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BdZ Log 15 / LaSalle - Druckversion

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BdZ Log 15 / LaSalle - Robert Vandenberg - Oct-Thu-2026

NRPG:

Ging jetzt doch schneller.

RPG:

USS Picard / Sicherheitszentrale / 1 h vor der Meldung der Ankunft des Shuttles.

LaSalle war in das Sicherheitsbüro hineinspaziert und hatte Mort Caldred zu sich gerufen.
Dann hatte er sich vor der Arrestzelle aufgebaut, in der sich noch immer XO Quimby befand.

LS: Mr. Quimby, ich habe Ihnen etwas Entscheidendes zu eröffnen.

Quimby schlurfte mit leerem Blick zu Rande des Sicherheitskraftfeldes.

Qu: Was könnte das schon anderes sein, als das Ende meiner Karriere ?
LS: Das Ende Ihrer Karriere? Wie bitte kommen Sie denn da drauf?
Qu: Sir, bitte treiben Sie keine grausamen Scherze mit mir. Ich sitze in der Brig und..
LS: Ich bin nicht für Scherze bekannt. Und in der Brig saß jeder einmal. Das ist nichts Besonderes!
Qu: Sir?
LS: Sie haben einen Fehler gemacht Quimby, der verheerende Flogen haben kann. Kann, sage ich. Aber Sie haben ihn ja nicht aus Nachlässigkeit gemacht, sondern weil Sie der Meinung waren, dass Sie das Richtige getan haben.
Was daraus wird, müssen wir sehen. Sie Mr. Quimby, werden aber gebraucht. Auf der Brücke. Deshalb ist Ihr Arrest hiermit beendet, Sie melden sich in 1 Stunde auf der Rücke und lösen Lt. Coaler ab.
Mr. Caldred lassen Sie bitte XO Quimy aus dem Arrest.
MC: Wie Sie wünschen.

Das Sperrfeld brach in sich zusammen. Quimby marschierte etwas unsicher aus dem Haftraum.

Qu: Sir, ist das logisch?
LS: Was meinen Sie?
Qu: Nun, wenn ich einen Fehler gemacht habe, muss ich gemaßregelt werden.
LS: Sie haben einen Fehler gemacht. Aber kein Verbrechen.
Qu: Muss das nicht vermerkt werden?
LS: Meines Erachtens nicht.
Qu: Sir, wenn Sie es wünschen, ziehe ich mit sofortiger Wirkung die Konsequenzen und scheide aus de Dienst aus.
LS: Den Teufel werden Sie tun. Sie werden doch nicht, wie ein beleidigter Kadett, den Dienst quittieren? Sie werden Ihren Dienst wieder antreten.
Qu: Ja Sie aber...
LS: Für mich ist die Sache erst einmal erledigt. Es lässt sich ohnehin nicht mehr ändern. Die Nachricht wurde gesendet.  Wenn Sie aber unbedingt auf einer Degradierung und einen Eintrag in die Personalakte bestehen, kann ich gerne ein gutes Wort für Sie bei Fleet-Admiral t`Khellian einlegen.
Qu: Das wird nicht nötig sein, Sir.
LS: Dann ab mit Ihnen auf die Brücke. Ich bin in 40 min. bei Ihnen. Ziehen Sie sich vorher noch eine frische Uniform an.
Qu: Sir, jawohl Sir. Und danke Sir.
LS: Danken Sie mir erst, wenn Fleet-Admiral t´Khellian Ihre Geschichte gehört hat. Sie ist weitaus weniger nachsichtiger als ich.

Quimby eilte aus der Sicherheitszentrale,

Mort kratzte sich am Kinn.

MC: Sir, war das nicht etwas voreilig? Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.
LS: Quimby hat einen Fehler gemacht, richtig. Aber wir Juristen nennen das einen "honest error".
Und sein Fehler hilft uns evtl. sogar weiter. Wenn wir unsere Karten richtig ausspielen, gewinnen wir den Pott.
MC: Dann Sir, sollten wir dem Gegner in die Karten schauen.
LS: Richtig Mr. Caldred. In 20 min in meinem Quartier.
MC: Aye Sir.

Mort blickte LaSalle scharf an.

LS: Ist noch etwas, Mr.Caldred ?
MC: Mhm Sir, darf ich eine Frage stellen?
LS: Ja sicher.
MC: Sir, Sie und nachsichtig?
LS: Bin ich das nicht?
MC: Bitte darüber schweigen zu dürfen, Sir.
LS: Gestattet.

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Ortswechsel:

USS Picard-B / Brücke / Bereitschaftsraum des Captains.
Zeit: Nach Landung des Shuttles

LaSalle war vor 2 min. darüber informiert worden, dass Lt. Varok tr'Khallion eben auf der Brücke eingetroffen war. Caldred hatte ihn sehr eng bewacht und auch Quimby hatte den Lt. eher kühl empfangen.
LaSalle hatte angeordnet, dass man den Lt. in den Bereitschaftsraum des Captains führte und die Personalakte des Lt. auf das Terminal geladen.
Die Türen zum Bereitschaftsraum öffneten sich und der Lt. betrat, in Begleitung eines streng blickenden XO Quimby , den Raum.

Va: Lt. Varok tr'Khallion meldet sich wie befohlen, Sir.
LS: Danke Lt. Mr.Quimby, bitte lassen Sie uns alleine,
Qu: Sir, jawohl Sir.

Kaum hatten die Türen sich hinter XO Quimby geschlossen, da beugte sich LaSalle zu dem, vor dem Tisch stehenden Lt. Varok tr'Khallion,  vor.

LS: Erst einmal Lt. Willkommen an Bord der USS Picard-A. Stehen Sie bequem.
Va: Danke, Sir.
LS: Ich muss zugeben, ich bin etwas irritiert.
Va: Darf ich fragen, warum Sir?
LS: Aus mehreren Gründen, Lt. Erstens, der Grund Ihres Hierseins und zweitens, warum man einen Counselor geschickt hat und drittens, warum man Sie geschickt hat,
Va: Nun, Sir. Erste Frage: Mein Captain benötigt Antworten.
LS: Ihr Captain ist Captain Silvia Carrington?
Va: Korrekt, Sir.
LS: Und worauf benötigt Sie Antworten ?
Va: Auf die Vorgänge an Bord dieses Schiffes.
LS: Und warum meldet sich Captain Carrington nicht selbst?
Va: Die befohlene Funkstille, Sir.
LS: Und warum benötigt Ihr Captain Informationen darüber, was an Bord dieses Schiffes vor sich geht?
Va: Sie, Sie macht sich wohl Sorgen.
LS: Sorgen, soso. Hat Sie Sorgen geäußert?
Va: Nein Sir.
LS: Ich frage mich, warum man einen Counselor gesandt hat.
Va: Nun Sir, ich war wohl gerade verfügbar.
LS: Ist das der einzige Grund?
Va: Der einzige vorstellbare, Sir.
LS: Mhmmmm…..ein Counselor ist immer auch jemand mit einem großen Erfahrungsschatz in Sachen Befragungen.
Va: Zwangsläufig, Sir.
LS: Und wenn jemand Antworten will und die Fragen nicht selbst stellen kann, denn sendet er jemanden, er dies effektiv kann.
Va: Nun Sir, ich glaube nicht, dass dies die Intention von Captain Carrington war.
LS: Ich glaube dies schon. Was mich zur 3 Frage führt. Warum hat man ausgerechnet Sie geschickt ?
Va: Wie bereits erwähnt Sir, ich war wohl gerade verfügbar.
LS: Sie sind Aenar?
Va: Halb-Aenar. Mütterlicherseits. Mein Vater ist Romulaner.
LS: Aenar haben die natürliche Gabe der Telepathie. In einer Form oder anderen.
Va: Das ist richtig, Sir. Stellt das ein Problem dar?
LS: An und für sich nicht. Aber gerade Telepathen werden häufig ausgenutzt und benutzt. Und bei der 3.Flotte habe ich so meine Bedenken.
Va: Nun Sir, wenn meine Anwesenheit hier an Bord nicht erwünscht ist....
LS: Im Gegenteil, Sie ist erwünscht. Es ist nur so, dass ich Sicherheitsbedenken überall, jederzeit und gegen jeden haben MUSS. Das ist mein Job.
Va: Sir, ich bin nur ein einfacher Lt. Daher kenne ich nicht alle Positionen innerhalb der Flotte.
LS: Einfacher Lt. Lt. Varok , Sie sind Lt. Sie sind Offizier. Sie haben eine anspruchsvolle Ausbildung hinter sich und einen fordernden Posten. Bedenken Sie immer, was Sie erreicht haben.
Va: Danke Sir.
LS: Aber dennoch. Warum schickt ein Captain der 3. Flotte einen telepathisch begabten Counselor, ohne ihm einen dedizierten Grund zu nennen, an Bord eines Schiffes der 1.Flotte?
Aus Sorge? Aus Neugier? Oder hat das einen tieferen Grund? Verzeihen Sie mir mein Misstrauen, Lt Varok. Aber als Leiter der DIA habe ich zuviel gesehen, als dass sich hier nicht meine Nackenhaare stellen würden.
Va: Ich verstehe, Sir,

LaSalle stand auf und blickte Lt.Varok direkt an.

LS: Dann machen Sie sich einmal auf, Antworten zu finden, Lt.Varok. Auf gutes Gelingen. Wegtreten.