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BdZ Log 4 / LaSalle / NPCs - Robert Vandenberg - Apr-Sat-2026 USS Picard- B / Brücke +NICHTS ist uns und den Ungläubigen von Beta Pavonis GEMEINSAM! WIR fürchten keine Verluste, WIR fürchten kein Blutvergießen!+ Zva Makumas Worte hingen für eine gewisse Zeit in der Luft. XO Quimby hatte sich zur Taktikkonsole begeben und betrachtete sich die Daten-Readouts der beiden Schiffe von Alpha Pavonis. Er schnaubte. Qu: Unglaublich. Die Bewaffnung dieser Schiffe besteht nur aus Raketenwerfern. Atomsprengköpfe, jeweils 15 kt Sprengkraft. Da würden unsere Schilde nicht einmal flackern. Die hätten gegen uns eine geringere Chance, als ein Schneeball in einem Hochofen. Sareth antwortete knapp. Sa: Ich teile zwar Ihre taktische „Analyse“, Mr. Quimby, aber das hier ist eine diplomatische Misson. Qu: Mam, diese Herrschaften wollen keine Diplomatie. Sa: Das werden wir sehen, denn.. Lt. Masumaka, der Taktikoffizier vom Dienst, meldete sich. Ma: Fleet-Admiral. Zwei Schiffe gehen eben unter Warp. Kennung von Beta Pavonis. Ähnliche Waffenkonfiguration wie die Schiffe von Alpha Pavonis. LaSalle lächelte kalt. LS: Das war zu erwarten. Sa: Allerdings. Ma: Wir werden gerufen Das Bild eines schneidigen Offiziers war auf dem Screen zu erkennen. Ein knarzige Stimme ertönte. +Mein Name ist Yal Guffris, Kommandant der Sicherungseinheit 426 der Protektoratsflotte der Sicherheitsflotte von Beta Pavonis. Illegale Einheiten von Alpha Pavonis, Sie werden den Sektor innerhalb von 30 Sekunden verlassen, oder wir werden Maßnahmen ergreifen. Gesandte der Föderation, wie schätzen Ihre Bemühungen, diese sind jedoch nicht von Nöten und eine unproduktive Aktion. Bitte verlassen Sie dieses Gebiet, wir kümmern uns um diese Fanatiker.+ Zva Makumas Stimme grollte. +Ungläubige. Dieser Sektor ist heilig. Ihr werde ihn nicht weiter mit Eurer Anwesenheit beschmutzen.+ Guffris lachte böse. + Heilig? Dies ist ein Protektoratsgebiet von Beta Pavonis+ Makuma brüllte: +Wir werden diesen geheiligten Sektor bis zum letzten Tropfen unseres ehrenvollen Blutes verteidigen+ Guffris giftete zurück. +Man kann nur etwas verteidigen, was man besitzt. Und Blut ist Blut, Sie bornierter Cretin+ Sareth gab die Anweisung, die Übertragung kurz zu unterbrechen. Sa: Es wäre fast lachhaft, wenn es nicht so grotesk und gefährlich wäre. Prof. Dr. Capranyi, welcher fast unbemerkt die Brücke betreten hatte, kicherte böse. Ca: Eine klassische Reaktion. Wie in einer Herde Dallaris. Die Böcke gehen aufeinander los, weil Ihr Stolz, egal welcher Art, sie dazu treibt. In einem solchen Zustand hört und sieht man nur dann etwas anderes, oder hört jemand anderem zu, wenn dieser jemand ein stärkeres Geweih hat, als man selbst. Lt. Masumaka schüttelte den Kopf. Ma: Professor, bei allem notwendigen Respekt, aber die Geweihe dieser Böcke bestehen aus Nuklearsprengköpfen auf Raketen und beide Seiten laden diese gerade in ihre Werfer. Ca: Wie gesagt, typisch. LaSalle räusperte sich. LS: Interessant. Evtl hat Mr. Quimby mit seiner Einschätzung bzgl. der Chancen der Schiffe von Alpha Pavonis ja recht. Sa: Ehm , wie meinen Sie das? LS: Madame, erinnern Sie sich noch an das, was Sie damals mit der Saipan, bei der Flüchtlingsflottenkrise um Heavens Port getan haben, um beide Seiten von einer Auseinandersetzung abzuhalten (Mission: Prime Directive, Prime Extinction?) ? Sareth lächelte bösartig und wandte sich an den Nav-Offizier vom Dienst. Sa: Mr. Loomis, bringen Sie uns in eine Position zwischen beiden Gruppen. Taktik. Schilde hoch. Beide Offiziere bestätigten. Ruhig aber zügig bezog die Picard Position zwischen den Schiffen von Alpha – und Beta Pavonis. Sareth ließ die Kommunikationskanäle wieder öffnen. Sa: Hier spricht Admiral T’Khellian von der USS Picard. An die Schiffe von Alpha – und Beta Pavonis. Ich ziehe zwar Gespräche und ruhige Diskussionen einer Show of Force vor, aber da Sie sich gerade darauf vorbereiten, sich gegenseitig zu den Elementen zu befördern und mein Schiff dadurch gefährdet werden würde, muss ich Sie halt auf diese Weise dazu bewegen, mir Ihre geschätzte Aufmerksamkeit zu schenken. Wie Ihnen, beim Studium Ihrer Scanner, sicherlich aufgefallen ist, hätten Ihre Schiffe bei einer Auseinandersetzung mit meinen Schiff nicht den Hauch einer Chance. Ganz zu schweigen davon, dass die Föderation bei einem Angriff auf die USS Picard-B sehr ungehalten reagieren würde. Offenbar muss man zu drastischen Maßnahmen greifen, weil Sie ja sonst Ungläubigen, oder Personen mit unproduktiven Aktionen im Sinn, kein Gehör schenken. Was im Übrigen unhöflich ist und weder im Sinne der Erhabenen, noch im Sinne der Handelsprozeduren von Klapedin ist. Ich ersuche Sie also, uns wenigstens zum Planeten Caerna Prime vorzulassen, um uns ein Bild der Lage zu machen, um zu verstehen, worum es hier geht. Kontaktieren Sie Ihre Vorgesetzten! Es herrschte für einen Moment Schweigen. Dann meldete sich Zva Makuma. + Nun gut. Picard, Sie dürfen sich nach Caerna Prime begeben. Dort werden Sie in einen hohen Orbit schwenken. Keine Außenteams, keine Landung. Jeglicher Verstoß gegen diese Anordnung wird von uns rücksichtslos und unbarmherzig bestraft. Haben Sie das verstanden?+ Sa: Ich danke Ihnen. Verstanden. Picard Ende. Der Holoscreen wurde dunkel. Sa: Mr. Loomis, Kurs nach Caerna Prime. ½ Impuls. Lo: Aye Mam Prof. Dr. Capranyi gab ein zischendes Geräusch von sich. Ca: Admiral, wie ich höre haben Sie mein Dossier über beide Zivilisationen gelesen. Sa: In der Tat, das habe ich. Ca: Erstaunlich. Das hätte ich Ihnen nicht zugetraut. Madame t´Khellian. Sie lernen, Sie lernen. Level: Grundstudium galaktische Dogmatik, erstes Semester. Sie entschuldigen mich bitte. Prof. Dr. Capranyi schwebte förmlich von der Brücke. Quimby empörte sich. Qu: Das ist ja wohl der Gipfel! LaSalle grinste böse. LS: Auch unser Professor ist nur ein Bock in einer Herde Dallaris. Sareth musste jetzt lachen. Sa: Das stimmt allerdings auffallend. LS: Wir werden in 2 Stunden in der Umlaufbahn von Caerna Prime sein. Und was tun wie dann? Sa: Gute Frage. --------------------------------------------------------- Ortswechsel: Caerna Prime / In der Nähe des Navant-Massivs / Umkan-Kloster / Voplatz. Tamran, Ältester seines Ordens, saß seit 48 Stunden auf dem schneebedeckten Boden des Vorplatzes und meditierte. Mehrere seiner Brüder hatten über ihn gewacht. Ob die Erhabenen ihm einen Rat gegeben hatten? Mit einem tiefen Atemzug erwachte Tamran plötzlich und erhob sich langsam. Ein jüngerer Mönch, Bruder Elvin, reichte Tamran den rituellen Gehstock des Priors, einen glänzenden Stab aus reinem, uraltem Krennholz. Elvin sah Tamran fragend an. El: Ältester, was haben die Erhabenen gesagt? Tamran lächelte sanft. Ta: Die Erhabenen? Sie sagen nie etwas. Sie sorgen aber dafür, dass man etwas versteht. Das man etwas erkennt. Und dass man etwas vorhersieht. El: Und was habt Ihr erkannt? In Tamrans Augen leuchtete etwas tückisch auf. Ta: Machmal braucht man ein helles Licht um die Wahrheit zu sehen. Ein Licht, welches den Nebel der Verbohrtheit durchschneidet. Und manchmal muss dieses Licht von außen kommen und nicht von innen. El: Ich verstehe nicht…. Ta: Ich verstehe es auch noch nicht, Bruder. Noch nicht ganz. Aber eines habe ich verstanden: Die Erhabenen werden jemanden schicken. Jemanden der unsere Welt zumindest verstehen wird. Und vielleicht des Unheil verhindern kann, das uns droht. Aber das wissen wir nicht. Wir wissen nur eines: Dieser jemand wird kommen! El: Aber woher wird er kommen? Tamran hob seinen Arm langsam in die Höhe und zeigte mit einem dürren Finger durch eine Lücke in der schneebeladenen Wolkendecke. Dort waren die Sterne zu sehen. Ta: Von dort! |