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		<title><![CDATA[Central Terminal - *** UFP ***]]></title>
		<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/</link>
		<description><![CDATA[Central Terminal - https://www.uss-saipan.de/FORUM]]></description>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 11:56:21 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[The Office - Log 2]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=724</link>
			<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 13:26:54 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=724</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Mars / Sternenflottenverwaltung Sektion 4 / Amt für Beschaffung / Externe Beziehungen ***</span></span><br />
<br />
Carmen Weinhold nahm den Weg durch das kunstvoll angelegte Arboretum zwischen den beiden Gebäudeteilen. Immer wieder ein wunderbarer Ort zum Ausspannen und den Alltag mit all seinen Widrigkeiten zu vergessen. Oft verlegte sie ihre Mittagspause auf eine der Bänke am Teich, auf dem diese herrlichen Seerosen wuchsen. Im Moment jedoch blühten sie leider nicht. <br />
<br />
Außerdem hatte sie jetzt gerade ohnehin wenig Muße – und selbst die wurde noch von einem Kollegen gestört, der die Gelegenheit nutzte, seine Büroproblemchen  bei ihr abzuladen. Er war an ihre Seite gejoggt, und schon ging es los. „….also, dann hat mich Cooper in ein Büro mit diesem Cardassianer gesetzt. Nichts gegen Cardassianer, sie sind, wie sie sind, wir hatten unsere Zwistigkeiten, aber jetzt herrscht Frieden und ich bin ja auch kein Rassist, natürlich….“<br />
<br />
Weinhold schnaufte und schritt unwillkürlich schneller aus. „Du, im Moment hab ich es wirklich eilig und..."<br />
<br />
„…aber der Geruch, so irgendwie anstrengend. Also ich kann da nicht arbeiten, macht mich ganz nervös. Ich habe also bei Cooper nachgefragt, ob ich nicht wieder in den Common Space zurück könnte, obwohl ich jetzt die Administrator-Position habe, aber da wäre nichts zu machen, und…“<br />
<br />
Beinahe wären die beiden mit der Müllabfuhr-Drohne kollidiert, die gerade eines der hier stehenden Behältnisse entleert hatte und nun mit ihrem vollen Container wieder in die Verkehrshöhe aufsteigen wollte. Sie wichen aus um den in prachtvollen Farben leuchtenden Essigbaum. Rechts wurde schon der Ausgang sichtbar.<br />
<br />
„… überhaupt bekomme ich jetzt schon die Zoomies, wenn ich dran denke, das Ufrani bald aus dem Urlaub wiederkommt, du weißt schon, die Andorianerin. Sie hat vor kurzem geheiratet, und ich will ja nun nicht dauernd über ihre Familie – du weißt ja, zwei Männer, zwei Frauen, all das – informiert werden, und…“<br />
<br />
„Du, ich muss leider, Budgetierung, Komsystem, blabla, du kennst es! Wir sehen uns!“<br />
<br />
Damit entwich Carmen endlich in den  dahinter liegenden geräumigen Gang. Sie blieb einen Moment lang stehen um sich zu sammeln, genoss den Ausblick auf das Lichtspiel, das von den überkuppelten Strukturen der Kolonie in die karge Landschaft fiel. Weiter um Süden war das Terraforming schon in fortgeschrittener, aber hier konnte man noch die ursprüngliche rötliche Felsenlandschaft genießen. Oder auch nicht – manche Kollegen mochten sie überhaupt nicht. Carmen liebte die Wüste. Während sie Richtung Lift strebte, überlegte sie, wieder einmal Urlaub auf Vulkan zu machen. Die Seele auslüften…<br />
<br />
Wenig später stand sie im Büro ihrer Kollegin. Aber auch dort war nicht gerade beste Stimmung. Wie sich herausstellte, gab es eine Fehlfunktion bei den Replikatoren in der Kantine. Während die Technikcrew dabei war, alles zu beheben, gab es nur eine eingeschränkte Menüauswahl. Helenas Lieblingsmenü war nicht dabei, und so saß sie einigermaßen missmutig an einem Ersatz aus Frikadellen und Salat. <br />
<br />
„So, das Komsystem spielt mal wieder verrückt? Ich sage ja, dieser ganze Komplex ist einfach altersschwach. Immer funktioniert was nicht. – Bah, schmeckt auch fad, alles!“ Sie schob das Tablett zur Seite und trat an den Getränke-Repli im Büro. Wenigstens der funktionierte und spendete Kaffee!<br />
<br />
„Ich muss dringend den Chef kontaktieren, wegen der Freigabe für die Komponenten für die Tarnvorrichtung.“ Carmen griff den Kaffee und sog den Duft ein. „Ahh… ein kleiner Urlaub!“<br />
<br />
„Ich habe in 15 Minuten einen Conferencecall. Dann ist das System dicht. Dann musst du gleich ran!“ Helen rollte mit ihrem Stuhl zur Seite, so dass ihre Kollegin auf dem zweiten Sitzmöbel Platz nehmen konnte. <br />
<br />
Zum dutzendsten Male an diesem Vormittag gab sie ihre Credentials in das System ein und forderte einen Komlink an. Tatsächlich klappte diesmal alles reibunglos. Beziehungsweise kam keine Fehlermeldung einer inkompetenten AI oder sonst irgendetwas. <br />
Genau genommen kam gar nichts. Weshalb Carmens genau 10 Sekunden währende Freude und Erleichterung sich nunmehr rasch den Tiefen des Vallis Marineris zubewegte. <br />
Und da war es auch schon: +Der Kontakt ist momentan nicht erreichbar. Bitte versuchen Sie es später noch einmal+<br />
<br />
(tbc)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Mars / Sternenflottenverwaltung Sektion 4 / Amt für Beschaffung / Externe Beziehungen ***</span></span><br />
<br />
Carmen Weinhold nahm den Weg durch das kunstvoll angelegte Arboretum zwischen den beiden Gebäudeteilen. Immer wieder ein wunderbarer Ort zum Ausspannen und den Alltag mit all seinen Widrigkeiten zu vergessen. Oft verlegte sie ihre Mittagspause auf eine der Bänke am Teich, auf dem diese herrlichen Seerosen wuchsen. Im Moment jedoch blühten sie leider nicht. <br />
<br />
Außerdem hatte sie jetzt gerade ohnehin wenig Muße – und selbst die wurde noch von einem Kollegen gestört, der die Gelegenheit nutzte, seine Büroproblemchen  bei ihr abzuladen. Er war an ihre Seite gejoggt, und schon ging es los. „….also, dann hat mich Cooper in ein Büro mit diesem Cardassianer gesetzt. Nichts gegen Cardassianer, sie sind, wie sie sind, wir hatten unsere Zwistigkeiten, aber jetzt herrscht Frieden und ich bin ja auch kein Rassist, natürlich….“<br />
<br />
Weinhold schnaufte und schritt unwillkürlich schneller aus. „Du, im Moment hab ich es wirklich eilig und..."<br />
<br />
„…aber der Geruch, so irgendwie anstrengend. Also ich kann da nicht arbeiten, macht mich ganz nervös. Ich habe also bei Cooper nachgefragt, ob ich nicht wieder in den Common Space zurück könnte, obwohl ich jetzt die Administrator-Position habe, aber da wäre nichts zu machen, und…“<br />
<br />
Beinahe wären die beiden mit der Müllabfuhr-Drohne kollidiert, die gerade eines der hier stehenden Behältnisse entleert hatte und nun mit ihrem vollen Container wieder in die Verkehrshöhe aufsteigen wollte. Sie wichen aus um den in prachtvollen Farben leuchtenden Essigbaum. Rechts wurde schon der Ausgang sichtbar.<br />
<br />
„… überhaupt bekomme ich jetzt schon die Zoomies, wenn ich dran denke, das Ufrani bald aus dem Urlaub wiederkommt, du weißt schon, die Andorianerin. Sie hat vor kurzem geheiratet, und ich will ja nun nicht dauernd über ihre Familie – du weißt ja, zwei Männer, zwei Frauen, all das – informiert werden, und…“<br />
<br />
„Du, ich muss leider, Budgetierung, Komsystem, blabla, du kennst es! Wir sehen uns!“<br />
<br />
Damit entwich Carmen endlich in den  dahinter liegenden geräumigen Gang. Sie blieb einen Moment lang stehen um sich zu sammeln, genoss den Ausblick auf das Lichtspiel, das von den überkuppelten Strukturen der Kolonie in die karge Landschaft fiel. Weiter um Süden war das Terraforming schon in fortgeschrittener, aber hier konnte man noch die ursprüngliche rötliche Felsenlandschaft genießen. Oder auch nicht – manche Kollegen mochten sie überhaupt nicht. Carmen liebte die Wüste. Während sie Richtung Lift strebte, überlegte sie, wieder einmal Urlaub auf Vulkan zu machen. Die Seele auslüften…<br />
<br />
Wenig später stand sie im Büro ihrer Kollegin. Aber auch dort war nicht gerade beste Stimmung. Wie sich herausstellte, gab es eine Fehlfunktion bei den Replikatoren in der Kantine. Während die Technikcrew dabei war, alles zu beheben, gab es nur eine eingeschränkte Menüauswahl. Helenas Lieblingsmenü war nicht dabei, und so saß sie einigermaßen missmutig an einem Ersatz aus Frikadellen und Salat. <br />
<br />
„So, das Komsystem spielt mal wieder verrückt? Ich sage ja, dieser ganze Komplex ist einfach altersschwach. Immer funktioniert was nicht. – Bah, schmeckt auch fad, alles!“ Sie schob das Tablett zur Seite und trat an den Getränke-Repli im Büro. Wenigstens der funktionierte und spendete Kaffee!<br />
<br />
„Ich muss dringend den Chef kontaktieren, wegen der Freigabe für die Komponenten für die Tarnvorrichtung.“ Carmen griff den Kaffee und sog den Duft ein. „Ahh… ein kleiner Urlaub!“<br />
<br />
„Ich habe in 15 Minuten einen Conferencecall. Dann ist das System dicht. Dann musst du gleich ran!“ Helen rollte mit ihrem Stuhl zur Seite, so dass ihre Kollegin auf dem zweiten Sitzmöbel Platz nehmen konnte. <br />
<br />
Zum dutzendsten Male an diesem Vormittag gab sie ihre Credentials in das System ein und forderte einen Komlink an. Tatsächlich klappte diesmal alles reibunglos. Beziehungsweise kam keine Fehlermeldung einer inkompetenten AI oder sonst irgendetwas. <br />
Genau genommen kam gar nichts. Weshalb Carmens genau 10 Sekunden währende Freude und Erleichterung sich nunmehr rasch den Tiefen des Vallis Marineris zubewegte. <br />
Und da war es auch schon: +Der Kontakt ist momentan nicht erreichbar. Bitte versuchen Sie es später noch einmal+<br />
<br />
(tbc)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[The Office - Alltag in der Starfleet-Verwaltung - Log 1]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=720</link>
			<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 21:45:50 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=720</guid>
			<description><![CDATA[NRGP: langweilige Sitzung gehabt…Ich dachte mir, so ein bisschen Bürochaos, aus dem Leben gegriffen…Stromberg in Space<br />
<br />
RPG:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Mars / Sternenflottenverwaltung Sektion 4 / Amt für Beschaffung / Externe Beziehungen ***</span></span><br />
<br />
Carmen Weinhold versuchte zum gefühlten hundersten Mal, eine Verbindung zu ihrer Abteilungsleitung aufzubauen. Die mäßig hilfreiche KI am anderen Ende des Kom-Relais schien ein Hologramm der Ersten Generation des Jahres 2350 zu sein…. Der Stichtag zur Abrechnung war morgen, und ohnehin war es kompliziert genug, die geldfreie Wirtschaft der Föderation mit der geldbasierten des Romulanischen Imperiums auf einen Nenner zu bekommen! Aber die Komponenten für die neue experimentelle Tarnvorrichtung durften gemäß politischer Absprachen nur bei den Rihannsu hergestellt werden, mussten also über die Externe importiert werden.<br />
<br />
Also mussten die Freigabe der entsprechenden Credits erfolgen und der Transfer genehmigt. Jedoch war ihr Abteilungsleiter irgendwo zu einer Tagung unterwegs und unerreichbar. Der Stellvertreter war krank, und der Stellvertreter der Stellvertretung wusste nichts. Weinhold nahm an, die Person war nur aufgrund ihrer Beziehungen, ihres Aussehens oder aufgrund irgendwelcher Quoten auf ihren Bürostuhl gelangt, und dort angekommen zog sie sich nur die jüngsten Holonovellen rein!<br />
Niemand hatte mehr Pflichtgefühl!<br />
<br />
Sie ärgerte sich mit der grenzdebilen AI herum, um den Abteilungsleiter zu erreichen! +Bitte geben Sie den Zugangscode ein.+<br />
<br />
Sie rollte mit den Augen und ratterte die Zahlenfolge herunter, um Zugang in das interplanetare Komsystem zu erhalten. Ganz sicher würde- <br />
<br />
+Das war leider nicht korrekt. Kein Verbindungsaufbau möglich. Bitte versuchen Sie es noch einmal.+<br />
<br />
Sie saß in einer Endlosschleife fest! Es war ja schön, dass die Sternenflotte wissbegierige und tapfere Offiziere hatte, die fremde Welten und unbekannte Zivilisationen erforschten, aber irgendwer musste hier im Büro, ganz klein und unwichtig, Codes eingeben und die Virtuelle Ablage leeren! <br />
<br />
Weinhold beschloss, die nächsthöhere Instanz zu versuchen. „Abteilung Amt für Beschaffung. Nummer 56-89023-56912"<br />
<br />
Während sie wartete, fiel ihr Blick auf die darbende Pflanze oben auf dem Regal, die sie im Stress vergessen hatte zu gießen. Auch jetzt kam sie aber nicht dazu, ihre Gedanken in einen Schluck Wasser zu materialisieren.<br />
<br />
+Das war leider nicht korrekt. Kein Verbindungsaufbau möglich. Bitte versuchen Sie es noch einmal.+<br />
<br />
Mit der Überlegung, ob es eigentlich Mord war, einer offensichtlich NICHT vernunftbegabten KI den Saft abzudrehen, sicherte Weinhold ihr Terminal und verließ ihr Büro. Vielleicht war ihre Kom-Anbindung irgendwie defekt… Sie würde es von ihrer Kollegin aus versuchen, und dabei gleich die Gelegenheit für eine gemeinsame Kaffeepause nutzen.<br />
<br />
Da sich deren Büro im anderen Gebäudeflügel befand, beschloss sie, den Transporter zu nutzen. Im Transporterraum angekommen, fand sie ein Chaos wie nach einem Angriff der Borg vor. Aus dem Gewirr von Kabeln, offenen Induktoren und Gelpacks schauten sie zwei Techniker groß an.<br />
<br />
„Das wird noch eine Weile dauern hier. Die Zentrale hat die falschen Musterpufferplatten geliefert. Und da wir den Transporter hier nicht einsetzen können, ist Joey jetzt mit dem Antigrav rüber in den anderen Flügel. Außerdem ist gleich Feierabend.“<br />
<br />
(Fortsetzung folgt)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[NRGP: langweilige Sitzung gehabt…Ich dachte mir, so ein bisschen Bürochaos, aus dem Leben gegriffen…Stromberg in Space<br />
<br />
RPG:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Mars / Sternenflottenverwaltung Sektion 4 / Amt für Beschaffung / Externe Beziehungen ***</span></span><br />
<br />
Carmen Weinhold versuchte zum gefühlten hundersten Mal, eine Verbindung zu ihrer Abteilungsleitung aufzubauen. Die mäßig hilfreiche KI am anderen Ende des Kom-Relais schien ein Hologramm der Ersten Generation des Jahres 2350 zu sein…. Der Stichtag zur Abrechnung war morgen, und ohnehin war es kompliziert genug, die geldfreie Wirtschaft der Föderation mit der geldbasierten des Romulanischen Imperiums auf einen Nenner zu bekommen! Aber die Komponenten für die neue experimentelle Tarnvorrichtung durften gemäß politischer Absprachen nur bei den Rihannsu hergestellt werden, mussten also über die Externe importiert werden.<br />
<br />
Also mussten die Freigabe der entsprechenden Credits erfolgen und der Transfer genehmigt. Jedoch war ihr Abteilungsleiter irgendwo zu einer Tagung unterwegs und unerreichbar. Der Stellvertreter war krank, und der Stellvertreter der Stellvertretung wusste nichts. Weinhold nahm an, die Person war nur aufgrund ihrer Beziehungen, ihres Aussehens oder aufgrund irgendwelcher Quoten auf ihren Bürostuhl gelangt, und dort angekommen zog sie sich nur die jüngsten Holonovellen rein!<br />
Niemand hatte mehr Pflichtgefühl!<br />
<br />
Sie ärgerte sich mit der grenzdebilen AI herum, um den Abteilungsleiter zu erreichen! +Bitte geben Sie den Zugangscode ein.+<br />
<br />
Sie rollte mit den Augen und ratterte die Zahlenfolge herunter, um Zugang in das interplanetare Komsystem zu erhalten. Ganz sicher würde- <br />
<br />
+Das war leider nicht korrekt. Kein Verbindungsaufbau möglich. Bitte versuchen Sie es noch einmal.+<br />
<br />
Sie saß in einer Endlosschleife fest! Es war ja schön, dass die Sternenflotte wissbegierige und tapfere Offiziere hatte, die fremde Welten und unbekannte Zivilisationen erforschten, aber irgendwer musste hier im Büro, ganz klein und unwichtig, Codes eingeben und die Virtuelle Ablage leeren! <br />
<br />
Weinhold beschloss, die nächsthöhere Instanz zu versuchen. „Abteilung Amt für Beschaffung. Nummer 56-89023-56912"<br />
<br />
Während sie wartete, fiel ihr Blick auf die darbende Pflanze oben auf dem Regal, die sie im Stress vergessen hatte zu gießen. Auch jetzt kam sie aber nicht dazu, ihre Gedanken in einen Schluck Wasser zu materialisieren.<br />
<br />
+Das war leider nicht korrekt. Kein Verbindungsaufbau möglich. Bitte versuchen Sie es noch einmal.+<br />
<br />
Mit der Überlegung, ob es eigentlich Mord war, einer offensichtlich NICHT vernunftbegabten KI den Saft abzudrehen, sicherte Weinhold ihr Terminal und verließ ihr Büro. Vielleicht war ihre Kom-Anbindung irgendwie defekt… Sie würde es von ihrer Kollegin aus versuchen, und dabei gleich die Gelegenheit für eine gemeinsame Kaffeepause nutzen.<br />
<br />
Da sich deren Büro im anderen Gebäudeflügel befand, beschloss sie, den Transporter zu nutzen. Im Transporterraum angekommen, fand sie ein Chaos wie nach einem Angriff der Borg vor. Aus dem Gewirr von Kabeln, offenen Induktoren und Gelpacks schauten sie zwei Techniker groß an.<br />
<br />
„Das wird noch eine Weile dauern hier. Die Zentrale hat die falschen Musterpufferplatten geliefert. Und da wir den Transporter hier nicht einsetzen können, ist Joey jetzt mit dem Antigrav rüber in den anderen Flügel. Außerdem ist gleich Feierabend.“<br />
<br />
(Fortsetzung folgt)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[KI-Ketzerei - Missionsende Teil II]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=693</link>
			<pubDate>Sun, 13 Apr 2025 18:52:42 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=693</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** An Bord der Feynman / Kantine *** </span></span><br />
<br />
Es war spät abends Bordzeit und Richard hatte sich bei einem Tee an einem der Panoramafenster in der Offiziersmesse niedergelassen, um über die vergangenen Tage auf Spiros Alpha nachzusinnen. Er begrüßte es, dass zu diesem Zeitpunkt niemand sonst mehr hier war und er ungestört philosophieren konnte. Bereute er es, sich auf dieses Abenteuer eingelassen zu haben? Keineswegs. Nicht nur war die Rettung der Crew der Feynman wie geplant gelungen – dies allein wäre ja schon die Unannehmlichkeiten wert gewesen – sondern auch die Fülle an neuen Eindrücken und Inspirationen war ein Geschenk!<br />
<br />
Chris  Reed hatte sich öfter über die primitiven Zustände und Denkweisen beklagt, abeer Primitivität lag bekanntlich im Auge des Betrachters. Richard hatte die komplexe Kultur und Kunst, die sich schon bei oberflächlichem Kontakt dem Auge und Ohr bot, geradezu aufgesogen und so viel wie möglich in seinen privaten Aufzeichnungen festgehalten. <br />
Er hätte es interessant gefunden, die weitere Entwicklung dieser Gesellschaft aus der Nähe zu verfolgen. Aber da er kein Xeno-Ethnologe war, bestand wohl keine Aussicht auf einen Posten als kultureller Beobachter, selbst wenn sich die Beziehungen von Spiros Alpha zur Föderation wieder andern. Was er für sehr wahrscheinlich hielt. Also würde es bei Inspirationen bleiben. Wer wollte ihm die ‚dichterische Freiheit‘ vorwerfen?<br />
<br />
Das Geräusch einer sich öffnenden Tür ließ ihn sich umwenden. Er erkannte Sareth, die einzige Person, die er in diesen Momenten der Reflexion nicht als störend empfand. <br />
<br />
„Ich konnte nicht schlafen,“ fügte sie nach dem Gruß erklärend  hinzu. „Und da  die Replikatoren in den Quartieren ja noch nicht wieder funktionieren, dachte ich mir, ich hole mir einen kleinen Mitternachtsimbiss.“ <br />
Sie trat an die Replikatoreinheiten und traf ihre  Auswahl. Dann setzte sie sich mit einem Sandwich zu Richard. „Der Platz ist noch frei, hoffe ich.“<br />
<br />
Er machte eine einladende Geste. „Es ist nicht mein Schweizer Chalet, aber du bist immer willkommen, wo ich weile.“<br />
<br />
„Wahrscheinlich bist du froh, wenn du wieder dort bist, in allem Komfort des 25. Jahrhunderts!“<br />
<br />
„Ach, das Leben auf Spiros Alpha ist nicht ohne Reiz…“<br />
<br />
„Besonders für  einen akademischen Würdenträger!“ Sie lachte. „Was wohl passieren wird, wenn Sie feststellen, dass es keinen Finanzprotektionsaufseher Gurold und keinen Professor Rigamus Riventius gibt?“<br />
<br />
„Oh, das gibt vermutlich Anlass zu interessanten Verschwörungstheorien… aber andererseits, in einer Phase de Umbruchs, da können schon einmal analoge Akten verloren gehen.“ Er schmunzelte. <br />
<br />
„Ja, das ist der Nachteil in einer analogen Gesellschaft… oder auch Vorteil. In digitale Akten hätten wir leicht eindringen und entsprechende Einträge hinterlegen können, Fotografien, Geburtsregister, Zeugnisse, alles mögliche. Aber Papierurkunden konnten wir so schnell nicht in die Aktenschränke schmuggeln!“<br />
<br />
„Andererseits ist es vermutlich so, dass der geschätzte Mr. Barnes Atarver peinlichst darauf achten wird, sich nicht zu kompromittieren. Das wird das offizielle Narrativ der Ereignisse entsprechend beeinflussen. Ich hoffe nur, dass es weiterhin ruhig bleibt und es zu keinen größeren Gewalttaten kommt. Zum Glück scheint es keine sehr explosive Mentalität zu sein, wenn das ganze bei den Klingonen passiert wäre, oder auch den Rihannsu…“<br />
<br />
„Allerdings. Hoffen wir das Beste. Die Regularien verbieten uns leider, Sensordrohnen im Orbit zu halten.“ Sareth seufzte.<br />
<br />
„Bedauerlicherweise scheint es eine Konstante im Universum zu sein, dass alle Veränderung, alles Neue, nur mit einem gewissen Maß an Gewalt und Schmerz vor sich geht. Nicht umsonst die Metapher vom Geburtsschmerz. Es gilt in der Natur wie in  Gesellschaften…“ <br />
<br />
Eine Weile hingen sie beide schweigend ihren Gedanken nach. Dann fragte er: „Hast du schon Kontakt zu Rollos Taxiservice aufgenommen?“<br />
<br />
„Ja, ein Pilot ist in der Nähe, im Denobulabelt. Er soll morgen bei der Feynman eintreffen.“<br />
<br />
„Was ist mit diesem Sternenflottenträger, den wir gestern Mittag auf den Sensoren hatten? Könnte er uns… nunja, gefährlich werden? Oh, wie  sich das anhört, als seien wir eine Bande von Schmugglern!“<br />
<br />
„Gefährliche Fracht bei Spiros Alpha – Ein neuer Actionkrimi!“  Sareth deutete die Größe eines entsprechenden Posters an.<br />
<br />
„Haha, nur unter Pseudonym.“<br />
<br />
…<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Spiros Alpha / Shazach / Studentenviertel ***</span></span><br />
<br />
Vier Wochen waren seit den Ereignissen in der Universitätsaula vergangen. Die Gemüter hatten sich längst noch nicht beruhigt. Diskussionsgrüppchen auf den Straßen gehörten ebenso zum Alltag wie Glaubenshüter, die an die Wahrung von Moral und alten Werten gemahnten. <br />
Ein paar Verhaftungen hatte es gegeben, nachdem Pflastersteine geflogen waren, und die Gegenseite wiederum Fensterscheiben bei einer Ausstellung über antike Technik eingeschlagen hatte. Eine seltsame Erwartungshaltung lag in der Luft, zwar von Besorgnis begleitet, was nun Neues kommen würde, aber im Allgemeinen doch positiv. Die Regierung hatte Untersuchungskommissionen eingesetzt, die sich in den Bereichen Straßenbau und Umwelt um mögliche Innovationen Gedanken machen sollte – immerhin. Andererseits waren vorsorglich Verordnungen zum Schutz der Kunstschaffenden bestätigt worden.<br />
<br />
„Ich kann es immer noch nicht glauben,“ murmelte Namr und blickte in die Runde seiner Freunde. Vor jedem stand ein Krug mit frischem Bier und lag ein Wurstbrot. „Beinahe wären wir im Knast gelandet, und jetzt… Praktikanten beim Denkmalschutzamt.“<br />
<br />
„Wir haben so ein verdammtes Glück, dass wir nicht exmatrikuliert worden sind,“ stimmte jemand zu. „Ich meine, ich, kurz vorm Examen. Wär eine Katastrophe gewesen.“<br />
<br />
„Und jetzt dürfen wir sogar ganz offiziell an alten Geräten basteln und schrauben!“ <br />
„Und ihr glaubt, dass ist einfach so gekommen, die Erleuchtung über die Regierung?“ bohrte Ida. „Atarver war doch immer einer von den ganz Harten. Und dann hat er plötzlich diese Sachen entdeckt? Oder wollte er was verschleiern?“<br />
<br />
„Naja, der Protest hat einiges bewirkt. War ja nicht der einzige. Und dann sind ja auch nicht alles verbohrte Dummköpfe an der Macht, nicht so ganz.“ <br />
Er lachte und bekam eine Kopfnuss eines seiner Freunde. „Du glaubst immer noch, dass die Aliens dahinter stecken? Die Leute von der Föderation? Warum sollten die an einem Umsturz bei uns interessiert sein? Wir sind doch total uninteressant für die, nach allem, was ich über sie weiß. Wir sind nur ein kleiner Planet, mit nicht mal nennenswert Bodenschätzen, und so, total im Outback.“<br />
<br />
„Ich weiß nur, dass ich dieses Medaillon gefunden hatte,“ antwortete Ida. „Und dann, nach unserem Auftritt in der Aula, war es plötzlich weg. Also hat es jemand mitgenommen. Dieser Professor vielleicht, der sich so für uns ins Zeug gelegt hat. Vielleicht-„<br />
<br />
„Vielleicht war das ein Agent der Föderation, was? Ida, du musst einen Roman schreiben, du hast Ideen, du wirst berühmt damit!“<br />
<br />
Sie rümpfte leicht pikiert die Nase. „Ich habe jedenfalls im Katalog geschaut, nach Veröffentlichungen von dem. Und da war nichts. Ist doch komisch, oder.“<br />
<br />
„Jedenfalls hat er unseren Altvorderen ganz schön ins Gewissen geredet. Hoffe, irgendwer hat die Rede mal mitstenographiert.“<br />
<br />
„Ich freue mich jedenfalls schon auf morgen, erster Tag im Praktikum. Wir sollen alles aufnehmen, was da unten in den Katakomben steht. Und die Presse ist morgen auch geladen, paar Fotos machen.“<br />
<br />
„Dann bringst du besser mal deine Frisur in Form, he!“<br />
Die Freunde stießen mit ihren Keramikkrügen an.<br />
<br />
<img src="http://www.uss-saipan.de/mediawiki/images/4/4c/Richard-NU-neu.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Richard-NU-neu.jpg]" class="mycode_img" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** An Bord der Feynman / Kantine *** </span></span><br />
<br />
Es war spät abends Bordzeit und Richard hatte sich bei einem Tee an einem der Panoramafenster in der Offiziersmesse niedergelassen, um über die vergangenen Tage auf Spiros Alpha nachzusinnen. Er begrüßte es, dass zu diesem Zeitpunkt niemand sonst mehr hier war und er ungestört philosophieren konnte. Bereute er es, sich auf dieses Abenteuer eingelassen zu haben? Keineswegs. Nicht nur war die Rettung der Crew der Feynman wie geplant gelungen – dies allein wäre ja schon die Unannehmlichkeiten wert gewesen – sondern auch die Fülle an neuen Eindrücken und Inspirationen war ein Geschenk!<br />
<br />
Chris  Reed hatte sich öfter über die primitiven Zustände und Denkweisen beklagt, abeer Primitivität lag bekanntlich im Auge des Betrachters. Richard hatte die komplexe Kultur und Kunst, die sich schon bei oberflächlichem Kontakt dem Auge und Ohr bot, geradezu aufgesogen und so viel wie möglich in seinen privaten Aufzeichnungen festgehalten. <br />
Er hätte es interessant gefunden, die weitere Entwicklung dieser Gesellschaft aus der Nähe zu verfolgen. Aber da er kein Xeno-Ethnologe war, bestand wohl keine Aussicht auf einen Posten als kultureller Beobachter, selbst wenn sich die Beziehungen von Spiros Alpha zur Föderation wieder andern. Was er für sehr wahrscheinlich hielt. Also würde es bei Inspirationen bleiben. Wer wollte ihm die ‚dichterische Freiheit‘ vorwerfen?<br />
<br />
Das Geräusch einer sich öffnenden Tür ließ ihn sich umwenden. Er erkannte Sareth, die einzige Person, die er in diesen Momenten der Reflexion nicht als störend empfand. <br />
<br />
„Ich konnte nicht schlafen,“ fügte sie nach dem Gruß erklärend  hinzu. „Und da  die Replikatoren in den Quartieren ja noch nicht wieder funktionieren, dachte ich mir, ich hole mir einen kleinen Mitternachtsimbiss.“ <br />
Sie trat an die Replikatoreinheiten und traf ihre  Auswahl. Dann setzte sie sich mit einem Sandwich zu Richard. „Der Platz ist noch frei, hoffe ich.“<br />
<br />
Er machte eine einladende Geste. „Es ist nicht mein Schweizer Chalet, aber du bist immer willkommen, wo ich weile.“<br />
<br />
„Wahrscheinlich bist du froh, wenn du wieder dort bist, in allem Komfort des 25. Jahrhunderts!“<br />
<br />
„Ach, das Leben auf Spiros Alpha ist nicht ohne Reiz…“<br />
<br />
„Besonders für  einen akademischen Würdenträger!“ Sie lachte. „Was wohl passieren wird, wenn Sie feststellen, dass es keinen Finanzprotektionsaufseher Gurold und keinen Professor Rigamus Riventius gibt?“<br />
<br />
„Oh, das gibt vermutlich Anlass zu interessanten Verschwörungstheorien… aber andererseits, in einer Phase de Umbruchs, da können schon einmal analoge Akten verloren gehen.“ Er schmunzelte. <br />
<br />
„Ja, das ist der Nachteil in einer analogen Gesellschaft… oder auch Vorteil. In digitale Akten hätten wir leicht eindringen und entsprechende Einträge hinterlegen können, Fotografien, Geburtsregister, Zeugnisse, alles mögliche. Aber Papierurkunden konnten wir so schnell nicht in die Aktenschränke schmuggeln!“<br />
<br />
„Andererseits ist es vermutlich so, dass der geschätzte Mr. Barnes Atarver peinlichst darauf achten wird, sich nicht zu kompromittieren. Das wird das offizielle Narrativ der Ereignisse entsprechend beeinflussen. Ich hoffe nur, dass es weiterhin ruhig bleibt und es zu keinen größeren Gewalttaten kommt. Zum Glück scheint es keine sehr explosive Mentalität zu sein, wenn das ganze bei den Klingonen passiert wäre, oder auch den Rihannsu…“<br />
<br />
„Allerdings. Hoffen wir das Beste. Die Regularien verbieten uns leider, Sensordrohnen im Orbit zu halten.“ Sareth seufzte.<br />
<br />
„Bedauerlicherweise scheint es eine Konstante im Universum zu sein, dass alle Veränderung, alles Neue, nur mit einem gewissen Maß an Gewalt und Schmerz vor sich geht. Nicht umsonst die Metapher vom Geburtsschmerz. Es gilt in der Natur wie in  Gesellschaften…“ <br />
<br />
Eine Weile hingen sie beide schweigend ihren Gedanken nach. Dann fragte er: „Hast du schon Kontakt zu Rollos Taxiservice aufgenommen?“<br />
<br />
„Ja, ein Pilot ist in der Nähe, im Denobulabelt. Er soll morgen bei der Feynman eintreffen.“<br />
<br />
„Was ist mit diesem Sternenflottenträger, den wir gestern Mittag auf den Sensoren hatten? Könnte er uns… nunja, gefährlich werden? Oh, wie  sich das anhört, als seien wir eine Bande von Schmugglern!“<br />
<br />
„Gefährliche Fracht bei Spiros Alpha – Ein neuer Actionkrimi!“  Sareth deutete die Größe eines entsprechenden Posters an.<br />
<br />
„Haha, nur unter Pseudonym.“<br />
<br />
…<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Spiros Alpha / Shazach / Studentenviertel ***</span></span><br />
<br />
Vier Wochen waren seit den Ereignissen in der Universitätsaula vergangen. Die Gemüter hatten sich längst noch nicht beruhigt. Diskussionsgrüppchen auf den Straßen gehörten ebenso zum Alltag wie Glaubenshüter, die an die Wahrung von Moral und alten Werten gemahnten. <br />
Ein paar Verhaftungen hatte es gegeben, nachdem Pflastersteine geflogen waren, und die Gegenseite wiederum Fensterscheiben bei einer Ausstellung über antike Technik eingeschlagen hatte. Eine seltsame Erwartungshaltung lag in der Luft, zwar von Besorgnis begleitet, was nun Neues kommen würde, aber im Allgemeinen doch positiv. Die Regierung hatte Untersuchungskommissionen eingesetzt, die sich in den Bereichen Straßenbau und Umwelt um mögliche Innovationen Gedanken machen sollte – immerhin. Andererseits waren vorsorglich Verordnungen zum Schutz der Kunstschaffenden bestätigt worden.<br />
<br />
„Ich kann es immer noch nicht glauben,“ murmelte Namr und blickte in die Runde seiner Freunde. Vor jedem stand ein Krug mit frischem Bier und lag ein Wurstbrot. „Beinahe wären wir im Knast gelandet, und jetzt… Praktikanten beim Denkmalschutzamt.“<br />
<br />
„Wir haben so ein verdammtes Glück, dass wir nicht exmatrikuliert worden sind,“ stimmte jemand zu. „Ich meine, ich, kurz vorm Examen. Wär eine Katastrophe gewesen.“<br />
<br />
„Und jetzt dürfen wir sogar ganz offiziell an alten Geräten basteln und schrauben!“ <br />
„Und ihr glaubt, dass ist einfach so gekommen, die Erleuchtung über die Regierung?“ bohrte Ida. „Atarver war doch immer einer von den ganz Harten. Und dann hat er plötzlich diese Sachen entdeckt? Oder wollte er was verschleiern?“<br />
<br />
„Naja, der Protest hat einiges bewirkt. War ja nicht der einzige. Und dann sind ja auch nicht alles verbohrte Dummköpfe an der Macht, nicht so ganz.“ <br />
Er lachte und bekam eine Kopfnuss eines seiner Freunde. „Du glaubst immer noch, dass die Aliens dahinter stecken? Die Leute von der Föderation? Warum sollten die an einem Umsturz bei uns interessiert sein? Wir sind doch total uninteressant für die, nach allem, was ich über sie weiß. Wir sind nur ein kleiner Planet, mit nicht mal nennenswert Bodenschätzen, und so, total im Outback.“<br />
<br />
„Ich weiß nur, dass ich dieses Medaillon gefunden hatte,“ antwortete Ida. „Und dann, nach unserem Auftritt in der Aula, war es plötzlich weg. Also hat es jemand mitgenommen. Dieser Professor vielleicht, der sich so für uns ins Zeug gelegt hat. Vielleicht-„<br />
<br />
„Vielleicht war das ein Agent der Föderation, was? Ida, du musst einen Roman schreiben, du hast Ideen, du wirst berühmt damit!“<br />
<br />
Sie rümpfte leicht pikiert die Nase. „Ich habe jedenfalls im Katalog geschaut, nach Veröffentlichungen von dem. Und da war nichts. Ist doch komisch, oder.“<br />
<br />
„Jedenfalls hat er unseren Altvorderen ganz schön ins Gewissen geredet. Hoffe, irgendwer hat die Rede mal mitstenographiert.“<br />
<br />
„Ich freue mich jedenfalls schon auf morgen, erster Tag im Praktikum. Wir sollen alles aufnehmen, was da unten in den Katakomben steht. Und die Presse ist morgen auch geladen, paar Fotos machen.“<br />
<br />
„Dann bringst du besser mal deine Frisur in Form, he!“<br />
Die Freunde stießen mit ihren Keramikkrügen an.<br />
<br />
<img src="http://www.uss-saipan.de/mediawiki/images/4/4c/Richard-NU-neu.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Richard-NU-neu.jpg]" class="mycode_img" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[KI-Ketzerei - Missionsende Teil I]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=692</link>
			<pubDate>Mon, 10 Mar 2025 19:47:51 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=692</guid>
			<description><![CDATA[NRPG: ich weiß, es ist ein Plothole – ich habe gar nicht darüber nachgedacht, was warden soll, wenn die Crew gerettet ist, aber niemand erfahren darf, wo sie waren. Nun ja…<br />
<br />
RPG:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** An Bord der Feynman / Bereitschaftsraum des Captains ***</span></span><br />
<br />
Endlich war auch der Rest unseres  Außenteams – Rufus LaSalle, Chris Reed und Richard von Rabenstein – zurück auf der Feynman.  Nach dem obligatorischen Check-up durch Dr. Val’Kara hatten sich alle erst einmal in ihre temporären Quartiere begeben, um die Annehmlichkeiten des 25. Jahrhunderts in Form von Duschen und Memoryfoam-Betten zu genießen.<br />
<br />
Unterdessen saß ich mit Jake van Rooyen zusammen, um die Rückkehr der vermissten USS Feynman zu planen. Denn logischerweise musste die Episode Spiros Alpha aus den Logbüchern fernbleiben…<br />
<br />
„Wenn wir den Warpfaktor nur um 0,03 nach unten korrigieren, wären wir bei diesen Koordinaten in den Ionensturm geraten,“ sagte Jake und zoomte in ein Areal der Holoprojektion in der Mitte des Tisches. „5,67 AE vor den Ausläufern des Akropolisnebels.“<br />
<br />
„…Der bekanntermaßen die Sensorik stark beeinträchtigt.“ Ich verstand. <br />
„Und genügend energetische Partikel für die Aufrechterhaltung der Energieversorgung bereit hält, falls der Warpkern inoperativ ist,“ fuhr Jake fort. „Der beste Platz, um mit einem beschädigten Schiff Zuflucht zu suchen, bis die Reparaturen abgeschlossen sind.“ Er schmunzelte. <br />
„Man sollte eben nicht zu schnell fliegen, damit man am richtigen Ort havariert!“<br />
<br />
„Kommen wir aus unserer aktuellen Position auf den Flugvektor vom Akropolisnebel? In Anbetracht der Schiffsaktivitäten im Nachbarsektor (=Nonterraqueos)?“<br />
„Das Problem habe ich schon mit unserer Technik erörtert. Im Augenblick liegen wir noch im Schatten des Spiros-Systems. Chief Benson ist sich sicher, dass wir mit nur einem leichten Impuls in die nahe gelegene Arxstraße einschwenken können und dann einfach treiben, bis wir jenseits der Sensorreichweite sind und gefahrlos den Antrieb aktivieren könnnen. Er meint, er hätte solche Manöver auf den Transportrouten im Zweiten Dominionkrieg gemacht. Ich vertraue ihm.“<br />
<br />
„Ja, das klingt machbar.“ Ich seufzte. „Ich bedaure, dass wir überhaupt zu solchen Manövern Zuflucht nehmen müssen. Schließlich war es nicht deine Schuld,  oder die deiner Crew, dass die Feynman hier havariert ist und ihr auf den Planeten beamen musstet. Die Gesetzgebung hat hier schlicht eine erhebliche Lücke, da besteht Anpassungsbedarf an Notfallsituationen.“<br />
<br />
„Da hast du allerdings Recht – aber DU sitzt ja im Oberkommando, nicht wahr? Ich bin nur ein kleiner Captain, ohne Einfluss auf die Regularien.“<br />
<br />
„Warte ab, bis sie dich irgendwann auch an einen Schreibtisch in San Francisco befördern, Jake!“<br />
<br />
„Das bringt uns natürlich zu der Frage, wie wir unsere heldenhaften Retter, dich und dein Team, wieder zurück bringen.“<br />
<br />
Darüber hatte ich auch mit Rufus und Richard schon kurz gesprochen, während wir noch auf Spiros Alpha waren. „Das Beste wird sein, wir greifen wieder auf eines der Taxis aus Rollo Vegas Zentrale zurück. Die Piloten sind für ihre Diskretion berühmt, und außerdem kennt mein Mann den Firmeninhaber Rollo schon seit Äonen – sozusagen. Das Taxi könnte uns dann von der Feynman abholen und an diversen Plätzen absetzen, von denen aus wir zurück zur Föderation reisen könnten.“<br />
<br />
„Dann habt ihr ja noch unterwegs Zeit, an euren Alibis zu feilen!“<br />
<br />
„Nun, ich war offiziell im Urlaub, genau wie LaSalle. Wir haben uns zufällig getroffen, in meinem Retreat auf Caltoria. Er war in der Gegend und dachte, wie nett es doch wäre, ein wenig über die guten alten Zeiten an Bord der USS Saipan zu reden… Du weißt, das Schiff ist ja seit ein paar Jahren ein Museum. Richard meinte, er hätte schon lange über einen Meditationsaufenthalt im vulkanischen Kloster P’Jem nachgedacht, und die letzten drei Wochen hätten sich als vorzügliche Gelegenheit herausgestellt…“<br />
<br />
<br />
(PS: hab jetzt keine Zeit mehr, morgen früh geht’s zum Flughafen. Ich schreibe  noch etwas Kleines für die Leute auf Spiros Alpha und für Richard, spätestens bei Rückkehr)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[NRPG: ich weiß, es ist ein Plothole – ich habe gar nicht darüber nachgedacht, was warden soll, wenn die Crew gerettet ist, aber niemand erfahren darf, wo sie waren. Nun ja…<br />
<br />
RPG:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** An Bord der Feynman / Bereitschaftsraum des Captains ***</span></span><br />
<br />
Endlich war auch der Rest unseres  Außenteams – Rufus LaSalle, Chris Reed und Richard von Rabenstein – zurück auf der Feynman.  Nach dem obligatorischen Check-up durch Dr. Val’Kara hatten sich alle erst einmal in ihre temporären Quartiere begeben, um die Annehmlichkeiten des 25. Jahrhunderts in Form von Duschen und Memoryfoam-Betten zu genießen.<br />
<br />
Unterdessen saß ich mit Jake van Rooyen zusammen, um die Rückkehr der vermissten USS Feynman zu planen. Denn logischerweise musste die Episode Spiros Alpha aus den Logbüchern fernbleiben…<br />
<br />
„Wenn wir den Warpfaktor nur um 0,03 nach unten korrigieren, wären wir bei diesen Koordinaten in den Ionensturm geraten,“ sagte Jake und zoomte in ein Areal der Holoprojektion in der Mitte des Tisches. „5,67 AE vor den Ausläufern des Akropolisnebels.“<br />
<br />
„…Der bekanntermaßen die Sensorik stark beeinträchtigt.“ Ich verstand. <br />
„Und genügend energetische Partikel für die Aufrechterhaltung der Energieversorgung bereit hält, falls der Warpkern inoperativ ist,“ fuhr Jake fort. „Der beste Platz, um mit einem beschädigten Schiff Zuflucht zu suchen, bis die Reparaturen abgeschlossen sind.“ Er schmunzelte. <br />
„Man sollte eben nicht zu schnell fliegen, damit man am richtigen Ort havariert!“<br />
<br />
„Kommen wir aus unserer aktuellen Position auf den Flugvektor vom Akropolisnebel? In Anbetracht der Schiffsaktivitäten im Nachbarsektor (=Nonterraqueos)?“<br />
„Das Problem habe ich schon mit unserer Technik erörtert. Im Augenblick liegen wir noch im Schatten des Spiros-Systems. Chief Benson ist sich sicher, dass wir mit nur einem leichten Impuls in die nahe gelegene Arxstraße einschwenken können und dann einfach treiben, bis wir jenseits der Sensorreichweite sind und gefahrlos den Antrieb aktivieren könnnen. Er meint, er hätte solche Manöver auf den Transportrouten im Zweiten Dominionkrieg gemacht. Ich vertraue ihm.“<br />
<br />
„Ja, das klingt machbar.“ Ich seufzte. „Ich bedaure, dass wir überhaupt zu solchen Manövern Zuflucht nehmen müssen. Schließlich war es nicht deine Schuld,  oder die deiner Crew, dass die Feynman hier havariert ist und ihr auf den Planeten beamen musstet. Die Gesetzgebung hat hier schlicht eine erhebliche Lücke, da besteht Anpassungsbedarf an Notfallsituationen.“<br />
<br />
„Da hast du allerdings Recht – aber DU sitzt ja im Oberkommando, nicht wahr? Ich bin nur ein kleiner Captain, ohne Einfluss auf die Regularien.“<br />
<br />
„Warte ab, bis sie dich irgendwann auch an einen Schreibtisch in San Francisco befördern, Jake!“<br />
<br />
„Das bringt uns natürlich zu der Frage, wie wir unsere heldenhaften Retter, dich und dein Team, wieder zurück bringen.“<br />
<br />
Darüber hatte ich auch mit Rufus und Richard schon kurz gesprochen, während wir noch auf Spiros Alpha waren. „Das Beste wird sein, wir greifen wieder auf eines der Taxis aus Rollo Vegas Zentrale zurück. Die Piloten sind für ihre Diskretion berühmt, und außerdem kennt mein Mann den Firmeninhaber Rollo schon seit Äonen – sozusagen. Das Taxi könnte uns dann von der Feynman abholen und an diversen Plätzen absetzen, von denen aus wir zurück zur Föderation reisen könnten.“<br />
<br />
„Dann habt ihr ja noch unterwegs Zeit, an euren Alibis zu feilen!“<br />
<br />
„Nun, ich war offiziell im Urlaub, genau wie LaSalle. Wir haben uns zufällig getroffen, in meinem Retreat auf Caltoria. Er war in der Gegend und dachte, wie nett es doch wäre, ein wenig über die guten alten Zeiten an Bord der USS Saipan zu reden… Du weißt, das Schiff ist ja seit ein paar Jahren ein Museum. Richard meinte, er hätte schon lange über einen Meditationsaufenthalt im vulkanischen Kloster P’Jem nachgedacht, und die letzten drei Wochen hätten sich als vorzügliche Gelegenheit herausgestellt…“<br />
<br />
<br />
(PS: hab jetzt keine Zeit mehr, morgen früh geht’s zum Flughafen. Ich schreibe  noch etwas Kleines für die Leute auf Spiros Alpha und für Richard, spätestens bei Rückkehr)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[KI - Ketzerei / Log 31 / LaSalle / NPcs]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=691</link>
			<pubDate>Sat, 01 Mar 2025 16:04:34 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=7">Robert Vandenberg</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=691</guid>
			<description><![CDATA[Spiros Alpha / Shazach /  Basiscamp<br />
<br />
Während Reed sämtliche evtl. verräterische Spure nim Raum zu beseitigen und noch verbliebenes Material auf die Feynman beamen zu lassen, beobachtete LaSalle die Vorgänge vor dem Gebäude. In den letzten 10 Minuten waren diverse Personen, gekleidet in langen , silbernen Roben, aufgetaucht und hatten damit begonen, an die Türen aller Gebäude zu klopfen. LaSalle gab ein Brummen von sich.<br />
<br />
LS: Glaubenswächter.<br />
<br />
Reed trat neben LaSalle ans Fenster.<br />
<br />
Re: Glauben Sie? Die Typen deren Vorgesetzter der Intimfeind von Atarver ist?<br />
LS: Wahrscheinlich. Es wird Zeit zu verschwinden. Packen Sie die letzten Sachen und dann rauf zur Feynman.<br />
Re: Aye Sir.<br />
<br />
Richard von Rabenstein schlenderte zu einen Schrank, um zu sehen ob dort noch etwas vom Außenteam uübrig geblieben war, öffnete ihn und gab ein erstauntes Hüsteln von sich.<br />
<br />
RR: Das ist interesant.<br />
<br />
LaSalle blickte in den Schrank hinein.<br />
<br />
LS: Sieh an , sieh an. <br />
<br />
LaSale zog aus dem Holz der Schrankrückwand ein unscheinbares , stark korrodiertes Kästchen. LaSalle öffnete das Kästchen und pfiff dann durch die Zähne.<br />
<br />
LS: Ein Netzwerkscanner und Interface. Sehr alt, etwa 100 Jahre alt. Aber Föderationstechnik.<br />
RR: 100 Jahre, etwa um die Zeit der KI-Revolte also. Was kann man damit anfangen?<br />
LS: Nun, mit einem einzelnen Gerät dieser Art nicht viel. Aber wenn diese Geräte sich vernetzen, kann man damit ganze planetare Netze infiltrieren und kontrollieren.<br />
RR: Hat dies evtl. etwas mit der Revolte zu tun?<br />
LS: Wer weiß.  Wir nehmen das Gerät mit. Wäre interessant wen wir herausfinden könnten wer......was zum...<br />
<br />
LaSalle blickte auf die Innenseite des Deckels und fand dort eine Inschrift.<br />
<br />
“MKNI”<br />
<br />
------------------------------------------------------------------<br />
<br />
Ortswechsel<br />
<br />
Parnassus Sektor / Nevaria System / Nähe Nevaria  Prime / USS Nonterraqueos  / Meeting Raum 1<br />
<br />
Die gewaltige , graue , lanzenspitzenförmige Masse der  USS Nonterraqueos verdeckte, mit ihren 25 km Rumpflänge , die ferne  Sonne des Nevaria-Systems . Der Schatten des Schiffes kleidete die Oberfläche eines nahen Asteroiden in Finsternis. So finster wie die Stimmung im Meeting-Raum 1 im Inneren des Schiffes.<br />
<br />
Tullivan Parnas, Vertreter des Erewhoon-Galactic-Security-Service, kam zum Ende seiner Ausführungen.<br />
<br />
TP: Die Anwesenheit eines der größten Kriegsschiffe der Föderation, im Nachbarsystem des Sperrgebietes um Spiros Alpha, ist ein Grund zu höchster Besorgnis.<br />
<br />
Verteidigungsminister DeRaaf lächelte dünn.<br />
<br />
DR: Warum sind Sie alarmiert? Wie Sie schon sagten, befindet sich dieses Schiff im Nachbarsystem von Spiros Alpha, nicht im Spiros-System selbst. Und das Nevaria-System ist immerhin Föderationsgebiet.<br />
<br />
Tp: Sie weichen mir aus, Herr Minister. Wir haben Informationen vorliegen, dass zumindest ein Frachtschiff, ein Trampfrachter, das Gebiet illegal durchflogen hat.<br />
DR: Dann sollte es Sie um so mehr beruhigen, dass wir jetzt im Nachbarsystem sind.<br />
TP: Und warum dann mit einem Schiff, welches so schwer bewaffnet ist, daß man damit Ferengi Nar erobern könnte?<br />
DR: Um für Sicherheit zu sorgen<br />
TP: Das ist der Job meines  Unternehmens.<br />
DR: Welcher wohl offensichtlich nicht korrekt ausgeführt wurde. Sonst hätte der Frachter nicht das Gebiet in der Nähe des Spiros-System durchflogen, wie Sie soeben so schön ausgeführt haben.<br />
<br />
Parnas blickte DeRaaf misstrauisch an.<br />
<br />
TP: Und warum sind Sie, als Verteidigungsminister höchstpersönlich hier?<br />
<br />
DeRaaf begann intensive seine antike Brille zu putzen.<br />
<br />
DR: Nun Sir, ich mache mir ein Bild von der Einsatzbereitschaft der Sternenflote.<br />
TP: Und das machen Sie rein zufällig hier?<br />
DR: Rein zufällig ja.<br />
TP: Das können Sie den Gorn erzählen. Das Ganze stinkt. Erst dieser ominöse Frachter, dann dieses Monster von Schiff, welches auch noch den Verteidigungsminister der Föderation höchstpersönlich an Bord hat. Hier läft doch etwas! Ich warne Sie. Meine Organisation wird gegen jede Intrusion in das FGebiet um Spiros Alpha vorgehen.<br />
DR: Mister Parnas, bei allem notwendigen Respekt, aber das klingt nach einer Drohung. Spiros Alpha wird keine Kontamination erleben. Und jetzt muss ich mich leider um Regierungsangelegenheiten kümmern.<br />
TP: Ungeheuerlich.<br />
DR: Ich habe die Ehre Ihnen noch einen schönen Tag zu wünschen. Commander Nesbitt, bitte geleiten Sie Mr. Parnas zu seinem Shuttle.<br />
<br />
Parnas rauschte aus dem Meeting-Raum. DeRaaf ließ alle anwesenden Sicherheitskräfte wegtreten, schloss dann die Türe des Raum und lehnte sich in seinem Sessel zurück.<br />
<br />
DR: Sareth T´Khellian, sollten Sie mit dieser  Sache etwas zu tun haben....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Spiros Alpha / Shazach /  Basiscamp<br />
<br />
Während Reed sämtliche evtl. verräterische Spure nim Raum zu beseitigen und noch verbliebenes Material auf die Feynman beamen zu lassen, beobachtete LaSalle die Vorgänge vor dem Gebäude. In den letzten 10 Minuten waren diverse Personen, gekleidet in langen , silbernen Roben, aufgetaucht und hatten damit begonen, an die Türen aller Gebäude zu klopfen. LaSalle gab ein Brummen von sich.<br />
<br />
LS: Glaubenswächter.<br />
<br />
Reed trat neben LaSalle ans Fenster.<br />
<br />
Re: Glauben Sie? Die Typen deren Vorgesetzter der Intimfeind von Atarver ist?<br />
LS: Wahrscheinlich. Es wird Zeit zu verschwinden. Packen Sie die letzten Sachen und dann rauf zur Feynman.<br />
Re: Aye Sir.<br />
<br />
Richard von Rabenstein schlenderte zu einen Schrank, um zu sehen ob dort noch etwas vom Außenteam uübrig geblieben war, öffnete ihn und gab ein erstauntes Hüsteln von sich.<br />
<br />
RR: Das ist interesant.<br />
<br />
LaSalle blickte in den Schrank hinein.<br />
<br />
LS: Sieh an , sieh an. <br />
<br />
LaSale zog aus dem Holz der Schrankrückwand ein unscheinbares , stark korrodiertes Kästchen. LaSalle öffnete das Kästchen und pfiff dann durch die Zähne.<br />
<br />
LS: Ein Netzwerkscanner und Interface. Sehr alt, etwa 100 Jahre alt. Aber Föderationstechnik.<br />
RR: 100 Jahre, etwa um die Zeit der KI-Revolte also. Was kann man damit anfangen?<br />
LS: Nun, mit einem einzelnen Gerät dieser Art nicht viel. Aber wenn diese Geräte sich vernetzen, kann man damit ganze planetare Netze infiltrieren und kontrollieren.<br />
RR: Hat dies evtl. etwas mit der Revolte zu tun?<br />
LS: Wer weiß.  Wir nehmen das Gerät mit. Wäre interessant wen wir herausfinden könnten wer......was zum...<br />
<br />
LaSalle blickte auf die Innenseite des Deckels und fand dort eine Inschrift.<br />
<br />
“MKNI”<br />
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Ortswechsel<br />
<br />
Parnassus Sektor / Nevaria System / Nähe Nevaria  Prime / USS Nonterraqueos  / Meeting Raum 1<br />
<br />
Die gewaltige , graue , lanzenspitzenförmige Masse der  USS Nonterraqueos verdeckte, mit ihren 25 km Rumpflänge , die ferne  Sonne des Nevaria-Systems . Der Schatten des Schiffes kleidete die Oberfläche eines nahen Asteroiden in Finsternis. So finster wie die Stimmung im Meeting-Raum 1 im Inneren des Schiffes.<br />
<br />
Tullivan Parnas, Vertreter des Erewhoon-Galactic-Security-Service, kam zum Ende seiner Ausführungen.<br />
<br />
TP: Die Anwesenheit eines der größten Kriegsschiffe der Föderation, im Nachbarsystem des Sperrgebietes um Spiros Alpha, ist ein Grund zu höchster Besorgnis.<br />
<br />
Verteidigungsminister DeRaaf lächelte dünn.<br />
<br />
DR: Warum sind Sie alarmiert? Wie Sie schon sagten, befindet sich dieses Schiff im Nachbarsystem von Spiros Alpha, nicht im Spiros-System selbst. Und das Nevaria-System ist immerhin Föderationsgebiet.<br />
<br />
Tp: Sie weichen mir aus, Herr Minister. Wir haben Informationen vorliegen, dass zumindest ein Frachtschiff, ein Trampfrachter, das Gebiet illegal durchflogen hat.<br />
DR: Dann sollte es Sie um so mehr beruhigen, dass wir jetzt im Nachbarsystem sind.<br />
TP: Und warum dann mit einem Schiff, welches so schwer bewaffnet ist, daß man damit Ferengi Nar erobern könnte?<br />
DR: Um für Sicherheit zu sorgen<br />
TP: Das ist der Job meines  Unternehmens.<br />
DR: Welcher wohl offensichtlich nicht korrekt ausgeführt wurde. Sonst hätte der Frachter nicht das Gebiet in der Nähe des Spiros-System durchflogen, wie Sie soeben so schön ausgeführt haben.<br />
<br />
Parnas blickte DeRaaf misstrauisch an.<br />
<br />
TP: Und warum sind Sie, als Verteidigungsminister höchstpersönlich hier?<br />
<br />
DeRaaf begann intensive seine antike Brille zu putzen.<br />
<br />
DR: Nun Sir, ich mache mir ein Bild von der Einsatzbereitschaft der Sternenflote.<br />
TP: Und das machen Sie rein zufällig hier?<br />
DR: Rein zufällig ja.<br />
TP: Das können Sie den Gorn erzählen. Das Ganze stinkt. Erst dieser ominöse Frachter, dann dieses Monster von Schiff, welches auch noch den Verteidigungsminister der Föderation höchstpersönlich an Bord hat. Hier läft doch etwas! Ich warne Sie. Meine Organisation wird gegen jede Intrusion in das FGebiet um Spiros Alpha vorgehen.<br />
DR: Mister Parnas, bei allem notwendigen Respekt, aber das klingt nach einer Drohung. Spiros Alpha wird keine Kontamination erleben. Und jetzt muss ich mich leider um Regierungsangelegenheiten kümmern.<br />
TP: Ungeheuerlich.<br />
DR: Ich habe die Ehre Ihnen noch einen schönen Tag zu wünschen. Commander Nesbitt, bitte geleiten Sie Mr. Parnas zu seinem Shuttle.<br />
<br />
Parnas rauschte aus dem Meeting-Raum. DeRaaf ließ alle anwesenden Sicherheitskräfte wegtreten, schloss dann die Türe des Raum und lehnte sich in seinem Sessel zurück.<br />
<br />
DR: Sareth T´Khellian, sollten Sie mit dieser  Sache etwas zu tun haben....]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[KI-Ketzerei Log 30 - Sareth]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=688</link>
			<pubDate>Sun, 02 Feb 2025 20:39:14 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=688</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Spiros Alpha /  Katakomben / altes Labor ***</span></span><br />
<br />
Zum Glück war ich mit passender Gewandung und dem Holofilter als Einheimische kenntlich. Jakes Uniform war von einem weiten Mantel verdeckt, den er zum Schutz gegen das Tropfwasser in bei dem Marsch  durch die Katakomben umgelegt hatte. So konnte er problemlos als Abkömmling einer der menschlichen Einwanderer von Spiros Alpha durchgehen.<br />
<br />
Der junge Polizist und wir starrten uns einen Augenblick lang an. Das Gerät, was er hielt, schien eine Kamera zu sein. Ich erinnerte mich, Ähnliches im Smithsonian einmal gesehen zu haben. Was auch immer sich LaSalle in der Universität einfallen lassen würde – diese Situation zu entschärfen lag erst einmal an uns!<br />
<br />
Ich beschloss, die Vorwärtsverteidigung aufzunehmen. „Aha, Sie hat Oberprotektionsaufseher Atarver geschickt, um uns bei der Dokumentation zu helfen?“ Ich wünschte, ich hätte seinen Rang gekannt, aber die Abzeichen an seiner Uniform sagten mir nichts.<br />
<br />
„Äh…Ich … wir haben hier vorhin eine Verhaftung durchgeführt, von ein paar jungen Leuten, die verbotene Technik einschmuggeln wollten. Ich wollte den Tatort… für die Akten …“ <br />
<br />
Es war offensichtlich, dass er nicht autorisiert war, hier irgendetwas abzulichten und ihn wohl die Neugier her getrieben hatte. „Sie sind also nicht informiert worden, dass heute die Denkmalschutzbehörde kommt, um die Funde zu klassifizieren?“ Ich legte alle behördliche Entrüstung in meine Stimme.<br />
<br />
„Äh… Denkmalschutzbehörde?“<br />
<br />
„Barnes Atarver hat kürzlich diese alte Maschinenhalle unter der Stadt entdeckt. Es war Ihnen doch sicher bekannt, dass hier noch Relikte aus der Zeit vor der Kulturrevolution vorhanden sind?“<br />
<br />
„Ja, selbstverständlich.“ Jetzt straffte er sich.<br />
<br />
„Es unterliegt alles noch strengster Geheimhaltung, schließlich wollen wir nicht, dass Neugierige hier zu schaden kommen oder die wertvollen Objekte in ihrer Unkenntnis beschädigen.  Daher wir sind heute hier, um diese Funde zu inventarisieren und klassifizieren. Dafür hatten wir eine Assistenz mit Filmkamera geordert.“<br />
<br />
„Eine was-Kamera?“<br />
<br />
Ich fluchte  im Stillen. „Das beste Modell, meine ich!“<br />
<br />
„Das ist das beste, was wir haben, unser Budget wurde leider wieder zusammen gestrichten,“ erwiderte er. „Aber sie hat schon fünf Wechselplatten, und ein wirklich helles Blitzlicht!“ Er hob die abenteuerlich aussehende zweite Apparatur. In diesem Moment blinkte hinter uns eine der alten Apparaturen auf. Ich vermutete, irgendein Alarmsignal. „Sie haben die angeschaltet?“ fragte der Protektionsaufseher etwas nervös.<br />
<br />
„Selbstverständlich, für die Dokumentation,“ antwortete Jake Van Rooyen geistesgegenwärtig. „Wir schalten Sie auch sogleich wieder ab, sobald Sie ihre Aufnahmen gemacht haben. Beeilen Sie sich, wir haben noch Tonnen Papierkram zu erledigen heute.“ Er sah zu mir. „Wo ist mein P… ah… mein Schreibzeug?“<br />
<br />
Ich hatte bei den Accessoires in meiner Tasche einen Schreibblock und einen Federhalter. Ich reichte Jake beides, und da der junge Polizeibeamte mit seinem Blitzlicht und der Kamera beschäftigt war, bemerkte er zum Glück nicht, dass Jake nicht wusste, wie man mit dem Füller schreibt. Ich nahm hilfreich die Kappe vom Gerät, und immerhin produzierte er dann schon mal einen großen Tintenklecks auf dem Blatt.<br />
<br />
…<br />
<br />
Die vierte Fotoplatte war soeben belichtet worden, als schwach ein hektisches Glockengebimmel zu uns in die Katakomben drang. Der Protektionsaufseher schrak zusammen. „Ohweh, Feueralarm!“<br />
<br />
„Rasch, machen Sie, dass Sie nach oben in die Wache kommen! Vielleicht müssen Sie Hilfestellung geben!“ ermutigte Jake. „Wir können den Rest allein erledigen!“<br />
<br />
„Ja, selbstverständlich!“ Die Kamera und die Platten unter dem Arm machte der junge Mann kehrt. Einen Moment später war er im Dämmerlicht verschwunden. Wir sahen eine Petroleumlampe aufleuchten, dann hasteten seine Schritte eine Treppe hoch.<br />
Jake und ich atmeten auf. Er hatte schon seinen Tricorder wieder in der Hand, und ich signalisierte unseren beiden Alien-Crewmitgliedern, dass sie zurück kommen durften. Endlich konnten wir das Problem in Augenschein nehmen!<br />
<br />
„Scheint eine Anlage ähnlich einer der alten Teilchenbeschleuniger zu sein, nur kleiner,“ sagte der Bolianer Dadvin und kniete neben einem der Panels nieder. „Hier ist ein Kühlmittelleck. Wir müssten die Verkleidung abnehmen, um da ran zu kommen.“<br />
„Gut, machen wir uns an die Arbeit. Das Strahlungsniveau ist noch sicher?“<br />
<br />
„Ich überwache es die ganze Zeit, Sir. – Sehen Sie sich diese Leitungen an, von irgendwelchem Getier angenagt! Welcher Irre hat das bloß unter Strom gesetzt, und warum?“<br />
<br />
Vorsichtig arbeitete das Technikerteam, während ich die Umgebung nach womöglichen weiteren ungebetenen Besuchern im Auge behielt. Aber noch läuteten die Glocken. Die hatten wohl mit dem Alarm alle Hände voll zu tun. Ich war gespannt auf LaSalles Bericht…<br />
<br />
Nach etwa einer halben Stunde waren wir soweit, dass ich einen Bericht an Sarek auf der Feynman schicken konnte. Dort analysierten sie die Situation, und wir kamen überein, dass das sicherste Vorgehen sein würde, zunächst ein schützendes Kraftfeld um die gesamte Kernanlage zu errichten und dann die instabile Antimateriereaktion mit einem gezielten Energiepuls erst zu stabilisieren und dann zum Erliegen zu bringen. Anschließend konnten wir die alten Container ausbauen, so dass die Feynman sie sicher herausbeamen konnte. Zurück bleiben würde eine interessante Anlage für den Denkmalschutz, die keinen Schaden mehr anrichten konnte, da die Reaktionsquelle fehlte.<br />
<br />
Bevor auch Jake, seine letzten Crewmitglieder und ich zur Feynman beamten, machte Dadvin noch einige Fotos mit seiner Holocam. Vielleicht könne er einen Aufsatz über diese Anlage schreiben, meinte er.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** An Bord der Feynman / Briefingroom ***</span></span><br />
<br />
Gleich nach unserer Rückkehr hatten wir uns bei Sarek, Dr. Val’Kara und der übrigen Seniorcrew der Feynman eingefunden. Mit unserem Katakombengeruch in den Kleidern waren wir für den vulkanischen XO sicher eine Zumutung. Er ließ sich aber nichts anmerken, sondern grüßte mit aller Ruhe seinen Captain und wies uns zu den Plätzen am Tisch. In weiser Voraussicht hatte Val‘Kara einen kleinen Imbiss für jeden von uns bereit gestellt. Jake betrachtete verliebt sein Sandwich mit Salat – nach den langen Wochen mit Rationspaketen würde es ohne Zweifel schmecken wie in einem Luxusrestaurant!<br />
<br />
Ich war froh, dass die Besatzung der Feynman vollzählig hatte gerettet werden können, aber auch, dass wir die befürchtete kulturelle Kontamination so gering wie nur möglich gehalten hatten. Und gleichzeitig… doch diese festgefahrene Gesellschaft mit einem vorsichtigen Schubs aus ihrer Erstarrung befreit, so hoffte ich zumindest. Aber: es waren ja keine "Aliens" gewesen, sonderen die Honoratioren der eigenen Elite!<br />
<br />
Nach einer ersten kurzen Nachricht von LaSalle waren er, Chris Reed und Richard während des „Feueralarms“ aus dem Universitätsgebäude entwichen. Sie wollten zurück zu unserem Basiscamp in der Studentenbude, und sich von dort nochmals melden.<br />
<br />
Die Sensoren der Feynman überwachten die Situation in der Hauptstadt; nach der Aufregung war wieder Ruhe eingekehrt, auch wenn überall Gruppen zusammen standen und die Ereignisse während des Literaturwettbewerbs diskutierten. Gewalt konnte bisher nirgends gesichtet werden. Barnes Atarver würde schon um seiner eigenen Reputation wegen sehr, sehr vorsichtig sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Spiros Alpha /  Katakomben / altes Labor ***</span></span><br />
<br />
Zum Glück war ich mit passender Gewandung und dem Holofilter als Einheimische kenntlich. Jakes Uniform war von einem weiten Mantel verdeckt, den er zum Schutz gegen das Tropfwasser in bei dem Marsch  durch die Katakomben umgelegt hatte. So konnte er problemlos als Abkömmling einer der menschlichen Einwanderer von Spiros Alpha durchgehen.<br />
<br />
Der junge Polizist und wir starrten uns einen Augenblick lang an. Das Gerät, was er hielt, schien eine Kamera zu sein. Ich erinnerte mich, Ähnliches im Smithsonian einmal gesehen zu haben. Was auch immer sich LaSalle in der Universität einfallen lassen würde – diese Situation zu entschärfen lag erst einmal an uns!<br />
<br />
Ich beschloss, die Vorwärtsverteidigung aufzunehmen. „Aha, Sie hat Oberprotektionsaufseher Atarver geschickt, um uns bei der Dokumentation zu helfen?“ Ich wünschte, ich hätte seinen Rang gekannt, aber die Abzeichen an seiner Uniform sagten mir nichts.<br />
<br />
„Äh…Ich … wir haben hier vorhin eine Verhaftung durchgeführt, von ein paar jungen Leuten, die verbotene Technik einschmuggeln wollten. Ich wollte den Tatort… für die Akten …“ <br />
<br />
Es war offensichtlich, dass er nicht autorisiert war, hier irgendetwas abzulichten und ihn wohl die Neugier her getrieben hatte. „Sie sind also nicht informiert worden, dass heute die Denkmalschutzbehörde kommt, um die Funde zu klassifizieren?“ Ich legte alle behördliche Entrüstung in meine Stimme.<br />
<br />
„Äh… Denkmalschutzbehörde?“<br />
<br />
„Barnes Atarver hat kürzlich diese alte Maschinenhalle unter der Stadt entdeckt. Es war Ihnen doch sicher bekannt, dass hier noch Relikte aus der Zeit vor der Kulturrevolution vorhanden sind?“<br />
<br />
„Ja, selbstverständlich.“ Jetzt straffte er sich.<br />
<br />
„Es unterliegt alles noch strengster Geheimhaltung, schließlich wollen wir nicht, dass Neugierige hier zu schaden kommen oder die wertvollen Objekte in ihrer Unkenntnis beschädigen.  Daher wir sind heute hier, um diese Funde zu inventarisieren und klassifizieren. Dafür hatten wir eine Assistenz mit Filmkamera geordert.“<br />
<br />
„Eine was-Kamera?“<br />
<br />
Ich fluchte  im Stillen. „Das beste Modell, meine ich!“<br />
<br />
„Das ist das beste, was wir haben, unser Budget wurde leider wieder zusammen gestrichten,“ erwiderte er. „Aber sie hat schon fünf Wechselplatten, und ein wirklich helles Blitzlicht!“ Er hob die abenteuerlich aussehende zweite Apparatur. In diesem Moment blinkte hinter uns eine der alten Apparaturen auf. Ich vermutete, irgendein Alarmsignal. „Sie haben die angeschaltet?“ fragte der Protektionsaufseher etwas nervös.<br />
<br />
„Selbstverständlich, für die Dokumentation,“ antwortete Jake Van Rooyen geistesgegenwärtig. „Wir schalten Sie auch sogleich wieder ab, sobald Sie ihre Aufnahmen gemacht haben. Beeilen Sie sich, wir haben noch Tonnen Papierkram zu erledigen heute.“ Er sah zu mir. „Wo ist mein P… ah… mein Schreibzeug?“<br />
<br />
Ich hatte bei den Accessoires in meiner Tasche einen Schreibblock und einen Federhalter. Ich reichte Jake beides, und da der junge Polizeibeamte mit seinem Blitzlicht und der Kamera beschäftigt war, bemerkte er zum Glück nicht, dass Jake nicht wusste, wie man mit dem Füller schreibt. Ich nahm hilfreich die Kappe vom Gerät, und immerhin produzierte er dann schon mal einen großen Tintenklecks auf dem Blatt.<br />
<br />
…<br />
<br />
Die vierte Fotoplatte war soeben belichtet worden, als schwach ein hektisches Glockengebimmel zu uns in die Katakomben drang. Der Protektionsaufseher schrak zusammen. „Ohweh, Feueralarm!“<br />
<br />
„Rasch, machen Sie, dass Sie nach oben in die Wache kommen! Vielleicht müssen Sie Hilfestellung geben!“ ermutigte Jake. „Wir können den Rest allein erledigen!“<br />
<br />
„Ja, selbstverständlich!“ Die Kamera und die Platten unter dem Arm machte der junge Mann kehrt. Einen Moment später war er im Dämmerlicht verschwunden. Wir sahen eine Petroleumlampe aufleuchten, dann hasteten seine Schritte eine Treppe hoch.<br />
Jake und ich atmeten auf. Er hatte schon seinen Tricorder wieder in der Hand, und ich signalisierte unseren beiden Alien-Crewmitgliedern, dass sie zurück kommen durften. Endlich konnten wir das Problem in Augenschein nehmen!<br />
<br />
„Scheint eine Anlage ähnlich einer der alten Teilchenbeschleuniger zu sein, nur kleiner,“ sagte der Bolianer Dadvin und kniete neben einem der Panels nieder. „Hier ist ein Kühlmittelleck. Wir müssten die Verkleidung abnehmen, um da ran zu kommen.“<br />
„Gut, machen wir uns an die Arbeit. Das Strahlungsniveau ist noch sicher?“<br />
<br />
„Ich überwache es die ganze Zeit, Sir. – Sehen Sie sich diese Leitungen an, von irgendwelchem Getier angenagt! Welcher Irre hat das bloß unter Strom gesetzt, und warum?“<br />
<br />
Vorsichtig arbeitete das Technikerteam, während ich die Umgebung nach womöglichen weiteren ungebetenen Besuchern im Auge behielt. Aber noch läuteten die Glocken. Die hatten wohl mit dem Alarm alle Hände voll zu tun. Ich war gespannt auf LaSalles Bericht…<br />
<br />
Nach etwa einer halben Stunde waren wir soweit, dass ich einen Bericht an Sarek auf der Feynman schicken konnte. Dort analysierten sie die Situation, und wir kamen überein, dass das sicherste Vorgehen sein würde, zunächst ein schützendes Kraftfeld um die gesamte Kernanlage zu errichten und dann die instabile Antimateriereaktion mit einem gezielten Energiepuls erst zu stabilisieren und dann zum Erliegen zu bringen. Anschließend konnten wir die alten Container ausbauen, so dass die Feynman sie sicher herausbeamen konnte. Zurück bleiben würde eine interessante Anlage für den Denkmalschutz, die keinen Schaden mehr anrichten konnte, da die Reaktionsquelle fehlte.<br />
<br />
Bevor auch Jake, seine letzten Crewmitglieder und ich zur Feynman beamten, machte Dadvin noch einige Fotos mit seiner Holocam. Vielleicht könne er einen Aufsatz über diese Anlage schreiben, meinte er.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** An Bord der Feynman / Briefingroom ***</span></span><br />
<br />
Gleich nach unserer Rückkehr hatten wir uns bei Sarek, Dr. Val’Kara und der übrigen Seniorcrew der Feynman eingefunden. Mit unserem Katakombengeruch in den Kleidern waren wir für den vulkanischen XO sicher eine Zumutung. Er ließ sich aber nichts anmerken, sondern grüßte mit aller Ruhe seinen Captain und wies uns zu den Plätzen am Tisch. In weiser Voraussicht hatte Val‘Kara einen kleinen Imbiss für jeden von uns bereit gestellt. Jake betrachtete verliebt sein Sandwich mit Salat – nach den langen Wochen mit Rationspaketen würde es ohne Zweifel schmecken wie in einem Luxusrestaurant!<br />
<br />
Ich war froh, dass die Besatzung der Feynman vollzählig hatte gerettet werden können, aber auch, dass wir die befürchtete kulturelle Kontamination so gering wie nur möglich gehalten hatten. Und gleichzeitig… doch diese festgefahrene Gesellschaft mit einem vorsichtigen Schubs aus ihrer Erstarrung befreit, so hoffte ich zumindest. Aber: es waren ja keine "Aliens" gewesen, sonderen die Honoratioren der eigenen Elite!<br />
<br />
Nach einer ersten kurzen Nachricht von LaSalle waren er, Chris Reed und Richard während des „Feueralarms“ aus dem Universitätsgebäude entwichen. Sie wollten zurück zu unserem Basiscamp in der Studentenbude, und sich von dort nochmals melden.<br />
<br />
Die Sensoren der Feynman überwachten die Situation in der Hauptstadt; nach der Aufregung war wieder Ruhe eingekehrt, auch wenn überall Gruppen zusammen standen und die Ereignisse während des Literaturwettbewerbs diskutierten. Gewalt konnte bisher nirgends gesichtet werden. Barnes Atarver würde schon um seiner eigenen Reputation wegen sehr, sehr vorsichtig sein.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[KI - Ketzerei / Log 29 / LaSalle / NPcs]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=687</link>
			<pubDate>Sat, 25 Jan 2025 12:56:10 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=7">Robert Vandenberg</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=687</guid>
			<description><![CDATA[Spiros Alpha / Universität / Aula / Hinterer Bereich<br />
<br />
Sareths Stimme klang leise aus Reeds Kommunikator.<br />
<br />
Sa: Die Lage hat sich etwas verschärft. In der Nähe des Kühlsystemregulators ist ein Einheimischer aufgetaucht. Wenn er das Loch in der Wand entdeckt, wäre das fatal. Und betäuben können wir ihn auch nicht. Die Gefahr, dass wir dabei Aufsehen erregen, ist zu groß.<br />
<br />
Reed nickte.<br />
<br />
Re: Ich verstehe, Mam. <br />
Sa: Aus dem gleichen Grund kann hier auch die Feynman nicht eingreifen. Wir benötigen eine lokale Lösung. Eine Ablenkung, welche uns hier freie Bahn und Zeit verschafft.<br />
<br />
LaSalle mischte sich ein.<br />
<br />
LS: Eine Ablenkung, welche bis zu Ihnen reicht? Nun, das wird etwas schwieriger.<br />
Sa: Ich weiss, aber eine andere Möglichkeit haben wir nicht. Wir müssen um jeden Preis vermeiden, daß man einen Verdacht bezüglich unserer Herkunft schöpfen kann.<br />
<br />
Im Hintergrund war jetzt die Stimme von Captain Jake Van Rooyen zu hören.<br />
<br />
VR: Sareth, ehm Fleet-Admiral, sagen Sie doch bitte diesem Heini, mit dem Sie da sprechen und dem anderen Himbeertoni, der da so gelehrt herumsalbadert, daß uns die Zeit hier davonläuft.<br />
LS: Über den Heini und den Himbeertoni werde ich noch mit der entsprechenden Person zu reden haben. Wir lassen uns etwas einfallen, Madame. LaSalle Ende.<br />
<br />
LaSalles Hand patschte auf Reeds Kommunikator.<br />
<br />
LS: Sie haben Fleet-Admiral t´Khellian gehört. Lassen wir uns schnellstens eine Ablenkung. einfallen. Was könnnte die Leute hier so in Bewegeung bringen, daß alle Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Stelle gerichtet ist?<br />
Re: Nun Sir, wie könnten Mister von Rabenstein eine klingonische Oper singen lassen.<br />
LS: Bitte nur enstgemeinte Vorschläge. Meine Laune ist gerade einige Stockwerke tiefer gesunken.<br />
<br />
Reed blickte aus den winzigen Fenster der Hintertür des Nebenraums. Sein Blick schweifte über den Platz hinter dem Universitätsgebäude und verfing sich förmlich an einem Gerüst, etwa 30 m gegenüber der Aula, , auf dem ein Pranger stand. Unter dem Gerüst war ein unordentlicher Haufen Stroh zu erkennen.<br />
Reed grinste böse.<br />
<br />
Re: Sir, ein Feueralarm würde die gewünschte Aufmerksamkeit erzeugen.<br />
<br />
LaSalles Blick folgte dem von Reed in Richtung Pranger.<br />
<br />
LS: Wollen Sie hier etwa ein Großfeuer starten?<br />
<br />
Reeds Grinsen hatte etwas dämonisches.<br />
<br />
Re: Nicht direkt. Aber wo Rauch ist, ist eigentlich auch Feuer. Aber Rauch muss nicht unbedingt etwas mit Feuer zu tun haben.<br />
LS: Rauch....Rauch....RAUCH!<br />
<br />
LaSalle elite zu einem Wandschrank, darauf achtend, die noch immer tief schlafenden Studentinnen nicht zu wecken und begann den Schrank zu durchsuchen.<br />
<br />
Re: Ähm, was suchen Sie, Sir?<br />
LS: Das hier ist doch eine Universitätsaula?!  Hier werden bestimmt auch Theaterstücke o.ä. aufgeführt. Und was benötigt man da ?<br />
Re: Schauspieler?<br />
LS: Mr. Reed, was würde in unserer Situation helfen?<br />
Re: Ein.....Rauchsatz?<br />
LS: Ja etwas in dieser Art. Oder Substanzen, aus denen man einen Rauchsatz herstellen könnte.<br />
<br />
Reed nickte und began einen weiteren Schrank zu durchsuchen. In diesem fanden sich einige Lappen, ein Eimer und einige dickwandige Tongefäße. Reed nahm eines der Gefäße hervor und öffnete vorsichtig den Deckel. In dem Behälter befand sich ein graues Pulver. Reed zückte seinen Minitricorder und las das Ergebnis ab.<br />
<br />
Re: Sir, ich habe hier etwas gefunden. Sieht wie Scheuerpulver aus, ist aber Kaliumnitrat. Oder etwas sehr ähnliches.<br />
LS: Sehr schön. Dann benötigen wir nur noch einen Oxidator. Was bietet Ihr Giftschrank noch?<br />
Re: Hier ist nichts weiter drin. Aber....<br />
<br />
Reed öffnete eine kleine Truhe, welche auf einem Schränkchen neben der Tür stand.<br />
<br />
Re: Eine Art....Erste Hilfe-Truhe.....mhmmm <br />
<br />
Reed hatte einen etwa 5 cm langen, in Papier verpackten, festen Block gefunden. Er öffnete das Papier und roch an dem Block.<br />
<br />
Re: Salmiak.<br />
LS: Ammoniumchlorid? Wunderbar. Daraus kann man zumindestens eine primitive Rauchbombe bauen. <br />
Re: Ich hätte auch einen Oxidator.<br />
LS: Und der wäre?<br />
<br />
Reed hielt eine kleine Dose , gefüllt mit einem rötlich-grauen Pulver hoch, welche er nebem dem Kamin gefunnden hatte.<br />
<br />
Re: Phosphor. Wahrscheinlich zum Anzünden des Kamins.<br />
LS: Dann ans Werk.<br />
<br />
Es dauerte keine 5 Minuten und die improvisierte Rauchbombe war fertig gestellt.<br />
Es fand sich sogar ein kleine Tonbehälter, in welchem das Ganze gefüllt werden konnte.<br />
Reed hattte in den Resten des letzten Kaminfeuers einen unverbrannten Holzspan gefunden und diesen in das Tongefäß gesteckt. Etwas Wachs einer Kerze verschloss die Konstruktion.<br />
<br />
Re: Hätte nie gedacht, dass ich einmal Bomben baue.<br />
LS: Schön und gut, aber wie kriegen wir das Ganze unauffällig unter das Gerüst?<br />
<br />
Reed begann in seinen Taschen zu suchen und förderte dann ein Gummiband , etwas Klebeband und zwei Schraubendreher hervor.<br />
<br />
Re: Denken Sie, was ich denke, Sir?<br />
LS: Legen Sie los!<br />
<br />
Innerhalb von 1 Minute hatte Reed aus den beiden Schraubendrehern, dem Klebeband und dem Gummiband eine Schleuder gebaut. Er begab sich an das Fenster und öffnete es.<br />
<br />
Re: Sir?<br />
LS: Sie sind der Waffenexperte. Feuer frei.<br />
<br />
Reed nickte, atmete tief durch , legte den kleinen Tonbehälter mit der Rauchbombe vor das Gummiband der Schleuder und visierte das Gerüst gegenüber der Aula an. LaSalle entzündete mit einer Kerze den Span, welcher als Lunte dienen sollte. Reed wartete noch, bis ein bedrohhliches Zischen aus dem Tonbehälter zu hören war und ließ die das Gummiband los. Der Tonbehälter flog davon und landete, in einem etwas flachen Bogen gut einen Meter vor dem Gerüst.<br />
<br />
Re: Mist.  Ich war früher mal besser.<br />
LS: Jetzt wird es spannend.<br />
<br />
Der Behälter war auf dem Boden aufgschlagen und zerborsten. Mit einem lauten Zischen zündete die Mischung in dem Behäter durch und erzeugte eine riesige, braune Rauchwolke, welche immer dichter  wurde und schnell aufstieg.. Es dauerte keine 30 Sekunden und das Geläute von Glocken war aus allen möglichen Richtungen zu hören.<br />
<br />
Reed schloss das Fenster und grinste böse.<br />
<br />
Re: Es brennt wohl irgendwo?!<br />
LS: Feueralarm. Das sollte Ablenkung genug sein.<br />
Re: Ähm Sir, was was das eben denn mit dem Heini und dem Himbeertoni?<br />
LS: Das Mr. Reed ist Kommandantensprache. Das sollten Sie sich als Captain merken. So spricht man zu ranghöheren Personen. <br />
<br />
Reed grinste.<br />
<br />
RE: Ich verstehe, Sir. Himbeertoni. Gefällt mir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Spiros Alpha / Universität / Aula / Hinterer Bereich<br />
<br />
Sareths Stimme klang leise aus Reeds Kommunikator.<br />
<br />
Sa: Die Lage hat sich etwas verschärft. In der Nähe des Kühlsystemregulators ist ein Einheimischer aufgetaucht. Wenn er das Loch in der Wand entdeckt, wäre das fatal. Und betäuben können wir ihn auch nicht. Die Gefahr, dass wir dabei Aufsehen erregen, ist zu groß.<br />
<br />
Reed nickte.<br />
<br />
Re: Ich verstehe, Mam. <br />
Sa: Aus dem gleichen Grund kann hier auch die Feynman nicht eingreifen. Wir benötigen eine lokale Lösung. Eine Ablenkung, welche uns hier freie Bahn und Zeit verschafft.<br />
<br />
LaSalle mischte sich ein.<br />
<br />
LS: Eine Ablenkung, welche bis zu Ihnen reicht? Nun, das wird etwas schwieriger.<br />
Sa: Ich weiss, aber eine andere Möglichkeit haben wir nicht. Wir müssen um jeden Preis vermeiden, daß man einen Verdacht bezüglich unserer Herkunft schöpfen kann.<br />
<br />
Im Hintergrund war jetzt die Stimme von Captain Jake Van Rooyen zu hören.<br />
<br />
VR: Sareth, ehm Fleet-Admiral, sagen Sie doch bitte diesem Heini, mit dem Sie da sprechen und dem anderen Himbeertoni, der da so gelehrt herumsalbadert, daß uns die Zeit hier davonläuft.<br />
LS: Über den Heini und den Himbeertoni werde ich noch mit der entsprechenden Person zu reden haben. Wir lassen uns etwas einfallen, Madame. LaSalle Ende.<br />
<br />
LaSalles Hand patschte auf Reeds Kommunikator.<br />
<br />
LS: Sie haben Fleet-Admiral t´Khellian gehört. Lassen wir uns schnellstens eine Ablenkung. einfallen. Was könnnte die Leute hier so in Bewegeung bringen, daß alle Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Stelle gerichtet ist?<br />
Re: Nun Sir, wie könnten Mister von Rabenstein eine klingonische Oper singen lassen.<br />
LS: Bitte nur enstgemeinte Vorschläge. Meine Laune ist gerade einige Stockwerke tiefer gesunken.<br />
<br />
Reed blickte aus den winzigen Fenster der Hintertür des Nebenraums. Sein Blick schweifte über den Platz hinter dem Universitätsgebäude und verfing sich förmlich an einem Gerüst, etwa 30 m gegenüber der Aula, , auf dem ein Pranger stand. Unter dem Gerüst war ein unordentlicher Haufen Stroh zu erkennen.<br />
Reed grinste böse.<br />
<br />
Re: Sir, ein Feueralarm würde die gewünschte Aufmerksamkeit erzeugen.<br />
<br />
LaSalles Blick folgte dem von Reed in Richtung Pranger.<br />
<br />
LS: Wollen Sie hier etwa ein Großfeuer starten?<br />
<br />
Reeds Grinsen hatte etwas dämonisches.<br />
<br />
Re: Nicht direkt. Aber wo Rauch ist, ist eigentlich auch Feuer. Aber Rauch muss nicht unbedingt etwas mit Feuer zu tun haben.<br />
LS: Rauch....Rauch....RAUCH!<br />
<br />
LaSalle elite zu einem Wandschrank, darauf achtend, die noch immer tief schlafenden Studentinnen nicht zu wecken und begann den Schrank zu durchsuchen.<br />
<br />
Re: Ähm, was suchen Sie, Sir?<br />
LS: Das hier ist doch eine Universitätsaula?!  Hier werden bestimmt auch Theaterstücke o.ä. aufgeführt. Und was benötigt man da ?<br />
Re: Schauspieler?<br />
LS: Mr. Reed, was würde in unserer Situation helfen?<br />
Re: Ein.....Rauchsatz?<br />
LS: Ja etwas in dieser Art. Oder Substanzen, aus denen man einen Rauchsatz herstellen könnte.<br />
<br />
Reed nickte und began einen weiteren Schrank zu durchsuchen. In diesem fanden sich einige Lappen, ein Eimer und einige dickwandige Tongefäße. Reed nahm eines der Gefäße hervor und öffnete vorsichtig den Deckel. In dem Behälter befand sich ein graues Pulver. Reed zückte seinen Minitricorder und las das Ergebnis ab.<br />
<br />
Re: Sir, ich habe hier etwas gefunden. Sieht wie Scheuerpulver aus, ist aber Kaliumnitrat. Oder etwas sehr ähnliches.<br />
LS: Sehr schön. Dann benötigen wir nur noch einen Oxidator. Was bietet Ihr Giftschrank noch?<br />
Re: Hier ist nichts weiter drin. Aber....<br />
<br />
Reed öffnete eine kleine Truhe, welche auf einem Schränkchen neben der Tür stand.<br />
<br />
Re: Eine Art....Erste Hilfe-Truhe.....mhmmm <br />
<br />
Reed hatte einen etwa 5 cm langen, in Papier verpackten, festen Block gefunden. Er öffnete das Papier und roch an dem Block.<br />
<br />
Re: Salmiak.<br />
LS: Ammoniumchlorid? Wunderbar. Daraus kann man zumindestens eine primitive Rauchbombe bauen. <br />
Re: Ich hätte auch einen Oxidator.<br />
LS: Und der wäre?<br />
<br />
Reed hielt eine kleine Dose , gefüllt mit einem rötlich-grauen Pulver hoch, welche er nebem dem Kamin gefunnden hatte.<br />
<br />
Re: Phosphor. Wahrscheinlich zum Anzünden des Kamins.<br />
LS: Dann ans Werk.<br />
<br />
Es dauerte keine 5 Minuten und die improvisierte Rauchbombe war fertig gestellt.<br />
Es fand sich sogar ein kleine Tonbehälter, in welchem das Ganze gefüllt werden konnte.<br />
Reed hattte in den Resten des letzten Kaminfeuers einen unverbrannten Holzspan gefunden und diesen in das Tongefäß gesteckt. Etwas Wachs einer Kerze verschloss die Konstruktion.<br />
<br />
Re: Hätte nie gedacht, dass ich einmal Bomben baue.<br />
LS: Schön und gut, aber wie kriegen wir das Ganze unauffällig unter das Gerüst?<br />
<br />
Reed begann in seinen Taschen zu suchen und förderte dann ein Gummiband , etwas Klebeband und zwei Schraubendreher hervor.<br />
<br />
Re: Denken Sie, was ich denke, Sir?<br />
LS: Legen Sie los!<br />
<br />
Innerhalb von 1 Minute hatte Reed aus den beiden Schraubendrehern, dem Klebeband und dem Gummiband eine Schleuder gebaut. Er begab sich an das Fenster und öffnete es.<br />
<br />
Re: Sir?<br />
LS: Sie sind der Waffenexperte. Feuer frei.<br />
<br />
Reed nickte, atmete tief durch , legte den kleinen Tonbehälter mit der Rauchbombe vor das Gummiband der Schleuder und visierte das Gerüst gegenüber der Aula an. LaSalle entzündete mit einer Kerze den Span, welcher als Lunte dienen sollte. Reed wartete noch, bis ein bedrohhliches Zischen aus dem Tonbehälter zu hören war und ließ die das Gummiband los. Der Tonbehälter flog davon und landete, in einem etwas flachen Bogen gut einen Meter vor dem Gerüst.<br />
<br />
Re: Mist.  Ich war früher mal besser.<br />
LS: Jetzt wird es spannend.<br />
<br />
Der Behälter war auf dem Boden aufgschlagen und zerborsten. Mit einem lauten Zischen zündete die Mischung in dem Behäter durch und erzeugte eine riesige, braune Rauchwolke, welche immer dichter  wurde und schnell aufstieg.. Es dauerte keine 30 Sekunden und das Geläute von Glocken war aus allen möglichen Richtungen zu hören.<br />
<br />
Reed schloss das Fenster und grinste böse.<br />
<br />
Re: Es brennt wohl irgendwo?!<br />
LS: Feueralarm. Das sollte Ablenkung genug sein.<br />
Re: Ähm Sir, was was das eben denn mit dem Heini und dem Himbeertoni?<br />
LS: Das Mr. Reed ist Kommandantensprache. Das sollten Sie sich als Captain merken. So spricht man zu ranghöheren Personen. <br />
<br />
Reed grinste.<br />
<br />
RE: Ich verstehe, Sir. Himbeertoni. Gefällt mir.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ki - Ketzerei Log 28 - Sareth / NPCs]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=684</link>
			<pubDate>Thu, 26 Dec 2024 19:00:04 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=684</guid>
			<description><![CDATA[NRPG: Atarver hatte das von ihm gezündete Problem vergessen…<br />
<br />
RPG: <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Spiros Alpha /  Universität / Aula / Hinterer Bereich ***</span></span><br />
<br />
Im letzten Moment, bevor Barnes Atarver auf die Bühne trat, um Teil des heroischen Augenblicks, seines heroischen Augenblicks an der Wende zur Zukunft des Planeten zu werden – im letzten Moment fiel ihm das Hindernis ein: „Es gibt…“ Er räusperte sich. „Ein… gewisses… ein Problem.“<br />
<br />
„Welcher Art?“ fragte LaSalle zurück. <br />
<br />
„Nun. Ich habe… um meine Feinde aus der Reserve zu locken… eine der alten Maschinenparks… Ich habe etwas in Gang gesetzt, um dass ich mich zuerst kümmern sollte..“ Er schnaufte. „Ich habe die Kühlleitungen unterbrochen und… Nun….“<br />
<br />
„Die Antimateriereaktion…“ flüsterte Reed kaum hörbar in LaSalles Richtung, und dieser hatte auch sofort die Situation erfasst. Er nickte ihm zu.<br />
„Machen Sie sich keine Sorgen, das haben wir um Griff,“ gab Reed zurück.<br />
<br />
„Tatsächlich? Aber wie-„<br />
<br />
„Wir sind die Protektion, Sir. Wir haben die Augen und Ohren überall. Zum Wohle der Gemeinschaft.“<br />
<br />
Rufus LaSalle runzelte kurz die Stirn, aber der Slogan, den Reed sicher aus einem dieser alten Science-Fiction Filme hatte, traf offenbar ins Schwarze.<br />
<br />
„Ah, selbstverständlich! Sehr löblich!“<br />
<br />
„Das haben wir nur Ihnen zu verdanken, Sir! Was Sie uns gelehrt haben. Nun gehen Sie und unterstützen Sie Seine Spektabilität bei der Einleitung einer neuen Ära!“ ermunterte Reed.<br />
<br />
Endlich war Atarver aus der Tür. Reed atmete hörbar aus und wieder ein, dann berührte  er seinen Kommunikator. +Reed an T’Khellian.+<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Gleichzeitig / In den Katakomben unter der Stadt ***</span></span><br />
<br />
Ich stapfte an der Seite von Captain Jake Van Rooyen und seinem kleinen Team in Richtung der Innenstadt und der Quelle der Antimaterierektion. Unter dem Luftschiffhangar bereitete sich der Rest seiner Gruppe unterdessen auf den Rücktransport zur Feynman vor, packte Ausrüstungsgegenstände zusammen und beseitigte Spuren, die die Anwesenheit von Außenweltlern verraten hätten, sollte jemals ein Einheimischer durch diese alten Katakomben strolchen.  Auch unter den Crewmitgliedern der Feynman, die jetzt mit uns noch unterwegs waren, herrschte freudige Erwartung. <br />
<br />
Endlich wieder ordentlich duschen und baden, vertrautes „frisches“ sauberes Essen aus den Replikatoren, ergonomische Sitz- und Schlafgelegenheiten, und was sonst das 25. Jahrhundert an Annehmlichkeiten bot!<br />
Ich hatte Jake gerade berichtet, auf welche abenteuerliche Weise wir nach Spiros Alpha gekommen waren, und er musste trotz der angespannten Situation lachen. „Das sieht dir ähnlich, Sareth! Du warst ja schon auf der Akademie immer für unkonventionelle Lösungen zu haben. Wenn es herauskommt…“<br />
<br />
„Wird man mich sicher auf einen Frachter strafversetzen!“ schmunzelte ich. „Aber schließlich konnte ich dich und die Feynman-Crew nicht im Stich lassen. Und solang wir es schaffen, unsere Anwesenheit hier vor den Leuten geheim zu halten, haben wir dieses Regulativ nicht verletzt.“<br />
<br />
Dadvin, der bolianische Techniker, war stehen geblieben und prüfte die Daten, die ihm sein Tricorder lieferte. „Jenseits dieser Wand liegt die Energiequelle. Ich messe gerade wieder einen leichten Anstieg im Neutrinoniveau.“<br />
<br />
Ich trat neben ihn und überprüfte mit einem eigenen Radar- und Infrarotscan die Räumlichkeiten hinter der Wand. „Dort ist ein etwa 500 Quadratmeter großer Raum mit mehreren Seitenkammern. Symmetrische Anlage größerer Komponenten, vermutlich Computertürme und weitere Maschinen.“ Ich projizierte das Ergebnis des Scans auf den Holoemitter des Tricorders, so dass auch die anderen den Lageplan erkennen konnten. In der Mitte der bläulichen Linien zeichnete sich eine kreisförmige Komponente ab. Unsere Strahlungsquelle.<br />
<br />
„Sieht nach einer klassischen Anordnung für eine Carter-Perotti-Versuchsanordnung aus,“ murmelte Jake. „Irgendwelche Anzeigen, die auf anwesende Personen hindeuten?“<br />
<br />
„Negativ.“<br />
<br />
„Gut. Dann bohren wir zuerst ein Loch hier über dem Boden, und schicken die Kamera durch. Ich will kein Risiko eingehen. Auch, was die alten Stromleitungen anbelangt. Ensign Dadvin, übernehmen Sie das!“<br />
<br />
Während der junge Bolianer seinen Phaser entsprechend justierte, um die Wand zu durchbohren, erreichte mich ein Ruf von Chris Reed:  + Wir haben den Schuldigen unseres  Antimaterieproblems ausfindig gemacht, + berichtete er. + Der Leiter der hiesigen Polizeibehörde persönlich, ein gewisser Atarver. Er sagte etwas von unterbrochenen Kühlleitungen. +<br />
<br />
Ich warf einen Blick auf meinen Tricorder. „Das passt zu den Anzeigen. Es ist keine gezielte Reaktion.“<br />
<br />
+ Wir konnten weiter nichts tun, ohne unsere Tarnung auffliegen zu lassen. Wie ist Ihr Status bei der Angelegenheit? +<br />
<br />
„Wir schaffen uns gerade Zugang. Und die Lage bei Ihnen an der Universität?“<br />
<br />
+ Alles innerhalb der Parameter. Keine Unruhe, keine Gewalt. Mr. Von Rabenstein und Mr. Atarver haben gerade den Auftritt ihres Lebens. Wir mussten die Erste Direktive etwas fluide auslegen. +<br />
<br />
Im Hintergrund hörte ich LaSalle etwas murmeln. „Ich habe Vertrauen in Sie alle, dass Sie das richtige Augenmaß bewahren. – Wir haben die ersten Kameradaten!“ Ich wandte mich der Holoanzeige auf dem Tricorder von Ensign Dadvin zu. „Das sieht gut aus. Wir erweitern den Zugang und gehen dann rein.“ Ich beendete den Komkontakt.<br />
<br />
Wenig später hatten die Phaser den Mauerdurchbruch weit genug geöffnet, dass unser Team in den dahinter liegenden Raum steigen konnte. Vorsichtig sahen wir uns um. Die Scheinwerfer rissen ein Ambiente aus dem Dunkel, auf das jedes Technik- und Computermuseum der Föderation neidisch gewesen wäre. Fast alle Bildschirme und Anzeigen waren zwar erloschen und von einer dicken Staubschicht bedeckt, doch ließ sich erahnen, wie sie einst geschäftig gebrummt und gezirpt haben mussten. <br />
Der Scanner erfasste die Kabelstränge noch weit jenseits der Mauern. Ich vermutete, so dicht wie wir bei der Universität waren, dass dies vielleicht ein altes Laboratorium gewesen war. Die Kabel waren sicher an das alte Stromnetz der Stadt angeschlossen – was die Gefahr nun noch erhöhte.<br />
<br />
„Hier war definitiv erst vor kurzem jemand zugange,“ sagte ich, und wies auf die Fußabdrücke im Staub und die Fingerabdrücke auf einer der Konsolen neben der ringförmigen Anordnung im Zentrum. <br />
Jake hatte unterdessen eine tragbare Energiequelle angebracht. Ensign Dadvin pustete Staub von einem Bildschirm und hielt die Translatoreinheit über die langsam zum Leben erwachenden Anzeigen. Der Reaktor, oder was es auch immer genau war, lag noch einige Meter tief im Boden. Arbeiteten  wir schnell genug, stellte die Strahlung keine Gefahr für uns dar.<br />
<br />
Ich kontaktierte die Feynman. „Commander Sarek, T’Khellian hier. Wir sind jetzt an der Quelle. Können Sie unsere Koordinaten präzise erfassen?“<br />
<br />
+ Ja, die Sensoren arbeiten wieder mit maximaler Effizienz. Im Notfall können wir auch von der Feynman aus ein Sperrfeld um die kritische Zone errichten und das kritische Objekt neutralisieren. Dabei kann aber eine optische Inkursion nicht ausgeschlossen werden. +<br />
<br />
Bedeutete, auf dem Planeten würde man sehen, dass aus dem Orbit etwas nach unten strahlte. Möglicherweise würde man auch die Feynman entdecken, da sie sich entsprechend positionieren musste. „Danke, Commander, wir halten uns diese Option für den Notfall offen.“<br />
<br />
In diesem Moment hörten wir unverkennbare Schritte, die sich ebenso unverkennbar näherten. Geistesgegenwärtig bedeutete Jake unseren beiden deutlichen Alien-Teammitgliedern, Dadvin und einer Andorianerin, in der Dunkelheit zurück durch den Mauerspalt zu schlüpfen.<br />
<br />
Schon knarrte eine Tür, dann eine zweite – und dann stand ein junger Mann in der Uniform der Protektion vor uns, ein großes kastenförmiges Etwas mit einer Linse in der Hand.<br />
----<br />
PS: die Aufgabe ist, dass die Leute von Spiros Alpha nicht erfahren, dass da Aliens unter ihnen waren =)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[NRPG: Atarver hatte das von ihm gezündete Problem vergessen…<br />
<br />
RPG: <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Spiros Alpha /  Universität / Aula / Hinterer Bereich ***</span></span><br />
<br />
Im letzten Moment, bevor Barnes Atarver auf die Bühne trat, um Teil des heroischen Augenblicks, seines heroischen Augenblicks an der Wende zur Zukunft des Planeten zu werden – im letzten Moment fiel ihm das Hindernis ein: „Es gibt…“ Er räusperte sich. „Ein… gewisses… ein Problem.“<br />
<br />
„Welcher Art?“ fragte LaSalle zurück. <br />
<br />
„Nun. Ich habe… um meine Feinde aus der Reserve zu locken… eine der alten Maschinenparks… Ich habe etwas in Gang gesetzt, um dass ich mich zuerst kümmern sollte..“ Er schnaufte. „Ich habe die Kühlleitungen unterbrochen und… Nun….“<br />
<br />
„Die Antimateriereaktion…“ flüsterte Reed kaum hörbar in LaSalles Richtung, und dieser hatte auch sofort die Situation erfasst. Er nickte ihm zu.<br />
„Machen Sie sich keine Sorgen, das haben wir um Griff,“ gab Reed zurück.<br />
<br />
„Tatsächlich? Aber wie-„<br />
<br />
„Wir sind die Protektion, Sir. Wir haben die Augen und Ohren überall. Zum Wohle der Gemeinschaft.“<br />
<br />
Rufus LaSalle runzelte kurz die Stirn, aber der Slogan, den Reed sicher aus einem dieser alten Science-Fiction Filme hatte, traf offenbar ins Schwarze.<br />
<br />
„Ah, selbstverständlich! Sehr löblich!“<br />
<br />
„Das haben wir nur Ihnen zu verdanken, Sir! Was Sie uns gelehrt haben. Nun gehen Sie und unterstützen Sie Seine Spektabilität bei der Einleitung einer neuen Ära!“ ermunterte Reed.<br />
<br />
Endlich war Atarver aus der Tür. Reed atmete hörbar aus und wieder ein, dann berührte  er seinen Kommunikator. +Reed an T’Khellian.+<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Gleichzeitig / In den Katakomben unter der Stadt ***</span></span><br />
<br />
Ich stapfte an der Seite von Captain Jake Van Rooyen und seinem kleinen Team in Richtung der Innenstadt und der Quelle der Antimaterierektion. Unter dem Luftschiffhangar bereitete sich der Rest seiner Gruppe unterdessen auf den Rücktransport zur Feynman vor, packte Ausrüstungsgegenstände zusammen und beseitigte Spuren, die die Anwesenheit von Außenweltlern verraten hätten, sollte jemals ein Einheimischer durch diese alten Katakomben strolchen.  Auch unter den Crewmitgliedern der Feynman, die jetzt mit uns noch unterwegs waren, herrschte freudige Erwartung. <br />
<br />
Endlich wieder ordentlich duschen und baden, vertrautes „frisches“ sauberes Essen aus den Replikatoren, ergonomische Sitz- und Schlafgelegenheiten, und was sonst das 25. Jahrhundert an Annehmlichkeiten bot!<br />
Ich hatte Jake gerade berichtet, auf welche abenteuerliche Weise wir nach Spiros Alpha gekommen waren, und er musste trotz der angespannten Situation lachen. „Das sieht dir ähnlich, Sareth! Du warst ja schon auf der Akademie immer für unkonventionelle Lösungen zu haben. Wenn es herauskommt…“<br />
<br />
„Wird man mich sicher auf einen Frachter strafversetzen!“ schmunzelte ich. „Aber schließlich konnte ich dich und die Feynman-Crew nicht im Stich lassen. Und solang wir es schaffen, unsere Anwesenheit hier vor den Leuten geheim zu halten, haben wir dieses Regulativ nicht verletzt.“<br />
<br />
Dadvin, der bolianische Techniker, war stehen geblieben und prüfte die Daten, die ihm sein Tricorder lieferte. „Jenseits dieser Wand liegt die Energiequelle. Ich messe gerade wieder einen leichten Anstieg im Neutrinoniveau.“<br />
<br />
Ich trat neben ihn und überprüfte mit einem eigenen Radar- und Infrarotscan die Räumlichkeiten hinter der Wand. „Dort ist ein etwa 500 Quadratmeter großer Raum mit mehreren Seitenkammern. Symmetrische Anlage größerer Komponenten, vermutlich Computertürme und weitere Maschinen.“ Ich projizierte das Ergebnis des Scans auf den Holoemitter des Tricorders, so dass auch die anderen den Lageplan erkennen konnten. In der Mitte der bläulichen Linien zeichnete sich eine kreisförmige Komponente ab. Unsere Strahlungsquelle.<br />
<br />
„Sieht nach einer klassischen Anordnung für eine Carter-Perotti-Versuchsanordnung aus,“ murmelte Jake. „Irgendwelche Anzeigen, die auf anwesende Personen hindeuten?“<br />
<br />
„Negativ.“<br />
<br />
„Gut. Dann bohren wir zuerst ein Loch hier über dem Boden, und schicken die Kamera durch. Ich will kein Risiko eingehen. Auch, was die alten Stromleitungen anbelangt. Ensign Dadvin, übernehmen Sie das!“<br />
<br />
Während der junge Bolianer seinen Phaser entsprechend justierte, um die Wand zu durchbohren, erreichte mich ein Ruf von Chris Reed:  + Wir haben den Schuldigen unseres  Antimaterieproblems ausfindig gemacht, + berichtete er. + Der Leiter der hiesigen Polizeibehörde persönlich, ein gewisser Atarver. Er sagte etwas von unterbrochenen Kühlleitungen. +<br />
<br />
Ich warf einen Blick auf meinen Tricorder. „Das passt zu den Anzeigen. Es ist keine gezielte Reaktion.“<br />
<br />
+ Wir konnten weiter nichts tun, ohne unsere Tarnung auffliegen zu lassen. Wie ist Ihr Status bei der Angelegenheit? +<br />
<br />
„Wir schaffen uns gerade Zugang. Und die Lage bei Ihnen an der Universität?“<br />
<br />
+ Alles innerhalb der Parameter. Keine Unruhe, keine Gewalt. Mr. Von Rabenstein und Mr. Atarver haben gerade den Auftritt ihres Lebens. Wir mussten die Erste Direktive etwas fluide auslegen. +<br />
<br />
Im Hintergrund hörte ich LaSalle etwas murmeln. „Ich habe Vertrauen in Sie alle, dass Sie das richtige Augenmaß bewahren. – Wir haben die ersten Kameradaten!“ Ich wandte mich der Holoanzeige auf dem Tricorder von Ensign Dadvin zu. „Das sieht gut aus. Wir erweitern den Zugang und gehen dann rein.“ Ich beendete den Komkontakt.<br />
<br />
Wenig später hatten die Phaser den Mauerdurchbruch weit genug geöffnet, dass unser Team in den dahinter liegenden Raum steigen konnte. Vorsichtig sahen wir uns um. Die Scheinwerfer rissen ein Ambiente aus dem Dunkel, auf das jedes Technik- und Computermuseum der Föderation neidisch gewesen wäre. Fast alle Bildschirme und Anzeigen waren zwar erloschen und von einer dicken Staubschicht bedeckt, doch ließ sich erahnen, wie sie einst geschäftig gebrummt und gezirpt haben mussten. <br />
Der Scanner erfasste die Kabelstränge noch weit jenseits der Mauern. Ich vermutete, so dicht wie wir bei der Universität waren, dass dies vielleicht ein altes Laboratorium gewesen war. Die Kabel waren sicher an das alte Stromnetz der Stadt angeschlossen – was die Gefahr nun noch erhöhte.<br />
<br />
„Hier war definitiv erst vor kurzem jemand zugange,“ sagte ich, und wies auf die Fußabdrücke im Staub und die Fingerabdrücke auf einer der Konsolen neben der ringförmigen Anordnung im Zentrum. <br />
Jake hatte unterdessen eine tragbare Energiequelle angebracht. Ensign Dadvin pustete Staub von einem Bildschirm und hielt die Translatoreinheit über die langsam zum Leben erwachenden Anzeigen. Der Reaktor, oder was es auch immer genau war, lag noch einige Meter tief im Boden. Arbeiteten  wir schnell genug, stellte die Strahlung keine Gefahr für uns dar.<br />
<br />
Ich kontaktierte die Feynman. „Commander Sarek, T’Khellian hier. Wir sind jetzt an der Quelle. Können Sie unsere Koordinaten präzise erfassen?“<br />
<br />
+ Ja, die Sensoren arbeiten wieder mit maximaler Effizienz. Im Notfall können wir auch von der Feynman aus ein Sperrfeld um die kritische Zone errichten und das kritische Objekt neutralisieren. Dabei kann aber eine optische Inkursion nicht ausgeschlossen werden. +<br />
<br />
Bedeutete, auf dem Planeten würde man sehen, dass aus dem Orbit etwas nach unten strahlte. Möglicherweise würde man auch die Feynman entdecken, da sie sich entsprechend positionieren musste. „Danke, Commander, wir halten uns diese Option für den Notfall offen.“<br />
<br />
In diesem Moment hörten wir unverkennbare Schritte, die sich ebenso unverkennbar näherten. Geistesgegenwärtig bedeutete Jake unseren beiden deutlichen Alien-Teammitgliedern, Dadvin und einer Andorianerin, in der Dunkelheit zurück durch den Mauerspalt zu schlüpfen.<br />
<br />
Schon knarrte eine Tür, dann eine zweite – und dann stand ein junger Mann in der Uniform der Protektion vor uns, ein großes kastenförmiges Etwas mit einer Linse in der Hand.<br />
----<br />
PS: die Aufgabe ist, dass die Leute von Spiros Alpha nicht erfahren, dass da Aliens unter ihnen waren =)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[KI - Ketzerei / Log 27 / LaSalle / NPcs]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=682</link>
			<pubDate>Sat, 14 Dec 2024 22:22:57 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=7">Robert Vandenberg</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=682</guid>
			<description><![CDATA[Spiros Alpha / Shazach Nueva / Universität / Aula / Hinterer Bereich<br />
<br />
Reed grinste kurz. <br />
<br />
Re: Aber ja. Wir haben dem Vorfall den Codenamen „Roswell“ gegeben.<br />
<br />
Atarver  wirkte etwas irritiert.<br />
<br />
BA: Roswell?<br />
Re: Roswell war der Name Spitzname des Schriftstellers welcher den Fall aufgedeckt hatte.Als Roswell-Zwischenfall oder Roswell-Fremd Objekt wird seit etwa 10 Zyklen der Absturz eines angeblichen unbekannten Fremd-Objekts ,besser eines unbekannten Flugobjekts (UFO) im 14. bzw  15. Monats des 42. Zyklus in der Nähe der Kleinstadt Soamandrakisal im 8. Distrikt bezeichnet..Skeptiker bei uns sprechen vom Roswell-Mythos oder der Roswell-Legende. <br />
Die UFO-Theorie stammt aus Zeitungsberichten über eine “fliegende Schüssel “ vom 8. Sommertag des 14. Monats, deren Fund die Protektionsleitung von Soamandrakisal gemeldet hatte. Diese erklärte dazu am selben Tag, beider Stadt gefundene Trümmer gehörten zu einem abgestürzten Ballon mit einem Reflektor für optische Kommunikation<br />
Multon Gwillim und Harland Quoch machten den vergessenen Vorfall mit ihrem  als Roswell-Zwischenfall  titulierten Papier, bekannt. Sie verbreiteten die Theorie, die Regierung habe damals ein fremdes Raumschiff und Leichen fremder Lebewesen gefunden, heimlich untersucht und halte sie bis heute versteckt. Dem folgten viele weitere Leserollen und Berichte mit zahlreichen Varianten zu diesem Thema. Der Roswell-Zwischenfall entwickelte sich in den  letzeten Jahren zum bekanntesten angeblichen UFO-Vorfall , ging in die Kultur ein und wurde zum Anknüpfungspunkt für zahlreicher Zukunfts-Geschichten. <br />
Im Jahre 8 des 43. Zyklus deckten mehrere Autoren und die Teriitorial-Protektion auf, dass die Trümmer von Ballons mit optischen Reflektoren stammten, deren Eignung zum Aufspüren fremder Eindringlinge , unter strengster Geheimhaltung getestet worden war. Stichwort Projekt  Morgus Mogul. Ein zweiter Protekttions-Bericht von 10/43  überprüfte Zeugenaussagen zu Aliens und führte aus, sie seien haltlos, erfunden oder durch Fallpuppen angeregt worden. <br />
Wir mussten jedoch feststellen, dass weiterhin Gelder in das Projekt floßen, obwohl seine Obskurität bekannt war. Ich sandte daraufhin einen unserer Feld-Ermittler unter dem Tarnnamen “Major Marcellus”, vor Ort. Er deckte auf, daß Gelder zur Suche nach den “seit Jahren auf unserer Welt befindlichen , bösartigen Fremdweltlern” aus dem Abgaben-Haushalt direkt an das Privatbüro des obersten Aufsehers für Glaubensfragen ging.<br />
<br />
Barnes Atarver grunzte.<br />
<br />
BA: Schabrall, das gleicht ihm.<br />
Re: Exakt. Leider kam Marcellus später bei einem “Unfall” ums Leben.<br />
BA: Ich verstehe.<br />
Re: Nun, diese Aktion läuft noch heute. Und damit das Geld weiter fließt, wird die Angst vor  “Fremden aus dem Himmel und ihrer teuflischen Technik” weiter geschürt. Und das läuft erstaunlich gut und ist mehr als lukrativ.<br />
<br />
Barnes musste innerlich grinsen. Wenn auch nur die Hälfte von dem stimmte, was der Kerl da erzählte, wenn er auch nur einen Hauch von Wahrheit von sich gab, dann konnte das Atarvers Gegnern das Genick brechen. Buchstäblich.<br />
<br />
BA: Und was empfehlen Sie, um diese Umtriebe zu entlarven?<br />
<br />
Reed blickte kurz zu LaSalle, welcher unmerklich nickte. Ein Zeichen dafür, zu improvisieren, aber auch nicht zu übertreiben.<br />
<br />
Re: Nun Euer Exzellenz, die beste Methode, ist in die Offensive zu gehen. Den Fall öffentlich ansprechen. Lassen Sie die Sonne der Wahrheit auf die Schatten dieser Ränkespiele scheinen. Wie Sie sehen , Euer Exzellenz, wurde und wird die Angst vor der Technik und dem “Fremden”  ausgenutzt, um Macht und Reichtum zu erhalten. Die strenge Abschirmung unserer Welt war anfangs sicherlich richtig. Jetzt wird sie schamlos ausgenutzt.<br />
<br />
LaSalle mischte sich ein.<br />
<br />
LS: Die getroffenen Maßnahmen “fremde Eindringlinge” und ihre Sympatisanten auszuschalten, genau wie die Maßnahmen zur Abschirmung vor allem fremden und neuen Einfluß, vor neuen Gedanken, glauben Sie wirklich, daß solche Maßnahmen Wesen von einer Landung hier abhalten würden, welche in der Lage sind, die Weiten des Alls zu durcheilen? Glauben Sie wirklich, dass solche Wesen nicht Mittel und Wege hätten, sich jeglicher Kontrolle durch uns zu entziehen?<br />
BA: Das klingt fast so, als ob Sie da gewisse Erfahrungen hätten?<br />
LS: Glauben Sie mir, als Mitarbeiter des Finanzprotektion liest man vieles, was das Volk erschrecken würde.<br />
Re: Und man muss ja auch an die allgemeine Sicherheit denken. Ihr Ressort, Eure Exzellenz.<br />
BA: Erklären Sie das bitte genauer.<br />
<br />
LaSalle lächelte freudlos.<br />
<br />
LS: Nun, unsere Welt hat sich abgeschottet, jeglicher nicht mechanischer Technologie sich versagt. Alle Kontakte nach außen abgeschnitten. Soweit, so gut. Doch was passiert, wenn wir einmal mit Umständen konfrontiert werden, welche wir mit unseren Mitteln und unserem Wissen nicht bewältigen können?<br />
BA: An was denken Sie?<br />
LS: Nun, was ist, wenn wirklich einmal der Fall eintritt, den Sie so fürchten? Ein Angriff aus dem Weltall. Wie sollen wir uns gegen soetwas verteidigen? Vor der Revolution hätten wir andere Welten um Hilfe gebeten. Jetzt würde uns keiner mehr helfen, weil wir keine Möglichkeit hätten, überhaupt einen Notruf abzusetzen.<br />
Aber wir müssen nicht einmal an einen Angriff von außen denken. Was tun wir, wenn etwas aus dem All, auf unsere Welt zufliegt? Was bei einer Epidemie, welche unsere Ärzte nicht in den Griff kriegen?<br />
BA: Dann würde die Glaubensprotektion nur die Anweisunng an die Bevölkerung herausgeben, dass dies zu ertragen sei, weil es der Wunsch der Elemente sei. Weil wie für unser sündiges Leben bestraft werden müssten.<br />
LS: Und das aus dem Munde einer Behörde, welche Geld illegal aus den Taschen der Bürger zieht. Nein, wir würden alle untergehen und niemand da draußen würde auch nur Notiz davon nehmen, da niemand etwas über uns weiß. Wir haben uns abgeschottet und damit vieleicht, den Weg zu unserem Untergang eingeschlagen.<br />
<br />
Barnes war etwas blass um die Nase geworden. Doch die Logik der Worte dieses merkwürdigen Kerls waren leider nur zu wahr. Doch bei all Ihrer Düsternis boten sie für Barnes persönlich , eine große Chance. Er konnte zum großen Helden werden. Und damit seine Gegner und deren überkommenen Ideen, endgültig der Lächerlichkeit preis geben. Er straffte sich.<br />
<br />
BA: Ich gehe jetzt da raus.<br />
<br />
Barnes riss die Tür zur Auls auf und eilte durch sie hindurch.<br />
Reed wandte sich flüsternd an LaSalle,<br />
<br />
Re: Sir, haben wir da soeben die oberste Direktive "überdehnt" indem wir evtl. eine Kulturrevolution angestiftet haben?<br />
<br />
LaSalles Blick fiel auf die Stundentinnen, welche in einer Ecke des Raumes lagen und mittlerweile eingeschlafen waren. Dann lächelte er ein Totenkopflächeln.<br />
<br />
LS: Nein Mr. Reed. Wir haben die oberste Direktive nicht "überdehnt", wir haben sie "gerissen".<br />
<br />
<br />
------------------------------------------------------------------------<br />
<br />
Ortswechsel:<br />
<br />
Erde / San Francisco / HQ der Sternenflotte / Büro des OBH<br />
<br />
OBH Paul Sandford fühlte sich wie immer sehr unwohl, wenn Verteidigungsminister DeRaaf vor ihm sass und seine Brille putzte. Das bedeutete mehr als Ärger.<br />
<br />
DR: Der Erewhoon-Galactic-Security-Service bzw. dessen Muttergesellschaft Commeck-Industries hat eine Beschwerde an unsere Präsidentin gesandt. Persönlich. Während ihres Urlaubs auf Bajor. Sie können sich vorstellen, daß dies nicht unbedingt erbaulich für sie war. Und schon alleine die Tatsache, dass ein, in der Föderation registrierte Frachter sich dem Parnassus Sektor auch nur genähert hat, ist für mich nicht erbaulich. Sie wissen besser als ich, das der gesamte Sektor und das Gebiet um ihn herum, Sperrgebiet sind.<br />
PS: Nun Sir, mir ist der Fall bekannt, aber leider konnten wir den Frachter noch nicht ausfindig machen.<br />
DR: Ihnen ist also der Fall bekannt? Warum haben Sie den Frachter noch nicht ausfindig machen können?<br />
PS: Nun Sir, wir sind, aufgrund der neuen und vielfältigen Aufgaben, derzeit personell etwas indisponiert.<br />
DR: Dann soll die DIA suchen.<br />
PS: Unglücklicherweise ist der Leiter der DIA erkrankt und sowol Admiral Winter als auch Admiral LaSalle sind in Urlaub.<br />
DR: Dann holen Sie LaSalle aus dem Urlaub. Oder haben Sie Angst vor ihm?<br />
PS: Leider hat Rufus LaSalle keine Kontaktmöglichkeit hinterlassen.<br />
DR: Dann senden Sie eben die Person, die immer dort eine Lösung findet, wo andere versagen. Fleet-Admiral t´Khellian.<br />
PS: Nun Sir, das würde ich gerne tun, nur...<br />
DR: Nein, sagen Sie es nicht. Ich möchte gerne raten. Sie ist in Urlaub und hat keine Kontaktadresse hinterlassen.<br />
PS: Exakt, Sir.<br />
DR: Dann senden Sie Sonderermittler Reed.<br />
PS: Nun Sir...<br />
DR: Ich sehe schon. Urlaub. Fällt Ihnen da nichts auf? Na? Reed, LaSalle, t´Khellian? USS Saipan!<br />
PS: Sie meinen doch nicht etwa....<br />
DR: Oh ich kann mir <br />
schon vorstellen was da passiert ist. Der Vorfall ist bereits mehrere Tag her. Die 3 werden dan Fall wahrscheinlich schon untersuchen. Diskret so hoffe ich. Aber auf eigene Faust, da mal wieder unsere Bürokratie alles verzögert hat.Sandford, das ist mal wieder eine Performance der Sternenflotte, welche wirklich unterirdisch ist. Sie wissen nicht , wo Ihre Führungsoffiziere sich aufhalten? Unglaublich. Unverzeihlich. Hier müssen Sie dringend etwas tun. Aber jetrzt müssen wir schnell handeln. Wo steht die Nonterraqueos?<br />
<br />
Sandford musste blinzeln. Was wollte der Verteidigungsminister mit der Position des mächtigtsten Superträger der Flotte anfangen?<br />
<br />
PS: Sie ist momentan im Hauptdock der Jupiter-Atmo-Basis angedockt.<br />
DR: Lassen Sie das Schiff einsatzbereit machen, ich übernehme das Kommando und begebe mich in den Nachbarsektor von Parnassus.<br />
PS: Sir, bei allem notwendigen Respekt, aber Sie wollen selbst das Kommando übernehmen?<br />
DR: Ganz recht.<br />
PS: Wegen einer solchen Kleinigkeit, wegen eines Frachters der am Perimeter eines Sperrgebietes vorbei geflogen ist?<br />
DR: Nein, weil man nie weiß, was sich aus solchen “Kleinigkeiten” entwickeln kann. Nun denn Mr. Sandford, Ich hoffe, nein ich gehe davon aus, dass Sie mich in der Sache unterstützen. Danke<br />
<br />
DeRaaf setzte seine Brille auf und schlenderte aus dem Raum.<br />
OBH Paul Sandford blieb eine Weile starr hinter seinem Schreibtisch sitzen. Dann warf er seine Kaffeetasse gegen die Wand. Doch statt wie erwartet zu zersplittern, hinterließ sie nur einen feuchten Fleck an der stoffbezogenen Wand und fiel auf den Boden. Sandford stützte seinen Kopf in seine Hände und seufzte grollend.<br />
<br />
PS: Ich werde in diesem Laden noch wahnsinnig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Spiros Alpha / Shazach Nueva / Universität / Aula / Hinterer Bereich<br />
<br />
Reed grinste kurz. <br />
<br />
Re: Aber ja. Wir haben dem Vorfall den Codenamen „Roswell“ gegeben.<br />
<br />
Atarver  wirkte etwas irritiert.<br />
<br />
BA: Roswell?<br />
Re: Roswell war der Name Spitzname des Schriftstellers welcher den Fall aufgedeckt hatte.Als Roswell-Zwischenfall oder Roswell-Fremd Objekt wird seit etwa 10 Zyklen der Absturz eines angeblichen unbekannten Fremd-Objekts ,besser eines unbekannten Flugobjekts (UFO) im 14. bzw  15. Monats des 42. Zyklus in der Nähe der Kleinstadt Soamandrakisal im 8. Distrikt bezeichnet..Skeptiker bei uns sprechen vom Roswell-Mythos oder der Roswell-Legende. <br />
Die UFO-Theorie stammt aus Zeitungsberichten über eine “fliegende Schüssel “ vom 8. Sommertag des 14. Monats, deren Fund die Protektionsleitung von Soamandrakisal gemeldet hatte. Diese erklärte dazu am selben Tag, beider Stadt gefundene Trümmer gehörten zu einem abgestürzten Ballon mit einem Reflektor für optische Kommunikation<br />
Multon Gwillim und Harland Quoch machten den vergessenen Vorfall mit ihrem  als Roswell-Zwischenfall  titulierten Papier, bekannt. Sie verbreiteten die Theorie, die Regierung habe damals ein fremdes Raumschiff und Leichen fremder Lebewesen gefunden, heimlich untersucht und halte sie bis heute versteckt. Dem folgten viele weitere Leserollen und Berichte mit zahlreichen Varianten zu diesem Thema. Der Roswell-Zwischenfall entwickelte sich in den  letzeten Jahren zum bekanntesten angeblichen UFO-Vorfall , ging in die Kultur ein und wurde zum Anknüpfungspunkt für zahlreicher Zukunfts-Geschichten. <br />
Im Jahre 8 des 43. Zyklus deckten mehrere Autoren und die Teriitorial-Protektion auf, dass die Trümmer von Ballons mit optischen Reflektoren stammten, deren Eignung zum Aufspüren fremder Eindringlinge , unter strengster Geheimhaltung getestet worden war. Stichwort Projekt  Morgus Mogul. Ein zweiter Protekttions-Bericht von 10/43  überprüfte Zeugenaussagen zu Aliens und führte aus, sie seien haltlos, erfunden oder durch Fallpuppen angeregt worden. <br />
Wir mussten jedoch feststellen, dass weiterhin Gelder in das Projekt floßen, obwohl seine Obskurität bekannt war. Ich sandte daraufhin einen unserer Feld-Ermittler unter dem Tarnnamen “Major Marcellus”, vor Ort. Er deckte auf, daß Gelder zur Suche nach den “seit Jahren auf unserer Welt befindlichen , bösartigen Fremdweltlern” aus dem Abgaben-Haushalt direkt an das Privatbüro des obersten Aufsehers für Glaubensfragen ging.<br />
<br />
Barnes Atarver grunzte.<br />
<br />
BA: Schabrall, das gleicht ihm.<br />
Re: Exakt. Leider kam Marcellus später bei einem “Unfall” ums Leben.<br />
BA: Ich verstehe.<br />
Re: Nun, diese Aktion läuft noch heute. Und damit das Geld weiter fließt, wird die Angst vor  “Fremden aus dem Himmel und ihrer teuflischen Technik” weiter geschürt. Und das läuft erstaunlich gut und ist mehr als lukrativ.<br />
<br />
Barnes musste innerlich grinsen. Wenn auch nur die Hälfte von dem stimmte, was der Kerl da erzählte, wenn er auch nur einen Hauch von Wahrheit von sich gab, dann konnte das Atarvers Gegnern das Genick brechen. Buchstäblich.<br />
<br />
BA: Und was empfehlen Sie, um diese Umtriebe zu entlarven?<br />
<br />
Reed blickte kurz zu LaSalle, welcher unmerklich nickte. Ein Zeichen dafür, zu improvisieren, aber auch nicht zu übertreiben.<br />
<br />
Re: Nun Euer Exzellenz, die beste Methode, ist in die Offensive zu gehen. Den Fall öffentlich ansprechen. Lassen Sie die Sonne der Wahrheit auf die Schatten dieser Ränkespiele scheinen. Wie Sie sehen , Euer Exzellenz, wurde und wird die Angst vor der Technik und dem “Fremden”  ausgenutzt, um Macht und Reichtum zu erhalten. Die strenge Abschirmung unserer Welt war anfangs sicherlich richtig. Jetzt wird sie schamlos ausgenutzt.<br />
<br />
LaSalle mischte sich ein.<br />
<br />
LS: Die getroffenen Maßnahmen “fremde Eindringlinge” und ihre Sympatisanten auszuschalten, genau wie die Maßnahmen zur Abschirmung vor allem fremden und neuen Einfluß, vor neuen Gedanken, glauben Sie wirklich, daß solche Maßnahmen Wesen von einer Landung hier abhalten würden, welche in der Lage sind, die Weiten des Alls zu durcheilen? Glauben Sie wirklich, dass solche Wesen nicht Mittel und Wege hätten, sich jeglicher Kontrolle durch uns zu entziehen?<br />
BA: Das klingt fast so, als ob Sie da gewisse Erfahrungen hätten?<br />
LS: Glauben Sie mir, als Mitarbeiter des Finanzprotektion liest man vieles, was das Volk erschrecken würde.<br />
Re: Und man muss ja auch an die allgemeine Sicherheit denken. Ihr Ressort, Eure Exzellenz.<br />
BA: Erklären Sie das bitte genauer.<br />
<br />
LaSalle lächelte freudlos.<br />
<br />
LS: Nun, unsere Welt hat sich abgeschottet, jeglicher nicht mechanischer Technologie sich versagt. Alle Kontakte nach außen abgeschnitten. Soweit, so gut. Doch was passiert, wenn wir einmal mit Umständen konfrontiert werden, welche wir mit unseren Mitteln und unserem Wissen nicht bewältigen können?<br />
BA: An was denken Sie?<br />
LS: Nun, was ist, wenn wirklich einmal der Fall eintritt, den Sie so fürchten? Ein Angriff aus dem Weltall. Wie sollen wir uns gegen soetwas verteidigen? Vor der Revolution hätten wir andere Welten um Hilfe gebeten. Jetzt würde uns keiner mehr helfen, weil wir keine Möglichkeit hätten, überhaupt einen Notruf abzusetzen.<br />
Aber wir müssen nicht einmal an einen Angriff von außen denken. Was tun wir, wenn etwas aus dem All, auf unsere Welt zufliegt? Was bei einer Epidemie, welche unsere Ärzte nicht in den Griff kriegen?<br />
BA: Dann würde die Glaubensprotektion nur die Anweisunng an die Bevölkerung herausgeben, dass dies zu ertragen sei, weil es der Wunsch der Elemente sei. Weil wie für unser sündiges Leben bestraft werden müssten.<br />
LS: Und das aus dem Munde einer Behörde, welche Geld illegal aus den Taschen der Bürger zieht. Nein, wir würden alle untergehen und niemand da draußen würde auch nur Notiz davon nehmen, da niemand etwas über uns weiß. Wir haben uns abgeschottet und damit vieleicht, den Weg zu unserem Untergang eingeschlagen.<br />
<br />
Barnes war etwas blass um die Nase geworden. Doch die Logik der Worte dieses merkwürdigen Kerls waren leider nur zu wahr. Doch bei all Ihrer Düsternis boten sie für Barnes persönlich , eine große Chance. Er konnte zum großen Helden werden. Und damit seine Gegner und deren überkommenen Ideen, endgültig der Lächerlichkeit preis geben. Er straffte sich.<br />
<br />
BA: Ich gehe jetzt da raus.<br />
<br />
Barnes riss die Tür zur Auls auf und eilte durch sie hindurch.<br />
Reed wandte sich flüsternd an LaSalle,<br />
<br />
Re: Sir, haben wir da soeben die oberste Direktive "überdehnt" indem wir evtl. eine Kulturrevolution angestiftet haben?<br />
<br />
LaSalles Blick fiel auf die Stundentinnen, welche in einer Ecke des Raumes lagen und mittlerweile eingeschlafen waren. Dann lächelte er ein Totenkopflächeln.<br />
<br />
LS: Nein Mr. Reed. Wir haben die oberste Direktive nicht "überdehnt", wir haben sie "gerissen".<br />
<br />
<br />
------------------------------------------------------------------------<br />
<br />
Ortswechsel:<br />
<br />
Erde / San Francisco / HQ der Sternenflotte / Büro des OBH<br />
<br />
OBH Paul Sandford fühlte sich wie immer sehr unwohl, wenn Verteidigungsminister DeRaaf vor ihm sass und seine Brille putzte. Das bedeutete mehr als Ärger.<br />
<br />
DR: Der Erewhoon-Galactic-Security-Service bzw. dessen Muttergesellschaft Commeck-Industries hat eine Beschwerde an unsere Präsidentin gesandt. Persönlich. Während ihres Urlaubs auf Bajor. Sie können sich vorstellen, daß dies nicht unbedingt erbaulich für sie war. Und schon alleine die Tatsache, dass ein, in der Föderation registrierte Frachter sich dem Parnassus Sektor auch nur genähert hat, ist für mich nicht erbaulich. Sie wissen besser als ich, das der gesamte Sektor und das Gebiet um ihn herum, Sperrgebiet sind.<br />
PS: Nun Sir, mir ist der Fall bekannt, aber leider konnten wir den Frachter noch nicht ausfindig machen.<br />
DR: Ihnen ist also der Fall bekannt? Warum haben Sie den Frachter noch nicht ausfindig machen können?<br />
PS: Nun Sir, wir sind, aufgrund der neuen und vielfältigen Aufgaben, derzeit personell etwas indisponiert.<br />
DR: Dann soll die DIA suchen.<br />
PS: Unglücklicherweise ist der Leiter der DIA erkrankt und sowol Admiral Winter als auch Admiral LaSalle sind in Urlaub.<br />
DR: Dann holen Sie LaSalle aus dem Urlaub. Oder haben Sie Angst vor ihm?<br />
PS: Leider hat Rufus LaSalle keine Kontaktmöglichkeit hinterlassen.<br />
DR: Dann senden Sie eben die Person, die immer dort eine Lösung findet, wo andere versagen. Fleet-Admiral t´Khellian.<br />
PS: Nun Sir, das würde ich gerne tun, nur...<br />
DR: Nein, sagen Sie es nicht. Ich möchte gerne raten. Sie ist in Urlaub und hat keine Kontaktadresse hinterlassen.<br />
PS: Exakt, Sir.<br />
DR: Dann senden Sie Sonderermittler Reed.<br />
PS: Nun Sir...<br />
DR: Ich sehe schon. Urlaub. Fällt Ihnen da nichts auf? Na? Reed, LaSalle, t´Khellian? USS Saipan!<br />
PS: Sie meinen doch nicht etwa....<br />
DR: Oh ich kann mir <br />
schon vorstellen was da passiert ist. Der Vorfall ist bereits mehrere Tag her. Die 3 werden dan Fall wahrscheinlich schon untersuchen. Diskret so hoffe ich. Aber auf eigene Faust, da mal wieder unsere Bürokratie alles verzögert hat.Sandford, das ist mal wieder eine Performance der Sternenflotte, welche wirklich unterirdisch ist. Sie wissen nicht , wo Ihre Führungsoffiziere sich aufhalten? Unglaublich. Unverzeihlich. Hier müssen Sie dringend etwas tun. Aber jetrzt müssen wir schnell handeln. Wo steht die Nonterraqueos?<br />
<br />
Sandford musste blinzeln. Was wollte der Verteidigungsminister mit der Position des mächtigtsten Superträger der Flotte anfangen?<br />
<br />
PS: Sie ist momentan im Hauptdock der Jupiter-Atmo-Basis angedockt.<br />
DR: Lassen Sie das Schiff einsatzbereit machen, ich übernehme das Kommando und begebe mich in den Nachbarsektor von Parnassus.<br />
PS: Sir, bei allem notwendigen Respekt, aber Sie wollen selbst das Kommando übernehmen?<br />
DR: Ganz recht.<br />
PS: Wegen einer solchen Kleinigkeit, wegen eines Frachters der am Perimeter eines Sperrgebietes vorbei geflogen ist?<br />
DR: Nein, weil man nie weiß, was sich aus solchen “Kleinigkeiten” entwickeln kann. Nun denn Mr. Sandford, Ich hoffe, nein ich gehe davon aus, dass Sie mich in der Sache unterstützen. Danke<br />
<br />
DeRaaf setzte seine Brille auf und schlenderte aus dem Raum.<br />
OBH Paul Sandford blieb eine Weile starr hinter seinem Schreibtisch sitzen. Dann warf er seine Kaffeetasse gegen die Wand. Doch statt wie erwartet zu zersplittern, hinterließ sie nur einen feuchten Fleck an der stoffbezogenen Wand und fiel auf den Boden. Sandford stützte seinen Kopf in seine Hände und seufzte grollend.<br />
<br />
PS: Ich werde in diesem Laden noch wahnsinnig.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[KI - Ketzerei Log 26 - Richard]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=681</link>
			<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 20:52:11 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=4">Richard von Rabenstein</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=681</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Spiros Alpha /  Universität / Aula / Hinterer Bereich ***</span></span><br />
<br />
“Ich werde jetzt wieder dort hinaus gehen und die Gemüter beruhigen,” erklärte Richard und trat zur Tür.<br />
<br />
„Das werden Sie nicht,“ zischte LaSalle kaum hörbar und trat ihm in den  Weg. „Sie haben mit ihrem Weltrettungsmanöver ja schon genug Chaos an gerichtet.“<br />
<br />
„Was heißt Weltrettungsmanöver? Die Situation war unter Kontrolle, bevor Sie den Oberinspektor ins Land der Träume geschickt haben!“ Damit schritt Richard an Chris Reed vorbei, der nicht einschreiten konnte, ohne die Tarnidentität der Beteiligten endgültig zusammen brechen zu lassen. <br />
<br />
LaSalle knirschte mit den Zähnen und nahm sich vor, mit Admiral T’Khellian in Punkto „Teilnahme von Nicht-Sternenflottenpersonal bei sensiblen Ausseneinsätzen“ zu sprechen.<br />
<br />
„Probleme mit der hochheiligen Kulturbehörde?“ fragte Atarver aus dem Hintergrund mit einem gehässigen Unterton.<br />
<br />
Da hatte sich die Tür bereits hinter Richard von Rabenstein geschlossen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Aula / Bühne ***</span></span><br />
<br />
Rufe nach dem Verbleib von Barnes Atarver klangen dem vermeintlichen Professor und Arzt der hauptstädtischen Eliteuniversität entgegen. Immerhin hatten sie Vertrauen in ihn und Respekt vor seinem Amt, das würde dieses besondere Bühnenstück einfacher machen und ihm hoffentlich zum Erfolg verhelfen.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ich hätte nicht für möglich gehalten, einmal in einer meiner Holonovellen selbst zu spielen. Aber die Situation hier ist so vergleichbar mit dem Turning Point in Melusinen der Ehre…</span><br />
<br />
„Unser geschätzter Leiter der Sicherheitsprotektion ist bereits wieder erwacht. Ein leichter Schwächeanfall in Folge der Aufregung,“ rief Richard den Versammelten entgegen. „Ich bin sogar sicher, dass er sich bald wieder zu uns gesellt. … Bitte nehmen Sie wieder Platz, das Letzte, was Hochkommissar Atarver wollte, wäre eine lange Störung dieses Festaktes. Ihm und mir liegt wie uns allen hier die Zukunft dieser Stadt und ihrer Bevölkerung, dieses Planeten, am Herzen. Kräfte der Veränderungen drängen vorwärts, manchmal zu rasch und unbesonnen, aber sie sollten dennoch gehört werden. Wie diese beiden Studentinnen. Wie die Stimmen noch vieler anderer.“ <br />
Er ließ den Blick durch den Saal schweifen und merkte, wie viele sich tatsächlich angesprochen fühlten.  „Auf dem Fundament unserer Kultur sind wir alle stark genug für Veränderungen. Wir brauchen sie nicht zu fürchten. Wir können sie beherrschen.“<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Aula / Hinterer Bereich ***</span></span><br />
<br />
Die Anwesenden lauschten den Worten, die über den Lichtschacht des großen Diaprojektors zu ihnen drangen, mit äußerst gemischten Gefühlen. Doch LaSalle hatte die Melusinen der Ehre  gelesen und gesehen –und begriff plötzlich das Stichwort.<br />
<br />
Er wandte sich dem zunehmend unruhig werdenden und schwitzenden Atarver zu: „Es liegt ganz an Ihnen. Sie können sich verstecken, oder Sie können sich mutig den Stürmen stellen und als Held in die Geschichte eingehen.“<br />
<br />
„Wie? Wo gerade ein Attentat auf mich verübt wurde? Sollten wir nicht an einen diskreten Ort…?“<br />
<br />
„Das ist das, was ihre Gegner erwarten, um sie dort dann heimlich aus dem Weg zu räumen. Nein, Sie gehören hinaus, ins Rampenlicht. Und das ist auch das, was Sie wirklich wollen, nicht wahr?“<br />
<br />
„Ähhh…“<br />
<br />
„Sie wollen Spiros Alpha vor seinen Feinden beschützen. So sagt es Ihr Amtseid. Dieser Korruptionsskandal, von dem wir die Spitze aufgedeckt haben – er dient nur einem Zweck: der Verschleierung des—„<br />
<br />
„Ich wusste es! SIE sind hier!“ brachte Atarver jetzt mit glänzenden Augen hervor. „Ich habe es die ganze Zeit gewusst, dass der Oberste Rat und die Glaubenswächter von der Kulturbehörde unter einer Decke stecken, um ihre Anwesenheit zu verschleiern!“<br />
<br />
Nun war LaSalle verblüfft, aber bevor er vorsichtig bohren konnte, sprach Atarver hektisch weiter: „Die FÖDERATION, verstehen Sie? Die Aussenweltler, die Fremden! Sie haben uns unterwandert und die Ratsmitglieder gekauft! Ich wusste es!!! Und glauben Sie mir, ich habe dafür gesorgt, dass alles auffliegt, ALLES!“<br />
<br />
Chris Reed, mit seinem Faible für das zwanzigste Jahrhundert, improvisierte blitzschnell. „Das ist genau das, was Ihre Feinde glauben machen wollen. Sie haben die Falschinformationen über diese Aliens gesät, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken.“<br />
<br />
LaSalle wandte sich um und blicke Reed an. „Erläutern Sie das doch, Protektionsaufseher. Es war ihre Investigation.“<br />
<br />
Reed grinste kurz. „Aber ja. Wir haben dem Vorfall den Codenamen „Roswell“ gegeben….“<br />
<br />
…<br />
<br />
NRPG: ich habe versucht, die Stränge zueinander zu führen, hoffe, es ist ok <img src="https://forum.worldofplayers.de/forum/images/smilies/s_072.gif" alt="Zwinker" title="Zwinker" class="smilie smilie_2" /> <br />
Atarver hat ja immer noch die Antimateriereaktion, von der er NICHT weiß, dass sie ggf. schon unter Kontrolle gebracht wurde von Team Sareth und Van Rooyen mit Hilfe der Feynman.<br />
Wenn nicht passt, weil ihr schon was geplant, gebt Bescheid.<br />
<br />
---<br />
<img src="http://www.uss-saipan.de/mediawiki/images/4/4c/Richard-NU-neu.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Richard-NU-neu.jpg]" class="mycode_img" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Spiros Alpha /  Universität / Aula / Hinterer Bereich ***</span></span><br />
<br />
“Ich werde jetzt wieder dort hinaus gehen und die Gemüter beruhigen,” erklärte Richard und trat zur Tür.<br />
<br />
„Das werden Sie nicht,“ zischte LaSalle kaum hörbar und trat ihm in den  Weg. „Sie haben mit ihrem Weltrettungsmanöver ja schon genug Chaos an gerichtet.“<br />
<br />
„Was heißt Weltrettungsmanöver? Die Situation war unter Kontrolle, bevor Sie den Oberinspektor ins Land der Träume geschickt haben!“ Damit schritt Richard an Chris Reed vorbei, der nicht einschreiten konnte, ohne die Tarnidentität der Beteiligten endgültig zusammen brechen zu lassen. <br />
<br />
LaSalle knirschte mit den Zähnen und nahm sich vor, mit Admiral T’Khellian in Punkto „Teilnahme von Nicht-Sternenflottenpersonal bei sensiblen Ausseneinsätzen“ zu sprechen.<br />
<br />
„Probleme mit der hochheiligen Kulturbehörde?“ fragte Atarver aus dem Hintergrund mit einem gehässigen Unterton.<br />
<br />
Da hatte sich die Tür bereits hinter Richard von Rabenstein geschlossen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Aula / Bühne ***</span></span><br />
<br />
Rufe nach dem Verbleib von Barnes Atarver klangen dem vermeintlichen Professor und Arzt der hauptstädtischen Eliteuniversität entgegen. Immerhin hatten sie Vertrauen in ihn und Respekt vor seinem Amt, das würde dieses besondere Bühnenstück einfacher machen und ihm hoffentlich zum Erfolg verhelfen.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ich hätte nicht für möglich gehalten, einmal in einer meiner Holonovellen selbst zu spielen. Aber die Situation hier ist so vergleichbar mit dem Turning Point in Melusinen der Ehre…</span><br />
<br />
„Unser geschätzter Leiter der Sicherheitsprotektion ist bereits wieder erwacht. Ein leichter Schwächeanfall in Folge der Aufregung,“ rief Richard den Versammelten entgegen. „Ich bin sogar sicher, dass er sich bald wieder zu uns gesellt. … Bitte nehmen Sie wieder Platz, das Letzte, was Hochkommissar Atarver wollte, wäre eine lange Störung dieses Festaktes. Ihm und mir liegt wie uns allen hier die Zukunft dieser Stadt und ihrer Bevölkerung, dieses Planeten, am Herzen. Kräfte der Veränderungen drängen vorwärts, manchmal zu rasch und unbesonnen, aber sie sollten dennoch gehört werden. Wie diese beiden Studentinnen. Wie die Stimmen noch vieler anderer.“ <br />
Er ließ den Blick durch den Saal schweifen und merkte, wie viele sich tatsächlich angesprochen fühlten.  „Auf dem Fundament unserer Kultur sind wir alle stark genug für Veränderungen. Wir brauchen sie nicht zu fürchten. Wir können sie beherrschen.“<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Aula / Hinterer Bereich ***</span></span><br />
<br />
Die Anwesenden lauschten den Worten, die über den Lichtschacht des großen Diaprojektors zu ihnen drangen, mit äußerst gemischten Gefühlen. Doch LaSalle hatte die Melusinen der Ehre  gelesen und gesehen –und begriff plötzlich das Stichwort.<br />
<br />
Er wandte sich dem zunehmend unruhig werdenden und schwitzenden Atarver zu: „Es liegt ganz an Ihnen. Sie können sich verstecken, oder Sie können sich mutig den Stürmen stellen und als Held in die Geschichte eingehen.“<br />
<br />
„Wie? Wo gerade ein Attentat auf mich verübt wurde? Sollten wir nicht an einen diskreten Ort…?“<br />
<br />
„Das ist das, was ihre Gegner erwarten, um sie dort dann heimlich aus dem Weg zu räumen. Nein, Sie gehören hinaus, ins Rampenlicht. Und das ist auch das, was Sie wirklich wollen, nicht wahr?“<br />
<br />
„Ähhh…“<br />
<br />
„Sie wollen Spiros Alpha vor seinen Feinden beschützen. So sagt es Ihr Amtseid. Dieser Korruptionsskandal, von dem wir die Spitze aufgedeckt haben – er dient nur einem Zweck: der Verschleierung des—„<br />
<br />
„Ich wusste es! SIE sind hier!“ brachte Atarver jetzt mit glänzenden Augen hervor. „Ich habe es die ganze Zeit gewusst, dass der Oberste Rat und die Glaubenswächter von der Kulturbehörde unter einer Decke stecken, um ihre Anwesenheit zu verschleiern!“<br />
<br />
Nun war LaSalle verblüfft, aber bevor er vorsichtig bohren konnte, sprach Atarver hektisch weiter: „Die FÖDERATION, verstehen Sie? Die Aussenweltler, die Fremden! Sie haben uns unterwandert und die Ratsmitglieder gekauft! Ich wusste es!!! Und glauben Sie mir, ich habe dafür gesorgt, dass alles auffliegt, ALLES!“<br />
<br />
Chris Reed, mit seinem Faible für das zwanzigste Jahrhundert, improvisierte blitzschnell. „Das ist genau das, was Ihre Feinde glauben machen wollen. Sie haben die Falschinformationen über diese Aliens gesät, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken.“<br />
<br />
LaSalle wandte sich um und blicke Reed an. „Erläutern Sie das doch, Protektionsaufseher. Es war ihre Investigation.“<br />
<br />
Reed grinste kurz. „Aber ja. Wir haben dem Vorfall den Codenamen „Roswell“ gegeben….“<br />
<br />
…<br />
<br />
NRPG: ich habe versucht, die Stränge zueinander zu führen, hoffe, es ist ok <img src="https://forum.worldofplayers.de/forum/images/smilies/s_072.gif" alt="Zwinker" title="Zwinker" class="smilie smilie_2" /> <br />
Atarver hat ja immer noch die Antimateriereaktion, von der er NICHT weiß, dass sie ggf. schon unter Kontrolle gebracht wurde von Team Sareth und Van Rooyen mit Hilfe der Feynman.<br />
Wenn nicht passt, weil ihr schon was geplant, gebt Bescheid.<br />
<br />
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<img src="http://www.uss-saipan.de/mediawiki/images/4/4c/Richard-NU-neu.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Richard-NU-neu.jpg]" class="mycode_img" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[KI-Ketzerei Log 25 Sareth]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=679</link>
			<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 16:36:47 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=679</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color"> *** Shazach / Studentenviertel ***</span></span><br />
<br />
LaSalle hatte sich nicht zur vereinbarten Zeit zurückgemeldet, aber noch sah ich keinen Grund zur Sorge. Er war unterwegs in die Aula der Universität gewesen, wo eine Großveranstaltung stattfand. Ich konnte mir denken, dass es kaum Möglichkeiten gab, ungehindert über den Kommunikator zu sprechen.<br />
<br />
Dafür wurde ich von Sarek von der Feynman kontaktiert. Dr. Val’Kara hatte fünf weitere Crewmitglieder zurück schicken können, doch nun gab es Probleme.<br />
+… im Backbord-Sensorcluster hat es einen Kurzschluss gegeben, vermutlich infolge eines korrodierten Subrelais. Wir haben 24 Gelpacks verloren. Ein Team ist bereits mit ihrem Ersatz befass. Laut Auskunft von DCEO McLaren wird es bis zu zwei Stunden dauern, ehe wir die Sensoren integriert und wieder in Betrieb nehmen können. – Wie ist der Status der registrierten Antimateriereaktion? +<br />
<br />
Ich blickte auf die Anzeige des Tricorders, den ich zur Überwachung eingerichtet hatte. „Vor zehn Minuten leichter Anstieg des Energieniveaus, seither fallend. Die Kurve weist nach wie vor auf eine ungesteuerte Reaktion hin.“<br />
<br />
+ Halten Sie mich auf dem Laufenden! Sarek Ende. + Wie es die Art der Vulkanier war, hatte er sich nicht mit unnötigen Reden aufgehalten. Wir alle hatten wichtige Dinge zu erledigen! Ich justierte den Tricorder, um genauere Meßergebnisse bezüglich des Neutrinooutputs zu erhalten, aber im Moment war dieser Gering. Trotz der relativen Nähe des Standorts war kaum etwas aufzufangen.<br />
<br />
In diesem Moment zirpte mein Kommunikator mit dem charakteristischen Ton, der einen Kontaktversuch ohne Personenkennung – also ohne Nennung des Namens und den zugehörigen Transpondercode – anzeigte. Ich aktivierte das Gerät. „Hallo? Hier T’Khellian.“<br />
<br />
Dann hörte ich eine Stimme, die trotz der schlechten Verbindung unverkennbar war: Jake vn Rooyen, Captain der Feynman und mein alter Akademiekamerad!<br />
+ Sareth?! Beim großen Vogel der Galaxis! Du hast es geschafft, eine Rettungsmission nach Spiros Alpha durchzuboxen?+<br />
<br />
„Nun, ich habe ein paar Veteranen aus alten Saipanzeiten rekrutiert, nichts Offizielles.“ Ich war erleichtert, dass es ihm offenbar gut ging. „Wo bist du, Jake?“<br />
<br />
+ Momentan in einem Abwasserkanal unter der Hauptstadt. Ich habe vier meiner Leute bei mir, der Rest ist im Basiscamp unter dem Luftschiffhafen. Konntet ihr Kontakt zu meiner übrigen Crew herstellen? Sind alle wohlauf? +<br />
<br />
„Die meisten sind bereits wieder an Bord der Feynman. Aber die Reparaturen dauern noch an. Verluste haben wir bisher nicht zu beklagen. Allen geht es den Umständen entsprechend gut. Ein paar kleinere Verletzungen, viele Infektionen. Aber nichts, was auf der Krankenstation eines Schiffs der Einsteinklasse nicht gut zu behandeln wäre. Wie sieht es bei dir aus?“<br />
<br />
+ Alles soweit im Grünen Bereich. Wieviele konntet ihr retten bisher? +<br />
<br />
„Hundertsechzehn.“<br />
<br />
+ Commander Sarek? +<br />
<br />
„Ist auf der Feynman und koordiniert mit Dr. Val’Kara die noch laufenden Rettungsmaßnahmen. Die Transporter haben noch nicht volle Kapazität und auch die Sensoren arbeiten noch nicht komplett. Aber wenn ihr euch näher an die Oberfläche bewegt, müssten wir euch erfassen können.“<br />
<br />
+ Ich übermittle die gute Nachricht an das Basiscamp, + antwortete er. + Aber mein Team und ich sind einer gefährlichen Situation auf der Spur, die behoben werden sollte, bevor wir Spiros Alpha den Rücken kehren. +<br />
<br />
„Die Antimateriereaktion.“<br />
<br />
+ Exakt. Habt ihr weitere Daten, worum es sich handeln könnte? +<br />
<br />
„Leider noch nicht. Ich überwache die Situation. Sobald man auf der Feynman soweit ist, soll ein Sperrfeld errichtet werden.“<br />
<br />
+ Ich fürchte, dass Risiko ist zu hoch, so lang zu warten. Wir sind schon ziemlich nah am Ursprung der Energiesignatur. Ich sehe mir das an, vielleicht können wir schon etwas tun. +<br />
<br />
Ich wusste, dass Jake aus der Technik in die Kommandoebene gewechselt war und als Antriebsspezialist galt. Rasch tauschten wir die Details aus, die jeder von uns bisher hatte sammeln können – viel war es nicht. Dann entschied ich: „Ich beame zu euch mit meinem Equipment. Dann können wir auch ohne Probleme den Kontakt zur Feynman halten und rasche reagieren.“<br />
<br />
+ Gute Idee. Aber ich warne dich. Hier ist kein besonders schönes Plätzchen für eine Romulanerin aus adligem Haus! +<br />
<br />
Trotz der ernsten Situation musste ich lachen. Damit hatte er mich schon zu Akademiezeiten immer aufgezogen! Wir stimmten die Position ab, bei der wir uns treffen wollten und ich gab die Koordinaten in unser mobiles Transferpad ein. Bevor ich mich auf den Weg machte, versuchte ich noch einmal, ein Mitglied des „Universitäts-Teams“ zu erreichen. <br />
<br />
LaSalles Kommunikator gab ein do-not-disturb-Signal zurück, aber Chris Reed antwortete. Das Team war noch immer im Bereich der Aula.<br />
+ … ich weiß nicht, ob Ihnen die „68er“ und der „Studentenaufstand“ was sagen, Admiral, im 20. Jahrhundert? +<br />
<br />
Ich hatte nicht wirklich eine Vorstellung. „Sie sind der Geschichtsexperte mit dem Faible für das 20. Und 21. Jahrhundert. Ich fürchte, ich muss passen.“<br />
<br />
+ Es war ein Aufstand der Jugend gegen das Establishment, verkrustete Strukturen, alte Wertsysteme und Glaubenssätze. Und soetwas scheint sich hier gerade abzuspielen. + Rasch setzte er mich über die Ereignisse der letzten zwei Stunden in Kenntnis. + … die Situation ist „volatil“, um mit Herrn von Rabenstein zu sprechen, aber LaSalle und er sind sicher, alles unter Kontrolle zu haben. +<br />
<br />
„Das Wichtigste ist, dass es zu keiner Gewalt kommt.“ <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Und das wir das Problem mit der Antimaterie lösen. Eine Massenpanik und große Katastrophe wollen wir auch nicht….</span> setzte ich in Gedanken hinzu, während ich meinen „Ausgehmantel“ vom Haken nahm.<br />
<br />
+ Die Leute hier sind eigentlich sehr gebildet und kulturell feinsinnig, nicht die Hau-Drauf-Sorte. Daher hoffe ich das Beste, + erwiderte Reed.<br />
<br />
Ich berichtete von meinem Plan, zu Captain Van Rooyen zu stoßen, und mich dann wieder zu melden, sobald wir das Antimaterieproblem in Augenschein genommen hatten. Wenig später materialisierte ich in meinem bodenlangen Stadtgewand auf dem bemoosten Treppenabsatz am Rendezvouspunkt in den Abwasserkanälen. Tatsächlich war für solche Expeditionen meine Kleidung nicht wirklich passend – der Rocksaum hing schon in einem Rinnsaal. <br />
<br />
Aber immerhin sah ich noch immer wie eine Einheimische aus, und da auch Jake und seine vier Begleiter lange Lederumhänge trugen, konnten wir notfalls unerkannt bleiben auf diesem besonderen Außeneinsatz!<br />
<br />
---<br />
<br />
(PS: so, Sareth wollte mal aus ihrem Zimmer raus. =) Da die Story eigentlich um das Verhältnis zur Technik/Angst vor Technik, Computern, KI ging und die Rettung der Crew der Feynman, sollte das Problem der Antimaterie auch als Nebenstory ohne weitere Probs gelöst werden. Natürlich treffen wir den armen Polizeier mit seiner antiken Kamera. Für das Team in der Uni-Aula ist mir noch nichts eingefallen…. Kann aber erst mal NPC geschrieben werden, für die Studis, die Polizei…  Oder wenn euch was tolles einfällt, könnt ihr da auch weitermachen. Mir schwebt als Schluss etwas Ähnliches vor wie in der ersten Episode von Star Trek New Worlds, 1. Staffel – nur nicht so doof und banal. Also dass der Planet in die Richtung gelenkt wird, das bisherige System zu überdenken…. Oder so…)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color"> *** Shazach / Studentenviertel ***</span></span><br />
<br />
LaSalle hatte sich nicht zur vereinbarten Zeit zurückgemeldet, aber noch sah ich keinen Grund zur Sorge. Er war unterwegs in die Aula der Universität gewesen, wo eine Großveranstaltung stattfand. Ich konnte mir denken, dass es kaum Möglichkeiten gab, ungehindert über den Kommunikator zu sprechen.<br />
<br />
Dafür wurde ich von Sarek von der Feynman kontaktiert. Dr. Val’Kara hatte fünf weitere Crewmitglieder zurück schicken können, doch nun gab es Probleme.<br />
+… im Backbord-Sensorcluster hat es einen Kurzschluss gegeben, vermutlich infolge eines korrodierten Subrelais. Wir haben 24 Gelpacks verloren. Ein Team ist bereits mit ihrem Ersatz befass. Laut Auskunft von DCEO McLaren wird es bis zu zwei Stunden dauern, ehe wir die Sensoren integriert und wieder in Betrieb nehmen können. – Wie ist der Status der registrierten Antimateriereaktion? +<br />
<br />
Ich blickte auf die Anzeige des Tricorders, den ich zur Überwachung eingerichtet hatte. „Vor zehn Minuten leichter Anstieg des Energieniveaus, seither fallend. Die Kurve weist nach wie vor auf eine ungesteuerte Reaktion hin.“<br />
<br />
+ Halten Sie mich auf dem Laufenden! Sarek Ende. + Wie es die Art der Vulkanier war, hatte er sich nicht mit unnötigen Reden aufgehalten. Wir alle hatten wichtige Dinge zu erledigen! Ich justierte den Tricorder, um genauere Meßergebnisse bezüglich des Neutrinooutputs zu erhalten, aber im Moment war dieser Gering. Trotz der relativen Nähe des Standorts war kaum etwas aufzufangen.<br />
<br />
In diesem Moment zirpte mein Kommunikator mit dem charakteristischen Ton, der einen Kontaktversuch ohne Personenkennung – also ohne Nennung des Namens und den zugehörigen Transpondercode – anzeigte. Ich aktivierte das Gerät. „Hallo? Hier T’Khellian.“<br />
<br />
Dann hörte ich eine Stimme, die trotz der schlechten Verbindung unverkennbar war: Jake vn Rooyen, Captain der Feynman und mein alter Akademiekamerad!<br />
+ Sareth?! Beim großen Vogel der Galaxis! Du hast es geschafft, eine Rettungsmission nach Spiros Alpha durchzuboxen?+<br />
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„Nun, ich habe ein paar Veteranen aus alten Saipanzeiten rekrutiert, nichts Offizielles.“ Ich war erleichtert, dass es ihm offenbar gut ging. „Wo bist du, Jake?“<br />
<br />
+ Momentan in einem Abwasserkanal unter der Hauptstadt. Ich habe vier meiner Leute bei mir, der Rest ist im Basiscamp unter dem Luftschiffhafen. Konntet ihr Kontakt zu meiner übrigen Crew herstellen? Sind alle wohlauf? +<br />
<br />
„Die meisten sind bereits wieder an Bord der Feynman. Aber die Reparaturen dauern noch an. Verluste haben wir bisher nicht zu beklagen. Allen geht es den Umständen entsprechend gut. Ein paar kleinere Verletzungen, viele Infektionen. Aber nichts, was auf der Krankenstation eines Schiffs der Einsteinklasse nicht gut zu behandeln wäre. Wie sieht es bei dir aus?“<br />
<br />
+ Alles soweit im Grünen Bereich. Wieviele konntet ihr retten bisher? +<br />
<br />
„Hundertsechzehn.“<br />
<br />
+ Commander Sarek? +<br />
<br />
„Ist auf der Feynman und koordiniert mit Dr. Val’Kara die noch laufenden Rettungsmaßnahmen. Die Transporter haben noch nicht volle Kapazität und auch die Sensoren arbeiten noch nicht komplett. Aber wenn ihr euch näher an die Oberfläche bewegt, müssten wir euch erfassen können.“<br />
<br />
+ Ich übermittle die gute Nachricht an das Basiscamp, + antwortete er. + Aber mein Team und ich sind einer gefährlichen Situation auf der Spur, die behoben werden sollte, bevor wir Spiros Alpha den Rücken kehren. +<br />
<br />
„Die Antimateriereaktion.“<br />
<br />
+ Exakt. Habt ihr weitere Daten, worum es sich handeln könnte? +<br />
<br />
„Leider noch nicht. Ich überwache die Situation. Sobald man auf der Feynman soweit ist, soll ein Sperrfeld errichtet werden.“<br />
<br />
+ Ich fürchte, dass Risiko ist zu hoch, so lang zu warten. Wir sind schon ziemlich nah am Ursprung der Energiesignatur. Ich sehe mir das an, vielleicht können wir schon etwas tun. +<br />
<br />
Ich wusste, dass Jake aus der Technik in die Kommandoebene gewechselt war und als Antriebsspezialist galt. Rasch tauschten wir die Details aus, die jeder von uns bisher hatte sammeln können – viel war es nicht. Dann entschied ich: „Ich beame zu euch mit meinem Equipment. Dann können wir auch ohne Probleme den Kontakt zur Feynman halten und rasche reagieren.“<br />
<br />
+ Gute Idee. Aber ich warne dich. Hier ist kein besonders schönes Plätzchen für eine Romulanerin aus adligem Haus! +<br />
<br />
Trotz der ernsten Situation musste ich lachen. Damit hatte er mich schon zu Akademiezeiten immer aufgezogen! Wir stimmten die Position ab, bei der wir uns treffen wollten und ich gab die Koordinaten in unser mobiles Transferpad ein. Bevor ich mich auf den Weg machte, versuchte ich noch einmal, ein Mitglied des „Universitäts-Teams“ zu erreichen. <br />
<br />
LaSalles Kommunikator gab ein do-not-disturb-Signal zurück, aber Chris Reed antwortete. Das Team war noch immer im Bereich der Aula.<br />
+ … ich weiß nicht, ob Ihnen die „68er“ und der „Studentenaufstand“ was sagen, Admiral, im 20. Jahrhundert? +<br />
<br />
Ich hatte nicht wirklich eine Vorstellung. „Sie sind der Geschichtsexperte mit dem Faible für das 20. Und 21. Jahrhundert. Ich fürchte, ich muss passen.“<br />
<br />
+ Es war ein Aufstand der Jugend gegen das Establishment, verkrustete Strukturen, alte Wertsysteme und Glaubenssätze. Und soetwas scheint sich hier gerade abzuspielen. + Rasch setzte er mich über die Ereignisse der letzten zwei Stunden in Kenntnis. + … die Situation ist „volatil“, um mit Herrn von Rabenstein zu sprechen, aber LaSalle und er sind sicher, alles unter Kontrolle zu haben. +<br />
<br />
„Das Wichtigste ist, dass es zu keiner Gewalt kommt.“ <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Und das wir das Problem mit der Antimaterie lösen. Eine Massenpanik und große Katastrophe wollen wir auch nicht….</span> setzte ich in Gedanken hinzu, während ich meinen „Ausgehmantel“ vom Haken nahm.<br />
<br />
+ Die Leute hier sind eigentlich sehr gebildet und kulturell feinsinnig, nicht die Hau-Drauf-Sorte. Daher hoffe ich das Beste, + erwiderte Reed.<br />
<br />
Ich berichtete von meinem Plan, zu Captain Van Rooyen zu stoßen, und mich dann wieder zu melden, sobald wir das Antimaterieproblem in Augenschein genommen hatten. Wenig später materialisierte ich in meinem bodenlangen Stadtgewand auf dem bemoosten Treppenabsatz am Rendezvouspunkt in den Abwasserkanälen. Tatsächlich war für solche Expeditionen meine Kleidung nicht wirklich passend – der Rocksaum hing schon in einem Rinnsaal. <br />
<br />
Aber immerhin sah ich noch immer wie eine Einheimische aus, und da auch Jake und seine vier Begleiter lange Lederumhänge trugen, konnten wir notfalls unerkannt bleiben auf diesem besonderen Außeneinsatz!<br />
<br />
---<br />
<br />
(PS: so, Sareth wollte mal aus ihrem Zimmer raus. =) Da die Story eigentlich um das Verhältnis zur Technik/Angst vor Technik, Computern, KI ging und die Rettung der Crew der Feynman, sollte das Problem der Antimaterie auch als Nebenstory ohne weitere Probs gelöst werden. Natürlich treffen wir den armen Polizeier mit seiner antiken Kamera. Für das Team in der Uni-Aula ist mir noch nichts eingefallen…. Kann aber erst mal NPC geschrieben werden, für die Studis, die Polizei…  Oder wenn euch was tolles einfällt, könnt ihr da auch weitermachen. Mir schwebt als Schluss etwas Ähnliches vor wie in der ersten Episode von Star Trek New Worlds, 1. Staffel – nur nicht so doof und banal. Also dass der Planet in die Richtung gelenkt wird, das bisherige System zu überdenken…. Oder so…)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[KI - Ketzerei Log 24 - NPCs]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=678</link>
			<pubDate>Fri, 01 Nov 2024 22:10:02 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=678</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Spiros Alpha / Polizeiwache bei der Behörde der Obersten Protektion ***</span></span><br />
<br />
Namr und seine „Erleuchter“ saßen in einer von einer Petroleumfunzel eher spärlich erleucheten Zelle.  Noch einige Stunden zuvor hatten sie alles im Griff, so schien es. Es gab einen Plan, das selbstgebaute primitive Fernsehgerät in Sicherheit und aus den Augen der möglicherweise schnüffelnden Behörde zu bringen – und exakt unter den Augen des Chefs der Behörde waren sie dabei gelandet!<br />
<br />
„Das ist einfach toro, oder?!“ murmelte Jadar zum wiederholten Mal und wanderte bis an die Gitterstäbe der Zelle und dann die vier Meter zurück. „Wie konnte der Obervallo da uns persönlich erwischen? Was hat der Kerl da getrieben, mitten in der Nacht? Und was waren das für Maschinen?“<br />
<br />
„Vielleicht haben die uns schon die ganze Zeit überwacht,“ krächzte Kevvik verzweifelt. „Jetzt wird mein Vater Stress in der Fabrik bekommen, wegen mir. Vielleicht zitiert ihn der Direktor zu sich. Oder er verliert gleich seine Arbeit! Und die Uni wird uns exmatrikulieren!“<br />
<br />
Namr brütete nur düster neben den Gitterstäben und überlegte, dass Exmatrikulieren eigentlich noch das Beste war, was ihnen passieren könnte. „Obervallo“ Atarver konnte sie auch in einem öffentlichen  Schauprozess abservieren… Er dachte an Ida und wie es ihr wohl ergangen sein mochte mit der geplanten Aktion bei den Großen Literaturfestspielen. Vielleicht sahen sie sich bald wieder, hier, in der zentralen Korrektionsanstalt von Shazar. <br />
<br />
Aber Jadar hatte wirklich Recht. Was bei allen alten Göttern waren das  für Maschinen gewesen, in den Gewölben neben dem Museum, unter der Protektionsbehörde? Und die hatten nicht einfach da gestanden, eingestaubt, von Spinnen zugewebt, kalt und tot, wie so viele Artefakte, die er bei den Streifzügen in den Katakomben des Museums gefunden hatte. Nein, diese Maschinen brummten, zirpten, blinkten. Und der Oberste Kommissar der Protektion schien DAS gar nicht aufzuregen. <br />
<br />
Ihre kleine Kiste mit dem selbstgebauten Fernseher brachte ihn sofort auf hundertachtzig, aber das Zeug um ihn rum? Seine Reaktion ließ eigentlich nur einen Schluss zu: er wusste über diese Maschinen Bescheid. Und…. Namr stockte bei dem Gedanken fast der Atem: er oder irgendwer, den er kannte, benutzte sie auch. Trotzdem saßen SIE hinter Gittern und Atarver inszenierte sich gerade irgendwo.<br />
<br />
…<br />
<br />
Die festgesetzten Studenten ahnten nicht, dass sich die Wachposten im angrenzenden Raum ganz ähnliche Fragen stellten:<br />
„Hast du das gesehen, da unten, Szepi?“<br />
<br />
„Ich bin nicht blind. Aber ich habe NICHTS gesehen, falls du das meinst.“<br />
<br />
„ICH bin zur Protektion gegangen, um die Bürger vor Verbrechern und Bedrohungen zu schützen,“ entgegnete sein jüngerer Kamerad. „Nicht, um meinen Verstand vorne in der Wachstube an den Haken zu hängen, ehe ich die Uniform anziehe!“<br />
<br />
„Ich sage dir, es ist gesünder, seinen Job zu tun, und Befehle zu befolgen.“<br />
<br />
„Szepi! Mann! Wach auf! Kennst du die alten Berichte nicht? Von den Maschinenhallen und geheimen Anlagen unter der Erde?! Und dass die Regierung sie benutzt, um uns zu überwachen?“<br />
<br />
„Du hast letztens zu lange diesen Verschwörungstheoretiker verhört, glaub ich!“<br />
<br />
„Vielleicht war es kein Verschwörungstheoretiker, sondern jemand, der Bescheid wusste!“<br />
<br />
Szepi legte die Füße auf den alten Holztisch der Wache und griff nach der Dose mit seinem Abendessen. „Jemand, der mit einem Fernrohr in die Nacht starrt, und dort Raumschiffe findet, die Spiros Alpha umkreisen, weiß nicht Bescheid. Unser Planet ist verbotenes Terrain, laut Gesetz. Hier kreist niemand. Du machst mich ganz nervös. Setz dich. Ich habe heute feinen Käse mit, kannst was abhaben….“<br />
<br />
„Käse?! Wen interessiert dein Käse! Mann! Da unten, unter UNSEREN FÜSSEN ist ein Labor mit irgendwelchen blinkenden Kästen! Das sollte da nicht sein!“ <br />
Er ging an den Schrank und holte die Kamera der Wache, mit der für gewöhnlich Beweisobjekte festgehalten wurden. Vor einigen Stunden hatte sie das komische Gerät der inhaftierten Studenten abgelichtet. Die Platten waren unterdessen im Fotolabor, würden aber erst morgen entwickelt werden, da der Fotograf bereits Dienstschluss gehabt hatte.<br />
<br />
Nun stellte der junge Protektionsdiener den mittelgroßen Kasten mit der schweren Glasoptik und dem ausziehbaren Lederbalgen wieder auf den Tisch und schob ein neues Fünferpaket mit fotografischen Platten in das vorgesehene Fach. Die Kamera war eine neue Entwicklung; statt nur einer Platte, konnte sie nacheinander auf vier weitere zugreifen, die über einen raffinierten Mechanismus hochgeklappt wurden.<br />
<br />
„Was hast du jetzt vor?“<br />
<br />
„Ich gehe da noch mal runter und fotografiere alles. Schon als Beweis für uns, dass wir es wirklich gesehen haben! Und wer weiß…“<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** In den Tunneln unterhalb der Stadt ***</span></span><br />
<br />
<br />
Captain Van Rooyen und ein Teil seiner Gruppe hatten sich auf den Weg gemacht, der ominösen Antimateriesignatur auf die Spur zu kommen, die sie plötzlich mit dem Tricorder  angemessen hatten. Innerhalb der letzten Stunde, während der sie sich durch alte Abwässerkanäle und U-Bahnschächte vorarbeiteten, war die Anzeige noch einmal hochgeschnellt und dann wieder abgefallen. Auf jeden Fall sah das nicht nach einer kontrollierten Reaktion aus. Abgesehen davon,  dass es hier auf diesem Planeten ohnehin keine kontrollierte Antimateriereaktion geben sollte – höchstens die allgemein bekannte Reaktion, die heißer Dampf auf einen mechanischen Kolben bewirkte! <br />
<br />
Die Handgelenk- und Kopftaschenlampen seines Teams rissen von den Gewölben herabhängende Wurzeln und Spinnweben aus dem Dunkel. Unter den Füßen verkündeten schmatzende Geräusche, dass das Feuchtigkeitsniveau sich gesteigert hatte. Irgendwo im Dunkel klang auch leichtes Plätschern und Tropfen.<br />
 <br />
Van Rooyen blickte auf die holographische Anzeige des Tricorders, die eine Überlagerung des bekannten Stadtplanes mit ihren bisher erhaltenen Scanergebnissen zeigte. Die im Moment nur noch schwache Antimateriespur wurde als blaue Raute angezeigt. „Das ist ziemlich im Stadtzentrum, in der Nähe der Universität,“ erkannte er. „Möglicherweise eines der alten Labore, in denen damals geforscht wurde, vor der Kulturrevolution.“<br />
<br />
Die Andorianerin neben ihm, eine Technikern, klappte ihre Fühler zurück. „Und die ganze Zeit saßen sie auf diesem Blindgänger, sozusagen. Wie auf Andoria,  wo sie vor einigen Jahrzehnten noch einen Torpedo aus den Kriegen mit Vulkan entdeckten, friedlich unter dem neuen Regierungsgebäude. Lag da seit dreihundert Jahren und rottete vor sich hin. Nur die Kälte hat uns vor dem Schlimmsten bewahrt.“<br />
<br />
Dadvin, der bolianische Ensign, meldete sich aus dem Basiscamp unter dem alten Flughafen. Das hieß, er hatte es geschafft, den Transmitter wieder zum Leben zu erwecken, so dass sie über die Kommunikatoren Kontakt halten konnten!<br />
<br />
+… kann ich noch einige andere Com-Badge-Signaturen auffangen, aber fast alle sehr schwach. Meine Reichweite ist nicht stark genug. .. + Seine Stimme brach kurz ab, aber Van Rooyen bekam noch mit, dass er irgendwelche alten Kupferspulen auf abenteuerliche Weise mit dem Transmitter koppeln musste.  <br />
<br />
Der Captain hoffte, dass der Rest seiner Crew an den diversen Landeplätzen wohlauf war, dass es keine ernsthaft Verletzten oder Erkrankten gab – aber auch keine Kontaminationen der lokalen Kultur! Ob tatsächlich schon ein Rettungsteam hier auf Spiros Alpha war und nach ihnen suchte? Oder hatten  die Sensoren von Dadvins Tricorder eine Fehlanzeige geliefert? Schließlich hatten sie die Kapazität drosseln müssen, um die Akkulaufzeit zu verlängern. <br />
Andererseits – <br />
<br />
Dadvins Stimme, nun wieder deutlich und klar, durchbrach seine Gedanken: <br />
+… ein Signal in relativer Nähe anmessen, etwa 12 bis 15 Kilometer von Ihnen, Sir.+<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vielleicht Sokar?!</span> hoffe Van Rooyen. Schließlich war sein Erster Offizier in der Stadt unterwegs gewesen, als ihr Kontakt abbrach!<br />
<br />
+… habe einen Ping gesetzt, und es kam die korrekte automatische Transpondersignatur zurück. Definitiv ein aktiver Sternenflottenkommunikator. Ich sende einen Request… + Nur einen Moment später hallte Dadvins aufgeregte Stimme wieder durch den Abwassertunnel.  + Ich habe Kontakt, Sir! Ich patche zu Ihrem Kommunikator durch! +<br />
<br />
Van Rooyen, der halb und halb erwartet hatte, Sokars vertraute Stimme zu vernehmen, schrak beinahe zusammen, als er eine weibliche Stimme hörte. Und eine bekannte dazu:<br />
+Hier T’Khellian. Hallo?+<br />
<br />
„Sareth? Hier ist Jake!  … Ah… Van Rooyen, USS Feynman!“ <br />
Also war sie hier, die Rettungsmission! Das sah Sareth ähnlich, dass sie einen Weg fand, die Regularien irgendwie zu umgehen und zu ihrer Rettung aufzubrechen!<br />
<br />
(Fortsetzung folgt aus Sareths Sicht)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Spiros Alpha / Polizeiwache bei der Behörde der Obersten Protektion ***</span></span><br />
<br />
Namr und seine „Erleuchter“ saßen in einer von einer Petroleumfunzel eher spärlich erleucheten Zelle.  Noch einige Stunden zuvor hatten sie alles im Griff, so schien es. Es gab einen Plan, das selbstgebaute primitive Fernsehgerät in Sicherheit und aus den Augen der möglicherweise schnüffelnden Behörde zu bringen – und exakt unter den Augen des Chefs der Behörde waren sie dabei gelandet!<br />
<br />
„Das ist einfach toro, oder?!“ murmelte Jadar zum wiederholten Mal und wanderte bis an die Gitterstäbe der Zelle und dann die vier Meter zurück. „Wie konnte der Obervallo da uns persönlich erwischen? Was hat der Kerl da getrieben, mitten in der Nacht? Und was waren das für Maschinen?“<br />
<br />
„Vielleicht haben die uns schon die ganze Zeit überwacht,“ krächzte Kevvik verzweifelt. „Jetzt wird mein Vater Stress in der Fabrik bekommen, wegen mir. Vielleicht zitiert ihn der Direktor zu sich. Oder er verliert gleich seine Arbeit! Und die Uni wird uns exmatrikulieren!“<br />
<br />
Namr brütete nur düster neben den Gitterstäben und überlegte, dass Exmatrikulieren eigentlich noch das Beste war, was ihnen passieren könnte. „Obervallo“ Atarver konnte sie auch in einem öffentlichen  Schauprozess abservieren… Er dachte an Ida und wie es ihr wohl ergangen sein mochte mit der geplanten Aktion bei den Großen Literaturfestspielen. Vielleicht sahen sie sich bald wieder, hier, in der zentralen Korrektionsanstalt von Shazar. <br />
<br />
Aber Jadar hatte wirklich Recht. Was bei allen alten Göttern waren das  für Maschinen gewesen, in den Gewölben neben dem Museum, unter der Protektionsbehörde? Und die hatten nicht einfach da gestanden, eingestaubt, von Spinnen zugewebt, kalt und tot, wie so viele Artefakte, die er bei den Streifzügen in den Katakomben des Museums gefunden hatte. Nein, diese Maschinen brummten, zirpten, blinkten. Und der Oberste Kommissar der Protektion schien DAS gar nicht aufzuregen. <br />
<br />
Ihre kleine Kiste mit dem selbstgebauten Fernseher brachte ihn sofort auf hundertachtzig, aber das Zeug um ihn rum? Seine Reaktion ließ eigentlich nur einen Schluss zu: er wusste über diese Maschinen Bescheid. Und…. Namr stockte bei dem Gedanken fast der Atem: er oder irgendwer, den er kannte, benutzte sie auch. Trotzdem saßen SIE hinter Gittern und Atarver inszenierte sich gerade irgendwo.<br />
<br />
…<br />
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Die festgesetzten Studenten ahnten nicht, dass sich die Wachposten im angrenzenden Raum ganz ähnliche Fragen stellten:<br />
„Hast du das gesehen, da unten, Szepi?“<br />
<br />
„Ich bin nicht blind. Aber ich habe NICHTS gesehen, falls du das meinst.“<br />
<br />
„ICH bin zur Protektion gegangen, um die Bürger vor Verbrechern und Bedrohungen zu schützen,“ entgegnete sein jüngerer Kamerad. „Nicht, um meinen Verstand vorne in der Wachstube an den Haken zu hängen, ehe ich die Uniform anziehe!“<br />
<br />
„Ich sage dir, es ist gesünder, seinen Job zu tun, und Befehle zu befolgen.“<br />
<br />
„Szepi! Mann! Wach auf! Kennst du die alten Berichte nicht? Von den Maschinenhallen und geheimen Anlagen unter der Erde?! Und dass die Regierung sie benutzt, um uns zu überwachen?“<br />
<br />
„Du hast letztens zu lange diesen Verschwörungstheoretiker verhört, glaub ich!“<br />
<br />
„Vielleicht war es kein Verschwörungstheoretiker, sondern jemand, der Bescheid wusste!“<br />
<br />
Szepi legte die Füße auf den alten Holztisch der Wache und griff nach der Dose mit seinem Abendessen. „Jemand, der mit einem Fernrohr in die Nacht starrt, und dort Raumschiffe findet, die Spiros Alpha umkreisen, weiß nicht Bescheid. Unser Planet ist verbotenes Terrain, laut Gesetz. Hier kreist niemand. Du machst mich ganz nervös. Setz dich. Ich habe heute feinen Käse mit, kannst was abhaben….“<br />
<br />
„Käse?! Wen interessiert dein Käse! Mann! Da unten, unter UNSEREN FÜSSEN ist ein Labor mit irgendwelchen blinkenden Kästen! Das sollte da nicht sein!“ <br />
Er ging an den Schrank und holte die Kamera der Wache, mit der für gewöhnlich Beweisobjekte festgehalten wurden. Vor einigen Stunden hatte sie das komische Gerät der inhaftierten Studenten abgelichtet. Die Platten waren unterdessen im Fotolabor, würden aber erst morgen entwickelt werden, da der Fotograf bereits Dienstschluss gehabt hatte.<br />
<br />
Nun stellte der junge Protektionsdiener den mittelgroßen Kasten mit der schweren Glasoptik und dem ausziehbaren Lederbalgen wieder auf den Tisch und schob ein neues Fünferpaket mit fotografischen Platten in das vorgesehene Fach. Die Kamera war eine neue Entwicklung; statt nur einer Platte, konnte sie nacheinander auf vier weitere zugreifen, die über einen raffinierten Mechanismus hochgeklappt wurden.<br />
<br />
„Was hast du jetzt vor?“<br />
<br />
„Ich gehe da noch mal runter und fotografiere alles. Schon als Beweis für uns, dass wir es wirklich gesehen haben! Und wer weiß…“<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** In den Tunneln unterhalb der Stadt ***</span></span><br />
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Captain Van Rooyen und ein Teil seiner Gruppe hatten sich auf den Weg gemacht, der ominösen Antimateriesignatur auf die Spur zu kommen, die sie plötzlich mit dem Tricorder  angemessen hatten. Innerhalb der letzten Stunde, während der sie sich durch alte Abwässerkanäle und U-Bahnschächte vorarbeiteten, war die Anzeige noch einmal hochgeschnellt und dann wieder abgefallen. Auf jeden Fall sah das nicht nach einer kontrollierten Reaktion aus. Abgesehen davon,  dass es hier auf diesem Planeten ohnehin keine kontrollierte Antimateriereaktion geben sollte – höchstens die allgemein bekannte Reaktion, die heißer Dampf auf einen mechanischen Kolben bewirkte! <br />
<br />
Die Handgelenk- und Kopftaschenlampen seines Teams rissen von den Gewölben herabhängende Wurzeln und Spinnweben aus dem Dunkel. Unter den Füßen verkündeten schmatzende Geräusche, dass das Feuchtigkeitsniveau sich gesteigert hatte. Irgendwo im Dunkel klang auch leichtes Plätschern und Tropfen.<br />
 <br />
Van Rooyen blickte auf die holographische Anzeige des Tricorders, die eine Überlagerung des bekannten Stadtplanes mit ihren bisher erhaltenen Scanergebnissen zeigte. Die im Moment nur noch schwache Antimateriespur wurde als blaue Raute angezeigt. „Das ist ziemlich im Stadtzentrum, in der Nähe der Universität,“ erkannte er. „Möglicherweise eines der alten Labore, in denen damals geforscht wurde, vor der Kulturrevolution.“<br />
<br />
Die Andorianerin neben ihm, eine Technikern, klappte ihre Fühler zurück. „Und die ganze Zeit saßen sie auf diesem Blindgänger, sozusagen. Wie auf Andoria,  wo sie vor einigen Jahrzehnten noch einen Torpedo aus den Kriegen mit Vulkan entdeckten, friedlich unter dem neuen Regierungsgebäude. Lag da seit dreihundert Jahren und rottete vor sich hin. Nur die Kälte hat uns vor dem Schlimmsten bewahrt.“<br />
<br />
Dadvin, der bolianische Ensign, meldete sich aus dem Basiscamp unter dem alten Flughafen. Das hieß, er hatte es geschafft, den Transmitter wieder zum Leben zu erwecken, so dass sie über die Kommunikatoren Kontakt halten konnten!<br />
<br />
+… kann ich noch einige andere Com-Badge-Signaturen auffangen, aber fast alle sehr schwach. Meine Reichweite ist nicht stark genug. .. + Seine Stimme brach kurz ab, aber Van Rooyen bekam noch mit, dass er irgendwelche alten Kupferspulen auf abenteuerliche Weise mit dem Transmitter koppeln musste.  <br />
<br />
Der Captain hoffte, dass der Rest seiner Crew an den diversen Landeplätzen wohlauf war, dass es keine ernsthaft Verletzten oder Erkrankten gab – aber auch keine Kontaminationen der lokalen Kultur! Ob tatsächlich schon ein Rettungsteam hier auf Spiros Alpha war und nach ihnen suchte? Oder hatten  die Sensoren von Dadvins Tricorder eine Fehlanzeige geliefert? Schließlich hatten sie die Kapazität drosseln müssen, um die Akkulaufzeit zu verlängern. <br />
Andererseits – <br />
<br />
Dadvins Stimme, nun wieder deutlich und klar, durchbrach seine Gedanken: <br />
+… ein Signal in relativer Nähe anmessen, etwa 12 bis 15 Kilometer von Ihnen, Sir.+<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vielleicht Sokar?!</span> hoffe Van Rooyen. Schließlich war sein Erster Offizier in der Stadt unterwegs gewesen, als ihr Kontakt abbrach!<br />
<br />
+… habe einen Ping gesetzt, und es kam die korrekte automatische Transpondersignatur zurück. Definitiv ein aktiver Sternenflottenkommunikator. Ich sende einen Request… + Nur einen Moment später hallte Dadvins aufgeregte Stimme wieder durch den Abwassertunnel.  + Ich habe Kontakt, Sir! Ich patche zu Ihrem Kommunikator durch! +<br />
<br />
Van Rooyen, der halb und halb erwartet hatte, Sokars vertraute Stimme zu vernehmen, schrak beinahe zusammen, als er eine weibliche Stimme hörte. Und eine bekannte dazu:<br />
+Hier T’Khellian. Hallo?+<br />
<br />
„Sareth? Hier ist Jake!  … Ah… Van Rooyen, USS Feynman!“ <br />
Also war sie hier, die Rettungsmission! Das sah Sareth ähnlich, dass sie einen Weg fand, die Regularien irgendwie zu umgehen und zu ihrer Rettung aufzubrechen!<br />
<br />
(Fortsetzung folgt aus Sareths Sicht)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[KI-Ketzerei Log 23 NPCs /  LaSalle]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=677</link>
			<pubDate>Sat, 12 Oct 2024 18:23:51 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=7">Robert Vandenberg</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=677</guid>
			<description><![CDATA[Spiros Alpha / Shazach / Campus / Festaula<br />
<br />
Barnes Atarver hatte sich in einen regelrechten Rausch geredet.<br />
<br />
BA: Und diese, diese Subjekte! Diese bekifften Revoluzzer, die stecken bestimmt mit denen unter einer Decke. Aber ich  werde diesen Wildwuchs ausrotten. Mit Stumpf-und Stiel werde ich ihn ausreißen. <br />
<br />
In einer fast schon übertrieben dramatischen Geste sprang Atarver auf die beiden Studentinnen zu, stieß dabei Richard zur Seite und packte Ida am Arm. <br />
<br />
BA: Ich, Barnes Atarver, Leiter der Sicherheitsprotektion schwöre, daß dieses Geschmeiß vertilgt wird. Zur Hölle mit allen Blasphemikern.<br />
<br />
Dann brüllte er aus Leibeskräften nach den Wachen.<br />
<br />
LaSalle beschloß zu handeln.  Von links hatte sich Reed zur Bühne hin bewegt, LaSalle näherte sich von rechts.  Wo eine Bühne sich befand, da konnte man auch ein  Schauspiel aufführen. Und LaSalle musste jetzt zum Schauspieler werden. Das sah auch Reed wohl so. Blieb nur zu hoffen, daß dies auch Richard so sah.<br />
<br />
LaSalle bahnte sich jetzt seinen Weg zu Barnes Atarver und baute sich vor ihm.<br />
<br />
BA: Wer sind Sie den? Was wollen Sie hier? Sehen Sie nicht, dass ich hier eine Festnahme durchführe?<br />
LS: Euer Ehren,  ich bin Finanzprotektionsaufseher Gurold. Ich unterbreche Ihre Amsthandlung nur ungern, aber die Behörde .....<br />
BA: Was habe ich mit Tanov Wallanks verdammten Geldzählern zu tun? Verschwinden Sie , umgehend!<br />
LS: Nun, das wird leider nicht möglich sein. Aber ich müsste mich mit Ihnen unterhalten. Jetzt!<br />
BA: Sie sind wohl vom wilden Durong gebissen, was?<br />
LS: Ich fürchte, ich muss darauf bestehen.<br />
<br />
LaSalle wies auf Reed, welcher sich soeben in der Nähe von Barnes platziert hatte.<br />
<br />
LS:  Protektionsaufseher Gronak wird sich um die Verdächtigen kümmern.<br />
BA: Nichts wird er. Ich befehle Ihnen hiermit...<br />
<br />
Barnes sackte lautlos in sich zusammen. LsSalle ließ den Microstunner in den Tiefen seiner Amtsrobe verschwinden.<br />
<br />
BA: Man rufe einen Arzt. Sofort. Oberprotektionsaufseher Atarver hat einen Schwächeanfall erlitten!<br />
<br />
Richard, welcher sich von seinem Zusammenstoß mit Barmes wieder aufgerappelt hatte, erschien wie aus dem Boden gewachsen, neben LaSalle.<br />
<br />
RR: Spektabilität Rigamus Riventius, Hochprofessor der Universität. Und Arzt. Ich werde mich um den Mann kümmern.<br />
<br />
Richard beugte sich über Atarver . LaSalle raunte ihm leise zu.<br />
<br />
LS: Übetreiben Sie es nicht.<br />
RR: Ich habe noch nicht einmal angefangen.<br />
<br />
Nach einigen Sekunden atmete Richard hörbar auf.<br />
<br />
RR: Er wird gleich wieder zu sich kommen. In wenigen Einheiten.<br />
<br />
LaSalle wandte sich an Reed. <br />
<br />
LS: Dort hinten ist die Garderobe. Bringen Sie die Verdächtigen dort hinein. Seine Spektabilät und ich folgen in wenigen Einheiten.<br />
<br />
Reed grinste.<br />
<br />
Re: Jawohl.<br />
<br />
Dann scheuchte er die beiden Studentinen vor sich her und verschwand Richtung Garderobe.<br />
LaSalle pfiff 2 Saaldiener herbei  und befahl diesen, mit donnernder Stimme, sich um Barnes zu kümmern, Sobald dieser wieder bei Bewusssein sei, soller er in die Garderobe kommen.<br />
Sodann begaben sich auch LaSalle und von Rabenstein in die Garderobe.<br />
<br />
Dort angekommen befreite sich LaSalle erst einmal von seiner Amtsrobe.<br />
<br />
LS: Mr. Reed, die Tür.<br />
<br />
Reed nickte und schob einen Tisch vor die Tür.<br />
<br />
Re: Das wird uns nur kurz schützen.Wenn dieser Barnes feststellt, das sich die Tür nicht öffnen lässt, wird er die halbe Protektion hier aufmarschieren lassen.<br />
LS: Dieser ganze Blödsinn wäre nicht notwendig, wenn Sie Mr. von Rabenstein, nicht mal wieder auf den Accelerator getreten hätten. Darüber reden wir noch!<br />
RR: Gerne. Sie wissen doch: To boldly go......Außerdem habe ich keine Parolen von mir gegeben.<br />
<br />
LaSalle blickte auf die beiden Studentinen.<br />
<br />
LS: Ja das wird kompliziert. Nun gut. Wir haben bestenfalls 5 min. Mister Reed, rufen Sie unser “Hauptquartier”. Wir müssen hier sofort weg.<br />
<br />
Reed tat wie ihm geheissen , wandte sich dann jedoch etwas alarmiert an LaSalle.<br />
<br />
Re: Momentan scheint es starke Subraumstörungen zu geben. Kein Kontakt. So wie es aussieht, sitzen wir hier erst einmal fest.<br />
<br />
LaSalle knurrte wie ein schlecht getunter Gleiterantrieb.<br />
<br />
LS: Dann haben wir jetzt ein Problem.<br />
RR: Sie haben uns in diese Garderobe geführt. Lassen Sie sich etwas einfallen.<br />
LS: Da bleibt nicht viel übrig.<br />
<br />
Von draußen waren jetzt Schläge gegen die Türe zu hören. Jemand brüllte „Aufmachen“.<br />
<br />
Re: Und jetzt?<br />
RR: Spielen wir doch diese Provinzposse weiter.<br />
LS: Das kann nicht Ihr Ernst sein!?<br />
RR: Heben Sie eine bessere Idee?<br />
<br />
LaSalle gab ein undefinierbares Geräusch von sich.<br />
<br />
LS: Nun gut Äußerst ungern..<br />
<br />
LaSalle schwieg eine Weile.<br />
<br />
LS: Was soll’s. Die ganze Sache hier ist ohnehin schon hanebüchend genug. Da kommt es auf weitere Katastrophen nicht mehr an.  Dann wollen wir mal sehen<br />
RR:Und was?<br />
<br />
LaSalle lächelte böse.<br />
<br />
Las.p:Mr. Reed, schieben wir den Tisch weg. Sobald dieser Barnes hier drin ist, blockieren Sie wieder die Tür.<br />
Re: Wenns denn sein muss.<br />
<br />
Kaum hatte Reed den Tisch wieder weggeschoben, flog die Tür auf und Barnes Atarver und ein weiterer bewaffneter Mann stürmten in den Raum.<br />
Reed schloss die Tür und postierte sich vor Ihr.<br />
Barnes brüllte aus vollem Halse.<br />
<br />
BA: Was soll dieser Blödsinn?<br />
LS: Es freut mich, Sie wieder gesund unter uns zu sehen.<br />
BA:Wer glauben Sie, wer Sie sind? Sie wagen es, mich hier her zu zitieren?<br />
Ich habe keine Zeit, den wirren Ausführungen eines dahergelaufenen Mitarbeiters der Finanzprotektion zu zu hören.<br />
<br />
LaSalle lächelte kalt.<br />
<br />
LS: Barnes Atarver, als Mitarbeiter der Finanzprotektion habe ich Ihnen etwas Entscheidendes zu verkünden. Entscheidend und….pikant.<br />
BA:Was haben Sie schon zu verkünden?<br />
<br />
LaSalle wies auf Barnes bewaffneten Begleiter.<br />
<br />
LS: Wollen Sie das wirklich in diesem Rahmen hören?<br />
<br />
Barnes blickte auf seinen Begleiter.<br />
<br />
BA:Minaff, raus, Ich bin in der Lage, mich durchzusetzen.<br />
<br />
Minaff nickte und verließ den Raum, nicht ohne sich einen warnenden Blick von Reed einzufangen.<br />
Barnes wies auf die beiden Studentinnen, welche das Geschehen noch immer fassungslos beobachteten.<br />
<br />
BA: Warum sind diese Subjekte noch nicht abtransportiert worden?<br />
LS: Nun Euer Exzellenz, dies sind Zeugen.<br />
BA: Zeugen für was?<br />
<br />
LaSalle stolzierte durch den Raum, wie Hercule Poirot persönlich und begann im typischen Tonfall eines Finanzbeamten zu dozieren.<br />
<br />
LS:Euer Exzellenz, offen gesagt, Sie und Ihre Behörde sind leider in den Fokus von Ermittlungen der Oberfinazprotektion geraten. Wir untersuchen Vorfälle von Abgabenhinterziehung in Ihrem Zuständigkeitsbereich.<br />
BA:Kaminiff. Unfug. <br />
LS: Leider nicht. Wie Sie sicher vorstellen können, ist die Sache sehr….nun pikant. Deshalb wollte ich Sie auch in diesem Raum sprechen und nicht in aller Öffentlichkeit.<br />
BA: Wie rücksichtsvoll.<br />
LS: Nun, es gibt verlässliche Meldungen über die Abfuhr großer Mengen an Kapital in Richtung der Glaubensaufsicht. Diese Gelder werden über Ihre Behörde geschleust. <br />
BA: Und von welcher Behörde wird das Geld abgezweigt?<br />
LS: Bedauere , das ist vertraulich. Um die Abflüsse über Ihre Behörde zu unterbinden benötigen wir Ihre Hilfe. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass meine Vorgesetzten sich hier nicht weiter exponieren möchten. Soweit wir jetzt wissen, geht diese Sache bis in höchsten Kreise der Glaubensbewahrer. Daher benötigen wir Ihre Hilfe.<br />
<br />
Barnes schwieg eine Weile. Wenn das wahr war, was dieser Kerl da von sich gab, würde dies Barnes Erzfeind im Rat, ihm ans Messer liefern. Ja, einen Versuch war es wert.<br />
<br />
BA: Was kann ich für Sie tun?<br />
LS: Zunächst müssen wir diesen Ort möglichst diskret verlassen. Dann benötigen wir einen sicheren Ort für die Zeugen UND vor allem für Sie, Euer Exzellenz.<br />
BA: Für mich?<br />
<br />
Richard war schneller als LaSalle und antwortete Barnes.<br />
<br />
RR: Gewissen Elementen in gewissen Kreisen sind Sie ein Dorn im Auge, Euer Exzellenz. Un diese Elemente sind bereit, sehr weit zu gehen.<br />
<br />
LaSalle nickte.<br />
<br />
BA: Das würde man nicht wagen<br />
LS: Man hat es bereits versucht. Ihre „Unpässlichkeit“ im Saal war kein Zufall.<br />
BA: Ein Attentat?<br />
LS: Ein Versuch, ja.<br />
<br />
Barnes schwieg. War es möglich? Ja, durchaus.<br />
<br />
BA: Nun Gut, ich lasse mir etwas einfallen. <br />
<br />
Barnes wies auf Reed.<br />
<br />
BA: Sie, wie immer Sie auch heißen, hier darf keiner rein.<br />
<br />
Reed nickte grinsend. Atarver zog sich in eine Ecke des Raums zurück und begann zu grübeln.<br />
Richard war neben LaSalle getreten und zischte ihm leise zu.<br />
<br />
RR: Wer sagte hier, vor nicht all zu langer Zeit, ich solle es nicht übertreiben?<br />
Wo haben Sie diese angeblichen Informationen über Korruption her. Wir wissen so gut wie nichts über die internen Strukturen der Regierung hier.<br />
LS: Sagen wir improvisiert.<br />
RR: Also geraten?<br />
LS:Sagen wir eher, aus Holoromanen herausgezogen.<br />
RR:Nun, zumindest auf Kleinkunstbühnen könnte aus Ihnen noch ein passabler Volkstheater-Darsteller werden. <br />
LS: Dann brauche ich mir ja keine Sorgen zu machen, sollte mir mein Job mal langweilig werden.<br />
<br />
Richard schüttelte resignierend denn Kopf.<br />
<br />
RR: Bei allen Elementen , es regiert der Wahnsinn!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Spiros Alpha / Shazach / Campus / Festaula<br />
<br />
Barnes Atarver hatte sich in einen regelrechten Rausch geredet.<br />
<br />
BA: Und diese, diese Subjekte! Diese bekifften Revoluzzer, die stecken bestimmt mit denen unter einer Decke. Aber ich  werde diesen Wildwuchs ausrotten. Mit Stumpf-und Stiel werde ich ihn ausreißen. <br />
<br />
In einer fast schon übertrieben dramatischen Geste sprang Atarver auf die beiden Studentinnen zu, stieß dabei Richard zur Seite und packte Ida am Arm. <br />
<br />
BA: Ich, Barnes Atarver, Leiter der Sicherheitsprotektion schwöre, daß dieses Geschmeiß vertilgt wird. Zur Hölle mit allen Blasphemikern.<br />
<br />
Dann brüllte er aus Leibeskräften nach den Wachen.<br />
<br />
LaSalle beschloß zu handeln.  Von links hatte sich Reed zur Bühne hin bewegt, LaSalle näherte sich von rechts.  Wo eine Bühne sich befand, da konnte man auch ein  Schauspiel aufführen. Und LaSalle musste jetzt zum Schauspieler werden. Das sah auch Reed wohl so. Blieb nur zu hoffen, daß dies auch Richard so sah.<br />
<br />
LaSalle bahnte sich jetzt seinen Weg zu Barnes Atarver und baute sich vor ihm.<br />
<br />
BA: Wer sind Sie den? Was wollen Sie hier? Sehen Sie nicht, dass ich hier eine Festnahme durchführe?<br />
LS: Euer Ehren,  ich bin Finanzprotektionsaufseher Gurold. Ich unterbreche Ihre Amsthandlung nur ungern, aber die Behörde .....<br />
BA: Was habe ich mit Tanov Wallanks verdammten Geldzählern zu tun? Verschwinden Sie , umgehend!<br />
LS: Nun, das wird leider nicht möglich sein. Aber ich müsste mich mit Ihnen unterhalten. Jetzt!<br />
BA: Sie sind wohl vom wilden Durong gebissen, was?<br />
LS: Ich fürchte, ich muss darauf bestehen.<br />
<br />
LaSalle wies auf Reed, welcher sich soeben in der Nähe von Barnes platziert hatte.<br />
<br />
LS:  Protektionsaufseher Gronak wird sich um die Verdächtigen kümmern.<br />
BA: Nichts wird er. Ich befehle Ihnen hiermit...<br />
<br />
Barnes sackte lautlos in sich zusammen. LsSalle ließ den Microstunner in den Tiefen seiner Amtsrobe verschwinden.<br />
<br />
BA: Man rufe einen Arzt. Sofort. Oberprotektionsaufseher Atarver hat einen Schwächeanfall erlitten!<br />
<br />
Richard, welcher sich von seinem Zusammenstoß mit Barmes wieder aufgerappelt hatte, erschien wie aus dem Boden gewachsen, neben LaSalle.<br />
<br />
RR: Spektabilität Rigamus Riventius, Hochprofessor der Universität. Und Arzt. Ich werde mich um den Mann kümmern.<br />
<br />
Richard beugte sich über Atarver . LaSalle raunte ihm leise zu.<br />
<br />
LS: Übetreiben Sie es nicht.<br />
RR: Ich habe noch nicht einmal angefangen.<br />
<br />
Nach einigen Sekunden atmete Richard hörbar auf.<br />
<br />
RR: Er wird gleich wieder zu sich kommen. In wenigen Einheiten.<br />
<br />
LaSalle wandte sich an Reed. <br />
<br />
LS: Dort hinten ist die Garderobe. Bringen Sie die Verdächtigen dort hinein. Seine Spektabilät und ich folgen in wenigen Einheiten.<br />
<br />
Reed grinste.<br />
<br />
Re: Jawohl.<br />
<br />
Dann scheuchte er die beiden Studentinen vor sich her und verschwand Richtung Garderobe.<br />
LaSalle pfiff 2 Saaldiener herbei  und befahl diesen, mit donnernder Stimme, sich um Barnes zu kümmern, Sobald dieser wieder bei Bewusssein sei, soller er in die Garderobe kommen.<br />
Sodann begaben sich auch LaSalle und von Rabenstein in die Garderobe.<br />
<br />
Dort angekommen befreite sich LaSalle erst einmal von seiner Amtsrobe.<br />
<br />
LS: Mr. Reed, die Tür.<br />
<br />
Reed nickte und schob einen Tisch vor die Tür.<br />
<br />
Re: Das wird uns nur kurz schützen.Wenn dieser Barnes feststellt, das sich die Tür nicht öffnen lässt, wird er die halbe Protektion hier aufmarschieren lassen.<br />
LS: Dieser ganze Blödsinn wäre nicht notwendig, wenn Sie Mr. von Rabenstein, nicht mal wieder auf den Accelerator getreten hätten. Darüber reden wir noch!<br />
RR: Gerne. Sie wissen doch: To boldly go......Außerdem habe ich keine Parolen von mir gegeben.<br />
<br />
LaSalle blickte auf die beiden Studentinen.<br />
<br />
LS: Ja das wird kompliziert. Nun gut. Wir haben bestenfalls 5 min. Mister Reed, rufen Sie unser “Hauptquartier”. Wir müssen hier sofort weg.<br />
<br />
Reed tat wie ihm geheissen , wandte sich dann jedoch etwas alarmiert an LaSalle.<br />
<br />
Re: Momentan scheint es starke Subraumstörungen zu geben. Kein Kontakt. So wie es aussieht, sitzen wir hier erst einmal fest.<br />
<br />
LaSalle knurrte wie ein schlecht getunter Gleiterantrieb.<br />
<br />
LS: Dann haben wir jetzt ein Problem.<br />
RR: Sie haben uns in diese Garderobe geführt. Lassen Sie sich etwas einfallen.<br />
LS: Da bleibt nicht viel übrig.<br />
<br />
Von draußen waren jetzt Schläge gegen die Türe zu hören. Jemand brüllte „Aufmachen“.<br />
<br />
Re: Und jetzt?<br />
RR: Spielen wir doch diese Provinzposse weiter.<br />
LS: Das kann nicht Ihr Ernst sein!?<br />
RR: Heben Sie eine bessere Idee?<br />
<br />
LaSalle gab ein undefinierbares Geräusch von sich.<br />
<br />
LS: Nun gut Äußerst ungern..<br />
<br />
LaSalle schwieg eine Weile.<br />
<br />
LS: Was soll’s. Die ganze Sache hier ist ohnehin schon hanebüchend genug. Da kommt es auf weitere Katastrophen nicht mehr an.  Dann wollen wir mal sehen<br />
RR:Und was?<br />
<br />
LaSalle lächelte böse.<br />
<br />
Las.p:Mr. Reed, schieben wir den Tisch weg. Sobald dieser Barnes hier drin ist, blockieren Sie wieder die Tür.<br />
Re: Wenns denn sein muss.<br />
<br />
Kaum hatte Reed den Tisch wieder weggeschoben, flog die Tür auf und Barnes Atarver und ein weiterer bewaffneter Mann stürmten in den Raum.<br />
Reed schloss die Tür und postierte sich vor Ihr.<br />
Barnes brüllte aus vollem Halse.<br />
<br />
BA: Was soll dieser Blödsinn?<br />
LS: Es freut mich, Sie wieder gesund unter uns zu sehen.<br />
BA:Wer glauben Sie, wer Sie sind? Sie wagen es, mich hier her zu zitieren?<br />
Ich habe keine Zeit, den wirren Ausführungen eines dahergelaufenen Mitarbeiters der Finanzprotektion zu zu hören.<br />
<br />
LaSalle lächelte kalt.<br />
<br />
LS: Barnes Atarver, als Mitarbeiter der Finanzprotektion habe ich Ihnen etwas Entscheidendes zu verkünden. Entscheidend und….pikant.<br />
BA:Was haben Sie schon zu verkünden?<br />
<br />
LaSalle wies auf Barnes bewaffneten Begleiter.<br />
<br />
LS: Wollen Sie das wirklich in diesem Rahmen hören?<br />
<br />
Barnes blickte auf seinen Begleiter.<br />
<br />
BA:Minaff, raus, Ich bin in der Lage, mich durchzusetzen.<br />
<br />
Minaff nickte und verließ den Raum, nicht ohne sich einen warnenden Blick von Reed einzufangen.<br />
Barnes wies auf die beiden Studentinnen, welche das Geschehen noch immer fassungslos beobachteten.<br />
<br />
BA: Warum sind diese Subjekte noch nicht abtransportiert worden?<br />
LS: Nun Euer Exzellenz, dies sind Zeugen.<br />
BA: Zeugen für was?<br />
<br />
LaSalle stolzierte durch den Raum, wie Hercule Poirot persönlich und begann im typischen Tonfall eines Finanzbeamten zu dozieren.<br />
<br />
LS:Euer Exzellenz, offen gesagt, Sie und Ihre Behörde sind leider in den Fokus von Ermittlungen der Oberfinazprotektion geraten. Wir untersuchen Vorfälle von Abgabenhinterziehung in Ihrem Zuständigkeitsbereich.<br />
BA:Kaminiff. Unfug. <br />
LS: Leider nicht. Wie Sie sicher vorstellen können, ist die Sache sehr….nun pikant. Deshalb wollte ich Sie auch in diesem Raum sprechen und nicht in aller Öffentlichkeit.<br />
BA: Wie rücksichtsvoll.<br />
LS: Nun, es gibt verlässliche Meldungen über die Abfuhr großer Mengen an Kapital in Richtung der Glaubensaufsicht. Diese Gelder werden über Ihre Behörde geschleust. <br />
BA: Und von welcher Behörde wird das Geld abgezweigt?<br />
LS: Bedauere , das ist vertraulich. Um die Abflüsse über Ihre Behörde zu unterbinden benötigen wir Ihre Hilfe. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass meine Vorgesetzten sich hier nicht weiter exponieren möchten. Soweit wir jetzt wissen, geht diese Sache bis in höchsten Kreise der Glaubensbewahrer. Daher benötigen wir Ihre Hilfe.<br />
<br />
Barnes schwieg eine Weile. Wenn das wahr war, was dieser Kerl da von sich gab, würde dies Barnes Erzfeind im Rat, ihm ans Messer liefern. Ja, einen Versuch war es wert.<br />
<br />
BA: Was kann ich für Sie tun?<br />
LS: Zunächst müssen wir diesen Ort möglichst diskret verlassen. Dann benötigen wir einen sicheren Ort für die Zeugen UND vor allem für Sie, Euer Exzellenz.<br />
BA: Für mich?<br />
<br />
Richard war schneller als LaSalle und antwortete Barnes.<br />
<br />
RR: Gewissen Elementen in gewissen Kreisen sind Sie ein Dorn im Auge, Euer Exzellenz. Un diese Elemente sind bereit, sehr weit zu gehen.<br />
<br />
LaSalle nickte.<br />
<br />
BA: Das würde man nicht wagen<br />
LS: Man hat es bereits versucht. Ihre „Unpässlichkeit“ im Saal war kein Zufall.<br />
BA: Ein Attentat?<br />
LS: Ein Versuch, ja.<br />
<br />
Barnes schwieg. War es möglich? Ja, durchaus.<br />
<br />
BA: Nun Gut, ich lasse mir etwas einfallen. <br />
<br />
Barnes wies auf Reed.<br />
<br />
BA: Sie, wie immer Sie auch heißen, hier darf keiner rein.<br />
<br />
Reed nickte grinsend. Atarver zog sich in eine Ecke des Raums zurück und begann zu grübeln.<br />
Richard war neben LaSalle getreten und zischte ihm leise zu.<br />
<br />
RR: Wer sagte hier, vor nicht all zu langer Zeit, ich solle es nicht übertreiben?<br />
Wo haben Sie diese angeblichen Informationen über Korruption her. Wir wissen so gut wie nichts über die internen Strukturen der Regierung hier.<br />
LS: Sagen wir improvisiert.<br />
RR: Also geraten?<br />
LS:Sagen wir eher, aus Holoromanen herausgezogen.<br />
RR:Nun, zumindest auf Kleinkunstbühnen könnte aus Ihnen noch ein passabler Volkstheater-Darsteller werden. <br />
LS: Dann brauche ich mir ja keine Sorgen zu machen, sollte mir mein Job mal langweilig werden.<br />
<br />
Richard schüttelte resignierend denn Kopf.<br />
<br />
RR: Bei allen Elementen , es regiert der Wahnsinn!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[KI-Ketzerei Log 22 - Richard]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=676</link>
			<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 15:55:41 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=4">Richard von Rabenstein</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=676</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">***Spiros Alpha / Shazach / Campus / Festaula***</span></span><br />
<br />
Richard von Rabenstein genoss die Darbietungen des landesweiten Literaturfestivals an der Universität. Nicht nur, dass die Aula ein architektonisches Juwel darstellte und die Akustik atemberaubend war. Einige der jungen Autoren verfügten über großes Talent. Sie konnten Stimmungsnuancen in Worte fassen, Naturgewalten in machtvollen Sprachbildern malen. Eine glänzende Zukunft stand ihnen sicher in dieser kunstaffinen Gesellschaft bevor, wenn nicht—<br />
<br />
Die Sorge, die sich in seinem Kopf gerade zu formen begann, nahm schlagartig Gestalt an in Form eines Tumultes vor der Bühne. Im nächsten Moment kletterten zwei junge Mädchen nach oben. Eine von ihnen war Ida; sie trug immer noch das Kommunikatoremblem der Sternenflotte um den Hals.<br />
<br />
Mit einer raschen Bewegung, die sie sicher lange einstudiert hatten, entrollten die beiden Studentinnen ihr Banner vor den Honoratioren aus der Provinz- und Stadtregierung.<br />
<br />
++Zukunft braucht Veränderung++ konnte Richard die einheimischen Schriftzeichen entziffern.<br />
<br />
Ein Saaldiener versuchte, den Protest zu unterbinden und das Banner ihren Händen zu entreissen, hatte aber keinen Erfolg. Stattdessen rief Ida nun in die Menge: „Wir zerstören unsere Zukunft! Wir zerstören unsere Umwelt, weil wir Angst haben! Angst vor Technik, die uns helfen könnte! Wir klammern uns an einen Status Quo von vor hundert Jahren! Wir verpesten mit Dampfmaschinen und Petroleum die Luft!“<br />
<br />
Ihre Kameradin fiel ein: „Wir dürfen nicht forschen, nicht entwickeln! Nicht denken!“<br />
<br />
„Das ist glatte Ketzerei!“ ereiferte sich eine beleibte Dame in Richards Nähe und fächelte sich Luft mit ihrer Federboa zu.  „Warum tun Sie nichts?!“<br />
<br />
Ihm wurde bewusst, dass er hier ja nicht als Literaturkritiker saß, sondern in seinem Gewand für die Einheimischen als „Beglaubigter Wahrer der Identität“ erkennbar war. Ein Amt, dessen zu walten er sich spontan entschloss. Er erhob sich, und die Gäste in seiner Reihe gaben den Weg frei. Zustimmendes Gemurmel klang aus der Gruppe der Honoratioren und der Universitätsleitung. Ihnen schwebte sicher eine rasche Wiederherstellung der Ruhe nach dieser kleinen Störung vor.<br />
Die beiden Demonstrantinnen verhielten unsicher. Ehe eine von ihnen weitersprechen konnte, hatte Richard das Wort ergriffen.<br />
<br />
„Wir alle sorgen uns um unsere Zukunft, wir alle WOLLEN eine Zukunft, diese beiden jungen Frauen hier ebenso wie Sie, Mitglieder des Stadtrates oder Sie, Legaten des Provinzgouverneurs. Eine Zukunft kann es aber nur geben, wenn Entwicklung stattfindet. Stillstand kreiert keine Zukunft, sondern Absterben der Kultur und Tod der Gesellschaft.“<br />
<br />
Einige Leute im Auditorium machten eine verwirrte oder überraschte Miene, aber er sah auch zustimmendes Nicken.<br />
<br />
„…Gefahr geht in erster Linie von Nichtwissen aus. Eine Technologie, ein technologisches Hilfsmittel, wird dann gefährlich, wenn der Umgang damit nicht erlernt wird, wenn es keine gesetzlichen Richtlinien für seinen Einsatz gibt, wenn kein verantwortungsvoller Gebrauch stattfindet. Verbote aber erhöhen die Mystifizierung und die Neugier. Und damit den unkontrollierten, unwissenden Gebrauch. Lernen und Wissen ist das einzige, was eine Gesellschaft voranbringt, kulturell und sozial.“<br />
<br />
„Blasphemie!“ röhrte irgendwoher aus dem Publikum eine Stimme. „Das ist gegen den Willen unserer Vorfahren! Gegen das göttliche Prinzip! Gegen die Weltordnung!“<br />
<br />
„Gegen die Weltordnung ist es, Stillstand zu verordnen. Die Entwicklung ist das Grundprinzip der Evolution des Universums und der Gesellschaften. Sie haben eine hohe Kultur, gewähren Sie ihr auch Luft zum Atmen! Ganz praktisch und metaphorisch!“<br />
<br />
Die Worte erregten sichtlich Aufsehen. Zwei Honoratioren schienen zu diskutieren, ob man dem Ganzen ein Ende bereiten sollte, wagten es jedoch nicht. Ein „Beglaubigter Wahrer der Identität“, soweit hatte sich Richard im Vorfeld informiert, war ein sehr hochrangiger Bevollmächtigter – ihm in den Weg zu treten konnte unangenehme Folgen haben. Das war er bereit auszunutzen, um diese festgefahrene Gesellschaft – hoffentlich – wieder in Fahrt zu bringen und gleichzeitig einen Bürgerkrieg zu verhindern.<br />
<br />
Am Rande des Geschehens nahm er Rufus LaSalle wahr, der in seinem Beamten-Outfit mit weißer Halskrause in die Aula getreten war. Ein Saaldiener eilte pflichteifrig zu ihm, um ihm einen der Stellung entsprechenden Platz weit vorn zu verschaffen. <br />
LaSalle hatte sich gerade in der Nähe der Legaten der Provinzregierung platziert, die sichtlich von der Situation überfordert waren. <br />
<br />
„Aber wir wissen, dass die Computer und die KI gefährliche Folgen haben kann, Not und Krieg verursachen kann! Kunst und Kultur verkümmern lässt!“ rief nun einer von ihnen. „Stellen Sie das in Abrede?... Euer Spektabilität?“<br />
<br />
„Die Gefahr ist da, wenn Sie nicht lernen, die Technik, jede Technik, unter Kontrolle zu halten. Wenn demokratische und wissenschaftliche Mechanismen fehlen. Wenn Sie schlicht Wissen, das der Allgemeinheit zugänglich und nutzbar sein soll, einer Elite vorbehalten, die es missbraucht.“<br />
<br />
Weiter kam Richard nicht, denn in diesem Augenblick stürmte über den Bühneneingang Barnes Atarver nach vorn. „Ich habe sie!“ brüllte er. „Die Beweise für die gefährlichen Umtriebe der Ketzer! Der Umstürzler! Ich habe sie soeben festgenommen, sie und ihre Höllenmaschine!“ Er fuhr herum und durchbohrte mit seinem Finger die beiden Frauen mit dem Transparent, die sich die ganze Zeit still neben Richard gehalten hatten. „Und die, diese Subjekte! Diese bekifften Revoluzzer, die stecken bestimmt mit denen unter einer Decke!“<br />
<br />
<img src="http://www.uss-saipan.de/mediawiki/images/4/4c/Richard-NU-neu.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Richard-NU-neu.jpg]" class="mycode_img" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">***Spiros Alpha / Shazach / Campus / Festaula***</span></span><br />
<br />
Richard von Rabenstein genoss die Darbietungen des landesweiten Literaturfestivals an der Universität. Nicht nur, dass die Aula ein architektonisches Juwel darstellte und die Akustik atemberaubend war. Einige der jungen Autoren verfügten über großes Talent. Sie konnten Stimmungsnuancen in Worte fassen, Naturgewalten in machtvollen Sprachbildern malen. Eine glänzende Zukunft stand ihnen sicher in dieser kunstaffinen Gesellschaft bevor, wenn nicht—<br />
<br />
Die Sorge, die sich in seinem Kopf gerade zu formen begann, nahm schlagartig Gestalt an in Form eines Tumultes vor der Bühne. Im nächsten Moment kletterten zwei junge Mädchen nach oben. Eine von ihnen war Ida; sie trug immer noch das Kommunikatoremblem der Sternenflotte um den Hals.<br />
<br />
Mit einer raschen Bewegung, die sie sicher lange einstudiert hatten, entrollten die beiden Studentinnen ihr Banner vor den Honoratioren aus der Provinz- und Stadtregierung.<br />
<br />
++Zukunft braucht Veränderung++ konnte Richard die einheimischen Schriftzeichen entziffern.<br />
<br />
Ein Saaldiener versuchte, den Protest zu unterbinden und das Banner ihren Händen zu entreissen, hatte aber keinen Erfolg. Stattdessen rief Ida nun in die Menge: „Wir zerstören unsere Zukunft! Wir zerstören unsere Umwelt, weil wir Angst haben! Angst vor Technik, die uns helfen könnte! Wir klammern uns an einen Status Quo von vor hundert Jahren! Wir verpesten mit Dampfmaschinen und Petroleum die Luft!“<br />
<br />
Ihre Kameradin fiel ein: „Wir dürfen nicht forschen, nicht entwickeln! Nicht denken!“<br />
<br />
„Das ist glatte Ketzerei!“ ereiferte sich eine beleibte Dame in Richards Nähe und fächelte sich Luft mit ihrer Federboa zu.  „Warum tun Sie nichts?!“<br />
<br />
Ihm wurde bewusst, dass er hier ja nicht als Literaturkritiker saß, sondern in seinem Gewand für die Einheimischen als „Beglaubigter Wahrer der Identität“ erkennbar war. Ein Amt, dessen zu walten er sich spontan entschloss. Er erhob sich, und die Gäste in seiner Reihe gaben den Weg frei. Zustimmendes Gemurmel klang aus der Gruppe der Honoratioren und der Universitätsleitung. Ihnen schwebte sicher eine rasche Wiederherstellung der Ruhe nach dieser kleinen Störung vor.<br />
Die beiden Demonstrantinnen verhielten unsicher. Ehe eine von ihnen weitersprechen konnte, hatte Richard das Wort ergriffen.<br />
<br />
„Wir alle sorgen uns um unsere Zukunft, wir alle WOLLEN eine Zukunft, diese beiden jungen Frauen hier ebenso wie Sie, Mitglieder des Stadtrates oder Sie, Legaten des Provinzgouverneurs. Eine Zukunft kann es aber nur geben, wenn Entwicklung stattfindet. Stillstand kreiert keine Zukunft, sondern Absterben der Kultur und Tod der Gesellschaft.“<br />
<br />
Einige Leute im Auditorium machten eine verwirrte oder überraschte Miene, aber er sah auch zustimmendes Nicken.<br />
<br />
„…Gefahr geht in erster Linie von Nichtwissen aus. Eine Technologie, ein technologisches Hilfsmittel, wird dann gefährlich, wenn der Umgang damit nicht erlernt wird, wenn es keine gesetzlichen Richtlinien für seinen Einsatz gibt, wenn kein verantwortungsvoller Gebrauch stattfindet. Verbote aber erhöhen die Mystifizierung und die Neugier. Und damit den unkontrollierten, unwissenden Gebrauch. Lernen und Wissen ist das einzige, was eine Gesellschaft voranbringt, kulturell und sozial.“<br />
<br />
„Blasphemie!“ röhrte irgendwoher aus dem Publikum eine Stimme. „Das ist gegen den Willen unserer Vorfahren! Gegen das göttliche Prinzip! Gegen die Weltordnung!“<br />
<br />
„Gegen die Weltordnung ist es, Stillstand zu verordnen. Die Entwicklung ist das Grundprinzip der Evolution des Universums und der Gesellschaften. Sie haben eine hohe Kultur, gewähren Sie ihr auch Luft zum Atmen! Ganz praktisch und metaphorisch!“<br />
<br />
Die Worte erregten sichtlich Aufsehen. Zwei Honoratioren schienen zu diskutieren, ob man dem Ganzen ein Ende bereiten sollte, wagten es jedoch nicht. Ein „Beglaubigter Wahrer der Identität“, soweit hatte sich Richard im Vorfeld informiert, war ein sehr hochrangiger Bevollmächtigter – ihm in den Weg zu treten konnte unangenehme Folgen haben. Das war er bereit auszunutzen, um diese festgefahrene Gesellschaft – hoffentlich – wieder in Fahrt zu bringen und gleichzeitig einen Bürgerkrieg zu verhindern.<br />
<br />
Am Rande des Geschehens nahm er Rufus LaSalle wahr, der in seinem Beamten-Outfit mit weißer Halskrause in die Aula getreten war. Ein Saaldiener eilte pflichteifrig zu ihm, um ihm einen der Stellung entsprechenden Platz weit vorn zu verschaffen. <br />
LaSalle hatte sich gerade in der Nähe der Legaten der Provinzregierung platziert, die sichtlich von der Situation überfordert waren. <br />
<br />
„Aber wir wissen, dass die Computer und die KI gefährliche Folgen haben kann, Not und Krieg verursachen kann! Kunst und Kultur verkümmern lässt!“ rief nun einer von ihnen. „Stellen Sie das in Abrede?... Euer Spektabilität?“<br />
<br />
„Die Gefahr ist da, wenn Sie nicht lernen, die Technik, jede Technik, unter Kontrolle zu halten. Wenn demokratische und wissenschaftliche Mechanismen fehlen. Wenn Sie schlicht Wissen, das der Allgemeinheit zugänglich und nutzbar sein soll, einer Elite vorbehalten, die es missbraucht.“<br />
<br />
Weiter kam Richard nicht, denn in diesem Augenblick stürmte über den Bühneneingang Barnes Atarver nach vorn. „Ich habe sie!“ brüllte er. „Die Beweise für die gefährlichen Umtriebe der Ketzer! Der Umstürzler! Ich habe sie soeben festgenommen, sie und ihre Höllenmaschine!“ Er fuhr herum und durchbohrte mit seinem Finger die beiden Frauen mit dem Transparent, die sich die ganze Zeit still neben Richard gehalten hatten. „Und die, diese Subjekte! Diese bekifften Revoluzzer, die stecken bestimmt mit denen unter einer Decke!“<br />
<br />
<img src="http://www.uss-saipan.de/mediawiki/images/4/4c/Richard-NU-neu.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Richard-NU-neu.jpg]" class="mycode_img" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[KI-Ketzerei Log 21 - Sareth / NPCs]]></title>
			<link>https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=675</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2024 17:35:51 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.uss-saipan.de/FORUM/member.php?action=profile&uid=1">Sareth</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.uss-saipan.de/FORUM/showthread.php?tid=675</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Spiros Alpha / Alter Bunker unter dem Luftschiffhafen ***</span></span><br />
<br />
Dadvin, der bolianische Ensign, dessen Lebenszeichen LaSalles Tricorder kurzzeitig ausgewiesen hatte, schloss das alte Schott hinter sich und stieg die quietschende Metalltreppe weiter abwärts. Dabei befreite er sich von dem Umhang mit Kapuze und der Atemmaske, die sein fremdes Äußeres verborgen hatte. Schlechte Luftqualität und Maskenverordnungen hatten eben auch was Gutes, dachte er. Ansonsten hätte ich hier unten hocken bleiben müssen…<br />
<br />
Captain Van Rooyen und seine Gruppe der Crew der Feynman hatten vor knapp drei Wochen hier Zuflucht gesucht, nachdem der eigentlich geplante Weg in ein unbewohntes Areal durch größere Überschwemmungen abgeschnitten gewesen war. Die Scanergebnisse hatten hier ein größeres Tunnelsystem ausgewiesen, was recht vielversprechend ausgesehen hatte. <br />
Dies hatte sich bald als unterirdische Wartungs- und- oder Bunkeranlage herausgestellt, die vermutlich mit dem hier früher befindlichen Militärflughafen in Zusammenhang gestanden hatte. Vergilbte Pläne in brüchigen Plastikhüllen an den Wänden wiesen noch Terminals, Startbahnen, Servicehookups und ähnliches aus. Oberirdisch war nicht davon mehr zu sehen. Eine weitläufige Halle mit Gaststätte, Wartesälen verschiedener Klassen und Gepäckabfertigung  stand den Passagieren der Luftschiffe zur Verfügung, von denen bei der Ankunft der Sternenflottenoffiziere vier startbereit gewesen waren.<br />
<br />
Dadvin hätte zu gern diese antike Flugtechnik näher untersucht. Schließlich kam er aus einer alten Luftfahrtfamilie auf Bolarus! Aber gemäß der Ersten Direktive war natürlich jeder Kontakt zu vermeiden. So hatte er sich nur nachts einige Male heimlich heraus geschlichen, um wenigstens Holofotos zu machen. Diesmal aber war er in offizieller Mission als Techniker mit dem Spezialgebiet historische Technik unterwegs gewesen.<br />
<br />
Der junge Bolianer brachte die letzten Meter eines engen Korridors im Licht seines  Handscheinwerfers hinter sich, öffnete ein weiteres Schott und befand sich im Hauptraum, der ihm und 12 weiteren Crewmitgliedern Unterschlupf bot. Sie hatten einen tragbaren Generator angeschlossen, aber um Strom zu sparen, war das Licht nur gedämpft. Ein heller Spot umrahmte nur den – defekten – Transmitter, an dem Van Rooyen und eine dunkelhäutiger Technikerin gerade arbeiteten.<br />
<br />
Der Captain der Feynman sah auf.<br />
„Willkommen zurück, Ensign! Ich hoffe, Sie konnten die Kupferdrahtspulen auftreiben?“<br />
<br />
„Ja, Sir.“ Dadvin reichte ihm eine kleine Papiertüte mit drei winzigen Spulen. „In einer Uhrmacherwerkstatt. Zum Glück hat das replizierte Geld gereicht.“<br />
<br />
Van Rooyen begutachtete das Material. „Sehr gut. Ich denke, damit bekommen wir den Transmitter wieder hin. Wir müssen unbedingt Kontakt zu den anderen herstellen.“<br />
<br />
„Da war noch etwas,“ fuhr Dadvin fort, während er ein Rationspaket aus der entsprechenden Box nahm. „Ich hatte eine Energieanzeige auf dem Tricorder, wie von einem Transportervorgang. Ich war gerade durch das erste Schott. Sehen Sie, ich habe die Parameter abgespeichert.“<br />
<br />
„Das würde bedeuten, dass schon eine Suchmannschaft der Föderation hier ist. Das mein Notsignal Erfolg hatte… “<br />
<br />
Dadvin wollte  seinen Tricorder gerade schließen, um sich dem Transmitterteam zu zu gesellen, als ein Warnsignal aufleuchtete. „Captain, ich bekomme Ergebnisse, die auf eine Antimateriereaktion hindeuten!“<br />
<br />
„Unmöglich,“ murmelte jemand aus der Crew. „Hier?“<br />
<br />
„Eine Fehlfunktion?“ Van Rooyen warf einen Blick auf die Anzeige, dann prüften auch weitere Crewmitglieder auf ihren Tricordern. Es gab keinen Zweifel. In etwa 20 km Entfernung war das Epizentrum des Outputs. <br />
<br />
„Ein Schiffsantrieb? Einer Rettungmission?“ mutmaßte jemand. „Vielleicht ein gelandetes Shuttle?“<br />
<br />
„Jetzt fallen die Werte wieder. Merkwürdig.“<br />
<br />
„Dazu sind die Werte zu erratisch,“ erwiederte Van Rooyen. „Aber als Spiros Alpha vor etwa hundert Jahren seine Kulturrevolution einleitete, waren die Wissenschaftler an einigen Orten dabei, erste Experimente mit Antimateriereaktionen durchzuführen. Es ist möglich, dass irgendwelche Anlagen nicht korrekt versiegelt wurden, oder korrodiert sind.“<br />
<br />
„Kann uns das gefährlich werden? Und den Leuten hier?“<br />
<br />
„Wenn das Energielevel weiter steigt. Im Moment sind es nur ein paar isolierte Antiprotonen. Wir müssen mehr herausfinden.“<br />
<br />
„Wir könnten die Tricorder mit dem Transmitter koppeln,“ schlug Dadvin vor. „Sobald er wieder einsatzbereit ist.“<br />
<br />
„Also sehen wir, dass wir ihn einsatzbereit bekommen!“<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Spiros Alpha / Shazach / Studentenviertel ***</span></span><br />
<br />
Ich hatte soeben  die beunruhigende Nachricht von LaSalle erhalten und mich daraufhin mit Commander Sarek an Bord der Feynman in Verbindung gesetzt.<br />
<br />
+Wir nehmen gerade die letzte Kalibrierung unserer Sensoren vor, Admiral,+ antwortete er auf meine Nachfrage. +In dreißig Minuten werden wir in der Lage sein, einen entsprechenden Tiefenscan durchzuführen. Dann kann ich Auskunft über Lage, Gefährdungspotential und mögliche Neutralisierung dieser Antimateriereaktion geben.+<br />
<br />
„Gut, tun Sie das prioritär!“<br />
<br />
+Selbstverständlich, Admiral.+ <br />
<br />
Ich konnte förmlich seine Verwunderung fühlen, dass jemand annehmen konnte, dass er diese Aufgabe nicht an erste Stelle setzte. „Konnten Sie weitere Crewmitglieder zurückführen?“<br />
<br />
+Dr. Val’Kara ist vor drei Stunden mit fünf weiteren Besatzungsmitgliedern zurück gekehrt. Vierzehn weitere sind noch in ihrem letzten Operationsgebiet. Wir haben immer noch Probleme mit der Energieversorgung der Transporter. Der Ionensturm hat die sekundäre Puffermatrix zerstört. Wir können nur mit einem viertel Kapazität arbeiten, dann brauchen wir zwei Stunden Pause.+<br />
<br />
Das waren zumindest weitere Gerettete, um die wir uns keine Sorgen machen brauchten! Sarek versprach, sich sofort zu melden, sobald er genaue Sensordaten hatte. Im Grunde fehlte jetzt nur noch eine Gruppe, die mit einem der Shuttle in der südlichen Hemisphäre gelandet sein musste, und Captain Van Rooyen und die Crewmitglieder bei ihm. Aber vielleicht hatte Chris Reed mit seinem Kontaktversuch zu der Einheimischen unterdessen Erfolg gehabt und konnte eine weitere Spur vorweisen…<br />
<br />
Ich ging gerade unsere kartographischen Daten von Spiros Alpha durch, als sich Rufus LaSalle wieder meldete.<br />
+Madame, ich bin jetzt vor der Universität, aber mit Mr. Reed oder Mr. Rabenstein ist derzeit kein Kontakt möglich. Das Literaturfestival in der großen Aula hat bereits begonnen, und sie sind wie geplant dort. Wenn ich sie jetzt anfunke, ist das Risiko einer Entdeckung unkalkulierbar.+<br />
<br />
„Können Sie die Antimateriereaktion noch anmessen? Ich bekomme hier keinen Input.“<br />
<br />
+Im Moment nicht, nein. Es ist obskur.+<br />
<br />
„Obskur. LaSalle, das habe ich von Ihnen noch nie gehört.“<br />
<br />
+Wahrscheinlich färbt der hochgelehrte Richard von Rabenstein etwas ab.+ Er räusperte sich. +Nun gut, ich sehe, dass ich ins Gebäude komme und die Lage im Auge behalte.+<br />
<br />
„Tun Sie das. Auf der Feynman ist man in etwa fünfzehn Minuten für einen Tiefenscan bereit. Spätestens dann wissen wir mehr.“<br />
<br />
<br />
(PS: für Richard kommt noch ein Log, spätestens nächstes Wochenende, damit wir auch wissen, warum er mit seinem kulturphilosophischen Hintergrund unbedingt mit auf die Mission musste.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Spiros Alpha / Alter Bunker unter dem Luftschiffhafen ***</span></span><br />
<br />
Dadvin, der bolianische Ensign, dessen Lebenszeichen LaSalles Tricorder kurzzeitig ausgewiesen hatte, schloss das alte Schott hinter sich und stieg die quietschende Metalltreppe weiter abwärts. Dabei befreite er sich von dem Umhang mit Kapuze und der Atemmaske, die sein fremdes Äußeres verborgen hatte. Schlechte Luftqualität und Maskenverordnungen hatten eben auch was Gutes, dachte er. Ansonsten hätte ich hier unten hocken bleiben müssen…<br />
<br />
Captain Van Rooyen und seine Gruppe der Crew der Feynman hatten vor knapp drei Wochen hier Zuflucht gesucht, nachdem der eigentlich geplante Weg in ein unbewohntes Areal durch größere Überschwemmungen abgeschnitten gewesen war. Die Scanergebnisse hatten hier ein größeres Tunnelsystem ausgewiesen, was recht vielversprechend ausgesehen hatte. <br />
Dies hatte sich bald als unterirdische Wartungs- und- oder Bunkeranlage herausgestellt, die vermutlich mit dem hier früher befindlichen Militärflughafen in Zusammenhang gestanden hatte. Vergilbte Pläne in brüchigen Plastikhüllen an den Wänden wiesen noch Terminals, Startbahnen, Servicehookups und ähnliches aus. Oberirdisch war nicht davon mehr zu sehen. Eine weitläufige Halle mit Gaststätte, Wartesälen verschiedener Klassen und Gepäckabfertigung  stand den Passagieren der Luftschiffe zur Verfügung, von denen bei der Ankunft der Sternenflottenoffiziere vier startbereit gewesen waren.<br />
<br />
Dadvin hätte zu gern diese antike Flugtechnik näher untersucht. Schließlich kam er aus einer alten Luftfahrtfamilie auf Bolarus! Aber gemäß der Ersten Direktive war natürlich jeder Kontakt zu vermeiden. So hatte er sich nur nachts einige Male heimlich heraus geschlichen, um wenigstens Holofotos zu machen. Diesmal aber war er in offizieller Mission als Techniker mit dem Spezialgebiet historische Technik unterwegs gewesen.<br />
<br />
Der junge Bolianer brachte die letzten Meter eines engen Korridors im Licht seines  Handscheinwerfers hinter sich, öffnete ein weiteres Schott und befand sich im Hauptraum, der ihm und 12 weiteren Crewmitgliedern Unterschlupf bot. Sie hatten einen tragbaren Generator angeschlossen, aber um Strom zu sparen, war das Licht nur gedämpft. Ein heller Spot umrahmte nur den – defekten – Transmitter, an dem Van Rooyen und eine dunkelhäutiger Technikerin gerade arbeiteten.<br />
<br />
Der Captain der Feynman sah auf.<br />
„Willkommen zurück, Ensign! Ich hoffe, Sie konnten die Kupferdrahtspulen auftreiben?“<br />
<br />
„Ja, Sir.“ Dadvin reichte ihm eine kleine Papiertüte mit drei winzigen Spulen. „In einer Uhrmacherwerkstatt. Zum Glück hat das replizierte Geld gereicht.“<br />
<br />
Van Rooyen begutachtete das Material. „Sehr gut. Ich denke, damit bekommen wir den Transmitter wieder hin. Wir müssen unbedingt Kontakt zu den anderen herstellen.“<br />
<br />
„Da war noch etwas,“ fuhr Dadvin fort, während er ein Rationspaket aus der entsprechenden Box nahm. „Ich hatte eine Energieanzeige auf dem Tricorder, wie von einem Transportervorgang. Ich war gerade durch das erste Schott. Sehen Sie, ich habe die Parameter abgespeichert.“<br />
<br />
„Das würde bedeuten, dass schon eine Suchmannschaft der Föderation hier ist. Das mein Notsignal Erfolg hatte… “<br />
<br />
Dadvin wollte  seinen Tricorder gerade schließen, um sich dem Transmitterteam zu zu gesellen, als ein Warnsignal aufleuchtete. „Captain, ich bekomme Ergebnisse, die auf eine Antimateriereaktion hindeuten!“<br />
<br />
„Unmöglich,“ murmelte jemand aus der Crew. „Hier?“<br />
<br />
„Eine Fehlfunktion?“ Van Rooyen warf einen Blick auf die Anzeige, dann prüften auch weitere Crewmitglieder auf ihren Tricordern. Es gab keinen Zweifel. In etwa 20 km Entfernung war das Epizentrum des Outputs. <br />
<br />
„Ein Schiffsantrieb? Einer Rettungmission?“ mutmaßte jemand. „Vielleicht ein gelandetes Shuttle?“<br />
<br />
„Jetzt fallen die Werte wieder. Merkwürdig.“<br />
<br />
„Dazu sind die Werte zu erratisch,“ erwiederte Van Rooyen. „Aber als Spiros Alpha vor etwa hundert Jahren seine Kulturrevolution einleitete, waren die Wissenschaftler an einigen Orten dabei, erste Experimente mit Antimateriereaktionen durchzuführen. Es ist möglich, dass irgendwelche Anlagen nicht korrekt versiegelt wurden, oder korrodiert sind.“<br />
<br />
„Kann uns das gefährlich werden? Und den Leuten hier?“<br />
<br />
„Wenn das Energielevel weiter steigt. Im Moment sind es nur ein paar isolierte Antiprotonen. Wir müssen mehr herausfinden.“<br />
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„Wir könnten die Tricorder mit dem Transmitter koppeln,“ schlug Dadvin vor. „Sobald er wieder einsatzbereit ist.“<br />
<br />
„Also sehen wir, dass wir ihn einsatzbereit bekommen!“<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: blue;" class="mycode_color">*** Spiros Alpha / Shazach / Studentenviertel ***</span></span><br />
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Ich hatte soeben  die beunruhigende Nachricht von LaSalle erhalten und mich daraufhin mit Commander Sarek an Bord der Feynman in Verbindung gesetzt.<br />
<br />
+Wir nehmen gerade die letzte Kalibrierung unserer Sensoren vor, Admiral,+ antwortete er auf meine Nachfrage. +In dreißig Minuten werden wir in der Lage sein, einen entsprechenden Tiefenscan durchzuführen. Dann kann ich Auskunft über Lage, Gefährdungspotential und mögliche Neutralisierung dieser Antimateriereaktion geben.+<br />
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„Gut, tun Sie das prioritär!“<br />
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+Selbstverständlich, Admiral.+ <br />
<br />
Ich konnte förmlich seine Verwunderung fühlen, dass jemand annehmen konnte, dass er diese Aufgabe nicht an erste Stelle setzte. „Konnten Sie weitere Crewmitglieder zurückführen?“<br />
<br />
+Dr. Val’Kara ist vor drei Stunden mit fünf weiteren Besatzungsmitgliedern zurück gekehrt. Vierzehn weitere sind noch in ihrem letzten Operationsgebiet. Wir haben immer noch Probleme mit der Energieversorgung der Transporter. Der Ionensturm hat die sekundäre Puffermatrix zerstört. Wir können nur mit einem viertel Kapazität arbeiten, dann brauchen wir zwei Stunden Pause.+<br />
<br />
Das waren zumindest weitere Gerettete, um die wir uns keine Sorgen machen brauchten! Sarek versprach, sich sofort zu melden, sobald er genaue Sensordaten hatte. Im Grunde fehlte jetzt nur noch eine Gruppe, die mit einem der Shuttle in der südlichen Hemisphäre gelandet sein musste, und Captain Van Rooyen und die Crewmitglieder bei ihm. Aber vielleicht hatte Chris Reed mit seinem Kontaktversuch zu der Einheimischen unterdessen Erfolg gehabt und konnte eine weitere Spur vorweisen…<br />
<br />
Ich ging gerade unsere kartographischen Daten von Spiros Alpha durch, als sich Rufus LaSalle wieder meldete.<br />
+Madame, ich bin jetzt vor der Universität, aber mit Mr. Reed oder Mr. Rabenstein ist derzeit kein Kontakt möglich. Das Literaturfestival in der großen Aula hat bereits begonnen, und sie sind wie geplant dort. Wenn ich sie jetzt anfunke, ist das Risiko einer Entdeckung unkalkulierbar.+<br />
<br />
„Können Sie die Antimateriereaktion noch anmessen? Ich bekomme hier keinen Input.“<br />
<br />
+Im Moment nicht, nein. Es ist obskur.+<br />
<br />
„Obskur. LaSalle, das habe ich von Ihnen noch nie gehört.“<br />
<br />
+Wahrscheinlich färbt der hochgelehrte Richard von Rabenstein etwas ab.+ Er räusperte sich. +Nun gut, ich sehe, dass ich ins Gebäude komme und die Lage im Auge behalte.+<br />
<br />
„Tun Sie das. Auf der Feynman ist man in etwa fünfzehn Minuten für einen Tiefenscan bereit. Spätestens dann wissen wir mehr.“<br />
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(PS: für Richard kommt noch ein Log, spätestens nächstes Wochenende, damit wir auch wissen, warum er mit seinem kulturphilosophischen Hintergrund unbedingt mit auf die Mission musste.)]]></content:encoded>
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