Das Klingonische Reich

Aus StarTrek-Allianz

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Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Frühphase

Die ersten überlieferten Erzählungen der Klingonen stammen aus dem Jahre 625 terranischer Zeitrechnung. Angeblich fand damals der Kampf des legendären Reichsgründers Kahless gegen den Tyrannen Molor statt. Kahless vereinte das Klingonische Volk, nachdem er seinen tyrannischen Bruder Morath mit dem klingonischen Ehrenschwert namens Bat'leth getötet hatte. Zahlreiche moderne klingonische Rituale basieren auf der Legende dieses Kampfes. Nach der Reichseinigung begannen die Klingonen mit einer überaus aggressiven Expansionspolitik, die sie mit allen benachbarten Spezies in Kriegszustand brachte.

Vom Erstkontakt mit den Terranern bis zum Khitomer-Abkommen

Die Auseinandersetzungen des Temporalen Kalten Krieges hatten im Jahre 2151 den Erstkontakt der Menschen mit den Klingonen zur Folge, als ein Schiff der Suliban einen flüchtigen Klingonen auf der Erde verfolgte (Quelle: Star Trek-TV-Serie "Enterprise", Episode "Broken Bow"[1]). Trotz verschiedenster Versuche, die Beziehungen zu entspannen, verschlechterten sich diese zwischen Klingonen und den Menschen und schließlich der jungen Föderation immer mehr. Um 2154 kam eine Gruppe Klingonen in den Besitz genetisch veränderten Materials von Menschen aus den Eugenischen Kriegen. Es wurde versucht, nach diesem Vorbild auch die klingonische Rasse 'aufzuwerten', was jedoch in einer fatalen Seuche endete. Zwar konnte durch den Einsatz eines klingonischen Arztes und des Bordarztes Dr. Phlox von der Enterprise NX-01 verhindert werden, daß die Klingonen überhaupt ausstarben, doch kam es zu einer vererbbaren Mutation, die bei zahlreichen Klingonen zum Verlust ihrer typischen Speziesmerkmale führte.

Bis 2267 blieb die Lage zwischen Föderation und Klingonischen Reich gespannt und von kleineren bewaffneten Scharmützeln gekennzeichnet. Erst das Eingreifen der Spezies der Organier bereitete den Feindseligkeiten ein vorläufiges Ende (Quelle: Star Trek-TV-Serie TOS, Episode "Errand of Mercy"[2]) - unter Druck, dem sich vor allem die Klingonen ungern beugten (Quelle: Star Trek-Comic-Serie "Klingon Blood will tell", 2008). Um 2268 schlossen die Klingonen eine Allianz mit dem Romulanischen Imperium, vermutlich, um einen Vorteil gegen die Föderation zu erlangen. Das beiden Seiten eher widerwärtige Bündnis zerbrach bereits 2271 in der Schlacht von Klach D'Kel Brakt, der den Klingonen einen Sieg über die Rihannsu beschehrte (Quelle: Star Trek-TV-Serie "Deep Space 9", Episode "Blood Oath"[3]). Die rücksichtslose Ausbeutung der natürlichen Ressourcen führte im Jahre 2293 zur Zerstörung des Mondes Praxis von Quo'nos, was nicht nur einen Zusammenbruch der klingonischen Wirtschaft, sondern auch schwerwiegende ökologische Konsequenzen hatte und letztlich zu einem Friedensvertrag mit der Föderation führte. Dieser wurde 2294 auf Khitomer ratifiziert.

Die Klingonen im 24. Jahrhundert

Während die Beziehungen zur Föderation nach dem Khitomer-Abkommen in generell ruhigen Bahnen verliefen, kam es zu heftigen Auseinandersetzungen der Rihannsu mit den Klingonen. In ihrem Verlauf wurde 2344 auch der klingonische Aussenposten von Narendra III. angegriffen - und nur durch das Eingreifen eines Sternenflotten-Schiffes, der Enterprise-C, vor der Vernichtung gerettet. Ein Zwischenfall, der die Allianz mit dem Klingonischen Reich festigte, die Beziehungen der Föderation zum Romulanischen Imperium jedoch endgültig wieder in Eis erstarren ließ. 2346 folgte ein weiterer Überfall der Rihannsu auf die Khitomer-Kolonie, im Hinblick auf das dort getroffene Abkommen mit der Föderation ein deutliches Signal. Eine weitere Einmischung der Föderation in die klingonisch-romulanischen Beziehungen erfolgte nicht. Die Rihannsu versuchten zunehmend, den Gegner durch Einflußnahme auf dessen interne politische Entwicklung zur berechenbaren Größe zu machen oder nach Möglichkeit ganz in die Knie zu zwingen. Der Tal Shiar war auch in den klingonischen Bürgerkrieg verwickelt, der in der zweiten Hälfte des 24. Jahrhunderts ausbrach. Er endete erst mit der Machtergreifung Gowrons als Kanzler, der von der Föderation unterstützt wurde.

Zu Beginn der 70er Jahre des 24. Jahrhunderts wurde das Militär des Reiches von einem Formwandler unterwandert, der sich als General Martok ausgab. Dieser brachte die Klingonen 2372 zu einem Angriff auf das Cardassianische Reich, wobei die Regierung auf Cardassia abgesetzt wurde und ein klingonischer Gouverneur die Macht übertragen bekam. Die Föderation verurteilte diese Invasion, und infolgedessen erklärte Kanzler Gowron das Khitomer-Abkommen und den Frieden mit der Föderation für beendet (Quelle: Star Trek-TV-Serie "Deep Space 9", Episode "The Way of the Warrior"[4]). Für einige Monate kam es zum Austausch von Feindlichkeiten und bewaffneten Auseinandersetzungen. Die Erkenntnis, daß das Domion und seine Formwandler hinter der Entwicklung standen, änderte jedoch die Situation. Die zunehmenden Angriffe der Jem'Hadar auf klingonisches Territorium taten ein Übriges, um Föderation und Reich wieder aneinander anzunähern. Schließlich standen die Klingonen wieder an der Seite der Föderation in der entscheidenden Schlacht gegen das Dominion.

Vom Dominionkrieg bis zum romulanisch-klingonisch-föderativen Krieg

Nach dem Ende des Dominionkrieges flammten die alten Feindseligkeiten zwischen Rihannsu und Klingonen wieder auf und führten zu den üblichen gelegentlichen Scharmützeln und Grenzverletzungen. Nach dem Shinzon-Putsch (Star Trek-Film "Nemesis")nutzte der amtierende Kanzler des Reiches die verworrene Situation auf Ch'Rihan, um sich mit den [[Havrannsu] zu verbünden. Für einige Monate existierte sogar ein klingonisches Protektorat über Ch'Havran. 2384 sorgt das Verschwinden eines klingonischen Schiffes mit Kanzler Telark an Bord in der Nähe der Romulanischen Neutralen Zone für den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Völkern. Die Klingonen beschuldigen den Tal Shiar, einen politischen Mord begangen zu haben, um die Problemlösung mit den Havrannsu und dem klingonischen Protektorat zu beschleunigen. Der Vizedirektor des Tal Shiar weist diese Anschuldigungen von sich, nichts desto weniger eskaliert die Situation sehr bald und mündet in den romulanisch-klingonisch-föderativen Krieg. Dieser findet 2388 mit einem trilateralen Abkommen sein Ende. Unter den Friedensbedingungen findet sich auch der vollständige Rückzug der Klingonen aus romulanischem Territorium und die Auflösung des Protektorats.

Die Klingonen zu Beginn des 25. Jahrhunderts

Die Lage im Reich ist alles andere als stabil, und ebenso der Waffenstillstand mit der Föderation und dem Romulanischen Imperium. Seit den jüngsten Aktionen des Warlords Keng und der K'Muna-Affäre herrscht erneut ein inoffizieller Kriegszustand mit den Rihannsu. Mehrere Parteien kämpfen im Hohen Rat um die Macht.

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