für so etwas wie das Myrastantii gibt und wenn ja, wie man eine ungefährliche Simulation davon erzeugen kann. Admiral LaSalle, ich würde Sie bitten mit Mr. Caldred einen Plan zu erstellen, wie man den Kampf gegen ein „Monster“  mit einfachen Mitteln, aber eindrucksvoll gestalten kann. Wir haben noch  3h 40 Minuten.<br />
LS: Showtime!<br />
Qu: Lt. T’Kalahn!<br />
TK: Sir?<br />
Qu: Es gäbe da etwas, was eine Simulation eines Monsters sein könnte.<br />
TK: Und das wäre, Sir ?<br />
Qu: Die Produkte des Nahrungsmittelreplikators.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[USS Picard B / Brücke<br />
<br />
<br />
Giffris schien nur darauf gewartet zu haben, seinem Zorn Luft zu machen. <br />
 <br />
Gi:  Das ist doch ein abgekartetes Spiel! Die Föderation will die Kontrolle über die Handelsroute an sich reißen und satte Gewinne einstreichen! <br />
<br />
Sareth atmete einmal tief durch.<br />
<br />
Sa: Kommandant, ich versichere Ihnen…<br />
Gi: Sie haben hier nichts mehr zu versichern. Sie haben 4 Stunden, um aus dem System zu verschwinden. Ansonsten werde ich Maßnahmen ergreifen. Giffris Ende.<br />
 <br />
Sareth blickte für ein paar Sekunden auf das Statusholo. Dann wandte sie sich an den diensthabenden Navigationsoffizier.<br />
<br />
Sa: Mr. Harlan berechnen Sie einen Kurs zum Verlassen des Systems. Nur berechnen, noch nicht durchführen. <br />
Ha: Aye Mam.<br />
Sa: Gut. Lt. T’Kalahn , Mr. Quimby,  Professor Capranyi, Admiral LaSalle, bitte folgern Sie mir in den Captains Raum. Mr. Caldred, Sie haben die Brücke.<br />
<br />
----------------------------------------------<br />
 <br />
Ortswechsel:<br />
<br />
USS Picard  B / Captains Raum<br />
<br />
Sareths Gefühle waren eine Mischung aus Zorn und Unglauben.<br />
<br />
Sa: Wie können 2 raumfahrende Zivilisationen, welche auch noch den gleichen Ursprung haben, so irrational handeln?<br />
 <br />
Professor Capranyi gab einen Brummton von sich.<br />
<br />
PC: Weil Ihr Handeln von einem tiefen Glauben ihre eigene Rechtschaffenheit durchdrungen ist. Dass Sie im Auftrag und unter der Anleitung Ihrer höchsten Wesen handeln. Ob das jetzt die Urgeister des Ewigen sind, wie bei den Bewohnern von Alpha Pavonis, oder Regeln des Erfolgs wie bei den Bewohnern von Beta Pavonis. Lebewesen können Fehler machen. Werden Ihre Hände jedoch durch göttliche Entitäten geführt, sind sie unfehlbar und immer im Recht. Und wenn ihre Macht nicht ausreicht, um die Aufgaben der Götter zu erfüllen, dann kommt nach dem Willen ihrer Götter, ein Helfer von außen.<br />
Sa: Was meinen Sie genau?<br />
PC: Das ist doch elementar. Man handelt nach dem Willen der Götter, soweit man dazu in der Lage ist. Koste es, was es wolle. Übersteigt diese Aufgabe jedoch die eigenen Fähigkeiten, werden die Götter schon einen Helfer finden, der dann dafür sorgt, dass die Aufgabe erfüllt wird.<br />
 <br />
XO Quimby räusperte sich unbehaglich.<br />
 <br />
Qu: Bei allem notwendigen Respekt Doktor, aber wie soll uns das helfen, mehr über die Situation auf dem Planeten zu erfahren? Wir müssen ein Außenteam dorthin bekommen. Punkt!<br />
 <br />
LaSalle grinste böse.<br />
 <br />
LS: Professor, wenn ich Sie recht verstehe, würde ein nicht durch die Bewohner beider Systeme zu neutralisierender, externer Störfaktor, dazu führen, dass sich beide Seiten an einen Dritten wenden würden?<br />
PC: Wenn der externe Störfaktor übermächtig und angsteinflößend genug wäre und die externe Hilfe sofort verfügbar und in Reichweite wäre. Im Übrigen überrascht es mich etwas, dass Sie das verstehen, Admiral LaSalle.<br />
Sa: Ein externer Störfaktor……mhmmm. Professor welcher Art sollte der Störfaktor sein?<br />
PC: Nun, es sollte etwas sein, was evtl. in den Mythen und religiösen Überlieferungen der Bewohner vorkommt. Nichts was sie selbst regeln könnten, etwa einen milit. Angriff oder einen Asteroiden. Es muss etwas überwältigendes sein.<br />
Sa: Gibt es so etwas wie eine widerkehrende, göttliche Plage bei den Pavonii?<br />
 <br />
Professor Capranyi dachte nach. Dann sagte er gedehnt:<br />
 <br />
PC: Das Myrastantii. Die Wolke aus dem die Schlangen der Vernichtung zu Boden gleiten. Eine Wolke, welche urplötzlich auftaucht. Aus Ihr fallen silbrige Schlangen zu Boden, welche beim Aufprall den Boden verbrennen. Nur der Prophet Arlaan war in der Lage, die Menschen auf Caerna Prime zu retten. Er kämpfte gegen den Dämon in der Wolke, vetrieb ihn, verlor dabei jedoch sein  Leben. Dieser Mythos ist im Übrigen auch die Basis für die Opferbereitschaft der Bewohner von Alpha-Pavonis.<br />
Sa: Ein klassischer Heldenepos.<br />
LS: Erinnert mich an den Vorfall mit Captain Kirk auf Argus X. Die Wolke des Todes.<br />
Qu: Das ist ja alles sehr stimmungsvoll. Aber mit dem Wissen über religiöse Mythen bekommen wir noch immer keinen Fuß dort auf den Boden.<br />
La: Doch bekommen wir. Wir sorgen einfach für einen externen Störfaktor, den beide Seiten nicht beseitigen können. Aber wir können dies, weil wir die Ursache kennen. Aber dazu müssen wir runter auf den Planeten.<br />
PC: Nun, ein mythologisches Monster lässt sich nur schwer erschaffen.<br />
Sa: Nein, aber alle Mythologien haben zumindest einen teilweise wissenschaftlich erklärbaren Ursprung. Wir benötigen etwas, was eine externe Bedrohung simuliert, aber wirklich nur simuliert.<br />
PC: So etwas zu tun, ist moralisch zumindest fragwürdig.<br />
LS: Mit Gewalt vorzugehen, wäre noch fragwürdiger. Und der Zweck heiligt die Mittel.<br />
PC: Als oberster Hüter des Rechts innerhalb der Sternenflotte, der Sie nun mal sind LaSalle, werden Sie mir allmählich unheimlich.<br />
Sa: Wir benötigen also die Simulation einer überwältigenden Bedrohung von  außen, welche eines nicht zivilisatorischen Ursprungs ist. Und welche nur wir beseitigen können. Lt. T’Kalahn, forschen Sie nach, ob es eine physikalische Erklärung für so etwas wie das Myrastantii gibt und wenn ja, wie man eine ungefährliche Simulation davon erzeugen kann. Admiral LaSalle, ich würde Sie bitten mit Mr. Caldred einen Plan zu erstellen, wie man den Kampf gegen ein „Monster“  mit einfachen Mitteln, aber eindrucksvoll gestalten kann. Wir haben noch  3h 40 Minuten.<br />
LS: Showtime!<br />
Qu: Lt. T’Kalahn!<br />
TK: Sir?<br />
Qu: Es gäbe da etwas, was eine Simulation eines Monsters sein könnte.<br />
TK: Und das wäre, Sir ?<br />
Qu: Die Produkte des Nahrungsmittelreplikators.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[BdZ Log 5 - Sareth]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=734</link>
			<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 16:24:24 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=734</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Brücke ***</span></span><br />
<br />
Die Turbolifttüren glitten auf, und ich trat auf die Brücke, wo gerade die Tagesschicht die Plätze eingenommen hatte. <br />
„Wie ist der Status?“ Ich nahm im Captain’s Chair Platz. <br />
Zwar hatten wir zugestimmt, keine Scans anzufertigen, doch gewährte uns hier das Föderationsrecht ein praktisches Schlupfloch, wie LaSalle offeriert hatte.  Als Scan galt nur eine aktiv eingeleitete sensorische Maßnahme. Hielten wir einfach alle Sensorplattformen offen und ließen passiv einlaufen, war dies rechtlich gesehen kein Scan. Ich war nicht unbedingt ein Freund solcher juristischen Winkelzüge, doch diesmal war es angeraten, denn wir brauchten so viele Informationen wie möglich…<br />
<br />
„Wir haben umfangreiche Ruinenstrukturen auf dem gesamten Planten entdeckt, fast vollständig unter Vegetation oder marinen Ablagerungen,“ berichtete T’Kalahn von der Wissenschaftsstation. „Der Grund für den Exodus von Caerna Prime scheint übrigens in klimatischen Versänderungen infolge einer Achsenverschiebung zu liegen. Auf jeden Fall gibt es momentan nur zwei kleinere Zentren humanoider Biosignaturen: diese ältere Struktur hier – ohne Zweifel das Kloster, von dem wir gehört haben – und diese jüngeren polymeren Strukturen in etwa zwei Kilometer Entfernung vom heiligen Berg und dem Kloster.“<br />
<br />
„Die Aktivisten.“<br />
<br />
Auf dem Hauptschirm erschien das Terrain mit entsprechenden Markierungen. „Veränderungen in der Oberflächenreflektion und Wärmestrahlung verweisen außerdem auf unternommene landwirtschaftliche Aktivitäten,“ fuhr T’Kalahn fort.<br />
<br />
„Sie wollen sich da häuslich einrichten…“ brummte XO Quimby. <br />
<br />
„Anzeichen irgendwelcher Bewegungen zwischen beiden Gruppen gibt es nicht, auch keine energetischen Entladungen, die auf Waffenfeuer oder Explosionen hinweisen.“<br />
<br />
Mort fauchte leise bei diesem Statement. „Zumindest keine Energiewaffen! Aber man kann auch jemanden mit einer Armbrust oder einer antiken Partikelwaffe in die ewigen Jagdgründe… ähm… zum Tode befördern,“ brummte er. „Wir sollten Miniaturdrohnen mit Kameras ausschleusen.“<br />
<br />
„Das ist korrekt, Mr. Caldred, aber momentan keine Option,“ entgegnete ich. „Weitere Meldungen?“<br />
<br />
„Der Vorstandsvorsitzende eines der Konsortien auf Beta Pavonis hat die Regierung verklagt wegen Behinderung der geschäftlichen Entfaltung durch die Einbindung der Föderation in die Angelegenheit. Das religiöse Oberhaupt von Alpha Pavonis hat feierlich protestiert und uns mit Bannflüchen belegt.“<br />
<br />
„Hoffen wir, dass es bei verbalen Attacken bleibt. Status der beiden Schiffsverbände?“<br />
<br />
„Unverändert, Admiral, aber beide mit aktivierten Schilden.“<br />
…<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Besprechungsraum / später am Tag ***</span></span><br />
 <br />
Als ich den Besprechungsraum betrat, waren Rufus LaSalle und Prof. Capranyi bereits in einer hitzigen Diskussion.<br />
<br />
„… sage ich Ihne, dass die Grundlage, von der wir ausgehen müssen, in den Schöpfungsmythen liegt! Aber davon versteht ein Militär wie Sie natürlich nicht ein Quentchen!!!“<br />
<br />
„Und Sie sollten aus Ihrem akademischen Elfenbeinturm herauskommen! Beta Pavonis ist eine auf wirtschaftlichen Profit ausgerichtete Gesellschaft. Profit ist ihre Religion, nicht wahr? Außer, wenn es um Caerna Prime geht. Warum? Was macht diesen Planeten wertvoll, warum streiten sie überhaupt um ihn? Das ist die Kerbe, die Bresche, in die – ähem, Admiral…“<br />
<br />
„Lassen Sie sich nicht stören, meine Herren.“ Trotz der ernsten Lage musste ich schmunzeln. Ich hatte über eine Minute im Raum gestanden, ohne dass die beiden Streithähne mich bemerkt hatten. „Wie ich sehe, versuchen Sie sich in die Situation intensiv hinein zu versetzen.“ Ich nahm Platz. „Was wir tun müssen, ist, die Kontrahenten dazu zu bringen, sich auf Augenhöhe zu begegnen, sich als Individuum wahrzunehmen, und nicht als Vertreter des ultimativ Bösen.“<br />
<br />
„Ja, das ist genau der Ansatz, der im Schöpfungsmythos—“<br />
<br />
„Mythen allein werden uns nicht weiterbringen. Wir müssen im Hier und Jetzt ansetzen. Im Hier und Jetzt einen gemeinsamen Nenner finden, der sie an den Verhandlungstisch bringt.“<br />
<br />
„Der Nenner dürfte Caerna mit seinen Ruinen sein.“<br />
<br />
„Ich denke nicht,“ erwiderte ich. „Die Ruinen stehen als Symbol für etwas, nämlich ihre gemeinsame Vergangenheit. Wer sich den Planeten aneignet, eignet sich die Geschichte an, das kann man so sehen, oder, Professor Capranyi?“<br />
<br />
Der Gelehrte brummte und legte die Stirn in düstere Denkerfalten. „Ja, in der Tat, Admiral. Darauf läuft es wohl hinaus. Aber wir drehen uns im Kreis, wenn –“<br />
<br />
+ Admiral + erreichte mich ein Ruf von XO Quimby von der Brücke. + Von einem der Alpha-Pavonis-Schiffe hat sich ein kleines Objekt gelöst, eine Rettungskapsel, wie mir scheint…+<br />
<br />
„Danke, wir kommen… - Rufus, Professor, wie es aussieht, müssen wir unsere Debatte ersteinmal verschieben.“<br />
<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Brücke ***</span></span><br />
<br />
Auf dem Hauptschirm war die vergrößerte Darstellung des kleinen, rhombenförmigen Objekts zu sehen, das in seiner groben Beschaffenheit wenig einladend aussah. <br />
<br />
„Eine Lebensform an Bord,“ meldete T’Kalahn, „bisher keine Reaktion auf Rufe. Aber die Lebenszeichen sind stabil. Der Kurs führt in einem Bogen um die Picard Richtung Caerna Prime… oder Richtung des Leitschiffes von Beta Pavonis.“<br />
<br />
„Ein Flüchtling vielleicht?“ mutmaßte unsere Ferengi-Navigatorin. „Man hat Gerüchte über die Armut auf Alpha gehört…“<br />
<br />
Rufus LaSalle strich sich über den Bart. „Ich habe ein ungutes Gefühl…“<br />
<br />
„Lt. T’Kalahn, setzen Sie noch einen Ruf ab, der Insasse soll seine Intention klar nennen, oder wir werden das Flugobjekt abfangen,“ entschied ich. „OPS, Traktorstrahl vorbereiten.“<br />
<br />
„Admiral, ich darf darauf hinweisen, dass das eine direkte Einmischung –“<br />
<br />
„Professor, der Einwand ist notiert. Wenn ich Ihre Expertise benötige, werde ich diese einholen! – T’Kalahn?“<br />
<br />
„Keine Reaktion, Admiral.  Aber das Energieniveau im Antrieb erhöht sich…. Und ich registriere einen extremen Ausschlag in der Bakerstrahlung! – Kommandant Giffris ruft uns.“<br />
<br />
„Das Schutzfeld! Er hat das Schutzfeld vom Antrieb deaktiviert!“ Mort sprang beinahe über seine Konsole. „Das ist ein Suicide-Run!!!“ <br />
<br />
„Traktorstrahl! – OPS, Transporterverbindung, erfassen der Biosignale!“<br />
<br />
Finger flogen hastig durch die Holokontrollen. Die Komautomatik signalisierte den Kontaktversuch von Giffris mit wachsender Insistenz. <br />
„Bekomme keine stabile Verbindung zum Transport, da ist irgendein Blocker!“<br />
<br />
„Energieniveau steigt exponential.“<br />
<br />
„Transporter?“ <br />
<br />
Ein Kopfschütteln. Uns blieb keine andere Wahl. Die Offizierin an der OPS suchte verzweifelt, in den letzten Sekunden Energie umzuleiten, um die Mustererfassung zu verbessern. <br />
<br />
„Traktorstrahl, maximales Eindämmfeld, jetzt!“<br />
<br />
Nur einen Sekundenbruchteil später erleuchtete das Energiefeld in einer Explosion. Die „Rettungskapsel“ existierte nicht mehr. Kommandant Giffris‘ beendete die Schocksekunde: + Föderationsschiff, was sollte das?! Dieses gegnerische Explosiv hätte uns fast getroffen! Kollaborieren Sie mit dem Feind? Wir vertrauten Ihnen! +<br />
<br />
„Kommandant. Es bestand für Sie und Ihre Schiffe noch keine Gefahr. Wir haben versucht –„<br />
<br />
Aber Giffris schien nur darauf gewartet zu haben, seinem Zorn Luft zu machen. + Das ist doch ein abgekartetes Spiel! Die Föderation will die Kontrolle über die Handelsroute an sich reißen und satte Gewinne einstreichen! +]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Brücke ***</span></span><br />
<br />
Die Turbolifttüren glitten auf, und ich trat auf die Brücke, wo gerade die Tagesschicht die Plätze eingenommen hatte. <br />
„Wie ist der Status?“ Ich nahm im Captain’s Chair Platz. <br />
Zwar hatten wir zugestimmt, keine Scans anzufertigen, doch gewährte uns hier das Föderationsrecht ein praktisches Schlupfloch, wie LaSalle offeriert hatte.  Als Scan galt nur eine aktiv eingeleitete sensorische Maßnahme. Hielten wir einfach alle Sensorplattformen offen und ließen passiv einlaufen, war dies rechtlich gesehen kein Scan. Ich war nicht unbedingt ein Freund solcher juristischen Winkelzüge, doch diesmal war es angeraten, denn wir brauchten so viele Informationen wie möglich…<br />
<br />
„Wir haben umfangreiche Ruinenstrukturen auf dem gesamten Planten entdeckt, fast vollständig unter Vegetation oder marinen Ablagerungen,“ berichtete T’Kalahn von der Wissenschaftsstation. „Der Grund für den Exodus von Caerna Prime scheint übrigens in klimatischen Versänderungen infolge einer Achsenverschiebung zu liegen. Auf jeden Fall gibt es momentan nur zwei kleinere Zentren humanoider Biosignaturen: diese ältere Struktur hier – ohne Zweifel das Kloster, von dem wir gehört haben – und diese jüngeren polymeren Strukturen in etwa zwei Kilometer Entfernung vom heiligen Berg und dem Kloster.“<br />
<br />
„Die Aktivisten.“<br />
<br />
Auf dem Hauptschirm erschien das Terrain mit entsprechenden Markierungen. „Veränderungen in der Oberflächenreflektion und Wärmestrahlung verweisen außerdem auf unternommene landwirtschaftliche Aktivitäten,“ fuhr T’Kalahn fort.<br />
<br />
„Sie wollen sich da häuslich einrichten…“ brummte XO Quimby. <br />
<br />
„Anzeichen irgendwelcher Bewegungen zwischen beiden Gruppen gibt es nicht, auch keine energetischen Entladungen, die auf Waffenfeuer oder Explosionen hinweisen.“<br />
<br />
Mort fauchte leise bei diesem Statement. „Zumindest keine Energiewaffen! Aber man kann auch jemanden mit einer Armbrust oder einer antiken Partikelwaffe in die ewigen Jagdgründe… ähm… zum Tode befördern,“ brummte er. „Wir sollten Miniaturdrohnen mit Kameras ausschleusen.“<br />
<br />
„Das ist korrekt, Mr. Caldred, aber momentan keine Option,“ entgegnete ich. „Weitere Meldungen?“<br />
<br />
„Der Vorstandsvorsitzende eines der Konsortien auf Beta Pavonis hat die Regierung verklagt wegen Behinderung der geschäftlichen Entfaltung durch die Einbindung der Föderation in die Angelegenheit. Das religiöse Oberhaupt von Alpha Pavonis hat feierlich protestiert und uns mit Bannflüchen belegt.“<br />
<br />
„Hoffen wir, dass es bei verbalen Attacken bleibt. Status der beiden Schiffsverbände?“<br />
<br />
„Unverändert, Admiral, aber beide mit aktivierten Schilden.“<br />
…<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Besprechungsraum / später am Tag ***</span></span><br />
 <br />
Als ich den Besprechungsraum betrat, waren Rufus LaSalle und Prof. Capranyi bereits in einer hitzigen Diskussion.<br />
<br />
„… sage ich Ihne, dass die Grundlage, von der wir ausgehen müssen, in den Schöpfungsmythen liegt! Aber davon versteht ein Militär wie Sie natürlich nicht ein Quentchen!!!“<br />
<br />
„Und Sie sollten aus Ihrem akademischen Elfenbeinturm herauskommen! Beta Pavonis ist eine auf wirtschaftlichen Profit ausgerichtete Gesellschaft. Profit ist ihre Religion, nicht wahr? Außer, wenn es um Caerna Prime geht. Warum? Was macht diesen Planeten wertvoll, warum streiten sie überhaupt um ihn? Das ist die Kerbe, die Bresche, in die – ähem, Admiral…“<br />
<br />
„Lassen Sie sich nicht stören, meine Herren.“ Trotz der ernsten Lage musste ich schmunzeln. Ich hatte über eine Minute im Raum gestanden, ohne dass die beiden Streithähne mich bemerkt hatten. „Wie ich sehe, versuchen Sie sich in die Situation intensiv hinein zu versetzen.“ Ich nahm Platz. „Was wir tun müssen, ist, die Kontrahenten dazu zu bringen, sich auf Augenhöhe zu begegnen, sich als Individuum wahrzunehmen, und nicht als Vertreter des ultimativ Bösen.“<br />
<br />
„Ja, das ist genau der Ansatz, der im Schöpfungsmythos—“<br />
<br />
„Mythen allein werden uns nicht weiterbringen. Wir müssen im Hier und Jetzt ansetzen. Im Hier und Jetzt einen gemeinsamen Nenner finden, der sie an den Verhandlungstisch bringt.“<br />
<br />
„Der Nenner dürfte Caerna mit seinen Ruinen sein.“<br />
<br />
„Ich denke nicht,“ erwiderte ich. „Die Ruinen stehen als Symbol für etwas, nämlich ihre gemeinsame Vergangenheit. Wer sich den Planeten aneignet, eignet sich die Geschichte an, das kann man so sehen, oder, Professor Capranyi?“<br />
<br />
Der Gelehrte brummte und legte die Stirn in düstere Denkerfalten. „Ja, in der Tat, Admiral. Darauf läuft es wohl hinaus. Aber wir drehen uns im Kreis, wenn –“<br />
<br />
+ Admiral + erreichte mich ein Ruf von XO Quimby von der Brücke. + Von einem der Alpha-Pavonis-Schiffe hat sich ein kleines Objekt gelöst, eine Rettungskapsel, wie mir scheint…+<br />
<br />
„Danke, wir kommen… - Rufus, Professor, wie es aussieht, müssen wir unsere Debatte ersteinmal verschieben.“<br />
<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Brücke ***</span></span><br />
<br />
Auf dem Hauptschirm war die vergrößerte Darstellung des kleinen, rhombenförmigen Objekts zu sehen, das in seiner groben Beschaffenheit wenig einladend aussah. <br />
<br />
„Eine Lebensform an Bord,“ meldete T’Kalahn, „bisher keine Reaktion auf Rufe. Aber die Lebenszeichen sind stabil. Der Kurs führt in einem Bogen um die Picard Richtung Caerna Prime… oder Richtung des Leitschiffes von Beta Pavonis.“<br />
<br />
„Ein Flüchtling vielleicht?“ mutmaßte unsere Ferengi-Navigatorin. „Man hat Gerüchte über die Armut auf Alpha gehört…“<br />
<br />
Rufus LaSalle strich sich über den Bart. „Ich habe ein ungutes Gefühl…“<br />
<br />
„Lt. T’Kalahn, setzen Sie noch einen Ruf ab, der Insasse soll seine Intention klar nennen, oder wir werden das Flugobjekt abfangen,“ entschied ich. „OPS, Traktorstrahl vorbereiten.“<br />
<br />
„Admiral, ich darf darauf hinweisen, dass das eine direkte Einmischung –“<br />
<br />
„Professor, der Einwand ist notiert. Wenn ich Ihre Expertise benötige, werde ich diese einholen! – T’Kalahn?“<br />
<br />
„Keine Reaktion, Admiral.  Aber das Energieniveau im Antrieb erhöht sich…. Und ich registriere einen extremen Ausschlag in der Bakerstrahlung! – Kommandant Giffris ruft uns.“<br />
<br />
„Das Schutzfeld! Er hat das Schutzfeld vom Antrieb deaktiviert!“ Mort sprang beinahe über seine Konsole. „Das ist ein Suicide-Run!!!“ <br />
<br />
„Traktorstrahl! – OPS, Transporterverbindung, erfassen der Biosignale!“<br />
<br />
Finger flogen hastig durch die Holokontrollen. Die Komautomatik signalisierte den Kontaktversuch von Giffris mit wachsender Insistenz. <br />
„Bekomme keine stabile Verbindung zum Transport, da ist irgendein Blocker!“<br />
<br />
„Energieniveau steigt exponential.“<br />
<br />
„Transporter?“ <br />
<br />
Ein Kopfschütteln. Uns blieb keine andere Wahl. Die Offizierin an der OPS suchte verzweifelt, in den letzten Sekunden Energie umzuleiten, um die Mustererfassung zu verbessern. <br />
<br />
„Traktorstrahl, maximales Eindämmfeld, jetzt!“<br />
<br />
Nur einen Sekundenbruchteil später erleuchtete das Energiefeld in einer Explosion. Die „Rettungskapsel“ existierte nicht mehr. Kommandant Giffris‘ beendete die Schocksekunde: + Föderationsschiff, was sollte das?! Dieses gegnerische Explosiv hätte uns fast getroffen! Kollaborieren Sie mit dem Feind? Wir vertrauten Ihnen! +<br />
<br />
„Kommandant. Es bestand für Sie und Ihre Schiffe noch keine Gefahr. Wir haben versucht –„<br />
<br />
Aber Giffris schien nur darauf gewartet zu haben, seinem Zorn Luft zu machen. + Das ist doch ein abgekartetes Spiel! Die Föderation will die Kontrolle über die Handelsroute an sich reißen und satte Gewinne einstreichen! +]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[BdZ Log 4 / LaSalle / NPCs]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=733</link>
			<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 00:00:23 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=7">Robert Vandenberg</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=733</guid>
			<description><![CDATA[USS Picard- B / Brücke<br />
 <br />
+NICHTS ist uns und den Ungläubigen von Beta Pavonis GEMEINSAM! WIR fürchten keine Verluste, WIR fürchten kein Blutvergießen!+<br />
 <br />
Zva Makumas Worte hingen für eine gewisse Zeit in der Luft. XO Quimby hatte sich zur Taktikkonsole begeben und betrachtete sich die Daten-Readouts der beiden Schiffe von Alpha Pavonis. Er schnaubte.<br />
<br />
Qu: Unglaublich. Die Bewaffnung dieser Schiffe besteht nur aus Raketenwerfern. Atomsprengköpfe, jeweils 15 kt Sprengkraft. Da würden unsere Schilde nicht einmal flackern. Die hätten gegen uns eine geringere Chance, als ein Schneeball in einem Hochofen.<br />
 <br />
Sareth antwortete knapp.<br />
<br />
Sa: Ich teile zwar Ihre taktische „Analyse“, Mr. Quimby, aber das hier ist eine diplomatische Misson.<br />
Qu: Mam, diese Herrschaften wollen keine Diplomatie.<br />
Sa: Das werden wir sehen, denn..<br />
<br />
Lt. Masumaka, der Taktikoffizier vom Dienst, meldete sich. <br />
Ma: Fleet-Admiral. Zwei Schiffe gehen eben unter Warp. Kennung von Beta Pavonis. Ähnliche Waffenkonfiguration wie die Schiffe von Alpha Pavonis.<br />
 <br />
LaSalle lächelte kalt.<br />
 <br />
LS: Das war zu erwarten.<br />
Sa: Allerdings.<br />
Ma: Wir werden gerufen<br />
 <br />
Das Bild eines schneidigen Offiziers war auf dem Screen zu erkennen. Ein knarzige Stimme ertönte.<br />
<br />
+Mein Name ist Yal Guffris, Kommandant der Sicherungseinheit 426 der Protektoratsflotte der Sicherheitsflotte  von Beta Pavonis. Illegale Einheiten von Alpha Pavonis, Sie werden den Sektor innerhalb von 30 Sekunden verlassen, oder wir werden Maßnahmen ergreifen. Gesandte der Föderation, wie schätzen Ihre Bemühungen, diese sind jedoch nicht von Nöten und eine unproduktive Aktion. Bitte verlassen Sie dieses Gebiet, wir kümmern uns um diese Fanatiker.+<br />
<br />
Zva Makumas Stimme grollte.<br />
<br />
+Ungläubige. Dieser Sektor ist heilig. Ihr werde ihn nicht weiter mit Eurer Anwesenheit beschmutzen.+<br />
<br />
Guffris lachte böse.<br />
<br />
+ Heilig? Dies ist ein Protektoratsgebiet von Beta Pavonis+<br />
<br />
Makuma brüllte:<br />
<br />
+Wir werden diesen geheiligten Sektor bis zum letzten Tropfen unseres ehrenvollen Blutes verteidigen+<br />
<br />
Guffris giftete zurück.<br />
<br />
+Man kann nur etwas verteidigen, was man besitzt. Und Blut ist Blut, Sie bornierter Cretin+<br />
 <br />
Sareth gab die Anweisung, die Übertragung kurz zu unterbrechen.<br />
<br />
Sa: Es wäre fast lachhaft, wenn es nicht so grotesk und gefährlich wäre.<br />
 <br />
Prof. Dr. Capranyi, welcher fast unbemerkt die Brücke betreten hatte, kicherte böse.<br />
<br />
Ca: Eine klassische Reaktion. Wie in einer Herde Dallaris. Die Böcke gehen aufeinander los, weil Ihr Stolz, egal welcher Art, sie dazu treibt. In einem solchen Zustand hört und sieht man nur dann etwas anderes, oder hört jemand anderem zu, wenn dieser jemand ein stärkeres Geweih hat, als man selbst.<br />
 <br />
Lt. Masumaka schüttelte den Kopf.<br />
<br />
Ma: Professor, bei allem notwendigen Respekt, aber die Geweihe dieser Böcke bestehen aus Nuklearsprengköpfen auf Raketen und beide Seiten laden diese gerade in ihre Werfer.<br />
Ca: Wie gesagt, typisch.<br />
 <br />
LaSalle räusperte sich.<br />
 <br />
LS: Interessant. Evtl hat Mr. Quimby mit seiner Einschätzung bzgl. der Chancen der Schiffe von Alpha Pavonis ja recht.<br />
Sa: Ehm , wie meinen Sie das?<br />
LS: Madame, erinnern Sie sich noch an das, was Sie damals mit der Saipan, bei der Flüchtlingsflottenkrise um Heavens Port getan haben, um beide Seiten von einer Auseinandersetzung abzuhalten (Mission: Prime Directive, Prime Extinction?) ?<br />
 <br />
Sareth lächelte bösartig und wandte sich an den Nav-Offizier vom Dienst. <br />
<br />
Sa: Mr. Loomis, bringen Sie uns in eine Position zwischen beiden Gruppen. Taktik. Schilde hoch.<br />
 <br />
Beide Offiziere bestätigten. Ruhig aber zügig bezog die Picard Position zwischen den Schiffen von Alpha – und Beta Pavonis. Sareth ließ die Kommunikationskanäle wieder öffnen.<br />
 <br />
Sa: Hier spricht Admiral T’Khellian von der USS Picard. An die Schiffe von Alpha – und Beta Pavonis. Ich ziehe zwar Gespräche und ruhige Diskussionen einer Show of Force vor, aber da Sie sich gerade darauf vorbereiten, sich gegenseitig zu den Elementen zu befördern und mein Schiff dadurch gefährdet werden würde, muss ich Sie halt auf diese Weise dazu bewegen, mir Ihre geschätzte Aufmerksamkeit zu schenken. Wie Ihnen, beim Studium Ihrer Scanner, sicherlich aufgefallen ist, hätten Ihre Schiffe bei einer Auseinandersetzung mit meinen Schiff nicht den Hauch einer Chance. Ganz zu schweigen davon, dass die Föderation bei einem Angriff auf die USS Picard-B sehr ungehalten reagieren würde. Offenbar muss man zu drastischen Maßnahmen greifen, weil Sie ja sonst Ungläubigen, oder Personen mit unproduktiven Aktionen im Sinn, kein Gehör schenken. Was im Übrigen unhöflich ist und weder im Sinne  der Erhabenen, noch im Sinne der Handelsprozeduren von Klapedin ist. Ich ersuche Sie also, uns wenigstens zum Planeten Caerna Prime vorzulassen, um uns ein Bild der Lage zu machen, um zu verstehen, worum es hier geht. Kontaktieren Sie Ihre Vorgesetzten!<br />
 <br />
Es herrschte für einen Moment Schweigen. Dann meldete sich Zva Makuma.<br />
<br />
+ Nun gut. Picard, Sie dürfen sich nach Caerna Prime begeben. Dort werden Sie in einen hohen Orbit schwenken. Keine Außenteams, keine Landung. Jeglicher Verstoß gegen diese Anordnung wird von uns rücksichtslos und unbarmherzig bestraft. Haben Sie das verstanden?+<br />
Sa: Ich danke Ihnen. Verstanden. Picard Ende. <br />
 <br />
Der Holoscreen wurde dunkel.<br />
<br />
Sa: Mr. Loomis, Kurs nach Caerna Prime. ½ Impuls. <br />
Lo: Aye Mam<br />
 <br />
Prof. Dr. Capranyi gab ein zischendes Geräusch von sich.<br />
<br />
Ca: Admiral, wie ich höre haben Sie mein Dossier über beide Zivilisationen gelesen.<br />
Sa: In der Tat, das habe ich.<br />
Ca: Erstaunlich. Das hätte ich Ihnen nicht zugetraut. Madame t´Khellian. Sie lernen, Sie lernen. Level: Grundstudium galaktische Dogmatik, erstes Semester. Sie entschuldigen mich bitte.<br />
 <br />
Prof. Dr. Capranyi schwebte förmlich von der Brücke.<br />
Quimby empörte sich.<br />
 <br />
Qu: Das ist ja wohl der Gipfel!<br />
 <br />
LaSalle grinste böse.<br />
 <br />
LS: Auch unser Professor ist nur ein Bock in einer Herde Dallaris.<br />
 <br />
Sareth musste jetzt lachen.<br />
 <br />
Sa: Das stimmt allerdings auffallend.<br />
LS: Wir werden in 2 Stunden in der Umlaufbahn von Caerna Prime sein. Und was tun wie dann?<br />
Sa: Gute Frage.<br />
<br />
---------------------------------------------------------<br />
 <br />
 <br />
Ortswechsel:<br />
 <br />
Caerna Prime / In der Nähe des Navant-Massivs / Umkan-Kloster / Voplatz.<br />
 <br />
Tamran, Ältester seines Ordens, saß seit 48 Stunden auf dem schneebedeckten Boden des Vorplatzes und meditierte. Mehrere seiner Brüder hatten über ihn gewacht. Ob die Erhabenen ihm einen Rat gegeben hatten?<br />
Mit einem tiefen Atemzug erwachte Tamran plötzlich und erhob sich langsam.<br />
Ein jüngerer Mönch, Bruder Elvin, reichte Tamran den rituellen Gehstock des Priors, einen glänzenden Stab aus reinem, uraltem Krennholz. Elvin sah Tamran fragend an.<br />
<br />
El: Ältester, was haben die Erhabenen gesagt?<br />
 <br />
Tamran lächelte sanft.<br />
 <br />
Ta: Die Erhabenen? Sie sagen nie etwas. Sie sorgen aber dafür, dass man etwas versteht. Das man etwas erkennt. Und dass man etwas vorhersieht.<br />
El: Und was habt Ihr erkannt?<br />
 <br />
In Tamrans Augen leuchtete etwas tückisch auf.<br />
<br />
Ta: Machmal braucht man ein helles Licht um die Wahrheit zu sehen. Ein Licht, welches den Nebel der Verbohrtheit durchschneidet. Und manchmal muss dieses Licht von außen kommen und nicht von innen.<br />
El: Ich verstehe nicht….<br />
Ta: Ich verstehe es auch noch nicht, Bruder. Noch nicht ganz. Aber eines habe ich verstanden: Die Erhabenen werden jemanden schicken. Jemanden der unsere Welt zumindest verstehen wird. Und vielleicht des Unheil verhindern kann, das uns droht. Aber das wissen wir nicht. Wir wissen nur eines: Dieser jemand wird kommen!<br />
El: Aber woher wird er kommen?<br />
 <br />
Tamran hob seinen Arm langsam in die Höhe und zeigte mit einem dürren Finger durch eine Lücke in der schneebeladenen Wolkendecke. Dort waren die Sterne zu sehen.<br />
 <br />
Ta: Von dort!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[USS Picard- B / Brücke<br />
 <br />
+NICHTS ist uns und den Ungläubigen von Beta Pavonis GEMEINSAM! WIR fürchten keine Verluste, WIR fürchten kein Blutvergießen!+<br />
 <br />
Zva Makumas Worte hingen für eine gewisse Zeit in der Luft. XO Quimby hatte sich zur Taktikkonsole begeben und betrachtete sich die Daten-Readouts der beiden Schiffe von Alpha Pavonis. Er schnaubte.<br />
<br />
Qu: Unglaublich. Die Bewaffnung dieser Schiffe besteht nur aus Raketenwerfern. Atomsprengköpfe, jeweils 15 kt Sprengkraft. Da würden unsere Schilde nicht einmal flackern. Die hätten gegen uns eine geringere Chance, als ein Schneeball in einem Hochofen.<br />
 <br />
Sareth antwortete knapp.<br />
<br />
Sa: Ich teile zwar Ihre taktische „Analyse“, Mr. Quimby, aber das hier ist eine diplomatische Misson.<br />
Qu: Mam, diese Herrschaften wollen keine Diplomatie.<br />
Sa: Das werden wir sehen, denn..<br />
<br />
Lt. Masumaka, der Taktikoffizier vom Dienst, meldete sich. <br />
Ma: Fleet-Admiral. Zwei Schiffe gehen eben unter Warp. Kennung von Beta Pavonis. Ähnliche Waffenkonfiguration wie die Schiffe von Alpha Pavonis.<br />
 <br />
LaSalle lächelte kalt.<br />
 <br />
LS: Das war zu erwarten.<br />
Sa: Allerdings.<br />
Ma: Wir werden gerufen<br />
 <br />
Das Bild eines schneidigen Offiziers war auf dem Screen zu erkennen. Ein knarzige Stimme ertönte.<br />
<br />
+Mein Name ist Yal Guffris, Kommandant der Sicherungseinheit 426 der Protektoratsflotte der Sicherheitsflotte  von Beta Pavonis. Illegale Einheiten von Alpha Pavonis, Sie werden den Sektor innerhalb von 30 Sekunden verlassen, oder wir werden Maßnahmen ergreifen. Gesandte der Föderation, wie schätzen Ihre Bemühungen, diese sind jedoch nicht von Nöten und eine unproduktive Aktion. Bitte verlassen Sie dieses Gebiet, wir kümmern uns um diese Fanatiker.+<br />
<br />
Zva Makumas Stimme grollte.<br />
<br />
+Ungläubige. Dieser Sektor ist heilig. Ihr werde ihn nicht weiter mit Eurer Anwesenheit beschmutzen.+<br />
<br />
Guffris lachte böse.<br />
<br />
+ Heilig? Dies ist ein Protektoratsgebiet von Beta Pavonis+<br />
<br />
Makuma brüllte:<br />
<br />
+Wir werden diesen geheiligten Sektor bis zum letzten Tropfen unseres ehrenvollen Blutes verteidigen+<br />
<br />
Guffris giftete zurück.<br />
<br />
+Man kann nur etwas verteidigen, was man besitzt. Und Blut ist Blut, Sie bornierter Cretin+<br />
 <br />
Sareth gab die Anweisung, die Übertragung kurz zu unterbrechen.<br />
<br />
Sa: Es wäre fast lachhaft, wenn es nicht so grotesk und gefährlich wäre.<br />
 <br />
Prof. Dr. Capranyi, welcher fast unbemerkt die Brücke betreten hatte, kicherte böse.<br />
<br />
Ca: Eine klassische Reaktion. Wie in einer Herde Dallaris. Die Böcke gehen aufeinander los, weil Ihr Stolz, egal welcher Art, sie dazu treibt. In einem solchen Zustand hört und sieht man nur dann etwas anderes, oder hört jemand anderem zu, wenn dieser jemand ein stärkeres Geweih hat, als man selbst.<br />
 <br />
Lt. Masumaka schüttelte den Kopf.<br />
<br />
Ma: Professor, bei allem notwendigen Respekt, aber die Geweihe dieser Böcke bestehen aus Nuklearsprengköpfen auf Raketen und beide Seiten laden diese gerade in ihre Werfer.<br />
Ca: Wie gesagt, typisch.<br />
 <br />
LaSalle räusperte sich.<br />
 <br />
LS: Interessant. Evtl hat Mr. Quimby mit seiner Einschätzung bzgl. der Chancen der Schiffe von Alpha Pavonis ja recht.<br />
Sa: Ehm , wie meinen Sie das?<br />
LS: Madame, erinnern Sie sich noch an das, was Sie damals mit der Saipan, bei der Flüchtlingsflottenkrise um Heavens Port getan haben, um beide Seiten von einer Auseinandersetzung abzuhalten (Mission: Prime Directive, Prime Extinction?) ?<br />
 <br />
Sareth lächelte bösartig und wandte sich an den Nav-Offizier vom Dienst. <br />
<br />
Sa: Mr. Loomis, bringen Sie uns in eine Position zwischen beiden Gruppen. Taktik. Schilde hoch.<br />
 <br />
Beide Offiziere bestätigten. Ruhig aber zügig bezog die Picard Position zwischen den Schiffen von Alpha – und Beta Pavonis. Sareth ließ die Kommunikationskanäle wieder öffnen.<br />
 <br />
Sa: Hier spricht Admiral T’Khellian von der USS Picard. An die Schiffe von Alpha – und Beta Pavonis. Ich ziehe zwar Gespräche und ruhige Diskussionen einer Show of Force vor, aber da Sie sich gerade darauf vorbereiten, sich gegenseitig zu den Elementen zu befördern und mein Schiff dadurch gefährdet werden würde, muss ich Sie halt auf diese Weise dazu bewegen, mir Ihre geschätzte Aufmerksamkeit zu schenken. Wie Ihnen, beim Studium Ihrer Scanner, sicherlich aufgefallen ist, hätten Ihre Schiffe bei einer Auseinandersetzung mit meinen Schiff nicht den Hauch einer Chance. Ganz zu schweigen davon, dass die Föderation bei einem Angriff auf die USS Picard-B sehr ungehalten reagieren würde. Offenbar muss man zu drastischen Maßnahmen greifen, weil Sie ja sonst Ungläubigen, oder Personen mit unproduktiven Aktionen im Sinn, kein Gehör schenken. Was im Übrigen unhöflich ist und weder im Sinne  der Erhabenen, noch im Sinne der Handelsprozeduren von Klapedin ist. Ich ersuche Sie also, uns wenigstens zum Planeten Caerna Prime vorzulassen, um uns ein Bild der Lage zu machen, um zu verstehen, worum es hier geht. Kontaktieren Sie Ihre Vorgesetzten!<br />
 <br />
Es herrschte für einen Moment Schweigen. Dann meldete sich Zva Makuma.<br />
<br />
+ Nun gut. Picard, Sie dürfen sich nach Caerna Prime begeben. Dort werden Sie in einen hohen Orbit schwenken. Keine Außenteams, keine Landung. Jeglicher Verstoß gegen diese Anordnung wird von uns rücksichtslos und unbarmherzig bestraft. Haben Sie das verstanden?+<br />
Sa: Ich danke Ihnen. Verstanden. Picard Ende. <br />
 <br />
Der Holoscreen wurde dunkel.<br />
<br />
Sa: Mr. Loomis, Kurs nach Caerna Prime. ½ Impuls. <br />
Lo: Aye Mam<br />
 <br />
Prof. Dr. Capranyi gab ein zischendes Geräusch von sich.<br />
<br />
Ca: Admiral, wie ich höre haben Sie mein Dossier über beide Zivilisationen gelesen.<br />
Sa: In der Tat, das habe ich.<br />
Ca: Erstaunlich. Das hätte ich Ihnen nicht zugetraut. Madame t´Khellian. Sie lernen, Sie lernen. Level: Grundstudium galaktische Dogmatik, erstes Semester. Sie entschuldigen mich bitte.<br />
 <br />
Prof. Dr. Capranyi schwebte förmlich von der Brücke.<br />
Quimby empörte sich.<br />
 <br />
Qu: Das ist ja wohl der Gipfel!<br />
 <br />
LaSalle grinste böse.<br />
 <br />
LS: Auch unser Professor ist nur ein Bock in einer Herde Dallaris.<br />
 <br />
Sareth musste jetzt lachen.<br />
 <br />
Sa: Das stimmt allerdings auffallend.<br />
LS: Wir werden in 2 Stunden in der Umlaufbahn von Caerna Prime sein. Und was tun wie dann?<br />
Sa: Gute Frage.<br />
<br />
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Ortswechsel:<br />
 <br />
Caerna Prime / In der Nähe des Navant-Massivs / Umkan-Kloster / Voplatz.<br />
 <br />
Tamran, Ältester seines Ordens, saß seit 48 Stunden auf dem schneebedeckten Boden des Vorplatzes und meditierte. Mehrere seiner Brüder hatten über ihn gewacht. Ob die Erhabenen ihm einen Rat gegeben hatten?<br />
Mit einem tiefen Atemzug erwachte Tamran plötzlich und erhob sich langsam.<br />
Ein jüngerer Mönch, Bruder Elvin, reichte Tamran den rituellen Gehstock des Priors, einen glänzenden Stab aus reinem, uraltem Krennholz. Elvin sah Tamran fragend an.<br />
<br />
El: Ältester, was haben die Erhabenen gesagt?<br />
 <br />
Tamran lächelte sanft.<br />
 <br />
Ta: Die Erhabenen? Sie sagen nie etwas. Sie sorgen aber dafür, dass man etwas versteht. Das man etwas erkennt. Und dass man etwas vorhersieht.<br />
El: Und was habt Ihr erkannt?<br />
 <br />
In Tamrans Augen leuchtete etwas tückisch auf.<br />
<br />
Ta: Machmal braucht man ein helles Licht um die Wahrheit zu sehen. Ein Licht, welches den Nebel der Verbohrtheit durchschneidet. Und manchmal muss dieses Licht von außen kommen und nicht von innen.<br />
El: Ich verstehe nicht….<br />
Ta: Ich verstehe es auch noch nicht, Bruder. Noch nicht ganz. Aber eines habe ich verstanden: Die Erhabenen werden jemanden schicken. Jemanden der unsere Welt zumindest verstehen wird. Und vielleicht des Unheil verhindern kann, das uns droht. Aber das wissen wir nicht. Wir wissen nur eines: Dieser jemand wird kommen!<br />
El: Aber woher wird er kommen?<br />
 <br />
Tamran hob seinen Arm langsam in die Höhe und zeigte mit einem dürren Finger durch eine Lücke in der schneebeladenen Wolkendecke. Dort waren die Sterne zu sehen.<br />
 <br />
Ta: Von dort!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[BdZ Log 3]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=729</link>
			<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 15:06:32 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=729</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Bereitschaftsraum des Captains ***</span></span><br />
<br />
“…Persönliches Logbuch Admiral T’Khellian, Acting CO USS Picard. Fortsetzen! – Wir sind seit fünf Stunden in den Zielsektor Caerna unterwegs. Es ist schon ein seltsames Gefühl, nach so vielen Jahren wieder einmal tatsächlich im Captain’s Chair zu sitzen, und nicht nur auf dem Platz des Missionsberaters zur Linken des Kommandanten! Rufus LaSalle sagte nach seinem Briefing, darauf müssten wir Urgestein von der USS Saipan ja eigentlich mit einem Glas romulanischen Ale anstoßen. Das werden wir vielleicht tatsächlich machen, aber erst am Ende dieser heiklen Mission… Zuerst werden wir jede verfügbare Ressource an Einfallsreichtum und Konzentration benötigen, da bin ich mir sicher.<br />
<br />
Auf Jupiter Station ist noch ein Besatzungsmitglied zu uns an Bord gekommen, Prof. Dr. Capranyi, Betazoide, Dozent für Interreligiösen Dialog und Mitglied des Föderationsrates für Religiöse Fragen. Er ist sicher eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Ein kurzer Blick in das Register seiner Veröffentlichungen reicht aus, um uns Sternenflottenpersonal – wie er uns nennt – das klar zu  machen. Aber leider ist er eben auch eine Koryphäe in Sachen Arroganz und Exzentrizität. Rufus war der Meinung, dass zu viel Gelehrsamkeit leider oft den Blick auf die Lösungen eher versperrte… Computer, Pause.“<br />
<br />
Mein Blick schweifte zu zwei Darstellungen von Caerna Prime, eine Gesamtaufnahme, und ein Detail einer halb unter Wasser liegenden Ruinenstruktur. Sie waren etwa 80 Jahre alt und stammten von einem Survey-Team des Archäologischen Instituts der Sorbonne, die damals hier im Sektor Untersuchungen durchgeführt hatte. <br />
Die meisten Informationen, die wir über den Planeten hatten, und die nicht von Alpha oder Beta Pavonis kamen, stammten aus dieser archäologischen Kampagne. Wenig später hatte ein Abkommen der beiden Planeten mit der Föderation weitere Forschungsaktivitäten untersagt. Die Föderation hatte sich ihrerseits verpflichtet, auf die Einhaltung des Vertrages auch von „Freien Archäologen“ aka Raubgräbern oder Expeditionen anderer Mächte zu achten. Entsprechende Beobachter- und Warnbojen waren platziert worden.<br />
<br />
Mein Türmelder ertönte. Es war Rufus LaSalle. „Ich hoffe, ich störe nicht.“<br />
<br />
„Nein, kommen Sie herein, ich hatte mein Logbuch ohnehin gerade pausiert.“ Ich wies auf die Sesselecke unter dem Fenster und warf beiläufig einen Blick auf die Zeit, die wir noch bis zum Zielgebiet benötigen würden. Etwas über eine Stunde.<br />
<br />
LaSalle warf ebenfalls einen Blick auf die Holoprojektionen von Caerna Prime. „Wenn man die Planeten aus dieser Ferne beobachtet, erscheinen einem diese Konfliktsituationen immer noch absurder,“ sagte er. „Aber auf der Erde war es ja nicht anders.“<br />
<br />
„Ja, viele Kulturen machen diese Phase in der Entwicklung durch. Aber in unserem Fall haben die Kontrahenten erst nach der Entwicklung des Raumfluges und nach dem Exodus diese feindselige Ausrichtung gegeneinander entwickelt. Dafür gibt es nur wenige Präzedenzfälle, laut Memory Alpha. – Möchten Sie ein Glas Tee?“<br />
<br />
„Ja, danke. - So wie ich das sehe, hat es mit der Geschichte von Alpha Pavonis zu tun. Der Theokratie, die sich nach der iridianischen Pest dort an die Macht kam. Wenn sich ein Regime über die Feindschaft zu allen und allem anderen definiert und in der Abschottung das Heil sieht…“<br />
<br />
„Das ist das grundlegende Problem. Sie haben ihr Narrativ geformt, das sie seit fast zweihundert Jahren in die Köpfe der Bewohner hämmern, und jeder der Fragen stellt, ist automatisch ein Feind, der nicht nur unglaubwürdig ist, sondern auch vernichtungswürdig. In der jetzigen Lage allerdings werden die eigenen Hardliner zu Feinden,“ überlegte ich. „Wenn sie mit ihren Siedlungsabsichten auf Caerna einen Krieg auslösen.“<br />
<br />
LaSalle nickte. „Mir macht auch die befürchtete Einmischung auswärtiger Mächte ernsthafte Sorgen, was der OBH so vorsichtig ausdrückte. Wir wissen ja ziemlich genau, das Beta Pavonis mit dem Gedanken spielt, dem Ferengi-Konsortium beizutreten. Und das wäre für den Verkehr in der Region eine Katastrophe. Und Situationen wie unsere könnten diese Absichten natürlich beschleunigen.“<br />
<br />
„Aber immerhin hat die Regierung von Beta Pavonis die Föderation um Vermittlung gebeten,“ antwortete ich.<br />
<br />
„Die Frage ist, welche Macht die Regierung gegenüber den mächtigen Wirtschaftsinteressen überhaupt hat. Auf jeden Fall-„<br />
<br />
Das Interkom signalisierte einen eingehenden Ruf von der Brücke. Ich öffnete die Verbindung. „T’Khellian hier, ich höre.“<br />
<br />
+Die Langstreckensensoren erfassen zwei Schiffe, die sich uns nähern. Sie senden die Kennung von Alpha Pavonis.+<br />
<br />
„Verstanden.“ Ich erhob mich, ebenso wie LaSalle.<br />
<br />
„Es geht los!“<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Brücke ***</span></span><br />
<br />
Auf dem Hauptschirm formte sich gerade eine Gestalt, als wir die Brücke betraten. Allerdings blieb das Bild in einem undeutlichen Waberzustand. XO Quimby zog irritiert die Brauen zusammen und wollte sich schon an die Komtechnik wenden. Da ertönte die Stimme des Kontaktes: +Abgesandte der Föderation, Sie sprechen mit Zva Makuma. Unsere heiligen Regeln verbieten uns, Ungläubigen unser Gesicht zu zeigen. Es würde unsere Kraftlinien entweihen.+<br />
<br />
„Hier spricht Admiral T’Khellian von der USS Picard. Ich danke Ihnen, dass—„<br />
<br />
+Wir betrachten Ihre Anwesenheit als eine Einmischung in unsere internen Angelegenheiten. Verlassen Sie unverzüglich diesen Sektor.+<br />
<br />
Nun, das war noch ruppiger, als wir es uns ausgemalt hatten! „Zva Makuma, wir möchten Ihnen und den Vertretern von Beta Pavonis eine Plattform bieten, um eine Verhandlungslösung zu erreichen. Blutvergießen und Zerstörungen an Ihrer gemeinsamen heiligen Stätte zu verhindern.“<br />
<br />
+NICHTS ist uns und den Ungläubigen von Beta Pavonis GEMEINSAM! WIR fürchten keine Verluste, WIR fürchten kein Blutvergießen!+]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Bereitschaftsraum des Captains ***</span></span><br />
<br />
“…Persönliches Logbuch Admiral T’Khellian, Acting CO USS Picard. Fortsetzen! – Wir sind seit fünf Stunden in den Zielsektor Caerna unterwegs. Es ist schon ein seltsames Gefühl, nach so vielen Jahren wieder einmal tatsächlich im Captain’s Chair zu sitzen, und nicht nur auf dem Platz des Missionsberaters zur Linken des Kommandanten! Rufus LaSalle sagte nach seinem Briefing, darauf müssten wir Urgestein von der USS Saipan ja eigentlich mit einem Glas romulanischen Ale anstoßen. Das werden wir vielleicht tatsächlich machen, aber erst am Ende dieser heiklen Mission… Zuerst werden wir jede verfügbare Ressource an Einfallsreichtum und Konzentration benötigen, da bin ich mir sicher.<br />
<br />
Auf Jupiter Station ist noch ein Besatzungsmitglied zu uns an Bord gekommen, Prof. Dr. Capranyi, Betazoide, Dozent für Interreligiösen Dialog und Mitglied des Föderationsrates für Religiöse Fragen. Er ist sicher eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Ein kurzer Blick in das Register seiner Veröffentlichungen reicht aus, um uns Sternenflottenpersonal – wie er uns nennt – das klar zu  machen. Aber leider ist er eben auch eine Koryphäe in Sachen Arroganz und Exzentrizität. Rufus war der Meinung, dass zu viel Gelehrsamkeit leider oft den Blick auf die Lösungen eher versperrte… Computer, Pause.“<br />
<br />
Mein Blick schweifte zu zwei Darstellungen von Caerna Prime, eine Gesamtaufnahme, und ein Detail einer halb unter Wasser liegenden Ruinenstruktur. Sie waren etwa 80 Jahre alt und stammten von einem Survey-Team des Archäologischen Instituts der Sorbonne, die damals hier im Sektor Untersuchungen durchgeführt hatte. <br />
Die meisten Informationen, die wir über den Planeten hatten, und die nicht von Alpha oder Beta Pavonis kamen, stammten aus dieser archäologischen Kampagne. Wenig später hatte ein Abkommen der beiden Planeten mit der Föderation weitere Forschungsaktivitäten untersagt. Die Föderation hatte sich ihrerseits verpflichtet, auf die Einhaltung des Vertrages auch von „Freien Archäologen“ aka Raubgräbern oder Expeditionen anderer Mächte zu achten. Entsprechende Beobachter- und Warnbojen waren platziert worden.<br />
<br />
Mein Türmelder ertönte. Es war Rufus LaSalle. „Ich hoffe, ich störe nicht.“<br />
<br />
„Nein, kommen Sie herein, ich hatte mein Logbuch ohnehin gerade pausiert.“ Ich wies auf die Sesselecke unter dem Fenster und warf beiläufig einen Blick auf die Zeit, die wir noch bis zum Zielgebiet benötigen würden. Etwas über eine Stunde.<br />
<br />
LaSalle warf ebenfalls einen Blick auf die Holoprojektionen von Caerna Prime. „Wenn man die Planeten aus dieser Ferne beobachtet, erscheinen einem diese Konfliktsituationen immer noch absurder,“ sagte er. „Aber auf der Erde war es ja nicht anders.“<br />
<br />
„Ja, viele Kulturen machen diese Phase in der Entwicklung durch. Aber in unserem Fall haben die Kontrahenten erst nach der Entwicklung des Raumfluges und nach dem Exodus diese feindselige Ausrichtung gegeneinander entwickelt. Dafür gibt es nur wenige Präzedenzfälle, laut Memory Alpha. – Möchten Sie ein Glas Tee?“<br />
<br />
„Ja, danke. - So wie ich das sehe, hat es mit der Geschichte von Alpha Pavonis zu tun. Der Theokratie, die sich nach der iridianischen Pest dort an die Macht kam. Wenn sich ein Regime über die Feindschaft zu allen und allem anderen definiert und in der Abschottung das Heil sieht…“<br />
<br />
„Das ist das grundlegende Problem. Sie haben ihr Narrativ geformt, das sie seit fast zweihundert Jahren in die Köpfe der Bewohner hämmern, und jeder der Fragen stellt, ist automatisch ein Feind, der nicht nur unglaubwürdig ist, sondern auch vernichtungswürdig. In der jetzigen Lage allerdings werden die eigenen Hardliner zu Feinden,“ überlegte ich. „Wenn sie mit ihren Siedlungsabsichten auf Caerna einen Krieg auslösen.“<br />
<br />
LaSalle nickte. „Mir macht auch die befürchtete Einmischung auswärtiger Mächte ernsthafte Sorgen, was der OBH so vorsichtig ausdrückte. Wir wissen ja ziemlich genau, das Beta Pavonis mit dem Gedanken spielt, dem Ferengi-Konsortium beizutreten. Und das wäre für den Verkehr in der Region eine Katastrophe. Und Situationen wie unsere könnten diese Absichten natürlich beschleunigen.“<br />
<br />
„Aber immerhin hat die Regierung von Beta Pavonis die Föderation um Vermittlung gebeten,“ antwortete ich.<br />
<br />
„Die Frage ist, welche Macht die Regierung gegenüber den mächtigen Wirtschaftsinteressen überhaupt hat. Auf jeden Fall-„<br />
<br />
Das Interkom signalisierte einen eingehenden Ruf von der Brücke. Ich öffnete die Verbindung. „T’Khellian hier, ich höre.“<br />
<br />
+Die Langstreckensensoren erfassen zwei Schiffe, die sich uns nähern. Sie senden die Kennung von Alpha Pavonis.+<br />
<br />
„Verstanden.“ Ich erhob mich, ebenso wie LaSalle.<br />
<br />
„Es geht los!“<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Brücke ***</span></span><br />
<br />
Auf dem Hauptschirm formte sich gerade eine Gestalt, als wir die Brücke betraten. Allerdings blieb das Bild in einem undeutlichen Waberzustand. XO Quimby zog irritiert die Brauen zusammen und wollte sich schon an die Komtechnik wenden. Da ertönte die Stimme des Kontaktes: +Abgesandte der Föderation, Sie sprechen mit Zva Makuma. Unsere heiligen Regeln verbieten uns, Ungläubigen unser Gesicht zu zeigen. Es würde unsere Kraftlinien entweihen.+<br />
<br />
„Hier spricht Admiral T’Khellian von der USS Picard. Ich danke Ihnen, dass—„<br />
<br />
+Wir betrachten Ihre Anwesenheit als eine Einmischung in unsere internen Angelegenheiten. Verlassen Sie unverzüglich diesen Sektor.+<br />
<br />
Nun, das war noch ruppiger, als wir es uns ausgemalt hatten! „Zva Makuma, wir möchten Ihnen und den Vertretern von Beta Pavonis eine Plattform bieten, um eine Verhandlungslösung zu erreichen. Blutvergießen und Zerstörungen an Ihrer gemeinsamen heiligen Stätte zu verhindern.“<br />
<br />
+NICHTS ist uns und den Ungläubigen von Beta Pavonis GEMEINSAM! WIR fürchten keine Verluste, WIR fürchten kein Blutvergießen!+]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[BdZ Log 2 / LaSalle]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=728</link>
			<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 23:20:01 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=7">Robert Vandenberg</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=728</guid>
			<description><![CDATA[Erde / San Francisco / HQ der Sternenflotte /  Akademie / Hörsaasl  4<br />
<br />
„das Grundkonzept der Dreifaltigkeit ist für viele noch immer ein schwieriges Feld. Sie müsssen hierbei verstehen, dass…“ Die Worte des Dozenten verschwammen zunehmend in LaSalles Geist. Seit 2 Stunden saß er hjer. Und das nur, um den Pflichtkurs „Theologische Konzepte innerhalb der Föderation“ zu absolvieren den OBH Sanderson den Mitarbeitern der Admiralität verordnet hatte. Normalerweise wäre so ein Kurs interessant gewesen, aber die Stimme des Dozenten hatte etwas einschläferndes, langweiliges und trotzdem nervtötendes. Und so kann es Rufus auch gerade recht, dass der Adjutant des OBHs plötzlich neben LaSalles Stuhl stand, aufgetaucht wie ein Geist aus dem Nichts.<br />
<br />
LS: Ja?<br />
<br />
Adjutant  Gus Haltrant beugte sich zu LaSalle herunter und flüsterte LaSalle ins Ohr.<br />
<br />
GH: Sir, Sie mögen bitte dringend zum Büro des OBH kommen.<br />
LS: Und warum?<br />
GH: Sir, das ist mir nicht bekannt. Es ist aber dringend.<br />
LS: Ich versuche gerade, den vom OBH anberaumten Kurs „Theologische Konzepte innerhalb der Föderation“ zu absolvieren.<br />
GH: Ich verstehe, Sir. Aber es ist von äußerster Wichtigkeit, dass Sie anwesend sind.<br />
<br />
LaSalle erhob sich.<br />
<br />
LS: Nun gut. Ich folge errötend Ihren Spuren.<br />
<br />
Haltrant wirkte etwas verwirrt, führte LaSalle jedoch aus dem Hörsaal, vorbei an salutierenden Offizieren und zu einem der Schnellaufzüge. Die letzten Worte, welche Rufus aus dem Hörsaal noch wahrnehmen konnte, waren die Worte „…….welche wiederum den Glauben selbst symbolisieren. Bedenkln Sie bitte, dass…..“<br />
LaSalle ahnte nicht, wie oft er noch an diesen Satz denken würde.<br />
<br />
------------------------------------<br />
<br />
<br />
Ortswechsel: <br />
Erde / San Francisco / HQ der Sternenflotte /  Büro des OBH / 30 min. später<br />
<br />
Über dem Konferenztisch schwebte die rauchgraue Glocke der Abhörsicherung. OBH Sanderson schien sich extrem unwohl zu fühlen. Dies war auch verständlich, denn ihm gegenüber saßen an dem Konferenztisch nicht nur  Sareth und LaSalle, sondern auch, etwas im Schatten, Verteidigungsminister Felix DeRaaf. Er wirkte etwas strenger und ernster, als Sareth ihn in Erinnerung hatte. Die Nickelbrille, welche sein Markenzeichen war und mittlerweile schon selbst einen kleinen Mythos darstellte, gab dem Gesicht etwas raubvogelartiges.<br />
OBH Sanderson räusperte sich.<br />
<br />
SD: Herr Minister , Fleet-Ad,iral  t´Khellian, Admiral LaSalle. Dieses Treffen ist von höchster Brisanz und Wichtigkeit. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Sternenflotte.<br />
<br />
DeRaaf hüstelte.<br />
<br />
DR: Nicht nur der Sternenflotte. Nein eher der ganzen Föderation.<br />
SD: Sicher Sir, sicher.<br />
<br />
Sanderson wandte sich an Sareth.<br />
<br />
SD: Fleet-Admiral. Die Lage auf Caerna Prime ist Ihnen bekannt?<br />
Sa: Jawohl Sir.<br />
SD: Ihnen auch, LaSalle?<br />
LS: Bisher nicht, Sir.<br />
SD: Oh, ich dachte, man hätte Sie informiert. Nun das wired Fleet-Admiral t´Khellian übernehmen.<br />
<br />
DeRaaf begann, seine Briille zu putzen. Ein Zeichen von Verärgerung.<br />
<br />
DR: Mister Sanderson, Admiral LaSalle wurde noch nicht informiert? Kurios. Nun wie auch immer, die Regierung verlangt in diesem Fall äußerstes Fingerspitzengefühl und Vorsicht. Und aus diesem Grund wurden Sie für diese Mission auserwählt, Fleet-Admiral t´Khellian. Ich verlasse mich auf Sie.<br />
Sa: Ich werde mein Bestes geben.<br />
DR: Dessen bin ich mir sicher.<br />
<br />
Sanderson räusperte sich.<br />
<br />
SD: Was Sie betrifft LaSalle, so ist es wichtig, dass die DIA dort einen Fuß in  die Tür bekommt.<br />
LS: Einen Fuß in die Tür….was meinen Sie damit genau, Sir ?<br />
SD: Nun, es gibt Gerüchte, dass evtl. fremde Mächte die Situation ausnutzen können.<br />
LS: Sir, wäre das nicht eher eine Angelegenheit für den Geheimdienst?<br />
SD: Nun, es gibt da einige Umstände, welche es als geraten erscheinen lassen…..<br />
<br />
<br />
DeRaaf warf einen Blick auf Sanderson und  hob die Hand.<br />
<br />
DR: Sagen wir es rundheraus. Wir stellen, seit einiger Zeit Ungereimtheiten innerhalb des Geheimdienstes fest. Deshalb hätte ich gerne, das Sie LaSalle, ein Auge auf die Angelegenheit halten.<br />
LS: Nun, wenn ich weiß , worum es geht.<br />
SD: Oh das werden Sie schon noch erfahre, LaSalle. Im Übrigen  habe ich Einheiten der 3. Flotte in den Nachbarsektor verlegen lassen.<br />
<br />
DeRaaf setzte langsam seine Brille ab.<br />
<br />
DR: Sie haben bitte was?<br />
Sd: Nur für den Fall, dass Fleet-Admiral t´Khellians Mission scheitern sollte.<br />
DR: Mister Sanderson. Ich dachte, ich hätte mich klar genug ausgedrückt. Keinerlei Truppenverlegungen vor dem Ende dieser Mission. Und jetzt verlegen Sie Einheiten der 3. Flotte, bevor die Mission überhaupt begonnen hat?<br />
SD: Reine Vorsichtsmaßnahme, Sir. Falls die Mission scheitern sollte.<br />
DR: Vorsichtsmaßnahme, soso. Nun dann werde auch ich eine reine Vorsichtsmaßnahme hier durchführen. Fleet-Admiral t´Khelliian, Sie reporten  für diese Mission persönlich an mich. Und nur an mich.<br />
Sa: Verstanden Sir.<br />
DR: Und Sie, Sanderson, halten die Füße still, bis ich Ihnen eine Anweisung gebe. Verstanden?<br />
Sd: Jawohl, Sir.<br />
DR: Gut. Und vorher informieren Sie Admiral LaSalle über die Vorgänge auf Caerna Prime . Und zwar umfassend.<br />
Sa: Sir. Das werde ich übernehmen.<br />
DR: Gut. Nun denn Madame t´Khellian, Stellen Sie Ihre Mannschaft zusammen. Handeln Sie diplomatisch, aber gründlich. Danke.<br />
SD: Gut. Fleet-Admiral T´Khellien. Admiral LaSalle. Viel Glück bei dieser Mission. Wegtreten.<br />
<br />
Sareth und LaSalle verließen das Büro. Die letzten Worte, welche Sie hörten, bevor sich die massiven Türen hinter Ihnen schlossen, war ein leises Grollen von DeRaaf.<br />
<br />
DR: Und nun zu Ihnen, Sanderson…………………..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Erde / San Francisco / HQ der Sternenflotte /  Akademie / Hörsaasl  4<br />
<br />
„das Grundkonzept der Dreifaltigkeit ist für viele noch immer ein schwieriges Feld. Sie müsssen hierbei verstehen, dass…“ Die Worte des Dozenten verschwammen zunehmend in LaSalles Geist. Seit 2 Stunden saß er hjer. Und das nur, um den Pflichtkurs „Theologische Konzepte innerhalb der Föderation“ zu absolvieren den OBH Sanderson den Mitarbeitern der Admiralität verordnet hatte. Normalerweise wäre so ein Kurs interessant gewesen, aber die Stimme des Dozenten hatte etwas einschläferndes, langweiliges und trotzdem nervtötendes. Und so kann es Rufus auch gerade recht, dass der Adjutant des OBHs plötzlich neben LaSalles Stuhl stand, aufgetaucht wie ein Geist aus dem Nichts.<br />
<br />
LS: Ja?<br />
<br />
Adjutant  Gus Haltrant beugte sich zu LaSalle herunter und flüsterte LaSalle ins Ohr.<br />
<br />
GH: Sir, Sie mögen bitte dringend zum Büro des OBH kommen.<br />
LS: Und warum?<br />
GH: Sir, das ist mir nicht bekannt. Es ist aber dringend.<br />
LS: Ich versuche gerade, den vom OBH anberaumten Kurs „Theologische Konzepte innerhalb der Föderation“ zu absolvieren.<br />
GH: Ich verstehe, Sir. Aber es ist von äußerster Wichtigkeit, dass Sie anwesend sind.<br />
<br />
LaSalle erhob sich.<br />
<br />
LS: Nun gut. Ich folge errötend Ihren Spuren.<br />
<br />
Haltrant wirkte etwas verwirrt, führte LaSalle jedoch aus dem Hörsaal, vorbei an salutierenden Offizieren und zu einem der Schnellaufzüge. Die letzten Worte, welche Rufus aus dem Hörsaal noch wahrnehmen konnte, waren die Worte „…….welche wiederum den Glauben selbst symbolisieren. Bedenkln Sie bitte, dass…..“<br />
LaSalle ahnte nicht, wie oft er noch an diesen Satz denken würde.<br />
<br />
------------------------------------<br />
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Ortswechsel: <br />
Erde / San Francisco / HQ der Sternenflotte /  Büro des OBH / 30 min. später<br />
<br />
Über dem Konferenztisch schwebte die rauchgraue Glocke der Abhörsicherung. OBH Sanderson schien sich extrem unwohl zu fühlen. Dies war auch verständlich, denn ihm gegenüber saßen an dem Konferenztisch nicht nur  Sareth und LaSalle, sondern auch, etwas im Schatten, Verteidigungsminister Felix DeRaaf. Er wirkte etwas strenger und ernster, als Sareth ihn in Erinnerung hatte. Die Nickelbrille, welche sein Markenzeichen war und mittlerweile schon selbst einen kleinen Mythos darstellte, gab dem Gesicht etwas raubvogelartiges.<br />
OBH Sanderson räusperte sich.<br />
<br />
SD: Herr Minister , Fleet-Ad,iral  t´Khellian, Admiral LaSalle. Dieses Treffen ist von höchster Brisanz und Wichtigkeit. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Sternenflotte.<br />
<br />
DeRaaf hüstelte.<br />
<br />
DR: Nicht nur der Sternenflotte. Nein eher der ganzen Föderation.<br />
SD: Sicher Sir, sicher.<br />
<br />
Sanderson wandte sich an Sareth.<br />
<br />
SD: Fleet-Admiral. Die Lage auf Caerna Prime ist Ihnen bekannt?<br />
Sa: Jawohl Sir.<br />
SD: Ihnen auch, LaSalle?<br />
LS: Bisher nicht, Sir.<br />
SD: Oh, ich dachte, man hätte Sie informiert. Nun das wired Fleet-Admiral t´Khellian übernehmen.<br />
<br />
DeRaaf begann, seine Briille zu putzen. Ein Zeichen von Verärgerung.<br />
<br />
DR: Mister Sanderson, Admiral LaSalle wurde noch nicht informiert? Kurios. Nun wie auch immer, die Regierung verlangt in diesem Fall äußerstes Fingerspitzengefühl und Vorsicht. Und aus diesem Grund wurden Sie für diese Mission auserwählt, Fleet-Admiral t´Khellian. Ich verlasse mich auf Sie.<br />
Sa: Ich werde mein Bestes geben.<br />
DR: Dessen bin ich mir sicher.<br />
<br />
Sanderson räusperte sich.<br />
<br />
SD: Was Sie betrifft LaSalle, so ist es wichtig, dass die DIA dort einen Fuß in  die Tür bekommt.<br />
LS: Einen Fuß in die Tür….was meinen Sie damit genau, Sir ?<br />
SD: Nun, es gibt Gerüchte, dass evtl. fremde Mächte die Situation ausnutzen können.<br />
LS: Sir, wäre das nicht eher eine Angelegenheit für den Geheimdienst?<br />
SD: Nun, es gibt da einige Umstände, welche es als geraten erscheinen lassen…..<br />
<br />
<br />
DeRaaf warf einen Blick auf Sanderson und  hob die Hand.<br />
<br />
DR: Sagen wir es rundheraus. Wir stellen, seit einiger Zeit Ungereimtheiten innerhalb des Geheimdienstes fest. Deshalb hätte ich gerne, das Sie LaSalle, ein Auge auf die Angelegenheit halten.<br />
LS: Nun, wenn ich weiß , worum es geht.<br />
SD: Oh das werden Sie schon noch erfahre, LaSalle. Im Übrigen  habe ich Einheiten der 3. Flotte in den Nachbarsektor verlegen lassen.<br />
<br />
DeRaaf setzte langsam seine Brille ab.<br />
<br />
DR: Sie haben bitte was?<br />
Sd: Nur für den Fall, dass Fleet-Admiral t´Khellians Mission scheitern sollte.<br />
DR: Mister Sanderson. Ich dachte, ich hätte mich klar genug ausgedrückt. Keinerlei Truppenverlegungen vor dem Ende dieser Mission. Und jetzt verlegen Sie Einheiten der 3. Flotte, bevor die Mission überhaupt begonnen hat?<br />
SD: Reine Vorsichtsmaßnahme, Sir. Falls die Mission scheitern sollte.<br />
DR: Vorsichtsmaßnahme, soso. Nun dann werde auch ich eine reine Vorsichtsmaßnahme hier durchführen. Fleet-Admiral t´Khelliian, Sie reporten  für diese Mission persönlich an mich. Und nur an mich.<br />
Sa: Verstanden Sir.<br />
DR: Und Sie, Sanderson, halten die Füße still, bis ich Ihnen eine Anweisung gebe. Verstanden?<br />
Sd: Jawohl, Sir.<br />
DR: Gut. Und vorher informieren Sie Admiral LaSalle über die Vorgänge auf Caerna Prime . Und zwar umfassend.<br />
Sa: Sir. Das werde ich übernehmen.<br />
DR: Gut. Nun denn Madame t´Khellian, Stellen Sie Ihre Mannschaft zusammen. Handeln Sie diplomatisch, aber gründlich. Danke.<br />
SD: Gut. Fleet-Admiral T´Khellien. Admiral LaSalle. Viel Glück bei dieser Mission. Wegtreten.<br />
<br />
Sareth und LaSalle verließen das Büro. Die letzten Worte, welche Sie hörten, bevor sich die massiven Türen hinter Ihnen schlossen, war ein leises Grollen von DeRaaf.<br />
<br />
DR: Und nun zu Ihnen, Sanderson…………………..]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[MISSIONSSTART Der Berg der Zwietracht (BdZ)]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=727</link>
			<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 20:23:54 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=727</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Caerna Prime ***</span></span><br />
<br />
Der Wind fegte Eiskristalle vom schneebedeckten Gipfel des Navant über die Klüfte seiner Abhänge, zwischen denen die ebenmäßigen Steinstrukturen kaum noch erkennbar waren. Nur aus der Luft waren Mauerreste und von Flechten überkrustete, korrodierte Metallelemente noch auszumachen. Doch nur die vierflügligen Havris segelten in dieser Höhe, und sie interessierten sich nicht für die Reste der alten Zivilisation. Der Großteil der imposanten Anlage, die Katapulte, von denen aus vor Jahrhunderten die Reisenden zu den Sternen aufbrachen, lag ohnehin unter den Sandbänken und der Wasseroberfläche des Sees in der Ebene verborgen. Von der verbliebenen eisfreien Fläche erhob sich gerade ein Havri mit mächtigen Flügelschlägen, einen Fisch im Schnabel. In einem weiten Bogen, die Luftströmung ausnutzend, schwebte er dann gen Süden, über die trutzigen Rundbauten des alten Klosters.<br />
<br />
…<br />
<br />
Tamran zog seinen schweren Wollumhang fester um die Schultern, während er mit einem Mitbruder auf die Dachterrasse des Tempels hinaustrat und der Wind sich ihnen entgegen stemmte. Das Tattoo auf seiner Stirn und die rituellen Narben auf seinem Unterarm wiesen ihn als Ältesten der Umkan-Gemeinschaft aus, auch wenn er mit seinen 80 Jahren noch relativ jung für dieses Amt schien. Doch seine Umsicht und die tiefe Kenntnis der religiösen Schriften hatte die Brüder bewogen, ihn zu wählen. Sein Blick folgte dem Flug des Havri.<br />
<br />
„Es wird Sturm geben,“ sagte der zweite Mönch. „Bitten wir die Erhabenen, dass es der letzte Wintersturm für diesen Zyklus ist. Wir müssen bald mit dem Pflügen beginnen.“<br />
<br />
„Der Sturm bereitet mir nicht so viele Sorgen wie sie…“ <br />
Tamran wies in die Ferne, wo sich eine kleine Rauchsäule erhob und etwas Fremdes inmitten der Einöde signalisierte. Mit dem Fernrohr, das auf dem Haupttempel montiert war, hatte er vor zwei Wochen die Zelte und Fertig-Behausungen in der Ebene entdeckt. Eine große Flagge wehte neben ihnen: die Flagge von Alpha Pavonis. Die Gestalten, die das Fernrohr zwischen den Behausungen ausmachte, waren von derselben Spezies wie Tamran, den Kamalek. Sie begannen ihre Tage mit demselben Tanz zu Ehren der Erhabenen wie die Mönche des Klosters. <br />
Und doch empfand Tamran eine große Unruhe und Besorgnis. Navat war ein heiliger Ort, ein einsamer Ort, der niemandem gehörte, und auf den niemand seine Füße setzte außer den Angehörigen des Ordens.<br />
<br />
„Sie sind eine Störung in den Linien der Kraft. Sie werden Unruhe und Streit bringen.“<br />
<br />
„Wir sollten uns zu ihnen auf den Weg machen und mit ihnen reden. Sie sind Diener der Erhabenen wie wir,“ gab der Mitbruder zu bedenken.<br />
<br />
„Das verstößt gegen die heiligen Regeln. Es würde unsere Reinheit beflecken. Ich muss darüber meditieren. Die Erhabenen müssen uns den Weg weisen.“<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** San Francisco / Presidio / Apartment von Admiral T’Khellian ***</span></span><br />
<br />
Charlie und ich hatten anlässlich unseres Hochzeitstages eine kleine Reise ins Death Valley unternommen, wo der Frühlingsregen für ein überraschendes Blütenmeer gesorgt hatte. Nun war unsere kleine Transferkapsel wieder auf unserem privaten Landeplatz geparkt und wir hatten es uns nach einer Schalldusche im Wohnzimmer gemütlich gemacht. <br />
Vom Fenster gegenüber der Couch konnten wir den Sonnenuntergang an der Golden Gate sehen – ein wirklich idyllischer Wohnort mit ebensolchem Ausblick! Ich freute mich jedesmal wieder, obwohl ich ja schon viele Jahre hier wohnte. Wir hatten kaum das Abendessen beendet und die Golden Gate und Sausalito hatten sich in nächtliche Lichterketten verwandelt, als mich ein Prioritäts-Komsignal erreichte. <br />
<br />
Es war Admiral Da’Kshan vom Geheimdienst der Föderation. <br />
+ Admiral T’Khellian, verzeihen Sie die späte Störung. Aber Ihre Expertise wird benötigt. + begann der Andorianer.<br />
<br />
Ich bemühte mich, so dienstlich wie möglich auszusehen, trotz Bademantel. Es musste eine schöne Zeit gewesen sein, als es noch nur Audio-Kontaktmöglichkeiten gab, dachte ich kurz.<br />
<br />
+… Sagt Ihnen Caerna Prime etwas? +<br />
<br />
„Ich erinnere mich… eher dunkel, dass Jean-Luc Picard auf einem Galadinner einmal etwas erwähnte. Unschätzbare interessante archäologische Funde, aber gesperrt für die Föderation aufgrund religiöser Vorbehalte.“<br />
<br />
+ Exakt. Es handelt sich um Heiligtümer der Kamalek, die heute auf den Welten Alpha und Beta Pavonis siedeln. Caerna Prime war nach einer kleinen Drift in der Umlaufbahn und größeren ökologischen Katastrophen verlassen worden, soweit wir wissen, vor 480 Jahren. Die Kamalek nahmen ihre gesellschaftlichen Spaltungen mit. Alpha Pavonis ist eine streng regierte Theokratie mit einem ‚Erlauchten Führer‘ an der Spitze, eine Mischung aus Papst und Imperator. Ich sende Ihnen genauere Informationen in diesem Moment… +<br />
<br />
Mein Receiver signalisierte mit einem Aufleuchten das Eintreffen des Datenpakets. Ich bestätigte den Empfang, und Da’Kshan fuhr fort. + Trotz der Warpfähigkeit der Bewohner unterhält weder die Föderation noch andere Mächte diplomatische Kontakte zu Alpha Pavonis. Auf Beta Pavonis regiert ein demokratisch gewähltes Konsortium. Die Gesellschaft ist ausgesprochen laizistisch und materialistisch orientiert. Es dürfte für sich sprechen, dass Sie mit den Ferengi seit langem florierende Kontakte pflegen, aber erst vor drei Jahren ihre Fühler Richtung Föderation ausgestreckt haben – verzeihen Sie die Metapher. + <br />
Er räusperte sich und warf einen Blick auf die Nachrichten, die sich in einem Holofeld auf dem Tisch befanden.<br />
+ Nun, vor etwa einem Monat ist offenbar eine Gruppe religiöser Aktivisten von Alpha Pavonis nach Caerna Prime zurück gekehrt und hat dort ein Camp aufgeschlagen. Nach den Informationen, die uns von der Heimatwelt erreichten, ist es eine neue, ultrakonservative Sekte. Sie planen, eine permanente Siedlung zu errichten und vielleicht weitere Gefolgsleute nachkommen zu lassen. Die Regierung weiß wohl davon, und hat die Aktion nicht unterbunden. +<br />
<br />
„Aber soweit ich mich erinnere, ist Caerna Prime neutrales Territorium….“<br />
<br />
+ Genau DAS ist auch das Problem. + <br />
Da’Kshans Fühler legten sich eng an seinen Kopf, während er fortfuhr. + Eine Patrouillenboje von Beta Pavonis  registrierte die Aktivitäten, die den Verträgen der beiden Planeten widersprachen. Das Konsortium sendete eine formelle Beschwerde an den Erlauchten Führer, die ohne weiteres Ergebnis blieb – zumindest, was die Siedlergruppe auf Caerna Prima anbelangt. Daraufhin war man auf Beta Pavonis pikiert und schickte eine Polizeieinheit, um das Camp zu räumen. Was sie nicht erledigen konnten, da Alpha Pavonis vier Schiffe seiner Spezialtruppen schickte, um die bedrohten eigenen Bürger vor unberechtigter Gewalt zu schützen.+<br />
<br />
Die Angelegenheit nahm den Lauf so vieler Konflikte auf so vielen Welten außerhalb der Föderation, dachte ich. Alles eskalierte. Und niemand dachte auch nur daran, für einen Moment inne zu halten und nach anderen Wegen zu suchen! Nein, beide Seiten schienen auf den Zwischenfall geradezu gewartet zu haben!<br />
<br />
+…letzter Stand ist das offizielle Kommuniqué des Konsortiums, die Ilfrin-Passage zu blockieren. Das bedeutet nicht nur eine Blockade von Caerna Prime und Beta Pavonis, sondern der Handelsrouten, die dort verlaufen. Die Frachter müssten dann entweder durch romulanisches Territorium fliegen – und entsprechend Zoll zahlen -, oder durch den Caerna-Nebel, einer Mutara-Klasse. Die Föderation kann sich dort keinen Konflikt leisten. Weder wirtschaftlich, noch moralisch. Das sind Felix DeRaafs eigene Worte, und die Präsidentin sieht es nicht anders. +<br />
<br />
„Also soll ich sehen, ob ich die Erfüllung des alten romulanischen Sprichworts ‚Wo die Religion herrscht, schweigt die Vernunft‘ abwenden kann? Ich danke für das Vertrauen, aber…“<br />
<br />
+ Admiral, der OBH würde liebend gern die Dritte Flotte entsenden. DeRaaf hat darauf gedrungen, dass Sie zunächst alle diplomatischen Wege ausschöpfen. +<br />
<br />
Ich ließ alles einen Moment lang sinken. Viel Zeit zum Nachdenken blieb in der Situation nicht, obwohl ich gern erst am nächsten Morgen meine Entscheidung gefällt hätte. Aber es stand zuviel auf dem Spiel. „In Ordnung, ich will sehen, was ich tun kann.“<br />
<br />
Die Fühler des Geheimdienstadmirals bewegten sich in eine etwas entspanntere Position. +Ich danke Ihnen, auch im Namen von DeRaaf. Er wird sich sicher noch einmal persönlich melden. Sie werden mit der USS Picard reisen, als Kommandantin. Captain Sokar ist noch auf Vulkan zur Hochzeit seines Sohnes und würde nicht mehr rechtzeitig eintreffen können.+]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Caerna Prime ***</span></span><br />
<br />
Der Wind fegte Eiskristalle vom schneebedeckten Gipfel des Navant über die Klüfte seiner Abhänge, zwischen denen die ebenmäßigen Steinstrukturen kaum noch erkennbar waren. Nur aus der Luft waren Mauerreste und von Flechten überkrustete, korrodierte Metallelemente noch auszumachen. Doch nur die vierflügligen Havris segelten in dieser Höhe, und sie interessierten sich nicht für die Reste der alten Zivilisation. Der Großteil der imposanten Anlage, die Katapulte, von denen aus vor Jahrhunderten die Reisenden zu den Sternen aufbrachen, lag ohnehin unter den Sandbänken und der Wasseroberfläche des Sees in der Ebene verborgen. Von der verbliebenen eisfreien Fläche erhob sich gerade ein Havri mit mächtigen Flügelschlägen, einen Fisch im Schnabel. In einem weiten Bogen, die Luftströmung ausnutzend, schwebte er dann gen Süden, über die trutzigen Rundbauten des alten Klosters.<br />
<br />
…<br />
<br />
Tamran zog seinen schweren Wollumhang fester um die Schultern, während er mit einem Mitbruder auf die Dachterrasse des Tempels hinaustrat und der Wind sich ihnen entgegen stemmte. Das Tattoo auf seiner Stirn und die rituellen Narben auf seinem Unterarm wiesen ihn als Ältesten der Umkan-Gemeinschaft aus, auch wenn er mit seinen 80 Jahren noch relativ jung für dieses Amt schien. Doch seine Umsicht und die tiefe Kenntnis der religiösen Schriften hatte die Brüder bewogen, ihn zu wählen. Sein Blick folgte dem Flug des Havri.<br />
<br />
„Es wird Sturm geben,“ sagte der zweite Mönch. „Bitten wir die Erhabenen, dass es der letzte Wintersturm für diesen Zyklus ist. Wir müssen bald mit dem Pflügen beginnen.“<br />
<br />
„Der Sturm bereitet mir nicht so viele Sorgen wie sie…“ <br />
Tamran wies in die Ferne, wo sich eine kleine Rauchsäule erhob und etwas Fremdes inmitten der Einöde signalisierte. Mit dem Fernrohr, das auf dem Haupttempel montiert war, hatte er vor zwei Wochen die Zelte und Fertig-Behausungen in der Ebene entdeckt. Eine große Flagge wehte neben ihnen: die Flagge von Alpha Pavonis. Die Gestalten, die das Fernrohr zwischen den Behausungen ausmachte, waren von derselben Spezies wie Tamran, den Kamalek. Sie begannen ihre Tage mit demselben Tanz zu Ehren der Erhabenen wie die Mönche des Klosters. <br />
Und doch empfand Tamran eine große Unruhe und Besorgnis. Navat war ein heiliger Ort, ein einsamer Ort, der niemandem gehörte, und auf den niemand seine Füße setzte außer den Angehörigen des Ordens.<br />
<br />
„Sie sind eine Störung in den Linien der Kraft. Sie werden Unruhe und Streit bringen.“<br />
<br />
„Wir sollten uns zu ihnen auf den Weg machen und mit ihnen reden. Sie sind Diener der Erhabenen wie wir,“ gab der Mitbruder zu bedenken.<br />
<br />
„Das verstößt gegen die heiligen Regeln. Es würde unsere Reinheit beflecken. Ich muss darüber meditieren. Die Erhabenen müssen uns den Weg weisen.“<br />
<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** San Francisco / Presidio / Apartment von Admiral T’Khellian ***</span></span><br />
<br />
Charlie und ich hatten anlässlich unseres Hochzeitstages eine kleine Reise ins Death Valley unternommen, wo der Frühlingsregen für ein überraschendes Blütenmeer gesorgt hatte. Nun war unsere kleine Transferkapsel wieder auf unserem privaten Landeplatz geparkt und wir hatten es uns nach einer Schalldusche im Wohnzimmer gemütlich gemacht. <br />
Vom Fenster gegenüber der Couch konnten wir den Sonnenuntergang an der Golden Gate sehen – ein wirklich idyllischer Wohnort mit ebensolchem Ausblick! Ich freute mich jedesmal wieder, obwohl ich ja schon viele Jahre hier wohnte. Wir hatten kaum das Abendessen beendet und die Golden Gate und Sausalito hatten sich in nächtliche Lichterketten verwandelt, als mich ein Prioritäts-Komsignal erreichte. <br />
<br />
Es war Admiral Da’Kshan vom Geheimdienst der Föderation. <br />
+ Admiral T’Khellian, verzeihen Sie die späte Störung. Aber Ihre Expertise wird benötigt. + begann der Andorianer.<br />
<br />
Ich bemühte mich, so dienstlich wie möglich auszusehen, trotz Bademantel. Es musste eine schöne Zeit gewesen sein, als es noch nur Audio-Kontaktmöglichkeiten gab, dachte ich kurz.<br />
<br />
+… Sagt Ihnen Caerna Prime etwas? +<br />
<br />
„Ich erinnere mich… eher dunkel, dass Jean-Luc Picard auf einem Galadinner einmal etwas erwähnte. Unschätzbare interessante archäologische Funde, aber gesperrt für die Föderation aufgrund religiöser Vorbehalte.“<br />
<br />
+ Exakt. Es handelt sich um Heiligtümer der Kamalek, die heute auf den Welten Alpha und Beta Pavonis siedeln. Caerna Prime war nach einer kleinen Drift in der Umlaufbahn und größeren ökologischen Katastrophen verlassen worden, soweit wir wissen, vor 480 Jahren. Die Kamalek nahmen ihre gesellschaftlichen Spaltungen mit. Alpha Pavonis ist eine streng regierte Theokratie mit einem ‚Erlauchten Führer‘ an der Spitze, eine Mischung aus Papst und Imperator. Ich sende Ihnen genauere Informationen in diesem Moment… +<br />
<br />
Mein Receiver signalisierte mit einem Aufleuchten das Eintreffen des Datenpakets. Ich bestätigte den Empfang, und Da’Kshan fuhr fort. + Trotz der Warpfähigkeit der Bewohner unterhält weder die Föderation noch andere Mächte diplomatische Kontakte zu Alpha Pavonis. Auf Beta Pavonis regiert ein demokratisch gewähltes Konsortium. Die Gesellschaft ist ausgesprochen laizistisch und materialistisch orientiert. Es dürfte für sich sprechen, dass Sie mit den Ferengi seit langem florierende Kontakte pflegen, aber erst vor drei Jahren ihre Fühler Richtung Föderation ausgestreckt haben – verzeihen Sie die Metapher. + <br />
Er räusperte sich und warf einen Blick auf die Nachrichten, die sich in einem Holofeld auf dem Tisch befanden.<br />
+ Nun, vor etwa einem Monat ist offenbar eine Gruppe religiöser Aktivisten von Alpha Pavonis nach Caerna Prime zurück gekehrt und hat dort ein Camp aufgeschlagen. Nach den Informationen, die uns von der Heimatwelt erreichten, ist es eine neue, ultrakonservative Sekte. Sie planen, eine permanente Siedlung zu errichten und vielleicht weitere Gefolgsleute nachkommen zu lassen. Die Regierung weiß wohl davon, und hat die Aktion nicht unterbunden. +<br />
<br />
„Aber soweit ich mich erinnere, ist Caerna Prime neutrales Territorium….“<br />
<br />
+ Genau DAS ist auch das Problem. + <br />
Da’Kshans Fühler legten sich eng an seinen Kopf, während er fortfuhr. + Eine Patrouillenboje von Beta Pavonis  registrierte die Aktivitäten, die den Verträgen der beiden Planeten widersprachen. Das Konsortium sendete eine formelle Beschwerde an den Erlauchten Führer, die ohne weiteres Ergebnis blieb – zumindest, was die Siedlergruppe auf Caerna Prima anbelangt. Daraufhin war man auf Beta Pavonis pikiert und schickte eine Polizeieinheit, um das Camp zu räumen. Was sie nicht erledigen konnten, da Alpha Pavonis vier Schiffe seiner Spezialtruppen schickte, um die bedrohten eigenen Bürger vor unberechtigter Gewalt zu schützen.+<br />
<br />
Die Angelegenheit nahm den Lauf so vieler Konflikte auf so vielen Welten außerhalb der Föderation, dachte ich. Alles eskalierte. Und niemand dachte auch nur daran, für einen Moment inne zu halten und nach anderen Wegen zu suchen! Nein, beide Seiten schienen auf den Zwischenfall geradezu gewartet zu haben!<br />
<br />
+…letzter Stand ist das offizielle Kommuniqué des Konsortiums, die Ilfrin-Passage zu blockieren. Das bedeutet nicht nur eine Blockade von Caerna Prime und Beta Pavonis, sondern der Handelsrouten, die dort verlaufen. Die Frachter müssten dann entweder durch romulanisches Territorium fliegen – und entsprechend Zoll zahlen -, oder durch den Caerna-Nebel, einer Mutara-Klasse. Die Föderation kann sich dort keinen Konflikt leisten. Weder wirtschaftlich, noch moralisch. Das sind Felix DeRaafs eigene Worte, und die Präsidentin sieht es nicht anders. +<br />
<br />
„Also soll ich sehen, ob ich die Erfüllung des alten romulanischen Sprichworts ‚Wo die Religion herrscht, schweigt die Vernunft‘ abwenden kann? Ich danke für das Vertrauen, aber…“<br />
<br />
+ Admiral, der OBH würde liebend gern die Dritte Flotte entsenden. DeRaaf hat darauf gedrungen, dass Sie zunächst alle diplomatischen Wege ausschöpfen. +<br />
<br />
Ich ließ alles einen Moment lang sinken. Viel Zeit zum Nachdenken blieb in der Situation nicht, obwohl ich gern erst am nächsten Morgen meine Entscheidung gefällt hätte. Aber es stand zuviel auf dem Spiel. „In Ordnung, ich will sehen, was ich tun kann.“<br />
<br />
Die Fühler des Geheimdienstadmirals bewegten sich in eine etwas entspanntere Position. +Ich danke Ihnen, auch im Namen von DeRaaf. Er wird sich sicher noch einmal persönlich melden. Sie werden mit der USS Picard reisen, als Kommandantin. Captain Sokar ist noch auf Vulkan zur Hochzeit seines Sohnes und würde nicht mehr rechtzeitig eintreffen können.+]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rasende Riesen Log 17 - Sareth]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=725</link>
			<pubDate>Sun, 08 Feb 2026 19:15:28 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=725</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Krankenstation ***</span></span><br />
<br />
Dr. Illiz hatte CEO Northal auf die Krankenstation transferieren lassen. Nun, nach einer gründlichen Untersuchung, waren Captain Sokar, ich, LaSalle und XO Quimby in die Krankenstation beordert worden.<br />
<br />
Northal lag auf einem Biobett, links und rechts und über ihm eine Dermalregenerationseinheit, die ein schwaches bläuliches Licht abgab. Für die Untersuchungen und Behandlungen hatte ihm der Doc ein Sedativ verabreicht, und so schlief er im Moment, als wir eintraten.<br />
<br />
Illiz begrüßte uns und berichtete dann: „Ich konnte keine größeren oder permanenten Schädigungen feststellen. In ein paar Tagen ist er sicher wieder dienstfähig. <br />
Am gesamten Körper Verbrennungen ersten Grades, vermutlich durch den Transportvorgang in Wechselwirkung mit der Isolierung des Raumanzugs entstanden. Erhöhte Serotonin- und Histaminwerte. Diese Hirnregionen der visuellen Rezeption,“ er wies auf eine holographische Anzeige über dem Kopfende, „weisen außergewöhnliche Aktivität auf, was ebenfalls auf einen erhöhten Streßpegel hindeutet. Die Werte normalisieren sich aber rasch.“<br />
<br />
„Kann er gefahrlos aufgeweckt werden, Doktor?“ fragte Sokar. „Ich möchte wissen, ob das Schiff in irgendeiner Gefahr ist.“<br />
<br />
„Ja, ich wollte das ohnehin in den nächsten Minuten tun.“ Einer der vier Arme des Arztes griff zum Reservoir mit den Hyposprays und nahm eines heraus, dass er dem CEO verabreichte.<br />
<br />
Northals Augenlider zitterten, er schnaufte, stöhnte und öffnete dann die Augen einen Spalt weit. „Ahh, ich fühle mich wie nach der Erstsemesterparty an der Akademie… was…“ Er blinzelte wieder, öffnete dann endlich richtig die Augen und ließ den Blick über uns wandern. „Ist das… echt… oder eine Projektion… Bin ich wirklich… zurück?“<br />
<br />
„Ja, und ob.“ Der XO klopfte ihm sanft auf die Schulter. „Jedes Molekülchen ist wieder in unserem Universum – falls du drauf gezählt hast, dass du dabei ein paar Pfunde loswirst.“<br />
<br />
Northal verzog das Gesicht zu einem Grinsen. „Na warte, dafür wirst DU beim nächsten Holo-Kegelmatch büßen! – Aber im Ernst, ich dachte nicht, dass ich die Picard und Sie alle wiedersehe, da an der Luftschleuse….“ Er schnaufte nochmals und schüttelte den Kopf.<br />
<br />
Dr. Illiz warf einen prüfenden Blick auf die Werte, um zu sehen, ob dem Patienten der Streß zu sehr zusetzte. Aber alles war im grünen Bereich.<br />
<br />
„Können Sie genauer beschreiben, was geschehen ist, was Sie gesehen haben?“ fragte Sokar.<br />
<br />
„Ehrlich gesagt, mir fehlen die Worte… so fremd war alles, Farben, Formen, eine ganz andere Existenzebene. Ich hatte das Gefühl, dass mein Geist außerhalb des Körpers schwebt. Wenn ich ein Künstler wäre, ein Maler… aber so. Es war, als ob ich an mehreren Orten zugleich war. Aber die Orte ähnelten keinen Welten, die ich bisher gesehen habe. Alles war im Fluss. Aber es ist eine hochentwickelte Kultur, vermutlich höher als  unsere oder vergleichbarer Zivilisationen. Vielleicht ähnlich der Organier.“<br />
<br />
„Haben Sie mit Ihnen kommuniziert?“<br />
<br />
Northal nickte. „Auf eine eher telepathische Art. Oder… durch Bilder, nicht durch Worte, zumindest nicht durch Worte, die ich verstehen konnte.“ <br />
<br />
„Wir haben einen Datenstrom empfangen, der uns als Gefahr bezeichnete und uns vor Gefahr warnte. Können Sie uns dazu etwas sagen? Haben Sie irgendeine Bedrohung wahrgenommen?“ fragte ich.<br />
<br />
„Nein… In keinem Moment. Aber ich bin nicht wirklich empathisch oder telepathisch veranlagt. Eine Gefahr für diese Wesen, ja. Soweit ich begriffen habe, benötigen Sie die Kommunikation durch die Subraumschichten hinweg, nicht nur zur Bewegung, sondern überhaupt um zu Leben.“<br />
<br />
„Das deckt sich mit den bisher gesammelten Daten und Vermutungen.“<br />
„Sie sind zwar einzelne Lebewesen, aber gehören gleichzeitig zu einer großen Schwarmintelligenz, eine Art natürliches Kollektiv. Und sie sind über Subraumsignale verbunden.“<br />
<br />
„Nun, das bedeutete das Aus für die neue Antriebsform,“ resümierte ich. „Diese tiefen Schichten werden unter Quarantäne gestellt werden müssen.“<br />
<br />
„Aber was bedeutet, dass WIR in Gefahr sind? Wenn die Lebewesen selbst nicht als Bedrohung agieren?“ überlegte LaSalle.<br />
<br />
„Es wäre möglich, nach den Informationen, die wir bisher haben, dass ein weiteres rücksichtsloses Nutzen der entsprechenden Subraumschichten zu einer negativen Rückkopplung auch in die höheren Schichten führen kann,“ antwortete Sokar nachdenklich. „Ähnlich wie ein Hochwasser, das das Fundament eines Hauses angreift, bis es einstürzt.“<br />
<br />
„Ich werde mich gleich an den Bericht für das Oberkommando machen,“ sagte ich. „Ich denke, wir sollten Mr. Northal jetzt noch etwas Erholung gönnen.“ Ich blickte zu Sokar, der zustimmend nickte. „Das sehe ich genauso.“<br />
<br />
Wir wandten uns nach letzten Besserungswünschen zur Tür. Nachdem Dr. Illiz wieder unumschränkter „Herrscher“ in seinem „Reich“ war, machten sich Sokar und Quimby auf den Weg zur Brücke, um die abschließenden Statuschecks der Schiffssysteme zu überprüfen. <br />
Ich blieb mit LaSalle noch einen Moment vor der Krankenstation stehen.<br />
<br />
„Auch wenn der neue Antrieb wohl Geschichte ist – es sei denn, es werden irgendwann Sicherheitsmaßnahmen erfunden, die eine Schädigung der Subraumschichten verhindern – ich frage mich, ob es irgendwann möglich sein wird, die Föderation auf Zivilisationen zu erweitern, die in solchen fremdartigen Existenzebenen leben.“<br />
<br />
„Hm, ich schätze ja, irgendwann. Es wäre der nächste Schritt in einem galaktischen Bund, oder? Eine Föderation, die nicht nur diese Existenzebene, sondern auch weitere umfasst.“<br />
<br />
„Was wir alles voneinander lernen können. Welche neuen Welten erforscht werden können.“<br />
<br />
„Wo wirklich noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Oder überhaupt ein Wesen unserer Galaxis, humanoid oder nicht. Aber zuvor müssen wir unsere Erstkontaktprotokolle überdenken. Sehr viel vorsichtiger vorgehen.“<br />
<br />
Wir schritten Richtung Turbolift. „Ja, oft ist Schaden angerichtet, bevor man ihn bemerkt. Oder man bemerkt ihn überhaupt nie.“ Die Türen glitten auf, als wir nah genug waren, und ich nannte das Ziel, Deck 2.<br />
<br />
(Das könnten wir auch als Abschlusslog nehmen, wenn ihr keine Idee noch habt, die raus muss <img src="https://forum.worldofplayers.de/forum/images/smilies/s_072.gif" alt="Zwinker" title="Zwinker" class="smilie smilie_2" />)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Krankenstation ***</span></span><br />
<br />
Dr. Illiz hatte CEO Northal auf die Krankenstation transferieren lassen. Nun, nach einer gründlichen Untersuchung, waren Captain Sokar, ich, LaSalle und XO Quimby in die Krankenstation beordert worden.<br />
<br />
Northal lag auf einem Biobett, links und rechts und über ihm eine Dermalregenerationseinheit, die ein schwaches bläuliches Licht abgab. Für die Untersuchungen und Behandlungen hatte ihm der Doc ein Sedativ verabreicht, und so schlief er im Moment, als wir eintraten.<br />
<br />
Illiz begrüßte uns und berichtete dann: „Ich konnte keine größeren oder permanenten Schädigungen feststellen. In ein paar Tagen ist er sicher wieder dienstfähig. <br />
Am gesamten Körper Verbrennungen ersten Grades, vermutlich durch den Transportvorgang in Wechselwirkung mit der Isolierung des Raumanzugs entstanden. Erhöhte Serotonin- und Histaminwerte. Diese Hirnregionen der visuellen Rezeption,“ er wies auf eine holographische Anzeige über dem Kopfende, „weisen außergewöhnliche Aktivität auf, was ebenfalls auf einen erhöhten Streßpegel hindeutet. Die Werte normalisieren sich aber rasch.“<br />
<br />
„Kann er gefahrlos aufgeweckt werden, Doktor?“ fragte Sokar. „Ich möchte wissen, ob das Schiff in irgendeiner Gefahr ist.“<br />
<br />
„Ja, ich wollte das ohnehin in den nächsten Minuten tun.“ Einer der vier Arme des Arztes griff zum Reservoir mit den Hyposprays und nahm eines heraus, dass er dem CEO verabreichte.<br />
<br />
Northals Augenlider zitterten, er schnaufte, stöhnte und öffnete dann die Augen einen Spalt weit. „Ahh, ich fühle mich wie nach der Erstsemesterparty an der Akademie… was…“ Er blinzelte wieder, öffnete dann endlich richtig die Augen und ließ den Blick über uns wandern. „Ist das… echt… oder eine Projektion… Bin ich wirklich… zurück?“<br />
<br />
„Ja, und ob.“ Der XO klopfte ihm sanft auf die Schulter. „Jedes Molekülchen ist wieder in unserem Universum – falls du drauf gezählt hast, dass du dabei ein paar Pfunde loswirst.“<br />
<br />
Northal verzog das Gesicht zu einem Grinsen. „Na warte, dafür wirst DU beim nächsten Holo-Kegelmatch büßen! – Aber im Ernst, ich dachte nicht, dass ich die Picard und Sie alle wiedersehe, da an der Luftschleuse….“ Er schnaufte nochmals und schüttelte den Kopf.<br />
<br />
Dr. Illiz warf einen prüfenden Blick auf die Werte, um zu sehen, ob dem Patienten der Streß zu sehr zusetzte. Aber alles war im grünen Bereich.<br />
<br />
„Können Sie genauer beschreiben, was geschehen ist, was Sie gesehen haben?“ fragte Sokar.<br />
<br />
„Ehrlich gesagt, mir fehlen die Worte… so fremd war alles, Farben, Formen, eine ganz andere Existenzebene. Ich hatte das Gefühl, dass mein Geist außerhalb des Körpers schwebt. Wenn ich ein Künstler wäre, ein Maler… aber so. Es war, als ob ich an mehreren Orten zugleich war. Aber die Orte ähnelten keinen Welten, die ich bisher gesehen habe. Alles war im Fluss. Aber es ist eine hochentwickelte Kultur, vermutlich höher als  unsere oder vergleichbarer Zivilisationen. Vielleicht ähnlich der Organier.“<br />
<br />
„Haben Sie mit Ihnen kommuniziert?“<br />
<br />
Northal nickte. „Auf eine eher telepathische Art. Oder… durch Bilder, nicht durch Worte, zumindest nicht durch Worte, die ich verstehen konnte.“ <br />
<br />
„Wir haben einen Datenstrom empfangen, der uns als Gefahr bezeichnete und uns vor Gefahr warnte. Können Sie uns dazu etwas sagen? Haben Sie irgendeine Bedrohung wahrgenommen?“ fragte ich.<br />
<br />
„Nein… In keinem Moment. Aber ich bin nicht wirklich empathisch oder telepathisch veranlagt. Eine Gefahr für diese Wesen, ja. Soweit ich begriffen habe, benötigen Sie die Kommunikation durch die Subraumschichten hinweg, nicht nur zur Bewegung, sondern überhaupt um zu Leben.“<br />
<br />
„Das deckt sich mit den bisher gesammelten Daten und Vermutungen.“<br />
„Sie sind zwar einzelne Lebewesen, aber gehören gleichzeitig zu einer großen Schwarmintelligenz, eine Art natürliches Kollektiv. Und sie sind über Subraumsignale verbunden.“<br />
<br />
„Nun, das bedeutete das Aus für die neue Antriebsform,“ resümierte ich. „Diese tiefen Schichten werden unter Quarantäne gestellt werden müssen.“<br />
<br />
„Aber was bedeutet, dass WIR in Gefahr sind? Wenn die Lebewesen selbst nicht als Bedrohung agieren?“ überlegte LaSalle.<br />
<br />
„Es wäre möglich, nach den Informationen, die wir bisher haben, dass ein weiteres rücksichtsloses Nutzen der entsprechenden Subraumschichten zu einer negativen Rückkopplung auch in die höheren Schichten führen kann,“ antwortete Sokar nachdenklich. „Ähnlich wie ein Hochwasser, das das Fundament eines Hauses angreift, bis es einstürzt.“<br />
<br />
„Ich werde mich gleich an den Bericht für das Oberkommando machen,“ sagte ich. „Ich denke, wir sollten Mr. Northal jetzt noch etwas Erholung gönnen.“ Ich blickte zu Sokar, der zustimmend nickte. „Das sehe ich genauso.“<br />
<br />
Wir wandten uns nach letzten Besserungswünschen zur Tür. Nachdem Dr. Illiz wieder unumschränkter „Herrscher“ in seinem „Reich“ war, machten sich Sokar und Quimby auf den Weg zur Brücke, um die abschließenden Statuschecks der Schiffssysteme zu überprüfen. <br />
Ich blieb mit LaSalle noch einen Moment vor der Krankenstation stehen.<br />
<br />
„Auch wenn der neue Antrieb wohl Geschichte ist – es sei denn, es werden irgendwann Sicherheitsmaßnahmen erfunden, die eine Schädigung der Subraumschichten verhindern – ich frage mich, ob es irgendwann möglich sein wird, die Föderation auf Zivilisationen zu erweitern, die in solchen fremdartigen Existenzebenen leben.“<br />
<br />
„Hm, ich schätze ja, irgendwann. Es wäre der nächste Schritt in einem galaktischen Bund, oder? Eine Föderation, die nicht nur diese Existenzebene, sondern auch weitere umfasst.“<br />
<br />
„Was wir alles voneinander lernen können. Welche neuen Welten erforscht werden können.“<br />
<br />
„Wo wirklich noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Oder überhaupt ein Wesen unserer Galaxis, humanoid oder nicht. Aber zuvor müssen wir unsere Erstkontaktprotokolle überdenken. Sehr viel vorsichtiger vorgehen.“<br />
<br />
Wir schritten Richtung Turbolift. „Ja, oft ist Schaden angerichtet, bevor man ihn bemerkt. Oder man bemerkt ihn überhaupt nie.“ Die Türen glitten auf, als wir nah genug waren, und ich nannte das Ziel, Deck 2.<br />
<br />
(Das könnten wir auch als Abschlusslog nehmen, wenn ihr keine Idee noch habt, die raus muss <img src="https://forum.worldofplayers.de/forum/images/smilies/s_072.gif" alt="Zwinker" title="Zwinker" class="smilie smilie_2" />)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rasende Riesen / Log 16 / LaSalle - NPCs]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=722</link>
			<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 02:13:22 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=7">Robert Vandenberg</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=722</guid>
			<description><![CDATA[USS Picard B / Brücke<br />
<br />
<br />
 „Hier scheint ein gesondert gepacktes Muster im Datenstrom zu liegen. Es könnten Informationen über die Spezies sein, etwas, das sie uns mitteilen wollten… Aber es wird eine Weile dauern, es zu entschlüsseln. Die Komprimierungsrate ist sehr hoch.“<br />
<br />
T’Kalahns Worte hingen eine Weile im Raum. Es herrschte Schweigen, nur das leise Summen der Klimaanlage war zu hören, nur unterbrochen von gelegentliche Audiorückmeldungen der Systeme. Und dann. Mit etwas belegter Stimme, meldete T´Kalahn einen dekomprimierten Datenstrom.<br />
<br />
TKa: Dekomp abgeschlossen.  Daten verfügbar. Das ist ein…das sind ASCII-Zeichen<br />
.<br />
Sokar zog eine Augenbraue hoch.<br />
<br />
So: Interessant. On Screen!<br />
<br />
Auf dem Screen erschienen zunächst wirre Zeichen, dann formten sich Buchstaben:,<br />
<br />
&gt;<br />
<br />
W<br />
I<br />
R<br />
<br />
S<br />
I<br />
N<br />
D<br />
<br />
W<br />
I<br />
R<br />
<br />
Wir wissen was Ihr seid, wir wissen nicht warum ihr hier seid, aber ihr seid in Gefahr. Und ihr seid die Gefahr. &lt;<br />
<br />
Der Screen wurde dunkel. Sareth räusperte sich.<br />
<br />
Sa: Das ist……beunruhigend.<br />
<br />
Quimby hüstelte.<br />
<br />
Qu: Bei allem notwendigen Respekt , Mam. Aber das ist noch untertrieben. Erst attackieren diese „Wesen“ uns und entführen CEO Northal, dann bezeichnen sie uns als Gefahr. Ich glaube wir sollten Maßnahmen gegen diese Wesen ergreifen.<br />
So: Mr. Quimby, wir wisssen nicht, ob CEO Northal entführt wurde. Wenn diese Wesen wirklich aggressiv wären , hätten Sie uns längst erneut angegriffen, oder gar nicht erst aus der Zugbahn der Subraumverdichtung bewegt. Eine Entführung eines einzelnen Crewmitglieds wäre unlogisch.<br />
Qu: Sir, unser CEO ist eine wertvolle Informationsquelle.<br />
<br />
Mort Caldred fauchte leise.<br />
<br />
MC: Ich muss unserem XO leider Recht geben. Ich rate zu Gegernmaßnahmen und rotem Alarm.<br />
<br />
LaSalle gab ein Brummen von sich.<br />
<br />
LSD: Mr. Caldred, welche Gegenmaßnahmen wollen Sie denn ergreifen? Wir wissen nichts über die Fähigkeiten dieser Wesen, geschweige denn über ihre Motive.<br />
<br />
Quimbys Stimme überschlug sich.<br />
<br />
Qu: Über deren Fähigkeiten und Motive wird Ihnen Mr. Northal ein Liedchen singen können, wenn er noch lebt. Was ist das hier? Ein elitärer Debattierclub?<br />
<br />
LaSalle Antwort kam leise, aber mit ungewohnter Schärfe.<br />
<br />
LS: Mr. Quimby. Sie beginnen überzureagieren! Sie sind der XO! Denken Sie daran.<br />
<br />
Quimby verstummte betreten.<br />
<br />
LS: In so einer Situation hilft nur eines: Glasklare Deduktion und Logik.<br />
So: Ich muss Admiral LaSalle recht geben. Wir können…..<br />
<br />
Sokar wurde durch den Sicherheitsalarm unterbrochen.<br />
<br />
„Alarm, Energieanomalie, Deck 3 , Gang 5“.<br />
<br />
So: Mr. Caldred!<br />
MC: Ich bin unterwegs.<br />
<br />
Mort Caldred stürmte von der Brücke, gefolgt von LaSalle und Sareth.<br />
<br />
-------------------------------------------------------------------<br />
<br />
Ortswechsel:<br />
<br />
USS Picard B / Deck 3 / Gang 5<br />
<br />
„Das ist es?“<br />
<br />
Sareths Frage war eine nur allzu offensichtliche Reaktion auf den sich bietenden Anblick:<br />
In etwa 2 m Höhe über dem Boden, mitten im Gang,  hatte sich ein waberndes Loch gebildet. Entladungen sprühten von den Rändern der Öffnung, welche wirkte, als ob man ein Loch in die Wandung eines Hochofens gebohrt hätte.<br />
Die Öffnung schillerte im Inneren in noch nie gesehenen Farben. Ein unglaublicher Anblick.<br />
Sareth zückte einen Tricorder.<br />
<br />
Sa: Das ist keine Subraumverzerrung. Das ist eine Form eines Wurmloches. Extrem konzentriert.<br />
MC: Wie kommt so etwas durch unsere Abschirmung?<br />
Sa: Nicht feststellbar…oha..da tut sich etwas. ACHTUNG!<br />
<br />
Sareth sprang zur Seite. Ein gut 5m langer Lichtbogen sprang mit einem peitschenden Knall aus der Öffnung zur gegenüberliegenden Wand und schlug in diese ein faustgroßes Loch. Dem Lichtbogen folgte ein grell leuchtender Plasmaball, welcher mit einem platschenden Geräusch auf den Boden fiel, dann förmlich zerfiel und eine Gestalt freigab. CEO Northal.<br />
<br />
No: Was zum…wo, wie bin ich denn hier her gekommen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[USS Picard B / Brücke<br />
<br />
<br />
 „Hier scheint ein gesondert gepacktes Muster im Datenstrom zu liegen. Es könnten Informationen über die Spezies sein, etwas, das sie uns mitteilen wollten… Aber es wird eine Weile dauern, es zu entschlüsseln. Die Komprimierungsrate ist sehr hoch.“<br />
<br />
T’Kalahns Worte hingen eine Weile im Raum. Es herrschte Schweigen, nur das leise Summen der Klimaanlage war zu hören, nur unterbrochen von gelegentliche Audiorückmeldungen der Systeme. Und dann. Mit etwas belegter Stimme, meldete T´Kalahn einen dekomprimierten Datenstrom.<br />
<br />
TKa: Dekomp abgeschlossen.  Daten verfügbar. Das ist ein…das sind ASCII-Zeichen<br />
.<br />
Sokar zog eine Augenbraue hoch.<br />
<br />
So: Interessant. On Screen!<br />
<br />
Auf dem Screen erschienen zunächst wirre Zeichen, dann formten sich Buchstaben:,<br />
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Wir wissen was Ihr seid, wir wissen nicht warum ihr hier seid, aber ihr seid in Gefahr. Und ihr seid die Gefahr. &lt;<br />
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Der Screen wurde dunkel. Sareth räusperte sich.<br />
<br />
Sa: Das ist……beunruhigend.<br />
<br />
Quimby hüstelte.<br />
<br />
Qu: Bei allem notwendigen Respekt , Mam. Aber das ist noch untertrieben. Erst attackieren diese „Wesen“ uns und entführen CEO Northal, dann bezeichnen sie uns als Gefahr. Ich glaube wir sollten Maßnahmen gegen diese Wesen ergreifen.<br />
So: Mr. Quimby, wir wisssen nicht, ob CEO Northal entführt wurde. Wenn diese Wesen wirklich aggressiv wären , hätten Sie uns längst erneut angegriffen, oder gar nicht erst aus der Zugbahn der Subraumverdichtung bewegt. Eine Entführung eines einzelnen Crewmitglieds wäre unlogisch.<br />
Qu: Sir, unser CEO ist eine wertvolle Informationsquelle.<br />
<br />
Mort Caldred fauchte leise.<br />
<br />
MC: Ich muss unserem XO leider Recht geben. Ich rate zu Gegernmaßnahmen und rotem Alarm.<br />
<br />
LaSalle gab ein Brummen von sich.<br />
<br />
LSD: Mr. Caldred, welche Gegenmaßnahmen wollen Sie denn ergreifen? Wir wissen nichts über die Fähigkeiten dieser Wesen, geschweige denn über ihre Motive.<br />
<br />
Quimbys Stimme überschlug sich.<br />
<br />
Qu: Über deren Fähigkeiten und Motive wird Ihnen Mr. Northal ein Liedchen singen können, wenn er noch lebt. Was ist das hier? Ein elitärer Debattierclub?<br />
<br />
LaSalle Antwort kam leise, aber mit ungewohnter Schärfe.<br />
<br />
LS: Mr. Quimby. Sie beginnen überzureagieren! Sie sind der XO! Denken Sie daran.<br />
<br />
Quimby verstummte betreten.<br />
<br />
LS: In so einer Situation hilft nur eines: Glasklare Deduktion und Logik.<br />
So: Ich muss Admiral LaSalle recht geben. Wir können…..<br />
<br />
Sokar wurde durch den Sicherheitsalarm unterbrochen.<br />
<br />
„Alarm, Energieanomalie, Deck 3 , Gang 5“.<br />
<br />
So: Mr. Caldred!<br />
MC: Ich bin unterwegs.<br />
<br />
Mort Caldred stürmte von der Brücke, gefolgt von LaSalle und Sareth.<br />
<br />
-------------------------------------------------------------------<br />
<br />
Ortswechsel:<br />
<br />
USS Picard B / Deck 3 / Gang 5<br />
<br />
„Das ist es?“<br />
<br />
Sareths Frage war eine nur allzu offensichtliche Reaktion auf den sich bietenden Anblick:<br />
In etwa 2 m Höhe über dem Boden, mitten im Gang,  hatte sich ein waberndes Loch gebildet. Entladungen sprühten von den Rändern der Öffnung, welche wirkte, als ob man ein Loch in die Wandung eines Hochofens gebohrt hätte.<br />
Die Öffnung schillerte im Inneren in noch nie gesehenen Farben. Ein unglaublicher Anblick.<br />
Sareth zückte einen Tricorder.<br />
<br />
Sa: Das ist keine Subraumverzerrung. Das ist eine Form eines Wurmloches. Extrem konzentriert.<br />
MC: Wie kommt so etwas durch unsere Abschirmung?<br />
Sa: Nicht feststellbar…oha..da tut sich etwas. ACHTUNG!<br />
<br />
Sareth sprang zur Seite. Ein gut 5m langer Lichtbogen sprang mit einem peitschenden Knall aus der Öffnung zur gegenüberliegenden Wand und schlug in diese ein faustgroßes Loch. Dem Lichtbogen folgte ein grell leuchtender Plasmaball, welcher mit einem platschenden Geräusch auf den Boden fiel, dann förmlich zerfiel und eine Gestalt freigab. CEO Northal.<br />
<br />
No: Was zum…wo, wie bin ich denn hier her gekommen?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rasende Riesen Log 15 - Sareth / NPCs]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=717</link>
			<pubDate>Wed, 31 Dec 2025 22:21:21 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=717</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard  B / Brücke *** </span></span><br />
<br />
Wir waren noch dabei, unsere Situation zu evaluieren, als fast zeitgleich mit einem erneuten Signalton, ein Aufschrei von unserer Ferenginavigatorin ertönte. Ich wurde Zeuge, wie effizient die Crew dieses Schiffes selbst in dieser Ausnahmesituation arbeitete.<br />
<br />
„Da dringt etwas in unsere Systeme ein!“ rief Mort Caldred, „Ist durch die Firewalls!“<br />
<br />
„Bestätigt,“ kam es knapp von der Wissenschaft. Die Finger und Tentakel der Brückencrew flogen über ihre Konsolen, während Sokar knappe Befehle gab, den Maschinenraum zu schützen.<br />
<br />
+ Keine Chance!+ traf die Meldung aus dem Maschinenraum ein. Der DCEO Lieutenant Marais klang gehetzt. + Der Eindringling hat unser Trägersignal benutzt, quasi huckepack. Damit hat er alle Clearances! Ich versuche – nein, Mist! Sekundäre Abschirmung ist geknackt!+<br />
<br />
Noch immer ohne ein äußeres Anzeichen der Aufregung klappte Sokar eine Zusatzkonsole des Captains Chair auf, aktivierte den Zugriff mit Irisscan, identifizierte sich. „Kommandosubroutinen sperren!“ Nanosekunden darauf entfaltete sich ein Hologramm vor ihm, das ihm isolierten Notfallzugriff gewährte. Alle übrigen Brückensysteme flackerten verdächtig.<br />
<br />
XO Quimby der gerade auf die Brücke kam, brummte etwas von ‚irrer Weihnachtsbeleuchtung‘, doch erntete er angesichts der Lage nicht einmal einen irritierten Blick. Er saß noch nicht einmal auf seinem Platz, als die Displays und Holoschirme auf der Brücke plötzlich in Standby gingen, um einen Moment später ein Wirrwar an unbekannten Mustern zu zeigen. <br />
<br />
„Das ist-„ setzte T’Kalahn an, doch wurde sie von einer weiteren Meldung aus dem Maschinenraum unterbrochen. <br />
<br />
+ Materie-Antimaterie-Reaktion eingeleitet! Abschirmung stabil, aber---ahhh + Der Schrei ging in Zischen und Knistern unter.<br />
<br />
„Lt. Marais? Lieutenant, Status?“ fragte Sokar und nickte Quimby zu, der die Krankenstation informierte, damit ein Notfallteam zum  Maschinenraum geschickt wurde.<br />
<br />
Marais‘ Stimme klang zum Glück wieder aus dem Kom. +Alles soweit in Ordnung. Es hat sich… es hat sich eine Art Kraftfeld um die Konsolen hier gebildet. Wir kommen an nichts mehr ran. +<br />
<br />
„Unterlassen Sie weitere Versuche, halten Sie sich in sicherem Abstand! Bereithalten zur Evakuierung!“ – Sokar beendete die Verbindung, versuchte über sein Display die Hauptenergie zum Maschinenraum zu unterbrechen.<br />
<br />
„Wir bekommen Navigationsdaten! Und…“<br />
<br />
„Wir bewegen uns…“ vollendete LaSalle, den Blick auf den Hauptschirm gerichtet, auf dem noch immer nichts als weißer ‚Nebel‘ zu sehen war.<br />
<br />
„Hüllenintegrität?“<br />
<br />
„Stabil. Zusätzliche Kraftfelder an den kritischen Punkten aktiv und halten.“<br />
<br />
Die ‚Picard‘ vibrierte leicht. Mort ließ ein leises Fauchen hören. „Der Warpantrieb. Wir steigen auf.“<br />
<br />
Im selben Moment kam die Bestätigung aus dem Maschinenraum. Das Schiff drehte sich leicht, und dann sahen wir, wie sich eine Art Tunnel im Nebel formte. Noch während wir uns bemühten, die Telemetrie zu bestimmen und weitere Daten zu sammeln, wurde die ‚Picard‘ förmlich nach vor katapultiert. Und als sei nichts gewesen, fanden wir uns nicht einmal eine  Sekunde darauf im Normalraum wieder. Die Navigatorin verkündete mit leicht belegter Stimme unsere Koordinaten: exakt an der Position, von der aus wir in die tieferen Subraumschichten abgetaucht waren!<br />
<br />
Sokar neigte sich leicht nach vorn, ein Zeichen großer Anspannung. „Gibt es Hinweise auf den Verbleib von Mr. Northal?“<br />
<br />
„Nein, die Sensoren kommen gerade wieder online.“<br />
<br />
Das fremde Muster auf unseren Bildschirmen wich den vertrauten Anzeigen, Schemata und Farben. „Wir haben wieder Zugriff,“ verkündete T’Kalahn. „Northals Biosignale können nicht geortet werden.“ Sie atmete scharf aus. Für einen Moment waren nur die Geräusche der Elektronik und des Antriebs zu hören.<br />
<br />
„Ich habe ebenfalls wieder Zugriff,“ meldete Mort. „Ich starte die Diagnoseroutinen.“<br />
<br />
„Faszinierend…“ murmelte Dr. Illiz, „die Ähnlichkeit mit dem Reinigungsprozess bei einer Infektion… oder vielmehr einer Wunde. Der Fremdkörper wird mit einer schützenden Schicht umgeben und hinaustransportiert… ich bin gespannt auf die Sensordaten.“ In seiner Begeisterung für die Wissenschaft ungeachtet der Gefahr übertraf er noch unseren vulkanischen Captain, dachte ich.<br />
<br />
Quimby hingegen wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Ihre Freude in allen Ehren, Doc.“ Er gestattete sich einen tiefen Atemzug. „Wir haben ein Crewmitglied verloren. -Systeme arbeiten normal, Sir,“ wandte er sich dann an Sokar.<br />
<br />
„Noch geben wir Commander Northal nicht verloren,“ entschied der Captain. „Lt. Marais, Situation im  Maschinenraum?“<br />
<br />
+ Alles unter Kontrolle, Sir. Zugriff nominal, Level-4 – Diagnose läuft. Was ist da passiert? Wer war das ?+<br />
<br />
„Wie’s scheint, hat der Subraum kurz gehustet. Oder seine Bewohner,“ antwortete der XO mit einem schiefen Grinsen in Richtung des CMO.<br />
<br />
„Die Lebensformen haben uns heraus katapultiert,“ setzte T’Kalahn hinzu. „So ähnlich muss es auch dem Schiff auf dem Großen Exodus ergangen sein, die Legenden ergeben nun Sinn.“<br />
<br />
„Ja, sie haben unsere eigene Kommunikationsmatrix benutzt. Sie sind also ohne Zweifel hoch intelligent und organisiert. Nur bedauerlich, dass wir keinen echten Austausch an Wissen eröffnen konnten.“ <br />
<br />
„Vielleicht doch,“ antwortete T’Kalahn und musterte stirnrunzelnd ihre Daten. „Hier scheint ein gesondert gepacktes Muster im Datenstrom zu liegen. Es könnten Informationen über die Spezies sein, etwas, das sie uns mitteilen wollten… Aber es wird eine Weile dauern, es zu entschlüsseln. Die Komprimierungsrate ist sehr hoch.“<br />
<br />
---<br />
NRPG: Frohes Neues =) Zu Northal fiel mir im Moment nichts mehr ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard  B / Brücke *** </span></span><br />
<br />
Wir waren noch dabei, unsere Situation zu evaluieren, als fast zeitgleich mit einem erneuten Signalton, ein Aufschrei von unserer Ferenginavigatorin ertönte. Ich wurde Zeuge, wie effizient die Crew dieses Schiffes selbst in dieser Ausnahmesituation arbeitete.<br />
<br />
„Da dringt etwas in unsere Systeme ein!“ rief Mort Caldred, „Ist durch die Firewalls!“<br />
<br />
„Bestätigt,“ kam es knapp von der Wissenschaft. Die Finger und Tentakel der Brückencrew flogen über ihre Konsolen, während Sokar knappe Befehle gab, den Maschinenraum zu schützen.<br />
<br />
+ Keine Chance!+ traf die Meldung aus dem Maschinenraum ein. Der DCEO Lieutenant Marais klang gehetzt. + Der Eindringling hat unser Trägersignal benutzt, quasi huckepack. Damit hat er alle Clearances! Ich versuche – nein, Mist! Sekundäre Abschirmung ist geknackt!+<br />
<br />
Noch immer ohne ein äußeres Anzeichen der Aufregung klappte Sokar eine Zusatzkonsole des Captains Chair auf, aktivierte den Zugriff mit Irisscan, identifizierte sich. „Kommandosubroutinen sperren!“ Nanosekunden darauf entfaltete sich ein Hologramm vor ihm, das ihm isolierten Notfallzugriff gewährte. Alle übrigen Brückensysteme flackerten verdächtig.<br />
<br />
XO Quimby der gerade auf die Brücke kam, brummte etwas von ‚irrer Weihnachtsbeleuchtung‘, doch erntete er angesichts der Lage nicht einmal einen irritierten Blick. Er saß noch nicht einmal auf seinem Platz, als die Displays und Holoschirme auf der Brücke plötzlich in Standby gingen, um einen Moment später ein Wirrwar an unbekannten Mustern zu zeigen. <br />
<br />
„Das ist-„ setzte T’Kalahn an, doch wurde sie von einer weiteren Meldung aus dem Maschinenraum unterbrochen. <br />
<br />
+ Materie-Antimaterie-Reaktion eingeleitet! Abschirmung stabil, aber---ahhh + Der Schrei ging in Zischen und Knistern unter.<br />
<br />
„Lt. Marais? Lieutenant, Status?“ fragte Sokar und nickte Quimby zu, der die Krankenstation informierte, damit ein Notfallteam zum  Maschinenraum geschickt wurde.<br />
<br />
Marais‘ Stimme klang zum Glück wieder aus dem Kom. +Alles soweit in Ordnung. Es hat sich… es hat sich eine Art Kraftfeld um die Konsolen hier gebildet. Wir kommen an nichts mehr ran. +<br />
<br />
„Unterlassen Sie weitere Versuche, halten Sie sich in sicherem Abstand! Bereithalten zur Evakuierung!“ – Sokar beendete die Verbindung, versuchte über sein Display die Hauptenergie zum Maschinenraum zu unterbrechen.<br />
<br />
„Wir bekommen Navigationsdaten! Und…“<br />
<br />
„Wir bewegen uns…“ vollendete LaSalle, den Blick auf den Hauptschirm gerichtet, auf dem noch immer nichts als weißer ‚Nebel‘ zu sehen war.<br />
<br />
„Hüllenintegrität?“<br />
<br />
„Stabil. Zusätzliche Kraftfelder an den kritischen Punkten aktiv und halten.“<br />
<br />
Die ‚Picard‘ vibrierte leicht. Mort ließ ein leises Fauchen hören. „Der Warpantrieb. Wir steigen auf.“<br />
<br />
Im selben Moment kam die Bestätigung aus dem Maschinenraum. Das Schiff drehte sich leicht, und dann sahen wir, wie sich eine Art Tunnel im Nebel formte. Noch während wir uns bemühten, die Telemetrie zu bestimmen und weitere Daten zu sammeln, wurde die ‚Picard‘ förmlich nach vor katapultiert. Und als sei nichts gewesen, fanden wir uns nicht einmal eine  Sekunde darauf im Normalraum wieder. Die Navigatorin verkündete mit leicht belegter Stimme unsere Koordinaten: exakt an der Position, von der aus wir in die tieferen Subraumschichten abgetaucht waren!<br />
<br />
Sokar neigte sich leicht nach vorn, ein Zeichen großer Anspannung. „Gibt es Hinweise auf den Verbleib von Mr. Northal?“<br />
<br />
„Nein, die Sensoren kommen gerade wieder online.“<br />
<br />
Das fremde Muster auf unseren Bildschirmen wich den vertrauten Anzeigen, Schemata und Farben. „Wir haben wieder Zugriff,“ verkündete T’Kalahn. „Northals Biosignale können nicht geortet werden.“ Sie atmete scharf aus. Für einen Moment waren nur die Geräusche der Elektronik und des Antriebs zu hören.<br />
<br />
„Ich habe ebenfalls wieder Zugriff,“ meldete Mort. „Ich starte die Diagnoseroutinen.“<br />
<br />
„Faszinierend…“ murmelte Dr. Illiz, „die Ähnlichkeit mit dem Reinigungsprozess bei einer Infektion… oder vielmehr einer Wunde. Der Fremdkörper wird mit einer schützenden Schicht umgeben und hinaustransportiert… ich bin gespannt auf die Sensordaten.“ In seiner Begeisterung für die Wissenschaft ungeachtet der Gefahr übertraf er noch unseren vulkanischen Captain, dachte ich.<br />
<br />
Quimby hingegen wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Ihre Freude in allen Ehren, Doc.“ Er gestattete sich einen tiefen Atemzug. „Wir haben ein Crewmitglied verloren. -Systeme arbeiten normal, Sir,“ wandte er sich dann an Sokar.<br />
<br />
„Noch geben wir Commander Northal nicht verloren,“ entschied der Captain. „Lt. Marais, Situation im  Maschinenraum?“<br />
<br />
+ Alles unter Kontrolle, Sir. Zugriff nominal, Level-4 – Diagnose läuft. Was ist da passiert? Wer war das ?+<br />
<br />
„Wie’s scheint, hat der Subraum kurz gehustet. Oder seine Bewohner,“ antwortete der XO mit einem schiefen Grinsen in Richtung des CMO.<br />
<br />
„Die Lebensformen haben uns heraus katapultiert,“ setzte T’Kalahn hinzu. „So ähnlich muss es auch dem Schiff auf dem Großen Exodus ergangen sein, die Legenden ergeben nun Sinn.“<br />
<br />
„Ja, sie haben unsere eigene Kommunikationsmatrix benutzt. Sie sind also ohne Zweifel hoch intelligent und organisiert. Nur bedauerlich, dass wir keinen echten Austausch an Wissen eröffnen konnten.“ <br />
<br />
„Vielleicht doch,“ antwortete T’Kalahn und musterte stirnrunzelnd ihre Daten. „Hier scheint ein gesondert gepacktes Muster im Datenstrom zu liegen. Es könnten Informationen über die Spezies sein, etwas, das sie uns mitteilen wollten… Aber es wird eine Weile dauern, es zu entschlüsseln. Die Komprimierungsrate ist sehr hoch.“<br />
<br />
---<br />
NRPG: Frohes Neues =) Zu Northal fiel mir im Moment nichts mehr ein.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rasende Riesen / Log 14 / LaSalle - NPCs]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=715</link>
			<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 23:56:18 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=7">Robert Vandenberg</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=715</guid>
			<description><![CDATA[USS Picard / Brücke<br />
<br />
Eigentlich hatte LaSalle vorgehabt, den XO ein wenig „einzunorden“.  Jedoch hatten die neusten Ereignisse Quimby davor bewahrt, von LaSalles „Sarkassmus-Predigt“ überrollt zu werden.<br />
LaSalles Blick pendelte  zwischen der  Intensitätsanzeige der Subraumverdichtung und der Systemüberwachung des Transmitters hin und her. CEO Northal war noch etwa 20 m von der Luftschleuse entfernt. In diesem Augenblick sandte T’Kalahn das modifizierte Kommunikationssignal ab. Zunächst geschah nichts. Die Werte der Subraumverdichtung änderten sich nicht.<br />
Sokar wandte sich an Quimby.<br />
<br />
So: XO, Status des CEO?<br />
Qu: Sir, Mr. Northal ist in der Schleuse ,Ausseschott noch offen und…<br />
<br />
Quimby kam nicht weiter. Ein Ruck ging durch das Schiff, dann hatte die gesamte Besatzung das Gefühl, als ob sie in einem Aufzug sich befinden würden, welcher plötzlich aus dem 10. Stock frei nach unten fiel. Dann drehte sich das Bewegungsmuster um  Die Brückenbeleuchtung flackerte wild und verlosch. Dann schaltete sich die Notbeleuchtung ein.<br />
<br />
So: Bericht!<br />
<br />
Quimby, welcher sich gerade mühsam vom Boden aufgerappelt hatte, zog ein Statusterminal zu Rate.<br />
<br />
Qu: Alle Stationen melden keine Schäden und keine Verletzten. Warp-Core hzat sich abgeschaltet. Impuls-Antrieb  fährt gerade wird an. Und… ehm….nun…..das kann nicht sein.<br />
So: Genauer.<br />
Qu: Nun ehm…die Scanner zeigen nichts. Nuill, Kein Subraumfeld, keine Materie, nichts. Entweder sind die Scanner beschädigt, oder nicht in der Lage die Daten zu verarbeiten……oder da draußen ist wirklich nichts messbares.<br />
So: Was ist mit dem CEO?<br />
Qu: Keine Spur von Mr. Northal.<br />
<br />
Sareth atmete scharf ein.<br />
<br />
Sa: Ein Abschirmfeld?<br />
Qu: Nichts messbares.<br />
Sa: Stecken wir etwa in der Analogie eines Antikörpers?<br />
So: Dann müssten wir zumindest in die „Zellhülle“ , oder deren energetisches Aquivalent anmessen können.<br />
Qu: Ehm was ich aber hier auf dem Datenlogger sehe….das ist unglaublich. 0,04ms bevor dieses Phänomen auftrat, war die Subraumverzerrung nur noch wenige 100 m von uns entfernt. Bei der Ausbreitungsgeschwindigkeit hätte sie uns 0.042 ms später getroffen. Allerdings waren wir da schon nicht „vor Ort“. Wie auch immer.<br />
Sa: Das klingt fast so, als ob uns jemand rechtzeitig aus „der Schussbahn“ gezoggen hätte.<br />
So: Jemand oder Etwas. Das war kein Zufall.<br />
Sa: Haben wir einen Video-Feed?<br />
<br />
Auf dem Screen war ein Bild zu erkennen. Strahlendes aber leeres Weiss.<br />
<br />
Sa: Was zum….<br />
So: Nav…drehen Sie das Schiff langsam um 90 Grad über die X-Achse.<br />
Der Nav-Offizier vom Dienst bestätigte.. Auf dem Screen war keine Änderung zu erkennen.<br />
<br />
Quimby, welcher wieder auf seinem Sitz Platz genommen hatte, sprang auf.<br />
<br />
Qu: Sir, die RKS, sowier der Impuls-Antrieb arbeiten zwar, aber sie üben keinerlei Effekt auf das Schiff aus.<br />
So: Das ist physikalisch völlig unmöglich!<br />
Qu: Wir hängen hier fest, wie ein Türnagel. Was für eine Art von Raum ist das?<br />
<br />
LaSalle grinste böse.<br />
<br />
LS: Gibt es so etwas wie einen Nullraum?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[USS Picard / Brücke<br />
<br />
Eigentlich hatte LaSalle vorgehabt, den XO ein wenig „einzunorden“.  Jedoch hatten die neusten Ereignisse Quimby davor bewahrt, von LaSalles „Sarkassmus-Predigt“ überrollt zu werden.<br />
LaSalles Blick pendelte  zwischen der  Intensitätsanzeige der Subraumverdichtung und der Systemüberwachung des Transmitters hin und her. CEO Northal war noch etwa 20 m von der Luftschleuse entfernt. In diesem Augenblick sandte T’Kalahn das modifizierte Kommunikationssignal ab. Zunächst geschah nichts. Die Werte der Subraumverdichtung änderten sich nicht.<br />
Sokar wandte sich an Quimby.<br />
<br />
So: XO, Status des CEO?<br />
Qu: Sir, Mr. Northal ist in der Schleuse ,Ausseschott noch offen und…<br />
<br />
Quimby kam nicht weiter. Ein Ruck ging durch das Schiff, dann hatte die gesamte Besatzung das Gefühl, als ob sie in einem Aufzug sich befinden würden, welcher plötzlich aus dem 10. Stock frei nach unten fiel. Dann drehte sich das Bewegungsmuster um  Die Brückenbeleuchtung flackerte wild und verlosch. Dann schaltete sich die Notbeleuchtung ein.<br />
<br />
So: Bericht!<br />
<br />
Quimby, welcher sich gerade mühsam vom Boden aufgerappelt hatte, zog ein Statusterminal zu Rate.<br />
<br />
Qu: Alle Stationen melden keine Schäden und keine Verletzten. Warp-Core hzat sich abgeschaltet. Impuls-Antrieb  fährt gerade wird an. Und… ehm….nun…..das kann nicht sein.<br />
So: Genauer.<br />
Qu: Nun ehm…die Scanner zeigen nichts. Nuill, Kein Subraumfeld, keine Materie, nichts. Entweder sind die Scanner beschädigt, oder nicht in der Lage die Daten zu verarbeiten……oder da draußen ist wirklich nichts messbares.<br />
So: Was ist mit dem CEO?<br />
Qu: Keine Spur von Mr. Northal.<br />
<br />
Sareth atmete scharf ein.<br />
<br />
Sa: Ein Abschirmfeld?<br />
Qu: Nichts messbares.<br />
Sa: Stecken wir etwa in der Analogie eines Antikörpers?<br />
So: Dann müssten wir zumindest in die „Zellhülle“ , oder deren energetisches Aquivalent anmessen können.<br />
Qu: Ehm was ich aber hier auf dem Datenlogger sehe….das ist unglaublich. 0,04ms bevor dieses Phänomen auftrat, war die Subraumverzerrung nur noch wenige 100 m von uns entfernt. Bei der Ausbreitungsgeschwindigkeit hätte sie uns 0.042 ms später getroffen. Allerdings waren wir da schon nicht „vor Ort“. Wie auch immer.<br />
Sa: Das klingt fast so, als ob uns jemand rechtzeitig aus „der Schussbahn“ gezoggen hätte.<br />
So: Jemand oder Etwas. Das war kein Zufall.<br />
Sa: Haben wir einen Video-Feed?<br />
<br />
Auf dem Screen war ein Bild zu erkennen. Strahlendes aber leeres Weiss.<br />
<br />
Sa: Was zum….<br />
So: Nav…drehen Sie das Schiff langsam um 90 Grad über die X-Achse.<br />
Der Nav-Offizier vom Dienst bestätigte.. Auf dem Screen war keine Änderung zu erkennen.<br />
<br />
Quimby, welcher wieder auf seinem Sitz Platz genommen hatte, sprang auf.<br />
<br />
Qu: Sir, die RKS, sowier der Impuls-Antrieb arbeiten zwar, aber sie üben keinerlei Effekt auf das Schiff aus.<br />
So: Das ist physikalisch völlig unmöglich!<br />
Qu: Wir hängen hier fest, wie ein Türnagel. Was für eine Art von Raum ist das?<br />
<br />
LaSalle grinste böse.<br />
<br />
LS: Gibt es so etwas wie einen Nullraum?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rasende Riesen Log 13 - Sareth]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=714</link>
			<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 20:33:57 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=714</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Admiral T’Khellians Quartier *** </span></span><br />
<br />
Ich war dabei, meinen Bericht abzufassen. „…hat die Auswertung der Daten begonnen, die unsere gekoppelten Transmitterbojen aufgefangen haben. CSO T’Kalahn und ihr Team haben große Fortschritte gemacht, das komplexe, mehrdimensionale Signalmuster zusammen zu setzen. Wir können jetzt eine deutliche Korrelation mit der Quantenharmonik der Subraumbänder feststellen. – Computer, Pause.“<br />
<br />
Ich lehnte mich zurück und ließ den Blick aus dem Fenster schweifen. Der Ausblick hätte unspektakulärer nicht sein können. Den Sehorganen der Spezies des Normalraumes blieb die Fülle an Informationen verborgen, die unsere Sensorik auffing.<br />
<br />
„Computer, Aufzeichnung fortsetzen! – T’Kalahn und Captain Sokar sind sich einig, dass sich wortähnliche Strukturen in den Mustern befinden und dass es sich ohne Zweifel um die Kommunikation einer intelligenten Spezies handelt. Allerdings ist bisher noch kein Fortschritt gemacht worden, die Bedeutung der einzelnen Kommunikationsmuster zu entschlüsseln und in irgendeiner Weise mit den Fremden in einen Austausch zu treten. Das Hoshi-Sato-Kommunikationsinstitut wird vermutlich eine Forschungsstelle für mehrere Jahre damit beschäftigen… - Computer, letzten Satz streichen. Pause.“<br />
<br />
In Anbetracht unserer angegriffenen Hüllenstabilität hatten wir nur noch fünf Stunden, und ich bezweifelte, dass wir den Durchbruch schaffen konnten. Das war überaus bedauerlich. CEO Northal war momentan in einem EVA unterwegs, um zwei Strukturen an den Gondeln zu prüfen und per Hand zu versiegeln, nachdem unsere kleinen Servicebots versagt hatten. Sie waren für den Einsatz unter diesen Umweltbedingungen nicht gebaut worden. <br />
<br />
Ich öffnete den Mund, um dem Computer die weitere Aufnahme des Diktats zu befehlen, doch der plötzlich aufheulende Alarm machte dies zunichte. Ich speicherte, während ich auf den Kommunikator klopfte. „T’Khellian hier, was ist los?“<br />
<br />
+ Eine enorme Subraumverdichtung bewegt sich auf CEO Northals Position zu. Wir sind dabei, ihn reinzuholen,+ hörte ich die Stimme des XO.<br />
<br />
Ich griff meine Uniformjacke und eilte zur Tür.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Brücke *** </span></span><br />
<br />
Die Türen glitten zur Seite und ich betrat die in gedämpftes rotes Licht getauchte Brücke. Captain Sokar war bereits an seinem Platz, zwei weitere Mitglieder der Brückencrew eilten, um die Diensthabenden der Betaschicht zu unterstützen. Sokar nickte mir zum Gruß zu und deutete auf den Platz zu seiner Linken. <br />
<br />
„Wir messen eine ähnliche Reaktion rings um unsere Bojen, aber im Fall Northals ist sie um 40,8 Prozent stärker. Lt. Sun-Hyu arbeitet an der Modifikation des Transporters, aber eine rechtzeitige Einsatzbereitschaft ist nicht sicher. Northal muss sich über die Sicherheitsleine zurück hangeln.“<br />
<br />
„Besteht Lebensgefahr?“<br />
<br />
„Nicht, wenn wir ihn innerhalb der nächsten 10 Minuten rein bekommen.“ Die Worte stammten von unserem Doc, der gerade die Brücke betreten hatte. Er überprüfte die Werte, die von Northals Raumanzug gesendet wurden, auf dem mitgebrachten Padd. „Mein Verdacht erhärtet sich leider. Das Ganze ähnelt der Abstoßungsreaktion eines Organismus, wobei die Picard, unsere Bojen, und nun auch Northal die zu neutralisierenden Erreger darstellen. Ich habe meine Analyse hier, wenn wir sie über die Navigationsdaten legen, wird es deutlich.“<br />
<br />
Sokar bedeutete ihm, fortzufahren. Dr. Illiz trat an die Navigationskonsole und reichte dem diensthabenden dunkelhäutigen Offizier einen Datenkristall.<br />
<br />
Das Außenbild auf unserem Hauptschirm wechselte zu der angekündigten Simulation. „Wie wir festgestellt haben, blockiert die Picard den Informationsfluss, den die Wesen meiner Vermutung nach benötigen, um durch die Subraumschichten zu navigieren. Daher konzentrieren sich ihre Gruppen nun in diesen Bereichen, soweit wir bisher erfassen können. Seit wir die Bojen ausgeschleust haben, verdichtet sich der Subraum und die Signalmuster rings um deren Hüllen. Ich schätze, das Ziel ist, die Bojen zu neutralisieren und somit den unterbrochenen Informationsfluss wieder zum Laufen zu bringen. Wie der Körper versuchen würde, einen Erreger, oder eine Thrombose  zu beseitigen.“<br />
<br />
Der Vergleich ließ den XO das Gesicht verziehen.<br />
<br />
 „Wie ist der Status der Hüllenstruktur der Bojen?“ fragte Sokar in Richtung der Technik.<br />
<br />
„Noch stabil, Sir, aber erste Fluktuationen erkennbar.“<br />
<br />
„Ich nehme an, eine Zerstörung der Bojen unsererseits ist nicht ratsam, Doktor?“<br />
<br />
„Nach meinem momentanen Kenntnisstand würde der Energieanstieg die Probleme eher verschlimmern.“<br />
<br />
„Wir haben es offenbar nicht mit einer Vielzahl von Lebewesen zu tun, die über eine Art Schwarmbewusstsein verfügen, sondern der gesamt Umgebungsraum ist Teil der Lebensformen.“<br />
<br />
„Ähnlich wie im Fluiden Raum?“ hakte ich nach.<br />
<br />
„Ja, es sind durchaus Analogien feststellbar.“<br />
<br />
„Lassen Sie noch einmal die Muster sehen,“ bat ich. „Wenn sozusagen die Wortbedeutung dieser speziellen Muster dort“ – ich wies auf die markierten Bereiche in der Nähe der Bojen und unseres CEO – „wenn die Bedeutung mit Gefahr/Vernichtung/Neutralisation gleichgesetzt werden kann, wäre es dann nicht möglich, den Fremden zu signalisieren, dass wir keine absichtliche Gefahr darstellen? Dass wir uns bereits vorbereiten, ihr Gebiet zu verlassen.“<br />
<br />
„Wir sollten den Versuch unternehmen, um nicht den Eindruck einer Invasionsmacht zu hinterlassen,“ stimmte Dr. Illiz zu.<br />
<br />
Sokar wandte sich an T’Kalahn. „Sind wir in der Lage, diese Kommunikationsmuster entsprechend umzukehren und zu senden?“<br />
<br />
„Ja, Sir. Ich brauche einige Minuten, um die Transmitter umzupolen…“<br />
<br />
Sokar blieb völlig gefasst, der XO presste die Lippen zusammen. Zeit hatten wir nicht gerade im Überfluss. Aber jedes Signal, das Northal und uns etwas Zeit einbringen konnte, war den Versuch wert.<br />
<br />
<br />
(So, ich habe LaSalle nicht erwähnt, um dir nicht in die Quere zu kommen, gib Bescheid wenn ansonsten noch was anzupassen ist wegen deiner Planung =)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Admiral T’Khellians Quartier *** </span></span><br />
<br />
Ich war dabei, meinen Bericht abzufassen. „…hat die Auswertung der Daten begonnen, die unsere gekoppelten Transmitterbojen aufgefangen haben. CSO T’Kalahn und ihr Team haben große Fortschritte gemacht, das komplexe, mehrdimensionale Signalmuster zusammen zu setzen. Wir können jetzt eine deutliche Korrelation mit der Quantenharmonik der Subraumbänder feststellen. – Computer, Pause.“<br />
<br />
Ich lehnte mich zurück und ließ den Blick aus dem Fenster schweifen. Der Ausblick hätte unspektakulärer nicht sein können. Den Sehorganen der Spezies des Normalraumes blieb die Fülle an Informationen verborgen, die unsere Sensorik auffing.<br />
<br />
„Computer, Aufzeichnung fortsetzen! – T’Kalahn und Captain Sokar sind sich einig, dass sich wortähnliche Strukturen in den Mustern befinden und dass es sich ohne Zweifel um die Kommunikation einer intelligenten Spezies handelt. Allerdings ist bisher noch kein Fortschritt gemacht worden, die Bedeutung der einzelnen Kommunikationsmuster zu entschlüsseln und in irgendeiner Weise mit den Fremden in einen Austausch zu treten. Das Hoshi-Sato-Kommunikationsinstitut wird vermutlich eine Forschungsstelle für mehrere Jahre damit beschäftigen… - Computer, letzten Satz streichen. Pause.“<br />
<br />
In Anbetracht unserer angegriffenen Hüllenstabilität hatten wir nur noch fünf Stunden, und ich bezweifelte, dass wir den Durchbruch schaffen konnten. Das war überaus bedauerlich. CEO Northal war momentan in einem EVA unterwegs, um zwei Strukturen an den Gondeln zu prüfen und per Hand zu versiegeln, nachdem unsere kleinen Servicebots versagt hatten. Sie waren für den Einsatz unter diesen Umweltbedingungen nicht gebaut worden. <br />
<br />
Ich öffnete den Mund, um dem Computer die weitere Aufnahme des Diktats zu befehlen, doch der plötzlich aufheulende Alarm machte dies zunichte. Ich speicherte, während ich auf den Kommunikator klopfte. „T’Khellian hier, was ist los?“<br />
<br />
+ Eine enorme Subraumverdichtung bewegt sich auf CEO Northals Position zu. Wir sind dabei, ihn reinzuholen,+ hörte ich die Stimme des XO.<br />
<br />
Ich griff meine Uniformjacke und eilte zur Tür.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard / Brücke *** </span></span><br />
<br />
Die Türen glitten zur Seite und ich betrat die in gedämpftes rotes Licht getauchte Brücke. Captain Sokar war bereits an seinem Platz, zwei weitere Mitglieder der Brückencrew eilten, um die Diensthabenden der Betaschicht zu unterstützen. Sokar nickte mir zum Gruß zu und deutete auf den Platz zu seiner Linken. <br />
<br />
„Wir messen eine ähnliche Reaktion rings um unsere Bojen, aber im Fall Northals ist sie um 40,8 Prozent stärker. Lt. Sun-Hyu arbeitet an der Modifikation des Transporters, aber eine rechtzeitige Einsatzbereitschaft ist nicht sicher. Northal muss sich über die Sicherheitsleine zurück hangeln.“<br />
<br />
„Besteht Lebensgefahr?“<br />
<br />
„Nicht, wenn wir ihn innerhalb der nächsten 10 Minuten rein bekommen.“ Die Worte stammten von unserem Doc, der gerade die Brücke betreten hatte. Er überprüfte die Werte, die von Northals Raumanzug gesendet wurden, auf dem mitgebrachten Padd. „Mein Verdacht erhärtet sich leider. Das Ganze ähnelt der Abstoßungsreaktion eines Organismus, wobei die Picard, unsere Bojen, und nun auch Northal die zu neutralisierenden Erreger darstellen. Ich habe meine Analyse hier, wenn wir sie über die Navigationsdaten legen, wird es deutlich.“<br />
<br />
Sokar bedeutete ihm, fortzufahren. Dr. Illiz trat an die Navigationskonsole und reichte dem diensthabenden dunkelhäutigen Offizier einen Datenkristall.<br />
<br />
Das Außenbild auf unserem Hauptschirm wechselte zu der angekündigten Simulation. „Wie wir festgestellt haben, blockiert die Picard den Informationsfluss, den die Wesen meiner Vermutung nach benötigen, um durch die Subraumschichten zu navigieren. Daher konzentrieren sich ihre Gruppen nun in diesen Bereichen, soweit wir bisher erfassen können. Seit wir die Bojen ausgeschleust haben, verdichtet sich der Subraum und die Signalmuster rings um deren Hüllen. Ich schätze, das Ziel ist, die Bojen zu neutralisieren und somit den unterbrochenen Informationsfluss wieder zum Laufen zu bringen. Wie der Körper versuchen würde, einen Erreger, oder eine Thrombose  zu beseitigen.“<br />
<br />
Der Vergleich ließ den XO das Gesicht verziehen.<br />
<br />
 „Wie ist der Status der Hüllenstruktur der Bojen?“ fragte Sokar in Richtung der Technik.<br />
<br />
„Noch stabil, Sir, aber erste Fluktuationen erkennbar.“<br />
<br />
„Ich nehme an, eine Zerstörung der Bojen unsererseits ist nicht ratsam, Doktor?“<br />
<br />
„Nach meinem momentanen Kenntnisstand würde der Energieanstieg die Probleme eher verschlimmern.“<br />
<br />
„Wir haben es offenbar nicht mit einer Vielzahl von Lebewesen zu tun, die über eine Art Schwarmbewusstsein verfügen, sondern der gesamt Umgebungsraum ist Teil der Lebensformen.“<br />
<br />
„Ähnlich wie im Fluiden Raum?“ hakte ich nach.<br />
<br />
„Ja, es sind durchaus Analogien feststellbar.“<br />
<br />
„Lassen Sie noch einmal die Muster sehen,“ bat ich. „Wenn sozusagen die Wortbedeutung dieser speziellen Muster dort“ – ich wies auf die markierten Bereiche in der Nähe der Bojen und unseres CEO – „wenn die Bedeutung mit Gefahr/Vernichtung/Neutralisation gleichgesetzt werden kann, wäre es dann nicht möglich, den Fremden zu signalisieren, dass wir keine absichtliche Gefahr darstellen? Dass wir uns bereits vorbereiten, ihr Gebiet zu verlassen.“<br />
<br />
„Wir sollten den Versuch unternehmen, um nicht den Eindruck einer Invasionsmacht zu hinterlassen,“ stimmte Dr. Illiz zu.<br />
<br />
Sokar wandte sich an T’Kalahn. „Sind wir in der Lage, diese Kommunikationsmuster entsprechend umzukehren und zu senden?“<br />
<br />
„Ja, Sir. Ich brauche einige Minuten, um die Transmitter umzupolen…“<br />
<br />
Sokar blieb völlig gefasst, der XO presste die Lippen zusammen. Zeit hatten wir nicht gerade im Überfluss. Aber jedes Signal, das Northal und uns etwas Zeit einbringen konnte, war den Versuch wert.<br />
<br />
<br />
(So, ich habe LaSalle nicht erwähnt, um dir nicht in die Quere zu kommen, gib Bescheid wenn ansonsten noch was anzupassen ist wegen deiner Planung =)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rasende Riesen / Log 12 / LaSalle]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=712</link>
			<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 20:05:00 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=7">Robert Vandenberg</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=712</guid>
			<description><![CDATA[NRPG: Nur was kurzes, da wenig Zeit.<br />
<br />
------------------------------------------------------<br />
<br />
RPG:<br />
<br />
<br />
USS Picard B / Brücke<br />
<br />
T’Kalahns  ruhte auf einem Holo der Bibliothek. Dr. Illiz hatte beiläufig etwas gegenüber T’Kalahn erwähnt. Und dies musste verfolgt werden.<br />
Währenddessen überwachte XO Quimby, in gerwohnt schneidiger Art und Weise, den Start einer Notfallboje, so als on ein Quantentorpedo abgeschossen werden würde. LaSalle schüttelte andeutungsweise den Kopf. Etwas, was nur Sareth und Capatain Sokar wahr nahmen.<br />
Zum Abschluss der Startprozedur drehte sich Quimby zu Sareth, wohlgemerkt nicht zu Captain Sokar herum und meldete zackig:<br />
<br />
Qu: Mam, melde , Abschluss der Ausschleusung.<br />
Sa: Danke, Mr. Quimby. Captain Sokar?<br />
So: T´Kalahn, beginnen Sie mit der Übermittlung der Pulsfolge an die Feldemittter der Notfallboja.<br />
TK: Jawohl Sir. Ich möchte nur eines zu bedenken geben .<br />
So: Sprechen Sie.<br />
TK: Sir, Dr. Illiz hat die Beobachtung gemacht, dass die Subraumschicht, in welcher wir uns befinden, von Ihrer Form her, den Isolationsfeldern ähnelt, mit welchen die Antikörper einiger Spezies , Erreger im Blut umgeben, bevor diese neutralisiert werden.<br />
Qu: Tut das etwas zur Sache?<br />
TK: Ich denke schon, Sir.<br />
Qu: Ich nicht!<br />
So: Wir werden das bedenken, Machen Sie weiter.<br />
<br />
T’Kalahn nickte und aktivierte die erste Änderungssequenz der Warpfeldfrequenz der Notfallboje.<br />
<br />
TK: Mam,. Sirs, wir haben ein Audiofeedback der Änderungssequenz der Boje.<br />
Sa: Lassen Sie hören.<br />
<br />
Aus den Lautsprechern klang ein hartes, klirrendes Gerä#usch.<br />
<br />
So: Mhm das ist schon einmal ein Anfang. Ändern Sie die Modulation weiter. Wenn Sie evtl. Resonanzen benötigen, um eine ähnliche Frequenzmischung zu erreichen, wie die Signale, welche wir empfangen haben, eine 2. Boje oder 3. Boje ein.<br />
TK: Aye Sir.<br />
So: Fleet-Admireal t´Khellian, ist diese Vorgehensweise in Ihrem Sinne?<br />
<br />
Sareth lächelte.<br />
<br />
Sa: Es ist Ihr Schiff, Captain und ja, dies ist in meinem Sinne. Ich bin auf der KS. Bei Mr. Caldred.<br />
<br />
LaSalle wandte sich an Quimby.<br />
<br />
LS: Auf ein Wort. Mr. Quimby.<br />
Qu: Sir, ich bin im Dienst, hat das nicht etwas Zeit?<br />
LS: Leider nein.<br />
<br />
Quimby seufzte.<br />
<br />
Qu: Nun gut.<br />
<br />
Sokar mischte sich ein.<br />
<br />
So: Admiral, benutzen Sie bitte meinen Bereitschaftsraum.<br />
LS: Ich danke Ihnen, Captain. Bitte nach Ihnen, Mr. Quimby.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[NRPG: Nur was kurzes, da wenig Zeit.<br />
<br />
------------------------------------------------------<br />
<br />
RPG:<br />
<br />
<br />
USS Picard B / Brücke<br />
<br />
T’Kalahns  ruhte auf einem Holo der Bibliothek. Dr. Illiz hatte beiläufig etwas gegenüber T’Kalahn erwähnt. Und dies musste verfolgt werden.<br />
Währenddessen überwachte XO Quimby, in gerwohnt schneidiger Art und Weise, den Start einer Notfallboje, so als on ein Quantentorpedo abgeschossen werden würde. LaSalle schüttelte andeutungsweise den Kopf. Etwas, was nur Sareth und Capatain Sokar wahr nahmen.<br />
Zum Abschluss der Startprozedur drehte sich Quimby zu Sareth, wohlgemerkt nicht zu Captain Sokar herum und meldete zackig:<br />
<br />
Qu: Mam, melde , Abschluss der Ausschleusung.<br />
Sa: Danke, Mr. Quimby. Captain Sokar?<br />
So: T´Kalahn, beginnen Sie mit der Übermittlung der Pulsfolge an die Feldemittter der Notfallboja.<br />
TK: Jawohl Sir. Ich möchte nur eines zu bedenken geben .<br />
So: Sprechen Sie.<br />
TK: Sir, Dr. Illiz hat die Beobachtung gemacht, dass die Subraumschicht, in welcher wir uns befinden, von Ihrer Form her, den Isolationsfeldern ähnelt, mit welchen die Antikörper einiger Spezies , Erreger im Blut umgeben, bevor diese neutralisiert werden.<br />
Qu: Tut das etwas zur Sache?<br />
TK: Ich denke schon, Sir.<br />
Qu: Ich nicht!<br />
So: Wir werden das bedenken, Machen Sie weiter.<br />
<br />
T’Kalahn nickte und aktivierte die erste Änderungssequenz der Warpfeldfrequenz der Notfallboje.<br />
<br />
TK: Mam,. Sirs, wir haben ein Audiofeedback der Änderungssequenz der Boje.<br />
Sa: Lassen Sie hören.<br />
<br />
Aus den Lautsprechern klang ein hartes, klirrendes Gerä#usch.<br />
<br />
So: Mhm das ist schon einmal ein Anfang. Ändern Sie die Modulation weiter. Wenn Sie evtl. Resonanzen benötigen, um eine ähnliche Frequenzmischung zu erreichen, wie die Signale, welche wir empfangen haben, eine 2. Boje oder 3. Boje ein.<br />
TK: Aye Sir.<br />
So: Fleet-Admireal t´Khellian, ist diese Vorgehensweise in Ihrem Sinne?<br />
<br />
Sareth lächelte.<br />
<br />
Sa: Es ist Ihr Schiff, Captain und ja, dies ist in meinem Sinne. Ich bin auf der KS. Bei Mr. Caldred.<br />
<br />
LaSalle wandte sich an Quimby.<br />
<br />
LS: Auf ein Wort. Mr. Quimby.<br />
Qu: Sir, ich bin im Dienst, hat das nicht etwas Zeit?<br />
LS: Leider nein.<br />
<br />
Quimby seufzte.<br />
<br />
Qu: Nun gut.<br />
<br />
Sokar mischte sich ein.<br />
<br />
So: Admiral, benutzen Sie bitte meinen Bereitschaftsraum.<br />
LS: Ich danke Ihnen, Captain. Bitte nach Ihnen, Mr. Quimby.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rasende Riesen Log 11 - Mort / Sareth]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=711</link>
			<pubDate>Sun, 02 Nov 2025 18:21:14 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=711</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard  B / Sicherheitszentrale *** </span></span><br />
<br />
Mort ließ einen kritischen Blick über sein Hoheitsgebiet schweifen. Er war sonst nicht der grummelige Prinzipienreiter, aber an diesem Morgen fiel ihm sofort Allerlei auf. Der Reinigungsroboter hatte wieder die eine kritische Ecke neben zwischen Waffenschrank und Tür übersehen. Ensign Volkov, der gerade Frühdienst hatte, salutierte zu nachlässig.<br />
<br />
„Ensign,“ zischte Mort, „wie sitzt Ihre Uniform? Und wann haben Sie sich zuletzt rasiert?!“<br />
<br />
„Äh… vor Dienstantritt, also sechs Stunden…“ Volkov zerrte an seiner Uniformjacke.<br />
<br />
„Statusprotokoll!“<br />
<br />
„Alles paletti. Keine Änderung zu gestern abend.“<br />
<br />
„Was soll das? Ist das Ihrer Meinung nach ein ordnungsgemäßer Statusbericht?“<br />
<br />
„Äh… alles nominal. Systeme im grünen Bereich. Keine Eindringlinge oder sonstigen ungewöhnlichen Ereignisse. … Sir.“<br />
<br />
„Gut.“ Mort massierte sich die Schläfen.  „Wegtreten!“<br />
<br />
Volkov salutierte deutlich zackiger und entwich, während der Sicherheitschef auf sein Büro zusteuerte. Dieses neurale Interface zerrte an seinen Nerven. Er rieb sich wieder die Schuppen rings um das kleine Runde Gerät an der rechten Schläfe. Es tat nicht wirklich weh, aber es störte, und zwar stündlich mehr. Hatten die Wissenschaftler mit ihrem Transmitter nicht allmählich genügend Daten gesammelt?! Er war kein Versuchskaninchen!<br />
<br />
„Guten Morgen, Mr. Caldred!“<br />
<br />
Er sah auf und erblickte LaSalle im Türrahmen. „Admiral. Was kann ich für Sie tun?“<br />
„Ich wollte mich nach dem Status der Abschirmung erkundigen, in Hinsicht auf die Probleme mit der strukturellen Integrität. Und da ich gerade auf der Joggingtour war…“<br />
<br />
„Sie joggen durch das Schiff?“<br />
<br />
LaSalle grinste schief. „Nun, nach meiner traurigen Performance im Fitnesscenter gestern…So habe ich wenigstens die Gelegenheit, ab und zu jemandem über den Weg zu laufen und eine Entschuldigung für eine Pause. – Aber Sie sehen etwas mitgenommen aus.“<br />
<br />
„Ah, dieses verd… ähm, das Interface. Es stört mich beim Schlafen. Es stört mich immer. Es ist wie ein unterschwelliges Vibrieren dauernd. Es sollte nicht sein, laut allem, was der Doc sagte, aber ich spüre es trotzdem.“<br />
<br />
„Melden Sie sich auf der KS und lassen Sie sich hier vertreten. Es könnte eine Art Feedback sein. Ich habe das auch erlebt bei meinem Interfacetest für die Shuttlesteuerung damals.“<br />
<br />
Mort brummte. Er hatte keine sonderliche Lust, die Krankenstation zu betreten. „Vielleicht … nach meiner Schicht. Ich habe –„ Das Vibrieren hatte plötzlich an Intensität zugenommen und flutete über ihn wie ein Tsunami. Er kniff die Augen zusammen, fauchte und versuchte instinktiv, das Interface abzureissen.<br />
Wie durch Nebel hörte er noch LaSalle einen medizinischen Notfall melden, dann wurde es dunkel um ihn.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color"> *** Einige Stunden später / Besprechungsraum ***</span></span><br />
<br />
Dr. Illiz hatte sich soeben aus der Krankenstation gemeldet. Mort Caldreds Zustand hatte sich gebessert, nachdem das Interface entkoppelt worden war. Seine Werte stabilisierten sich allmählich; zur Unterstützung hatte der Doc ihm ein leichtes Sedativ verabreicht. Er würde auf jeden Fall die kommenden Stunden auf der Krankenstation unter Beobachtung bleiben. <br />
<br />
Zumindest war sein Leiden und Ausharren nicht umsonst gewesen. Dem Team aus Wissenschaftlern und Technikern unter der Führung von T’Kalahn war es nun gelungen, den Transmitterprototyp fertig zu stellen und eine Fülle von Input zu sammeln. Nun hatten wir uns im Besprechungsraum eingefunden, um die erste Auswertung zu begutachten.<br />
<br />
„…können wir aufgrund der Menge der aufgefangenen Signale davon ausgehen, dass es sich um eine größere Zahl Lebensformen handelt,“ berichtete T’Kalahn. „Jede dieser Lebensformen ist offensichtlich in der Lage, sich nicht nur vertikal durch den Subraum zu bewegen, sondern vertikal – sozussagen - durch seine Schichten. Im Moment haben Sie uns regelrecht… umzingelt. Oder zumindest umringt, da wir eine feindselige Absicht nicht unterstellen wollen,“ setzte sie nach einem kurzen Blick zu Captain Sokar hinzu. „Wir können definitiv ein Muster in den Signalen erkennen.“<br />
<br />
„Ein in mathematische Formeln zu fassendes Muster,“ ergänzte Sokar. „Wir haben es also zweifelsohne mit einer höheren Intelligenz zu tun.“<br />
<br />
„Wie eine Art… Sphärenmusik,“ überlegte ich. <br />
<br />
„Walgesänge im Subraum…“ murmelte LaSalle.<br />
<br />
„Ja, definitiv, Sir. Wir haben es auch bereits mit ähnlichen Modulationen auf einfacher mathematischer Basis versucht. Bisher aber keine Antwort erhalten. Oder irgendeine Reaktion.“<br />
<br />
„Aber immerhin scheinen diese Wesen sich ja in größerer Zahl um uns zu versammeln,“ meinte LaSalle. „Vielleicht ist das, was wir senden, eine Art… Lockruf?“<br />
<br />
„Was ist diese Zone hier?“ fragte ich und wies auf ein wellenförmiges Band, was die Darstellung der visualisierten Signaldichte unterbrach.<br />
<br />
„Die Subraumschicht, in der wir uns momentan befinden. Seit wir stationär verharren, schrumpft die Zone, aber eine Korrelation zu unserer  Anwesenheit ist nicht zu leugnen.“<br />
<br />
„Eine isolierende Subraumschicht.“<br />
<br />
XO Quimby nippte an seinem Kaffee und verzog das Gesicht. „Ich muss mal die eingespeisten Rezepte durchgehen… Nun, was ich sagen wollte: wenn wir einen Störfaktor darstellen innerhalb dieser fremden Lebenswelt, sollten wir dann nicht so rasch wie möglich von hier aufbrechen?“<br />
<br />
„Das ist ein berechtigter Einwand,“ sagte Captain Sokar. „Allerdings möchte ich die Gelegenheit, unseren Horizont durch den Kontakt mit dieser Lebensform zu erweitern, noch nicht aufgeben. Ganz zu schweigen von der Frage, ob wir die Entwicklung dieses Antriebs einstellen müssen.“ Er wandte sich an den Chefingenieur. „Mr. Norton, wie lange noch, ehe der Zustand unserer Hülle kritisch wird?“<br />
<br />
„Maximal 36 Stunden, Sir.“<br />
<br />
„Das heißt, wir haben noch 24 Stunden, innerhalb derer wir in sicherer Toleranz mit unserem Kontaktversuch fortfahren können.“<br />
<br />
„Falls sich keine Parameter plötzlich ändern, ja. Aber ich habe alles unter Beobachtung. Sowie irgendwo ein Wert den grünen Bereich verlässt, gibt es Alarm und wir können Gegenmaßnahmen ergreifen.“<br />
<br />
Rufus LaSalle wandte den Blick von der jetzt eingefrorenen Darstellung der Messergebnisse.  „Mr. Caldred sagte etwas von Vibrationen, die er verstärkt wahrnahm. Vibrationen im Warpfeld. Könnte man anhand dieser Daten ein Warpfeld so modulieren, wie… sagen wir, eine Tonfolge?“<br />
<br />
„Ein Warpfeld als Kommunikationsmedium?“<br />
<br />
„Nun, jede Kommunikation besteht letztlich aus Relationen verschiedener mathematisch übersetzbarer Elemente…“ gab ich LaSalle Recht. „Aber…“<br />
<br />
„Aber auf keinen Fall können wir die Warpblase der Picard irgendwie manipulieren.“ Northal schüttelte nachdrücklich den Kopf. „Es ist ja so schon enorm schwierig, uns statisch in dieser Position zu halten.“<br />
<br />
„Ja, ich dachte auch nicht an die Picard. Was ist mit einem Shuttle?“<br />
<br />
„Nicht in der zur Verfügung stehenden Zeit. Theoretisch ja, aber die strukturelle Integrität müsste ebenfalls angepasst werden. Da brauche ich Testläufe.“<br />
<br />
„Aber wir haben warpfähige Notfallbojen an Bord. Konfiguriert, um hoher Belastung standzuhalten,“ warf ich ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** USS Picard  B / Sicherheitszentrale *** </span></span><br />
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Mort ließ einen kritischen Blick über sein Hoheitsgebiet schweifen. Er war sonst nicht der grummelige Prinzipienreiter, aber an diesem Morgen fiel ihm sofort Allerlei auf. Der Reinigungsroboter hatte wieder die eine kritische Ecke neben zwischen Waffenschrank und Tür übersehen. Ensign Volkov, der gerade Frühdienst hatte, salutierte zu nachlässig.<br />
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„Ensign,“ zischte Mort, „wie sitzt Ihre Uniform? Und wann haben Sie sich zuletzt rasiert?!“<br />
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„Äh… vor Dienstantritt, also sechs Stunden…“ Volkov zerrte an seiner Uniformjacke.<br />
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„Statusprotokoll!“<br />
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„Alles paletti. Keine Änderung zu gestern abend.“<br />
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„Was soll das? Ist das Ihrer Meinung nach ein ordnungsgemäßer Statusbericht?“<br />
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„Äh… alles nominal. Systeme im grünen Bereich. Keine Eindringlinge oder sonstigen ungewöhnlichen Ereignisse. … Sir.“<br />
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„Gut.“ Mort massierte sich die Schläfen.  „Wegtreten!“<br />
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Volkov salutierte deutlich zackiger und entwich, während der Sicherheitschef auf sein Büro zusteuerte. Dieses neurale Interface zerrte an seinen Nerven. Er rieb sich wieder die Schuppen rings um das kleine Runde Gerät an der rechten Schläfe. Es tat nicht wirklich weh, aber es störte, und zwar stündlich mehr. Hatten die Wissenschaftler mit ihrem Transmitter nicht allmählich genügend Daten gesammelt?! Er war kein Versuchskaninchen!<br />
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„Guten Morgen, Mr. Caldred!“<br />
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Er sah auf und erblickte LaSalle im Türrahmen. „Admiral. Was kann ich für Sie tun?“<br />
„Ich wollte mich nach dem Status der Abschirmung erkundigen, in Hinsicht auf die Probleme mit der strukturellen Integrität. Und da ich gerade auf der Joggingtour war…“<br />
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„Sie joggen durch das Schiff?“<br />
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LaSalle grinste schief. „Nun, nach meiner traurigen Performance im Fitnesscenter gestern…So habe ich wenigstens die Gelegenheit, ab und zu jemandem über den Weg zu laufen und eine Entschuldigung für eine Pause. – Aber Sie sehen etwas mitgenommen aus.“<br />
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„Ah, dieses verd… ähm, das Interface. Es stört mich beim Schlafen. Es stört mich immer. Es ist wie ein unterschwelliges Vibrieren dauernd. Es sollte nicht sein, laut allem, was der Doc sagte, aber ich spüre es trotzdem.“<br />
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„Melden Sie sich auf der KS und lassen Sie sich hier vertreten. Es könnte eine Art Feedback sein. Ich habe das auch erlebt bei meinem Interfacetest für die Shuttlesteuerung damals.“<br />
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Mort brummte. Er hatte keine sonderliche Lust, die Krankenstation zu betreten. „Vielleicht … nach meiner Schicht. Ich habe –„ Das Vibrieren hatte plötzlich an Intensität zugenommen und flutete über ihn wie ein Tsunami. Er kniff die Augen zusammen, fauchte und versuchte instinktiv, das Interface abzureissen.<br />
Wie durch Nebel hörte er noch LaSalle einen medizinischen Notfall melden, dann wurde es dunkel um ihn.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color"> *** Einige Stunden später / Besprechungsraum ***</span></span><br />
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Dr. Illiz hatte sich soeben aus der Krankenstation gemeldet. Mort Caldreds Zustand hatte sich gebessert, nachdem das Interface entkoppelt worden war. Seine Werte stabilisierten sich allmählich; zur Unterstützung hatte der Doc ihm ein leichtes Sedativ verabreicht. Er würde auf jeden Fall die kommenden Stunden auf der Krankenstation unter Beobachtung bleiben. <br />
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Zumindest war sein Leiden und Ausharren nicht umsonst gewesen. Dem Team aus Wissenschaftlern und Technikern unter der Führung von T’Kalahn war es nun gelungen, den Transmitterprototyp fertig zu stellen und eine Fülle von Input zu sammeln. Nun hatten wir uns im Besprechungsraum eingefunden, um die erste Auswertung zu begutachten.<br />
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„…können wir aufgrund der Menge der aufgefangenen Signale davon ausgehen, dass es sich um eine größere Zahl Lebensformen handelt,“ berichtete T’Kalahn. „Jede dieser Lebensformen ist offensichtlich in der Lage, sich nicht nur vertikal durch den Subraum zu bewegen, sondern vertikal – sozussagen - durch seine Schichten. Im Moment haben Sie uns regelrecht… umzingelt. Oder zumindest umringt, da wir eine feindselige Absicht nicht unterstellen wollen,“ setzte sie nach einem kurzen Blick zu Captain Sokar hinzu. „Wir können definitiv ein Muster in den Signalen erkennen.“<br />
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„Ein in mathematische Formeln zu fassendes Muster,“ ergänzte Sokar. „Wir haben es also zweifelsohne mit einer höheren Intelligenz zu tun.“<br />
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„Wie eine Art… Sphärenmusik,“ überlegte ich. <br />
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„Walgesänge im Subraum…“ murmelte LaSalle.<br />
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„Ja, definitiv, Sir. Wir haben es auch bereits mit ähnlichen Modulationen auf einfacher mathematischer Basis versucht. Bisher aber keine Antwort erhalten. Oder irgendeine Reaktion.“<br />
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„Aber immerhin scheinen diese Wesen sich ja in größerer Zahl um uns zu versammeln,“ meinte LaSalle. „Vielleicht ist das, was wir senden, eine Art… Lockruf?“<br />
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„Was ist diese Zone hier?“ fragte ich und wies auf ein wellenförmiges Band, was die Darstellung der visualisierten Signaldichte unterbrach.<br />
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„Die Subraumschicht, in der wir uns momentan befinden. Seit wir stationär verharren, schrumpft die Zone, aber eine Korrelation zu unserer  Anwesenheit ist nicht zu leugnen.“<br />
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„Eine isolierende Subraumschicht.“<br />
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XO Quimby nippte an seinem Kaffee und verzog das Gesicht. „Ich muss mal die eingespeisten Rezepte durchgehen… Nun, was ich sagen wollte: wenn wir einen Störfaktor darstellen innerhalb dieser fremden Lebenswelt, sollten wir dann nicht so rasch wie möglich von hier aufbrechen?“<br />
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„Das ist ein berechtigter Einwand,“ sagte Captain Sokar. „Allerdings möchte ich die Gelegenheit, unseren Horizont durch den Kontakt mit dieser Lebensform zu erweitern, noch nicht aufgeben. Ganz zu schweigen von der Frage, ob wir die Entwicklung dieses Antriebs einstellen müssen.“ Er wandte sich an den Chefingenieur. „Mr. Norton, wie lange noch, ehe der Zustand unserer Hülle kritisch wird?“<br />
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„Maximal 36 Stunden, Sir.“<br />
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„Das heißt, wir haben noch 24 Stunden, innerhalb derer wir in sicherer Toleranz mit unserem Kontaktversuch fortfahren können.“<br />
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„Falls sich keine Parameter plötzlich ändern, ja. Aber ich habe alles unter Beobachtung. Sowie irgendwo ein Wert den grünen Bereich verlässt, gibt es Alarm und wir können Gegenmaßnahmen ergreifen.“<br />
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Rufus LaSalle wandte den Blick von der jetzt eingefrorenen Darstellung der Messergebnisse.  „Mr. Caldred sagte etwas von Vibrationen, die er verstärkt wahrnahm. Vibrationen im Warpfeld. Könnte man anhand dieser Daten ein Warpfeld so modulieren, wie… sagen wir, eine Tonfolge?“<br />
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„Ein Warpfeld als Kommunikationsmedium?“<br />
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„Nun, jede Kommunikation besteht letztlich aus Relationen verschiedener mathematisch übersetzbarer Elemente…“ gab ich LaSalle Recht. „Aber…“<br />
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„Aber auf keinen Fall können wir die Warpblase der Picard irgendwie manipulieren.“ Northal schüttelte nachdrücklich den Kopf. „Es ist ja so schon enorm schwierig, uns statisch in dieser Position zu halten.“<br />
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„Ja, ich dachte auch nicht an die Picard. Was ist mit einem Shuttle?“<br />
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„Nicht in der zur Verfügung stehenden Zeit. Theoretisch ja, aber die strukturelle Integrität müsste ebenfalls angepasst werden. Da brauche ich Testläufe.“<br />
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„Aber wir haben warpfähige Notfallbojen an Bord. Konfiguriert, um hoher Belastung standzuhalten,“ warf ich ein.]]></content:encoded>
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