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Log 37
#1
RRW Ganelax – Quartier von Erei'Riov Tr'Travelo
 
Rewdak streckte sich und machte es sich auf Sokars Koje gemütlich. „Weißt du, was den Alten so richtig ankotzen würde?“ fragte er in Richtung Nalaes.
„Lass mich raten, dass wir beide Flecken in seine Koje machen die kein Blut sind?“ kam die leicht spöttelnde Antwort. Nalae sah auf ihn herab, sie war zwar genervt von diesem jämmerlichen Wurm, der es sich zur Aufgabe gemacht zu haben schien, ihr jeden Erfolg auf diesem Schiff zu rauben aber ihre Lust war noch nicht verflogen. „Sein Gesichtsausdrück wäre es mir eigentlich schon Wer-„ Eine Explosion erschütterte den Raum, unterbrach Nalae und warf Rewdak vom Bett.

„ACHTUNG, DIES IST KEINE ÜBUNG, GEFECHTSBEREITSCHAFT HERSTELLEN, ALLE MANN AN IHRE POSTEN, ALARMSTUFE ROT!“ ertönte die Stimme des Commanders wie eine Druckwelle aus dem Lautsprechersystem.

„Was zur Hölle war das denn schon wieder?“ brüllte Nalae erzürnt. Konnte denn überhaupt nichts so ausgehen, wie sie es sich erhoffte?
„Keine Ahnung, ich bin diesmal komplett unbeteiligt“ beteuerte Rewdak. „Wenn das die Separatisten sind, werde ich aber auch nicht hierbleiben und wenn das Feuer der Picard ist, werde ich erst recht nicht hierbleiben!“ Rewdak stürmte zur Tür die seine Kajüte von Sokars Quartier trennte und begann sich seinen Kampfanzug anzuziehen.

„Hast du meinen Scheiß auch da drin?“ erkundigte Nalae sich genervt. Wenn er es nicht besser wüsste, hätte er schwören können, dass sie etwas ängstlich und unsicher klang.

„Klar aber du hast doch eh nur Stoff dabei“ Kam es von Rewdak zurück. „Bevor du dich willkürlich abschießt, probiere mal eine von denen und konzentrier dich bitte dieses Mal darauf, nicht die erste Person abzuschlachten die du zu sehen bekommst.“

Rewdak betrat in voller Ausrüstung den Raum, dieses Mal trug er sogar den Helm der Kampfrüstung, die, da er sie nicht mehr halb versteckt trug, um einige Panzerplatten und Bewaffnung erweitert war. Als er ihr die Phiole mit der klaren Flüssigkeit überreichte merkte er, dass sie zitterte. Er überlegte kurz ob er etwas sagen sollte, als der Bioscanner seines Helmes ihm signalisierte, dass ihre Oxytocinausschüttung höher war als üblich. „Scheiße, eine reelle Chance vertan“ sagte er leise zu sich selbst und ging zurück in seine Kajüte um ihre Disruptoren zu holen.
 
RRW Ganelax – Engineering
 
„Diese Idioten werden das Schiff in die Luft jagen, bevor die Picard den ersten Schuss abgefeuert hat und das 10 Minuten nach einer Kriegserklärung!“ Rief Nalae Rewdak zu, als hätte er die Situation nicht verstanden. Sie duckte sich hinter die erloschenen Überreste einer Plasmaleitung, die einen Teil der Wand in einem 90° Winkel abstehen ließ. Rewdak blinzelte durch das flackern der zerstörten Beleuchtung vor dem Eingang des Haupttechnikbereichs, in dem sich auch das AQS des Schiffes befand. Auf den wenigen, nicht zerstörten Displays um den Raum herum war das Gesicht einer Blonden Halbromulanerin zu sehen. Die junge Frau faselte irgendetwas von Völkerverständigung und Frieden um jeden Preis und schien bereit zu sein, die Quantensingularität des Warpantriebs freizusetzen, was das Schiff in ein schwarzes Loch verwandeln und jedes Leben auf dem Schiff auslöschen würde. 

„Und genau deswegen müssen wir da jetzt rein, sonst war es das!“ Rief Rewdak zurück, ebenfalls nur das Offensichtliche wiedergebend.
Das Disruptorfeuer aus dem Eingang erlosch für einen kurzen augenblich, lange Genug um der aufgeputschten Nalae Gelegenheit zu geben um durch den Eingang zu hechten. Sie hatte ihre Disruptorpistole in der linken Hand und feuert blind auf die Position an der sie einen der Verschwörer vermutete.  Ein Schwall an grünen Lichtblitzen schlug in und um den jungen Romulaner ein und hinterließ mehrere faustgroße Brandlöcher dort wo eben noch lebenswichtige Organe waren. Zur selben Zeit schwang sie ihr Skalpell mit der rechten Hand in Richtung des Fähnrichs zu ihrer Rechten, der mit seinem nun verstorbenen Kumpanen dafür sorgen sollte, dass die Tür lange genug versperrt war damit die Rädelsführerin ihre Forderungen durchsetzen konnte.
Der Romulaner wich zurück und schaffte es gerade so, dem Skalpell ausweichen, was Nalae nur dazu brachte den Schwung weiter zu nutzen und ihn mit einem tiefen Tritt von den Füßen zu fegen. Sie sprang mit einer weiteren Drehung auf seinen Kopf zu, sodass sie über ihm hockte, hakte ihr Skalpell in seinen Unterkiefer ein, drückte ihm ihren Disruptor an die Schläfe und Kochte sein Hirn.

Rewdak ließ bei so einer Vorführung nicht lange auf sich warten und stürmte in den Raum. Sein Heads-up-display errechnete ihm in Echtzeit die besten Deckungsmöglichkeiten für sich und seine Gegner, was ihn dazu veranlasste über die nächste Konsole zu springen und den Nacken des dahinter kauernden Technikers mit seiner Unterarmklinge zu durchbohren. „Ups“ entwich ihm, als er merkte, dass dieser unbewaffnet war.
„Was?“ Kam es von Nalae.

Ein Disruptorstrahl unterbrach ihre ausgelassene Konversation, wofür der Schütze bitter zahlen musste.
„Jetzt nur noch die Verrückte!“ rief Rewdak „Hast du eine Ahnung wer das sein könnte? Woher hat die so viele Gefolgsleute innerhalb der Flotte?“
„Keine Ahnung, is mir egal!“ kam es knapp zurück. Die Drogen gaben Nalae zwar Fokus, allerdings auch eine etwas ungesunde Engstirnigkeit.
Rewdak ging zur Reaktorkammer und Stemmte die Tür auf. „Es wird Zeit dieses Spiel zu beenden, wer auch immer Du bist!“ Rief er in den Raum. Die Dämpfe der Kühlflüssigkeit nahmen ihm die Sicht, nicht einmal die verschiedenen Visiermodi seines Helmes halfen da.
„Ihr gehört nicht zur romulanischen Flotte, warum bekämpft ihr mich?“ erfolgte die Antwort. Durch den Nebel wurden die Umrisse der Frau sichtbar die er vorhin auf den Displays gesehen hatte. „Wäre es nicht Sinnvoller euch mir anzuschließen? Ich bin Lt. Commander Sela, ehemals Flottenoffizier doch mir wurden die Augen geöffnet un-„

„HAST! DU! EINE! AHNUNG! WAS! DU! MIR! VERMASSELT! HAST!?“ Rewdak hatte sie am Hals gepackt und fing an sie zwischen jedem Wort mit Gewalt gegen die Wand zu schmettern. „SO! EINE! CHANCE! KRIEGE! ICH! VIELLEICHT! NIE-„

„Was machst du da? Lass mir was übrig du verdammter Egoist!“ Ertönte es aus dem Off.

Rewdak ließ die röchelnde Frau fallen, woraufhin Nalae sich kichernd über sie her machte. Er wollte lieber nicht so genau hinsehen was jetzt folgte, Nalaes Sadismus konnte es selbst abgehärteten Kriegsveteranen flau im Magen werden lassen, er wollte nicht Wissen inwiefern die Kampfdrogen die Wirkung verstärkten.
 
ISS Picard – Arrestebene

„Nein, Fähnrich, Sie dürfen nicht mitten im roten Alarm an der Leistung einer Plasmaleitung herum Doktoren, Sie sind nicht einmal Teil des Ingenieurteams, sie sind Xenobiologin um Himmels willen!“ Rabenstein fragte sich warum er sich überhaupt mit diesen Gestalten abgab. Ein alkoholabhängiger Kapitän, Sicherheitsvorkehrungen die so lasch sind, dass ein Romulanischer Cyborg sich als teil der imperialen Flotte ausgeben kann, obwohl die Modifikationen an seinem Körper alleine verboten sind und jetzt das, eine wildgewordene Xenobiologin die glaubte sie könne alles.
„Ist ihr Geschlechtsverirrter Vorname eine Warnung ihrer Eltern gewesen, Fähnrich Burnham? Und wieso dann auch noch ausgerechnet Karsten? Antworten Sie nicht, wegtreten, und wenn wir Sie an einer Plasmaleitung erwischen werden Sie exkommuniziert.“

Beim Vorbeigehen nickte er kurz einem seiner Kollegen zu, welcher sichtlich genervt von einer Pause zurück kam und eine der Arrestzellen öffnete. „Herr Jessberger, das ist Belästigung!“ Hörte er eine Frauenstimme noch rufen, bevor die Tür sich wieder Verschloss.

Er freute sich schon darauf den Neuralstimulator an seinem neuesten Spielzeug auszuprobieren und gab vorfreudig den Sicherheitscode in die Türkonsole, ein als er die schrille Stimme von Fähnrich Burnham vernahm. „SCHEIßE, WEG DA!“

Noch während er herumwirbelte retteten seine geschulten Reflexe ihm das Leben, als er gerade so einem Plasmastoß auswich, welcher sich hinter ihm durch die Tür und die Wand dahinter schmolz und auch ein paar Zellen weiter noch Chaos anrichtete.

Er sprang so schnell er konnte auf und hechtete in die Zelle doch der Romulaner hatte seine Fesseln einfach aus der Wand gerissen und war längst entkommen.

Sein Gesicht wurde rot vor Zorn und seine Stimme überschlug sich als er in sein Kommunikationsgerät schrie, dass Fähnrich Karsten Burnham sofort ausfindig zu machen sei.
 
RRW Ganelax – Brücke

 
Sokar arbeitete Hart an einer Möglichkeit, die Kommunikation zum Team auf der Picard wiederherzustellen. Irgendetwas verlief hier nicht nach Plan und das behagte ihm nicht. Eventuell müssten die Pläne vorgezogen werden, bevor die Ganelax zu einem Klumpen Raumschrott geschossen würde, während sie sich noch darauf befanden.

In einer heimlich ausgeführten Subrutine pingte er immer wieder den Navigationsoffzier der Picard an, in der Hoffnung auf Haddus zu treffen. Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte er ein knacken und ein Kurzes „Ja, Alter?“
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#2
HERR JESSBERGER
HERR JESSBERGER
ICH KANN NICHT MEHR

den erklären wir besser nicht Ultragrins

Ich sterbe hier grade vor lachen

und KARSTEN!! ♥
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[Bild: LdhDcRs.png]
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#3
Der Tr'Kovath auf der Picard war im Quartier von Rabenstein eingesperrt, nicht in den Arrestzellen. Außerdem hatte Richard ihm eine heftige Betäubung verpasst. Das müsste also noch geklärt werden, wie der da trotzdem türmen konnte. Die Sensoren finden ihn sicher , hihi.
[Bild: richard-sig-klein.jpg]
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#4
Ein Mann wie Rabenstein hat seine Quartiere auf der Arrestebene um sich vom Geschrei der gefolterten in den Schlaf wiegen zu lassen

(Ich habe das verschwitzt, tut mir leid)

Das Sedativ kann durch ein kybernetisches Nervenimplantat unschädlich gemacht worden sein, so etwas wie eine interne Insulinpumpe voller Naloxon
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#5
ah, ja, gute Idee mit dem Implantat =) Bitte lasst die Schiffe ganz, während wir im Urlaub sind =)
[Bild: richard-sig-klein.jpg]
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#6
Klar dann können wir noch ein bisschen rumdödeln bis dahin.
[Bild: LdhDcRs.png]
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